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Full text of "PC Player German Magazine 1995-11"

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11 -95 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 




WIR TESTEN DIE BESTEN 



Comanche 2 ♦ Crusader 
NHL '96 ♦ NBA Jam 



ALLE MESSE-HITS AUS LONDON 



Enthüllt: Die Kandidaten 
für den Gabentisch 



EIN PUZZLE KOMMT SELTEN ALLEIN 



Adventure-Abrechnung: 
14 Titel im Vergleich 



PENTIUMS FÜR AUFSTEIGER 



Mehr Spiele-Power 
mit High-End-PCs i 



TEST: STAR TREK OMNIPEDIA 



Die CD-ROM-Referenz 
der Enterprise-Fans 

Tips & Tricks >mmand & Conquer, Mech Warri 
Software-Te 'lathe Workshop, Das 20. üdhr 



Test 

NHL Hockey '96 




(Made in California) 





Quarrerdeck. InternetSuite" - das erste, von Profis in Santa Monica 
entwickelte Internet-Paket - ist jetzt verfügbar. Geschaffen von 
Leuten, die wirklich etwas vom Surfen verstehen. 

Zahlreiche Tools der zweiten Generation bieten Ihnen alles, was 
Sie für das Surfen durchs Internet benötigen: 

• Quarterdeck Mosaic' '": Eine komplett überarbeitete Version des 
Softwarepakets, das die World Wide Web-Revolution initiiert hat. 

• E-Mail: Bleiben Sie weitweit mit anderen Teilnehmern in 
Verbindung. 

• Telnet: Greifen Sie auf andere Computer zu, um online zu 
kommunizieren und neue Spiele zu entdecken. 

• FTP: Die Software für einen einfachen Datenaustausch. 

• Usenet News: Nehmen Sie an über 14.000 Diskussionsrunden 
und Foren teil. 



• Gopher: Recherchieren Sie weltweit in allen angeschlossenen 
Rechenzentren, um gewünschte Daten schnell zu finden. 
Alle genannten Produkte finden Sie in einem Paket, das nicht nur 
kinderleicht zu handhaben ist, sondern Ihnen mit nur einem 
Telefonanruf den Zugang zum gesamten Internet bietet. Und 
natürlich ist diese Software voll mit Windows" 95 kompatibel. 

Geben Sie sich also nicht mehr mit „Spielzeug" zufrieden. 
Besuchen Sie uns im Internet auf unserer Web Home Page unter der 
Adresse www.qdeck.co.uk. Selbstverständlich können Sie sich auch 
jederzeit an einen unserer Vertriebspartner wenden oder direkt bei 
uns unter der folgenden Rufnummer anrufen: +49 211-59 790-0. 

Quarrerdeck - Alles fürs Internet. 



Surfen Sie mit Quarterdeck InternetSuite durchs Internet, richten Sie mit Quarterdeck WebAuthor" eigene 
Home-Pages ein und konfigurieren Sie mit Quarterdeck WebServer'" Ihre eigene WWW-Serveradresse. 



QUARTERDECK 



\ 



II 



Die Tage werden kürzer, die Zahlen vor dem Komma kleiner. 
Die jüngste Offensive unserer Kostendrücker-Division hat 
jetzt Gültigkeit: Der Preis von PC Player plus schmilzt dahin. 
Ab sofort müssen Sie für die Kombination Heft plus CD-ROM nur 
noch 12,80 Mark bezahlen - also 3,70 Mark weniger als bis- 
her. Die Gründe sind naheliegend: Bei den CD-Herstellungs- 
kosten gab's einen Rutsch nach unten; außerdem verkaufen wir 
von PC Player plus konstant mehr Exemplare, als ursprünglich 
geplant. Solche Vorteile geben wir gerne an unsere Leser wei- 
ter (...die hoffentlich umso zahlreicher zur PC Player plus 
greifen werden). Also: PC Player kostet ohne CD wie gewohnt 
7 Mark; PC Player plus CD-ROM ist jetzt jeden Monat für 12,80 
Mark zu haben. 

Solch frohe Kunde kann eigentlich nur noch vom Entzücken 
über unser neues Gruppenbild -Lineup übertroffen werden. 
Monika Stoschek verstärkt ab dieser Ausgabe unsere Spiele- 
tester-Team. Die Adventure- und Action-Expertin durfte gleich 
unseren Abenteuerspiel-Schwerpunkt mitgestalten und wurde am 
fünften Arbeitstag zur ECTS-Messe nach London abkommandiert. 
Mit Ihren Hobbies »Motorradfahren« und »Karate« wird sie sicher 
ihren Beitrag zur idyllischen Harmonie in unserem Redakti- 
onsteam beitragen. Boris Schneider zieht sich indes chronisch 
überlastet ganz aus dem Heft zurück, wird aber weiterhin das 
CD-ROM von PC Player plus betreuen. Und die bange Frage »Wo 
ist Austinat?« kann auch beantwortet werden: Nachdem sich 
sein Studium in der Endphase elend dahinzog, verjuxte Roland 
noch viele Energien bei der Wohnungssuche im »Mieterparadies« 
München. Daß sein karges Gehalt gerade mal für Unterkunft und 
einen Teller Suppe reicht, hat er inzwischen verdaut. Am Grup- 
penbild-Termin konnte er diesen Monat aber nicht teilnehmen. 
Allen Roland-Fans geloben wir Wiederaufnahme im Rahmen der 
nächsten Foto-Session. 



Einen heißen Herbst wünscht 



Ihr PC-Player Team 



Susan 
Sablowski 





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ahtuell 



n Origins Action- ^<^B 

Ad venture »Crusader« geht's ordentlich ab. 
Test ob Seife E i 

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MESSEBERICHT: 

ECTS AUTUMN 8 

Die dicken Weihnachtstifel der 
großen Spielefirmen konnten wir 
vorab in London begutachten 
STREITGESPRÄCH: 

32-BIT-KONSOLEN 26 

Sind Playstation & Co. die besseren 
Spielgefährten? 

WETLANDS 30 

New World Computing versucht sich 
mit düsterer 3D-Action 

LOGIC FACTORY 32 

Interview mit den »Ascendancy«- 
Machern 

EUROFIGHTER 34 

Die neue Action- Flugsimulation 
von DID 

FRANKENSTEIN 36 

Interplays gruseliges Grafik- Ad venture 
macht Fortschritte 

HITPARADEN 38 

Aktuelle Spiele-Charts 

KURZMELDUNGEN 42 

Rund ums PC- Entertainment 



Software 



SPIELE-SPECIAL: 

ADVENTURES 160 

14 aktuelle Titel im Vergleich 

NEUE SHAREWARE 170 

Die besten Programme im Kurztest 

BUG-REPORT 172 

Neues von der Fehler-Front 

WERNER 174 

Bröseis Comic-Held auf CD-ROM 

5TAR TREK OMNIPEDIA 176 

Die interaktive Referenz für 
Enterprise- Fans 

DAS 20. JAHRHUNDERT... 178 

Anschauliches Geschiehfs-CD-ROM 
SOFTWARE-KURZTESTS 180 

Alles über Tennis ft 
Oktoberfest & München 
Mein schöner Garten 
PC JUNIOR - 

SOFTWARE FÜR KIDS 182 

Im Test: »Mathe Workshop« und 

»Zurk« 

BIZARRE ANWENDUNG: 

ANGLERLATEIN 186 

CD-ROM-Kurs für angehende 
Forellenfänger 
WINDOWS 95: 

HARDWARE-ERKENNUNG 1 88 
Die Tücken der »Systemsteuerung« 

ONLINE-NEWS 192 

Trends und Infos aus der Modemwelt 



Windows 95: 
Tips zu den 
Tücken der 

Hardware- 
Erkennung 

188 



Faszinierend: Die 
»Star Trek Omni- 
pedio« informiert 
über Enterprise- 
Filme und TV- 



176 



11-95 DASSPIELE-NAGAZIN FÜR PC, j|||||l ,|| 

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176 ■m<Mr.i;ii;n:iiiTiuäin 
Di« CD-ROM-R«f«r*w 
dar Enterprise- Fans 



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TEST: PENTIUMS FÜR 

AUFSTEIGER 46 

Welche PCs packen High-End-Spiele 
am besten? 

CYRIX 5x86 194 

Die Chip-Alternative zum Pentium? 

TEST: MIRO CONNECT 196 

Soundkarte, Faxmodem, Anrufbeant- 
worter - alles auf einer Karte 
KEINE PANIK: 

MODEMS & ISDN 200 

Basis-Knowhow für Online-Spielspaß 



\ 




Wer alle Soffware- Neu heilen ohne Ge rucke erleben will, bi 
einen schnellen Pentium. Wir testeten erschwingliche 
Komplettsysteme auf ihre Spieletaugliceit. Af\ 



Bölkstoff: ■ 
Das Wer- vmj 




EA Spofis im Testla- 
bor: Wir bewerten 
96er-Aus- 
gaben von NHL 
Hockey und 
^ PGA Golf. 



