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Full text of "Funkschau 1948 Heft 08"

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dertasche, neuwertig 16 mm. 
Suche: Meßsender SLM 
Rohde & Schwarz oder Sie- 
mens, und Rundfunkgerät (Su- 
er) Kurz-, Mittel-, Langwel- 


len, All- oder Wechselstrom. 


Biete: Unirersalprüfgerät 
Widerstands - Spannungspriüfer 
„Rupi'‘, Fabrikat Rohde & 
Schwarz. Suche: Meßsen- 
der SLM Rohde & Schwarz 
od. Siemens od. Batterie-Netz- 
gerät mit D-Röhren od. Röh- 
ren ECH2, EBF2, ECH3, 
EF 2, CBL 1 od. CBL 6, AL 4, 
ECF 1, CY2, EL2 usw. Zu- 
schriften an W. Dießlin, Ober- 
audorf/Inn, Schließfach 21. 


Biete: 


Biete: 1Radione R 3 Spe- 
zial-Kurzw.-Empf,. f. 220 » 
u. 24 V, Suche: 1 All- 
strom-Kleinsuper, Biete: 
1 neue Osram-Heimprojektor- 
lampe 75V, 5 A, 375 W. 
Suche: Glühlampen für 
220 V. Zuschr. an Radio Da- 
nielmeyer, Laer, Bez. Üsna- 
brück, Am Markt 25. 


m 


1 amerik. Röhre 
VT 165 mit 18 Watt Sprech- 
leistung. Suche: AF7 u. 
RES 964. Zuschr. u. Nr. 1839 D. 





Biete: Dynamo-Taschen- 
lampen. Suche: Radio- 
Elektroiustallationsmater. und 
Röhren u. Angebot. Zuschr. u. 
Nr. 1910 E. 





Biete: t1Bi. Suche: 
1 DG 7--2. Zuschr. unt. Nr. 
1987 Sch. u 


Lautsprecher 12 W, perm.- 
dynam., fabrikneu, zu ver- 
tauschen gegen Angebot. Zu- 
schriften u. Nr. 1893 F. 


Biete: Philips-Katograt 1 
Type GM 3152, 16 mm Schmal- 
fimkamera (Chine - Kodak f 
1,9) mit Zubehör, Rollfilm- 
kamera, ausziehbar, 6X9, u. 
div. Radiomaterial n. Wunsch. 
(Alle Geräte sind neu.) Su- 
che: Nur Reportageverstärk, 
V 35 mit Netzgeräten N 35a 
od. N 35h (mögl. neuwertig). 
Zuschr. u. Nr. 1932 G. 


Biete: Koffer-Super (Braun 
BSK 441) u. Tel.-App. (Selbst- 
wählsystem kompi.), Wertaus- 
gleich.. Suche : Mech. Dreh- 
bank, Spitzenhöhe ca. 100 mm. 
Zuschr. an K. Hajda, Fram- 
mersbach, Krs. Lohr a. Main. 


Biete: Multavi ll, fahrik- 
neu, u. div. Material n. Ver- 
einbarung. Suche : 6-Volt- 
Auto - Super. Rundfunktechn. 
Werkstatt Ing. Hajda, (13a) 
Frammersbach. 


Biete: Mod. neue Görler- 
Hf-Bauteile, Ontra-Meßsender, 
Philoskop, RC-Meßbrücke, kom- 
merzielles Röhrenprüfgerät (B. 
& F.) RPG IV44, Dr. Horn- 
Vielfach-Instrument, Ersa- und 
Siemens-Lötkolben 220 V, Mo- 
navi-02-Ohmmeter, S. & H.- 
Taschen-Ohmmeter, Multavi I, 
Multizet u. a. Röhren EL 12, 
AZ 12 usw. Suche: Tisch- 
behrmasch. 10—13 mm, 220 V, 
Winkelbohrmaschine 5—-6 mm, 
220 V, AEG-Elektro-Kleinsäge, 
elektr. Handblechschere, Rohde 
& Schwarz UGW KRH u. LRH, 
Philips-Schwebungssummer. Zu- 
schriften an Heira-Radio, Ber- 
lin SO 36, Britzer Straße 1, 
Nähe Bottbusser Tor. 


Biete: Reise-Schreibmasch. 
Torpedo, neuw., oder Elikos 
4 uF 500/550 V, Isolierrohr 
Elkos 8 u. 16 „F 500/550 V, 
Alu-Becher-Kondensatoren 4 uF 
500/550 u. 650/2000 YV, -Plat- 
tenspieler-Chassis Wechselstr., 
110/220 V. Suche: Tisch- 
Bohrmaschine m. Mot. 220/ 
380 od. 220 V, von 0—6 nm 
u. eine solche ron 0—13 mu 
&, mit Tiefenmaßskala und 
Keilriemenantr. in nur neuer 
Ausführg., od. Trafo-Wickel- 
maschine oder Staubsauger 
125 V, Miele od. Siemens od. 
Progreß. Zuschr. u.Nr. 1900K. 





Biete: Benzin-Wechselstr.- 
Aggregat, Typ EL 201...1,75 
E 2X140, 220 V, 6,8A, 15 
kVA, 3000 U/Min., 50 PS. 
Suche: Guten Katoden- 
strahl-Oszillografen. Zuschr. 
an W. Landwehr, (20a) Bücke- 
burg, Trompeterstr. 17. 





Biete: 7-KreisMarkensuper 
fabrikneu. Suche: Fre- 
quenz - Modulator'_(Wobbler) 
Philips Nr. 2881. Zuschriften 
an Wega-Radio, Stultgart. 


Biete: Multavi If, Mul- 
tavi R, Pontavi, dsolavi (neu- 
wertig). Suche: für jeein 
Instr. Philips-Kleinsuper oder 
ähni. oder Röhrenvoltmeter, 
erstkl. Fabr., od. f. 2 Instr. 
nach Wahl groß. Super, dtsch. 
Fahr. m. Kurzw. Tauschort: 
Wiesbaden. Kaufe ferner Röh- 
ren alle Typen geg. Höchstpr. 
Zuschr. u. Nr. 1912 K. 


Biete: 2 Röhren RS 291, 
neu. Suche: Großsuper- 
spulensatz. Zuschriften unter 
Nr. 1878 L. 








Biete: Radiomaterialien, 
Kondensatoren versch. Größe 
bis 8 uf. Suche : zweimal 
Röhr. UCH 11, UBF 11, UGL 11, 
UY 11, U 24-10. Zuschr. unt. 
Nr. 1913 K. 


Biete: 1 Philips-Gleichsp.- 
Speisungsgerät Type GM 4560, 
100...245 V, 40...100 », für 
Forschungszwecke,. Suche: 
Erbitte Angebot in hochwert. 
Radiomaterial oder Superhet. 
Biete: Siemens-Kapazitäts- 
messer 40, Siemens-Isolations- 
messer m. Kurbelindakt. und 
Spannungsmessar für Gleich- 
strom, Kapavi mit Summer, 
Kleinst-KRatograf (AEG). Su- 
che: LV1, P 2000, VCL 11, 
R. & Sch.-Prüfsender od. Su- 
perhets, Rundfunkmaterial. 
Biete: Siemens - Junior, 
16 mm-Filmprojektor komplett 
m. div. Filmen u. m. Perl- 
leinwand u. Filmklebeeinrich- 
tung. Suche: 2 Superhets. 
Zuschr, u. Nr. 1885 L. 


Biete: Röhrenprülger. Bit- 
torf & Funke. Suche: Me- 
chanikerdrehbank oder Fräs- 
bank od. Shaping. Zuschr. u. 
Nr. 1906 R. 


Biete: Eumig 409B, Bat-. 
teriegerät, 4-Röhren-7-Kreiser 
mit Anodenbatterie und Akku. 
Röhrenbestückung KK 2, KF 3, 
RBC 1, KL4 Suche: 
Gleichwertiges Gerät f. Wech- 
selstrom 220 V, Zuschr. an 
J. Lorbertz, Düsseldorf-Heerdt, 
Alt-Heerdt 82. 


Biete: Schraubstöcke 55 mm 
Backenbreite und. Spannweite. 
Suche: Röhren der A-, C-, 
E-, V-Serie u. Ami. Zuschr. 
u. Nr, 1903 N. 


Biete: Trockengleichrichter 
350 V, 3A, neu, Röhren RE- 


Serie, Metalltyatron, LS 180, 


RL 12 P 35, LB 1, div. Radio- 
teile, Liste anford. Suche: . 
Röhren E- od. A-Serie, Falt- 
bootzubehör, Schallpl. od. An- 
gebot. Zuschr. an 0. Otto, 
Hildesheim, Bergsteinweg 9. 





Biete: Röhre BL2, 95 !n. 
Suche: Föhn od. Angebot. 
Zuschr. an 0. Otto, Hildes- 
heim, Bergsteinweg 9, 


Biete: DDD25, DCH 25, 
DC 11, DF 11, DAF 11, RL 12 
P35, RL12T2, RV2, 4P 
700. Suche: RV12P 2000 
sowieAu.E. Biete: 24 V- 
Umform. Telef., 1500 V, 0,15 
Amp., 11,6 V Wechselstr., 6 A, 
gut entstört, Trafo, Fabrikat 
AEG, 180/7600, od. 220/8360 
Voit Wechselstrom, 600 VA. 
Suche: Meßsender, Hand- 
spindelpresse, Großsuper, Trok- 
kengleichrichter 220...300 V, 
30...60 mA, Röhren. Zuschr. 
an W, Rasche, Kiel-G., Blitz- 
straße 49. 


Biete: Röhrenprüfger. Typ 
Ing, Stübler, fabrikneu, Pult 
mit 6 Meßinstrumenten, mon- 
tiert auf Hartpapierpl. (drei 
versch. Voltmet., 1 mV, 1 mA 
vw. 1 Amperemeter), sämtliche 
Instrumente neuw. Suche: 
Markenradio, All- od. Wech- 
selstrom, mögl. Saba, od. el. 
Plattenspielerschrank od.Reise- 
schreihmaschine. Angebot in 
Röhren. Zuschr, an W. Pohle, 
Konstanz/Bodenses, Friedrich- 
straße 38. 


Anzeigenbeilage zur FUNKSCHAU Nr. 8/1948 











Anzeigen für die FUNKSCHAU sind ausschließlich 
an die Geschäftsstelle des FUNKSCHAU-Verlages, (13b) Mün- 
chen 22, Zweihrückenstraße 8, einzusenden. Die Kosten der 
Anzeige werden nach Erhalt der Vorlage durch Postkarte an- 
gefordert. Den Text einer Anzeige erbitte ich in Maschinen- 
schrift oder Druckschrift, Der Preis einer Druckzeile, die etwa 


28 Buchstaben bzw. Zeichen einschl. 


Zwischenräume enthält, 


beträgt DM. 1.60. Für Zifferanzeigen ist eine zusätzliche Ge- 
bühr von DM. 1.— zu bezahlen. 


Ziiferanzeigen: Um Raum zu Sparen, 


wird in kleinen An- 


i die Ziffer genannt. Wenn nichts anderes angegeben, 


zeigen nur 


lautet die Anschrift für Ziffernhriefe: 
FUNKSCHAU-Voerlages, (13b) München 22, Zweibrückenstraße 8.. 


STELLENGESUCHE 
UND -ANGEBOTE 


Rundfunkmechaniker, mit be- 
sten Kenntnissen in der Repa- 
raturpraxis, 27 Jahre, ledig, 
sucht Stellung. Kompl. Werk- 
statteinrichtung vorhanden, Un- 
terkunft Bedingung. Zuschr. 
u. Nr, 1881 B. 


Suche Stelle als Rundfunk- 
volontär mit theoret. Ausbild. 
Bin 24 Jahre, heimatlos, drei 
Jahre Rundiunkreparaturdienst. 
F. Donner, Welschen Ennest 9, 
Kreis Olpe. 


Tüchtiger, selbst. Rundfunk- 
mechaniker, der eine Werkst. 
leiten kann, für sofort gesucht 
nach Friedberg (Hessen), Zu- 
schriften u. Nr. 1869 B. 


Konstr.- und Fernmelde-Ing., 
35 Jahre alt, langjähr, tech- 
nischer Leiter eines elektro- 
feinmechan. Betriebes, m. rei- 
chen Erfahrungen in Konstr., 
Arbeitsvorbereitung und Ferti- 
gung elektr.-feinmech. Geräte, 
sowie Berechnung und Bau v. 
Transformatoren und Übertra- 
gern, sucht infolge ungünstig. 
Wohnverhälinisse neuen Wir- 
kungskreis, Zuschr, unt. Nr. 
1966 G. 


Dr.-Ing. d. Fachrichtg. Hoch- 
frequenztechnik m. langjährig. 
Praxis auf allen Gebieten der 
Rundfunk- u. Verstärkertechn. 
sucht passenden leitenden Wir- 
kungskreis im In- od. Ausld. 
Gute französ. u. engl. Sprach- 
kenntnisse. Zuschr. unt. Nr. 
1933 H. 





Radio-Ingenieur, seit 25 Jah- 
ren bei ersten Firmen (Tele- 
funken, Lorenz), kanfmänn. 
versiert, geschickter Organisa- 
tor u. Verhandlungspartner, 
sucht geeignete Stellung. Zu- 
schriften u, Nr. 1998 E. 


Junger Ingenieur, verheiratet, 
sucht zum 15. Oktober 1948 
Anstellung. Erster Fachmann 
auf dem ges. Gebiet d. Funk- 
und Verstärkertechnik. Gute 
Bezahlung u. Zuzugsmöglichk. 
Voraussetzung. In Umgebung 
Gießen u. Wetzlar kein Zu- 
zug erforderlich, Zuschr. unt. 
r. 1944 K. 


Stelle als techn. Zeichner od. 
Helfer in Labor od. Prüffeld 
eines Betriebes des elektro- 
feinmechan. Gerätebaus sucht 
Abiturient, 24 Jahre, m. Zei- 
chenausbildung, -Laborpraxis 
sowie dreijährig. vielseitiger 
Werkstattpraxis. Zuschr. unter 
Nr. 1919 K. 


Radio-Kaufmann, ledig, polit. 
unbelastet, jahrelange Praxis 
in der Rundfunkindustrie, an 
selbständ. Arbeiten gewöhnt, 
sucht passende Tätigkeit. Nach 
Möglichkeit da, wo weitere 
techn. Ausbildung möglich ist. 
Zuschr. u. Nr. 1902 &. 


Suche Vertretung mit Auslie- 
ferungslager der Radio- und 
Elektrobranche für den Bezirk 
der Ruhrgroßstädte. Lager, 
Lkw. u. Pkw. sowie Telefon 
vorhanden. Besitze umfangr. 
techn. Kenntnisse. Ang. unt. 
Nr. 1902 E. 


35jähr. Hf-Ingenieur u. Rund- 
funkmechanikermeister m. rig. 
Werkstatt, sucht Stelle als 
Werkstattieiter od. Übernahme 
eines Betriebs in Süddeutschl. 
Ana. u. Nr. 1876 L 


rer ee pP ne rn pp mn ggg pn nn ee 


“ Radio-Fachnann 


Geschäftsstelle des 


Radiotechniker, 30 Jahre, er- 
ste Kraft, vollk. perfekt in 
Reparatur, Neubau u. Prüf- 
feld, verhandlungsgew., Or- 
ganisationstalent, mit allen 
Arbeiten in Radio- u. Elektro- 
branche vertraut, sucht ver- 
antwortungs- u. aussichtsrei- 
chen Wirkungskreis. Zuschr. 
u. Nr. 1934 L. 


Jüngerer Elektromeister u. In- 
genleur, z. Z. in ungekünd. 
leitender Stellung, wünscht 
sich zu verändern. Langjähr. 
Erfahrungen auf vielen elek- 
trotechn. Gebieten wie Hoch- 
spannung, Stark- u. Schwach- 
strom, bewandert in Projek- 
tierungs- u. Schaltungsentwick- 
lungsarbeiten auf dem Fern- 
meldesektor sowie Aust. sämt- 
licher Rundfunkreparaturen. 
Interessenten erbitten Zuschr. 
u. Nr. 1960 M 


Ingenieur der Hochirequenz- 
u. Funktechnik mit langjähr. 
Erfahrung im Entwicklungs- 
labor der AEG. Berlin, ver- 
traut mit meßtechn. Prüfun- 
gen sowie elektro-feinmechan. 
Planung u. Fertigung, sucht 
passenden Wirkungskreis,  Zu- 
schriften u. Nr. 1920 M. 


Welcher größere Betrieb in 


München und Umgebung sucht 


erfahrenen Werkstatt- oder 
Labor-Leiter, 37 Jahre, Radio- 
technik seit 1925, Feinmecha- 
niker, Physiker, Dr. ing. 
Wohnung und Laborausrüästung 
vorbanden, zuletzt Abteilungs- 
leit, in Großfirma, geb. Bayer. 
Zuschriften unter Nr. 1986 R. 


seit 1925, 
ununterbrochen in Einzelhandel- 
Werkstätten als Reparaturspe- 
zialist tätig, sucht entspre- 
chende Dauerstellung in Ex- 
portindustrie. Zuschriften u. 
Nr. 1927 R. 


Elektro-Igenieur und Meister, 
staatl. gepr. Funktechniker 
mit langj.-Erfahrung in der 
Hi-, Ni-Technik (Entwicklung 
u, Reparatur) sucht aussichts- 
reichen Wirkungskreis. Werk- 
statteinrichtung und etwas Ka- 
pital vorhanden. Zuschriften 
unter Nr. 1994 Sch. 


Rundfunkmechaniker mit Er- 
fahrung in der Fertigung und 


Reparatur von Rundfunkge- 
räten und Kraftverstärkern 


sucht Stellung in den West- 
zonen. Zuschr. u. Nr. 1948 S. 


Radiomechaniker, 40 Jahre, 
verheiratet, 1 Kind, langjähr. 
selbst, Arbeiter, mit allen 
vorkommenden Arbeiten in 
Reparatur, Umbau u. Neubau 
vertraut, z. Z. ungek. Stelle 
als Radiomechaniker u. Hilfs- 
meister in franz. Zone a 
auch im Fernmelde- u. Elek- 
trowesen vertraut, sucht sich 
zu verändern. Am liebsten 
Südwestdeutschland, Zuschrift. 
unter Nr. 1937 T. 








Suche für meinen 20jährigen 
Sohn, welcher im Herbst seine 
dreijähr. Lehre als Rundfunk- 
mechaniker beendet hat, für 
Ende dieses od. Anfang näch- 
sten Jahres eine Stellung als 
Volontär in einer Radiofabrik 
oder größeren Reparaturwerk- 
statt, wo er seine praktischen 
Kenntnisse verwerten und er- 
weitern kann, und wo ihm 
Gelegenheit geboten wird, sich 
einige kaufmännische Fähig- 
keiten zu erwerben. Zuschrift. 
an dJ. Stang, Hattingen-Ruhr, 
Bismarckstraße 4. 


Tr ee 


Ingenieur (HTL) mit lang- 
jähriger Praxis und gutem 
Fachwissen (Fernmelde- und 
Hi-Technik) sucht geeigneten 
Wirkungskreis, Zuschriften u. 
Nr. 1947 8, 


Gelernter Rundfunkmechaniker, 
ledig, 24 Jahre, Abitur 1942, 
firm in Fehlersuche, Regene- 
rieren von Röhren, Berechnung 
von BHi-Spulensätzen, Trans- 
formatoren usw., Erfahrung 
in Bau von Supern wie auch 
Spitzengeräten, möchte sich im 
Sommer verändern. Werkzeug 
vorhanden. Eigener, heller, 
geräumiger Arbeitsplatz er- 
wünscht. Süddeutschland be- 
vorzugt. Zuschriften unter 
Nr. 1949 $t, 


Funktechniker mit Kenntnissen 
und Erfahrung in der Hoch- 
und Niederfrequenzmeßtechnik 
gesucht von Dipl.-Ing. Gute 
Fortbildungsmöglichkeit. _Ge- 
legenbeit für entlass. Pan - 
gefangenen. (Heimatlos) Köln. 
Zuschriften unter Nr, 1990 V. 


Telefunken-Apparatewerk Bay- 
ern Dachau, sucht dringendst: 
Konstrukteure, Fertigungs-Ing., 
techn. Zeichner, techn, Zeich- 
rerinnen. Zuschriften an Tele- 
{unken-Apparatewerk, Dachau, 
Brunngartenstraße 5. 


Suche für mein bestens ein- 
eführtes Rundfunk-Verstärker- 
eschäft in der engl. Zone 
einen durchaus zuverlässigen, 
tüchtigen Meister, der über 
langjährige Erfahrungen ver- 
fügt, (möglichst ledig, nicht 
unter 45 Jahren) der in der 
Lage ist, den Betrieb selb- 
ständig zu leiten. Bei Nei- 
gung evtl. Einheirat. Ausführ- 
liche Zuschriften möglichst m. 
Bild (zurück) u. Nr. 1908 $. 


