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Full text of "PC Player German Magazine 1998-02"

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2-98 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 



Exklusiv: Blizzard packt aus 



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Höllischer Monster-Trip 



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DM 7,— ■ ÖS 51,- ■ SFR7,- 
LFR170,- ■ HFL 8,50 ■ LIT 10.000,- 

B 12144 E 




Die Mutter aller 3D-Shooter 



Inside Quake 2: 
Test, Cheats, Secrets 



Test: Sole Survivor 



Command & Conquer 
erobert das Internet 



3D im Voodoo-Fieber 



Vergleich: 3Dfx-Karten 
Voodoo 2: Das Interview 



Prophecy im Härtetest 



Was taugt der neue 
Wing Commander? 



» Kehraus: Spiele-Hype und nichts dahinter? ► Knatterkist... 

» Neue Straßenfeger: Test Drive 4, SODA Off Road, Streets of SimCity, Ultimate R 







Jedes 

Spiel spielen! 
Ohne komplizierte 

Tastaturbefehle!!! 



Command Card einlegen 

- Code einlesen - fertig!! 

* 

Einfach Sensorfeld drücken 
- Befehl wird sofort ausgeführt! 

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lt*T* ^l " SipupaEaktel 
- g^^/g — Eidosu.o. 

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Machen Sie Ihre Command Card selbst! 

13 Cards von Top Spielen gibts gratis dazu !( 

Take Control: www.saitok.de 



Das Kleben geht weiter 




MODEN kommen und gehen, aber auf eine Erkenntnis können sich 

Spieleheft-Macher seit Jahrzehnten verlassen: Des Lesers liebste Rubri- 
ken lauten »Tests* und »Tips Se Tricks«. Unsere Spieletests präsentieren 
wir Ihnen seit der letzten Ausgabe mit neuem "Wer- 
tungssystem und Player-typischer Beurteilungsstren- 
ge. Ergo ist diesen Monat ein redaktioneller Upgrade 
für die lieben Lösungen fällig: gestatten, hier ist 
»Player's Guide«! 

Unser neues »HEFT IM HEFT» wurde geboren, 
um das Sammeln der Spieletips möglichst einfach 
zu gestalten. Dubiose Rausschnippel- und Eigen- 
loch-Lösungen erschienen uns zu fummelig und 
halbherzig. Mit einer eigenen Tips-Zeitschrift, die 
[ ab sofort jeder PC Player beiliegt, läßt sich die 
Lösungslawine optimal bändigen: Ein sanfter 
Ruck - und schon haben Sie «Player's Guide« aus dem Stammheft ent- 
nabelt und können die gebundene Beilage separat sammeln. 

Ein vergleichsweise unscheinbares, aber inbrünstig diskutiertes Heft- 
ausstattungs -Thema ist die ART DER BINDUNG. Traditionell 
wurden die Player-Seiten mit ein paar knackigen Heftklammern in 
Reih und Glied gehalten. Aufgrund der hohen Seitensahlen mußten 
wir in den letzten beiden Monaten auf Klebebindung mit einem festen 
Heftrücken ausweichen. Und siehe da, die geleimte PC Player kam 
gut an. Verabschieden Sie sich also in Ruhe von den Heftklammem 
der Drahtbindung, die diesen Monat noch einmal zuschlagen dürfen. 
Aufgrund der engen Druckerei-Terminlage zwischen "Weihnachten und 
Neujahr mußten wir dieses Mal auf die alte Klammerbindung zurück- 
greifen. Von Ausgabe 3/98 an lassen wir es aber permanent kleben: 
Der feste Rücken wird ab nächsten Monat entzücken. 



Ihr 

PC Player-Team 





Kuit und Tumult um Quake 2: Der neue 3D- 
Shooter stellt sich im Player-Test; nützliche 
Cheats haben wir auch parat. Activision traut 
sich indes nicht, das kontroverse Spiel in 
Deutschland zu veröffentlichen. /© 




Auf diesen Tag mußten Flugsimulations-Fans 
jahrelang warten: Red Baron 2 rollt endlich 
auf das Testfeld. Wir haben Stärken und 
Schwächen der Doppeldecker-Orgie gründlich 



138 




Neben ersten Infos über den Wing-Comman- 
der-Film haben wir das neueste Spiel der 
Serie im Test. Phänomenale 3D-Grafik macht 
Wing Commander Prophecy zum Erlebnis. 86 



Für viele Kenner ist Indiana 
Jones and the Fate of Atlantis 

das knackigste und kniffligste 
Abenteuerspiel der ruhmreichen 
LucasArts-Firmengeschichte. Da: 
aufregende Grafik-Adventure 
mit Leinwandheld Indy Jones 
finden Sie diesen Monat auf 
der CD-ROM von PC Player plus. 
Greifen Sie zu Hut und Peit- 
sche, und entdecken Sie den 
versunkenen Kontinent Atlantis mit diesem 
Spieleklassiker, den wir Ihnen als komplett 
deutsche Votlversion präsentieren. 






Nachschub für Action-Freaks: »Quake 2« ist hart, schön und 
schnell. Wir haben den Test und ein paar Cheat-Codes. 





P 




Spiele-Geniestreich 
Ladenhüter: Haben die Hoff- 
ngsträger der letzten Weihnachts- 
saison alle Erwartungen erfüllt? 



Ohne 3Dfx-Karte kommt 
kaum ein Spieler mehr 
aus. Wir unterziehen die 
iktuellen Modelle 
rgleichstest. 



182 




Höllisch was los in der Unterwelt: Bei einem Blizzard-Besuch ergatterten 
wir exklusive Detailinfos zu »Diablo 2«. 



24 



Die Knatter- 
kisten steigen 
wieder auf: 
»Red Baron 2« 
ist grafisch 
schnell und at- 
mosphärisch 
gelungen. 





»Wing Commander Prophecy« räumt ab: Fulminante 
Weltraum -Actio n mit bahnbrechender 3 D-Grafik. 



86 




1 



Command & 
Conquer goes 
online: »Sole 

Survivor« 
schickt Ihre 
Truppen ins 



Internet. 



198 



Im neuen Gewand präsentieren wir 
Ihnen die Tips&Tricks: Der 32-seitige 
»Players Guide liegt PC Player als 
eigenständiges Heft bei. - M _ 

105 



Tips & Tricks 



Tomb Haider 2 4 

Seifen Kingdoms 10 

Imperialist) 12 

Honkey Island 3 14 

Resident Evil, Lösung 20 

Fallout 26 

NBA Hang Time 30 

NHL Hockey '98 30 

Bleifuis Fun 30 

Need for Speed 2 SE 30 

Oveiboard 30 

Resident Evil, Hex-Codes 30 



Anlauf seite 22 

Comdex Fall 97 

Heiße Hardware aus Las Vegas 38 

Die PC-Player-firuft 51 

lenhardt lästert 51 

Neue Software 50 

Hitparaden 68 



Previews 



Diablo 2 

Auf Teufel komm' raus 24 

Wing Commander 

The Movie 36 

Wattraft Adventure 

Die Leiden den jungen Ork 32 

Armor Command 42 

C&C: Commando 40 

Die by the Swotd 40 

Falton 4.0 44 

ledi Knight: Hysteries of the Slth ..46 

Lady, Hage and Knight 46 

H.A.X.2 40 

H1 TankPlatoon 2 44 

Powerboat Rating 42 

Pro Pilot 46 

Tex Murphy: Overseer 42 



( , 

Anlaufseite 181 

Test: 3Dfx-Karten 182 

3Dfx-Lexikon 186 

Voodoo-2-Update: 

Das Interview 188 

Test: MS Sldewinder 3D pro plus 

Der neue Microsoft-Joystick 189 

Keine Panik: 

DOS-Speicher freimachen 190 

Technik Treff 206 



Rubriken 



CD-ROM-Inhalt 10 

Bizarre Anwendung 

Runen - Cyberrunes 196 

Bugreport 180 

Editoiial 5 

Finale 216 

Hall of Farne 

Lady Bug 178 

Impressum 68 

Inserentenverzeichnis 213 

Kid Paddle Comic 214 

Leserbriefe 210 

PC Player Index 73 

PC Player persönlich 70 

So werten wir 72 

Vorschau 215 



Specials 



r^ 



5 Fragezeichen, Teil 2 

Spieteszene-Gurus erinnern sich 56 



Spiel-Hype und Wirklichkeit 

Kehraus 

Hype '98 



.58 
.64 



Spiele-Tests 



3rd Millenium 168 

Balance of Power 102 

Balls of Steel .'.-.". 172 

Battlespire 170 

Blrthrlght 1S6 

Blaster 103 

tombat Chess 176 

Dogday 154 

F/A 18 Korea 144 

Final Liberation 166 

night Unlimited 2 142 

GN1P 159 

lourneyman Projett 3 150 

KKNDXtreme 92 

Lords ol Magic 146 

Mephisto Genius 98 Gold Edition ..177 
Nontezuma - 

Der Fluch der Azteken 153 

NHlOpenlte 164 

Ostfront 173 

ood: Back to Hell 162 

Politita 152 

Ouake2 76 

Hebel Moon Aising 85 

Red Baron 2 138 

Shadow Master 169 

Sign of the Sun 84 

Skull, The ! 163 

Soda Offroad Rating 160 

streets of SimCIty 104 

Suit.The 163 

Taketu 151 

Test Drive 4 98 

Ullimate Rate 100 

Warwind 2 174 

Wing Commander Ptophety 86 

Winter Rate 30 165 

World Wide Ballt 1G2 

Z: Expansion-Set 167 



J 



( S 

Anlaufseite 197 

C&C: Sole Survivor 198 

AirWarrior 200 

Spiele-Erweiterungen im Internet 

pod, TotaL Annihilation 201 

Ultima Online 202 

Surfbrett 204 

Technik Treff online 205 



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PC PLAYER 2/98 



AB JETZT Gl 
NUR NOCH 



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Los. Angeles ? November 2813. Eine Spezialeinheit der Polizei? sogenannte Bleu 
diese Replikanten aufzuspüren und aus dem Ve 
- Erstmalig: Echtzeit-Storyline-Engine? bei jecL™ 

Noch nie dagenesene hochauf lösende 3D-Echtzeit-Render-Grafik in 16 ?S Millic 
■ Filmreife? nahtlos in das Sameplay integrierte Kamer aschuenks 
L; Revolutionäre künstliche Intelligenz 

über 710 in Echtzeit berechnete Charaktere? die unabhängig voneinander ag: 
= über 18@ Locations? die die Endzeitstimmung des futuristischen Los Angele 
* Blade Runner bietet die aufwendigsten Licht- und Spezialeffekte aller Zeit 



■tzt. aach erhältlich: Tyrell Eros» > 



ce-Remiae des original 



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EIN SPIEL 


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ich Replikanteru die sich illegal auf der Erde befinden. Sie haben den Au 
Doch Vorsicht: Nichts ist? wie es scheint - und nichts scheint) nie es i* 




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SO BENUTZER 
DIE CD-ROM 



SIE 



■ Alle Demos starten Sie am ein- 
fachsten übet unser neues Windows- 
Menüsystem. Wenn Sie die CD unter 
Windows 95 in Ihr CD-ROM-Laufwerk 
einlegen, startet das Menü meistens 
von seihst. Ansonsten führen Sie ein- 
fach das Programm GO.EXE im ober- 
sten Verzeichnis der CD aus. 

■ Auf der CD finden Sie links die 
Buttons für die Navigation auf der 
CD. Egal, in welchem Menü Sie sich 
gerade befinden: Ein Klick auf den 
jeweiligen Button genügt, um den 
Bereich zu wechseln. In der Demo- 
Sektion bekommen Sie nun zu jedem 
Demo eine kurze Diashow vorgeführt. 

■ Sie wollen Demos, Patches & Co. 
nicht über die CD-Oberfläche, son- 
dern lieber per Hand installieren 

wollen? Für diesen Fall haben wir in 
der Übersicht auf dieser Seite die 
Verzeichnisse sowie die Startpro- 
gramme der einzelnen Spiele zusam- 
mengetragen. Hier erfahren Sie 
auch, wo sich die Videos auf der CD 
befinden und wo Treiber und andere 
Tools liegen. Bei Problemen mit der 
CD richten Sie Anfragen bitte an fol- 
gende E-Mail-Adresse: 
cdromPCP@aol.com 
oder per Post an: 
WEKA Consumer Medien GmbH, 
Redaktion PC Player, Stichwort: 
CD-ROM 2/98, Gruber Str. 46a, 
85586 Poing 



cd-inhalt 



Staunen Sie über die neue Wing-Commander-Demo, tüf- 
teln Sie sich durch ein komplettes Indy-Adventure, 
und sehen Sie in unserer Video-Dokumentation, ob 
moderne Rennspiele den Elchtest bestehen: Auf der CD- 
ROM von PC Player plus tummeln sich über 600 MByte 
Nützliches und Spaßiges für Ihren PC. 



INHALT 

Vollversion 

Indiana Jones 4 - Fate oi Atlantis 

Spielbare Demos 

Age Dt Empires 

Battles ol Hannibal 

Dark Reign 

Das 3. Millennium 

laik Nicklaus Golf 5 

Lords of Magic 

Manxx TT 

Pandemonium 2 

Sid Meier's Gettysburg 

TOCA Touring (ar Champlonship 

Wing Commander Prophet» Füll Demo 

Youngblood 

Videos 

Multimedia Leserbriefe (6:23) 
Blade Runner (1:52) 
F1 Raclng Simulation (1:35) 
Flight Unlimited (0:53) 
Quake 2 (1:28) 

Online-Dienste 

AOL (Windows 95) 

CompuServe (Windows 95) 
CompuServe (Windows 3.x) 
Metronet (Windows 95) 
Metronet (Windows 3.x) 
T-Online (Windows 95) 



P L U S - C D 



\DEMOS\AOE\MSAOE.EXE 

\DEMOS\HANDEMO\HANDEMO.EXE 

\DEMOS\DARKR\DKRDEMO.EXE 

\DEMOS\3RDM\3M.EXE 

\DEM0S\JACKN\JN5DEM0G.EXE 

\DEM0S\L0M\L0R0S01.EXE 

\DEMOS\MANXX\MANX.EXE 

\DEM0S\PANDE2\SETUP.EXE 

\DEMOS\SIDM\SMGDEMO.EXE 

\DEMOS\TOURDEMO\TOURDEMO.EXE 

\DEMOS\WC5\WCPDEM0.EXE 

\DEM0S\Y0UNGBL0OD\Y0UNG95.EXE 



WIDE0S\MMLB9802.AVI 

WIDEOS\BLADERUN.AVI 

WIDE0S\F1RS.AVI 

\VTDE0S\FU2.AVI 

\VIDE0S\QUAKE2.AVI 



\0NLINE\A0L30\A0LSETUP.EXE 

\0NUNE\CSERVE\CS3O2\SETUP.EXE 

\ONUNE\CSERVE\WINCIM\SETUP.EXE 

\ONUNE\METR0NET\SETUP.EXE 

\0NLINE\METR0NET\WIN31\SETUP.EXE 

\ONIiNE\TJNLINE\SETUP.EXE 



Patches, Updates und Missionen 

Alle Dateien finden Sie unter \PATCHES in den jeweiligen Unterverzeichnissen. 



10 



PC PLAYER 2/98 



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I/o 7 1 version 



Indiana Jones 

and the Fate of Atlantis 



Installation 

1 . Starten Sie das Menü- Programm 
unserer CD-ROM (erscheint bei akti- 
viertem Autostart unter Windows 95 
automatisch nach Einlegen der CO). 

2. Wählen Sie den Menüpunkt »Voll- 
version Itifly 4«. 

3. Ein DOS-Fenster erscheint. 

4. Nun müssen Sie sich entscheiden, 
ob Sie Indy 4 von der CD spielen wol- 
len (es werden nur die gespeicherten 
Spielstände auf die Festplatte kopiert) 
oder ob Sie das gesamte Spiel auf 
Ihre Festplatte ziehen wollen (benötigt 
rund zehn Mbyte). 

5. Nach der Angabe des Ziellauf- 
werks und des gewünschten Ver- 
zeichnisses wird das Spiel installiert. 

6. Starten Sie die MS-DOS-Eingabe- 
aufforderung und begeben Sie sich in 
das Verzeichnis, in dem sich unsere 
Vollversion befindet. 

7. Geben Sie »atlantis« ein. 

8. Nun startet das Spiel und Sie fin- 
den sich in der Kopierschutzabfrage 
wieder. Alle Codes für die Steinräder 
finden Sie auf der nächsten Seite. 

9. Suchen Sie nach der angebenen 
Seitenzahl und den Positionen der 
einzelnen Räder. 

Richten Sie diese richtig aus, klicken 
Sie anschließend auf den Knopf in der 
Mitte der Scheibe. 



Eines der wohl besten Adventures aller 
Zeiten ziert diesen Monat die CD-ROM von 
PC Player plus. Bei »Indiana Jones and 
the Fate of Atlantis« erwarten Sie knacki- 
ge Rätsel und eine spannende Story. 

Die Fachpresse war seinerzeit begeistert, aLs 
LucasArts dem Kinohelden Indiana Jones eine 
Abenteuer-Verlängerung bescherte. Stimmungs- 
volle Grafiken und schöne 
Rätsel hoben den SpieLspaß 
bei »Indiana Jones and the 
Fate of Atlantis« in unge- 
ahnte Höhen. 
Die Bedienung ist dabei 
sehr einfach gehalten. Mit- 
tels der abgebildeten Ver- 
ben verbinden Sie verschie- 
dene Gegenstände, öffnen 
Türen oder sprechen mit 
wichtigen Charakteren. Besonders komfortabel 
ist die rechte Maustaste. Mittels dieser wenden 
Sie die im Moment sinnvoLle Aktion an. So ist bei 
Türen diese Taste mit »öffnen« beLegt. 
Für die nötige Motivation sorgt die für Indiana 
Jones typische Atmosphäre. Nachdem der HeLd 
nach kurzer Spielzeit den sauberen Anzug gegen 
sein abenteuerliches Outfit ausgetauscht hat, 



Mit einem aus Pappe gebastel- 
ten Geist bringen wir den öden 
Vortrag über Atlantis zu einem 
wohlverdienten Ende. 





Dieses sagenumwobene Emblem ist der Schlüssel 
zum mystischen Atlantis 



Nicht nur schwierige 
Puzzles, sondern auch 
die eine oder andere 
Prügelei will gemeistert 
werden. 



müssen Sie sich mit 
der Peitsche übertiefe 
Schluchten schwin- 
gen. Damit auch Ein- 
steiget ihre Freude 
haben, hielt LucasArts 
die Rätsel zwar anspruchsvoLl, aber stets logisch. 
Besondere Aufmerksamkeit\erdienen die drei 
unterschiedlichen Lösungswege. Je nach gewähl- 
tem Pfad liegt der spielerische Schwerpunkt auf 
DiaLogen, Puzzles oder Action-Einlagen. Welchen 
Weg Sie auch wähLen mögen, alle HandLungs- 
stränge führen schlußendlich zum sagenumwo- 
benen Inselstaat Atlantis. (ps) 



tastatur-kommandos 


«J 


Menü zum laden und speichern 


«J 


Neu beginnen 


Leertaste | 


Pause 


JAIt|und x| 


Beenden 


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Textgeschwindigkeit langsamer 


□ 


Textgeschwindigkeit schneller 








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THE CURSE OF 




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GOLD 
PLAYER 



81/7 85 29 60, Fax. 81/7 



71 11 • Profisoft GmbH, Tel. 0541/12 20 65, Fax. 0541/12J 

23/5 65 10, Fax. 55 23/6 47 94 



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Codeabfrage 



für die Vollversion 



Indiana Jones and the Fate of Atlantis 



Nachstehend sehen Sie sämtliche Steinräder und Seitenzahlen 

die benötigt werden, um das Spiel zu starten. Für genauere Informationen 

werfen Sie bitte einen Blick in die vorherige Seite (15). 



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Telefax (030) 794 72 199 

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Die Top-Demos des Monats 



Spielbare Demo 

Lords of Magic 




Machen Sie 
sich auf 
erheblichen 
Widerstand 
durch die 
Hausbeset- 
ze r gefaßt. 



Sind Sie auch in der falschen Zeit 
geboren? Würden Sie viel Lieber 
gegen das Böse kämpfen, als täg- 
lich in die Arbeit zu fahren? Dann 
ist Sierras Strategie-Opus Lords of 
Magic genau das richtige für Sie. 
Mit dieser Demo werden Sie zum 
Führereines Elfen-Heeres. Führen 
Sie Ihre Mannschaft in die Seh Lacht 
gegen den bösen Fürsten des Todes. Ihr erster Auftrag in die- 
ser Demo: den Elfen-Tempel wieder unter KontroLLe zu brin- 
gen, denn ohne den Bau bekommen Sie keinen.Nachschub an 
Kämpfern. Auf dem Weg dorthin finden Sie zahlreiche ande- 
re Schauplätze, in denen Sie Ihre Schwert- oder Zauberkräf- 
te in Echtzeit- Kämpfen beweisen. Gesteuert wird während des 
Kampfes in bester Command&Conquer-Manier: Fassen Sie 
Gruppen von Kämpfern zusammen, indem Sie eine Box mit der 
Maus aufziehen. Klicken Sie anschließend auf einen Gegner, 
um diesen anzugreifen. Aber passen Sie auf den Elfen-Führer 
gut auf: Fällt dieser im Kampf, ist das Spiel zu Ende. 



Titel: Lords of Magic • Genre: Strategiespiel 
Hersteller: Sierra 

Festplatten bedarf: 17 MByte * Minimum-Anforderung: 
Pentium/100, 16 MByte RAM, DirectX 5 
Verzeichnis: \DEM0S\L0M\L0RDS01.EXE 



Spielbare Demo 

sid Meiers Gettysburg 




Man darf schon 
mal gespannt 
sein, wenn sich 
der Großmei- 
ster aller Spie- 
Leentwickler 
einen Kind- 
h eitstra um 
erfüllt. So 
geschehen mit 
Gettysburg von 
Sid Meier (Civi- 
Lization, Pirates, Railroad Tycoon). Mit dieser Demoversion 
werden Sie zum FeLdherren im amerikanischen Bürgerkrieg. 
Sie können Ihre Truppen in Echtzeit über das Schlachtfeld het- 
zen. Versuchen Sie Ihren Feind einzukesseln, Kanonen mit der 
schnellen KavaLlerie anzugreifen oder sich an einem Ftußlauf 
zu verschanzen. Den strategischen Möglichkeiten sind keine 
Grenzen gesetzt - dafür der Motivation der Soldaten, die nicht 
besonders viel von Kadavergehorsam halten. 



Bei Sid Meier's Gettysburg wird das Mauspad 
zum Feldherrnhügel. 



Titel: Sid Meier's Gettysburg • Genre: Ecfitzeit- 
Strategie ■ Hersteller: Fireaxis • Fest platten bedarf: 
18 MByte • Minimum-Anforderung: Pentium/90, 
lfi MByte RAM, DirectX 5 
Verzeichnis: \DEMOS\SIDM\SMGDEM0.EXE 



Spielbare Demo 



Wing Commander Prophecy 



Schon auf der letzten CD hatten wir eine Demo zu Wing Com- 
mander Prophecy. Dabei handelte es sich aber nur um eine 
sogenannte »TechnicaL Demo«, also eine Art Kompatibilitäts- 
test der Programmierer. Diesen Monat haben wir für Sie die 
saftige »Füll Demo«, in der Sie nicht nur drei volle Missionen 
spielen können, sondern auch noch einige ZwischenfiLme 
sehe. Mit einer 3D-Karte im PC werden Sie aus dem Staunen 



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Wählt alle Waffer 



Schaltet durch dii 



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Wählt das nächstgelegene Ziel 



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nicht mehr heraus- 
kommen. Noch nie 
hat man den Welt- 
raum so detailreich 
gesehen: Sternen- 
nebel, Lensflare- 
Effekte und PLane- 
ten verwöhnen das Auge. Selbst Raketen fliegen jetzt mit 
deutlich erkennbaren Rauchspuren durchs All. 



Heben Sie ab mit dem neuen Wing Comman- 
der: Noch nie war das Weltall schöner. 



Titel: Wing Commander Prophecy • Genre: Weltraum- 
Artion • Hersteller: Origin ■ Fe st platten bedarf: 
keine Installation notwendig ■ Minimum-Anforderung: 
Pentium/133, 32 MByte RAM, DirectX 5 
Verzeichnis: \DEM0S\WC5\WCPDEM0.EXE 



PC PLAYER 2/98 



PLAftK 



Noch mehr 
Demos 

Pandemonium 2 



Nikki und Fargus können Sie 
in dieser Demo durch ein 
komplettes Level springen 
Lassen. Die Landschaften 
sind dabei recht surreal 
ausgefallen und entspre- 
chend bunt. Auf jeden Fall 
wird gehobene Jump-and- 
run-Kost geboten. Bevor es mit der Hüpferei losgehen kann, 
brauchen Sie unbedingt einen 3D-Beschleuniger mit 3Dfx- 
Chipsatz und die neuesten DirectX-Treiber (Version 5.0). 




Genre: Geschicklichkeit 
Hersteller: Crystal Dynamics 
Festplattenbedarf: 17 MByte 
Verzeichnis auf der CD: \DEM0S\PANDE2 



Das 3. Millennium 



Mit Das 3. Millennium kön- 
nen Sie Ihre Fähigkeiten als 
Politiker unter Beweis stel- 
len. Es geht darum, zufrie- 
dene Bürger zu haben, ohne 
sich von seinen Gegnern 
unterbuttern zu lassen. 
Ihnen steht nicht weniger 
als die ganze Erde zur Verfügung. Ihre Aufgaben reichen von 
der Ressourcenverwaltung bis hin zur Kommunalpolitik. 




Genre: Strategiespiel 

Hersteller: Cryo 

Festplatten bedarf: keine Installation notwendig 

Verzeichnis auf der CD: \DEM0S\3RDM 



Battles of Hannibol 





.... ... sr/.« ■»■! 

"**..t.t.j.t..** " 

geht es rundenweise auf Hexf 
ten von Hannibal sind Stratec 
stürmen ist kein Blumentopf z 


rung kann man nun die 
Schlachten des großen Han- 
nibal nachvollziehen, der 
den Römern damals gezeigt 
hat, was ein Elefant außer 
trompeten so alles kann. 
Mit zahlreichen Einheiten 
Idern zur Sache. Die Schlach- 
te pur: Mit wildem Drauflos- 
j gewinnen. 



Genre: Strategie 
Hersteller: Interactiv Magic 
Festplattenbedarf: 20 MByte 
Verzeichnis auf der CD: \DEM0S\HANDEM0 



PC PLAYER 2/98 



§ MEDIA. WORLD 

*3 Gesel lschaft f ür Hard- und Sof twarevertrieb mbH 
S 24 Std.-BesteH-Service: ^ 

JK Tel. 089/99 73 81 33-34 

LU Fa 

5Jf e-mail Media_World@msn.com 0st zso 

^^ Ladenge schaft: Ismaninger Str. 136 -81675 München 



ofthe Empire [3DfK] 

rk WinDS |MMX 3D(. 



Prophecy [3Df*l 



?985 NBAHangtime Wiii95 , 
59.96 MBA LiubSS Bis-.^MII :"im!fi 






in Ftlghts DV 19.95 



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die PifiäVtt 



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Age of Empires 



Wem Echtzeit-Strategie mit 
Tesla-Spulen und Lasertür- 
men zu modern erscheint, 
_ der ist bei Age of Empires 
flfe 1 t * genau richtig. Hier geht es 

^5^~ 1 mit Le 9 10nären ' B <>gen- 

^■Bj? D £.' schützen und Galeeren 

^^ gegen den Feind. Vor Lauter 

Freude an den äußerst gelungenen Animationen darf man aber 
die Ressourcen beschaff ung nicht aus den Augen verlieren. 
Schicken Sie also immer ein paar Arbeiter zum Holzhacken, 
Steine klopfen oder Gold schürfen. 




Genre: Echtzeit-Strategie 
Hersteller: Microsoft 

Festplatten bedarf: 35 MByte 
Verzeichnis auf der CD: \DEM0S\A0E 



Manxx TT superbike 



Auch für den vom Wetter 
hart gebeutelten Motorrad- 
Liebhaber findet sich die 
richtige Demo auf unserer 
CD: Mit Manxx-TT kann man 
so richtig Gummi geben. 
Dabei Legt das Spiel weniger 
Wert auf die genaue Simula- 
tion des Fahrverhaltens als auf Action und Tempo. Die Steue- 
rung fällt simpel aus: Alles läßt sich mit den vier Cursortasten 
erledigen. Zurückhaltung ist dabei nicht angesagt: Geben Sie 
Vollgas, denn Ihre Mitfahrer tun das gleiche. 




Genre: Renn spiel 
Hersteller: Psygnosis 
Festplattenbedarf: 15 MByte 
Verzeichnis auf der CD: \DEMOS\MANXX 



Park Reign 




Kampfelefanten etwas fehl am 
Gesteuert wird in bekannter 
Klicken Sie auf eine Einheit mit 
zu selektieren. Mit einem Klick 
wird dann der Angriffsbefehl g« 


Wie bei Ages of Empire geht 
es auch in Dark Reign um 
schnelle, strategische Ent- 
scheidungen. Allerdings 
wären in diesem Szenario 
aus Kampfgleitern, Laser- 
panzern und andern High- 
Tech-Waffen die netten 

Platz. 

Command&Conquer-Manier. 

der Linken Maustaste, um sie 

auf eine gegnerische Einheit 

geben. 



TOCA Touring Cor Championship 



Genre: Echtzeit- Strategie 
Hersteller: Attivision 
Festplatten bedarf: 20 MByte 
Verzeichnis auf der CD: \DEMOS\DARKR 



Bei TOCA geht es in der Tou- 
renwagen- Welt m eiste r- 
^^^. schaff um Sekunden. Ganz 

HbWNL. •m^m^^I ' m Ge 9 ensat2 zur Formel 1 
2*CTS ££, I kann man mit den Touren- 

I wagen deutlich beherzter 
1 umgehen. 
wr -~ -^^■»- f'4tB^ Die seriennahen Gefährte 

vertragen schon mal die ein oder andere Delle, ohne daß gleich 
das Schiedsgericht zu schreien anfängt. Sprich: Wenn jemand 
vor Ihnen auf der Ideallinie fährt, ist er selbst daran schuld. 
Ein Schubser im richtigen Augenblick und schon ist die Fahrt 
wieder frei. 



Genre: Renn spiel 
Hersteller: Code Masters 
Festplattenbedarf: 16 MByte 
Verzeichnis auf der CD: \DEM0S\T0URDEM0 



Jack Nicklaus Golf 5 



Youngblood 



Nachdem das Wetter 
draußen eher bescheiden 
ist, kommt Jack Nicklaus 
mit seiner neuen Golfsimu- 
lation gerade richtig. Mit 
dieser Demo können Sie sich 
die Wartezeit auf den Früh- 
ling ganz prächtig verkür- 
zen. Wählen Sie einfach einen Kurs aus, zielen Sie in Richtung 
Loch, und schlagen Sie nach Herzenslust auf die kleine weiße 
Kugel ein. Die Steuerung ist ebenso einfach wie effektiv: 
Klicken Sie mit der Maus an, wo der Ball hingehen soll. Mit der 
Space-Taste leiten Sie den Schlag ein. 
1 




Genre: Golf "Simulation 

Hersteller: Accolade 

Fest platten bedarf: 40 MByte 

Verzeichnis auf der CD: \DEMOS\JACKN 



~s<?-S£S?xs BaBm &Bt Echtzeit-Abenteuer im 
Superhelden-Stil werden 
Ihnen bei Youngblood gebo- 
ten. Mit drei Helden ziehen 
Sie durch ein surrealisti- 
sches Demo-Level gegen 
Ihre Gegner zu Felde. Die 
Auswahl an Waffen reicht 
dabei von Laserpistolen bis hin zu Handgranaten. Dieses 
Werkzeug ist aber auch dringend nötig, da diverse Monster 
Ihren Weg kreuzen. Wählen Sie Ihren Kämpfer mit einem 
Rechts klick aus, und sagen Sieihm dann mit einem Linksklick, 
wohin er gehen oder wen er angreifen soll. 




Genre: Action- Ad venture 
Hersteller: GT Interactive 
Festplattenbedarf: keine Installation notwendig 
Verzeichnis auf der CD: \DEH0S\ YOUNGBLOOD 



PC PLAYER 2/98 



+++ die PC^iÄYiÄ 



die KMdülccf 



PC-Player-Datenbcmk 



SIMULATION 




Da sich Sternchen und Punkten nur schwer vereinbaren las- 
sen, haben wir auf dieser CD unsere Wertungs- Datenbank 
zweigeteilt. Mit einem Klick auf den Button »Datenplayer« 
erscheint ein Mim'menü, in dem Sie auswählen können, ob 
Sie Spieletests des Jahrgangs '97 oder von 1998 recher- 
chieren wollen. Die 97er-Spiele wurden noch mit einem bis 
fünf Sternen bewertet, ab Ausgabe 1/98 geht es mit dem 
Punktesystem von 1 bis 100 weiter. 
Die Bedienung des Datenplayers ist einfach: Tippen Sie 
nur den gesuchten Spieletitel in das Einga- 
befenster unter der Liste ein, und schon ist 
der zugehörige Datensatz markiert. Ein Klick 
auf den Datensatz zeigt Ihnen nicht nur 
einen Screenshot aus dem Spiel, sondern 
noch weitere Informationen. So können Sie 
zum Beispiel sofort feststellen, in welcher 
Ausgabe das jeweilige Spiel getestet wurde. 
Für den nächsten Monat versprechen wir 
Ihnen übrigens einen gründlich general- 
überholten Daten player, der mehr Detailin- 
fos zu den einzelnen Einträgen bietet. 



Im Tools-Menu: 



Patches, Missionen, Einheiten 

Hinter dem Menüpunkt »Tools« verbergen sich viele 
nützliche Programme. Schwerpunkt bei dieser Aus- 
gabe sind, passend zum 3 Dfx- Karten -Test, Patches 
für aktuelle Spiele. Eine ganze Reihe von Program- 
men Läßt sich damit auf 3Dfx-5upport nachrüsten. 
Ebenso unter diesem Menü zu finden: brandneue 
Einheiten für Total Annihilation, Incubation-Missio- 
nen und Updates für diverse Spiele. 

Frisch von unserer CD: 

Möbeln Sie Total Annihilation 

mit neuen Einheiten auf. 




Auf der CD-ROM finden Sie neben allerlei 
Bits und Bytes auch exklusive Video-Pro- 
duktionen aus unserem Aufnahmestudio 
Poing. In der Abteilung Test-Player stellen 
Ihnen unsere Redakteure diesmal Quake 
2, Fl Racing Simulation, Flight Unlimited 
2 und Blade Runner vor. So können Sie 
sich schnell einen Eindruck von Animation 
und Sound der Titel machen. 
Für Freunde ausgewachsener Albern- 
heiten gibt es jeden Monat die »Mul- 
timedia Leserbriefe«. In diesen 
Videos nehmen wir die Spieleszene 
kräftig auf den Arm und bieten sen- 
sationelle Einblicke in die intimen 
Geheimnisse der PC- Play er- Redaktion 
Um die Videos zu studieren, klicken 
Sie einfach auf den Button »Videos«. 
Wählen Sie dann den gewünschten 
Clip aus, und der Spaß geht los. Mit 
den Tasten unter dem Abspielfenster 



PC PLAYER 2/98 



dürfen Sie das Video anhalten und Bild für 
Bild vor- und zurückschalten. 
Sie können die Clips natürlich auch über 
die Medien-Wiedergabe von Windows 95 
starten. Unsere Videos benötigen keinen 
speziellen Treiber und lassen sich auf 
jedem Windows-95-System problemlos 
anschauen. 



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DQDDD 1 





Mariin Schnelle 



■ Gute Nachrichten für Blue- 
Byte-Fans: Noch vor Weihnach- 
ten ' 98 kommt »Die Siedler 3« 
in den Handel. Welche neuen 
Optionen im Spiel stecken, war 
den Mülheimern nicht zu 
entlocken, optisch macht es 
jedoch einen vielversprechenden 
Eindruck. 




Wieder viele kleine werkelnde Kerlchen: 
Die Siedler 3 



■ In Zusammenarbeit mit Grem 
lin will Fox Interactive 1998 
unter dem Namen FOX Sports 
vier Sporttitel veröffentlichen, 
darunter ein Tennis-, ein Golf- 
und ein Fußballspiel. 



Selbst für Branchenkenner werden die Verflechtungen der einzelnen 
Spielehersteller samt zugehöriger Vertriebe immer undurchsichtiger. 
Dieser Konzern fusioniert mit jenem, Entwicklerteams werden von 
Publishern geschluckt. Jüngstes Beispiel: die geplante Übernahme von 
MicroProse (MPS) durch GT Interactive. 

Ziemlich genau zwei Monate später wurde das Vorhaben abgeblasen, GT 
kaufte die avisierten 80 Prozent der Mi croProse-Aktien doch nicht. 
Presseerklärungen beider Firmen zitieren ihre CEOs (Chief Executive 
Officer) mit den Worten: »Wir sind uns darüber einig, daß dies nicht 
der richtige Zeitpunkt für einen Zusammenschluß unserer Firmen ist«, 
so Ron Chaimowitz (GT) und Stephen M. Race (MPS). Ein Grund mag darin 
liegen, daß ziemlich direkt nach der Verkündung der Übernahme am 
5.10.97 die Werte der GT-Aktien in den Keller fielen. Insider munkel- 
ten über die schwache momentane Lage von MicroProse: Der Publisher hat 
für das wichtige Weihnachtsgeschäft keinen einzigen starken Titel im 
Programm, wichtige Produkte wie »Falcon 4.0«, »MechWarrior 3« und 
»MechCommander« erscheinen erst im Frühling 1998 oder noch später. Und 
tatsächlich war in den Tagen nach Absage der Übernahme eine leichte 
Aktien-Erholung bei GT zu beobachten. 



Auch wenn diese Übernahme erstmal auf Eis liegt, ist sie exemplarisch 
für einen Trend: Um bestehen zu können, schließen sich kleinere 
Publisher zu größeren zusammen. Mir persönlich gefällt der Gedanke 
ehrlich gesagt nicht, eines wundervollen Tages nur noch Programme zu 
bekommen, die aus dem einzigen noch bestehenden, gigantisch großen 
Softwarehaus kommen. All das erinnert an den »Großen Automatischen 
Grammatisator« des englischen Schriftstellers Roald Dahl . Aber wir 
wollen nicht zu schwarz sehen, denn es gibt genug Entwickler, die zu 
groß gewordene Spielefirmen verlassen und etwas Eigenes auf die Beine stellen. Mehr Krea- 
tivität, weniger Bürokratie - das war die Motivation für die Gründungen von Firaxis (Sid 
Meier), Digital Anvil (Chris Roberts) oder Lionhead (Peter Molyneux). 

Nicht vergessen: Sie können heiße Insider-News oder spannende Neuigkeiten bei uns loswer- 
den. Unter der Adresse mschnelle@wekanet.de erreichen Sie Ihren News-Redakteur direkt. 



Ihr 
Martin 



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Preview: Diablo 2 



Auf Teufel 
Komm' raus 




Bei Blizzard ist wieder der 
Teufel los - und diesmal 
hat er sogar noch Ver- 
stärkung mitgebracht! 
»Diablo 2« will mit 
einer gewaltigen 
Spielumgebung, neuen 
Charakteren und der 
kombinierten dämoni- 
schen Bosheit von 
drei Höllenfür- 
sten an den 
Erfolg des Vorgän- 
gers anknüpfen. Wir waren für Sie 
vor Ort und berichten direkt aus 
Blizzards kalifornischem Haupt- 
quartier. 

Es ist schon erstaunlich, wieviel Planung und Liebe 
zum Detail manche Firmer in cie Entwicklung rir.es 
Spiels stecken. Sc ve-fügt Diablo Daer eine Hnter- 
grumlgesdrichte, d'c sich wie ein Fantasy-Roman I est 
urd wesentlich ausführlicher ist als de kurze Ein- 
funrung, me im Spiel präsentiert wird. Der StGryauf- 
wand wurde aus gutem Grunde betrieben jm e : n glaub- 
würdiges und in sich logisches Spieluniversum zu schaf- 
fen, in dem Kontinuität und erfolgreiche Fortsetzungen 
gewährleistet sind. 




Da Diablo 2 noch etwa ein Jahr lang in der Entwicklung 
stecken wird, gibt es noch keine freigegebenen Bild- 
schirmfotos. Die Programmierer verrieten uns aber, daß 
gegenüber dem Isometrie-Look des Vorgängers (hier im 
Bild) keine drastischen Änderungen zu erwarten sind. 



Kleine 
Diablo-Historie 

Diablo, Mephisto und Baal 
kämpfen seit Beginn der 
Zeit gegen die Mächte 
des Himmels um 

eine bessere Ausgangsposition für Armaged- 
don, die finale Schlacht zwischen Gut und Böse. Außer- 
halb ihrer natürlichen Elemente verlieren sowohl 
Dämonen als auch Engel einen Großteil 
Ihrer Kräfte, deshalb wurde die Erde 
als Schlachtfeld bestimmt. Da 
jedoch Dämonen nicht vielvon Fair 
Play halten, suchten die drei 
Brüder nach einer Möglich- 
keit, ihre Gewinnchancen dispropor- 
tional zu erhöhen. Die bot sich in Form 
dersterb liehen Seelenan, die gewissermaßenals leben- 
de Energiebehälter benutzt und bei Bedarf angezapft 
werden können. Unter normalen Umständen müßten 
die Armeen entweder in den Himmel oder die Hölle 
zurückkehren, um sich wieder zu stärken, 
Allerdings verfügen nichtalleSterbLichen überden nöti- 
gen Energiespeicherplatz. Nur die tapfersten und stärk- 
sten unter den Menschen eignen sich dazu. Im ersten 
Teil nahm Diablo zunächst Besitz von Prinz Albrecht und 
dann von Erzbischof Lazarus. Mit deren unfreiwilliger 
Hilfe schuf er sein unterirdisches Reich und rekrutier- 
te seine Armee des Boseri. Diabios Logik: 
Sollte es einem Menschen gelingen, sich 
bis zu ihm vorzukämpfen, müßte es sich 
bei diesem um ein wahres Prachtexemplar 
jener Speres nardelr. 
Der D.igeoi 31s dem ersten Oaalo-Te'. 
war dahe- rur ein kle*-:er Hirderrspa'- 
cojrs, der d : e Spreu /om Wräen trenner 
seilte. Augenscheinlich ging aieser Sthuli 
jedoch nach hinten los, denn am Spielen- 
de transferierte der Held von Tristram den 
scheinbar besiegten Diablo zurück in den 
Soulstone und implantierte diesen in sei- 
nen eigenen Körper. Doch die Seelenstei- 
ne, die von der Sekte der Horadim-Priester 
geschaffen wurden, können die Essenz des 




Gruselig: Eine Skizze der 
□iablo-2-Dämonin Andariel 



Bösen zwar in Schach halten, aber nicht gänzlich ver- 
nichten, leider war unser Held nicht stark genug, um 
Diablo gelangen zu halten. Der böse ßube konnte sich 
be~eier L.nd beginnt nun, unterstützt von seinen Brü- 
dern Mephisto und Baal, den Kampf um die menschli- 
enrr Seelen von Neuem. 

Schwestern in Not 

An dieser Stelle beginnt der zweite Teil von Diablo. Nicht 
weit entfernt von dem nun zerstörten Dorf Tristram 
befindet sich das Kloster der »Sisters of the Sightless 
Eye«, Zu dieser Sekte gehörte auch der fiogue-Charak- 
ter vom ersten TeiL Dort trifft der Spieler auf Deckard 
Cain, den Weisen aus Tristram und auf eine Karawane, 



■'■Vf. ■ 

mm* 




und Fähigkeiter der Charaktere wird unter der Desig- 
nern heftig diskutiert«, meint Bill Roperdazu,»njr über 
die Amazone sind sich alle einig. Sie ist eine Meisterin 
des Distanzkampfes und Expertin im Bogenschießen, 
Aber auch im Nahkampf kann Sie mit Ihrem Speer eini- 
gen Schaden anrichten.« 



Joe Ray Kall bürgt für die Qualität der Zwi- 
schensequenzen bei Diablo 2. Der 3 D-Experte 
hofft auf die Chance, eines Tages einen Com- 
putergrafik-Film produzieren zu dürfen. 

die samt ihren Gütern feststeckt. Cain erzählt dem Hel- 
den das bittere 5chkksal der Schwestern. Ihre monu- 
mentale Zitadelle wurde in einen Berg gebaut und galt 
als uneinnehmbar. 

Dennoch gelang es der Oämonin Andariel und ihrer 
Armee, die Schwestern zu besiegen und gefangenzu- 
nehmen. Nun will sie ihre Gefangenen rituell ermorden 
und in Dämonen verwandeln. Durch diesen Akt möch- 
te sie sich in erster Linie bei Mephisto, Baal und Dia- 
blo beliebt machen, in der Hoffnung, das infernale Trio 
in ein Quartett mit Dame zu verwandeln. DieTunnelund 
Gange unter der Zitadelle sind die einzige Passage, die 
vom westlichen Teil des Landes zum Dsten führen. Nur, 
wenn es dem Spieler gelingt, Andariel und ihre dunklen 
Horden zu besiegen, kann er mit Hilfe der Karawane in 
die »Broken Lands« vordringen, in denen sich die drei 
Dämonen aufhalten, 

Alles neu macht Teil zwei 

Es wird bei Diablo 1 nicht möglich sein, Spielercharak- 
tere aus dem ersten Teil zu importieren. Statt dessen 
werden fünf völlig neue Charakterklassen angeboten. 
Der Kämpfer wurde zum Paladin befördert und kann.nun 
mehr Inventar und Waffen herumschleppen. Die Ama- 
zone kämpft wahlweise mit einem Bogen oder einem 
Speer. Über die Fähigkeiten des Magiers und des Mön- 
ches (möglicherweise auch eines anderen spirituellen 
Charakters) wird noch spekuliert Die Fünfte Figur : - . 
e : r roer ra-eilose- Hyarid, der sowohl über gute 
kämpferische "uyenden ai auch Über : L d'mertäre 
Kentrisse der Magie verfügt »Über d-e Eigenschaften 



Diablo x 4 

Die Spielumgebung ist gegenüber dem Vorgänger 
wesentlich erweitert worden. Augenscheinlich hat sich 
Blizzard bei der Entwicklung von Diablo 2 auf den Fak- 
tor Vier festgelegt. Statt einer einzigen Stadt gibt es 
diesmal deren vier, von denen jede viermal so groll ist 
wie Tristram. Anstatt einem einzelnen 16-Level-Dun- 
geon können Siein jeder dieser Städte vier bis fünf Dun- 
geons erforschen, cie wiederum iw jeweils vier b's 
fünf Leve. -.e'-'cqer. Die Nichtspielercharaktere 
(NPCs) stehen nicht mehr untätig xn- 'eJer- 
schwinge'x voi ihren Haustüren herum, sonceT. 
wandern durch cic Gegerc jrd geher ihrer nor- 
malen Tätigkeiten nach. Es ist zu diesem Zeitpunkt 





Chris 

Metzen 
(momen- 
tan arbei- 
tet er am 
Warcraft 
Adventure), 
ler der besten 
Designer der Branche. 



5t 





Das »Hauptquartier« ist eines von insgesamt drt 
Gebäuden in derselben Straße. 



noch ungeklärt, ob öffentliche Gebäude wie Gasthäuser 
oder Klöster begehbar sein werden. Ein System, bei dem 
das Dach ausgeblendet wird, nachdem der Spieler ein 
Gebäude betritt, wird momentan getestet. 
Sobald -ich der Spieler außerhalb der Stadt befindet, 
iv-rr. es gefährlich. Wilde Tiere und Monster setzen ihn 
sofort ils Hauptgericht auf den 5peiseplan und versu- 
che, d'e fleischige Mitte aus der Rüstung zu pellen. 
Diese Aijseinandersetzungen tragen zwar zur Verbesse- 
rorg ces Charakters bei, bilden aber keine eigenstän- 
digen Level. Für richtige Punkte wird nach wie vor nur 
unterirdisch geprügelt. 

Der Spielablauf in Diablo 2 ist linear. Erst nachdem alle 
Aufgaben innerhalb eines Szenarios gelöst sind, wird der 
Weg zum nächsten freigegeben. In der Regel warten am 
Ende Schiffe oder Karawaren. d : edei Helden In die näch- 
ste Stadt transport-rei. Danach wird es möglich sein, 
zwischen den einzel'pr Aivedlu-ceri --\ und herzu rei- 
sen. Hierfür wird es jute Gründe 'e:e" /.ie neue Gegen- 
stände, Informationen von WCs ooer Hilferufe der 



Bewohner. Die vier Städte werden sich architektonisch 
und kulturell wesentlich voneinander unterscheiden. 
Darunter befinden sich Wüsten mit fruchtbaren Oasen, 
DschungeLiandschaften oder Gebirge. Und hin und wie- 
der trifft man sogar auf alte Bekannte. 
Der greise Deckard Cain wartet in der 
ersten Stadt auf Sie, aber auch 
der immer noch jugendliche 
Waffenhändler hat einen 
Gastauftritt. Aus diesen bei- 
den Fakten ist klar zu erse- 
hen, daß Diablo 2 zeitlich 
unmittelbar nach dem ersten 
Teil angesiedelt ist. 

Leuchtendere 
Helden 

Wer bei Diablo 2 Quantensprünge in 
Sachen Grafik erwartet, wird sich ent- 
täuscht sehen. Die zweidimensionale 
Spielumgebung soll wie gehabt - in 

isometrischer Ansicht - von dreidi- 

Slizzard- . . , 

mensionalen Charakteren bevölkert 

werden, Verbessrrjicei kommen im 
wesentlichen in der Darstellung d. - " Holder zjm Aus- 
druck, Sie werden dazu in der Lage * n, Rüstungen jn: 

Waffen besser zu erkennen und ko ■■■•& sich somit oer 

versichernden Blick ins Inventarsystem oftmals sparen. 
Gerüchte von dreidimensionaler Umgebung und poly- 
gonalen Charakteren sind, laut Bill Roper, schlicht und 
einfach falsch. Auch in Sachen KI werden nicht näher 




PC PLAYER 2/98 




Pssst, geheim: Das Storyboard für 
das kommende Warcraft- Ad ven- 
ture. 



spezifizierte Verbesserungen verspro- 
chen, wenngleich in einer solch simplen Hack- 
and-slay-Affairein diesem Punkt keine Wun- 
derdinge erwartet werden dürfen. Drastisch 
erhöht wurde hingegen die Anzahl der 
Zwischensequenzen. 



Missionen und Features 

Die Anzahl der Missionen, die es zu erfüllen gilt, wird 
auf etwa 20 bis 30 festgelegt, Allerdings werden diese 
Aji'caben sich in mehrere Beieiche unterteilen und 
wesentlich aufwendiger gestaltet sein. So kann es bei- 
3 : : e.wc;ss vorkommen, daß Ihre Mission in einem Dun- 
ges:- :egirnt und in einem anderen fortgesetzt wird. 
Korfi'lcsit jätionen tauchen auf, wenn zwei verschie- 
dene A/Vaggeber dieselbe Aufgabe stellen. Einer der 
beiden wird am Ende nicht besonders glücklich sein und 
dafür sorgen, daß das Ansehen Ihres Helden beschmud- 
delt wird. Derartige Neuigkeiten gelangen schnell in 
andere Städte lind sorgen hin und wieder für einen weni- 
ger freundlichen Empfang. 

Ein neues Feature, das von traditionellen RPG-Fans 
sicherlich besonders begrüßt wird, bestehtihm Anheu- 
ern von Söldnern. Das menschliche Kanonenfutter 
schlägt unserem Helden eine Bresche durch das unto- 
te Gewürm und macht den Weg zum jeweiligen Boss- 
Monster frei. Nur rund zehn Prozent der Monster wur- 
den aus dem ersten Teil übernommen: Skelette und Zom- 
bies erscheinen wieder, sind allerdings teilweise in 
schmucke Rüstungen und andere modische Outfits 
gewandet und besser bewaffnet. Gezielte Keulensch lä- 
ge auf die knochige Birne tun jedoch nach wie vor Ihre 
Wirkung und senden die klapprigen Gerippe in einem 
handlichen Stapel zu Boden, 
Die Zaubersprüche wurden für Diablo 2 ebenfalls rund- 
erneuert. Auch hier behielt man etwa zehn Prozent der 
bereits bekannten magischen Formeln bei. Einige Klas- 
siker wie der Town-Portal-Spruch werden schlichtweg 
aus praktischen Gründen übernommen, Die neuen 
Sprüche sind den Persönlichkeiten der jeweiligen Cha- 
raktereangepaßtundzahlreichervertretenalsim ersten 
Teil (kleine Auswahl siehe Kasten). 



CU@Battle.net 

Der kostenlose Mehrspielerservice Battle.net ist ein rie- 
siger Erfolg für Blizzard. Über 18 Millionen Spiele wur- 
den hierseit seiner Eröffnung ausgetragen und eine satte 
Million Spieler haben sich registriert. Daher ist eine gut- 
durchdachte, nicht manipulierbare Mulriplayer-Unter- 
stützung für Diablo 2 ein absolutes Muß. Größter Kri- 
tikpunkt am Vorgänger war die Unzahl von Moglern, die 
den ehrlichen Spielern das Leben zur Hölle machten. Um 
dies zu vermeiden, werden in Zukunft sämtliche Spieler- 
daten im Server, anstatt auf der lokalen Software abge- 
speichert. Blizzard plant ein noch aufwendigeres Ladder- 
System, bei dem alle Spielerin einer Rangliste verwaltet 
und gesetzt werden. Man weist besonders darauf hin, 
daß Battle.net auch internationale Rankingsführen wird. 
Das einzige verbleibende Problem, für das noch keine 
befriedigende Lösung gefunden wurde, sind absichtlich 
(oder unabsichtlich) abgebrochene Telefonverbind ungen. 
Multiplayer werden sich besonders über die Online-Tra- 
ding-Post freuen, Statt sich mit verhandlungsunwilligen 
Waffenhändlern und Tränkebrauern zu quälen, darf im 
Internet-Handelsposten nach Herzenslust mit anderen 
Spielern gefeilscht, getauscht und gedealt werden. 




Um die Anzahl der Spieler wird noch ein Geheimnis 
gemacht. Allan Adhams Worte lassen jedoch einiges 
erhoffen: »Diablo 2 wird wesentlich mehr Spieler unter- 
stützen als Diablo. Wir haben noch keine genaue Zahl, 
aber es wird sich um einen riesigen Sprung vorwärts 
handeln.« (Markus Krichel/mash) 



Blizzard 
Rollenspiel 
4. Quartal 1998 
Wesentlich umfangreicher 
als der Vorgänger, neue Heldenklassen. 



y 



Die Magie von Diablo 2 



Obwohl die Entwicklung von Diablo 2 noch ein gutes Jahr in Anspruch nehmen wird, stehen 
viele der neuen Funktionen, Zaubersprüche, Waffen und Fähigkeiten weitgehend fest. Die fol- 
gende Tabelle gibt Ihnen einen ersten Überblick. Die Begriffe wurden wörtlich aus dem Engli 
sehen übersetzt. 



Fähigke it en der Amazone: 
Level Fähigkeit 

1 Basisschuß (Bogen) 

1 Erste Hilfe 

1 Speerstoß (Speer) 

2 Genauigkeit (Bogen) 
2 Schnellschuß (Bogen) 
2 Verwicklung (Speer) 

2 Reparatur 

3 Rundschuß (Bogen) 
3 Sicherheit (Bogen) 
3 Wurf (Speer) 

3 Aufhalten (Speer) 

4 Zielpfeil (Bogen) 

4 Flammenpfeil (Bogen) 

4 Ausweichen 

4 Pfählen (Speer) 

5 Suchpfeil (Bogen) 
5 Phantom (Speer) 
5 Walküre 



Effekt 

Wirkung 150 %, Schnelligkeit 150 % 

Heilt den Charakter auf 40 % des Normalwerts 

25 % schneller, 75 % Wirkung 

+ 30 % Schaden 

30 % schneller, -25 % Wirkung, -20 % Schaden 

Lähmt den Gegner für zwei Sekunden + Levelstufe 

Repariert Bogen oder Speer, reduziert Wirkung um 10% 

Verschießt wahllos fünf Pfeile gleichzeitig 

Trifft nur feindliche Kreaturen 

Doppelte Wirkung, zerbricht Speer 

Gegner kann sich nur rückwärts hewegen 

Trifft immer sein Ziel (auch wenn in Bewegung) 

10 bis 40 % zusätzliche Wirkung durch Feuer 

Charakter wird auf das nächstliegende Feld transferiert 

Dreifache Wirkung; 10%ige Chance, den Speer zu brechen 

Pfeil fliegt zu einem Feld und sucht selbständig ein Ziel 

Geworfener Speer wird automatisch durch neuen ersetzt 

Ruft Walküren, die für die Amazone kämpfen 



Beispiele weiterer neu e r Zaubersprüche: 



Wirbelsturm Attackiert alle Felder in unmittelbarer Nähe des Charakters 

Zelotismus Gegner verliert zwei Hitpoints, Angriff 50 % effektiver 

Flammenzauber Schwert des Gegner beginnt zu brennen 

Eisdorn Friert den Gegner am Boden fest 

Blutgolem Ruft Blutgolems, die für den Charakter kämpfen 

Monsterkontrolle Verwandelt Monster für kurze Zeit in Verbündete 



V_ 



PC PLAYER 2/98 



«ILIP M. Ott 




FiaeilXlB 



□ WS WHEREYdU ARE 





iH9 



CRYO 



Interview 



c Rendezvous mit den 



(Ober-Bliz7arrl<^ 



) 



Illustre Interview- Partner auf der 
Blizzard -Couch: Bill Roper ist Pro- 
duzent und Designer von Starcraft, 
Warcraft 2 und Diablo. Bei Allan 
Adham handelt es sich um den 
Gründer von Blizzard Entertain- 
ment. Seit der Übernahme durch 
CUC Software fungiert er als Exe- 
cutive Producer. 



PC PLAYER: Bevor wir über Diablo 2 sprechen, eine 
kurze Frage zu Starcraft, Der Erschein ungstermin für 

Euer Ecttzeit-Strategie- 
spiel wurde soeben auf Ende 
Januar verschoben. Wo lie- 
gen die Gründe? 



BILL ROPER: Wir hat- 
ten noch eil paar kleine 
Probleme mit der Ausgewo- 
genheit und dem Mehrspie- 
lerbereich. Ich verstehe, daß viele Spieler so langsam 
ungeduldig werden, aber wir wollen kein Spiel veröf- 
fentLichen,dashinterherfünfrnalgepatchtwerdenmuß. 



»Wir wollen 

kein Spiel 

veröffentlichen, 

das hinterher 

fünfmal gepatcht 

werden muß . « 




spiel nennen und umgekehrt. Wir sind hier alle große 
Fans von Pen-&-Paper-Rollenspielen; dieser Umstand 
hat den Designvorgang stark beeinflußt. Alles, was für 
uns zählt, ist, daß Diablo den Spielern Spaß macht. 

PC PLAYER: Sind für die Zukunft klassische Fantasy- 
Charaktere wie Zwerge oder Elfen eingeplant? Wird über 
mehr Rollenspiel-Elemente nachgedacht? 

ALLAN: Wir versuchen nicht unbedingt, Diablo in ein 

klassisches Rollenspiel zu verwandeln, obwohl einige 
der-neuen Elemente wohl in diese Klasse fallen. Wir 
bemühen uns, die Story 
durch die Hissionen zu 
erzählen und haben die 
Chara kterentwicklu ng 
erweitert. Außerdem wer- 
den die Spieler erfahren, 
was mit dem Befreier von 
Tristram passiert ist. 
Die Helden können sich auf 
verschiedene Waffen spezialisieren. Die Amazone kann 
sich beispielsweise auf die Benutzung des Bogens oder 
der Lanze konzentrieren. Alle Spieler-Charaktere sind 
menschlich; Zwergen oder Elfen sind nicht geplant. 



historischen Charakteren die Rede, die manim Spiel nie 
zu Gesicht bekam. Werden diese Elemente in Diablo 2 
Anwendung finden? 




PC PLAYER: Weitere Kritikpunkte waren die leblose 
Umgebung in Tristram und die statisch wirkenden Nicnt- 
spieler-Charaktere. Werden diese Prohleme in Diablo l 
gelöst? 



Firmengründer Altan Adham ist der Executive 
Producer für alle Blizzard- Produkte. 



ALLAN: Wir versuchen die Stories der beiden Spiele 
miteinander zu verbinden. Spieler werden zum ersten 
Mal auf die beiden anderen Dämonen Baal und Mephi- 
sto treffen, sowie auf Andariel, die Hüterin der Qualen. 
Auf historische Charaktere wie Tal Rasria, den Kerker- 
meister Baals oder die Horadim- Priester wird im Spiel 
selber Bezug genommen. 

PC PLAYER: Blizzard ist nicht gerade für Pünkt- 
lichkeit bekannt, wenn es um die Erscheinungstermine 
geht. Klingt »Dezember '98« realistisch für Diablo 2? 



Blizzards AUround-Talent Bill Roper, der Pro- 
duzent von Warcraft 2, Starcraft, Diablo und 
Diablo 2. 

PC PLAYER: Zurück zum Thema Diablo. Einige Spie- 
lersind sich bis heute nicht ganz darüber im klaren, ob 
Diablo nun ein Rollenspiel oder ein Actionspiel ist. 

ALLAN ADHAM: Diablo fällt genau in die Katego- 
rie, in der die Spieler es haben möchten. Wir wollten 
keinen neuen Standard für Spielegenres schaffen. Wem 
der Action-Aspekt zusagt, der soll es halt ein Action- 



BILL: Es ist schon richtig, 
daß man in Diablo manch- 
mal das Gefühl hatte, in 
einem Standbild herumzu- 
wandern. 

In Diablo 2 bewegen sich die 
Charakter natürlicher, 
gehen ihrem Tagewerk nach 
und müssen teilweise sogar gesucht werden. Auch die 
Objekte werden animiert. Das Ganze ist nun wesent- 
lich lebhafter und natürlicher. 

PC PLAYER; Ihr habt eine unglaublich detaillierte 

Hintergrundstory fürdas Diablo-Universum geschaffen. 
Da ist von magischen Schwertern, religiösen Sekten und 



BILL: Das wird sich zeigen. Unsere Mutterfirma CUC 
Software hat als Aktiengesellschaft eine Verpflich- 
tung, die Öffentlichkeit rechtzeitig zu informieren. 
_ , , - . , Demgegenüber steht 

»Ich personlich 

würde ein Produkt 

erst drei bis 

vier Monate vor 

Veröffentlichung 

ankündigen.« 



eine Meute von 
Designern, die abso- 
lut nicht bereit ist, 
ein unfertiges Spiel 
auf den Markt zu 
bringen. Das führt 
manchmalzu Konflik- 
ten zwischen den 
Marketing- und Entwicklungsabteilungen. 
Ich persönlich würde ein Produkt erst drei bis vier 
Monate vor Veröffentlichung ankündigen, wie es bei- 
spielsweise LucasArts tut. 

PC PLAYER: Vielen Dank für das Interview und wei- 
terhin viel Erfolg! (Markus Krichel/mash) 



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SIDEWINDER 
FORCE FEEDBACK PRO 




FIGHTING 

r ' ; .-' R C £ 



Anschnallen, Leute! Denn was bisher ein seichtes Herum- 
rühren war, wird jetzt zur beinharten Herausforderung. Der 
SideWinder Force Feedback Pro knallt Dir die Action an die 
Handballen - ob nun Looping, Kollision oder Raketentreffer, alles 
kommt live rüber, und zwar garantiert gefühlsecht. 
Oder etwas nüchterner formuliert: Realismus pur. Wen wundert 
es da, daß sogar PC Games lobte: „Die innovativste Hardware 
auf der E3." Bleibt eine Frage offen: Wo gibt's diesen Hammer? 
Ab sofort bei Deinem Fachhändler. Also: Flieg ab! 
1.7 GameStar Microsoft Force Feedback Pro 




Force Feedback 



iERE DOyOU WANT TO GO TODAY?'" ffUCf USÜH 

www.microsoft.com/germany/ 






§1*1 



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fm 



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r-*s>^ . 



dann wärst Du vielleicht iieute stolzer Besitzer von bteifuss Ratly /ür PC CD-ROM 



Aber Du Nacken Ziusl noch nicht einmal einen PC 



■v^r\ii 



ummt 



a 



lia, Kostowski, i'iättast Du damals in der Scnute ein bißcnen meiir autgepaßt, 
Und könntest ganz tocker Deine nic.'it vorhandene Klasse gegen Computer, Ut>r oder 
und Wetter. Au) den unterscniedlicfisten Straßenbelägen. Sogar bei Nacfittafirten. 



^n- 



Preview: Warcraft Adventure 



/ 



•' **m>. '■ 



Die Leiden ^^ 
des jungen Ör£ 




Blizzard Entertainment will nach 
dem Strategie- und Rollenspiel- 
sektor auch das Abenteuergenre 
eroberen. »Warcraft Adventures: 
Lord of the Clans« ist gleichzeitig 
die Ouvertüre zu Warcraft 3. 

Vor weniger als vier Jahrer beschäftigte man sich 
bei' Blizzard noch hauptsächlich mit Konsolen- 
spielen. Als Zulieferer für Interplay arbeitete man an sol- 
chen Titeln wie »The Lost vlkings«, »Rock'n Roll Racing« 
und »BLackthome«. Das erste in eigener 
wickelte PC-Spiel »Warcraft: Orcs arid Humans« wurde 
gleich zum Mega-Seller. »Diablo« stellte 
das RPG-Genre auf den Kopf nid der 
Erfolg von »Starcraft« dürfte sich in ein 
bis zwei Monaten zeigen. Damit etablier- 
te sich Blizzard auf Anhieb in gleich zwe 
Genres als feste Größe. Doch damit nicht 
genug: Hit »Warcraft Adventures: Lord of 
the Clans« will man neue Maßstäbe im 
Adventure-Beretch setzen. 

Ein Fall für Thrall 

Chris Metzen, der die Hintergrundstory für 
»Warcraft 2« und »Beyond the Dark Portal« 
schrieb, wurde mit der Produktion von Lord 
of the Clans beauftragt. »Es ist wichtig, daß sich das 
Spiel nahtlos in das etablierte Warcraft-Universum ein- 
fügt«, sagt er mit Bestimmtheit, »insbesondere weil 




Millionen Ork-Franken und einen Zeppelin nach Kuba! Und zwar zackig!< 




Warcraft Adventures die Einleitung für 
Warcraft 3 sein wird.« Lord of the Clans 
erzählt die Geschichte des jungen Orks 
Thrall, der von Menschen aufgezogen 
wurde. Thralls Pflegevater, Lieutenant 
Blackmoore, ist jedoch nicht etwa ein 
benevolenter Humanist, sondern viel- 
mehr ein egoistischer Nichtsnutz. Er 
Laßt den jungen Ork zum KämpV aus 
bilden, um ihn später als Gladntor ver 
kaufen zu können und prücel: ihm 
Respekt und Unterwürfigkeit ein. Wie 
jeder rebeLLische Teenager m üpft Th raLl i rcendiva -in auf. 
woraufhin sein liebender Stiefvater ihi promat '■% 
Gefängnis wirft und eine weitere Karriere -.« '■':■■%•-■ 
futter einleitet. An dieser Stelle steigt der Spie.er in 
Lord ofthe Clans ein. 




»Außerdem werde ich die Mehrwertsteuer und den Benzinpreis s 
ken!«. Thrall versucht die Orks von seinen Führungsqualitäten zi 
überzeugen. 



So gut wie LucasArts? 

C-e Designer geben gerne zu, daß man sich bei der Ent- 
■.vic<l.iic des Sp rls von den LucasArts-Adventures 
inspirierer Keß, Das kommt besonders beim Interface 
und Ir vertagtem z^m Ausdruck, das doch stark an 



PC PLAYER 2/98 



»Vollgas« und »Monkey Island 3« erinnert. Hit der Kom- 
bination »Mund-Hand-Auge« werden auf Mausklick 
sämtliche Aktionen eingeleitet oder das auf 15 Objek- 
te limitierte Inventar untersucht. 
Das Geschehen spielt sich vor handgemalten, zweidi- 
mensionalen Hintergünden ab und wird aus der Sicht 
derdritten Person verfolgt. Hit über40 000 Animations- 
rahmen reicht das Spiel qualitativ durchaus an die 
Qualität eines guten TV-Cartoons heran. Diese Symbio- 
se wurde auch bei der amerikanischen Originalbeset- 
zung der Stimmen berücksichtigt. Peter Cullen spricht 
Optimus Prime in der »Transformer«-Serie, während 
Tony Jay mit seinem sonorer Bass in Disney's »Glöck- 
ner von Notre Dame« die Kinderchen erschreckte. 
Im Dialogsystem stehen mehrere Fragen und Antwor- 
ten zur Verfügung, die automatisch angezeigt werden, 
wenn der Spieler eine Konversation einleitet. Aber Vor- 
sicht: Sollten Sie Ihr Mund-Icon auf einem nicht 
gesprachsbero'.ten Charakter aktivieren, spuckt Thrall 
ihr kurzfristig an. Ein Indikator dafür, daß trotz der 
dramatischen Handlung der Humor nicht zu kurz kom- 
mer wird. 

Hinter'm Portal 
gleich links 

Lord of the Clans führt die bisher bekannte Warcraft- 
Story nahtlos fort. Das Spiel beginnt dort, wo das bis- 
her letzte Kapitel der Saga - die Zusatzdisk Beyond the 
Dark Portal - endete. Die Menschen haben die Orks 
besiegt und von der Erde gescheucht. Einige Orks wur- 
den zurückgelassen und leben in kleineren Clans in den 
Sumpfgebieten zwischen Azeroth und Khaz Modan, 
Während in den Strategiespielen die Orks als dumpfe 
Säbelrassler porträtiert wurden, geht man in Lord of 
the Clansim Detail auf deren Lebensgewohnl 
ten und Kultur ein. Man erfährt, daß die 
grünen Monster über eine eigene 
Religion verfügen, die von den 
Schamanen angeführt wird. Einer 
dieser Schamanen ist Dreklhar, 
der unserem potentiellen Hel- 
den als Hentor und Lehrer zur 
Seite steht. Und den haterauch 
bittet r:rg, ca Thrall absolut 
keine Ahn L ig vor - visterlkhe 
S'r.er. Gebräuchen c:e _ der aktuel- 
ler Ork-Moce iat. Die» ist besonders 
bedauernswert weil eine Aufgabe 
darin besteht, die einzelnen Clans zu 
einer Allianz zu verbinden. 
»Inhaltlich läßtsich Lord of the Clans 
als eine Mischung aus Warcraft, Spar- 
takus und Der mit dem Wolf tanzt 
beschreiben.«, meint Chris Merzen. 
»DieKulturderOrksistbewußtdenen 






Groom Hellscream, frisch 
vom Friseur. Auch ihn 
muß Thrall davon über- 
zeugen ihm zu folgen. 



Über die Herkunft der Rauchware in Deathwings Wasserpfeife können wir nur spekulieren. 



der amerikanischen Ureinwohner nachempfunden. Das 
Spiel beschreibt den moralischen Verfall der Menschen, 
die nach dem Sieg über die Orks nichts mehr zu fürch- 
ten haben und nun ihren eigenen korrupten Interessen 
nachgehen können. Die Orks sind im Grunde noblere 
Geschöpfe als die Menschen, allerdings verfügen sie 
über eine gefahrliche Unberechenbarkeit. Das Ganze 
spielt sich jedoch nicht so bierernst ab, wie es sich 
anhört. Genauso wie in den Warcraft-Spielen wird es 
auch in Lord of the Clans nicht allzu duster zugehen. « 

Dieser Ork kommt 
mir bekannt vor... 

Warcraft-Fans werden sich in der Spielumgebung sofort 
wie zuhause fühlen. Die Waffen und Kriegsmaschi- 
nen, die man bishernur als umherwuselnde Minia- 
turen kannte, erscheinen als bildschirmfüllen- 
de Objekte. Selbst einzelne Charaktere 
wurden in der Besetzungsliste berück- 
sichtigt. So erleben wir beispielswei- 
se das schauspielerische Debüt von 
Orgrim Doomhammer, dem 
Anführer der Orks in Warcraft 2. 
In weiteren Gastrollen sind Alex- 
straza, die Drachenkönigin, Groom Hell- 
scream und Killrog Deadeye zu bestaunen. 
Zuljin, der Troll, verdingt sich nun als Geschäft- 
mann und führt einen gutgehenden Handelspo- 
sten in Azeroth. Zu den neuen Charakteren 
zahlt Thralls schrulliger Weggefährte Gaz- 
lowe, der Zeppelinpilot. Mit Hilfe des Luft- 
schiffs überfliegen die beiden Freunde 
mühelos die unwirtlichen Gefilde von 
Azeroth. Blizzard geht mit Warcraft Adven- 
tures: Lord of the Clans ein nicht zu unter- 



ue Dracher 
kommen natur- 
gemäß nur zwischen Azeroth 
nd Khaz Modan vor. 



schätzendes Risiko ein. Die neue Generation der Com- 
puterspielerist mit Echtzeit-Strategie und 3D-Shootern 
aufgewachsen; nur wenige erinnern sich noch an die 
Blütezeit der Abenteuerspiele. Hunderte von^schlech- 
ten Hyst-Clones, praktisch unspielbare interaktive Filme 
und Produkte, diestatt Spielwitz und Unterhaltung end- 
loses Gelaber boten, haben dem Adventure einen denk- 
bar schlechten Ruf verpaßt. Monkey Island 3 ist eine 
wohltuende Ausnahme zu dieser Regel. Blizzards Vor- 
stoß in das klassischste aller Genres konnte diesem 
zusätzlichen Auftrieb geben. 
Lord of the Clans wurde - und wer hätte von Blizzard 
anderes erwartet - zwischenzeitlich wieder verschoben. 
Der ursprünglich für Weihnachten 1997 geplante Relea- 
se soll nun im Monat Harz stattfinden. 

(Markus Krichel/mash) 

Blizzard 

Adventure 

März '98 

Klassischer 2D-Stil, Story 
basiert auf den »Wa rcraft« - Echtzei t- Strategi e- 
spielen. 



PC PLAYER 2/98 



33 



PC Power, 94% 



PC Jaker, 8E% 



PawerPlay, 88% 



PC Actian, 92% 



GameStar 



I Jedi Knight 

GameStar, 98% 



rlArtK 
PC Player, 5 Sterne 



PC Games, 93% 



LUCASARTS EnTERTAIN/v 



AR. WART- 



I 






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WmmM 



J. 



^ 




FUNSOFT 



HTTP://www.FLinisaFt^oniLiniF.caiu 



Vom PC-Monitor auf die Kinoleinwand 



WING CDWWÄ^DIR 
THi MQVd 



Anfang November gab Origin 
bekannt, daß die Option für alle 
Film- und TV-Rechte von Wing 
Commander an Chris 
Roberts' neue Firma Digital 
Anvil vergeben wurden. 
Unmittelbar danach schös- 
sen die Spekulationen mit 
Nachbrenner-Geschwindig- 
keit aus dem gut gedüngten 
Gerüchteboden. 

Bevordie allgemeine Begeisterung für das 
geplante Wing Commander-Filmprojekt 
überhand nimmt, ein kleiner Dämpfer: Chris 
Roberts hat die Film- und TV-Rechte für das 
populäre Spiel nicht etwa gekauft, sondern sich 
lediglich eine Option gesichert. Dies bedeutet 
nur, daß er im Falle einer Verfilmung das Erst- 
kaufrecht hat. Selbstverständlich hat er alle 
Absichten, dieses Projekt zu realisieren, aller- 
dings gelten in der Filmindustrie andere 
Regeln als in der Computerspielebranche. 
Zunächst einmal muß die Finanzierung gesi- 
chert sein. Basierend auf den Bilanzen von 
Digital Anvil wird dies wohl kaum möglich sein, 
da die Firma noch kein Produkt vorzuzeigen und 
noch keine Mark verdient hat. Digital Anvils all- 
mächtiger Vertriebspartner Microsoft investiert sein 
Geld lieberin neue Softwarefirmen, wenn er nicht gera- 
de mit humanitären Aktionen wie »Rettet Apple« 
beschäftigt ist. Ergo bleiben nur noch die gefürchte- 
ten »privaten Investoren«. 
Aus eben diesem Grunde sah 
man Chris mit prallgefülltem 
Aktenkoffer in der jüngsten 
Vergangenheit mehrmals 
gen Frankreich ziehen, wo 
sich eine Meute dieser selte- 
nen Spezies außergewöhn- 
lich interessiertzeigt. Graus- 
liche Vorstellung, wenn man 
bedenkt, daß man in so 
ziemlich jedem französi- 
schen Film der letzten 30 





Jahre Gerard Depardieu in ein bis zwei Hauptrollen 
erdulden mußte. »Sacrebleue mon capitain, zee Kil- 
rassi areattäckingagähn.« 




Unser US-Korrespondent Markus Krichel (links) bei der Recherche. 



A Der erste Ausflug in die Massenmedien verfehlte knapp 
das Ziel: Die Trickserie Wing Commander Academy wurde 
nach der ersten Staffel abgesetzt. 

^fiein oder Raus? Unbe- 
stätigsten Gerüchten 
zufolge plant Hol- 
lywood-Wunderkind 
Robert Rodriguez sei- 
nen Abschied von Digi- 
tal Anvil. 



Ein Blick auf die illustren 
Vorstandsmitglieder von 
Digital Anvil laßt einiges 
erhoffen. Immerhin sitzt 
dort mit Robert Rodriguez 
(»El Mariachk, »Despera- 
d »From Dusk 'eil 
Dawn«) einer der begehrte- 
sten und damit ein- 
flußreichsten Regisseure 
überhaupt. Doch der hat sich, unbestätigten Gerüch- 
ten zufolge, zwischenzeitlich schon wieder verab- 
schiedet. Computerspiele sind scheinbar doch nicht 
sein Ding. 

Das 30-Mtllionen-Budget 

Siebt ganz so aus, als sei Chris Roberts mit diesem Pro- 
jekt auf sich alleine gestellt. Die ko"zeTeioe n en Cheer- 
leader-Truppen jubeln ausschließlich bei Planen für 
neue PC-Spiele. Von Firnen sta-d nichts n Vertrag. 
Glücklicherweise ist Chris ein enrge-zigr Mensch mit 
einer echten Liebe und Bege's'.eijrg'j.'jF'.inemacien. 
Und obwohl man kein »Waterworlds-ähnliches Budget 
erwarten darf, rechnet er fest damit, eine Summe in 
der Größenordnung von 20 bis 30 Millionen Dollar auf- 
treiben zu können. Falls nicht, bleibt immer noch der 
Sektor TV, der ebenfalls optioniert wurde. Die Cartoon- 
Version -Wing Commander Academy -wurdein 13 Fol- 
gen im amerikanischen Kabel-lV ausgestrahlt. Sie ver- 
fehlte allerdings trotz der kombinierten Stimmtalente 
von Mark Hamill und Tom Wilson die Verlängerung um 
Haaresbreite. 



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Trotzaller EveitLaiiutevegen bereits 
mehrere Ideen urd Senats vor, teil- 
weise durch pragmatische Vorgaben 
seitens EA/öngin Lnd teilweise durch 
Chris Roberts' eigene Ideen geprägt. So 
sieht Origii einen Wing Commander- 
Film in erster Linie als Instrument zur 
Promotion seiner Spiele und besteht 
daher darauf, daß sich thematisch alles 
innerhalb des etablierten Universums 
abspielt. 

Laut Origins Manager Neil Young 
»basiert der Film auf Charakteren, Sto- 
ries, Themen und anderen kreativen 
Elementen aus den Wing Commander Teilen 1 bis 4«. 
Man beachte, daß Prophecy, der erste post-Roherts- 
Wing Commander, nicht erwähnt wird. Allem Anschein 
nach versucht man sich mit der Vergabe der »Ori- 
ginallizenz« von der Chris Roberts-Ära zu distanzieren. 
Dies mag daran liegen, daß Origin für den eigenen, als 
Trilogie ausgelegten Neubeginn eigene Pläne hat. Wie 
man hört, besteht die Möglichkeit, einen eigenen Film 
für den amerikanischen Pay-TV-Sender HBO zu produ- 
zieren. Überhaupt scheint Origin an diesem Medium 
Gefallen gefunden zu haben. Eine auf der Ultima-Reihe 
basierende Zeichentrickserie erwartet zur Zeit das OK 
von den Warner Brothers Cartoon Studios. Doch dar- 
über mehr in einer der nächsten Ausgaben. 

Hamill zu alt? 

Mit Mark Hamill als Colonel Christopher Blair gelang 
Chris Roberts ein optimales Casting. Computerspieler 
sind fast alle Sci-Fi-Fans und mit dem Helden aus der 
Mutter aller Science-Fittion-Filme wurde der perfekte 
Darsteller gefunden. Logischerweise drängt sich nun 
die Frage auf, ob Hamill in dem geplanten Film seine 
Rolle als unerschrockener Katzenjäger wieder aufneh- 
menwird. Dies ist aus verschiedenen Gründen mehr als 
unwahrscheinlich. Zum einem trägt er seit seinem Auf- 
treten als Lukas Himmelsgänger im »Krieg der Sterne« 
das unauslöschliche Label »Box Office Poison«. Auf gut 
Deutsch: niemand will seine Filme sehen. Oder können 
Sie auf Anhieb zwei Streifen ohne »Star Wars« im Titel 
mit Mark Hamillin der Hauptrolle nennen? Das ist zwar 
bedauerlich, denn bei meinen Besuchen am Wing Com- 
mander-Set habe ich Mark HamiLlaLs sympatiseben und 
offenen Menschen ohne Allüren schätzen gelernt, aber 
eine unausweichliche Tatsache, 
Der zweite Grund ist ebenso offensichtlich: Wie prak- 
tisch jedes andere Filmprojekt wird auch bei Wing Com- 
mander ein Auge auf den lukrativen Seguelmarkt 
geworfen. Dies erfordert einen jüngeren Schauspieler 
als HamM. der mittlerweile die 40 deutlich überschrit- 
ten hat. Christcp r e' B >v ist bei seinem Dienstantritt 
für die Terraner gerade mal knappe 20. Akteure, die 




Konkurrenz in der Form des ehemali- 
gen Produktionsassistenten. Origins 
Adam Foshko will einen eigenen Wing 
Commander-TV- Fi Im produzieren. 



am .''ergen ces Dreitag; mit Hake-Up zusammenge- 
klebt werder müssen, um einer haJweas passab.en 
Actiorhelden herzugeben, sind eine Peinlichkeit, sie 

den StarTrek-Filmen vorbehalten bleiben sollte. 