► I 



spiele-tests 



64 



EINLEITUNG 205 

A4 NETWORKS 228 

BATTLEDROME 228 

COMMAND & CONQUER 210 

EARTHSIEGE 228 

HI-OCTANE 228 

HIGH SEAS TRADER 228 

MASTER OF MAGIC 228 

MECH WARRIOR 2 220 

PHANTASMAGORIA 206 

STONE PROPHET 224 

TECHNIK-TREFF 230 

HOTLINE-NUMMERN 232 



rubnhen 



EDITORIAL 3 

CD-ROM-INHALT 40 

PC PLAYER UNPLUGGED...157 

IMPRESSUM 203 

LESERBRIEFE 234 

VORSCHAU 237 

FINALE 238 



AIR POWER 144 

ATARI ACTION PACK 2 78 

BATTLE BEAST 82 

BURNCYCLE 84 

CELEBRITY POKER 148 

COMMAND & CONQUER 

(DEUTSCH) 76 

CRUSADER 56 

DARKER 90 

DUST 98 

EMPIRE 2 72 

NBAJAM 96 

NHL HOCKEY '96 64 

PGA TOUR GOLF '96 60 

PINBALL ILLUSIONS 92 

PRIMALRAGE 80 

SILENT STEEL 94 

SKINS AT BIGHORN 62 

THUNDERSCAPE 150 

WEREWOLF VS COMANCHE 86 

WHALE'S VOYAGE 2 152 

WWF WRESTLEMANIA 154 

GUNSHIP 2000 

(HALL OF FAME) 156 




^o Sie uns 
binden: 



Berlin - Neukölln 
Jonasstraße 28/29 
Tel,: (030)621 60 21 
U-Bahn 8 Leinestraße 







Berlin - Steglitz Berlin - Fried richshain 

Bismarckstraße 63 Rigaer Straße 1 06 

Tel.:(030)794 72 131 Tel : (030) 589 43 78 

S-Bahn 1 Feuerbachstr. U-Bahn 5 Rth. Friednchsh. 

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* ßTirz. ***. 



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Berg- E straße 



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\ tOt USCt* o%> t .. 



Fast geschenkt! 1 

Legend of 

Kyrandia 2 

PC Disk 


1942 
Pacific Air 
War Gold 


North & South 

CD-ROM 

Beneath A 
Steel Sky 


CD-ROM 39,95 



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Unser Tip des Monats: 

Battle Isle 3 

Schatten des Imperators 

Aller guten Dinge sind drei! Im dritten Teil der 
Battle Isle-Saga müssen Sie wieder Ihr ganzes 
strategisches Geschick unter Beweis stellen! 
- komplett In deutsch, benötigt Windows - 



,79,95 



Grand Prix 

Pirates Gold 

F15Strike 

Eagle 3 



.49,95 



<S3 



Keine Hexerei! 

Master 
of Magic 

Das Strategie- Fantasy- 
Aben teuer von Mlcroprose 
jetzt zum magischen Preis] 



ii 3y,yi> 



Jetzt oder nie! Zwei Lucas Arts- 
Knallerzum Hammerpreis! 

Rebel Maniac 
Assault Mansion 2 



Strategie- Fans aufgepaßt! 

Ascendancy 

- Die Macht der Allmacht - 



Erobern Sie das U 
dieser gelungene 



CD-ROM 

89,95 



CD-ROM 

29,95 



CD-ROM 

29,95 



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mann 



■CTS Autumn« in London 



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Die Londoner 
Fachmesse ECTS 
läutete die heiße 
Phase des Weih 
nachtsgeschäfts ein. 
Neben neuen 
Versionen von Titeln, die 
schon auf der E3 in Los Ange- 
les vorgestellt wurden, gab's 
so manche Überraschung zu 
entdecken. »Grand Prix 2« 
von Microprose, Gremlins 
»ran Soccer« oder Electronic 
Arts mit »NBA Live '96« sind 
nur drei der Highlights. 

es so wenig neue Spiele wie Taxis nach 
Messeschluß gäbe, würde sich ein Besuch der 
ECTS kaum lohnen. Doch die Aussteller im Londo- 
ner Messegelände »Olympia« ließen sich zum Glück 
nicht lumpen und prosentierten reichlich Gabentisch- 
Favoriten für die Weihnachtssoison. So liefen sich 
gleich drei neugierige Redakteure in und vor der 
Halle die Füße wund und entdeckten so manche reiz- 
volle Neuheit im Messetrubel. 
Wie Sie es von PC Player gewohnt sind, haben wir 
alle Neuheiten alphabetisch angeordnet und beson- 
ders auffällige Spiele mit separaten Kästen hervor- 
gehoben. 

A Acclaim 

Fleißig am Programmieren sind derzeit die Jungs 
bei Acclaim. Die ultraschnelle Basketball-Hatz NBA 
Jam Tournament Edition ist deutlich weiter als noch 
zur E3 und soll sich mit Riesenschritten der Fertig- 
stellung nähern. Gleiches gilt für die Ringkampf- 
Simulation WWF Wrestling, die demnächst den 
Sprung von der Playstation zum PC vollenden soll. 
Auch die Spielhallen-Umsetzung Revolution X sieht 




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jetzt schon merklich reifer aus und soll ebenfalls noch ▲ Attic 
Ende des Jahres erscheinen. 



A Ascon 

Die bereits auf der Frühjahrs-ECTS gezeigte Formel- 
] -Management-Simulation Pole Position soll nun 
bald ins Rennen gehen und Formel- 1 -Freunde mit 
Ambitionen auf Rennstallbesitz begeistern. Ein paar 
Monate wird es dagegen noch dauern, bis dieersten 
PC-Piloten das Hexagon-Kartell bekämpfen können. 
Dann allerdings verspricht Ascon rund 70 Missio- 
nen, vom Aufklärungsflug bis zum Staffeleinsatz mit 
acht verschiedenen Hubschraubertypen. Die sieben 
Szenarien präsentieren sich leicht spartanisch in 





Schumi, halt aus: Ascon s Strategiespiel Pole Position macht 
gute Fortschritte. 



VGA oder Super VGA, dafür werden die gängigen 
VR-Helme unterstützt. Übungseinsätze, ein Trai- 
ningssimulator, diverse Autopilotfunktionen und ein 
variabler Schwierigkeitsgrad sollen auch Einsteigern 
eine Chance geben. Elisabeth I gab sich erneut die 
Ehre, läßt ihre Untertanen aber noch warten... 



Attic vertreibt die deutsche Version von Sir- 
Techs »Druid« 

Attic zeigte eine neue Version van Schatten über 
Riva, dem dritten Teil der DSA-Computerserie. Das 
Konversations- System wurde ent- 
schlackt und die Gesprächspart- 
ner reagieren nun besser auf die 
Ereignisse im Spiel sowie das 
Vorgehen der Abenteurergrup- 
pe. Die Automap sieht deutlich 
schöner aus, auch die 3D-Grafik 
wurde überarbeitet. Auf die 
Uberlandreisen muß 
man bei Teil 3 verzichten, da das 
Geschehen ausschließlich in der 
Stadt Riva stattfindet. 
Das zweite aktuelle Attic-Produkt 
ist die verbesserte deutsche Version des Sir-Tech- 
Programms »Druid«. Druidenzirkel verknüpft Echt- 
zeitkämpfe, Rollenspiel und Adventure. In isometri- 
scher Darstellung stapft ein axtbewehrter Held durch 
zahlreiche Bildschirme, wobei sich seine Fähigkei- 
ten, wie z.B. Geschicklichkeit oder Schnelligkeit, im 



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rijips Media 







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Laufe der Zeit steigern. Neben gutem Timing ist im 
Kampf auch der Einsatz von Magie gefragt. 

▲ Avalon Hill 

Brettspiel-Spezialist Avalon Hill gönnt seinen Pro- 
grammierern nicht -nehr viel Freizeit, sollen doch 



Comic- Humor aus deutschet 
Planeten F5 auf die Erde. 




Landen: »Chewy« flieht 




Wochen erscheinen. Takti- 
sche Kämpfe mit kleinen Ein- 
heiten von zwei bis fünf Mann 
stehen im Mittelpunkt von 
Beyond Squad Leader, Echl- 
zeit-Aktionen, psychologi- 
sche Einflüsse und selbständig agierende Charakte- 
re sind weitere Features des Spiels, das ebenfalls am 
Jahresende kommen soll. 

Der Zweite Weltkrieg ist Hintergrund für den Stra- 
tegieschinken Third Reich, in dem Sie die Expan- 
sionsgelüste des Dritten Reichs stoppen müssen 
Neben einem Modus für zwei Spieler dürfen Sie zwi 
sehen einzelnen Missionen oder umfang- 
reichen Kampagnen wählen. D-Day Ame- 
rica Invades ist der neueste Titel der »World 
at War«-Reihe, bei der Sie unter anderem 
die Invasion am Omaha Beach nachspielen 
dürfen. Wer sich weltweit mit Kontrahenten 
messen will, darf per E-Mail seine Züge aus- 
tauschen. Beide Spiele sollen in den näch- 
sten Wochen erscheinen. 



