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Full text of "Der Strom 1959 Heft 3"

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3 1959 
10. JAHR 


Zum Titelbild: 


Angewandte Gesundheits- 
pflege durch gesunde Kost 


Obwohl ich sehr 
beschäftigt bin, 

leg’ ich mich mittags 
etwas hin. 

Zwar hab’ ich reichlich 
viel zu tun, 

doch nach dem Essen 
muß ich rul'n. 

Ich strecke mich, 
ich bin entspannt, 

das hält mich frisch — 
hab’ ich erkannt ! 





DURCHDACHTE HAUSHALTFÜUHRUNG 


angewandte Gesundheitspflege 


Wer arbeitet, hat auch Ruhepausen nötig. Der Mensch ist keine Maschine, und wenn 
eine Hausfrau erst spürt, daß sie sich überarbeitet hat, sind Körperschäden oft schon 
eingetreten. Diese Tatsache stellen heute die Ärzte überall in Stadt und Land fest. 
Hausarbeit wird nach all den Belastungen der vergangenen Jahre und der Hast des All- 
tags von unserer Generation schwerer empfunden als von ihren Müttern, denen überdies 
noch genügend Hilfskräfte zur Verfügung standen. Hinzu kommt, daß jede dritte Frau 
neben ihren Haushaltspflichten noch einen Beruf ausübt. Für die Bäuerin ist diese Dop- 
pelarbeit — Haushalt und Beruf oder anders gesagt, Haus- und Hof-, Stall-, Garten- 
und Feldarbeit — von jeher selbstverständlich. 


Von ihren Pflichten befreit die Frau niemand. Es kommt aber darauf an, wie sie damit 
fertig wird. Arbeiten heißt nicht überarbeiten, anstrengen nicht überanstrengen. 


Woher kommen die Körperschäden mit allen ihren 
Begleiterscheinungen ? 


Vom Gehen mit schweren Lasten bei falscher Körperhaltung, vom Ausrecken beim 
Fensterputzen, durch falsches Bücken beim Hausputz, durch Überanstrengung bei der 
Fußbodenpflege, durch Hantieren im kalten Wasser, vom Wasserschleppen, um nur 
einige immer wiederkehrende Vorgänge zu erwähnen. 


Wie kann sich die Frau die Arbeit erleichtern ? 


Durch sinnvollen Einsatz der für diesen Zweck geschaffenen vielen Elektro-Haushalt- 
geräte. 


Beispiel 1: Wohnungsreinigung und Bodenpflege 


Staubsauger mit ihrem vielseitigen Zubehör erleichtern die Arbeit und dienen der 
Hygiene: Staub und Krankheitserreger werden „geschluckt“ und nicht mehr auf- 
gewirbelt. Möbel, Gardinen, Vorhänge, Tapeten und Heizkörper sind nicht mehr 
Staubfänger und bleiben länger sauber. 

Das besonders anstrengende Bohnern von Hand übernimmt der Elektro-Bohner, mit 
dem selbst ein Kind mühelos arbeiten kann. Zeit wird gespart, Körperkraft geschont, 
Schäden am Knochenbau und anderen Organen werden vermieden. 





Beispiel 2: Das Geschirrspülen 


Tag für Tag, morgens, mittags, abends und immer wieder die 
gleiche Arbeit, die viele tausend Stunden des Hausfrauendaseins 
beansprucht. Etwa zehnmal so hoch wie der Kölner Dom ist 
der Tellerberg, den die Hausfrau innerhalb von 25 Jahren spült. 
Zu niedrig angeordnete Spülbecken zwingen sie zu gebeugter, 
schädlicher Haltung. Fußleiden, Krampfadern, Beckenschäden, 
Nervenschmerzen können die Folge sein. 

Durch elektrische Heißwassergeräte ist Spülwasser am Arbeits- 
tisch stets griff bereit, wann es immer gebraucht wird. Sofor- 
tiges Abspülen des Geschirrs unter dem Heißwasserstrahl löst die 
gröbsten Reste und das Fett. Dann ist auch schnell fertig gespült. 
Die Hausfrau spart dadurch Kraft und Zeit zum Entspannen and 
Ausruhen. 