Soviel scheint festzustehen: Der Film wird versuchen, 
den Nicht-PC-Spieler behutsam in das Wing Comman- 
der-Universum einzuführen, ihn mit den Charakteren 
und der Hintergrund-Story vertraut machen. Für den 
Gamer bedeutet dies: Kilrathi, Weltraumschlachten, 
Tiger's Claw und alle bestens bekannten Wingmen sind 
dabei. Roberts wird, nach eigenen Angaben, großen 




Origin hat die Verfilmungsrechte für das neue Wing Commander 
Prophecy behalten: liegt ein Fernsehfilm in der Luft? 



Wer: auf die Glaubwürdigkeit und Komplexität der 
Charaktere sowie ausgefeilte, intelligente Dialoge 
legen. Es dcr'te sich daie; um e : re gesunde Misch jng 

aus Drama, Action und Humor handeln. Darüberhinaus 
richtet man sich nach dem internationalen Bekannt- 
heitsgrad von Wing Commander. Die Spiele verkauften 
sich besonders gutin USA und Europa:, wenigerberühmt 
hingegen in Asien. Es scheint daher logisch, daß eine 
internationale Besetzung aus der westlichen Hemis- 
phäre vonnöten ist. Neben einem amerikanischen 
Hauptdarsteller sucht man verstärkt nach britischen 
und selbst dem ein oder 
anderen deutschen Kom- 
parsen. 

Alles andere fällt unter die 
von Neil Young beschrie- 
bene Rubrik »sonstige 
kreative Elemente«. 
Alle Spekulationen, Ge- 
rüchte und fromme Wün- 
sche beiseite -eine Tatsa- 
che steht unumstößlich 
fest: Chris Roberts wird 
Regie führen und die Spe- 
zialeffekte werden compu- 
tergeniert. 
(Markus Krichel/mash) 



PC PLAYER 2/98 



am 



.■ 



Comdex-Messebericht 



t&r? 



JlCOMDEX 

Fall '97 



Heiße Hardware aus 



LAS VE GAS 



Nach unserem Messe-Telegramm 
aus der letzten Ausgabe gibt es 
jetzt einen ordentlichen Comdex- 
Nachschlag. Hier erfahren Sie, was 
es an interessanten Neuigkeiten 
auf der wichtigsten Computermes- 
se der Welt zu bestaunen gab. 

Eines ist schon mal sicher: »3D« hat das Schlag- 
wort »M ulti media« abgelöst. Ab j etzt schei nt a Lies 
nur nochin 3D zu sein: Grafik, Sound, Mause, Joysticks 
und was es an Hardware sonst noch so gibt. Da durfte 
auch einer der Gründerväter von 3D-Sound, die Firma 
Qsound, nicht zurückstehen. Mit dem käseförmigen 
UltraQ kann man jetzt jede Tonquelle mit 3D-Sound 
versehen. Die 30-Aufrüstung vollzieht sich überra- 
schend simpel: Einfach einstecken und Los geht's. Das 
ULtraQ bereitet Mono- und Stereo-Signale auf. Es soll 
für etwa 150 Mark auf den deutschen Markt kommen. 
Weitere Infos unter: www.qusound.cd 
Was auf die Ohren gibt es von Altec Lansing für alle, die 
sich nicht auf die Fähigkeiten von UltraQ und Konsor- 
tenverlassen wollen. Das ADA600 bestehtau; vierSatel- 
titen, einem Center-Lautsprecher und einem Subwoofer. 
Die Soundquetlen, wie DVD-Player oder Surround-Kar- 
ten, werden direkt angeschlossen. Damit sich das Klan- 
gerlebnis auch komfortabel einjustieren läßt, gibt es 
auch noch eine Femsteuerung dazu, mit der sich die ein- 
zelnen Boxen getrennt voneinander regeln Lassen. 
Weitere Infos unter, www.altecmm.com 



kurrenz. Mit einermaximalen U bertrag un gsrate von 4,8 
MByte in der Sekunde glänzen die aktuellen Geräte von 
Pioneer, Plextor, Acer, liteon und Lasertech. Anders 
ausgedrückt: 32x schaffen die neuen Spitzenprodukte 
im günstigsten Fall. Immer noch weit hinter Festplat- 
ten liegen leider die Zugriffszeiten. Auch die neuen 
superschnellen Laufwerke lassen sich zwischen 60 und 
100 ms Zeit, um auf die Daten zuzugreifen. 
Mit 24- oder 32facher Geschwindigkeit gibt sich Jami- 
corr bei seinem CD-ROM-Laufwerk Smart 100x/2400 
erst gar nicht ab. Nicht weniger als 100-fach solLen es 
angeblich sein. Doch keine Angst, man muß das neue 
32x-Modell nicht gleich in die Tonne treten, denn zau- 
bern können die Jungs von Jamicon auch nicht. Der 
Trick für die sagenhaften Geschwindigkeiten ist viel- 
mehr so einfach, wie die Verkaufe dreist: Das Laufwerk 
legt einfach ein Swaplle auf der Festplatte an und 
kopiert cer kompletten C 3 'nhait. Das dauert bei einer 
vollen CD natürlich geraume Zeit, und die holt man 
auch rrrt noch sc schnellem Zugriff nicht mehr raus. 




CD-ROMs Im Temporausih 

Richtig zur Sache geht es einmal mehr bei den CD-ROM- 
Laufwerken. In puncto Datenübertragung machen die 
neuen Modelle jetzt schon schnellen Festplatten Kon- 



Wer bei solchen Umdrehungsgeschwindigkeiten Angst 
um seine kostbaren CDs bekommt, oder diese einfach 
besser vor Kratzern schützen will, sollte sich Digital 
Armor einmal anschauen. Diese Firma bietet eine Folie 
an. : : e sei ai ; bei:e Scrte- der CD kcaci ili jr-d sich 
cebe ; ostisch absolut rectral verhalten soll Dadi/ch 
b.eiber. die CDs weiterhin .esbar, vernjger aber über 
einen wesentlich besserer Schjtz cec-enäbe' ve'sch jt- 
tetem Kaffee, Kratzern uno anderen MißKchkeiten. 
Weitereinfos unter: www.digit3t3rmor.com 

Parkplätze für dicke Daten 

Syguest versucht mit dem Spart! 1.0 den an das ZIP- 
Drive verlorenen Boden wieder gut zu machen. Mit 
einem geschätzten Preis von weniger als 400 Mark gibt 
es satte 1 Gigabyte pro Medium. Die Medien kommen 



im Dreierpack für unter 200 Mark. Die Geschwindigkeit 
liegt im Gegensatz zum ZIP-Drive in Festplattenregio- 
nen. Das SparQ wird in zwei Versionen angeboten: ein- 
mal für den Parallelport und einmal als interne EIDE- 
Variante. 
Weitere Infos unter: tvww.syguest.com 




Ebenfalls eine neue Wechselplatte kommt von Castle- 
wood. Pikanterweise ist einer der Mitbegründer von 
Syguest an der Entwicklung des Orb genannten Lauf- 
werks beteiligt. Die Daten sprechen für sich: 2,16 Giga- 
byte pro Medium, Zugriffszeiten zwischen 10 und 12 ms 
und eine maximale Datentransferratevon über 12 Mbyte 
pro Sekunde. Besonders interessant ist allerdings die 
äußerst aggressive Preispolitik von Castlewood, die dem 
bootfähigen Orb eine möglichst große Verbreitung 
garantieren soll: Das Laufwerk soll 300 Mark, die Medi- 
en nicht mehr als 60 Mark pro Stück kosten. 

Multifunktions-Joystiik 

Welchen Joystick schließen wir denn heute an? Diese 
Frage kann sich mft ;e~ Joyridervon Zykon demnächst 
erledgen. Der Kombisack vereint Lenkrad mit Peda- 
.en, Motorrad. enker. Joysrck und Flightstick. Das 
ganze Gerat wird eirfan über nen PC-Gameport ange- 
scnlossen. Die Ideeist zwar ntent unbedingt neu, doch 
im Gegensatz zu den meisten auf dem Markt befindli- 
chen Multi-Geräten fühlt sich die Konstruktion erstaun- 
lich stabilen und macht einen durchdachten Eindruck. 
Der Joyrider lenkt sich leichtgängig und präzise. Wer 
vom Auto in ein Flugze je umstehen v.l. entfernt ein- 
fach mit zwei Knöpfen der oberer :e'. des Lenkrads. 
Auch der Wechsel zurr Motorradlenker ist :roblemlos. 



PC PLAYER 2/98 



Wim*. ■■■ 



Zj diesem Zweck klappt man einfach die Oberteile des 
Lenkrads nach außen. Für den Einsatz als Flightstick 
laut sich der Joyriderajch in der Z-Achse bewegen und 
einen extra Schubregler gibt es auch noch. Das beste 
aber ist der Preis: Für etwa 200 Mark soll der Joyrider 
auf den deutschen Markt kommen. 
Weitere Infos unter, www.zykon-group.com 




Auch bei Internet gab es einen Multifunktions-Joystick 
zu sehen. Der Fortex3D sieht zwar aus wie ein Unglück 
in der Dr.-Oetker-Versuchsküche, machte aber beim 
ersten Testspielen einen recht pfiffigen Eindruck. Die 
leicht unförmige Eingabekonsole ist Gamepad, Lenk- 
rad und Joystick in einem, verfügt über eine digi- 
tal/analog-Umschaltung und einen Gashebel. 
Ist es eine neuartige Tastatur, eine Schreibmaschine 
oder das Schaltpult von Commander Data? Kein, es ist 
der neue Joystick vom bekannten Hersteller Quickshot. 
Der 3 D-Striker treibt den Button-Wahn auf die Spitze. 
Micht weniger als 40 Schalter, Buttons und Drehknöp- 
fe tummeln sich auf dem Jostick, der sich in Sidewin- 
dermanier auch drehen läßt. Wer die Einarbeitungszeit 
nicht scheut, kann das gute Stück für etwa 100 Mark 
mit nach Hause nehmen. 

Ebenfalls neu ist das Cobra-Gamepad von Creative. Es 
sieht seinem Vorbild, dem Microsoft Sidewinder Game- 
pad zum verwechseln ähnlich. Wie das Original verfügt 
auch das Cobra über 16 programmierbare Buttons und 
einen Anschluß, mit dem sich vier Pads verbinden las- 



sen. Nur über den Preis ist sich Creative noch nicht im 
klaren. Vielleicht übernimmt man ja auch einfach den 
von der Vorlage. 
Weitere Infos unter: www.soundblaster.com 

, 3D ZoneiiMUm W 

Was aussiehtwie ein Phaser aus frühen Raumschiff Ent- 
erprise-Folgen, ist der 3DZonemastervon Techmedia. 
Das pfiffige Steuergerät hält über Ultra- 
schall Verbindung mit dem Rechner. Der 
Empfänger sitzt auf der seriellen Schnitt- 
stelle. Mit einer 9-Volt Batterie versorgt 
läßtderZonemasterBefehleinX-,,Y-und 
Z-Achse zu. Da die Unterstützung von 
allen Achsen in den meisten Spielen noch 
nicht implementiert ist, kann man den 
Zonemaster auch als ganz normalen Joy- 

' stick betreiben. Laut Hersteller braucht 

man dazu unter Windows 95 keinen eigenen Treiber. 
Bestellen kann man etwa 170 Mark teure Gerät im 
Moment nur über das Internet unter: 
wmv.tecftmed/a.net. 

Schluß mit dem Kabelsalat heißt es bei Remtronix. Die 
neue kabellose Tastatur ist für den Einsatz am PC, Web- 
TV und Settop-Boxen konzipiert. Das Keyboard ist durch 
einem kleinen Funksender mit dem Empfänger ver- 
bunden. Auf der rechten Seite der äußerst handlichen 
Tastatur sitzt ein Mini-Joystick, der zusätzlich noch als 
Mausersatz fungiert. Wer also seinen PC ans Bett stel- 
len möchte, ist mit dieser Lösung super bedient. 

Pentium-Rivalen 

AMD mischt wieder im Reigen der neuen Prozessoren 
mit. Für die zweite Hälfte 1998 ist der K7 angekündigt, 
Die ersten Leistungsdaten lassen auf eine Konkurrenz 
zu den Intel-Produkten hoffen. So soll das neue AMD- 
Flaggschiff mit speziellen Befehlen DirectX und 30- 
Spiele beschleunigen und über einen 256 Kbyte großen 
Level-2-Cache verfügen. Dazu kommen noch Befehle, 
mit denen der Prozessor MPEG-2 und Dolby AC3-Sound 
auf die Sprünge helfen soll. Auch taktmäßig greift AMD 
recht hoch: bis zu 400 MHz solider K7 in einem Socket- 
7 schaffen. Damit könnte man dann den heute gängi- 
gen Pentium-Boards einen ordentlichen Turboschub 
verschaffen. 

Eines der wenigen Spiele, die überhaupt auf der Com- 
dex zu finden waren, ist »Overseer«. Der aus Under a 
Killing Moon und Pandora Directive bekannte Detektiv 



Tex Murphy schlägt wieder zu. Diesmal geht es schein- 
bar um einen simplen Fall von Selbstmord, der sich 
aber schnell zu einer handfesten Verschwörung faschi- 
stischer Machthaber entwickelt. Tex Murphy wird in den 
Videos von Michael York dargestellt. Ausflüge in das 
Metier der Laiendarsteller dürften damit bei dem neuen 
Access-Titel nicht zu befürchten sein. Einen Haken hat 
die Sache allerdings: Durch den massiven Einsatz von 
Video, Surround-Sound und anderen 3D-Speicherfres- 
sern wird es Overseer nur auf DVD geben. Ob sich dafür 
die Anschaffung eines DVD-Laufwerks lohnt, wird erst 
ein Test in der PC-Player ergegben. 
Weitere Infos unter: www.occesssoftwnre.com 
Apropos DVD: Natürlich ließ es sich kein Hersteller neh- 
men, ein neues DVD-Laufwerk zu präsentieren. Leider 
hat sich an der DVD-Situation in deutschen Landen 
noch immer nichts geändert, dieverfügbarenTitelblei- 
L;tn -v. Ander- sd! ver das allerdings in der zweiten 
Hälfte '98, dann sol. DVD die herkömmliche CD ver- 
drängen. Zumindest wollen einem die Hersteller das 
glauben machen. 







• C3 


Sffi 


_' T==) J 



Eines der vielen neuen DVD-Laufwerke kommt 
von Pioneer 



Die Maus, die rüttelt 

Unser persönliches Messe-Highlight kommt ausge- 
rechnet von einem Maus-Hersteller: Immersion stell- 
te die erste Maus mit Force-Feedback vor. Was sich im 
täglichen Spielebetrieb bis heute nicht so recht durch- 
setzen konnte, wird vielleicht bei Windows der Knal- 
ler. Mit der Feel-it-Maus wird die Windows-Oberfläche 
zum Relief: Festerrahmen, Buttons und andere Ele- 
mente bekommen mit der neuen Maus eine Struktur. 
Auch für den Spielebereich ergeben sich mit der Feel- 
it völlig neue Möglichkeiten zur Interaktion. So würde 
man den Widerstand beim Öffnen einer Schublade in 
einem Adventure auf einmal tatsächlich spüren kön- 
nen, (tk) 




PC PLAYER 2/98 



KURZ NOTIERT 



Der Release des Eclitzeit-Stratc- 

gicals War of Ihe Worltls wurde auf 

den September 1998 verschoben - 

passend zum 100-jährigen Geburts- 

I tag der Romanvorlage von H.G. Wells. 

Sierra erwarb die Firma Pyro- 

| Technix von 7th Level. Somit kommt 

Return to Krondor über CUC Software 

heraus. 

>Amazing Studios' Heart of Dar- 
kness kommt doch noch. Virgin gab 
die Rechte an Infogrames ab, wo der 
Titel im Mai 1998 herauskommen 
I. (maslt) 



C&C in 3D 




Wesrivoocs ne.este A:!oger der »Command & Con- 
quei«-Reihe zeigen siel" actionlastig. Während Sie 
schon bei ce~ Onllre-Sp ei »Sole Survivor« nur Ihre 
eigene Einheit nerum schieben, wobei das strategische 
Element recht kurz kommt, wird CSC: Commando ein 
reinrassiger 3D-Shooter. In der alternativen Ge- 
schichtsschreibung des C&C-Universums übernehmen 



STRAMMER M.A.X. 



■e nach den Geschehnissen des ersten Teils sind 
tlichen Überlebenden der Menschheit Hitglied 




e schwere Kanone zerfetzt gerade eine gegnerische 
it. (M.A.X. 2) 



der Concord,einerfriedlichen Gemeinschaft von Aliens. 

Diese Eintracht wird jedoch von den üblen Sheevat 
gestört, die marodierend durch das Uni- 
versum ziehen. 

Insgesamt stehen in M.A.X. 2 mehr als 
90 Einheiten zur Verfügung, denen 
nun auch zusätzliche Befehle wie 
»Bewache dieses Bauwerk« oderSuche- 
und-Vernichte gegeben werden kön- 
nen. Auf Wunsch spielen Sie auch in 
EchUeit, was durch neue Order erleich- 
tert wird. Darunter befinden sich Weg- 
punkte und vorgegebene Formationen. 
Das Auge erfreut sich an detailliertem 
Terrain, das die Einheiten großer 
erscheinen läßt, wenn sie auf Hügeln 



HARTER MANN, 
KALTER 9TAHI 



So muß ein Held aussehen, * 
n klappt's auch mit den Mon- 
stern. (Die by the Sword) 




Sollte dieser Oger uns frech kommen wollen, 
gibt es was auf die Omme. (Die by the Sword) 



Endlich wieder einmal eine innovative 
Hintergrundstory: Ein Schwertkämp- 
fer, gebildet auch im Umgang mit 
Waffen anderer Art, bangt im Spiel 
Die bythe Sword um das Leben sei- 
ner entführten Freundin. Wer auch 
immer in der mittelalterlichen Welt dafür ver- 
antwortlich ist (Ein grauslicher Hexenmeister? 
Der König des Nachbarstaates?]: Er wird dafür 
bezahlen! 
Sie schnüren daher Ihren Gurt fester und begeben 
durch sieben vollkommen unterschiedlich aufge- 
baute Level, immer auf der Suche nach Ihrem Schatz. 
Dabei geraten Ihnen Unholde der klassischen Art vor 
die Klinge: Kobolce. Orks jnc ähnliches Phartasiege- 
kreuch, Große Fej>iör\en ^.ic durkle Garge mLSsen 
durchquert werder. hinter leue - i'.<t korren (-allen 
oder andere törjLiche Gefahren lauern. Sie senauen 



Sie einen Soldaten oder einen anderen Charakter, den 
Sie in der Ich-Perspektive durch das Schlachtfeld diri- 
gieren. Genre-üblich steht Ihnen dabei eine größere 
Zahl unterschiedlicher Waffen zur Verfügungn. Dies 
alles soll noch vor Weihnachten 1998 auf Ihrem PC 
stattfinden. Der Nachfolger zu »Alarmstufe Rot« mit 
dem Untertitel »Tiben'um Sun« wird übrigens zur glei- 
chen Zeit erscheinen. {mash) 



' 

► Hersteller: Westwood 

► Genre: 3D-Shooter 

► Termin: 4. Quartal'! 



\ 

™ ) 




Damit tauchen Sie hinab in die Tiefen, l 
Sheevater aus dem Wasser unangenehm zu 
überraschen. (M.A.X. 2) 

stehen. Kommandieren dürfen Sie das Ganze dann vor- 
aussichtlich im April 1998. (mash) 



► Hersteller: Interplay 

► Genre: Strategie 

► Termin: April '98 



J 



Ihrem Protagonisten dabei wahlweise über die Schul- 
ter, betrachten ihn aus etwas größerer Entfernung von 
schräg oben oder blicken direkt aus seinen Augen auf 
das Geschehen. Anders als etwa bei »Tomb Raider« 
bleibt Ihr gewählter Blickwinkel stabil, und die Kame- 
ra fährt nicht hektisch hin und her. 
Interplay benutzte zur Ausführung eine neu entwickelte 
Grafik-Engine, die keine Motion-capture- Auf nahmen 
benötigt, sondern die Bewegungen Ihres Recken sehr 
flüssig und naturgetreu in Echtzeit darstellt. Sie kön- 
nen Ihr Schwert stufenlos in alle Richtungen bewegen 
und jedes Körperteil ihrer Gegner gezielt angreifen, 
sogar Entwaffnungen sind möglich. (uh) 



► Hersteller: 

► Genre: 

► Termin: 



Interplay 
Action-Adventure 
März '98 



PC PLAYER 2/98 



KOPF 



ENTERTAINMENT 



KOMMANDIEREN 



BESIEGEN 



Mit »Uprising« liegt mittlerweile der erste Genre-Mix 
zwischen 3D-Action und Strategie vor. Activisions 
»BattleZone« wird in die gleiche Kerbe schlagen, und 
Ripcord Games entwickelt mit Armor Command einen 
weiteren Vertreter dieser Spezies. Auch hier müssen 
Ressourcen gesammelt werden, damit Sie über 20 ver- 
schiedene Sorten Fahrzeuge und Gebäude herstellen 
können. Darunter befinden sich Panier, Hubschrauber 
und Kampfflieger sowie Raketentürme und Minen. 
Über DirectPlay balgen sich bis zu vier Action-Taktiker 




Die Blickpunkte sind variabel: Eine isometri- 
sche Ansicht ist genauso wählbar wie eine seit- 
liche. (Armor Command) 



im Netzwerk, Einzelspieler nehmen sich die 48 Solo- 
Hissionen vor. Die Designer führen in zwei Kampagnen 
durch Cut-Scenes auch eine Hintergrundgeschichte 
fort. Über Direct3D werden alle kompatiblen Hardware- 
Beschleuniger unterstützt. (mash) 



► Hersteller: Ripcord Games 

► Genre: Action-Strategie 

► Termin: Februar '98 



Tex Murphy entdeckt DVD 




Ähnlichkeiten mit Blade 
Runner sind natürlich nur 
rein zufällig. 
(Tex Murphy: Overseer) 

Manchmal greift der gute 

Tex auch zur Waffe. 

(Tex Murphy: Overseer) 



Nachdem er im letzten Teil der Serie Licht in die Ros- 
well-Affäre gebracht hat, taucht der schusselige Pri- 
vatdetektiv in Tex Murphy: Overseer mittlerweile zum 
fünften Mal auf. Diesmal wird er durch die hübsche Syl- 
via Linsky in einen Todesfall verwickelt, der nur augen- 
scheinlich ein Selbstmord war. Im typischen Tex-Mui 
phy-Stil, eine 
Mischung 
Schwarzer Serie 
und Science-Fic- 
tion, führen ihn 
seine Ermittlungen 
durch fünfCDs oder 
eine DVD, die alle- 
samt der Schachtel 



beiliegen werden. Die DVD-Variante unterstützt AGP- 
Karten und den Dolby Digital AC3-Soundstandard. 
28 Charaktere stehen unserem Helden Rede und Ant- 
wort, die Örtlichkeiten sind um 360° drehbar. In den 
Videosequenzen, aus denen das Spiel zum großen Teil 
besteht, spielt wieder Access- Boß Chris Jones die Rolle 
des Schnüfflers. Wenn alles nach Plan läuft, können 
Sie schon in der nächsten Ausgabe einen Test des Nach- 
folgers lesen. (mash) 



► Hersteller: Access Software 
►- Genre: Adventure 

► Termin: Januar '98 



WASSERSPIELE 

Daß Rennboote abendfüllende Unterhaltung bieten 
können, bewies bereits Ex-Wrestler Hulk Hogan in der 
Fernseh5erie»ThunderinParadise<(.Interplay griff die- 
ses Thema in Powerboat Racing auf. In sechs ver- 
schiedenen Rennmodi und mit den Bootsklassen Kata- 
maran und Einkieler bestehen Sie Herausforderungen 
wie einfache Arcade-Rennen oder gleich die Weltmei- 
sterschaft. 

Einen guten Eindruck machen die völlig unterschiedli- 
chen Hintergrundszenarien: In Japan schrecken Sie 

r 



►- Hersteller: Interplay 
►■ Genre: Rennspiel 
► Termin: April '98 



träge dümpelnde Pagoden 

auf, deren Kapitäne gerade 
noch überihrem Reisgericht 
sitzen. Im Amazonasgebiet 
können Eingeborenenhüt- 
ten, die sich auf Holzpaiisa- 
den befinden, unterfahren 
werden u nd i n New York wol- 
len zahlreiche Sprung- 
schanzen die Rumpfstärke 
Ihres Bootes testen. Je 
schneller Sie fahren, desto mehr hebt sich übrigens der 
Bug Ihres Bootes aus dem Wasser. Powerboat soll zwar 
3D-Karten unterstützen, wird aber auch ohne Hard- 
ware-Beschleuniger laufen. (uh) 

Eine der gewaltigen Sprungschan- 
zen, die überall auf todesmutige 
Piloten lauern. (Powerboat Racing) 




Auf den Was- 
serstraßen von 
Manhattan 
wurde schon 
schlimmeres 
gesehen als Ihr 
knuffiges Renn- 
boot. (Power- 
boat Racing) 





... ZERBRECH 



/ 




)v 








I \ utmr 



iteHer des mettmeit meistuerkauften Echtzeit-Strategiespie 







im 



FALCON, DIE VIERTE 



Nach all den F-22-5imulationen der letzten Monate 
erhalten Sie hier die Gelegenheit, in Falcon 4.0 mal 
wiece- die gute alte F-16 zu fliegen. Über der korea- 
nischen haloinsel bieten Sie in Luft- und Bodenkampf 
den Nordkoreanern Paroli. 




Die F-16 im Luftkampf, im Hintergrund 
eine koreanische Version des Grand Cany- 
on. {Falcon 4.0) 



Großen Wert soll auf den Faktor Realismus gelegt wer- 
den, ohne dabei die Spielbarkeit zu vernachlässigen. 
Besonders stolz ist MicroPosedaherauf das sehr detail- 
lierte Radarsystem, daß mit zehn verschiedenen Modi 
glänzt. Auch grafisch wird ein Quartensprung zu Fal- 
con 3.0 versprochen , da die Engine komplett neu über- 
arbeitet wurde. »Intensive Einblicke in einen echten 
Krieg« verspricht Produzent Leon Rosenshein allen 
interessierten Flugasseri. Also Vorsicht: zum Blümchen- 
pflücken wird diesmal nicht angetreten. (uh) 



► Hersteiler: MicroProse 

► Genre: Flugsimulation 

► Termin: 1. Quartal '98 



PANZER STATT BUTTER 



^gpjPJ 1 



pjo^L. 




Die kleinen Punkte zwischen 
den Häuschen sind mit Pan- 
zerfäusten bewehrte Solda- 
ten. (Ml Tank Platoon II) 



Panzerkommandeure, aufgepaßt: MicroProse schickt 
sich an, mit Ml Tank Platoon II eine neue Simulation 
auf den Markt zu werfen, die wieder einmal alles bis- 
her dagewesene übertreffen soll. Als Führer eines 
Bataillons von Ml-Panzern unterstehen Ihnen diesmal 
indirekt auch mehrere Unter- und Versorgungseinhei- 
ten. Dazu zählen 
dann nicht nur ver- 
schiedene Hilfs- 
und Aufklärungs- 
panzer, sondern 
auch Apache-Heli- 
kopterund Infante- 
rieeinheiten. In 



Echtzeit behalten Sie den Überblick mittels einer Gene- 
ralstabskarte, geben Ihren Panzerketten und Hilfstrup- 
pen Befehle oder schalten sich bei Bedarf direkt in den 
Kommandoturm einzelner Panzer ein. 
Durch die Unterstützung von 3Dfx-Karten soll die 
aufwendige Grafik selbst auf einem Pentium/90 nahe- 
zu ruckelfrei zu genießen sein, Kleine Neuerungen 
heben Ml Tank Platoon II von anderen Simulatio- 
nen ab. Dynamisch gestaltete Kampangen belohnen 
erfolgreiche Spieler mit größerer Verantwortung. 

(uh) 



► Hersteller: Microprose 

► Genre: Panzer-Simulation 

► Termin: März '98 



] 



Energy verspielt 



Alle Angaben ausnahmsweise mit Gewähr: Zweimal die Woche greift Moderator Lotto King 
Karl zum Mikro, um auf Radio Energy neue Computerspiele vorzustellen. Unter dem Titel 
»Power Games« präsentiert der ob seines Silbenausstoßes berühmte Plaudermaster 90 Sekun- 
den lang Kurztests, News und Charts. Gelegentlich schneien gar prominente Gäste vorbei, 
um die Audio-Spieleshow zu bereichern. 

Die Erstausstrahlung der Power Games erfolgt jeweils am Dienstag und Freitag, jeweils um 
15 Uhr. Wer lieber abends lauscht, darf 
sich montags und mittwochs um 21 Uhr 
einer Wiederholung erfreuen. Gepo- 
wert ■.vi-;: rjei aller F-egy- Stationen in 
Hamoi'c. MLnchen. Sachsen, Nürn- 
berg jid Rheinland- Pfalz. Mehr Infos 
über 3 cwe' Gares c-d den Radiosen- 
der im allgerreire^'rden Sie auf einer 
flott au : berei:e:en Internet-Seite: 
er Richten Sie Iren Browser mal auf 
Games auf Radio Energy. www.energyyfl.de aus. (hl) 




NEUES IM NETZ 

Normalerweise sind wir PC Player-Redakteure die bohrenden Fragensteller 
bei Interviews, doch diesmal hat es unseren Chefredakteur erwischt: Die 
Macher des Online-Spielemagazins »Gamesmania« quetschten Heinrich 
Lenhardtaus. Das ausführ- 
liche Interview können Sie 
derzeit unter http:// 
www.gamesmania.com 
nachlesen. Auch Spiele- 
tests, Previews und 
Downloads lassen sich 
auf dem nach eigenen 
Angaben »meistgele- 
senen deutschspra- 
chigen Magazin für 
PC-Spiele im Inter- 
net« abrufen. 



(mash) 




2u erscheinen ri- 
Gam «m a ni a .^? SerA "sgabe Werdpn . " 



SCHÄDEL... 



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li! 


m 


ENTERTAINMENT 



http://wujL±i.blizzard.( 



im 



GIGANTEN AM H 

Obwohl die US-Version schon erhältlich ist, 
wartet Sierra Deutschland mit der Veröf- 
fentlichung vor Pro Pilot. Grund: In goodold 
Germany erscheint eine lokalisierte Fassung, 
die sich nicht nur auf das Eindeutschen der 
Anleitung der Bildschirmtexte und der Anlei- 
tung beschränkt. Vielmehr verlagert sich das 
Flugterrain von Nordamerika nach Europa. 
Damit würde einer der Kritikpunkte am »MS 
Flight Simulator«, nämlich die Vernachlässi- 
gung des hiesigen Luftraums, gar nicht erst aufkom- 
men. Wir verzichten deshalb auf einen Test der US-Fas- 
sung und besprechen in einer der nächsten Ausgabe 
die deutsche Version von Pro Pilot. (mash) 




Im Tiefflug über San Francisco. In der deutschen lokali- 
sierten Version konzentriert sich Sierra jedoch auf den 
europäischen Luftraum. (Pro Pilot) 



r 

► Hersteller: Sierra 

► Genre: Flugsimulation 

► Termin: Januar '98 



(MYSTERIÖSE MISSIONEN) 



Zum erfolgreichen Star Wars-Shooter »Jedi Knight« 
kommt irxKürze die Missions-CD Mysteries ofthe Sith 

in die Geschäfte. In weiteren 14 Leveln, die in vier Kapi- 
tel unterteilt sind, wird die Geschichte zunächst um 
Kyle, später jedoch um Mara Jade weitergesponnen. 
Sie übernehmen dann diese Figur, die zu Luke Skywal- 
ker ein ganz spezielles Verhältnis hat. Der Charakter 
sollte übrigens Lesern der drei Star-Wars-Romanen von 
Timothy Zahn bekannt sein. 
Auch Muttiplayer kommen in 15 neuen Missionen zu 
ihrem Recht. Darunter finden Sie eine frische »Captu- 




Gegen 
diese 

Sumpfkrea- 
tur hilft 
auch der 
Lichtsäbel. 
(Mysteries 
of the Sith) 



re the flag«-Variante, in der eine Person ein Tierchen 
namens Ysalamari durch die Gegend trägt. Es erzeugt 
eine Sphäre von zehn Metern Durchmesser um sich 
herum, in der die Macht nicht zum Zuge kommt. 
Über 20 neue Gegner werden ebenfalls implementiert, 
darunter der Rancor, mit dem Luke Skywalker im Keller 
von Yabba the Hutt eine besonders enge Begegnung 
hatte. Mit einem anderen Vertreter dieses Volkes bekom- 
men Sie es mitder Piraten-Gang rund um Ka' Pa the Hutt 
zu tun. Zur Vernichtung dieser erhalten Sie fünf weite- 
re Jedi-Krä'fte, beispielsweise den »Force Push«, der 
anderen Leuten das Balancieren auf schmalen Graten 
erschwert. Oder der »Light Saber Throw«, mit dem Sie 
Ihren Lichtsäbel zielgenau schleudern können. 
Zusätzliche konventionelle Waffen erhalten Sie eben- 
falls, so zum Beispiel Han Solos Blaster und das »Car- 
bonite Rifle«, das Personen einfriert. Die eigentliche Gra- 
fik-Engine ist angeblich schneller geworden, (mash) 






DEUTSCHER 

DIABLO-KILLER 

Im Hause Attic werkelt man derzeit am vierten Teil der 
»DSAs-Serie mit dem Arbeitstitel The Lady, the Mage 
and the Knight. 

Zeitlich ist die Hintergrundgeschichte rund 400 Jahre 
vor der Nordland-Trilogie angesiedelt. Daher werden 
etwas weniger Zaubersprüche als gewohnt zur Verfü- 
gung stehen, DSA-Fansbrauchenjedoch trotzdem nicht 
auf magische Finessen zu verzichten. Die Abenteurer- 
truppe besteht aus einer Elfin, einem Magier und einem 
Kämpfer- alle wichtiger Gruppen, aus denen sich eine 
zünftige Heldentruppe zusammensetzt, sind also ver- 
treten. 

Das für ein Rollenspiel recht actionlastige Programm 
werden Sie auch über ein lokales Netzwerk oder das 
Internet spielen können - »Diablo« läßt grüßen. Im 
Vergißich zu dem Erfolgstitel von Blizzard finden sich 
allerdings weitaus mehr klassische Rollenspielelemen- 
te. Freunde des «Schwarzen Auges« müssen allerdings 
noch bis zum Herbst ausharren. (mash) 




(Mysteries of the Sith) 



► Hersteller: LucasArts 

► Genre: 3D-Shooter (Zusatz-CD) 

► Termin: Januar '98 



] 




Der Magier im Kampf mit einem etwas groß 
geratenen Insekt. (LMK) 



/ 


\ 


► Hersteller; Attic 

► Genre: Artion-Rollenspiel 

► Termin: 3. Quartal '98 


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vergessene Gott 



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ProSieben edition 



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comtech-Filialen mit Games 4L) Sortiment 


gibt es über 150 x in Deutschland! 


Aachen: Kleinmaschierstr. 37, 


Köln: Hansa ring 115, 


Augsburg: Frauentorstr. 22, 


Köln: Luxemburger Str. 1-5, 


Augsburg: Obstmarkt 7, 


Konstanz: Bodanstr. 17, 


Baden Baden: Lange Str. 65, 


Krefeld: Oslwall 113, 


Bad Kreuznach: Rfjmerslr. 9, 


Leverkusen: Dönhoff Str. 27, 


Bamberg: Liiitpoldstr, 16, 


Lörrach: Basler Str. 1, 


Bayreuth: Bahnhofsir. 17, 


Ludwigs bürg: Seestraße 22, 


Berlin: Kurfürstendamm 94, 


Ludwigshafen: Rathausplatz 10-12, 


Berlin: Bismarckstr. 30, Charlotten bürg. 


Lübeck: Wahmstr. 85, 


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Lübeck: Wahmstr. 26, 


Berlin: Kastanienallee 94. Prenzlauer Bg, 


Lüneburg: Hindenburgstr. 88/6, 


Berlin: Frankfurter Allee 91, Friedrichs!!., 


Magdeburg: Bahnhofstr. 47, 


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Mainz: Hintere Flachsmarkt 2, 


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Mainz: Karmeliterplatz 4, 


Berlin: Rheinstr. 21, Steglitz, 


Mannheim: Augustaanlage 16, 


Bielefeld: Wilhelmstr. 14, 


Mannheim: T 2,4, 


Bielefeld: Zimmerstr. 21, 


Memmingen: Herrenstr. 11, 


Bochum: Briickstr, 48, 


Mülheim: Leineweberstr. 54, 


BÖblingemSluttgarler Str. 11, 


Mönchengladbach: EicknerStr. 12, 


Bonn: Fürsten st r. 1, 


Mönchengladbach: Berliner Platz 5, 


Bonn: Oxfordstr. 13. 


München: RosenheimerStr. 2, 


Braunschweig: Papenstieg 8, 


München: Schwanthalerstr. 46, 


Braunschweig: Bohlweg 52, 


München: Amulfstr. 87. 


Bremen: Martinisir. 62, 


München: Richard Srauß Str. 71, 


Bremen: Ansgaritor 7, Lloydhof, 


München: Leopoldstr. 146, 


Bremerhaven: Sthillerstr. 26, 


Münster: Wolbecker Str. 27, 


Chemnitz: Moritzpassage, Moritzstr. 19, 


Münster: Bahnhofstr. 9, 


Coburg: In der Judengasse 18, 


Neustadt: Marktstr. 5, 


Cottbus: Mühlenstr. 42, 


Nürnberg: Adlerstraße 38, 


Darmstadt: Schulstr. 5, 


Nürnberg: Allersberger Str. 70, 


Darmstadt; MUhlstr. 76, 


Nürnberg: Färberstr. 32, 


Dessau: Bitterfelder Sir, 50 (Fürst 


Nürtingen: Europastraße 11, 


Leopold Carre), 


Offenbach: Kaiserstr. 8, 


Dortmund: Willy- Brandt- Platz 2, 


Oldenburg: Staulinie 12, 


Dortmund: Hansastr. 101-103, 


Osnabrück: MÖserstr. 7, 


Dresden: Baulzner Str. 12, 


Osnabrück: Jotiannisstr. 94, 


Dresden: Bodenbacher Str. 81, 


Passau: Spitalhofstr. 78, 


Duisburg: Friedrich -Wilhelmstr, 86, 


Pforzheim: Westliche 102, 


Düsseldorf: Berliner Allee 30, 


Pforzheim: Zehnhofstr. 14, 


Düsseldorf: Immermannstr. 65, 


Potsdam: Friedrich-Ebert-Str. 119, 


Düsseldorf: Berliner Allee 2, 


Recklinghausen: Königswall 16-18, 


Erlangen: Hauptstr. 85, 


Regensburg: Nußbergerstr, 6a, 


Essen: Lindenallee 6-8, 


Remscheid: Wiedenhofstr. 1, 


Essen: Friedrich-Ebert-Str. 30, 


Reutlingen: Gartenstr. 10, 


Esslingen: Neckarstr. 1, 


Rosenheim: Salinstr. 5, 


Fellbach: Bahnhofstr. 123, 


Rosenheim: Münchnerstr. 49b, 


Flensburg: Westerallee 156, 


Rostock: Go et he str. 17, 


Frankfurt: Eschenheimer Landstr. 9, 


Saarbrücken: Schillerplatz 2, 


Frankfurt: Friedensstr. 5, 


Saarbrücken: Schillerplatz 14, 


Frankfurt: Große Fri e d berger St r, 30, 


Schwäbisch Gmünd; Kalter Markt 15, 


Freiburg: Leopoldring 1-3, 


Schweinfurt: Lange Zehntstr. 18 1/2, 


Freiburg; Kaiser Josef Str. 255, 


Schwerin: Werderstr. 74a. 


Fulda: Am Rosengarten 10, 


Siegen: Koblenzer Str. 50, 


Gelsenkirchen: Ahstr. 4, 


Stuttgart: Eberhardstr. 35-37, 


Giessen: Marktstr. 7, 


Stuttgart: Marienstr.11, 


Göttingen: G roner Tor Str. 33, 


Stuttgart: Tübinger Str. 18, 


Göttingen: Weender Str. 90, 


Trier: Stresemannstr. 5, 


Hagen: Kurier Str. 72-74, 


Trier: Paulinstr. 45, 


Halle. Rannisehe Str. 18, 


Tübingen: Am Lustnauer Tor 4, 


Hamburg: O-^ckengießerwall 3, Zentrum, 


Ulm: Hafenbad 18, 


Hamburg: Cnndelallee 129, Rotherbaum, 


Ulm: Karlstr. 31-33, 


Hamburg: Wandsbeker Markl Str. 155, 


V. Schwenningen: Villinger Str. 4, 


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Wiesbaden: Kaiser-Friedrich-Ring 98, 


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Wiesbaden: Rheinstr. 41, 


Hannover: lo'tge Laube 1a, 


Wilhelmshaven: Bismarckstr. 164, 


Hannover: Kurt Schumacher Str. 29, 


Wlnnenden: Waiblinger Str. 37, 


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Wolfsburg: Porschesir, 13, 


Helden heim: Wilhelmstr. 10, 


Worms: Alzeyer Str. 43, 


Heidelberg Wahrbacher Str. 6, 


Wuppertal; Friedrich-Ebert-Str. 89, 


Heidelberg: Kurfürstenanlage 3, 


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Würzburg: Semmelstraße 6, 


Heppenheim: Tiergarten Str. 9, 


Würzburg: Peterplatz 4, 


Hildesheim: Schuhstr. 21, 




Ingolstadt: Y.Jnchner Sir. 17-21, 




Kaiserslautern: Eisenbahnstr. 70, 




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Karlsruhe: S'ephanienstr. 102, 




Kassel: We i*r- Hilpert -Str. 13, 




Kassel: Neue Fahrt 3, 




Kempten: Salzstr. 1, 
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Koblenz: Casinostr. 6,0-42, 
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)g in jeder Filiale. Bitte beachtt 
s 4U-Katatog bestellt werden. 



Demnächst erhältlich. Bei Drucklegung noch nicht verfügbar. 



Der heilige Stuhl 



Harte Zeiten für Star-Trek-Fans: Nach dem Trek-Sams- 
tag Anfang Dezember sind erst einmal keine reuen Epi- 
soden oder Filme in Sicht. Damit Sie den Anblick der 
vertrauten Gefilde nicht gar so sehr vermissen, gab es 
schon vor einer Weite das »Interactive Technical 
Manual« (Test in Heft 12/95), das Ihnen mit Hilfe der 
QuickTime-VR-Technik einen Spaziergang durch die 
Enterprise-D ermöglichte. 

Simon & Schuster; Kameramänner ruhten nicht, son- 
dern statteten auch den Sets der anderen Serien einen 
Besuch ab: Mit StarTrek: Captain'sChair dürfen Sie die 
Brücken der Enterprise-D und -E, der Defiant und der 
Voyager unter die Lupe nehmen. Einzige »Verschlech- 



Wo sind die 
Jeffries- 

Röhren? Ein 
Blick auf 

die Riß- 

Zeichnung 

sorgt für 
Durchblick. 


fc. 


1 =m . fik ,4 


} 




!T;S 






1 U.SS EdFtPEISi 




terung« zum indi- 
rekten Vorgänge': 
S'e könren nur rjie 
Kommarsozeitrale 
inspizieren, Maschi- 
nenräume oder 
Schlafgemacher 

bleiben Ihnen verwehrt. Dafür in der Realität schon 
demontiert, aber noch auf dem PC zu besichtigen: das 
»Cockpit« der legendären NCC-1701 (ohne Zusatz), die 
Arbeitstätte des interstellaren Dreamteams um James 
T. Kirk. Zwar nicht von Shatner personlich, aberimmer- 
hin durch seinen ersten Piloten Hikaru »Dauerschnup- 
fen« Sulu werden Sie mit den wichtigsten Konsolen ver- 
traut gemacht. Auf den anderen Schiffen stehen Ihnen 
Cmdr. William T. Riker (Enterprise-E), Lt. Cmdr. Worf 
(Enterprise-E], Capt. Benjamin Sisko (Defiant) und 
Capt. Kathryn Janeway (Voyager) Rede und Antwort. 
Ausnahmsweise dürfen Sie unbeaufsichtigt auf eigene 
Faust auf den Schiffskonsolen herumdrücken und so 
die Phaser abfeuern oder die Grußfrequenzen öffnen. 
Dazu gibt es selbstverständlich kleine Animationen 
oder sogar Videos aus Kino oder TV. (ra) 



... herrscht in der neuesten Enterpri; 
gepolsterter Sitz komf ort vor. 



C Tmvüifnm 


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► Hersteller: Simon & Schuster/ 
NBG Verlag 

► Preis: 100 Hark 

► Betriebssystem: Windows 95 

► Warp-Faktor: 7 von 10 


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Eine kurze 



der Sternzeit 

Wenn Sie kryptische Kombinationen wie NX-74205 oder 
NCC-74656 rückwärts runterbeten können, sind Sie reif 
für die nächste Stufe: Die StarTrek Encyclopedia. Diese 
umfaßt alle Kinofilme, sämtliche Episoden um die Cap- 
tains Kirk und Picard sowie die ersten fünf Staffeln von 
Deep Space Nine und drei Staffeln Star Trek: Voyager. 
Die Föderationsdaten bank Memory Alpha packte das 
Material auf randvolle vier CDs. 
Um von dem Info-Wust nicht total erschlagen zu werden, 
wurden Daten, Bilder, Videos und andere Goodies in zwei 
Teile aufge- 
teilt: Die Star 
Trek Qrnm- 
pedia 




Ob Film- oder Fern sehdarste Her, 
alle wichtigen Personen geben sich 
in der Enyklopädie ein Stelldichein. 



erweiterter Fassung und Epi- 
sodenführer zu DS9 und der 

Next Generation aufje einer 
CD. Zwar gibt es auch in der 
Omnipedia kurze Abrisse der 
einzelnen Folgen, doch die 

anderen Vertreter warten mit ausführlicheren Beschrei- 
bungen oder Listen der Haupt- und Nebendarsteller auf. 
Außerdem dabei: Teaser zu allen Abenteuern, also die 
kleinen Werbefilmchen, die mit reißerischen Szenen zum 
Anschauen der Sendung locken wollen. 
Wagemutige Trekker durften die Omnipedia in der letz- 
ten Inkarnation noch wie in den Serien mit ihrer Stim- 
me steuern. Die Enterprise wäre mit einersolch schlech- 
ten Umsetzung allerdings in die nächste Sonne 
gestürzt, weshalb in der aktuellen Fassung darauf ver- 
zichtet wurde. Zum besseren 
Zurechtfinden sortierten die 
Technik-Guru5 die mehr als 
3000 Fotos, über 400 Videos 
und unzählige Textbeiträge: 




In der Features-Sektion werden Ihnen bestimmte The- 
men wie klingonische Leckereien oder die Kleiderord- 
nung der Föderation nähergebracht. Gegenüber der 
Buchversion wird das Aufspüren von Querverweisen 
enorm vereinfacht - Sie klicken sich einfach zum näch- 
sten Link, dann zum nächsten, wieder zum nächsten 
und merken gar nicht, daß schon wieder eine Stunde 
rum ist. (ra) 



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► Hersteller: 


Simon & Schuster/ 




NBG Verlag 


► Preis: 


100 Mark 


► Betriebssystem 


Windows 95 


► Warp-Fakton 
V 


8 von 10 



PC PLAYER 2/98 



ht»? 




Es stand in PC 
Player 2/93 - 
die Spielewelt 
vor 5 Jahren. 

Titelthema 

Der niedliche Nashomti- 
ger (oder war's ein Tiger- 
nashorn?) der »SirnLife«- 

Schachtei zierte den Titel 
von PC Player 2/93. Das Programm erfüllte aber nicht alle 
Erwartungen. Das Phänomen »vor lauter Komplexität den 
Spielspaß vergessen« gab's auch schon vor fünf Jahren. 
Tester Boris Schneider damals: »Nur wer an den Genen fum- 
melt und sich nächtelang in das Programm kniet, wird 
ansatzweise Erfolg haben«. 



j Schöne Spiele 

Die am höchsten bewerteten Spi 

lein dieser Ausgabe: 

|tous 2 (85 von 100 Punkte: 
hila One Grand Prix (84) 
it Island (84) 

Dune 2 (79) 
: Alonein the Dark (77) 



Master Blaster 

Die Soundblaster 16 gewann einen 
Soundkarten-Vergleichstest. P°pulous 2 

Autor Toni Schwaiger, damals leidgeprüfter Soundblaster- 
Pro-User, war entzückt: »Wo ist das Bit-Gekreische? Wo das 
permanente Hintergrundrauschen? Was für edle Klangtrop- 
fen verzücken meine Ohren? Irgendwer muß die Creative- 
Labs-Technikerwachgeriittelt haben, denn sie haben bei der 
Soundblaster 16 wirklich ganze Arbeit geleistet«. 





LIES NACH 
BEI LARRY 

Wie soll man die Jugend noch zum Buche treiben? 
Die Verführung leicht zugänglicher neuer Medien 
bremst den Griff zum gedruckten Werk. Kino, Fernsehen 
und vor allem die liederlichen Versuchungen der Compi 
terspiele-Welt tun ihr übriges zum Untergang des Abend- 
landes. Die Verlagsbranche mag den geistig-moralischen Nie- 
dergang nicht aufhalten können, zeigt sich aber bei Ideen zur Umsatz- 
erhaltung überaus trickreich. 

Das Buch zum Film oder zur TV-Serie wird gerne genommen. Erschütternd 
viele Leute können sich nichts schöneres vorstellen, als die Handlung eines 
gerade gesehenen Leinwandergusses nochmals nachzulesen. Die nächste 
Geheimwaffe des deutschen Buchhandels lautet folgerichtig »Buch zum 
Spiel«. Hat es Sie nach dem Durchspielen eines Adventures nicht schon 
immer danach gedrängt, die sattsam bekannte Handlung nachzulesen? Der 
Bastei-Lübbe-Verlag meint damit keineswegs Kinkerlitzchen wie Kom- 
plettlösungen und Puzzlehilfen. Die lästigen interaktiven Momente entfal- 
len gänzlich; das Spielbuch käut lediglich die Story wieder, 



Steue Ulhitton 
Hie verrückten 
Rlenteuer fies 



tfffirS 




Platte Prosa-Peinlichkeit 

Was wie der verfrühte Aprilscherz eines kul- 
turpessimistischen Redakteurs klingt, ist 
blanke Wirklichkeit. »Die Abenteuer des Larry/ 
Laffer« sind für 12,90 Hark im einschlägigen 
Buchhandel zu erstehen. Nacherzählt werden 
die Eskapaden von AI Lowes Adventure-Anti- 
helden Larry, wie er sie in seinem jüngsten 
Spiel »Yacht nach Liebe« durchlebte. Doch wie 
wirken all die halbseidenen Witze, Zoten und 
Klischees ohne Interaktion und Rätselglück? 
Ziemlich schäbig. Die Aneinanderreihung von 
Beschreibungen weiblicher Lustobjekte auf 
rund 270 Taschenbuchseiten bekommt Larry 
nicht. Was im Spiel noch erheiternd zwischen 
zwei Puzzles wirkt, verkommt in der Nacher- 
zählung zur Banalität. 

Man muß keine Frauenbeauftragte des Bun- 
destags sein, um auf den Sprachschatz säuerlich zu reagieren. Der Wort- 
witz begibt sich im freien Fall unter Stammtisch-Kantenhöhe: »Üppige 
Quarktaschen, die den Gesetzen der Schwerkraft strotzten« drohen auf jeder 
Seite. Die inflationär dargebotenen »Pralle Brüste, feste Schenkel«-Arien 
lassen einen schon bald nach einer abwechslungsreicheren und unterhalt- 
sameren Lektüre (Telefonbuch, Altes Testament, etc.) greifen. 
Der literarische Larry soll nur der Anfang einer Lawine beschriebener Spie- 
le sein. Bastei Lübbe schwärmt jedenfalls schon von einer ganzen Reihe. 
In ihr sollen »Romane zu den Computerspielen von CUC Software Interna- 
tional GmbH erscheinen, die schon von sich aus ein starkes erzählerisches 
Element aufweisen«. Und werden auch der Gruselkrimi mit Gabriel Knight 
oder König Grahams Märchenstunde einschlagen, dürften die restlichen 
Spielefirmen aufwachen. Freuen wir uns schon auf den Command&Conquer- 
Krimi (»Gute Einheiten kommen in den Himmel, böse überall hin«) und 
den Thriller über Windows 95 (»Liebe, Tod und Treiber«). (hl) 



»Die verrückten Abenteuer des Larry 
Laffer« von Steve Whitton. Bastei 
Lübbe Roman, ISBN 3-404-13928-3 
(12,90 Mark). 



KURZ NOTIERT 



► Hochglanz-Komplettlösungen 
präsentiert ab sofort der Oxygon Ver- 
lag. Jedes der üppig mit schönem 
Bildmaterial versehenen Magazine 
behandelt ausführlich ein Spiel 
! unterschiedlichster Hersteller. Die 
ersten drei Exemplare der Reihe 
(Floyd, Tomb Raider 2 und Panzer- 
general 3D) sind für 20 Mark im Zeit- 
schriftenhandel erhältlich. 

► Für 50 Mark läßt Sie Topware ein 
| wenig mit D-Sat 2 spionieren. Russi- 
sche Luftbildaufnahmen machen es 
möglich: Ganz Deutschland erstreckt 
sich lückenlos geknipst auf astrono- 
mischen 14 CD-ROMs (endlich ein 
Programm, das Raubkopierer in den 
Ruin treibt!}. 

-* Wer es preiswerter wünscht, darf 
einfach auf Topwares Software- 
Bundle Gold 4 zurückgreifen. Dieses 
kostet zwar ebenfalls 50 Mark, ent- 
. hält allerdings neben dem ersten 
»D-Sat« 35 weitere Anwendungen. 
Darunter etwa »3D-Studio« (Release 
4), »Photo Magic« oder gar "Köst- 
lich kochen, so gelingt's« vom Maggi 
Kochstudio. 

► Eine Deluxe-Version kommt von 
Mindscapes Printmaster 4.0 heraus. 
Als Gestaltungs programm für den 
Heimanwender bietet es eine große 

I Zahl grafischer Elemente für hausb- 

I ackene Designerstunden, etwa 

35 000 Cliparts, 5000 Fotos und 

über 2000 Vorlagen für Kalender, 

Karten, Poster. 

► SpeechBack verwandelt auf dem 
PC geschriebene Texte in Audiofiles, 
die über die Soundkarte ausgegeben 
werden. Aber Vorsicht: Da Ihr Com- 
puter mit SpeechBack wie ein Sach- 
se klingt, dergroße Teile seiner Kind- 
in der Schweiz verbracht hat, 

sorgt diese Software nicht nur für 

I Erleichterungen der anstrengenden 

Lesearbeit, sondern belastet im 

Gegenzug Ihr Zwerchfell erheblich. 

3lue Byte veröffentlicht sechs 
neue Missionen für Incubation auf 
der eigenen Webseite. Die Adresse: 
I http://www.hluebyte.de. 

► Laramanie, wohin man auch 
blickt. In England versucht die Domi- 
no's Pizza-Kette mit einer Lara-Croft- 
Pizza Kunden zu locken. Das italie- 

iche Fast-Food-Gericht ist mit 
Zwiebeln, Paprikaschoten, Peppero- 
i, Salami und Pilzen belegt. Melo- 
nen paßten leider nicht mehr drauf. 
(vs) 



DAS etC£L-GQTCm 



Für schlappe 30 Mark erhalten Sie mit Artti-Gotchi eine 
CD-ROM, die randvoll mit widerlichen Kreaturen ist, die 
nichts als fressen, saufen jnd feiern im Kopf haben. 




Die grünen Knubbelgnome verursachen nur Ärger. 
Mögen Sie auch noch so erbittert gegen den steigen- 
den Promillepeget und die ausschweifende Libido der 
kleinen Stinker ankämpfen: Ständig landen 
Ihre süßen Sehn uckelwegen Pöbelei, Trun- 
kenheit oder öffentlichem Onanieren hin- 
ter schwedischen Gardinen. Wer also das 
brav piepsende Digital-Haustier satt hat 
oder sich auf die Erziehung eigener Kinder 
einstimmen möchte, bekommt mit dem 
Aufmüpf-Gotchi ein breites Experimentier- 
feld geboten. (vs) 



Jeder Trend braucht seine Gegenbe- 
wegung. Wie sinnvoll diese ist, steht 
jedoch auf einem anderen Blatt. 



Meister 
Proper 

Schon so manche übereifrige Hausfrau mag den Aus- 
spruch Ihres Mannes oder der lieben Kinder »man 
müßte mal wieder die Festplatte säubern« fehlinter- 
pretiert haben, um sich daraufhin mit den besten 
Absichten zum fatalen Familienkrach zu wienern. Doch 
die alptraumhaften Zeiten von triefendnassen Mas- 
senspeichern sind endgültig vorbei. 
Mit Clean Sweep Deluxe bricht eine neue Ära der digi- 
talen Reinlichkeit an. Nicht nur das müßige Deinstal- 
lieren, auch die Suche nach doppelten oder verwaisten 
Dateien und das Entfernen überflüssiger DLLs geht 




Endlich können Sie gefahrlos mit Soft- 
wareschrott kurzen Prozess machen. 



leicht von der Hand. Außerdem bietet diese Version 
neben dem Schutz vor Viren auch eine Entsorgungs- 
möglichkeit der artverwandten Cookies und Active-X- 
Module. (vs) 



( HARRY, HOL' SCHON MAL DEN WAGEN ) 



Jetzt blödelt Harald Schmidt nicht nur im Privatfern- 
sehen. Für 30 Mark können Sie eine CD-ROM namens 
Mit Harald Schmidt durchs Jahr erwerben, die Ihnen 
in Form eines schlichten Bildschirmschoners Teile der 
allabendlichen SAT-1-Lateshow auf den Com- 
puter holt. Daraufenthalten sind beispielswei- 
se zwei Auszüge aus den Weisheiten des Kon- 
fuzius, eine kümmerliche Anzahl Worträtsel, 
diverse Grafikpuzzles und die Sprüche des 



großen Meisters (etwa zum Thema »56 Jahre LSD«: 
»Experten warnen: Man sieht plötzlich Dinge, die gar 
nicht da sind und schottet sich total von der Außen- 
welt ab. Hallo FC Bayern!«), (vs) 





So höret die weisen 
Worte des Herrn, 
Harald erleuchte uns. 



PC PLAYER 2/98 




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PC-Spiel Jjp| 

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» |, eiDos il 

» || TOMB RAIDER II \ #J 
^^B vH Starring Lara Croft 

^fl^B ^H Die Heldin ist wieder »**^ 

|p ^A urück in einzigartiger Umgebung 
^^T ^^& und genialem Leveldesign. ^LJ 
WK/r ^^^L Was für eine Frau! 






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Deutschland ^^ÜtTT.. 

Spar Dich reich. 






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Vertrieb: Ruahware GmbH, Tel. 021 31/607-0, Fax. 21 31/60 71 11 • Profiten GmbH. Tel. 05 41/12 20 85 
ABC Software AG, Tel. 81/7 85 29 60, Fax. 81/7 85 12 22 • 




pe- 



Jahre 




V PBjtf* 



Fünf . Teil2 
Fragezeichen 

Verlängerung für die Promi- Umfrage anläßlich des PC-Player-Jubiläums: 
Spieleszene-Gurus wie Wild Bill Stealey und Louis Castle kramen in ihren Erinnerungen. 



Fünf Frager, viele Antworten: Aus Platzgründen 
konnten wir nicht alle Antworten auf unsere Pro- 
grammierer-Umfrage in der letzten Ausgabe unter- 
bringen. 

Als kleinen Nachhall zum »5 Jahre PC Player«- 
Special reichen wir Ihnen die restlichen Statements 
hiermit nach. (ra) 



Die fünf PC-Player-Fragen: 

1. Woran hast Du vor fünf Jahren gearbeitet? 

2. Welches Spiel hat Dich in den letzten fünf Jahren am stärksten beeindruckt? 

3. Weiches Spiel war die größte Enttäuschung? 

4. Über welche Wertung hast Du Dich am meisten geärgert, gerechtfertigt oder nicht? 

5. Was wirst Du in fünf Jahren spielen? 



I 




Chris Taylor (»Total Annihilati- 
on«) ist Designer und Projekt- 
leiter bei Cavedog Entertain- 
ment. 



Chris Taylor 

1. An meinem zweiten eigenen Baseball- 
Titel» EA Sports »Triple Play Baseball« 
für die MegaDrive-Konsole. 

2. Das sicherlich beeindruckendste war 

»Command&Conquer«.Obwohlichauch 
»WarCraft 2« geliebt habe, hat mich C&C 
dazu inspiriert, »Total Annihilation« zu 
schreiben. Ich habe deshalb bei EA 
gekündigt und bin schnurstracks zu Ron 
Gilberts Spielefirma gewechselt. 

3. Ich denke, daß es mir nicht zusteht, ei- 
nen speziellen Kandidaten zu nennen. 

In der derzeitigen Wachstumsphase der Spielindustrie kommen enttäuschende 
Titel zwangsläufig zustande. Hoffentlich sind die Hersteiler eines Tages reif ge- 
nug, kontinuierlich gute Produkte herauszubringen. 

4. Die meisten, die ich in den Jahren bekommen habe, waren ganz in Ordnung. 
Ich nehme Dinge wie Wertungen auch nicht zu ernst. Was ich aber kritisiere, 
sind Wertungssysteme, die immer nur die oberen 30 Prozent der Skala ausnut- 
zen. Das mindert den Sinn eines solchen Systems ungemein: 70 Prozent stän- 
den beispielsweise für ein lausiges Spiel, das man nicht kaufen sollte - nicht 
sonderlich intuitiv. 

5. Ein Spiel, dessen Universum dynamisch ist und sich immer verändert. Die mei- 
sten aktuellen Vertreter ähneln einem Museum, das wir abschreiten und in dem 
die Bilder immer nur in einem bestimmten Raum lebendig werden. Das wird ei- 
ne interessante Herausforderung: immer größerer Realismus, aber immer noch 
jede Menge Spielspaß. 

Todd Templeman 

1. Vor fünf Jahren hat alles angefangen: Mein Bruder Jason, mein Vater und ich 
versuchten gerade, einen großen Publisher für unser erstes Spiel »Ascendancy« 
zu gewinnen. Das haben wir erst eher erfolglos mit einer vierseitigen Zusam- 
menfassung des Spielinhaltes probiert, dann haben wir uns an ein Demo ge- 
macht und erneut alle Hersteller abgeklappert. Damit haute es schließlich hin, 
und, was noch toller war: Dabei habeich bei Softgold in Deutschland meine jet- 
zige Frau Kristin kennengelernt. 



2. Natürlich unseres. Spaß beiseite: »Diablo« hat mich am meisten fasziniert; nicht 
wegen der Story, sondern dank der schnörkellosen Internet-Mehrspieleroption. 

3. Ich würde das lieber auf das enttäuschendste Genre ausweiten. Für mich war 
das die Echtzeit-Strategie, die zwar immer behauptet, eben strategisch zu sein, 
aber in Wirklichkeit mehr wie die Draufsicht eines 3D-Shooters wirkt. Da gibt es 
überwiegend Action-Titel, die durch Mausklick-Orgien gebremst werden. 

4. Die amerikanische Computer Gaming World beschloß, als weltweit einziges Heft 
»Ascendancy« zu verreißen. Damit habe ich an sich kein Problem, aber der Kri- 
tiker hat seine Argumente komplett auf Falschaussagen aufgebaut. Er hat Bugs 
und sogenannte Designfehler aufgezählt, die es gar nicht gab. Wir haben ihm 
einen netten Brief geschrieben und ihm das erklärt, aber darauf nie eine Ant- 
wort bekommen. Aber ich bin deswegen echt nicht nachtragend. 

5. Ich schwanke wild zwischen zwei Dingen: Einem MUD-Universum und einer Welt, 
in der ich als Einzelspieler völlig eintauchen kann, ohne von anderen Mitspie- 
lern genervt zu werden. Beide Gen- 
res werden in fünf Jahren immer noch 
sehr beliebt sein. Beim Nachdenken 
über das ultimative Spiel vergessen 
i/ele Leute aber eines: Wenn es so 
realistisch wie im wirklichen Leben 
sein soll, wird es auch so schwer wie 
das wirkliche Leben sein. Wenn Du 
nach einer Partie eines zukünftigen 
»SimCity« -Spiels auch wirklich Bür- 
germeister werden könntest, ist es 
zweifellos zu komplex ausgefallen. 






Todd Templeman ist Chef von Logic 
Factory (»Leviathan: The Tone Rebel- 



Louis Castle 

1. An der Super-Nintendo-Version unseres ersten »Kyrandia«-Abenteuers. Außer- 
dem war ich als Art Director mit »Lands of Lore« beschäftigt und grübelte über 
ein Strategiespiel, das in Echtzeit ablaufen würde. Daraus wurde »Dune 2«. 

2. »Super Mario 64«. Es war sicher der Prototyp v eine aarze Reihe von 5pielen 
wie»Tomb Raider«, bei denen man den Hauatca-steJer mi: einer Kamera verfolgt. 

3. Die größte Enttäuschung sind die Spie.e. a-e niemals veröffentlicht werden. 
Mein Favorit unter den Titeln, die ausgef efer: wurden i~d das Blaue vom Him- 
mel versprachen, ist »Outpost«. 




Louis Castle gründete 1985 zu- 
sammen mit Brett Sperry die 
Westwood Studios (»Command 
&Conquer«, »Kyrandia«-5aga, 
»Lands of Lore«). 



4. Ich finde es schade, wenn die Leute Ruhm 
und Ehre für Dinge abstauben, für die sie 
gar nicht verantwortlich sind. Wir haben 
bei »Eye of the Beholder« zwar von die- 
sem Fehler profitiert, aber die lobenden 
Worte gebühren eigentlich FL mit »Dun- 
geon Haster«. Außerdem wird »Warcraft« 
gerne als der große Genrevater darge- 
stellt- dabei war »Dune 2« eher draußen 
und ein nicht minder gutes Spiel. 

5. »Command & Conquer 30«! Ich liebe 
Echtzeit-Strategiespiele und kann davon 
nicht genug bekommen. Wahrscheinlich 
werdeich an einem meiner eigenen Spie- 
le sitzen, aber das zählt vermutlich nicht. 



Wild Bill stealy 

1. Vor fünf Jahren war ich immer noch Teilhaber von Hicroprose, der Firma, die 
ich zusammen mit Sid Meier gegründet habe. Sid hatte gerade »Civilization« 
fertig und wir waren kurz davor, »Formula One Grand Prix« zu veröffentlichen. 

2. Ich liebe Flugsimulationen. Das hat bei Hicroprose angefangen, und auch bei 
bei meiner jetzigen Firma Interactive Magic hat sich daran nichts geändert. Ak- 
tuell wären das also »iF-22« und 
»WarBirds«. 

3. Wir haben bei Hicroprose den Feh- 
ler gemacht, alle möglichen Genres 
abdecken zu wollen. Wir hätten lie- 
ber bei Strategie und Simulationer 
bleiben sollen, denn die zwei Rol- 
lenspiele, die wir in einem Herbst 
herausgebracht haben, waren Flops. 
Ich mußte Hicroprose verkaufen, 
um die daraus resultierenden Verlu- 
ste abzufangen - das war eine Ent- 
täuschung. 

4. Meine Angewohnheit ist es, niemals 
Tests von unseren Produkten zu 
kommentieren. Mein Job ist es, tol- 
le Spiele zu machen. Wenn ich ein 
tolles Spiel mache, schreibt Ihr tol- 
le Artikel darüber. Wenn ich ein schlechtes Spiel produziere, kann ich nicht er- 
warten, daß Ihr Jubelarien darüber verfaßt. 

5. WarBirds, WarBirds und WarBirds. 

Jay Wilbur 

1. Neben den Auswirkungen des bei Euch verbotenen 3D-Shooters von id Software 
war ich damit beschäftigt, den direkten Vertrieb für den Nachfolger aufzubau- 
en, dessen ersten Episoden wir ja frei verteilt haben. 

2. Sehr viele. So viele, daß es mir schwerfällt, nur einem Titel diese Ehre zu ge- 
ben. Wenn Du mich zwingen würdest, wäre das ein indiziertes id-Spiel. Nicht, 
weil ich selbst damit zu tun hatte, sondern wegen der riesigen Auswirkungen 
des Spiels auf die ganze Branche. 

3. Wieder sehr viele. Mein Kandidat wäre hier »Stonekeep«. So viel Hype, so viel 
Verspätung, so viel Geld, so wenig Spiel 

4. Hast Du die Frage nur für mich eingebaut? (grinst) Ich respektiere die Meinung 




Lebende Legende, Ex- Air- Force- Pi- 
lot und Gründer von Microprose: 
Wild Bill Stealy arbeitet auch bei In- 
teractive Magic an ausgefeilten 
Flugsimulationen. 




Jay Wilbur (Ex-id-Chef) ist 
jetzt bei Epic Megagames 
für »Unreal«-Input verant- 
wortlich. 



jedes einzelnen Testers. Was mich aber är- 
gert, ist die Bewertung eines Spiels durch 
Eure Regierung. Alle Titelvonid wurden von 
der Bundesprüfstelle indiziert und teilwei- 
se sogarverboten. Wie ich hörte, gibt es ein 
neues Mediengesetz, das selbst Euch ver- 
bietet, ein derart behandeltes Spiel zu te- 
sten, weil sonst legale und in letzter Instanz 
wirtschaftliche Schwierigkeiten drohen. Ei- 
ne solche Einschränkung der Pressefreiheit 
Wurmt mich: Nicht, weilich in Deutschland 
Spiele verkaufen will. Es macht mir Sorge, 
weil die Bürger in meinen Augen ungerecht behandelt werden und ihnen vor- 
geschrieben wird, was sie tun oder sagen dürfen und was nicht. 
5. In fünf Jahren werde ich ein Spiel spielen, daß erst noch entwickelt werden 
muß. 

Chuck Kroegel 

1. Wir haben an »Dark Sun« gearbeitet, dem Rollenspiel mit unserer zu jener Zeit 
neuen ADSD Engine. Damals gab es von SSI neben den noch heute produzier- 
ten Strategiespielen auch jede Menge Rollenspiele. 

2. »Civilization« 

3. »Civil War General« 

4. In einem amerikanischen Magazin bekam »Pacific General« nur 48 Prozent - 
das fanden nicht nur wir, sondern auch andere Zeitschriften etwas wenig. 

5. »Chessmaster« 



CT!!! 



Strategie-Urgestein Chuck Kroegel ist heute Präsident von SSI (»Panzer 
General«). Zwei Jahre vor seinem Firmen ein stieg verfaßte er 1981 den 
Bürgerkriegstitel »Shiloh«. 



Sherry McKenno & 
Lome Lanning 

1. Sherry: Ich war Vizepräsident der Special-Effects-Firma Rhythm and Hues und 
habe zusammen mit Lome am Seafari-Ride für den Universal- Park in Wakaya- 
ma, Japan, gearbeitet 

2. Lome: Auf dem PC: »Flashback«, »Civilization 1 & 2« und »WarCraft 2« (das 
Überspiel schlechthin). 

3. Lome: »Wing Commander 3« und »Shadows of the Empire« (N64). 

4. Sherry: Ich habe lange High-End-Computergrafiken für Kinofilme produziert. Da 
regt mich nichts mehr auf, wenn selbst- 
ernannte Experten, die keinen blassen 
Schimmer davon haben, worauf es bei 
guter Grafik ankommt, irgendwelche 
dummen Kommentare machen. 

5. Sherry: Ich bin nicht sicher, welcherTeil 
der »Oddworld Quintology« dann 
gerade aktuell ist, aber den werde ich 
sicherlich spielen. Lome: »Asteroids« 
und »Defender«, weil sie so einfach und 



gleichzeitig fast schon etwas wie eine 
Meditationsübung für mich sind. 




Abe im Kreis seiner Schöpfer: Oddworld -Chefin 
Sherry McKenna und Chefdesigner Lome Lanning. 



PC PLAYER 2/98 



Special: Spiele-Hype und Wirklichkeit 

Kehraus 

Alle Jahre wieder das selbe Ritual: Spieleberge und Festtagsbraten liegen glei- 
chermaßen schwer im Magen. Doch haben die hochgehypten Hochglanz-Pro- 
gramme alle Erwartungen erfüllt? PC Player hakt nach und macht den Reality- 
Check bei zehn mit Spannung erwarteten Großereignissen. 



9 « 




Wenn die letzten Nadeln den ausgedörrten Weihnachtsbaum verlassen, und der Winterschlußverkauf naht, 
hat auch die Spiele-Industrie ihre größten Kaliber verschossen. Von einigen Nachzüglern abgesehen, wur- 
den die meisten Jahresend-Böller zwischen September und Dezember 1997 veröffentlicht. Wir haben uns zehn im 
Vorfeld besonders hoch gehandette Hoffnungsträger genauer 
angesehen und Erwartung mit Wirklichkeit verglichen. 
Dazu kommen Statements aus Handel und Leserschaft. 
Das Fazit: Es war nicht alles Gold, was glänzte. Zwar 
gab es zum letztjährigen Weihnachtsgeschäft 
erfreulich viele Spitzenspiele, aber auch zahl- 
reiche »Da hatten wir uns mehr versprochen«- 
Programme. (hl) 



So wurde beurteilt 



Im wesentlichen stützen sich die Aussagen in 
diesem Artikel auf das subjektive Urteil der 
Spieletester von PC Player. Die Händler-Sta- 
tements entspringen nicht einer repräsenta- 
tiven Umfrage, sondern stammen vom Mün- 
chener Spiele-Fachgeschäft »PC-Fun«. Vie- 
len Dank an Thomas Maier für das Feedback! 
Die User-Statements sammelten wir Anfang 
Dezember '97 im Rahmen einer Online-Umfra- 
ge im CompuServe-Forum von PC Player. 



V_ 



Age of Empires 

Technische Daten 
Hersteller: Microsoft 
Genre: Echtzeit-Strategie 
Vorabbericht: PC Player 10/97 
Testbericht: PC Player 12/97 
Inhalt »Für den Ausbau unserer Hochkultur suchen 
wir einen dynamischen Evoiutions-Manager. Der 
Bewerber sollte den Belastungen von Eroberungen und 
Echtzeit-Stre's qewacnscn sein. Audi die Erforschung 
neuer Technaogien jr; de' I -ha Strukturausbau 
gehören zu seinem ßticrkeitsfeld. Der Arbeitsvertrag 
läuft über 10 C0O Jahre. AissagekiaTge Bewerbungen 




bitte an den großen Herrscher über Gedeih und Ver- 
derb, c/o Microsoft.« 

Erwartung: Ein gutes Spiel von Microsoft ... das kann 
doch gar nicht sein? Mancher Skeptiker fühlte sich 
bestätigt, als 1996 die erste Welle von Microsofts Spie- 
le-Offensive aus überwiegend mäßigen Langweilern 
bestand. Szenekenner hatten Age of Empires allerdings 
als heimliches Hitkaliber notiert: Das Programm wurde 
nicht hei Microsoft, sondern bei der Firma Ensemble 
Studios entwickelt. Und der gehört ein gewisser Bruce 
Shelly an, der einst zusammen mit Sid Meier den Stra- 
tegieklassiker Civilization 2 stemmte. 
Presse-Meinung: Eine pfiffige Mischung aus Zutaten 
von Civilization 2 und Warcraft 2, veredelt durch hüb- 
sche Animationen mit viel Liebe zum Detail. Der große 
Player-Stratege Manfred Duy empfahl das Spiel dann 
auch für jeden, »der auch nur ein kleines Faible für 
Echtzeit-Strategie mitbringt«. 
HSncIler-Melnung: »Der Abverkauf war anfangs lang- 
sam, nach Testsin Fachzeitschriften aber sehr gut. Einer 
der Weihnachtsrenner der Saison. Die Kundenresonanz 



warzuerstwohlwegen dem Microsoft-Image ehernega- 
tiv. Aber danach wurde das Spielals sehr gute Mischung 
aus C&C, Siedler und Civih'zatian gelobt.« 
User-Meinung 

I »Sehr gut gemachtes Programm mit tollen Ansätzen, 
das aber nicht den Kultstatus von C&C erreichen wird. 
Im Vergleich zu Civilization 2 fehlt zwar der geniale 
Touch. Für mich war es aber überraschend, daß Micro- 
soft so ein gutes Spiel auf die Beine stellen konnte.« 
(Bernd Slaminski, Essen) 
I »Dank der Kampagnen spiel ich es immer wieder 
gerne. Endlich ein Game, welches man auch Leuten zei- 
gen kann, die Computerspielen bisher skeptisch 
gegenüberstanden.« 

(Uwe Mütter, CH-5035 ünterentfelden) 
I »Süperbe Optik, aber eine unfaire KI. 
Ohne die geniale Langzeitmotivation 
von Civ 1+2, weil man sein Imperium ( 
nicht organisch wachsen sieht, son- 
dern bloß einzelne Szenarien durch- \ 
spielt.« (Jürgen Me, Berlin) 



PC PLAYER 2/98 




Blade Runner 



Conquest Earth 



Curse of Monkey 
Island 




Technische Daten 

Hersteller: Westwood 
Genre: Action-Adventure 
Vorabbericht: PC Player 12/97 
Testbericht: PC Player 1/98 
Inhalt Mehr Niederschlag als in einem Gore".ex-We _ - 
bespot: Die dauerverregnete Großstedt-Deoressions- 
aura des Blade-Runner-Films dient als Kulisse eines 
Action-Adventures. Gehetzt klappert :e: helc die ein- 
zelnen Schauplätze ab, entlarvt Replikanten und sam- 
melt Hinweise. Verschiedene Erdsequenzen sollen zum 
wiederholten Durchspielen verlocken. 
Erwartung: Spätestens seit den Vorführungen auf der 
Herbst-ECTS '97 in London wucherte der Blade-Run- 
ner-Hype ungehemmt wie eine Schimmelpilzkultur. Die 
attraktive Filmlizenz in Verbindung mit einer spekta- 
kulären Grafik-Engine samt kiasse Lichteffekten ließ 
großartiges erwarten. Westwoods Genre-Neuversuch 
eines »Echtzeit-Abenteuers« klang verlockend. 
Presse-Meinung: Bei aller Liebe zu Atmosphäre, 
gestylter Optik und faszinierender Story: Der spielen- 
sehe Kern war den PC-Player-Testern zu aktionsarm. 
Blade Runner läßt sich an einem Tag lösen. Der ver- 
sprochene Replay-Wert mochte nicht so recht durch- 
schlagen; Tester Martin Schnelle mäkelte: »Die sich n 
in Details verändernde Story regt nicht unbedingt zum 
erneuten Durchspielen ans. 
Händler-Meinung: »Auch hier war der Abverkauf 
zunächst langsam. Anfangs nur ein Artikelfür Fans des 
Films, später wahrscheinlich durch die aufwendigen 
Anzeigen aach für cie breite Masse interessant. 
Die Kinder reso-anz war durchwegs positiv. Ein gutes 
Advrr-ti.re. wenn ajch nicht ganz der angekündigte 
Knalle-.« 
User-Meinung 

I »Zuerst war ich entäuscht, da man die Gegenstände 
nicht selbständig einsetzen darf. Aber nun habe ich es 
bereits zweimal durchgespielt und bin nicht mehr 
davon zu trennen. Das Spiel fängt für meinen 
Geschmack die Atmosphäre des Filmes 
nahezu perfekt ein. Die Cut Sce- 
nes sind die besten, die ich je 
gesehen habe,« 

(Michael Duppen, Bergheim) 



PC PLAYER 2/98 






Technische Daten 

Hersteller: Eidos Interactive 
Genre: Echtzeit-Strategie 
Vorabbericht: PC Player 3/97 
Testbericht: PC Player 12/97 
Inhalt Der gut gemeinte Sternengruß kommt beim 
Empfänger schlecht an: Durch einen irdischen Satelli- 
teneinschlag entrüstete Jupiter-Anwohner be- 
schließen die Ausrottung der Menschheit. WahLweise 
auf Seiten der Invasoren oder der Erdlinge stürzen Sie 
sich in die Genre-typische Mischung aus Basisausbau 
und Einheiten-Kommandiererei. 
Erwartung: Vollmundige Versprechungen und groß- 
spurige Preview-Aussagen: Von allen Command&Con- 
quer-Clones sollte Conquest Earth durch Ausnutzung 
der High-Color-Farbtiefe die coolste Optik haben. Dazu 
gab es die üblichen optimistischen Statements zur Ein- 
heiten-Intelligenz; da hat man sich in diesem Trend- 
genre schon einiges erwartet 
Presse-Meinung: Dumme Einheiten, eintönige Mis- 
sionsziele, hochgradig verwirrende Bedienung und 
eine rabiate Action-Lastigkeit machten aus Conquest 
Earth eine der größten Enttäuschungen der Saison. 
Was bleibt, sind ein paar schon bunte Explosionen und 
Manfred Duys Erkenntnis: »Anscheinend konnte man 
sich nicht zwischen einem Arcade-Shooter oder einem 
Echtzeit-Strategiespiel entscheiden«. 
Händler-Meinung: »Zunächst Machfrage ohne Ende: 
Der Abverkauf war anfangs gigantisch, nach einer 
Woche sinkend, danach ging nichts mehr. Etwa 90 Pro- 
zent der Kunden waren schwer entäuscht Meiner Mei- 
nung nach der Flop des Jahres.« 
User-Meinung 

I »Bäh! Typischer Fall von „habe mich blenden lassen"; 
absolut mieses Game mit unmöglicher Benutzer- 
führung. Die KI als „dämlich" zu bezeichnen, wäre 
geschmeichelt. 

