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- ABBUC-JHV '91 

Umfassender Bericht Ober alle Geschehnisse 

j&Z'z 

- Strategiespiele M & 

Taktik und Verstand ’’ 

- Light Pen 

Zeichnen auf dem Bildschir; 



- Windows 

Programmierung und Anwendung 

- Software 

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Alle Programme auf Diskette im Heft! 








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Zong liegt zu jedem 
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Redaktion S Elite Ed 


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Action Biker. Collaps«. Dcspatdi 
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Atarimagazine (2 Steck - 1 Griff): 
3/87. 5/87. 7/87. 9/87. 10/87, 

1/88, 3/88, 4/88. 5/SS. 8/M. 8/88. 
10/88, 8/89, 11/89. ASt-Befte (3 

Stück “ 1 Griff). Caepeter t Video 
Gaues Hefte (2 8t. - 1 Griff) . 


02 


ZONG 11/91 


Int i 



Inpressun . 02 

Wühlkiste . 02 

Vorwort . 04 

News . 04 

Vorschau . 34 


Interview alt R.A.Specht . 07 

ABBUC-JHV '91 . 09 

Strategiespiele . 13 

8-Bit Treffen in Puschendorf ... 17 


Lightpen . 19 

Mega Magazine . 20 

Low-Price Disk *1 . 21 

Asteroids . 21 

Joust . 22 

The Laser Robot . 24 


Die Dunkle Macht II . 25 


PD-8oftware . 27 

Hinweis . 27 

AdventureprogrSanierung . 28 


Windows . 29 


ABBUC-JHV ‘91 



Btrategiespiele 


Spieletips 




Prograaaierung 



Seite 13 


Prograaadiskette . 31 

Swop Editor . 31 

Aquanaut . 31 

Deepspace . 32 

Escape Fron Barth . 33 

Musikbonus . 34 


Leserbriefe . 06 

Angebote . 34 

Gesuche . 35 


KB-80FT. 02. 12, 36 


Software Escape Fron Earth 



Inserenten Seite 33 


ZONG 11/91 


03 

























































































Ein freudiges Hallo an alle Leser 
dieser Ausgabe. 

Leider kout es in letzter Zelt 
inner häufiger vor, daß uns verär¬ 
gerte Anrufe erreichen, weil die 
aktuelle Ausgabe nicht pünktlich 
i» Briefkasten liegt. Dies ist 
■eist in den neuen Bundesländern 
der Fall und liegt DICHT, wie häu¬ 
fig verautet, an zu späten Absen¬ 
den, sondern an der langen Beför¬ 
derungszeit . Ia Horaalfall gehen 
wir von zwei Tagen aus, was leider 
inner seltener der Wirklichkeit 
entspricht. Un diesen Obel vorzu¬ 


beugen, versuchen wir natürlich. 
Euer ZONG nöglichst frühzeitig ab¬ 
zusenden. Diejenigen, bei denen die 
Post schnell ist, werden es daher 
ab sofort nanchnal noch vor den 
Ersten erhalten, die anderen hof¬ 
fentlich pünktlicher als sonst. 

Nun aber ein paar gute Nachrich¬ 
ten: Auch in dieser Ausgabe findet 
Ihr wieder eine Menge interessante 
Thenen. Angefangen beia Interview 
nit Rolf A. Specht, den Star- 
Grafiker, über den Bericht der 
ABBUC-Jahreshauptversaaalung bis 
hin zu den Tips für ‘Die Dunkle 
Macht II* ist wieder für jeden et¬ 
was dabei. 

Wie Ihr unter 'News* lesen könnt, 
gibt es auch wieder eine Menge neue 
Prograane. Zusaanenfassend kann 
nan sagen, daß für unseren XL/XE 
eigentlich aehr Neuheiten denn je 
existieren. Wichtig ist nur. daß 
Ihr, die User, diese ancb würdigt. 
So haben wir beispielsweise nit 
ZONG noch einige tolle Säuerungen 
vor, die allerdings erst alt einer 
größeren Auflage nachher sind. Ne¬ 
benbei bringt Euch das Werben eines 
neuen Abonnenten auch noch einen 
Griff in die Vühlkiste! Also: Helft 
nit, den XL/XE nicht wieder in die 
unendliche, oaaenlose Leere zu 
stürzen, aus der Ihr ihn so aühsan 
herausgezogen habt! 

Euer ZONG-Teaa! 



ZONG 11/91 



Bisher konnte nan sich eigentlich 
nicht über ein Defizit an Neuheiten 
für den XL/XE beschweren. Das soll 
jetzt nicht beißen, daß dieses Mal 
weniger Neuheiten vorhanden sind, 
aber leider bekonat die Redaktion 
nicht von allen Händlern aktuelle 
Neuheiten zugesandt. Nur, wenn der 
Redaktion alle neuen Produkte zuge¬ 
sandt werden, können sie auch vor¬ 
gestellt, bzw. getestet werden. 



Hier die der Redaktion bekannten 
Neuheiten dieses Monats: 

KE-SOFT 


Powerooft 



Aus der 8oftwareschaiede von F. 
Holst aus den Norden könnt ein 
neues, spannendes Rollenspiel nit 
den Titel 'Fantastic Journey". In 
einer Welt voller Gefahren ver¬ 
sucht nan, alle Teile eines wert¬ 
vollen Stabes zu finden. Ein Test¬ 
bericht folgt in der nächsten Aus- 


Auch von KE-SOFT erreichten uns 
wieder eine Menge neuer Produkte. 

Ab sofort erhältlich ist die "Ma¬ 
gic Disk*, Bit der nan Bilder aus 
laufenden Progrannen auf Diskette 
speichern kann. 

Für alle Ballerfreaks gibt es auf 
Kassette das neue Spiel "Laser 
Hawk*. 

Die Klassiker "Spindizzy", "The 
Pawn" sowie "Hollywood Hijinx" nit 
einen echten Lucky-Paln-Tree-Swiz- 
zle-stick als Beilage sind eben¬ 
falls wieder zu haben. 

Aus der KE-SOFT Küche neu ist der 
dritte Teil der "Player*s Drean' 
Serie. Diesnal enthält er gleich 
drei Spiele: "Junp", ein schnelles 
Gescbicklichkeitsspiel, "Overblow", 
ein Taktikspiel für zwei Spieler, 
sowie "Das Geheinnis der Osterin¬ 
sel", ein deutsches Grafikadven- 


Holland 

Bin neuer Soundsanpler erblickt das 
Licht der Welt: Von Pokey-Club aus 
Holland könnt der neue 4-Bit Sound¬ 
sanpler nit uafangreicher Software. 
Der Vertrieb in Deutschland wird 
von der Firna KE-80FT Übernonnen. 


Alle der erwähnten Neuheiten sind 
ab sofort bei KE-80FT erhältlich. 

Laut Angaben der Geschäftsleitung 
liegt ab sofort auch ein neuer, un¬ 
fangreicher (84 Seiten) Hauptkata¬ 
log vor, der gegen DM 2,— Rückpor¬ 
to angefordert werden kann. 


ZONG 11/91 


O 5 












Hallo ZONG-Teanl 

Nachdem ich mir alle bisherigen 
ZONG-Hefte bei KE-SOFT bestellt ha¬ 
be, habe ich aich zu einea Abo 
durchgerungen. Wir hatten viel Spaß 
mit den Magazinen. Besonders Beine 
Kinder versuchten sofort, alle neu¬ 
en Spiele zu bewältigen. Dabei tra¬ 
ten allerdings ein paar Probiene 
auf: So glaube ich, daß durch das 
Conpilieren bestimmter TB-Programme 
diese nicht aehr zu bewältigen 
sind, da die Zeit einfach zu 
schnell abläuft tz.B. Fallout aus 
9/89 und das Veihnachtsspiel aus 
Ausgabe 12/90). 

Frage: Könnt Ihr air die TB-Quell- 
texte zur Verfügung stellen? 

Für aich waren aber auch die Rubri¬ 
ken Leserbriefe, Tips * Tricks oder 
die verschiedenen 8erien interes¬ 
sant. Ich glaube, ihr solltet diese 
8erien fortsetzen, auch wenn nicht 
sofort eine Leserreaktion erfolgt. 
Bei air wird dieser Brief auch die 
große Ausnahae bleiben, weil ich 
einfach nicht die Zeit finde, stän¬ 
dig zu schreiben. Für aich ist Euer 
Magazin aehr eine Möglichkeit, auf 
dem laufenden zu bleiben, was noch 
für den "kleinen" Atari angeboten 
wird. Fest steht für aich, daß ein 
neuer Computer nicht auf der Tages¬ 
ordnung steht, da ich alles, was 
ich aoaentan zu Hause alt einea 
Computer machen will, mit dem Atari 
realisieren kann. Außerdem habe ich 
ihn noch lange nicht ausgereizt. 
Dazu fehlen air ganz einfach ein 
paar Kenntnisse zur Maschinenpro- 
graamierung (ein neues Theaa für 
eine Serie?) und natürlich die er¬ 
wähnte Zeit. 

Noch einige Beaerkungn ohne inhalt¬ 
lichen Zusammenhang: 

Mein Sohn (8) hat es dank des ver¬ 
öffentlichten Teillösungsplan von 
Zorro geschafft, dieses Spiel bis 
zua rosigen Ende zu spielen. Falls 
jeaand Interesse aa Gesamtplan hat. 


könnte ich helfen, obwohl der von 
M.S. (ZONG 12/90) schon fast bis 
ans Ziel führt. 

In der Bit-Power wurde ja aal 
der Hex- Duap von Crazy Quader ab¬ 
gedruckt. Ich hatte aich damals 
der Mühe unterzogen und das Spiel 
abgetippt. Nach Beseseitigung von 
2 Tippfehlern lief es sogar. Als 
ich gelesen habe, daß es DM 29,— 
kosten soll, war ich richtig ge¬ 
schockt. Wenn ich überlege, wieviel 
Spaß ich dagegen ait Zador hatte, 
kann ich nur hoffen, daß Ihr bei 
euren Preisen bleibt. 

Apropos Zador. Dieses 8piel hatte 
aich wie Rauschgift gepackt. Schon 
eure Deao-Version alt verkürzter 
Zeit und ohne Help-Funktion begeis¬ 
terte, also mußte das Original 
'ran. Welche kalte Dusche als der 
Zähler von 9990 auf 0000 uasprang, 
kein neuer Rekord sondern Frust. 
Gibt es eine neue Version, oder wie 
kann ich den Mangel abstellen? Seit 
dieser Zeit liegt die Diskette näm¬ 
lich in der Ecke, und das hat sie 
wahrscheinlich nicht verdient. 

Das war's! In Erwartung des neuen 
ZONGs verbleibe ich ait den besten 
Grüßen und der Hoffnung, daß der 
XL/XE nicht untergeht. 


ZONG-Re(d)oktAon; 

Zuerst zu Deiner Frage der TB-Ver- 
sionen zu den Spielen. Die Spiele 
sind auch nach dea Coapilieren ge¬ 
testet worden. Wenn sie Dir zu 
schnell vorkoaaen, so liegt daß 
dann aa Programmierer, der sie sich 
so schnell gewünscht hat. Es tut 
uns daher leid, die alten TB-Ver- 
sionen nicht aehr hervorkramen zu 
können. Wer weiß wo die jetzt stek- 
ken? 

Schicke uns doch den Teil der Zor- 
ro-Lösung. der noch fehlte, daait 
auch die anderen Zorro-Spieler den 
kompletten Weg haben. 

Zu Zador ist in ferner Zukunft eine 
ganz neue Version geplant, obwohl 
ja erst vor kurzen die Erweiterung 
zur CX-85-Tastatur erschien. 


06 


ZONG 11/91 


Interview mit 
Rolf A. Specht 

Auf der Atariaesse hatte die ZONG- 
Redaktion Gelegenheit, den Grafiker 
Rolf A.Specht zu einen Interview 
einzuladen. Hier das Gespräche ait 
dea Entwickler der Grafik des 
neuen XL/XE-Spieles "The Brundles", 
das Anfang nächsten Jahres er¬ 
scheinen wird ... 

ZONG: Rolf, wie alt bist Du, 
seit wann arbeitest Du ait den XL/ 
XE? Stelle Dich einfach aal ganz 
allgenein vor. 