»Advanced Civilisation« ist die PC -Um Setzung 
eines Brettspiels, stammt aber nicht von Sid 

eine ganz Reihe von Umsetzungen für den PC noch 
dieses Jahrerscheinen, Einedeutlich verbesserte Ver- 
sion des Brettspiel-Klassikers Civilisation wird als 
Advanced Civilisation gegen Jahresende erschei- 
nen, Nichtzu verwechseln mitdem berühmten Micro- 
prose- Spiel von Sid Meier - wenngleich letzteres 
auch vom Brettspiel inspiriert wurde. 
Eine Mischung aus Strategie und Adventure wird 
Blackbeard sein, in dem Sie entweder die Rolle des 
blutrünstigen Piraten übernehmen oder als Beauf- 
tragter des englischen Königs für Ruhe auf den Welt- 
meeren sorgen sollen. Die detailreiche Nachbildung 
der damaligen Verhältnisse soll in den nächsten 



▲ Blue Byte 

Eine traurige Nachricht für Battle-Isle-Fans; 

Es ist bis auf weiteres keine Fortsetzung der 
renommierten Taktik-Serie 
geplant. Stattdessen versucht es 
Blue Byte zur Abwechslung mit 
einem anderen Genre: Chewy - 
ESC von F5 handelt von einem 
kleinen rosa Helden, der sich 
durch ein lustig gemeintes Grafik- 
odventure schlägt. Hunderte von 
Puzzles sollen auf über hundert 
Räume verteilt sein, Zwischenani- 
mationen und durchgehende 

»Tomb Haider« ist ein 

3 D-Action -Adventure mit 

einer Schatzsucherin 



Sprachausgabe das Geschehen auflockern. 
U-Boot-Fans werden sich auf das grafisch aufwen- 
dige Actionspiel Schleichfahrt freuen. In einer düste- 
ren Zukunft können die meisten Menschen nur noch 
auf dem Meeresboden überleben, da die Erdober- 
fläche weitgehend zerstört ist. Entsprechend hart ist 
der Umgangston bei den zahlreichen Gesprächen 
mit Computer-Charakteren. Durch fleißiges Aufträ- 
ge-Erfüllen verdient man Geld, das dann in besse- 
re Ausrüstung und Waffen investiert wird. Beim 
Nachfolger der »Siedler« mit dem Namen Veni, 
Vidi, Vici soll der Miniaturherrscher aus verschie- 
denen Völkern wählen können. Das Rollenspiel Albi- 
on befindet sich immer noch in der Warteschleife 
über seinem keltisch besiedelten Zielplaneten. 

▲ Core Design 

Flüssige und hochouflösende 3D-Grafik im »Fade to 
Black«-Stil mit einem weiblichen Indiana-Jones-Ver- 
schnitt aU Hauptperson zeichnet das Action-Adven- 
lure Tomb Raider aus. Sie versuchen, in altertümli- 
chen Bauwerken knifflige Rätsel zu knacken, die In 
eine fortlaufende Handlung eingebettet sind. Die Fer- 
tigstellung des aufwendigen Spiels wird noch bis 
Sommer 1996 dauern. Ebenso lange wird nah an 
Swagman gebastelt, einem Adventure, in dem Sie 




Wo 

Y Lösung t 



■■ 



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zwei Charaktere gleichzei- 
tig steuern, deren unter- 
schiedliche Fähigkeiten zur 
Lösung der Puzzles nötig sind. 
Auch Core Design programmiert der- 
zeit an einem 3D-Ballerspiel, in dem 
der Spieler sogar die Umgebung ver- 
ändern kann. Dank diverser Gewalt- 
darstellungen ist Blam! Machinehead 
von vornherein auf PC-Besitzer ab 18 
ausgelegt. Eine entschärfte Version für 
Deutschland ist zur Zeit nicht geplant. 
Kurz vor der Fertigstellung ist Thun- 
derhawk 2, ein schnelles Hubschrauber- Adionspiel, 
das vor allem von der flotten Grafik lebt und meh- 
rere Kameraperspektiven bietet. Ähnlich sieht es mit 
Shellshock aus, in dem Sie einen Panzer durch ver- 
schiedene 3D-Landschoflen steuern, 

▲ Do mark 

Domark will mit Big Red Racing die Herzen ver- 
gnügungssüchtiger Autofreoks höher schlagen las- 
sen. Verschiedene groß und kantig gestaltete Fahr- 
zeugtypen warten auf bis zu sechs Piloten im netz- 
werkfähigen Rennspiel, das demnächst über 18 
Kurse starten soll. 

*f\ I. 

Fröhliche Wasserspiele in »Big Red Rating" 



Um die Rettung der Erde soll es im Raumkampf- 
Aclionspiel Terracide gehen, dos allerdings Pentium- 
Besitzern vorbehalten bleibt und sich erst in der 
Anfangsphase befindet. Auf den Fantasy-Büchern 
von lan Livingstone und Steve Jackson basiert 
Deathtrap Dungeon, das erst im März zu erwarten 




>NBA Live '96« kommt in 3D 




ist. Ein alter Bekannter am Domark-Stand war hin- 
gegen Absoulute Zero, auf das wir immer noch war- 
ten müssen, 

▲ Electronic Arts/Bullfrog 

Das kanadische Team von EA Sports setzt voll auf 
die »Virtual Stadium«-Technologie, die schon bei 
NHl Hockey '96 (Test bereits in dieser Ausgabe) 
und FIFA Soccer '96 zum Einsatz kommt. Für die 
neueste Version des Fußball-Hits wird übrigens 
Wolf-Dieter Poschmann, Sportreporter bei RTL, den 
Live-Kommentar während des Spiels übernehmen, 
DeramerikanischeFoolball-SfarJohnMadden spielt 
demnächst ebenfalls im virtuellen Stadion, Madden 
NFL '96 bietet neben allen 30 NFL-Teams heraus- 
ragende Animationen, die mit echten Football-Pro- 
fis in einem Studio per »Motion Copturing« aufgt 
nommen wurden, und soll noch im Novemb; 
erscheinen. Das gleiche gilt für NBA Live '96, de 
neben der grandiosen 3D-Grafik mit zahlreichen 
Details fasziniert, Alle 29 NBA-Teams und die bei- 
den neuen Mannschaften ous Toronto und Voncou- 
ver sind dabei, außerdem dürfen Sie mit einem 
umfangreichen Editor Ihre Teams immer auf dem 
neuesten Stand halten. 

Das erste Spiel von Electronic Arts ausschließlich für 
Windows 95 heißt Shock Wave Assaull und ist eine 
stark verbesserte Umsetzung des 3DO- Spiels »Shock 
Wave«, Dank Windows 95 soll das Programm deut- 
lich schneller sein sowie mehr Grafik- und 
Soundeffekte enthalten. Sie fliegen in einer 
nahen Zukunft mit einem Raumschiff-Proto- 
typen gegen Aliens, die es sich in Städten 
wie Los Angeles oder Paris bequem machen 
wollen. Geplanter Veröffentlichungstermin 
ist November. 

Die Macher von »Little Big Adventure« 
basteln derzeit an Time Commando, einem 



In solchen gerende rren 
Hintergründen bewegen sich die 
Polygonfiguren von »Time 



»Shock Wave Assault« ist die Umsetzung 
eines 3 DO -Ballerspiels und läuft nur 
unter Windows 95 

Zeitreise- Abenteuer. Sie steuern mit nur sechs Tasten 
eine in Echtzeit animierte Polygonfigur durch zehn 
gerenderfe Landschaften und müssen versuchen, ein 
außer Kontrolle geratenes Zeitexperiment zu retten. 
Bis Februar 1 996 wollen sich die Programmierer Zeit 
lassen, die geplante Mischung aus Jump-and-Run 
und 3D-Action-Adventure fertigzustellen. 
Wer bereits alle Missionen von »US Navy Fighters« 
und »US Marine Fighters« durchgezockt hat, darf 
sich auf die inoffizielle Fortsetzung Advanced Tac- 
tical Fighters freuen. Diverse Experimental-Flugzeu- 
ge wie die YF-22 stehen sorgfältig simuliert zur Ver- 
fügung und dürfen in jeweils abgestimmten Einsät- 
zen auf Herz und Nieren geprüft werden. Der 
geplante Erscheinungstermin ist Jahresende. 