Übrigens, das „Blenden" kam unter anderem auch 
durch die netten Previews der PC-Magazi- . ä 



(Stephan Betocchi, Guntersbtum) 




Technische Daten 

Hersteller: LucasArts 
Genre: Adventure 
Vorabbericht: PC Player 9/97 
Testbericht: PC Player 1/98 
Inhalt Guybrush mag Elaine. Elaine mag Guybrush. 
Guybrush steckt Elaine Verlobungsring an den Finger. 
Alles in Butte - ' Mitnichten. AlcI" .edii.« st hinter 
der Dame her - unc als r-adenze'fressene' Zombie- 
Pirat in der Wahl se'ie - U~ga'ni_iqsTr;:el wenig zim- 
perlich. Da das Sc-~..c<vuck verflucht wa\ verwan- 
delt sich Elaine zudem in eine Goioslatue, was die Sache 
minimal kompliziert 

Erwartung: Mit gemischten Gefühlen erwartete die 
Adventure-Gemeinde den überfälligen Nachfolger. 
Gewiß freute man sich auf eine Fortsetzung der Pira- 
tenkomödie, aberwürde neumodischer Schnickschnack 
nicht den Spielspaß aufweichen? Manchem Traditio- 
nalisten grauste es vor einem hochauflösenden Car- 
toon-Guybrush. Außerdem war Monkey-Island- Erfinder 
Ron Gilbert nicht mehr an Bord. 
Presse-Meinung: Der Ausguck signalisierte schon in 
der ersten Testphase Entwarnung. Anspruchsvoll kon- 
struierte Puzzles und gekonnt kalauernde Angehörige 
des Piraten-Berufsstands sorgen für Abenteuer-Spaß 
in bester LucasArts-Tradition. Schicke Grafik und ver- 
einfachte Bedienung haben nicht zur befürchteten 
Niveau-Verflachung geführt. »Ein würdiger Abschluß 
für eine intelligent-witzige Serie« urteilte Heinrich 
Lenhardt zufrieden. 

Händler-Meinung: »Nachfrage und Abverkauf sind seit 
dem Erscheinungstag sehr gut. Alle Kunden sind mit 
dem Spiel hochzufrieden. Einer der Knaller des Weih- 
nachtsgeschäfts.« 
User-Meinung 

I »Genialer und absolut würdiger Nachfolger der bei- 
den ersten Teile. Hat mir schon einige schlaflose Näch- 
te bereitet ...« (Robert Nüßgen, Hattingen) 
I »LucasArts scheint nach „VoLlgas" 
gelernt zu haben, daß interaktive 
Filme out sind. Einfach kultig. Nicht M 
zu einfache Rätsel, viel Spaß, stim- 
miger Sound - ein Spitzentitel!« 
(Uwe Müller, CH-5035 Unterentfelden) 




FIFA 98 - Die 
WM-Qualifikation 



Je di Knight 



Lands of Lore - 
Götterdämmerung 




Technische Daten 

Hersteller: EA Sports 
Genre: Fuß ball- Simulation 
Vorabbericht: PC Player 11/97 
Testbericht: PC Player 1/98 
Inhalt: Erwachsene Männer in kurzen Hosen treffen 
sich auf einer rechteckigen Rasenfläche. Gelegentlich 
tritt jemand nach einem vorbeirollenden Ball. Ein 
erregtes Männlein in dunkler Kleidung surrt triller- 
pfeifend umher. Solche Fußball-Tugenden finden Sie 
in dieser realistischen Sportsini ulation wieder - vom 
Hackentrick bis zur Straf räum- Schwalbe. 
Erwartung: Die FIFA-Serie gilt als Maßstab für reali- 
stische Fußballspiele. Unklar blieb bis zuletzt, welche 
spielerischen Vorteile cie neue 98er-Vsrs-cn offenba- 
ren sollte. Außerdem wj-cc geargwöhnt, :aß sich der 
neue WM-Modus nur ai.f cie Qia.: ; ika: : cn erstrecken 
würde. Die ErwartungshaL'urg war vor aücrr in Sachen 
Grafik hoch: 3Dfx-Support wurde versprochen. 
Presse-Meinung: Allgemeine Euphorie bei allen Lieb- 
habern des runden Leders. Mit einer deutlich diffizile- 
ren, aber schlüssigen Steuerung erlaubt FIFA 98 mehr 
Fußbatltricks denn je. Neben Dribblingkunst und Di- 
rektabnahmen begeistern auch die schönen Animatio- 
nen. Und nach bestandener WM-Qualifikation darf man 
sogar in Frankreich um den Titel spielen. 
Der Zweitliga-geschädigte Heinrich Lenhardt resü- 
mierte; »Liebhaber des gepflegten Kicks werden blen- 
dend unterhalten«. 

Händler-Meinung: »Nachfrage und Abverkauf sind rie- 
sig! Sehr gute Resonanz, man hört von den Käufern 

oft: um Welten besser als FIFA 97". Das zur Zeit 

absolut beste Fußballspiel.« 
User-Meinung 

I »Grad gekauft, gespielt, für geil befunden, Haken: 
wieder völlig zerstückelte Liga-Termine, keine europäi- 
schen Wettbewerbe, ich kann die Feuerknopf-ßelegung 
des Joysticks nicht ändern. Aber die Grafik und der 
Spaß sind absolute Spitze.« 

(Erik 6roß, Hannover) 
I »Gefällt mir sehr gut. Man fühlt t 
sich wie bei einer Fernseh Übertra- 
gung, die man selbst beeinflussen 
kann.« (Michael Küppen, Bergheim) 




Technische Daten 

Hersteller: LucasArts 
Genre: 3D-Action 
Vorabbericht: PC Player 5/97 
Testbericht: PC Player 12/97 
Inhalt: Mit dem präzisen Feinschliff seines Laser- 
schwerts würde der heldenhafte Jüngling zum Helden 
jeder Wursttheke mutieren. Aber statt Geflügel-Morta- 
della wollen ein paar dunkle Jedi-Ritter aufgeschnit- 
ten werden. DasStar-Wars-Universum liefertden Story- 
Hintergrund für diese 3D-Shooter, der neben wüsten 
Ballerien mit Lichtsäbel und dicken Wummen auch cle- 
vere Macht-Mätzchen bietet. 
Erwartung: Der durchwachsene 3D-Shooter Outlaws 
konnte die Euphoriewogen für Jedi Knight kaum brem- 
sen. Schließlich genießt Publisher LucasArts in 
Deutschland kultige Verehrung. Außerdem sollte der 
Hauptkritikpunkt von Outlaws, die angestaubte Optik, 
durch eine neue 3D-Engine ausgemerzt werden. Dazu 
nehme man noch die Special- Edition-angeheizte Star- 
Wars-Hysterie des Jahres 1997, und schon ist die Erwar- 
tungshaltung so groß wie ein Todesstern. 
Presse-Meinung: Allgemeine Erleichterung -vor allem 
mit 3Dfx-Karte sah Jedi Knight schick aus. Zur zeit- 
gemäßen Optik kamen ansprechendes Leveldesign, 
professionelle Zwischensequenzen und eine motivie- 
rende Handlung -bei 3D-Shootern nichtgerade selbst- 
verständliche Zutaten. Wochenend-Heimtester Volker 
Schütz sah sich mit einem ungewöhnlichen Problem 
konfrontiert: »Etliche Freunde belagerten rund um die 
Uhr mein Wohnzimmer«. 

Händler-Meinung: »Nachfrage und Abverkauf waren 
anfangs gigantisch und haben sich danach auf einem 
konstant hohem Level eingependelt. Die Resonanz ist 
100% positiv. Wieder einmal solide LucasArts-Qualität, 
ein sehr gutes Spiel!« 
User-Meinung 

I »Ein sehr gelungenes Spiel, das mir als einziger 3D- 
Shooter seit Ewigkeiten auch im Ein- 
zelspielermodus Spaß gemacht 
hat.« 

(Frank Fischer, Hanau) 
»Sehr gutes Multi playerspiel. 
Exzellente 3Dfx-Grafiken und 
abwechslungsreiches Leveldesign.« 

(Jean-Daniel Schmid, CH-Fischbach) 




Technische Daten 

Hersteller: Westwood / Virgin 
Genre: Rollenspiel 
Vorabbericht: PC Player 6/94 
Testbericht: PC Player 11/97 
Inhalt Unter Verwandlungsanfällen leidender Jüng- 
ling sucht Gegenzauber zu lästigem Fluch. Änderung 
der äußeren Gestalt in Trampelmonster und Flitzechse 
erschwert Klamottenkauf und Dating-Chancen. 
Schwertschwingend und Zaubersprüche murmelnd 
hackt sich der Held durch unübersichtliche 3D-Areate. 
Erwartung: Entwicklerteam Westwood hatte mit den 
beiden ersten Eye of the Beholder-Titetn und Lands of 
Lore 1 spaßige, unkomplizierte Roilenspiele vorgelegt. 
Nach jahrelangen Verzögerungen erwartete man sich 
von Lands of Lore 2 nicht nur aufgebohrte Technik, 
sondern auch unbeschwerte Spielbarkeit. 
Presse-Meinung: Leichtes Entsetzen über die grobe 
Grafik. Player-Tester Volker Schütz sprach von der 
»größten Enttäuschung seit meinem Abiturzeugnis«. 
Durch vage Missionsziele und unübersichtliche Endlos- 
Levels blieb auch das Design hinter den Erwartungen 
zurück. Viele chaotische Echtzeit-Kämpfe, wenig klas- 
sische Rollenspiel-Tugenden. 
Händler-Meinung: »Gigantischer Abverkauf anfangs, 
später ging nichts mehr. Nach der zweiten Anzeigen- 
und Kino-Kampagne wieder gesteigerte Nachfrage. Die 
Kundenresonanz war sehr gemischt: „Grafik veraltet", 
„Wofür die lange Entwicklungszeit?" auf der einen und 
„Endlich mal wieder ein geniales Rollenspiel" auf der 
anderen Seite.« 
User-Meinung 

I »Erst war ich von der Grafik maßlos entäuscht, doch 
dann begann ich in der Spielwelt zu versinken. Durch 
das Miterleben des Fluchs indentifiziert man sich mit 
Luther mehr als mit einer erwürfelten Figur anderer 
Spiele. Das Spiel hat einige Schwächen, so zum Bei- 
spiel das erbärmliche Kampfsystem, die einkopierten 
Schauspieler, der „Tapetendschungel", die 
Jump-and-run-Elemente, etc.« 
(Michael Oüppen, Bergheim) 
I »Enttäuschende Grafik. Aber 
gute Atmosphäre, schöne Story.« 
(Robert Harring, München) 



PC PLAYER 2/98 




SIEMENS 



Faxen und Surfen im 
Internet. 

Mit der ISDN-PC-Karte von Siemens. 




Die Datenautobahn ist die 
schnellste und vielleicht auch die 
spannendste Möglichkeit, 
um die Welt zu reisen. 
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Tasche und im PC. Ergründen Sie 
das Internet, und erledigen Sie 
Ihre Geschäfte online. Sie ver- 
senden Faxe per Mausklick und 
lassen sich während Ihrer 
Abwesenheit vom integrierten 
Anrufbeantworter vertreten. 
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So clever wie Sie. 




Riven - 

The Sequel to Myst 



Starfleet Academy Tomb Raider 2 




Technische Daten 

Hersteller: Red Orb 
Genre: Adventure 
Vorabbericht: PC Player 7/97 
Testbericht: PC Player 11/97 

Inhalt Für die einen ist es das fesselndste Adventure 
der Welt, für die anderen eine interaktive Ent- 
deckungstour von fünf Spielwelten mit fader Rätsel- 
Sättigungsbeilage. In königlichem Auftrag klickt und 
knobelt sich der Spieler durch den Nachfolger des Klas- 
sikers Myst. Magische Bücher dienen als Transportme- 
dium, um die entschwundene Regenten gattin Cathe- 
rine im Lande Riven aufzustöbern. 
Erwartung: Die Fortsetzung zum meistverkauften PC- 
Spiel der Geschichte ließ die Fachpresse relativ kalt. 
Kein Wunder: Das Phänomen Myst konzentrierte sich 
auf den US-Markt, wo bevorzugt Seiten-Spieler Gefal- 
len an den stilvollen Logeleien fanden. Die vor aller- 
lei l eb.osei Clor.es ces Ur-Prodi-ka genervte Fachwelt 
erwatete ohnehin nur werrg Neues vom lecr.:-e- 
Thron*olger. 

Presse-Meinung: Riven brach nicht mit je- Tradition 
des Vorgängers un:: spaltete die Menschheit in Fans 
und Verweigerer. Jenseits höflicher Bewunderung ob 
der edlen HiRes-Kulisse gingen auch in unserer Redak- 
tion die Meinungen auseinander. 
Roland Austinat fühlte sich »perfekt in eine völlig neue 
Welt entführt«, während das Fazit von Volker Schütz 
etwas lästerlich ausfiel: »Wer Dia-Abende mit Reinhold 
Messner für das Größte hält, dürfte hier die ultima- 
tive Erfüllung finden«. 

Handler-Meinung: »Sehr hoher Abverkauf bis heute 
durch den Myst-Bonus. Interessanterweise ein Titel, 
der oft von Frauen und älteren Spielern gekauft wird. 
Die Kundenresonanz reicht von „Schlaftablette" bis 
„absolut genial".« 
User-Meinung 
I »Sehr stimmungsvoll, ein würdiger Nachfolger.« 

(Michael Mus) 
■ »Ein Klick auf den richtigen von 1024 

mal 768 Pixeln -und schon pas- — tffl > 

w • • « 

siertwas ...« w » 

. . 



(Michael Hoher, München) 



Technische Daten 

Hersteller: Interplay 
Genre: SF-Simulation 
Vorabbericht: PC Player 10/97 
Testbericht: PC Player 11/97 
Inhalt: Bevor Ihnen die Föderation ein teures Raum- 
schiff anvertraut, müssen Sie die Prüfungsmissionen 
auf der Starfleet Academy bestehen. Videoauftritte der 
Star-Trek-Urgesteine Kirk, Chekov und Sulu versüßen 
derrUni-Alltag. 

Erwartung: Man verlege eine Raumschiff-Flugsimula- 
tion ins Star-Trek-Universum - da kann doch eigent- 
lich nichts schiefgehen? Trotz namhafter Lizenz blie- 
ben jedoch einige Unbekannte bei Interplays Lang- 
zeitp-ojekt. Wie stark würden diplomatische Elemente, 
Kommunikation jnd verschiedene Lösungsansätze die 
Sp'eJia-keit beeinflussen? 

Presse-Meinung: Die 29 abwechslungsreichen Aufträ- 
ge sorgten weitgehend für Motivation und Zufrieden- 
heit. Auch wenr an Quickie-Abwechslung wie einen 
Instant-Raumschlacht-Modus gedacht wurde, er- 
schließen sich alle Nuancen der Enterprise-Simulation 
bevorzugt erprobten Star-Trek-Fans. Unser Tester 
Roland Austinat gehört dazu: »Wer nicht bis zum 23. 
Jahrhundert warten will, sollte sich schleunigstin der 
Starfleet Academy einschreiben.« 
Händler-Meinung: »Wegen des Star-Trek-Bonus und 
den verfrühten guten Tests anfangs sehr guter Abver- 
kauf, später immer noch ordentlich. Durch die kom- 
plettdeutsche Version ist die Nachfrage nochmalange- 
zogen; das Spiel erntet durch die Bank sehr gute Reso- 
nanzen,« 
User-Meinung 

I »Mein derzeitiger Weltraumfavorit - das ist echtes 
Star-Trek-Feeling.« (Bernd Siominski, Essen) 

I »Auch für Nicht-Trekkies wie mich ein tolles Spiel, 
interessant und abwechslungsreich.« 

(Robert Hutgen, Hattingen) 
I »Sehr viele Sachen wurden versprochen, aber nicht 
gehalten. Einige Funktionen fehlen, 
und esist zu wenig komplex. Für a tf 
mich eine echte Enttäuschung.« ( 
(Jean-Daniel Schmid, 
CH-Fischbach) 



"^ 



Technische Daten 

Hersteller: Eidos Interactive 
Genre: Action-Adventure 
Vorabbericht: PC Player 10/97 
Testbericht: PC Player 12/97 

Inhalt Mit zwei ausladenen Brüsten ist schon weitaus 
größerer Unfug verkauft worden als dieses Computer- 
spiel. Doch die weitgehend keimfreie, allenfalls für 
Gewaltexzesse anfällige Software-Welt wurde von der 
Charme-Offensive der virtuellen Ballerbraut Lara Graft 
kalt erwischt. Die kurvige Heldin kraxelt, ballert und 
renntauch im zweiten Teil durch stattliche 3D-Welten. 
Erwartung: Eidos-Messestände gehören dank der Men- 
schenaufläufe verursachenden Auftritte von fleischge- 
wordenen Lara-Models zu gut besuchten Schaubuden 
mit Rummelplatz-Charme. Folgerichtig wurde im Vor- 
feld von Tomb Raider 2 weniger überspielerische Nuan- 
cen gerätselt. Die Erwartungshaltungen konzentrier- 
ten sich eher auf das neue Outfit von Lara Croft. 
Presse-Meinung: Bei Abwechslung und Grafik-Engine 
gab es Fortschritte gegenüber dem ersten Teil. Doch 
die durch die fesche Heldin angeregte Hormonpro- 
duktion verschleierte bei unseren Testern nicht den 
Blick für anhaltende Steuern ngs-Verbesseru ngswür- 
digkeit und wenig faire Stellen. Immerhin: »An derGra- 
fik gibt es außer den teilweise auftretenden Polygon- 
fehlern wenig auszusetzen«, attestierte Manfred Duy. 
Händler-Meinung: »Ein Wahnsinns-Abverkauf - Lara 
Graft macht es eben möglich! Die Kundenresonanz war 
anfangs gemischt durch viele Probleme mit verschie- 
denen Grafikkarten. Nachdem diese Schwierigkeiten 
gelöst waren, gab es überwiegend Begeisterung.« 
User-Meinung 

I »Nervender Kampfmodus durch eine wild schwen- 
kende Kamera, die den Gegnergarantiertaus dem Auge 
verliert, wenn er über einen herfällt. Trotzdem: eine 
berauschende 3D-Welt mit grandiosen Lichteffekten 
und motivierenden Puzzles. Die Level könnten etwas 
belebter sein.« (Jürgen Me, Berlin) 

I »In meinen Augen ist es mehr ein 
Tomb Raider l'/ ; , da esin Sachen - ffä ^*, 
Grafik und Sound eigentlich nicht * • 

viel Neues gibt. Abgesehen davon Vp-*«fB' 
jedoch ein sehr gutes und motivie- ^ 
rendes Spiel.« (Frank Fischer, Hanau) ^j^k. 

\ 

PC PLAYER 2/98 



Special: Spiele-Hype und Wirklichkeit 



Hype '98 

Die Programmierer schrauben schon fleißig an den nächsten Publicity- 
trächtigen Premium-Spielen. PC Player blickt in die Gerüchteküche und 
prognostiziert eine erste Hype-Liste für 1998. 



Final Fantasy 7 

Technische Daten 

Hersteller: Eidos Interactive 
Genre: Rollenspiel 
Wird erwartet: Sommer '98 
Inhalt: Die Rollenspiele der japanischen Firma 
Square genießen seit Jahren Kultstatus. Die einsti- 
ge Nintendo-Hausmacht veröffentlichte ihr jüngstes 
Opus Final Fantasy 7 bislang nur für die Sony Play- 
Station. Das wegen schöner 3D-Kulisse, enormer 
Spielbarkeit, schräger Gags und origineller Action- 
sequenzen hochgelobte Komplexitätswunder 
erreichte binnen weniger Monate siebenstellige Ver- 
kaufszahlen. Als erstes Square- Rollenspiel soll der 
jüngste Hit auch für den PC umgesetzt werden. Eidos 
Interactive sicherte sich die Veröffentlichungsrech- 



te; erwartet wird die Konvertierung im Sommer. Die 
PC-Version von Final Fantasy 7 soll drei CD-ROMs fül- 
len, 3D-Karten unterstützen und komplett ins Deut- 
sche übersetzt werden. 




der PlayStation: Final Fantasy 7 



Alpha Centauri 

Technische Daten 

Hersteller: Firaxis 
Genre: Strategie 
Wird erwartet: Herbst '98 

Inhalt: Nach seinem Echtzeit-Ausflug in die Gefilde des 
amerikanischen Bürgerkriegs landet Sid Meier wieder 
da, wo ihn seine Fans am liebsten sehen: bei einem 
Aufbau-Stratategie- 
spiel von Civilization- 
Kaliber. Alpha Centau- 
ri ist nach Andeutun- 
gen des Meisters eine 
Art inoffizieller Civ-2- 
Nachfolger im Welt- 
raum. Federführen- 
der Designer neben 
Sid ist Brian Rey- 
nolds. Auch wein 

noch keine Bilder Es kommt von Sid Meier- 
, ■ , A, P ha Centauri 

treigegeben wur- 
den, zählt Alpha Centauri zu den 
großen Hoffnungsträgern fürs nächste Weihnachtsge- 
schäft. Wenn sich Sid Heier seinem Meistergenre wid- 
met, dann muß doch etwas Geniales dabei heraus- 
kommen -oder? 





nser „F22 rnntr hat Hsmtuei ein hui sianmrdfeotuies... 



VA LOGIC 



Crim Fandango 

Technische Daten 
Hersteller: LucasArts 
Genre: Adventure 
Wird erwartet: Sommer '98 
Inhalt: Totgesagte leben länger: Das Adventure- 
Genre ist noch lange nicht am Boden. Wenn Lucas- 
Arts sich der abgehalfterten Sparte 
annimmt, springen plötzlich wieder 
muntere Verkaufszahlen heraus: rund 
20000 Einheiten von Curse of Mon- 
key Island gingen in den ersten 
Wochen alleine über deutsche Laden- 
tische. Kein Wunder, daß sich jetzt 
schon Hoffnungen um das nächste 
Abeiteuerspiel von LucasArts ranken. 
Designer Tim Schaeffer hat das sprit- 
zige Day of the Tentacle auf seiner 
Credits-Liste. Für Grim Fandango prä- 
sentiert er ein wunderbar abgedreh- Es kommt aus 



tes Szenario: Reiseleiter Manny Calavera nimmt im 
Jenseits die frischen Seelen in Empfang. Der unge- 
wöhnliche Grafikstil zeigt sich vom mexikanischen 
Totenkult inspiriert. Schwarzer Humor und die Aus- 
sicht auf LucasArts-würdige Puzzles treiben die 
Erwartungshaltung nach oben. 




dem Jenseits: Grim Fandango 



Command & Conquer 3 

Technische Daten 

Hersteller: Westwood 

Genre: Echtzeit-Strategie 

Wi-d erwartet: Jahreswechsel '98/'99 

Inhalt: Aa-rnstufe Rot war ja schon und gut. Des 

Spieles Kern ist aber immer noch die alte Engine von 

Vo-garger Command & Conquer. Mit dem dritten Teil 

der feine will Westwood mehr Neuland betreten: CSC 

Tiberian Sun soll von Grund auf neu programmiert 

werden. 

Der nächste Streich der Echtzeit-Gurus aus Las Vegas 

wird noch als Geheimsache behandelt; entsprechend 

spärlich sind Detailinfos und Bilder. 




FIFA 98 - 
SPECIAL EDITION? 

Technische Daten 
Hersteller: EA Sports 
Genre: Sport 

Wird erwartet: Sommer '98 
Inhalt: Wiedas nächste Fuß balispiel von EA Sports 
heißen wird, steht noch in den Sternen. Aber vor 
dem turnusmäßigen Weihnachts-Release von FIFA 
99 steht bekanntlich die Fußball- Weltmeister- 
schaft an. Die schöne teure Lizenz wurde bereits 
für FIFA 98 verwendet, aber dort stand die Quali- 
fikation im Mittelpunkt. Angeblich basteln die Pro- 
grammierer an einer Spezialversion des Spiels, die 
sich auf die Endrunde konzentriert, realistische 
Gruppenauslosungen berücksichtigt und mehr 
Präsentations-Schnickschnack bietet. 
Ob sich spielerisch etwas ändert, steht nochnicht 
fest. Zu Redaktionsschluß war unklar, ob eine sol- 
che spezielle FIFA-Ausgabe zur Weltmeisterschaft 
erscheinen wird. Unsere Redaktions-Propheten 
tippen mal auf »ja«. 



Diablo 2 

Technische Daten 
Hersteller: Blizzard 

Genre: Action-Rollenspiel 
Wird erwartet: Herbst '98 

Inhalt: Die etwas husch-husch hin programmierte 
Erweiterungs-CD HelLfire ist ein netter Pausenfüller für Dia- 
blo-Fans. Den Appetit auf einen richtigen Nachfolger zum Acti'on- 
RollenspielhitmitBattleNet-Anbindung haben wir uns damit nicht 
verdorben. Exklusive Vorab-Infos über das mit entsprechender 
Spannung erwartete Diablo l finden Sie in der Blizzard-Story in 
dieser Ausgabe. 



Duke Nu kern Forever 




Technische Daten 

Hersteller: 3D Realms 

Genre: 3D-Action 

Wird erwartet: Frühjahr '98 

Inhalt: Quake 2 ist draußen, aber Half- 


mit unartigen Aliens aufräumen. Sir Duke geht erst- 
mals 3D-Karten-unterstützt an den Start. 


f 


(ff*" 


Life, Unreal und Daikatana haben Weih- 
nachten '97 verpaßt, Da stehen uns ja 
einige bleihaltige Monate mit 3D-Shoo- 
tern bevor, zumal sich Duke Nukem For- 


\5£^a.'w 




ever als Hechtim Karpfenteich entpup- 
pen könnte. Technisch modernisiert 






(Stichwort »Quake-2-Engine«) und mit 

bekannt spritzig-humorvollem Level- 
design soll der harte Serienheld erneut 






Es kommt herb & heftig: Duke Nukem Forever 



Tomb Ralder 3 

Technische Daten 

Hersteller: Eidos Interactive 
Genre: Actio n-Adventure 
Wird erwartet: Herbst '98 
Inhalt: Mit offiziellen Terminen hält sich Herstel- 
ler Eidos noch zurück, aber daß im Laufe des Jah- 
res ein 3. Tomb-Raider-Spiel erscheinen soll, gilt 
als relativ wahrscheinlich. Mit der nächsten Epi- 
sode dürfte sich einiges ändern. Einige Program- 
mierer vom Ur-Tomb-Raider-Team haben inzwi- 
schen Entwicklerteam Core Design entlassen. 
Außerdem munkelt man, daß nach den Verbesse- 
rungen von Tomb Raider 1 auf 2 beim dritten Teil 
weitaus größere Veränderungen anstehen. Fräu- 
lein Croft bekommt mutmaßlich eine komplett 
neue Grafik-Engine spendiert. (hl) 



LOCKHEED MARTIN 



OFFIZIELLE LOCKHEED 
MARTIN EDITION 



WAGEN SIE DIE KONFRONTATION IM 

INTERNET MIT ÜDER 100 PILOTEN PER 

N0VAW0RLD.NET 



MIT DYNAMISCHEM 
VERLAUF 



LAN NETZWERKMODUS FOR 
BIS ZU IC SPIELER 



SPEZIALEFFEKTE 



OMFANGREICHER 
FUNKVERKEHR 



/FOTOREALISTISCHE 
LUFT , SEE- UND 
BODENZIELE 

VON ECHTER F22 TEST- GOLD 
PILOTEH GETESTET PLAYER 



VA LOGIC 



...ABER WIR KÖNNEN C 

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NOCH VIEL MEHR. 



SPEKTAKULÄRE GRAFIKEN 
MIT GROOND SMOOTHING 



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DAS FLIEGEN WURDE DEM MENSC 
NUR DAS RUNTERKOMMEN, DA 

f&> BESTENS B 

SARREA42E < Ljf ** 




S> 



Solange man zurückdenkt, so lange träumt der Mensch vom Fliegen. Doch wer hoch hinaus will, der 
kann bekanntlich sehr tiel fallen. Kann -muß aber nicht. Sabre Ace iehrf Sie, die Lüfte zu erobern 
und heilen Fußes auf festen Boden zurückzukehren. Am Steuerknüppel eines Kampf jets gilt es, Schritt 

Sabre Ace unterstützt den Sidewinder Force Feedback Pro von Microsoft! 



HEN NICHT IN DIE WIEGE GELEGT. 

S HAT ER VON ANFANG AN 
EHERRSCHT. 



1 




•^äft 



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\ 



für Schiitt Instrumente und Maschine zu kontrollieren. Erst dann warten 
höhere Aufgaben am Himmel über Korea. Und nur keine Angst, runter 
ist noch jeder gekommen. 



W&- 




LESER 

4.c« TOP 20 

NOVEMBER 1997 





Cj SEft <NEU) jedi knight 


LucasArts 




| (1) DUNGEON KEEPER 


Electronic Acts 




| (2) C&C 2: ALARMSTUFE ROT Westwood/Virgin 




(NEU) Age of Empires 


Microsoft 




(16) Anstoss 2 


Ascaron 




(5} Diablo 


Blizzard 




(9) Baphomets Fluch 2 


Virgin 




(4) Comanche 3 


Novalogic 




(13) Tomb Raider 


Eidos 




(6) Indiziertes Spiel 


Virgin 




(12) Master of Orion 2 


Microprose 




(11) Hexen 2 


Activision 




(3) Indiziertes Spiel 


CDV 




(15) Civilization 2 


Microprose 




((8) Total Annihilation 


GT Interactive 




(17) Die Siedler 2 


Blue Byte 




(7) Earth 2140 


Topware 




(10) Indiziertes Spiel 


3D Realms 




(-) Need for Speed 2 


Electronic Arts 




(NEU) NHL '98 


EA Sports 


Quelle: Lese 


Zuschriften an die Redaktion PC Player. Erhebuniszeitraum November 1997. 



Verkauf s-tharts 



(NEU) Tomb Raider 2 
(NEU) Fl Racing Simulation 

(1) Age of Empires 
(NEU) Cuise of Monkey Island 

(3) Flight Simulator 98 

(2) Lands of Lore: Götterdämmerung 

(4) Riven 
(19) Die Siedler 2 Gold Edition 

(NEU) FIFA Soccer 98 - WM-Qualifikation 

(5) Jedi Knight 
(8) Anstoss 2 

(NEU) Hercules 
(12) C&C 2: Alarmstufe Rot 

(6) Panzer General 3D 
(14) NHL 98 



Eidos 

Ubi Soft 

Microsoft 

LucasArts 

Microsoft 

Westwood 

Red Orb 

Blue Byte 

EA Sports 

LucasArts 

Ascaron 

Disney Interactive 

Westwood/Virgin 

SSI 

EA Sports 



Quellet Media Control. Erhebuniszeitraum: 16.— 30. November 1997 



Die beliebtesten Spielehersteller 



1 


(-) 


LucasArts 


www.lucasarts.com 


2 


(1) 


Westwood 


www.westwood.com 


3 


(2) 


Bullfrog 


www.bullfrog.ea.com 


4 


(5) 


Virgin 


www.vie.com 


5 


(-) 


Microprose 


www.microprose.com 



Quelle: Leserzuschriften an dia Redaktion PC Player. Erhebungszeitraum: November 1997. 

IhrB Stimme Zählt! Jeden Monat starrt die Software- Industrie 
gebannt auf das Votum der PC Player-Leser. Um eine möglichst repräsentative 
Auswertung zu erhalten, zählen wir auch auf Ihre Stimme! Nur schnell die ent- 
sprechende Postkarte in der Heftmitte ausfüllen, Briefmarke drauf und ab damit 

- je mehr Leser sich beteiligen, desto aussagekräftiger das Ergebnis. 



68 




DAS TEST-MAGAZIN FÜR PC-SPIELE 

CHEFHEDAKTEUR 

Heinrich Lenhardt (hl) 

■P* verantwortlich im Sinne des Presserechts 

BERATER DER CHEFREDAKTTON 

Half Müller 

REDAKTION 

Roland Austioat (ra), Manfred Guy (md), Henrik Fisch (hf), Udo Hoffmarin (uti), 

Thomas Kögtmayr. Ltd. Keanktei" (tk), Philipp Schneider (ps) 

Martin Schnelle (mash), Volker 5chüti (vs) 

MITARBEITER DIESER AUSGABE 

Stephan Fabel (Internet), Markus Krichel, Thierry Miguet, Monika Stoschek (ms) 

CD-ROM-REDAKTION 

Henrik Fisch, Thomas Köglmayr 

CHEFIN VOM DIENST 

Susan Sablowski 

TEXTCHEFIN 

Barbara Schwaiger (freie Mitarbeiterin) 

REDAKTIONSASSISTENZ 

Stefanie Kußeier 



TITEL 

Artwork: Blizzard 

Gestaltung: Joumalsatz GmbH 

FOTOGRAFIE; FOTOS 

Josef Bleier; ATP/A. Beil 

GESCHÄFTSFÜHRUNG 

Martin Aschoff, Dr. Rüdiger Hennigs 

ANSCHRIFT DES VERLAGS 

WEKA Consumer Medien GmbH 

Gruber Straße 46a, 85586 Poing, 

Postfach 1129, 85580 Poing, 

Telefon: (0 81 21) 951-0, Telefax: (0 81 21) 951-296, 

Internet: www.pcplayer.de, BTX: DMV# 

VERLAGSLETJUNG 

Helmut Grünfeldt 

ANZEIGENVERKAUF 

Anzeigenleitung: Alan Markovic (verantwortlich für Anzeigen) 

Mediaberatung PLZ -Gebiet 6-9, Österreich, Schweiz: 

Christoph Knirtel, Tel. (0 81 21) 951-270, 

Mediaberatung PLZ-Gebiet 0-5: Natalie Regnault, (0 81 21) 951-273, 

Markenartikel: Christian Bück (0 81 21) 951-106, 

o Eschwege, Postfach 1236, 37252 Eschwege, 

" ' ' riann, Tel. (0 56 51) 92 93-9 
ANZEIGEN- DISPOSITION 
Edith Hufnagel. Tel. (0 81 21) 951-474 

PRODUKTIONSLEITUNG 

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DRUCKVORLAGEN 

Journalsatz GmbH, Dornacher Str. 3a, 85622 Feldkirchen 
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Gabi Rupp /w\ 

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Brestauer Str. 5, Postfach 11 23, 85386 Eching, Tel. 089/319060 
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E.impBisches Ausland: (i Ausqarje-n D>. li. SO mi.r PC Player plus) 






lentbestellung Österreich 

i ÖS 600- (PC Player): ÖS : 
]mbH, Neustiftgasse 112, / 



Fr 12,- (PC Playe.): sFr 129,60 (PC Player p 

hau AG, Industriestrasse 14, CH-6258 Hitzh 

!&.: (041) 917 Ol 11, Telefax (041) 917 2fi 

Einielheftbestellung: 



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MIDin TUOLISHIHG 



rtAftÜ persönlich +++ trtnttti persönlich +-+ 



ruucn persönlich 



Austinot 



^■^k Kürzel: ra 

#J Alter: 27 

fä** ^fl Geburtsort: 

flk^-ii Essen 

^M^V Lieblings- 

ri^^k/^^ Reiseland: 

^^^^k USA 

Umzug sei Dank: In meinem und 
Udos neuem Büro läßt sich die 
Temperatur gleich an drei Heiz- 
körpern einstellen - vorbei das 
zähe Ringen ums Thermostat. 
Kummer bereitet mir jedoch die 
tägliche Nahrungsaufnahme: 
Kein Pizzadienst traut sich nach 
Poing und die Redaktionsküche 
steht noch am alten Standort 
Feldkirchen. 



mmmmmtmmm 



Oddworld: Abe's Oddysee 
Fallout 
■ Ceremony of Innocence 



twamaatim 



Black Peppercorns: 
Tumbling Ground 



mmxnmmmm 



Richard Rohr: Das Enneagramm 



ouy 



j^^^^ Kürzel: md 

^PP% Alter: 36 

^P^kJ Geburtsort: 

"i^X ■"!■■•■.. 

^^tKj^^Z Lieblings- 

^^k Reiseland: 

^K Schottland 

Seit Wochen bekniete ich das 
Münchner Finanzamt per Tele- 
fon, mir doch bitte noch einen 
weiteren »allerletzten» Auf- 
schub für meine längst überfäl- 
lige Steuererklärung von 1996 
zu gewähren. Zur Erheiterung 
der Redaktion berief ich mich 
(ungeachtetaller Strategiespiel- 
Erfahrungen) dabei auf angebli- 
che »Probleme mit dem Steuer- 
programm«. 



MIMMIfflJfflllHffilffiBI 



Lords of Magic 

C&C2: Vergeltungsschlag 

Panzer General 3D 



EÜEBEI 



mmm 



They might be Giants: Flood 



HIWIIII— 



Ken Follett: Der dritte Zwilling 



^M^ Kürzel: 
j| Alter: 29 

lp*Y*f Geburtsort: 

\kJ Essen 

J^^B[ Lieblings- 

H^BjflB |r|and 

Zwei Monate Redakteur - meine 
ersten Erfahrungen: Keine BWL- 
Vorlesung konnte mich auch nur 
annähernd auf die brutale Rea- 
lität vorbereiten. Schwere Ver- 
antwortung als Spieletester, 
Auseinandersetzungen mit erbo- 
sten Pressesprechern, tiefer 
Kulturgraben zwischen NRW und 
Poinger Voraipen-Glühen. 



vmmmim-jm nwmm 



F1 Racing Simulation 
Curse of Monkey Island 
Dark Earth 



HKüiiiBiBumai 



Genesis: Selling England by tl 
pound 



niaBii»maii 



Michael Ondaatje: 
Der englische Patient 



Thomas 
Köglmayr 




Wenn ich in nächster Zeit noch 
eine einzige Kiste sehe, fange 
ich an zu schreien. Nicht weni- 
ger als fünfmal durfte ich in den 
letzten zwei Monaten umziehen: 
privat, geschäftlich und mit 
Freunden. Im nächsten Leben 
komme ich als kleiner Schwäch- 
ling auf die Welt. Immerhin sind 
jetzt alle da, wo sie hingehören 
- ich hoffe, dort bleiben sie auch 
für die nächste Zeit. 



VMBimEm-Jimtmmm 



Diablo Hellfire 
I Fallout 
I Comanche 3 



MJZIJITI.ILMJ^'Jl.l 1 ,« 



Judas Priest: British Steel 



►-roarniiMBiiwmra 

Das Handbuch der Fritz-ISDN-Card 



^^^\ Kürzel: hl 

/«_;. ) Air;-:: 32 

F2. , Geburtsort: 

Er/ Frankfurt/M. 

^^L^^K Lieblings- 

^^ ^^ Reiseland: 

^ki^B USA 

Der Redaktionsumzug von Feld- 
kirchen nach Poing war eigent- 
lich schon spannend genug: 
Tage ohne Telefon, entschwun- 
dene Kartons und Netzwerk-Irri- 
tationen sorgten für Kurzweil im 
Verlagsgebäude. Die langwieri- 
ge Pendelei vom Münchner 
Westen in die Poing-Pampa 
macht mich indes kirre: Im Ver- 
gleich zum Mittleren Ring ist 
Carmageddon ein Kinderspiel. 



imsmjmiMunmwm 



FIFA 98 
I Age of Empires 
I NHL Open Ice 



wamaatm 



Queen: Queen rocks 



John Grisham: The Chamber 



Philipp 

Ehneiaer 




Kürzel: ps 
Alter; 17 

Geburtsort: 
München 
Lieblings- 
Reiseland: 
England 



Von den wohlwollenden Worten 
eines Kollegen willenlos 
gemacht, sah ich mich zur 
Anschaffung eines Laserdisc- 
Players gezwungen. 
Nur Minuten später packte mich 
der Kaufrausch, und kein Mün- 
chner Geschäft war vor mir 
sicher. Jetzt warte ich schon seit 
Wochen auf das bestellte »Men 
in Black«. 



mnmEsnmsmm 



I Quake 2 

I Civilization 2 
I Diablo 



Mi»omxMi,im— 



Prodigy: Firestarter 



M» 



Terry Brooks: 

Das Schwert von Shannara 



^^^^ Kürzel: mash 

m^^f Alter: 27 

p^V *»f Geburtsort: 

Ä.t4& Hagen/NRW 

^ä s^, Lieblings- 

^^L J^^ Reiseland: 

^*S jl Irland 

Auch am Hause Schnelle ging 
die Weihnachtszeit nicht unge- 
schehner Dinge vorbei: Nach- 
dem seit einiger Zeit eine 3Dfx- 
Karte in meinem Rechner wer- 
kelt, kommt jetzt endlich die 
passende Flugsimulations-Soft- 
ware. Fehlt nur noch ein Penti- 
um Il-Prozessor im heimischen 
Cockpit. Wer braucht schon 
einen Weihnachtsbaum... 



tmmmrm-jmtmmm 



Longbow 2 
Heavy Gear 
Balance of Power 



witaumBum» 



Saga: The Works 



hl!j>li|l l J l . l ll,l: l l |,l l J l l l 



J.+G. Braun: Der Irrtum des 
Großen Zauberers 



Volker 
Schütz 



jfl^k Kürzel: vs 

i^L^lk Alt6f: 2 ° 

*M* «k Geburtsort: 

^B Homberg 

^Rfca^pjl Lieblings- 

ä&^ Reiseland: 

^^ Nordhessen 

Zur Zeit nerve ich meine Kolle- 
gen mit dem Subwoofer-System, 
das Roland (der vorsichtshalber 
ans andere Ende des Gebäude 
gezogen ist) installiert hat. Die 
heimelige Quake 2-Soundkulis- 
se kennt die Redaktion mittler- 
weile in und auswendig. Nur 
mein Strafzettel-Bodycount als 
Folge ländlicher Radarfallen 
sollte langsam reduziert werden. 



\mmmrm-mxmmm 



I Quake 2 

I Curse of Monkey Island 
"ndiziertes Spiel 



w— « am 



I Metallica: Re-Ioad 



tCTawiirHtMJ womi 



Douglas Adams: Der lange 
dunkle Fünf-Uhr-Tee der Seele 



PC PLAYER 2/98 






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WO HERCULES AUFTAUCHT, FLIEGEN DIE FETZEN. MIT »EM ZAUBERSCHWERT UND PER KRAFT EINES 
> j] GIGANTEN ZEIGT ER PER UNTERWELT, WO'S LANGGEHT. EIN ACTION-SPlEL AUF 10 GÖTTLICHEN LEVELS 
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Diese Software- 
Grundlage braucht 

der Testkandidat. 



Ist das Programm j 
auch ohne Fremd- : 
sprachen-Kennt- 
nisse spielbar? ; 



Aufweiche Version 
-- beziehen sich unsere 

Wertungen? 



Der Name der Firma, 
die das getestete 
Spiel veröffentlicht. 



Kritisch, kompetent und gründlich: In 
den Testlabors von PC Player trennen sich 
schöne Spiele von faden Festplatten- 
Verschmutzern. Unser Bewertungskasten 
ist mit Informationen vollgepackt. 



Auflistung der 
3D-Standards, die ■ 
unterstützt werden. 



Wieviel menschliche 

Spieler können 

gleichzeitig antreten? 



Die unverbindliche 
Preisempfehlung des 
Herstellers. Markt- 
preise können nach 
unten abweichen. 



Herstellen WEKA Soft 

lestversion: Beta -.am Januar '98 

Betriebssystem: Ai-doivs 95 

Sprache: De.tsch 

Multi-Player: ] $ i'.etzwerk, Internet) 

Ca.-Preis: :0D %k 



3D-Karten: 3Dfx, Matrox Mystique <-■■ 
Hardware, minimum: <J 

Pentium/90, 8 MByte RAM 

Hardware, Empfehlung: **5 

Pentium/166, 16 MByte KAM,3Dfx-Karte, 
4 MByte Video-RAM 



perrrrrr 



Grafik: lOO 
Einstieg: 70 

Steuerung: 80 



Spielspaß: 



© 



II Sound: 30 ■■■ 

Komplexität: 70 
Multi-Player: SO ■■■■■ 

IIIIIIIIIIII Hill 



GRAFIK: Schöne Aussichten oder häßliches 
Geruckel? Die »Grafik«-Wertung verrät ihnen, wie 
es um die visuellen Reize des besprochenen 
Spiels bestellt ist. 

EINSTIEG: Aller Anfang ist schwer. Muß 
aber eigentlich nicht sein. Je höher die »Ein- 
stieg« -Wertung, desto schneller kommen Sie mit 
dem getesteten Programm zurecht. 

STEUERUNG: Im Idealfall ist sie sc lecker- 
leicht, daß sich das Programm fast von selber 
spielt. Mit undurchsichtigen Options-Wüsten erntet 
der Kandidat hingegen wenig Punkte. 



SOUND: Hier gibt es Punkte für spannende 
Soundeffekte und mitreißende Musik, die zum 
Geschehen paßt. Komposition und Technik beein- 
flussen die Punktzahl mächtig. 

KOMPLEXITÄT: Abteilung .-Verfalls- 
datum«: Viele abwechslungsreiche Level, Varian- 
ten oder ein Editor sind die Schlüssel zu einer 
hohen Komplexitäts-Wertung. 

MULTI-PLAYER: Wie hoch ist der 

Zusatz-Lustgewinn, wenn mehrere menschliche 
Spieler antreten? Unsere »Spielspaß«-Wertung 
bezieht sich explizit auf die Solo-Spielfreude! 



Laut Hersteller das 
minimale System, 
welches das getestete 
Programm benötigt. 



Laut unserer Redaktion 
das minimale System, 
■ das Sie haben sollten, 
damit das Spiel vollen 
Spaß bringt. 



SPIELSPASS: 

Auf den Punkt gebracht: Am Ende 
des Tages kommt es auf die 
»Spielspaß«-Wertung an. Egal, 
wie toll die Grafik ist oder was 
der Sound hergibt - der Spielspaß 
bleibt ausschlaggebend für die 
Kaufentscheidung. Ist das geprüf- 
te Programm ein Motivations- 
künstler, oder regt es so wenig an 
wie eine Topflappen-Strickanlei- 
tung? Der Spielspaß wird fein auf 
einer Skala von 1 bis 100 bewer- 
tet, um möglichst gut mit anderen 
Spielen vergleichen zu können. 
Der Feinschliff (»72, 73 oder 
74?«) wird auf einer Redaktions- 
konferenz besorgt, bei der alle 
Spieletester diese Wertung 
gemeinsam verabschieden. 



7 aehnte 



PC Player hat sich drei Leitsätze 

auf die Fahne geschrieben, die bei 
jedem Test beherzigt werden. 

»No Hype« 

Keinen Respekt vor großen 
i. Bloß weil ein : 
n in aller Munde ist, muß es 
automatisch ein Meister- 
werk werden. In PC Player gibt es 
auch keine fragwürdigen Exklu- 
siv-Deals, bei ■*»-•" — u 
Beginn des lesivorgangs 
bestimmte Wertungen in Aussicht 
gestellt werden. 



»Aktualität ist gut, 
Seriosität ist besser« 

Um Sie möglichst aktuell über neu 
erscheinende Spiele zu informie- 



testreif sein. Sollten noch ekla- 
tante Mängel i 



geblich noch bereinigt we 



chung im zwerfelsfalle um emcir 
Monat und warten auf die End- 



»Play hard« / + / J* . 

Ein PC-Spiel ist in der Regel eine $&&^JriFL dr$ ^ 

100-Mark-lnvestition; also eine *+**£_£**&? 
Größenordnung, die man nicht 
leichtfertig verplempern möchte. 
Die Tests von PC Player sind sach- 

'" Sie kein Geld PCPlayerwertetgenerellaufeiner 

„_ Murks vergeu- Skala von 1 bis 100. Bei den klei- 

n. Sprich: Unser Wertungs- neren Sub-Wertungen wie Grafik, 

spektmm fängt nicht erst bei 70 Sound und so weiter beschränken 

Punkten an. Damit es bei aller wir uns auf Zehner-Schritte. Die 

Härte fair zugeht, wird jedes Pro- Spielspaß-Wertungen 

gramin van einem Tester beurteilt, gegen in Redaktions 

der das entsprechende Genre auf den Punkt genau zurechtge- 
schmirgelt. 



PC PLAYER 2/98 



INDEX 



Die Reihenfolge der Spiele richtet sich nach der Punk- 
te-Wertung im Test. Schneiden zwei Spiele mit der glei- 
chen Punktzahl ab, wird alphabetisch geordnet. 
Ein Strich bei einem der Redakteure bedeutet ledig- 
lich, daß dieser das Spiel nicht oder nicht lange genug 
gesehen hat, um sich eine eigene Meinung zu bilden. 



1998 

Ff n n II a n 
nm •* I« m& OTi Im 




Spieleiiame Genre 
ijP* Wng Commander; Prophecy Actionspiel 


f/wktt 

85 


***** : 


***** 


* * * * 


***** 


***** ; 


* * * * 


Seite 

86 


jp^ Quake 2 Actionspiel 


83 


* * * * 


* * * * 


***** 


* * * * 


* * * * 


* * * * 


76 


pp"~ Red Baron 2 Flug Simulation 


80 


* * * * 


* * * 


* * * * 


***** 


***** 


***** 


138 


Lords of Magic Strategiespiel 


79 


* * * * 


* * * 


* * * 


* * * * 


* * * * 


* * * * 


146 


Uitimate Race Rennspiel 


79 




* * * * 


* * * + 


* * * * 


***** 


***** 


100 


Balance of Power SF-Simulation 


78 


* * * 


* * * * 


* * * * 


* * * 


* * * * 


***** 


102 


Journeyrnan Project 3 Adventure 


77 


* * * * 


* * * * 


* * * + 


* * * 


* * * * 


* * * * 


150 


Flight UnEimited 2 Flug Simulation 


74 


* * * 


* * * * 


* * * 


* * 


* * * * 


* * * 


142 


pod; Back to Hell Rennspiel 


74 


** 


* * * * 


* * * * 


* * * * 


* * * * 


* * * * 


162 


War Wind 2 Strategiespiel 


70 


* * * 


* * * 


* * * 


* * * * 


* * * * 


* * * 


174 


Test Drive 4 Rennspiel 


68 


* * * 


* * * 


- 


* * * 




* * * * 


98 


NHL Open Ice Sportspiel 


65 


* * * * 


* * * 


* * 


* * + * 


* * * 


* * * 


164 


F/A 18 Korea Flug Simulation 


64 


* * 


* * * 


* * 


* * * 


* * * * 


* * * 


144 


Balls of Steel Fiipper 


63 


* * * * 


* * * * 


* * * 


* * * 


* * * * 


* * 


172 


Daggerfall: Battlespire Rollenspiel 


62 


* * * 


* 


* * * * 


* * * 


* * 


* * * 


170 


Final Liberation Strategiespiel 


61 


* * * 


* * 


* * * * 


* * * * 


* * * * 


* * * * 


166 


Politica Strategiespiel 


61 


* * * 


* * * 




* * 


* * 


* * * * 


152 


GNAP Adventure 


59 


- 


* * * 


* * * 


* * 


* * * 


* * * 


159 


KKND Xtreme Strategiespiel 


59 


- 


* * 


* * * 


* * * 


* * * 


* * * 


92 


l: EipansionSet Strategiespiel 


56 


* * 


* * 


* * 


* * * 


* * 


* * * 


167 


Montezwna - Der Fluch der Azteken Actionspiel 


55 


* * * 


* * 


* * * 


* * * 


* * 


* * * 


153 


Soda Offraad Radng Rennspiel 


53 


* * * 


* * 


* * - 


* * * 


* * 


* * * 


160 


Birthright Rollenspiel 


46 


* * 


* * 


* * * 


* * * 


* * * 


* * 


156 


Dogday Adventure 


38 


* * 


* 


* * 


* * 


* * 


* * 


154 


Shadow Haster Actionspiel 


37 




* 


* * 


* * 


* 




169 


Takem Adventure 


37 


* * 


* * * 


- 


* * 


* * 


* * 


158 


Streets of SimCity Rennspiel 


31 


+ * 


* * 


* * 


* * 


* * * 


* * 


104 


Winter Race 3D Sportspiel 


29 


* * 


* * 


* * 


* * 


- 


* 


165 


Rebel Moon Rising Actionspiel 


27 


* 


* 


* 


* 


* * 


* 


85 


B Laster Actionspiel 


26 


* * 


* 


* * 


* * 


* * 


* * 


103 


Sign ofthe Sun Adventure 


21 




* 


* * 


* 


* 


* * 


S4 


Ostfront Strategiespiel 


18 


* 


* 


* 


* 


* 


* 


173 


Skull, The Actionspiel 


13 


* 


* 


* 


* 


* 


* 


163 


World Wide Rally Rennspiel 


11 


* 


* 


* 


* 


- 


* 


162 


Suit, The Actionspiel 


8 


* 


* 


* 


* 


* 


* 


163 


Die Geschmäcker sind verschieden: Im Index können Sie herausfinden, wie gut oder schlecht Ihrem »Lieblingsredakteur« die monatliche Spieleauswahl 
gefällt. Daß Strategiefans einem Echtzeit-Spektakel gute Noten geben, ist klar. Begeistern sich selbst dem Genre eher neutral eingestellte Tester für ein sol- 
ches Spiel, dürfen auch »Normalspieler« einmal einen Blick riskieren. Absolute Spitzentitel bekommen fünf Sterne, Durchschnittsware drei und absoluter 

Schund einen Stern. Die Zwischenstufen vier und zwei Sterne differenzieren diese Einteilung weiter. 



73 




»Best Buy« 

aktuel 1 e Kauf empf eh- 
lungen der Redaktion: 

■ Action: 

Jedi Knight (LucasArts) 
Test in PC Player 12/97 

■ Action -Adventure: 

Oddworld: Abe's Oddysee 

(GT Interactive) 

Test in PC Player 1/98 

■ Adventure: 

Curse of Monkey Island 

(LucasArts) 

Test in PC Player 1/98 

■ Flipper: 

Pro Pinball Timeshock (Empire) 
Test in PC Player 8/97 

■ Rennspiel: 

Fl Racing (UBI-Soft) 
Test in PC Player 1/98 

Rollenspiel: 
Fallout (Interplay) 
Test in PC Player 1/98 

Simulation: 

Longbow 2 (Jane's) 
Test in PC Player 1/98 

Strategie (Runden): 

Panzer General 3D (SSI) 
Test in PC Player 12/97 

Strategie (Echtzeit): 

Dark Reign (Activision) 
Test in PC Player 11/97 

■ Sport: 

FIFA 98 (EA Sports) 
Test in PC Player 1/98 



Nische in Not 



Wir leben in einer Zeit, in der man durch piepsende Digitalhaus- 
tiere Millionen verdient und mit elchgeschädigten Autos das kom- 
plette Programm abendlicher Comedysendungen bestreitet. Die 
Spieleindustrie sehnt sich nach der Eroberung der breiten Masse: 
Kanzelte nicht unlängst ein Nintendo-Boß die meisten Spiele als 
»zu kompliziert« ab? Bewegt sich die Software der Zukunft auf 
Tamagotchi -Niveau, um ja keinen kleinsten gemeinsamen geistigen 
Nenner zu überfordern? 

Die unaufhörliche Ausweitung der Zielgruppe 
sorgt dafür, daß protzige Grafiken das 
Spieldesign und ominöse Werbebudgets ordent- 
liche Programmierung ablösen. Gewünscht ist 
nur, was schick aussieht und der breiten 
Masse gefällt; Originalität oder gar intel- 
lektueller Anspruch sind unbekannte Begriffe. 
Da der ausschlaggebende Durchschnittsbürger 
nun aber im Regelfall wenig Ahnung von Spie- 
len, geschweige denn seinem Computer hat. könn- 
ten die Entwicklungen der Zukunft entsprechend 
aussehen: rätselarme Adventures, blutfreie 
Actionshooter. An allen Ecken und Kanten wird geraspelt und 
gefeilt, bis jegliche Individualität ausgemerzt und langweiliger 
08/15-Ramsch übriggeblieben ist. Charmante Nischenprodukte gehen 
im Meer durchgestylter Massenware unter. 

Die neue Maxime lautet: leicht verdaulich, koffeinfrei und 
geschmacksneutral. In fünf Jahren prangt auf der Packung von 
»Blade Runner 3« vermutlich ein Button, der stolz verkündet 
»garantiert ohne Rätsel«, während »Quake 9« verspricht: »Ihr 
Charakter läuft, zielt und schießt vollautomatisch«. Angesichts 
dieses Trends ahnt man es: In Zukunft degeneriert der Computer zu 
einer Abart des Fernsehens. Nur die Randgruppe der wahren Spieler 
sehnt sich dann in die Zeit zurück, in der PC Player noch über 
Erfreuliches aus der Branche zu berichten wußte. Lesen Sie also 
dieses Heft, als wäre es Ihr letztes - schließlich weiß man nie. 
was der Markt in Zukunft bringt. 




^■SS-S*"*" 



imffl et 



stärke' 



Ihr 
Vol ker 



Schütz 









DIE SEUCHE 







E N T I 

DER AUFBRUCH IN DIE UNENDLICHKEIT 




FÜR WINDOWS ® 35 



www.psygnosis.com/de/sentient 



¥10 



ROM IKYCNOSIS I 



© 1990-7 Psygnosis Ltd. Sentient. Psygnosis and the Psygnosis logo are trade marks or registered trade 




'AK '5ü\\ 



Actionspiel für Fortgeschrittene und Profis 

Quake 2 



Wenn der Name »Quake 2« 
fällt, ziehen schwarze Wol- 
ken übers Land, Computer- 
spieler versammeln sich am 
flackernden Monitor, tau- 
schen Sagen und Legenden 
aus. Nun ist die Stunde 
Wahrheit gekommen, der 
neue 3D-Shooter von id 
Software ist endlich fertig. 

Es ist tatsächlich so gekom- 
men, daß wir den Kurztest 
der Intern et- Demo zu »Quake 2« 
durch einen ausführlichen Bericht ergänzen können. Die Ster- 
ne stehen scheinbar gut, die Götter der Indizierung waren bis 
jetzt gnädig. Eine englische Altersempfehlungs-Instanz hält den 
3D-Shooter gar »geeignet ab 15 Jahren«. Damit der Verwun- 
derlich keiten nicht genug: »Quake 2« verfügt über eine Hinter- 
grundgeschichte. Diese Tatsache allein ruft wahrscheinlich 
wenig Erstaunen hervor, doch kommt hinzu, daß die Story sogar 
einen Sinn ergibt und überdies in Form netter Ren- h^h 
dersequenzen präsentiertwird. DieanfänglicheÜber- I 
raschung flaut allerdings relativ schnell ab, als sich 
herausstellt, daß einmal mehr Außerirdische mit von 
der Partie sind. Wenigstens hier befindet sich id auf 
vertrautem Gebiet. Diesmal greift die drollige Mutan- 
tenbrut vom Planeten Strogg - Sie ahnen es schon - 
die Erde an. Auch deren Beweggründe sind nicht die 




Laserschranken- verlangen hektische Hüpf- und Krabbelein lagen. 




Verblüffend, was für Geschöpfe auf fremden Planeten aus der Kanalisation klettern. 



aLlerneuesten: Ausbeutung aller Mineralien, Vernichtung der 
Menschheit und so weiter. Das kann die lose Weltgemeinschaft 
der Homo sapiens aus verständlichen Gründen nicht hinnehmen 
und holt zum Gegenschlag aus. Mit einem riesigen Kampfschiff 
besucht eine Gruppe mutiger Space Marines die schleimigen 
Gesellen auf ihrem Heimatplaneten Strogg. Sinn und Zweck der 
Übung: den Extraterresten die LichtLein auszublasen. Da die vor 
Ort installierten Verteidi- 
gungsanlagen dem irdischen 
Sternenkreuzer erbitterten 
Widerstand leisten, infil- 
triert ein einsamer Kämpfer 
die Tiefen der gegnerischen 
Basis, um dort das komplet- 

Der Taschencomputer 
aktualisiert permanent 
Ihre Missionsziele. 



ERSTE HILFE 



Kommen Sie nicht mehr weiter? Möchten Sie Server-Daten ändern 
und wissen nicht wie? Aktivieren Sie im Spiel mit der » A «-Taste 
(direkt unter »ESC«) die sogenannte Konsole, und geben Sie die 
untenstehenden Befehle ein. 

Give All: Sie erhalten das komplette Waffenarsenal. 

God: Unsterblichkeit wird aktiviert. 

G_unlimited_ammo I: Munition satt.. 

No Clip: Die Kollisionsabfrage für Wände, Decken und Böden 

wird ausgeschaltet. 

Hand (1-3): Entscheidet, in welcher Hand Ihr Charakter seine 

Waffe trägt (rechts/links/zentriert). 

Map: {plus Levelname) bringt Sie direkt in den angegebenen Level. 

Userinfo: Informiert Sie über den Status Ihres Charakters. 

Timerefresh: Gibt die Anzahl der »Frames per second« aus. 

Cmdlist: Listet alle weiteren Konsolen-Befehle auf. 




PC PLAYER 2/98 



LVj 



Der erste Endgegner fährt mit 
großen Geschützen auf. 



Grafik-Modi im Vergleich 




320 mal 200 Bildpunkte, 
ohne 3D-Karte. 



640 mal 480 Bildpunkte, 
ohne 3D-Karte. 



640 mal 480 Bildpunkte, mit 
3 D-Karte. 



te Waffensystem Lahmzulegen. Jener heldenhafte Selbstmord- 
kandidat sind Sie. Als männlicher oder weiblicher WeltaLLsoldat 
hetzen {und kriechen) Sie durch über 40 Solo-Spieler-Level. Jede 
der Etappen umfaßt diverse Aufgaben, die von Ihrem Taschen- 
computerausführlich erklärt werden. Um die zahlreichen Primär- 
und Sekundärziele zu erledigen, etwa die Entwässerung eines 
Kanals, die Blockierung eines Energiefeldes oder einfach die Zer- 
störung eines feindlichen Zentralrechen Systems, reicht es nicht 
aus, mordend in einzelnen Leveln herumzustolpern. Ähnlich 
»Hexen 2« sind Ausgänge jeweils in zwei Richtungen begehbar, 
so daß Sie jederzeit zu einem schon absoLvierten SchaupLatz 
zurückkehren können und manchmal eben auch müssen. Hier- 
bei sorgt besagter Taschencomputer dafür, daß Sie nicht plan- 
los durch die Gegend irren, sondern immer Ihren Einsatz vor 
dem Auge behalten. 

Leicht machen es Ihnen die rund zwei Dutzend verschiedenen 
Gegner allerdings nicht. Denn diese verfügen nicht nur über eine 
größere Anzahl PoLygonen {und die daraus resultierenden Vor- 
teile bei ihrer Animation), sondern zeichnen sich außerdem durch 
außergewöhnliche InteLligenz aus. Bombardieren Sie etwa einen 
scheinbar wehrlosen Enforcer von einem Vorsprung, entfleucht 
der zielstrebig auf einen Punkt unter Ihnen, um den Schüssen 
zu entgehen. Dieses Verhalten ist weit von dem kopfLosen Rum- 
gehüpfe der Population älterer 3D-5hooter entfernt. 
Nur mit Taktik und Schnelligkeit bleibt man den cleveren Mon- 
stern überlegen. Einem wutentbrannten Gladiator (Cyborg mit 
montierter Railgun) entkommen 5ie nicht durch wiLde Feuer- 
stöße, ein Berserker läßt sich von einer einzelnen Rakete nur 
wenig irritieren. Behilflich ist Ihnen in jedem Fall auch der prak- 
tische Rucksack. In diesem dürfen Sie Gegenstände durch die 
Gegend tragen, um sie dann an passender Stelle zu aktivieren. 
Verbesserungen technischer Art erkennen SiedeutlichanderGra- 
fik-Engine. Die zugegebenermaßen tristen Räume des Vorgän- 




Oie Grafik von Ouake 2 ist revolutionär und der von Jedi Knight bei wei- 
tem überlegen. Letzteres verfügt allerdings über eine packende Atmos- 
phäre, welche die nette Hintergrundgeschichte des neuen id-Produkts in 
den Schatten stellt. Technisch ist Quake 2 vorbildlich, zeigt im eigentli- 
chen Spieldesign aber deutlichere Mängel als die Konkurrenz des Star- 
Wars-Imperiums. Hexen 2 mit einem Schwierigkeitsgrad, der selbst fin- 
steren Schwarzmagiern bittere Tränen entlockt, fällt trotz abwechs- 
lungsreichen Leveln und Rollen spiel- Ansätzen hinter den beiden zurück. 
Die Schlußlichter Chasm und Rebel Moon Rising sind mit ihrer pixeligen 
Grafik und unfairen Gegnern keine ernsthaften Konkurrenten. 



Martin Schnelle 



Quake 2 ist für Einzelspieler eine Zierde seiner 
Zunft. Die Gegner agieren geschickt, die Zwi- 
schensequenzen erzählen eine interessante Story. 
Solange man alleine spielt, herrscht eitel Son- 
nenschein. 

Doch dann installierten wir das Spiel auf mehre- 
ren PCs, um die Multiplayer-Tauglichkeit auszu- 
kundschaften. Zunächst können Sie nur in den nor- 
malen Levels meucheln, spezielle Deathmatch- 
Missionen gibt es nicht. Einen Kooperationsmodus 
finden Sie ebensowenig. Was aber am meisten 
stört, ist das Hängenbleiben an Ecken und Kanten. 
Sie können nicht einfach um Winkel herum»stra- 
fen«, ohne in Gefahr zu laufen, plötzlich wie ein 
Panzer ruckartig stehenzubleiben. Einmal bin ich 
sogar unter einem Unterwasserfelsen »klebenge- 
blieben« - wohlgemerkt ohne die Möglichkeit, 
wieder aufzutauchen. Das erfüllte mich mit Ärger 
und meinen Charakter mit Wasser. Zusammen mit 
der übertriebenen Stärke einzelner Waffen sorgt 
dies für Abzüge in meiner B-Note. 



+ Stimmi- 
ge Atmos- 
phä 



PC PLAYER 2/98 





gers peppte id or- 
dentlich auf. An- 
ders als bei Hexen 
2 erzielte man die- 
sen Erfolg jedoch 
nicht durch eine 
drastische Erhö- 
hung der reinen 
Texturmenge, son- 
dern durch die Ein- 
führung farbiger 
Lichteffekte. Cha- 
raktere, die unter 
grünlichen Lampen hinweghecheln, werden adäquat illuminiert. 
Quake 2 unterstützt von Haus aus 3D-BeschLeuniger, darunter 
3 Dfx- und PowerVR-Chipsä'tze (... und nur mit diesen beiden Kar- 
tentypen kommen Sie in den Genuß der farbigen Lichteffekte). 
Die LeveLmusik stammt nicht mehr von den Nine Inch Nails, deren 
Logo im Vorgänger die Munitionskisten der Nailguns zierte. Statt 
dessen sind die Label Soundelux Media Labs und Sonic Mayhem 



Dieser Mutant betätigt s : 



f gigantischen Kanone. 



In einer Gefängniszelle entdecken Sie einen vollkom 
durchgeknallten Space Marine. 



r Volker Schütz 


'••••• 




Der ausgewogenste 3D-Shooter schlechthin 


das ist selbstverständlich, an sein 
messen. Die Bewertung fällt schwe 
auf den ersten Blick das neue Refere 
zustellen scheint. Bunte Lichteffek 
mierte Gegner und riesige Zukunft 
sen das Herz eines jeden 3D-Fans h 
Auch das Leveldesign bleibt im Ver 
gut durchdacht, die Rätsel schlidd 
dem schmalen Grad zwischen abslr 
entlang. Aber eine Art Naturgesetz 
der Satz »Das ist ja zu schön, um 
ausgesprochen oder zumindest laut 
bewahrheite! er sich mit Lichtgesch 
merkt man Quake 2 jede Minute an, 
aufwendige Grafik statt ins Spieides 
nun die zu lange Wartezeiten beim 
sei sind oder die hakeligen Stellen, i 
Bildschirmego wie auf einer feucht 
hängenbleibt. 

Ärgern dürfen sich vor allem Net 
keine vernünftigen Deathmatch- 
Kooperations-Modus und keine IPX-L 
Multi-Player-mäßig wirkt Quake 
Solo-Shooter können hingegen zugr 


em Vorgänger 
r, da Quake 2 
izproduktdar- 
e, flüssig ani- 
wummen las- 
her schlagen, 
auf des Spiels 
rn genau auf 
ns und simpel 
besagt: Wenn 
vahr zu sein" 
gedacht wird, 
vindigkeit. So 
welche in die 
gn floß. Ob es 
Warte n we ch - 
n denen mein 
n Teerstraße 

werk-Freaks: 
evels, Kein 
nterstützung. 
schlampig; 
alten. 


+ Guter 
Solo-Spie- 
ler-Modus 

+ Ver- 
nünftige 
Story 

'-■ Hakelige 
Stellen 

'-' Multi- 
Player 
vergurkt 

- Weniger 
innovativ 



für all die seLtsamen Klänge der Quake-KuLisse zuständig. Natür- 
lich findet sich auch ein Netzwerkmodus. Er unterstützt über 32 
Spieler gleichzeitig (sofern dies den Server nicht überlastet). 
Mehr dazu lesen Sie auf den folgenden Seiten. 
Übrigens können Sie Quake 2 nur in Importläden erwerben, da 
Activision Deutschland zu Redaktionsschluß keine offizielle 
Version veröffentlicht hatte. 

Technik-Tip: Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Wie schon der 
Vorgänger ist Quake 2 ein Hardwarefresser der besonderen Art. 
Für ein ruckelfreies Spielerlebnis brauchen Sie mindestens einen 
Pentium/200. Um das in der SVGA-Auflösung 640 x 480 erleben 
zu können, ist eine 3D-Beschleunigerkarte dringend zu empfeh- 
len. Erst diese Lösung ermöglicht neben höherer Performance 
die bunten Lichteffekte, die eine Besonderheit von Quake 2 dar- 
stellen. ( vs ) 




/ 

Herstellen id / Activision 

Testversion: Importversion 3.05 
Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch 

Hulti-Player: 1-32 (Netzwerk, nurTCP/IP) 

Ca.-Preis: 60 Mark 

r 



3D-Karten: 3Dfx, Power W 
Hardware, minimum: 

Pentium/90, 16 MByte 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/200, 3? MByte, 3Dfx-Karte 



■CTTfT 



Grafik: 90 
Einstieg: SO 
Steuerung: SO 



Spielspaß: 







Sound: SO 

Komplexität: SO 
Multi-Player: 60 



II 



PC PLAYER 2/98 



Quake 2 - Waffen Übersicht 

Quake 2 - 

Das Waffenarsenal 



Der Blaster Was bei manch 
anderem Shooter die Axt oder 
Kettensäge, ist bei Quake 2 der 
Blaster: die Standard waffe. 



Shotgun Das beliebteste Ballerwerk- 
zeug hat ein neus Outfit bekommen. 
Von dem »Opa mit abgesägter Schrot- 
flinte«-Look ist wenig übriggeblieben. 




+ 



Super Shotgun Streut schöner, 
breiter, weiter. Auch die Super- 
Schrotflinte präsentiert sich im 
modernen SF-Styling. 



Machine Gun Die Maschinenpistole ist eins 

dieser handlichen Geräte, die Militärpolizei 

und Terroristen so gern spazierentragen: 

Nicht besonders zielsicher, macht dafür viele 

schöne Löcher auf einmal. 



>» 



% 



Chain Gun Das schwere Maschinengewehr 
verschießt ausschließlich munitionsintensive 
Feuerstöße und verhilft Ihrer Umgebung 
zu einer akuten Bleivergiftung. 



Hand Grenade Eigentlich fällt die Handgranate 
unter die Zusatz-Items, doch ihr Verwen- 
dungszweck ist nur allzu eindeutig. Nach rela- 
tiv langer Aktivierungszeit richtet Sie großen 
Schaden in den Gegnerreihen an. 




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Im Graben 2 9Z557 Weiding | 



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Grenade Laune her Der schon aus dem 
ersten Teil bekannte Granatwerfer ver- 
schießt Projektile, die fröhlich von Wän- 
den, Decken und Böden abprallen und 
somit auch um Ecken fliegen. 



Rocket Launcher Dem Raketenwerfer kommt 

nicht mehr die Bedeutung zu, die er in den 

bisherigen Spielen hatte. Seine Ladezeiten 

sind angewachsen, seine Wirkung beschränkt. 




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Hyper Blaster Dieser Schnellfeuer- 
blaster stellt eine Mischung aus 
einem Maschinengewehr und dem 
regulären Blaster dar. 



RailGun Die Railgun dürfte den meisten 

Lesern aus dem Schwarzenegger-Streifen 

»Eraser« bekannt sein. Sie verschießt 

Aluminiumstückeim Eiltempo. 



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^^N| 



Big Fucking Gun Die frühen id-Spiele zeichneten 
sich durch eine Waffe aus, die mit Plasma-Explo- 
sionen ganze Levelabschnitte leerfegte. In Quake 
2 feiert dieses Kaliber ein Comeback. 




3D-Shooter im Vergleich 

Um Ihnen eine Übersicht der besten 3D-Shooter der letzten Zeit zu bieten, rafften wir zusammen, was von 
einer Indizierung bislang verschont blieb. Die drei Kandidaten: »Quake 2«, »Hexen 2« und »Jedi Knight«. 




seinen farbigen Lichteffekten und dem id- 
I typischen Styling setzt sich Quake 2 in puncto 
| Grafik deutlich an die Spitze des Testfeldes. 



Hexen 2 verfügt über eine größere Anzahl Tex- 
turen als die anderen beiden Kandidaten, was 
für großen Abwechslungsreichem sorgt. 



Die Jedi-Knight-Grafik ist weniger brillant als 
die der Konkurrenten. Dieses Manko gleichen 
jedoch die schönen Zwischensequenzen aus. 




I Der Multiplayer-Modus fällt enttäuschend aus. 
I Gegenüber dem Vorgänger sind deutliche Ver- 
schlechterungen erkennbar. 



Auch der Hexen 2 Multiplayermodus ist durch die 
steigenden Attribute und aufzusammelnden Gegen- 
stände größtenteils unausgewogen und unfair. 



Löblich: Jedi Knight verfügt durch die Aus- 
wahl der Machtstufen als erster 3D-Shooter 
über eine Art Handicap-Modus. 




I Die Endgegner von Quake 2 sind nicht zahl- 
I reich, dafür aber riesengroß, gut animiert und 
I nett anzusehen (mit Vorliebe von hinten). 



Die Obermotze aus Hexen 2 stellen die Reiter 
der Apokalypse dar. Sie sehen nur unwesent- 
lich schlechter aus als ihre Quake 2-Kollegen. 



Auf Kyle Katan stürmen acht unspektakuläre 
dunkle Jedi ein. Jeder von ihnen verfügt über 
seine spezifischen Stärken und Schwächen. 




SLl X^* : ' ; - "■' :'■'■ 



| Das Optionsmenü ist spartanisch, aber durch- 

s angemessen. Halt ganz so, wie man es 
I seit Jahr und Tag von id gewöhnt ist. 




Die meisten Einstellung können über das Die Optionsmenüs von Jedi Knight sind ein- 

Menü getätigt werden, nur selten müssen 5ie deutig die komfortabelsten. Sie dürfen auch 

die autoexec.cfg per Hand verändern. die kleinste Kleinigkeit einstellen. 



PC PLAYER 2/98 



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Quake 2 im Netzwerk 



Netz-Beben 



Da flieht der Server-Administrator: Team PC Player 
testet die Multi-Player-Möglichkeiten von Quake 2 aus. 

Das Internet quillt über mit Patches und Total Conversions 
zum Vorgänger von Quake 2.0b 5elbststhußanLagen, explo- 
dierende Rucksäcke, Fernlenkraketen oder Flugzeuge: Die Ideen 
der kreativen Spieler sind schier unerschöpflich. Zwar erweisen 
sich viele der in mühseliger Heimarbeit zusammengepfriemelten 
Add-ons als überflüssig oder unfair, aber es gibt eben auch sol- 
che, die Netzwerkpartien eindeutig aufwerten. Beispielsweise bei 
dem Grappling Hook, der Air Gun oder der Möglichkeit, sich auf 
Knopfdruck tot zu stellen, handelt es sich um Varianten, die für 
viel Abwechslung sorgen. 

5chnell kommt die Frage auf, warum die Programmierer von Quake 
2 so wenige der guten Ideen, die in digitaler Form über den Erd- 
ball huschen, übernommen haben. Denn der MuLtipLayer-Alltag 
des neuen Shooters sieht tristaus: keine extra Deathmatch-Level, 
der Cooperative-Mode wurde gestrichen, die gegnerischen Frags 
lassen sich nur über ein Menü anzeigen, die Waffenstarke ist 
maßlos übertrieben, die einzelnen Schießeisen wechseln nicht 
automatisch nach Effektivität und selbst die Verbindungen las- 
sen sich ausschließlich über TCP/IP Protokolle herstelLen. 




Im Netzwerk machen 
3D-Shooter für gewöhn- 
lich am meisten Spaß. 
Quake 2 ist eine der 
seltenen Ausnahme von 
dieser Regel. 



Allein die Tatsache, 
daß Sie für jeden 
Spieler ein eigenes 
Aussehen wählen dür- 
fen, erfreut. Hierbei 
sind, anders als beim 
ersten Teil, nicht nur unterschiedliche Texturen für das Outfit der 
einzelnen Charaktere verantwortlich; auch die Drahtgittermo- 
delle unterscheiden sich. Insgesamt bleibt aber zu hoffen, daß 
bald die ersten Add-ons und Editoren für Quake 2 erscheinen 
werden. ( vs \ 




Der Multiplayer-Modus von Quake 2 bietet 
dem Spieler verschiedene Charaktere. 



IM GESPRÄCH 



iu*ivia:a Activision hat sich 
entschlossen, Quake 2 nicht offi- 
ziell in Deutschland zu veröffent- 
lichen. Das Spiel ist derzeit nur 
als US-Import erhältlich. Was sind 
die Gründe für Eure Entscheidung? 
VON EICHBORN: Der Grund 
dafür ist die deutsche Gesetzge- 
bung. Nach den Richtlinien der 
USK (»Unterhaltungssoftware Selbstkontrol- 
le«) hat Quake 2 nicht die von uns erwartete 
Altersfreigabe »Nicht unter 18 Jahren« erhal- 
ten, da dem Prüfgremium anhand der geprüf- 
ten Version Anhaltspunkte für eine Tatbe- 
standserfüllung nach 5 131 StGB sowie nach 
§ 15a GjS (offenbare Jugendgefährdung) vor- 
lagen. Activision hat daraufhin entschieden, 
Quake 2 in Deutschland nicht zu veröffentli- 
chen. 

EEESIB Haben wir bald eine Situation, 
in der es kein Publisher mehr wagt, 3D-Shoo- 
ter in Deutschland herauszubringen? 
von eichborN: Das kommt auf den jewei- 
ligen Titel an. Fakt ist, daß die USK jeden Titel 
nach den gültigen Gesetzesrichtlinien zu prü- 
fen hat und dann über eine Altersfreigabe ent- 
scheidet oder sie ablehnt. Paradox ist, daß der 
jeweilige betroffene Publisher bei einer Ableh- 




nung der Alterskenn- 
zeichnung einen Titel 
nicht veröffentlichen 
darf, obwohl er nicht indiziert ist und auch 
nicht weiß, ob er tatsächlich gegen gewisse 
Paragraphen verstößt. Dafür müßte das Pro- 
dukt erst einm al veröffentlicht werden. 
IJ*ij>A-jj;a Wieviel Verständnis haben 
Deine amerikanischen Kollegen für dieses 
Rumgezicke in Deutschland? 
von eichborN: Generell akzeptiert Activi- 
sion die Gesetzgebung in Deutschland und hat 
sich im Fall Quake 2 auch danach gerichtet. 
Es ist schon sehr amüsant, inwieweit in einem 
zusammenwachsenden Europa die Meinungen 
auseinandergehen. In England wurde Quake 2 
ab 1 5 Jahre freigegeben und in Österreich, in 
der Schweiz sowie in Holland gibt es über- 
haupt keine Richtlinien, in Deutschland wird 
etwas im Sinne des Jugendschutzes verboten 
und die Kids, die geschützt werden sollen, 
besorgen sich diese Titel womöglich auf ille- 



gale Weise. Da geht sehr viel vom Jugend- 
schutz verloren und den mündigen Bürgern 
wird sogar etwas vorenthalten. Es gibt da noch 
viel zu tun auf der Verbandsebene und auch 
die Politiker sollten sich wesentlich intensi- 
ver damit beschäftigen, damit wir am Ende 
einen sinnvollen nationalen und europäischen 
Jugendschutz haben. 

E*EEH3 Wie würdest Du die ganze 
»Spiele & Jugendschutz«-Problematrk ange- 
hen, wenn wir Dich im Herbst zum Bundes- 
kanzler wählen? 

von eichborn: Abgesehen von der Spie- 
le-Problematik müßte man als neuer Bundes- 
kanzler noch ganz andere Angelegenheiten 
angehen. In Sachen Jugendschutz würde ich 
das derzeitige politische Tauziehen in dieser 
Angelegenheit zwischen den einzelnen Bun- 
desländern unterbinden und die Sache in die 
Verantwortlichkeit der Regierung legen. Wenn 
man sich vorstellt, in welcher kleinkarierten 
Form und aus welchen Gründen um Länderzu- 
ständigkeiten gestritten wird, bekommt man 
angesichts von bald 5 Millionen Arbeitslosen 
in Deutschland eine Gänsehaut. In diesem 
Sinne allen ein gutes neues Jahr! 



PC PLAYER 2/98 




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Adventure für Profis 



Sign of the Sun 



Üblicherweise kriechen Abenteurer durch 
dunkle Gänge und freuen sich somit über 
den kleinsten Sonnenstrahl. James Mariners 
bekommt soviel von letzterem ab, daß es für 
einen lebenslänglichen »Ballermann 6«- 
Urlaub reicht. 