SPECHT: Ich bin jetzt 22 Jahre alt. 
Ich backe schon seit 1985 auf den 
XL/XE herum, anfänglich, wie die 
aeisten, ait dea Kassettenrekorder, 
später dann ait den Diskettenlauf¬ 
werk. Ich bin so schrittweise in 
die XL/XE-Szene hineingeschliddert 
und seit etwas über einen Jahr in 
ABBUC. Seitdem sind die Kontakte 
ziaalich ausgebaut worden. 

ZONG: Woran hast Du schon überall 
aitgearbeitet, woran arbeitest Du 
zur Zeit? 

8PECHT: In Moment habe ich gerade 
Bit Klaus Rahkow aus Gelsenkirchen 
an den Titelprograaa für das ABBUC- 
Magazin Nr.26 gearbeitet, das dann 
auch Sieger geworden ist. Ich habe 
verschiedene Titelbilder und Zei¬ 
chensätze entworfen, z.B. das neue 
Titelbild von Zador und den 
Schriftzeichensatz dazu. Meine Kon¬ 
takte zu KE-SOFT habe ich bekonaen, 
weil ich einfach aal an den Kenal 
geschrieben und iha neine Grafiken 
vorgestellt habe. Ia Prinzip ist 
das nichts Großes, was ich mache. 

ZONG: Bein ABBUC bezeichnet nan 
Dich als "Chef-Designer"? 

SPECHT: Das liegt einfach daran, 
daß ich die Diskettenlabel, die 
Uaschlaggestaltung und auch viele 


andere kleinere grafische Sachen 
für das ABBUC-Magazin nacbe. Auf 
der letzten Hobbytronic hatten wir 
T-Shirts, die habe ich gestaltet. 
Darauf war das neue ABBUC-Logo, das 
ich auch entworfen habe. 

Dadurch kan ich zu diesen Titel. 

ZONG: Was machst Du zur Zeit be¬ 
ruflich? 

SPECHT: Ich habe soeben einen Stu¬ 
dienplatz in Essen bekonaen. 

ZONG: Für was? 

SPECHT: Grundschullehrer, alle 
Fächer ait Schwerpunkt auf evange¬ 
lischer Religion. Das liegt daran, 
daß ich zu meiner Zivildienstzeit 
in einer evangelischen Kirche ge¬ 
arbeitet habe. 

ZONG: Machst Du eigentlich noch et¬ 
was für andere Computer? 

8PECHT: Nein, ich bin dea ABBUC- 
Prinzip treu und nache neine Arbei¬ 
ten nur auf den 8-Bit. Ich bin auch 
der Meinung, daß dieser Rechner für 
die noraalen Arbeiten, die anlie- 
gen, völlig ausreicht. 

ZONG: Was hast Du Dir für die Zu¬ 
kunft überlegt? 

SPECHT: In der Zukunft möchte ich 
noch verstärkt ait KE-80FT Zusam¬ 
menarbeiten, well ich der Meinung 
bin, daß das 'ne Softwareschaiede 
ist, die sich noch ua den 8-Bit 
künaert und auch auf diesen Gebiet 
sehr engagiert. Natürlich möchte 
ich auch noch meine Fertigkeiten 
in Bezug auf Graflkprograaaierung 
ausbauen. 

ZONG: Wie ist das private Verhält¬ 
nis bei Dir so aus? Hast Du eine 
Freundin? 

SPECHT: Ich habe eine Freundin, die 
sehr viel Verständnis dafür auf¬ 
bringt, daß ich ziealich viel vor 
dea Computer sitze und eigentlich 
jeden Tag irgendeine Arbeit zu tun 
habe, die nicht allein air dient, 
sondern die ich für irgendjemanden 


ZONG 11/91 


07 




auf den Atari Bache. Ich benutze 
den Rechner also täglich. 

ZONG: Wie kout es, daß Du als Gra¬ 
fiker so bewandert bist? Ist das 
alles nur Talent, oder liest Du 
Bücher? Wie kout man zu solchen 
Fähigkeiten? 

SPECHT: Die habe ich nir eigentlich 
selbst angeeignet. Das ist auch 
nicht so die Schwierigkeit. Das 
Probien ist iuer nur: Wie setzt 
aan eine Grafik auf den Conputer 
um? Da ich kein Grafik-POGRAMMIE- 
RER, sondern Grafik-ZEICHNER bin, 
habe ich, so wie alle anderen, 
genau die gleichen Möglichkeiten 
und die gleichen Werkzeuge zur Ver¬ 
fügung, wie jenand, der nicht so 
viel ait der Grafik nacht. Da gibt 
es z.B. die noraalen Malprograue 
wie den Atari Artist, der sehr gut 
ist, weil aan da ait der Maltafel 
arbeiten kann. Dann gibt es das 
XL-Art, daß ich sehr gerne benutze, 
weil da sehr gute Blockfunktionen 
zur Verfügung stehen. Dann gibt es 
noch das Prograu "Color 128", Bit 
den aan ein Micropainter-Bild noch 
ait DLI's aufpeppen kann. Der KE- 
80FT Grafikeditor II eignet sich 
sehr gut zun Erstellen von Zeichen¬ 
satzgrafiken. 

Wie aan sieht, ist das alles keine 
Hexerei, sondern nir stehen auch 
nur die Werkzeuge zur Verfügung, an 
die jeder rankoanen kann. Es gibt 
also keine Wunderaittel für Grafik. 

ZONG: Was uns interessiert, ist 
die Fähigkeit, hast Du das in der 
Schule gelernt, oder hattest Du aal 
einen Förderer? Wie koust Du an 
die speziellen Techniken? Beob¬ 
achtest Du andere Grafiken und ent¬ 
deckst Du daran, was aan aachen 
kann? 

SPECHT: Mit Grafik habe ich nich 
schon iuer beschäftigt. Ich wollte 
eigentlich auch Koaaunikations- 
design studieren, außte da auch, 
wie jeder, der dieses Fach stu¬ 
diert, eine Mappe abgeben. Aber da 
aan in eine Mappe, die aan der Uni¬ 
versität vorlegt, keinen XL hinein¬ 
packen kann, war das kein großer 


Erfolg. Eine Coaputergrafik zählt 
leider da nicht. 

Die Sache ist einfach die: Man 
überlegt, wo ist Licht, wo ist 
Schatten, ist der Gegenstand gerade 
in Bewegung oder steht er still? 
Das sind alles Dinge, die das Aus¬ 
sehen eines Gegenstandes beein¬ 
flussen. 

ZONG: Vielleicht kannst Du ja noch 
ein paar Tips geben? 

SPECHT: Als erstes kauft aan sich 
aal eine Maltafel auf den Ge- 
brauchtaarkt, weil aan ait dieser 
sehr schnell und einfach Zeich¬ 
nungen auf den Rechner übertragen 
kann. Oder aan nacht sich eine 
Zeichnung und setzt diese dann z.B. 
ait IPES (beia ABBUC erhältlich) 
Punkt für Punkt auf den Conputer 
ua, was sicherlich die langwieri¬ 
gere Methode ist. Grundsätzlich 
kann aan sagen: Wenn aan eine 
Grafik nicht auf den Papier 
zustande bekout, bekout aan sie 
sicherlich auch nicht auf den Con¬ 
puter zustande. Die Basisidee, die 
aan von einen Bild haben sollte, 
ist eine ungefähre Aufteilung der 
Eleaente. Keine Ecke des Bildes 
sollte überfüllt sein und keine 
Ecke vor Leere nur so strotzen. 
Dann sollte aan sich Gedanken 
aachen, wo Licht und Schatten ist. 
Könnt die Lichtquelle z.B. von 
llnksoben, dann sind alle Flächen 
an einer Figur, die nach llnksoben 
zeigen, hell, und alle, die nach 
rechtsunten zeigen, dunkel. Dann 
sollte aan sich die Schattierung 
überlegen. Da aan auf den Atari nur 
eine begrenzte gleichzeitig dar¬ 
stellbare Farbenpalette hat, 
sollte aan verstärkt ait Mustern 
arbeiten. Dann gibt es noch ganz 
tolle Effekte: Wenn aan einen Farb- 
bildschira hat und zwei Punkte ne¬ 
beneinander setzt, die eine unter¬ 
schiedliche Farbe haben, könnt eine 
dritte heraus. Sowas ist z.B. auch 
bei THE BRUNDLES der Fall. Bei den 
dicken Steinen in ersten Level 
sieht es aus, als ob es außer Braun 
und Schwarz auch noch ein Dunkel¬ 
braun gibt. Dieser Effekt könnt 
einfach nur dadurch zustande, daß 


OB 


ZONG 11/91 


aan Schwarz und Braun zusaanen- 
nischt. Diese Effekte sind aller¬ 
dings nicht ait allen Farbkosüjina- 
tionen verfügbar, da nuß aan ein 
bißchen herumprobieren. Außerdem 
gibt es noch das sogenannte ■Anti- 
Ai iasing" . Das ist z.B. beia Titel- 
screen von "Cavernia" eindrucksvoll 
deaonstriert. Der Schriftzug ist 
nicht einfach nur blau auf schwarz, 
sondern an Rand dunkelblau. Das 
wurde so trickreich geaacht, daß 
die Rundungen wirklich rund aus- 

Wenn aan ait DLI's arbeitet, sollte 
aan darauf achten, daß aan eine der 
vier Farben in Grafik 15 als 
"Springerfarbe" verwendet. Das 
heißt, daß diese Farbe oben anders 
erscheint, als unten. Auf diese 
Weise läßt sich viel aehr Farbe 
ins Bild bringen, ohne daß dieser 
DLI gleich ins Gesicht fällt. Es 
gibt viele Titelbilder und Grafiken 
auf den XL, die nur vor Farben 
strotzen, aber davon zeugen, daß 
der Grafiker oder Progrannierer 
nicht allzu viel Ahnung seiner 
Materie hat. Das ist einfach zuviel 
des Guten, zu viele DLI's oder 
falsch plaziert. 

ZONG: Wir danken für das Gespräch. 

Wie aan sieht, gibt es eine Menge 
Dinge zu beachten, wenn aan Grafik 
entwerfen will. Aus diesen Grunde 
haben wir uns entschlossen, einen 
Workshop für Grafikentwurf ait Rolf 
A. Specht abzuhalten. Die Serie 
wird voraussichtlich ab der nächs¬ 
ten Ausgabe beginnen. 




Auch dieses Jahr war das ZONG-Team 
wieder auf der JHV und hat sich 
umgehört und -gesehen. 

Zu Beginn wurde als erstes der 
Ehrengast aus Amerika, Horst De¬ 
witz. begrüßt, der alle zwei Jahre 
über den großen Teich fliegt, nur 
um den ABBUC die Situation des 
XL/XE-Marktes zu berichten. Als 
weiteres war Carsten Strotmann, der 
Programmierer von Kaiser II da, so¬ 
wie die TOP-Magazin Ersteller, 
Herr Kosch als Vertreter des Ata- 
rimagazlnes, eine Gruppe aus Wol¬ 
fen, die Firaa Reitershahn, der 
ABBUC-Bauplan-Service von Jost 
Küpp, die Stichting-Pokey-Leute aus 
Holland, der ABBUC-PD-Verkauf, 
eine EDV-Coaputer-Shop Vertretung, 
einige ABBUC-Regionalgruppen, Ulf 
Petersen, KE-SOFT und die Firaa 
Peters. Später kan noch der AMC 

Zuerst erzählte Horst Dewitz, ein 
1958 ausgewanderter Deutscher, der 
sich auf Long Island ait einer 
Atari-8-Bit-User-Group beschäftigt. 
Er berichtete von seiner Arbeit und 
den Aktivitäten anderer nordaneri- 
kanischer Clubs. Er brachte als Ge¬ 
schenk einen Turbobasic-Kurs ait, 
der auf drei Disketten in eng¬ 
lischer Sprache diese Progranaier- 
sprache erklärt. 

Als nächstes erfolgte der Ge¬ 
schäftsbericht des ABBUC-Vorstan- 
des, der über die Aktivitäten des 
ABBUC seit der letzten JHV berich¬ 
tete. 

Ein erstes kleines Lob ging an die 
Post, die nun nicht aehr ganz so 
langsam ist, wie vor einem Jahr. 
Berichtet wurde auch über die Grup¬ 
pe aus den Niederlanden, mit denen 
aan nun engeren Kontakt pflegt. 

Für alle, die es noch nicht wußten, 
wurde nochnals erwähnt, daß der 
Conpyshop nun den XL-Markt ganz 
aufgegeben hat und inzwischen nach 


ZONG 11/91 


09 



Dortmund ungezogen ist. 