Beispiel 3: Die Wäsche 


Die elektrische Waschmaschine und Trockenschleuder in Ver- 
bindung mit Bügelautomat oder Bügelmaschine befreien die 
Frauen von einer Belastung, die sie noch von der Mutter her als 
die anstrengendste und zeitraubendste kannten :die Vorbereitungs- 
arbeiten, das Hantieren mit kaltem und kochendem Wasser, das 
stundenlange Schrubben und Ribbeln in gebeugter Haltung, der 
Aufenthalt in zugigen, dunsterfüllten, bodenkalten Räumen, das 
Auswringen von großen Wäschestücken, das Schleppen von 
schweren Waschkörben, das ewige Hin und Her, treppauf und 
treppab. . 

Wie viele körperliche Beschwerden der Frauen auf den Waschtag 
im alten Sinn zurückzuführen sind, läßt sich kaum ermitteln. 


Besonders stark wird die Entlastung durch elektrisches Waschen 
auf dem Land empfunden, zumal keine Hilfskräfte zu finden sind. 


Beispiel 4: Vom Baden und Duschen 


Badewasser für ein Voll- oder Duschbad wird heute mühelos und 
ohne besonderen Zeit- und Arbeitsaufwand bereitet: ein Druck 
auf den Knopf, und der Elektro-Warmwasserbereiter nimmt uns 
diese Arbeit ab. Er liefert das temperaturrichtige Bade- oder 
Duschwasser und auch das Wasser zum Händewaschen in der ge- 
wünschten Menge. So kann heute jeder täglich Körperpflege be- 
treiben. Regelmäßige Körperpflege schafft Widerstandskraft ge- 





genüber vielen Erkrankungen. Wasser und Schlaf sind bekannt- 
lich auch die besten Schönheitsmittel. 

Gerade die arbeitende Hausfrau kann durch tägliche Körperpflege 
viel zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Regelmäßige Hygiene 
durch Baden oder Duschen bedeutet außerdem für die Hausfrau 
Zeit- und Kraftersparnis, weil die gesamte Leib- und Bettwäsche 
der ganzen Familie länger sauber bleibt. Eine Frau, die ihre Haus- 
arbeit sinnvoll mit den heute zur Verfügung stehenden elektrischen 
Helfern verrichtet, beugt damit vielen Körperschäden vor. Wenn 
sie sich erst bemerkbar machen, ist es oft zu spät. 





kommt 
sowieso 
ins Haus 
— nutz’ 
das aus! 


Rationelle Küchenarbeit 
schont die Frau 


Wissenschaft, Technik und 
Praxis haben hierfür die gün- 
stigsten Lösungen entwickelt. 
In einer richtig angelegten 
Elektroküche hantıert die 
Hausfrau in einem sinnvollen 
Arbeitsablauf, wie es unser 
Bild zeigt. Dort wird gekocht, 
daneben gekühlt und hier 
nach dem Essen Geschirr ge- 
spült. Küchengeräte und Vor- 
räte sind griffbereit, ohne daß 
sich die Hausfrau übermäßig 
bücken oder ausrecken muß. 
Die Füße ermüden nicht durch 
unnötiges Hin- und Herlaufen. 
Richtige Beleuchtung am 
Arbeitsplatz schont das 
Augenlicht und bewahrt vor 
Verletzungen. Die Hausfrau 
sitzt beim. Gemüseputzen, 
Kartoffelschälen u. a. m. an 
einem herausziehbaren 
Arbeitstisch, die Schüssel 

steht in Sitzhöhe. Ihre Füße 
ruhen auf einer kleinen Fuß- 
bank, das entlastet den Blut- 
kreislauf. Eine Elektroküche 
sauber zu halten, macht der 
Hausfrau nur geringe Mühe. 








Auch richtige Ernährung 
bedeutet 


Gesundheitspflege 


Richtige Ernährung ist für die Gesunderhaltung der gan- 
zen Familie ein wesentlicher Faktor. Auf diesem Gebiete 
läßt sich im städtischen und auch ländlichen Haushalt noch 
vieles erreichen. Esist gerade Aufgabe der Frauen, hier den 
richtigen Weg zu finden. Die Elektroküche bietet an sich 
schon die Grundlage für zweckentsprechende Zubereitung 
unserer Speisen: Weniger Wasser, weniger Fett, Dämpfen, 
Dünsten, Grillen — dazu frische Obst- und Gemüsesäfte 
als tägliche Beikost. 