Vertrauensstellung wird Rund- 
funkmechaniker (meister), mög- 
lichst ledig, jedoch nicht Be- 
dingung, m. langj. Reparatur- 
Praxis an sämtl. in- und aus- 
länd. Geräten, sowie perfekt 
im Neu- und Umbau, von alt. 
Radio-Fachgeschäft geboten. 
Bewerber mit tatsächl. Fach- 
kenntnissen u. wirkt. Können 
haben Aussicht auf Erfolg. 
Angenehmes Arbeiten b. best. 
Beding., spätere Teilhaber- 
schaff nicht ausgeschlossen. 
Nachweis über bish. Tätigkeit 
und kurzer Lebenslauf mögl. 
mit Foto, charakterlich ein- 
wandfrei und ehrlich erbeten. 
Angebot mit Gehaltsansprüch. 
sind zu richt. an Nr. 1962 M. 


Werkstattleiter (Meister) im 
Alter von 48-55 Jahren für 
gut eingerichtetes Radio-Fach- 
geschäft in mittlere Industrie- 
stadt Sachsens gesucht. Ein- 
heirat möglich. Herren mit 
solidem Charakter und gutem 
Können richten Angebote unt. 
Nr. 1917 L. 


Ein Rundfunkmechanikermei- 
ster und Rundfunkmechaniker 
n. Heidelberg in ein. Radio- 
fachgeschäft gesucht. Aufent- 
haltgenehmigung wird erteilt. 
Zuschriften unter Nr. 1923 L. 


Holländisches Rundfunkunter- 
nehmen bietet erstklassigem 
Radiotechniker oder -meister 
gute Aufstiegsmöglichkeiten, 
Zuschriften..unter Nr. 1901 E. 


Rundfunkmechanikermeister als 
Werkmeister zum sofortigen 
Eintritt gesucht. Ausführliche 


Bewerbung bei Fa. Kopp & 
Kohler, Straubing, Bernauer- 
gasse 5 


Konstrukteur m. besten Kennt- 
nissen und Erfahrungen auf 
feinmechanisch-optischem und 
möglichst elektro-akustischem 
Gebiet gesucht. Zuschriften an 
Rlangfilm G.m.b.B., Emmen- 
dingen/Baden, Schwarzwald- 
straße 9, 


Rundfunkinstandsetzer 8. Werk- _ 


statt in Leverkusen (Rhein- 
land) gesucht. Zuschriften u. 
Nr. 1938 G. 


Suche dringend nach Aurich. 


(Ostfriesland) zu sofort, An- 
tritt zwei Rundfunkmechaniker 
u. einen Rundfunkmechaniker- 
meister z, Leitung einer mitt- 
leren Werkstatt. Lediger, et- 
was älterer Fachmann bevor- 
zugt. Gutes Gehalt und Zuzug 
wird geboten. Es wollen sich 
nur solche Kräfte bewerben, 
die in allen vorkommenden 
Arbeiten der Rundfunktechnik 
bewandert und mit den ent- 
sprechenden Papieren versehen 
sind. Zuschr. u. Nr. 1899 H. 


Rundfunk- Mechaniker- Meister, 
nicht unter 45 Jahre, in gutes. 


Fachgeschäft einer Kleinstadt 
Badens gesucht. Event. Ein- 
heirat geboten. Otiferten mit 
Lichtbild unter Nr. 1898 E. 


Rundfunk- und Elektromecha- 


niker-Meister für Fachgeschäft 
gesucht. Zuschr. u. Nr. 1931 F, 


Radio-Ingenieur oder Meister, 


vollkommen vertraut mit Ent- 
wicklung, Planung u. Ausbau 
auf dem gesamten Rundfunk- 
gebiet, in leitende aussichts- 
reiche Dauerstellung gesucht. 
Zuschriften mit Lebenslauf, 
Referenzen und Gehaltsansprü- 
then unter Nr. 1907 C, 


Selbständiger, tüchtig.-Radio- 


techniker in gut eingeführte 
Radiofirma in Dauerstellung 
gesucht. Einzelheiten über he- 
rufliche und persönliche Lauf- 
bahn erbeten u, Nr. 1929 B. 


Abiturient, 20 Jahre, mit .ein- 
jähriger Praxis in Rundfunk- 
ranche, sucht Lehr- od. Prak- 
tikantenstelle im Westen. 


‚Emrich v. Knobelsdorff, (16) 


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übernahme oder Beteiligung. 
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Nr. 1941 5, 


Radio- und Elektrohändler, 
zugelassene Produktionsgeneh- 
migung, Maschinen usw. vor- 
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Raum für Werkstatt geboten 
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Zuschriften unter Nr. 1896 S. 


Hochfrequenztechnik für An- 
fänger und Fortgeschrittene, 
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-nieurschule, Vorbereitung zur 


Elektro- und Mechaniker-Mei- 
sterprüfg. Privatschule Huber, 
Cannstatt, Dinkelsbühlerstr. 7. 


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schaltung, Abgleich und evtl. 
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sender und Meßgeräten vor- 
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Meßgeräte werden in Sonder- 
anfertigung hergestellt. Re- 
paraturen an Radiogeräten, 
Lautsprechern und Transfor- 
matoren sorgfältig und kurz- 


-fristig. Zuschriften an Hans 


Noever, Schötmar i.L., As- 
perstraße 1. 


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der Hf- und Nf-Technik führe 
ich im Nebenverdienst aus. 
Kompl. Schaltungen sowie Ein- 
zelteile, wie Transformatoren, 
Drosseln, Spulensätze, Kon- 
densatoren, Skalen, Meßein- 
richtungen, wie Röhrenvolt- 
meter, Meßbrücken, Hf- und 
Nf-Generatoren, Röhrenprüf- 
geräte, Oszillografen usw. Auf- 
bau n. vorhandenem Material 
sowie Eichung von Geräten in 
gut eingerichtetem Labor mög- 
lich. Zuschriften an H. Meyer, 
Köln-Klettenberg, Klettenberg- 
gürtel 39. 


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insbesond. Schalt-, Montage-, 
Prüfarbeiten-Serienantertigun- 
gen oder ähnliches, Material- 
zulieferung erforderlich. Mu- 


- sterzusendung und Unterlagen 


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Wir übernehmen Entwicklungs- 


arbeiten auf Hochfrequenz, 
Niederfrequenz-, Elektro-Aku- 
stischem Gebiet und Anferti- 
gung von Mustergeräten. Fa- 
brikation von elektr. Geräten 
aller Art in kleinen Stück- 
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messungen, Zuschriften unter 
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fort oder später von älterem, 
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Rundfunkmechaniker (sp. Mei- 
ster), mit 15 jähr. Fach- und 
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einer Radio-Repar.-Werkstatt. 
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modern., ausbaufähig. Werk- 
stattbetrieb im Vorort Ham- 
burgs in Schleswig-Bolstein 
übernimmt noch Banaufträge 
bei Materialgestellung, mon- 
tieren und schalten v. Radio- 
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20.JAHRGANG 
> 


Funks 





AUGUSTI194838 Nr. 8 





Meiochord - ein neues elektrisches Musikinstrument 


Über Radio München ist seit einiger Zeit ein neues elek- 
trisches Musikinstrument, das vom Verfasser entwickelte 
Melochord, zu hören, über das in den folgenden Aus- 
führungen berichtet werden soll. 


Durch die konstruktive Vereinigung zweier einstim- 
miger Melodieinstrumente mit rein elektrischer Schwin- 
gungserzeugung ist im Melochord!) ein zweistimmiger 
Klangkörper entstanden, dessen äußere Ansicht das Ti- 
telbild zeigt. Eine fünf Oktaven umfassende Klaviatur ist 
in zwei Spielbereiche aufgeteilt, die voneinander völlig 
unabhängig sind. Jeder Bereich hat einen eigenen 
Generator, eigene Mittel zur Klangfärbung und Be- 
einflussung der Lautstärke, und nur der Niederfre- 
quenzverstärker und der Lautsprecher sind beiden Be- 
reichen gemeinsam zugeordnet. — Naturgemäß ist 
das Melochord am nächsten artverwandt mit den ein- 
stimmigen, nicht aber mit den volistimmigen, orgel- 
artigen Instrumenten. 

Da wir bereits, abgesehen von den elektroakustischen 
Orgeln, eine ganze Reihe elektrischer Musikinstru- 
mente kennen, wie das Ätherwelleninstirument von 
Theremin, das Trautonium, das Hellertion, das Emicon, 
das Martenot-Instrument, das Solovox und andere 
mehr, liegt die Frage nahe, welche besonderen Merk. 
male das Melochord gegenüber den früheren Instru- 
menten auszeichnen, so daß seine Entwicklung ge- 
rechtfertigt ist, 





Zunächst einmal sind es die erweiterten musikalischen 
Möglichkeiten, die sich aus der Zweistimmigkeit 
gegenüber der Einstimmigkeit ergeben und die 
diesem System durch die dynamische Abwägbar- 
keit zweier Klänge sogar eine gewisse Über- 
legenheit gegeneinander den bekannten vollstimmi- 
gen Konstruktionen verleihen. Eine weitere Über- 
legenheit ergibt sich beim Vergleich mit den be- 
kannten Melödieinstrumenten mit gleitender Ton- 
skala (Ätherwelleninstrument, Trautonium, Hellertion 
und Martenot) durch die Vorteile, die einem Tasten- 
instrument allein vorbehalten bleiben. Man hat es 
hier in der Hand, mit jeder Taste gleichzeitig meh- 
rere Schaltvorgänge auszulösen, von denen einer zur 
Frequenzwahl dient und weitere beispielsweise zur 
Beeinflussung der Klangfarbe mit der Tonhöhe, zur 
künstlichen Darstellung von An. und Abklingvorgän- 
gen (Blas- und Zupfklängen) und zur Darstellung von 
Koppeln, : 
Zur Schwingungserzeugung werden bei den bisherigen 
Melodieinstrumenten die verschiedensten Generatoren 
verwendet, So wird beim Ätherwelleninstrument und 
beim Martenot vom Schwebungssummerprinzip Ge- 
brauch gemacht. Hier müssen die erzeugten Töne 
nachträglich verzerrt werden, damit durch elektrische 
Filter unterschiedliche. Klangfarben gewonnen werden 
können. Beim Trautonium verwendet man eine Thyra- 
tron-Kippschaltung, die bereits den gewünschten Reich- 
tum an Obertönen besitzt. ‚Die Frequenzkonstanz 
dieser Schaltung läßt allerdings, ebenso wie die 
Glimmlampen-Kippschaltung am Emicon, noch zu wün. 





1) Durch Patentanmeldung gesetzlich geschützt, Nach- 
bau nicht statthaft. 


schen übrig, Wesentlich besser ist diese bei L-C-Gene- 
ratoren. Freilich wird die Frequenz auch hier nur vom 
L und C allein bestimmt, wenn gerade die Rückkopp- 
lungsbedingung erfüllt ist, unter Voraussetzungen 
also, die sofort zerstört sind, sobald sich nur eine 
der Bestimmungsgrößen, beispielsweise das \ oder 
das C, ändert. Unter diesem Gesichtspunkt sind solche 
Schaltungen zu werten, bei denen in einem Generator 
mit niederfrequenter Rückkopplung durch stufenweise 
Zu. oder Abschaltung von Zusatzkapozitäten die Fre- 
quenz geändert wird. Bereits bei einem Tonumfang 
von vier Oktaven variiert die Frequenz im Verhältnis 
1:16 und damit die Kapazität im Verhältnis 1 : 256 (I). 
Da die Realisierung dieser Schaltung auch noch 
andere Schwierigkeiten mit sich bringt, und auch die 
übrigen bekannten Anordnungen nicht genügten, 
wurde vom Verfasser ein never Generator entwickelt, 
dessen Schaltung Bild 5 zeigt, und der nun den zu 
stellenden Anforderungen sowohl an Oberwellen- 
reichtum als auch an Frequenzstabilität in ausreichen- 
dem Moße geredt wird, 

Bei oberflächlicher Betrachtung unterscheidet sich diese 
Anordnung nicht wesentlich von einem normalen Rüc- 
kopplungsgenerator. Durch den Fortfall der R-C- 
Gitterkombination nimmt diese Schaltung jedoch ein 
spezifisch anderes Verhalten an. Sie wirkt jetzt als 
Kippschaltung, deren Frequenz durch die im Katoden- 
kreis liegenden Spielwiderstände beeinflußt wird. Bei 
geeigneter Dimensionierung lassen sich mit dieser 


57 


Ed: 


Bild 1. Prinzipschaliung des Melo- 
cbords. J-G, und T-G, sind die Jon 

generatoren, F, und F, die Klang- 
filter, P, und P, die Druckpotentio- 
meter, S; und Sg die Schweller, V-G 
der Vibratogenerator, Nf-F der 
Niederfreduenzverstärker und £. der 
Lautsprecher. (Netzteil und andere 

Details sind fortgelassen } 


Anordnung Bereiche von fünf Oktaven und mehr 
überstreichen. 

Da der beschriebene Generator bereits sehr ober- 
tonreich ist, können ihm unmittelbar die Filter zur 
Kiangfarbenerzeugung nachgeschaltet werden. In 
Bild 7 sind die Schaltungen von einigen hierfür ge- 
eigneten Vierpolen angegeben. .Es handelt sich hier- 














4 


Bild 3. Innenansicht des Instruments bei aufgeklapptem Deckel. Man 
erkennt die Querleisten mit den Potentiometern für die Abstimmung der 
einzelnen Tonintervalle und einen Teil der Klangfilter 


bei. um sogenannte überbrücte T-Glieder, die bei 
geeigneter Dimensionierung der einzelnen Schalt- 
elemente zueinander bei vorgegebenem Abschluß- 
widerstand einen konstanten Wellenwiderstand für 
den in Frage kommenden Übertragungsbereich auf- 
weisen, so daß die Möglichkeit besteht, verschiedene 
solcher Vierpole zur Erzielung von Kliangmischungen 
zusammenzuschalten, ohne daß sie sich gegenseitig 
stören, d.h. ohne daß der ursprüngliche Klang des 
einen Vierpols durch die Schaltelemente des anderen 
nachträglich beeinflußt wird. Außerdem sind Mittel 
zur kontinuierlichen Klangfarbenregelung vorgesehen. 
Eine Prinzipschaltung des Melochord, bei der nur das 
Wesentliche an diesem Instrument herausgestellt wer- 
den soll, zeigt Bild. Hier sind T-G, und T-Ga die 


“ beiden Tongeneratoren, die transformatorisch an die 


{hier nur im Blockschema dargestellten) Klangfilter 


angeschlossen sind. Hinter den Klangfiltern befinden 
sich die druckabhängigen Lautstärkeregler und zwar 
Spezialpotentiometer, die durch den Tastendruck be- 
tätigt werden und einen weichen Tonansatz gewähr- 
leisten. Von dort aus gelangen die Wechselströme 
zu den Schwellern, d.h. zu weiteren Potentiometern, 
die durch Pedale bedient werden. In den Schwellern 








Bild 2. Innenansicht von hinten. Auf dem Bild ist besonders das langgestreckte Chassis mil den Generatoren (links), dem Verstärker (Mitte) und 
dem Netzteil (rechts) zu erkennen 


. 


76 Het8jFUNKSCHAU 1948 





Bild 4. Das Instrument als Koffer, transportbereit, mit zusammen- 
geklapptem Untergestell 


wird die Dynamik, ein wesentlicher Bestandteil des 
musikalischen Ausdrucks, geregelt. Zur Belebung des 
Kianges dient weiterhin ein Vibrato, das durch den 
veränderlichen Generator V-G transformatorisch in 
den Anodenkreis eingekoppelt wird, Die Frequenz 
des Vibratogenerotors beträgt etwa 6...8 Hz und 
wird durch eine niederfrequente Rückkopplungsschal- 
tung erzeugt. Hinter den Schwellern werden die von 
den beiden Generatoren herrührenden Kanäle zu- 
sammengeführt und dem Niederfrequenzverstärker 
Nf-F zugeleitet, dem man jede gewünschte Verstär- 
kung und Leistung geben kann. An den Verstärker 
werden dann nach Belieben ein oder mehrere Laut- 
sprecher angeschaltet. Es darf in diesem Zusammen- 
hang noch darauf hingewiesen werden, daß im vor- 
liegenden Fall als Lautsprecher ein akustisches Laby- 
rinth verwendet wird, das auf dem Titelbild zu sehen 
ist, Die so bezeichnete A/4-Transformationsleitung zur 


V I2 
Zu ven 
Filfern 
o+A 
I Bi 
00 





Bild 5. Prinzipschaltung einer der Tongeneratoren des Melochord 


Anpassung des mechanischen Widerstandes des Laut- 
sprechers an den akustischen Scheinwiderstand der 
Luft wurde in diesem Fall deshalb gewählt, weil da- 
durch besonders hohe Wirkungsgrade erzielt werden 
können und sich der in das Instrument eingebaute 
Verstärker verhältnismäßig klein ausführen läßt. Das 
Instrument ist für Alistrombetrieb entwickelt worden. 
Für die Übertragung in großen Sälen oder für das 
Zusammenspiel mit großem Orchester ist ein sepa- 
rater Zusatzverstärker vorgesehen. 

Bild 4 zeigt das Melochord als Koffer mit zusammen- 
geklapptem Untergestell. Diese Ausführung macht das 
Instrument besonders qut transportfähig. Am Unter- 
gestell sind deutlich die beiden Schweller zu erken- 
nen, die beim betriebsfertig aufgebautem Instrument 
durch einen abgeschirmten Mehrfachsteker an den 
Spieltisch angeschlossen werden, Bild 6 zeigt das 
Instrument bei aufgeklapptem Deckel, Die gesamte 
Röhrenscnaltung findet auf einem Chassis mit 9X95 cm 





Bild 6. Das Melochord, spielfersig aufgestellt 











0) b) 


Bild 7. Schaltbeispiele für Vierpole zur Klangfarbenerzeugung 

a) geeignet zur Darstellung ines Formanten, d. b. zur Hervorbebung 
einer bestimmten Obertongruppe (Holzbläserklange) 

b) geeignet zur Unterdrückung einer bestimmten Obertongruppe (Blech- 
blaserklänge) 

c) zur Höbenanbebung (Streicberklänge) 


Grundfläche Platz. Trotz des gedrängten Aufbaues 
ist die Zugängigkeit der Schaltelemente nicht ge- 
fährdet. 

Die über der Tastatur untergebrachten Bedienungs- 
knöpfe bestehen aus Klangfarbenschaltern und aus 
zusätzlichen Lautstärkereglern für beide Kanäle, die 
eine genaue dynamische Abwägung der beiden Be- 
reiche gegeneinander zulassen, ferner: aus einem 
Regelknopf zur Wahl des gewünschten Vibratohubs 
und aus Stimmknöpfen, die eine genaue Anpassung 
an die Stimmung des jeweiligen Begleitinstruments 
oder Orchesters ermöglichen. Durch Bedienung eines 
weiteren Knopfes wird die störende Wirkung stark 
schwankender Netzspannungen eleminiert. Zur Beob- 
achtung der Netzspannung ist außerdem ein Kontroll- 
instrument (im Bild nicht sichtbar) vorgesehen. 


Die praktische Erprobung hat gezeigt, daß mit dem 
Melochord ein neues musikalishes Ausdrucksmittel 
geschaffen wurde, das den hohen Anforderungen an 
musikalische Qualität und technische Zuverlässigkeit 
bei öffentlichen Darbietungen vollauf gerecht wird. 

Harald Bode 


Funktechnische Schulung 


Das Unterrichtsunternehmen für Radiotechnik und ver- 
wandte Gebiete, Inhaber Ing. Heinz Richter, Gün- 
tering, Post Hechendorf/Pilsensee (Obb.), bietet zur 
Zeit Fernkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Die 
Anfängerkursse haben den Zweck, sowohl dem Funk- 
bastier als auch dem an der Radiotechnik beruflich 
Interessierten die erforderlichen Kenntnisse von 
Grund auf zu vermitteln. Die mathematischen Voraus- 
setzungen sind hierbei sehr geringfügig. Der Fernkurs 
für Fortgeschrittene setzt die allgemeinen Grund- 
begriffe und die Wirkungsweise der Rundfunk- 
empfangsschaltungen als bekannt voraus und bemüht 
sich, an Hand von Empfangsschaltungen dem Teilneh- 
mer das dynamische und wechselstrommäßige Verhal- 
}jen der Anlagen unter Zuhilfenahme niederer Mathe- 
matik zu erläutern. Das Endziel dieses Kurses ist es, 
dem Schüler den Entwurf und die Berechnung von 
Funkschaltungen zu ermöglichen. 

im Monat erscheinen zwei lehrbriefe zum Preis von 
ie DM. 4—. Es werden insgesamt für jeden Kurs 
26 Lehrbriefe herausgegeben, Die darin enthaltenen 
Aufgaben werden sorgfältig korrigiert und, wenn 
nötig, mit erläuternden Randbemerkungen versehen; 
Rückfragen sind möglich. Nach Abschluß der Kurse 
erhält jeder Teilnehmer eine entsprechende Bescheini- 
gung. Der Verfasser und leiter der Fernkurse, der 
auch in der „FUNKSCHAU”, Heft 10, 1947 und Heft 5, 
1948 zu den Fragen des Unterrichts in der Funktechnik 
Stellung genommen hat, führt im Herbst dieses Jahres 
wieder Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung im 
Rundfunkmechanikerhandwerk im Auftrag der Hand- 
werkskammer München, weiterhin Abendkurse im Auf- 
trag des Landesverbandes der Bayerischen Rundfunk- 
einzelhändler durch, Anmeldungen zu den Fernkursen 
usw. sind tederzeit an die oben angegebene An- 
schrift möglich. 