Inzwischen ist auch das von Pütz 
erstellte 3.5"-Laufwerk fertig, 
sowie das TB-Handbuch überarbeitet. 
Zur Hobbytronic kan dann der 16K- 
Bibo-Monitor heraus, der jedoch nur 
recht selten angefordert wurde. 

Ins Leben gerufen wurde Inzwischen 
auch ein Monitor-Doktor. Hardware- 
näßig wurde das Turbo-816-Interface 
vorgestellt. 

Der aktuelle Mitgliederstand betrug 
zu Beginn der JHV 854 Mitglieder. 

In der ABBUC-Mailbox gingen über 
2000 Anrufe ein. 

Einen Konnentar mußte der Vorsit¬ 
zende noch zum Atari-Magazin los¬ 
lassen, welches seiner Ansicht nach 
zuviel Werbung enthalte. 

Positiv fand er die Computer-Floh- 
markt-Resonanz, in der sich doch 
recht stark eine XL/XE-8zene breit 
gemacht hat. 

Nun berichteten die einzelnen Ab¬ 
teilungen des ABBUC über ihre Ar¬ 
beit: 

Der Kassenbericht wurde verlesen, 
sowie ein kleines Resüne über die 
Hobbytronic abgehalten. 

Der Floppy-Service berichtete von 
seiner Arbeit. Er hat bisher 35 mal 
die neue 3.5' Floppy verkauft. Au- 
ßerden konnte er viele Tips loswer¬ 
den. Die Action-Working-Group (un 
Carsten Strotmann) berichtete von 
ihrer Arbeit ebenso, wie Walter 
Lojek, der sich mit der Hardware- 
Firma ICD auseinadersetzte. 

Beim Bauplan-Service gab es ein 
neues Design für Computer zu be¬ 
staunen und aus den USA berichtete 
man über die neu-erhaltenen Magazi- 


Nun berichteten die einzelnen Re¬ 
gionalgruppen von ihrer Arbeit und 
ihren Erfahrungen: 

In Holland konnte man kaum Nachfra¬ 
ge verzeichnen. 

Halle stellte sein TOP-Magazin vor. 
Dort trifft man sich einmal im Mo¬ 
nat. Von Chemnitz war nichts zu 
erfahren, während die Gruppe Waren¬ 
dorf sich zwei mal im Monat in Hamm 
zum Small-Talk trifft. In Würzburg 


trifft man sich genauso oft, um an 
einer Demo herumzuprogrammieren. 

Ein Besucher aus Wien berichtete 
aus Österreich, daß es dort soetwas 
wie Regionalgruppen nicht gäbe und 
daß der ST dort drüben ebenso "oft“ 
verbreitet sei, wie der XL hier. 

Die Nürnberger Truppe trifft sich 
alle 3-4 Monate, wobei immer 10-20 
Leute zusammen kommen. Aus München 
und Berlin war nichts zu erfahren. 
In der Hochburg der XL/XE-Freaks, 
im Ruhrgebiet, in dem es allein 120 
Mitglieder gibt, kommen monatlich 
gerade mal 15 zusammen, ein sehr 
schwaches Bild. 

Anders siebt es da in Wolfen aus, 
wo man zweimal wöchentlich eine 
Sprechstunde eingerichtet hat und 
wo an den Treffen auch immer min¬ 
destens 40 Leute teilnehmen. 

In Osnabrück und Wuppertal ist eine 
Reginalgruppe in der Schwebe. 

Als Projekte für die Zukunft wurde 
die TB-Verbesserung genannt, der 
Plan eines XF-551 Nachbaues sowie 
die Hobbytronic '92, auf der der 
ABBUC auch wieder vertreten sein 
wird. 

Nach diesen langen Berichten und 
Informationen gab es erstaal eine 
kleine Pause, nach der es zu einer 
Podiumsdiskussion kam. 

Zu dieser waren eingeladen: Huber 
(von Atari). AMC, EDV-CS. HHW, Ulf 
Petersen, Ritz, Eberle. Raindorf- 
Soft, Klaus Peters sowie KE-SOFT. 
Absagen erhielt man von Herrn 
Huber, Herrn Rätz. Herrn Eberle 
sowie von Raindorf-Soft. HHW wollte 
nicht an der Diskussion teilnehmen, 
dafür kan zusätzlich die Pokey- 
Foundation aus Holland hinzu. Alle 
versammelten sich auf dem Podium, 
sodaß eine geballte Ladung Wissen 
auf dem Präsentierteller lag. 

Zuerst berichteten die einzelnen 
Anbieter von ihren Neuheiten. Neu 
für die ZONG-Leser dürfte die Pokey 
Hardware sein, die demnächst bei 
KE-SOFT erhältlich ist. Die Leute 
haben einen 4-Bit Sampler gebaut, 
der qualitativ alles deutsche in 
den Schatten stellt. Bach dieser 


IO 


ZONG 11/91 


kleinen Selbstdarstellung wurden 
auch schon erste Fragen laut. So 
ist z.B. laut Meinung eines Users 
in der RAM-Erweiterung der Firma 
Klaus Peters ein entscheidender 
Fehler drin. wodurch das Kopieren 
aus bestimmten RAM-Bereichen nicht 
ordnungsgemäß abläuft. Peters ver¬ 
suchte. sich zu rechtfertigen, daß 
man einfach nur zwei Leitungen dazu 
vertauschen müsse, doch dagegen 
wehrten sich dann auch andere User, 
die dies schon probiert hatten, was 
nichts gebracht hat. Peters wand 
sich nun heraus, daß dann wohl der 
Einbau nicht sachgemäß vollführt 
worden sei, wodurch er sich den 
lauten Protest vieler weiterer User 
zuzog, schließlich wollte man sich 
nicht für dumm verkaufen lassen. 
Der Diskussionsleiter brach den 
Streit dann ab, da ja auch noch 
andere Probleme zu diskutieren wa¬ 
ren. So sollte über die Zukunft des 
ATARIs geredet werden. Diese sieht 
laut Angabe des EDV-CS momentan im 
Osten für Händler schwarz aus, da 
sich angeblich alle User ihre Soft¬ 
ware aus Polen holen. Bei den west¬ 
deutschen Anbietern sahen sie ei¬ 
gentlich eher positiv aus. 


Ein weiteres Probien sah man in den 
Mangel an Kassetten-Software, der 
von uns in Zukunft in Angriff ge¬ 
nommen wird. Andersherum gibt es 
auch Schwierigkeiten bei den über¬ 
spielen von Kassette auf Diskette, 
da nicht jedes Kassettenspiel auch 
auf Diskette angeboten wird. Darü¬ 
ber sind Verhandlungen mit England 
im Gange, so Ulf Petersen. 

Nach soviel Diskussion freute man 
sich auf die anschließende Compu¬ 
ter-Show. Von Klaus Peters waren 
keine Besonderheiten zu erfahren. 
Vielmehr diskutierte man noch über 
die Qualität der einzelnen Produk¬ 


te. Daneben fand man einen riesigen 
ABBUC-Restposten-Stand, auf dem man 
sich mit Hardware, Software und Li¬ 
teratur eindecken konnte. Verkaufs- 
fördend hatte man die Tochter des 
ersten Vorsitzenden hinter die 
Theke gestellt, die auch nicht auf 
den Mund gefallen ist. Der AMC hat¬ 
te einen Teil seiner Produktpalette 
die 4er und 5er Ausgabe der AMC- 
SOFT sowie die Rückpost für die 
Kunden dabei, welche man sich ab¬ 
holen konnte. 

Daneben wurde gebrauchte Hardware 
verscheuert, die auch sehr gut weg 
ging. 

Ebenfalls auf der JHV fand man 
Gnome-Design, die Programmiertips 
für alle Interessierten auf Lager 

Die 3.5"-Floppy, HDI genannt gab es 
ebenfalls zu bestaunen. Sie forma¬ 
tiert bis zu 1.44MB und wird mit 
MY-DOS und/oder Sparta-DOS ausge¬ 
liefert. Sie sah qualitativ sehr 
hochwertig ausl 

Die TOP-Magaziner hatten ihre aktu¬ 
elle lOer-Ausgabe dabei. 

Daneben gab es das Atari-Magazin zu 
kaufen. Diskutiert wurde hierbei 
über den qualitativen Inhalt dieser 
Zeitschrift, da sie zu 50« aus Wer¬ 
bung der Firma PPP besteht und zu¬ 
dem DM 10,— kostet. Die Firma Rei¬ 
tershahn stellte die Turbo Speedy 
vor, die inclusive dem Turbo-Dos 
ausgeliefert wird. Zudem hatte man 
die schon auf der Atari-Messe vor¬ 
gestellte Maus noch mal zur Begut¬ 
achtung da. Daneben fand man ein 
Highlight der diesjährigen JHV. Der 
Bauplan-8ervice-Leiter Jost Küpp 
stellte neben den Bauplänen auch 
zwei mit einem Paintbrush-Verfahren 
bearbeitete 800XLS aus. Dadurch 
wird aus einer braunen Kiste auf 
einmal ein poppiger Compi mit einem 
genialen Outfit! Das Outfit des 
Rechners sieht wirklich stark aus, 
die Motive kann man sich selbst 
auswählen. Zudem soll das Ganze 
auch nur DM 50.— bis 60,— pro Ge¬ 
rät kosten. 

Bei Pokey gab es billig ATARI- 
Software zu kaufen. Dazu hatte man 
für den 1020-Plotter Farbstifte, 
außerdem den neuen 4-Bit Sampler 


ZONG 11/91 


11 









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da. Natürlich machte man auch ein 
wenig Clubwerbung. 

Als nächster kam der ABBUC-PD-Stand 
auf den Prüfstand. Das Geschäft 
lief nach eigenen Angaben gut. Als 
neu ist die C64-Diashow zu betrach- Wenn es um Strategie geht, so han- 
ten. die mit einer Erweiterung dem- delt es sich in den meisten Fällen 
nächst auch bei KE-SOFT erhältlich um Kriegsstrategien. Dies liegt 
ist. Bei den Ständen der Regional- wohl in der Natur der Sache, denn 
gruppen fand man eine neue IPES- selbst Schach und das japanische Go 
Version vor, deren Veröffentlichung sind in dieser Hinsicht Kriegsspie- 
jedoch noch offen steht, da wenig le, geht es doch darum, den Gegner 
Resonanz zu hören war. Außerdem zu schlagen, bzw. ihn einzukesseln, 
hatte man eine Lichtorgel dabei, Schach ist jedoch ein Kapitel für 
die über den Joystickport ansprech- sich und wird deshalb hier nicht 
bar ist. Als eine Art weitere Spie- behandelt. Wir haben diesmal drei 
lerei mit interessantem Hintergrund bemerkenswerte Spiele ausfindig ge- 
war ein Ampelprogramm zu sehen, mit macht, die oft gesucht, aber selten 
dem man verschieden viele Lichter gefunden wurden, 
programmieren kann. 

Daneben fand man einen, von außen 
normal aussehenden, 800XL, der je¬ 
doch einen 16-Bit-Prozessor inte¬ 
griert hat. Damit sollte demon¬ 
striert werden, daß man auch solche 
Scherze durchaus machen kann, und 
man dadurch neue Möglichkeiten hat. 

Bei Ulf Petersen gab es einige USA- 
Importe zu sehen (z.B. Track-Ball), 
sowie das neue Rollenspiel "Fantas- 
tic Journey" von Frederik Holst. 

Nebenan befand sich der KE-SOFT 
Stand. Diese hatten als Neuheiten 
■Players Dream 3" dabei sowie mas¬ 
sig Software, die man in der letz¬ 
ten Zeit neu herein bekam. Unser Man spielt den Commander einer Ar- 
ZONG 10/91 war natürlich auch zu mee, der mit Taktik und Überlegung 
sehen. verschiedene Spiele gewinnen muß. 

Am Anfang kann man sich als Novice 
Gegen 17:30 Uhr ging die Veranstal- mit den einzelnen Kampfformen ver- 
tung dann auch dem Ende entgegen, traut machen. So hat man eine ge- 
und nachdem alle Stände abgebaut wisse Anzahl von Kompanien unter 
waren, traf man sich nocheinmal in sich, mit denen man gegen den Feind 
einer kleinen Gaststätte, wo man zieht. Jede dieser Kompanien be- 
gemütlich noch weiter plaudern steht aus einer Anzahl von Fahrzeu- 
konnte. gen und einer bestimmten Anzahl 

Fußvolk. Mit diesen kann man ver- 
Die Teilnehmerzahl war mit cirka schiedene Arten von Angriffen täti- 
120 nicht ganz so hoch wie im letz- gen. So kann man reines Kreuzfeuer 
ten Jahr, auch der Enthusiasmus war eröffnen, um das Vordringen des 
nicht ganz so groß. Dennoch ist die Gegners aufzuhalten. 