Gerade im Grillen liegen noch unerschöpfliche Möglich- 
keiten, Grillkost für alt und jung, für Gesunde und Kranke 
ist besonders zuträglich, u die ursprünglichen Ge- 
schmacks- und Wirkstoffe erhalten bleiben und der Nähr- 
wert voll erschlossen wird — ohne Fettzugabe, ohne 
schwer verdauliche Bratkruste. Wer kein besonderes 
Grillgerät besitzt, kann auch mit einem Einschiebegrill 
in jedem normalen Herd nach Herzenslust Grillgerichte 
herstellen. Wir müssen uns nur von den Vorurteilen be- 
freien, daß Gegrilltes Leckerbissen aus teuron Zutaten 
bedeutet. Viele bekannte Gerichte können anstelle der 
sonst gebräuchlichen Garmethoden gegrillt werden. 


Hier einige praktische Beispiele: 


Rollbraten vom Schwein oder Kalb wird von außen gesalzen oder gepfeffert, 
nach Geschmack mit Curry gewürzt, und im Grillkorb in den vorgeheizten Grill 
(etwa 4 bis 5 Minuten) gegeben. Mageres Fleisch wird ab und zu mit Butter be- 
strichen. Grillzeit: 60 Minuten, je nach Art und Gewicht. 


Geflügel und Wild werden wie üblich vorbereitet. Wild wird gespickt oder mit 
Speck umwickelt und im Grillkorb in den vorgeheizten Grill gegeben. Nach halber 
Grillzeit, etwa 30 Minuten, saure Sahne übergießen, um eine schmackhafte Soße zu 
erhalten. 


Steaks, Koteletts, Bratwür ste, Leber, Nieren, Fische werden auf dem Rost in 
den vorgeheizten Grill eingeschoben, je nach Größe und Stärke etwa 5 bis 8 Minuten 
gegrillt, aber nach halber Grillzeit gewendet. Wenn man den im Fettfang etwas ein- 
getrockneten, reinen Fleischsaft mit einem Pinsel und heißem Wasser löst und die 
Grillstücke damit bestreicht, erhält man auch ein besonders schönes Aussehen des 
Grillgutes. 


Grillen von Schaschlik und kleinen Bratwürsten erfolgt mit Grillspießchen 
nach Gebrauchsanleitung der Herstellerfirmen. 


Das Mitgrillen vonTomaten, Apfelsinen, Bananen oder Äpfeln, für althergebrachte 
Begriffe etwas ungewöhnlich, ergibt eine schr reizvolle schmackhafte Abwechslung. 





Frühstücke wie ein König, 

iß zu Mittag wie ein Bürger 
und am Abend wie ein Bettler, 
lautet eine der vielen 


bekannten Gesundheitsregeln. 


ruhte Körper schätzt vielfach ein reichliches Frühstück. Die 
g sorgt dafür, daß sich kein überflüssiges Fett ansetzt. Ein zu 
gender Ruhepause oder ein üppiges Abendbrot 


ignet d besonders bekömmlich. Man röstet 
eplatte hält beim Essen Kartoffeln, 
E ‚Sie bewährt sich auch, wenn sich 
itet. Das Hin- und Herlaufen zwischen Wohn- 


schluß haben neue Probleme aufge- 
N ıng gemeistert werden. Größere Kühl- 

ch ausgestattet und geben damit der 

au n Buslunchl ost kann für Tage eingekauft und auf- 
werden. So spar! eit, bewahrt sich vor Überraschungen 
such. nabhä hgigkeit von Zufall und Witterung 
Ruhe und Sicherheit in ihrer gesamten Haus- 


e 
ung zweckvoll hepfiege zu treiben, elastisch zu bleiben And 
ich länger j jung zu erhalten, sich selbst und ihrer Familie zur Freude. 






























Auch der beste Schlepper bleibt nicht ewig 
neu. Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnch- 
mer ist deshalb eine regelmäßige Überprü- 
fung aller Kraftfahrzeuge durch Sachver- 
ständige in der Straßenverkehrszulassungs- 
ordnung vorgeschrieben. Man muß vor- 
fahren, das Fahrzeug wird auf Herz und 
Nieren geprüft und — das kostet Gebühren. 
Ist alles in Ordnung, dann ist alles gut. Wer- 
den jedoch Mängel festgestellt, dann müssen 
diese in einer angemessenen Frist behoben 
werden. Man muß wieder vorfahren, es 
wird nachgeprüft und es kostet wieder Ge- 
bühren. 