Schallwandverkleidung aus Xylon-Gewele 


Zur Verkleidung der Lautsprecheröffnung in Rundfunk-. 


geräten wurden von den Radiofobriken bisher fast 
ausschließlich Textilien verschiedener Ausführung ver- 
wendet. Neuerdings beginnt sich eine aus Xylon- 
Gewebe bestehende Schallwandverkleiduna durchzu- 
setzen, die von der Basparda KG. hergestellt wird. 
Während Textilien gewisse akustische Nachteile be- 
sitzen und auch vom künstlerischen Standpunkt arıs 
keine ideale Kombination mit Holz- oder Preßstoff- 
aehäusen ergeben, besitzt das Xylon-Gewebe man- 
cherlei Vorzüae. Es ist absolut tondurchlässig und 
wirkt? mit der Schallwand als tönendes Ganzes. Es ist 
unempfindlich gegen klimatische Einflüsse und behält 
dadurch die notwendige Spannung. Es ist licht. und 
farbecht und bildet in seiner holzartigen Struktur die 
beste Harmonie mit dem Empfängergehäuse. 
Grundstoff des Xylon-Gewebes bildet eine im be- 
sonderen Schälverfahren gewonnene Holzfaser, die 
wie Textilstoffe in verschiedenen Mustern und Farben 
gewebt wird. Das Xylon-Gewebe ist nicht bewirt- 
schaftet und daher in jeder Menge lieferbar. 





Neue FÜNKSCHAU-Bauhepte 


Fast jedes Heft unserer Zeitschrift beschäftigt sich 
heute mit Fragen der Meßtechnik. Das überaus 
starke Echo dieser Beiträge im Leserkreis ließ er- 
k@hnen, daß insbesondere Universalmeßgeräte mit 
vielseitiger Verwendungsmöglichkeit gefragt werden. 
Diesen Wünschen entsprechend sind von bekannten Fach- 
leuten des FUNKSCHAU-Autorenkreises verschiedene, 
in Kombination und Verwendungsmöglichkeiten neu- 
artige Universalmeßgeräte geschaffen worden, von 
denen wir in diesem Heft zwei interessante Konstruk- 
tionen vorstellen. Den Nachbau dieser Geräte er- 
leichtern die soeben erschienenen Bauhefte M3 und 


MA. 


FUNKSCHAU-Bauheft M 3, Vielfachmeßgerüt ‚‚Polimeter’’ 
für Wechselstrom-Netzanschluß 


Von Ing. Josef Cassani. Mit 18 Seiten, 13 Abbil- 
dungen und zwei Verdrahtungsplänen in Original. 
größe. Preis DM. 4.50. FUNKSCHAU-Verlag Oscar 
Angerer, Stutigart-$. 


Mit dem neuen FUNKSCHAU-Bauheft wird dem Funk- 
praktiker der Selbstbau einer für Werkstatt und Labor 
sehr vorteilhaften und neuartigen Röhrenvoltmeter- 
Kombination für Gleichspannungsmessungen, für Nf-, 
Hf- und Isolationsmessungen mit insgesamt 20 ver- 
schiedenen Meßbereichen geboten. Dieses hochwertige 
Meßgerät enthält zwei zusammenarbeitende Röhren- 
voltmeter mit besonders hochohmigem Eingangswider- 
stand zur Gleichspannungsmessung (0,15. ..1500 V}, 
für Nieder- und Hochfrequenzspannungen (1...300 V) 
und je einen Meßteil für Gleichstrom (0... 3000 mA), 
für Widerstände (1%...1M®R) und’ für Kapazitäten 
(500 pf...50 uF) mit direkter Anzeige. Mit Hilfe ein- 
gebauter Spannungsquellen lassen sich ferner Induk- 
tivitätsmessungen (0,1...100 H} und Isolationsmes- 
sungen {0.5...3000 M2) durchführen. Zur Messung 
der fünf elektrischen Größen (V-, Vov, mA, R, und C,) 


sind insgesamt 20 Meßbereiche vorgesehen bei nur 
einem Bereichschalter und nur vier Meßwerk-Skalen- 
teilungen. Der Meßteil für Kapazitäten ist so ge- 
staltet, daß auf Dielektrikum und Prüfspannung nicht 
geachtet werden muß. 

Die neve Gerätekonstruktion gestattet es, mit allge- 
mein üblichen Einzelteilen und Röhren ein vorbild- 
liches Vielfach-Meßgerät zu schaffen. Die Schaltung 
kann bei den beschriebenen Geräteeigenschaften an 
Einfachheit kaum unterboten werden. Vielseitfige Meß- 
möglichkeit und bequeme Bedienung bei geringem 
Materialaufwand sind Forderungen, die hier weit- 
gehend erfüllt werden konnten, Die vorzügliche Aus- 
stattung des neuen Bauheftes mit zahlreichen Fotos, 
Bauplänen in natürlicher Größe und einer S$tückliste 
erleichtern den Nachbau wesentlich, Für die Eichung 
der Meßgeräte sind Eichkurven und eine Skala im 
Maßstab 1:1 beigegeben. ‘ 

Jeder Funkpraktiker wird aus der neuen Konstruktion 
der FUNKSCHAU-Bauhefiserie großen Nutzen ziehen. 


FUNKSCHAU-Bauheft M 4, Allwellen-Frequenzmesser 
für Allstrom-Netzanschluß 


Von ing. Josef Cassani. Mit 18 Seiten, 7 Abbil- 
dungen und zwei Verdrahtungsplänen in Original- 
größe. Preis DM. 4.50. FUONKSCHAU-Verlag Oscar 
Angerer, Stuttgart-S. 


Für die tägliche Arbeit des Radiotechnikers in Handel, 
Industrie und Labor bietet das neu erschienene FUNK- 
SCHAU-Bauheft M4 ein sinnvoll ausgeklügeltes Hf- 
Vielfach-Meßgerät mit einem eigen- oder fremdmodv- 
lierbaren Hf-Generator, der sämtliche in der Radio- 
technik üblichen Frequenzbänder umfaßt. Die erzeugte 
Hf-Spannung wird in verschiedener Weise zum Fre- 
quenzvergleich mit einer zu messenden Frequenz nach 
der Interferenzmeihode, zum Abgleichen von Rund- 
funkempfängern und zur Speisung zweier Meßkreis- 
gruppen für Kapazitäts- und Induktivitätsmessungen 
nach dem Hf-Resonanzverfahren benutzt. Der umfang- 
reiche Gesamffrequenzbereich von 0,1...316 MHz 
ist in fünf Teilbereiche aufgeteilt und wird auf nur 
zwei Skalenteilungen abgelesen. 


Das Gerät gestattet die Messung sämtlicher in einem 
Rundfunkgerät vorkommender Hf-Spulen von 0,5... 
5000 uH und Kleinkondensatoren von 1... 50 000 pF. 
Zur Eigenmodulation des Prüfsenders enthält das 
Gerät einen Nf-Generator (400 Hz), dessen Spannung 
sich von einigen mVY...30 mV stetig regein läßt. 
Außerdem ist ein Röhrenvoltmeter für Nf. und Hf- 
$pannungen vorgesehen, das eine leistungsiose Mes- 
sung der in den L,- und C,-Meßkreisen auftretenden 


Resonanzspannungen gestattet, ferner als Outputmeter 
und zur Messung der Hf-Oszillatorspannung in der 
Mischstufe verwendet werden kann. Schließlich laßt 
sich der Nf-Verstärker bei abgeschaltetem Nf-Gene- 
rator als Nullverstärker für Wechselstrom-Meßbrücken 
benutzen, Die vielseitigen Meßgerüteeigenschaften 
der neuen FUNKSCHAU-Konstruktion erfassen hoch- 
frequenztechnische Empfänaermessungen und Nf-Prü- 
funaen,.die insbesondere für die Reparaturpraxis von 
aroßem Wert sind. Der Nachbau dieses hochwertigen 
Universalgerätes wird durch viele Abbildungen, Ver- 
drahtunasoläne, Tabellen und durch ein Skalenblott 
für die Eichung leicht gemacht. 


Bild ı. Hodtwertiges Klang- 
zellenmikrofon 
der Fa. Beerwald 





Komplettes Labor-Meßgeräteprogramm 


Unter den gezeigten Meßgeräten verdient das vielseitige Programm der Firma 
Franz Maria Heidecker besondere Beachtung. Es werden Geräte für 
komplette Laborausrüstungen geliefert und einige Spezialgeräte für Rundfunk- 
Studios gezeigt. Die Heidecker-Meßgeräte sind vor allen Dingen für umfangreiche 
Messungen an Niederfrequenzgeräten vorgesehen, 
DerSchwebungsgenerator umfaßt den Frequenzbereich 30 Hz...15 kHz 
!+ 2% bezogen uuf 800 Hz). Der Klirrfaktor liegt unter 0,5 %. Ein eingebautes 
Röhrenvoltmeter, das den Frequenzbereich 20 Hz...20 kHz umfaßt, verfügt über 
die Meßbereiche 2, 6, 20 und 60 Volt. 

Die Skala des Schwebungsgenerators, die sehr präzis und übersichtlich ausgeführt 
ist, besitzt Doppelantrieb mit zwei getrennten Eichungen, da der gesamte Nieder- 
freguenzumfang in zwei Bereiche aufgeteilt ist, um ein genaues Einstellen der 
tiefen Frequenzen zu gewährleisten, 

Das Gerät ist mit den Röhren EF 12, EF 12, ECH 11, EL 11, STV 150/20, EW 0,94...12 


bestückt. 

Die Klirrfaktor-Meßbrücke (nach Heinrich-Hertz-Institut), 
Frequenzen von WHz...12kHz einzustellen ist, 
von 0,1...100 !/s. Auch hier ist ein Röhrenvoltmeter mit den Meßbereichen 1, 5, 
10, 56, 100 und 500 mV und für den Frequenzbereich 20 Hz... 20 kHz eingebaut. 


Ein großes Röhrenvoltmeter, das auch Be Gleichspannungen 
gestattet (2, 20, 200 V), ist für Wechselspannungen von 20 Hz...30 kHz mit den 
Meßbereichen 50, 100, 500 mV, 1, 5, 10, 50 und 100 V eingerichtet. Der Eingangs- 
widerstand beträgt ca. 10 kQ, die Meßgenauigkeit ca. 3 %e. Eine Einrichtung zum 
Selbsteichen des Instrumentes ist aba Röhrenbestückung: EF 12, EF12, AZ 11, 
STV 15020, EW 0,24...12, EW 0,2/4. 

DieR-C-Meßbrücke mit oo. Auge arbeitet nach dem Prinzip des 
„Philoskops“. Die Meßgenauigkeit beträgt ca. 2%s. Wie alle Meßgeräte der Firma 
Heidecer, so macht auch diese Meßbrücke einen repräsentativen Eindruck. (Röhren: 
EF 12, EM 11, AZ1]). 

Im weiteren Programm der Firma findet man Ein- und Zweistrahl-Oszillografen, 
Aussteverungsmesser nach dem Glühlampen-Prinzip, ferner $Sender-Dberwachungs- 
geräte und komplette Meßplätze. 


Bid > 2  Klinfehtonnefbibde von Heidecer 





Hannöver zeigte im Gegensatz zu Leipzig, keine. Flut 
bastelmü eoig ae uekalie: Erütgernms,. sondern stellte hoch-- ns 





die für die 
gestattet Klirrfaktormessungen . 





FUNKSCHAU 1948 IHen8 77 








del interessierte besonders ein Ra Röhrenprü üfgerät, ee 
bei dem neueste amerikanische Erfahrunge | 
' Bedienungsvereinfachung berücksichtigt werden und das 
zudem äußerst preiswert ist. Unter den gezeigten Einzel- 
teilen fielen besonders hochwertige Potentiometer undein 
” . Zweifach- Drehkondensator (Philips) mit racht: ‚Kieiten Ab- n 


ın bezug auf 2 Eu 





" messungen auf. 





Der Universal-Frequenzgenerator des Labors Klaus Heucke 
(siehe Leipziger Messebericht, FÜNKSCHAU, Heft 41948), den die Philips-Valvo- 
Werke, Berlin, zeigten, wird in einer neuen Leichtmetall-Guß-Ausführung des 
Chassis gebaut, wodurch neben unbedingter Stabilität und Verwindungsfreiheit 
durch weitgehende Unterteilung eine hervorragende Abschirmung aller Stufen 
untereinander gewährleistet ist. So ist es möglich, die HF-Spannung bis unter 
1uV zu regeln. Der benutzte Spannungsteiler gibt als eine Spezialkonsiruktion 
nur den Kontakt frei, von dem die Hf-Spannung gerade abgenommen werden 
soll. Das Gerät ist so konstruiert, daß sich kurze und günstige Verbindungen, 
besonders in den Oszillatorkreisen, ergeben. Aus diesem Grunde wird ein 
Spufenrevolver verwendet. Zwecks günstiger Wärmeabstrahlung liegt der Netzteil 
ganz oben im Gerät (Röhrenbestükung: ECH4, ECH4, EBC3, AL4, AZA4, 
STV 280/40). 

Erfreulich ist es, daß der große Philips-Oszililograf „Kathograph |” 
{GM 3152 C) in einigen Monaten wieder in alter Qualität und Leistung lieferbar 
sein wird. Mit seinen Frequenzbereichen von 10 Hz...1MHz des Gegentaktver- 
stärkers bei einem Verstärkungsfaktor von 1800 und einem Frequenzbereich von 
2Hz...150kHz bei dem Elektronenröhren-Kippgerät erfüllt er die Ansprüche 
aller größeren Labors. 


Fortschrittliches Röhrenprüfgerät 


Röhrenprüfgeräte werden in Deutschland in zwei grundsätzlichen Ausführungen 
verwendet, Die erste ist die der Leistungsprüfer, bei der neben einer Vorprüfung 
(Fadenbruch, Schluß usw.) die Emissionsfähigkeit der Röhre in einer einfachen 
Gleichrichterschaltung gemessen wird. Die zweite umfaßt alle Geräte, die mehr 
oder weniger richtige Gleichspannungen an die Elektroden legen und statische 
Werte messen. Während man früher Geräte der zweiten Gruppe einfach und 
übersichtlich aufbauen konnte, ist dieses bei der heutigen, unübersehbaren Menge 
verschiedener Röhrentypen mit den verschiedensten Soceln nicht mehr möglich. 
Eine Prüfung durch Nicht-Fachpersonal ist gleichgesetzt mit Röhrenmord. In den 
USA. sind die Verhältnisse bereits seit Jahren so, und das Röhrenprüfgerät, das 
mit einstellbaren Gleichspannungen arbeitet, ist nur noch in Laboratorien zu 
finden. Für Rundfunk-Reparaturdienst und Handel aber hat sich der Leistungsprüfer 
in seiner ständig verbesserten Ausführung durchgesetzt. Der Unzahl der Sockel- 
anschlüsse entsprechend muß stets die Möglichkeit der getrennten Systemmessung 
gegeben sein, beispielsweise durch Stecker oder Umschalter. Diese Schaltungen 
müssen schnell herstellbar sein; man bedient sich dabei einer registerartig auf- 
geroilten Skala, die auf den jeweiligen Röhrentyp eingestellt werden kann und 
die richtigen Schaltungen anzeigt — ein erheblicher Vorzug dieses Systems gegen- 
über Tabellen und Karten. Nun hat aber nicht jede Röhre eine annähernd gleiche 
Gleichrichter-Emission. Um zu richtigen Meßergebnissen zu kommen, gibt es zwei 
arundsätzliche Wege. Im einfachsten Falle läßt man sehr unterschiedliche Zeiger- 
ausschläge zu und gibt den Gutwert für jede Röhre in einer Tobelle an; im 
anderen Falle verändert man .die Meßempfindlichkeit des Instrumentes durch ein 
Potentiometer jeweils so, daß sich bei jeder Röhre stets ein gleichmäßiger Ausschlag 





Bild 3. Philips- Zweifadı-Drehkondensator im Größenvergleich zur Röhre EBL 1 


78 Hef 8/FUNKSCHAU 1948 





Bild 4. Verschiedene Preh-Potentiometer 


ergibt. Bietet das zweite Verfahren die leichte Möglichkeit des vorsätzlichen 
Falschmessens, so kann man zwar die Skala in „unbrauchbar-fraglich-gui” ein- 
teilen, doch ist wiederum eine Tabelle {nämlich mit der Potentiometereinstellung) 
erforderlich, Beim Arbeiten mit Leistungsmessern wird man feststellen, daß bei 
richtiger Schaltungsdimensionierung fast nur zwei Einstellungen (bzw. zwei sehr 
unterschiedliche Ströme) auftreten, die man durch einen einfachen Schalter ent- 
sprechend umschalten kann, so daß sich eine sehr narrensichere Bedienung und 
Ablesung der Skala ergibt. Ein nach diesen Überlegungen konstruiertes Röhren- 
prüfgerät wird in größeren Serien von der Firma ECHO-Apparatebau-GmbH. her- 
gestellt. In Bezug auf Übersichtlichkeit des Aufbaues und Einfachheit der Be- 
dienung stellt es alle bisherigen Geräte dieser Art in den Schatten. Es ist das 
Gerät, das der Rundfunkhändler sich wünscht: billig, technisch einwandfrei auf- 
gebaut, eingebaut in einen kunstlederbezogenen Koffer. Sogar Rimlock-Röhren 
sind dafür vorgesehen. Diese und alle anderen normalen und Spezialröhren des 
In- und Auslandes sind auf dem mit einem Rändelknopf einstellbaren Skalenband 
in alphabetischer Ordnung aufgeführt, Auf technische Einzelheiten kommen wir 
später zurück. 

Von der Firma ECHO wird außerdem ein preiswerter Empfänger-Prüfsender für 
Allstrom hergestellt, 


Hochwertige Einzelteile 


„QualitätinderRadiotechnik“” ist auc in diesem Jahr das Leitwort 
der Philips-Produktion. Sie kommt nicht nur in Empfängern und Meßgeräten zum 
Ausdruck, sondern in sämtlichen Bauelementen, $o brachte Philips vorerst nur 
für den Export, einen Präzisions-Kleinst-Drehkondensator in Messingplatien-Aus- 
führung heraus. Er ist nicht viel höher als eine Streichholzschachtel. Gegen Jahres- 
ende sollen auch die beliebten Philips-Elektrolytkondensatorsn wieder auf den 
Markt kommen, 

Mit einem vielseitigen Programm an Potentiometern und Präzisionsschaltern wartet 
die Firma Preh auf. Ihre Potentiometer können in allen erdenklichen Kombi- 
nationen geliefert werden. Das gleiche gilt von den Hochleistungs-Stufenschaltern 
derselben Firma. Die Kontakte sind mit etwa 15 A belastbar, lassen sich also auch 
für Spezialzwecke verwenden, 

Gleichfalls mit einem guten Einzelteile-Programm war die Firma Ing. Dr. Paul 
Mozar verireten. Neu sind vor allem deren Fiutlichtskalen und verschiedene 
Lautsprecher von 1...5Watt Belastbarkeit. Es werden ferner wieder geliefert: 
Noniusskalen in runder und quadratischer Ausführung, Mentor-Fein-Grob-Einstell- 
knopf und Feinstell-Antrieb, Röhrenfassungen aller Art, Drehknöpfe, allseitig 
isolierte Krokodilklemmen, Gitter-Abschirmkappen, Kreisschneider, Blitzschutzauto- 
maten u.ca.m. Alle Teile sind mechanisch zuverlässig und von guter Qualität, 
Universal-Wellenschalter, die beliebig und auf einfachste Weise {durch Aufstecken 
auf eine genutete Achse) gekuppelt werden können, sind in vielerlei Schaltanord- 
nungen durch die Firma Anders & Co.KG,, lieferbar. 

Eingang-, Zweigang- und Dreigang-Drehkondensatoren in stabiler Ausführung mit 
einer C-Variation von 500 pF stellt die Firma Fahnenschreiber her. Die 


Abweichung von der Normalkurve und die Gleichlaufdifferenz beträgt max. 1. 
Dralowid war mit den bewährten Typen der Schichtwiderstande vertreten, 
gleichfalls mit Röhrenfassungen aus Frequenta, Potentiometern und Würfeispulen 
in altbekannter Qualität. 

Kondensatoren mit Trolitul-Dielektrikum werden in Werten bis zu 10000 pF von 
H. Brauns 


der Echo-Apparatebau-Gesellschaft in hohen Stückzahlen geliefert. 