Während einer Expedition zur Sonne erfaßt ein 
gigantischer Sog das Raumschiff des inter- 
stelLaren Heizungsmonteurs James Mariners. Seine 
Aufgabe bestand eigentlich darin, die Temperatur des 
feurigen Sterns zu drosseln, damit die deutschen 
Rentner auf Mallorca im Winter keinen Sonnenbrand 
bekommen. Doch nun stürzt der Held der Nation 
wegen dieses vermaledeiten Wirbels in das Inferno 
derbrodelnden Oberfläche. Wenn Sie jetzt vermuten, 
daß die gigantischen Anziehungskräfte unseren Pro- 
tagonisten in handliches DIN-A-4-FormatverwandeLn 
oder zumindest die tobende Hitze einige seiner Kör- 
perteile sublimiert: weit gefehlt. James überlistet sowohl den 
gesunden Menschenverstand als auch diverse Naturgesetze, um 
sich nur wenig später im Inneren Sols von einer bis dato unbe- 
kannten Alienrasse gefangennehmen zu lassen. Eben denen gilt 
es in über 150 Schauplätzen zu entfleuchen. 
Zu diesem Zweck sammeln und verwenden Sie genretypisch 
Gegenstände unterschiedlichster Art. Hierzu reichen allerdings 
nicht (wie allgemein üblich) verschiedene Mausklicks, auch die 
Tastatur ist vonnöten. Wollen Sie beispielsweise zwei Objekte 
miteinander benutzen, hilft Ihnen die »SLash«-Taste weiter, 
während Sie »Enter« für die Verwendung eines Gegenstandes mit 
einem Teil der Hintergrundgrafik benötigen. Letztere verfügt, 




Der Protagonist James wird gleich- 
zeitig mit Maus und Tastatur 
gesteuert. 



nebenbei be- 
merkt, über keine 
Form der Markie- 
rung. Das heißt: 
Ziehen Sie etwa 
den Cursor auf 
einen für das 
Spielgeschehen 
wichtigen Lava- 
strom, erscheint 







*^^^^f 




'. 






■ »1 


< 1 







Actionsequenz gefällig? An dieser Stelle muß Jam 
per Tastendruck ein Hochseilakt überstehen. 



0| •• 

James Mariners stakst dermaßen steif durch die 
Landschaft, daß die Vermutung aufkommt, er hätte 
den kompletten Inhalt einer Besenkammer gefrüh- 
stückt. Mein Favorit aus James' Hampel-Reperloire 
bleibt die Aktion »ducken«. Ein derartiger Anblick 
bietet sich einem Europäer eigentlich nur, wenn er 
sich unvorsichtigerweise in die Untiefen sanitärer 
Anlagen auf französischen Campingplätzen verirrt. 
Da aber bekanntlich bei einem Adventure die Gra- 
fik nur eine untergeordnete Rolle spielt, sollte ich 
vielleicht noch erwähnen, daß es die Rätsel in 
Sachen Niveaulosigkeit locker mit dem Aussehen 
des Spiels aufnehmen können. Schlüge man den 
Begriff Camouflage im Lexikon nach, fände sich mit 
Sicherheit ein Bild der dezent in Tarnfarbe gehal- 
tenen Pixelobjekte. Die fehlenden Markierungen 
benutzbarer Gegenstände sind schlichtweg eine 
Unverschämtheit, von der vermurksten Steuerung 
und den Actionsequenzen ganz zu schweigen. 



weder eine Bezeichnung wie »Lava«, noch verändert sich das 
Aussehen des Mauszeigers. Außerdem muß sich James mit saf- 
tigen Hieben und Tritten seiner Haut erwehren. Das bedeutet, 
daß Sie weitere Tastenkombinationen Lernen und fleißig auf dem 
Keyboard klappern dürfen. Natürlich gibt es für Notfälle eine 
Speicherfunktion, die das Sichern der Spielstände auf zehn Slots 
ermöglicht. ( vs ) 



■Schlech- 
te Action- 



- Objekte 
seh 



' 


Herstellen 


Project Two 


3D-Karten: - 


Testversion: 


Beta vom Dezember '97 




Betriebssystem 


MS-DOS £ Windows 95 


Pentium/60, 16 MByte RAM 


Sprache: 


Deutsch 


Hardware, Empfehlung: 






Pentiurn/133, 32 MByte RAM 


Ca.-Preis: 


60 Mark 





pcrrrrrr 

Grafik: 40 Sound: AO 

Einstieg: SO Komplexität: 60 

Steuerung: 20 Mutti-Player: — 




PC PLAYER 2/98 



Actionspiel für Fortgeschrittene 



Rebel Moon Rising 



Speziell für MMX-Prozessoren wurde dieser Actionti- 
tel entwickelt. Doch bei allen hohen Hardware-Anfor- 
derungen blieb das Spieldesign hinterm Mond. 

Wie alle aufrechten Nationalisten wollen auch die Mond- 
bewohner des 21. Jahrhunderts gerne einen unabhän- 
gigen Staat gründen. Schade nur, daß die Erdregierung da 
nicht mitspielt und Soldaten auf den aufmüpfigen Trabanten 
schickt. Die Unterdrückten 
bewaffnen sich folgerichtig 
mit Bolzenschußgeräten, Boh- 
rern und was sie sonst noch so 
finden, um die Invasoren zu 
vertreiben. 

21 Missionen gilt es zu absol- 
vieren, bis die Mond-Revoluti- 
on nach einem Abstecher auf 
Alien-Planeten ihr Ende 
gefunden hat. Die meiste Zeit 
verbringen Sie neben der 
Suche nach SchaLtern und 
Teleporterfeldern damit, sich zi 
stark ähnelnden Bauelementen der einzelnen Level sowie der 
immer gleichen Farbgebung der Wandtexturen. Da nütztauch die 
einblendbare Karte nichts, denn durch den nicht änderbaren 
Maßstab zeigt sie kaum mehr, als in Ihrem Sichtbereich liegt. 
Treffen Sie auf einen der seLtenen Gegner, zeigen sich Limita- 
tionen in der Steuerung. Sie können sich zwar mit der Maus umse- 




Einer der genauso fiesen wie häßlichen 
ner. (800 mal 600 BiLdpunkte) 



verlaufen. Das liegt an den sich 



•• 



Martin Schnelle 



Das schlimmste, was einem Actiontitel passieren 
kann, ist die Absonderung von lupenreiner Lange- 
weile. Und in den öden Leveln, in denen selten 
Gegner h e ru ms ch wirren, langweile ich mich 
schlicht und ergreifend zu Tode. Zuweilen tauchen 
Wachroboter auf, die zum Teil mit Granaten aus- 
gerüstet sind. Werden Sie zweimal von ihnen 
getroffen, sind Sie tot. Das verstehe ich nicht unbe- 
dingt unter fairem Design, wenn mir diese Dinger 
auch noch in engen Gängen begegnen. 
Die Grafik-Engine selbst erinnert an das »Build«- 
System von 3D Realms, denn schräge Flächen gibt 
es nicht, alle Objekte bestehen aus Bitmaps und 
sind daher nicht dreidimensional. Da verwundert 
es kaum, daß die Schauplätze sich mitunter wie 
ein Ei dem anderen gleichen. Die daraus resultie- 
rende Orientierungslosigkeit schlägt wohl auch 
den gegnerischen Soldaten aufs Gemüt, denn sie 
agieren so hirnlos wie einige Mitmenschen im Win- 
terschlußverkauf. Falls Sie keinen MMX-Prozes- 
sor Ihr eigen nennen, verpassen Sie bei den rebel- 
lischen Männern im Mond jedenfalls nichts. 




Hier müssen Sie einige Außerirdische beim Eiertransport 
beschützen. Die beiden vorderen Exemplare wissen 
allerdings nicht so genau, wo sie hin müssen und blei- 
ben lieber einfach stehen. (1280 mal 1024 Bildpunkte) 



hen, der maximale WinkeL für oben und unten ist 
Cy org- eg- a[Lerdl - n g S ^ e [ zu fl acn _ »strafen«, also eine seitli- 
che Bewegung, führt zu Drehungen, sobald Sie an 
ein Hindernis stoßen. Und damit ist ja der wichtigste Grund für 
den Seitenschritt, nämlich die Sichtrichtung nicht zu ändern, 
hinfällig geworden. Witzig ist die Möglichkeit, einige Befehle per 
Mikrophon einzugeben. Dies funktioniert jedoch nicht sonder- 
lich gut- »StarTrek: Omnipedia« läßt grüßen. 
3D-Shooter Leben zu einem guten Teil von der Grafik. Zwar bie- 
ten die Designer von Fenris Wolf HiColor-Optik und farbige Lich- 
teffekte, die einzelnen Texturen ähneln sich jedoch stark, an 
Direct3D-Unterstützung wurde nicht gedacht. Dafür wecken die 
Gegner nostalgische Erinnerungen an alte VGA-Zeiten, als Poly- 
gon-Objekte noch in weit entfernter Pentium -Zukunft lagen. In 
der niedrigsten Auflösung von 640 mal 480 Punkten vernahmen 
wir selbst auf einem 233MHz-Rechner noch ein Leichtes Ruckeln, 
die maximale Pixeldichte (1280 mal 1024 Punkte) läßt Geschwin- 
digkeiten von zwei bis drei Bildern pro Sekunde zu. (mash) 



Hersteller: GT Interactive 

Testversion: Verkaufsversion 1.1 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Deutsch 

Multi-Playen 1-8 (Netzwerk, Internet) 

Ca.-Preis: 100 Mark 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentmm/166JM, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Penrjum/233MMX, 32 MByte RAM 



pcrr*rrr 

Grafik: 30 Sound: 20 

Einstieg: 40 Komplexität: 40 

Steuerung: 20 Multi-Player: 30 III 



% 




Spielspaß: 



PC PLAYER 2/98 




SF-Action für Einsteiqer und Fortgeschrittene 



Wing Commander 
Prophecy 



Man muß kein Prophet sein, um dem jüngsten Teil der 
»Wing Commander«-Saga einen starken Einschlag 
vorherzusagen: Dank 3D-Karten-Unterstützung sieht 
»Prophecy« hochgradig brillant aus. 

Der erfahrene Sternenadmiral rollt seine Flagge zusammen, 
packt die Privatutensilien in einen Karton und verläßt die 
Brücke seines alten Flaggschiffs - was nun? Vor einem solchen 
Szenario stand Origin, als »Wing Commander«-Erfinder Chris 
Roberts den Laden verließ, um sich seiner eigenen Firmengriin- 
dung Digital Anvil zu widmen. So scbmerzLich der Abgang auch 
scheint, so ungern Läßt man eine derart ruhmreiche und profi- 
table Programm reihe einschlafen. Also her mit frischen Projekt- 
Leitern, die der aLtehrwürdigen Serie neuen Wind verpassen. 
»Back to the Roots« war das Entwicklermotto: In »Wing Comm- 
mander Prophecy« stehen unkomplizierte WeLtraum-Dogfights 




Die Schwärmer- Raketen machen ihrem Namen alle Ehre: Ein ganzes 
Rudel fauchender Projektile zischt los, um sich dem Gegner an die 
Düsen zu heften. 




Nach einem kurzen Videoauftakt 
beschränken sich die Missions- 
Briefings auf übersichtliche Com- 
putergrafi k- Präsentation . 



mit KiLLerkäfern im Mittelpunkt. 

Um die neuen Bösewichte einzu- 
führen, wurde das Kreativgehirn 

des KünstLers Syd Mead bemüht, 

der einst für Filme wie »Blade 

Runner« oder »2010« seinen 

Input spendete. Die frischen 

Fiesnasen, weLche die Allianz 

zwischen Menschen und Kilrathis 

stören, geben Rätsel auf. 

Durch eine Art Sternentor mate- 
rialisiert urplötzlich eine erste 

Einheit der Invasoren in der Nähe 
einer KiLrathi-Weit. Mit einem 

Fingerschnippen wird alles weg- 
gepustet, was sich an Raum- 
schiffen und Himmelskörpern in 
unmittelbarer Mähe befindet. Bei 
den Aggressoren handelt es sich 
nach ersten Erkenntnissen um 
Insekten, die allen Anforderungen eines SF-FeindbiLds tadelLos 
entsprechen: eklig anzusehen, ethisch unter aller Kanone, skru- 
pellos und gewalttätig. Eine alte Kilrathi-Prophezeihung deutet 
dezent an, daß alsbald die Lichter in der ganzen Galaxis ausge- 
ben könnten. Ergo verbündet sich die Menschheit mit den Fein- 



Die vergessenen Commander 




Wer Prophepcy als »Wing 
Commander 5« bezeich- 
net, geht etwas lässig mit 
den historischen Tatsa- 
chen um. Folgt man der 
Origin-Zählweise, ist das 
neue Spiel der 
direkte Nach- 
folger von 
Wing Com- 
mander 4. 
Allerdings 
gab es 1994 

zwischen Wing 2 und 3 ein Able- 
ger-Pärchen, das ebenfalls 
den traditionsreichen Vornamen 
trug: »Wing Commander Aca- 
demy« und »Wing Commander 
Armada«. Academy hatte zwar 
einen Missionseditor, galt in 
Sachen Motivation aber als 





Nicht mitgezählt, 
aber nicht vergessen: 
Wing Commander 
Academy und Armada 
von 1994. 



schwächster Titel der gesamten 
Serie. Armada war auf Multi-Play- 
er-Freuden ausgerichtet und sei- 
ner Zeit ein wenig voraus. Zählt 
man diese beiden Programme 
mit, ist Wing Commander Aca- 
demy bereits der 7. Teil der Serie 
- nicht schlecht. 



PC PLAYER 2/98 



Während ein Bodentrupp die Relaisstation besucht, halten Sie 
anschwirrende Feinde auf Distanz. Alle Bilder in diesem Test zeigen die 
3Dfx-Version der Grafik. Wie Prophecy un beschleunigt aussieht, 
T entnehmen Sie bitte dem Technik- Kasten. 




den aus den ersten drei Wing Commander-Spielen, um gemein- 
sam die ungebetenen Besucher zurückzuschlagen. 
Das bekommen auch bald die Piloten-Grünschnäbel zu spüren, 
die an Bord des nahegelegenen Raumschiffträgers TCS Midway 
weilen. Unser ALter Ego ist diesmal nicht der von Mark Hamill 
verkörperte Chris Blare. Vielmehr präsentiert Prophecy einen 
Neuhelden, der zu SpieLbeginn frisch von der Akademie an Bord 
der Midway stolziert. Der junge Jägerpilot Lance Casey hat pro- 
minentes Blut in den Adern; sein Papa ist der aus früheren Wing 
Commander-Tagen bekannte Iceman. Wer sich ein solches Spiel 
nicht mehr ohne Mark Hamill vorstellen kann, sei getröstet: Als 





Ratz, fatz, Kabumm: Wenn Sie auf schöne SF-Raumschlachten ai 
wird Wing Commander Prophecy Ihre Netzhaut freudig streicheln. Ori- 
gins neuer Weltraum-Shooter setzt konsequent auf Action, flotte Spiel- 
barkeit und 3D-Karten-Support. Weniger schön, aber auch weniger 
linear ist The Darkening, bei dem Sie als Freihändler beliebig zwischen 
den Planeten herumjumpen. Wenn Sie eine kniffligere Raumschiff- 
Simulation schätzen, sind Sie vielleicht beim nicht unkomplizierten I- 
War besser aufgehoben. Eine gute Mischung aus Anspruch und Spiel- 
barkeit macht die Starfleet Academy nicht nur für Enterprise- Fans zum 
lohnenderen Ziel. Minimal enttäuschend war X-Wing vs.TlE-Fighter für 
Solo-Spieler. Dafür gibt es hier den Multi- Player-Support, den manch 
einer bei Wing Commander Prophecy vermissen wird. 



Commodore Blare schLurft der geaLterte Held einstiger Episoden 
geheimnisvoll durch die Gänge der Midway, brummelt kleine Rat- 
schläge und übt sich darin, möglichst bedeutungsschwer zu 
gucken. Neben Blair feiern auch andere Veteranen Comebacks: 
Maniac (verkörpert von Tom Wilson) und Rachel Coriolis (Ginger 
Lynn ALLen) kennen wir aus 
früheren Spielen. 
Eines der Designer-Verspre- 
chen zu Wing Commander Pro- 
phecy lautete »weniger 
Videos, mehr Gameplay«. In 
der Praxis könnte man's auch 
etwas ehrlicher »billigere 
Videos, mehr Missionen« nen- 
nen. Bis man seinen ersten 

Einsatz fliegt, müssen viele Schöne Außellans j c hten: Die 3D-Spielgrafik sieht 
Clips mit BLabla und Briefings besser aus als so manches Render-Intro. 




Auch aus nächster Nahe sehen die Raumschiffe tadellos gut 



Thomas Köglmayr 


••••• 


+ Geniale ^ 
Grafik 


Das hat man nun von Wing Commander Prophecy: 
Dauernd werde ich von Kollegen angeschnorrt, die 




abschwatzen wollen. Kein Wunder: 
beschleunigt sieht die Grafik träum 
Die Hatz auf die zick-zackig rumeie 
ist hektisch: Man kann sich nicht 
die Burschen klemmen und sie i 
Etwas lasch auch die Auswirkung 
steckten Treffern: Wenn meine Ki 
geschossen wird, sieht das Cock 
geleckt aus wie frisch aus der In 
Wing Commander ist eben keine 
sondern ein SF-Actionspiel. Wenn £ 
im klaren sind und zünftiges W 
mögen: wunderbar! Macht Spaß, b 
^ „ ,. 


irst Hardware- 
haft aus. 
rnden Gegnern 
elegant hinter 
Ruhe rüsten, 
en von eilige- 
re zusammen- 
it immer noch 
spektion. Aber 
Flugsimulation, 
ie sich darüber 
Itraumgeballer 
ingt Laune. 


lin pur 

'-■ Simples 
Missions- 
Design 



PC PLAYER 2/98 



Klicken Sie im Mann- 
schaftsraum eine Per- 
son an, um ein mehr 
oder weniger auf- 
schlußreiches 
Gespräch zu beginnen. 





studiert werden. Zwar wurde die Anzahl der Missionen gegen- 
über Wing Commander 4 erhöht, aber das bedeutet nicht unbe- 
dingt mehr Abwechslung. So fliegt man immer wieder Patrouil- 
Lenrouten aD , vernichtet ein Flottchen Gegner und kehrt in die 



Raumbasis zurück. Wer Frei- 
heiten bei der MissionsauswahL 
ä la Privateer oder Darkening 
schätzt, sieht sich hier mit 
einer linearen Story konfron- 
tiert. Auch die Gespräche lau- 
fen selbständig ab und bieten 
keine Beeinflussungsmöglich- 
keiten. Zwischen den Missionen sehen wir uns gemütlich auf der 
Midway um. Die Anzahl an begehbaren Stationen wurde ent- 
schlackt: Sie pendeln zwischen Privatquartier (laden, speichern), 
Kantine (Smalltalk) und Besprechungsraum (Start der nächsten 
Mission). 

Der erste Ausritt in den Weltraum sorgt dann für eine echte, vor- 
behaltlos angenehme Überraschung: Miteiner3D-Kartean Bord 
sieht das Universum dramatisch besser aus. Dank der höheren 
Farbtiefe gelingen jetzt zahlreiche Effekte, durch die der olle 
Weltraum nicht mehr so langweilig-düster wirkt. Sonnenlicht 
sorgt für Flare-Schlieren, zarte bunte Trans parenzsch Leier erhel- 
len den Kosmos, das Abfeuern einer Rakete wird dank des ful- 
minanten Schweifs zum Augenschmaus. Das Programm läuft zwar 
auch ohne Hardware-Beschleuniger ganz manierlich, aber wer 



TECHNIK-TIPS 



Die schöne neue Wing-Welt hat verwegene Hardware-Anforderungen. 
Hier eine System-Check liste, die Sie zum vollen Prophecy-Spielerleb- 
nis führen soll. 

RAM-Falle 

Als erster großer Spiele-Release benötigt Wing Commander Prophecy 
32 MByte Hauptspeicher! Wenn in Ihrer Kiste weniger RAM steckt, müs- 
sen Sie aufrüsten, um mitspielen zu können. Da die Speichergier ein 
Spieletrend für 1998 sein dürfte, empfehlen wir Ihnen, bei der Gele- 
genheit gleich etwas Puffer anzulegen: Mit 48 MByte Hauptspeicher 
können Sie beruhigt in die nähere Spielezukunft blicken. 

Unterstützte 3D-Karten 

Nur der Voodoo -Chipsatz wird direkt angesprochen; wir empfehlen des- 
halb eine 3Dfx-Karte für das optimale Spielerlebnis. Unser Vergleich- 
stest in dieser Ausgabe gibt Ihnen einen guten Überblick auf die aktu- 
ellen Modelle. Sie benötigen Version 2.43 der Glide-Treiber, die sich 
netterweise gleich auf der Prophecy-CD befinden. 
Origin hat zwar auch Support über den «Umweg« Direct3D program- 
miert, garantiert aber nur für folgende Modelle Kompatibilität: ATI Rage 
Pro, Matrox Mystique, Permedia 2, Rendition 2200, Riva 128. 

Direct3D nur mit 4 MByte 

Wenn Sie ohne 3D-Karte spielen, genügen 2 MByte Video-RAM. Bei 
Hardware-Beschleunigern, die über Direct3D unterstützt werden, sind 
aber 4 MByte Videospeicher gefragt. 

Du, die Platte ist voll! 

Haben Sie sich neulich erst gefragt, wie man die modernen neuen Giga- 
byte-Festplatten je vollkriegen soll? Kein Problem: Schon die kleinste 
der drei Prophecy-Installationsvarianten schluckt knapp 200 MByte. 
Für den flüssigsten Spielgenuß mit minimalen Nachladezeiten gibt es 
die große Installation, die sich mit rund 430 MByte auf Ihrer Festplat- 
te breit macht. 



Performance-Tips 

Unser dringlichster Rat für eine gute Leistung lautet: »Kaufen Sie sich 

eine 3Dfx-Karte!«. Dann läuft Wing Commander Prophecy schon auf 

einem Pentium/133 höchst anständig. Wer auf 3D-Hardware verzichtet, 

kann ab einem Pentium/1 66 mit flutschigem Tempo rechnen. Allerdings 

entgehen Ihnen ohne Beschleunigerkarte die coolen Effekte der hohen 

Farbtiefe. 

Zum besseren Vergleich zeigen 

und mit 3D-Karte. 



ir ein paar typische Spielszenen ohne 



OHNE 3D-KARTE 



MIT 3D-KARTE 




PC PLAYER 2/98 




Dank 3D-Support farbenfroh und schnell: Raumschlacht 
mit einem dicken Pott im Hintergrund. 

Prophecy einmal mit voller 3Dfx-Dröhnung erlebt hat, 
rührt nichts anderes mehr an. 
Die alten Piloten hasen fliegen in der Diamondbacks- 
5taffeL, während sich unser jugendlicher Held beim 
rivalisierenden Black Widows-Geschwader erste Lor- 
beeren verdient. Im Spielverlauf ackert er sich von 
den Fü h rersch ei nn eulin gen zu den Cracks vor, was 
mit neuen Schiffen gedankt wird. Später haben Sie 
sogar die Ehre, einer Elite-Staffel beizutreten. Deut- 
lich lebhafter als in früheren Episoden ist der Funk- 
verkehr zwischen den einzelnen Raumschiffen. Wie gehabt kön- 
nen Sie Hilfe im Kampf anfordern oder den werten Gegner mit 
ein paarSchmähungen provozieren. Bei Prophecy bekommen Sie 
auch mit, was so im Hintergrund passiert: Analysen von der Mid- 
way, Kommunikation anderer Piloten untereinander, neue Order 



Heinrich Lenhardt I 



i die Erfindung der 3D-Karte würde dieser neue 
Commander so unspektakulär daherkommen wie 
der neue VW Golf: Hier ein Schräubchen anders, 
da ein bißchen mehr Missions-Stauraum, aber das 
Teil fährt {bzw. fliegt) sich auch nicht viel anders 
als die Vorgänger-Generation. 
Erst mit einer 30-Karte an Bord kann die neue Fort- 
setzung ähnlich faszinieren wie seinerzeit Teil 1 , 
der mit Bitmap-Power meinen alten 286er-AT zum 
köcheln brachte. Das fein illuminierte Prophecy- 
Universum läßt die aktuelle Konkurrenz geradezu 
schäbig aussehen. Erst nach vielen Missionen mit 
kurzweiligem Käferkillen gewöhnt sieht man sich 
ein wenig an Raketenschweif-Orgien und illustres 
Lasergeflacker. 

Aber erwarten Sie sich bloß keine tiefschürfende 
Raumschiff-Simulation oder etwas grundsätzlich 
Neues. Story und Video sind nicht Oscar-verdäch- 
tig; hinter seinem auf gebretze Item Styling ist der 
neue Wing Commander spielerisch ein alter 
Bekannter. Kein Grund zum Nörgeln: Mir ist es fast 
schon peinlich, wieviel Spaß mir das altmodische 
Spielrezept macht. Die Schiffe fliegen sich präch- 
tig, die Grafik ist bodenlos gut und die durch hek- 
tischen Funkverkehr immer wieder aufregend auf- 
gemischten Missionen bringen Spaß. 




Commander Blair hat das Schreibtischdasein satt 
und gesellt sich als Wingman an Ihre Seite. Eine 
Entscheidung mit Folgen ... 



+ Hoch 
glanz-SF- 
Action ... 



mitten in einer Mission. Alt- 
bewährt gibt sich die Steue- 
rung: Wing Commander bleibt 
seiner Tradition treu und bie- 
tet eher Action-lastige 3D- 
Sch lachten statt einer kompli- 
zierten Raumschiff-Simula- 
tion. Am besten gehen Sie mit 
einem Joystick mit Schubkon- 
trolle auf Insektenjagd. 
Während des Kampfs schaltet 
man zwischen verschiedenen Kanonen- und Raketen-Typen 
durch. Die ZielhUfe erleichtert das Anvisieren eines Gegners; die 
Energie Leistung Ihres Schiffs läßt sich unterschiedlich stark auf 
Schilde, Waffen und Antrieb verteilen. Fünf Schwierigkeitsgrade 
sorgen dafür, daß auch frischgebackene Raumpiloten gute Über- 
lebenschancen haben. 

Perfekti o nisten ergötzen sich neben ihrem Ranking auf der 
Abschußliste auch an einer prozentualen Beurteilung des Missi- 
onserfolgs. Zwei Drittel des Scores hängen vom Erfüllen der Ein- 
satzziele ab. Um voLle 100 Prozent zu erzielen, müssen£ie Ihre 
Mühle ohne Schaden heimbringen und präzise feuern: Jede ver- 
geudete Rakete oder Lasersalve knabbert an der Gesamtwertung. 
Wer auf die schnelle ein paar Raumschiffe ausprobieren möchte, 
stürzt sich in die Sofortschlachten des Simulators. Hier werden 
Einsteigermitden Basics bekannt gemacht, während Action-Fans 
in vollgepfropften Szenarien auf Gegnerhatz gehen. (hl) 



'" ... ohne 

allzuviel 

Tiefgang 

'- Kein 






Player 







Hersteller: Origin 

Testversion: Verkaufsversion 1.0 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Deutsch 

Multi-Playen 

Ca.-Preis: 120 Hark 



3D-Karten: 3Dfx r Direct 3D 
Hardware, minimum: 

Pentium/133, 32 MByte RAM 

Hardware, Empfehlung: 

Penti um/166, 11 MByte RAH, 3Dfx-Karte 



M 
Grafik: lOO 

Einstieg: SO 
Steuerung: 80 




Spielspaß: 



PC PLAYER 2/98 



Wing Commander Prophecy im Vergleich 

Die Vorherrschaft im Weltraum ist hart umkämpft. Welche Vor- und Nachteile hat der neuen Wing Comman- 
der im Vergleich zu Interplays »Starfleet Academy« und Oceans »I-War«? 



Wing Commander Propheiy 



Starfleet Arademy 




■ Ganz auf schnittige Weltraum-Dogfights aus- 

■ gerichtet Möglichst wenig Unrat versperrt die 
I Aussicht auf die wunderschöne 3D-Grafik. 



Erfahrene Kapitänsanwärter schatten die 
Brückenansicht aus und begnügen sich mit 
dem übersichtlichen Vollbild. 



Das Cockpit wird von einer guten Menge an 
Anzeigen und Instrumenten belagert, die Sie 
auch alle ablesen und bedienen müssen. 




■ Eine Fülle von abwechslungsreichen und coo- 
I len Außenansichten. Hier spielt der Schönling 

■ seine 3D-Karten-Muskeln aus. 



Die eigenen 5chiffe sehen Sie nur beim Warp- High-Color-Grafiken, Lens-Flare- Effekte farbi- 

Sprung in der Außenansicht. Erst mit einem Patch ges Light-Sourring - und das alles ohne3D- 
durfen Sie auch während einer Mission spähen. Karte! 




I Routinierte Video- Sättigungsbeilagen unter- 
I malen eine solide, wenn auch nicht sensatio 
I nelle Story. Technisch sind die Clips o.k. 



Die Zwischensequenzen sind wahrlich filmreif. Die vollständig geänderten Zwischensequen- 
Techmsch blitzsauber und streckenweise pro- zen sehen nur solange gut aus, wie keine Per- 

minent besetzt: Hier doziert Mr. Chekov. sonen erscheinen. 




I Im Spielverlauf werden Sie mit rund einem 
I Dutzend Schiffchen konfrontiert. Nur im Trai 
I nings-Simulator haben Sie freie Modellwahl. 



Die Auswahl des Fluggefährts ist unspekta- 
kulär. Vor einem Einsatz dürfen Sie manch- 
mal eine von drei Klassen anklicken. 



Im ganzen Spiel fliegen 5ie nur ein Schiff, das 
um so detaillierter simuliert wird: die recht 
große und daher behäbige Dreadnought. 



PC PLAYER 2/98 




HEB 



■ i 



10 Tonnen Stahl aehorchon Deinen Befohlen! 



Jäi* a 



_a& 




Die UJuSTG bobT l 



Die realistischste 
Panzerschlachtaiier Zeiten! 

Und Du bist ihr Held! 

Das ist kein Sandkastenspiel! Mit 100 km/h 
donnerst Du in Spearhead durch die Wüste 
und zerstörst feindliche Ziele aus bis zu 
3 Kilometern! In diesem Konflikt geht es um viel - 
und in 50 Missionen kannst Du Dein Können 
im superrealistischen M1A2 Kampfpanzer 
unter Beweis stellen. 
Im Internet sogar gegen bis zu lö Mitspieler, 

mitspezieiienTVIiilti-Player-Missionen! 

Das absolut echte Feelingwird durch die 
Unterstützung des neuen Microsoft Force 
Feedback Pro Joystick erreicht. 
Du hast nur eine Qiance, von Spearhead 
wieder loszukommen - gewinne den Kampf! 

• absolut authentische Grafik und Sound 
■ voller 3 Dfx Support 



Strateqiespiel für Fortgeschrittene 



KKND Xtreme 



Nachschlag fürs Mutantenge- 
metzel »Krush, Kill & Dest- 
roy«. In der erweiterten Ver- 
sion »KKND Xtreme« dürfen 
endzeitliche Feldherrn wieder 
die Peitsche in die Hand neh- 
men und Ihre Untertanen über 
frisch gepflügte Kampfplätze 
scheuchen. 

Ein heißer Wind streicht über die 
glühende Wüste. Auf einem ver- 
fallenen Wachturm steht regungslos 
ein einsamer Posten 
und blickt konzen- 
triertdurch sein Fern- 
glas. Die heranna- 
henden Sandwolken 
am Horizont kündi- 
gen scheinbar einen 
Sturm an. Doch der 
SoLdat weiß es bes- 
ser. Hektisch zückt er 
sein Funkgerät: »Ein 
Bataillon Kriegsele- 

fanten von Nordwest. Sie halten direkt auf das Lager zu!« 
So, oder zumindest so ähnlich könnte es Ihren Männern und 
Mutanten ergehen, die Siein »KKND Xtreme« durch karge End- 
zeitländereien schicken. An dem altbewährten Echtzeitprinzip 
(Basis errichten, Ressourcen erbeuten, Truppen ausheben, 
Gegner dezimieren) hat sich nichts geändert. Dafür bietet die 





Die Schauplätze sind die gleichen geblie- 
ben, es gibt jedoch einen neuen Satz Mis- 



Volker Schütz 


I *** 


l7v7 


Die Mängel des »alten« KKNDs wurden, wie zu 
erwarten, in den neuen Missionen nicht ausge- 
bessert. Noch immer beschränkt sich die künstli- 
che Intelligenz der Gegner auf die Produktion 
gigantischer Monster- und Panzerformationen, die 
wie Flutwellen aus Fleisch und Metall über die 
wüsten Einsatzgebiete rollen. Von den cleveren 
Taktiken und Strategien der Dark-Reign-Widersa- 
cher keine Spur. Auch die Grafik schneidet im Ver- 
gleich zu Konkurrenten wie Total Anhilation oder 
Age of Empires eher unterdurchschnittlich ab. 
20 neue Missionen hin oder her: echte Innovati- 
onsbereitschaft sucht man vergebens. Neue Ein- 
heiten oder zumindest modifizierte Landschafts- 
grafiken sind beispielsweise nicht vorhanden. Ins- 
gesamt cliimpslt KKND also im breiten Mittelfeld 
des Genres herum, weder durch extreme 
Schwächen auffallend, noch durch besondere 
Glanzlichter bestechend. 
V 


Missionen 

+ 1 Kurz- 
weiliger 




Modus 

- Hirn- 
schwache 
Einheiten 

- Grafisch 





Auch im Mehrspielermodus dominiert 
die Partei mit der größeren Armee. 



Neuauflage 20 frisch 
erstellte Missionen, in 
denen es wie immer darum 
geht, den Feind dem Erdbo- 
den gleich zu machen. 
Wichtigste Neuerung: Ver- 
I einzelt spielen Sie an der 
* Seite eines computerge- 
steuerten Alliierten. Sie 
können jede helfende Hand 
gut gebrauchen, da der 
Schwierigkeitsgrad nach 
wie vor recht knackig ist. 
Dutzende der feindlichen 
Mutantenkrabben, Killer- 
spinnen beziehungsweise 
mobilen Raketenwerfer und Riesenpanzer versuchen Ihre Lager 
zu überrollen. Außerdem gibt es jetzt den sogenannten Kaos- 
Modus, durch den 5ie eine beliebige Karte zum nächsten 
Gefechtsfeld auserküren dürfen. Auf diesem bekämpfen Sie 
dann einen bis drei Computergegner, mit fleißiger Unterstüt- 
zung durch eine 
oder zwei alliierte 
Gruppen. 

Falls Sie die Erstauf- 
lage von KKND nicht 
gespielt haben soll- 
ten, hilft Ihnen das 
Handbuch in Form 
einer Strategie- 
Guide bei der Bewäl- 
tigung der 30 frühe- 
ren Missionen, die 
auch beiXtremeent- 
halten sind. 

(vs) 




Diese heldenhafte Truppe stürmt gerade ir 
Alleingang das gegnerische Gefängnis. 



Hersteller Melbourne House 

Testversion: Importversion 1.0 

Betriebssystem: Window; 95 

Sprache: Englisch 

Hulti-Piayer: 1-5 (Netzwerk) 

Ca.-Preis: 90 Hark 



3 D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Penfill in/90, 16 MByte 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/133, 32 MByte 



pcrrrrrr 



Grafik: 60 

Einstieg: 50 
Steuerung: 60 




Sound: 50 
Komplexität: 60 
Mutti-Player: GO 



0180/522 5300 
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Rennspiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

Test Drive 4 



Jeden Morgen das gleiche Problem: Benut- 
zen Sie heute den Jaguar, die Corvette oder 
gar Ihr altes Schätzchen, die Shelby Cobra, 
um die Nachbarn mal wieder nachhaltig zu 
beeindrucken? 

Schon auf dem Amiga ermöglichte es Serien- 
Urvater »Test Drive« dem kleinen Manne, 
zumindest am Computer das Fahrgefühl schneller 
Luxuskarossen anzutesten. Das damit der Nerv der 
Kundschaft getroffen wurde, bewiesen im Laufe der 
Jahre Nachahmer wie »Need for Speed«. Mit Test 
Drive 4 schlägt jetzt Accolades Original zurück. 
Schwingen Sie sich also an Ihr Steuergerät. Joy- 
pads, Lenkräder und Gamepads erfreuen sich inni- 
ger Unterstützung. Weniger gLücklich wird man 
allerdings mit dem guten aLten Joystick, er taugt 
im Rennen nur fürs Automatikgetriebe ohne Hand- 
schaltungen. Unter »Einzelren- 
nen« können Sie direkt nach WahL 
ihres Fahrzeuges und einer gefäl- 
ligen Rennstrecke losbrettern. 
Die einzelnen Pisten sind höchst 
unterschiedlich. Der Ort Keswick 
im regnerischen EngLand hat vor 
allem enge, gewundene Land- 
straßen zu bieten. In San Fran- 
cisco gibt es die typischen unge- 
heuer steiLen Avenues, die für 
regelmäßige Abflüge sorgen. 
Außerdem im Angebot: die Berge 

der Schweiz (inklusive schier endloser Tunnel), fernöstliche 
Architekturimjapanischen Kyoto, breiteste Highwaysin derame- 
rikanischen Hauptstadt Washington und (als besonderes Schman- 
kerl für alle Bajuwaren) das Umland von München. 

nneE Position 





Bekannter dürfte die 




So ruhig und friedlich wie hier geht 



Rauchsignale: Unser Muscte Car dreht mal wieder so richtig auf. 



Bei den Fahrzeugen ist die Vielfalt noch größer. 
Neben bereits vertraut wirkenden Rennern wie 
dem Jaguar XJ 220 oder der Viper von Dodge ste- 
hen über 30 Jahre alte MuscLe Cars bereit. Diese 
besitzen alle Hubraum und PS ohne Ende, haben 
aber sehr lange SchaLtwege, wodurch diese Vor- 
teile wieder kompensiert werden. Bestes Beispiel 
ist der Plymouth Cuda, der mit nur drei Gängen 
eine Höchstgeschwindigkeit von 282 km/h errei- 
chen muß. 

Im Rennen seLbst können Sie Ihr Fahrzeug ent- 
weder von hinten betrachten (in mehreren sich 
dem Gefährt allmählich nähernden Perspektiven) oder direkt auf 
dem Fahrersitz Platz nehmen. Nur bekommt man dort keine Anga- 
ben mehr zur Höchstgeschwindigkeit oder zur Drehzahl, da die 
Armaturen zu klein sind. Bei Konkurrenten wie Need for Speed 
wurde das schon besser gelöst. 

Die wahre Herausforderung Lauert nicht im Einzelrennen auf Sie; 
die gibt es bei Test Drive in Form von verschiedenen PokaLen. 
Challenge-, Meisterschafts-, Pitbull- und Master-Pötte warten 
darauf, im Wohnzimmer Staub anzusetzen. Sie beinhalten teil- 
weise sehr ausladende Aufgaben; so müssen im Meisterschafts- 
modus alle sechs Rennstrecken nicht nur am Tage, sondern auch 
in der Nacht durchfahren werden. GeLingt es Ihnen aber den- 
noch, einen Pokal zu gewinnen, winken als Belohnung beson- 
ders kräftige Bonusfahrzeuge, die sonst nicht verfügbar sind. 
Eine ganz nette Neuerung ist das sogenannte Beschleunigungs- 
rennen. Ganz wie amerikanische Dragster treten Sie auf einer 
Strecke von nur wenigen hundert Metern gegen einen Compu- 
terfahrer an. Deshalb ist dort vor allem korrektes Hochschalten 
zum richtigen Zeitpunkt wichtig, da nach circa elf Sekunden die 



PC PLAYER Z/98 



RflCEPQ5J.TJ.PH 





Ein Meiner Ausschnitt aus dem Intro; der hintere Fahrer schenkt s 
Kollegen kurz vor dem Start noch ein hämisches Grinsen. 



Die einzelnen Spielmodi: 
auf, von Ihnen gewonner 



Sache schon wieder vorüber ist. Nur ein 
Ausnutzen des optimalen Drehmoments 
kann die entscheidende Sekundenbruch- 
teile erbringen. 

Leider kommt es auch bei Test Drive 4 zu 
dem berüchtigten »Aufpoppen« von Land- 
schaftsstrukturen. Dieses hält sich aber 
noch in einem erträglichem Rahmen weit 
im Hintergrund des BiLdes. Die Computer- 
fahrer lassen sich auf schmalen Rennstrecken nur schwer über- 
holen, da Sportwagen nun maLzu einer gewissen Breite neigen. 
Auf den amerikanischen Highways ist es wesentlich einfacher, 
ein Rennen zu gewinnen. Die Polizei, die - vermutlich im Rah- 
men internationaler Zusammenarbeit -in allen Ländern die glei- 
chen Dienstwagen einsetzt, stört Ihre Bemühungen um den Sieg 
nur unerheblich. Gelingt es Ihr dennoch einmaL, Sie einzuholen, 
werden Sie zwar unsanft zum Halten aufgefordert, können aber 



Udo Hoffmann 



*•*• 



Hrrngg, die Kurve krieg ich nicht mehr... krach, 
pardauz. Wieder mal meine Spuren an der 
Streckenabgrenzung hinterlassen. Aber sei es 
drum: Nur wenige Sekunden später geht's schon 
wieder in die Vollen. Test Drive spielt sich wie eh 
und je: unkompliziert, abwechslungsreich, und 
auch die Computerfahrer sind diesmal eine Her- 
ausforderung. Meinen Überholversuchen sperrten 
sich die Schurken mehr als einmal und rempeln 
rustikal zurück. 

Dennoch will mich die 4. Probefahrt nicht völlig 
überzeugen. Tunnelwände und Gebirgsformatio- 
nen werden durchsichtig, wenn man recht nah an 
ihnen vorbeifährt. Außer der {somit leider leicht 
mackenhaften) Grafik und den alten Chevis bietet 
das Programm wenig Neues. Und ganz allgemein 
ist mir das Fahrgefühl zu hektisch. Mehr als ein- 
mal gab in Kurven unvermeidbare Auffahrunfälle 
auf andere Fahrzeuge. Reaktionsriesen lächeln 
vielleicht über meine Probleme, aber ich würde 
der Special Edition von NFS 2 den Vorzug geben. 



+ Viele 
Fahrzeuge 



sofort danach weiterfahren. Viel 
öfter aber scheppern die Hüter des 
Gesetzes mit ihren Rostlauben 
gegen harmlose, am Rennsport 
völlig uninteressierte Unbeteilig- 
te und treiben so die Staatsver- 
schuldung in neue Höhen. 
Gut gelungen ist den Program- 
mierern, die unterschiedlichen 
Fahreigenschaften der Traumau- 
tos zu simuLieren. Der Jaguar XJ 
220 ist zwar mit Abstand das 
schnellste Fahrzeug und besitzt 
auch enormes Beschleunigungs- 
potential, neigt jedoch in schnellen Kurven zu pLötzlichem Aus- 
brechen. Der Nissan 300 ZX dagegen liegt wie ein Brett auf der 
Straße. Auch mit Muscle Cars hat man Chancen, daß Rennen zu 
gewinnen, was nicht unbe- 
dingt realistisch ist (neue 
technische Entwicklungen 
im Fahrwerksbereich etwa 
werden souverän ignoriert). 
Die Motoren der Fahrzeuge 
haben alLe ihren individuel- 
len Sound, mein Liebling ist 
der Sieben -Liter- Motor der 
SheLby Cobra: volltönendes 
hubraumstarkes Blubbern. 
(uh) 




Die Cockpit Perspektive. Alte Autos haben 
schöne große Lenkräder. 



- Zickiges 
Fahrver- 
halt 

'-> Aus- 
gelaugtes 
Spielkon- 
zept 



Hersteller: Accolade 

Testversion: fieta vom Dezember '97 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Deutsch 

Multi- Player: 1-6 (Modem, Netzwerk) 

Ca.-Preis: 90 Mark 



3D-Karten: 3 Dfx 

Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/166, 32 MByte RAM, 3Dfx-Karte 



pc - -T.TQ2gBHHi 

Grafik: 70 Sound: 60 llllll 

Einstieg: 70 Komplexität: 60 

Steuerung: 60 Multi-Playen 70 



Spielspaß: 







immun 



PC PLAYER 2/98 



Rennspiel für Einsteiqer, Fortgeschrittene und Profis 

Ultimate Race Pro 



Rasen und Rempeln ohne Reue: Kah'stos SD- 
beschleunigter Actionrenner zeigt manchem 
Konkurrenten den qualmenden Auspuff. 



J ;- r Jj.£jJT 2m 



Baguette und Rotwein sind ja ganz nett, doch Hand 
aufsHerz: Woran denken Sie, wenn Sie die Worte 
»Spiele aus Frankreich« hören? Vermutlich an grafisch 
opulente, doch inhaltlich eher schwache Titel, die 
allenfalls Computer-Novizen wie Großtante Wilma ein 
»Junge, das sieht ja toLL aus!« entlocken. Dem erfah- 
renen Spieler bliebt das oftmals mit schicker Aufma- 
chung kaschierte schlichte Spielprinzip jedoch nicht 
verborgen. Doch Besserung naht: Kalisto aus Bor- 
deaux, die schon mit dem Action -Ad venture »Dark 
Earth« einen Achtungserfolg vorweisen konnten, 
haben wieder zugeschlagen. 
»Ultimate Race Pro« ist ein waschechtes Action-Renn- 
spielundSpieLekennern nicht völlig unbekannt: Eine 
abgespeckte Vorabversion des Programms wurde unter 
anderem 3 D-Grafikkarten mit dem PowerVR-Chip beigelegt. Die 
uns vorliegende Variante freutsich natürlich ebenfalls, wenn eine 
Beschleunigerkarte Ihrem PC etwas unter die Arme greift. Zwar 
drehen die Fahrzeuge auch ohne eine spezielle Hardware ihre 
Runden, doch dann sieht das Geschehen nicht mal mehr halb so 
schön aus. 

Beim ultimativen Rennen dürfen Sie mit 
16 Autos 16 Rennstrecken unsicher 
machen. Das klingt zunächst gewaltig, 
doch einige Fahrzeuge unterscheiden 
sich nur durch die fantasiereiche Bema- 
Lung: Brems-, Beschleunigungs- und 
Geschwindigkeitseigenschaften sind bei 
diesen Wagen identisch. Anders als beim 
Fun-Racer »pod« können diese Werte 
genereLl nicht verändert werden. Das fällt 



Volle Deckung: Nummer 81 scheint die Handbrem: 
(640 x 480 Bildpunkte, 3Dfx). 




kehre noch nicht zu beherrschen 




in der Praxis zum Glück kaum ins Gewicht, denn hier kommt es 
a Hein auf Ihr Geschick an. »Wer bremst, verliert« mag zwar unter 
Mantafahren ein Ehrenkodex sein, doch wenn Sie sich an diese 
Faustregel halten, überholen die sieben Computergegner Sie 
schon in den ersten Kurven. Es gilt nämlich, Hand- und Fußbrem- 
se gekonnt dosiert einzusetzen. Sicherheitsfanatiker verringern 

artig vor jeder Straßenkrümmung die 

Geschwindigkeit, beherztere Naturen wenden 
schon einmal den Handbremsen-Powerslide 
an. Dabei bricht das Auto kontrolliert um die 
Ecke, verliert dabei jedoch kaum an Geschwin- 
digkeit. Zur Übung können Sie ein paar Run- 
den auf einer Testpiste einlegen. Hier läßt 
sich sogar eine zuvor gefahrene ümrundung 
speichern und wiedergeben. Wenn Sie wollen, 
folgen Sie mit dem Auto dem eigenen Gei- 
sterfahrer und lernen so sehr schnell, warum 
es Sie an welchen Abschnitten von der Bahn 
gefegt hat. 

Die Kurse lassen sich auf vier Grundtypen 
zurückführen: eine Stadt am Meer, ein 
abschüssiges Kaff im wilden Westen, eine 
Wald- und Canyon- 
landschaft sowie 
einer Piste, die an 
Norditalien erinnert. 
Zur Erschaffung der 
je vier verschiede- 

Die Radaranzeige 
unten links ist nicht 
sonderlich hilfreich. 



PC PLAYER 2/98 





Der 7. Sinn warnt: Achten Sie bei 
Nacht und strömendem Regen auf 
Ihre Geschwindigkeit. 

nen Schwierigkeitsgrade 
kamen den Kalistologen zwei 
witzige Ideen: Bei jeder 
Strecke gibt es Straßensperren 
und Umleitungen, die mal in 
die eine, mal in die andere 
Richtung geöffnet sind. Auf 
diese Weise ähneln sich die 




In der Mehrspieler-Arena miis 
renlen zu Altmetall verarbeiten. 



vier Inkarnationen eines Kur- 
ses zwar, doch die Varianten bieten noch genug Abwechslung, 
wenn Sie den ersten StreckenverLauf in- und auswendig kennen. 
Ab und zu entdecken Sie sogar eine seltene Abkürzung oder fah- 
ren die Abschnitte gar von hinten nach vorne. Idee Nummer 
zwei greift das richtige Leben auf: Nächtliche Kurvenfahrten im 
Dauerregen setzen mehr Adrenalin frei als ruhiges Spazieren- 
fahren an einem sonnigen Nachmittag. Demgemäß wechselt das 
Wetter in ültimate Race: Tag und Nacht, Sonnenschein, Niesel- 
regen und Wolkenbrüche sorgen entsprechend kombiniert für 
angespannte Hände am Lenkrad. Auch wenn die Geräuschkulis- 
se in erster Linie aus dem erfrischend gut getroffenen Motoren- 



Aus der Fahrer- 
Ansicht wirkt 
das Rennen 
gleich viel dra- 
matischer. 



gebrumme ohne schmückende Hintergrundmelodien besteht: Die 
Grafik ist auf der im Test eingesetzten 3Dfx-Karte so gut, daß 
das gar nicht weiter auffallt. Unangenehmes Aufploppen der 
Landschaft fehlt komplett, im fernen Hintergrund lichtet sich 
ganz zart der Nebel, was spätestens nachts oder im Gewitter nicht 
mehr auffällt. Gimmicks wie Schattenwurf oder Reifenspuren auf 
dem Asphalt dürfen wie auch die Auflösung (bis 
1024 x 768 BiLdpunkte) an die Rechenkraft ange- 
paßt werden. 

Größtes Manko: Ein Meisterschafts- Modus, bei dem 
Sie sich nach und nach alle Strecken erstreiten oder 
gar mit Bonus-Autos belohnt werden, fehlt kom- 
plett. Alle Kurse sind sofort zugänglich. Wenn Sie 
mit mehrern menschlichen Spielern um die Wette 
flitzen wollen, können Sie das per Internet, Modem 
oder Netzwerk mit bis zu 15 Mitstreitern tun. Es gibt 
re Konkur- sogar eine »Destrucrion Derby«-ähnliche Arena, in 
der so viele Gegner wie möglich Lädiert werden und 
Power-Ups aufgesammelt werden müssen, und nur die Bestzei- 
ten werden dauerhaft gespeichert, (ra) 



Roland Austinat 


•••• 






Die Kfz-Saison 1 998 fängt sehr vielversprechend an: 
Die Grafik und das Fahrgefühl von Ültimate Race Pro 
sind einfach wunderbar. Mit kleinen Gags wie den 
bei Wind und Wetter jubelnden Zuschauern, krei- 
senden Hubschraubern oder schnaufenden Dampflo- 
komotiven am Streckenrand werde ich angenehm ans 
alte »Bleifuss« erinnert. Das sah aber nicht halb so 
cool aus: Wenn in der Abenddämmerung die Schein- 
werfer angehen und mein Flitzer ins Scheinwerfer- 
licht eines Verfolgers gerät, ist die Illusion perfekt. 
Mein größter Kritikpunkt bei aller Grafik-Euphorie ist 
allerdings der schmerzlich fehlende Meisterschafts- 
modus. So schön ein unkompliziertes Rennen auch 
sein mag, ein aufgemotzter Wagen zur Belohnung für 
einen ersten Platz wäre doch noch motivierender 
gewesen. Ultima Race Pro macht einen Riesenspaß 
- ob die Motivation auch über Monate hinweg anhal- 
ten kann, ist eher fraglich. 


Optik 

+ Klasse 
Wind- und 
Wetter- 
effekte 

- Zu 

wenig 

Strecken 

■■ Keine 
Meister- 
schaft 




Hersteller: Kalisto/Microprose 

Testversion: Beta vom Dezember '97 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch (Deutsch geplant) 

Multi-Player: 1-16 (Netzwerk, Internet) 

Ca.-Preis: 100 Mark 



3D-Karten: 3Dfx, Power VR r Matrox 
Hardware, minimum: 

Pentium/133, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/166, 32 MByte RAM, 3D-Karte 



PC rr 



Grafik: 90 

Einstieg: 70 
Steuerung: 80 

Spielspaß: 



TfT 
I Sound: 



60 »IUI 

Komplexität: 70 nillll 
Multi-Player: SO Jllllii 




PC PLAYER 2/98 



SF-Simulation für Fortgeschrittene und Profis 



Balance of Power 





X-Wing vs. TIE-Fighter ent- 
täuschte im Sommer vor 
allem wegen fehlender 
Kampagnen und Zwi- 
schensequenzen. Eine Add-on-CD 
soll diese Makel nun beheben. 

Als vor rund einem halben Jahr der 
Nachfolger zu »TIE-Fighter« er- 
schien, wurde baLd offensichtlich, daß 
Chefdesigner Lawrence Holland und sein 
Team vor lauter Mehrspieler-Hysterie die 
nicht vernetzten Computer fast vergessen 
hatten. Mit der Zusatz-CD »Balance of 
Power« hat sich LucasArts nun der vielen 
Fans angenommen, die zu Recht die feh- 
lenden Solospieler-Optionen und Filmse- 
guenzen bemängelt haben. 
Auf der Flucht vor dem Imperium verkrie- 
chen sich die Rebellen im Airam-Sektor. 
Sie wollen die dort lebenden Clans aufru- 
fen, der Allianz beizutreten. Das ist Gewaltherrscher Palpatine 
natürlich ein Dorn im Auge. So bricht eine schlagkräftige Flotte 
unter dem Kommando von AdmiraLSenn auf, um den Abtrünni- 
gen den Garaus zu machen. 

In insgesamt 30 Missionen zerstören Sie entweder auf RebelLen- 
seite Senns Flaggschiff, den Super-Sternenzerstörer »Venge- 
ance« oder spüren im Dienste des Imperiums die Basis der Auf- 
ständischen zwecks Zerstrahlung auf. Mit dem B-Wing erhaLten 
die Widerstandskämpfer dazu ein schwer bewaffnetes und gepan- 
zertes, dafür nicht so wendiges Schiff. Auf der Gegenseite fin- 
den sich zwar keine neuen Flieger, doch nun haben auch TIE- 
Interceptoren Schutzschirme, außerdem wurde Bomben und 
Raketen eine stärkere Sprengwirkung verpaßt. 
Im Weltraum sollten Sie pro Auftrag üblicherweise mehrere Mis- 
sionsziele erfüLLen; beispielsweise der Begleitschutz für eigene 
Schiffe oder das Identifizieren und gegebenfalLs Zerstören von 




Und hier sind die imperialen Truppen auch schon in vollem Einsatz: Aus dem Sternenzerstörer 
startet eine Staffel TIE-Fighter, um die Rebellentransporter abzufangen. (3Dfx) 

anderen Raumern. Darüber hinaus müssen Sie Raumstützpunkte 
oder Kreuzer beschützen, beziehungsweise angreifen. Wie gehabt 
gehorchen die Mitstreiter Ihren Befehlen, und falls Ihr eigenes 
Schiff zerstört wird, können Sie in ein anderes Ihrer Staffel sprin- 
gen - vorausgesetzt, diese wurde noch nicht völlig aufgerieben. 
Achten Sie darauf, diese Energie Ihres Reaktores immer passend 




Martin Schnelle 



Nachdem ich von X-Wing vs. TIE-Fighter zumindest 
als Solospieler ziemlich enttäuscht war, vernahm 
ich frohlockend die Ankündigung einer Missions- 
CD samt Kampagnen. Außerdem war dank 3Dfx- 
Unterstützung von verbesserter Grafik die Rede. 
Durch die gefilterten Texturen sehen die Schlach- 
ten im All auch besser aus, sind jedoch noch viele 
Parsecs vom Standard eines Wing Commander Pro- 
nliecy entfernt. Durch die wie in allen jüngeren 
Star-Wars-Titeln als CD-Track vorliegende Musik 
kommt während der Einsätze echte Atmosphäre auf. 
Die Verbindung der einzelnen Aufträge gelingt 
jedoch nicht völlig, drei Zwischensequenzen pro 
Kampagne sind einfach zuwenig. Solospieler wer- 
den also nicht komplett überzeugt. 
Im Mehrspielermodus finden Sie wiederum viele 
neue Aufträge; einen ganzen Feldzug mit mehre- 
ren Spielern zu absolvieren ist eine echte Freude. 
Dazu können Sie nun endlich per Tastendruck ein 
paar selbstgemachte Flüche loslassen. Für den 
Fall, daß Sie in der Microsoft- »Zone« Lord Mash 
in seinem TIE-Advanced treffen, denken Sie sich 
schon mal ein paar gute Antworten aus. 



+ Schöne 

Multi- 

player- 

Missionen 



+ Endlich 
Kampag- 



PC PLAYER 2/98 




auf Triebwerke, SchutzschUde und Strahtenkanonen zu Legen. 
Ihre Widersacher ärgern Sie dazu mit diversen Raketen. Die 
Geschichte wird pro Seite in jeweils drei Zwischensequenzen fort- 
geführt, darin tauchen allerdings keine Personen, sondern nur 
Weltraumszenen auf. 

Auch für Netzwerk-Fetischisten wird etwas geboten: Beide Kam- 
pagnen sind als Multiplayerspiel mit bis zu acht Teilnehmern zu 
absolvieren. Neue Deathmatch- und Teamszenarien haben die 
Designer ebenfalls auf der Scheibe abgelegt. Dazu lassen sich 
endlich eigene Beschimpfungen auf die Zahlentasten legen. 
Optisch sehen die Raumschlachten für Leute, die eine Beschleu- 
nigerkarte mit 3Dfx- oder PowerVR-Chip ihr eigen nennen, etwas 
hübscher aus, sind aber immer noch nicht atemberaubend. 
Ansonsten haben die Programmierer die Grafik-Engine beibe- 
halten. Der Soundtrack von John Williams schmettert wie 
gewohnt aus den Boxen, auch die Soundeffekte sind den Filmen 
entliehen und wirken dementsprechend authentisch. Etwas Ein- 
arbeitung in die Handhabung der Sternenjäger ist nötig, doch 
das sind Besitzer von X-Wing vs. TIE-Fighter, das Sie für diese 
Zusatz-CD unbedingt brauchen, ja gewöhnt. An der Steuerung 
hat sich aLso kaum etwas geändert, beim Herumfunken im 
All Lassen sich nun 
Sprüche auch bestäti- 
gen unddurchscroLLen. 
(mash) 




Einige Videosequei 
lockern die beiden Kam- 
pagnen auf und führen 
die Geschichte fort. 



r 



Hersteller: LucasArts 

Testversion: Beta mm Dezember '97 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch (Deutsch geplant) 

Mutti-PLayer: 1-8 (Internet, Netzwerk) 

Ca.-Preis: 40 Mark 



3D-Karten: 3Dfx, PowerVR 
Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/ 166MMX, 32 MByte, 3D-Karte 



" pcr*r.^!*rrT 

Grafik: 70 Sound: SO 

Einstieg: 80 Komplexität: SO 

Steuerung: 70 MuLti -Player: 80 




Actionspiel für Einsteiger und Fortgeschrittene 



Blaster 



Ein vermißt geglaubter Raumkreuzer voll von irdischen Sied- 
lern, macht eines Tages die heimischen Ozeane unsicher. Wie 
für Wesen aus dem ALI (gleich welcher Abstammung) nun einmal 
üblich, versuchen die in dem Pionierschiff befindlichen Passa- 
giere unsere 
Welt zu er- 
obern. Um die- 
se Pläne zu 
durchkreuzen, 
eskortieren Sie 
als Gleiterpilot 
eine Super- 
bombe durch 
SVGA-Gewäs- 
ser. Während 
das explosive 
Material Lang- 
sam von der 
Linken BiLd- 

schirmhälfte zur rechten dümpelt, flitzen Sie mit Ihrem Gefährt 
beliebig durch das Level, um angreifende Pseudo-U-Boote fern- 
zuhalten. Hin und wieder unterstützen Waffenupgrades dieses 
Vorhaben. Speichern dürfen Sie nicht, dafür ist eine Paßwort- 
funktion vorhanden, über die Sie jedes Level einzeln ansteuern 
können. (vs) 




Trotz SVGA und vielen bunten Farben, erzeugt Bla- 
ster nur triste Langeweile. 



r Volker Schütz 


•* 


+ SVGA- 1 
Grafik 

'"Gurken- 
hafte 
Steuerung 

-Wenig 
Upgrades 

■Triste 
Umgebung 1 


Super-VGA Grafik verquickt mit einem alten Baller- 
Spielprinzip: The Reap zeigte letzten Monat, wie 
man aus diesen beiden Zutaten ein kurzweiliges 
Computervergnügen zubereitet. Topware tritt jetzt 
den Beweis an, daß ein schlechter Koch unter Ver- 
wendung des gleichen Rezepts ein Süppchen brau- 
en kann, welches selbst Aliens mit Schwefelsäu- 
remägen und Ledergedärmen zu Boden ringt. Mit 
einem Gleiter durch die triste Unterwasserland- 
schaft zu tauchen, der wie an unsichtbaren Gum- 
mibändern über den Bildschirm torkelt, verdirbt 
gründlich den Appetit auf Horizontal-Shooter. 



Hersteller: 

Testversion: 

Betriebssystem: 

Sprache: 

Mutti-Player: 

Ca.-Preis: 



Beta vom Dezember '97 

MS-DOS 

Deutsch 



30-Karten: - 

Hardware, minimum: 

Pentium/100, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/133, 32 MByte RAM 



wrrrn? 



Grafik: 40 

Einstieg: 60 
Steuerung: 10 



Spiels paß: 



ß =r^> 



Sound: 40 

Komplexität: SO 
Hulti-Ptayer: — 



PC PLAYER 2/98 



Rennspiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

Streets of 
SimCity 

Mit blankgeputzten Karossen durch eine selbst- 
erbaute Stadt kurven und nebenbei noch für 
Recht und Ordnung kämpfen. Ist das nicht der 
Traum aller »SimCity«-Architekten? 




Wer braucht schon die Straßen von San Francisco, 
wenn er die Asphaltwege seiner eigenen Metropo- 
le entlangdüsen kann? Haben Sie mit dem mitgelieferten 
Editor eine schicke Siedlung auf- 
gebaut, dann dürfen Sie das gute 
Stück im neuen Maxis-Rennspiel 
»Streets of SimCity« aus der Per- 
spektive eines Einwohners 
besichtigen. Sie können aber 
auch auf eine der über 50 Fertig- 
städte zurückgreifen. 
Als rabiater Ordnungshüter im 
mit Extrawaffen-gespicktem 
Straßenkreuzer beginnen Sie 
Ihre dreidimensionale Stadt- 
rundfahrt. In einem Tutorial wer- 
den Sie mit dem Fahrzeug vertraut gemacht. Neben dem unfall- 
freien Abfahren von Straßen oder fehlerfreiem Tanken will der 
Umgang mit dem Waffenarsenal gemeistert sein: Drei Raketen in 
ein Gebäude gejagt und es geht in Flammen auf. Wirklich gut 
kommt eine Explosion der überall verteilten Tankstationen. Damit 
sollten Sie sich aber zurückhalten, denn die Zapfanlagen sind 
wichtig, etwa für Reparaturen Ihres Wagens. Auch Ausrüstung 
wie verstärkte Panzerung oder Radar stehen dort zur Verfügung. 



Uen 



A Am Steuer ein 
Hawk fühlen wir i 
Gefahren gewachsen - 
selbst diesem extrem 
häßlichen braunen Auto. 




jo 


SiBüH 


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----■■ 




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183 




EE9 



Dieser Lieferwagen hat Ärger mit der Polizei, da er di< 
Geschwindigkeitsbeschränkung nicht eingehalten hat. 



Udo Hoffmann 


•• 


+ Coole ^ 
Hinter- 
grund- 
musik 

'■' Flaues 
Fahrgefühl 

'-' Wenig 
Waffen 

t Lang- 


Nach SimCity 2000 hat Maxis eigentlich nur noch 
Mittelmaß und Murks auf den Markt gebracht. Mit 
diesem wirren Mix aus Rennspiel und Fahrsimu- 
lation wurde eine neue Talsohle erreicht. Streets 
erinnert stark an Activisions Interstate 76, ist aber 
um einige PS-Klassen schlechter. Die Grafik ist 
arg grobschlächtig geraten, es gibt nur fünf ver- 
schiedene Fahrzeuge und gerade mal zwei Offen- 
sivwaffen. 

Die zähe 3D-Engine geriet selbst auf einem Pen- 
tium/1 6G mit 3Dfx-Karte mehr als einmal in mas- 
sives Stottern. Überhaupt ist das Fahrgefühl schau- 
rig. Zudem enthalten die SimStädte nur wenige 
Gebäudeelemente des Originals. Ein paar schäbi- 
ge Bitmap-Häuschen - selbst bei Fans wird da 
kaum Freude aufkommen. Wirklich schade ist es 


nur um die inspirierte Musikunterma 
in allen Fahrzeugen eingebauten Au 


ung aus dem 

orartio. 





A In der Werkstatt wird Ihr Fahrzeug aufgetar 
repariert und mit Extras ausgestattet. 



Vier verschiedene Schwierigkeitsstufen ste- 
hen zur Wahl, je nachdem schwankt die Zahl 
der kriminelLen Elemente von »nicht vorhan- 
den« bis »unzählig«. So richtig gefordert wird 
man erst in den Szenarien, von denen es fünf gibt. Sie über- 
nehmen die Rolle von einzelnen Sim-Bürgern und müssen sich 
dann mit deren Alltagssorgen herumschlagen. Zippy, der Kurier, 
wird zum Beispielimmerwiedervon motorisierten Schurken daran 
gehindert, seine Päckchen abzuliefern. 
Sie können in den Städten auch Rennen abhalten. Die eigent- 
liche Grundidee, in eigens erbauten Metropolen herumzufah- 
ren und sich an der Wiedererkennungsfreude zu laben, kommt 
aber kaum zum Tragen. Durch die sehr grobe Grafik und die 
wenigen, abwechslungsarmen Gebäudetypen wird der Vergleich 
mit alten SimStädten zu einer eher peinlichen Angelegenheit. 

(uh) 



Hersteller: Maxis 

Testversion: Importarsion 1.0 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch 

Multi-Player: 1-8 (Modem, Netzwerk) 

Ca.-Preis: 70 Mark 



30-Karten: 3Dfx 
Hardware, minimum: 

Pentium/166, 32 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/200, 32 MByte RAM, 3Dfx-Karte 



PCrr/rnr 

Grafik: 30 ■■■ Sound: 70 

Einstieg: 50 Komplexität: 40 

Steuerung: SO Multi-Player: 50 Hill 

HIHI 




PC PLAYER 2/98 




Die EG-Gesundheitsminister: Rauchen gefährdet die Gesundheit. Der Rauch einer Zigarette 
dieser Marke enthält 0,7 mg Nikotin und 9 mg Kondensat (Teer). (Durchschnittswerte nach ISO) 




Flugsimulator! für Einsteiqer, Fortgeschrittene und Profis 

Red Baron 2 



Mit ziemlicher Verspä- 
tung landete der »Rote 
Baron« auf unserem 
Testflugfeld. Haben sich über drei Jahre Entwick- 
lungszeit bezahlt gemacht? 

Seit 1994 werkeln die Mannen um Hauptdesigner Gary Stott- 
Lemeyer an dem Nachfolger zu dem Erster- Weltkriegs- 
FLugspektakel »Red Baron«, das mittlerweile längst Klassiker- 
status genießt. Ursprünglich sollte Teil 2 
im April '97 erscheinen, wurde jedoch 
immer weiter verschoben, bis er pLötztich 
kurz vor Redaktionsschluß für diese Aus- 
gabe eintraf. 
In 15 Einzelaufträgen machen Sie sich 
mit den Einsatzarten vertraut, unter anderem Patrouille flie- 
gen, Bamber beschützen oder ein festgelegtes Bodenziel angrei- 
fen. Außerdem kön- 
nen Sie- wie aus dem 
Vorgänger gewohnt - 
ein bestimmtes Flie- 
ger-As zum Duell auf- 
fordern. Sieben Trai- 
ningsflüge erklären 
die Grundvorausset- 
zungen wie Starts und 
Landungen sowie ele- 
mentare GrundregeLn 
beim Navigieren und für den Luftkampf. Sind Sie somit gut vor- 
bereitet, wählen Sie den Feldzug. 
Vor dem Beginn einer Kampagne entscheiden Sie sich, ob sie auf 




In einigen Aufträgen sollen Sie Brücken 
ausschalten. 




... 




Angriff! Im Tiefflug fällt eine gewisse Grob-Pixeligkeit auf. 

deutscher, französischer, englischer oder amerikanischer Seite 
fliegen wollen. Je nachdem, welches der vier Länder Sie aus- 
wählen, ändert sich das frühestmögliche Eintrittsdatum in die 
Staffel. Die Amerikaner nahmen am Ersten WeLtkrieg bekannt- 
lich erst später teil, während die kaiserliche Luftwaffe als erste 
auf den Plan trat. Natürlich stehen zu einem späteren Zeitpunkt 
andere Staffeln zur Verfügung, genauso wie Flugzeugtypen. Auch 
die WahL Ihres Rangs beeinflußt das folgende Geschehen. Fan- 
gen Sie gleich als Hauptmann an, können Sie die komplette FLug- 
einteilung ändern, während Sie als einfacher Unteroffizier die 
Position während des Einsatzes einnehmen müssen, die Ihnen 
zugewiesen wird. Haben Siesich nach oben gearbeitet odergleich 
den passenden Dienstrang gewählt, stehen Ihnen neben den 
Pflichten auch Rechte zu. So können Sie wie bei der Genre-Kon- 



Die FIA-Kanonen sind nicht zu unterschät 
zen. Die Jagdmaschine gerät hier in arge 
Bedrängnis, wobei aufgrund der 8oden- 
texturen die Geschütze sehr schlecht zu 
sehen sind. 




Ballons sind durch ihrer Unbeweglich- 
keit recht leichte Ziele. 



PC PLAYER 2/98 





Badendetails wie diese Ortschaft samt Kirche wurden liebevoll gestaltet. 

Sehr erfreulich ist die Tatsache, daß keine futuristi- 
schen Computer nötig sind, um einigermaßen flüssig 
durch die Lüfte zu schweben. Selbst in der höchsten 
Detailstufe ist das Programm in derVoLLinstallation auf 
einem Pentium mit 120 MHz erquicklich schnell. Zum 
einen liegt dies an der Künstlichen Intelligenz, die 
nach dem »Vater- 




Mit unserer Fokker DR.I befinden wir uns gleich in optimaler Abschuß- 
position. Der britische Bomber hat keine Chance mehr. 

kurrenz Ihrer Maschine eine eigene Farb- 
gebung verpassen. Mittels einer Import- 
funktion Lassen sich sogar selbstgemach- 
te Texturen im BMP-Format aufpinseLn. 
Im Verlauf des Feldzugs erhalten Sie dann 
je nach Leistung Beförderungen und Orden. 
Auf Seiten der ALlierten steigen Sie dabei schneller im Rang als 
beim preußischen Militär. 

Über 40 Flugvehikel stehen in den Hangars, 21 davon dürfen Sie 
selbst fliegen. Darunter befinden sich Legenden wie die Fokker 
DR.I, die Nieuport 11 mit den über den Flügeln liegenden Kano- 
nen oder die Sopwith Camel. Bewaffnet sind sie mit Maschinen- 
gewehren, je nach Auftrag auch mit Bomben und sogar starren 
Raketen. Wer es gern authentisch mag, hat dann und wann eine 
Ladehemmung, die durch erneutes Durchladen zu beheben ist. 
Im Einsatz werden Sie von einem Autopiloten unterstützt, der 
außer einfachem Geradeausf Liegen auch die Wegpunkte abkLap- 
pern und sogar für Sie kämpfen kann. Dem Spielspaß ist letzte- 
res allerdings weniger zuträglich. 



Sohn«-Prinzip 
arbeitet. Dies 
bedeutet, daß 
lur die Einhei- 
ten in einem 
bestimmten 
Radius um Ihr 
Flugzeug herum expli- 
zit in ihrem Verhalten berech- 
net werden. Alle anderen Teil- 
nehmer werden vom Programm 
nur in der Gruppe simuliert, 
etwa eine ganze Fliegerstaffel 
oder eine komplette Kompanie 

Panzer. Zum zweiten fällt die Grafik nicht spektakulär aus und 
liegt vom Niveau her nur geringfügig höher als die des direkten 
Konkurrenten »Flying Corps«. So sind die Doppel- und Dreidecker 



ERSTE HILFE 



,^T\ Steigen Sie möglichst frühzeitig auf 
^C' große Höhe, denn so befindet sich ihr 
Flieger in besserer Angriffsposition. Gewief- 
te Piloten bringen ihre Maschine dabei zwi- 
schen den Kontrahenten und der Sonne, so 
daß dieser geblendet wird. Die optimale Lage 
ist natürlich hinter der »fliegenden Kiste«, die 
Sie in ewigen Jagdgründe verfrachten wollen. 
Die Geschwindigkeit des Flugzeugs sollte 
nicht zu hoch steigen. Ansonsten rasen Sie 
am Rivalen vorbei, der sich dann wiederum 
in guter Schußposition befindet. 





Hier begleiten wir mit 



kleinen Maschine drei dicke Gotha-Bomber. 



Aufgrund des etwas intensiveren 5 pi eierte bnisses - Sie haben eher den 
Eindruck, an einem richtigen Konflikt teilzunehmen - liegt der Rote 
Baron knapp vor Flying Corps. Hier werden die einzelnen Maschinen 
einen Hauch exakter simuliert, aber die Missionen fallen etwas eintö- 
nig aus. Die Oldies Wings of Glory und Dawn Patrol schaffen nicht die 
70-Punkte-Hürde: Ersteres läßt es an Realismus mangeln, während 
Dawn Patrol zu wenig Abwechslung bietet. Air Warrior 2 bildet hier 
aufgrund der antiquierten Grafik das Schlußlicht für Solo-Spieler, ent- 
faltet jedoch auf dem Online-Sektor seine wahren Stärken. 




beispielsweise am Rumpf nicht volitexturiert. 3D-Karten werden 
nicht unterstützt, ein entsprechender Patch wird aber laut Her- 
steller nachgeliefert. Die Motoren- und Waffen geräusche ähneln 
sich stark. Daneben können Sie Glockengeläut und Sirenen vom 
Boden hören. 

Dain unserer Testversion der Multiplayer-Modus noch nichtinte- 
gn'ert war, finden Sie in einer der nächsten Ausgaben einen Test- 
Update, in dem wir Sie über die Mehrspieler-Varianten infor- 
mieren . 

Technik-Tip: Von Natur aus bietet Red Baron 1 schon eine hohe 
Framerate. Falls dier Grafik auf Ihrem System dennoch ruckein 
sollte, dann probieren Sie die Voliinstallation, die allerdings rund 
220 MByte Festplatten platz verschlingt. Zusätzlich sollten auf 
der Platte noch 80 MByte für das SwapfUe vorhanden sein. Regeln 
Sie ansonsten den Detailgrad herunter; etwa bei der Entfernung, 
ab der die Sodentexturen dargestellt werden. So sollte selbst ab 
einem Pentium/120 SVGA-Darstellung realisierbar sein, (mash) 



Martin Schnelle 



••••• 



Was lange fliegt wird endlich gut; Nach einer schi- 
er endlosen Entwicklungszeit dürfen tollkühne 
Knatterkisten-Piloten endlich zum Joystick grei- 
fen. Red Baron 2 hat ein akkurates Flugmodell, 
Maschinen mit Rotationsmotoren ziehen entspre- 
chend leicht zu einer Seite hin. Auch das ganze 
Drumherum ist stimmig, kleine Videos verzieren 
die Menüs und über die Asse sind historische Infor- 
mationen abrufbar. In der Kampagne wird der 
Kriegsverlauf kommentiert und mit dem Missions- 
editor lassen sich beliebige Szenarien zusam- 
menstellen. Witzig finde ich noch die Möglichkeit, 
die eigene Maschine mit selbst gemachten Textu- 
ren zu belegen - auch wenn diese Option kein 
Novum ist. 

Aber einige Dinge halten mich davon ab, beim 
Comeback des Roten Barons in Begeisterung aus- 
zubrechen. Einerseits ist es natürlich begrüßens- 
wert, daß auch an Besitzer schwachbrüstiger Pen- 
tium-PCs gedacht wurde. Doch selbst bei maxi- 
maler Grafikdarstellung erscheinen weiter 
entfernte Landschaftsteile als Polygone im Nebel. 
Bodenziele müssen Sie ebenfalls schon genau 
suchen, zumindest ist ein 3Dfx-Patch in Arbeit. 
Fliegt ein Gegner zudem unterhalb des Horizonts, 
erkennen Sie ihn im Pixelbrei erst, wenn er schon 
ziemlich nah ist - Flying Corps läßt grüßen. 
Davon abgesehen verbreitet der Rote Baron eine 
passende Atmosphäre. Sie erhalten das Gefühl, 
voll dabei zu sein: Im Hintergrund bekämpfen sich 
Truppen, die Artillerie donnert mächtig und am 
Boden heulen die Luftalarmsirenen. In den span- 
nden Dogfights möchte ich am liebsten die 
Schutzbrille aufsetzen. Eine solide Simulation, die 
cb mangels hochkarätiger Konkurrenz in ihrer 
Sparte an die Spitze setzt. 



'+■ Schnelle 
3DGrafik 



+ Authen- 
tische Ver- 
hältnisse 



■ Mängel 
bei Objekt 
Darstel- 



. . 




*) 


/ 


"4 


f 




^ 




_k 



Bei Dog- 
fights 
führen 
direkte Kon- 
takte mit 
dem gegne- 
rischen 
Flugzeug zu 
kleinen 
Beschädi- 
gungen. 
Hier muß- 
ten unsere 
Flüge [spit- 
zen dran 
glauben. 




In der niedrigen VGA-Auflösung macht Red Baron 2 keinen guten Ein- 
druck mehr. Zum Glück läuft auch auf schwächeren Pentium-Rechnern 
die hochauflösende Super -VGA-Variante ordentlich. 



/ 


\ 


Herstellen Cyna™ 
Testversion: Her; ,cn Ceztrnber '97 
Betriebssystem; tfncows 95 
Sprache: Emrbsch [Oeutsdl geplant) 
Hulti-Player: in Vorbereitung 
Ca.-Preis: 1DC Mo 


3D-Karten: in Vorbereitung 
Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/133, 32 MByte RAM 


f PC*T"?TT 


Grafik: GO 
Einstieg: 70 Ulli 
Steuerung: 70 illllll 

Spielspaß: \\\%\ 


Sound: 70 

Komplexität: 80 

Mti-Player: (in Testversion nicht 
enthalten) 

lllllllllllll 



i 


i 




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1» tt - 3 







Flugsimulation für Fortgeschrittene und Profis 

Flight 
Unlimited 2 

Gepflegte Flugschuie ohne Gebaüer- vor gut zwei Jah- 
ren begeisterte die Simulation »Flight Unlimited«. 
Mit 3Dfx-Unterstützung und noch schönerem Terrain 
geht der Nachfolger an den Start: Erkunden Sie die 
Flugstraßen von San Francisco. 



Als erfrischende Konkur- 
renz im Sektor der fried- 
lichen Flugsimulationen ließ 
»Flight UnLimited« zumindest 
optisch den »MS Flight Simu- 
lator« blaß aussehen. War 
beim ersten Teil noch der 
KunstfLög eines der Hauptthe- 
men, bietet der Nachfolger 
verstärkt klassische Elemente 
wie InstrumentenfLug oder 
eine ausgeprägte Kommunika- 
tion per Funk an. 
Als Fluggebiet steht Ihnen die 
kompLette Bay Area um San 
Francisco zur Verfügung. Der aus PoLygonen zusammengesetzte 
Boden wurde mit Texturen überzogen, die aus eingescannten 
Fotografien entstanden sind. So erkennen Sie Freeways (ich habe 
einen vertrauten Parkplatz an der Golden Gate Bridge wiederge- 
funden!), Bauten und Flüsse sehr gut, die allerdings nur zwei- 
dimensional dargestellt werden. In 3D zeigen sich alle Häuser, 
die über zehn Stockwerke hoch sind, sowie interessante Details 
wie die Bay Bridge oder Flughäfen. 

Fünf verschiedene Flugzeuge stehen zur WahL. Anfanger wählen 
die »Trainer 172«, die einfach zu beherrschen ist und ein gut- 
mütiges Flu gverh alten an den Tag legt. Etwas mehr Zicken macht 




A Das wollte der Hobbypilot schon immer 
einmal erleben: Mit einer »Mustang« über 
ein Baseball-Stadion fliegen. (3Dfx, 
640x480Bildpunkte) 



Hier zeigen sich die Limitationen beim Benutzen von Fototf 
ren: Beim Knipsen ist wohl ein Boot hergefahren, was am K 
wasser gut zu sehen ist. Das Objekt »Boot« fehlt hingegen. 
(3Dfx, 800x600 Bildpunkte) 



a 




Der San Francisco International Aiport im Tiefflug. Schön zu 
sehen sind die große Uhr und der Schriftzug am Haupttermi 
nal. Die Flughafenkontrolle wird sich über unsere Manöver 
aber weniger freuen. (3Dfx, 800 x 600 BiLdpunkte) 



die »Piper Arrow«, da sie schneller flie- 
gen kann. Als einziges zweimotoriges 
Vehikel geht die »Beechcraft Baron« an 
den Start, die recht starke Motoren besitzt und sich behäbiger 
fliegt. Wasserratten bevorzugen die »de HaviLLand Beaver«, da 
sie mit Schwimmern ausgerüstet ist. Die seit 50 Jahren produ- 
zierte, eher träge Maschine gebärdet sich daher etwas kompli- 
zierter. Der Traum eines jeden Sportpiloten ist dann die »P-51D 
Mustang« aus dem Hause North American. Prinzipiell ist sie zwar 
auch leicht zu meistern, überrascht aber in Grenzbereichen mit 
unvorhersehbaren Reaktionen, 

Im Luftraum findet sich eine Vielzahl weiterer Teilnehmer, von Air- 
linern wie der Boeing-Familie über andere Kleinmaschinen (Lear- 
Jets) bis hin zu Militärflugzeugen wie F-16 oder sogar F-22. 
Im Gegensatz zum MS Flight Simulator 98 macht die Gegend einen 
weitaus belebteren Eindruck. Zwar fahren keine Autos über die 
Highways, aber auf dem Wasser schippern Schiffe vor sich hin, 
außerdem bevölkern andere FLugzeuge den Luftraum. Dies zeigt 
sich besonders, wenn Sie einen großen Airport wie San Francis- 
co International überfliegen. Dort starten und landen ständig 
Linienmaschinen, die sich übrigens auch beim Tower beschwe- 
ren, wenn Sie ihnen zu 
nahe kommen. Die Flug- 
kontrolle ist ebenfalls 
wenig über einen Sport- 
flieger begeistert, der 
über den großen Start- 
und Landebahnen hin- 
und herfliegt. Also for- 



HH 



Das recht beschränkte Flug- 
gebiet in der Übersicht: die 
San Francisco Bay Area. 