SYNDICATE WARS 

(Bullfrog) 



Das vormals unter dem Namen »Syndi- 
cate 2« erwähnte Echtzeitstrategiespiel 
wird von Bullfrog zeitgleich für PC und 
Sony Playstation entwickelt. Die PC-Ver- 
sion soll zwar erst nach der Konsolen- 
Fassung erscheinen, enthält aber bereits 
viele Features des fertigen Produkts. Es 
gibt nun drei verschiedene Syndikate, 
deren Cyborgs völlig unterschiedliche 
Voraussetzungen mitbringen: Die Anar- 
chisten ballern mit veralteten Waffen m 
die Gegend, eine religiöse Gruppe setzt 
fiese Tricks ein und die Technik-Freaks 
sind am modernsten ausgerüstet. 
Die isometrische Sicht kann gedreht 
sowie gezoomt werden; fast alle Grafik- 
elemente lassen sich mit genügend Feu- 
erkraft zerstören. Seine Abrißkomman- 
do-Neigungen sollte mon aber besser 
unterdrücken, denn zerstörte Städte 
zahlen keine Steuern mehr, und ohne 
Geld bleibt man entwicklungstechnisch 
bald zurück. »Syndicate Wars« soll dem 
Spieler sehr viel Flexibilität erlauben, so 
darf er oft auswählen, in welchem Land 
er eine bestimmte Mission wie z.B. Waf- 
fenbeschaffung durchführen möchte. 




Die zoomende I so metrie- Darstellung 
von »Syndicate Wars« enthält 
zahlreiche Lichteffekte 



Ifbit dem Mut eines 
Helden ... 



Sie sind der Herr der Lüfte. 

Steigen Sie auf Ihren Teppich, lernen Sie neue 

Zaubersprüche und erkämpfen Sie sich Ihren Weg in die 

äußeren Königreiche. Zahlreiche unmenschliche Gegner 

werden jedoch versuchen, Sie daran zu hindern. 

Ihr größter Kampf erwartet Sie... 



Flugerlebnis als je luv 





■ 



fNach dem ei 
reichen Vorgän- 
ger will Electronic 
Arts Anfang nächsten Jahres 
Space Hullc 2 veröffentlichen. 
Ein riesiges Raumschiffwrack 
rast mit tödlicher Fracht auf 
den Planeten Delvar 3 zu. Dem 
Space-Marine-Orden der 
Blood Angels fällt die Ehre zu, 
sich zwischen die Bevölkerung 
und die bei »Aliens« abge- 
kupferten Genestealers zu 
werfen. Im Gegensatz zum 
ersten Teil trifft man nun auch 
sogenannte »Hybriden«, welche die Nahkampf- 
fähigkeiten der reinrassigen Genestealers mit mun- 
terem Schußwaffengebrauch kombinieren, Sie 
sehen das Geschehen aus der Sicht eines von zwei 
Soldaten und können sich frei in den Raumschiff- 
gängen bewegen. 

Zu den Bullfrog-Titeln Gene Wors und Dungeon Kee- 
per waren seit unserer Preview in Ausgabe 1 0/95 
weitere Detailverbesserungen zu sehen. Das Bull- 
frog-Team arbeitet noch emsig an der künstlichen 
Intelligenz und der Grafik. 

▲ Empire Interactive 

Mit Pinball Pro will Empire Interactive die Flipper- 
Rivalen schocken. Zwar gibt es bloß einen Tisch, 
doch dessen hervorragende Grafik soll reichlich mit 
intelligent angeordneten Hindernissen, Rampen und 
Ballfallen gespickt werden. Ob der Flipper im Dau- 
ertest hält, was das erste Anspielen versprach, wird 
sich im November zeigen. 

▲ Formgen 

Wer dachte, die Welle von 3D-Ballerspielen wäre 
am Abklingen, hat sich schwer getäuscht. Allein 
Formgen beschert uns gleich drei neue Titel, die sich 
nur durch die Hintergrundgeschichte und unter- 
schiedliche Waffen unterscheiden. In Blood 
bekämpfen Sie das Böse an sich in diversen Fest- 





ste! »Advanced Tactkal Fighfers« dürfen Sie Experi 
tal-Flugzeuge steuern 



ungen, kloppen sich in Ruins mit Gestalten der ägyp- 
tischen Mvthologieund schleichen schließlich in Sha- 
dow Warrior als Ninja einem bösen Geist hinter- 
her, um diesen endgültig auszuschalten. Alle Titel 
bieten Mehrspieler-Modi mit Modem und Netzwerk, 
Fahrzeuge und Abenteuer unter Wasser. Angesichts 
des enormen Blulverbrouchs und zuckender Herzen 
ols Handgranaten-Ersatz 
erscheint eine Veröffent- 
lichung in Deutschland 
äußerst fraglich. 

▲ Gametek 

Eine Golfsimulation namens 
Hole in One mit den »18 
unbekanntesten Golflöchern 
der Welt...« [Zitat Pressemit- 
teilung) war am Gametek- 
Stand zu entdecken. Anson- 
sten zeigte man neue Versio- 
nen des »Commander Blood« 
verblüffend ähnelndem Mil- 
lennia, von Ripper, dem Quo ran ti ne-Na c hfo I ger 
Rood Warrior, dem Adventure A. Gent sowie dem 
Helikopler-Actionspiel Hellfire Zone, 

A Greenwood 

Voll auf Fortsetzungen setzt der deutsche Hersteller 
Greenwood, Erster Titel ist ran-Trainer 2, der mit 
dem verunglückten ersten Teil außer der Zusam- 
menarbeit mit Satl überhaupt nichts zu tun haben 
soll. Das Spiel wurde komplett neu programmiert 
und bietet Super VGA sowie Johannes B. Kerner als 
Moderator und Interviewer. Die Spielszenen werden 



live berechnet, sind also nicht vorgefertigt und wer- 
den aus einer isometrischen Sicht gezeigt, 
Mad TV 2 wird ganz in Super VGA zu sehen sein 
und hunderte von Filmen, Serien, Nachrichten und 
Shows bieten. Damit müssen Sie Ihren Fernsehsen- 
der an die Spitze bringen. Per Modem und Netz- 
werk dürfen bis zu drei Rechner miteinander ver- 
bunden werden. Die Wirtschaftssimulation Der Pla- 
ner 2 erweitert die Möglichkeiten des Vorgängers 
um die Bereiche Tourismus, Werttransporte, Auto- 
vermietung und Kurierdienste, 150 Städte in Euro- 
pa werden hochauflösend zu sehen sein und sich 
deutlich vom ersten Teil unterscheiden. 

A Gremiin 

Die Gremlin-Programmierer haben sich in der letz- 
ten Zeit offensichtlich viel mit 3D-Grafik beschäftigt, 
kommt doch keines ihrer neuen Spiele im schnöden 
2D-Outfit, Die Freunde schneller Autos wird Fatal 
Racing begeistern, bei dem Sie mit 1 6 Flitzern über 
ebensoviele Fantasiestrecken rasen dürfen. Dabei 
wird weniger Wert auf Simulation als auf Adlon 




Todesmutig stürzen sich die Fahl 
über die Sprungschanze 



bei »Fatal Racing« 



In »Ruins« bekämpfen Sie Unholde ai 

ägyptischen Mythologie 




gelegt, denn Rempeleien sind Pflicht und werden mit 
markigen Sprüchen kommentiert. Die Kurse stellen 
Ihr fahrerisches Können nicht nur mit Steilkurven auf 
die Probe, sondern sorgen mit Sprungschanzen und 
Korkenzieherwindungen für deftige Überschläge. 
Die schwindelerregende Hetzjagd darf auch mit bis 
zu 16 Leuten im Netzwerk gespielt werden, Neben 
diversen Kameroperspektiven gibt es zu jedem Fah- 
rer einen computergesteuerten Teomkollegen, dem 
Sie Anweisungen geben können. 
Eindeutig von diversen 3D-Ballerspielen inspiriert ist 
Realm ofthe Haunted, Doch Gremiin verspricht, die 
—^ Spieltiefe mit zahlreichen Puzzles erheb- 
lich zu erweitem. Die schnelle 30-Engine 
mit hochauflösender Grafik sieht sehr 
detailliert aus, setzt aber ouch einen flot- 

»Mad TV 2« soll ähnlich 
albern werden wie der 
erste Teil 



\ 



n das Land ei 
lämonen ... 




Er wartet seit einer Ewigkeit. 

Vissuluth, Herrscher der Niederwelten, hat sich an den 

Seelen der Verdammten in seinem verwunschenen 
'Königreich aujlijBHMari und ist mit einer Armee von 
^^«htig geworden. 

Jetzt hat seine letzte Stunde geschlagen... 




Eine Szene aus »Knight's Chase«, 
Teil der »Time Gate« -Tri logy 



»Realms of the Haunted« verbindet 3D-Action 
Puzzles 

ten Rechner voraus. Zu sehen waren zwar schon 
einige Gegnergrafiken, doch der Kompfmodus funk- 
tionierte noch nicht. Im fertigen Spiel sorgen digita- 
lisierte Videoclips von Schauspielern für mehr Atmo- 
sphäre. 