Auch elektrische Anlagen, Installationen, Motoren und Geräte bleiben nicht ewig neu, wenn sie 
auch viel weniger Wartung und Pflege brauchen und, vom Fachmann vorschriftsmäßig errichtet, 
Jahrelang betriebssicher bleiben. 


Zur Sicherheit von Mensch und Tier, von Haus und Hof, ist auch für elektrische Anlagen auf dem 
Lande eine Überprüfung durch Sachverständige gesetzlich vorgeschrieben. Da man die elektrische 
Einrichtung eines Hofes in Gegensatz zum Kraftfahrzeug nicht „vorführen“ kann, kommt der 
Sachverständige auf den Hof. Jedoch nicht wie beim Kraftfahrzeug alle zwei, sondern nur alle 
fünf bis sechs Jahre. 
Den Prüfingenieuren, die die Installationsanlagen und elektrischen Geräte in der Landwirtschaft 
gründlich und mit Sachkenntnis untersuchen, sollte die Arbeit nicht erschwert werden. Im Gegen- 
teil, die Prüfer sollten auf allen Höfen willkommen sein und in ihrer Arbeit unterstützt werden, 
weil sie mit ihren Feststellungen etwaiger Mängel der Sicherheit von Menschen, Vich und Ge- 
bäuden dienen. Ihre Prüfbefunde sollten schnellstens dem Elektroinstallateur zur Behebung aller 
Schäden aufgegeben werden. So kann jeder Bauer die beruhigende Gewißheit haben, daß der 
elektrische Strom weiterhin sein bester, zuverlässigster und gefahrlosester Helfer ist. 


‘ 2 Der Bauer sollt’ den Prüfer loben, 
INIIE 2 Ta Bee der feststellt — meint ELEKTRIKUS —, 
eh ; % ob alle Mängel sind behoben 


und die Geräte auch „in Schuß“. 





Ausgebrannter Zählerschrank Mia 





Feuergefährlicher Einbau von Motor und Schalt- j 
geräten Richtige Aufbewahrung eines Dresch-Kabels xy 





Copyright by Energie-Verlag GmbH, Heidelberg. Verantw. Redakteur : B. L. Bührlein, Heidelberg. 
Fotos: Arbeg, Erich Bauer, EV-Atelier, Kümmer!, L. Schmidt, Siegel, Dr. Wolff-Tritschler, Werkfotos. Zeichn. : Dressler. 





Fachleute sprechen zu Ihnen... 


Elisabeth Herrmann hat nach einer hauswirtschaftlichen Ausbil- 
dung 1935 ihre Tätigkeit als Haushaltsberaterin in der oberschle- 
sischen Elektrowirtschaft begonnen. Zu einer Zeit also, in der sich 
die Elektrizitätsanwendung im Haushalt noch in einem beschei- 
denen Anfangsstadium befand. Bald nach Kriegsende konnte sie 
die ihr liebgewordene Beratungsarbeit für die Hausfrauen im 
Oldenburgischen, als Leiterin der Haushaltsberatung der Energie- 
versorgung Weser-Ems AG, weiter fortsetzen. Auf Grund ihrer 
umfassenden Facherfahrungen wird ihr Rat in Fachausschüssen 


sehr geschätzt. 