ABBUC Jahreshauptversammlung immer Oder aber man legt Rauchbomben, um 
wieder eine hochinterssante Ver- in deren Schatten vom einen Wald- 
anstaltung, zu der man jedem Atari- stück zum nächsten zu ziehen. Na- 
aner nur raten kann. türlich kann man seine Truppen auch 




ZONG 11/91 


13 














bewegen, ohne zu feuern, was dann 
dementsprechend schnell geht, so 
man nicht vom Gegner unter Beschuß 
genommen wird. 

Neben Novice kann man noch andere 
Arten wählen. So gibt es auch ein 
großes Zusammentreffen zweier 
gleichstarker Truppen, bei denen 
bis zum letzten Mann gekämpft wer¬ 
den muß. 

Außerdem kann man noch eine An¬ 
griffs-, bzw. Verteidigungsvariante 
wählen, bei der man bis zu einem 
markierten Gebiet vorstoßen muß, 
bzw. eben dieses verteidigen muß. 
Optional kann man zwischen USA, 
UDSSR und China als Angreifer und 
Verteidiger wählen, so daß man sich 
auch auf die Seiten der Russen 
schlagen kann. Zudem gibt es 40 
verschiedene Landschaften, auf de¬ 
nen die Schlacht geschlagen werden 
kann. Apropros Landschaft. Darge¬ 
stellt wird das Szenario in Echt¬ 
zeit mit einer in alle Richtungen 
scrollenden Landschaft, auf der 
man die einzelnen Kompanien als 
entsprechende Zeichen sieht. Auch 
die Landschaftsteile wie Flüsse, 
Berge und Wiesen werden als grüne 
Symbole dargestellt. 

Die Bedienung erfolgt über den Joy¬ 
stick und die Tastatur. Man bewegt 
seinen Joystick in das zu wählende 
Kampfgebiet und kann nun mit nur 
zwei Tasten ein komplettes Kommando 
an eine der Kompanien schicken. 
Diese führen den Befehl dann umge¬ 
hend aus, bzw. machen 6ich auf den 
Weg, so es sich um einen Marschbe¬ 
fehl handelt. Zudem kann man sich 
über die Stärke seiner eigenen und 
die des Gegners durch einfaches 
anwählen mit den Joystick erkundi- 

Das Handbuch bietet neben einer 
allgemeinen Spielbeschreibung noch 
etwas über die Truppenstruktur, de¬ 
ren Schlagkraft, die verschiedenen 
Waffensysteme, Fahrzeuge, Taktiken, 
Truppenkonditionen, Verteidigungen 
und Kämpfe. 


Bewertung 

Da man alles in Echtzeit sieht, hat 
dieses Spiel einige Action-Ambitio¬ 


nen. Man muß manchmal schnell han¬ 
deln, um nicht unter die Räder zu 

Grafisch ist das Spiel gut gelöst, 
da man alle Einheiten des Gebietes 
auf einen Blick hat und sich alles 
genau betrachten kann. 

Das Scrolling ist fein und die 
Kampfszenen übersichtlich. 

Der Sound hebt sich sicher nicht 
besonders ab, aber er reicht aus. 
Der Spielspaß ist recht hoch. So 
macht es wirklich Spaß, sich in die 
einzelnen Kampfstrukturen einzuar¬ 
beiten. Da kein Blut fließt, ist es 
auch eher freundlich, als daß es 
agressiv nacht. Es ist halt eine 
Echtzeitsinulation und keine Men¬ 
schenvernichtung. Da das Ganze auch 
noch recht schnell vonstatten geht, 
ist der Spielspaß nicht gehemmt, 
man kann sofort loslegen. 

Mich hat das Spiel gleich auf An¬ 
hieb gefesselt. 

In Sachen Preis muß man eher weg¬ 
schauen. Denn wer nur DM 19,80 da¬ 
für verlangt, ist selbst dran 
Schuld. Aber gut, den User kann es 
nur Recht sein. 

Insgesamt ein empfehlenswertes 
Spiel, welches den XL/XE-Markt 
sicher bereichert. Das Muster die¬ 
ses SSI-8pieles wurde uns freund- 
lichst von KE-SOFT zur Verfügung 
gestellt. 


Wae in Rus ain 

Sicher gehört dieses Spiel zu den 
Klassikern unter den Strategiespie¬ 
len und dies sicher nicht zu Un¬ 
recht. Bei dieser Kriegssimulation 
spielt man die Geschehnisse zwi¬ 
schen den Winter 1941 und 1944 im 
Osten Europas nach. Man steuert 
die deutschen Truppen mit ihren 
verschiedenen Kampfeinheiten. Zudem 
kann man noch in Hinterland Artil¬ 
lerie, Infantrie usw. produzieren 
lassen, so daß man auch die Zusam¬ 
menhänge mit den Status als Besat¬ 
zungsmacht erkennen kann. 

Außerdem kann man verschiedene 
Truppenbewegungen vollziehen und 
sich über deren Zusammensetzung Ge¬ 
danken machen. Nachdem man dann 
alle Einheiten gut ausgestattet 


hat, nacht man sich daran, diese in 
Kampfgebiet zu postieren. Der Geg¬ 
ner schläft natürlich nicht und 
kann ebenfalls Rüstungsnaterial 
produzieren. Dargestellt wird der 
Schauplatz in Zeichensatzgrafik. 
Auch in diesem Spiel kann man über 
die Landschaft scrollen, um die 
einzelnen Einheiten erblicken zu 
können. Eingaben geschehen über 
Tastatur. Den Joystick braucht man 
zur Kartenübersicht. Die einzelnen 
Kampfeinheiten arbeiten seperat und 
stoßen nach ihrem Ermessen vor. 



Hier ist es wichtig, die Übersicht 
zu behalten. Damit dies auch funk¬ 
tioniert, sind dem Spiel zwei große 
Karten mit Plastiküberzug beige¬ 
legt, damit man sich das gesamte 
Geschehen noch zusätzlich auf einer 
großen Karte aufzeichnen kann, wie 
dies auch immer die großen Strate¬ 
gen machten. Die Anleitung be¬ 
schreibt die einzelnen Bedienungs- 
möglichkeiten sowie einige takti¬ 
sche Tips. 


Bewertung 

Dieses Spiel ist eine reine Strate¬ 
gieangelegenheit. Action ist völlig 
verbannt, man soll sich nur auf 
seine Taktik konzentrieren. 

Die Grafik ist recht einfach gehal¬ 
ten. Fast alle Eingaben müssen über 
die Tastatur geschehen, sodaß man 
oft Textdarstellung sieht. 

Die Sounds sind nicht bemerkens¬ 
wert, was allerdings nicht verwun¬ 
dert, da man dies bei einem reinen 
Strategiespiel auch nicht unbedingt 


Der Spielspaß ist von den Strate¬ 
giespielwillen abhängig. Actionver¬ 
wöhnte kommen hier sicher nicht 
auf ihre Kosten. Wer allerdings 
Strategiespiele mag, findet mit 
diesem Programm genau das richtige. 
Es ist sehr spannend, den Zusammen¬ 
hängen zwischen der Heimatfront und 
den Geschehnissen in der vordersten 
Linie zu folgen. 

Der Preis ist mit DM 19,80 auch in 
Ordnung. Echte Freaks mußten bis 
vor kurzem noch den dreifachen 
Preis dafür hinlegen. 

Insgesmat ein bemerkenswerter Klas¬ 
siker. 

Muster von: KE-SOFT 


Ogr-o 



Wieder ein Strategiespiel mit einer 
ganz eigenen Art stellt "Ogre" dar. 
Es erinnert eher an ein modernes 
Schach. Man hat auf einem großen, 
scrollenden in Sechsecke aufgeteil¬ 
tem Feld die Aufgabe, den Angrei¬ 
fer, den Ogre, zu überlisten. Dazu 
hat man verschiedene Spielelemente 
mit verschiedenen Eigenschaften zur 


ZONG 11/91 


ZONG 11/91 


14 


15 






Verfügung. Diese Elemente können 
eine gewisse Welte wandern, haben 
verschieden starke Waffen, die 
wiederun eine gewisse Reichweite 
haben. Mit diesen Komponenten muß 
man nun den vorwandernden Ogre auf¬ 
halten, der wiederum ebenfalls ver¬ 
schiedene Kampfmittel hat. So kann 
er große Distanzschüsse ausführen, 
um eine Schwachstelle in der geg¬ 
nerischen Verteidigung auszumachen. 
Außerdem hat er die Möglichkeit, 
ganz gezielt Infantrietruppen zu 
vernichten. Sein Ziel besteht 
darin, das gegnerische Hauptkomman- 
do Matt zu setzen (änhlich dem Kö¬ 
nig im Schach). Verteidigen kann 
man dieses Hauptkommando mit Pan¬ 
zern, schwerer, unbeweglicher Arti- 
lerie, CEVs die wandern und schies- 
sen können, einfacher Infantrie, 
sowie einigen Mischformen. 

Gespielt wird immer abwechselnd. 
Zuerst muß der Verteidiger seine 
Truppen bewegen. Danach kann er 
diese auch schießen lassen. Dies 
ist jedoch von der Reichweite sei¬ 
ner Figuren abhängig. Ist der Ogre 
in der Reichweite einer Figur, so 
kann er beschossen werden. Dazu 
muß der zu schießende per Joystick 
oder Tastatur angcwählt und auf den 
Ogre gezielt werden. Anschließend 
muß man noch angeben, welchen Be¬ 
reich des Ogre man angreifen will. 
Hat man auch dies getan, so schießt 
diese Figur auf den Ogre (hört man 
akustisch) und gibt dann an, ob sie 
den Ogre getroffen, gestriffen oder 
gar verfehlt hat. Dementsprechend 
gehen die einzelnen Punkte des Ogre 
zurück. Sind alle Werte auf Null, 
ist der Ogre erledigt. 

Zusätzlich hat man noch einige 
Short-Cut-Keys, um auf gewisse 
Funktionstasten schneller zu ge¬ 
langen. 

Natürlich kann man noch einige Be¬ 
sonderheiten probieren. 80 Ist es 
möglich, himmelfahrtskommandomäßig 
in das Feld des Ogre einzudringen. 
Nach einem heftigen Crash ist die 
Figur meist erledigt, und der Ogre 
hat zwei Schrammen mehr. 

Außerdem ist es möglich, jederzeit 
den aktuellen Spielstand abzuspei¬ 
chern, um spSter die Session fort¬ 
zusetzen. 


So wie es über Schach eine Menge 
Bücher gibt, liegt dem Programm ne¬ 
ben einer dicken Anleitung (die man 
aber nicht unbedingt am Anfang 
braucht) noch eine praktische Refe¬ 
renzkarte sowie eine Broschüre über 
Taktiken des Spieles bei. 

Das Spiel kann wahlweise alleine 
gegen den Computer oder zu zweit 
gegeneinander gespielt werden. In 
diesem Fall übernimmt ein Spieler 
den Ogre und der andere die Ver¬ 
teidigung. 

Da es sich bei dem Spiel um ein mo¬ 
dernes 8 chach handelt, spielt das 
Szenario auf einem atomaren Schach¬ 
feld. Als besonderen Gag hat man 
daher eine Anti-Atom-Karte beige¬ 
legt, die angeblich bei einer ato¬ 
maren Verseuchung ausschlagen soll. 
Das Spiel ist von Hicropose produ¬ 
ziert worden. 


Bewertung 

Action ist sicher eine gewisse Por¬ 
tion dabei, doch der Strategiean¬ 
teil überwiegt. 

Die Grafik ist scbwarz/weiß und da¬ 
mit sehr gut zu erkennen. Alle Ele¬ 
mente und Figuren kommen eindeutig 
rüber und wirken gut. Bei einigen 
Menüpunkten wurden Pull-down Menüs 
verwendet. Ansonsten arbeitet das 
Programm sehr viel mit übersicht¬ 
lichen Windows. Auch das Scrolling 
ist gut. 

An Sound hört man nur ein Schußge¬ 
räusch und die verschiedenen Tref- 
fermöglichkeiten. 