Eine abgedrehte Story um einen ausgeflippten Teen- 
ager soll Normality Inc. enthalten, das eine 
Mischung aus klassischem Point-and-Click-Adven- 
ture und einer stufenlos scrollenden 3D-Umgebung 
ist. Vor Anfang nächsten Jahres werden die Grem- 
iin- Programmierer aber nicht fertig sein. 

A GT Interactive Software 

Mit verbesserter Engine und neuem Leveleditor tre- 
ten id Software, Schopfer des indizierten »Doom« 
an, um in Zusammenarbeit mit fiaven neue 3D- 
Action-Kost zu schaffen. Bei Hexen darf der Spie- 
ler einen von drei Charakteren [Magier, Kämpfer 
und Kleriker) wählen und entsprechend dessen 
Fähigkeiten durch die düsteren Dungeons ziehen. 
Die modern- und netzwerkfähige Hexenjogd soll 
genau an »Halloween« (31. Oktober) beginnen. 
Noch nicht fertig war Doom-Nochfolger Quake. 

▲ Infogrames 

Nicht allein im Dunkeln, sondern gegen dunkle mit- 
telalterliche Mächte geht es in Infogrames neuestem 
Adion-Adventure zur Sache. In Knights Chase, dem 
ersten Teil der Ritter-Trilogie »Time 
Gate«, mußein Student unserer Tage 
sich mit einem bösen Ritter des Mit- 
telalters kloppen, um seine Verlobte 
Juliette zu retten. Alle Fans der Vor- 
gängerspiele dürfen sich auf die aus 
»Alone in the Dork« bekannten Echt- 
zeitkämpfe freuen, wobei die Cha- 
raktere in die zuerst in Öl gemalten 
und anschließend digitalisierten Hin- 
tergründe kopiert wurden. Auf einer 
neuen Super- VGA-Eng ine werden 
später Teil 2 und 3 entstehen, wobei 



umgeben sich die 
und Bad Day on 



erste Bilder sehr vielver- 
sprechend aussahen. 

▲ Inscape 

Mit bekannten Nomen 
beiden neuen Abenteuer Dark Eye 
tne Midway. Kein geringerer ols 



Doug Beswick (»Aliens«, 
Motion«-Verfahi 

Im Rummelplatz- 




RAN SOCCER (Gremiin] 



Außerhalb Deutschlands heißt Gremlins 
Fußballspiel zwar »Actua Soccer«, doch 
Green wo od sorgt zusammen mit Jörg 
Wontorra und Sotl dafür, daß das 30- 
Gekicke unter dem 
Namen »ran Soc- 
cer« komplett ein- 
gedeutscht wird. 
Neben dem Live- 



Thomas Dolby sorgt 
für den Sound von 
Dark Eye, dessen 
bizarre Handlung auf 
Geschichten von 
Edgar Allan Poe 
basiert. Besonders 
edel sind die von 
eetlejuice«) im »Stop 
Animationssequen- 
Bad Doy on the 
Midway tönt uns Originalsound der »Residents« ent- 
gegen. Der Spieler übernimmt in der mysteriösen 
3D-Kriminalgeschichte wechselnde Rollen. Detekti- 
ve können ab November die beiden komplett ein- 
gedeutschten Fälle knacken. 

▲ Interplay 

Nein, Stonekeep ist immer noch nicht fertig. Ja, es 

soll noch dieses Jahr erscheinen. So leicht kann man 
Pressesprecher ins Schwitzen bringen: Man muß nur 



Die »Dark Eye«-Figuren 
werden im »Stop Mation«- 
Verfahren aufgenommen 



se in fernsehreifen Schwenks wechseln. 
Wer will, darf auf eine Sicht aus der Vogel- 
perspektive umschalten, die für ein paar 
Prozent mehr Geschwindigkeit sorgt. Der 
Super- VGA-Modus 
läuft ab einem Pen- 
tium 60 ordentlich 



Korr 



ntar 



ra n -Moderato rs 
wird auch die Ban- 
denwerbung auf 
teutonischen Look 
getrimmt. An der 
Spielbarkeit und 
den anderen Fea- 
tures ändert sich 
aber nichts. 

Das Stadion wird ähnlich dem Spielfeld 
von »FIFA Soccer '96« aus mehreren 
Kameraperspektiven gezeigt, die teilwei- 




>chnell 



eht 



Die Spielbarkeit soll nicht unter den 
Kamera schwenks leiden 




hervorragend o 
Gremiin hat für die 
Grafiken der Spie- 

Stürmer, einen 
Verteidiger und 
einen Torhüter 
eines Fußballteams 
aus Sheffield ins 
hauseigene Studio 
geladen. Vor lau- 
fenden Kameras mußten die Spieler alle 
typischen Bewegungen ausführen, die 
dann mit dem beliebten »Motion Captu- 
q^^^ m ring« auf einen Rechner über- 
I tragen wurden. So wirken die 
I Bewegungen vom Hecht- 
sprung des Torwarts bis zum 



Ha 



ali- 



stisch. 

Ein weiteres Feature ist der 
Netzwerk-Modus. Gremiin 
verspricht, daß bis zu 20 Spie- 
ler je einen Fußballer über- 
nehmen dürfen. Jeder kann 
dann das Geschehen aus sei- 
ner persönlichen Sicht sehen. 

»ran Soccer« bietet flotte 
3D-Grafik in Super VGA 



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(iGf/T-tTryi r.'T rrrrf r frrpGf 7. [[Tf 



jeser Teppichflug 
' icht einem 
träum... 



q, dem Entwickler-Team des Jahres. 

r Nachfolger vom Spiel des Jahres 1995. Die Grafiken sind 
» gleicht einem Nonsfop-Angriff auf die Sinne. Technisch 
iner jederzeit verfügbaren Speicherfunktion, einem Hilfe- 
.us und einer Netzwerk-Option. 




ä 



«*Sr. 



%% 



\2r\D 

mumm 



Achten Sie auf das BASF-3.5"-Diskettenongebot mit 
dem Demo von Magic Carpet 2. 



:>** 









nach einem Spiel fra- 
gen, dos seit drei 
Jahren in Arbeit ist. 
Die Verspäfungs-Künstler des 
Stonekeep-Teams wollen dos Rol- 
lenspiel ober definitiv vor Weih- 
nachten (1995) auf den Markt 
bringen. 

Ein neues Fantasyspie! wird die 
fabelhafte 3D-Engine von »Des- 
cent« benutzen, Forgotten 
Realms: Descent under Moun- 
tain verbindet klassische Rollen- 
spiel-Elemente mit der 360- 
Grad-Grafik von »Descent« und 
zeigt Gegner aus Polygonen, 
anstatt flache Bitmaps zu ver- 
wenden. Eine sehr frühe, bei Nacht und Nebel 
zusammengeschusterfe Version flimmerte bereits 
über die Monitore, doch Screenshots standen uns 
leider noch nicht zur Verfügung. 
Dos erste AD&D-Spiel Interploys wird Drogon Dice 
heißen und basiert auf dem bekonnten Würfelspiel 
von TSR. Es enthält olle 1 1 2 Würfel, bietet SVGA- 
Grafiken und einen Mehrspieler-Modus über Netz- 
werk, Modem und Nullmodem. Möglicherweise wird 
»Dragon Dice« noch diesen Winter erscheinen. 




ä t 



Die ersten Szenen zum 
»Waterworf da -Actio n spiel sim 
zwar schon gerendert, aber n 
nicht spielbar 



»Conquest of the New World« ist eine Mischung o 
Sim City, Civilization und Colon izatian 



REBEL ASSAULT 2 
(LucasArts) 



Fast die Hälfte der neuen Levels von 
Rebel Assault 2 ist bereits spielbar und 
vor allem die gefilmten Action-Sequen- 
zen im Kampf gegen die Sturmtruppen 
sehen sehr gut aus. Die 
We Itraumschlachten 



Tick kniffliger, die Zwi- 
schensequenzen dank 
Super VGA deutlich 
schöner. 

Ein Level ist eine Art 
Selbstplagiat: Hier 
schleichen Sie in bester 
»Dark Forces«-Manier 
durch die Gänge und 
müssen überraschend 
auftauchende Sturm- 
truppen beseitigen. 
Diese verhalten sich 
allerdings deutlich 
intelligenter als ihre 
Kollegen aus Dark For- 
itauf- 




Für die Filmaufnahmen 

mußte erstmals seit langem 

wieder Darth Vader vor die 

Kamera treten 



tauchi 
geg. 



Feuer genommen, wähl 
wieder verschwindet. 
Wenn die Macht mit um 
Assault 2 noch vor Weihi 



, geben sie sich 
eilig Feuer- 
chutz. Verläßt der 
seine Deckung, 
er beiden unter 
end der andere 



Spiel. 



t, wird Rebel 
;hten er sc hei - 




»Rebel Assault 2«: Rendergrafik mit digi- 
talisierten Schauspielern. 