Heute gibt Fräulein Herrmann unseren Lesern Tips zum Thema 


Mixer und Entsafter sind heute allgemein be- 
kannte Geräte. Jede Hausfrau weiß, daß mit 
diesen Geräten zeitraubende und mühselige 
Arbeiten schr schnell und mühelos erledigt 
werden können. (Abb. 1) Sie sollte nicht nur 
wissen, daß sie köstliche, billige Mixgetränke in 
Sekundenschnelle herstellen kann, sondern 
auch daran denken, wie viele Kleinarbeiten ein 
Mixgerät im Laufe eines Tages abnehmen kann, 
wenn... ja, wenn sie am Morgen schon weiß, 
was sie für morgens, mittags und abends zu- 
bereiten will. Werden z. B. Semmelmehl für 
einen Auflauf oder für eine Kuchenform, Pu- 
derzucker für ein Gebäck, eine Quarkgelatine- 
speise als Nachtisch, zerkleinerte Möhren für 
das Kind, pürierte Kartofteln für Kartoffel- 
puffer, zerkleinertes Suppengemüse für eine 
Suppe, eine Mayonnaise für einen Salat zum 
Abend und ein Mixgetränk gebraucht, so 
können diese Vorbereitungen in der angege- 
benen Reihenfolge mit nur einmaligem heißen 
Umspülen des Mixbechers (vor dem Mix- 
getränk) gemacht werden. Das Glas und das 
Messer werden jeweils mit einem Gummi- 
schaber sehr ordentlich entleert. Eine Ge- 
schmacksbeeinträchtigung ist bei einer durch- 
dachten Zusammenstellung nicht möglich. 

Um einen möglichst kleinen Arbeitsaufwand 





Mixer und Entsafter 


und ein bestes Ergebnis zu erreichen, sollten die 
Möglichkeiten des Gerätes bedacht werden. 
Alte Brötchen, die späterhin mit dem Mixer 
zu Semmelmehl verarbeitet werden sollen, 
müssen in 4 bis 6 Teile zerbrochen verwahrt 
werden. Harte ganze oder halbe Brötchen 
greift das Messer schlecht. Möhren sind durch- 
geschnitten (große Möhren) auf das laufende 
Messer zu werfen,bis der Sog in der Mitte ver- 
schwindet, dann muß der Mixbecher entleert 
und es muß neu angefangen werden. (Abb. 2) 
Zugaben zu Mayonnaisen wie z. B. Schnitt- 
lauch, sind fingerlang zu schneiden, sonst 
schlingt sich der Schnittlauch um das Messer 
und wird nicht geschnitten. Da die Mayonnaise 
nicht grün werden soll, ist Schnittlauch oder 
auch Petersilie zum Schluß dazuzugeben. — 
Ein tägliches Arbeiten mit dem Mixgerät hat 
schnell eine gute, praktische Handhabung zur 
Folge. 

Säfte herzustellen war jahrelang eine schr um- 
ständliche Arbeit, so umständlich, daß sie mei- 
stens unterlassen wurde. (Abb. 3) Die Technik 
hat den Hausfrauen mit der elektrisch ange- 
triebenen Saftzentrifuge eine schr große Er- 
leichterung gebracht. Die Früchte — auch 
harte Früchte — sind schr schnell entsaftet. 
Große Früchte und Gemüse (z. B. Sellerie) 


werden halbiert oder geviertelt. Wichtig ist, daß 
nach dem Entsaften von ca. 1 Pfund Früchten 
oder Gemüse der Arbeitsvorgang unterbro- 
chen, der Deckel geöffnet und das gelochte 
Kunststoffband herausgghoben, die Reste ab- 
gekippt, das Kunststoffband unter fließendem 
Wasser kurz abgespült, wieder eingelegt und 
mit dem Entsaften neu begonnen wird. (Abb. 4) 
Die Unterbrechung ist nur kurz und garantiert 
ein einwandfreies Arbeiten der Saftzentrifuge 
und ein restloses Auspressen der Früchte. Die 
Arbeit mit der Maschine ist so spielend leicht 
und geschieht so schnell, daß sie bei der Her- 
richtung des Frühstückes oder kurz vor dem 
Mittag- oder Abendessen getan werden kann. 
Sie bringt also auch den Vorteil, immer ganz 
frisch gepreßte Säfte geben zu können. Nach- 
trägliche Putzarbeiten entstehen kaum. Durch 
das eingelegte Kunststoffband entfällt das sorg- 
fältige Reinigen des Preßkorbes mit einer 
Bürste. — Die tägliche Benutzung einer Saft- 
zentrifuge im Haushalt trägt dazu bei, die Ge- 
sundheit der gesamten Familie zu erhalten. 


Das Mixgerät und die Saftzentrifuge verein- 
fachen die Arbeit, aber ihren größten arbeits- 
wirtschaftlichen Wert erhalten sie erst durch 
das überlegte Hantieren der Hausfrau. 




























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