. Bild s. Kammer-Aufbau des Philips-Universal-Frequenz-Generators {Entwicklung Heuce) 





FUNKSCHAU-Leserdienst 


Der FUNKSCHAU-Leserdienst hat die Aufgabe, die Leser der FUNKSCHAU 
weitgehend in ihrer technischen Arbeit zu unterstützen; er steht allen Be- 
ziehern gegen einen geringen Unkostenbeitrag zur Verfügung. 





FUNKSCHAU-Briefkasten. Anfragen kurz und klar fassen, Prinzipschaltung beifügen! 
Ausarbeitungen von Bauplänen sind nicht möglich. Jeder Anfrage 75 Dpf. und 
24 Dpf. beifügen. 

Herstellerangaben. Für alle in der FUNKSCHAU genannten und besprochenen Ge- 
räte, Einzelteile, Werkzeuge usw. werden auf Wunsch die Herstelleranschriften 
mitgeteilt, Jeder Herstelleranfrage sind 50 Dpf. Kostenbeitrag und 24 Dpf. Rück- 
porio beizufügen. 

Literatur-Auskunfl. Über bestimmte, 
wir gegen 75 Dpf. Kostenbeitrag und 24 Dpf. Rückporto Literatur nach. 
Röhren-Auskunft. Daten und Sockelschaltungen von Röhren jeder Art, insbesondere 
von Spezialröhren, Auslandsröhren, Oszillografenröhren und kommerziellen Röh- 
ren. Zuverlässige Daten einschl. Sockelschaltung je Röhre 75 Dpf. und 24. Dpf. 
Rücporto. 

Transtormatoren-Berechnungsdienst. Berechnungsaufiräge sind unter Beifügung einer 
24-Dpf.-Briefmarke an die unten angegebene Anschrift des FUNKSCHAU-Leser- 
dienstes zu richten. Die Berechnungsgebühr einschl. Portospesen wird nach vor- 
heriger Mitteilung und vor fnangriffnahme der Berechnung angefordert. Leser, die 
auf vorherige Gebührenhakanntgabe verzichten, können schneller bedient werden. 
In diesem Falle ist der Vermerk „Ohne Kostenvoranschlag” am Kopf des Berech- 
nungsauftrages anzugeben. Die Berechnungsgebühr einschließlich Portospesen wird 
dann bei Zusendung der Berechnung durch Nachnahme erhoben. Falls aus postali- 
schen Gründen Nachnahmesendungen nicht zulässig sind, ist die Gebühr bei Ein- 
gang der Auftragsbestätigung durch Brief einzusenden, 


Von vorhandenen Eisenkernen Zeichnung oder Musterblech einsenden! 


Gebühren 


I. Netztransformatoren: Die Berechnungsgebühr beträgt je Wicklung DM.1.— 
für Transformatoren bis 100 Watt. Fünf beliebige Anzapfungen werden nicht 
berechnet; jede weitere Anzapfung DM.1.—. Transformatoren über 100 Watt: 
Sonderpreis je nach Ausführung. 


N. Spartransformatoren : Wie unter I. | 
Il, Zerhackertranstormatoren: Die Gebühr beträgt je Wicklung DM.5.—, sonst 
wie unter |. 
IV. Ausgangs-Übertrager: Für jede Wicklung werden DM.3.— berechnet, die 
je eine Anzapfung haben kann. Weitere Anzupfungen je DM.1.—. 
V. Nf-Übertrager: Gebühren wie unter IV. 
Im Zusammenhang mit diesen Berechnungen können Transformatoren unter fol- 
genden Bedingungen gewickelt werden: 
1. An Altkupfer ist das ursprüngliche Kupfergewicht des Transformators mit einem 
zusätzlichen Mehrgewicht von 50 "/s erforderlich. 
2. Der Spulenkörper ist einzuschicken (wenn der Transformator geschachtelt werden 
soll, auch der Eisenkern). 


interessierende technische Themen weisen 


4 


‘Die Rücklieferung geschieht unverbindlich in etwa vier bis sechs Wochen. 


Das Wickeln der Transformatoren wird nur aufvorherige Anfrage oder 
besonderen Auftrag durchgeführt. Zuschriften an Ing. E. Bieicher, 14a Ludwigsburg, 
Oststraße 3, erbeten. 
Altkupfer und Spulenkörper sind daher mit dem Berechnungsantrag nicht ein- 
zuschicken. 

Wickeldaten von Netztransformatoren in Industriegeräten. Für Rundfunkgeräte der Bau- 
jahre 1933 bis 1943 werden die genauen Wickeldaten von Netztransformatoren mit- 
geteilt. Gebühr je Netztransformator einschl. zugehörigem Schaltbild DM. 1.— und 
24 Dpf. Rückporto. 

Anschriftenliste Gerätefabriken. Hersteller von Radiogeräten, Verstärkern und Meß- 
geräten aller Zonen. Gebühr DM.0.75 und 24 Dpf. Rückporto. 


Anschriftenliste Großhändler Münchens und Frankens. DM. 0.50 und 24 Dpf. Rückporlo, 


Liste der Ostflüchtlinge. Alte und neve Anschriften. Teile Il und li DM.0.75 und 
24 Dpf. Rückporto. 


Schalifolien-Kritik. Im Rahmen unserer Schallfolien-Kritik bietet sich Gelegenheit, 
Aufnahmen begutachten zu lassen. Allgemein interessierende Kritiken werden ver- 
öffentlicht. Die Folien sind unter Anlage des Unkostenbeitrages von DM.3.— an 
den FUNKSCHAU-Leserdiefist einzusenden, Rücksendung der Aufnahme ist aus- 
drüclich zu verlangen {Rückporto beilegen!). In diesem Falle muß sich die Ver- 
packung für den Rückversand eignen. Für kurzen Probeschnitt zu Vergleichzwecken 
leere Folie einsenden oder auf engesandter Folie entsprechend Platz lassen! 


Anschrift des FUNKSCHAU-Leserdienstes. Redaktion des FUNKSCHAU-Verlages, Abt. 
Leserdienst, (13b) Kempten-Schelldorf, Kottener Straße 12. Wir bitten unsere Leser, 
in sämtlichen Zuschriften Absender und genaue Adresse auch am Kopf des $chrei- 
bens in Druckbuchstaben anzugeben. 


FUNKTECHNISCHES FACHSCHRIFTTUM 


Wir bitten unsere Leser, die hier besprochenen Werke nur beim Fachbuchhandel 
oder bei dem jeweils in der Besprechung angegebenen Verlag zu bestellen, 





FUNKSCHAU-Netztransformatorentabelle. Von Paul E.Klein, 24 Seiten Din A4. Mit 
25 Tabellen und zahlreichen Nomogrammen, Preis DM. 3.50. FÜNKSCHAU-Verlag 
Oscar Ängerer, Stuttgart-$. 

Die Neubearbeitung der in Fachkreisen weit verbreiteten und geschätzten FUNK- 
SCHAU-Netztransformatorentabelle stellt eine wesentliche Erweiterung der letzten 
Auflage dar. im Gegensatz zu anderen Fachveröffentlichungen macht es sich die 
neve Tabelle zur Aufgabe, ohne Benutzung verwickelter Formeln eine für die 
Praxis der Einzelteilfertigung völlig ausreichende Anleitung zur überschlägigen 
Berechnung von Netztransformatoren und Drosseln zu vermitteln. Sie ist auf DIN- 
Bleche eingerichtet und berücksichtigt auch Spartransformatoren. 
Für den Funkpraktiker wird hier ein vorzügliches Hilfsmittel geboten, das die so 
wichtige Berechnung u.a. der Leistung, der Eisenmenge, des Stromes, der Win- 
dungszahl und der Drahtstärke in einfacher Weise ermöglicht. Viele Daten können 
dabei ausführlichen Tabellen und übersichtlichen Nomogrammen entnommen 
werden. Besonders wichtig sind die beigegebenen Beispiele, die für typische Netz- 
transformatoren den-vollständigen Berechnungsgang zeigen. 





Der .„ Weltklang Super” besitzt ein furmwvollendetes Gebänse 


Bild ı 


Die Schaltungstechnik der mit der Standard-Röhren- 
reihe der Bizone bestückten Geräte läßt im allge- 
meinen keine großen Varianten zu. Die Erfahrung hat 
aber bewiesen, doß in Leistung und Klang dieser mit 
den Röhren ECH 4, ECH4, EBLI und AZ1 bestückten 
Superhets wesentliche Unterschiede bestehen, noch 
auffallendere jedoch in der Gehäusegestaltung hin- 
zukommen, die für den Verkaufserfolg eines Empfän- 
gers ebenso ausschlaggebend sein können. Während 
es die Gerätefabriken vor der Währungsreform ver- 
hältnismößig leicht hatten, Geräte zu verkaufen und 
keine Absatzsorgen zu befürchten waren, ist der 
Kunde heute wieder wählerisch geworden. Man darf 
feststellen. daß die Zeit der zweitklassigen Geräte, 
wozu wir auch Empfänger mit „Austauschröhren” rech 
nen, vorbei ist und vom Kunden in erster Linie bezüg- 
lich Leistung, Klang und Ausstattung wieder Qualität 
gefordert wird. 


Standardschaltung 


Wenn man die Schaltung des Weltklang-Superheits be- 
trochtet, findet man die durch den Röhrensatz be- 
dingte Standardanordnung. Die Mischstufe mit Vor- 
und Oszillatorkreis verwendet die Mischröhre ECH 4. 
Da im Netzteil ein Autotransformator vorgesehen ist 
und der eine Pol des Lichtnetzes (über den Gittervor- 
spannungswiderstand) mit dem Chassis Verbindung 
hat, befinden sich vor den Antennen- und Erdbuchsen 
des Gerätes Schutzkondensatoren. Die Antennenkopp- 
tung geschieht für alle drei Wellenbereiche induktiv. 
Zur Sicherung gegen Eingangsstörungen ist der übliche 
ZIf-Saugkreis angeordnet. Im Oszillatorkreis erzielt 
man durch Serienspeisung des Triodenteiles auf Kurz- 
wellen eine für die Röhre ECH4 erwünscht hohe 
Oszillatoramplitude. Die Rückkoppliungswickiung für 
Mittel- und Langwellen ist über einen Gleichstrom- 
Sperrkreiskondensator angekoppelt. 

im Zf-Verstärker finden wir eingangs: und ausgangs- 
seitig zwei Zf-Bandfilter. Als Verstärkerröhre dient 
das Hexodensystem der zweiten ECH 4. Die verstärkte 
Zt wird im Duodiodenteil der Röhre EBL1 gleich- 
cerichtet und beeinflußt als Regelspannung die beiden 
Vorröhren. Die gleichgerichtete Nf gelangt zum NF- 
Vorverstärker (Triodenteil der zweiten Röhre ECH 4) 
und wird im Endverstärker mit dem Pentodensystem 
der EBL1 ausreichend verstärkt. Die hohe Verstär- 
kungsziffer des zweistufigen Nf-Teiles gestattet es, 
zur Verringerung des Klirrfaktors eine Spannungs- 





Bild 2. Chbassisansicht mit Vorkreis- und Oszillatorspulensatz 
und Schwungradantrieb 


Superhet: 6 Kreise -4 Röhren 


150... 400 kHz 
2: 468 kHz 


Wechselstrom. 


gegenkopplung von der Anode der EBLI zur Anode 
des Nf-Vorversiärkers zu verwenden, 


Einzelteile und Chassisaufbau 


Dank hochaualitativer Einzelteile erzielt der Welt- 
kilang-Super Leistungen, wie man sie früher von erst- 
klassigen Vorkriegsgeräten gewöhnt war. Die Spulen- 
sätze benutzen hochwertige Hf-Eisenkerne und zeich- 
nen sich durch zweckmäßige, verlustarme Konstruktion 
aus. Ein gutes Beispiel für den in elektrischer Hinsicht 
sorgfältig durchdachten Aufbau bietet das Spulen- 
aggregat der Mischstufe, Vorkreis- und Oszillator- 
spulen sind mit zugehörigen Trimmern, Serienkonden- 
satoren und zusammen mit einem vorzüglich rastenden 
Kreisschalter auf einer Pertinaxplatte senkrecht neben 
dem Zweifachkondensator {NSF.) so angeordnet, daß 
sich eine kurze Bedienungsachse ergibt. Auch die Kon- 
struktion der Zf-Bandfilter zeigt eine für den Repara- 
teur einfache Einpunktbefestigung des Abschirmbechers. 
Die Zf-Spulen sitzen auf einem galgenförmigen Me- 
tallträger, auf dem der Abschirmzylinder mittels einer 
einzigen Schraube befestigt wird. 

Wie kaum bei einem anderen Gerät der Nachkriegs- 
produktion, hat man beim „Weltklang“” den Eindruck 
daß Ersparnisse an Material oder Aufwand, die auf 
Kosten der Qualität gehen würden, bewußt vermieden 
werden sind. So wird ein hochwertiges, permanent- 
dynamisches Lautsprechersystem {4 Watt) eigener Fer- 
tigung mit 20 cm Membrandurchmesser eingebaut, das 
in Verbindung mit einem sehr gut bemessenen Aus- 
gangsübertrager eine hervorragende Klangqualität 
ermöglicht. Besondere freude wird jedem Rundfunk- 
hörer auch die große, übersichtliche und in Mehr- 
farbendruck ausgeführte Negativskala (Abmessungen 
27x9 cm) mit friedensmäßig wirkender Skalenbeleuch- 
tung und Zelluloidreflektor machen. Ein Schwungrad- 
ontrieb vervollständigt schließlich den Bedienungs- 
komfort, 

Wer diesen fortschrittlichen $uperhet mit den Augen 
des. Radioreparateurs betrachtet, wird erfreut fest- 
stellen, daß die Konstrukteure auch die Interessen der 
Repäaraturwerkstätten weitgehend berücsichtigt haben. 
Die übersichtliche Einzelteilanordnung auf dem Ge- 
stell und die planvoll entworfene Verdrahtung unter- 
halb des Chassis erleichtern Prüfungen und Messun- 
gen wesentlich. Hinzu kommt, daß nach Abschrauben 
einer Pappdeckplatte am Boden des Holzgehäuses 
die gesamte Verdrahtung zugänglich wird und die 
Skalenlämpchen uusgewechselt werden können. Die 
Decplatte selbst enthält das Schaltbild mit Meß- 
werten, den Abaleichplan und sonstige Servicedaten. 
Die vollendete Klangwiedergabe ist nicht allein dem 
vorzüglichen Lautsprecher zu danken, sondern eben- 
sosehr auf eine akustisch wohlüberlegte Gehäusekon- 
struktion zurückzuführen. Mit Erfola haben die Kon- 


ECH 4 


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VUV VD) 


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m Em WE CR 


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VUUU 


Bild 3. Schaltung des Sechskreis-Vierröbren- 
Supers „ Weltklang” 
(Fotos: V. Knollmüller) 


Wellenbereiche: 15...50m, 500...1600 kHz, 


Röhrenhestückung: ECH4, ECH4, EBL1, AZ1 
Netzspannungen: 120/220 V Wechselstrom 
Leistungsverbrauch : 40 Watt bei 120/220 Volt 


EUNKSCHAU 1948 / Her8 79 


wir FOHREN vor. WELITKLANG-SUPERW 
Harmonie in Leistung, Klang und architektonischer Gestaltung bildet das er- . 
strebenswerte Ziel jedes Rundfunkgerätes. Nicht jeder Empfängerfabrik gelingt u 
es, dieses Idealzu verwirklichen. Ein ganzer Stab befählgter Mitarbeiter Ist nötig, 


um einem Empfangsgerät diese wünschenswerten Eigenschaften zu verleihen, 
die der neue „Weltklang- Super’ In hervorragendem Maße besitzt. 


Sondereigenschaften:  Vorkreis-Zweigang- 
Drehkondensator; Zf-Sayugkreis; Oszilla- 
torkreis; zwei zweikreisige  Bandfıilter; 
Diodengleichrichtung; Schwundregelung auf 
Zf.Röhre und Mischröhre wirksam; Kiang- _ 
farbenregier an der Anode des Nf-Yor- 
verstärkers; Endverstärker mit Gegenkopp- 
lung: zum Nf-Vorverstärker; permanent- 
dynamischer Lautsprecher; Edelholzgehäu- 
se; Tonabnekmeranscluß; zweiter Lout-. 
sprecheronschluß. AuKFGER, 


strukteure gerade der Gehäusegestaltung ihre ganze 

Aufmerksamkeit gewidmet. Während die großen Ge- 
häuseabmessungen {48X39X29 cm) eine vorteilhafte 

Schallabstrahiung begünstigen, verleiht die architek- 

eu Aufmachung dem Geröt ein repräseniables 
ußere. 





Bild 4. Die Innenansicht Taßt den großen Lautsprecher und den klaren 
Aufbau erkennen 


Erfolg des Qualitätsgedankens 


Kenner des deutschen Marktes haben dem „Welt- 
klang-Super“ einen guten Start vorausgesagt. Sie 
ahnten jedoch nicht, daß dieser Super nach Aufhebung 
der Gerätebewirtschaftung einen geradezu sönsatio- 
nellen Erfolg haben würde, der in erster Linie auf die 
ausgezeichneten Eigenschaften des Gerätes, dann 
aber auch auf den in dieser Klasse vorteilhaften Preis 
(DM. 475.—; Luxusgehäuse: DM. 560.—) zurückzufüh- 
ren ist. Die Gerätefabrik hat durch diesen Apparate- 
typ eine in ihren Auswirkungen unerwartete Bestäti- 
gung dafür gefunden, daß der deutsche Käufer auch 
unter schwierigen wirtschaftlichen. Verhältnissen das 
Qualitätserzeugnis uneingeschränkt bevorzugen wird. 
Aus den Erfahrungen dieses Einzelfalles darf die 


deutsche Radioindustrie in ihrer Gesamtheit den Ent- 
schluß fassen, endgültig auf Konstruktionen zweifel- 
hafter Qualität zu verzichten, 






80 Her8 / FUNKSCHAU 1948 





Bild 1. Frontplattenansicht, de: Altwellen- een 


Schaltung und Wirkungsweise !) 


Die Schaltung besteht aus dem eigen. oder fremd- 
modulierbaren Hf-Generator, dessen Frequenz bzw. 
Hf-Spannung in vierfacher Weise ausgenützt ist: 
Seine Frequenz f, zum Vergleich mit einer zu mes- 


senden Frequenz f, nach der Interferenzmethode, und 
die Hf-Spannung zum Abgleich von Empfängern, oder 
im Gerät zur $peisung zweier Meßkreisgruppen für 
die L,- und C,-Messung nach dem Hf-Resonanzver- 


fahren. Das eingebaute Röhrenvoltmeter erfüllt drei- 
erlei Aufgaben. Es hat die in den L,- und C,„-Meß- 


kreisen auftretenden Resonanzspannungen leistungs- 
los und stets mit gleicher Empfindlichkeit anzuzeigen. 
Die beiden anderen Verwendungszwecke sind das 
Messen der Nf-Ausgangsspannung an Empfängern 
bei gleichzeitigem Betrieb des Prüfsenderteiles und 
das Messen der Hf-Oszillatorspannung in der Misch- 
stufe von Superhets. Ferner enthält das Gerät einen 
regelbaren Nf-Verstärker, der in zweifacher Weise 
dienlich ist, Entweder verstärkt er die beim Frequenz- 
messen auftretende Schwebungsspannung oder die 
für die Eigenmodulation erzeugte Nf-Spannung 
{400 Hz) zur Prüfung von Nf-Verstärkerstufen. In bei- 
den Fällen wird die verstärkte Nf-Spannung vom 
Meßwerk MI angezeigt oder im Anodenkreis der 
Röhre abgehört. Der Netzteil ist mit Rücksicht auf die 
zahlreichen Gleichstromnetze für Allstrom von 110 
bis 220V eingerichtet. Dadurch erübrigt sich an 
Gleichstromnetzen der Jjästige, beim Empfängerab- 
gleich meist mit Störungen verbundene Zerhacer- 
oder Umformerbetrieb, 


Frequenzmessung 
Zu messende Frequenzen werden an die f,-Buchsen 


geleitel und in der Mischröhre UCH 11 mit der Oszil. 
latorfrequenz f,, überlagert. Ist die Differenzfrequenz 


f,+f, kein genug, daß sie in den Tonfrequenz- 
bereich fällt, dann kann die so gewonnene Schwe- 


bungsspannung am Ausgang des Nf-Verstärkers ab- 
gehört werden. Mit etwa 50 mV Eingangsspannung 
ergibt sich schon ein deutlich hörbarer Schwebungs- 
ton. Bei Meßobjiekten mit höherer Spannung (z.B. der 
Oszillator eines Empfängers) genügt es, in die Nähe 
des Schwinglings eine Strippenschleife zu legen. Da- 
durch wird jede merkliche Verstimmung des zu mes- 
senden Oszillators vermieden. 