Wer schon einmal in San Francisco war, wird eine ganze Menge 

Häuser in der Innenstadt wiedererkennen. Allerdings war die City 

nicht ganz so flach. (3Dfx, 800 x 600 Bildpunkte) T 





^ In der gering- 
sten Auflösung 
von 512 mal 384 
Pixeln macht 
Flight Unlimited 
2 keinen gan„,, 
*■ hübschen Ein- 
druck mehr. 



dert man Sie auf, sich mit dem 
Tower in Verbindung zu setzen. 

Auch unter normalen Umständen arbeiten Sie viel mit dem Funk- 
gerät. Je nachdem, welcher größere FLughafen in der Nähe ist, 
sollten Sie auf dessen Sendefrequenz wechseln, um Anweisun- 
gen zu erhaLten. 

Ein weiterer schöner Flugmodus sind die »Adventures«. Rund 25 
Missionen sind hierin beliebiger Reihenfolge zu absolvieren. Vom 
einfachen RundfLug mit eingebautem Motorschaden, bis hin zur 
Nacht-und-Nebel-Aktion, um einen Sträfling aus Alcatraz zu 
befreien - die Aufgaben wurden weitaus Liebevoller gestaltet als 



Martin Schnelle 


**•* 




Nach dem eher enttäuschenden MS Flight Simula- 
tor 98 habe ich mit großer Erwartungshaltung Flight 
Unlimited 2 entgegengefiebert. Die Überraschung, 
die sich damals angesichts des ersten Teils ein- 
stellte, wollte sich jedoch nicht wiederholen. Zum 
einen beschränkt sich das Terrain auf etwa 1 1 000 
Quadratmeilen um San Francisco. Außerdem stehen 
nur recht wenige Gebäude auf dem mit fotografisch 
erstellten Texturen überzogenen Boden. Andere 
Bauten, Straßen und sonstige Details sehen aus 
einer Höhe von 1000 Fuß sehr ansehnlich aus. 
Sobald Sie jedoch niedriger fliegen, pixeln sie auf 
oder werden per 3utx-Karte abgesoftet. 
Sehenswürdigkeiten wie Alcatraz oder die Golden 
Gate Bridge finden sich recht viele. Soweit ich 
mich jedoch erinnere, liegt die Innenstadt von San 
Francisco auf mehreren Hügeln und keiner flachen 
Ebene. Davon abgesehen gibt es schöne Adven- 
ture-Missionen mit Sinn für Humor. Sie sind ein 
Hobby-Pilot, der ohne Geballer friedlich fliegen 
will? Dann ist Flight Unlimited 2 die bessere Wahl 


Missionen 

+ Hüb- 
sche 




turen 

'+■ Reger 
Luftver- 
kehr 

'-■ Enges 
Fluggebiet 

- Kein 
Multipiay- 


V 







▲ Ein Besuch der Golden Gate Bridge ist naturlich 
ein Muß. Unser Fluglehrer hat das Überfliegen der 
Brücke aber ganz gewiß anders gemeint als hier ... 
(3Dfx, 640 x 480 Bildpunkte) 

bei Microsofts Konkurrenzpro- 
dukt. Da ist beispielsweise 
Agent Mox Foulder vom FBI, 
der trotz unmöglicher Witte- 
rung zum Flugzeugträger »En- 
terprise« geflogen werden 
möchte. Die Wetterbedingun- 
gen haben die EntwickLer eben- 
falls sehr schön umgesetzt. So 
schütteln starke Winde Ihre 
Maschine kräftig durch, beson- 
ders beeindruckend verzerren Wassertropfen auf Ihrer Wind- 
schutzscheibe die Sicht. 

Die3Dfx-Unterstützung macht die Grafik nicht sonderlich schnel- 
ler, filtert dafür aber die Texturen und zaubert passende Nebel- 
effekte, die in der Bucht von San Francisco ja nicht gerade sel- 
ten sind. Die Perspektivenkorrektur in Bodennähe verhindert 
indes nicht, daß Gebäude aus entsprechenden Blickwinkeln ver- 
zerrt erscheinen. Davon abgesehen ist der Flug über den Cam- 
pus eine optische Wohltat. In der Luft halten Sie die Maschine 
am besten mit einem Vier-Knopf-Knüppel und Ruder, etwa den 
Microsoft Sidewinder oder noch schöner mit einem CH-Sticksamt 
passender PedaLerie. Ein NachteiL gegenüber dem FLight Simula- 
tor 98 liegt in den nicht so gut gehaltenen Einsteigerkursen, die 
bei Flight Unlimited 2 recht trocken ablaufen; kleine Videos fin- 
den Sie hier beispielsweise nicht. Haben Sie sich jedoch einmal 
an die Flieger gewöhnt, kommen Sie schnelL zu ErfolgserLebnis- 
sen wie Starts und Landungen. (mash) 



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Hersteller: Looking Glass/Eidos 

Testversion: Importversion 1.0 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: HO Mark 


3D-Karten: 3 Dfx 
Hardware, mim'mum: 
Pentium/120, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/200, 32 MByte RAM, 3Dfx-Karte 


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Grafik: SO 

Einstieg: 60 
Steuerung: SO 

Spielspaß: JL Ii f 


Sound: 70 
Komplexität: SO 
Multi-Player: 


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PC PLAYER 2/98 



Fluqsimulation für Fortgeschrittene und Profis 

F/A- 1 8 Korea 



Nur ein halbes Jahr nach »Hörnet 3.0« bringt Graphic 
Simulations einen weiteren Flugsimulator mit der 
F/A-18 heraus. Was hat sich neben dem neuen Mis- 
sionsgebiet und der 3Dfx-Unterstützung geändert? 

Der Vorgänger »F/A-18 Hörnet 3.0« zeichnete sich durch 
große Realitätsnähe auf Kosten der Grafik und Zugäng- 
lichkeit aus. Diesmal werden Sie nach Korea abkommandiert, wo 
Sie in 28 Missionen Raketensilos und Atomreaktoren bombar- 
dieren, Begleitschutz für beispielsweise die A-10 fliegen oder 
gegnerische Jäger abfangen. Nebenden üblichen Luft- Luft- Lenk- 
körpern und Bodenangriffswaffen stehen sogar taktische Atom- 
bomben zur Verfügung - auf »political correctness« legen Ihre 
Führungsoffiziere doch wohl weniger Wert. 
Haben Sie Ihre Bewaffnung festgelegt, geht es aufs Flugfeld, 
beziehungsweise Oberdeck eines Flugzeugträgers. Dort will eine 
wohldefinierte Prozedur absolviert werden, bevor Sie abheben: 
Neben dem Einholen der Starterlaubnis müssen die Triebwerke 
angeworfen werden. Außerdem dürfen Sie nicht einfach auf die 
Startbahn rollen, sondern warten, 
bis Ihr Flieger an der Reihe ist. In 
der Luft wählt der Pilot den der Situa- 
tion angepaßten Radarmodus aus. 
Zwar ist die GrafikdarstelLung 
schnell, doch Texturen sehen Sie nur 



Vorsicht! Der Gegner hat gerade eine 

Rakete auf uns abgefeuert. {3Dfx, 800 

x600 Bildpunkte) 




In vielen Aufträgen starten Sie 
erprise (3Dfx, 640 x 480 Bildpunkte) 



Flugzeugträger, hier die Ent- 




Martin Schnelle 



Jahrelang mußten PC-Benutzer auf Graphic Simu- 
lations F/A-18-Spiele verzichten, da sie nurfür den 
Mac erhältlich waren. Nun erscheinen gleich zwei 
innerhalb von sechs Monaten. Aber ach, die Unter- 
schiede sind nur gering. Van dem neuen Einsatz- 
gebiet und der 3Dfx-Untersiützurig abgesehen, gibt 
es keine signifikanten Änderungen. Sämtliche 
Neuerungen hätten für ein Drittel des Geldes als 
Mission-CD veröffentlicht werden können. 
Davon abgesehen erhalten Sie ein solides Pro- 
gramm, das die Hörnet in all ihren flexiblen Ein- 
satzrollen widerspiegelt. Der Komplexitätsgrad 
fällt hoch aus; bevor Sie etwa eine Rakete los- 
schicken können, müssen Sie sich erst einmal mit 
den verschiedenen Radarmodi vertraut machen. 
Außerdem dürfen Sie Ihre Hörnet vor dem Start zur 
entsprechenden Position manövrieren. Auf Flug- 
zeugträgern etwa sollte die Maschine genau auf 
das Katapult gestellt werden, weil Sie sonst baden 
gehen. Prizipiell gilt das gleiche wie für den Vor- 
gänger: der Realismus steht über dem Spielspaß. 



+■ Hoher 
Realismus 



+ Flüssige 
Grafik 



in der 3Dfx-Version. Diese Läuft erfreulich flüssig, aber auch hier 
ist der Detailgrad eher spärlich. Auf die bekannten Schwarzweiß- 
Nuschelvideos zu Trainingszwecken brauchen Sie auch bei F/A- 
18 Korea nicht zu verzichten, können es aber Die 
Motivation wird durch die In stant-Action -Option 
etwas gedrückt, denn hier wählen Sie alle Kam- 
pagnenaufträge direkt an. Zumindest ein Editor ist 
enthalten, womit sich eigene Missionen erstellen 
lassen. (mash) 



Ohne 3Dfx- 
Karte müssen 
Sie auf Textu- 
ren verzich- 
ten. Dafür ist 
die Darstel- 
lung auch 
noch bei 
1024 mal 768 
Pixeln flüssig. 




gen zi 
Vorgänger 



- Schi 

zugänglich 



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} 


Hersteller: Graphic Simulations 
Testversion: Importversion 1.0 
Betriebssystem: Windows 95 
Sprache: Englisch 
Multi-Player: 1-4 (Modem, Netzwerk} 
Ca.-Preis: 110 Mark 


30-Karten: 3 Dfx 
Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/133, 32 MByte RAM, 3Dtx-Karte 


KHvrrr 


^ 


Grafik: 60 
Einstieg: 20 
Steuerung: 60 


Sound: 40 
Komplexität: TO 
Multi-Player: 70 'MIHI 


1 Spielspaß: jfjfjb 








PC PLAYER 2/98 



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Strateqiespiel für Fortgeschrittene und Profis 



Lords of Magic 



Sie können sich nicht so 
recht zwischen einem 
rundenbasierten Spiel 
und Echtzeit-Strategie 
r entscheiden? Sie lieben 
| Handel und Händel, aber 
auch Macht und Magie? 
Dann ist dieses spannen- 
de Strategiespiel vielleicht 
Ihre Kragenweite, denn der 
Begriff »Langeweile« ist im Fan- 
tasyreich Urak unbekannt. 

Bei »Caesar 2« und dem mittelalterlichen »Lords ofthe Realm« 
mußte die auf Strategiespiele spezialisierte Softwarefirma 
Impressions noch auf historischen Hintergrundstoff zurückgrei- 
fen. Funden »Lords ofthe Realm 2«-Nachfolger »Lords of Magic« 
dagegen hat die zu CUC/Sierra gehörende Entwicklungsfirma eine 
eigene Fantasywelt erschaffen. Die stimmige Hintergrundge- 
schichte erinnert ein wenig an Tolkiens »Herr der Ringe« und 
berichtet von dem bösen Tyrannen Balkoth. Dieser terrorisiert 





Die Hauptstadt produziert Anhänger, Bier, Kristalle und Ruh- 
mespunkte. 



mit seiner Armee des Todes das von Fabelwesen wie Elfen, Zwer- 
gen und Riesen bevölkerte Reich von Urak. Den sieben Baronen 
des Westens verbleibt da nur die hehre Aufgabe, seinem üblen 
Treiben ein wohlverdientes Ende zu bereiten. 
Nach dem Bestaunen eines einführenden Render-Intros ent- 
scheiden Sie sich für einen der Barone. Wenn Sie mit Ihm einen 
Sieg erringen sollten, dürfen Sie beim nächsten Spielstart auch 
zu BaLkroth greifen. Dieser kämpft unter erschwerten Bedingun- 
gen, da er stets mit sämtlichen sieben Gegnern auf Kriegsfuß 
steht. Die Blaublüter dagegen verbünden und bekriegen sich in 
wechselnden ALLianzen. Jeder der insgesamt acht Kontrahenten 
hat sich einem eigenen Magiesystem mit jeweils 20 individuel- 
len Zaubersprüchen verschrieben. So verfügt etwa die Luftmagie 
über ein gerüttelt Maß an Geschwindigkeitszaubern, die Feuer- 
magie dagegen vornehmlich über »brandheiße« Angriffssprüche. 
Neben dem magischen System wählen Sie auch noch eine der 
drei (deutlich von »Diablo« inspirierten) Charakterklassen: Der 
schwach gepanzerte Magier gebietet über mächtige Zauber- 
sprüche. Der wendige Dieb ist dagegen ein meisterlicher Bogen- 
schütze und versteht sich auf die Kunst der Tarnung, während 
der Kämpfer schlicht und einfach seinem Namen alle Ehre macht. 
Jeder der acht Kontrahenten erhält den Zugriff auf zehn der ins- 
gesamt 80 Truppengattungen wie etwa Zauberer, Kavalleristen, 
Schiffe oder Berserker. Sieben der zehn Einheitstypen sind nor- 
male Soldaten, die nach entsprechender Kampferfahrung zehn 
Charakterstufen erreichen. Die restlichen drei sind 
ihres Zeichens Helden der Bereiche Magie, Dieb 
stahl oder Kampf, die sogar zwölf Charakterstu- 
fen emporklettern. Neben dem anführenden 
Baron sind nur die HeLden in der Lage, in ihrem 
Inventar gesundheitssteigernde Tränke und 
kampfkraftfördernde Artefakte mit sich herum- 
zuschleppen. Alle Barone dürfen beliebig viele 




JF 1 




Die grünen Punkte markieren den gewählten Weg des aktiven Schiffes. 



Armeen in die Schlacht schicken, jede davon besteht aus maxi- 
mal drei Helden, die wiederum jeweils bis zu drei Normalsolda- 
ten befehligen. Die Armeen bekriegen sich auf einer zu Beginn 
größtenteils abgedunkelten 30-Karte, die mit vielen land- 
schaftlichen Details wie etwa Höhenzügen, Straßen, Schneefel- 
dern, Wäldern, Lavafeldern und Meeren garniert wurde. 
Die Höhenstufen und unterschiedlichen Terraintypen schauen 
nicht nur ausnehmend gut aus, sondern behindern auch das Vor- 
ankommen der im Rundentakt einher schreitenden Heere. Zu 
Beginn verfügen Sie neben dem Baron und einigen Zusatzein- 



Manfred Duy 


*••• 


+ Ab- 1 

wechs- 
lungsrei- 
cher Spiel- 


An den Vorgänger Lords of the Realm 2 erinnert ei- 
gentlich nur noch das Vorhandensein der bereits 
bekannten Spielelemente. Die gesamte Präsentation 
sowie die Steuerung wurden dagegen komplett rund- 
erneuert. Und das war gut so, denn das SD-Gelän- 
de bietet endlich auch mal was für das Auge, die 
pathetische Musik umschmeichelt die Gehörgänge 
und die Bedienung wurde erheblich vereinfacht. 
Für sich alleine genommen verdienen eigentlich 
weder das rudimentäre Handelssystem noch die 
Echtzeit-Kämpfe eine besondere Belobigung. Gut 
aufeinander abgestimmt wie hier ergeben sie 
jedoch eine willkommene Abwechslung von der 
ansonsten eher drögen Genre-Einbeitskost. 
Gestört haben mich in der vorliegenden englischen 
Version eigentlich nur die immensen Nachladezei- 
ten. Die sollen aber in der deutschen Fassung auf 
ein Minimum reduziert werden. Die Mehrspieler- 
funktion war übrigens in keiner der bis Mitte Dezem- 


+' Schönes 
3D-Terrain ; 

+ Land- 




Editor 

'- Lästige 


ber erhältlichen Versionen integrie 
daher auch keinem Test unterzogen 


rt und konnte 
werden. 


zeiten 



heiten über eine Hauptstadt sowie drei Trainingshallen, die alle- 
samt dreistufig ausbaufähig sind. Um eines der Gebäude zu betre- 
ten, müssen Sie zuvor eine Einheit hineinziehen. In den Trai- 
ningshallen rekrutieren Sie teure Söldner und günstige Freiwil- 
lige der drei Klassen Dieb, Kämpfer und Magier. In der Hauptstadt 
dagegen produzieren Arbeiter die vier in Urak gängigen Roh- 
stoffe Bier, Kristalle, Goid und Ehre. Von der Ehre hängt ab, wie 
viele Freiwilligesich alle sieben Runden Ihrer Sache anschließen, 
die anderen drei Ressourcen dienen dem Ausbau der Gebäude, 
dem Ankauf von Einheiten sowie deren Sold, der in jeder Runde 
bezahlt werden muß. 

Zusätzlich zu diesen Basisbauten, über die jede Partei verfügt, 
ist das Land gesprenkelt mit Gold,- und Kristallminen, Brauerei- 




Die dicht beieinanderliegenden und relativ hohen Wertungen dieses i nhalt- 
lich recht ähnlichen Quintetts sprechen eine deutliche Sprache: Erstens 
müssen sich Komplexität und Spielspaß nicht zwangsläufig gegenseitig 
ausschließen. Zweitens aber zeugen die Bewertungen von gewissen Detail 
mangeln. So sind sowohl Heroes 2 als auch Seven Kingdoms optisch nicht 
gerade auf dem allerneuesten Stand. Demonworld krankt ein wenig an den 
mäßigen Iso-Missionen und bei Lords of the Realm 2 konnten weder die 
Bedienung noch die Echtzeit- Elemente vollends überzeugen. Aufgrund der 
fein austarierten Mischung der verschiedenen Spiele lerne nte Liegen daher 
die magischen Lords in diesem Sub-Genre derzeit vorne. 



PC PLAYER 2/98 




Im Diplomatiemenü werden Zaubersprüche, Einheiten, Artefakte und 
Gebäude getauscht, verschenkt oder eingefordert. 

en, Kerkern, Hütten und einem Tempel. Der Besitz 
der ersten drei Gebäudetypen führt zu einem ste- 
ten Zufluß von Rohstoffen. Nur der erste Besu- 
cher einer Hütte oder eines Kerkers bekommt 
dagegen ein einmalig aus- 
gezahltes Quantum an Ressourcen und 
Artefakten. Wichtig ist der Tempel, denn 
nur wenn Sie diesen besetzt halten, 
strömen überhaupt Freiwillige herbei. 
Die werden in den Fabriken zur Arbeitange- 
halten, oder Sie verwandeln diese in den 
Trainingshallen in SoLdaten. Intelligente 
Barone stellen übrigens vor der Rekru- 
tierung einen erfahrenen Recken in die 
Trainingshalle, dadurch bekommen die 
Neulinge bereits während der Einstellung einen 
erhöhten Kampfwert. Eine besondere Bewandtnis hat es 
mit der magischen Trainingshalle, der eine BibLiothek bei- 
gesellt wurde. Bis zu drei abgestellte Zauberer brüten dort 




Mit dem beiliegenden Editor verändern Sie die 
Landschaften der vorgegebenen Karten. 



f Martin Schnelle 


•••• 




Grundsätzlich gebe ich dem Kollegen Duy zwar 


wurde die Bedienung gegenüber d 
wohl verbessert, ist aber vom Ideals 
noch ein gutes Stück entfernt; E 
unpraktisch, daß ich die Gebäude nie 
dem nur mit einer besuchenden Ei 
darf. Die Echtzeit-Kämpfe sind auf 
kleinen Kartenausschnitts und der ül 
heiten elwas unübersichtlich. 
Trotz der integrierten Tutorials ist 
besondere in der Anfangsphase zu sc 
eher Feldherr dürfte schon nach ei 
seine Fahne auf Halbmast senken, w 
Besetzung einiger Gebäude nicht ger 
um seine kleine Armee durchzufütte 
Was insgesamt bleibt, ist ein sehr a 
Spielverlauf, dem wir aber aufgrun 
Designmängel den Gold Player knap 
mußten. 


m Vorgänger 
ustand immer 
s ist äußerst 
ht direkt, son- 
heit betreten 
grund des zu 
ergroßen Ein- 

as Spiel ins- 
wenSoman- 
igen Runden 
eil er vor der 
ug Bares hat, 
rn. 

sprechender 
der kleinen 
} verweigern 


tegie, 

Action, 

Handel 

-) Leichte 
Steue- 
rungsdefi- 
zite 

-t Unaus- 
gereifte 
Echtzeit- 
kämpfe 



über neue Zaubersprüche, die nach 
einigen Runden automatisch all 
ihren magischen Truppen zur Verfü- 
gung stehen. Einheiten, die in 
Gebäuden Lagern, regenerieren 
übrigens in jeder Runde einen TeiL 
ihrer Gesundheit. 

Abgesehen von der Hauptstadt und 
den drei Trainingshallen muß jedes 
andere Gebäude erobert werden. Zu 
diesem Zweck klicken Sie mit der 
aktiven Armee auf das ZieLIhrer Wün- 
sche und Lösen damit einen Schwenk 
in den Kampfbildschirm aus. Im 
Gegensatz zu dem ansonsten vor- 
herrschenden Rundenmodus wird 
hier in Echtzeit agiert. Im Stil der 
Echtzeit-StrategiespieLe ziehen Sie 
per Maus einen Rahmen um einen 
beliebig großen Truppenverband 
und hetzen diesen auf den Feind. Zwecks BefehLsvergabe darf 
das Gemetzel jederzeit pausiert werden. FauLe Feldherren dage- 
gen übergeben das komplette Gemetzel dem PC, der die ent- 
sprechenden Verluste automatisch errechnet. 
Nach dem Kampf gibt es gesteigerte Charakterwerte für die Über- 
lebenden. Darüber hinaus wandert ein entsprechendes Quantum 
an Ruhm und Rohstoffen sowie manchmal auch ein Artefakt auf 
Ihr Konto. Da es jedoch selbst das edelste Geblüt nicht mit einer 
Heerschar Plagen aufnehmen kann, soLlten Sie per Diplomatie- 
system an ausgewählte 
Barone Geschenke ver- 
teilen und kleine wirt- 
schaftliche Kontakte 
knüpfen: Einheiten, 
Rohstoffe, Zauber- 
sprüche und sogar 
Gebäude wechseln hier 
nach einer kleinen Feil- 
scherei den Besitzer. 
(md) 




Durch Magie und Naturkatastrophen verändert 
sich die Landschaft während des Spiels. 



Herstellen 

Testversion; 

Betriebssyster 

Sprache: 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 



Sferra/Impressions 

Beta vom Dezember '97 
Windows 95 

Englisch (Deutsch geplant) 
H (Modem Netzwerk, E-Mail) 
90 Mark 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 
Pentium/75, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung; 

Pentium/165, 32 MByte RAM 



perrr 

Grafik: SO 
Einstieg: GO 
Steuerung: TO 




Sound: 70 

Komplexität: 80 

Multi-Player: M,- f; .,:,„-.:i.,-,:i, 

llllllllll 



PC PLAYER 2/98 




6T J/rlerarriva 



1 



\ 



Das riecht 

a ab 



'/l wJimnimm 



pfeifet furzen 



Das erste Gaflie mit völlig Abe'artiger Sprache. Für PC und PSX. 



Adventure für Fortgeschrittene 



The Journeyman 
Project 3 

Legacy of Time 



Schafft es der dritte journeyman, von den 
tumben Schieberätseln des Vorgängers abzu- 
drehen und endlich in den Hafen der wahren 
Abenteuer einzulaufen? 

Kein Wunder, daß Sie Zeitreisen immer noch nicht 
im Meckermann-Katalog buchen können. AndersaLs 
bei der Pauscnalwallfahrt zum BaUermann 6 könnten 
Sie schließlich mit einer ungeschickten Tat in der Ver- 
gangenheit nicht nur Ihrer Leber, sondern mühelos dem 
ganzer* Universum den Rest 
geben {»Hoppla, habe ich da 
gerade Albert Einstein über- 
fahren?«). Aus ähnlichen Grün- 
den wird zu Beginn von »The 
Journeyman Project 3: Legacy 
of Time« (kurz JP3) die Agen- 
tur für temporale Aktivitäten 
geschlossen und sämtliche 
Zeitreiseanzüge deaktiviert. 
Währenddessen überstürzen 
sich die Ereignisse: Die »Helm«, 
ein Scoutschiff der Menschen 
undihrerVerbündetenvom Pla- 
neten CyroLla, wird zerstört. In 
Haft auf einem Saturnmond 
stirbt Dr. Eliot Sinclair, der 





Hoppla, Aliens im Himalaya? Besser, 
hier aufgetaucht. 



n deren Zeit 



Erfinder der ZeitreisetechnoLogie. Ihn hatten Sie 1994 in »The 
Journeyman Project« als vermeintlichen Terroristen dingfest 
gemacht. Michelle Visard alias Agent 3, Ihre Gegenspielerin aus 
dem zweiten Teil, verschwindet in der Vergangenheit und löst 
eine temporale Störung aus. Was nun? Der gute Gage Blackwood 
muß als wackerer Agent 5 wieder in Aktion treten. Mit der Maus 
dirigieren sie ihn durch 
die Jahrhunderte. 




Wer nicht fragt, bleibt dumm: Gag 
im Gespräch mit einem Schama- 
nen. Oben sehen Sie das Inventar 
und die fotografierten Personen. 



Weiße Weihnacht im Himalaya: 
Gage tritt als Pilger getarnt in das 
Mönchskloster von Shangri-La ein. 



Ein nicht ganz triviales Problem: 
Wie kommen Sie ohne Hilfsmit- 
tel vom Jahr 2329 in die Ver- 
gangenheit, um Agent 3s Signal 
nachzuspüren? Ihr Freund Wil- 
liam Doughton weiß Rat: Er 
steckt Gage in den Prototypen 
des ChamäLeon-Anzugs. Mit die- 
sem technischen Wunderwerk 
brausen Sie nicht nur frei nach 
Belieben zwischen Heute und 
Morgen hin und her. Sie können 
auch jeden beliebigen Menschen 
»fotografieren« und dessen Abbild täuschend echt holografisch 
auf die Außenhaut projezieren. 

Mit dem tragbaren Holodeck geht es zum Ursprung der tempo- 
ralen Anomalie ins Atlantis des Jahres 1262 - oder besser, was 
noch davon übrig geblieben ist. Hier entdecken Sie Spuren von 
MicheLle und folgen der Fährte nach EL-Dorado in den Anden und 
Shangri-La im Himalaya. Auch dort sieht es so aus, als 
hätte ein Riese eine Fackel auf die Erde geworfen und 
schnelldas Weite gesucht. Schließlich finden Sie Agent 
3, die Ihnen erklärt, daß sie die Cyrollaner und noch 
eine andere Rasse kurz vor den Zerstörungen an allen 
Orten gesehen haben wilL. Diese Verdächtigungen wer- 
den zwar wenig später von deren Chefdiplomaten auf 
der Erde aufgeklärt, doch ob die außerirdischen Bünd- 
nispartner der Menschheit wirklich so wohlgesonnen 
sind, müssen Sie selbst herausfinden. Deswegen keh- 
ren Sie einen Tag vor den Zerstörungen in die drei Epo- 




Mit einer Spezialkamera im Chamäleon-Anzug sehen Sie sich 
die Malereien in El-Dorado an. 



chen zurück und suchen nach drei Artefakten der CyroLLa- 
ner. Dazu müssen Sie die verschiedensten Aufgaben erle- 
digen. In Atlantis nehmen Sie mit Hilfe des Chamäleon- 
Anzugs beispielsweise die Gestalt eines blinden Bettlers 
an. Prompt drückt Ihnen der Kapitän eines ägyptischen 
Schiffes ein paar Münzen in die Hand und rät Ihnen, 
sich mit dem MülLer zu treffen. Das machen Sie bereit- 
willig, natürlich als Kapitän maskiert, und erfahren von einem 
Plan, aus Atlantis zu fliehen und dabei ein heiliges Artefakt zu 
stibitzen. Etwas später treffen Sie eine Ölhändlerin und deren 
Bruder, den Töpfer. Den sollten Sie sich im wahrsten Sinne des 
Wortes warmhalten: Mit einem Tonrest und einer selbstgeba- 
stelten SchabLone müssen Siesich heimlich eine Art AmuLett her- 
stellen, es am Töpfer vorbei in den Ofen schmuggeln und dann 
wieder heil herausbugsieren. 

Die artig ihrem Tagewerk nachgehenden Einwohner dürfen Sie 
endlich wie in jedem »richtigen« Adventure ansprechen. Dabei 
assistiert Ihnen Arthur, Ihr digitaler Freund und Helfer aus dem 
zweiten Teil. Er sorgt bei Gesprächen für den richtigen DiaLekt 
und zeigt Ihnen auch eine Liste mit Ant- und Stichworten, über 
die Sie Ihr Gegenüber ausfragen können. Dabei lohnt es sich, 
wie schon angerissen, mit verschiedenen Tarnungen zu erschei- 
nen: Ein Schamane mag zwar gegenüber einem Farmer wortkarg 
sein, doch dessen Sohn hat bei ihm vielleicht einen Stein im 
Brett. Darüberhinaus Läßt Arthur (gotttob einstellbar) mehr oder 
weniger sinnvolle Kommentare und Hinweise vom StapeL. 
Mitnehmen und fotografieren dürfen Sie so viele Objekte und 




Flieger, grüß mir die Sonne: Der Bationpilot ist 
erfolgreich abgelenkt. 



Roland Austinat 



In den vier Jahren seit dem letzten Journeyman- 
Adventure hat sich einiges getan. Der Chamäleon- 
Anzug mit der daraus resultierenden Gesprächs- 
tiefe und die gleichzeitig angehbaren Zeilzonen 
sorgen für Abwechslung. Dadurch hängt der 
wackere Zeitreisende Kaum unrettbar an einer 
Stelle fest. Bordcomputer Arthur läßt nicht nur 
coole Sprüche los, sondern streut immer mal wie- 
derein paar geschichtliche Kommentare zur jewei- 
ligen Epoche ein. Das trägt ungemein zur Atmos- 
phäre bei und wirkt nie oberlehrerhaft. 
So toll die Rundumsicht auch ist, die Videos der 
Spielfiguren erscheinen gerade vor so feiner Ku- 
lisse etwas pixelig. Dazu kommen die anstren- 
genden Ethno-Melodien, die mancherorts immer 
wieder von vorne abgespielt werden. Doch solche 
Kleinigkeiten können einen wahren Abenteuer- 
Zeitreisenden nicht schrecken. 




Personen, wie Sie wollen 
- ein deutlicher Unter- 
schied zu den meisten 
anderen »First-Person- 
Adventures«. Sie dürfen 
Gegenstände sogar in 
andere Zeitzonen über- 
führen - das sorgt für 
Knobeltiefe. WoLLen Sie 
beispielsweise in EL-Do- 
rado ein SeiL kappen, fin- 
den aber weit und breit 
kein Messer, sollten Sie 
sich in einer anderen Zeit 
nach einem scharfen 
Gegenstand umsehen. 
Anders als bei den Vor- 
gängern müssen Sie die Umgebung nicht in einem Winzfenster 
anschauen. Statt dessen bekommen Sie eine wunderschöne 
Rundumsicht Marke »AtLantis« geboten, die mit Rauf- und Run- 
terblicke die Panoramabilder von »Zork: Grand Inquisitor« weit 
übertrifft. Schauen Sie etwa in die Sonne, wird der Bildschirm 
wie bei einer Flugsimulation weiß, sitzen Sie in einem BalLon, 
wackeln die Bilder rundherum. Akustisch wird die Illusion nahe- 
zu perfekt unterstützt: Treten Sie auf eine wackeLige Hänge- 
brücke, knarzen die Holzbohlen unter Ihren Füßen, stapfen Sie 
durch den Urwald, rascheln Blätter und Farne auf Ihrem Weg. 
Großes Hurra: Öde Labyrinth-Seguenzen oder Kämpfe unter Zeit- 
druck gibt es nicht 
mehr. Außerdem dür- 
fen Sie beliebig spei- 
chern, bis die Festplat- 
te überläuft. Das ist 
aber eigentlich nicht 
mehr nötig, denn Gage 
Blackwood ist während 
des Tests - anders als 
bei den Vorgängern - 
kein einziges Mal vor- 
zeitig in den Ruhe- 
standgetreten, (ra) 




Bevor Sie sich in der atlantischen Mühle genauer umse- 
hen Irinnen, muß erst der MülLer weggelockt werden. 





Hersteller: Red Orb Entertaiment 

Testversion: Beta vom Dezember '97 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch (Deutsch in Vorb.) 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 100 Mark 


3D-Karten: - 

Hardware, minimum: 
Pentium/120, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/133, 32 MByte RAH 


f PCrTrrrr 


Grafik: SO Sound: 70 

Einstieg: 70 Komplexität: 70 

Steuerung: 80 Multi-Player: — 


Spielspaß: (l7^ Jlllllllill 





PC PLAYER 2/98 



151 



Strateqiespiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

Politika 



Noch ist Boris Jelzin nicht unter der Erde, 
da dürfen Sie in einem Spiel den Kampf 
um seine Nachfolge austragen. 

Der Gesundheitszustand von Boris Jelzin gibt 
Anlaß zu Spekulationen. Seine Krankenge- 
schichte der letzten zwei Jahre könnte sicher so 
manchen Ärzteroman füllen. Dichterische Freiheit 
macht es möglich: In »Politika« ruht Boris bereits 
in Frieden; acht mehr oder weniger legitime Grup- 
pen ringen um die Macht in Moskau. 
Diese Rivalen sind recht lebensecht ausgewählt. 
Sie aLs Spieler haben die Wahl zwischen Altkom- 
munisten, derorthodoxen Kirche, dem Militär, der 
Reformpartei und weiteren Gruppen. Eindeutig 
von Brettspielen wie »Risiko« inspiriert, geht es 
vor allem darum, innerhalb eines zu Beginn fest- 
gelegten Zeitlimits möglichst großen Einfluß auf die verschie- 
denen russischen Provinzen auszuüben. Wer zuletzt die größte 
Macht im Land besitzt, gewinnt das Spiel. 
Der Einfluß wird durch Spielsteine repräsentiert, von denen es 
in jeder Provinz stets drei gibt. Durch farbliche Markierung wird 
deutlich gemacht, welcher politischen Partei die ihm innewoh- 
nende Autorität zugeordnet wird. Vom Computer anfangs will- 
kürlich verteilt, zielt das ganze Trachten und Streben des Spie- 
lers darauf ab, möglichst viele Einflußsteine der Gegner umzu- 
färben. Erreicht wird dies durch »Repräsentative«, von denen 
jeder Spieler zwei besitzt und die im Auftrag ihrer Partei durch 
das Land reisen und Anhänger werben, sprich, Einflußsteine 
umfärben. Mittelseines Würfelgefechts wird dann der Kampf zwi- 
schen den Gruppierungen entschieden. 
Nach etwas verwirrendem Beginn spielt sich Politika erfreub'ch 
gradlinig und logisch. Jede Partei kommt in festgelegter Rei- 




Rußland, auch nach dem Verlust sei- 
ner Satelliten immer noch der größte 
Staat der Welt, ist in 23 Provinzen 
aufgeteilt worden. 



henfolge zu 
ihrem Zug, der in 
fünf grund- 
sätzliche Elemen- 
te eingeteilt ist: 
Produktion 
(Geldbeschaf- 
fung), Bewegung 
der Repräsentan- 



»4MP 



[ Udo Hoffmann 


•**• 


+ Originel- 
le Brett- 
spiel-Vari- 
ante 

+ Liebe- 
voll insze- 
niert 

- Für 
Genre- 
Fremde 
schwierig 

'-■ Alleine 
etwas öde 


Ich war schon in jungen Jahren von Brettspielen wie 
»Diplomacy« und »Kreml« stets angetan. Politika 
ist ein Mix aller möglichen Genrevertreter dieser 
Art, der die Vorteile des Computers gut zur Geltung 
bringt. Betrügen oder unwissentliche Fehler auf- 
grund mangelnder Regelkenntnis sind nicht mög- 
lich. Wartezeiten, die dadurch entstanden, daß Bru- 
der B. endlos über seinen Zügen grübelte, sind durch 
die Einführung eines Zeitlimits vermieden worden. 
So richtig zur Geltung kommt das Intrigenspiel aber 
erst bei einer Telefonrechnung-treibenden Multi- 
Player-Session per Internet. Mit einem PC allein 
kann man nur gegen weniger spannende Computer- 
gegner antreten. Wer mit einer gewissen Brettspiel- 
Behäbigkeit leben kann, darf sich über einen gut 
austarierten, herausfordernden Machtkampf freuen. 



Schriftsteller Tom Clancy ließ es sich nicht nehmen, 
im Vorspann des Programmes in der Funktion eines 
Sachverständigen aufzutreten. 

ten, Handeln mit anderen Spielern oder Computergegnern , Her- 
ausforderung eines Opponenten und abschließendem Ereignis- 
kartenkauf. 

Über all dem trockenen Regelwerk haben die Designer putzige 
Animationen nicht vergessen. Der Kommunist greift gern ein- 
mal unter seinen Mantel und stärkt sich mit einem Schlückchen 
Wodka. Der Reformer, der Jelzin übrigens sehr ähnlich sieht, 
wird ständig übers Handy angerufen und der Bauer prüft mit 
VorLiebe die Qualität des Bodens oder pfeift sich ein lustiges 
Liedchen. ( ur) ) 



Herstellen Red Storm/Mindscape 

Testversion: Importversion 1.0 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch (dt. Version gepl.) 

Multi-Playen 3-8 (Internet) 

Ca.-Preis: 70 Hark 



3D-Karten; - 
Hardware, minimum: 

Pentium/100, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/133, 32 MByte RAM 



PC Trrrr 




Sound: 50 
Komplexität: 60 

Multi-Player: 80 



nimm 



PC PLAYER 2/98 



Actionspiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

Montezuma 

Der Fluch der Azteken 



Der Glücksritter Max Montezuma ist zurück. In voller 
Dreidimensionalität krabbelt er aus Ataris und Com- 
modores Brotkisten, um den Vertrag für Software 
2000s neuestes Actionspiel zu unterschreiben. 

Noch bevor spanische Konquistadore im 16. Jahrhundert 
grausame Massaker an den amerikanischen Ureinwohnern 
verrichteten, prügelten diese sich gegenseitig und ganz freiwil- 
lig das Hirn aus den Schädeln. 1348 endete der blutige Azteken- 
Krieg, mit dem Ergebnis, daß 
König Montezumas Reich in 
Schutt und Asche Lag. Er ver- 
sammelte seine mächtigsten 
Zauberer, um einen zehntau- 
sendjährigen Fluch über sei- 
ner kompletten Habe auszu- 
sprechen. Im Jahre '98 tritt 
ein direkter Nachkomme des 
großen Herrschers auf den 
Plan, Max Montezuma, der 
sich in den Kopf gesetzt hat, 
die Reichtümer des Längst 

vermoderten Ur-ur- Urgroßvaters abzugreifen. Als Blutsverwand- 
ter besteht die vage Hoffnung, daß er nicht wie all die Unglück- 
seligen vor ihm, dem schrecklichen Fluch erliegt, sondern mit 
prall gefüllten Taschen in die Heimat zurückkehrt. 
Ihr Können als Spieler entscheidetin diesem dreidimensionalen 
Actionspiel »Monzezuma - Der Fluch der Azteken«, ob Max an 





Fällt Max' aus großer Höhe, blickt er realistisch gen 
Boden und sieht dabei die eigenen Füße. 



Die wenig ansprechende Grafik verzehrt sich nach 
der erst im Februar '98 erscheinenden 3Dfx-Ver- 
sion, häßliche Gegner langweilen selbst mutige 
Nahkämpfer, und den realistisch umgesetzten phy- 
sikalischen Verhältnissen {Wellenbewegung auf 
Plattformen, echtzeitberechnete Lichteffekte) 
mangelt es an Belang für das Spielgeschehen. 
Die jaulende Hintergrundmusik klingt stellenwei- 
se wie auf einer mit Katzendarm-Saiten bezoge- 
nen Geige gespielt, deren vierpfotiger Besitzer 
aber scheinbar noch nicht das Zeitliche gesegnet 
hat. Allein die akzeptable Rätseldichte, die 
erstaunlicherweise nicht ausschließlich aus lang- 
wierigen Jump-and-run-Sequenzen besteht, rettet 
Max Abenteuer vor der Katastrophe. Knöpfe, 
Schalter, mysteriöse Objekte, Tauchtouren und auf 
gutem Timing basierende Puzzles sorgen für span- 
nende Knobelstunden. Angenehmer fielen diese 
jedoch aus, wären die Level an jeder beliebigen 
Stelle speicherbar. 




gt Max gewagt Bein. Der rote Balken 
e Erschöpfung durch erteilte Schläge 
ider. 



seinem Lebensabend fröhlich mit Azteken Gold 
auf mexikanischen Theken klimpern oder als 
glibberiger Montezuma-Matsch in einer der 
teuflischen Fallen seines Vorfahren enden soll. 
Sie springen mit ihm über rotierende Plattfor- 
men, tauchen durch tiefe Wasserbassins, vermeiden tunlichst 
gefährliche Hammerköpfe, bekämpfen hin und wieder einen Geg- 
ner und sammeln währenddessen fLeißig jegliche Form glitzern- 
der Schmuckstücke. Riesige Ratten, merkwürdige Maskenträger 
und aggressive Affen erschweren hierbei Max' Leben, verleiten 
ihn aber nicht zu jugendgefährdenden Taten: »Blutarme« Prü- 
geleien sind angesagt. Eine Besonderheit dieser stellt ferner 
der Umstand dar, daß Arme und Beine unseres Helden gut zu 
sehen sind. Auch wenn er Stricke hinabklettert oder über große 
Distanzen in die Tiefe stürzt, zeigt er gern diverse Gliedmaßen. 
EineSpeicherfunktion ist vorhanden, sichert den Spielstand aller- 
dings nur zum Ende eines Levels. (vs) 



Hersteller: 

Testversion: 

Betriebssystem: 

Sprache: 

Hulti-Player: 

Ca.-Preis: 



Verkaufes 
Windows 9 
Deutsch 



3D-Karten: geplant für Feb 
Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/166, 32 MByte 



per 

Grafik: 40 
Einstieg: 70 
Steuerung: 60 mm 



Spielspaß: 



$ 



Sound: 10 IUI 

Komplexität: 60 HIHI 
Multi-Playen — 

Milium 



Adventure für Einsteiger und Fortgeschrittene 

Dogday 

Abteilung »Helden mit Flohhalsband«: Als ter- 
rorisierte Töle lassen Sie alle Stöckchen liegen, 
um über einen Diktator zu siegen. 



Gierige Steuerbehörden, 
Leinenzwang fordernde 
GrünanLagen-PfLegekräfte und 
hysterische Vermieter - der 
Hund als solcher wird verfoLgt 
und unterdrückt. Kein Wunder, 
wenn sich da in manchem Vier- 
beiner Anarcho-Gelüste regen. 
Nur das energische »Pfui!« für- 
sorgender Herrchen und Frau- 
chen verhinderte bislang 
Wedelstreiks und Putschversu- 
che. In tlerSpielweltvon »Dog- 
day« hat der brave Hund erst 
Recht Grund zum Aufmucken. 
Das bei Spielestory-Autoren so 
beliebte totalitäre System 
unterdrückt Mensch und Tier, 
was auch unseren Helden betrifft, der auf breiten Pfoten durch 
die dreidimensionale Szenerie tappst. Nur durch Zusammenar- 
beit mit einer pikanterweise »CATS« genannten Untergrund- 
organisation kann Ihr Alter Fido beziehungsweise Ego den Dik- 
tator Chegga stürzen. 

VoreiLiges Schwanzwedeln ist nicht angebracht. Die »Ein Herz für 
Tiere«-kompatible Geschichte erweist sich als bemühte Staffage 
für ein Render-Adventure in ausgetretenen »Myst«-Pfotenspu- 
ren. Durch das Anklicken von Grafikelementen zoomen Sie näher 
ans Geschehen heran oder erbeuten ein Objekt, das automatisch 




A Da wird doch der Hund in der Zelle verrückt! 
Aber aus dem Gefängnis gibt es einen Ausweg. 




•• 



Heinrich Lenhardt 



Bei so einem Spiel würde man nicht mal einen 
Hund an den PC jagen. Grafik und Design des Köter- 
Krimis hätten in der CD-Pionierphase anno 1993 
herum für höfliche Neugier gesorgt. Doch nach 
heutigen Maßstäben wirkt dieses Adventure ange- 
staubt und nervig. Lieblose Ausprobier-Puzzles 
und steife Grafik; selbst Fans von Myst-Clones 
bedanken sich und bleiben ihrem Riven treu. 
Auch die Dogday-ßedienung wirkt leicht angefres- 
sen: Der Mauszeiger verändert sich nicht, wenn er 
etwas Spannendes streift. Ob ein Bildelement beim 
Draufklicken für eine Nahaufnahme gut ist oder 
nicht, muß mühsam ausprobiert werden. Gut ver- 
steckte Dinge wie den Schlüssel im Knast habe ich 
mir nur durch Zufall erklickt. Solche Frustrations- 
fallen werden auch nicht durch Hilfefunktion und 
skurrile Story entschärft. Spielerisch ist Dogday so 
originell wie ein alter Kauknochen. 



+■ Point- 

and-click- 

Steuerung 



'■ Unüber 

sichtlich 



»Eine Kelle Seh lappi, bitte«:Die 
Aushilfstätigkeit in der Suppen- 
küche wird reich belohnt. 



im Inventar am Linken Bildrand verstaut wird. Um einen Gegen- 
stand zu benutzen, ziehen Sie ihn einfach mit der Maus auf den 
anvisierten Einsatzort. 

Die vollmundig angekündigte »360 Grad Grafik« ist eine hunds- 
gemeine Umschreibung für vorprogrammierte Orientierungssor- 
gen. Auf gut Glück klicken Sie in den hochauflösenden Stand- 
bildern herum, manchmal wird mit einer kurzen Animation auf 
ein Detail gezoomt. Ähnlich limitiert ist das Herumbewegen in 
der Spielwelt Die Suche nach anklickbaren Hot Spots gestaltet 
sich ähnlich verzweifelt wie des Rüden Streben nach einem mar- 
kierungswürdigen Laternen pfähl. Von völliger Bewegungsfreiheit 
kann keine Rede sein. Dafür erfreut Sie Dogday mit Merkwürdig- 
keiten wie Hunde-Remakes von Arcade-Klassikern wie »Space 
Invaders« oder »Pac-Man«. (hl) 



/ ^ 


Hersteller: Impact 


3D-Karten: - 




Testversion: Verkaufwersion 1.0 
Betriebssystem: Windows % 


Hardware, Minimum: 
486/66, 8 MByte RAM 




Mutti-Player: - 
Ca.-Preis: 90 Hark 


Hardware, Empfehlung: 
Pentium/75, 16 MByte RAM 




f pcrr/rr 


^ 


Grafik: 50 Sound: 40 




Einstieg: 70 Komplexität: 60 

Steuerung: 60 Multi- Player: — 




Spielspaß: ikT\h HUHU 


— * 



PC PLAYER 2/98 




Dark Colony 
Dark Colony Dala 
Dark Earth 



Dark Relgn 
Daytona USA deluxe 
Deathlrap Dungeon 
De mor world 
Der Industriegigant 
Der Industrieg. Data 



Diablo 

Diablo-Helllire DA 34,99 

Die Siedler 2 + DATA DV 74.99 

Die Siedler 2 Miss. CD OV 29.99 

Oogday DV 69,99 

Dreams DV 72,99 

Dream Team 98 DV 39,99 

Dungeon Keeper DV 76,99 

Dungeon Keeper Dala DV 29,99 



KKND Mission CD 

Kick OFF 98 

Lands ol Lore 2 

Legacy ol Kain 

Leviathan t, Tone 

Links 98 

Little Big Adventure 2 DV 76, 

Lords ol Magic DV 69, 

Lords ol Realms 2 DV 79, 

Lords ofRealms 2 Data DV 24, 



DA 79.9E 



DV 74,99 
DV 79,99 

DA 69,99 
DV 79,00 



Händleranfragen 
sind ebenfalls erwünscht! 



cntj 



Trucks 
Motor Mash 
Moto fiacer / Win95 
Myst 2 ! Riven 
Mytfi 

NBA Hangtime 
NBA Live 98 

Needi. Speed 2 Edition DV 79,00 
Netstorm DV 69,99 

NHL Hockey 98 DV 74,99 

NHL Power. Hockey 98 DA x69.99 
Nuklear Strike DV 72.99 

Obsidan DV 59.99 

Oddworfd: Abes Odyssey DV 77,99 
DV 74,99 
DV 74,99 
DV 74,99 



POD - Track Pack DV19.99 

Populus 3'rd Coming DVx79,0ü 

Prini Artist 4.0 OV 39,99 

PID PilETl DV79.99 

Pro Pinball-Timeshock DA 69,99 

Puzz3D DV 49,99 

Queen: The Eye DV 79,00 

Raymans World OV 49,99 

Red Baron 2 OVx69,99 



Earth 2140 

Ear1h2140Data 
Easy Ball 
E astfront 
Ecstatica 2 
Enemy Nation 
F/A-18Hornet3.0 
F1 Manager Profes. 
F1 Racing/UBI Soft 



DV 34.99 

PadDV 19,99 

DV 54,99 

DV i.V. 

DV 79,99 

DA 59,99 

DV 74,99 

DV 69,99 



Mageslayer 


DA 7t 


Magic-Zusammenk. 




Magic-Zusamm.Dat: 


DV 39 




DV 45 


Max Montezuma 


DV BP 


Men in Black 


DV 6< 


Monkey Island 3 


DV 73 


MDnopoly 


DV 5< 


Monopoly Star Wars 


DV 69 



Pacific General 

Panzergeoeral 3D DV 6 

Pax Corpus DVx6 

Pax Imperia DV 6 

Perfect Assasitis OV E 

Perry Rhodan DVx6 

Phantasmagcria 2 DV E 

Pilgrimm DV E 

Pinball 97 DA 4 

POD - Pianet o. Earth DV £ 



Magic 

Zusammenkunft 
Mission-CD 



Versioi 



DM 



39/ 



Resident Evil DV 69,99 

Risiko DV 59,99 

Riven / Myst 2 DV 74,99 

Riverworlü DVx79,99 

Saber Ace:Ccnf. Korea DV 69,99 

Seven Kingdams DV74,99 

Shadow o.T. Empire DA 74.99 

Silent Hunter DV 34.99 

Silent Hunler Dala Nr. 2 DV 29,99 



C real u res 

Creatore Sliook 

Cyberia 1 

Deadlock 

Descent 1 

Descent 2 

Destruction Derby 

Die Fugger 2 

Discworld 1 

Discworld 2 

DSF - Golf 

Earth Siege 1 

Earth Siege 2 

Earthworm Jim 

EcstatJca 1 

Extreme Assault 

F-14 Fleet Delender 

F-22 Lightnifig 2 

Fantasy General 

Fifa Soccer 96 

Fighto.t. Anw. Queen DV 19,99 

Fitz 4 Schach 

Gablei KnigMt 2 

Gobliins Teil 1+2 

Goblilns Teil 3 

Gobliins 4/Woo druff 

Grand Prix Manager 

Grand Prix Manager II DV 39. 

Incredibble Maschine 1 DV 19, 

Indiana Jones 3+4 DV 24, 

Kings Ouest 7 

Larry 6 

Last Dynasty 
Lemmmge f-3 
Lost Eden 



DV 19.9! 

DV 34,9! 

+ 2 DV 24,9! 

DA 24,9! 

DV 39,9! 

DA 2-S.w 
DVx29,9! 

DV 29.9! 

DV 299E 



DV 34,99 



DV 19,9! 
DV 19,9! 

DV 24.9! 



DV 19,99 

DV 39,99 

DV 19,99 

DA 24,99 

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Microsoft Sidewinder 
Game Päd 

PC-Dash Command Päd 
Gravis Joystick Analog Pro 
Gravis Game Päd Pro 
Gravis Joyst.Blackhawk 
Gravis Fireblrd 2 
Gravis Gripp Päd System 
enthält: 4 -Player Game 
Interface und 2 Pads 
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Installation Ihrer Software? Kein 
Problem, denn wir lassen 
UNSERE KUNDEN nicht im Regen 
stehen! Insider wissen, bei 
Konfigurationsprobleme 
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nach "Woflgang Lehrte" fragen. 
Probieren Sie es doch einfach 



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Vorkasse (Euroscheck) DM 6,90 pro Paket ■ Bei Nachnahme DM 9,90 pro Paket zzgl. Nach- 
nahmegebühr. Für bestellte und annahmeverweigerte Ware berechnen wir DM 1 5,- pauschal! 



DV= Spiel und Anleitung deutsch ■ DA = Anleitung deutsch ■ EV= voll englisch 
i.V.= in Vorbereitung ■ x= Spiel war bei Redaktionsschluß noch nicht am Markt 
Für Druckfehler keine Haftung! Irrtümer u. Änderungen vorbehalten! 




Rollenspiel für Profis 



Birthright 

Die Dunkle Allianz 

Sie halten sich für einen abenteuerdurstigen Wirt- 
schaftsstrategen, der zudem ein Faible für Fantasy 
und 3D-Action mitbringt? Solche Universaltalente 
will Sierra mit seinem aktuellen AD&D-Rollenspiel 
bedienen. 



Bei dem auf der Basis des gleich- 
namigen BrettspieLs von 1994 ent- 
wickelten rundenbasierten »Birth- 
right« kämpfen Sie als Regent einer 
Grafschaft des Fantasy reich es Cerilia 
gegen 33 konkurrierende Blaublüter. 
Um sich vor feindlichen Übergriffen zu 
schützen und eigene vom Zaun zu bre- 
chen, rekrutieren Sie gegen Bezahlung 
eine aus Bogenschützen, Kavalleristen 
und Schwertkämpfern bestehende 
Armee. Angeführt werden diese am 
besten von einigen, mit steigerungs- 
fäbigen Charakterwerten ausgestatte- 
ten Zauberern, Dieben und Schwertkämpfern. Die für die Trup- 
penanheuerung und den Bau von schützenden Burgen nötigen 
Gelder erwirtschaftet man durch frei festzulegende Steuertarife. 
Der Überfall auf eine angrenzende Länderei klappt nur, wenn Sie 
zuvor per Diplomatiesystem dem Nachbarn eine Kriegserklärung 
zukommen lassen und sich durch einige Bündnisse den Rücken 
freihalten. Die Kämpfe selbst dürfen separat trainiert werden und 
laufen in Echtzeitab: Per Maus und Icons werden taktische Befeh- 
le wie »angreifen«, »schießen« oder »Rückzug« vergeben, den 
Rest erledigt der Computer. Nach gewonnener Seh Lacht sind Sie 
stolzer Besitzer einer weiteren Provinz, die es in gleicher Weise 
zu verwalten gilt. 





A Ein kleiner Ausschnitt aus der 
zoombaren Übersichtskarte. Die 
anklickbaren Personen stehen für 
Helden oder Regimenter. 



Während der Abenteuer kämpfen Ihre Helden allein, 
sen ihnen nur den entsprechenden Befehl erteilen. 



TUTJS 



Gegen gewisse Zugeständnisse ist 
jeder zu einem Bündnis bereit. 



Manfred Duy 


••* 


+■ Separa- 
te Aben- 
teuer- und 

Action- 
Elemente 

* Wirrer 


Gut gemeint und halb daneben: Wahrscheinlich 
wollte man bei Sierra mit dieser kruden Genre- 
mixtur einen möglichst großen Kundenkreis 
ansprechen, setzt sich aber letztlich zwischen alle 
Stühle. Für sich alleine genommen wäre der stra- 
tegische Wirtschaftsteil gar nicht mal so übel, aber 
zusammen mit den erschreckend langweiligen 3D- 
Kerkern,derüberkompliziertenBedienungundden 


nervigen Nachladezeiten schwankt 
burt ständig zwischen Öd- und Arge 
Die drei furchtbar verworrenen uns 
Online-Tutorials sind weitere Begeist 
Ernüchterndes Fazit: Weniger wäre 
mehr gewesen. 

V, 


iese Fehlge- 
nis. 

textlastigen 
rungs-TÖter. 
hier weitaus 


Spiel- 
ablauf 

~ Mäßige 
Präsenta- 
tion 



In einem (auch separat 
zuschaltbaren) abenteuerli- 
chen Teil jagt man eine bis 
zu vierköpfige Heldentruppe 
durch labyrinthische 3D-Kerker. Diese werden aus der Ich-Per- 
spektive gezeigt und mittels Tastatur- und Mausbefehlen 
erforscht. Dort gammeln kampfkraftfördernde Artefakte und Gold 
- aber auch eine erkleckliche Menge feindlicher Trolle, Söldner 
und Magier herum. Die Steuerung dieser Echtzeit-Kämpfe erfolgt 
ebenfalls indirekt, indem jeder einzeLne Ihrer Recken simple 
Befehle wie »verteidige« oder »attackiere« erhält. Nach dem 
GemetzeL gibt es gesteigerte Charakterwerte und dank intensi- 
ver Leichenfledderei auch mal die eine oder andere nützliche 
Waffe. ( md j 



Hersteller: Sierra 

Testversion: Importversion 1,0 

Betriebssystem: MS-DOS, Windows B 

Sprache: Deutsch 

Multi-Player: 1-8 (Netzwerk, Internet] 

Ca.-Preis: 80 Mark 



3 D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentium/75, 8 MByte RAM (DOS), 
16 MByte RAM (Win 95) 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/166, 32 MByte RAM 



PCrr-Y-T 




Sound: 40 im 
Komplexität: SO nun* 
Multi-Player: 60 mihi 



PC PLAYER 2/98 



NDW IT 'S YOUR TURN 




n 



^*~* 



*m 



PROTECTIIMG 



THE EARTH 



FRQM THE 



BCUM DF 



THE UNIVERSE. 



THE OFFICIAL 
LICENSED GAME 




Ulf. 



EN IIM BLACK. 
THE GAME 



Adventure für Einsteiqer 

Takeru 



Einmal der liebe Takeru sein: 
Wenn man nicht gerade irgend- 
welche Schurken ihrer wohlver- 
dienten Strafe zuführt, hält man 
wunderschöne Frauen in den mus- 
kulösen Armen. 



Böse Zauberinnen treiben im Land Yamato ihr Unwesen und 
entführen harmlose Dorfbewohner. Eine Straßenecke wei- 
ter basteLn sich technisch versierte Verbrecherkönige ihre eige- 
nen Androiden zusammen, die dann aLs Leibwächter fungieren. 
Ein typisches Phantasiereich aLso, in dem man sich über gar nichts 
wundern sollte, außer vielleicht über die seltsamen Namen der 
dort ansässigen Einwohner. 

Kopfgeldjäger Takeru bereitet das wenig Streß. Eine zu Beginn 
gerettete Schönheit, wohlgeformt und willig, hat ihn spontan in 
das benachbarte Badehaus eingeladen. Erst, als direkt vor Take- 
rus Augen Prinzessin Kazahime entführt wird, ist es mit seiner 
romantischen Stimmung vorbei. Statt Massagefreuden erwartet 
ihn nunmehr der gefahrlichste Auftrag seines Lebens, der Kampf 
gegen die Zauberin Kagunju. Und das auch noch völlig kosten- 
los, denn Takeru ist in Liebe zu Kazahime entbrannt. 
Sie merken schon, es geht wild und ungezügelt zu im Reiche 
Yamato. Wie geschaffen für jemanden wie Takeru, der nur zur 
Hälfte ein Mensch ist, die andere Seite wird durch Tigergene kom- 
plettiert. Diese HäLfte verschafft dem Protagonisten nicht nur 
eine unkonventionelle Frisur, sondern auch katzenartige Kör- 
perbeherrschung, riesige Kraft und mondäne Zaubersprüche. Mit 
Nettigkeiten wie Feuersäulen oder Blitzen können Sie dann schon 
einiges an Schaden anrichten. Zur Seite steht Takeru außerdem 




M Interaktiver Höhepunkt: 
Mit welchem Zauber- 
spruch soll Takeru den 
Androiden rösten? 



Japanische Begrüßungsritua- 
le sind dem gewöhnlichen 
Hitteleuropäer nicht immer 
ohne weiteres verständlich. 



Udo Hoffmann 



Sunsofl verfolgt hehre Ziele: »Die komplexen und 
subtilen Eigenschaften des Geschichtenerzählers« 
sollen ins digitale Zeitalter hinübergerettet wer- 
den. Und genau da liegt das Problem. Wenn ich 
mir eine Geschichte nur anschauen will, kaufe ich 
mir einen Comic, hier also einen der japanischen 
Mangas und gebe dabei wesentlich weniger Geld 
aus. Am Computer aber will ich stärker das Gefühl 
haben, eingebunden zu werden. Die Grafik ist ja 
nett, aber das allein macht noch kein gutes Spiel. 
Mit der Sprachausgabe wendet man sich eher an 
Freunde des schlichten Wortschatzes; Grob- 
schlächtigkeiten wie »heilige Scheiße« oder 
schlimmeres fallen zuhauf. Die in der Pressemit- 
teilung groß angekündigten »20 Stunden Game- 
play« verpufften bei konzentriertem Durchspielen 
zu knappen drei Stunden. Daß man zudem nach 
nicht einmal den Ausgang der Geschichte erfährt, 
sondern auf eine Fortsetzung verwiesen wird, ist 
einfach frech. 




sein scharfes Schwert 
und der Cyborg- 
waschbär ßumbuku. 
Nur sehr seLten müs- 
sen Sie allerdings als 
Spieler in die Hand- 
lung eingreifen. 
Zumeist laufen ani- 
mierte Zeichentrickfilme oder aufeinandergehäufelte Bilder bis 
zu fünf Minuten ab, ohne daß Takeru einer Entscheidungshilfe 
bedarf. Ab und zu wählen Sie einen Zauberspruch aus seinem 
reichhaltigen Sortiment aus oder entscheiden, ob er lieber nach 
rechts oder links gehen soll. Den Höhepunkt an Interaktion stel- 
len Rätsel ä La »Myst« dar, jedoch stark vereinfacht. Sie müssen 
dann zum Beispiel einen Stein aus dem Mund einer Statue neh- 
men und ihn etwas weiter auf einen Tisch Legen, damit sich die 
Tür des Badehauses öffnet. Die Grafik ist dabei sehr japanisch 
geraten. Kein Wunder: BuicheTerasawa, ein bekannter Zeichner 
von Manga-Comics, warbeidem Projekt mit von der Partie (uh) 





Hersteller: Sunsoft 

Testversion: Beta vom November '97 

Betriebssystem: Windows 3. 1& 95 

Sprache: Deutsch 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 80 Mark 



3D-Kartert: - 
Hardware, minimum: 
4860X/33, S MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Penciurr/75, 16 MByte RAM 



PfrrrfT 

Grafik: 70 Sound: 50 

Einstieg: 50 Komplexität: 20 

Steuerung: 70 Multi-Player: — 




PC PLAYER 2/98 



Adventure für Fortgeschrittene und Profis 

GNAP 



Wenn ein violettes Zyklopen Würstchen unse- 
ren Planeten besucht, dann muß das nicht 
unbedingt Übles verheißen. Statt Weltoberung 
ist nur Spritbeschaffung angesagt. 

Welch triviale Probleme selbst Außerirdische 
haben können: Was hilft das schönste Raum- 
schiff, wenn der Reservekanister verges- 
sen wurde und daher nur mit Müh und Not 
eine Landung im mittleren Westen der 
Vereinigten Staaten gelang. Ohne Repa- 
ratur wird die denkbar skurriLe Hauptfi- 
gur GNAP da auch bleiben. Nun sind die 
Bauern dieses Landstriches nicht gerade 
hilfsbereit und haben bereits mit der War- 
tung ihrer eigenen frucks genug Proble- 
me. Selbstist die Wurst, muß da das Motto 
heißen: Schlüpfen Sie also in die Pelle 
von GNAP und beschaffen sie die benötig- 
ten Ersatzteile. 

Für jemanden, der seinen Mund nur zum 
Küssen und Grinsen benutzt, wird das 
nicht einfach. Zur verbalen Kommunikation Mähen sich Astro- 
Würste auf und geben Verdauungsgeräusche von sich - wenig 
hilfreich im Umgang mit Erdlingen. Zum GLück gibt es da noch 
Enterich Piatypus dem Sie sehr früh begegnen werden. Der her- 
ben Anmut GNAPs verfallend, wird er Sie im weiteren VerLauf so 
gut es geht unterstützen. 

In klassischer Adventure-Manier verfügen Sie über ein Steuer- 
icon, welches mittels Druck der rechten Maustaste zu vier Aktio- 
nen genutzt werden kann: schauen, greifen, sprechen (soll heißen: 
rumprusten) und Piatypus einsetzen. Piatypus ist dabei die Ente 
fürs Grobe, die auf Geheiß selbst vor Gewaltanwendung nicht 



Verkleidet als 
Vertreter ver- 
sucht Piatypus, 
die Schlüssel- 
wächterin abzu- 
lenken. 




Diese Ureinwohner haben kein. 
typus ein paar Bier zu kippen. 



Probleme, mit GNAP und Pia 



Udo Hoffmann 



Den Schöpfer von GNAP würde ich gerne einmal 
kennenlernen. Was er sich an liebenswerten Per- 
versitäten erdacht hat, ist ganz erstaunlich, dürf- 
te jedoch kaum dem Massengeschmack entspre- 
chen. Er muß aber ein interessanter Mensch sein. 
Vielleicht gelang es ihm ja, das erste indizie- 
rungswürdige Adventure zu entwickeln. Ich will 
dergleichen aber keineswegs hoffen, denn GNAP 
ist stellenweise äußerst komisch und radikal. Der 
Humor läßt sich noch am besten mit dem eines 
sehr düsteren Monthy-Python-Sketchs verglei- 
chen. Der relativ geringe Umfang und die teilwei- 
se kaum nachzuvollziehenden Rätsel sind aber 
spürbare Spielspaß-Bremsen. Sind Sie aber auf 
der Suche nach dem etwas anderen Adventure, 
sollten Sie zugreifen. 




zurückschreckt. Doch in Notsi- 
tuationen ist GNAP in der Wahl 
seiner Mittel nicht wählerisch. 
Das Inventar wird durch einen 
Handtransmitter symbolisiert, 
mit dem alle wichtigen Gegenstände aufgenommen und kombi- 
niert werden können. Aus Lehm und Stroh zum BeispieL kann ein 
Hut samt Bart modelliert werden, was dann als Maskerade dient. 
Insgesamt jedoch sind die Aktionsmöglichkeiten eingeschränkt. 
Mit sehr vielen Lebewesen kann GNAP gar nichts anfangen und 
nützliche Gegenstände sind wenig vorhanden. 
Die anfallenden Rätsel sind zunächst recht einfach, werden aber 
zunehmends abstruser. Gelingt es Ihnen, eine wichtige Aktion 
durchzuführen, werden sie für gewöhnlich mit sehr schön 
gezeichneten Zwischenanimationen belohnt, die sich harmonisch 
in das Spielgeschehen einfügen. Etwas aufgesetzt wirkt aber das 
eingestreute Actionspiel, in dem Sie mit einem Pick-Up Tiere 
überfahren und Steinen ausweichen müssen, um eine nahegele- 
gene T rucke'kneipe zu erreichen. (uh) 



Herstellen An Data 

Testversion: Beta wir \Dvember '97 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Engb'sd (Deutsch geplant) 

Multi-Playen 

Ca.-Preis: :0 Mark 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentium/60, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/SO, 16 MByte RAM 



r 



■ -rr 



Grafik: 70 

Einstieg: 50 
Steuerung: 50 



SpieLspaß: 



# 



Sound: 40 
Komplexität: ftO 
Multi-Playen — 

lllllllllll 



PC PLAYER 2/98 



Rennspiel für Fortgeschrittene und Profis 

SODA 

Off Road Racing 

Die Motorleistung eines Formel-1-Flitzers 
beträgt bis zu 800 PS. Solche Dimensio- 
nen sind auch den Monster-Pick-Ups nicht 
fremd, die bei Papyrus' Querfeldeinrennen 
an den Start gehen. 



Überdimensioniertes Leistungsvermögen paßt 
ganz gut zu einem Land, welches schon mit 
solch kulturellen Großtaten wie dem Big Mac, King 
Kong oder Michael Jackson die 
Weltöffentlichkeit beglückte. Für 
den PS-Monster-Dompteur von Welt 
stehen gleich drei Fahrzeug-Klassen 
zur Verfügung. Der klassische Pick- 
Up mit Vorderradantrieb reagiert 
äußerst giftig auf plötzliche 
Manöver. Er verlangt zudem einen 
sanften Umgang mit dem GaspedaL, 
denn auf Schlupfregelung oder 
andere technische Hilfsmittel legen 
die Amis bei diesem Sport keinen 
Wert. Die zweite Klasse besteht aus 

wuchtigen Trucks, die im Unterschied zu Pick-Ups keine Lade- 
rampe, sondern eine durchgehende Kabine haben. Sie besitzen 
Vierradantrieb und höheres Eigengewicht. Die dadurch gewon- 
nene Traktionsverbesserung führt zu größerer Beschleunigung 
und gutmütigerem Kurvenverh alten. Last but not least: der 
Buggy. Hier handelt es sich im 
Prinzip um eine aus nackten 
Stahlrohren bestehende, nur 
entfernt an ein Auto erinnern- 
de Konstruktion, in die ein 
Motor und ein Fahrersitz 
gequetscht wurden. Dieses 
federleichte Gefährt kann denn 
auch mit »nur« maximal 150 PS 
ausgestattet werden. Fahrfeh- 

Welches Monster hätten Sie IH^B|^H&&^£9i 

denn gern? Mit derartigen d^?§ 

Fahrzeugen können Sie Häu- 
ser zum Einsturz bringen. 



Ein Buggy wagt den 
Sprung über den 
Abgrund auf der Renn- 
strecke »Figure Eight«. 




Die Cockpit- Darstellung von SODA besticht nicht gerade durch ihre ausgesucht schöne Grafik. 





Wie Sie hier deutlich erkennen können, erbringt die 3 D-Unterstützung nur geringe Vorteile. Links v, 
mit Rendition- Karte gefahren, rechts ohne. 



ler aufgrund überschäumender Kraft sind nicht mehr so schnell 
möglich. Für die erste Fahrstunde empfehlen wir Ihnen allerdings 
den Allradtruck. 

Und dieser Einstieg wird nicht leicht gemacht. Auf 12 Renn- 
strecken, grob untergliedert in die Bereiche Land, Wüste oder 
Tropen, wird den Boliden aLLes abverlangt. Berghänge, 180°- 
Kurven oder Sprungschanzen machen deutlich, warum alle Fahr- 
zeugkLassen mit so üppiger Federung ausgestattet wurden. Das 




Udo Hoffmann 


"kltit 




Stärker, großer, lauter... und bei SODA folgt als 
nächstes Attribut leider »ungenauer«. Eine derar- 
tig sensible Steuerung habe ich selten erlebt. 
Wenn man mit mehr PS, als der gesunde Men- 
schenverstand gutheißen kann, über Stock und 
Stein bröselt, mag das ja sehr realistisch sein. Mir 
kam es aber vor allem zu Beginn der Testphase so 
vor, als wäre die gesamte Rennstrecke mit 
Schmierseife ausgelegt. Hinzu kommen extrem 
schnelle Computerfahrer. 
SODA ist etwas für die ganz harten Fahrer, die sich 
bei Formel 1 oder NASCAR unterfordert fühlen und 
nach der ultimativen Herausforderung suchen. Auf 
exzellente Grafik müssen diese Offroad-Burschen 


sches 
Fahrver- 
halten 

'+' Aufwen- 
diger 

Streckene- 
ditor 

"Diabo- 
lisch 


verzichten. Die Verschönerung durc 
on Karte ist unerheblich und selbst a 
tium 166 noch so ruckellastig, daß i 
weiter über den Siegeszug von 3Dfx 


i die Rendiii- 
jf einem Pen- 
:h mich nicht 
wundere. 


schwer 

- Detailar- 
me Grafik 

** 



PC PLAYER 2/98 



größte Problem Liegt aber in der KontroUe des Kraft-Potentials. 
Es sei Ihnen ans Herz gelegt, geradezu Beginn das Gaspedal wie 
ein rohes Ei zu behandeln, da es Ihnen sonst schwerfallen wird, 
den Wagen überhaupt auf der Strecke zu halten. Wer das erste 
Mal unfallfrei eine Runde absoLviert hat, hat schon etwas gelei- 
stet. Im Rennen selber treten zwar nur höchstens fünf Konkur- 
renten an, diese aber haben es in sich und schenken Ihnen selbst 
auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe nichts. 
Ihre Rennaussichten ein wenig verbessern können Sie mittels des 
üblichen Bastelkurses in der Box. Ganz wichtig bei Offroadern ist 
da die Aufhängung. Für Kurse mit Sprüngen und großen Höhenun- 
terschieden sollten sie relativ harte Sprungfedern und Stoßdämp- 
fer einbauen und den Radsturz groß halten, da sonst die Karosse- 
rie auf dem Boden aufschlagt. Ein zu hartes Set-Up allerdings ver- 
mindert die Traktion. Außerdem ist es möglich, die SchaLtwege, den 
Lenkrad ein seh lag und als absolutes Novum die Motorleistung zu 
verändernde größer die Leistung, desto empfindsamer reagiert Ihr 
Gefährt, bis es schließlich geradezu unkontrollierbar geworden ist. 
Nur auf relativ flachen Strecken mit langen Geraden wird ungeniert 
frisiert, ansonsten sollten Sie die PS-ZahL reduzieren. 
Letztendlich haben all ihre Tuning-Bemühungen das Ziel, dem 
Wagen zu größtmöglicher Traktion zu verhelfen. Eine große Hilfe 
ist dabei der Gravitationskraftmesser, eine kleine ZahL links im Cock- 
pit. Ein hoher Wert (über 1) steht für gute Bodenhaftung, sinkt diese 
Zahl deutlich unter Eins, solLten sie ihr Fahrzeug modifizieren oder 
ganz einfach die Geschwindigkeit in Kurven reduzieren. 
SODA ist übrigens eines der wenigen Programme, die nur mit 
einer Rendition-3D-Karte beschleunigt werden können. Die Gra- 
fikqualität erhöht sich allerdings nur minimal. (uh) 




Hersteller: Papyrus/Sierra 

Testversion; Iniportversion 1.0 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch (Deutsch geplant) 

Hulti-Player: 1-6 (Modem, Netzwerk) 

Ca.-Preis: 60 Mark 



3D-Karten: Rendition 
Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/200, 32 MByte RAM, 
Rendition-Karte 



r~ 



PCT/TTT 



Grafik: 40 
Einstieg: 40 

Steuerung: M Uli 




Sound; 50 Hill 
Komplexität: GO llllll 
Multi-Playen 70 »Hill 

mumm 



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Rennspiel für Einsteiaer 



World Wide Rally 



Die Hände 

dicht am 

Lenkrad, den 




Die WeLt wartet ja bekanntlich auf nichts mehr als auf ein 
weiteres Rallye-Spiel Bei »World Wide Rally« können Sie sich 
auf 15 verschiedenen Rennstrecken austoben. Wählen Sie aus acht 
handelsüblichen Fahrzeugen Ihren Favoriten, entscheiden Sie zwi- 
schen Bereifungen, BremsbeLägen oder Motoren, und treten Sie 
gegen bis zu drei grimmige Computerfahrer an. Zur Steuerung 
Ihres Vehikels wird auf Joysticks oder ähnliche Hilfsmittel ver- 
zichtet^ die Tastatur muß reichen. Im Weltmeisterschafts modus 
dürfen Sie alle Strecken durchfahren, bis Sie schließlich das 
begehrte Ziel erreichen: König der schlechtesten Simulation seit 
Erfindung des Verbrennungsmotors zu sein. (uh) 



Udo Hoffmann 


• 




Der seltsame Akzent des ständig hoch-erregten 
Sprechers brachte mich auf eine faszinierende 
Theorie: Einige illegale Einwanderer aus der Drit- 
ten Welt wurden mit der Programmierung beauf- 
tragt. Das gestaltete sich als unerwartet schwie- 
rig, da diese aus ihrer Heimat nur Seifenkisten- 
rennen kennen. Auch bei diesen muß man niemals 
bremsen, eckt häufig an die Streckenbegrenzun- 
gen an, ohne daß dies dem Fahrvergnügen Abbruch 
tun würde, und vollzieht mit seinem Fahrzeug lusti- 
ge Purzelbäume gegen Ende des Rennens. Alle 
Mankos aufzuzählen würde in eine Sisyphusarbeit 
ausarten. Decken wiralso den Mantel des Schwei- 
gens über ungenügende Steuerung, lachhafte Geg- 
nerintelligenz und die zweifelhafte Grafik. 
V 


^^T^fflHi 


lation 

'"' Keiner- 
lei Fahr- 




- Übelste I 
Murks- 
Grafik 









Hersteller: 
Testversion: 

Betriebssysten 
Sprache: 
Multi-PLayer: 
Ca.-Preis: 



CDV 
Verkaufsversion 1,0 

MS-DOS, Windows 95 

Englisch 

W (per Netzwerk) 

50 Mark 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

486 DX4/10Ü, 8 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/133, 16 MByte RAM 



PC" 



TP 



Grafik: 10 . 
Einstieg: 50 
Steuerung: 10 



Spielspaß: 







Sound: 20 

Komplexität: 20 

Multi-Player; 20 



Rennspiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

pod: Back to Hell - 




Ubi-Softs »pod« ist ein kurzweiliges Actionspiel, 
bei dem Sie in ein aufregendes Zukunftsrennen 
katapultiert werden. Das Zusatzpack »Back to Hell« läuft nur in 
Verbindung mit dem pod-Hauptprogramm. Es bietet 16 Strecken 
und acht Autos, die schon im Internet zum Download freigege- 
ben waren. Auf Seite 201 in dieser PC Player gibt es nähere Infor- 
mationen zum pod-Intemetservice. 

Doch die Zusatz-CD enthält auch bislang unveröffentlichtes Mate- 
rial. Bemerkenswert sind komplett neue Gefährte, die wie Fle- 
dermäuse, Hexen oder 
Piratenschiffe aussehen. 
Auch die beiden unver- 
brauchten Kurse »Hell- 
way« und »Night« reizen 
zum Spielen. Bei der 
ersten Strecke balancie- 
ren Sie über Lavaseen, 
manövrieren zwischen 
Gräbern hindurch und 
fahren durch düstere 
Höhlen. Night laßt Sie 
hingegen die aus dem Orginal bekannte Strecke »Alderon« bei 
Nacht genießen - neue Licht- und Lasereffekte inklusive. 
Zusätzlich bietet Backto Hell allerlei Patches. So dürfen sich nun 
auch Besitzer von Voodoo Rush- und ATI3D-«arten an SD- 
Beschleunigung erfreuen. Zur Abrundung gibt es ein pod-Desk- 
top-Theme für Windows 95 obendrauf. (ps) 




Hit unserem Piratenschiff heizen wir durch 
die brillante Strecke Hellway. 



Philipp Schneider 


1 *••• 




Mit dem preiswerten Zusatzpack Back to Hell zeigt 
Uhi Soft nicht nur Kundenfreundlichkeit, sondern 
spendiert auch einige recht witzige Gefährte. 
Besonders die Fledermaus oder das Piratenschiff 
wissen zu begeistern. 

Pod-Spieler mit Internet-Anschluß haben zwar 
nicht ganz so viel von diesem Add-on. Wer aber 
noch nicht hemmungslos downgeloadet hat, soll- 
te unbedingt einen Blick riskieren. 


frische 
Autos 

"Wenig 

neue 

Strecken 



Hersteiler: 
Testversion: 



Sprache: 

Multi-PLayer: 

Ca.-Preis: 



UM Soft 
Verkaufsversion 1.0 

Windows 95 
Deutsch 

1-8 (Internet, Netzwerk) 
30 Mark 



30-Karten:3Dfx,Direct3D 
Hardware, minimum: 

Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/lSfiHHX, 32MByte RAM, 
3Dfx-Karte 



perrvTrrr 

Grafik: SO llllllll Sound: 60 

Einstieg: 70 Komplexität: 50 

Steuerung: 70 lllllll Multi-Player: TO 




PC PLAYER 2/98 



Actionspiel für Einsteiger 

The Skul 

Im ersten der beiden Spiele, die sich auf der CD »The Skul & The 
Suit« befinden, fliegen Sie in krümeligerer VGA-Grafik mit dem 
ganz doli starken Superhelden »The Skul« auf Verbrecherjagd. In 
typischer »1942«-Manier rast Ihr drollig verkleidetes Bildschirm- 
ego über Häuserdächer, jedem der dort positionierten Wider- 
sacher eine ordentliche Ladung PLasma vor die Nase ballernd. 
Bunte Ballons peppen dabei seine Kampfeskraft auf, pLanlos her- 
umstehende Sendemasten und andere Hindernisse reduzieren 
selbige wieder. Hat Ihr mutiger Held durch geschicktes Herum- 
geflattere das Ende eines LeveLs erreicht, geht es in der näch- 
sten Etappe wei- 
ter, die erstaun- 
li ch erweis e 
genauso aus- 
sieht wie die 
vorherige, (vs) 



Ein Design ver- 
wendet Green 
Pepper für zehn 
verschiedene 

Level. 