Der Spielspaß ist enorm, da man 
sich sehr schnell eingearbeitet hat 
und bald schon erste Erfolge ver¬ 
zeichnen kann. Die Action kommt mit 
der Zeit und das Austüfteln von 
Strategien nacht inner wieder von 
neuem Spaß. 

Für DM 19,80 ist dieses Spiel zu 
billig. Aber die Leier kennen wir 

Insgesamt ein spannendes Spiel, das 
leicht zu bedienen aber schwer per¬ 
fekt zu beherrschen ist. Man kann 
sich sehr sehr lange damit beschäf¬ 
tigen. 

Muster von: KE-SOPT 


16 


ZONG 11/91 


Ob! 


b loht 


Da der Actionanteil bei einen Stra¬ 
tegiespiel nicht unbedingt einen 
Pluspunkt darstellt (Geschmacks¬ 
sache!), wird dieser nachfolgend 
nicht mit Herzen bewertet, sondern 
mit neutralen Sternen. 



Alle drei Programme sind bei KE- 
SOFT erhältlich und kosten dort je¬ 
weils DM 19,80. 



Faz it 

Insgesamt sind alle Spiele für 
Strategen interessant. Ogre und 
Battalion Commander sind allerdings 
auch für Actionliebende zu empfeh¬ 
len, während War in Russia den 
reinen Srategen einen echten Gau- 
menschmauß bietet. 


Treffen in 

Puschendorf 

Am Sonntag, den 22. September 1991 
trafen sich im Saalbau Schmotzer in 
Puschendorf (bei Nürnberg) einige 
Atari XL/XE- und ST-Freaks. An be¬ 
kannten Persönlichkeiten waren Ha¬ 
rald Schönfeld sowie KE-SOFT ver¬ 
treten. Harald Schönfeld führte di¬ 
verse ST-Programme vor und verkauf¬ 
te nebenbei die Raindorf-Software 
vom PPP-Versand sowie das Atarima¬ 
gazin. Bei KE-SOFT konnte man 
(fast) das gesamte Angebot bewun¬ 
dern (und kaufen). Dazu gab es von 
einigen privaten Anbietern ein paar 
günstige Schnäppchen zu ergattern. 
Für den ST wurden ebenso gebrauchte 
Programme verkauft und MIDI-Musik 
vorgeführt. 

Da leider insgesamt nur ca. 20 Leu¬ 
te anwesend waren, was vielleicht 
auch am sehr schlechten Wetter lag, 
verlief sich das Treffen nach der 
Mittagszeit so langsam im Sand. 

Schade, das hätte besser laufen 
können, Werbung sowie interessante 
Angebote waren genug vorhanden. 

In diesem Zusammenhang möchten wir 
auf das Treffen an 24. November in 
Hannover aufmerksam machen. Wir 
hoffen doch stark, daß sich dort 
mehr tut. Für dieses Treffen haben 
sich immerhin schon der AMC-Verlag, 
KE-SOFT, das TOP-Magazin, Peter 
Kosch und weitere Händler angekün¬ 
digt. 

Per Auto dürfte die Sache schnell 
zu finden sein: Fahrt von der A2 
Abfahrt Hannover Herrenhausen ab. 
Den Westschnellweg (B 6 ) Richtung 
Linden, bei Linden-Mitte ab, links 
in die Fössestraße, beim Ihme-Zen- 
trum links in die Elisenstraße, 
dann rechts in die Leinaustraße und 
wieder links un die Wilhelm-Bluhm- 
Straße. Jetzt nur noch rechts in 
die Salzmannstraße und schon seid 
Ihr da (hoffe ich jedenfalls). 


ZONG 11/91 


IV 




Testberichte 



Auch 



bist eingeladen! 


Info bei; 

1YDREÄS YCLPIYI 
TEL. CXI1-TTSS7E' 


Lightpen 



Viele von Euch haben schon danach 
gefragt, aber wurden immer wieder 
enttSuscht: Die Atari Maltafel. Das 
gute Stück ist leider nicht mehr 
erhältlich, auch nicht bei den fin¬ 
digsten Importeuren wie KE-SOFT 
oder D.P. Dafür gibt es aller¬ 
dings seit neuestem einen guten Er¬ 
satz: Den Lightpen. Der Lightpen 
(zu deutsch: Lichtgriffel) ist eine 
Art Stift, der per Kabel an den 
Joystickport angeschlossen wird. 
Die dazugehörige Software, also das 
Malprogramm, befindet sich auf ei¬ 
nem Steckmodul. Mit dem Lightpen 
wird direkt auf dem Bildschirm ge¬ 
zeichnet. Das Malprogramm ist dem 
der Maltafel ähnlich. Es bietet die 
üblichen Funktionen wie Rechtecke, 
Kreise, Füllen usw. Das tolle daran 
ist einfach die Bedienung. Da man 
direkt auf den Bildschirm zeichnet, 
kann man sehr schnell mit dem 
Lightpen arbeiten. Auch die Bedie- 
nerfreudnlichkeit läßt keine Wün¬ 
sche offen, denn alle Funktionen 
lassen sich direkt am Stift auslö- 
sen. Dies geschieht entweder durch 
ein einfaches “Abschütteln*, d.h. 
ein kurzes, schnelles Hin- und Her¬ 
bewegen des Stiftes, z.B. um Funk¬ 
tionen auszuschalten, oder durch 
Drücken des Stiftes an den Bild¬ 
schirm. was eine ähnliche Funktion 
wie ein Feuerknopf hat. Auch für 
die Menüs benötigt man keine Tas¬ 
ten. Auf der linken Seite des Bild¬ 
schirmes befinden sich eine Art 
Nippel. Klickt man einen dieser 
Nippel an, “zieht* man ein Karten¬ 
artiges Menü “aus dem Bildschirm“ 
heraus. Das Ganze sieht aus, als 


wenn man eine Karteikarte aus einem 
Kasten zieht. In diesen Menüs kann 
man dann die Farbe wählen, die 
Funktionen aussuchen, Füllmuster 
wählen oder den Bildschirm laden 
oder speichern. Eine Besonderheit 
ist auch, daß man Text mit eingeben 
kann. 

Noch ein Wort zum Fill: Hier ste¬ 
hen, im Gegensatz zum Atariartist, 
nicht nur ein paar wenige Füllmus¬ 
ter zur Verfügung, sondern insge¬ 
samt mehr als 100 verschiedene Mus¬ 
ter! Das Beste daran ist, daß man 
eine mit einem Muster gefüllte 
Fläche jederzeit wieder um- oder 
zurückfüllen kann! Das gab es bis¬ 
her noch bei keinem Programm! 

Da die Bilder im Micropainter-For- 
mat gespeichert werden, ist das 
Einbinden in eigene Programme auch 
kein Problem. 


Fazit 

Ich glaube, anhand dieser kurzen 
Erklärung der Funktionen wird deut¬ 
lich, daß der Lightpen ein qualita¬ 
tiv sehr hochwertiges Produkt ist, 
daß jedem Zeichenfreak - oder dem, 
der es werden will - nur empfohlen 
werden kann. Der Preis beträgt ca. 
DM 80,-- und ist für ein Hardware¬ 
teil inklusive Steckmodul absolut 
nicht zu hoch angesetzt, eher fast 
geschenkt. 



ZONG 11/91 


19 








Aus Holland frisch auf den Tisch 
gibt es wieder einmal ein neues 
Diskettenmagazin. 

Nach dem Laden erscheint ein Menü, 
welches dem des alten CSM ziemlich 
Ähnelt. Man könnte sogar sagen, daß 
es etwas besser aussieht! Zu hören 
ist eine sehr gute Musik, die al¬ 
lerdings schon aus der Top-Demo be¬ 
kannt sein dürfte. Die Musik läßt 
sich selbstverständlich auch ab¬ 
schalten. Per Joystick oder Tasta¬ 
tur kann man nun die Texte wählen, 
per Knopf oder Return ebendiese 
laden und lesen. Die Texte liegen 
in gepackter Form vor, werden also 
nach dem Laden entpackt, was meist 
in Bruchteilen einer Sekunde vor 
sich geht. Die Texte können übri¬ 
gens auch ausgedruckt werden. 

Wichtig zu sagen ist, daß das Maga¬ 
zin KEIN PUBLIC-DOMAIN ist! Also: 
Nicht weiterkopieren, sondern eine 
Ausgabe kaufen, wenn Interesse be¬ 
steht! 

Die Texte, die leider in englischer 
Sprache gehalten sind, bieten ne¬ 
ben den üblichen Testberichten, 
Leserbriefen und Kleinanzeigen noch 
eine Menge interessante Program¬ 
miertips (z.B. über das Maskieren 
von Non-Maskable Interrupts, 3-D 
Vektor Grafik, Datenkomprimierung), 
einige Spieletips und viele recht 
ungewöhnliche Texte. Nun das Beson¬ 
dere am Mega-Mag: Kein Text wird 
indiziert, alles wird frei ausge¬ 
sprochen. So gibt es weiterhin eine 
Heavy-Metal-Ecke, ein paar absolut 
sinnlose Stories, eine "Dr. Sommer 
Antwortet’-Rubrik, ein paar inte¬ 
ressante Stories über Demo-Program¬ 
mierer -Teams (Hi-Tech-Team, 5our 
Soft usw.) sowie eine Ecke mit 
"Dirty Jokes". Hier findet man 
schon ein paar herbe Dinge: 

"Letzte Woche ist ein Hubschrauber 
auf dem städtischen Friedhof abge¬ 


stürzt. Man hat inzwischen schon 
652 Leichen gefunden ..." 



Außerdem finden wir (warum wohl?) 
noch ein paar Texte über das Lynx. 
Es entsteht etwas der Eindruck, daß 
der Autor nicht wußte, womit er das 
Magazin füllen sollte ... 

Ach so, Software gibt es natürlich 
auch. Die erste Ausgabe bietet ins¬ 
gesamt 64 Levels für das "Boulder- 
dash Construction Kit". 

Da diese Erstausgabe noch recht 
wahllos in Sachen Textthemen ist. 
befindet sich ein Text mit einer 
Art Fragebogen auf der Diskette. 
Hier hofft der Autor auf Einsendun¬ 
gen, damit das Magazin noch inte¬ 
ressanter (und obszöner) ge¬ 
staltet werden kann. 

Im Ganzen ist das Magazin für die 
breite Masse wohl eher uninteres¬ 
sant. Wer allerdings an Assembler- 
Programmierung Interesse hat, könn¬ 
te schon mal einen Blick hineinwer¬ 
fen. Die etwas herberen Texte kann 
man sich eigentlich sparen, obwohl 
sie das Magazin etwas auflockern. 
Aber wie der Autor selbst zugibt, 
existieren sie nur, damit das "un¬ 
interessante Magazin etwas interes¬ 
santer wird". 

Unser Kommentar: "Mal sehen, was 
noch daraus wird." 

Info, bzw. das Magazin gibt es bei: 



2 O 


ZONG 11/91 



Auf der Rückseite der Diskette be¬ 
findet sich als Zugabe eine PD-Demo 
namens "Battle Ships". Diese ist 
qualitativ wesentlich hochwertiger 
als das Spiel auf der Vorderseite. 


Lowprice Disk 1 


Ein neues deutsches Textadventure 
bekommt man hier zum Preis von DM 
5,— auf Diskette mit einem Papier¬ 
cover incl. Anleitung geliefert. 


Markus Rösner 


Hersteller 
Markus Rösnc 


Der Name des Spieles lautet "Space- 
Eater" und es stellt die Fortset¬ 
zung des PD-Spieles "Strange Land", 
ebenfalls vom gleichen Autor, dar. 
Nachdem man nun wieder mit seinem 
Raumschiff unterwegs ist, wird man 
gefangegenommen und in einer Raum¬ 
station festgehalten. Aufgabe ist 
es nun, von dort zu entkommen. 


patentr. 


Gra f ik/Sound: mmw 
Parser/Atmosp. :WW 

Spielspaß :mmpn 
Preis/Leistung:VTV 

Gesamt:V»m 


Am Anfang findet man sich in einer 
Zelle wieder, aus der man als ers¬ 
tes entkommen sollte. Danach kann 
man sich im Raumschiff umschauen. 


Bewertung 

Das Programm meldet sich mit einer 
recht guten Titelmusik und einem 
Startbild. Die Darstellung des Tex¬ 
tes erfolgt in einem umdefinierten 
Zeichensatz. 