Bei f,=f, ergibt sich Schwebungs-Null und der 








||| zo 


hass 


Hf-Oszillator 


hi .que nxg endu u g keit 2 Jy 
ed oma. mV, 








5 Freguenzbereichaufiilung, 5 Ss 
navigkeit. wie. bei -Fret 

:Eigernmodvlation 2 a 
fremdmodvlalion 5 Hr... 10kKHz, Be 

etwa EV. ‚Spannungsbedarf: ‚Jür 30% % F Noduletansarsd : Röhren-Voltmöter.. 
u a Vehgeiher Are. gs: von. etwa 04V Meßbareicht 3 
iche Antonnes 8 ‚ein 











were icht. so Hz, ‚20 Miliz. ap ig & 3 : Potentio- 
‚meler. Bir. In: ‚Vol, „ao, für. ee a 
“ 5 MARI M2. Be, 


.  Null-Anzeiger für Tontreguonz-Metbrüden a 
etwa. s, pa anv. ngsem pi a . : ehk eits R wa: I:mV: 
für. Kopfhörer-Anzeige, Be er 
Frequenzbereichis 







Kupergetgse 







Dies ist erwirkt durch die Frequenzvariation 1: y 


Nf-Ausgang wird spannungslos. Die Aufteilung des 
Gesamtfrequenzbereiches von 0,1...31,6 MHz ist so 
gestaltet, daß sich nur zwei Skalenteilungen ergeben. 

10 
= 1:3,16 je Bereich, Damit ist eine Frequenzskala 
von 1,0...3,16 MHz und die zweite von 3,16... 10,0 
MHz geteilt, Man erhält so ein klares Skalenbild 
und schließt doch jede Bereichverwechsiung aus. 


Prüfsender 


Hier gilt für die Bereichaufteilung und Ablesung das- 
selbe wie für Frequenzmessung. Die Eigenmodulation 
{400 Hz) geschieht im Hexodenteil der UCH 11 durch 


NF- Verstärker 


E und &- Meßßkreise 


Bild 2. Schaltung des Allwellen-Frequenzmessers für Allstrom 


den Nf-Obertrager Tı in Rückkopplungsschaltung. Der 
Modulationsgrad ist bei entsprechendem Rückkopp- 
lungsfaktor (1, =1:5...1:2) zu 50... 100 % wähl- 


bar. Für Fremdmodulation ist nur geringe Spannung 


. nöfig (etwa 1 Volt für 30 %ı Modulationsgrad), so daß 


die von einem Tonarm abgegebene Spannung für 
richtige Modulation steis ausreiht. An den Hf- 
Ausgangsteiler, bestehend aus dem Schichtpotentio- 
meter R, mit kapazitiver Vorteilung, sind die Schalt- 


glieder für eine künstliche Antenne angeschlossen, 
so daß die Verbindung mi$ dem Empfänger nur über 
ein geschirmtes Kabel geschieht. 


Induktivitäts-Meßkreise 
Die L,-Messung geschieht nach dem Hf-Resonanz- 


verfahren im Frequenzgebiet von 0,1...10 MHz, so 
daß kleine Spulen bei hoher und große Spulen bei 
niederer Frequenz gemessen werden; also so, wie 
es dem normalen Betriebszustand einer Spule ent- 
spricht. L, wird mit der im Gerät eingebauten Fest- 


kapazität zu einem Parallelresonanzkreis zusammen- 
geschaltet und mit jeweils einem der Öszillatorkreise 
kapazitiv gekoppelt. Wird nun die Oszillatorfrequenz 
durchgedreht, bis sie mit der Resonanzfrequenz des 
Meßkreises übereinstimmt, so fHritt in diesem eine 
Resonanzspannung auf, die das nachgeschaitete 
Röhrenvoltmeter anzeigt. 


im Bereich für Mittelwellenspulen erhält man 
z.B. mit 50 uH bei 1,0 MHz und mit 500 uH 
bei 0,316 MHz Resonanz. Nach durchgeführter 
Prüfsendereichung ist zur Eichung aller vier L,- 


Bereiche nur“eine einzige L-Normale zu 50 oder 500 
uH notwendig. Die gemeinschaftliche L,-Skalenteilung 
von 5...50uH kann sehr einfach aus der I. Fre- 
quenzskala und mit Hilfe der Tabelle auf den L,- 
Skalenbogen übertragen werden. 


Kapazitäts-Meßkreise 


Sämtliche Kleinkondensatoren von 1IpF... 50000 pf 
werden ebenfalls nach der Resonanzmethode im Fre- 
quenzgebiet:von D,1...3,16 MHz gemessen und hier- 
zu mit jeweils einem der drei eingebauten Schwing- 
kreise zusammengeschachtelt. Jos. Cassani 





1) Das soeben erschienene FUNKSCHAU-Bauheft M 4, 
das zum Preise von DM, 4.50 vom FUNKSCHAU- 
Verlag Oscar Angerer und durch den Fachbuchhandel 
bezogen werden kann, bietet eine gründliche Bau- 
onleitung dieses hochwertigen Universalgerätes mit 
zahlreichen Fotos, Skizzen, Tabellen und mit zwei 
Verdrahtungsplänen in Originalgröße, 









| Vielf fac 2 


. , mittels. ‚eingebauter. Spannungsavellon 


& Gleichspunnungsmeßbereih 


oil); a en 
allen: ‚Bereichen; Meßgenavigkeite 
v.£&, Ist eine Gleicdhspannung mit: ‚Wechselspannung 


überlagert, so wird: nur der. Gieichspannungsanteil: 4 
.. SO pF. Die Messung ist von der Frequenz und 


gemessen. Dies ist erforderlich, ‚wenn die Gittervor- 


spannung bei voller ‚Ausstsberung einer. N Endatofe 


gemessen werden soll. 
Wichicpunninamerslek, 


.300.V rg in. 3 Bereichen 0: Y; Fre. 


rein: 59 Hz...$ MHz; Ein. 


gungswiderstands 'ITM@.bei Nf und 5000: 


im... Mittelwellenbereich; 
+4 u wE, 
Gleichstrommeßbereich 


0,3...3000 mA in 4 Bereichen w. 
Meßgenauigkeit: + 2%ev. E. 


Widerstondsmeßbereich 


Meßganauigkeit: 


. 3730/3007 3000 mA: 


182.:.1MR in 4Bereichen {1X%, 10x 10x, 1000X- 
+ 5 %r vr 


8... 1000 8); Menge als 
1002.,.200kQ und #20°% von 02. “UM, 


Isolationsmessung 


0,5...3000 M& mit ee 150,Y-Sponnunge 
quelle; Meßgenauigkeiti etwa 4 Wu 


Grundsätzliche Eigenschaften 
Das Gerät enthält zwei zusammenwirkende Röhren- 


Voltmeter mit besonders hochohmigem Eingangswider- ’ 


stand für Gleich-, Nf. und Hf-Spannungen und je 
einen Meßteil zur Gleichstrom-., Widerstands. und 
Kapazitätsmessung mit direkter Anzeige. Induktivitäts- 
und Isolationsmessungen sind mittels eingebauten 
Spannungsquellen mühelos ausführbar, Zur Messung 
der fünf verschiedenen elektrischen Größen V-, Vm, 
mA, R, und C, sind insgesamt 20 Meßbereiche vor- 


Gesehen bei nur einem Bereichschalter und nur vier 
Skalen für das Anzeigemeßwerk. Damit ist die Ge- 
rätebedienung besonders bequem und übersichtlich. 


Die Schaltung 


Die Schaltung kann bei vorliegenden Geräteeigen- 
schaften an Einfachheit kaum unterboten werden!) Das 
Gerät besteht aus dem Hf-Gleichrichter (AB 2), von 
dessen Richtspannung der im Katodenzweig am Teiler 
Ry-4-s abfallende Teil vom Richtverstärker (AF7) ge- 


messen wird. Zu messende Gleichspannungen gelangen 
über den (20 M2) Teiler Rg-7-3-9-10 zum Richtverstärker, 


der für sämtliche Meßbereiche mit konstanter Emp- 
findlichkeit von 3V bei Vollausschlag arbeitet. Da- 
durch erhält man für alle Gleich- und Wechselspan- 
ung neraleie eine einheitliche Skalenteilung (0. 
DVS). 

In Spannungsteilerschaltung hat der R,-Meßteil eine 
einzige Skola bei vier Mebbereichän. zu 1X, 10x, 
100X und 1000X 0...1000 9, R 

Für den C,-Meßteil arbeitet der Richtverstärker als 
Wechselspannungsmesser und mißt die durch C, und 
die eingebauten Normalkondensatoren (C;z, C5, Cy 
C;) bewirkte Spannungsteilung. Die Oberspannung 


dieses C-Teilers liefert eine Heizwicklung und beträgt 
nach Einstellung durch Ran rund 3 V. Dadurch sind alle 


Kondensatoren ohne Beachtung des Dielektrikums 
meßbar. Der Gesamtmeßbereich reicht von 500 pf . 

50 uF, ist in die Bereiche zu 1X, 10X, 100X und 
10000X 0...0,05uF unterteilt und hat nur eine in 
uF geeichte Skala. Der Netzteil hat die allgemein 
übliche Form. 

Die beschriebene Anordnung ergibt bei einfacher 
Schaltung und geringem Materialaufwand ein Geröt 





1) Eine ausführliche Bauanleitung dieses Meßgerätes 
und eingehende Beschreibung der vielfachen Meß- 
möglichkeiten enthält dos soeben erschienene FUNK- 
SCHAU-Bauheft M3 „Polimeter“, 18 Seiten, 13 Abbil- 
dungen und zwei Verdrahtungspläne in Original- 
größe. Preis DM.4.50. Zu beziehen durch den FUNK- 
SCHAU-Verlag Oscar Angerer und durch den Fad- 
buchhandei. 


7 meßgerät „Polimeter” 


0,15...:.1500 V_ in fünf. Bereichen Wo. ae iso 


ar 3 u R 
a Skala in uF geeiht; Meßgenavig- 


72 


| 2: Fortschrittliches Werkstatt-Meßgerät für Wechselstrom 


Be . 2 5 Zwei zusammenwirkende Röhrenvoltmeter mit besonders hochohmigen Ein- 
. ie gangswiderstand® für Gleich-, Ni- und Hi-Spannungen; Gleichstrom-, Wider- 
ur standa- und Kapazitätsmessungen; Indukeivinäts- und isolationsmessungen 


20 verschiedene MeSbereiche, 


Kapazitätmeßbereich 


= pr .,0yF ind Bereichen {ix, 10x, 100%, 10x 
»..0,05 #F} für Elektrolyt- und alle anderen Kon- 


keit: +5% von IM0 pf...20pF und +15 % von 


vom Oberwellengshalt der Netzspannung nichtab- 
hängig; dadurch ist auch Zerhacerbetrieb an Gleich- 
stromneizen zulässig. 


Induktivitätsmessung 


8,1.:.100H, 
nungsquelle "und äußerem Regelwiderstand. 


Einfache Eichung 
Sämtliche Widerstände und Kondensatoren, die für 


die Meßgenauigkeit bestimmend sind, können schon 


vor dem Eirbau auf 1% Toleranz abgeglichen oder 


ausgesucht werden, Die Eichung sümtlicher Gleich- 
und. Wecdhselspannungsbereiche auf Vollausschlag ge- 
schieht sehr einfach durch Vergleich mit einem ande- 
ren: Voltmeter und durch. Einstellen der Regelwider- 
stände Ra und Rgs. Für die C,„-Meßbereiche kann die 


Eichung auf eine anunganerung zurückgeführt 
werden; ‘sie ist also‘ ohne ade C-Normale dürch- 


 führbar. 


für sehr umfangreiche Meßmöglichkeiten bei einfacher 
und bequemer Bedienung. 


Gleichspannungsmessungen 


Das Messen der gleitenden Schwundregelung oder 
der Gitter. und Schirmgitterspannungen hinter hoch- 
ohmigen Widerständen ist praktisch nur möglich mit 
einem Röhrenvoltmeter mit sehr hohem Eingangs- 
widerstand (20 M2); denn mit den üblichen Volt- 
metern zu 1000 @/V (3000 Q im 3-V-Bereich) bricht eine 
Regelspannung von z.B. 5V hinter einem 1-MQ- 
Widerstand auf den Bruchteil von 15 mV zusammen, 
so daß die Messung sinnlos wird. Dagegen wird man 
mit diesem Röhrenvoltmeter 4,76 V messen, also nur 
um 5 "a zu wenig. 

Dasselbe gilt auch, wenn die tatsächlich wirksame 
Gittervorspannung bei voller Aussteuerung der NF- 
Verstärkerstufen gemessen werden soll. Hat z.B. die 
Endröhre einen Gitterwiderstand und es wird der 
Gitterkondensator gleichstromdurchlässig, so setzt die 
Anodenspannung der Vorstufe die Gittervorspannung 
herab, macht sie unter Umständen sogar positiv und 
starke Verzerrungen sind die Folge. Das Aufsuchen 
derartiger und ähnlicher Fehler erfordert ohne ge- 
eignetes Meßgerät meist längere Zeit. Mit dem 
Röhrenvoltmeter hingegen sind Fehlerquellen solcher 
Art in wenigen Minuten entdeckt. 


Wechselspannungsmessungen 


Am vordringlichsten benötigt 
man das Röhrenvoltmeter zur 
Messung der Hf-Oszillator- 
spannung im Super. Ist diese 
Spannung in einem der Wel. 


lenbereiche zu niedrig, so 2,6 
sinkt die Mischverstärkung N 

und damit die Leistung des R 
Empfängers. Steigt dagegen 1---300V 
die Oszillatorspannung über SOHE--30M 
den zulässigen Betrag, dann BER 
tritt oft Interferenzpfeifen ? 2.2 
auf, oder es entsteht im KW- 

Bereich bei 25...15 m Dber- 015--1500V 
schwingen und der Empfang Re = 20M2 
setzt aus. Als Ausgangs- 3, 
messer ist das Gerät we- + 


gen der zweifachen Verblok- 
kung direkt an den Anoden- 
kreis der Endröhre anschalt- 
bar, ohne daß weitere Schalt- 
mittel oder Umschaltungen 
erforderlich werden, 


Bild 2. Schaltung des „Polimeters” 


mit - eingebauter. 250-V-Wechselspan- 





FUNKSCHAU 1948 /Hen8 8] 





Bild 1. Blick in den Innenaufbau des „ Polimeters” 


Widerstandsmessung 
Der R,-Meßbereich beginnt bei 1%, so daß sich der 


ohmsche Widerstand von Hf-Spulen oder Nf-Übertra- 
gern messen und ein etwaiger Kurzschluß, der durch 
Trimmer oder durch Isolationsschaden verursacht sein 
kann, ohne Auftrennung der Schaltung ermitteln läßt. 
Selbstverständlich sind auch alle in einem Empfänger 
vorkommenden Widerstände mit der üblichen Toleranz 
meßbar. Die Skala ist direkt in Q geeicht. Die Ab- 
lesung braucht bei höheren Werten nur mit dem auf 
dem Bereichschalter angegebenen Faktor (X10, X100, 
x 1000) multipliziert, zu werden, 


Isolationsmessungen 


Schlechte Isolation in Kondensatoren, Übertragern, 
Schaltern und anderen Teilen verursacht oft die un- 
übersehbarsten Fehler, Dank des sehr hohen Volt- 
meter-Eingangswiderstandes ist das Gerät geeignet, 
Isolationswiderstände bis zu 3000 MR mit 10! Ge- 
nauigkeit zu messen. Hierzu wird R, an die Buchsen 


159 V+ und V+ gelegt und aus dem Spannungs- 
abfall und dem RY-Eingangswiderstand der Isola- 
tionswiderstand R, ermittelt. In Ergänzung zu den 


vier R,-Bereichen ergibt sich somit der sehr umfang- 
reiche Widerstandsmeßbereich von 1%. ..3000 M&. 


Kapazitätsmessung 


Das Messen von Kondensatoren ist mit diesem Gerät 
besonders einfach, da weder auf Prüfspannung noch 
auf Polarität von Elektrolytkondensatoren geachtet 
werden muß. Zudem sind fast alle in einem Emp- 
fänger vorkommenden C-Werte meßbar. Die Anzeige 
geschieht im ersten Bereich direkt und in den anderen 
durch Multiplikation mit einer Zehnerkonstante, Be- 
sonders zu begrüßen ist die hier angewandte Meß- 
schaltung, wenn das Gerät über einen Zerhacker an 
Gleichstromnetzen oder an sehr mit Oberwellen ver- 
seuchten Wechselstromnetzen betrieben wird, 


Induktivitäts- und Impedanzmessung 


Induktivitäts- und Impedanzmessungen lassen sich an 
Ausgangsübertragern durchführen, an Netzdrosseln 
und an ähnlichen Spulen, ohne oder mit VYormagneti- 
sierung. Außerdem kann auf einfache Weise das 
Leerlauf-Übersetzungsverhältnis von Nieder- und Ton- 
frequenzübertragern ermittelt werden. 


Jos. Cassani 


Aus der Industrie 





Produktion von Katodenstrahlröhren 


Die Philips-Valvo-Werke in Hamburg haben die Fabri- 
kation von Katodenstrahlröhren wieder aufgenommen. 
Es werden die Typen DG9...3 und DG7...2 (9 bzw. 
7 cm Schirmdurchmesser, grün leuchtend) geliefert, 
während der Typ DB9...3 (cm Schirmdurchmesser, 
blau leuchtend) vorbereitet wird. -N- 


A 


20V 


N 
N 
& 
R 
R 


82 Hef8 / FUNKSCHAU1948 


Se, Reparaturgerät 
zur schnellen Fehlersuche 


- Watimeter. Bar Ä 
0...200 Watt zur Messung der Leistungsaufnahme 


Vielfachinstrument 1 | ee 
Drehspulinstrument mit Spiegelskala und eingebautem 
Trockengleichrichter. für $ponnungs- und Strommessun- 
gen; Meßbereiche: 6V, 12V, 30V, 60 V, 120 V, 300 V, 
600 V und 1,2mA, 30 mA, 120 mA, 600 mA, 12A, 6A. 
Ohmmetr 

Direkt anzeigendes Drehspulinstrument mit Spiegel- 


Bei der Reparatur von Rundfunkgeräten und der damit 
verbundenen Fehlersuche hat es in der Regel mit stän- 
dig sich wiederholenden Arbeitsgängen zu tun, Dabei 
spielt die Messung der Röhrenspannungen und ströme 
und die Prüfung der Einzeifeile des schadhaften Emp- 
fängers eine große Rolle. In Repuraturwerkstätten 
sind meist entsprechende Pröfeinrichtungen vorhanden, 
die vielfach fest eingebaut werden, es jedoch nicht ge- 
statten, bei den vorzunehmenden Prüfungen bezüglich 
Zeit und Material rationell zu arbeiten. Ein neues, von 
der Fa. J. Neuberger herausgebradttes Reparatur-Prüf. 
gerät berücksichtigt die besonderen bei der Radio- 
reparatur vorkommenden Arbeitsgänge und ermög- 
licht eine Reihe vielseitiger Prüfungen, wie sie in 
Rundfunkwerkstätten auszuführen sind. 


Schaltungseinzelheiten 


Bei dem hier benutzten Schaltungsprinzip ging man 
von dem Gedanken aus, möglichst viele Meß- und 
Prüfeinrichtungen voneinander getrennt und im Be. 
darfsfolle gleichzeitig verwenden zu können, Wie 
das Schaltbild zeigt, besteht das Reparaturgerät aus 
einem, auf gebräuchliche Strom- und Spannungswerte 
umschaltbaren Vielfachinstrument, aus einem Watt- 
meter, aus einem, auf mehrere Bereiche umschalt- 
baren Ohmmeter, aus einem Prüflautsprecher und aus 
umschaltbaren Vergleichskondensatoren und -wider- 
ständen. 


Vielfachinstrument 


Das Vielfachinstrument verwendet ein hochwertiges 
Drehspuimeßinstrument mit Spiegelskala und ein- 
gebautem Trockengleichrichter. Die Umschaltung Gleich 
strom/Wechselstrom geschieht durch den Kippschalter 
$Sı. Mit Rücksicht auf die sehr unterschiedlichen Span- 
nungen und Ströme, die mit dem Meßgerät u. U, aus- 
geführt werden müssen, sind insgesamt 13 verschie- 
dene Meßbereiche vorgesehen, die sich durch einen 
vorzüglich rastenden Meßbereichschalter umschalten 
fassen. Für den Anschluß der Meßleitungen ist das 
Buchsenpaar B, angeordnet. Das Meßgerät kann 


ferner beim Abgleichen von Empfangsgeräten als 
Qutputmeter verwendet werden. Die Meßbereiche 
sind übrigens so eingerichtet, daß insbesondere die 
kleinen Spannungs- und Sirommeßbereiche nicht be- 
nochteiligt werden, So besitzt das Vielfachinstrument 
u.a. auch die Meßbereiche 6V, 12V, 30V und 60V 
sowie 1,2mA, 6mÄA, 30 mA und 120 mA. 


Wattmeter 


Für die Messung der 
Leistungsaufnahme 
benutzt das Repa- 
raturgerätein Watt- 


skala; Meßbereiche: 0... 600 Ohm, B.. .60 000 Ohm, 
0...6 Megohm. 
Prütlautsprecher 


Permanentdynamisches System mit Ausgungsübertrager, 
4 Wott belastbar. 