Volker Schütz 


• 


-■ Peinli- 
che VGA- 
Grafik 

- Altes 
Spiel- 


Zuerst vermutete ich, der bunte Flattermann auf 
dem Bildschirm solle die Installationszeit von The 
Skul überbrücken. Seit der traumatischen Ent- 
deckung, daß ich mich schon mitten im Spiel 
befand, habe ich nur noch einen Wunsch: irgend- 
wann in Zukunft wieder durchschlafen zu können, 
ohne daß mir alberne Superhelden durchs Unter- 
bewußtsein flattern. Den häßlichen VGA-Flieger, 
die unübersichtlichen Level und die nur spärlich 
eingesetzten Gegner als Alptraum zu bezeichnen, 
untertreibt den Sachverhalt ähnlich wie die Aus- 


sage, Atiila der Hunne sei ein »kle 
gewesen. Nur ein Lob kann ich The 
chen: »Es gibt schlechtere Bilclscl 


ner Rabauke« 
Skul ausspre- 

rmschoner«. 


Qjgjj*5 



Actionspiel für Einsteiger 



Hersteller: 
Testversion: 



Green Pepper 
Verkaufsversion 1.0 



Betriebssystem: MS-DOS & Windows 95 

Sprache: Englisch 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 20 Mark (mit The Suit) 



3 D-Karten: - 
Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/133, 16 MByte RAM 



Grafik; 10 Sound: 10 

Einstieg: SO Komplexität: 10 

Steuerung: 60 Multi-Player: — 




The Suit 



Beim zweiten Spiel »The Suit« handelt es sich um ein vage 
an »Virtua Cop« erinnerndes Shoot-em-up. Mit dem Maus- 
zeiger schießen Sie auf pixelige Gegner, die hinter Mülltonnen 
hervorspringen, aus Fenstern gaffen, sich in Türrahmen verber- 
gen oder ganz einfach auf der Straße herumlungern. Im Laufe 
der Zeit erhalten Sie immer stärkere Waffen (Schnellfeuerge- 
wehre, Laserpistolen, 
beseitung helfen soL- 
len. Bemerkenswert 
ist in jedem Fall, daß 
die komplette Grafik 
von The Suit aus 
simplen Bitmaps 
besteht, die Sie im 
Installationsver- 
zeichnis finden und 
somit beliebig verän- 
dern können. Wer 
also schon immer mal 
auf den streitsüchti- 
gen Nachbarn oder 
die ungeliebte Schwiegermutter schießen wollte, kommt hier mit 
einem beliebigen Bildbearbeitungsprogramm auf seine Kosten. 
Neben den beiden Spielen finden Sie auf der »The SkuL & The 
Suit« CD übrigens zwei digitale Comics und zwölf Audiotracks. 
(vs) 



Granatwerfer), die bei der Widerlings- 



. - - 

Bei The Suit handelt es sich um ein Virtua 
Cop für (geistig) Arme. 



r Volker Schütz 


• 


+ Grafiken 
veränder- 
bar 

~: Nur ein 


Das Spielprinzip ist gleichermaßen alt und 
schlecht. Einzig und allein die Tatsache, daß ich 
nach Belieben an den Grafiken herumbasteln Kann, 
sorgt für bescheidene Freude. Diese Besonderheit 
beruht allerdings weniger auf dem Einfallsreich- 
tum der Programmierer, als auf deren lässiger 


den Verdacht, daß es als Fingerübung einer Grup- 
pe Informatikstudenten im ersten Semester ent- 
standen ist. 


- Häßliche 
Gegner 



f 


\ 


Hersteller: Green Pepper 

Testversion: Verkaufsversion 1.0 

Betriebssystem: MS-DOS & Windows 95 

Sprache: Englisch 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 20 Mark (mit The Skul) 


3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/133, 16 MByte RAM 


f PC^HTfT 




Grafik: 10 Sound: 10 

Einstieg: GO Komplexität: 10 
Steuerung: 40 Multi-Player: — 





PC PLAYER 2/98 



Sportspiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

NHL Open 

Grob wie Mettwurst: Wenn Midways Prügelknaben zum 
Eishockey-Showdown auflaufen, bleiben die Simula- 
tionsansprüche brav in der Kabine zurück. 



Während im Fußballsport bereits übertriebener Jubel mit 
einer gelben Karte geahndet wird, geht es beim Eishockey 
erheblich herzhafter zu. Zwei einander ungrüne Akteure liefern 
sich schon mal einen angeregten Austausch fliegender Fäuste. 
Der Schiedsrichter schaut dem Aggressionsabbau ein Weilchen 
gelassen zu und Läßt die Herren dann ein paar Minuten auf der 
Strafbank Platz nehmen. Nun soll es gar Zuschauergruppen 
geben, die in diesen Raufereien den eigentlichen Höhepunkt des 
Spiels sehen. Ein paar Designer von Midway gehören auf jeden 
FaLLzur Action-Fraktion: Nach der knalligen BasketbalL-ßaLgerei 
von »NBA Hangtime« gehen die Sportrowdies aufs offene Eis. Bei 
»NHL Open Ice« prügeln sich lediglich zwei Feldspieler pro Team 
um Scheibenvorherrschaft und Schießbudenhoheit. 
Sensible Strategien und komplizierte Kombinationen ä la »NHL 
98« sind Midway suspekt. Kein Wunder, schließlich designte man 
Open Ice primär für den Spielhaäeneinsatz, wo die Zielgruppe 
weder ausreichend 
Zeit noch KleingeLd 
hat um sich in kom- 
pLexe Materie einzu- 
arbeiten. Je ein Feu- 
erknopf aktiviert 
Paß, Schuß und 
Turbo-Sprint. Befin- 
gern Sie zwei Knöpfe 
gleichzeitig, um den 
Gegner mit einem 
saftigen Check vor- 




Mehr Platz auf dem Eis: Hier laufen v. 
käsehoch-Spielern auf. 



f Heinrich Lenhardt 


•••• 


'+■ Spritzi- ^ 
ge Eis 
Action 

'+■ Leicht 
lern bare 


Torerfolge bei NHL 98 gestalten sich für Sie noch 
mühsamer als die Programmierung eines Videore- 
corders? Dann sind Sie eher der Action-Typ, für den 
Midway ebenso einfache, wie gut spielbare Soft- 
ware in der Sporttasche hat. Die Macher von NBA 
Hangtime verlegten ihre respektlose Rüpelsport- 
Interpretation aufs Eis. Und siehe da, trotz offen- 
sichtlich kruder Technik (niedrige Grafikauflösung, 
2D-Spielfeld) und gnadenlos vereinfachtem Spiela- 
blauf beschert Open Ice gar nicht wenig Spaß. Das 
enorm torreiche Dresch- und Drängel-Hockey ist ein 
prima Pausenfüller. Für höhere Langzeit-Motivati- 
onsschübe empfehle ich aber definitiv einen tie- 
ferschürfenden Titel. 
Beachtlich: Schon zu zweit steigt die Stimmung, 


Steuerung 

- Ange- 
staubte 
Grafik 


wenn man sich in einem Team gege 
ter verbündet. Eishockey-interessiert 
fans sollten Midways Eis-Radau eine 


n den Compu- 
Action-Sport- 

hance geben. 


|»^ff 




Da brennt die Hütte: Nach jedem Tor wird ein Paßbild des erfolgreichen 
Schützen eingeblendet. 

übergehend auszuknocken. Den Schiedsrichter haben die Spie- 
ler wohL schon vor Anpfiff an die Heizungsrohre in der Umklei- 
dekabine gekettet -alles ist erlaubt. 

Die Eisarena bietet keine 3D-Schwenks, sondern präsentiert sich 
bei Seitenansicht mit großen SpieLfiguren. Entsprechend eng und 
torreich geht es zu. Einfache Direktschüsse gehen oft hinein, ver- 
wirrende Slalom-Schwenks und kluge Querpässe erhöhen die Tref- 
ferchancen. Auch der computergesteuerte Teamkamerad steht 
halbwegs unterihrer Fuchtel: Durch Feuerknopfdruck können Sie 
ihn zu Paß oder Schuß zwingen. 

Mit jeder gelungenen Aktion vom Check bis zum Tor wächst die 
»Hot«-Balkenanzeige eines Spielers an. Wer als erster die Hit- 
zewa llungs-Skala sprengt, bekommt unlimitierte Turbo-Power 
nebst Scharfschützen-Bonus verpaßt. Mit einem effektvoll flam- 
menden Puck läßt sich der Goalie leichter überwinden. 
Bei aller Gaudi bietet Open Ice realistische NHL-Teams und deren 
Topstars als Spielfiguren, leider nur auf dem Stand der Saison 
96/97. Es gibt keinen Ligamodus, aber massig High-Score-Listen. 
Wenn Sie Ihre Initialen eingeben, merkt sich das Programm Ihre 
Leistungen. Netter Service: einstellbarer Schwierigkeitsgrad und 
im Handbuch verratene Modifizierungs-Codes. (hl) 



Hersteller: Midway 

Testversion: Verkaufsversion 1.0 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch {dt. Handbuch) 

Multi-Player: 1-4 (an einem PC) 

Ca.-Preis: 80 Mark 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 
Pentium/75, 8 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/133, 16 MByte RAM 



perr.TT 



"^ 



Grafik: 40 

Einstieg: SO 
Steuerung: 70 




Sound: 70 tllllll 

Komplexität: 40 IUI 
Multi-Player: SO aillllii 



PC PLAYER 2/98 



Sportspiel für Einsteiget- 



Winter Race 3D 



Kein Jodler und kein Oagertee, schmeckt so der vir- 
tuelle Schnee? Abfahrtsmittel gibt es viel: Snow- 
board, Ski und Snowmobil. 

Die Skistöcke des Vordermanns zwischen den Rippen, das 
Plärren der zänkischen Tagespaß-Sippeim Trommelfell; Wer 
während der Hochsaison an einer belebten Skilift-Station Schlan- 
ge steht, muß schon mit Messner'schen SurvivaL-Trieben ausge- 
stattet sein. Da bestaunt man das alpine Treiben doch Lieber von 
der heimeligen Wohnstube aus, wo das Feuerchen im Kamin kni- 
stert und der treue Hund einem selig grunzend zu Füßen Liegt. 
Das Interesse am Talabwärts-Gerutsche auf Schneebelag wird in 
olympischen Jahren gesteigert; nur noch wenige Salzstangen- 
Einkaufswochen verbleiben bis zur Eröffnung der Spiele in Naga- 
no. Saisonal inspiriert spendet die Software-Branche manche 
winterliche Gabe. Noch bevor Dynamix mit seiner Ski-Simulation 
aus der »Front Page 5ports«-Sen'e das Starthäuschen erreicht, 
hat Mini-Publisher Pantera Entertainment seine Brettl gewachst. 
»Winter Race 3D« ist über U5-Importhändler erhältlich. 
Gleich drei Hilfsmittel stehen zur Wahl, um zügig das Ziel zu errei- 
chen. Auf Skiern, Snowboard oder Schneemobil rauschen Sie bei 
Ego-BLickwinkel über die Hänge. Dank SD- 
Kartensupport geht es recht rasant zur Sache, 
aber Sie können leider keine »Außenansicht« 
auf die eigene Spielfigur wähLen. Die Steue- 
rung ist bei aLLen drei Varianten quasi iden- 
tisch: links rum, rechts rum, mehr Speed, 
bremsen. Snowboarder führen während eines 
Sprungs Kunststückchen aus, um Bonuszeit 
zu ergattern. Im Kursmenü wählen Sie zwi- 
schen fünf verschiedenen Strecken. Je nach 



!.i» iTTTTi 


tWtitXrjUt* fmttim 




IBlMHWBWWriH 




^F-| * 4- 



Start frei 
für das 5no- 
wboard- 
Feld. Im 
oberen 
Streckenab- 
schnitt dro- 
hen Kopf- 
schmerzen 
durch 

Nadelbaum- 
KoLlisionen. 



Variante erwarten Sie eine geradlinige Abfahrt, Riesenslalom- 
tore oder überdachte Tunneltouren. Die simplen Rennen gera- 
ten leicht zum Selbstzweck: Es gibt keine Turniermodi oder son- 
stige Motivierer; Sie müssen schon Befriedigung daraus schöp- 
fen, die eigene Bestzeit zu unterbieten. 
ZiemLich Bananen-mäßig wirken Gaga-Features wie Nachtrennen 
- mit dunklem Horizont macht das Eiskratzen auch nicht mehr 
Spaß. GLeich drei Hilfsmittel stehen zur Wahl, um zügig das Beim 
3D-Kartensupport gibt es feine Unterschiede: Gefilterte Textu- 
^^^^^^^^^^^^^^^^ ren und Nebeleffekte schafft nicht 
H jede Hardware; unsere Empfehlung 
lautet daher 3Dfx. (hl) 



Heinrich Lenhardt 


*• 


'+■ Rasante^ 


Stell' Dir vor, der Berg ruft - aber keiner geht hin. 
Was abzockende Alpen-Hoteliers, grimmige Lift- 
Hilfswärter und rüpelige Pistenrowdies nicht ver- 
mögen, schafft diese Schneeflocken-Schnarch- 
nummer: die Pflugbogen-Lust gründlich abzutau- 
en. Zwar saust man mit einer 3D-Karte an Bord 
nicht unflott den Hang runter. Der Hang zum Wei- 
terwedeln wird jedoch rasch ein Opfer totaler 
Spielspaß-Erosion. 

Primitive Steuerung, lausige Präsentation und 
mangelnde Abwechslung bescheren Winter Race 
3D ein eisiges Grab. Das Teil ist zudem schlam- 
pig programmiert; nach manchem Sturz hängt man 
in unsichtbaren Polygon-Sackgassen fest. 


3D-Ab- 
fahrten 

'- Wenig 
Abwechs- 
lung 

/ -> Primiti- 
ve Steue- 


Auch wenn Wintersport-Spiele auf 
weiße Weihnachten, kann ich d 
mierten Idiotenhügel nicht empfeh 
re ich alpine Gelüste lieber beim se 
Accolade-Oldie Winter Challenge 


Cs rarsind wie 
esen program- 
en. Da reagie- 
chs Jahrealten 
b. 


rung 

'- 1 Kein 
Turnier- 
modus 




Zwei Stutil. -Strecken zwingen 
die Teilnehmer zu mehr oder 
weniger kunstvollen Verren- 
kungen. 



Der kühne SnowmobiL-Sprung nach dem Bonuszeit- 
Ring ist in diesem Fall eines Nachtmenschen Ding. 



Hersteller: Pantera Enter.E'irren: 

Testversion: US-Release 1.0 

Betriebssystem: Window % 

Sprache: Englisch 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 100 Mark 



JD-Karten: Direct 3D 
Hardware, mitrimum: 

Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/166, 32 MByte RAM, 3Dfx-Karte 



f~ 



PC 



nt 



Grafik: 40 
Einstieg: 70 
Steuerung: 30 I 



Spielspaß: 



# 



THT 

Sound: 20 

Komplexität: 20 
Hulti-Player: — 

■■■■■■ 



PC PLAYER 2/98 



Strategiespiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

Final Liberation 

Warhammer Epic 40.000 



Auf dem Marsch vom Table-Top 
zum Desktop hat das knallige 
»Warhammer«-Strategiespiel 
kaum etwas von seinem Charme 
eingebüßt. Dies ist größten- 
teils den vielen quietsch bunten 
Einheiten zu verdanken, die 
zwar allesamt süß ausschauen, 
mit denen aber nicht gut Kir- 
schen essen ist. 



Nach »Warhammer: Shadow of 
the Hörnet Rat« Legt SSI mit »Final Liberation« die zweite 
digitale Umsetzung des von Games Workshop ecsonnenen War- 
hammar-Universums vor. In Kürze wird das Thema mit dem Echt- 
zeit-Strategiespiel »Warhammer: Dark Omen« gar ein drittes Mal 
aufgegriffen. 

Final Liberation versetzt Sie in das 41. Jahrtausend. Auf dem rui- 
nenübersäten Planeten Volistad stemmen sich menschliche Kolo- 
nisten der Invasion einer barbarischen Orkhorde entgegen. Zu 
Beginn entscheiden Sie sich für eine der beiden Parteien. Außer- 
dem wählt man entweder die einzige Kampagne oder eines der 
über 30 Solo-Szenarien. In der Kampagne bekommen Sie - ähn- 
lich wie bei dem Strategiespiel »FaLLen Haven« - zwischen den 
einzelnen Einsätzen eine anklickbare Landkarte zu Gesicht. Auf 
der wählen Sie das nächste vom Feind besetztes Einsatzgebiet 
selber aus. Da der Gegner auch Ihr Gebiet überfällt, kann sich 
die Kampagne theoretisch 
ewig hinziehen. Für jede 
eroberte Länderei gewinnen 
Ihre Mannen Kampferfah- 
rung und Sie seLber pro 
Runde eine gewisse Menge 
an Bargeld. Letzeres dient 
der Reparatur, Aufrüstung 
und Neurekrutierung von 
Einheiten. 

Selbst die zweite 
Zoom stufe bie- 
tet nur einen 
relativ geringen 
Kartenausschnitt 





Der schwarze Klops in 
der Bildmitte besitzt 
fünf Waffen Systeme. 

In den SoLo-Szenarien wählen Sie zu Beginn eines von vier stra- 
tegischen Grundmustern: Zur WahL stehen entweder zwei zahlen- 
mäßig ausgeglichene Armeen, ein Angreifer und ein Verteidiger, 
ein FLankenmanöver oder die Befreiung eingekesselter Einheiten. 
Danach entscheiden Sie sich für eine der 20 Landkarten und stecken 
jeder Seite eine beliebige Geldmenge ins Marschgepäck. Damit las- 
sen sich bis zu vier der knapp 40 Generäle dienstverpflichten. Jeder 
von ihnen befehligt bis zu vier frei wählbare Truppenverbände, die 
wiederum aus bis zu zehn Einzelkämpfern bestehen. Somit tum- 
meln sich auf der zoombaren Landkarte pro Seite maximal über 
100 Einheiten. Unter den rund 90 Truppentypen befinden sich 
sowohlschlichte Fußsoldaten als auch mächtige Kampfroboter und 
Flugzeuge. Deren teils frei wählbare Waffen bstückung reicht vom 
simplen Gewehr bis hin zum »strahlenden« Nuklearschlag. Nach 




[ Manfred Duy 


•••• 


EÖSS 


Imposant sind sie ja schon, die vierschrötigen Blech- 
kolosse. Deren niedliche Darstellung macht den 
eigentlichen Reiz dieses Endzeit-Spektakels aus. 
Der etwas stereotype Spielverlauf dagegen kann 
mit der Tabletop-Vorlage nicht ganz mithalten: So 
empfinde ich es schon als ziemlich unfair, wenn 
ein mickriger Knirps mit seiner Pistole über das 
halbe Schlachtfeld feuert und meinen mächtigsten 
Panzer ausschaltet. Auch sind die weitreichenden 
Geschütze so zahlreich, daß es praktisch nie zu 
einem Nahkampf kommt und sich die Gegner statt 
dessen vornehmlich Artillerieduelle liefern. Weder 


Grafik 

+ Über 80 
Truppen- 
typen 




die Bäume, noch die Gebäude bie 
Deckung und auch das Eingraben 
schützt nicht vor deren schnellen V 
Etwas lästig ist auch, daß beim Durc 
einzelnen Einheiten selbst diejenige 
gerufen werden, die über keinerlei t 
mehr verfügen. Daher bietet der ins 
Einsteiger geeignete KriegshammE 
ansprechende Optik, aber ein nur d 
ches Spielvergnügen. 

v n 


en allzu viel 
er Infanterie 
rnichtung. 

schalten der 
n wieder auf- 
ktionspunkte 
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r zwar eine 
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typer 
Spielver- 
lauf 

* Schlecht 
ausbalan- 
cierte 
Waffen- 
systeme 



'Im 







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^1 


; *ffl" 


^ : 


■•* '< -4 


■s\ 



Der Enzyklopädie entnehmen Sie präzise 
Details über jede der über 80 Truppen- 
gattungen. 




Die Bäume und Panzer- 
wracks schauen zwar 
nett aus, bieten aber 
praktisch Null Deckung. 



der Einkaufsorgie plazieren Sie Ihre Armee auf das aus der schrä- 
gen Draufsicht gezeigte Terrain. Zug um Zug bewegen Sie dann 
Ihre Jungs einzeln oder als vierköpfigen Kampfverband umher. 
Jede Einheit verfügt über ein gewisses Kontingent an Aktions- 
punkten, welches Sie im beliebigen Wechsel zwischen Schießen 
und Bewegen verprassen. In Ermangelung eines Schlachtennebels 
sind stets auch sämtliche Feindtruppen sichtbar. Allzu weit müs- 
sen Sie sich denen aber nicht annähern, denn viele Artilleriege- 
schütze baLlern über die gesamte Landschaft. Selbst die Schuß- 
kraft und Reichweite des lausigsten Söldners ähnelt hier eher der 
einer Langstreckenrakete. (md) 




Hersteller: SSI 

Testversion: Importversion 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Englisch (Deutsch geplant] 

Hulti-Player: 1-4 (Netzwerk, Internet) 

Ca.-Preis: 100 Mark 



3u-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/120, 32 MByte RAM 




Echtzeit-Strateqie für Profis 



Z Expansion Set 



t- 



rif.j) 



*5 



eigt den Beschädigungsgrad der 



Nach anderthalbjähri- 
ger Wartezeit erwei- 
tern die Bitmap Brothers ihr 
Echtzeit-Strategiespiel »Z« 
um eine Daten-CD. Diese ist 
nur zusammen mit dem 
Hauptprogramm Lauffähig 
und bietet insgesamt 15 
Soloszenarien, 25 Mehrspie- 
ler-Karten sowie einen Kar- 
teneditor. Das Optionsmenü 
und die Steuerung wurden 
um etliche sinnvolle Fein- 
heiten bereichert, die auch 
den Original-Szenarien 
zugute kommen: So erLaubt 
etwa ein Gebäudemenü die 
direkte Konstruktion von 
Truppen und Geschützen. 
Die Produktionsgeschwin- 
digkeit läßt sich regulieren, 

das Bild auf die aktive Einheit zentrieren und jedes Mehrspiel- 
erreich neuerdings auch von Allianzen regieren. (md) 




Der Editor läuft nur unter Win 95 und dient 
einzig der Erstellung von Mehrspielerkarten. 



Manfred Duy 



••• 



Diese brauchbare Zusatz-CD kommt circa ein Jahr 
zu spät. Mittlerweile beherrschen Echtzeit-Strate- 
giespiele vom Kaliber eines Age of Empires die 
Szene. Verglichen mit der neuen Konkurrenz 
schaut Z nicht nur äußerlich ganz schön alt aus. 
So fehlen immer noch Standard-Features wie ein 
Wegpunktesystem oder variable Spielziele. Zudem 
kommt es auch. in den neuen Szenarien mehr auf 
Geschwindigkeit als auf strategisches Können an. 
Sekundenbruchteile entscheiden da über das Wohl 
und Wehe einer gesamten Mission. Glücksritter 
und Hektiker wird dies vielleicht freuen, Strate- 
gen dagegen wenden sich dagegen lieber ab und 
zeitgemäßeren Werken wie Total Annihilation zu. 



serte 

Bedienba 

keit 



- Deutlich 
vom Rad 
der Zeit 
überrollt 



Hersteller: 
Testversion: 

Betriebssystem: 
Sprache: 
Hulti-Player: 
Ca.-Preis: 



Bitmap Brothers 
Beta vom Dezember '97 
HS-DOS, Windows 95 
Deutsch 

1-4 (Modem, Netzwerk) 
30 Mark 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

486DX/33, 8 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/75, 16 MByte RAM 



r~ 



pcrr-rrr 




Sound: GO 

Komplexität: 50 

Multi-Player: 60 

llllllllll 




Wirtschaftssimulation für Profis 



Das 3. Millennium 



Trotz penetranter Eigenwerbung 
genießen allenfalls Peanutsbanker 
und Kinderschänder einen noch 
schlechteren Ruf als die Politiker. In die- 
ser realitätsnahen Politsimulation von Cryo zeigt sich 
allerdings, daß man es als Staatenlenker auch nicht 
gerade leicht hat. 

Merit 5tudios versuchte bereits 1993 mit »Shadow Presi- 
dent«, die Komplexität der politischen Gesetlschafts- 
steuerung möglichst naturge- 
treu wiederzugeben. Auch bei 
»Das 3. Millennium« mimen 
Sie einen Präsidenten, der 
einen von fünf zur Wahl ste- 
henden Länderverbunden 
regiert, Zwischen den Jahren 
2000 und 2500 kämpfen Sie 
durch zumeist pekunäre Ent- 
scheidungen in den Bereichen 
Wirtschaft, Soziales, For- 
schung, Militär, Kommunalwe- 
sen und Gesetzgebung um die Wählergunst. Wenn dies gelingt, 
treten Sie in anderen Ländern ebenfalLs zum Urnengang an und 
steigen die Karriere leiter bis zum globalen Regierungschef auf. 
Anderenfalls droht bei einer der alle zehn Jahre stattfindenden 
WahlschLachten die Mutter aLler Niederlagen. 
Das Geschehen läuft zwar in Echtzeit ab, die einzelnen Tage ver- 
gehen jedoch so langsam, daß Sie durchaus per Mausklick ganze 
Monate überspringen dürfen, ohne aLlzuvieL zu versäumen. Die 
finanziellen Grundentscheidungen etwa über die Hohe der Löhne, 
Preise, Steuern, Militärausgaben, Forschungetats oder kommu- 




tä ttmmkyjjBg±___ ysmm ^^mr^\ 




Videos von insgesamt 40minütiger Länge berich- 
ten über internationale Ereignisse. 



naLen Fördermittel zeigen nur sehr langfristige Aus- 
wirkungen und werden über anklickbare Bilanzen 
getroffen. In der Nahansicht der vier Zoomstufen ver- 
wandelt sich die Weltkarteinein isometrisches Gelän- 
de, welches Sie mit über 100 Gebäudetypen wie etwa 
Fabriken oder Rohstoffminen bestücken. Diese steigern das Wohl- 
befinden der Bevölkerung, die Warenproduktion sowie hoffent- 
lich auch die Außenhandelsbilanz. Die Gewinne benötigen Sie 
wiederum, um die Wünsche ständig nörgelnder Interessengrup- 
pen sowie die Forschung zu finanzieren und dadurch die Wähler- 
gunst zu erringen. ( m( j) 



T Manfred Duy 


•• 


'+■ Reali- ^1 
tätsnahe 
Poiitsimu- 1 


Wie in der realen Politik klafft auch hier ein tiefer 
Krater zwischen hehrer Theorie und schnöder Praxis. 
So hätte die hochkomplexe Thematik ein weitaus 
ausführlicheres Handbuch erfordert. Statt auf den 
Spielverlauf einzugehen, begnügt man sich dort 
sowie in der Online-Hilfe mit Dampfpiaudereien 
wie »Um hier schnell fortzuschreiten, müssen Sie 
Ihren Synthesesinn gebrauchen«. Den besitze ich 
offensichtlich nicht, denn sonst hätte ich mir keine 
Machete gewünscht, um eine Schneise in das 
undurchdringliche Menügestrüpp zu schlagen. 
Auch wäre mir dann vielleicht klar geworden, 
warum ich die Wahlen einzig durch unerfüllbare 
Versprechungen über Steuersenkungen gewinne. 
Dies entspricht zwar der Realität, bleibt aber abge- j 




- Ober- 
flächliches 
Handbuch 

'■' Verqua- 
ste Menü- 
struktur 

'"' Unlogi- 


sehen von der an Tom Waits erinne 
kulisse der einzige Ulk in einem 
Strecken freudlosen Spiels. 


nden Sound- 
über weite 






Hersteller: 


Cryo 


Testversion: 


Beta vom November '97 


Betriebssystem 


■ Windows 95 


Sprache: 


Deutsch 


Multi-Playen 




Ca.-Preis: 


100 Hark 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/166, 32 MByte RAM 



I^H perr.Trr 

Grafik: 50 Sound: 70 

Einstieg: 10 Komplexität: 90 lim 

Steuerung: 30 Multi-Player: — 




PC PLAYER 2/98 



Actionspiel für Fortgeschrittene 



Shadow Master 



Heiße Lasersalven und coole Aliens bedro- 
hen nicht nur die per pedes anreisenden Hel- 
den klassischer 3D-Shooter. In »Shadow 
Master« demonstrieren Sie die Wirksamkeit 
eines wendigen Kampfgefährts beim Mon- 
ster-Zerkleinern. 

Psygnosis ist bestens bekannt für mehr oder weni- 
ger Spielkonsolen-Umsetzungen wie »Over- 
board« (fein) oder »Speedster« (weniger fein). Nun 
veröffentlicht die Firma einen 3D-Shooter mit dem 
klangvollen Namen »Shadow Master« für den PC. In 
diesem flitzen Sie mit einem bizarren Gefährt über 
diverse Planetenoberflächen eines nicht minder 
bizarren 3D-Universums und zerbröseln außerirdi- 
sche Widersacher. Eine mysteriöser Macht verwan- 
delte nämlich harmlose Knuddel-ALiens und kugeLige 
Astro-Spinnen in willenlos mordendes Metallge- 
schmeiß. Das komplette Szenario basiert auf Ent- 
würfen von Rodney Matthews, einem relativ bekannten britischen 
Science- Fi ction- und Fantasy-Illustratoren. 
Auf insgesamt sieben verschiedenen Welten absolvieren Sie an 
Bord Ihres schicken High-Tech-Fahrzeug 16 Missionen. Dabei gilt 
es die rund 80 verschiedenen Polygongegnerin die digitale Hölle 
zu schicken. Garstige Metallpflanzen erwehren sich der Kompo- 
stierung, Techno-Spinnen belagern dreist Ihr Vehikel und schril- 
le Giger-Plagiate verteidigen Ridley Scotts Erbe. 
Insgesamt erweist sich die von unbekannter Hand modifizierte 
Flora und Fauna als äußerst aufmüpfig und widerspenstig. Aus 
eben diesem Grund transportieren Sie bis zu acht unterschiedli- 
chen Waffen, die überdies noch aufgerüstet werden dürfen. 




•• 



Shadow Masterbietet Frust pur: Mein ulkiges Fahr- 
zeug bleibt immer wieder an unsichtbaren Hin- 
dernissen hängen, was gerade bei der hohen Geg- 
ner-dichte gewaltig nervt. Die festgelegte Steue- 
rung und die nur bescheidene Speicherfunktion 
zeugen von einer lieblosen Konsolenumsetzung 
und nutzen nicht ansatzweise die Starken des PCs. 
Bitmapgrafiken, die sich in das ansonsten schicke 
3 D- Ambiente einschmuggeln, lassen mich eben- 
falls nicht jauchzend aus dem Bürostuhl hüpfen. 
Außerdem sehen die herumkrauchenden Aliens so 
aus, als wäre der verantwortliche Künstler bei H.R. 
Giger in die Lehre gegangen. Da er das aber nicht 
ist, drängt sich mir der Begriff »Plagiat« auf und 
bestätigt was eigentlich schon nach wenigen 
Minuten Spielzeit feststand: Shadow Master ist 
nichts weiter als ein zusammengeklontes Sam- 
melsurium diverser Actionfilme und -spiele min- 
derer Qualität. 



Die Grafik von Shadow Master wirkt 
hübsch, die Gegner sehen nett aus. Schade, 
daß der Spielspaß nicht mithalten kann. 

Die Steuerung von Sha- 
dow Master läßt sich nicht 
frei konfigurieren. So 
wählen Sie zwar zwischen 
den einzelnen Eingabe- 
medien, selbige verfügen 
allerdings über vorgege- 
bene Einstellungen. Hin- 
derlich ist dies, wenn 
etwa das »Strafing«- 
Manöver (ausweichen) 
auf irgendwelchen Tasten 

liegen, die der NormaLsterbliche nicht mit einem Griff erreichen 
kann. Der vorhandene Mehrspielermodus erlaubt es bis zu acht 
Spielern gleichzeitig durch die fremden Welten zu fliegen. Spei- 
chern können Sie, wie bei Konsolenumsetzungen Leider übLich, 
nur am Ende eines Levels. (vs) 




Rache für Fleurop: Diese Blumenwesen schießen wie 
Pilze aus dem Boden, um dem Spieler das Leben zu 
erschweren. \ 



+ 3D- 

beschleu- 

nigt 



ser Shoo- 
ter- Eintopf 



- Häufiges 
hängen- 
bleiben 



Hersteller: Psygnosis 

Testversion: Beta vom Dezember '97 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: Deutsch 

Multi-Player: 1-8 Spieler (Netzwerk) 

Ca.-Preis: 80 Mark 



3D-Karten: 3Dfx, Permedia, Rendition 
Hardware, minimum: 
Pentium/120, 16 MByte 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/166, 32 MByte, 3D-Karte 




Sound: 60 llllli 

Komplexität: 50 
Hulti-Player: 60 llllli 



»Hill 



PC PLAYER 2/98 



Rollenspiel für Fortgeschrittene 

Battlespire 

Die »Eider Sero lls« -Serie ist für epische Breite, Bugs 
und andere Monster bekannt. Mit dem jüngsten Able- 
ger wird alles etwas übersichtlicher: »Battlespire« 
verspricht detaillierte Dungeon-Dramen bei kleinerer 
Spielwelt. 



Battlespire ist der erste Teil von ßethesdas neuer »Legend«- 
RolLenspielserie. Ihr einsamer Held tritt gegen den finste- 
ren Daedra-Lord Mehrunes Dagon an. Dieser Alliierte des schon 
aus »Eider Scrolls: Arena« bekannten Jagar Tharn fällt in letzter 
Zeit unangenehm auf, da er in dem besagten Battlespire seine 
finsteren Horden zum Kampf gegen die Menschheit ausbildet. Sie 
müssen ihn von seinem düsteren Vorhaben abbringen und met- 
zeln, zaubern und rätseln sich einen Weg durch die Festung des 
Bösen. Wie Sie sehen, zeichnet sich das neueste Bethesda-Pro- 
dukt durch eine straffere Hintergrundge- 
schichte aus, die von den mchtlinearen und 
meistens perZufaLl berechneten »Daggerfall«- 
Missionen ein wenig abweicht. 
Bevor nun das eigentliche Spiel beginnt, liegt 
das aufwendige, aber sehr unterhaltsame 
Erstellen eines Charakters vor Ihnen. Neben der 
Wahl des Geschlechts stehen sechs Rassen zur 
Verfügung, die sich durch besondere Vor- und 
Nachteile auszeichnen. Während etwa die 
geschickten Waldelfen gute Diebe abgeben. 
Liegt die Starke der intelligenten Bretoneneher 
in der Magie und die der kräftigen Redguards 
im rohen Waffenhandwerk. Die Entscheidung, 
aus welcher Region Tamriels Ihr Bildschirmego stammt, beein- 
flußt aber nicht nur seine körperlichen und geistigen Eigen- 
schaften, auch das Aussehen hängt davon ab. Danach wählen Sie 
eine vorgefertigte Charakterklasse (zum Beispiel Magier, Krieger 
oder Dieb) aus. Alternativ schnitzen sich ambitionierte Spieler 





Die Grafik ist nicht nur heillos 
veraltet, sondern auch extrem 
zähflüssig. 



aus der langen Liste der Attribu- 
te, Fertigkeiten und Zauber- 
sprüche eine individuelle Berufs- 
gruppe zusammen. Durch selbst- 
auferlegte Schwächen (etwa einer 
Überempfindlichkeit gegen 
Magie) »finanzieren« Sie die posi- 
tiven Eigenschaften (hohe Stär- 
ke, viele Zaubersprüche und so 
weiter). Die geschickte Balance 
der einzelnen Werte ist somit eine wichtige Voraussetzung für 
ein erfolgreiches Heldenleben. 

Haben Sie diese Prozedur beendet, beginnt das eigentliche Spiel. 
Prinzipiell hat sich seit den Tagen des Origin-Klassikers »Ultima 
Underworld« wenig getan: Monster tötend, Rätsel lösend und 
Gegenstände sammelnd laufen und springen Sie durch die finste- 
ren Gewölbe von Battlespire. Hier muß ein Schalter betätigt wer- 



Oie Bitmap-Gegner sind in Sachen Häßlichkeit ka 
zu überbieten. 




Neulich, bei der Charaktergenerierung: Wer hat die schönsten Äuglein' 



Seltsam, der Dremora sieht 

doch eigentlich noch ganz 

lebendig aus ... 










M 


«ffffijfo <Hgy>^lf[fc**iyxflBffHlBW> Vi 


:Hg , „,) 



Für die zahlreichen Ausrüstungsge- 
genstände gibt es eine gigantische 
Anzahl unterschiedlicher Grafiken. 




den, dort wartet ein mysteriöser 
Öffnungsmechanismus auf Repa- 
ratur und überall lauern Widersa- 
cher, die gegen einen zünftigen 
Schlag aufs Großhirn nichts ein- 
zuwenden haben. Auf Wunsch 
dürfen Sie mit den Dungeonbe- 
wohnern auch gepflegt plaudern. Per Knopfdruck aktivieren Sie 
das Dialogfenster, welches Ihr Gegenüber und eine Auswahlliste 
an mög Liehen Fragen und Antworten zeigt. Daß viele der dunklen 
Gesellen kein Interesse haben, mit Ihnen über die Börsenkurse 
Tamriels oder den neuen Sommer-Look für Ork-Krieger zu disku- 
tieren und Sie statt dessen schlichtweg attackieren, ist eine ganz 
andere Sache. Für solche Fälle haben Sie allerdings genug Waf- 



Volker Schütz 



••• 



Wild zusammengewürfelte Texturen, für die ein 
Superlativ von »pixelig« eingeführt werden müßte. 
Schlecht animierte Bitmap-Gegner, die noch nicht 
einmal über rudimentäre Intelligenz verfügen. Sol- 
che Sunden hätten eigentlich mit Daggerfall unter- 
gehen sollen. Nach einer ganzen Update-Schwem- 
me ging der Normalsterbliche davon aus, daß 
Bethesda beim nächsten Rollenspiel-Versuch 
weniger schlampig arbeiten würde. 
Pustekuchen: So ziemlich alle berühmt-berüchti- 
gen Mängel finden sich auch in Battlespire wie- 
der ein, um zusammen mit den neuen Bugs ihren 
Spaß auf Kosten des Spielers zu haben. Wenn das 
Programm eine nicht eingelegte CD erst mitten im 
Abenteuer mit einem Absturz quittiert, Gegner 
durch Wände laufen, auftauchen und gleich wie- 
der verschwinden, dann verbessert auch die 
packendste Rätseldichte den Heldenalltag nur 
geringfügig. 

Einer der positiven Aspekte ist die Charakterer- 
schaffung. Diese ist unterhaltsam, komplex und 
benutzerfreundlich zugleich. Außerdem erlauben 
etliche Gegenstände das individuelle Ausrüsten 
des Helden und übertreffen fast den Abwechs- 
lungsreichtum von Ultima Online. Battlespire bie- 
tet viele Rollenspiel-Tugenden und muntere Echt- 
zeit-Kämpfe, wird aber durch die oben aufgeführ- 
ten Mängel in die Durchschnittlichkeit gezerrt. 



+ Detail- 
lierte Cha- 



+ SVGA 
Auflösung 



'— Veralte- 
te Grafik 
Engine 



Rollenspielin »echtem« 3D: Die Battlespire- Level 
bieten sogar verschiedene Höhenstufen. 

fenmaterial im Rucksack, um dem abrupten und schmerzhaften 
Wechsel des Gesprächthemas gerecht zu werden. Äxte, Stäbe, 
Schwerter, Messer und schnuckeliges Rüstzeug finden Sie bei Ihren 
Erkundungstouren zuhauf. Auch geheimnisvolle Gegenstände, 
putzige Phiolen und poröse Pergamente gammeln in manch einer 
modrigen Kammer vor sich hin. Haben Sie es dann irgendwann 
endgültig satt, die schlappen Schergen von Lord Mehrunes Dagon 
zu vertrimmen, nehmen Sie den einen oder anderen Bekannten 
aufs Korn. Der Multiplayermodus (bis zu acht Spieler) bietet 
neben zünftigem Deathmatch-Gemetzelauch einen Team-gegen- 
Team-Modus, in dem sich Minigrüppchen bekriegen. Wenn Sie 
Bedenken haben, Sie könnten den einen oder anderen Freund 
vergraulen, bleibt immer noch der Cooperative-Modus, in dem 
Sie miteinander auf Monsterjagd gehen. (vs) 




f 






Hersteller: Bethesda 
Testversion: Iniportversion 1.2 
Betriebssystem: HS-DOS 
Sprache: Englisch 
Multi-Player: 1-8 (Netzwerk) 
Ca.-Preis: 100 Hark 


3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentium/133, 16 MByte 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/200, 32 MByte 


*•> 


r penrrrr 




Grafik: 40 
Einstieg: 30 
Steuerung: 50 


Sound: 40 

Komplexität: TO 

Multi-Player: 40 









Flipper für Einsteiger und Fortgeschrittene 

Balls of Steel 

Duke Nukem hat die dicksten Bälle: Ein Flippertisch 
mit dem robusten Action-Rowdy ist der Eyecatcher 
dieses neuen Pinbaü-Quintetts. 



Bälle aus Stahl fühlen sich bekanntlich in den Mündungen 
von Flipperautomaten besonders wohl. »Balls of Steel« bie- 
tet fünf hochauflösende Tableaus unterschiedlichster Themen. 
Während der Fantasy-Tisch »Barbarian«, der Alien-bewohnte 
»Darkside«, das Genlabor »Mutation« und der Katastrophen-FLip- 
per »Firestorm« gängige Sujets aufgreifen, zielt »Duke Nukem« 
voll auf die große Fangemeinde des titelgebenden Actionspiels. 
Kein Wunder, schließlich ist das Entwickler-Team »Pinball 
Wizards« eine Tochterfirma der 3D-Realms-Spezis von Apogee. 
Bis zu vier Flipperkünstlerdürfen sich jeweils maximalfünfKugeLn 
geben. Dievieranwählbaren Modi (Novice, Regulär, Arcade, Tour- 
-_ii i nament) unter- 




vergleichen Sie Ihre High Scores mit dem Rest der 
(Internet-) Welt. 



scheiden sich in 
erster Linie durch 
die Anzahl der 
Bälle und der 
Möglichkeit, ver- 
.orene Kugeln zu 
retten oder Ex- 
trabällezu erspie- 
len. Der Turnier- 
modus eröffnet 
ganz Ruhmsüchti- 
gen die Chance, 



f Monika Stoschek 


1 •*• 


LLL^m 


Alle Jahre wieder seufze ich die gleiche bange 
Frage in die frostige Winternacht: »Wieviele Flip- 
per braucht der Mensch?«. Im Prinzip jede Menge, 
wenn Neuerungen enthalten sind. Bei Balls of Steel 
ist lediglich das Duke-Nukem-Thema werbeträch- 
tig und der Tisch ganz witzig aufgemacht. Anson- 
sten bietet das Quintett Durchschnittskost, die in 
ähnlicher Form auf anderen Tischen schon mal 
dagewesen ist. 

Um sich vor der Entscheidung »Scrolling oder 
Standbild?« zu drücken, wurde meiner Meinung 
nach eine unglückliche Lösung gewählt. Die 
Tische nehmen nur eine Bildschirmhälfte ein und 
geraten so zur Miniaturgrafik. Im opulenteren 


Table 

+ High 
Scores im 


Internet 

-■ Aller 
welts- 


unten nach oben, was auch nich 
Ei ist. Immerhin ist die Kugelph 
OK. Wer noch keinen Flipper ha 
me des waffenstrotzenden Duke g 
sich Balls of Steel gönnen. Das 
nicht übel und der High-Score-ve 
riet ist ganz pfiffig. 
\ 


nopplahopp von 
das Gelbe vom 

/sih weitgehend 
oder vom Char- 
lockt wird, kann 

Ding spielt sich 

gleich per Inter- 


Geflipper 

■Ohne 
Scrolling 
winzige 
Tisch- 
grafik 




vollen 
Schönheit. 

einen Highscore upzuloaden und im Internet zu protzen. Wer 
aufs gute aLte Scrolling nicht verzichten möchte, darf umschal- 
ten und in vergrößerten Tischausschnitten flippern. Ohne Scrol- 
ling ist der komplette Tisch auf eine Bildschirm hälfte verkleinert 
sichtbar. 

In puncto Architektur gibt es vor allem Unterschiede bei der 
Anzahl der Schläger und Rampen. Das Fantasy-Thema wird durch 
einen feuerspeienden Drachen bestimmt, wohingegen zwei Wis- 
senschaftler und eine blubbernde grüne Suppe die Genküche bei 
Mutation charakterisieren. An allen Maschinen gibt es Video- 
Spielchen im Punktefeld oder Zielschießen auf animierte Figu- 
ren. Die diversen Herausforderungen und Intermezzi der Tische 
sind mit üppiger Sprachausgabe unterlegt. (ms) 





PC PLAYER 2/98 



Strateqiespiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 

Ostfront 




Dieses Strategiespiel von Mindscape und Nashi 
Igry hat rein gar nichts mit den Hexfeld- 
schlachten des Namensvetters »East Front« 
am Hut. Ein Vergleich mit »Earth 2140« wäre 
da schon weitaus eher angebracht. 

Während des Zweiten Weltkrieges attackieren 
Siein »Ostfront« entweder als Deutscher oder 
als Sowjet den jeweiligen 
Gegner. Pro Seite gibt es 
eine aus jeweils zwölf Mis- 
sionen bestehende Kampa- 
gne. Hier beschützen Sie 
Transporter, zerstören Ge- 
bäude oder walzen einfach 
den Gegner nieder. Im Ge- 
gensatz zu den iibLichen Echtzeit-Strategiespielen gibt es hier 
keinerlei Gebäudebau, auch auf jeglichen SchLachtennebel (Fog 
of War) wurde verzichtet. 

Den Feind erblicken Sie in etwa dann, wenn er sich bis auf eine 
Bildschirm breite an Ihre Stellungen herangepirscht hat. Haupt- 
darsteller der kriegerischen Konflikte sind insgesamt 19 Waffen- 
gattungen vom Infanteristen überschwere Haubitzen bis hin zu 
der berüchtigten Stalinorgel. Diese entsprechen sowohl ihrem 





Eine der hübschen Zwischen Sequenzen 



Manfred Duy 


• 






Bereits beim ersten Blick auf die Os 
der Gedanke, daß es doch weitaus b 
warespiele gibt. Umso größer war 
setzen angesichts der Tatsache, da 
bei um ein Vollpreisprodukt handelt 
hin eines mit Raritäts-Potential: De 
schon mal von einem neueren Echt 
spiel gehört, bei dem innerhalb der M 
gespeichert wird, das über keinerle 
verfügt und weder einen Mehrspiel 
einen Editor besitzt? 
Wenn ich Ihnen jetzt noch verrate, 
verlauf gnadenlos öde, die Steueru 
träge und die Künstliche Intelligen 
kommen Sie bestimmt ins Grübeln, 
agierende Gegner oft nur mit der Half 
pen angreift, während der Rest sein 
umsteht wie die Ölgötzen, sei hier 
vermerkt. Erheblichen Terror verb 
weniger der Feind als vielmehr di 
Präsentation, vor der sich die eben 
gen Einheiten geradezu in Luft aufl 


front kam mir 
;ssere Share- 
ann das Ein- 
es sich hier- 
Aber immer- 
er haben Sie 
eit-Strategie- 
ssionen nicht 
Gebäudebau 
rmodus noch 

aß der Spiel- 
g entsetzlich 
e lachhaft ist, 
aß der albern 
e seiner Trup- 
er Armee her- 
1 li r am Rande 
eitet sowieso 
grünstichige 
so grünstichi- 
isen. 


Sequenzen 

'- Träge 
Steuerung 

'-■ Däm- 
liche Kl 

- Komfort 

Marke 

Holzklasse 



Die LKW sind sehr schwach gepanzert und sollten nur 
für den Transport von Infanterie eingesetzt werden. 



Namen als auch ihrer Kampfkraft nach den histo- 
rischen Vorgaben. Flugzeuge und Schiffe sind 
dagegen an dieser Ostfront unbekannt. 
Der Spielverlauf selbst ist ebenso schnörkellos wie 
zur Genüge bekannt: Mittels Maus und Hotkeys ver- 
einigen Sie die vom Computer vorgegebenen Einheiten in belie- 
big große Kampfgruppen, Legen diese zwecks Wiederaufruf auf 
eine weitere Taste und attackieren den Gegner. Innerhalb vieLer 
Missionen erhalten Sie zudem einige Verstärkungstruppen. Da 
der Feind zwar stets in 
der Übermacht, dafür 
aber taktisch eher 
unterbelichtetist, dürf- 
te der Endsieg hier nur 
eine Frage von wenigen 
Tagen sein. Nach jeder 
erfolgreich beendeten 
Mission gibt es eine 
gesprochene Belobi- 
gung des Komman- 
deurs. ( mc 











i . ■•■ 


-l»*.1ul 













Vor jedem Einsatz erfolgt e 
beschreibung. 



Hersteller: Mindscape 

Testversion: Verkaufsversion 1,0 

Betriebssystem: MS-DOS, Windows 95 

Sprache: Deutsch 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 100 Mark 



30-Karten: - 
Hardware, minimum: 
486DX/66, 8 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/90, 16 MByte MM 



f PC T-THT 

Grafik; 30 lll Sound: 30 »■■ 

Einstieg: GO min Komplexität: 10 

Steuerung: 20 Multi-Player: — 




PC PLAYER 2/98 



Strateqiespiel für Fortgeschrittene und Profis 



War Wind 2 

Human Onslaught 



WF; 



i 



Mit dem farbenprächtigen Kriegswind will SSI eine 
frische Brise in das etwas überstrapazierte Genre der 
Echtzeit-Strategiespiele blasen. Im Zenit des Gesche- 
hens stehen hier nicht die sattsam bekannten Rie- 
senarmeen, sondern kleine Trupps hochqualifizierter 
Spezialisten. 

Gegen Ende 1996 überraschte die eigentlich auf historische 
Hexfeldschlachten spezialisierte Firma SSI mit dem Echt- 
zeit-Strategiespiel »War Wind«. Bereits dort setzten die Pro- 
grammierer neben der phantasievollen Hintergrundgeschichte 
vor allem auf die Spezialfähigkeiten vieler unterschiedlicher Ein- 
heiten. Genau dieselbe Marschrichtung schlägt nun das optisch 
und inhaltlich recht ähnliche »War Wind 2« ein. 
Einmal mehr steht der Fantasyplanet Yavaun unter Feuer. Dort 
bekämpfen sich immer noch vier verfeindete Parteien. Die bei- 
den außerirdischen Rassen sind bereits vom Vorgänger bekannt, 
neu hinzu gekommen sind zwei Gegner menschlichen Ursprungs. 
In den meisten Szenarien bilden jeweils zwei der Parteien eine 
Allianz. In der Praxis bedeutet dies, daß Sie zumeist zwei Geg- 
ner, dafür aber auch einen vom Computer betreuten Verbünde- 
ten oder zumindest einen neutralen Partner haben. Neben dem 
Tutorial steht für jede der insgesamt vier Kombattanten eine mit 
etwa einem Dutzend Missionen ausgestattete Kampagne parat. 
Die insgesamt 46 Szenarien sind zudem auch für den Mehrspie- 
lerbetrieb geeignet und werden darüber hinaus per komforta- 
blem Editor beliebig manipuliert. 

Ganz anders als bei den sonst übLichen Echtzeit-Strategiespie- 
len führen Sie hier nicht selbst produzierte Riesenarmee in die 
Schlacht, sondern kleine Spezialteams. Deren Mitglieder verfü- 
gen über höchst individuelle Eigenschaften und schließen sich 
Ihrer Sache zumeist freiwillig an. Bis zu acht der überlebenden 



Die 
Befehls- 
vergabe 
erfolgt 
durch eine 
über die 
aktive 
Einheit 
gelegte 
Icon leiste. 





Mit Entlaubungsbi 
gel in eine Wüste 



Mit dem Editor bereichern Sie die vorgegebenen Szenarien um Monster, 
Gebäude und Landschaftstypen. 

und teilweise zur Charaktersteigerung fähigen Recken landen 
nach jeder Mission in einem Truppenpool. Vor Beginn des näch- 
sten Einsatzes stellen Sie sich daraus eine der anstehenden Auf- 
gabe angemessene Schar selber zusammen. Diese bilden Ihre 
eigentliche Kerntruppe, darüber hinaus rekrutieren Sie einige 
Zusatztruppen während der Schlacht. Dort ist es sowohl möglich, 
neutrale Bewohner der Dörfer durch Überredungskunst oder Roh- 
stoffgaben anzuwerben, als auch Ihre Arbeiter in entsprechen- 
den Gebäuden in Soldaten umzuwandeln. 
Mit Ihren Arbeitern stellen Sie bis zu zwölf Gebäudetypen wie 
Trainingshalle oder Verteidigungsturm in die farbenprächtige 
Landschaft. Einziger Baustoff ist das Holz, welches Sie durch die 
Rodung umliegender Wälder gewinnen. Jede Rasse verfügt über 
individuelle 
Gebäudedesigns, 
vor allem aber über 
ein gutes Dutzend 
Truppentypen mit 
zumeist vöLlig 
eigenen Spezial- 



Vor jedem Einsatz 
stellen Sie sich eine 
Armee aus Ihrem Trup- 
penpool zusammen. 




erstellen Gebäude und vi 



fähigkeiten. Deren Steuerung 
erfolgt genretypisch mittels 
Maus und einer Heerschar von 
Hotkeys. Beliebig große 
Kampfgruppen werden per 
gezogenem Rahmen gebildet 
und über das zunächst abi 
dunkelte Terrain gescheucht, 

um den Feind auszumachen und zu vernichten. Es dürfen Weg- 
punkte gesetzt werden, auch folgt jeder Mann präzisen Anwei- 
sungen wie »erkunde die Karte«, »verteidige« oder »greife an«. 
Neben den Standardtruppen gibt es noch eine VieLzahl von Hel- 
den. Die sind entsprechend befähigt auf den Gebieten der Magie, 



Ein Flammenwerfer im Einsatz. 



Manfred Duy 



• ••• 



Einen Rekord kann War Wind 2 für sich verbuchen: 
Kein anderes Echtzeit-Strategiesptel verfügt auch 
nur ansatzweise über so viele taktische Finessen, 
wie sie die mit unzähligen Spezialfähigkeiten aus- 
gestatteten Einheiten zu bieten haben. Solche 
Fleißarbeit verdient erst mal ein dickes Lob, denn 
theoretisch sollte sie zu einem sehr abwechs- 
lungsreichen Spielverlauf führen. Sollte, aber be- 
kanntlich ist alle Theorie grau. In der spielerischen 
Praxis wird schnell klar, daß die meisten Finessen 
von den Programmierern in den Wind geschrieben 
wurden. Bis ich beispielsweise meinem Minenle- 
ger klargemacht habe, wann und wo erweiche Mine 
zu legen und zu zünden hat, ist der feindliche 
Angriff schon mehrfach über ihn hinweggerollt. 
Auch sind die teilanimierten Landschaften zwar 
sehr hübsch da kunterbunt, haben aber ein Manko: 
Sie sind genauso farbenprächtig wie die Einhei- 
ten, so daß man oftmals den Mann vor lauter Far- 
ben nicht sieht. Selbst sturmerprobte Feldherren 
kämpfen daher die gegnerischen Truppen einfach 
einzeln mit einer Übermacht nieder- und so weit 
waren wir bereits anno dunnemals mit Dune 2. 



des Nahkampfes oder der Tar- 
nung. Auch sind einige unter 
ihnen dazu in der Lage, die 
Kampfkraft und Produktivität der 
eigenen Truppen durch Lieder zu 
steigern. Andere wiederum verfü- 
gen über spezieLle Waffen oder 
eineftinke Zunge. Letztere ist gar 
nicht so unwichtig, denn damit 
beschwatzen sie zögerliche Dörf- 
ler, sich ihrer Sache anzu- 
schließen. Aber nicht nur die Hel- 
den, sondern auch die meisten 
»Normalos« verfügen über ganz 
eigene Fertigkeiten wie etwa das 
Verlegen und ferngelenkte Zün- 
den von Minen, brandgefährliche Napalmbomben oder zielge- 
naue Raketen. All diese TaLente werden über eine kleine Icon- 
leiste aktiviert, die sich durch einen doppelten MauskLick auf jede 
einzelne Einheit öffnet. 

Allerorten liegen Gegenstände wie Heilmittel oder magischeTrän- 
ke herum, die durch simples Überlaufen eingesammelt werden. 
Normale Kämpfer haben hierfür einen Inventarplatz, HeLden und 
Arbeiter deren sogar zwei. Die Weitergabe der Items ist aller- 
dings etwas umständlich, zunächst muß eine Einheit den Gegen- 
stand auf den Boden Legen, bevor eine zweite ihn einsacken darf. 
Verglichen mit dem ersten War Wind sind die einzelnen Truppen 
und Landschaften nun etwas größer und wurden auch besser ani- 
miert. Um dies zu erkennen, brauchen Sie allerdings eine Lupe, 
denn aLlesin allem schaut 
der zweite Kriegswind 
praktisch genauso aus wie 
der erste. Auch die Steue- 
rung ist im Großen und 
Ganzen die gleiche geblie- 
ben, neu sind hierin erster 
Linie frische Waffensyste- 
me und Truppengattun- 
gen wie Hubschrauber 

oder doppelköpfige Rie- Im oberen Gebäudewfrd soeben e in Arbeiter ir 
sen. ( mt einen Soldaten verwandelt. 




- Unprak- 
tische 
Steuerung 

- Farb- 
überlaste- 
te Pr"-— 
tatioi 



Hersteller: SSi 

Testversion: Irnporb/ersion 1.0 

Betriebssystem: Windows 95 

Sprache: [nglisch (Deutsch geplant) 

Hulti-Player: 1-4 (Netzwerk, Internet) 

Ca.-Preis: 100 Mark 



30-Karten: - 
Hardware, minimum: 
Pentium/90, 16 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/120, 32 MByte RAM 



"?rrrr 



Grafik: 60 

Einstieg: 60 
Steuerung: 50 



Spielspaß: 



& 



Sound: 60 
Komplexität: SO 
Hulti-Player: TO 



PC PLAYER 2/98 





Aufgrund der vorweihnacht- 
lichen Spieleflut wurde der 
zweite Teil des Schach- 
schwerpunktes zwar mehr- 
fach verschoben, aber kei- 
neswegsaufgehoben. Freuen 
Sie sich nun auf zwei Pro- 
I gramme, die beide dem 
I Spiel der Könige verschrie- 
, ben, aber so unterschiedlich 
wie schwarz und weiß sind. 



Schachprogramme wie »Combat Chess« oder. »Mephisto Geni- 
us 98« sind so stark, daß selbst gute SpieLer tief in die Trick- 
kiste greifen müssen, um gegen sie zu bestehen. Zum einen soll- 
ten Sie neueste Fachliteratur bereitlegen, um ihre zwar umfang- 
reichen aber nicht brandaktuellen Eröffnungsbibliotheken zu 
überlisten. Einfacheristes natürlich, die Stärke seines digitalen 
Partners durch SchieberegLer, Buttons oder eine ZeitLimitierung 
künstlich zu drosseLn oder ihnen per Optionsmenü eine bestimm- 
te Fehlerquote aufzuhalsen. 

Wie die meisten gängigen Konkurrenzprodukte bieten auch diese 
beiden Titel mehrere Spielmodi, von der schnellen Blitzpartie bis 
hin zum regelgerechten Turnierschach. Dazu gesellt sich jeweils 
ein einsteigerfreundliches Lernprogramm. Natürlich dürfen Sie 
bei beiden Programmen Stellungen zwecks Analyse editieren und 
wahlweise zur 3D- oder 2D-Darstellung greifen. Die Spielstärke 
hängt entscheidend von dem verwendeten Prozessortyp sowie 
dem vorhandenen Arbeitsspeicher ab, denn nicht benötigtes RAM 
wird von den ungleichen Brüdern restlos in Beschlag genommen. 

Combat Chess 

Ende der 80er Jahre reicherte Interplay das (zeitweilig indizier- 
te) Schachprogramm »Battle Chess« mit Brachial-Animationen 
an. Diese etwas angestaubte 
Idee wurde von Empire für 
Combat Chess erneut verbra- 
ten. Der in 3D gerenderte 
Figurensatz besteht aus mit- 
telalterlichen Fantasygestal- 
ten von noblen Rittern bis hin 




zu feuerspeienden Drachen. Bei jedem Schlagabtausch wird eine 
der über 600 gewalttätigen Animationen abgespult. Sensible 
Gemüter aktivieren die Option »Kein Blut«, woraufhin sich die 
geschlagenen Figuren nicht in einzeLne Gliedmaßen, sondern in 
bunten Rauch auflösen. 

Die schön in Szene gesetzten Gimmicks verbergen eine mit circa 
2600 ELO-Punkten ausgestattete gewaltige Spielstärke, die einer 
Leistungsfähigen 32-Bit-Schachmaschine zu verdanken ist. Wenn 
Sie als ambitionierter Spieler auf äußerlichen Talmiglanz ver- 
zichten und statt dessen die 2D-Darstellung mit dem gebräuch- 
lichen Staunton-Figurensatz bevorzugen, erwartet Sie eine klei- 
ne Enttäuschung. Zwar darf jederzeit ein solches Standardbrett 
eingeblendet werden, das 3D-Spektakel läuft aber stets im Hin- 
tergrund mit und verschlingt wertvolle Systemressourcen. Fer- 



Im Gespräch 



Seit Anfang der 80er Jahre 
wirft der introvertierte 
Engländer Richard Lang 
eine Mephisto-Schach- 
maschine nach der ande- 
ren auf den Markt. Trotz 
seiner Schweigsamkeit 
konnten wir ihm einige 
Geheinisse über sich und 
seinen Beruf aus der Nase zie- 
hen. 



PC Player: Glaubst Du 
nicht, daß Computerschachpro- 
gramme dem Schachspiel den 
Todesstoß versetzen? Schließ- 
lich ist der Tag nicht mehr fern, 
an dem nicht mal mehr der Welt- 
meister eine Chance gegen die 
Rechenknechte hat. 

Richard Lang: Für mich 

sind die Maschinen weniger Kon- 
kurrent als vielmehr idealer Trai- 
ngspartner. Es gibt keine bes- 
sere Möglichkeit, Dein spieleri- 
sches Niveau zielgerecht zu 
erhöhen als eben mit einem guten 
Schachprogramm. 

PC Player: Und welche 
Möglichkeiten gibt es, gegen 
einen Schachtitanen wie Mephi- 
sto zu bestehen? 




V_ 



Richard: Der menschliche 
Geist ist sehr erfindungsreich und 

risikofreudig. Großmeister wie 
Kasparov oder Kramnik pflegen 
beispielsweise Stellungen anzu- 
streben, die zwar objektiv 
betrachtet nichts bringen, von 
denen sie aber das Gefühl haben, 
daß sich daraus was machen läßt. 

PC Player: Wie integriert 

man ein solches instinktives Den- 
ken in ein stereotyp agierendes 
Computerschachprogramm? 



: Das ist für mich die 
Herausforderung der nächsten 
Jahre. Bis heute bewertet der 
Computer eine Stellung als gut, 
wenn sie nach einer erzwunge- 
nen Zugfolge zu einem Material- 
vorteil führt. Momentan arbeite 
ich an einer 32-Bit-Schachma- 
schine, die nicht nur material- 
gierig ist, sondern auf bestimmte 
Stellungstypen abzielt. 



Bei der unblutigen Darstellung lösen sich 
geschlagene Figuren in Rauch auf 



PC PLAYER 2/98 




nie schlichte 2 0- Präsentation von Mephisto ist zwar unspek- 
takulär, aber dafür äußerst übersichtlich. 



ner mangelt es dem Kampfschach an tiefgründigen Stellungs- 
analysen, kommentierten Musterpartien und Trainertips. 

Mephisto Genius 98 - Gold Edition 

Ganz im Gegensatz zu Combat Chess setzt Mephisto Genius 98 
unter Verzicht auf jeglichen optischen Schnickschnack auf sach- 
lich-strenge Funktionalität. Eine 3D-DarsteLLung ist zwar auch 
hier möglich, sie sollten aber besser auf die weitaus übersicht- 
licheren, zweidimensionalen Bretter setzen. Verglichen mit dem 
Vorgänger »Mephisto Genius 3. 5« wurde die Spielstärke auf knapp 
2500 ELO-Punkte angehoben, die umfangreiche Eröffnungsbi- 
bliothek auf den neuesten Stand gebracht und die Anzahl der 
gespeicherten Meisterpartien auf über 200000 aufgestockt. Neu- 
erdings dürfen , 

Sie auch bis zu 30 
Partien simultan 
spielen. 

Seine Stärken 
zeigt das Teufel- 
chen vor allem im 
positionellen 
Bereich, riskante 
Angriffe dagegen 
sind nicht seine 
Sache. Da f ür ist 



er in bestimmtem Maße Lern- 
fähig, merkt sich seine Feh- 
J ler und reagiert dadurch im 
Wiederholungsfall anders. 
Vom Vorgänger übernommen wurden die umfangreichen Analy- 
semöglichkeiten, Trainertips sowie die einfache Bedienung. 
Sogar externe Mephisto-Schachbretter etwa von Hegener und 
Glaser dürfen via Schnittstelle angestöpselt werden. Auf einer 
beiliegenden zweiten CD befindet sich ein mit 13 Lektionen aus- 
gestatteter zusätzlicher Schachlehrgang, dieser ist allerdings nur 
für Einsteiger geeignet. (md) 





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In der Schachschule lernen Einsteiger die Grund- 
begriffe des königlichen Spiels. 



Hersteller: Empire 

Testversion: Verkaufsversicn l.C 

Betriebssystem: Windows % 

Sprache: Cu-:r 

Multi-Playet: 1-2 (Net, Internat) 

Ca.-Preis: 80 Nar< 



3D-Karten: - 
Hardware, minimum: 

Pentium/90, 8 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 
Pentium/200, 32 MByte RAM 



PC ■" Trr 



Grafik: 70 

Einstieg: 50 
Steuerung: 30 




Sound: 60 HIHI 

Komplexität: 70 MIHI 
Multi-Player: 70 HIHH 

iiiimiiiiii 



Manfred Duy 



••** 



Zwei fast schon diametral unterschiedlich! 
Schachprogramme treten gegeneinander an. Com- 
bat Chess setzt auf seine schöne Präsentation, die 
allerdings durch eine sehr schwerfällige Handha- 
bung sowie nervige Wartezeiten auf die Anima- 
tionen erkauft wird. Zudem behindern oftmals im 
Weg stehende Figuren den freien Blick auf die 
Schlagabtausche. Während eines Wettkampfes 
setzte sich das Kampfschach zwar klar gegen 
Mephisto durch, ist aber mangels Optionsvielfalt 
für Profispieler ungeeignet. 
Bei Mephisto dagegen stimmt die Handhabung. Die 
sachlich schlichte Präsentation und die vielen Ana- 
lysemöglichkeilen unterstützen zudem den Gedan- 
kensport auf ideale Weise. Daß Mephisto während 
eines Vergleichskampfes von Combat Chess gera- 
dezu vom Brett gefegt wurde, sollte Sie nicht irritie- 
ren, denn dem Durchschnittsspieler zeigt er sich mit 
seinen circa 2500 ELO-Punkten mehr als gewach- 
sen. Wer einen langjährigen Schachpartner von For- 
mat sucht, liegt mit dem genialen Teufel goldrich- 
tig. Wer dagegen bereits den Mephisto-Vorgänger 
sein eigen nennt, sollte aufgrund der nur geringen 
Verbesserungen von einem Kauf Abstand nehmen. 
V 



COMBAT 
CHESS: 



Hersteller: 

Testversion: 

Betriebssysten 

Sprache: 

Multi-Player: 

Ca.-Preis: 



NBG 

Verkaufsversion 1,0 
Windows 3.1 S 95 
Deutsch 

1-2 (am PC, per Internet) 
100 Mark 



3D-Karten: - 

Hardware, minimum: 

386 AT, 4 MByte RAM 
Hardware, Empfehlung: 

Pentium/90, 16 MByte RAM 



PC- 




Sound: 20 ■■ 
Komplexität: SO Ulm« 
Multi-Player: 50 Hill 

llllllllllllll 



PC PLAYER 2/98 



177 



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Klassiker der Spieleqeschichte 



Derbeste Pac-Man-Clone der Computerspiele-Ära: Ein 
Käfer knabbert sich durch verzwickte Labyrinthe und 
ärgert aggressive Artgenossen mit cleveren Drehtür- 
Strategien. 

Die frühen 80er Jahre stehen nicht nur für erstklassige Spiel- 
ideen, sondern auch für unzählige Clones. Meistens adap- 
tierten europäische Wiz-Kids ihre Arcade-Lieblinge für den hei- 
mischen Computer - ohne freilich die offizielle Lizenz der meist 
amerikanischen Entwickler zu erwerben. Auch namhafte Spiele- 
anbieter wie Ocean verdienten gut an »Defender«-, »Phoenixw- 
und »Pac-Man«-Verschnitten - bis eine Prozeßlawine Mitte der 
80er Jahre den Raubbau deutlich einschränkte. 
Der Spielautomaten-Hersteller Universal (»Mr, Do«) ging das 
ganzftetwas geschickter an: Sein Area de- Hit »Lady Bug« war zwar 
von »Pac-Man« inspiriert, ergänzte das 5pielprinzip jedoch um 
ein grundlegendes ELement. Während Pac-Man und seine Fami- 
lie (Ms. Pac-Man, Jr. Pac-Man) stets durch unveränderliche La- 
byrinthe sausten und mit den Gespenstern spielten, setzten die 
Lady-Bug-Programmierer auf ein veränderbares Labyrinth. Die- 
ses Ziel erreichten sie mit Drehtüren, die dutzendweise das SpieL- 
feld säumten. Außerdem wurde die gelbe Grinsekugel durch ei- 
nen Käfer (»Bug«) ersetzt, die Geister mutierten je nach Level 
zu verschiedenen Tierchen. 

Bei genauerem Hinsehen fällt auf, daß das Labyrinth nicht nur 
mit PiLlen bestückest, sondern etliche »Sonderzeichen« aufweist: 



Lady Bug im Internet 



Prinzipiell gilt bei Lady Bug das gleiche wie bei Joust in der letzten 
PC Player: Wer die kostenfreie Emulation genießen will, braucht ei- 
nerseits einen Emulator der entsprechenden Spiele-Hardware, ande- 
rerseits die ROM-Images. Lady Bug können Sie entweder als Arcade- 
Original via MAME genießen (www.davesclassics.com) oder auf ei- 
ner virtuellen Coleco 
Vision-Konsole spielen. 
Es gibt mehrere Coleco- 
Vision-Emulatoren, die 
regelmäßig verbessert 
werden. Empfehlens- 
wert ist unter anderem 
der »Virtual ColecoVisi- 
oii« (aktuelle Version 
2.1Ta). Dieser Coleco- 
Emulator läuft unter Windows 95 und bietet eine angenehme Benut- 
zeroberfläche (www.classicgaming.com/ vcoleco). 
Achtung: Die ROM-Images für die Arcade-Version (MAME) und die 
Coleco-Fassung (zum Beispiel Virtual ColecoVision) sind verschieden 
und laufen nur mit dem jeweils passenden Emulator. Die ROM-Images 
der Coleco-Umsetzung können Sie jedoch mit jedem verfügbaren Cole- 
coVision-Emulator benutzen. 

V j 





Das Bildschirm-Layout der ColecoVision- 
Umsetzung (oben) ist zwar leicht modifi- 
ziert, das Modul spielt sich aber genauso 
gut wie das A read e- Vorbild {Bild rechts). 



Toten köpfe soLl der Käfer meiden, Buch- 
staben und Extra-Symbole dagegen ver- 
naschen. Dabei spielt die wechselnde 
Farbe der Symbole eine wichtige Rolle, denn nur wer zur rechten 
Zeit über die farblich passenden Symbole huscht, erhält die dop- 
pelte PunktzahL oder sichert sich mit dem Wort »EXTRA« ein Zu- 
satzleben. 

Anders als bei Pac-Man sind Sie ständig auf der Flucht vor den 
feindlichen Insekten, können diese jedoch in Totenköpfe locken 
oder mit geschickten Drehtür-Manövern an der Nase herum- 
führen. Lady-Bug-Spezialisten nützen den Drehwurm-Effekt für 
halsbrecherische Taktiken. Die bösen Gegner sind nicht von Be- 
ginn an auf dem SpieLfeld, sondern materialisieren in bestimm- 
ten Abständen im Labyrinth. Je hoher der Level, desto kürzer die 
Zeitintervalle und desto flinker die Insekten. Eine Spielstufe ist 
dann geschafft, wenn alle Pillen gemampf wurden. 
Als Spielautomat war Lady Bug zwar populär, seine Klassiker- 
Lorbeeren verdiente es sich jedoch auf der ColecoVision-Konso- 
le: Kein anderer Arcade-Hit wurde so authentisch für das Cole- 
co-System umgesetzt. Neben »Zaxxon« und »Smurf« war Lady 
Bug eines der beliebtesten 
Module. Später folgte die 
relativ schwache und histo- 
risch bedeutungslose Um- 
setzung für das Mattel In- 
tervision - offizielle Com- 
puter-Versionen gibt es 
unseres Wissens nach kei- 
ne. Eigentlich schade, denn 
auch 1998 hat Lady Bug 
nichts von seinem Charme 
eingebüßt und läßt sich 
hervorragend auf High Sco- 
re spielen. 

(Martin Gaksch/hl) 



► Geburtsjahr: 1981 

► System: Spielautomat 

► Hersteller: Universal 

► PC-Emulationen: MAME und 
Virtual Coleco Vision 

► Internet: 

h tt p://ww w. d a ves da ssics, co m , 
http ://w ww.c La ssi ega mi n g. 
com/vcoleco 

► Historisch wertvoll, weil ...: 

... Lady Bug der beste Pac-Man- 
Clone ist und mit den Drehtüren 
ein cleveres, neues Spiel- 
element einführte. 



178 



PC PLAYER 2/98 




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Ab sofort überall im Handel! 



Saa/d fM GerRteee 



Das neue Jahr ist da, und die Spiele Hersteller haben 
Ihre Titel so weit wie möglich vor Weihnachten her- 
ausgebracht. In der vorweihnachtlichen Program- 
mierpanik sind da so manchem Enwickler Bugs durch 
die Finger geschlüpft. 

^ft anz fürchterlich hat der FehLerteufeL diesmal bei »Fl 
Mm Racirig Simulation« von Ubi-Soft zugeschlagen. Kleiner 
%^ Auszug aus der Makelliste: Kein Bild im Rückspiegel, 
Absturz nach geladenem Spiel und Durchfahrt durchs Ziel, Absturz 
mitten im Spiel, zu langsam auf Cyrix/150+ mit 64 MByte RAM 
und 3Dfx-Karte, trotz bester Qualifikations-Zeit kein Start aus 
der Pole Position. Wer sich an den Reaktionen der gefrusteten 
Käufer ergötzen und nebenbei auch noch wertvolle Tips ergat- 
tern wiU, schaut sich die Foren auf den Sites 
»www.ecns.com/flracing« und »www.flracingsim.com« an. Zu 
Redaktionsschluß wurde an einem Patch noch gearbeitet. Er soll- 
te bei Erscheinen dieser Ausgabe im Internet bei Ubi-Soft ver- 
fügbar sein (www.ubisoft.de). 




AUF DER 

CD-ROM 



v_ 



Mystische Fehler 

Auch das Edelgrafik-Adenture »Riven« 
enthält ein paar Fehlerchen. Es werden 
Quicktime-Movies auf einigen PCs zwei- 
mal oder an den falschen Positionen 
gespielt. Der Patch auf die Version 1.01 
vereinfacht auch einige Spielerätsel: So 
S kommt man jetzt besser mit den rotie- 
renden Kuppeln klar und kann nun einfach das Licht am Ende 
eines der Tunnels einschalten. 

Läufer auf des Messers Schneide 

Selbst vor Westwood macht der Fehlerteufel nicht halt: »Blade 
Runner« enthält in der Schlußsequenz einen kleinen Bug. Wenn 



... dieser Ausgabe finden Sie 
unter anderem Patches zu den 
Spielen »Riven«, »Demon- 
world«, »Starfleet Acadamy« 

und »Fallout« sowiejede Menge 
3Dfx-Updates für 3D-Spiele. 




Während unseres Tests sind wir bei Blade Runn< 
eine Sackgasse geraten. 



Sie in eine Fähre 
einsteigen, war- 
ten dort jede 
Menge Replikan- 
ten auf Sie. 
Wenn Sie sich 
auf einen 

SchußwechseL 
einlassen, dann 
aber vor dem 
Kugelhagel aus 
der Fähre fliehen 
und sie dann 
sofort erneut 

betreten, finden Sie diese verlassen vor. Das Spiel führt dann 
den Handlungsfaden nicht fort. Einzige Chance: Spielstand neu 
laden. Unser Redaktions-Runner Volker entdeckte diese Sack- 
gasse während seines Tests für die letzte Ausgabe. 

Endzeit-Horror 

Nun gibt es endlich maL ein klasse Rollenspiel, und dann treten 
doch noch ein paar Fehler auf. Zum Glück halten sich die Bugs 
bei »Fallout« in Grenzen; außerdem gibt es inzwischen den Patch 
auf die Version 1.1: Grup- 
penmitglieder können 
nicht mehrfach in der 
Gruppe auftauchen, und 
Rüstungen ändern die 
Spielerwerte ordnungs- 
gemäß, wenn sie im 
Inventar bewegt werden. 
Außerdem startet das 

Autorun-Programm das „ 

b Von kleinen Fehlern bleibt auch »Fall- 

Spiel nicht mehrfach. out« nicht verschont. 

Demonworld-Entwarnung 

Letzten Monat hagelte es bei Demonworld ganz kräftig Fehler. 
Inzwischen ist ein Patch verfügbar, der auf der Home-Page von 
Ikarion zum DownLoad bereitsteht. Ein Beispiel das Schule 
machen sollte: Ikarion verschickt an alle registrierten Dämo- 
nenweltler kostenlos den Patch und legt obendrein eine Bonus- 
CD mit neuen Levels drauf. (hf) 




Falls Sie ebenfalls Spiele mit Fehlern kauften oder Ihnen nach län- 
gerer Beschäftigung mit Ihrem Lieblingstitel ein Bug auffällt, wenden 
Sie sich an uns. Aber Achtung! Ab diesem Monat hat sich unsere 
Adresse geändert! Sie erreichen uns ab jetzt per Post unter der neuen 
Anschrift des DMV Verlags, und zwar: Redaktion PC Player, Stich- 
wort: Bug Report, Gruber Str. 46, 85586 Poing. 



PC PLAYER 2/98 



> 



- 



Die Büchse 
der Pandora 



< 



Thomas Köglmayr 



Haben Sie schon einmal auf einem Computergehäuse die Warnaufschrift: »Nicht öffnen, sonst 
funktioniert gar nichts mehr!« gelesen. Nein? Ich auch nicht. Es gibt aber Systeme, bei 
denen so ein Aufkleber durchaus angebracht wäre. 

Der Weg in den Irrsinn ist gepflastert mit Komplett-Systemen, Onboard-Geräten und Plug- 
and-play. Doch das kann einen hartgesottenen Meister der Hardware nicht erschüttern - 
dachte ich mir jedenfalls. Meine Wahl für den neuen Heim-PC fiel auf ein Modell mit allen 
diesen Eigenschaften, die den Computeralltag so unbeschwert machen sollen. Anrufen, finan- 
zieren, eine Woche warten und schon steht die Kiste vor der Tür. Auspacken, anstecken 
und, oh Wunder, alles funktioniert wunderbar. Windows 95 ist vorinstall iert , und alle 
Komponenten sind richtig eingerichtet. Doch im heimischen Hardware-Fundus befanden sich 
noch Stücke, auf die ich nicht verzichten wollte: Matrox Millennium und eine ISDN-Karte. 

Daß sich das Gehäuse nur mit einem Spezial Schraubenzieher öffnen läßt, hätte mir eine 
Warnung sein sollen. Immerhin konnte ich diese Hürde noch mit etwas Gewalt umgehen. Die 
Qnboard-Grafikkarte schaltet das spezielle, auf die Maschine angepaßte BIOS automatisch 
aus, wenn man eine andere Karte einbaut. Soweit zu Theorie und Handbuch. Leider findet 
Windows die abgeschaltete Onboard-Grafikkarte trotzdem und verursacht einen Gerätekonflikt 
mit allen dazugehörigen Fehlermeldungen. Um es kurz zu machen: Sämtliche Versuche, die 
störrische Onboard-Grafikkarte vor dem spähenden Windows zu verbergen, schlagen fehl. Zwei 
Tage vergehen vor der endgültigen Kapitulation mit Treiberinstallationen, Fehlermeldungen, 
eingehenden Unterhaltungen mit dem Gerätemanager und anderer Kurzweil. Ergebnis: Die On- 
board-Grafikkarte bleibt im Dienst, die gute Matrox kommt in den Schrank. 

Dann war da noch die ISDN-Karte. Diese hat keine Schwierigkeiten, irgendwelche Onboard- 
Komponeten auszuschalten. Der Einbau legt nämlich den gesamten Rechner lahm. Nach einigen 
Kunstgriffen im BIOS (das spezielle, na Sie wissen schon ...) kommt der Rechner wenig- 
stens wieder bis ins Windows. Aus ungeklärten Gründen ist die ISDN-Karte aber nicht zur 
Zusammenarbeit zu überreden. Alles wie gehabt: ein paar Stunden Ärger. Schrank auf. 
Schrank zu. Mein Hardware-Fundus ist wieder komplett. 