An eine vielversprechende Mischung ous Sim City, 
Civilization und Colonizotion erinnert Conquest of 
the New World, in dem Sie dos Amerika des 1 5. 
Jahrhunderts besiedeln sollen. Dos Spiel war deut- 
lich weiter fortgeschritten als die E3-Version vom 
Mai und macht nicht nur optisch einen guten Ein- 
druck, Wer übers Netzwerk, Modem oder per E- 
Mail keine Spielpartner findet, darf sich auf gewitz- 
te Computergegner freuen. Mehrere Schwierigkeits- 
grade sollen auch Einsteigern helfen, mit Politik, 
Wirtschaft, Militär, dem Häuserbou und der Ver- 
waltung einer Stadt klar zu kommen. 




Ein grafisch nett gemachtes Prügelspiel 
für Kids ist Clayfighter 2: Judgement 
Clay, in dem sich knuddelige Tonfiguren 
verkloppen. Die deutlich verbesserte 
Umsetzung des Nintendo-Spiels bietet 
acht Kämpfer, sechs weitere Spezialfi- 
guren, diverse Special Moves, sechs ver- 
schiedene Turniermodi und viel Sprach- 
ausgabe. Weiter in Arbeit sind der witzige Kinder- 
Schach-Tutor Chess Mates und dos Sfrategiespiel zu 
Walerworld. Kurz vor der Fertigstellung soll dos 
Adventure Frankenstein: Through ihe Eyes of the 
Monster mit Tim Curry sein - wir warten gespannt. 
Erste Animationen im »Cyberia«-Slil liefen zur 
Actionspiel-Variante zu Waterworld, doch spielbar 
war diese Version noch nicht. 

▲ LucasArts 

Nicht mehr longe soll es dauern, bis das longer- 
wartete Adventure The Dig erscheint. Das LucasArts- 
Team feilt nur noch an Kleinigkeiten, die bis Novem- 
ber beseitigt sein sollen. Erste Demoversionen sehen 
vielversprechend aus; obdas Spiel den hohen Erwar- 
tungen gerecht wird, hängt nicht zuletzt vom Puzz- 
legehalt ab. Die CD-ROM-Version von TIE-Fighter 
nähert sich ebenfalls der Fertigstellung. Die neuen 
Missionen sollen uns samt SVGA-Grafik bis Weih- 
nachten erreichen. 

▲ Maxis 

Neben einigen Uralt-Ankündigungen ä lo Sim isle 
zeigte Maxis den Windows- 
95-Flipper Füll Tilt. Drei ver- 
schiedene Tische stehen für 
Pinball-Fanatiker bereit, 
jeder davon entholt eigene 
»Aufgaben«. Dank komple- 
xer physikalischer Berech- 
nungen soll dos Ballverhalten 
weitgehend realistisch sein, 
womit wenigstens der Hauch 
eines inhaltlichen Bezugs zu 
den gewohnten »Sim«-5pie- 
len vorgetäuscht wäre. 



Schöne Grafiken i 
hoffentlich bei »The Dig' 



deftige Spieltiefe e 




»Füll Till": Der erste Flipper von »Si 
City« -Hersteller Maxis. 



▲ Merit Studios 

Mit einem neuen Cartoon-Advenlure namens Bud 
Tucker in Double Trouble lenkt Merit Studios davon 
ab, daß das längst überfällige Harvester weiter auf 
sich warten läßt. Sie übernehmen diesmal die Rolle 
, der einen größenwahnsinnigen 
n der Übernahme der Weltherrschaft 




Bunt und verrückt: »Bud Tucker in Double 
Trouble« ist ein humorvolles Grafik- 
advent ure. 

hindern muß. Flotte Sprüche und eine manierliche 
Grafik lassen uns hoffen. 

Ein grafisch eher schlichtes Ballerspiel erwartet uns 
mit The Machines. Sie steuern diverse Andraiden, 
die sich durch 50 Wertkämpfe schlagen müssen, um 
schließlich ein mysteriöses Ziel zu erreichen. 
Sato City ist ein klassisches Adventure mit geren- 
derten Grafiken in Super VGA, bei dem Sie es mit 
einem übermächtigen Waffenkonzern aufnehmen 
müssen. Bislang waren nur einzelne Bilder zu sehen, 
die etwas an Filme im Stil von »Blade Runner« ö i 



▲ Microprose 

Neben Grand Prix 2 hat Microprose auch 



Formel-1 -Manager in der Mache. Grand Prix 
Manager kümmert sich um die logistischen Aspek- 
te des Rennsports wie Pilotenauswahl und Zusam- 
menstellung einer Boxencrew, Per Modem oder 
Nullmodem darf man gegen andere PS-Rennställe 
antreten. Bei Transport Tycoon Deluxe handelt es 
sich um eine grafisch aufgemotzte Version des 
bekannten Verkehrslinien-Spiels mit vier neuen Wel- 
ten, darunter »Subtropen« und »Arktis«. Der auch 
einzeln erhältliche »World Editor« liegt als Bonus 
bei, zudem gibf s neue Features wie Helikopter-Lan- 
deplätze oder Ampeln. 

Kriegerisch geht es beim Windows- Strategiespiel 
This Means War zur Sache. In gewohnter Echtzeit- 
Taktik-Manier räumen Sie in rund 40 Missionen mit 
kleinen Panzerchen und Infanteristen in einer Mad- 
Max-inspirierten Zukunft auf. 
Die PC-Konvertierung des taktischen Kartentausch- 
Spiels Magic - The Gathering läßt weiter auf sich 
warten, auch der hochauflösende »Super Karts«- 
Konkurrent Virtual Karts ist noch nicht fertig. 

▲ Microvalue/Flair 

Mit Double Agent kommt im November ein witziges 
Agentenspiel mit Netzwerkoption für bis zu vier Spie- 
ler heraus, bei dem Sie schneller als die fleißige Kon- 
kurrenz Safes knacken oder Geheimpläne fotogra- 
fieren müssen. 

Ein Adventure im klassischen Stil ist Time Paradox, 
in dem die zeitreisende Heldin eine futuristische Zeit- 
maschine in Ordnung bringen muß. Viel turbulen- 



GRAND PRIX 2 
(Microprose) 



Fast fertig ist der lang erwartete Nach- 
folger zu »Formulo One Grand Prix«: Teil 
2 bietet wesentlich verbesserte Grafik in 
Super- VGA- Auflösung. Für die Rennsi- 
mulation verantwortlich zeichnet wie- 
derum Geoff Crommond, der das extrem 
gute Fahrgefühl des ersten Teils erneut 
hinbekommen zu haben scheint. Dos 
Benutzer- Interface wurde kräftig aufge- 
pappt, so hat man nun von einem ein- 
zigen Bildschirm aus Zugriff auf alle 
Tuning-Funktionen. 
Unebenheiten !i 
zu Drehern führe 



i der Fahrbahn können 
i, Zusammenstöße las- 
sen sich per Replay- Funktion bestaunen. 
Diverse Kamera Perspektiven stehen zur 
Verfügung, die den Live-Ubertragungen 
der BBC nachempfunden wurden. Ein- 
stellbare Realismus-Grade und eine ver- 
besserte Künstliche Intelligenz der Kon- 
trahenten sollen auch Profis langanhal- 
tende Spielfreude bescheren. Die 
Veröffentlichung von »Grand Prix 2« ist 
für November geplant. 



»»*** I ""' "■'■ l«»,IL«„ 








Edle Grafik und realistisches Fahr- 
verhalten bietet »Grand Prix 2« 



ter geht es in Shockwaves Express zu, wo sich ver- 
schiedene Gangs Arcadeschlachten im Sandsurfen 
oder beim Snowboarden liefern. Auch dieses Spiel 
soll im Oktober kommen. Erst im Frühjahr nächsten 
Jahres fertig, aber kein bißchen langsamer dürfte 
Rapid Response werden. Es ist eine SD- 
Ballerei auf drei CDs, die für Windows 
95 optimiert wurde. 

▲ Millenium 

Ein interessantes Weihnachtspräsent für 
Freunde von Genre-Mixturen könnte 
Defcon 5 werden. Der Spieler erhält in 



»Transport Tycoon Deluxe" enthält 

Welten und Features 



»This Means War« lädt 
l5ometrie-Schlachten 
unter Windows ein 



w& 




o 



der Rolle eines ahnungslosen Ingenfeurs 

im Jahr 2205 den scheinbor harmlosen 
Auftrag, on Bergbaustationen automali- 
sche Verte id Igu ng ssy sfem e zu installieren, da seit 
Jahren keine Alien-Attacke mehrerfolgt ist. Kurz dar- 
auf setzen doch wieder Angriffe ein und nun muß 
parallel zur Installation auch noch auf der Basis 
gegen Roboter und anfliegende Raumschiffe 
gekämpft werden. 
Situationsbedingt 
wechselnde Grafik 
und Full-Motion- 
Videos sollen das 
Spiel ab November 
vervollständigen. 
Deadline simuliert 
eine Spezialeinheit 
zur Terroristenbe- 
kämpfung, in der Sie die einzelnen Kämpfer steu- 
ern müssen. Die isometrische Grafik bietet diverse 
Möglichkeiten, Deckungen auszunutzen oder das 
Team strategisch günstig zu plazieren. Vor Jahres- 
ende wird »Deadline« nicht erscheinen. 