‚Prüfkondensutoren und Prüfwiderstände 


Stufenschalter 1X 15 für folgende Einzelleilwerte: 
500 pf, 1000 pF, 5000 pF, 
AuF, 8uF;: 500 Ohm, 1kOhm, 10 kOhm, 5kOhm, 1% 
kOhm, 1 Megohm, 2 Megohm, 


Hochwertiges Ohmmeter 


Da Messungen der verschiedenen Widerstandswerte 
zu den wichtigsten Arbeiten bei der Fehlersuche ge- 
hören, wurde auf ein hochwertiges und für alle vor- 
kommenden Widerstandsmessungen besonders geeig- 
netes Ohmmeter großer Wert gelegt. Es besitzt drei 
Meßbereiche 0... 600 Ohm, 0. ..60000 Ohm, 
0...6 Megohm und zeigt den jeweiligen Meßwert 
direkt an. Als Instrument wird ein hochqualitatives 
Drehspulmeßgerät mit Spiegelskala benutz}, Die vor- 
züglichen Eigenschaften des Meßinstrumentes und eine 
übersichtliche Eichung gestatten es, auch an den Enden 
des Skalenbogens Meßwerte, wie z.B. 2 Ohm oder 
6 Megohm einwandfrei abzulesen. Um das Ohmmeter 
von Netzschwankungen unabhängig zu machen und 





leren Teil und dem darunter angeordneten Wattmeter 


Fehlmessungen zu vermeiden, entnimmt man die 
Speisespannungen einer eingebauten Trockenbatterie, 
deren Lebensdauer mindestens ein halbes Jahr be- 
trägt. Der Verzicht auf einen besonderen Netzteil 
für das Ohmmeter ermöglicht ferner eine nicht un- 
wesentliche Verbilligung des Reparaturgerätes. 

Außer seinem eigentlichen Verwendungszweck, der 


10 000 pF, 0,1 ur, 0,5 ur, 





Bild 3. Außenansicıt des Neuberger-Reparatur- und Prüfgerätes 


Messung von Widerständen dient das Ohmmeter auch 
der Prüfung von Kondensatoren aller Art, Während 
die in Werkstätten oft angewandte Methode der 
Kondensotorenprüfung mittels Glimmiampe nicht alle 
Kondensotorschäden erkennen läßt, deckt der Wider- 
standsmesser alle Varianten des Grob-Fein-Schlusses 
von Kondensatoren auf. Der kleine Meßbereich er- 
möglicht ferner auch die Prüfung der Hf-Spuien, da 
Ohmwerte um ein Ohm einwandfrei gemessen wer- 
den können. 
Besondere Vorzüge für die Reparaturpraxis bieten 
schließlich die im Gerät eingebauten und umschalt: 
baren Vergleichskondensatoren und -widerstände, die 
mittels Stufenschalter (S,} umgeschaltet we-Jen können. 
Es sind alle bei der Gerätereparatur praktisch inter- 
essierenden Werte vorgesehen. 

Der eingebaute permanentdynamische Prüflautsprecher 
ist für eine Ausgangsleistung von AWatt berechnet. 
Mit Hilfe des Ausgangsübertragers, dessen Primär- 
impedanz einen für übliche Anpassungswerte an- 
genäherten Mittelwert besitzt, läßt sich eine für 
Reparaturzwecke ausreichende Anpassung erzielen. 


Aufbau 


Wie Bild3 erkennen läßt, erscheint das Reparatur- 
Prüfgerät in einem zwecmäßig gestalteten Holz- 
gehäuse (Abmessungen 485X375X140 mm), Die Per- 
tinaxfrontplatte zeigt oben links das Vielfachinstru- 
ment mit den darunter angeordneten Bereich und 
Stromartschaltern. In der Mitte befindet sich die Laut- 
sprecheröffnung mit dem Prüflautsprecher, während 
ganz rechts das Ohmmeter mit dem Bereichschalter 
und dem Ausgleichregier angeordnet ist, Unterhalb 
des Prüflautsprechers sieht man das Woattmeter. Rechts 
davon hat Stufenschalter $, für die Umschaltung der 
Vergleichskondensatoren und -widerstände Platz ge- 
funden. Die Buchsenreihen für Spannungs/Strommes- 
sungen, Prüflautsprecher, Vergleichskondensatoren und 
-widerstände, für den Anschluß des Ohmmeters und 
des Verbrauchers befinden sich in der untersten Reihe, 
Das Gerät besitzt ein für Werkstätten recht günstiges 
Format. Es läßt sich sowohl im Rahmen einer Schalt- 
tafel vorteilhaft unterbringen als auch auf einem 
Zwischenbrett des Reparaturtisches aufstellen. 

Da das Neuberger-Reparatur-Prüfgerät einem drin- 
‚genden Bedürfnis heutiger Werkstätten enigegen- 
kommt und hochwertige Meß- und Prüfeinrichtungen 
enthält, wird es in Fachkreisen großen Anklang finden. 
Die zweckmäßige Anordnung mehrerer Prüf. und Meß- 
einheiten erleichtert die Reparaturarbeit wesentlich. 
Die hohe Qualität der im Gerät verwendeten Einzel. 
teile bürgt für lange Lebensdauer des Prüfgerätes 
auch unter rauhen Betriebsverhältnissen, Besonders 
anzuerkennen sind u.a. auch die mit qroßem Flansch- 
durchmesser {105 mm) ausgestatteten Meßgeräte und die 


meter mit einem 
Meßbereich bis 200 
Watt. Die Skala ist 
so aufgeteilt, daß 
eine Änderung der 
Stromaufnahme um 
ein Wott bereits 
deutlih beobachtet 
werden kann. Ein- 
gangsseitig wird der 
Meßkreis einpolig 
abgesichert. 


neuen, ausgezeichnet rastenden Stufenschalter, die 
von der Firma selbst hergestellt werden. 











Zu messender Wicerstond 


SOOpE 
7000 pF 
SIE 
MOBODF 
Gruf 
| | DFuf 


auf 
A 
uB Tea 


Verbraucher Prüffoufsprecher 






OV S0V EB EI 32V 1 


YmA I20mA 6bmA IPA 5A 
ee re HH enmoa Fo a 





Bild 4. Diese Teilansict läßt den sorgfältigen Aufbau des Ohmmeters und 
der zugehörigen Umschalteinricttungen erkennen (oben). Unten sieht man den 
. Stufenschalter S 4 mit den Vergleichskondensaloren und -widerständen 


25 &, 
Früfkondensotoren u- Widerstände 


Bild ı. Prinzipschaltbild 


des neuen Reparatur-Prüfgerätes Sponnungs-u. Sfrommessungen 


& Funktechnik ohneBallast 


Geradeausempfänger 





Allgemeines 


Grundaufbau 


Aus den bisher besprochenen Einzelheiten setzen sich 
alle üblichen Empfängerschaltungen zusammen. S$ie 
werden in Geradeavs- und Überlagerungsempfänger 
unterteilt. Bei Geradeausempfäöngern wird die aufge- 
nommene Hochfrequenzschwingung direkt oder über 
einen Hochfrequenzverstärker dem Empfangsgleich- 
richter zugeführt. Die Schwingungszahl bleibt bis zum 
Empfangsgleichrichter erhalten und wird nicht umge- 
wandelt, Je nach der Zahl der Schwingkreise für die 
Empfangsfregquenz unterscheidet man Einkreis-, Zwei- 
kreis-, Dreikreis-Gerodeausempfänger. Bei Ein. und 
Zweikreisern wird fast immer Rückkopplung angewen 
det, um bessere Empfangsleistungen zu erzielen. Drei- 
kreisempfänger sind fast vollständig durch den Uber- 
lagerungsempfänger verdrängt worden (Bild 178). 


Einkreisempfänger 


Eingangsschaltung 


Einkreiser haben meist induktive Antennenkopplung; 
sie dient gleichzeitig zur Lautstärkeregelung. Feste 
Kopplung ergibt größere Lautstärke, verringert aber 
die Kreisgüte und Trennschärfe, weil der Antennen- 
widerstand stärker in den Kreis transformiert wird. 
Lose Kopplung verbessert die Kreisgüte und die 
Trennschärfe steigt. Zur Kopplungsänderung wird die 
Antennenspule geschwenkt oder die Antenne an ver- 
schiedene Spulenanzopfungen gelegt (Bild 179). Dabei 
ändert sich die Resonanzlage des Antennenkreises. 
Sender nahe der Antennenresonanz werden beson- 
ders laut empfangen. Der Abstimmkreis liegt om 
Gitter der Audionröhre, deren Anode über einen 
veränderlichen Drehkondensator rückgekoppelt ist. 
Vergleiche Bild 112 bis 115, 


3-Stufen-Widerstandskopplung 


Einkreiserschaltungen unterscheiden sih nach Zahl 
und Art der Röhrensysteme und ihrer Kopplung. 
Ältere Geräte mit Trioden im Eingang verwenden die 
Anordnung: Schwingkreis — Triodenaudion mit Rück- 
kopplung — RC-Kopplung — Nf-Verstärkertriode — 
RC-Kopplung — Endtriode oder -pentode. Weit ver- 
breitet wor diese Schaltung für Botterieempfänger 
mit der Röhrenbestückung: 


RE 034, RE 034, RE 134 oder RES 164 oder 174. d 
KC 1, KC1, KLi oder KL2. 


Netzempfänger hatten die Bestückung: 
REN %04, REN W4, RES 164. 


In dieser Form wurde die Schaltungsart sogar von 
einem Nachkriegsgerät, Blaupunkt 3 W 145/6. wieder 
aufgenommen {Bild 180). 


2-Stufen-Übertragerkopplung 


Übertragungskopplung nach einem Triodenaudion be. 
wirkt je nach dem Übersetzungsverhältnis eine Span. 
nungserhöhung von 1:4 bis 1:6. Dadurch kann eine 
Triode eingespart und die Endröhre unmittelbar aus- 
gestevert werden (Bild 181). Die Gesamtverstärkung 
ist jedoch nicht sehr hoch, Deshalb eignet sich diese 
Schaltung nur für Netzbetrieb, weil wegen der steile- 
ren, indirekt geheizten Eingangsröhre und der höhe- 
ren Anodenspannung die Verstärkung größer ist. Ver- 
treter dieser Schaltung sind auch die ersten Volks- 
empfänger: 


VE 301 W mit den Röhren REN 904 und RES 184. 
VE 307 G mit den Röhren REN 1821 und RENS 1823 d. 


2-Stufen-Widerstandskopplung 
mit Triodenaudion 


Wird die Übertragerkopplung durch Widerstands- 
kopplung ersetzt, so ergibt sich ein besonders billi- 
ger Schaltungsaufbau, allerdings sinkt die Verstär- 
kung noch weiter herab. Nur durch geschickte Röhren- 
auswahl ist es möglich, ausreichende Leistung zu erzie- 
len. Für diesen Zweck wurde eine besondere Röhre, 
die VCL1}, geschaffen. Bei ihr sitzen Triodenaudion 
und Endröhre im gleichen Kolben. Die normale 
Schaltbilddarstellung für diese Röhre ist immer etwos 
unübersichtlich. Daher sind hier die beiden Systeme 
getrennt gezeichnet {Bild 182). Die YCL1I neigt zu 
Pfeifstörungen. Abhilfe bringt eine Gegenkopplung 
über 30 pF, (Vergleiche Bild 169.) Die gleiche Schal- 
tung läßt sich bei besserer Leistung mit den Röhren 
UCL 11 oder ECL1I aufbauen. 


2-Stufen-Widerstandskopplung 
mit Schirmgitteraudion 


Die günstigste Einkreiserschaltung bildet die Zusam- 
menstellung Schirmgitteraudion — RC-Kopplung — End- 
pentode, Sie ist mit starker Endröhre sehr leistungs- 
fähig und wird daher vielfach mit Kurzwellenbereich, 
leichter Gegenkopplung und gutem Lautsprecher aus- 
gerüstet. Einzelheiten (vgl. FUNKSCHAU-Schaltungs- 
karten Schaltung A 2): 











Bild 180 


Vorröhre 


+ + 
Heiz - und 
Anodenbafrerierr 


Bild 183 


Bild 185 





+6 


Audıon 





FUNKSCHAU 1948 : Het8 83 


. 500 pF -- Antennenverkürzungskondensator. Daher 

wird selbst bei längsten Antennen die Antennen- 

kapazität nie größer als 500 pfF. 

. Buchsen 1—2 zum Einstecken eines Sperrkreises für 

starke Ortssender. 

.Induktiv regelbare Antennenkopplung, einfache 

Bereichumschaltung. 

. Pentodenaudion mit EF 12 in RC-Kopplung. 

„Tonabnehmeranschluß im Schirmgitter nach Bild 176. 

.Induktiv geregelte Rückkopplung. Mittelwellen- 

und Langwellenrückopplungsspule durch 100 pF für 

Kurzwelle überbrückt. . 

7. Endpentode mit 4,5 Watt Sprechleistung, Gegen- 
kopplung über 100 pF und 6 Megohm nach Bild 170. 

8. Abschaltbare Tonblende von 20000 pf im Aus- 
gangskreis. 

9. Fremderregter, dynamischer Lautsprecher, 

1. Belastungswiderstand 50kQ2 im Netzteil, Er ver- 

meidet zu hohes Anwachsen der Anodenspannung 

und Überlastung der Elektrolytkondensatoren beim 

Anheizen. 


Die Schaltung stellt ein Gerät mit erstklassiger 
Wiedergabe und guten Empfangsleistungen dar, — 
In der Nachkriegszeit wurde für diese Schaltung die 
Röhre VELI1I entwicelt, die ein Schirmgitteraudion 
und ein Endröhrensystem in einem gemeinsamen 
Kolben enthält. 


7 


ob @ 0m 


Einkreiser mit Hochfrequenzvorstufe 


Notlösung der ersten Nachkriegszeit mit den Röhren 
RV 12 P 2000 (Funkstrahl, Huth, Lorenz). Die Antenne 
liegt unabgestimmt am Gitter, der Schwingkreis in 
Sperrkreis- oder Übertragerkopplung zwischen Hf- 
und Audionröhre {Bild 183). Beim Funkstrahl-Gerät 
„Zaunkönig“” dient die Primärwiclung zugleich als 
Rückkopplungswicklung. Lautstärkeregelung durch Kato- 
denregler oder Schirmgitterspannungsregelung der 
Vorröhre, Die übrige Schaltung ist normal. Vorteil 
bietet die höhere Verstärkung vor dem Empfangs- 
gleichrichter, dadurch werden auch schwache Sender 
noch hörbar (vergleiche Bild 131), ferner die völlige 
Unabhängigkeit der Skaleneichung. Beim normalen 
Einkreiser verschiebt sich nämlich immer die Abstim- 
mung bei Übergang auf andere Antennen oder beim 
Ändern der Antennenkopplung. — Würde die Hf- 
Röhre nur als zusätzliche Nf-Verstärkerröhre geschal- 
tet, so brummt das Gerät bei Netzbetrieb zu stark, 
denn die Röhre RV 12 P 2000 ist eigentlich als Batterie- 
röhre gebaut und bei hoher Nf. Verstärkung im Netz- 
betrieb besonders brummanfällig. 


Zweikreisempfänger 


Normalschaltung 


Beim Zweikreis-Geradeausempfänger sollen Trenn- 
schärfe und Fernempfang besser sein als beim Ein- 
kreiser. Empfangsgleichrichter und Nf-Teil entsprechen 
einer Einkreiserschaltung. Wegen der höheren Eingangs- 


spannung ist Anodengleichrichtung günstiger, Bevor- 


zugt wird die Zusammenstellung von zwei Pentoden 
in RC-Kopplung als Empfangsgleichrichter und End- 
röhre. Davor wird, eine Hf-Verstärkerstvfe angeord- 
net, Normalerweise rückt der erste Kreis vor die Hf- 
Röhre. Der zweite verbleibt vor dem Empfangsgleich- 
richter und wird von "dort rücgekoppelt. Bet Ein- 
knopfabstimmung müssen beide Kreise gut aufein- 
ander abgeglichen werden. Durch die Hf-Pentode 
werden Schwingneigung und Dämpfung des Zwei- 
kreisers vermieden (siehe Abschnitt3 „Röhren” und 
Bild 98). Lautstärkeregelung stets in der Vorstufe, da- 
mit die zweite Röhre nicht übersteuert wird, Regel. 
röhren werden an eine -Schwingkreis-Anzapfung ge- 
legt, weil sich beim Regeln ihre Eingangskapazität 
etwas ändert und dadurch bei voller Ankopplung der 
Kreis zu sehr verstimmt würde (Bild 184). 


Zweikreiser mit Eingangsbandfilter 


In einigen Industrie-Schaltungen (Saba 243 und 244) 
sind die beiden Kreise zu einem Bondfilter zusam- 
mengefaßt und vor die Hf-Verstärkerröhre gesetzt. 
Lautstärkeregelung durch sehr kleinen Differenzial- 
Kondensator (Saba Wellenschleuse). —_ Induktive 
Bandfilterkoppiung. ähnlich Bild 66, jedofh wechsel- 
seitige Kopplung durch zwei Teilspulen. — Drossel- 
kopplung zum Audion, Rückkopplung von der Anode 
des Audions bis zum Bandfilter der ersten Röhre. 
Bei einem Schaltungsvorläufer (Saba 212) ist das 
Bandfilter gemischt kapazıtiv gekoppelt und von der 
Anode der Hf-Röhre rückgekoppelt. Vorteil der Schal- 
tung: Größere Bandbreite der Resonanzkurve bei 
steileren Flanken, also gute Wiedergabe und Trenn- 
schärfe (siehe Bild 63 bis 65). — Antenneneinfluß 
stört den Gleichlauf der Kreise. Die Antennenkopp- 
lung muß daher sehr lose sein, sonst geht der 
Vorteil der Schaltung verloren (Bild 185). 


Zweikreiser mit Bandfilterkopplung 


Setzt man die beiden induktiv gekoppelten Schwing- 
kreise als Bandfilter hinter die Hf-Verstärkerröhre, 
so werden verschiedene elektrische und mechanische 
Schwierigkeiten des Zweikreisers umgangen. Die 
Antenne liegt über einen Lautstärkeregler unabge- 
stimmt am Gitter der ersten Röhre. Ihr Gitterkreis 
enthält keine Spule. Sie neigt trotz unabgeschirmter 
Spulensätze nicht zu wilden Rückkopplungen. Jeder 
Antenneneinfluß auf die Kreise entfällt, sie sind stets 
im Gleichlauf. Infolge der Bandfilterwirkung ist quite 
Wiedergabe. bei hoher Trennschärfe möglich. Der 
Empfangsgleichrichter ist als Richtverstärker geschal- 
te1, um größere Hf-Spannungen einwandfrei zu ver- 
arbeiten {Bild 186). OÖ. Limann 


84 HeR8|FUNKSCHAU1948 







Bild 1. Außenansicht des Frequenzvergleichsgerätes 


„ Nicht immer stehen bei der Eichung selbstkonstruierter 
Meßgeräte die nötigen Normalien zur Verfügung. 
Man kann sich in solchen Fällen durch Vergleichs- 
messungen mit bereits geeichten Meßgeräten heifen. 
Dabei leistet ein besonderes Frequenzvergleichsgerät, 


Akustische 
Aorfrolle 


Optische 
Kontrolle 


fPequenz- 
Vergleichsgeröf 


Bild 2. Prinzip und Arbeitsweise des Freguenzvergleichsgerätes 


das akustisch und optisch Frequenzgleichheit zwischen 
Eichnormal und zu eichendem Meßgerät anzeigt, vor- 
zügliche Dienste. Mit dem Frequenzvergleichsgerät 
lassen sich Fehleichungen, insbesondere ungenave 
Eichungen, sofern sie auf Einstellfehler zurückzuführen 
sind, vermeiden, 


Meßprinzip 


Das Frequenzvergleichsgerät arbeitet nach dem Über- 
lagerungsprinzip, wobei auf Schwebungston Null 
(Schwebungslücke) abgeglichen wird. Man leitet die 
zu messende Frequenz F, zu einem der beiden Ein- 


gänge und überlagert sie in einer Mischstufe mit der 
genau bekannten Frequenz F» des zu Vergleichs. 


zwecken herangezogenen Nf- bzw. Hf-Generators, 
den man mit dem anderen Eingang verbindet. Die 
entstehende Zf gelangt zu den Buchsen B, und kann 


hier mit dem Kopfhörer oder nach Verstärkung in 
einer Endstufe mittels Lautsprecher abgehört werden. 
Sie ist immer Null, wenn die beiden Frequenzen 
gleiche Werte haben, Für ganz genaue Messungen 
erweist sich die optische Kontrolle mittels Abstimm- 
anzeiger als zuverlässiger. Es läßt sich dabei die 
Schwebungslücke auch am magischen Auge beob- 
achten. Die Genauigkeit der Messung hängt davon 
ab, welche Güteklasse das zum Frequenzvergleich 
herangezogene Vergleichsgerät besitzt. 