Bleibt mir nur noch ein guter Ratschlag an alle, die ihren Computer ab und an auch mal 
von innen betrachten oder gar aufrüsten wollen: Hände weg von allem, was das Leben so 
unsäglich erleichtern soll. PI ug-and-pl ay . Onboard-Geräte und nicht zuletzt BlOS-Spezial - 
Versionen sind zwar ganz nette Ideen, bringen aber nur dann etwas, wenn man den Rechner 
so beläßt, wie er geliefert wird. Wer gerne schraubt, sollte das lieber von Anfang an tun 
und sich die Einzelteile nach Wahl selbst zusammensuchen. Das geht schnell, ist billiger 
und man behält nicht einen ganzen Schrank voller ungenutzter Hardware übrig. 



Ihr 
Thomas Köglmayr 



PC PLAYER 2/98 



181 



f - 




Kein Spieler kann mehr auf 3D-Beschleunigung ver- 
zichten, die Chips von 3Dfx spielen hier die erste 
Geige. Grund genug für PC Player, die momentan ver- 
fügbaren Karten mit 3Dfx-Chips unter die Lupe zu 
nehmen. 

Wem es nach dem spielerischen Erkunden dreidimensio- 
naler Welten gelüstet, der wird ohne 3Dfx-Karte kaum 
mehr glücklich. Fast jeder neue Spieletitel nützt spezi- 
elle Funktionen, wie Texture-Mapping, Alpha-Blending oder Fog- 
ging (siehe Seite 186, Lexikon »Die wichtigsten 3 D- Begriffe«). 
Grundsätzlich kann zwar auch der olle Pentium diese Grafiken 
berechnen, viel Zeit für den eigentlichen Spielablauf bleibt dann 
aber nicht mehr. Deswegen braucht man für schnelles 3D spe- 



EIMEMEIMB 



Um möglichst vielen Lesern einen Vergleichsmaßstab zu bieten, wähl- 
ten wir als Testsystem einen Rechner mit Pentium 90-Prozessor und 
16 MByte RAM. Der Rechner war für den Test mit einer Soundblaster 
IG und einer Western-Digital-Festplatte vom Typ Caviar 31600 
bestückt. Jeder Testkandidat bekam für den Test selbstverständlich ein 
nagelneues Windows spendiert, damit nicht Treiberreste von Vorgän- 
gern die Ergebnisse verfälschen konnten. 

Der Test bestand aus mehreren Teilen. Zuerst mußten die Kandidaten 
den bekannten Player-Benchmark durchlaufen. Der Benchmark ermittelt 
die Direct 3u-Leistung der Karten. Alle Optionen wurden für den Test 
eingeschaltet. Die Auflösung stand auf 640 mal 480 Bildpunkten in Hig- 
hcolor. Der Test besteht aus einer typischen Spieleszene und liefert als 
Ergebnis einen Wert in Frames per Second {Bilder pro Sekunde). 
Damit die Kandidaten auch zeigen konnten, was sie mit den speziel- 
len Treibern der Glide-Schnittstelle leisten können, kam Hexen II zum 



3DFX- 

Vergleichstest: 3Dfx-Karten 

SONST NIX 



zialisierte Chips, die dem Prozessor übermäßige Rechen- 
arbeit abnehmen. 

DirectX und Glide 

Um 3D-Funktionen in einem Spiel zu verwirklichen, ste- 
hen den Programmierern zwei unterschiedliche Wege zur 
Verfügung. Der wohl verbreitetste ist, die Schnittstelle von 
Microsoft zu benutzen. Über diese API bestimmt der Pro- 
grammierer, welche Funktionen angesprochen werden sollen. 
Je nachdem, ob ein Beschleuniger installiert ist oder nicht, läßt 
Windows die Grafik dann von dem Grafikchip oder von der CPU 
berechnen. 

Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß jede Beschleunigerkarte 
die Direct 3D (ein Bestandteilvon DirectX) beherrscht, diese Spie- 
le auf Trab bringt. Zwar kann man grundsätzlich die Spiele auch 
ohne Beschleuniger spielen, die Rechenanforderungen machen 
der CPU dann aber schnell den Garaus. Der Nachteil der Pro- 
grammierung über DirectX ist, daß diese Schnittstelle nicht aLLe 
Funktionen der jeweiligen Chips anspricht. 
Der zweite Weg, die 3D-Berechnungen an die richtige Adresse 
(sprich: Karte) zu bringen, ist direkter: Jene Schnittstellen nut- 
zen, die der Hersteller des Beschleunigers mitliefert. Genau hier 
liegt das momentane Problem im 3D-Sektor: Jeder Hersteller lie- 
fert eine eigene Schnittstelle für seine Beschleuniger-Chips und 
für jedes Spiel braucht man einen Patch, der die jeweilige Karte 
anspricht. Die meisten Patches kommen derzeit für Karten her- 
aus, die den Voodoo-Chip von 3Dfx nutzen. Da sich hier eine ein- 
deutige Fokussierung abzeichnet, finden Sie im folgenden einen 
Vergleichstest von fast allen Karten, die sich im Moment mit die- 
sem Chip auf dem Markt befinden. 



Einsatz. Mit der Funktion »Timerefresh«, die man von der Konsole aus 
aufrufen kann, dreht das Spiel die Spielfigur einmal im Kreis und ermit- 
telt dabei die angezeigten Bilder pro Sekunde. Für jeden, der es selbst 
ausprobieren möchte: Gemessen wurde miteinem neu gestarteten Spiel, 
ohne die Figur zu bewegen. Die Auflösung betrug 640 mal 480 Bild- 
punkte in High Color. 

Ebenfalls für die hardwarenahe Programmierung durchliefen dann die 
Karten noch den Wizmark Benchmark in der Version 3.0. Dieser Bench- 
mark wird von 3Dfx selbst benutzt und liefert ein Ergebnis in Wizmarks. 
Schließlich mußten die Kandidaten noch einen speziellen Benchmark 
von VNU über sich ergehen lassen. Der Final-Reality-Benchmark 
überprüft außerdem viele exotische 3D-Funktionen, wie etwa Environ- 
Texture-Mapping. 

Alle Benchmarks (bis auf Hexen 2) finden Sie auch auf der aktuellen 
PC-Player CD-ROM im Verzeichnis \BENCHS. 



182 



PC PLAYER 2/98 



n 



ß 



iüfel 



Der Voodoo und sein Bruder 

Vom Voodoo-Chip gibt es zwei Versionen: Voodoo Graphics und 
Voodoo-Rush. Der Voodoo Graphics ist für Karten gemacht die 
man zusätzlich zu einer bereits vorhandenen 2D-Grafikkarte 
benutzt. Diese Add-On-Karten werden einfach in einen freien PCI- 
Steckplatz gesteckt und über ein externes Verbindungskabel mit 
der Grafikkarte verbunden. Den Monitor schließen Sie dann an 
die Beschleunigerkarte an. 

Mit dem zweiten Voodoo-Chip, dem Voodoo-Rush Lassen sich 
Kombikarten bauen. Auf einer Karte sitzen dann sowohl ein 2D-, 
als auch die 3D-Chips. Der Vorteil dieser Lösung Liegt auf der 



Hand: Man spart sich einen der kostbaren PCI-Steckp Lätze. Die 
Sache hat leider einen gewaltigen Haken: Der Voodoo-Rush ist 
nicht vollständig kompatibel zum Voodoo-Graphics. Deswegen 
Laufen viele der Spiele, die auf den Voodoo-Graphics angepaßt 
sind, nicht auf dem Voodoo-Rush. Derzeit gibt es nur zwei Kar- 
ten, die eine KombiLösung anbieten: Die Hercules Stingray 
128/3D und die Jazz Adrenalin Rush. Die Hercules finden Sie in 
diesem Test, die Karte von Jazz hat es leider nicht mehr recht- 
zeitig in die Redaktion geschafft. Da aber beide Karten auf dem 
selben Prinzip aufbauen und den gleichen 2D-Chip benutzen, 
dürften die Ergebnisse nicht weit voneinander abweichen, (tk) 



Die Righteous 3D von Orchid 
ist die wohl älteste Karte im 
Test. Sie ist bereits seit 
1 996 zu haben und hat dem 
30-Markt entscheidend auf 
die Sprünge gehollen. 
Die Installation gestaltet 
ich problemlos: Karte 
rein, Kabel anstecken, 
das Setup auf der mitgelie- 
ferten CD aufrufen und 
schon trennt einen nur 
noch der Windows-Neustart von der SD- 
Beschleunigung. Obwohl schon etwas in die 
Jahre gekommen, zeigt sich die Righteous 
leistungsmäßig von der besten Seite. Im PC 
Player-Benchmark holt die Karte 14,4 FPS 
aus dem Rechner heraus. Der Test mit Hexen 
II fällt mit 17, 2 FPS ebenso erfreulich aus. 
Auch Wizmark und Final Reality deckten 
keine Schwächen bei der Orc lud -Karte auf. 
Damit es gleich richtig losgehen kann, Me- 




ist dadurch jedesmal durch ein lautes 
Knacken und deutliches Monitorflackern zu 
erkennen. 

FAXIT: Die Orchid überzeugt durch gute 
Leistungen. Leider ist die Auswahl der mit- 
gelieferten Spiele veraltet und das Relais- 
knacken nervt. Dafür leidet die 2D-Darstel- 
lung nicht unter dem Druchschleifen durch 
die Orchid-Karte. 



gen der Righteous mehrere Spiele als Voll- 
versionen bei. So finden sich auf der CD 
Mechwarrior II, Descent II, Actua Soccer und 
Fatal Racing. Dazu gibt es noch Demos von 
Scorched Planet, Hellbender und Monster 
Truck Madness. Die Auswahl der Spiele zeigt 
schon, daß es sich bei der Righteous um ein 
älteres Modell handelt. Rustikal eine tech- 
nische Eigenart: die Umschaltung zwischen 
2D und 3D über ein Relais. Die Umschaltung 



perr 

Installation: 

Leistung: 

Software: 

Ergonomie: 

ca.-Preis: 



"TTrT 

80 

90 HIHI 

50 Hill 

40 IUI 

370 Mark 



Gesamtwertung: 



w 



Aus dem Hause Guillemot kommt die Maxi 
Gamer 3Dlx. Genauso wie die Righteous von 
Orchid ist auch die Maxi Gamer eine Add- 
Qn-Karte und über ein externes Kabel mit der 
2D-Karte verbunden wird. 
Die Installation hat bei der Maxi Gamer so 
ihre Tücken: Ein eigenes Setup-Programm 
sucht man vergeblich. Statt dessen gibt es 
nur die Treiber auf einer Diskette. Installiert 
wird über die Hardware-Erkennung der Win- 
dows-Systemsteuerung. Das entspricht zwar 
den Microsott-Vorgraben, ist aber nur leid- 
lich elegant. Dafür ist das deutsche Hand- 
buch gut bebildert und gibt genau Auskunft 
darüber, was bei der Installation zu tun ist. 
So gut wie das Handbuch sind auch die Lei- 
stungen der Maxi Gamer. Im PC-Player 
Benchmark erreicht die Karte 14,3 FPS und 
auch beim Test mit Hexen II läßt sie sich 
nicht lumpen: hier sind es gute 17,1 Bilder 



in der Sekunde. Auch Final Reality und 
Wizmark stellen keine Hürden für die Karte 
dar. Beide Tests laufen anstandslos. Als 
einzige Vollversion bietet die Karte von 
Guillemot das schon etwas betagte POD 
von Ubi-Soft. Immerhin kommt bei diesem 
Spiel die Leistung der Karte gut zur Gel- 
tung. Auch zwei Demos liegen hei: Cyber 
Gladiator und Scorched Planet. Im Gegen- . 
satz zur Orchid vollzieht sich das 
Umschalten zwischen 2D und 3D-Karte 
erfreulich schnell und geräuschlos. 

FAZIT: Die Maxi Gamer 3Dfx von Guill- 
mot überzeugt mit guten Leistungen. Auch 
der Preis von unter 300 Mark geht in Ord- 
nung. Leider wird dieses günstige Angebot 
durch ein spärliches Software-Bundle 
erkauft. Wen das nicht stört, tut mit der Maxi 
Gamer einen guten Griff. 




Installation: 50 Hill 

Leistung: 90 I 

Software: HO 

Ergonomie: 80 

ca.-Preis: 290 Mark 



Gesamtwertung: 



m 



PC PLAYER 2/98 



183 



F 



Die wohl verbreitetste 3Dfx-Karte 
kommt aus dem Hause Diamond und 
hört auf den lieblichen Namen Mon- 
ster. Auch die Monster ist als Add- 
On-Karte ausgelegt. Etwas unglück- 
lich ist die Installation der Monster 
geraten. Statt einer eigenen CD hat 
man der Karte nur eine kleine Ecke auf .'rter 
»Super CD« von Diamond spendiert. Das 
richtige Installationsprogramm muß erst von 
Hand ausgewählt werden, da die Software 
die Monster nicht automatisch erkennt. 
Vom Tempo her liegt die Monster mit den 
Konkurrenten von Gurllemot und Orchid 
gleichauf: Auch diese Karte schafft im 
PCPlayer-Benchmark 14,3 Frames per 
Second. Bei dem Test mit Hexen II erreicht 
die Monster 17 FPS, also 0,1 Frame weni- 
ger. Dieses Ergebnis liegt aber innerhalb der 
Messungenauigkeit. So zeigen auch die 




anderen Tests, daß die Monster aus dem glei- 
chen Holz wie die Konkurrenz geschnitzt ist: 
Beide Benchmarks laufen ohne Probleme. 
Über zuwenig Software kann man sich bei 
der Monster nicht beklagen. So finden sich 
auf den diversen CDs Vollversionen von Des- 
cent II, Mechwarrior II, Hyperblade, EF2000 
und Formula 1 von Psygnosis. Auch die 
Demo-Sammlung mit Scorched Planet, Tomb 
Haider und dem Games Sampler 2 von Micro- 
soft ist recht reichhaltig. 
Richtig bissig wird das Monster von Diamond 
allerdings, wenn es um das Durchschleifen 



der Grafiksignale. Hier genehmigt sich die 
Karte einen guten Happen von der Signal- 
qualität und macht die 2D Darstellung unter 
Windows ziemlich unscharf. 

FAZIT: Die Monster von Diamond legt ein 
ordentliches Tempo vor, fällt aber durch die 
unscharfe 2D-Darstellung unangenehm auf. 



Installation: GO 

Leistung; 90 

Software: 80 

Ergonomie: 40 

ca.-Preis: 350 Hark 

Gesamtwertung: 



m 



Die einzige Kombilösung aus 20- und 30- 
Karte in unserem Testfeld kommt von Her- 
cules. Die Stingray 128/30 besitzt neben 
dem 30fx-Chip Voodoo Rush auch einen All i- 
ance-Chip für die 2D-0arstellung. 
Die Installationsprozedur ist naturgemäß 
etwas aufwendiger als bei den reinen Add- 
on-Karten. Schließlich müssen hier zwei Gra- 
fikkarten in Windows eingefügt werden. Das 
Setup-Programm ist allerdings gut gelungen, 
so daß keine Schwierigkeiten beim Einbau 
entstehen. 

Die Leistungsdaten der Hercules Stingray 
sind recht durchwachsen. Im PC-Player 




Benchmark schafft der Voodoo Rush nur 14 
FPS. Bei Hexen 2, also bei der direkten 
Ansteuerung der Karte, kommt die Hercules 
dagegen auf 17,2 Bilder in der Sekunde. 
Beim Final Reality Test offenbaren sich dann 
die Unterschiede zwischen Voodoo-Graphics 
und Voodoo-Rush: Der Test stürzt ab und man 
kann den Rechner nur noch ausschalten. 
Auf der Softwareseite liegt die Stingray im 
guten Mittelfeld. Zwei Vollversionen, näm- 
lich Pandemonium und Formula 1 von Psyg- 
nosis liegen der Karte bei. Dazu gibt es noch 
Demos von Shadows of the Empire, Worms, 
Command & Conquer und Zone Raiders. Eine 
etwas merkwürdige Zusam- 
menstellung, wenn man 
bedenkt, daß Worms und 
Command & Conquer mit 
3D gar nichts am Hut 
haben. Neben der Kom- 
bilösung hat die Hercules 



noch mehr Besonderheilen zu bieten. So fin- 
den Sie auf der Kartenrückseite einen TV- 
Ausgang, mit dem sich das Bild auf den Fern- 
seher bringen läßt. Daneben sitzt außerdem 
noch ein Anschluß für eine 3D-Brille. 



Die Verbindung zwischen 2D- und 

3D-Karte kann im Spielealltag nicht über- 
zeugen. 



pcrrrrrr 

Installation: 80 llllllll 

Leistung: 60 Hill 

Software: 60 Hill 

Ergonomie: 70 HIHI 

ca.-Preis: 440 Mark 



Gesamtwertung: 



m 



Auch wenn der Name der Miro-Karte wie ein 
Schreibfehler wirkt - die Hiscore hat es in 
sich. Im Gegensatz zu allen anderen Karten 
im Test kommt die Add-On-Karte von Miro 
mit 6 MByte Grafikspeicher daher; die Kon- 
kurrenten beschränken sich auf 4 MByte. 
Die Installation ist so problemlos, wie es sich 
gehört: Karte rein, Kabel dran, Setup aufru- 
fen und schon läuft die Hiscore. Beim Tempo 
merkt man allerdings nichts von den zusätz- 
lichen 2 MByte Texturspeicher. Zwar läuft der 
PC Player-Benchmark mit 17,1 FPS noch 
erwartungsgemäß schnell, doch der Hexen 
Il-Test scheint der Miro etwas Probleme zu 
bereiten: nur 16,3 FPS sind es am Ende des 
Benchmarks. Auch beim Wizmark istvon dem 



Extra-RAM nichts zu spüren. Mit Vollversio- 
nen sieht es ziemlich dürftig aus im Hause 
Miro: es gibt nämlich gar keine. Dafür ist die 
Rubrik Demos um so besser gefüllt: Formula 
1 von Psygnosis, G-Police, Hexen 2, POD, 
Shadows of the Empire, Tomb Raider I und 
Extrem Assault warten darauf, ausprobiert zu 
werden. Dazu hat Miro noch 22 Patches für 
aktuelle Spiele auf die CD gepackt. 

FAZIT: Trotz größerem Speicher hat die 
Miro die Nase nicht vorne. Zumindest 
macht dieser Unterschied bei den Bench- 
marks nichts aus. Die Software-Ausstattung 

besteht nur aus Demos, bietet aber keine 
Vollversionen. 



Installation: SO 

Leistung: 80 llllllll 

Software: 50 Hill 

Ergonomie: 80 llllllll 

ca.-Preis: 300 Mark 



Gesamtwertung 
llllllll 



184 





HUMmmw» 



Es fällt 
schwer, stell 
für eine der 
getesteten 
Karten zu ent- 
scheiden. Vom 
reinen Tempo her lie- 
gen die Modelle quasi gleich auf. Das eine 
Frame hier oder da macht im Spieleall- 
tag keinen allzu großen Unterschied. 
Wichtiger sind da schon die Eigentüm- 
lichkeiten, die manche Karten an den Tag 
legen. 

Durch die deutlichen Einbußen an Bild- 
qualität unter Windows 95 ist für mich die 
allseits beliebte Monster nicht zu gebrau- 
chen. Schließlich laufen auf meinem PC 
nicht nur Spiele, sondern es werden auch 
Texte darauf geschrieben und Web-Sei- 
ten besurft. 

Ebenso wenig in Frage kommt für mich 
die Kombilösung von Hercules, die mei- 



ner Ansicht nach nur ein Nischenprodukt 
darstellt. Wenn ich nicht alle 3Dfx-Pat- 
ches nutzen kann, sondern auf spezielle, 
spärliche Voodoo-Rush-Patches ange- 
wiesen bin, fallen mir gleich ein paar 
Extrahaare raus. 

Die Orchid Righteous wäre an sich eine 
gute Wahl, da mich das Umschaltknacken 
nicht allzusehr stört. Immerhin wird über 
das Relais eine 
deutliche Trennung 
zwischen 2D-Gra- 
fikkarte und Be- 
schleuniger er- 
reicht, was der Bild- 

quaiität unter Windows sehr zugute 
kommt. Leider hat sich die Firma Orchid 
anscheinend aus dem europäischen 
Markt zurückgezogen. Das läßt auf das 
eine oder andere Schnäppchen bei Lager- 
verkäufen hoffen, was die Righteous bei 
der momentanen Preisgestaltung auch 



»Mein persönlicher 

Testsieger: die 

Hiscore 3D von Miro 



bitter nötig hat. Mit der Treiberversorgung 
kann es dagegen in Zukunft ziemlich 
düster aussehen. 

Bleiben noch zwei Kandidaten in meiner 
engeren Wahl: Hiscore 3D von Miro und 
Maxi Garner 3Dfx von Guillmot. Die Ent- 
scheidung zwischen diesen Karten fällt 
nicht leicht. Beide verfügen über gutes 
Tempo und machen keine Zicken. Die Miro 
hat für mich nicht 
wegen ihres Plus an 
Speicher die Nase 
vorn, sondern eher 
durch den TV-Aus- 
gang. Die leichten 
Tempoeinbußen im Hexen-Test werden 
sich wohl mit dem nächsten Treiber-Upda- 
te beheben lassen. Preislich schenken 
sich die beiden Karten wenig und auf die 
beigepackten Spiele kann ich verzichten. 
Deswegen ist mein persönlicher Testsie- 
ger die Hiscore 3D von Miro. (tk) 



r 3Dfx-Karten im Überblick ^ 




Orchid Righteous 


3D Diamond Monster 3D 


Guillemot Maxi 
Gamer 3Dfx 


Hercules Stingray 
128/3D 


Miro Hiscore 3D 


Mitgelieferte 
Voltversionen 


Mechwarrior 2 
Descent 2 

Actua Soccer 
Fatal Racing 


Mechwarrior 2 
Descent 2 
Hyperblade 
EF 2000 
Forniula 1 


POD 


Pandemonium 
Formula 1 


\ 


Mitgelieferte 
Demos 


Scorched Planet 
Hellbender 
Monster Truck 
Madness 


Scorched Planet 
Tomb Raider 
MS Games 
Sampler 2 


Cybergladiator 
Scorched Planet 


Shadows of the Empire 

Worms 

Command & Conquer 

Zone Raiders 


Formula 1 

G-Police 

Hexen 2 

POD 

Shadows of the Empire 

Tomb Raider 

Extreme Assault 


Circa-Preis 


370 Mark 


350 Mark 


290 Mark 


440 Mark 


300 Mark 


Tempo (PC-Player 
Benchmark) 


14,4 fps 


14,3 fps 


14,3 fps 


14,0 fps 


14,1 fps 


Besonderheiten 


Knackt beim 
Umschalten 


Verschlechtert die 

2D-Darstellung 


keine 


Kombilösung aus 20- 
und 3D-Karte, TV-Out 


6 MByte Speicher, 
TV-Out 


Gesamtwertung 


© 


© 


€) 


© 


©J 



PC PLAYER 2/98 



4 \ ^.. ,,.,,-"• 



RIE31 



Hardware- Hersteller schaffen Unklarheit auf klein- 
stem Raum: Auf etwa zehn Quadratzentimetern einer 
3D-Karten-Verpackung wird munter kryptischer Kau- 
derwelsch ausgespuckt. Wir erklären die wichtigsten 
Fachbegriffe von »Alpha-Blending« bis »Z-Buffer« 
für Normalsterbliche. 

Alpha-Blending 

Die Farbinformation für ein Pixel (BiLdpunkt) besteht normaler- 
weise aus den RGB-Werten. Beim Alpha-Blending wird noch eine 
vierte Information hinzugefügt: der Transparenzwert. Damit Las- 
sen sich in Spielen Rauch oder Glasscheiben darstelLen. 

Bilineares Texture-Filtering 

Wenn in einem Spiel eine Textur auf ein weiter entferntes Objekt 
aufgebracht wird, überdeckt ein Pixel der Textur (ein Texel) oft 
mehrere Pixel des dargestellten Objekts. Das führt zu einem unan- 
genehmen Flimmereffekt. Um dieses Flimmern zu reduzieren, wird 
bei der biLinearen Textur-FiLterung ein MitteLwert aus vier Texeln 
gebildet. Dieser Mittelwert wird dann auf das Objekt projeziert. 

Direct3D oder D3D 

Direct3D ist Bestandteil von Microsofts DirectX. Es bietet eine 
Standard-Schnittstelle für 3D-Funktionen. Fast jeder SD- 
Beschleuniger verfügt über Treiber, die Direct3D ansprechen. 
Allerdings ist die Schnittstelle nicht sonderlich schnelL: Treiber, 
die direkt für den jeweiligen Beschleuniger programmiert sind, 
erreichen oft 50 Prozent mehr Tempo. 

Double Buffering 

Das Double-Buffering braucht man, um den Aufbau eines SD- 
Objekts vor den Augen des SpieLers zu verbergen. Gerade bei 
größeren Objekten würde man sonst ein Langsames Wachsen 
sehen. Um das zu verhindern, wird das Objekt in einem nicht 
sichtbaren Speicherbereich berechnet, dem Back Buffer. Ist das 
Objekt fertig berechnet, schiebt es der Beschleuniger in den sicht- 
baren Speicher (Front Buffer). 

Bei einer zweiten Methode wird einfach zwischen Front- und Back- 
Buffer gewechselt. Diesen Vorgang nennt man Page-Flipping. Da 
beim Page-Flipping Störungen der Grafik auftreten können, wird 
das Umschalten gerne mit der BildwechseLfrequenz synchroni- 
siert. Dadurch geht allerdings etwas Performance verloren. 



Fogging 

Fast in jedem SpieL versinken weit ent- 
fernte Objekte im Nebel (engl. »Fog«). 
Beim Näherkommen tauchen die Objekte 
dann langsam auf. Diese über ALpha-Blen- 
ding verwirklichte DarsteLLung hat meh- 
rere Vorteile. Durch Fogging wird zum Bei- 

Fogging im Turok-Ein- 
* a - satz: Ein sanfter Nebel- 

186 Grauschleier umwabert 

die Hintergrundgrafik. 



Lexikon der wichtigsten 3D-Karten-Begrlffe 

DAS 3D-lxl 



spiel verhindert, daß Objekte plötzlich förmlich ins Bild springen. 
Das sieht man häufig bei Rennspielen älteren Datums. Der zwei- 
te Vorteil liegt in der Geschwindigkeit: Die Programmierer erspa- 
ren sich eine ganze Menge Berechnungsaufwand, weil einfach viel 
weniger Objekte sichtbar sind. 

FPS 

Die Abkürzung FPS steht für Frames per Second (Bilder pro Sekun- 
de) und gibt einfach an, wieviel mal der Bildschirm pro Sekunde 
neu berechnet wird. Je höher dieser Wert liegt, desto flüssiger 
wirkt die Grafik. Darstellungen mit 15 FPS nimmt der Betrachter 
schon als einigermaßen flüssige Bewegung war. Richtig schön 
wird es allerdings erst bei 25 und mehr FPS. 

Mapping 

Als Mapping wird das Aufbringen einer Textur auf ein Objekt 
bezeichnet. Beim MIP-Mapping stehen die Texturen in verschie- 
denen Detailstufen zur Verfügung. Je nachdem, wie nahe sich der 
Spieler vor einem Objekt befindet, wird dann die passende Tex- 
tur verwendet. Dadurch vermeidet man das grobe AufpixeLn der 
Texturen auf kurze Entfernungen. Eine weitere Sonderform des 
Mappings ist das Enviromental-Texture-Mapping, bei dem die 
Umgebung auf ein Objekt abgebildet wird. Der Effekt ist dann eine 
Spiegelung der Umgebung auf diesem Objekt. 

Perspective Correction 

Die Perspective Correction erkennt man am besten, wenn im Spiel 
beispielsweise eine Ziegelwand erscheint. Um die Darstellung rea- 
listisch aussehen zu Lassen, muß nicht nur die Wand als Objekt 
in der richtigen Perspektive dargestellt werden, sondern auch die 
daraufliegende Textur. Ohne diese Funktion ergeben sich häßli- 
che Darstellungen, bei denen die Wand in die eine Richtung und 
die Ziegel in eine andere Richtung zu gehen scheinen. 

Texturen 

Texturen sind das A und bei 3D-Spielen. Unter diesem Begriff 
versteht man eine Grafik, die sich wie eine Tapete auf ein belie- 
biges Objekt Legen läßt. 

Z-Buffer 

Im Z-Buffer eines Beschleunigers sind die Daten über die 
räumliche Lage jedes einzelnen Pixels abgelegt. Mit Hilfe dieser 
Daten kann der Chip dann entscheiden, weLche Punkte sichtbar 
sind und weLche von anderen Punkten 
verdeckt werden. Große Grafik- 
Maschinen arbeiten mit bis zu 32- 
Bit Genauigkeit. DirectX läßt es da- 
gegen mit 16-Bit bewenden. Für einen 
zünftigen 3D-Shooter reicht das alle- 
maL. (tk) 



PC PLAYER 2/98 









^totale, endgültige, J 

! DUO SO fe^I^ÄiO © UD (B \$& © DD 

PDffl5SflStM©DD-SpD©ö©? 
E)©[iü^IfeSMlE©nD-Sfl© iD© 




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Bitte keine Vorauszahlung. Rechnung abwarten! 



Datum, Unterschrift cPPBi 

Sollte sich meine Adresse ändern, erlaube ich der Deutschen Post AG, meine 
neue Anschrift dem Verlag mitzuteilen. 






VOODOO- 

Interview mit den Voodoo-2-Maihern 

PRIESTER 



beim GEBET 



Audienz bei den Voodoo-kundigen: PC Player plau- 
derte mit Chris Kramer und Andy Keane von 3Dfx - 
den Leuten, die uns den Voodoo-2-Chip bescheren 
werden. 




D 



er Voodoo 2 von 3Dfx wird wohl die spannendste SpieLe- 
hardware dieses Jahres. Waren bisher schon normale 3Dfx- 
Karten mit dem Voodoo-Graphics-Prozessor erste Sahne in pun- 
cto 3D-BeschLeunigung, geht es jetzt mit dem Voodoo 2 erst rich- 
tig zur Sache. Mit Leistungsdaten, die man noch vor einiger Zeit 
nur atif Workstations von Silicon Graphics fand, soll der Voodoo 
2 jetzt vergleichbare Power auch für den PC bringen. 
EErmi Eine Frage brennt uns natürlich alle unter den Nägeln: 
Wann wird es die neuen Boards geben? 
3Dlx: Die ersten Boards von verschiedenen Herstellern werden 
wohL Ende des ersten Quartals auf den Markt kommen. Mit Spie- 
len, die auf den Voodoo 2 zugeschnitten sind, ist nicht vor Ende 
1998 zu rechnen. 

EUIISH Die Chips sind doch schon fertig; auf der Comdex waren 
schon Prototypen zu sehen. Warum dauert es so lange, bis man 
Boards kaufen kann? 

JWe Wir haben nie einen offiziellen Erschei- 
nungstermin für den Voodoo 2 bekanntgeben. 
Normalerweise hätte man auch noch nicht so 
früh von den neuen Chips erfahren. Da wir aber 
schon eine große Stückzahl an Test-Boards an 
Spie Lee ntwickLer herausgegeben haben, sind 
da wohl ein paar Informationslecks aufgetre- m 
ten. 

u*ji:v»;n Liegt die Verzögerung nicht viel- I 
mehr daran, daß alle Firmen jetzt noch die ? 
Bestände an Voodoo-Karten verkaufen wol- £*Z&ft 
len, bevor der Nachfolger kommt? 

»it Nein, denn den Voodoo Graphics wird es auch weiterhin 
geben. Wir sehen den Voodoo 2 nicht als Nachfolgeprodukt, son- 
dern vielmehr als Ergänzung. 
Der Voodoo 2 hat grundsätzlich die 
gleichen Funktionen wie der Voodoo 
Graphics, er kann diese Funktionen 
nur wesentlich schneller ausführen. 
Deshalb wird der Voodoo Graphics 
Chip auch weiterhin im Einsteiger- 
bereich zu finden sein. Für die richtigen Hardcore-Gamer gibt es 
dann den Voodoo 2. 



IJUrViJiH Wie steht es 
mit den Neuentwicklungen von 
Spielen? Ist man nicht gezwungen, 
sich nächstes Jahr eine Voodoo-2-Karte zu 
kaufen? 
iofx: Definitiv nicht. Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis 
Spiele die Möglichkeiten des neuen Chips auch nur annähernd 
ausreizen. Den Voodoo Graphics haben wir auf den Markt 
gebracht, als Pentium-90-Prozessoren als High-End gaLten. Jetzt 
läuft er mit 200-MHz-Prozessoren immer noch einwandfrei. Das 
zeigt, daß eine Menge Potential in unseren Chips steckt. Was 
sicher kommen wird, sind Spiele, die in verschiedenen Versio- 
nen angeboten werden. So könnte »Messiah« von Shiny das erste 
Spiel werden, das selbsttätig erkennt, weLche 3D-Beschleunigung 
im Rechner steckt und die jeweils passende Version des Spiels 
startet. Je nach Leistungsfähigekeit des Beschleunigers werden 
dann verschieden große Texturen geladen. 
EüEEBWie groß werden die Unterschiede bei solchen Spie- 
len sein? 

3D1x: Die ersten Kampfspiele wie »Virtua Fighter« benutzten 
Kämpfer aus etwa 500 Polygonen. Die Figur in »Tomb Raider« ist 
aus etwa 2500 Polygonen zusammengesetzt. Mit dem neuen Voo- 
doo 2 können Charaktere im Spiel agieren, die aus 10000 Poly- 
gonen und mehr bestehen. Damit, und zusammen mit Frame- 
Rates über 60 FPS (»Frames per second«; Bildern pro Sekunde), 
werden die Figuren wesentlich lebendiger wirken als bisher. Mit 
dem Voodoo 2 geben wir den Spieleentwicklern die 
Möglichkeit in die 

Das Interview 
entstand auf einer 
Pressekonferenz 
/on 3 Dfx. Die Inter- 
view partn er waren 
Chris Kramer (Public 
Retations Manager, 
Links) und Andy Keane 
(V.P. of Marketing, 
rechts) . 




» Für die richtigen 

Hardcore- 
Gamer 
gibt es Voodoo 2. « 




Das erste Voodoo-2-Board 



■• " 



mm 




Der neue Voodoo 2 wird dem Engel aus Messiah Flügel verleihen. 

Hand, daß ihre SpieLe am Ende genauso gut aussehen, wie sie 
es sich im Kopf vorgestellt haben. 

uijfnj:n Wie sehen Sie die Entwicklung mit DirectX? Wird es in 
der Zukunft mehr DirectX-Spiele geben oder Programme, die auf 
GLide programmiert sind? 

3Dfx: Wir stellen den Entwicklern beide Möglichkeiten zur Aus- 
wahl. Karten mit Voodoo-Chips, egal, ob Voodoo Graphics oder 
Voodoo 2, kommen sehr gut mit Direct-3D zurecht. Wer also auf 
DirectX programmieren wi LI, kann das ruhig machen. Unsere GLide- 
Schnittstelle ist allerdings viel 
dichter an den Chip program- 
miert. So liegt nur ein dünner 
Layer zwischen den Registern 
auf dem Chip und der Schnitt- 
stelle. Damit können die Pro- 
grammierer wesentlich besser 
die Performance optimieren 
odervon Funktionen Gebrauch 
machen, die ihnen nicht von 
Microsoft vorgeschrieben sind. 

Wer also das Optimum aus seinem Spiel herausholen wilL, kommt 
an GLide nicht vorbei. 

EHQIIflWird es spezielle AGP-Versionen für den neuen Voodoo 
2 geben? 

3DU: Der AGP-Port ist für die 3D-Beschleunigung unsere Erach- 
tens nicht so wichtig. Die 3Dfx-Karten sind voll AGP-kompatibeL. 
Es macht aber aus unserer Sicht keinen Sinn, die Texturen in den 
Hauptspeicher des Rechners auszulagern. Bis auf weiteres wer- 
den Karten mit 3Dfx-Chips nur auf den LokaLen Speicher der Karte 
selbst zugreifen. Was allerdings denkbar ist, sind Karten, die den 
schnelleren Takt des AGP-SLots nutzen. 
liUTma Was sind die zukünftigen Projekte bei 3Dfx? 

3DI«: Wir haben nun erst einmaL die Meßlatte höher gelegt. Jetzt 
sind unsere Mitbewerber dran, wieder aufzu seh Ließen. (tk) 



» Wer das 

Optimum 
herausholen 
will, kommt 
an Glide 

nicht vorbei. « 



Test: MS Sidewinder 3D Pro Plus 

New Stick 

on the Block 

Über die Software von Microsoft läßt sich so manches 
minder begeisterte Wort verlieren. Dagegen bereitet 
die Hardware aus dem gleichen Stall meistens Freu- 
de, wie auch der neue High-End-Joystick beweist. 

Wenn Microsoft Hardware macht, dann richtig. Zumindest, 
wenn man von dem etwas verunglückten Sidewinder Force 
Feedback ein mal absieht. Der neue Joystick heißt Sidewinder Pro 
Plus und sieht in etwa aus, wie ein abgeschnittener Force-Feed- 
back. Und genau das macht ihn zum Joystick unserer Wahl. Der 
neue Pro Plus vereinigt die Vorteile vom Force 
Feedback mit denen des alten Sidewinder; nur 
auf den Vibrationen verbreitenden Motor müs- 
sen Sie verzichten. Der ergonomisch gestaltete 
Griff liegt nun sehr komfortabel in der Hand und 
bietet ausreichend Halt beim SpieLen. Die vier Feu- 
erknöpfe und das Coolie-Hat lassen sich im 
Gegensatz zum Vorgänger hervorra- 
gend bedienen. 
GLückLicherweise ebenso 
bestehen blieb die Verabei- 
tungsqualität. Der neue 
Sidewinder macht den Ein- 
druck, als ob man mit ihm 
auch Nägel in die Wand hauen 
könnte. Waren die Beharrungskräf- 
te aus der Mittelstellung beim Vorgänger noch etwas zu hoch, 
sind sie jetzt perfekt. ManfühLtdie MittelsteLLung, kann den Stick 
aber auch einen halben Millimeter bewegen, ohne g Lei c h das Ziel 
aus dem Fadenkreuz zu verlieren. 

Auch die fünf weiteren Knöpfe und der Schubregler sind so 
geschickt auf der Grundplatte plaziert, daß die Finger wie von 
selbst darauf zu liegen kommen. ALLe Bedienungselemente sind 
allerdings für Rechtshänder ausgelegt, liegen also auf der lin- 
ken Seite. Immerhin istdieGrifform desSticks so ausgeLegt, daß 
auch ein Linkshänder damit spieLen kann, ohne sich das Blut 
abzuschnüren. 

Der Sidewinder läßt sich unter Windows 95 einfach installieren. 
Dabei kommt die gleiche Software zum Einsatz, die man schon 
vom Vorgänger und dem Gamepad kennt. Verschiedene Setups 
sind damit kein Problem und die Eingabegeräte lassen sich ein- 
fach anwählen. 
Fazit: Mit dem Side- 
winder 3D Pro Plus hat 
Microsoft einen Hard- 
ware-Hit gelandet. Für 
einen Joystick dieser 
Güte sind diel50Mark, 
die das Teil kostet, 
nichtzuviel. (tk) 




pcrrrrrr 

Verarbeitung: 90 
Ergonomie: 80 
Bedienung: 90 

Gesamtwertung: 
HIHI I 



Ob 



PC PLAYER 2/98 



mm 



DOS Speicher freigeben 




ÜARFS UN 
BIßCHEN 

HEHR SUN? 



mj 



Ja, es gibt sie noch: Programme, die man 
unter DOS spielen will oder muß. Deswegen ist auch 
in Zeiten von Windows 95 ein bißchen Speicher- Know- 
how sehr nützlich. Wir verraten, wie Sie Ihrem PC ein 
paar Kilobyte mehr entlocken können. 



B 



ei den meisten modernen Programmen kann man heute glück- 
licherweise auf Konfigurationsdateien, Speichermanagerund 
handgeschriebene Batchdateien verzichten. Doch so ganz ohne 
Wissen um die Speicherverwaltung kommen Sie auch in Zeiten 
von Windows 95 nicht aus. Immerhin tickt noch ein guter Teil 
nur Leicht verschleiertes DOS unter der funkeLnden Fenster-Auf- 
machung. Außerdem hat man immer noch das eine oder andere 
Spiel im Schrank, das man vielleicht ganz gerne wieder hervor- 
kramt, auch wenn es noch aus alten DOS-Zeiten stammt. Das gilt 
zum Beispiel für »Indiana Jones and the Fate of AtLantis«, das 
Sie diesen Monat als Voltversion auf der CD-ROM von PC Player 
plus finden. 

Systemdateien - Der Dreh- und Angelpunkt 

Ganz egaL, ob Windows 95a, 95b oder DOS, in welcher Version 
auch immer: Die beiden Systemdateien AUTOEXEC.BAT und 
CONFIG.SYS sind der Platz, wo man dem Speicher sagt, was Sache 
ist. Etwas VorsichtistaLLerdings durch die Namensgebung gebo- 
ten. Beide Dateien sind in zwei Ausfertigungen unter Windows 
95 vorhanden. SoLange dieses läuft, heißen die beiden System- 



i.w»mdiiii;Hi;i 



Wenn der Rechner trotz eingelegter Boot-Diskette von Festplatte 
startet, ist etwas BIOS-Tuning angesagt. Die Wege ins BIOS sind 
von PC zu PC verschieden. Oft taucht eine Meldung beim Booten 
auf, die den richtigen Weg weist (im Handbuch steht es detailliert). 
Bei den meisten PCs genügt es, die ENTF-Taste beim Booten zu 
drücken. 

Im BIOS muß man nach einer Einstellung suchen, die »Boot- 
Sequenz« oder ähnlich heißt. Hier ist festgelegt, in welcher Rei- 
henfolge der Rechner beim Start die Laufwerke nach einem 
Betriebssystem durchforstet. Stellt man hier die Reibenfolge auf 
A:, 0: um, bootet der PC zuerst van der Diskette. 



dateien für einen DOS-Start AUTOEXEC.DOS und CONFIG.DOS. 
Startet man eine DOS-Session, benennt Windows 95 die beiden 
Dateien auf die richtigen Endungen .BAT und .SYS um. Die Win- 
dows-9 5 -System dateien findet man dann unter AUTOEXEC.W40 
und C0NFIG.W40. Man muß also aufpassen, welche Datei man 
unter welchem Betriebssystem editiert, sonst gibt es ein heil- 
loses Durcheinander. 

CONFIG.SYS optimieren 

Um die Startdateien für einen gepflegten DOS-Start mit mög- 
lichst viel freiem Speicher zu editieren, suchen Sie zunächst im 
Explorer im Root-Verzeichnis der Festplatte nach der Datei 
CONFIG.DOS. Die Datei ist ein reines Text-File und läßt sich ein- 
fach mit dem Notepad öffnen. In der CONFIG.SYS stehen nach- 
einander aLle Treiber, die der PC braucht, um die Peripherie-Gerä- 
te wie CD-ROM-Laufwerke, SCSI-Festplatten und Soundkarten 
anzusprechen. 

Beispiel: 

DEVICE=C : WINDOWS \HIMEM. SYS 

DEVICE=C : \WIWDOWS\EMM3 86 . EXE 

DEVICE=C:\WINDOWS\SYSTEM\CPQIDECD.SYS /D:IDECD001 

FILES=80 

BUFFERS=80 

FCBS=10 

SWITCHES=/F 

DEVICE=C: \WINDOWS\COMMAND\ DISPLAY. SYS 

CON=(EGA,850) 

COUNTRY=049, 850, C:\WINDOWS\COMMAND\COUNTRY. SYS 

Das Beispiel zeigt eine typische CONFIG.SYS, mit der man knapp 
500 KByte freien DOS-Speicher erreicht Da gibt es noch eine 
Menge zu optimieren. 

Als erstes können Sie unnütze Speicherfresser entfernen. Dazu 
gehören die ZeiLen FCBS=10 und die beiden letzten Zeilen die- 
ser Konfiguration. Alle drei Befehle kosten nur Speicher und sind 
für Spiele nicht notwendig. Auch die Files und Buffers sind oft 
zu hoch eingestellt. Hier haben sich die Werte FILES=50 und BUF- 
FERS=30 in den meisten FäLLen als ausreichend herausgestellt. 
Als nächstes fügen Sie die Zeile DOS=HIGH,UMB hinter der Zeile 
mit HIMEM.SYS ein. Dadurch wird das DOS in den oberen Spei- 
cherbereich geLaden und die Upper Memory Blocks können 



genutzt werden. Wenn die Spiele, die Sie starten woLLen, nicht 
explizit nach EMS-Speicher verlangen, können Sie hinter den Ein- 
trag für den EMM-Treiber auch noch den Parameter NOEMS 
I=E800-EFFF setzen. Damit geben Sie weiteren Speicher frei, den 
Sie anschließend mit Treibern belegen können. 
Durch diesen kleinen Eingriff ist schon eine Menge Luft gewon- 
nen. Um zu überprüfen, wieviel Platz überhaupt momentan im 
Speicher frei ist, und welche Programme im unteren oder 
oberen Speicherbereich liegen, geben Sie auf DOS-Ebene 
MEM /C | MORE ein. Sie erhalten dann eine komplette Spei- 
cherübersicht. Da Sie diesen Befehl bei der Optimierung des 
Systems ständig brauchen, ist es praktisch, eine Batch-Datei an- 
zufertigen. Tippen Sie dazu auf DOS-Ebene folgende Befehle ein: 

COPY CON XMEM.BAT 
MEM /C I MORE 

Schließen Sie die Eingabe mit STRG+Z ab. Mit der Eingabe von 



™ , £ß 




\T""""2 


f flrb 


— ;::,::•:„ 


KSOOS Si.784 
RTUBBRU 13.488 


(13 


) 64 .784 [63K1 B (9 
) 13.488 (13K) B (8 
) 31 .952 J31K] B (0 
8.304 (8KI 8 (0 
2.864 I3K1 B (8 
•1 832 (1K| 8 (8 
1 18.224 (1BKI 8 (8 
1 1264 (1KI 8 (0 
) 2.272 (2K B (8 
) 4.688 (5X1 8 (1 




DISPLW 8^384 (t 
TFSHLP 2.864 (3 
SETVER 832 (1 
CBHHBNI) Ul.r.'k (101 
uki<32 1.264 (1 


DBSKEV ("683 




KEVB 6.9U 
CDHHRND 8 .368 
Frei 199.288 

SoeidierbBlesung 1« 


I8K) 8 363 (8K> 8 (1 
U8EK) 499 28B UitSKI B tfl 

berhlick: 




Snei eher tue 






Kwwent' 11 


6Yi 36B 156 080 499 288 




XHS-Soeither 


15. 728^648 ' ? 32.268.896 




Ges. unter 1 MB 


16.777.216 7 32.759.376 

655.368 156. B8B . 499.288 

32.98B.992 I31HI 
18.777,216 (16H) 




MS-DOS ist resident im Iwli'-n SueitherbtreLch IHMB). 



Mit MEM /C | MORE erhalten Sie unter DOS eine genaue Übersicht, wel- 
che Programme wo im Speicher sitzen. 

XMEM erhalten Sie dann die Speicherübersicht. 
Durch die Aktivierung des oberen Speicherbereichs ist eine Menge 
Platz entstanden, den es nun zu füllen gilt. Schreiben Sie in jede 
Zeile statt DEVICE einfach DEVICEHIGH. Damit weisen Sie das 
System an, die entsprechenden Treiber ebenfalLs in den hohen 
Speicherbereich zuverschieben. Normalerweise werden nicht alle 
Treiber nach oben geladen. Der Trick für den maximalen DOS- 
Speicher ist, die richtige Reihenfolge zu finden. Da ist einfach 
probieren angesagt. Als grobe Richtung gilt: Zuerst die großen 
und dann die kLeineren Treiber laden. Wie groß die einzelnen 
Treiber in Ihrem System sind, erfahren Sie auch wieder über den 
MEM-Befehl auf DOS-Ebene. 

AUTOEXEC.BAT Urnen 

Im großen und ganzen gelten auch für die AUTOEXEC.BAT die 




Auch die Indy- Vollversion von PC 
Player plus gehört zur speicherhung- 
rigen DOS-Spielegattung. 



In der deutschen Version 
von Windows 95b hat 
sich ein speicherfressen- 
der Bug eingeschlichen. 
Der Treiber HIMEM.SYS 
genehmigt sich bei die- 
ser Version ganze 40 
KByte Hauptspeicher. 
Unter Windows 95a ist es 
dagegen nur 1 KByte. 
Bei DOS-Spielen, die mit 
jedem Byte knausern, sind 40 KByte eine ganze Menge. Glückli- 
cherweise gibt es von Microsoft einen Bugfix für diesen Fehler. Sie 
finden Ihn im Internet unter www.support.microsoft.com/sup- 
port/downloads. Die Datei IOSYSGER.EXE befindet sich auf diesem 
Server im Verzeichnis Microsoft Windows/Windows95/lnternatio- 
nal. Kopieren Sie die Datei einfach in ein beliebiges Verzeichnis 
und rufen Sie von dort aus auf. Einen Windows-Neustart später 
haben Sie rund 40 KByte gewonnen. 



gleichen Regeln, wie bei der CONFIG.SYS. Beispiel: 

SET LM0USE=C:\COMPAQ\M0USE 
SET BLASTER=A220 15 Dl 

C : \WINDOWS\COMMAND\COUNTRY . SYS 
C:\WINDOWS\COMMAND\MODE CON 

CPREP=( (850) C:\WINDOWS\COMMAND\EGA.CPI) 
C:\WINDOWS\COMMAND\MQDE CON CP SELECT=850 
C:\WINDOWS\COMMAND\MSCDEX /D: IDECD001 /L:E 
C:\WINDOWS\COMMAND\KEYB 

GR, 850, C:\WIND0WS\COMMAND\KEYB0ARD. SYS 

C:\WINDOWS\SMARTDRV.EXE 2048 1024 

C : WINDOWS \ COMMAND\ DOSKEY . COM 

\ 

Zuerst heißt es auch bei dieser typischen AUTOEXEC.BAT: raus- 
schmeißen, was nur Speicher frißt. Die ersten Kandidaten, die 
man gefahrlos löschen kann: die Zeilen, die den MODECON-Befehl 
enthalten. Dieser wird bei der Windows-Installtion eingetragen 
und hilft beim Spielen nicht weiter. Auch der COUNTRY.SYS ist 
unnötig. Damit die deutsche Tastaturbelegung trotzdem funk- 
tioniert, passen Sie die Zeile mit dem Tastatur-Treiber an. Hier 
genügt die Eingabe C:\WINDOWS\COMMAND\KEYB GR. Ebenfalls 
verzichtbar und speicherbelegend ist DOSKEY.COM, also auch da 
raus damit. 

Selbst die Treiber in der AUTOEXEC.BAT Lassen sich in den hohen 
Speicherbereich Laden. Hier muß man allerdings vor die ent- 
sprechenden Zeilen die Buchstaben LH für Load High schreiben. 
Die Reihenfolge des Ladens ist auch hier wieder entscheidend. 
Die dicksten Brocken sind meistens die Treiber für das CD-ROM- 
Laufwerk. Die Zeile mit dem Aufruf von MSCDEX.EXE sollte also 
als allererstes hochgeladen werden. 

Sobald beide Systemdateien auf den optimalen Stand gebracht 
sind, soLLten Sie diese auf eine bootfähige Diskette kopieren. 
Damit haben Sie immer die optimaLe DOS-Konfiguration parat. 



PC PLAYER 2/98 



DER LETZTEN 12 MONATE 





■ TIPS& TRICKS 






Koala Lumpur 


7/97 


154 


Lösung 


Age d' Sail 


3/97 


62 


*** 




(Spiel 


Ausgabe 


eite 


) 


Lands of Lore - Götterdämmerung 1/98 


274 


Lösung 


Ager Armstrong 


11/97 


140 


*** 




Larry 7 


4/97 


138 


Tip 


Ag-.eWa-riorF-lllX 


7/97 


97 


** 




Age of Empires 


1/98 


289 


Cheats 


Little Big Adventure 2 


1/98 


289 


Cheats 


AHx-1 


12/97 


136 


*** 






12/97 


87 


Taktiktips 




10/97 


144 


Lösung 


Air iVamor 2 


5/97 


140 


*** 




Alarmstufe Rot: Gegenangriff 


6/97 


132 


Lösung 


Lost Vikings 2 


8/97 


141 


Codes 


Akte Europa 


11/97 


106 


**** 




Teil 2 


7/97 


150 


Lösung 


MadTV2 


4/97 


138 


Tip 


Ajmstufe Rot: Gegenangriff 


6/97 


68 


**** 






8/97 


141 


Tip 


Master of Orion 2 


2/97 


181 


Codes 


A .arrr-tufe X - Der Alptraum 


6/97 


118 


** 




Aristo ss 2 


10/97 


78 


Erste Hilfe 




7/97 


159 


Cheats 


A.exancer der Grosse 


8/97 


101 


*** 




Ark of Time 


9/97 


182 


Lösung 




8/97 


132 


Lösung 


A.ive. .. Behind the Moon 


3/97 


114 


* 




Atlantis, Teil 1 


8/97 


128 


Lösung 


MDK 


7/97 


144 


Lösung 


A-ioe' Reisen ins Jenseits 


4/97 


102 


** 




Teil 2 


9/97 


178 


Lösung 




10/97 


156 


Cheats 


American Dream 


2/97 


132 


* 




Baohcrets Fluch 2 


11/97 


200 


Lösung 


Monkey Island 2 


1/98 


286 


Lösung 


Aio< 


1/97 


152 


*** 




Blau! Maihinehead 


2/97 


181 


Codes 


Monster Truck Madness 


2/97 


181 


Tip 


Andrem Racing 


1/98 


110 


46 




Bleifuss 2 


2/97 


181 


Codes 


Moto Racer 


8/97 


141 


Tip 


Aicst 


3/97 


100 


* 




uapttatisrr. Plus 


9/97 


189 


Cheat 




10/97 


156 


Cheats 


Anstoss 2 


10/97 


74 


***** 




(jvibzation 2 


10/97 


156 


Tip 


NBA Live 97 


7/97 


159 


Tips 


Area-fl 


1/98 


159 


19 




Cornanche 3 


10/97 


151 


Tips 


\eec for Speed 2 


9/97 


188 


Cheats 


Ark y " m 


7/97 


102 


*** 






6/97 


44 


Erste Hilfe 


Nemesis 


8/97 


136 


Lösung 


Armored Fist2 


12/97 


138 


***** 






9/97 


189 


Cheat 


Nei-erhood Chronicus, The 


3/97 


158 


Lösung 


A'.aitis 


8/97 


84 


*** 




CommandSConquer2,Teill 


2/97 


182 


Lösung 


Outiaws 


7/97 


159 


Cheats 


Atsnosfear 


6/97 


72 


* 




Teil 2 


3/97 


148 


+ Karten 


PandCTomiim! 


6/97 


86 


Erste Kift 


Ator : c Bomberman 


10/97 


100 


**** 




ContruVtor 


11/97 


206 Ein steigertips 




11/97 


212 


Codes 


6aiai 3jg 


4/97 


106 


**** 




Creatures 


3/97 


147 


Tip 


Panzer General 3D 


12/97 


107 


tratetferios 


W fiaDhomets Fluch 2 


10/97 


80 


***** 




Crusader-No Regret 


7/97 


159 


Cheats 


Phantasmagoria 2 


4/97 


138 


":■ 


5a^an 'orever 


6/97 


66 


** 




Dark Reign 


11/97 


98 Einsteigeltips 




4/97 


150 


Lcsj^c 


fiart.e Suort 


8/97 


91 


* 




DarklightConfu'ct 


6/97 


60 


Erste Hilfe 


Privateer 2: The Darkening 


3/97 


147 


Hex -Cheats 


Battlecruiser 3000AD 


4/97 


73 


** 




Dead lock 


5/97 


190 


Cheats 




5/97 


180 


*DS 


Batt-eg'ound 6 


1/98 


178 


60 




Death Rally 


3/97 


147 


Cheats 


Projert Paradise 


4/97 


138 


Codes 


:.■"■■■. Uld 7 


1/98 


178 


sa 




Diablo 


12/97 


290 


Tip 




5/97 


166 Tips - Kditf>- 


BatUeg'ound 8 


1/98 


178 


65 






3/97 


147 


Tip 


Quake 2 


1/98 


289 


Cheats 


5a:ooka Sue 


5/97 


148 


* 






4/97 


140 


Ratgeber 


Rama: Rendezvous im Weltraun 


3/97 


166 


.::•..-<: 


Beasts sind Bumpkins 


10/97 


117 


** 






5/97 


190 


Hex 


RealmsoftheHaunting 


4/97 


154 


Liisjng 


Beclarr 2: Absolute BerJlam 


8/97 


76 


*** 




Discworld 2 


2/97 


190 


Lösung 


Red neck Rampage 


8/97 


141 


Cheats 


BetrayalinAntata 


9/97 


146 


** 




Down in the Dumps 


3/97 


174 


Lösung 


Sacred Ground 


4/97 


162 


.3i_-g 


JP"" Bade Runner 


1/98 


94 


80 




Dragon Lore 2, Teilt 


5/97 


188 


Lösung 


Shadows of the Empire 


1/98 


288 


Endgecre'- 


EiTi! Machinehead 


1/97 


150 


*** 




Teil 2 


6/97 


156 


Lösung 








Taktiken 


Bleifuss Fun 


11/97 


162 


*•** 




DSA 3: Schatten über Riva 


3/97 


162 


Lösung 




12/97 


274 


Challenae 


Bleifuss Rally 


1/98 


152 


75 




Dnngeon Keeper 


10/97 


157 


Tips 








Points 


Bloodand Magic 


1/97 


98 


*** 






12/97 


278 


Lösung mit 


Shattered Steel 


2/97 


181 


Cheats 


3Ue Ice 


3/97 


110 


* 










Karten 


SimCopter 


4/97 


138 


Cheats 


BobSquish 


1/98 


164 


22 




Dungeon Keeper 


9/97 


177 Einstiegshilfe 


Sonic & Knuckles 


6/97 


136 


Taktiktips 


3otso:ce' 


3/97 


79 


** 




Earth 2140, Teil 1 


9/97 


170 


Lösung 


Stadt der verlorenen Kinder 


5/97 


184 


Lösung 


3rftisnCi:enChampionshipGolf 11/97 


158 


** 




Teil 2 


10/97 


152 


Lösung 


StarTrek: Borg 


5/97 


178 


Lösung 


3-ccaneer 


1/98 


166 


55 




Teil 3 


11/97 


207 


Lösung 


Stargunner 


9/97 


188 


Codes 


3.dSoercer-WeareAngels 


11/97 


167 


* 




Extreme Assault 


10/97 


156 


Cheats 


Terminator: SkyNet 


3/97 


147 


Cc:es 


Bug 0::- PC 


6/97 


90 


**** 






6/97 


58 


Erste Hilfe 


Terracide 


9/97 


183 


Cheat 


3j-deshga Manager 97 


4/97 


84 


**** 




Fl Manager Professional 


11/97 


126 


Erste Hilfe 


Theme Hospital 


7/97 


158 


Tips 


C&C 2: 'wgeltungsschlag 


12/97 


184 


**** 




FIFA 97 


2/97 


181 


Tip 


Tigershark 


9/97 


188 


C-ea: 


Ca. jiai's Crosstime Saloon 


6/97 


114 


*** 




Floyd - Es gibt noch Helden 


1/98 


280 


Lösung 


Tomb Haider 


3/97 


147 


Hex-Codes 


CapitBÖsm plus 


7/97 


112 


*** 




Gene Wars, Teil 1 


1/97 


?? 


Lösung 




4/97 


144 


Lösung 


Carmageddon 


9/97 


126 


**** 




Teil 2 


2/97 


196 


Lösung 


Toonstruck 


2/97 


210 


Lösung 


Carmageddon Splat Pack 


1/98 


91 


69 




G-Nome 


9/97 


189 


Cheats 


Total Annihilation 


12/97 


270 


Tips 


CaveWars 


3/97 


52 


**** 




Hardb'ne 


5/97 


190 


Cheats 




12/97 


290 


Cheats 


Caveland 


3/97 


65 


*** 




Harvester 


5/97 


190 


Cheats 


Voodoo Kid 


11/97 


212 


Tips 


Chasm -The Rift 


12/97 


128 


** 




HaveaN.LCE.Day 


4/97 


138 


Cheats 










City of Lost Children 


3/97 


102 


*** 




Hercules 


1/98 


289 


Codes 










Civ 2: Fantastic Worlds 


1/98 


198 


79 




Heroes of Might & Hagic 2 


10/97 


156 


Codes 










Civil War Generals 2 


12/97 


160 


**** 






U/97 


212 


Tips 


■ SPIELE-TESTS 








Civilization 2, Scenarios 


2/97 


136 


**** 




Hexen l 


8/97 
12/97 

9/97 


141 


Tip 


(Spiel 


usgabe Seite 


Wertung 


Clandestiny 
Close Combat l 
Cluedo 


2/97 
1/98 

3/97 


109 
98 

113 


* 
62 

* 




Imperium Galactica 


189 


Cheats 


3-0 Ultra Minigolf 


7/97 


108 


*** 




Interstate 76 


6/97 


50 


Erste Hilfe 


3D Ultra Pinbali- Lost Continent 1/98 


162 


69 


^ Cornanche 3 


6/97 


44 


***** 






7/97 


140 


Lösung 


688(1) Hunter/Killer 


9/97 


150 


**** 


Command & Conquer Gold Edition 5/97 


84 


***** 




Jack Orlando 


12/97 


286 


Lösung 


7th Legion 


11/97 


120 


*** 


Connections 


6/97 


119 


** 




Jedi Knight 


1/98 


268 


Lösung 


A-10 Cuba! 


3/97 


86 


*** 


Conquest Earth - Das Manifest 


12/97 


182 


*** 






1/98 


289 


Cheats 


Ace Ventura 


2/97 


150 


* 


Conquest of New World Deluxe 


6/97 


70 


*** 






12/97 


96 


Quellen 


Actua Soccer 2 


1/98 


146 


72 


fff Constructor 


10/97 


94 


***** 


mm 3 


) 






der Macht 


Actua Soccer Club Edition 


8/97 


90 


** 


Lrazy Gravi' ty 


9/97 


144 


**** 


^ 


KKNDJeill 


6/97 


142 


Lösung 


Admiral Sea Battles 


4/97 


78 


*** 


Crow, The 


3/97 


116 


** 


mm 


Teil 2 


5/97 


174 


Lösung 


Age of Empires 


12/97 


86 


***** 


jP*~ Curseof Monkey Island 


1/98 


78 


89 


< 


192 


















PC PLAYER 2/98 



Aufgedeckt : 

PC Virus verursacht 

weltweiten 
Wirtschafts-Crash 



...wenn es 



PC Magazin 



Lösungen ohne Abstriche q^ 

Office-Paketf 



tes* 



zum Nulltarif 



Steuern sparen 

• Die besten Lohnsteuerprogramme im Test 

• PC-Ab Schreibung: Fragebogentrick der Finanzämter 

Die Alleskönner 

Drucken, Faxen und Scannen mit einem Gerät ~ 



SOFTWARE 

• Windows 95 Crash-Vorsorge 

Blick hinter die Systemdateien 

* Outlook in der Praxis 

Termine und E-Mail im Griff 

•k Spiele-Emulatoren 

Der PC als universelle Plattform 



PROJEKTE: Win95> Office. TCP/IP 






Diesen Monat im PC Magazin: 
Special: Netzwerke 

Aktuelle Fast-Ethernet-Karten im Test. 
Dazu alles über Mini-Hubs und 
Netzwerktopologien. 

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Cyber Gladiators 


1/97 162 


** 


Grand Theft Auto 


12/97 


116 


**** 


Microsoft Fußball 


1/97 170 


*+ 


D.O.G. 


9/97 140 


*** 


Grid Run 


4/97 


98 


**** 


Microsoft Golf 3.0 


4/97 88 


**** 


Oark Colony 


11/97 108 


*** 


GT Raring 97 


8/97 


95 


*** 


Microsoft Puzzle Collection 


9/97 145 




Dark Earth 


11/97 144 


**** 


Gubble 


5/97 


128 


** 


Monster Tracks 


9/97 143 


** 


SP Dark Reign 
DarkLight ConfLict 


11/97 96 


***** 


Guts V Carters 


8/97 


74 


**** 


Moto Extreme 


11/97 163 


* 


6/97 60 


*** 


Hannibal, The Great Battles o 


1/98 


168 


67 


Moto Racer 


6/97 104 


*** 


Davis Cup Tennis 


3/97 78 


* 


Hardcore 4x4 


9/97 


142 


** 


Moving Puzzle 


12/97 208 




Daytona USA 


1/97 174 


** 


Harpoon Classic 97 


2/97 


94 


** 


MS Flight Simulator (Win 95) 


1/97 180 


**•* 


Daytona USA Deluxe 


12/97 207 


*** 


Harvest of Souls 


6/97 


112 


*** 


MS Flight Simulator 98 


12/97 132 




Death Rally 


2/97 48 


**** 


HaveaN.I.C.E.Day 


3/97 


72 


**** 


Mutation of J.B., The 


1/97 80 


** 


Defiance 


1/98 99 


22 


3P" HeavyGear 
HeliCops 


1/98 


84 


83 


Myth- Kreuzzug ins Ungewisse 12/97 174 




Demonworld 


11/97 110 


**•* 


6/97 


55 


*** 


NASCAR Racing 2 


2/97 138 


***** 


Destiny 


2/97 96 


* 


Hercules 


12/97 


170 


**** 


Nato Fighters 


1/97 184 




Destruction Derby 2 


1/97 178 


**** 


Hernes 2 - Price of Loyalty 


8/97 


106 


**** 


NBA Füll Court Press 


1/97 168 


**** 


Detektiv Bogey: Jump 'n' Run 


8/97 98 


* 


Hernes of Might S Magic 2 


1/97 


m 


**** 


NBA Hang Time 


3/97 71 


*** 


3P" Diablo 
Diablo: Hellfire 


2/97 44 


***** 


Herrscher der Meere 


1/98 


176 


63 


NBAJam Extreme 


3/97 70 


*** 


1/98 158 


74 


Hexagon-Kartell, Das 


1/97 


182 


*** 


JP~ NBA Live 98 


1/98 140 


88 


Die Entscheidung: 






Hexen 2 


12/97 


122 


**** 


SP" NBA Live 97 
Necrodome 


3/97 66 


**** 


Ardennenoffensive 1944 


10/97 116 


** 


Historyofthe World 


8/97 


102 


** 


1/97 146 


** 


Die fünfte Dimension 


1/97 78 


*** 


Hjtman 


11/97 


146 


** 


Need for Speed 2 


6/97 102 




Die Hard Trilogy 


4/97 68 


** 


Holiday Island 


2/97 


91 


*** 


Needfor Speed 2 Special Edition 12/97 157 


**** 


Dig it! 


2/97 148 


** 


Hunter Hunted 


1/97 


154 


**** 


Nemesis: The Wizardry Adventure 1/97 68 




Discworld 2 


1/97 74 


**** 


Huygen's Disclosire 


3/97 


112 


** 


Neo Hunter 


1/97 140 


** 


Dissektion of Eternity 


6/97 62 


**** 


Hyperblade 


1/97 


164 


*** 


Net: Zone 


1/97 82 


*** 


Double l'ouble 


4/97 114 


• 


iF-22 The F-22 Raptor Simulator 10/97 


104 


**** 


Netstorrn 


1/98 188 


69 


Dowr in the Dumps 


1/97 88 


*** 


ffllA2 Abrams 


5/97 


138 


*** 


Neverhood Chronicus, The 


1/97 54 




Oragcn Dice 


10/97 118 


* 


Imperialismus 


10/97 


110 


*** 


NHL 98 


11/97 152 


***** 


Diaccn Heart 


2/97 145 


** 


Incibation - Battte Isle Phase vie 


11/97 


104 


**** 


NHL Powerplay 98 


12/97 244 




Dr=gcn _cre 2 


2/97 102 


*** 


Independence Day 


7/97 


92 


** 


Nihilist 


2/97 76 


* 


D ■ ; ■ Reality 


12/97 188 


*** 


l-cus:riegigant 


9/97 


:52 


*** 


No Respect 


9/97 131 


*• 


Drilling Billy 
Drowned God 


1/98 164 


42 


rndustrieg .-:nt Expansion Set 


12/97 


192 


*** 


Noir 


2/97 120 


** 


3/97 104 


**** 


International Motu X 


1/97 


176 


** 


Nuclear Strike 


1/98 184 


50 


DSA 3: Schatten über Riva 


2/97 98 


*** 


International RallyCharnp : ons 


ipl2/97 


204 


**** 


Obsidian 


3/97 95 


** 


DSF Baseball pro 98 


1/98 150 


63 


!nte'sta:e '76 


6/97 


50 


***** 


fP" Oddworld: Abe's Oddyse 
Offensiv - Der Fußballmanage 


1/98 194 


85 


DSF Football pro 98 


1/98 150 


SG 


Into the Void 


7/97 


32 


** 


6/97 84 


* 


DSF Fußball-Manager 


4/97 86 


** 


Intruüer 


8/97 


81 


* 


Operation Hurricane 


4/97 112 


* 


DSF Golf 


11/97 156 


*** 


Iran & Blood 


7/97 


105 


** 


Outlaws 


6/97 64 


*** 


Duck man 


10/97 84 


**** 


Isnogud 


6/97 


97 


* 


Outpost 2 - Divided Destiny 


12/97 186 


•* 


Dungeon Keeper - 






I-Wrar 


1/98 


130 


74 


Overhoard 


12/97 200 


**** 


The Deeper Dungeons 


12/97 242 


**** 


Jack Nicklaus 4 


6/97 


104 


**** 


Pandemonium 


6/97 86 


t**** 


Eartri 2140 


7/97 78 


***** 


Jack Orlando 


11/97 


92 


*** 


Panic Soldiers 


10/97 114 


** 


East Front 


12/97 112 


***** 


Jedi Knight 


12/97 


92 


***** 


Panthers of the Shadow 


8/97 104 


* 


Ecstatica 2 


4/97 62 


***• 


Jetfighter 3 


2/97 


1« 


*** 


Panzer Dragoon 


2/97 52 




EF 2000 Tactcom 


3/97 85 


*** 


Joint Strike Fighter 


12/97 


134 


*** 


SP" Panzer General 3D 


12/97 106 


***** 


Egyptia 


5/97 134 


** 


JurassicWar 


10/97 


112 


** 


Paxlmperia 2 -Eminent Domain 1/98 172 


74 


EnemyNations 


6/97 71 


*** 


Kick Off '97 


5/97 


149 


**** 


Pazifik Admiral 


10/97 108 


**** 


Eradicator 


5/97 126 


*** 


Kick Off '98 


1/98 


148 


38 


Perfect Assassin 


12/97 202 


*• 


Eraser Turnabout 


1/97 160 


** 


Koala Lumpur 


5/97 


129 


**** 


Perfect Weapon 


10/97 122 


*• 


Evidence 


9/97 155 


** 


Krazy Ivan 


1/97 


148 


** 


Pete Sampras Tennis '97 


9/97 136 


** 


Excalibur 2555 AD 


12/97 192 


** 


Krush, Kill and Destroy 


3/97 


42 


*** 


PGA Tour Pro 


8/97 92 




Exhumed 


11/97 135 


** 


LA. Blaster 


4/97 


70 


** 


Phantasmagoria 2 


2/97 100 


*** 


Extreme Assault 


6/97 58 


**** 


Lands of Lore 2 


11/97 


86 


**** 


Pilgrim 


1/98 182 


64 


F/A-1S Hörnet 3.0 


7/97 114 


*** 


Last Express, The 


6/97 


108 


**** 


Pinball 97 


2/97 146 


*** 


Fl Manager Professional 


11/97 126 


**** 


Legacy of Kain: Blood Omen 


U/97 


166 


*** 


Pinball Construction Kit 


1/97 186 


** 


W FIRarjng 
F-16 Fighting Falcon 


1/98 104 


90 


Leisure Suit Larry 7 


1/97 


58 


**** 


Pink Panthers gefährl. Mission 


2/97 107 




8/97 108 


**** 


Leviathan - The Tone Rebellion 


11/97 


112 


**** 


Pirates: taptain 's Quest 


11/97 122 


*** 


SP" F22 ADF 


1/98 114 


82 


W~ Links LS 1998 Edition 
Links LS Kurs Kollektionen 


10/97 


70 


***** 


Planet Blupi 


1/98 190 


30 


WF F-22 Raptor 
fallen Haren 


1/98 122 


81 


5/97 


150 


**** 


POD 


4/97 66 


**** 


4/97 80 


*** 


Little Big Adventure 2 


9/97 


82 


***** 


Power Fl 


2/97 140 


**** 


HP" Fallout 

FIFA 97 


1/98 194 


85 


Lomax 


6/97 


92 


*** 


Power Rangers Zeo 


9/97 135 


* 


2/97 134 


**** 


BP" Longbow2 
Lords of Tantrazz, The 


1/98 


118 


86 


Premier Manager 97 


8/97 88 




SP" FIFA 98 - 






2/97 


126 


* 


Private Eye 


3/97 106 


*** 


Die WM-Qualifikation 


1/98 124 


89 


Lords of the Realm 2 


1/97 


136 


**** 


Pro Pinball -Timeshock 


8/97 96 ***** 


FIFA Soccer Manager 


8/97 86 


*** 


Lords of the Realm 2 - Siege Pack 9/97 


148 


*** 


Pro Pool 3D 


11/97 150 


** 


Flash Point Korea 


3/97 82 


**** 


Lost Vikings 2 


6/97 


88 


**** 


Project Paradise 


3/97 92 




Flip Out 


5/97 135 


*** 


MAX. 


2/97 


84 


**** 


Puzz 30 


1/98 200 


9 


Flottenmanöver 


3/97 60 


** 


Machine Hunter 


9/97 


128 


** 


Puzzle 33bble 


6/97 99 


*** 


Floyd - Es gibt noch Helden 


12/97 164 


**** 


MadTV2 


3/97 


64 


** 


CAD. 


9/97 132 


* 


Flying Corps 


3/97 80 


**** 


Madden NFL '98 


1/98 


144 


76 


i/n-'cr-b of the MiddEe Kingdom 3/97 115 


** 


Football Pro 97 


3/97 76 


*** 


MaddenNFL'97 


1/97 


171 


**** 


Cja« 2 ;Demo) 


12/97 148 




Formel 1 


6/97 100 


*** 


Mage Slayer 


1/98 


189 


37 


Cjee'.: The Eye 


1/98 182 


60 


Formula Karts 


9/97 141 


*** 


Magic: The Gathering-Battlemage 3/97 


56 


** 


C .er 


9/97 134 


* 


Fragile Allegiance 


1/97 96 


** 


Magic-The Gathering 


5/97 


82 


*** 


Ravage t C.X. 


2/97 74 




Frag g er 


1/98 160 


78 


Manx TT Superbikes 


12/97 


206 


*** 


fiave S-uttle 


4/97 104 


** 


FX Fighter Turbo 


4/97 96 


**** 


Marathon 2: Durandal 


5/97 


127 


** 


World 


12/97 156 ***** 


Galapagos 


12/97 158 


*** 


Marble Drop 


6/97 


76 


**** 


KtalrrscftheHaunting 


1/97 64 


*** 


Gex 


1/97 158 


*** 


Mass Oestruction 


11/97 


138 


*** 


Reap. The 


1/98 186 


75 


G-Nome 


4/97 46 


**** 


SP" MDK 


4/97 


52 


**** 


Nedneck Rampage 


7/97 96 


*** 


G-Police 


12/97 124 


**** 


Meat Puppet 


9/97 


130 


*** 


Rdoaded 


7/97 94 


** 


Grand Prix Manager 2 


2/97 128 


**** 


Menin Black 


1/98 


156 


55 


Reii;t." EvTL 


6/97 94 




194 
















PC PLAYER 2/98 



Bot 


8/97 


93 


** 


Speedster 


6/97 


105 


** 


Tomb Raider 


1/97 


142 


**** 


Risiko 


2/97 


86 


*** 


Spiderman: The Sinister Six 


6/97 


120 


* 


Tomb Raider 2 


12/97 


172 


**** 


Riven: The SequeLto Myst 


12/97 


100 


***** 


Splitterwelten 


5/97 


152 


** 


fF~ Total Annihilation 


11/97 


102 


***** 


Rocket Jockey 


2/97 


71 


*** 


SSN 


3/97 


84 


**** 


Total Control 


1/97 


112 


* 


Roland Garros French 








Star Command Revolution 


6/97 


74 


*** 


Toy Story 


4/97 


100 


** 


Open Tennis 1997 


10/97 


123 


** 


Star Contra 1 3 


1/97 


106 


** 


Trash it 


7/97 


104 


*** 


S.P.Q.P, 


3/97 


123 


*** 


JF~ Star General 


1/97 


90 


***** 


Tunnel Bl 


2/97 


50 


**** 


Sabre Ace: Konflikt über Korea 


1/98 


192 


63 


StarTrek - Generations 


7/97 


90 


** 


Turok 


11/97 


136 


**** 


Sacred Ground 


2/97 


104 


*** 


Star Trek: Borg 


2/97 


106 


*** 


U.S. Navy Fighters 97 


2/97 


144 


*** 


Sacred Minor ofKofun 


7/97 


101 


** 


Star Wars Monopoly 


1/98 


200 


69 


UEFA Champions League 96/97 


7/97 


106 


*** 


Safecracker 


5/97 


147 


*** 


StarfTeet Academy 


11/97 


132 


***** 


Ultima Online 


12/97 


152 


***** 


Sand Warriors 


7/97 


115 


*** 


Stargunner 


8/97 


110 


**** 


Uprising 


1/98 


90 


79 


Savage Überleben id.Serengeti 5/97 


142 


** 


Stars 


4/97 


108 


** 


Vampire Diaries, The 


5/97 


144 


* 


Scarab 


6/97 


54 


*** 


Steel Panthers 2 


2/97 


90 


*** 


Vermeer: Die Kunst zu erben 


6/97 


82 


**** 


Scorcher 


5/97 


131 


** 


Steel Panthers 3 


1/98 


170 


53 


Versailles 


2/97 


122 


** 


Scourge of Armagon 


5/97 


124 


***** 


Street Racer 


2/97 


54 


*** 


Vikings 


5/97 


122 


* 


Seafight 


9/97 


149 


** 


Sub Culture 


12/97 


168 


***** 


Virtua Cop 2 


12/97 


194 


*** 


Sean Dundee's World Club Foot 


. 9/97 


122 


*** 


Super Bubsy 


5/97 


130 


** 


Virtua Fighter 2 


11/97 


160 


**** 


Secrets of the Luxor 


2/97 


124 


** 


Super Pütt 


11/97 


165 


** 


W Virtual Pool 2 


11/97 


148 


***** 


Seek and Destray 


3/97 


96 


*** 


Super Puzzle Fighter 2 Turbo 


7/97 


HO 


*** 


Virus 


12/97 


196 


** 


Sega RaLLy 


3/97 


74 


**** 


Superspy - Das Omegea Projek 


5/97 


146 


** 


Voodoo Kid 


10/97 


92 


*** 


Seven Kingdoms 


12/97 


178 


**** 


Swing 


10/97 


98 


***** 


Wages of War 


1/97 


108 


** 


Shadoan 


6/97 


116 


** 


Syyrah -The Warp Hunter 


12/97 


190 


**** 


War Diary 


4/97 


82 


** 


Shadows of the Empire 


11/97 


128 


**** 


Tailchaser 


3/97 


122 


** 


Wargods 


11/97 


142 


** 


Stiine 


2/97 


108 


* 


Take no Prisoners 


12/97 


198 


*** 


Warlords 3 Reignof Heros 


10/97 


106 


*** 


Shrak 


9/97 


124 


**** 


Ten Pin Alley 


5/97 


133 


*** 


Waterworld 


10/97 


115 


*** 


Sid Meier's GettyEburg! 


12/97 


162 


**** 


Terminator Skynet 


2/97 


40 


*** 


Wet- The Sexy Empire 


9/97 


154 


* 


Siedler 2 Mission CD 


2/97 


82 


**** 


Terra Inc. 


11/97 


124 


* 


Winzer Deluxe 


5/97 


136 


** 


SimCopter 


2/97 


78 


**** 


Terracide 


7/97 


98 


*** 


WipEout 2097 


8/97 


94 


*** 


SimGolf 


5/97 


151 


** 


Terra -Gon 


7/97 


100 


* 


Wooden Shipsandlron Man 


1/97 


133 


** 


SimPark 


4/97 


76 


**** 


Test Drive Off Road 


6/97 


106 


*** 


Worldwide Soccer PC 


9/97 


138 


**** 


Siam'n'Jam 


7/97 


109 


*** 


Theatre of Pain 


8/97 


100 


*** 


Worms 2 


12/97 


154 


**** 


Siamscape 


5/97 


132 


* 


Theme Hospital 


4/97 


74 


**** 


WWFinyour House 


3/97 


120 


** 


Slamtilt 


3/97 


118 


*** 


Tigershark 


8/97 


82 


*** 


X-Car - ExperimentaL Radng 


1/98 


154 


33 


Sonic 3 D 


10/97 


102 


***** 


Time Paradox 


6/97 


121 


* 


X-Com: Apocalypse 


8/97 


111 


*** 


JF" Sonic Collection 


4/97 


60 


***** 


Time Warriors 


10/97 


120 


**+ 


X-Men: ChiLdren of the Atom 


6/97 


98 


** 


Soultrap 


2/97 


147 


*** 


Timelapse 


1/97 


84 


**** 


X-Wing vs. HE Fighter 


7/97 


84 


**** 


Space Bar, The 


10/97 


90 


*** 


Timon & Pumbaas 


7/97 


111 


*** 


XS 


3/97 


94 


*** 


Space Jam 


4/97 


94 


** 


Titanic 


3/97 


108 


*** 


Yoda Stories 


6/97 


96 


** 


Speed boct Attack 


11/97 


164 


*** 


TOCA 


1/98 


112 


64 


Zork: Grand Inquisitor 


1/98 


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Öffnungszeiten: *=" a " h 
Mo-Fr 10.00 ■ 18.30 
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weitere Titel lieferbar 

SONY 



Nighunnre Crcjilurc* 

FIFA 98 

Crash Bandit »1 2 



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195 



Bizarr 



> — y — — . — -i 



Bi zarH 



I y^i 



rr 




i» Rätsel 
der Runen 



Wenn Ihnen das Horoskop aus der Tages- 
zeitung zu ungenau ist, benötigen Sie vielleicht 
gehaltvollere Erkenntnis. Runen als Hüter universeller 
Weisheit will Ihnen eine bizarre CD-ROM nahelegen. 