▲ Mindscape/SSI 

Alles andere als zum Heulen mächte Azrael's Tear 
sein, bei dem ein Zeitreisender in mittelalterlichen 
Dungeons nach dem Heiligen Gral sucht. Das SD- 
Rollenspiel mit Adventure-Einschlag soll hochauflö- 
sende Grafik, realistische Dialoge, taktische Kämp- 
fe und knackige Puzzles vereinen. Das schon vor- 
gestellte Entomorph nähert sich der Fertigstellung; 
aus irgendeinem Grund verwandelt sich der Held 



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»Su-27 Flanker« versprich! ein ultra real istisches 
Flugmodell und viele Details 



i Innenansicht einer Bergbau- 
Station in »Defcon 5< 




»Warhammer«: Komplexes Echt zeit- Schlachtge- 
tümmel nach detaillierten Brettspiel-Regeln. 




haben füi 
»Ento- 
morph« 
ihr Grafik- 
sichtlich 



langsam in einen Käfer, was ihn verständlicherweise 
nicht wenig beunruhigt. 

In die Lüfte wagt sich Mindscape mit Su-27 Flanker, 
das angeblich von russischen Flugprofis mitgestaltet 
wurde. Das Flugverhalten soll zumindest realistisch* 
sein als bei jeder anderen bisherigen Simulation 
Mindestens ebenso rasant präsentiert sich Cyber 
speed, ein futuristisches Autorennen mit acht ver- 
schiedenen Rennmaschinen. Neben schnellen Moto- 
ren stehen auch verschiedene Waffen zur Ver- 
fügung. Tiny 
Troops versteht 
sich als »Fun-Stra- 
tegiespiel« und 
handelt vom 
Kampf zweier 
Alien-Rassen, die 
ihre Auseinander- 
setzungen kurzer- 
hand auf die Erde 
verlegen, 
Electric Dreams 
programmiert für 

Mindscape Angel Devoid, einen interaktiven Film 
mit typischer Blcderunner-Atmosphäre. Sie spielen 
einen Polizisten, dessen Gesicht bei der Jagd auf 
den Super-Verbrecher Angel grausam verstümmelt 
wird. Nachdem Ihre Gesichtszüge in einer Notope- 
ration anhand von Datenaufzeichnungen rekonstru- 
iert wurden, sehen Sie im nächsten Spiegel das Ant- 
der Verbrecher hat Ihnen 
kurzerhand sein Konter- 
fei verpaßt. Von fetzt an 
sind Sie ständig auf der 
Flucht vor dem baller- 
freudigen Arm des 
Gesetzes und nur die 
Ergreifung des echten 
Schurken kann Ihre 
Unschuld beweisen. 
Angel Devoid spielt in 
Echtzeit; per Mauszeiger 
bewegt man sich in den 
gleichzeitig ablaufenden 
Vollbild-Videos umher. 



Bei »Age of Rifles« befehligen 
Sie Truppen im Zinnfiguren- 
Look 

Man darf sich auf viel Video fürs 
Geld freuen: 23 Schauspieler sollen 
abgefilmt worden sein, die von uns 
angespielte Vorversion benötigte be- 
reits drei randvolle CDs. 

Abteilung Nachfolger: Renegade-Returnto Jakobs 
Star setzt den ersten Teil der hochaufiösenden Welt- 
raumaclion fort, wobei kräftig am Missionsdesign 
und einer Mehr-Spieler-Option gefeilt wurde. Immer 



WARHAMMER 
(Mindscape) 



Bei »Shadow of the Horned Rat« han- 
delt es sich um eine Umsetzung des 
»Warhommer Fantasy Batttes« -Systems 



van Games 




Workshop. 
Nach detaillier- 




ten Regeln stellt 




man Fantasy- 




Armeen aus 




rund 25 Trup- 




pentypen zu- 





schickt sie in die 
Schlacht. Der 
Kam pagrwi mo- 
dus soll rund 50 
Einzel missionen 
enthalten, bei 
denen jeweils 
bestimmte Ziele 



sind. Natürlich 
verbessern sich mit der Zeit die Trup- 
penwerte, so daß Veteranen verbände 
viel stärker dreinhauen können. 
Das Schlachtfeld wird in isometrischer 
Darstellung gezeigt, die sich drehen und 
vergrößern läßt. Für Hektik sorgt der 
Echtzeit- Faktor, im Pausen modus lassen 
sich fieserweise keine Befehle geben. 
Zum verwandten Spielsystem »War- 
hammer 40K« wird mit »Dark Crus- 
aders« gerade eine Actionvariante 
umgesetzt. Nächstes Jahr werden die 
Rollen vertauscht sein, dann erscheint zu 
40K ein Strategie- und zum Fantasy- 
Warhammer ein Act! on spiel 




Großen Wert legt »Warhammer« 
den Kampagnen modus 



Gehen Sie auf eine Multimedia-Reise durch das Leben der 

Marilyn Monroe 




wmm 



Die zeitlose und geheimnisvolle Exotik der Marilyn Monroe ist 
durch die Augen des bekannten Hollywood Fotografen Bruno 
Bernard enthüllt. Diese faszinierende CD-ROM Biographic ist 
ein wertvolles Sammlcrstück für alle Marilyn-Fans. 



Hochaußösende 
Grafiken auf 
CD-ROM 



O 



O 



COREL 






/ird. Ebenf 



noch unvollendet prosentieren sich 
Roven Project sowie die Comic-Umset- 
zung Aliens, die als AoVenture designt 
s noch nicht fertig sind der U-Boot- 
Simulator Silenf Hunter sowie die Strategiespiele 
Allied General, Age of Rifles und Steel Panthers. 
Letzteres wurde zwischenzeitlich in puncto Grafik 
und Bedienung generalüberholt. 
Noch eine Info für Rollenspiel-Fans: Sir-Tech bastelt 
an einem modernen Ableger der altehrwürdigen 
Wizardry-Rollenspielserie namens Wizardry Gold. 
Außerdem ist ein »echter« achter Teil mit unbe- 
stimmten Erscheinungsfermin im Gespräch. 

▲ NBG 

Die in deutschen Landen angesiedelte Handelsge- 
sellschaft NBG versucht sich als Software-Hersteller: 
Mission Super I.Q. spielt in den Gängen und Räu- 
men einer zukünftigen Raumstation namens Terra 6. 
Beim Laufen werden typische Animationssequenzen 
gezeigt, in Standbildern manipuliert man Gegen- 
stände. Ob sich das Adventure gegen den über- 
mächtig scheinenden Konkurrenten »Mission Criti- 
cal« von Legend Entertainment durchsetzen können 
wird, bleibt abzuwarten. 



deutscher Sprachausgabe auf CD erscheinen. 

▲ New World Computing 

Neben Wetlands, zu dem Sie in dieser Ausgabe 
eine ausführliche Preview finden, präsentierte New 
World Computing Metal Lords, ein futuristisches 
Strategiespiel mit über ] 50 Charakteren, aus denen 
Sie wählen dürfen. Sie basteln neue Kampfmaschi- 
nen, investieren in die Forschung und streben nach 
immer mehr Macht. Metal Lords soll noch vor Jah- 
resende erscheinen. 

Nebenbei liefen neuere Versionen der Rollenspiele 
Anvil of Dawn und Heroes of Might and Magic, die 
bis Jahresende in den Regalen stehen sollen. 

▲ Ocean/Team 1 7 

Der TFX-NachfolgerEF 2000 setzt langsam zum Lan- 
deanflug an, die Grafik wartet mit schönen Küsten- 
zügen und detaillierten Flugzeugen auf. Das für Kin- 
der konzipierte Comic-Abenteuer Sea Legends spül- 




Der Helikopter- Simulator »AH-64D Long- 
bow« soll «ine enorme Realitätsnähe 
besitzen 






Hoc häuf lösend 
Super IQ«. 



id steril; »Mission 



Für den »Eurofighter 2000« wurde die TFX- 
Grafikengine auf Super- VGA- Niveau gehievt 

te neue Bildschirmfotos an Land und auch das etwas 
unscheinbare Panzerchen-Getümmel Offensive 
traute sich vor den Fotografen. Immer noch schlän- 



▲ Neo 

Mit The Mutation of J.B. begibt sich Neo auf Aben- 
teurerpfade. Ein kleiner Junge mutiert zum Schwein 
und muß nun unter widrigen Umständen für seine 
Rückwandlung sorgen. Das Spiel wird mit komplett 



geln sich die Helden aus Worms in Richtung Händ- 
lerregale - rundenbasiert wird die Uralt-Idee von 
den zwei Kanonen, die sich über einen Hügel hin- 
weg beschießen, aufgegriffen. 
Space Runner versetzt den Spieler in ein hochgerü- 
sletes Raumschiff, mit dem er sich gegen zahlreiche 
Kontrahenten durchset- 
zen darf. Vorgefertigte 
Animationen führen 
den Weltallkrieger an 
den Planeten Saturn, 
Jupiter und Neptun vor- 
bei. Fußballmanager 
Football Ltd. trifft hierzu- 
lande auf derart starke 
Konkurrenten, daß seine 
Meister5choftschoncen 
eher beschränkt sein 
Niedlich: Neos neues Adventure »The Mutation of J.B.« . dürften. 