Schaltung 


Unter Verwendung der Mischröhre ECH4 läßt sich 
eine für das Frequenzvergleichsgerät vorteilhafte 


Mischschaltung aufbauen. Frequenz F, gelangt über 








Bild 3. Blick in die Verdrabtung 





Praktisches requenzvergli 


ee 


sgerät 





__ Hilfsgerät für akustische und optische Nullpunktkontrolle 


den Sperrkondensator C, (20 nF) zum Amplituden- 
regler R, (1 MQ) und von dort zum Steuergitier der 
ECH 4. In ähnlicher Weise wird Fa über Kondensator 
Ca (20 nF) und über den Amplitudenregler Rz, zum 


Stevergitter des Triodenteiles der ECH 4 geleitet. Um 
auch mit kleinsten Spannungen einwandfreie Messun- 
gen vornehmen zu können, wird Fa im Triodenteil der 
ECH 4 ausreichend verstärkt. Die verstärkte Spannung 
gelangt über den Kopplungskondensator C; (20. nF} 


zum Bremsgitter der ECH 4. Die im Anodenkreis der 
ECH 4 entstandene Zf wird über die Kondensatoren 
C4 (25nF) und C, (20. nF) dem Buchsenpaar B, zuge- 


führt und kann mittels Kopfhörer abgehört werden. 
Da statt Kopfhörerkontroile vielfach Lautsprecher- 
kontrolle erwünscht ist, schließt sich an die ECH 4- 
Stufe ein widerstandgekoppelter Endversiärker mit 
der Endpentode EL3 an, die hohe Verstärkung und 
günstige Ausqangsleistung besitzt. Die negative 
Gittervorspannung erzeugt das Katodenaggregat Cy, 


Rıs (25 uF, 150 2). Ausgangsseitig ist ein gleichstrom- 


freier LC-Ausgang angeordnet. Die Nf-Drossel D hat 
eine induktivität von 5 H, während Kondensator 
Co 2uF besitzt. 


Zur optischen Kontrolle verwendet das Frequenzver- 
gleichsgerät eine Abstimmanzeigeröhre, mit der es 
möglich ist, schon einen Frequenzunterschied von 
ein Hertz zu erkennen. An Stelle der im Schaltbild 
angegebenen Abstimmanzeigeröhre EFM 11 eignen 
sich auch Abstimmanzeigeröhren des Typs EM 11, 
EM 1 usw. 

Der Netzteil ist als Halbweggleichrichter ausgeführt 
und arbeitet mit Trockengleichrichter TGi (280 V, 
40 mA). Die Siebkette verzichtet auf die übliche Netz. 
drossel und bestehf aus Cy1, Rıs und Cys. Der Netz- 


transformator läßt sich primärseitig auf übliche Netz- 
spannungswerte umschalten. Er liefert sekundärseitig 
rn V,‚ mA und 63V, 2A für die Heizung der 
öhren, 


Aufbau 


Zum Aufbau des Frequenzvergleichsgerätes verwen- 
den wir ein ÄAluminiumchassis mit den Abmessungen 
220X175x70 mm. Auf der 180X235 mm großen Front- 
platte befindet sich !inks oben die für die Betriebs- 
anzeige benutzte Glimmiampe GI, während rechts 
die Abstimmanzeigeröhre sichtbar ist. Darunter sind 
die Buchsen B, für Lautsprecheranschiuß und B, für 


Kopfhörerbetrieb angeordnet und ganz unten die 
Eingangsbuchsen Fj und Fa mit den dazugehörigen 


Amplitudenreglern Rı und Ra. Das Potentiometer R, 
ist mit dem Netzschalter $j kombiniert. 


Wie das Foto der Rückansicht erkennen läßt, ist auf 
dem Chassis links der Netzteil mit Netztransformator 
und Trockengleichrichter untergebracht, Davor befindet 
sich auf einem Montagewinkel die Abstimmanzeige- 
röhre. Im rechten Teil sehen wir Endröhre (EI 3}, Aus- 
aangsdrossel D und Glimmlampe Gl. Verschiedene 
Widerstände und Kondensatoren sind unterhalb des 
Chassis auf Montageleisten angebradt. 


Anwendung 


Soll z.B. ein selbstgebauter 
Meßsender abgeglichen wer- 
den, so benötigt man dazu 
einen geeichten Hf-Genera- 
top. den man an die Buch- 
seh F, anschließt, Das abzu- 


gleichende Gerät ist mit Ein- 
gang Fi zu verbinden. Mit- [7 


tels Kopfhörer oder Laut- 
sprecher hört man an den 
jeweiligen Buchsen die Schwe- 
bung ab und kann auf diese 
Weise Punkt für Punkt ob- 
gleichen. In gleicher Weise 
verfährt man beim Abglei- 
chen eines Nf-Generators, be- 
nötigt jedoch dazu als Ver- 
gleichsnormal einen geeichten Nf-Generator. Die 
Schwebungslücke wird man in diesem Falle zweck- 
mäßigerweise nicht akustisch, sondern optisch, also 
mit Äbstimmanzeiger, zumindest bei den tiefen Fre- 
quenzen, überwachen. Ein Beispiel aus der Reparatur- 


_ werkstatt: Es soll bei einem total verstimmten Gerät 


die Frequenz, auf welcher der OÖszillator schwingt, 
festgestellt werden. Ein Frequenzmesser ist nicht vor- 
handen, wohl aber ein Prüfgenerator. Man schließt 
den Prüfgenerator Fa (mit Verstärker) und Oszillator 


(10 Volt) über einen Kondensator von 2...5pF an 
die Buchsen Fi an und sucht die Schwebungslücke: 
Durch Ablesen der Frequenz am Prüfgenerator erhält 
man genauen Aufschluß über die Oszillatorfrequenz. 








Bild 4. Rückansicht des einbaufertigen Freduenzvergleichsgerätes - 


Bei allen Vergleichsmessungen überzeuge man sich, 
ob man aych wirklich auf die Grundwelle abgeglichen 
hat und nicht etwa auf eine Oberwelle, was ein 
falsches Resultat ergeben würde. 

Werner W. Diefenbach 


Neue, alte Fiemen-Namen 


In den Schaufenstern der Rundfunk-Fachgeschäüfte des 
vereinigten Wirtschaftsgebietes werden in diesen 
Wochen auch zwei Gerätetypen der AEG (Allgemeine 
Elektrizitäts-Gesellschaft) zu sehen sein. Die AEG hat 
zwei Typen herausgebracht, einen 5-Röhren-6-Kreis- 
Super (Type 1466 WK} mit großer Empfindlichkeit und 
einen $tandard-Super mit 4 Röhren und 6Kreisen, In 
Form und Geschmack knüpfen die Geräte unmittelbar 
an die bekannten Vorkriegsausführungen dieser Firma 
an. Die Geräte repräsentieren sich in hochglanzpolier- 
ten dunklen Preßstoff-Gehäusen mit großen Skalen 
und unterscheiden sich in elektrischer Hinsicht kaum 
von den Vorkriegsmodellen. Sie machen also weit- 
gehend von den Feinheiten Gebrauc, die die Wie- 
dergabe. und Empfangsqualität verbessern, besitzen 
selbstverständlich Schwurdausgleich (der bei dem 
5-Röhrengerät vor- und rückwärts regelt), Gegenkopp- 
lung, tonrichtige Lautstärke-Regelung, Klangregler 
und Baßanhebung. 
Röhrenbestückung des 1466 WK: ECHA4, EF9, EF9, 
EBL1, AZ1. Abmessungen: 528%365X240 mm. Drei 
Wellenbereiche: Kurz, Mittel, Lang. 
Röhrenbestückung des Standard-Supers: ECH 4, ECH 4, 
EBLIT, AZ1. Abmessungen etwa 360%X300xX190 mm. 
Drei Wellenbereiche: Kurz, Mittel, Lang. 

Die Preise der nur für Wechselstrom-Anschluß geeig- 
neten Geräte betragen DM. 560.— für den 5-Röhren 
und DM. 475.— für den Standard-Super. Die Firma 
leistet für Empfänger und Röhren ein halbes Jahr 
Garantie. mo 


EFM 11 £EL3 


Bild 5, Schaltung des Frequenzvergleichsgerätes 


=. - 


Vereinfachte Berechnung von 
Verstärker- Ausgangs-Übertragern 


Es kommt häufig vor, daß nicht zu beschaffende End-soll durch D auf den Wert des Außenwiderstandes 


röhren gegen andere Typen ausgewechselt werden 
müssen. Die veränderten Röhrendaten lassen, im 
Interesse bester Röhrenausnutzung und Wiedergabe. 
qualität, auch eine entsprechende Änderung der An- 
passung durch den Ausgangsübertrager wünschenswert 
erscheinen. Bei Neubauten von Empfängern und Kraft. 
verstärkern kann das Umwickeln vorhandener und neu 
zu verwendender Ausgangsübertrager ebenfalls von 
Nutzen sein, Im folgenden soll daher ein verein- 
fachtes Berechnungsverfahren unter weitgehender Ver- 
wendung von Nomogrammen angegeben werden, das 
den Erfordernissen der Praxis vollauf genügt. 


Der Kern 


Bei Berechnungen in der Reparaturpraxis ist der Kern 
meistens gegeben. Als Kernmaterial dient insbeson- 
dere mit Silizium legiertes Eisenblech von 0,25 bis 
0,35 mm Stärke. Die Konstanten der angewendeten 
Eisensorten sind mit den Hilfsmitteln einer Reparatur- 
werkstatt nicht zu ermitteln. Den folgenden Berech- 
nungen und Angaben ist daher ein gebräuchlicher 
Wert der Permeabilität zugrunde gelegt. 


Kernquerschnitt und Belastung 


Als Belastung ist die maximal zu übertragende Wech- 
selstromleistung N in Watt bei der tiefsten zu über- 
tragenden Frequenz f,,;„ anzusehen, Die für einen 
gegebenen Eisenquerschnitt Qpr, zulässige Belastung 
errechnet sich mit genügender Annäherung aus der 
Formel: Ge 
Fe” * "min 
HWNR= a Wan) 
Qi. = Eisenquerschnitt in cm? 
f = tiefste zu übertragende Frequenz in Hertz 


Abgeleitet hiervon ist der für eine bestimmte Leistung. 
benötigte Eisenquerschnitt aus der Formel 





min 


.— (0er Tr 


Ä 2 N 
2) Qp. = 10 V f (cm?) 
min 
9%} = Maxim. zu übertragende Leistung in Watt 
fnin = tiefste zu übertragende Frequenz in Hertz 
zu berechnen. Das Nomogramm Bild I ermöglicht 
die Bestimmung der Werte auf graphischem Wege in 
bekannter Weise durch Anlegen eines Lineals, 


Das Übersetzungsverhältnis 


Der Ausgangsübertrager hat die Aufgabe, den meist 
niedrigen Widerstand des Verbrauchers auf die Größe 
des günstigsten Außenwiderstandes der benutzten 
Endröhre zu transformieren. Bild 2 zeigt die Schal- 
tung. Ro stellt den Innenwiderstand der Endröhre, 


Rı den Außenwiderstand dar, dessen günstigster 


Wert den Röhrendaten zu entnehmen ist. Der Be- 
lastungswiderstand Rg (z.B. Lautsprecherwiderstand) 








Amin = ın 2. R 
_ N Qr. = 10 J/ IE (cm? 
200 RN 2 \ min En 






e Qre 






7 [mot] 
nt] Fin] 
80 w 7 








67 





3 20 1. 


J 






7 2 


Bild ı. Kernquerschnitt und Belastung. I} = Wedhsel- 
stromleistung in Watt; Op, = Eisenkernquerschnitt in cm? ; fi = 
niedrigste zu übertragende Frequenz in Hertz 






transformiert werden. Dadurch wird das Übersetzungs- 
verhältnis ü des Übertragers festgelegt zu: 


R RA 
a» 0-V 


Ra = günstigster Außenwiderstand der Endröhre in ®, 
Rg = Belastungswiderstand des Verbrauchers in ®. 


Dos Nomogramm Bild 3 gestattet die Ablesung von 
ü für alle vorkommenden Widerstandswerte. 

Bei Gegentaktübertragern ist zu beachten, daß der 
Außenwiderstand von Anode zu Anode anzusetzen 
ist. Dieser Wert ist maßgebend und muß gegebenen- 
falls ermittelt werden. 


Die Windungszahlen 


Allgemein ist zu sagen, daß die Primärwindungszahl 
so hoch wie möglich sein muß, um eine gute Leeriauf- 
impedanz zu erreichen. Bei gegebenem Kern wird 
daher zweckmäßig ohne Rechnung die, Hälfte des 
zur Verfügung stehenden Wickelraumes mit der Pri- 
märwicklung vollgewickelt. Die Drahtstärke richtet 
sich nach der Stärke des die Wiclung durchfließen- 
den Anodengleichstromes und ist nach diesem Ge.- 
sichtspunkt Bild 5 zu entnehmen. Aus der festgestell- 
ten Primärwindungszahl wird die erforderliche Sekun- 
därwindungszahl aus dem nach obigen Angaben er- 
mittelten Übersetzungsverhältnis ü berechnet (Draht- 
stärke siehe nächster Abschnitt). 


Zur vollkommenen Neuberechnung eines Übertragers 
ist zunächst die erforderliche Leerlaufinduktivität der 
Primärwicklung Lj, zu berechnen; 
3Rı 

a de Fre 


Ra = Außenwiderstand in 9, 
= tiefste zu Übertragende Frequenz in Hz. 


(N) 


finin 


Bild 2, Schaltung eines 
Übertragers 





Mittels dieses Wertes errechnet sich die Primärwin- 


dungszahl w, Zu: 
Lr, +1. 10° 


5) ww = V ar 


lı, = Leerlaufinduktivität.in Henry, 


13 Länge des mittleren magnetischen Flusses in 
cm (siehe Abb. 6). 
Qr. = Eisenquerschnitt des Kernes in cm’. 


(Wdgen.) 


Um dem Ungeöbten die Rechnung zu ersparen, ist 
auch für diese Gleichung ein Nomogramm (Bild 4) 
angegeben. Im ersten Gana wird der nach Glei- 
chung 4 für Ly, ermittelte Wert (Leiter) mit dem 


Zahlenwert für die Länge des mittleren magnetischen 
Flusses (Leiter2) durch ein Lineal verbunden. Der 
damit auf der Leiter 3 abgegriffene Wert wird nun- 
mehr im zweiten Gang mit dem auf der Leiter 4 anzu- 
tragenden Wert für den Eisenquerschnitt verbunden 
und die erforderliche Primärwindungszahl kann auf 
der Leiter 5 abgelesen werden. 


Aus der Primärwindungszahl W. errechnet sich nun- 
mehr die $Sekundärwindungszahl w, zu: 


Wn 
(6) w= -.7 (Wda) 
w, == Sekundärwindungszahl, 
w, = Primärwindungszahl, 
U = Übersetzungsverhältnis. 


Die Drahtstärken 


Für die Primärwicklung und Sekundärwicklung ist Je 
die Hälfte des zur Verfügung stehenden Wickel- 
raumes zu benutzen. Daraus eraeben sich die maxi- 
mal möglichen Drahtstärken. Primärseitig darf sie 
aber nicht kleiner gewählt werden, als der die Wick- 
lung durchfließende Gleichstrom erfordert, wenn man 
als Grenzwert eine Stromdichte von maximal 4 Amp.’ 
mm? Kupferquerschnitt zuläßt. Die Kurven A und B 
bestimmen die maximale Belastbarkeit bei einer 
Stromdichte von 3 Amp./mm! (Kurve A) und 4 Amp./mmt 
{Kurve B) für die Drahtstärken von 0,04 bis 30mm &. 


Als Wickelraum ailt der in dem Fensterausschnitt des 
Bleches befindliche Querschnitt des Spulenkörners 
(Bild 6), dessen untere Hälfte für die Primärwicklung 
zur Verfügung steht. Zur Berechnung der Drahtstärke 
.. die mögliche Windungsdichte nach Gleichung 7 
estimmt: 


FUNKSCHAU 1948 /Het8 85 





P, (Ohm) 
£ [Ohm] 8 
4 le Ü = 
700 05 40 
98 300 
08 
20 / 20 
En = 
ww 2 700 
30 
5 3 = 
60 
800 4 50 
2 30 
8 
200 70 20 
3000 
#00 20 0 
8000 8 
600 
JO 6 
80 0 5 
60 3 
80 
0X - 
Bild 3. Übersetzungsverhältnis in / 


Abhängigkeit von Außenwider- 
stand und Belastungswiderstand. Ry == Außenwiderstand 
der Endröhre in Ohm; Rp = Belastungswiderstand des Übertragers in 


Ohm; ü = Übersetzungsverhältnis 


Primärwindungszahl 


Wicelraumquerschnitt 
für die Primärwiclung 


Aus Kurve C von Bild5 läßt sich_die zu der ermit- 
telten Windungsdichte gehörige Drahtstärke bestim- 
men. Gleichzeitig kann kontrolliert werden, ob die 
ermittelte Drahtstärke der Belastung durch den Gleich- 
strom gewachsen ist. 

Die Drahtstärke der Sekundärwickiung d, kann durch 
Gleichung 8 aus der Drahtstärke der Primärwicklung 


d, ermittelt werden: 


(7} Windungsdichte = (w/ems). 


(8) d,=d, Vö 

d,, = Drahtstärke der Primärwicklung in mm ©, 
d = Drahtstärke der Sekundärwiclung in mm ©, 
Ü = Übersetzungsverhältnis. 











_ w=]/t:t: 10 wog.) 


















Lr =.___..2_-[Henry) ER 
2.ne fnin -6 Qre 
HZ 
L, (Benrg] E. 70 [Windungen] 
700 208 2 
U \ 40000 Gm ten? 
80 Let a , 
70 5000 
60 400 2000 > 
e 300 ö 
2000 10000 ß 
w 8000 : 
3000. 2000 z 
= 800 sw" ©: 
600 3000 
30 
20 40 = 200 e)) 
300 
20 —/ = 
a w 
20 2 
600 
70 70 300 © 
7 J 2 5 4 


Bild 4, Nomogramm zur Ermittlung der Primärwin- 
dungszahl.!L; =Leerlaufinduktivität der Primärwicklung in Henry , 


R a == Außenwiderstand der Endröhre im Ohm fi, = niedrigste zu 
übertragende Frequenz in Hertz, | = mittlerer magnetischer Fluß in cm; 
Qg. = Eisenkernguerschnitt In cm? 
Gebrauchsanleitung: I. Rediengang: Aus Lj (1) und I 
(2) L; -T 3) bestimmen; II. Rediengang: Aus Ly : 1 (3) und 
Q gr, (4) wird IB (5) bestimmt. Die Ablesung der Werte auf den 
Leitern 3 und 5 erfolgt zwekmäßig mittels eines durdisichtigen Lineals. 


86 HeR8 ; FUNKSCHAU 1948 


’ 
004006 07 02 04 060810 20 30 
LI Imm] 
Bild ;.Moximalbelostung von Kupferlackdrähten (Kurven A 


und B); mittlere Windungsdichte von Kupferlackdrähten 
(Kurve C) 


Eine Kontrolle, ob die ermittelte Drahtstärke in dem 
für die Sekundärwicklung zur Verfügung stehenden 
Wickelraum untergebracht werden kann, ist möglich, 
wenn die $Sekundärwindungszahl w, durch die für die 
Drahtstärke d, gültige Windungsdichte (Kurve C von 
Bild 5) dividiert wird. 


(9) Wicelraumguerschnitt = 





w; 
Windungsdichte 


Das Ergebnis muß gleich oder kleiner als der für die 
Sekundärwicklung zur Verfügung stehende Wickel- 
raumquerschnitt sein. Gegebenenfalls sind die Werte 
etwas zu erniedrigen, da sie keineswegs kritisch sind. 


Der Luftspalt 


Bei Übertragern, die vom Anodengleichsirom der 
Endröhre vormagnetisiert werden (das ist bei Gegen- 
taktausgangsübertragern nicht der Fall), wird zur Ver. 
meidung der Übersättigung des Eisenkernes ein Luft- 
spalt vorgesehen (Bild 6). Die Stärke des Luftspaltes d 
errechnet sich angenähert aus der Gleichung 


0,48. Qp.+w2+10° 





(10) d=: n m (mm) 
L 
d = Luftspalt in mm, 
Op. = Eisenquerschnitt in cmt, 
w, = Primärwindungszahl, 
(= Leerlaufinduktivität in H. 


Seine Größe liegt zwischen 0,03 bis 0,3 mm und ist 
so wenig kritisch, daB eine genaue Berechnung meist 
unnötig ist, 


Gegentaktübertrager 


Gegentaktübertrager werden wie vorstehend ange- 
geben berechnet, indem als Außenwiderstand R, der 


von Anode zu Anode gültige Wert eingesetzt wird. 
Die errechnete Primärwindungszahl wird in zwei Hälf- 
ten auf zwei Kammern des Wicklungskörpers verteilt 
und die Mitte herausgeführt. Der Windungssinn bleibt 
in beiden Kammern derselbe. Das Ende der ersten Hälfte 
wird mit dem Anfang der zweiten Hälfte verbunden. 
Die geteilte Wicklungsart ist unbedingt zu wählen, 
damit der ohmsche Widerstand beider Wicklungs- 
hälften gleich bleibt. Die aus dem. erforderlichen 
Übersetzungsverhältnis errechneten Sekundärwindungs- 
zahlen können fortiaufend wie in Bild 7a oder auch 
geteilt wie in Bild 7b gewickelt werden. 