Die Story ist ziemlich einfach ge¬ 
halten, der Parser noch einfacher. 
Der Wortschatz besteht aus ca. 10 
Worten. Leider zeigt das Programm 
bei einer Eingabe, die nicht vorge¬ 
sehen ist, weder, ob sie nicht ver¬ 
standen wurde, noch, ob die ge¬ 
wünschte Handlung nicht möglich 
ist. Stattdessen erfolgt immer die 
gleiche "Fehlermeldung". Leider 
schweigt sich die Anleitung darüber 
ebenso aus. 

Auffällig ist auch, daß das Pro¬ 
gramm nicht ganz fehlerfrei ist, 
da die Reaktionen auf die Eingaben 
nicht ganz stimmen. 

Als ungeübter Adventurespieler hat 
man das Programm nach ca. 10 Minu¬ 
ten durchgespielt. Obwohl das Pro¬ 
gramm nur DM 5,— kostet, ist dies 
entschieden zu wenig (Umfang)! 



Gefangen, weit von zu Hause ent¬ 
fernt. hat man sich in einem Aste¬ 
roidengürtel verfranzt. Findet man 
sich an Anfang noch zurecht, so hat 
man es mit der Zeit mit immer mehr 
Asteroidenbrocken zu tun. Diese muß 
man mit seinen Photonenstrahlern zu 
Pulver zerkleinern, damit man nicht 
durch die großen Broken zerstört 
wird und man einen freien Weg hat. 

Doch die Asteroiden sind nicht das 
einzige Problem. Zudem wird man 
noch von zwei Arten von Raumschif¬ 
fen bedroht. Die eine ist groß und 
klobig und zudem nicht besonders 
geschickt im Ausweichen von Astero¬ 
iden, die zweite kleine Art ist je¬ 
doch schon recht gewandt und windet 
sich um die großen Brocken herum, 
um auf das Raumschiff zu schießen. 

Man hat es schon nicht leicht als 
Raumfahrer, aber leicht hat's 
einen. 


ZONG 11/91 


2 1 






Testbericht 



Die Grafik ist sehr schlicht und 
eher farblos gehalten, was aller¬ 
dings daran liegt, daß mit der Zelt 
Massen an Asteroiden durch die Lüf¬ 
te fliegen und das Spiel ja in 8KB 
gepreßt werden nußte. Die Schnel¬ 
ligkeit der Grafik läßt auch kau« 
zu wünschen übrig. Bei dem vorhan¬ 
denen Chaos aus Asteroiden ver¬ 
schiedenster Grüße hat «an sowieso 
genug zu tun. 

Musik ist Fehlanzeige, dafür findet 
«an einige zu den entsprechenden 
Aktionen passende Sounds. Aller¬ 
dings nicht überragend. Krachen tut 
es allerdings gewaltig, so man den 
Computer an eine Stereoanlage an¬ 
schließt. Dann kann man sich sogar 
das Feuerwerkgekrache an Silvester 
sparen. 

Das Spiel nacht relativ viel Spaß. 
man ballert viel umher, ohne Blut 
sehen zu müssen. 

Der rechte Spielspaß kommt aller¬ 
dings erst auf, wenn man mit mehre¬ 
ren Spielern gleichzeitig wahlwei¬ 
se mit- oder gegeneinader kämpft. 
Der ultimative Spaß kommt dann mit 
vier Spielern gegeneinander auf. 
wenn man schon garnicht mehr weiß. 


wo oben und unten und wo denn die 
Asteroiden sind. Ein herrlicher 
Spaß, wie wir uns an einem Atari 
400 mit vier Joystickports überzeu¬ 
gen konnten. 

Der Preis geht in Ordnung, auch 
wenn daß Modul schon etwas älter 
ist. 

Insgesamt ein äußerst interessan¬ 
tes Spiel, wenn man genügend Mit¬ 
spieler hat. Aber auch alleine ist 
es spaßig. 

Muster von: KE-SOFT 



friedliebenden Feinde. Alle hatten 
eines gemeinsam: 8ie waren von 
Feinden bevölkert, die dort eigent¬ 
lich überhaupt nichts zu suchen 
hatten. Hie sollte man nun diese 
doch so friedfertigen Feinde aus 
der Welt jagen? Man entschloß sich 
zu einem ehrenvollen Kampf ohne 
Blut, treu den alten Ritterkämpfen. 

Du, der Retter in der Not, mußt 
Dich mit Deinen lieben Feinden im 
"Weltraum-Lanzen-Kampf" messen. 

Man flattert auf einen Vögelchen 
durch die Lüfte und kann seinen 
Gegner dadurch beseitigen, daß man 
ihm die Lanze höher entgegen- 


ZONG 11/91 


2 2 



streckt, als er dies tut. Dazu muß Lustig hingegen ist ihr Flattern 
man einfach nur im Moment der Be- in der Luft, sowie das Bremsen auf 
gegnung oberhalb von ihn sein. Mit den Plattformen gelungen, wenn sie 
einem Gegner läßt sich dies noch in eine andere Richtung wollen. Am 
bewältigen, doch schon bald hat man schönsten ist aber immer noch der 
es mit einer ganzen Horde zu tun, Moment, in dem ein Ei beginnt, sich 
die sich breit macht. Hat man nun zu öffnen, 
einen Gegner aus dem Sattel geho¬ 
ben, so legt dieser aus Frust ein Musik gibt es keine, die vorhande- 
Ei. Wartet man zu lange, schlüpft nen Sounds sind zwar eher einfach 
daraus ein stärkerer Gegner und gehalten, dafür jedoch umso effekt¬ 
flattert fröhlich weiter. voller und oft eingesetzt. So 

quitschen z.B. die Krähenfüße beim 
__ Bremsen und es Flattern die Flügel. 


Das Spiel würde ich in die Katego¬ 
rie "lustiges Geschick/Action-Game" 
einordnen. Etwas Obung ist schon 
erforderlich, um sich gegen die 
vielen Gegner durchzusetzen. Aber 
dann macht es viel Spaß. Zudem 
kann man ja auch mit zwei Spielern 
spielen. Je nach Belieben mit- oder 
gegeneinander. Gerade diese Option 
macht das Spiel für zwei Spieler 
sehr empfehlenswert. 


Der Preis ist für 
angebracht und aucf 


Insgesamt ein spaßiges Spiel mit 
einer lustigen Darstellung. Beson¬ 
ders durch den Zweispieler-Modus 
empfehlenswert. 




Von Level zu Level verändert sich 
die Anzahl der Plattformen, auf de¬ 
nen sich alles abspielt. 


Dazu kommen noch ein "Pterodactyl", 
ein gefährlicher Urzeitvogel mit 
stahlharten Krallen, sowie ein 
Lava-Troll, der aus der brodelnden, 
stinkenden, schleimigen Glibbermas- 
se gnadenlos nach den Vögeln 
greift. 


Modul 


Grafik: 


Sound/Musik: 


Spielspaß: vw wvwv 


Preis/Leistung: 


Die Plattformen sind schön gezeich¬ 
net. Die Spieler und Gegner dagegen 
allerdings recht einfach gehalten. 











Das Spiel läßt sich gut spielen. 
Nach kurzer Zeit fällt einen aller¬ 
dings die Kollisionsabfrage negativ 
auf, denn diese ist sehr pingelig! 
Ein Pünktchen zu weit links oder 
rechts, und nan fällt runter und 
Als Roboter der Weltraunsicher- verliert ein Leben. Das kann nit 
heitsbehörde hat nan die Aufgabe, der Zeit zienlich auf die Nerven 
alle radioaktiven Gegenstände ein- gehen! Ansonsten reizt das Spiel 
zusamneln, danit sie keinen Schaden sehr, da nan unbedingt weiter kon- 
anrichten können. Hierzu kann nan nen nöchte, un die nächsten Level 
unherlaufen, springen und nutierte zu sehen. 

Geschöpfe abschießen. Zusätzliche 

gibt es noch Monster, die sich Der Lieferunfang besteht aus einer 
nicht abschießen lassen, sowie ein DXN-A5 Prospekthülle (Herlitz), in 
Zeitlinit, das die ganze Sache er- der sich das sehr schön anzusehene 
schwert. Cover, die Codetabelle sowie die 

Anleitung befinden. Die Codetabelle 
ist schlecht lesbar, daher auch 
sehr schlecht kopierbar, was natür¬ 
lich Absicht und auch voll ver¬ 
ständlich ist. Die Anleitung liest 
sich etwas nehr wie ein Testbe¬ 
richt, ist aber dennoch ausrei¬ 
chend . 


The Laser Robot 


Sind alle Gegenstände eingesamnelt, 
geht es zun nächsten der über 20 


Der Preis des Spieles ist nit DM 
29,— etwas hoch, aber für Clinb & 
Junp Fans durchaus zu vertreten. 


Wie nan schon an der Beschreibung 
erkennen kann, handelt es sich un 
ein Clinb & Junp Spiel. 


Grafisch gesehen bietet das Spiel 
eine ganze Menge. Jeder Level (zu- 
nindest alle, die ich bisher er¬ 
reicht habe) sieht grafisch unter¬ 
schiedlich aus. Die Figuren sowie 
der Hintergrund sind gut aniniert, 
die Bewegungen sind flüssig und 
schnell. 


Hersteller: 

C.Stud.2000 


■reis: DM 29,- 
(C.Stud.2000) 


Die Sounds des Spieles passen sehr 
gut, sind zwar nicht unwerfend, 
aber dennoch gehobene Qualität. Die 
Musik (das Original stannt übrigens 
von K. Ezcan) wurde leider etwas 
verunstaltet und klingt daher sehr 
schief und versetzt. 


Grafik: 


Spieletips 


schiedenen Zeitebenen und ihre Zu¬ 
sammenhänge sowie Gegenstände (+ ■ 
Richtungspfeil): 


Generelle Tips 

- Allen dargestellten Menschen auf 
Kopfhöhe (zu)Hören. 

- In jeden Bild einmal allgemein 
Hören. 

- Gegenstände, die zeitlich nicht 
passen, mitnehmen. 

- Mit (R) nachsehen, ob im Bild 
schon etwas abgelegt ist. 

- Gebüsche zerschlagen. 

- Nicht alles zerschlagen, was man 
scheinbar nicht braucht. 

- Dinge, die sich nicht zerschlagen 
lassen, versuchen zu Verschieben 
oder zu Drücken. 


Allgemeine Bedienungstips: 

Ablegen: In Bild 4 muß erst die 
■rille abgelegt werden, sonst ist 
der Spieler tot. 

Benutzen: Es wird abgefragt, ob 
sich in der rechten Hand Kampfwaf¬ 
fen und/oder in der linken Hand ein 
Schild oder der Bogen befinden. 

Eine Fackel erhellt den Raum. 
Schlüssel und Zeitgegenstände müs¬ 
sen sich in der linken Hand befin¬ 
den, um Türen zu öffnen. 

Color: Schaltet den Pfeil hell/dun¬ 
kel. 

Zerstörtaster: Zerstört Gegenstän¬ 
de, wodurch darunterliegende hör- 
bzw. sichtbar werden können, 
öffnen: Das Brecheisen öffnet alle 
Schlüssellöcher (keine Elektro oder 
Zeittüren), Taster öffnet die Elek- 
trotftren. 

Sehen: Der Händler tauscht dreimal 
Gegenstand der linken Hand gegen 
neuen ein, er versucht jedoch immer 
dabei das Schild zu stehlen. 
Zerschlagen: Außer Ausgängen, hör¬ 
baren und verschiebbaren Dingen 
läßt sich alles zerschlagen. Büsche 
sollte man zerschlagen, um dahin¬ 
terliegende Ausgänge zu entdecken. 

Die Zeitebenen 
Hier eine Obersicht über die ver¬ 



ZONG 11/91 


2 5 







Spieletips 



Ägypten 


Urzeit 


China +- 


Ägypten 


26 


ZONG 11/91 


blick über alle von den Jungs pro¬ 
duzierten Programmen haben will, 
ohne sie sich kaufen zu müssen, der 
kommt um diese Diskette nicht her¬ 
um. Vorderseite: 


Diesmal haben wir nicht ganz so 
viele PDs zum testen, da uns nicht 
alle Neuheiten bis Redaktions¬ 
schluß erreichten. Trotzdem haben 
wir so einiges interessantes gefun¬ 
den: 


Loving S m urf s 
Centerfold 

Muster von: KE-80FT, PD-E06 


Pungoland: Man kann den ersten 
Level gleich durchspielen. 