Der 9. Januar 1978: Bürokauffrau Emma fiel aus Bielefeld 
verpaßt den aLlmorgendlichen Bus zur Arbeit - unabwend- 
bares Schicksal? 

Der 9. Januar 1998: Die leicht verwirrte Rentnerin Emma Piel aus 
Bielefeld fährt mit dem Bus ins Büro- Folge einer übermäßigen 
Beschäftigung mit göttlichen Botschaften? 
Gut möglich, wenn Frau Piel sich in den letzten 20 Jahren so 
intensiv mit der Runenkunde befaßte, wie dies von Ralph Tegt- 
meier, dem Autor des erstaunlichen Werkes »Runen-Cyberrunes: 
Alphabet der Erkenntnis«, empfohlen wird. Runen, so raunt es 
geheimnisvoll aus den Seiten dieses auf eine CD gepreßten 
Buches, stellen nämlich Kontaktpunkte zum Übersinnlichen dar. 
Sie geben den Zugang frei zu den »unerforschten Ländereien im 
Innersten derSeeLe« und ermöglichen es dergestalt, auf das eige- 
ne Schicksal unmittelbaren Einfluß zu nehmen. 
Aber da steckt der Haken: Nur durch tägliches, intensives Trai- 
ning mit den Runen sowohl morgens, mittags als auch abends 
ist ein derart weihevoller Zustand des eigenen SeLbst erreichbar. 
Vorausgesetzt, Sie versäumen es nicht, aLLe drei Tage das Runen- 
orakel zu befragen und alle fünf Tage die große Runenarbeit zu 
vollziehen. Hierbei, so informiert uns Herr Tegtmeier (jegliche 
Ähnlichkeit mit dem beliebten, aber leider verstorbenen Komi- 
ker ist rein zufälLig), müssen 
alle 24 Runen intoniert wer- 
den, um die individuellen 
Eigenarten einer jeden auch 
wirkLich genauestens kennen- 
zulernen. Die Intonationsfor- 
meln werden Ihnen anhand 
einfacher Skizzen nahege- 
bracht. Jede Rune besitzt eine 
eigene Intonation, die ob ihres 
anschaulichen Charakters 
leicht verinnerlicht werden 





~',Vf,=. 




: 




rb 


|t 




a 1 "-. 





Die korrekte Körperhaltung bei Runengesängen 
ist ganz wichtig. 



kann. Nur aufpassen, daß ihre Wohnungsnachbarn bei kehLigen 
Gesängen wie »ku ka ke ki ko« zur Kenaz- oder »purdh, pardh, 
pirdh, perdh, pordh« zur Perthro-Rune nicht vorschneLl die Poli- 
zei oder den Psychiater alarmieren und somit Ihren Läuterungs- 
prozeß unschön unterbrechen. 

Halten Sie dieses Training über einen Längeren Zeitraum durch - 
im IdeaLfall nur einige Jahre - und beachten Sie dabei weitere 
Regeln wie Enthaltsamkeit, Fasten und jedwede Abwendung von 
den profanen Freuden des Alltags, wird ein neuer Mensch aus 




Ihnen. Ihre »feinstoffLiche Wahrnehmung wird kometengleich und 
Ihre magische Wachsamkeit immer größer«, bis Sie schließlich, 
ausgebildet zum mächtigen Runenmeister, dem Schicksal nicht 
länger unterworfen sind. Frau fielhatihre Hausaufgaben gemacht, 
sie verpaßt den Bus schon seit mehreren Wochen nicht mehr. Da 
werden Sie doch nicht zurückstehen wollen? 
Tegtmeier klart also wieder einmal auf. Nur zu gerne würde ich 
aber von ihm Antworten auf ganz andere Fragen erhalten: Wieso 
wird ein derartiges Machwerk, welches im besten Fall ein ganz 
unglaubliches Buch abgegeben hat, auf eine CD gebrannt? Und 
warum beschäftigt sich Tegtmeier selber, oh ne jeden Zweifel einer 
der mächtigsten noch lebenden Runenkundigen, mit dem Schrei- 
ben von Büchern, anstatt die „^^^^^_^^_^^^___ 
drängenden Probleme derWelt 
zu lösen? Die ungeheure 
Macht, die zweifelsohne in ihm 
schlummert, scheint sich der- 
artigen Banalitäten nicht wid- 
men zu wollen. Die an religiö- 
se Verehrung erinnernde In- 
terpretation altdeutscher Sa- 
gen (Odin hat fürunsaLlegeLit- 
ten, um die Runen zu empfan- 
gen) tut ihr übriges, um mich 
diese CD ganz schnell wieder 
aus dem Laufwerk entfernen zu 
lassen. Mir kommt es hier so 
vor, als sollten Leichtgläubige 
dazu angehalten werden, mög- 
lichst vielGeld für Tarotkarten, 
Runensteine und ähnlichen 
Schnickschnack auszugeben. 
Dafür spricht zumindest ein 
umfangreicher Begleitkatalog, 
der zahlreiche mit Preisanga- 
be und Bestellnummern verse- 
hene Utensilien enthält, (uh) 



RUNEN-CYBERRUNES: 

ALPHABET DER ERKENNTNIS 

HERSTELLER: 

Pearl/Magic Vision 

PREIS: 

50 Hark* wahlweise 30 Mark für 

24 Runensteine aus Plastik im 

Leinenbeutel. 

HARDWARE-MINIMUM: 
486er/33, Windows 3.1 & 95, 
8 MByte RAM 

PRAKTISCHER NUTZEN: 
Fördert unsere Wirtschaft durch 
erhöhte Nachfrage nach kulti- 
schen Gebrauchsgegenständen. 

R IG INALITÄTS FAKTOR: 
Ungefähr so groß wie der eines 
Heizdeckenprospekts einer But- 
terfahrt. 

MÖGLICHE FOLGESCHÄDEN: 
Vor allen wichtigen Entschei- 
dungen führen Sie einen Runen- 
wurf durch und meditieren stun- 
denlang über dessen Bedeutung. 

DAS PC-PLAYER-FAZIT: 

Die CD zum Buch: »Wie verkaufe 
ich meinen Esoterik- Kram bes- 
ser?« 



PC PLAYER 2/98 



ffi« 



online 



online 



online 



online 



Einer wird 

gewinnen? 

Stellen Sie sich vor, Sie könnten ab morgen nicht mehr mit Ihrem Auto 
zu Arbeit fahren. Statt dessen läge eine nette Notiz der Stadtverwal- 
tung in Ihrem Briefkasten, worin Ihnen zum Supersparpreis ein neuer 
Wagen angeboten würde. Nur mit diesem ginge es wieder pünktlich ins 
Büro. Klingt verrückt, oder? 

Vielsurfer haben in den letzten Tagen und Wochen ein ganz ähnliches 
Phänomen am eigenen Leib spüren können: Mehr und mehr Webseiten 
erscheinen abgespeckt, lückenhaft oder gar nicht mehr auf dem Monitor. 
Einfacher Grund: Der Kampf zwischen Microsoft und Netscape wird härter. 
Manche Seiten im Öffentlichen Teil des Microsoft Network teilen allen 
Nutzern des Netscape Navigators mit einem flapsigen Spruch mit, daß für 
sie leider kein Platz mehr in der schönen neuen Internet-Welt ist. 

Die Masche ist nicht neu: Der Softwareriese aus Seattle hat schon des 
öfteren vehement die eigenen Standards durchgesetzt. Als Microsoft die 
Java-Technologie lizenzierte, dachten Optimisten an ein Internet, das 
wirklich Plattform- und Betriebssystem-unabhängig sein könnte. Doch weit 
gefehlt: Schon erweitern Bill Gates" Mannen die Web-Programmiersprache um 
Funktionen, die nur mit Windows-Maschinen verarbeitet werden können. 

Auf Studenten an UNIX-Workstations kommt in Kalifornien übrigens noch ei- 
niges zu: Die staatlichen Unis leiden dort unter ständig gekürzten 
Budgets und sind allmählich auch in den Computerlabors auf Sponsoren ange- 
wiesen. Nun raten Sie mal, welche Firma bei diesbezüglichen Gesprächen zur 
Zeit noch draußen bleiben muß: richtig, Netscape. Und das, obwohl der 
plattformübergreifende Navigator an Hochschulen sehr populär ist ... 

Die Moral von der Geschichte? Will ich zu einem Microsoft-Boykott auf- 
rufen? Mitnichten - auch dieser Artikel entsteht mit Word für Windows. 
Was ich mir jedoch für das Internet wünsche, ist keine blinde »Wir wol- 
len jeden Winkel der Computerwelt dominieren«-Mental ität, sondern eine 
Erkenntnis, daß gerade die Vielfalt ein sicherer Garant für erfri- 
schende Innovationen ist. Denn dafür ist das noch immer junge Medium 
Internet zu dynamisch, als daß es von einer einzigen Firma gewinnmaxi- 
mierend in gerade Bahnen geordnet werden könnte. Schließlich macht das 
Surfen in einem Hallenbad auch keinen sonderlichen Spaß mehr. 




In diesem Sinne: frohes Wellenreiten 



Ihr 
Roland Austinat 



Roland Austinat 

Die fünf besten 

S oft wa re - S i tes 

1. http://www.windows95.com 

2. http://www.shareware.com 

3. http://www.download.com 

4. http://www.hotfiles.com 

5. http://www.sysopt.com/ 
bench.htmi 





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Windows95.com: Hier finden Sie Treiber 
und Links noch so obskurer Hard- 
ware h erste Her. 

Alle Sites liegen in unserer persönlichen 
Bestenliste dicht beieinander. 
Windows95.com ist ungeschlagen, wenn es 
um Treibetupdates und Hilfsprogramme für 
Windows 95 geht. Der übrigens nicht mit 
Microsoft verbandelte Service schickt Ihnen 
zu reellen Preisen auf Wunsch sogar CDs mit 
der Shareware ins Haus, damit Sie sich stun- 
denlange Downloads sparen können. 
Shareware.com legt den Schwerpunkt, wie 
der Name schon sagt, auf unzählige Share- 
ware-Programme für DOS und Windows, 
während Schwestersite Download.com dazu 
noch ein paar Spieledemos in die Waagschale 
wirft. Bei Hotfiles, com stellen die Redakteu- 
re des amerikanischen PC Magazine ihre 
Softwareempfehlungen bereit. Wenn Sie 
einen aktuellen Benchmark suchen, um die 
Geschwindigkeit Ihres PCs zu testen, führt 
kein Weg an der Benchmark-Seite von Sys- 
opt vorbei. 



PC PLAYER 2/98 



Strateqiespiel für Einsteiqer und Fortgeschrittene 



Command & Conquer 



Sole Surlvivor 



Langsam kommen die Trödler von West- 
wood zu Potte. Erst kürzlich erschien ihr 
seit Jahren überfälliges Rollenspiel 
»Lands of Lore 2«, der »Blade Runner« 
kam gar termingerecht. Jetzt rollt end- 
lich die Online-Version von »Command & 
Conquer« an: Wir haben mit der US- 
Importversion einige Internet-Schlach- 
ten geschlagen. 

Die bereitsin Arbeit befindliche deutsche Ver- 
sion von »Sole Survivor« soll den Titel »Ein- 
same Entscheidung« bekommen. So einsam geht 
es aber auf dem Westwood-Server nicht zu, denn 
bereits am US-VeröffentLichungstag von Sole Sur- 
vivor lieferten sich bereits hunderte von Fans hit- 
zige Echtzeit-Schlachten. Die (Mine-Registrie- 
rung ist hier sehr wichtig, denn im Gegenzug 
erhalten Sie nach wenigen Minuten per E-Mail ein 
Paßwort sowie einen persönlichen Namen, den dann die von 
Ihnen betreute Einheit trägt. 

Der direkte Spielstart gelingt erst ab der Verkaufsversion 1.2, 
Besitzer früherer US-Ausgaben müssen zunächst ein unzurei- 
chend dokumentiertes Verfahren hinter sich bringen: Zunächst 
mal starten Sie das dem Programm beiliegende »Wchat«, denn 
nur damit lassen sich die beiden für den Onlinebetrieb benötig- 
ten Patches herunterladen. Die werden dann immerhin auto- 
matisch in Sole Survivor integriert. Der eigentliche Spielstart 
klappt anschließend reibungslos: Zunächst stellen Sie einen 
Internetzugang her, Legen Ihren Provider in den Windows-Hin- 
tergrund und starten danach das Spiel. Weitere bereits angekün- 
digte Patches werden bei der nächsten Kontaktaufnahme auto- 
matisch heruntergeladen und 
in Sole Survivor eingearbeitet. 
Das Spielen auf dem West- 
wood-Server ist übrigens mit 
keinen weiteren Gebühren ver- 
bunden. 





Die Saurier sind zwar originell, haben aber 
gegen Raupenfahrzeuge keine Chance. 



198 




jftSt«l| Ig cw^l j..y., t . m d.| Oj cmäa. | |SJWiM- Sd. Suiron, | ■[ (^g^ M 

Bevor Sie einen SpielekanaL betreten, suchen Sie sich noch die 
gewünschte Einheit aus. 

Bevor Sie jedoch in das Netz einsteigen, sollten Sie sich erst mal 
mit der Bedienung etwas vertraut machen. Diesem Zweck dient 
ein kleines Tutorial, welches Sie offline betreiben: Genau wie im 
Netzbetrieb steuern Sie nur eine einzige Einheit, auf 
Gebäudekonstruktionen verzichtet Sole 5urvivor hingegen 
komplett. Zur Wahl stehen insgesamt 23 bereits von den 
Vorgängern bekannte Truppengattungen. Die Panzer, Sol- 
daten und Saurier verfügen über unterschiedliche Wertein 
den fünf Bereichen Schnelligkeit, Panzerung, Schußstär- 
ke und -weite sowie Feuergeschwindigkeit. Die etwas 
klein dargestellte Truppe wird in bewährter Point-und- 



Im Trainingsmenü 
machen Sie sich 
mit der Bedie- 
nung vertraut. 



PC PLAYER 2/98 







Die meisten der kleinen Kisten enthalten ein Upgrade, manche aber 
auch eine Bombe. 



dick-Tradition mittels Maus über die zunächst abgedunkelte 
Karte bugsiert. 

Während der gesamten Spielzeit generiert das Programm kleine 
Kisten, welche Sie durch simples Überfahren aufklauben. Dadurch 
kommt Ihr digitales Alter Ego in den (zeitLich limitierten) Genuß 
von einer verbesserten Rüstung, einer schnelleren Bewegung 
oder stärkeren Schußkraft. Andere Kisten wiederum heiLen 
Beschädigungen, erweitern den Sichtradius oder führen zu einer 
zeitweiligen Tarnung. In so manchem Überraschungspaket fin- 
den sich allerdings auch Bomben, die bei jeder Berührung explo- 
dieren und die nähere Umgebung in Mitleidenschaft ziehen. Mit 
den fest verankerten Teleportern schließlich überwinden Sie 
weite Wegstrecken und flüchten aus der Gefahr. Nach einem vor- 
zeitigen Ableben steLltderComputerihregeheiLte Einheit in Win- 
deseile an einer zufälligen StelLe der Karte wieder ab. 
Gekämpft wird hierauf den bislang größten Command&Conquer- 
Karten und das grundsätzlich jeder gegen jeden. Zuvor suchen 
Siesich den passenden Spielekanalaus: Hierlassen sich bestimm- 
te Optionen wie etwa ein Zeitlimit, eine begrenzte Anzahl von 



Manfred Duy 


•••• 


'+■ Diverse 1 
Spieltypen 


Langsam aber sicher kommt selbst Command & 
Conquer in die Jahre. Die Präsentation ist wirklich 
nicht mehr zeitgemäß. Ohne den Gebäudebau fehlt 
hier zudem ein ganz wichtiges Feature. 
Während die Mitbewerber sich bemühen, immer 
komplexere und schönere Echtzeit- Strategiespie- 
le auf den Markt zu schmeißen, greift Westwood 
bei Sole Survivor zur gegensätzlichen Taktik. Im 
Hinblick auf vernünftige Online-Spielbarkeit ver- 
ständlich. Doch das Abspecken des bewährten 
Spielprinzips auf ein einziges Element hat seine 
Tücken: Nur im Teammodus kommen die indivi- 
duellen Fähigkeiten der Einheiten so richtig zur 




Steuerung 
Z> Ange- 




sentation 

Z) Kein 
Gebäude- 


Geltung. Wenn dagegen jeder gegen 
tritt die Hauptschwäche von Sole 
lieh zutage: Die sehr schlecht abgesl 
keiten der einzelnen Trupps führen 
Panzertypen praktisch das gesam 
dominieren. 


jeden antritt, 
urvivor deut- 
mmten Fähig- 
dazu, daß die 
e Geschehen 


bau 

■' Stereo- 
typer 

Spielver- 
lauf 

-* 



üln^^ 




Vor dem Spielstart wählen Sie eine der 
hier abgebildeten Einheiten. 



Bildschirm leben oder eine auf Freund und Feind feuernde Rie- 
senkanone aktivieren. In jedem der Kanäle gelten einige der oben 
erwähnten Bedingungen, weitaus interessanter sind jedoch zwei 
spezielle SpieLmodi, in denen sich zwei oder mehrere Teams 
beharken. In einer Art Fuß ball- Persiflage müssen Sie dort einen 
Gegenstand in die gegnerische Zone bugsieren, bei »Capturethe 
FLag« dagegen giLt es, die gegnerische Fahne zu erobern, um 
damit Punkte zu machen. Insbesondere diese Teammodi sorgen 
für Spannung: Mittels des angegliederten Chats stimmen Sie Ihre 
Strategie aufeinander ab und bewegen sich etwa als schwer 
gepanzerter Konvoi durch die etwas karge Landschaft. 
Leichtere Einheiten wie Soldaten und Saurier kommen eigentlich 
nur im gemeinsamen Verband richtig zur Geltung. ALs EinzeL- 
kämpfer haben sie gegen die haushoch überlegenen Panzer kaum 
eine Chance. Westwood sah das wohl auch ganz ähnlich, denn 
zumindest je ein SpielekanaL bleibt ausschließlich den Saurieren 
respektive den Soldaten vorbehalten. (md) 





\ 


Hersteller: Westwood 
Testversion: Importversion 1.2 
Betriebssystem: Windows 95 
Sprache: Englisch (Deutsch geplant) 
Mutti-PLayen 1- ca. 50 (Internet) 
Ca.-Prels: 70 Mark 


30-Karten: - 

Hardware, mininium: 

Pentium/90, 16 MByte RAM, 28.8-Modem 

Hardware, Empfehlung: 

Pentium/166, 32 MByte RAM, 
33.6-Modem 


r 

Grafik: 50 Sound: 60 
Einstieg: 60 Komplexität: 40 
Steuerung: SO Stabilität: 60 


SpielspalS: | rk-J) 



PC PLAYER 2/98 



wm 



Online-Update: Air Warrior 2 



I 



Nässen-Flugverkehr 



Trotz der antiquierten Grafik ist der Zuspruch an der 
FLugsimu Lation »Air Warrior 2« ungebrochen - zumin- 
dest im Multi-Player-Lager. Was bringen die Online- 
Flugstunden, und was kostet der Spaß? 

Niedliche Flugzeuge vom Himmel zu hoLen bereitet bekannt- 
lich am meisten Spaß, wenn der Pilot der durchlöcherten 
MühLe menschlicher Naturist. Im Netzwerk gegen andere Mitspieler 
ein paar schöne Duelle zu fliegen, ist immer eine nette Sache. On- 
lineist die Multiplayer- Luftschlacht »Air Warrior Z« allerdings etwas 
ganz anderes, denn hier bekämpfen sich die drei fiktiven Länder 
A, ES und C seit der Eröffnung des Servers im ApriL '97. In den Lau- 
fenden Konflikt können Sie übrigens jederzeit einsteigen. 
Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, um am virtuellen Luftkrieg 
teilzunehmen: Entweder Sie kaufen sich im Softwareladen die »Air 
Warrior 2«-VolLversion von Interactive Magic oder 
laden das Programm direkt beim jeweiligen Anbie- 
ter herunter. Dann müssen Sie jedoch auf die Off- 
line-Missionen verzichten, außerdem stehen nur 
zwei Cockpits - Bomber und Jäger - zur Verfügung. 
CompuServe-User gehen zum entsprechenden 
Forum (GOAWII), brauchen jedoch eine Version 3.x 
oder höher des WinCIM. Die Verbindung ist nicht 
immer die schnellste, außerdem zahLen Sie pro 
Stunde einen Obulus von 1,75 Dollar. Dieser wird 
über Ihre CompuServe-Gebühr abgerechnet. 
Über das Internet selbst können Sie ebenfalls spie- 
len, wobei hier die Dienstleister Earthlink (http://www.earth 
link.net) und Gamestorm (http://www.gamestorm.com) die Mul- 
tip layer-Gefechte ermöglichen. Bei Earthlink entrichtet der Pilot 
stündlich ebenfalls 1,75 Dollar, Gamestorm ist mit Kesmai ver- 
knüpft und verLangt eine monat- 
liche Gebür von 9,95 Dollar, abre- 
chenbar jeweils über eine Kredit- 
karte. Beide Dienste Lassen Sie 
momentan fünf Stunden lang 
kostenlos probefliegen. Für 
gewöhnlich finden sich übrigens 
in der Arena »Europe: ReLaxed 
Realism« die meisten Teilnehmer. 
GenerelL gibt es zwei Schwierig- 
keitsgrade, von denen der leich- 
tere auch Anfängern zugänglich 
sein sollte. Diese gelten für das 
gesamte FLuggebiet, von denen 
mehrere zur Verfügung stehen. 

Das Luf tkrieger-ABC 

Im ewig währenden Krieg der 
Länder A, B und CsolLten Sie ein 




Air Warrior 3D 



In Kürze dürfen sich Luftkrieger über gefilter- 
te Badentexturen und Nebeleffekte freuen, 
denn die nächste Inkarnation mit dem Arbeits- 
titel Air Warrior 3D verfügt über direkten 
3Dfx-Support. So sagen Sie dann auch den 
Pyramidenbergen ade. Im Pazifik fliegen neue 
japanische Flugzeuge, die Kl des Rechners bei 
Offline-Missionen wird ebenfalls verbessert. 




Wer lieber ein Jagdflugzeug fliegt, unterstützt »Bombing Runs« der anderen. Dabei macht 
diese gegnerische Maschine etwas intensivere Bekanntschaft mit unseren Bordkanonen. 



paar Kleinigkeiten beachten: Haben Sie sich für Ihr Land ent- 
schieden, treten Sie am besten einer Schwadron bei. Das hat den 
VorteiL, daß man sich für gemeinsame Angriffe verabreden kann. 
In der Formation fliegt es sich immer noch am sichersten. So 
geleiten Sie einen Bomber zum nächsten gegnerischen FLugfeLd 
oder steuern ihn selbst. Hier empfiehlt es sich, als erstes den 
Tower auszuschalten, weil dann dessen Radar ausfällt und die 
Kontrahenten Sie nur noch nach Sicht orten können. Beschädi- 
gungen der restlichen Installationen wieTreibstofftanks und War- 
tungsgebäude haben ebenfalls Einfluß auf den Gegner. Durch die 
schlechtere Benzin- und Werkstattqualität nimmt die Leistung 
der Flugzeuge ab, einige Typen stehen den Rivalen dann auch 
gar nicht mehr zur Verfügung. 

Mitspieler mit schlechten Verbindungen sind sofort zu erkennen: 
Sie »warpen«. Durch kleine Verzögerungen bei der Datenübertra- 
gung weiß der Server oft zehntelsekundenLang nicht, wo sich das 
entsprechende Flugzeug befindet. Also extrapoliert der Rechner 
die Flugbahn und liegt natürlich oft daneben. Gerade hat sich unser 
Jagdpi lot hinter eine gegnerische Maschine gesetzt und befindet 
sich in idealer Schußposition - plötzlich »springt« ihm der Kon- 
trahent aus dem ZieLfaden kreuz. Nach Murphys Gesetzen taucht er 
Logischerweise bevorzugt hinter Ihnen wieder auf. So etwas kommt 
glücklicherweise nicht alLzuhäufig vor. (mash) 



PC PLAYER 2/98 



Spiele-Erweiterungen: pod und Total Annihilation 



Extended 



Play 



Neue Autos und Rennstrecken bei »pod«, exklusive 
Einheiten für »Total Annihilation«: Wer ein Modem 
besitzt, darf sich kostenlos schicke Spiele- Erweite- 
rungen downloaden. 

pod 

Der Fun-Racer »pod« bietet rund 16 verschiedene Strecken und 
acht verrückte Autos. Im integrierten Internet-Modus dürfen Sie 
sich sogar an zur Zeit 16 weiteren Kursen und 22 brandheißen 
Wagen erfreuen. Der Clou: Dieser Service ist absolut kostenlos 
und belasteter Geldsäckelchen nur mit den online-üblichen Tele- 
fon- und Providergebühren. 

Um die Tore zum pod-Internetuniversum zu öffnen, verbinden 
Sie sich zuerst mit Ihrem Provider, sei es AOL, CompuServe oder 
ein lokaler Anbieter. Dann wählen Sie im Spiel die Option »Ubi 
Online«. Nach kurzer Wartezeit hat sich das Spiel über Ihren 
Browser ins Internet eingewählt und lädt fröhlich pods aktuell- 
sten Online-Client herunter. Das Speichern dieses Programmes 
dauert mit einem 28.8er-Modem nur ein paar Minuten. Anschlie- 
ßend landet der neugierige Spieler auf einer recht einfach gestal- 
teten Seite. Möchten Sie Ihren Fuhrpark aufstocken, landen Sie 
flugs in einem Menü, in dem die ständig wachsende Anzahl der 
skurilen Gefährte aufgelistet sind. Es sind sowohl für 3Dfx-Kar- 
ten angepaßte Wagen als auch »normale« Autos aufgeführt. 
Erfreulich ist, daß alle Autos auch wirklich unterschiedliche 
Fahreigenschaften besitzen. So schlingert die Ente in den Kur- 
ven und ist grottig langsam. Nachdem Sie sich hier ausgetobt 
haben, geht es in die nächste Kategorie: die Strecken anwahL. 
Zwischen den 16 Strecken ist die Auswahl schwer. 
Falls Sie eine Strecke direkt über das Internet herunterladen 
möchten, ist dies überhaupt kein Problem. Unter der Internet- 
adresse: http://www.ubisoft.de/pod/pod. html finden Sie alle 
Strecken, Fahrzeuge und Patches. Um die Dateien in pod einzu- 
binden, ist auf der gleichen Page auch ein sogenannter CD-Pat- 
cher vorhanden. Nachdem diese Zip-Datei auf Festplatte gebannt 



r Die Tops & Flops: pod-Strecken im Internet 1 


Name: 


Beschreibung: 


Skyrace 


Hochgeschwindigkeits-Raserei 


Locn 


Lustige Fahrt durch einen Zirkus 


Spin 


Enorme Steilwände und tolles Design 


Iceberg 


Wundervolle Schneelandschaft und viele Pinguine 


Lake 


Hohe Sprünge und Ausblick auf das blaue Meer 


Babelweb 


Fieses Streckendesign 


Mine 


Öde Fahrt durch ein Minensystem 


Pipeline 


Häßliche Texturen und ermüdend linear 


V 


J 




wurde, wird sie mit 
WinZip entpackt. Flugs 
richtet das kluge Pro- 
gramm ein eigenes 
Unterverzeichnis in 
pod ein. Nun speichern 
Sie eine beliebige 
Strecke aus dem Inter- 
net auf Ihre Festplatte 
und entzippen diese in 
das Verzeich nis,in dem 
sich auch der CD-Pat- 
cher befindet. Nach- 
dem Sie letzteren gestartet haben, können Sie per Mausklick die 
einzelnen Strecken oder Fahrzeuge in pod »freischalten«, (ps) 

Total Annihilation 

Seit Mitte November 1997 stellt Cavedog im wöchentlichen Tur- 
nus je eine neue Einheit für den Echtzeitstrategie-Hammer »Total 
Annihilation« auf die Website http://www.totalannihilation. 
com. Einsetzbar sind diese entgegen ersten Verlautbarungen 
nicht nur im Mehrspieler-Betrieb, sondern auch in den Solo- 
szenarien. 

Allerdings müssen Sie hierfür unbedingt die Version 1.2 von 
»Total Annihilation« besitzen. Auf der besagten Cavedog-Web- 
site stehen zwei Patches, welche die englischen und deutschen 
Versionen 1.0 respektive 1.1 in die Ausgabe 1.2 umwandeln. Falls 
Sie übrigens soeben die PC Player plus mit CD-ROM in Ihren Hän- 
den halten, finden Sie die beiden Bugfixes auch auf der dem 
Magazin beiliegenden Silberscheibe. 

Die jeweils etwa 60 KByte großen Einheiten sind fix herunterge- 
laden und entpacken sich automatisch in das Standardverzeichnis 
»c:\cavedog\totala«. Eine engLischsprachige Kurzbeschreibung 
lagert danach im Unterverzeichnis »docs« Ihres T.A.-Ordners, die 
neue Einheit selbst taucht dagegen nahtlos integriert im Prod.uk- 
tionsmenü auf. ImMehrspieLerbetrieb klappt die Sache aus Fair- 
nessgründen nur dann, wenn 
sämtliche Teilnehmer über die 
neuen Einheiten verfügen. 
Allerdings verschLingen die 
neuen Einheiten bei der Pro- 
duktion zumeist exorbitant 
hohe Ressourcenmengen, die 
ihrer vergleichsweise beschei- 
denen Kampfkraft kaum 
gerecht werden. (md) 



Hit unserem 
etwas selt- 
samen 
Wagen 
springen wii 
in der Zir- 
kusland- 
schaft 
herum. 






A Neue Einheiten im Einsatz: Vier 
als Küstenbatterien eingesetzte 
Toaster rösten soeben ein feindli- 
ches Schlachtschiff. 



Cavedog stellt im wöchentli- 
chen Wechsel entweder eine 
Einheit für die Core oder eine 
für die Arms auf die Website. 



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Online-Update: Ultima-Online 



Die Heistgr 



von Britannia 

Noch immer sind Tausende begeistert 
mit von der Partie, wenn es um Gefech- 
te mit Ogren, Trollen und Drachen geht, 
oder wenn riesige 
Heldenhorden gegen fin- 
stere Player-Killer ins Feld zie- 
hen. Grund dafür ist der steti- 
ge Wandel dieser Welt der 
mächtigen Magier und kratz- 
bürstigen Krieger. 

Immer wieder schicken NichtSpieler- 




In dieser gewaltigen Burganlage und den darumliegen. 
den Dörfern residiert die »Rebellion Mission«-GiLde. 



auf, die eine oder andere Queste. So 
einträglich dies auch sein mag, so 
sehr es der Reputation nutzt: Der 

größte Spaß besteht nicht im Lösen der von Origin gestellten 
Mini-Aufgaben. Für die schönsten Momente und die frustrie- 
rendsten Erlebnisse sorgen, wie soll es anders sein, die lieben 
Mitmenschen. Marodierende Wegelagerer, erboste HeLdengrup- 
pen auf dem Rachefeldzug oder sagenumwobener Schwarzma- 
gier sind der Stoff für Legenden. Nicht Origin, vielmehr die Spie- 
ler gestalten die Welt Britannia. 

HelderiT Gilden und Intrigen 

Der Mensch hat ein offensichtliches Verlangen nach strenger Ord- 
nung und Hierarchie. Wie sonst erklärte sich der immer stärker wer- 
dende Einfluß der Gilden in Britannia. Kleidervorschriften und Ver- 
haltenskodizies verbinden Spieler unterschiedlichster Länder zu 
Gruppen mit unterschiedlichsten Zielen. Die einen kämpfen für die 
Vernichtung aller Tyrannen, die anderen gehen LedigLich zusammen 
auf Monsterjagd, dritte versetzen als finstere Player-Killer und Diebe 
Origins Fantasyweltin Angst und Schrecken. Von den Steuern, die 
Gilden Ihren Mitgliedern abverlangen, errichten sie ihre Trutzbur- 



Famous Last Words 



Der Tod kommt schnell und (fast) unwiderruflich in Ultima Online. Wir 
verewigen hiermit die letzten Sätzte bekannter Helden des PC- 
Player-Teams vor dem digitalen Exitus: 

"** Tretet zurück, ich übernehme das. 

-* Wir sind draußen! Wir sind in Sicherheit! 

~* Es gibt einen neuen Patch, Drachen greifen jetzt nicht mehr an. 

- * Ich verlaufe mich nie. 

-* Auf dieser Straße gibt es keine Player-Killer. 

-* Du siehst gar nicht aus wie ein Magier ... 

-* Ich weiß was ich tue. 

-» Und wo sind jetzt deine Gildenfreunde? 




Zusammen mit dem erfahrenen Magier Sackett, 
traut sich Leyla in die tieferen Dungeons (hier 
in der Nähe von Trinsic). 



gen im ganzen 
Land. Wo giganti- 
sche Schlösser und 
verstreute Sied- 
lungen in der Wild- 
nis stehen, sei dem 
arglosen Spieler zu 

Vorsicht geraten. Mit vielen der ansässigen Gruppierungen ist nicht 
gut Kirschen essen. Ein Unglückseliger, der direkt vor den dunklen 
Toren der »DreadLords«-Burg aus dem Wald stolpert, er könnte eben- 
sogut ein Schild auf dem Rücken tragen, auf dem in großen Lettern 
»Insert Sword here« steht. Natürlich braucht nur der Uneingeweihte 
zittern, die Angehörigen der Gilden dürfen hingegen ganz auf den 
Schutz Ihrer Kollegen vertrauen. Ein zweischneidiges Schwert, 
im wahrsten Sinne des Wortes. Sollten Sie einer der britanniani- 
schen Zweckgemeinschaften beitreten wollen, informieren Sie sich 
am besten zuvor über die Ziele und Gesetze jeder einzelnen. Eine 
Liste möglicher Homepages finden Sie weiter unten. Außerdem soll- 
ten Sie die Nachteile (Uniformität, Steuerzahlungen) und die Vor- 
teile {Finanzielle Unterstützung zu Beginn, treue Kampfgefährten) 
solch einer Bindung gut durchdenken. 

• The Bookies (http://bookies.uo.org) 
- * Sravehearts (http://www.bravehearts.de) 
' Daimon Clan (http://daimonclan.mayn.de) 
-• The Fellowship (http://thefellowship.net) 
-* Fuckheads (http://www.f-ckheads.com) 
-* Das Korps der ewig Suchenden 

(http://www.physik.tu-berLin.de/~bersi/uo/About.htm) 
» Russian Brotherhood of Darkness 
(http://www.corbina.ru/~shadow/) 



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Dereine kämpft an 
der Seite seiner 
Freunde, der andere 
an der eines heraufbe- 
schworenen Dämons. 



Ultimatives Zubehör 

Erfolgreiche Spiele zeichnen sich meistens 
durch die Existenz unzähliger eigener 
Internetseiten aus, auf denen wahre Fans 
Eigenproduktionen aller Art wie etwa 
Updates oder Total Conversions anbieten. 
Wer kennt sie nicht, die http://www.stom 
ped.coms oder http://www.planetgua 
ke.coms dieser Welt. Obwohl Ultima Online 
mit seiner Serverabhängigkeit den Pro- 
grammierern das Erstellen von eben 
solchen Utensilien nicht gerade verein- 
facht, gibt es mittlerweile schon einige 
hochfligende Projekte. Neben Kartogra- 
phie- oder Monitorprogrammen entwickelt 
RyanNet auf der Basis Marcus Ratings 
»UOX« (Ultima Online eXperiment) eine 
Variante, die das Spielen von Ultima On- 
line im Lokalen Netzwerk erlaubt. Hierzu 
simuliert UOX einen Ultima-Server, um Sie 
mit dem passenden Client-Programm auch 
in der trauten Heimat und ohne Gebühren 
in den Genuß Lord Britishs neuester Krea- 
tion kommen zu Lassen. Bis zu 32 Spieler dürfen dann durch die 
Welt der Macht, Magie und Moongates wandern, der Telekom eine 
lange Nase zeigend. Da sich, wie dem Namen leicht zu entneh- 
men ist, das ganze Projekt noch in der Experimentierphase befin- 
det, sind einige der Eigenschaften des »Originals« noch nicht 
umgesetzt. Zur Zeit fehlen unter anderem die Monster, Charak- 
tereigenschaften, Zaubersprüche und Schiffe. An diesen wird 
allerdings schon fleißig gearbeitet. Ebenfalls noch nicht imple- 
mentiert ist ein System zur Verwaltung der Reputation einzelner 
MitspieLer. Es sieht im Moment so aus, als würde die Netzwerk- 
version von Ultima OnLine in diesem Bereich neue 
Wege beschreiten. Welcher Art diese Ver- 
änderungen genau sind, steht bis jetzt 
nicht fest. Wenn Ihr Interesse geweckt 
ist, finden Sie besagte Software auf fol- 
gender Internet-Seite: 
http://webhome.idirect.com/~rjo/rynet/ 
world/index.htm. (vs) 



Geld verdienen leicht gemacht 



Das erste Startkapital ist das schwerste. Hier einige praktische Tips 
für Einsteigen 

— » Kleintiere jagen und ausweiden 

(Doppelklick mit Klingenwaffe auf Beute) 
-* Das Fell großer Tiere zu Rüstung verarbeiten 

(Sewing Kit an Fell benutzen) 
-» Mit dem Tailoring Skill Skullcaps nähen und verkaufen 

(Sewing Kit an Stoffballen benutzen) 
-» Außerhalb der Städte Bücher stehlen und verkaufen 
-» Außerhalb der Städte NPCs bestehlen 
— ► Dungeons plündern (nur für erfahrene Charaktere) 
-» Drakes töten mit dem Zauberspruch »Blade Spirit« 

V . s 



Hint Shop 



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Et Fish 2 

Geschuppte Freunde auf dem Monitor? Hatten wir das 
nicht schon einmal? HOPyfish ist eine seltsame 
Mischung aus zweckfreiem Bildschirmschoner, Unter- 
wasser-Tamagotchi und dreister Verkaufs manche. 
Angeblich wird ein Papageienfisch täuschend echt 
auf Ihrem PC nachgebildet, den Sie wie bei ande- 
ren virtuellen Haustieren mit einem Mausklick 
I mehr oder weniger gut abrichten können. Damit 
der Fisch nicht von der Festplatte verschwindet, 
I müssen Sie ihn füttern und sein imaginäres 
Aquarium mit allerlei Tand verzieren. Das alles 
kostetSie Punkte, und damit sind wir beim Haken 
der Geschichte; Hewlett Packard, der Auftragge- 
f her des feuchten Vergnügens, ist ein Druckerher- 
steller, und MOP steht für »Multiple Original Print- 
outs«, also dem mehrfachen Ausdrucken eines Doku- 



Wo gibt es Detektivgeschichten aus 
den 30ern, Mediennews aus den 
90ern und zwischendurch eine 
Werkstattpause für Ihre Homepa- 
ge? Richtig, natürlich im Internet. 

Pulp Helfen 

In den 30er Jahren schössen abenteuerliche Gro- 
schenromanserien in den USA wie PiLze aus dem Boden. 
Helden wie The Spider oder Zorro fesselten all- 
wöchentlich große und kleine Fans. Die Geschichten 
lesen sich nach 50 Jahren immer noch spannend. Auf 
der Pulp Fiction Central-Homepage können Sie etli- 
che der Hefte -teilweise auch als Comic - in Paper- 
back-Nachdrucken oder elektronischer Form als pdf- 
Datei erstehen. »Echte« Bücher von früheren Star- 
autoren wie Heinlein oder Lovecraft runden das 
Angebot ab. Damit die Leser damals bei der Stange 
blieben, warfen die Herausgeber oft kostenlose Goo- 
diesin die Menge. Dazu gehören bei TheSpider (nicht 
zu verwechseln mit Marvels Spiderman) Masken, 
Ringe oder Pistolen zum Ausschnipseln. Die Vorla- 
gen lagern kostenlos auf den Pulp-Webseiten, damit 
Sie sich beim Lesen zünftig kostümieren können. 
http://www.vintagelibfary.com/ 
pulp/index.htm?aid= 





Die sinnloseste Anwen 
düng des Monats: 
MOPyfish geht's gut, 
wenn Sie viel drucken, 



ments. Immer, wenn Ihr Drucker mehrere Kopien eines 
Schriftstücks ausspuckt, gibt's 20 Punkte gutgeschrie- 
ben, 40 bei Farbausdrucken. Natürlich mehrt sich das 
Konto auch so, doch die 2400 Punkte für ein Thermo- 
meter erreichen Sie bei' munterem Papier- und Toner- 
verbrauch schneller. Entscheiden Sie selbst, wer bei 
soviel Papierausstoß eher stirbt: der Wald oder Ihr Fisch. 
http://www.i nteractive. h p.com/fish/ 

Stoppt die Pressen! 

Online Kress ist die Intern et- Variante des bekannten 
Kress-Reports. Hier gibt es täglich aktuell die letzten 
Nachrichten aus der Medien- und Kommunikations- 
branche. Neben weiterführenden Links und einem 
»Who is who« der Medienlandschaft interessant: die 
Safari-Seiten. Hier schreiben Journalisten wie Giesbert 





Damaschke (früher bei der P[@net) oder Hartmut Ulrich 
(ehemaliger Power-Play-Chef) über Themen wie Auk- 
tionen im Internet oder wie Sie Ihre Bookmarks opti- 
mal verwalten. http://www.kress.de 

Boxenstopp 

Warum soll zum Winter- 
anfang nur Ihr Auto zu 
einem Checkin die Werk- 
statt? Web Site Garage 

nimmt jede Homepage 
unter die Lupe. Insge- 
samtfünf Punkte werden 
von den digitalen Mecha- 
nikern abgeklopft: Lade- 
zeit, tote Links, Links zu 
Ihrer Seite, Recht- 
schreibfehler (natürlich 
nur in Englisch) und der 
für alle Webautoren 
wichtige HTML-Check. 
Hintergedanke: Wenn Sie 
über Unmengen von Geld 
verfügen (ab 399 Dollar 
aufwärts), behebt das Werkstatt-Team alle Fehlerchen. 
Das können Sie mit den Detailangaben aber genauso 
gut selbst machen. 
http://www.websitegarage.com 

Peeplno Tom 

Wenn Ihnen die Skyline von San Francisco schon aus 
den Ohren herauskommt oder beim Strand von Santa 
Monica derSand zwischen Ihren Zähnen knirscht, soll- 
ten Sie Earthcam eine Chance geben. Wie wäre es 
mit einem Blick auf eine erschreckend normale Straße 
in Karachi, aufgenommen mit der »Ersten Live- Kame- 
ra in Pakistan und S_das:?'« ; Ce- Gipfel der Genüs- 
se: Die »BeerCam« gab wan-end des Oktoberfestes 
Einblicke in das Löwenbra-j-Zell: No:n heute können 
Sie sich Originalaufnahmen aus dem Hexenkessel 
anhören oder »Volksshorts« bestellen. (ra) 

http://www.earthcam.com/ 



Macht die Homepage Kum- 
mer? Die freundlichen Hel- 
fer der Web-Werkstatt dia- 
gnostizieren alle Probleme. 



Basteln Sie 
sich die 
^ J Spider-Maske 

und eilen zur Online Kress: Grafisch unscheinbar, doch voll 
Hilfe! mit Neuigkeiten aus der Medienwelt. 




Ob Mount Everest oder Oktoberfest - per 
Internet- Kamera sind Sie immer live dabei. 



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» DFU-Mühen 

Ich will ins Internet, habe auch brav 
das DFÜ-Netzwerk unter »System- 
steuerung, Software, Windows, Set- 
up« installiert. Bei der Verbindung 
mit meinem Provider gibt es aber ein 
Problem: Ich bekomme immer die 
Meldung »Die Protokolle sind unver- 
einbar« oder so etwas ähnliches. Ist 
mein Modem kaputt? 



Eon Li ne] 

TECHNIK 
TREFF 

SIE FRAGEN. WIR ANTWORTEN: 
TIPS UND TRICKS RUND UNS MODEM 



griert worden. Klicken Sie in jedem 
FaLl auf »Durchsuchen«: Sie sollten 
im Ordner »\Programme\Zubehör« 
nun vier Demoscripts sehen. Eins da- 
von ist schon für CompuServe vorbe- 
reitet, die anderen müssen Sie gege- 
benenfalls an Ihren Provider anpas- 
sen, der Ihnen dabei weiterhilft. 



Nein, Ihnen steht nur eine recht 
komplexe Installation so rgie bevor. 
So sollten Sie vorgehen: 

1. Nach der Installation des DFÜ-Netzwerks (Systemsteuerung- 
Software-Windows-Setup-Verbindungen-DFÜ-Netzwerk) müssen 
Sie bei Windows 95 (nicht der B-Version) die DFÜ -Scriptverwal- 
tung von Hand installieren. Dazu wählen Sie in der System- 
steuerung unter Software den Punkt »Windows-Setup« aus, 
klicken auf »Diskette« und wühlen sich auf der Windows-Instal- 
lations-CD ins Verzeichnis »\admin\apptooLs\d script«. Hier 
markieren Sie dann die Datei 



UND DIE INTERNET-WELT 




» Noch mehr 
Treiber-Trubel 

Ich habe das DFÜ-Netzwerk wie be- 
schrieben installiert. Nun erzählt mir 
Windows etwas von Netzwerktrei- 
bern, auf die nach der Verbindung nicht mehr zugegriffen wer- 
den kann. Was hat das zu bedeuten? 



Ein rechter Mausklick auf das Verbindungs- 
symbol bringt Licht ins Dunkel: Unter dem 
Reiter »Servertypen« verbirgt sich der 
Punkt »Zulässige Netzwerkprotokolle«. 
Manchmal kann es passieren, daß bei der 
Installation neben dem Intern et- Protokoll 
TCP/IP auch die anderen zwei aktiviert wer- 
den. Schalten Sie die beiden einfach aus, 
dann verschwindet die Fehlermeldung und 
Sie bleiben auch mit Ihrem regulären Netz- 
werk verbunden, sofern vorhanden. 



In diesem Verzeichnis der Windows- 
95-A-CD versteckt sich die DFÜ-Skript- 
verwattung. 



»rnaplus.inf« und bestätigen. Sodann erscheint eine neue In- 
staLlationsoption, und zwar die ersehnte »SLIP-/Skriptunterstü- 
zung für DFÜ- Netzwerk«. Die wollen Sie haben, klicken Sie des- 
haLb auf »Installieren«. 

2. Besitzen Sie eine Netzwerkkarte mit IPX- Protokoll, muß in der 
Netz werk- Abteilung der Systemsteuerung die IPX-Zurordnung 
zum DFÜ-Netzwerk gelöscht werden. 

3. Fast gewonnen: 
Nur noch das 
Script für die Ver- 
bindung aus- 
wählen. Bei Win- 
dows 95b ist die 
SkriptverwaLtung 
kein eigenes Pro- 
gramm mehr, son- 
dern sinnvoller- 
weise bereits ins 
Eigenschaften- 
Menü Ihrer Ver- 
bindung inte- 





Achten Sie darauf, beim DFU-Netz- 
werk nur das TCP/IP- Protokoll zu 

aktivieren. 



■> Modem-Moratorium 

Ich will mit einem Freund ein paar Dateien per Modem-Direkt- 
verbindung austauschen. Er ruft also mein Modem an, ich sehe 
auch ein »RING« im Terminalprogramm, aber mein Modem hebt 
nicht ab. Was kann ich da machen? 

Sie suchen in der Systemsteuerung den Eintrag »Modems, Ei- 
genschaften, Einstellungen, Erweitert« und fügen unter »Weite- 
re Einstellungen« die Zeile »ATS0=1« ein. Nun hebt das Modem 
bei jedem eingehenden Anruf ab. Sollte das immer noch nicht 
helfen, oder Sie die Übertragung mit einem DOS-Programm 
durchführen wollen, müssen Sie den Befehl »ATS0=1« direkt im 
Terminalprogramm eingeben. 

■ Das Modem pfeift aus dem letzten Loch, der Browser 
braust nicht mehr? Wir beantworten die interessantesten 
Online-Fragen in jeder Ausgabe. Schreiben Sie an: 
WEKA Consumer Medien GmbH 
Redaktion PC Player 
Stichwort: Technik-Treff-Online 
Gruber Str. 46a 
85586 Poing 
Detailfragen zu einzelnen Modemtypen oder ISDN-Karten können 
wir leider nicht beantworten. Wenden Sie sich dazu am besten an 
den Hersteller. Wir bitten um Verständnis, daß wir aus Zeit- und 
Personalgriinden nicht alle Fragen persönlich beantworten können. 



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» CD-ROM zu langsam 

Ich habe mir ein 24rach-Laufwerk zu- 
gelegt und brav die Treiber für DOS in 
die CONFIG.SYS und die 
AUTOEXEC.BAT eingefugt. Trotzdem 
ruckein Videos (auch Eure) und Spie- 
le mit Render-Sequenzen fröhlich 
vor sich hin. Was läuft da falsch? 

(Ingo Wunsch) 



TREFF 



SIE FRÄSEN. WIR ANTWORTEN: 
TIPS UND TRICKS RUND UN DEN PC 



Hier liegt der Fehler beim MSCDEX- 
Treiber der AUTOEXEC.BAT. Wenn Sie 
diesen entfernen, übernimmt Win- 
dows 95 die Kontrolle und das Ganze wird schneller. Überprüfen 
können Sie das mit den »Leistungsmerkmalen« für Ihr System: 
rechter Mausklick auf »Arbeitsplatz«, dann »Eigenschaften«, 
»Leistungsmerkmale« und 
»Dateisystem«. Hier sollte 
der Hinweis »Das System ist 
optima L konfiguriert« ste- 
hen. Erscheint dagegen eine 
Liste mit einem oder mehre- 
ren Laufwerksbuchstaben, 
greift Windows 95 bei den 
entsprechenden Laufwerken 
auf MS-DOS-Treiber zurück 
und verschenkt Leistung. 
Wichtig: Wenn Sie Ihren PC 
gelegentlich noch mit einem 
alten MS-DOS starten, müs- 
sen Sie die Treiber in die 
CONFIG.D05 und die AUTO- 
EXEC.DOS einfügen. 



k> Zweiter Joystick 

Es geht mir schlicht um den Anschluß 
eines zweiten Joysticks an den Rech- 
ner. Mit einem hat es tadellos funk- 
tioniert, aber beim Anschluß des 
zweiten (mit einem Y-Kabel) zeigte 
die Statusleiste statt »OK« ein »nicht 
verbunden« an. Auch die automati- 
sche Hardwareerkennung fand den 2. 
Joystick nicht. Die Soundkarte ist je- 
doch Laut Handbuch für zwei Joy- 
sticks geeignet. (Uli Gehrt) 

















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Wenn Ihr CD-ROM zu langsam ist, liegt d; 
mutlich an einem noch eingebundenen M 
Treiber 



GenerelL ist jeder Joystick-Anschluß, egaLob an der Soundkarte 
oder auf einer separaten Adapter- Karte, für zwei Joysticks aus- 
gelegt. Das gilt aber nur für den Fall, daß der Stick lediglich zwei 
Feuerknöpfe und 2 Achsen besitzt. Knüppel mit mehr 
Feuerknöpfen und mehreren Achsen (Schubregler oder 
PedaLe) benutzen den Anschluß des zweiten Joysticks 
mit. Aus diesem Grund erkennt Windows keine zweiten 
angeschlossenen Joystick. Mehrere Joysticks können 
Sie nur mit dem Gravis Grip-System oder dem Sidewin- 
der Gamepad von Microsoft an den PC anschließen. 



» Pentium-Aufrüstung 

Ich besitze ein Motherboard mit einem Sockel vom Typ 
5, in dem im Moment ein Pentium/75 steckt. Welches 
Prozessor-Upgrade (oberhalb eines Pentium/100) 
kommt für mich in Frage? Die Auskünfte von zwei Fach- 
händlern waren so verschwommen, daß ich deren Emp- 
fehlungen nicht traue. (Anke Pohl) 



■> Festplatten-Wirbel 

Vor kurzem habe ich zu der vorhandenen Festplatte in meinen PC 
eine zweite eingebaut. Die vorhandene stellte zwei Laufwerks- 
buchstaben (C und D) zur Verfügung. Nachdem ich die neue 
Festplatte eingebaut, mit FDISK partitioniert und formatiert hat- 
te, war Laufwerk D plötzlich die zweite neue Festplatte und der 
neu hinzugekommene Buchstabe E enthielt die Daten, die vor 
dem Einbau auf D waren. Wie ist so etwas möglich? 

(Werner Maier) 

Dieses Verhalten kommt durch die sogenannten »primären« und 
»erweiterten« Partitionen auf den Festplatten zustande. Auf Ih- 
rer alten Festplatte hatten Sie eine primäre und eine erweiterte 
Partition. Auf der neuen haben Sie eine primäre Partition einge- 
richtet. Diese zwängt sich immer (!) zwischen eine primäre und 
erweiterte Partition auf einer bereits vorhanden Festplatte. 
Wenn Sie auf der neuen Festplatte dagegen eine erweiterte Par- 
tition einrichten, enthält der Buchstabe E den Inhalt der neuen 
Festplatte und die bestehenden Buchstaben bLeiben so, wie sie 
sind. 



Wenn Ihr System für andere Prozessoren vorbereitet ist, 
paßt dort auch ein Pentium/120, Pentium/133, Pentium/150, 
Pentium/166 und ein Pentium/200. Wohlgemerkt: nicht die neu- 
en MMX-Chips und auch nicht die Prozessoren von AMD oder Cy- 
rix. Die gehen in Ihrem Board unweigerlich kaputt. Außerdem 
müssen Sie auf dem Board dann noch die entsprechende Taktung 
des Prozessors und des PCI-Busses einstellen. Das lesen Sie in 
dem (hoffentlich noch vorhandenen) Handbuch zum Mother- 
board nach. Sollten Sie kein Handbuch haben, das Board sich 
nicht umschalten lassen oder Sie sich beim Umbau nicht so ganz 
sicher sein, empfehlen wir Ihnen einen der Overdrive-Pentiums 
von Intel. Die sind zwar etwas teurer als die normalen Chips, 
aber dafür funktioniert es dann auch. 

» Matrox und Zusatz-30 

In einem Artikel in Ausgabe 9/97 wird erwähnt, daß bei Kombi- 
nation zweier 3 D-Grafikkarten (zum Beispiel »Mystique« und 
»Righteous 3D«) eventuell die falsche Grafikkarte für 3D akti- 
viert wird. Wenn ich nun bei der Mystique die 3 D-Beschleuni- 
gung unter »Eigenschaften/Einstellungen« abschalte, müßte 
doch automatisch die 3Dfx-Karte aktiv werden, oder? 

(Felix Seeliger) 



PC PLAYER 2/98 



Ja! Wenn Sie die 3D-Beschleunigung abschalten, 
sollte eigentlich sofort die 3Dfx-Karte in Aktion 
treten. Allerdings haben wir in der Praxis festge- 
stellt, daß die damals geschilderte Problematik 
zum Glück nicht auftaucht. Entweder aktivieren die 
Spiele gleich die 3Dfx-Karte oder sie bieten ein Menü, in dem 
man eine 3D-Karte auswählen kann. 

fr BIOS-Paßwort vergessen 

Entweder habeich mir mein BIOS-Paßwort nicht richtig gemerkt, 
oder es hat sich im Laufe der Zeit verändert. Jedenfalls komme 
ich jetzt nicht mehr an die BIOS-Einstellungen heran. Ihr habt 
einmal über sogenannte Flash-Programme geschrieben. Helfen 
die mir weiter, und wie komme ich an sie heran? 

(Günter Reubet) 

Mit den Flash-Programmen kommen Sie in diesem Fall nicht wei- 
ter. Damit führt man nämLich ein Update des BIOS durch. Aller- 
dings übernimmt das neue BIOS dann die Einstellungen des al- 
ten, und Sie haben immer noch ein aktives Paßwort. In diesem 
Fall hilft nur ein Kurzschluß der CMOS-Batterie auf dem Mother- 
board. Dadurch werden alle Einstellungen im BIOS gelöscht. Die 
Flash-Programme mit den neuen BIOS-Versionen bekommen Sie 
von kundenfreundlichen Hand Lern oder direkt von den WWW-Sei- 
ten des Motherboard-Herstellers. 

» WAV-Dateien entführen 

Ich bin großer Fan von »Command & Conquer 2« und würde ger- 
ne die Stimmen der Soldaten (»Erwarte Ihre Befehle!«) im WAV- 
Format für Windows haben. Die CD habe ich bereits nach WAV- 
Dateien durchsucht, bin aber nicht fündig geworden. Wo finde 
ich nun die Stimmen- Dateien? (Kirk Herfurth) 

Zwei Möglichkeiten: Zum einen laden Sie verschiedene Dateien 
im »PCM Raw Format« unter »Cool Edit« und hören sich diese an. 
Meistens hören Sie nur Gekreische (deshalb die Lautsprecher lei- 
se drehen). Mit etwas Glück sind zwischendurch auch die ge- 
suchten 5amples zu hören. Die können Sie dann herausschnei- 
den. Zum zweiten nehmen Sie die Soundausgabe einfach mit ei- 
nem zweiten PC auf. AUerdings weisen wir hier ausdrücklich 
darauf hin, daß die so gewonnenen SampLes nur für private 
Zwecke benutzt werden dürfen. 

► CDs löschen und beschreiben 

Ich liebäugle seit langem mit einem CD-R-Laufwerk. Jetzt fällt 
mir auf, daß die CD-RW-Geräte, also die für löschbare CDs, nur 
unwesentlich teurer als die normalen Brenner sind. Lohnt sich 
das? (Thorsten Miersch) 

Zunächst lassen sich beschriebene CD-RWs nur in CD-ROM-Lauf- 
werken der neuesten Bauart (20fach und aufwärts) auch wieder 
Lesen (und natürlich im CD-RW-Laufwerk selbst). Alte Double- 
Speed-CD-Laufwerke oder gar Audio-CD-Player in der HiFi-Anla- 
ge sind mit den neuen Scheiben überfordert. Zum Weitergeben 



TECHNIK 
TREFF 




L.- .i-.mi.-_: L'.j i\ 
EiiiTleli Jiig in 



sind die CD-RWs also nur bedingt geeignet. Der 
Vorteil der CD-RW- Laufwerke ist aber, daß Sie da- 
mit auch die normalen CD-Rs brennen können. Sie 
bekommen also zwei Geräte in einem: Einmal ein 
wiederbeschreibbares Medium, zum Beispiel für 
Backup-Zwecke, und einmal einen CD-Brenner. 

» Piug-and-Pray 

Ich besitze eine Soundkarte »Soundblaster 16 pnp«. Nachdem 
ich diese eingebaut hatte, funktionierte die WAV-Wiedergabe 
nicht. Das BIOS initialisiert sie korrekt und auch Windows 95 er- 
kennt sie. Die Treiber habe ich ebenfalls installiert und auch 
DirectX erkennt die Karte mit einem entsprechenden Treiber. 
Aber nichts hilft. Was kann ich tun? (Lutz Rummetsberger) 

In diesem FaLL müssen Sie unter Windows 95 die Ressourcen per 
Hand einstellen. Per rechten Mausklick auf »Arbeitsplatz«, und 
dann »Eigen^ 



Schäften«, »Gerä- 
te-Manager«, 
»Audio-, Video- 
und Game-Con- 
troller«, dann ei- 
nem Klick auf die 
entsprechende 
Soundkarte und 
zum Schluß auf 
»Ressourcen« 
kommen Sie an 
die gewünschten 
Einstellungen. 
Deaktivieren Sie 
dann »Automa- 
tisch einstellen« 
und wähLen Sie 

entweder die ganzen Einstellungen per Hand oder suchen Sie ei- 
ne passende unter »Einstellung basiert auf:«. Aber Achtung: 
Wenn Sie hier etwas ändern, müssen Sie genau über Ressourcen- 
Verteilung in Ihrem PC Bescheid wissen. Bei doppelten Belegun- 
gen funktioniert die Soundkarte trotzdem nicht. (hf) 



■ Brennt Ihnen eine Frage zu den Mysterien der PC-Technik 
auf der Zunge? Versiegt die Spiele-Lust im Hardware- 
Frust? Schreiben Sie uns; wir versuchen Ihre Fragen in 
der nächsten Ausgabe unterzubringen. 
Unsere Adresse: 

WEKA Consumer Medien GmbH 
Redaktion PC Player 
Stichwort: "Technik Treff« 
Gruberstr. 46a 
85586 Poing 
Wir bitten um Verständnis, daß wir aus Zeitgründen keine individu- 
ellen Ratschläge zusenden können. Bitte schicken Sie also weder 
Rückporto noch frankierte Umschläge mit. 



Wenn eine Soundkarte trotz Plug-and-Play nicht 
spurt, hilft nur die manuelle Konfiguration. 



. • 



Die gewaltigste 

Bedrohung 



des Universums 




... und dal Untenan* hoben Sie idion immei qejürditet Wandlunq. und unübertroffen« Gameplay idilaqen ein 
Bne bahnbrediende Enqine mit )D-Beichleuniqunq und neue l Kapitel in der LUinq-Cbrnmander-Geichichte ou| 
atemberaubend idinellen Bildraten, eine mitreißende Ufcq Cbrnmander'!" i\oph«y -den Abenteuer beqinnl! 



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Computerthemen 
äußern! Wenden 
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WEKA consumer Medien GmbH, 
Redaktion PC Player, Postlach 1129, 85580 Polng. E- 
Mails schicken Sie bitte an LeserPCP@aol.com. 



löser und Sammler 

Ich bin seit Jahren Abonnent der PC Player plus. Eine Sache aber 
mißfälLt mir sehr: die Art der Abdrucke von KompLettiösungen. 
Ich schneide mir alle aus und hefte sie in eine Mappe, um diese 
von Zeit zu Zeit beim SpieLen zu Rate zu ziehen. 
So weit, so gut, Was jedoch nicht so gut ist: Beim Lochen der 
herausgetrennten Seiten werden vielfach wichtige Wörter 
unkenntlich gemacht. Vielleicht wäre es von Ihrer Seite eine Über- 
legung wert, diesem Mißstand abzuhelfen, indem immer an lin- 
ken Rand genügend Platz zum Lochen bleibt. Desweiteren fände 
ich es ganz praktisch, wenn diese Lösungsseiten perforiert wären, 
damit man sie besser heraustrennen kann. (Horst Christmann) 

Um den Sammeltrieb in Sachen Spielelösungen zu befriedigen, 
»schießen« wir ab diesem Monat den Tips-Teil als eigenständi- 
ges Heft in die PC Player rein. Diese »Player's Guide« getaufte 
Beilage dürfte ganz ohne Gerupfe und Geloche der komfortabel- 
ste Archivierungsweg sein. Uns würde es natürlich enorm inter- 
essieren, was die Tips-sammelnde Leserschaft von dieser Neue- 
rung hält. Für Verbesserungswünsche sind wir immer zu haben. 

Das Nuscheln der Luschen 

Ich habe mir gerade »NBA Live 98« gekauft - leider die deut- 
sche Version. Was bei »NHL 98« noch gerade eben durchgeht 
(die deutsche Lokalisierung}, 



ist bei NBA Live 98 jenseits des 
Erträglichen! Wieso wurde ein 
dermaßen unmotivierter Spre- 
cher verpflichtet? Warum 
wurde die US-Sprache wegge- 
lassen (obwohl noch 200 
MByte Platz auf der CD sind)? 
Bei NBA 97 ging es doch noch. 
Ist sich Electronic Arts bewußt, 
daß man einen Kunden ver- 
liert, wenn so weitergemacht 
wird? Ich werde bei soLch 
schlechten deutschen Versio- 
nen jedenfalls lieber zu Grauimporten greifen. Es nervt ehrlich, 
wenn die tolle Atmosphäre durch einen so schlechten Sprecher 
beeinträchtigt wird. (Jan Lagerpusch) 




Aufregendes Spiel, abregender Kommenta 
die deutsche Version von NBA Live 98. 



Der Lokalisierungs-Eifer kann zu weit gehen. Wir verstehen auch 
nicht ganz, warum bei NBA Live nicht ein ähnlicher Synchroni- 
sations-Aufwand getrieben wurde wie für FIFA 98. Dort sind die 
Reportersprüche nicht immer passend, kommen aber wenigstens 
von Herzen. Uns ist leider kein »Deutsch-Umgehungstrick« 
bekannt. Bleibt nur zu hoffen, daß bei den 99er-Versionen Fans 
des O-Tons nicht zu kurz kommen werden. 

Kaffee und Kuchen 

Erstmal alles Gute zum Geburtstag! In meinem RegaL liegt noch 
die Erstausgabe von PC Player herum (»Wow, Windows 3.1, muß 
ich mir da jetzt einen 386er kaufen ...?«). Ich hatte mir das näch- 
ste Heft dann zwar erst Mitte 1994 gekauft, weil ich vorher noch 
keinen PC mein eigen nannte, aber ab diesem Zeitpunkt ist meine 
Sammlung vollständig. Auch wenn das jetzt nach dem üblichen 
Schleim klingt -ich persönlich finde, daß PC Player zur Zeit das 
beste Spielemagazin am deutschsprachigen (mindestens...) 
Markt ist. Also nochmal: Happy Birthday! (Marius Eder) 

Vielen Dank für die Geburtstags-Glückwünsche. Für die zweite 
Hälfte des ersten Player-Jahrzehnts haben wir uns noch viel vor- 
genommen; da kann so ein bißchen Schleim zwischendurch gar 
nicht schaden ... 

Pflaumenweich 

Was mir große Sorgen bereitet, ist Euer inzwischen pflaumen- 
weiches Bewertungssystem. Der wichtigste Grund, weshalb ich 
Eure Zeitschrif abonniert habe, war eine ziemlich strenge Bewer- 
tung der SpieLe, was Euch wohltuend von der Konkurrenz abge- 
hoben hat. Diese Zeit scheint nun endgültig vorbei zu sein. Wie 
heißt es gleich im Heft: »Absolute Spitzenspiele bekommen fünf 
Sterne.« In der Ausgabe 12/97 habt Ihr also gleich neun Spie- 
len die Auszeichnung »absolutes Spitzenspiel« gegeben. 

(Daniel Schafer) 

Das ist einer der Gründe, warum wir das Sterne-System letzten 
Monat abgeschafft haben: Es war schwer möglich, zwischen guten 
und sehr guten Spielen feiner zu differenzieren. Mit der Rück- 
kehr zur lOOer-Skala haben wir den soften Eindruck hoffentlich 
zerstreuen können. Wie Sie sehen, gibt es nur sehr wenig Spie- 
le, die bei uns auch nur entfernt an der 90er-Grenze schnuppern 
können. 

Schwere Geschütze 

Erstmal herzlichen Glückwunsch zum fünfjährigen Jubiläum! Ich 
bin seit Euer ersten Ausgabe dabei und habe noch kein einziges 
Heft versäumt. 

Nachdem Boris Schneider und Heinrich Lenhardt die Redaktion 
verlassen hatten, fiel die Qualität Eurer Zeitschrift stark ab. Vor 
ein paar Wochen war ich sogar kurz davor, mich zu entscheiden, 
die PC Player nicht mehr zu kaufen (o.k., es waren nur 42 Sekun- 
den). Doch gerade zu diesem Zeitpunkt Las ich einen Meinungs- 
kasten, und er war wirklich Lustig. Hmm, Volker Schütz? Moment 
mal ... Flugs blätterte ich die ganze Zeitschrift durch und bemerk- 
te, daß alLe Meinungskästen von Volker extrem Lustig waren. Und 



PC PLAYER 2/98 



TANZ DER VAMPIRE? 




Fledermäuse sind keine Vampire. Sondern 
äußerst nützliche Tiere. Doch lautlos ver- 
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plötzlich war wieder das alte PC-PLayer-FeeLing da! Mach weiter 
so, Volker! Es ist ein purer Genuß, Deine Berichte zu lesen. 
Zum Schluß noch ein kleiner Wunsch: Könntet Ihr nicht mal wie- 
der die Rubrik »Referenzspiele« aufleben lassen? Die vermisse 
ich wirklich seit langem. Bis zum zehnjährigen Jubiläum ... 

(Peter Schneider) 

Volker hat sich über das Lob besonders gefreut. Man mag es ja 
kaum glauben, aber seine zynische Art bei wenig brillanten Spie- 
len macht ihm nicht nur Freunde. So mancher Industrievertreter 
schätzt es gar nicht, wenn ein nicht ganz gelungenes Produkt 
liebevoll belästert wird. Da wir PC Player in erster Linie Für unse- 
re Leser machen, sind keine Entschärfungen am Schütz- Atzgrad 
vorgesehen. 

Eine Art Ersatz für die alten Referenzlisten sind die Kaufemp- 
fehlungen auf der Intro-Seite des Spieletest-Teils. Hier fassen 
wir nach Genres unterteilt zusammen, welche aktuellen Pro- 
gramme unsere Favoriten sind. 

Himmel hilf! 

Hätlo PC- Player-Team! Ihr habt es tatsächlich geschafft: Nach 
nunmehr elf Jahren Spieletest-Konsum von Euch, Euren Kolle- 
gen und insbesondere Heinrich L. und Boris S. gebe ich meine 
Meinung zum besten. 

Pro: Das neue Heftformat (Klebebindung) ist gut. Die BookLets 
sind klasse, allerdings wirken sie mehr wie ein Werbespedal. 
Contra: Seht bitte zu, daß Ihr das Hin und Her Eurer Redakteu- 
re endLich auf die Reihe bekommt. Ihr seid als Spieletester in 
einer sehr vertrauensvollen Rolle- schließlich geht es dabei um 
sehr kostbare Dinge wie mein Geld und meine Freizeit. In letz- 
ter Zeit komme ich mir aber vor wie bei den Bundesliga-Trans- 
fers. XY kommt, dafür geht YX, wieder neue Gesichter, die vom 
letzten Monat schon gestrichen ... 

Vergeßt Eure Messeberichte in der jetzigen Form. Auf irgendei- 
nem Cover habe ich letztlich »341 Spiele« gelesen. Himmel hilf! 
Wollt Ihr ins Guiness-Buch? Hier arbeitet Ihr deutlich am Leser- 
nutzen vorbei. Der Informationsgehalt Eurer Messeberichte, wo 
Ihr jedes Spiel namentlich erwähnt und evtl. sogar in eine Kate- 




Ultima Online: zu kurz gekommen? 



gorie einordnet, mag ja enorm hoch sein; effektiv verwertbar sind 
diese Infos aber nicht. Stellt Euch vor, eine Autozeitung würde 
von der AAA berichten, indem sie lediglich die Namen der Autos 
und die Typklasse (Kombi, Sportwagen ...) vorstellt. Besser wäre 
es, sich auf die Infoboxen zu beschränken, wo Ihr besonders 
interessante Neuvorstellungen etwas ausführlicher beleuchtet. 
Das spart Platz im Heft und bringt dem Leser mehr. 
Und was habt Ihr nur mit Ultima Online gemacht? Ein Spiel wie 
Ultima, Tradition seit 1980, getestet im allerersten Spieletest- 
Sonderheft der Happy-Computer anno 1985, Millionen begei- 
sterte Fans weltweit, wird auf zwei Seiten abgehandelt. Ein läp- 
pischer Kommentar, eine erste Hilfe, oberflächlicher Text and 
that'sit? Bitte schiebt einen Praxistest mit Erfahrungen und Inter- 
views nach, um diese Scharte auszuwetzen. (Michael Schroeter) 

Streng genommen riecht jede Art von Spiele-Preview nach Wer- 
bung; schließlich wird hier frei von Kritik nur nettes über ein 
entstehendes Programm gesagt. Ein Bookletistkaum etwas ande- 
res als eine XXL-Preview. Daß unsere Unabhängigkeit nicht da- 
runter leidet, zeigen die Tests: Da kann ein Spiel im Vorfeld noch 
so vielversprechend geglänzt haben; sobald es fertig ist, wird 
unbeeindruckt gewertet. 

Ihr Vergleich zum Bundesliga-Personalkarussell verführt zu wei- 
teren Gedankenspielereien. Ablösesummen für aus laufenden 
Verträgen entweichungswitlige Kollegen könnten zum Ankauf von 
Schokolade und Kuscheltieren genutzt werden, um den 
Abschiedsschmerz zu linden. Ernsthaft: Im letzten Jahr hat sich 
einfach sehr viel in der Spielebranche getan; da ist es unver- 
meidlich, daß das eine oder andere geschätzte Teammitglied von 
neuen Herausforderungen gereizt wird. Wirversprechen eine rela- 
tiv Stabilität der »Player '98«-Formation! 
Ultima Online kam damals kurz vor Redaktionsschluß herein; da 
war einfach nicht die Zeit, um monatelange Erfahrungen in den 
Testbericht zu integrierern. Wie Sie an unserem Update in PC 
Player 1/98 gesehen haben, tragen wir der Dynamik des Spiels 
Rechnung und werden auch lange nach dem ersten Test immer 
wieder über Veränderungen und Erfahrungen informieren. 

Kunst und Kommerz 

Als ich vor einigen Tagen die PC Player 12/97 in meinem Brief- 
kasten fand, war ich freudig überrascht: 300 Seiten Inhalt und 
Klebebindung hattet Ihr der Ausgabe verpaßt. Die Freude währ- 
te allerdings nicht lange. Beim Lesen wurde ich immer öfter von 
Werbung unterbrochen. Als ich dann gegen Ende des Heftes auch 
noch einen 32-seitigen Katalog vorfinden mußte, war mir dann 
endgültig klar, wo die 300 Seiten herkamen. Eine Zählung der 
Werbeseiten ergab, daß das Heftzufast45 Prozent aus Werbung 
besteht. Was habt Ihr Euch dabei gedacht? (Michael Baar) 

Werbung ist prinzipiell ein guter Freund, weil sie die Gelder ein- 
spielt, mit denen sich der Verlag eine dicke Hefterweiterung lei- 
sten kann. Daß bei rund 300 Seiten nicht nur die redaktionellen 
Seiten, sondern auch die Werbeumfänge wachsen, ist nackte 
marktwirtschaftliche Notwendigkeit - bei allen Magazinen, (hl) 



PC PLAYER 2/98 



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Cross Computersysteme 


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Philip Morris GmbH 


137 


Disney Interactive 


71 


Psygnosis 


75 


Eidos Interactive 


53 


Saitek/Hegener 


4 


Electronic Arts 


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Schindler Büro-u.EDV 


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Siemens AG, München 


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Funsoft 


12/13,34/35,54/55,63,65,157 










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217 


Game It! 


97 






Groß Electronic 


161 


Virgin Interactive 


8/9,30/31,66/67 


GT Interactive Softw. 


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WEKA Compiiterzeitschr. 


179,193 


Hint Shop 


203 


WEKA Consumer Medien 


187, Beihefter 






Wial Versand Service 


83 


Jet Stream 


195 






V 




) 



Anzeigenschlußtermine 



Heft 03 vom 04.02.1998 ist am 07.01.1998 
Heft 04 vom 04.03.1998 ist am 04.02.1998 
Heft 05 vom 01.04.1998 ist am 04.03.1998 



für die nächst 



Exklusiv bei PC Player: 




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FLUGRAUM 



In den Software-Hangars des Einzelhandels 
herrscht ein emsiges Gedränge aktueller Jet- 
Simulationen. Tragflügel an Tragflügel reiben 
sich diverse Varianten von F-22 & Co. Welcher 
Flieger hat die schönste Grafik, ist am besten 
für Einsteiger geeignet oder bietet den höch- 
sten Realitäts-Level? Unser Frequent Flyer 
Martin Schnelle bringt Durchblick in den Oet- 
Dschungel. Im Vergleichstest analysiert er 
Stärken und Schwächen der einzelnen Kampf- 
flieger-Simulationen. Neue Herausforderer 
sowie ältere Budget-Schnäppchen werden 
durchbewertet. Egal, ob Jungfernflieger oder 
Profi-Pilot: Den Take-Off in der nächsten PC 
Player sollten Sie nicht versäumen. 





WEB-TRAUM 

Angeblich traf unseren Verwaltungschef der Schlag, als er 
unlängst die Telefonrechnung von Roland Austinat stu- 
dierte. Dabei opferte sich unser WWW-wütiger Redakteur 
nur, um selbstlos zum Thema Online-Spiele zu recherchie- 
ren. Nächsten Monat widmen sich Rolands bunte Inter- 
net-Seiten zum Beispiel Subspace. Virgins »Internet 
only«- Ballerei bietet flinken Actionspaß: Hunderte von 
Spielern gehen sich simultan an die Schutzschilde. 



(WE LTBAUM ) 

Eine große Frage bewegt die 
SF-Gemeinde: Erscheint das 
Perry-Rhodan-Strategiespiel 
Operation Eastside vor Heft- 
roman Band 2000? Oder 
brauchen wir alle Zellaktiva- 
tor-Chips, um die Veröffent- 
lichung des Programms noch zu erle- 
ben? Die Superintelligenzen von FanPro lassen uns hof- 
fen, daß der »Erbe des Universums« nächsten Monat 
testbar ist. Unser Strategieminister Manfred Duy steht 
jedenfalls bereit. Mit etwas Glück bekommt er gar ein 
Review-reifes Starcraft in die Finger ... 





STRAFRAUM 

»Wie bitte? Winterpause?«. Wenn das Leben für einen Fußball-Fan kei- 
nen Sinn mehr zu haben scheint, naht ein Lichtlein in Form eines neuen 
PC-Programms. Die chronisch terminuntreue Truppe von Sensible Soft- 
ware signalisierte jedenfalls prinzipielle Basishoffnung, uns für die 
nächste Ausgabe ein Testmuster von Sensible Soccer 2000 rüberflanken 
zu können. Sportspieler Lenhardt zieht schon mal die Stutzen hoch: Hat 
der Action-Kick das Zeug zum Fußballhit? 



HUBRAUM 




Bewegung in der Prozessoren -Land Schaft: Die Intel-Konkurrenz 
wirft neue Pentium-kompatible Billig-CPUs auf den Markt. 
Aber Intel selber schläft nicht und feilt an einer neuen 
High-Speed-Generation seiner Pentium II-Reihe. »Wieviel 
Hubraum braucht der Spiele-PC?« fragt sich Thomas 
»Kabelbrand« Köglmayr in der nächsten Ausgabe. Pro- 
zessoren-Vergleich, Kompatibilitäts-Check, Hilfe für 
CPU-Aufrüster - alles drin in der nächsten PC Player. 



Alle Vorschau-Angaben ohne Gewähr! 
Aufgrund von Terminänderungen bei 
den Spieleherstellern kann es zu kurz- 
fristigen Verschiebungen kommen. 



PC tUMIEK 

3/98 
erscheint am 



■L i'dütlBr* 



WM^3) 



MÄCHTIG DICKE KANONE 




Hier kommt Kurt - mit viel Helm und 
wenig Gurt. 



Zur Abwechslung mal eine wirklich wit- 
zige Anzeige: Shiny Entertainment 
wirbt auf einem englischen Flugblatt 
mit einem lockeren Spruch für die neue 
PlayStation-Version des Actiontitels 
MDK. »She may have big boobs but ha- 
ve you seen the size of his helmet?« {Sie 
mag zwar riesige Brüste haben, aber 
hast Du die Größe seines Helms gese- 
hen?) nimmt herrlich die inflationären 
Proportionen weiblicher Spielfiguren 
aufs Korn. 



Chipsletten 

Wir wollten eigentlich ke 
ne Kleinanzeigen mel 
abdrucken, aber diese 
Monat machen wir ein 
Ausnahme. Ein Lest 
schickte uns ohne Abser 
der dieses Kleinod aus ds 
»Computer Bild:« Zum e 
nen treiben uns Preise vo 
fünf Mark für einen 486t 
Tränen der Rührung in die Das sii 
Augen, zum anderen sind Preise! 
vierstellige Beträge für eine 200er-MMX-CPU minimal 
heftig. Hmm, ob vielleicht mehrere parallel, betrie- 
bene 486er Pentium-Leistung bringen? 





$>Jdj€cM, genau der Kurt, den ich wegen seinem 
rSroßbildJchirm manchmal ein bißchen beneidet hatte. 



Zum Wohlsein! 

Am Abend eines langen Tages kehren wackere Arbeitnehmer heim 
in die wohlig geheizte Stube und genießen den hart erkämpften 
Feierabend. Bei uns in der Redaktion geht es gerade in den Tagen 
vor Druckbeginn dann erst richtig rund. Überlebt haben wir die 
entbehrungsreichen Jahre in Feldkirchen nur mit Hilfe von »Eu- 
rasia«, einem asiatischen Pizzaservice. War die Bestellmenge 
hoch genug, gab's immer ein nettes Gratis-Gimmick wie zuletzt 
eine Flasche - hick! - Rotwein. Der Kreis schließt sich: Der Fla- 
schenaufkleber hat sich seinen Platz im Finale ehrlich verdient. 




Schreiben Sie uns! 

Nach wie vor freuen wir uns über jede witzige Zu- 
schrift, die wir mit einem nicht minder witzigen Ge- 
schenk belohnen. Schicken Sie Ihre Funde - bitte 
nicht mit Leuchtstiften oder ähnlichen Gerätschaf- 
ten verschandelt - an Redaktion PC Player, Stich- 
wort: Finale, Gruber Str. 46a, 85586 Poing. Und ver- 
gessen Sie Ihre Lesbare Anschrift nicht. (ra) 



k 



Der Leserbrief des Monats 



Man glaubt es kaum: Floyd, der grüngesichtige Außerir- 
dische aus dem Hause Adventuresoft, spielte uns in der 
Vorweihnachtszeit folgende Einladung zu, die wir Ihnen 
nicht vorenthalten wollen. 




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Jenseits des Vorstellbaren 

Erleben Sie prickelnde Stadion-Atmosphäre, 
wenn begeisterte Zuschauer Sie während der 
WM-Qualifikationsspiele feiern! Halten Sie dem 
Druck stand? Frankreich wartet auf Sie. Fußball 
hautnah ... 
FIFA 98 -Die WM-Qualifikation 



FIFA 

ORLDC UP 



ROAD TP WORLD CUP 




Detailliertes Spieler-Rendering 




www.easports.com 

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