Übertrager mit mehreren Anpassungen 


Zunächst wird der Übertrager für den größten pri- 
mären Wert zu dem größten sekundären Wert errech- 
net, Die größte Sekundärwindungszahl wird nun der 
Berechnung der weiteren Primärimpedanzen zugrunde 
gelegt, indem aus Bild 2 die Übersetzungsverhältnisse 
für die kleineren Primärimpedanzwerte zu dem die 
größte Sekundärwicklung abschließenden Belastungs- 
widerstand abgelesen werden, Die sich dadurd er- 
gebenden weiteren Primärwindungszahlen werden als 
Anzopfungen herausgeführt. (Siehe Berechnungsbei- 
spiel c.) Zur Bestimmung weiterer Sekundärabgriffe 





{cm}). 


wird umgekehrt ebenso verfahren, indem die größte 
Primärimpedanz als Rechnungsgrundlage dient. 

Die Drahtstärken für die Wicklungen ergeben sich aus 
den oben angestellten Überlegungen. 


Berechnungsbeispiele 

Beispiel a): 

Ein für eine AL 4 bemessener Ausgangsübertrager soll 
für eine AD I umgewickelt werden. 
Röhrendaten der ADI: Rı = Z0%, Iı = 
60 mMA,N = 42 Watt; 
Lautisprecherschwingspulenwider-. 
stand: 4 2; 

Kernabmessungen: Qp, = dem, | = 12cm, 
Fensier = 1,2X2=2,4Acmt, 

Berechnung: Nach Abschitt2 beträgt die für 
den vorhandenen Kern zulässige Belastung bei der 
niedrigsten zu übertragenden Frequenz von fin = 
50 Hz nach Glefchung 1 


4° +50 


1 = —g = AWah. 


Das Nomogramm ergibt dasselbe Ergebnis. Der Kern 
ist also ausreichend. Das erforderliche Übersetzungs- 
verhältnis wird aus dem Nomogramm Bild 2 für Rı 
= 2300 2 und R; = 49% entnommen und beträgt 25. 


Bei Berechnung nach Gleichung 3 ergibt sich der Wert 
efwas genauer zu 

TE a = Y 575 = 24. 

Nach Gleichung 4 errechnet sich die "erforderliche 

Leerlaufinduktivität u 2 

- 3:30 _ 4 

L, = a 22H. | 

Dementsprechend ergibt sich aus Gleichung 5 die‘ 
Primärwindungszahl: 

u. VER 

= 6.7 


p = 3300 Wdg. 


Die Ablesung aus Nomogramm Bild 4 eraibt 3400 Wda. 
Nach Gleichung & ist 


„n 
Für die aus den Nomogrammen obgelesenen Werte 
ergibt sich w, zu 136 Wdg. 


Der Wickelraumquerschnitt beträgt nach Abzug des 
Spulenkörpers zu 2cm?, Davon stehen je Icm? für 
die zwei Wicklungen zur Verfügung. Für w, ergibt 


sich nach Gleichung 7 

= = 3300 w/cm!, 
Aus Kurve C in Bild5 ist zu entnehmen, daß die 
Drahtstärke 0,}4mm Cut diesen Wickelraum füllt. Bei 
einer Stromdichte von 4 Amp./mm? kann diese Draht: 
stärke mit 65 mA belastet werden, so daß sie den 
gestellten Anforderungen (Iı = 60. mA) genügt. 


Für w, errechnet sich nach Gleichung 8 die Draht- 
stärke d, zu 


d, = d,, V3 = 0,7 mm. 


Die Kontrolle an Hand der KurveC in Bild5 ergibt, 
daß 150 Wdg. dieser Drahtstärke I cm! Wickelraum- 
auerschnitt benötigen, so daß die erforderlichen 128 
Windungen bequem untergebracht werden können. 
Der erforderliche Luftspalt kann nach Gleichung 10 
errechnet werden: 


0,Ax4+3300° 10% _ 66 


= 138 Wdog. 


—— — —— m -: — P 
d= —-— nn 22 10 0,03 mm 
Damit sind sämtliche Größen bestimmi. 

Beispiel b): 


Ein Gegentaktübertroger für 2X LS50 soll neu ge- 


wickelt werden: 
Röhrendaten: Rı = 50000 (von Anode zu 


Anode), I, = 10mA,R = 50W; 
Verstärkerausgang an 20092 und 1582 an- 
gepoßt. 
Berechnung: Die erforderliche Kerngröße für 
fnin = 30 Hz wird dem Nomogramm Bild 1 eninom- 
men und beträgt 18 cm! Eisenquerschnitt (Berechnung 
nach Gleichung 2). Es wird ein Kern gewählt von 
38x5=18cm!, I1=3 cm, Fenster = 10 X 2,3cm, 
Spulenkörper in der Mitte geteilt: 2X4,5X2 = 18 cm!. 
Aus dem Nomogramm Bild 3 ergibt sich 
ü= 3 für 2000 Belastungswiderstand 

= 18 für 15Q Belastungswiderstand. 
Nach Gleichung 4 ist die erforderliche Leerlauf- 
induktivität 

3.5000 _ 


u 


m 22-:% 


= 80H. 





Rensterousschnift 


Fensterausschnifl 


Bild 6. Berechnungsgrößen am Eisenkern. a) Eisenkern ohne Jod ; 
b) Eisenkern mit Jod 


Damit ergibt sich die Primärwindungszahl w,, aus 


Nomogromm Bild4 zu 5000 Wda. Man wickelt 2x 


2500 Wdg. , , j j 
Die Sekundärwindungszohlen sind noch Gleichung 6 





für Rg = 202: w, = 5 == 1000 Wdg. 
für Rg = 150: w, = ur = 280 Wdg. 


für die Primärwicklung stehen cm? zur Verfügung. 
Das entspricht nach Gleichung 7 einer möglichen Win- 
dungsdichte von uni 


9 = 5%. 


Hierfür wird aus Bild 5, Kurve C eine Draohtstärke von 
0,35 CuL abgelesen. Man wählt 0,3mm, um für die 
Sekundärwiclungen etwas Platz zu gewinnen. Diese 
Drahtstärke entspricht der erforderlichen Gleichstrom- 
belastung reichlich. 

Die Sekundärwicklungen werden aufgeteilt in 280 Wdg. 
für 159 und weitergewicelte 720 Wdg. für 200.8. 
Hierfür stehen wiederum 9 cm? Wickelraumquerschnitt 
zur Verfügung. Nach Gleichung 8 ergeben sich für die 
280 Wdg. als Drahtstärke: 


d, =.03« 18 2 1,2 mm Cul 
und für die 720 Windungen 
d, = 03 v5 zu 0,6 mm Cul. , 


Die Windungsdichte für die Drahtstärke 1,2 mm be- 
trägt nach Bild 5 60 Wdg./cm*, so daß die 280 Win. 
dungen 4,7 cm? füllen. Für die 720 Windungen 0,6 mm 
CuL-Draht errechnen sich bei 200 Wdg./cm! 3,6 cm’ 
Wickelraumquerschnitt. Bei 8,3 cm! Gesamtwickelraum 
ka auch für die Isolation noch genügend Platz 
übrig. 

Da ein Loftspalt nicht vorgesehen ist, sind sämtliche 
Größen bestimmt, 


Beispiel c): 

An einem Kraftverstärker sollen wahlweise zwei bis 
vier Loutsprecher von je 10 Watt Sprechleistung be- 
trieben werden. Der Ausgongswiderstand 
des Verstärkers beträgt 200%. Die Lautsprecherüber- 
trager sollen daher wahlweise den Schwingspulen- 
widerstand der Lautsprecher von je 15% auf 200, 
400 und 800 2 transformieren. 


Berechnung: Der Kern erhält tür 10 Watt bei 
fnin = Hz nach Bild I einen Querschnitt Ope = 


7cm!, Der gewählte Kern hat einen Querschnitt von 
3x23cm, einen mittleren Kraftlinienweg I = 24cm 
und einen Fensterausschnitt von 3X 7 = 21cm’. 

Als Übersetzungsverhältnisse werden aus Bild 3 fest- 


gestellt; 
für 80:15 20 = 8 
für 40:52 u = 5,5 
für 20:52 0 = 34, 


Zur Ermittiung der Primärwindungszahlen wird zu- 
nächst die Leerlaufinduktivität für 800 Q errechnet: 


ee. 

IL = 5. > 10.4. 
Mittels Bild 5 ergibt sich nun für 800 2: 2500 Wdg. 
Die Sekundärwindungszahl bestimmt sich damit nad 
Gleichung 6 zu eng 


a 


w= 3 = 312 Wog. 


Für 400 Q muß die Primärwindungszahl 
312-0 = 312.55 = 1700 Wda. 
und für 20 2 
3120 = 312 3,4 = 1100 Wde. 
betragen. Bei fortlaufender Wicklung ergeben sich: 


für 20002 1100 Wdg. 
für 400 0 weitere 1700-1100 = 600 Wda. 
für 800 Q weitere 2500-1700 = 800 Wdg. 


Für die Primärwicklung werden in diesem Falle etwas 
mehr als der halbe Windungsraumquerscnitt, also 
etwa 13 cm? gerechnet, Für die Sekundärwicklung 
bleiben etwa 6,5 cm?. 

Man geht nun zweckmäßig umgekehrt wie oben on- 
gegeben vor, d.h., man errechnet zunächst die Draht- 
stärke für die Sekundärwiclung nach Gleichung 7 und 
Bild 5 ai 


Windungsdidte = —— = 48. 
- 
Das ergibt eine Drahtstärke von = 1,2 mm Cul. 
Im umgekehrten Verfahren weitergehend werden aus 
dieser Größe in Umkehrung der Gleichung 8 die Pri- 
märstärken errechnet 
12 


für 200 2 mit 1100 Wdg. zu d,, = Ei 


yö 





1,2 


en Ds 0,6 mm Cut, 


V 3,4 





Bild 7. Widelungen eines Gegentaktübertragers in halbschematischer Darstellung. 
a) fortlaufende Wicklung der Sekundärseite ;. b) symmetrische Wicklung der 
. Sekundärseite 


> 


1,2 


V 55 


für 800 2 mit. 800 Wdg. zu = z= 0,4 mm Cut. 


für 400 2 mit 600 Wdg. zu z= 0,5 mm Cul, 





Für die Wickelraumkontrolle ergeben sich: 
1100 Wdo. zu 0,5 mm beanspr. m = 5,5 cm? Wickelraum- 


querschnitt 
600 Wdg. zu 0,5 mm ERDE RL a = 2,5 cm? Wickelraum- 
250 querschnitt 
800 Wdg. zu 0,Amm beanspr.— = 2,0 cm? Wickelraum- 
450 Querschnitt 
insgesamt 11,0 cm? Wickeiraum:- 
querschnitt 


Die für die Primärwicklung angesetzten 13 cm? Wickel- 

raumquerschnitt sind also ausreichend. 

Ein Luftspalt erübrigt sich, da dieser Übertrager nicht 

gleichstromvorbelastet wird. 

Es sind also nunmehr alle Werte errechnet. 
Niederhoff 


" FACHPRESSESCHAU 





Störgeräusch-Aussortierung 
(Dr. J. Dürrwang, „Radio Service‘ Heft 51/52 1948, Seite 1217) 


Zur Beseitigung des störenden Nadelgeräusches wer. 
den in den USA. bei größeren Übertragungsanlagen 
und bei Musikschränken hauptsächlich die „dynamische 
Bandbreitenregvulierung” und die „Störgeräusch-Aus- 
sortierung“” angewandt. Bei einem mit Störgeräusch- 
Aussortierung arbeitenden Gerät wurde eine Fre- 
quenzkurve erzielt, deren obere Grenzfrequenz bei 
600 Hz liegt, die aber nur soviel Nadelgeräusch 
gibt wie ein Verstärker, der bei 3000 Hz abschneidet. 
im Verstärker befinden sich ein Tiefpaßfilter 0. 

000 Hz und ein System mit Bandpaßfıltern 3000... 
6 000 Hz. Während der Ausgang des Tiefpasses zum 
Endverstärker führt, werden nach dem ersten Band- 
paßfilter alle Störspannungen, die unter einer „Reiz- 
schwelle” Jiegen, eliminiert. Man erreicht das durch 
Schaltteile mit nichtlinearer Charakteristik (Kristall- 
dioden). Erst wenn die Signalspannung einen Schwel. 
lenwert überschreitet, werden diese Dioden leitfähig. 
Nun wird aber ein solches Schaltelement notgedrun- 
gen „nichtlineare Verzerrungen”, nämlich Ober- 
schwingungen, erzeugen. Oberschwingungen von Fre- 
quenzen von 3000 ..,..6000 Hz liegen aber auf alle 
Falle über 6 000 Hz. Man macht dieselben unwirksam, 
indem man dem Schaltelement mit nichtlinearer Cha- 
rakteristik nochmals ein Bandfilter 3000... .6000 Hz 
nachschaltet und erst von hier aus auf den gemein- 
samen Endverstärker geht. — Eine solche Vorrichtung 
soll hervorragende Resultate zeitigen. Sie wird in 
verschiedenen neven amerikanischen Hochleistungs- 
Grammofongeräten angewendet. Für Plattenwieder- 
abe im Rundfunk sind aber noch wesentlich leistungs- 
ähigere Anlagen konstruiert worden, z.B. ein Ge- 
rät, das drei Bandpaßfilter-Systeme für 15...3, 3... 
6 und 6... .12 kHz hat, Es sol! bei Plattenwiedergabe 
Frequenzen bis zu 12kHz hörbar machen, wobei die 
Geräuschspannung um einen Faktor 10 reduziert wird, 
so daß sie praktisch überhaupt nicht stört. 


Ein Tremolo-Zusatzgerät 
(„Radio-Craft‘‘, Februar 1947) 


Der Zweck dieses Gerätes ist es, die Wiedergabe 
eines Verstärkers tremolieren zu lassen, d.h. einen 
Effekt zu erzielen, der einer Kinoorgel oder einer 
- Hawai-Guitarre ähnelt, 

Die Schaltung ist sehr einfach. Es handelt sich um eine 
Nf-Vorröhre, deren Regelcharakteristik dazu aus- 
genützt wird, den Verstärkungsgrad in geeigneten 
Zeitabständen periodisch zu verändern. Diese Ver- 
stärkungsschwankungen erscheinen dann im Lautspre- 
cher als Tremo!o. 

Wie ous beistehender Skizze hervorgeht, steuert die 
Ausgangsspannung eines Sinuswellen-Tongenerators 
das Stever- und Fanggitter einer Nf-Regelröhre 
{& SK 7). Der Tongenerator soli zwischen 3 und 12 Hz 
regelbar sein, um die Tremolofrequenz nach Belieben 
verändern zu können, Die Tremoloamplitude läßt sich 
durch Veränderung der Ausgangsspannung (10 bis 50 
Volt) des Tongenerators regeln. 
Die Wirksamkeit dieser Schaltung ist außerordentlich 
gut. Über Einzelheiten weiterer Geräte zur Erzeugung 
von Tremolo- und Vibratoeffekten in künstlichen Musik- 
instrumenten gibtdas amerikanische Patent Nr. 1990024, 
das beim US$. Patent-Öffice, Washington, für 25 cents 
erhältlich ist, Auskunft. M. Kambach 


6547 


Bild 1. Prinzipschaltbild 
des Tremolo-Zusatzgerätes 


| QIUHF 


Fingong 









Sinuswellen - 
Jongenencotor 
3.12 Hz 








Schwingspulen für Lautsprecher 


Für Reparatur und Neubau dynamischer Lautsprecher 
werden Schwingspulen verschiedener Ausführungen be. 
nötigt, die in alien elektrischen und mechanischen 
Größen von 12 mm innendurchmesser bis 80 mm Innen- 
durchmesser, um je 0,5 mm steigend, von der Firma 
Josef Krahe hergestellt werden. Die Spulen sind mit 
Kupferlackdraht gewickelt. Der Spulenkörper hat eine 
Wandstärke von etwa 0,Imm (ohne Wickiung). Da 


die Spulenkörper 20 bzw. 30 mm Länge besitzen, läßt 
sich die gewünschte Tauchtiefe jeder Membrane on- 
passen. Körperlose Spulen haben innen und außen am 
Die niederohmigen 


Spulenkörper eine Wicklung. 


RICCHRERER de 
Ben en 





Bild 1, Verschiedene niederobmige Schwingspulen (Foto: Knollmäller) 


Schwingspulen erscheinen als Standardtypen mit 19,38 
Millimeter, 25,42 mm und 27,39 mm Durchmesser, 

Hochohmtypen werden nach Angaben des Kunden bis 
zu einem Gleichstromwiderstand von 2000 2 gewickelt. 


Präzisions-Kleinzeichenmaschine 


Eine neverdings von der Fa. Kilfitt herausgebrachte 
Präzisions-Kleinzeichenmaschine zeichnet sich dadurch 
aus, daß in einem Gerät Reißbrett, Reißschiene, Win- 
kei, Winkelmesser und Lineal vereinigt sind. Sie 
eignet sich daher besonders für funktechnishe Kon- 
struktionstätigkeit, vor allem von Einzelteilen, Das 
Reißbrett hat die Abmessungen 350x250 mm. 

Bei der Entwicklung dieser praktischen Kleinzeichen- 
maschine hat man besonders an die Bedürfnisse der 
Praxis gedacht. So sind die Gelenke der Parallelo- 
grammstangen auf Kugeln gelagert, völlig ohne toten 
Gang und doch leicht beweglich. Die Stahllineale sind 
elastisch, an den Kanten hochgewölbt und geschliffen. 
Ein Nonivs in der Grodeinstellung ermöglicht Fein- 
einstellung mit 1° Genauigkeit, während eine Ku- 
gelraste die Winkelstellung nach beiden Richtungen 
bei 15°, 30°, 45°, 60°, 75° und 90° fixiert. Das ganze 
Gerät läßt sich nach Lösen einer Rändelschraube mit 
wenigen Handgriffen von Querformat auf Hochformat 
umstellen. Bei dieser neuartigen Zeichenmoschine 
kommt man sogar ohne die lästigen Reißnägel aus, 
Die Befestigung des ‚Zeichenblattes geschieht mittels 
großer flacher Köpfe, die im Reißbrett im Abstand 
des DIN A 4-Formates (210x297 mm) eingelassen sind 
und auf der Untenseite des Reißbrettes Gummipuffer 
benutzen, so daß die Tischplatte geschont wird. Bei 
Druck gegen die Gummipuffer läßt sich das Zeichen- 
blatt lösen oder einspannen. 

Die neve Kilfitt-Kleinzeichenmaschine ist nicht nur vor 
allem für Detailskizzen von großem Wert, sondern 


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Standardschaltungen der Rundfunktechnik 
von Werner W. Diefenbach, broschiert DM. 16.— 


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Bild ı. Die neue Kilfitt-Präzisions-Kleinzeichenmasctine 


für die Reise und für alle transportablen Zwecke das 
ideale Gerät. Sie läßt sich bequem in der Akien- 
tasche unterbringen, Es macht Freude mit dieser zweck- 
mäßigen und praktischen Kleinzeichenmaschine zu 
arbeiten. | 


FUNKSCHAU- 


Chefredakteur: Werner W. Diefenbach. 

Redaktion: {13b} Kempten-Schelldorf, Kottener Str. 12, ° 
Fernsprecher: 2025. Telegramme: FUNKSCHAU, Kemp- 
ten 2025, Für unveriangt eingesandte Beiträge wird 
keine Haftung übernommen. Nachdruck sämtlicher Auf- 
sätze und Bilder nicht gestattet. 

Zeichnungen: Ing. H. Hilterscheidt, A. Lutz. 

Fotos: V. Knollmüller, R. Leßmann, H. Schürer, 
Leserdienst: Ing. E. Bleicher, Ing. Fritz Kühne, 
‚Übersetzungen: Dr. ing. habil. W. Kautter, 
Mitarbeiter dieses Heftes: Harald Bode, geb. 19. 10. 
1909, Hamburg; Heinrich Brauns, geb. 16. 6 1922, West- 
feld-Alfeld; Josef Cassani, geb. 28. 7. 1912, Sterzing; 
Martin Kambacd, geb. 12.1. 1913, Rückersdorf; Otto 
Limann, geb. 19.2.1910, Berlin; Hans Monn, geb. 
19. 4. 1907, Scheikingen; Heinz Niederhoff, geb. 14.1. 
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Stuttgart-$, Mörikestraße 15 entgegen. Bestellungen aus Groß-Berlin und aus der OÖstzone bitten wir der 
Geschäftsstelle des FUNSCHAU-Verlages, Oscar Angerer, Berlin-Südende, Lange Straße 5 aufzugeben. 
Die Lockerung der Papierwirtschaft, die eine größere Zuteilung von Papier mit sich bringt, aber noch 
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