Plot: Ein kleines Spielchen wird 
einem erlaubt. 

Quadermania: Hier kann man in 
Ruhe testen, ob einem das Spiel¬ 
prinzip zusagt. 

Tinory Quest: Man kann sich die 
4 Musikstücke anhören. 


Auf der Vorderseite dieser Diskette 
kann man zwei Schlümpfen beim Lie¬ 
ben Zusehen. Auf der Rückseite 
sieht man weibliche Tatsachen. Ach¬ 
tung, diese Diskette wird nur gegen 
Altersnachweis abgegeben! 


Chromatics: Wer sich schon immer 
aal an diesem Spiel totheizen 
wollte, kann dies mit der mitge¬ 
lieferten Demo tun. Der Cursor 
ist zwar irre schnell, aber mit 
ein wenig Geschick kann man sich 
eine ganze Weile über Wasser hal- 


Textpro 
Muster von KE-SOFT, PD-U02 

Bei diesem Programm handelt es sich 
um ein komfortables Textverarbei- 
tungsprogramm, welches u.a. zusam¬ 
menhängende Textblöcke immer neu 
formatieren kann, Files hinzu lesen 
kann und eine ausführliche engli¬ 
sche Anleitung dabei hat. Ober Con¬ 
trol -Tasten-Kombination sind die 
verschiedenen Konvertierungen mög¬ 
lich. 8o kann man ohne Probleme 
einen Text von Groß- in Klein¬ 
schrift oder umgekehrt wandeln, 
sich Spaces anzeigen, Returns ver¬ 
schwinden lassen oder den ganzen 
Text ausdrucken. 

Da das Programm eine neue, verbes¬ 
serte Version von *Speedscript" 
ist, wurde dieses durch Textpro 
ersetzt. 


Demodisk IXX 
Muster von KE-SOFT, PD-S28 

Alle guten Dinge sind drei, und wer 
wirklich einen umfassenden Ober- 


Auf der Rückseite befindet sich: 

- KE-BASE: Die Demoversion ermög¬ 
licht nur das Benutzen der vorge¬ 
gebenen Dateien, in welchen man 
bis zu 20 Datensätze bearbeiten 
kann. Auch das Erstellen einer 
Datendiskette ist möglich. 



Die Serie PROGRAMMIEREN IN BASIC 
wird ab sofort nicht mehr erschei¬ 
nen. Der Grund dafür ist, daß diese 
Serie zu wenig Interesse bei Euch 
hervorgerufen hat. Scheinbar ist 
das Programmieren in Basic eine 
Sache, die schon jeder beherrscht. 
Wer sie noch nicht beherrscht, kann 
allerdings auch auf das Buch ATARI 
BASIC (erhältlich bei KE-SOFT) zu¬ 
rückgreifen. Wer dennoch auf diese 
Serie nicht verzichten möchte, 
sollte dies der Redaktion einfach 
mitteilen. 


ZONG 


2 V 




Adventure 

Programmierung 

Da wir nun wissen, wie man die ein¬ 
gegebenen Befehle analysiert, wer¬ 
den wir nun für eine fehlerfreie 
Eingabe sorgen. Wie kann man also 
den Benutzer zur Eingabe veranlas¬ 
sen, bzw. welche Eingaberoutine 
kann gewählt werden? 

Am einfachsten ist, wie immer, das 
eingebaute INPUT. 

INPUT ES 

Das erfüllt in einigen Fällen sei¬ 
nen Zweck. Für einfachere Adven- 
tures mag das auch reichen, aber 
probiert doch einfach mal, die CON- 
TROL-CLEAR-Taste zu drücken, und 
schon fällt Euch einer der Nachtei¬ 
le dieser Methode auf: Man kann 
beliebig auf dem Bildschirm herum¬ 
tippen und ist nicht an eine feste 
Maske gebunden. 

Dieses Problem könnte man mit fol¬ 
gender Routine lösen: 

10 DIM ES(30) 

20 P»1 
30 REPEAT 
40 GET A 

50 IF A>64 AND A<91 
60 7CHRS(A) 

70 E$(P,P)"CHR$(A) 

80 P=P+1 
90 ENDIF 
100 UNTIL A-155 

Für die Eingabe wird hier ein 
String dimensioniert. Um nicht vor¬ 
gesehene Tasten auszuschalten, wird 
einfach eine Abfrage benutzt, die 
nur die Buchstaben A-Z zuläßt. Wird 
RETURN gedrückt, ist die Eingabe 
beendet. 

Doch was passiert, wenn auch andere 
Tasten, als die Buchstaben von A-Z 
zugelassen werden sollen? Vor 
allem: Die Leertaste wird auf jeden 
Fall benötigt, da man ja mehr als 
nur ein Wort eingeben muß. Natür¬ 


lich könnte man jede zugelassene 
Taste abfragen. Einfacher ist es 
jedoch, einen weiteren String zu 
verwenden, in dem alle zugelassenen 
Zeichen stehen: 

10 DIM E$(30),KEY$(27) 

20 KEY$=" ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUWX 
YZ" 

30 P=1 
40 REPEAT 
50 GET A 

60 IF INSTR(KEYS,CHR$(A))<>0 
70 ? CHRS(A) 

80 E$(P.P)”CHRS(A) 

90 P-P+l 
100 ENDIF 
110 UNTIL A-155 

Um zu erkennen, ob die gedrückte 
Taste auch in dem String enthalten 
ist, wird die INSTR-Funktion be¬ 
nutzt. Sie liefert die Stelle, an 
der der kürzere String im längeren 
String steht. Ist der kürzere 
String nicht vorhanden, liefert sie 
eine Null als Ergebnis. 

Das nächste Problem ist die maxi¬ 
male Länge der einzugebenden Zeile. 
Da E$ nur auf eine bestimmte Anzahl 
Zeichen dimensioniert und der Platz 
auf dem Bildschirm ebenso begrenzt 
ist, muß hier eine Grenze einge¬ 
baut werden. 

Wer sich einmal vertippt, wird auch 
merken, daß man mit dieser Routine 
keine Korrekturmöglichkeit hat. 
Die Tasten BACKSPACE und CLEAR 
sollten abgefragt werden. 

Als letzter Schliff noch der ANTI- 
SCHWALL-SCHUTZ: Schützen wir die 
Routine dagegen, mehr als zwei Wor¬ 
te zu akzeptieren, und zwar BEVOR 
man die RETURN-Taste drückt und vom 
Parser darauf hingewiesen wird! 

Wie das geht? Ganz einfach: Die 
SPACE-Taste wird nur einmal akzep¬ 
tiert! Ohne ein zweites SPACE ist 
kein drittes Wort möglich! 

Auf der Programmdiskette befindet 
sich unter den Namen EINGABE.TB die 
entsprechende Routine. Wir wünschen 
viel Spaß damit. 

In der nächsten Ausgabe werden wir 
uns mit Räumen und deren Zusammen¬ 
hang beschäftigen. 


Windows 


Hinweis 

Die hier erläuterten Programme be¬ 
finden sich auf der Programmdisket¬ 
te und können vom Menü aus aufge¬ 
rufen werden. 

Alle Programme wurden in Turbobasic 
XL so geschrieben, daß sie mög¬ 
lichst leicht durchschaubar sind. 
Wer Interesse hat, kann die Pro¬ 
gramme also noch ausbauen. 


Einführung 

Wer kennt sie nicht, die berühmten 
Windows des ATARI ST oder ähnlicher 
16-Bit Computern? 

Für diejenigen, die es nicht wis¬ 
sen. hier noch eine kurze Erklä- 

"Window“ bedeuted übersetzt einfach 
•Fenster". Auf dem Bildschirm heißt 
das, daß man ein solches Fenster in 
den aktuellen Bildschirm einblen¬ 
det. 


Hintergrundbild- 


Win- 




Sinn der Sache ist es, besondere 
Informationen, wie z.B. eine Feh¬ 
lermeldung, oder die Aufforderung, 
eine Taste zu drücken usw. nicht 
einfach mitten im Text erscheinen 


lassen, sondern besonders auffällig 
hervorheben will. Dazu wird also 
ein Window eingeblendet, in welchem 
die Information erscheint. Ist das 
Window dann noch in einer anderen 
Farbe oder schön umrahmt, ist die 
Sache perfekt. 

Wurde die Information registriert 
oder der Aufforderung Folge geleis¬ 
tet, muß das Window wieder ausge¬ 
blendet werden. An der Stelle des 
Windows erscheint dann, logischer¬ 
weise, der vorherige Bildschirmauf- 


Ein solches Window läßt sich pro¬ 
grammtechnisch ganz einfach bewerk¬ 
stelligen. Man zeichnet es ein¬ 
fach hin. In einem Textmodus geht 
dies am einfachsten mit PRINT. 

Der Haken kommt erst, wenn das Win¬ 
dow wieder verschwinden soll, denn 
nun muß das Programm den alten 
Bildschlrulnhalt kennen. 

Damit dies der Fall ist, wird die¬ 
ser vorher gespeichert, am ein¬ 
fachsten ln einen String. Der Tur¬ 
bobasic Befehl MOVE erleichtert 
diese Sache ungemein. 

Soll das Window nun verschwinden, 
wird der Inhalt des Strings, also 
der alte Bildschirminhalt, wieder 
mittels MOVE eingeblendet. 

Programm 1 veranschaulicht dieses 
Prinzip. Zum Ein- und Ausblenden 
soll jeweils eine Taste gedrückt 
werden. 


Programmaufbau 
Zeile(n) Erklärung 


40 Aufruf der INIT-Prozedur. 


50 Einschalten der Grafikstu¬ 

fe 0, Cursor abschalten. 


60 Ausgeben eines Hinter- 

- 120 grundtextes. 


ZONG il/91 


ZONG 11/91 


2 8 


29 






130 


gramm veranschaulicht das Prinzip. 


Schleifenanfang 


140 Auf Tastendruck warten. 


150 Aufruf der Prozedur SCSAVE 

zun speichern des Bild- 
schirninhaltes. 


160 Bestinnen der Window-Posi- 

tion. 


170 Aufruf der Prozedur EIN¬ 

BLENDEN zun Einblenden des 
Windows. 


Die vier Prozeduren, die das Win¬ 
dow-Management übernehmen, sind die 
gleichen geblieben, daher hier die 
Erklärung der Änderungen: 



Zeile(n) Erklärung 


130 Schleifenanfang. 


180 Text in Window ausgeben. 140 Warten auf Tastendruck. 


- 160 Anfang der REPEAT-Schlei- 

210 Auf Tastendruck warten. fe. 


220 Aufruf der Prozedur AUS- 170 Festlegen der Windowposi- 

BLENDEN zun Ausblenden des tion. 

Windows. -------- 

-—---—-- 180 Einblenden. 

230 Schleifenende -—--- 

— --...- 190 Püllen des Windows nit 

250 Prozedur AUSBLENDEN. In- - 230 Info-Text. 

- 270 halt von SCREENS nittels - 

MOVE-Befehl auf den Bild- 240 Warten auf Tastendruck, 

schirn kopieren. Wenn RETURN gedrückt wur- 

— ---- den, REPEAT-Schleife been- 

290 Prozedur EINBLENDEN. An den. 

- 350 der festgelegten Position - 

das Window zeichnen. 250 Ausblenden 


370 Prozedur SCSAVE. Bild- 260 Ende der Schleife. 

- 390 schirminhalt mittels HOVE- - 

Befehl in SCREENS kopie- 

—------ Der nächste Schritt wäre das Aus- 

410 Prozedur INIT. SCREENS blenden des jeweils zuletzt einge- 

- 440 dimensionieren und voll- blendeten Windows. Hierzu müSte man 

ständig löschen. natürlich den jeweiligen Bild- 

_ schirminhalt speichern, was wesent¬ 
lich mehr Speicher ln Anspruch 
nehmen würde. Der letzte Schritt 
Mehrere Windown wäre eine Routine, mit der man be¬ 

liebig jedes Window ein- oder aus- 
Für eine der bereits beschriebenen blenden kann, ohne die übrigen zu 
Anwendungen - Tastendruckabfrage beeinflussen, 
oder Ja/Nein-Bestätigung - ist ein 

einzelnes Window meist ausreichend. Wir hoffen. Euch einige Anregungen 
Will man allerdings die gesamte Be- gegeben zu haben und warten nun auf 
nutzeroberfläche eines Programmes Eure Reaktion, bzw. Einsendungen 
über Windows laufen lassen, kommt mit verbesserten Window-Routinen, 
man damit nicht mehr aus. Mehrere Wie immer wird natürlich jede Ein- 
Windows müssen her. Das zweite Pro- Sendung belohnt. 


30 


ZONG 11/91 


Ladeanweisung 

Die Diskette ist bootfähig, d.h. 
sie wird durch Einschalten des 
Rechners bei eingelegter Diskette 
automatisch geladen. 


Die Bedienung erfolgt wahlweise per 
Joystick in Port eins oder per CX- 
•5 Zehnertastatur in Port zwei. 


Das KE-80FT Logo verschwindet nach 
einer kurzen Pause von selbst, es 
kann aber auch vorzeitig durch Tip¬ 
pen von START, dem Feuerknopf oder 
einer CX-85 Taste abgebrochen wer- 


Die Auswahl der Programme im Menü 
erfolgt per Joystick hoch/runter 
oder per CX-85 Tasten ”8" und "2". 
Per Feuerknopf/Enter-Taste wird das 
gewählte Programm geladen. 


Die Tasten A-Z bestimmen den 
Screen, den man gerade editiert. 
Taste CTRL.L lädt den Screen, Tas¬ 
te CTRL.S speichert den Screen auf 
Diskette. Taste CTRL.< löscht den 
gesamten Bildschirm. 

Die Cursorsteuerung erfolgt per 
Joystick oder den CX-85 Tasten 4, 
8, 6, 2. Der Feuerknopf, bzw. die 
Enter-Taste setzen ein Symbol. Die 
Wahl der Symbole erfolgt entweder 
per Tastatur mit den Tasten 0 für 
ein Leerzeichen und 1-4 für die 
vier Blockfarben, oder mit der lin¬ 
ken Reihe der CX-85 Tastatur. Die 
Minus-Taste ist dann das Leerzei¬ 
chen. 

Die mit dem Editor erstellten Bil¬ 
der können nit dem Spiel aus Ausga¬ 
be 10/91 geladen und gespielt wer- 

Wer eigene Bilder gemacht hat, gebe 
sich bitte die Ehre, sie unter dem 
Kennwort "8WOPEDIDOP” an die ZONG- 
Redaktion, Frankenstraße 24, W-6457 
Maintal 4 zu schicken. Die besten 
Bilder werden veröffentlicht, jede 
Einsendung wird belohnt. 



Als Hobbytaucher hat man es nicht 
Für alle, die die integrierten fünf leicht. Besonders, wenn man es sich 
Level des Spieles der letzten Aus- zur Aufgabe gemacht hat, einen un- 
gabe bereits geschafft haben, gibt erforschten Höhlenkomplex unter 
es hier den Editor zum Erstellen Wasser zu erkunden. Zu allem Un¬ 
eigener Screens. glück wimmelt es dort auch nur so 

von Unterwasserstromblitzen! 

Ladcanweisung 

Ladeanweisung 

Das Programm befindet sich auf der 

Vorderseite der Programmdiskette Das Programm befindet sich auf der 
und kann vom Auswahlmenü aus aufge- Vorderseite der Programmdiskette 
rufen werden. und kann vom Auswahlmenü aus aufge- 

rufen werden. 

Bedienung 

Spielbeschrelbung 

Die Bedienung erfolgt wahlweise per 

Joystick oder per CX-85 Zehnertas- Aufgabe ist es, aus den Höhlen ent- 
tatur. Zusätzlich wird die normale weder nach links oder rechts zu 
Tastatur benötigt. entkommen. Da der Ausgang meist 


ZONG 11/91 


31 
























Soft' 


Softwai 


verschlossen ist, muß zuerst der 
Schlüssel gefunden werden. Ein 
Kristall öffnet übrigens weitere 
Wege, wenn der Schlüssel nicht er¬ 
reichbar ist. 

Gesammelte Huscheln geben Bonus¬ 
punkte, Sauerstofflaschen frischen 
den Vorrat auf, der zur Neige geht, 
wenn man gegen einen Felsen 
schwimmt oder von einem Strom¬ 
blitz erwischt wird. 



Steuerung 

Das Spiel wird per START- oder EN- 
TER-Taste (CX-85) begonnen. 

Der Taucher wird per Joystick in 
Port eins oder per CX-85 Zehnertas¬ 
tatur in Port zwei gesteuert. Die 
Ziffern 1-2-3-4-6-7-B-9 bedeuten 
die entsprechenden Richtungen. 


Deepspace 




Programmart: 8piel 

Autor: Kemal Ezcan 
Bedienung: Joystick/CX-85 

Fuel einsammeln, überleben. 


Allein in der endlosen Weite des 
Alls. Dies ist Dein Gedanke, als es 
Dir passiert. Mit Deinem kleinen 
Raumgleiter zu weit herausgefahren, 
wurdest Du von einem intergalak¬ 
tischen Sturm abgetrieben und 
schwebst nun durch eine völlig un¬ 


bekannte Gegend. 

Plötzlich passiert es: Um Dich 
herum baut sich eine Quadratförmi¬ 
ges Kraftfeld auf. Das kann Dich 
natürlich nicht erschrecken, doch 
leider mußt Du sehr schnell fest¬ 
stellen, daß das Feld undurchdring¬ 
lich ist. Schlimmer noch: Du 
prallst daran abl 

Während Du nun überlegst, was Du 
tun kannst, merkst Du, daß Dir der 
Sprit ausgeht 1 

In diesem Moment sieht Du etwas 
merkwürdiges: Mitten im Kraftfeld 
taucht plötzlich eine 8pritkap8el 
auf. Klar, daß Du Dir die holstI 
Gesagt, getan! Doch was passiert 
nun? Als Du die Spritkapsel einge¬ 
sammelt hast, taucht eine neue auf. 
Dies wäre ja schön, aber leider 
taucht auch noch ein Asteroid auf, 
und viel war in der Kapsel auch 
nicht drin ... 



So langsam kommt Dir der Gedanke, 
daß sich da jemand einen üblen 
Scherz mit Dir erlaubt! Frechheit! 
Da Du aber leider nicht unbedingt 
sterben willst, auch wenn es nur 
ein Scherz ist, bleibt Dir nichts 
anderes übrig, als die Jagd nach 
den Spritkapseln mitzumacben, in 
der ständigen Hoffnung, der Scherz¬ 
keks habe bald genug davon! 


Ladeanweisung 

Das Programm befindet sich auf der 
Vorderseite der Programmdiskette 
und kann vom Auswablmenü aus aufge¬ 
rufen werden. 


Bedienung 

Die Steuerung erfolgt wahlweise per 
Joystick in Port eins oder per CX- 
85 Zehnertastatur in Port zwei. Die 
entsprechenden Richtungen verstehen 
sich von selbst (4/8/6/21. 


ZONG 11/91 


Escape 

from Earth 


Niemand wacht gern morgends auf, um 
•Sie Welt in einen dunklen Schlei¬ 
er gehüllt zu sehen, in den das 
Atmen schwerfällt wie das Schwimmen 
in einem See aus Schleim. 

Die kühle Morgenluft vergangener 
Tage mischt sich mit der Ahnung an 
ein großes Ereignis. Die Ankunft. 
Folgt mir in das Tal aus tausend 
aufeinander getürmten Eisenbadewan¬ 
nen mit silbernen Füßen. Dort, am 
Ende des Tunnels, kriecht der Ge¬ 
ruch in das Reich der tausend Tem¬ 
pel. 

willkommen in der schwarzen Zone. 
Wir schicken Dich ins All. 

Im Jahre 2598 nach Christus kam es 
zur wohl größten interplanetaren 
Kollision zweier Planeten. Die 
Wucht der Explosion erschütterte 
das gesamte Sonnensystem. Starke 
Energiefelder verursachten die 
Kernschmelze fast aller Reaktoren 
unserer Erde. Auf der nördlichen 
Hemisphäre entstand ein Gebiet, das 
Oberlebende "Die schwarze Zone" 
nannten. Menschliches Leben schien 
hier unmöglich. 

Fernab von jeglicher Zivilisation 
entstand jedoch schon wenig später 
eine neue, seltsame Lebensform. 
Diese Lebewesen konnten sich so 
tarnen, daß kein menschliches Auge, 
kein Radar oder gar elektronische 
Meßgeräte sie entdecken konnte. 

Was man allerdings registrierte, 
war eine unglaubliche Steigerung 
des magnetischen Feldes um das Ge¬ 
biet. Außerdem konnte man sich 
nicht erklären, warum Sateliten- 
and Raketentrümmer aus dem All 
immer wieder in das Zentrum der 
Zone stürtzten. 

Eines Morgends entdeckten japa- 
panische Wissenschaftler eine rie¬ 
sige Rakete im Zentrum der Zone, 
die wohl aus den Weltraumtrümmern 
gebaut worden war. Gleichzeitig 
beobachtete man, daß tausende Men¬ 
schen aus den nicht konterminierten 
Gebieten, einem Sternmarscb gleich. 


ZONG 11/91 


in die schwarze Zone liefen und 
offensichtlich in der riesigen Ra¬ 
kete verschwanden. 

Diese moderne Arche Noah startete 
am 6. August des Jahres 2645 und 
brachte wenigstens einen Teil der 
Menschheit ins Paradies. 



Willkommen ln der schwarzen Zone. 
Wir schicken Dich ins All! 


Spielablauf 

Nachdem die Rakete aus der schwar¬ 
zen Zone gestartet ist, übernehmt 
Ihr das Kommando dafür. Aufgabe ist 
es, die Rakete sicher durch‘s All 
zu fliegen. Irgendwann werdet Ihr 
dann auf einen neuen Planeten 
stoßen. Dort gilt es, dem Beschuß 
auszuweichen und dann zu landen. 
Jeder Fehler, jede Berührung mit 
einem Gestirn oder einer Wand sind 
fatal! Die Zukunft der Menschheit 
hängt nur von Euch ab! 

Ladeanweisungi 

Das Spiel befindet sich auf der 
Rückseite der Programmdiskette. 
Diese kann einfach gebootet werden, 
das Spiel lädt sich dann von 
selbst. 

Bedienung 

START beginnt das Spiel. Die Rake¬ 
te wird per Joystick in Port eins 
gesteuert. Oben/Unten bewegen die 
Rakete hoch/runter, links bremst, 
rechts beschleunigt (mehr Punkte). 
Die E8C-Taste stoppt das Spiel vor 
dem nächsten Bild, ein weiterer 
Druck läßt das Spiel fortfahren. 


32 


33 








So ftwäre 


Musikbonus 


Programmart: Musikdemo 

Autor: Keaal Ezcan 


Da wir Euch in dieser Ausgabe eine 
überarbeitete Version des Spieles 
"Aquanaut" präsentieren, gibt es an 
dieser Stelle auch gleich die über¬ 
arbeitete Titelausik dazu. Viel 
Spaß beim Hören. 


Vorschau 


Bald ist es wieder soweit. Die Tem¬ 
peratur draußen sinkt beständig, 
die Tage werden kürzer und das 
Wohnzimmer immer öfter zur gemüt¬ 
lichen Stube. 

Passend zur nahenden Weihnachtszeit 
haben wir wieder eine themenreiche 
ZONG-Ausgabe zusammengestellt ... 

- Wie immer zum Jahreswechsel fin¬ 
det Ihr eine Inhaltsübersicht der 
letzten sechs Ausgaben. 

- Pür den weihnachtlichen Gaben¬ 
tisch haben wir einen lückenlosen 
Einkaufsführer mit vielen tollen 
Geschenkideen. 

- Kaiser II Autor Carsten Strotmann 
gibt sich die Ehre eines Inter¬ 
views . 

- Aktuelle Neuheiten im Test: Fan- 
tastic Journey, Low-Price Disk 
II, Defender, Trailblazer. 

- Neue Serie: Grafikentwicklung mit 
Rolf A. Specht. Lernen Sie die 
Techniken der professionellen 
Grafiker kennen. 

- Eine komplette Karte zum Super- 
Hit "Mission". 


Wer ein eigenes Dateiverwaltungs- 
Programm schreiben möchte, dem 
kommen die Programmiertips zur 
Datensortierung sicherlich gele- 

Ein weihnachtliches Grußkarten¬ 
programm, den legendären Super- 
Miner II, Tiny-Mite Compandium, 
Carrace, Memory, Christmas Hor¬ 
ror und vieles mehr findet Ihr 
auf der 12/91 Programmdiskette! 


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