Eine erste Spielgrafik van »Wing 
Commander 4«; Das Spiel soll im 
November erscheinen. 

▲ Origin 

Origin nimmt sich neben den diver- 
sen Flugzeugen endlich der Hub- 
schrauber an. Dank eines Fünf-Jah- 
res-Vertrags mit dem auf Militär- 
themen spezialisierten Verlag 
»Jane's« will Programmierer And/ 
Hollis |»F15 Strike Eagle III«} die 
»realistischste Simulation aller Zei- 
ten« schreiben. Dos erste Projekt 
heißt AH-64D Longbow und simu- 
liert den bekannten Kampfhub- 
schrauber Apache Longbow. Die 
Grafik sieht wie eine verbesserte 
Version der »Strike Commander«-Engine aus und 
wirkt sehr wirklichkeitsgetreu. Eine enorme Detoil- 
fülle und Kampagnen im Irak, Panama und dem Bal- 
tikum sollen bis Jahresende fertiggestellt sein. 
Zu Wing Commander 4 gab es neben neuen Film- 
schnipseln erstmals Spielgrafiken zu sehen, die sich 
aber nicht sonderlich vom driften Teil unterscheiden. 
Der geplante Erscheinungstermin im November soll 
definitiv gehalten werden. Dos zweite Mammutpro- 
jekt The Darlcening lief nur ols Filmtrailer, durchsetzt 
von ein paar geänderten Szenen. Vor März 1996 
ist mit einer Veröffentlichung nicht zu rechnen. 

A Philips Interactive 

Philips hatte einen Action-Flugsimulator namens 
Fighter Duel zu bieten, der sich mit Super- VGA-Dog- 
fights vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs 
beschäftigt. Elf verschiedene Flugzeuge und acht 
Computergegner stehen zur Wahl, 
Einen bizarren Eindruck machte das Grafik-Adven- 
ture Down in the Dumps. Beim Bewegen zwischen 
den einzelnen Räumen werden VGA-Animationen 



Computer Peripheral Products 



SONY 



\ 




Auf zum Soundcheck! 







Wenn Sie bisher bei Ihrer 
Multimediastation noch die rich- 
tige Soundunterstützung ver- 
missen, sollten Sie unsere 
Speakerboxfamilie für den Com- 
puter einmal checken: 

•SRS-PC20- die „Mobilen": 
Können wahlweise mit Batterie 
oder Netzadapter betrieben 
werden (2 W (DIN), 150 Hz - 
20 kHz) 

• SRS-PC40 - die „Eleganten": 
Liefern tollen Sound in schlan- 
kem Gehäuse (6 W (DIN), 
80 Hz -25 kHz) 



■ S RS PC 50 

- die „Platzsparenden": 
Lassen sich auch seitlich am 
Monitor befestigen 

(5 W (DIN), 100 Hz -20 kHz} 

• CSS-ßlOO 

- die „starke Grundlage": 
Sorgt mit 2 Liter Volumen für 
hochwertigen vollen Sound 
und trägt einen 17"-Monitor 

(5 W (DIN), 70 Hz -25 kHz) 

• SRS-PC91 

- die „Dynamischen": 
Garantieren auch bei niedri- 
gen Frequenzen den vollen 
Bass-Genuß (20 W (DIN), 
60 Hz - 20 kHz) 



• SRS-PC300D 

- die „Leistungs stärksten": 
Ein Boxenpärchen (10 W (DIN), 
200 Hz bis 20 kHz) mit satten 
Bassklängen der Spitzen- 
klasse durch den mitgeliefer- 
ten Subwoofer (15 W (DIN), 
60 - 200 Hz) 

Auf zum Soundcheck. Jetzt 
beim Fachhändler. 

Just call or fax: 
Mo -Fr, 14.00-17.00 Uhr 
Infoline: 02 21-5 97 73-76 
Mailbox: 02 21-5 97 73-85 
Fax: 02 21-597 73-50 

It's a Sony 




Sony Computer • Peripherals • Components Europe 

A Division of Sony Deutschland GmbH 
Hugo-Eckener-Str. 20, 50829 Köln 



ö 



} 



gezeigt, danach schal- 
tet die Grafik jeweils in 
Super-VGA-Auflösung 
um. Down in the 
Dumps befleißigt sich 
eines recht verwegenen 
Humors. In mehreren 
Kapiteln steuert man 
die einzelnen Mitglie- 
der einer Familie 
umher und trifft auf Rie- 
sen-Kopfläuse, geköpfte Schnecken und Tarzan-Rot- 
ten. Außerdem im Angebot: PFA Players' of the 
Year, die nach letzter Zählung fünfhundertste Fuß- 
ballsimulotion auf diesem Planeten, Laut Philips soll 
es zumindest die realistischste sein... 

▲ Rainbow Arts 

Erst auf dem letzten Drücker wurde die spielbore 
Version des Jump-and-Runs Earthworm Jim fertig, 
das mit coolen Animationen aufwartet. Da auch die 
Steuerung einen guten Eindruck hinterließ, dürfen 
sich Hüpffreunde diese Videospiel-Umsetzung schon 
mol vormerken. 

▲ Renegade 

»Die Leute wollten mal was anderes als die üblichen 
kleinen Flacker-Explosionen sehen, also ließen wir 
uns wos Neues einfallen...«, meinte Eric Matthews 
bei der Vorführung seines Spiels Z. Deshalb fliegen 
dem Spieler Gebäude, Roboterteile und Felsforma- 
lionen zoomend um die Ohren. Im November soll 
der »Command & Conquer« -Rivale samt Mehrspie- 
ler-Modus fertig sein. 

v ."■:;■" ,*. ; -,n 





Strategisch ungünstig stehende Fefsen werden bei »Z« 
weggesprengt 

▲ Sanctuary Woods 

Können Sie sich Ihren Nochbarn ouf einem Teller 
vorstellen, mit einem Berg Pommes als Beilage? In 
Sanctuary Woods ulkigem Adventure Orion Burger 



i Detail gezeichnete Grafik \_ 
1 Stil des Grafik -Adventures 

kommen Außerirdische auf die Idee, die Menschheit 
zu wohlschmeckenden Hamburgern zu verarbeiten. 
Dos Cartoon-Advenfure soll diverse Nebenhand- 
lungen enthalten, in denen Sie Tips für das eigent- 
liche Spiel bekommen. 

Nach der Rudel-Simulation »Wolfs« werden in Lions 
statt Wölfen putzige Löwen die Hauptrolle spielen. 
Die englische Version soll schon fast fertig sein, die 
deutsche Übersetzung wird wieder etwas länger auf 
sich warten lassen. 

▲ SCI 

Wie groß die Freude sein muß, einen Sili- 
con-Graphics-Rechner im Keller stehen zu 
haben, läßt sich anhand der damit produ- 
zierten Spiele erahnen. Die Kreativen von 
SCI haben' s jedenfalls tüchtig rendern las- 
sen und schicken neben dem gefürchteten 
Lawnmower Man 2: Beyond Cyberspace 
noch das isometrische Action-Adventure 
Gender Wars ins Rennen. In 32 Missionen dürfen 
Sie entweder als Mann oder Frau den eskalierten 
Kampf der Geschlechter austragen. Passend zu 
Weihnachten soll das CD-ROM unterm Christbaum 
liegen. 

Eine Mischung aus Komödie und Abenteuerspiel ist 
Kingdom o'Mogic, bei dem Sie einen von zwei aus 
Ton geformten Charakteren übernehmen. Worum es 
genau gehen soll, ging aus dem etwas konfusen 
Videoclip nicht hervor, auch das Standpersonal 
konnte nur mit Achsel- 
zucken entsprechende Fra- 
gen beantworten. Eine 
spielbore Version soll aber 
Ende des Jahres vorliegen; 
unsere Vorfreude kennt 
keine Grenzen. 



»Earth siege 2: 

Skyforce« 

enthält nun auch 

Luftkämpfe 



Ein klassisches Vi rtual-Reality- Spiel mit 
nackten, aber schnell animierten Poly- 
gonen isl XS: Shield up - Fight. Sie 
sehen erst eine gerenderte Sequenz mit 
detaillierten Spielfiguren, auf die Sie 
auch im Spiel treffen. Dort sehen diese 
allerdings eher wie Büchsen aus, was 
dadurch erklärt wird, daß alle Kämp- 
fer einen entsprechenden Schutzschirm 
tragen - clever! 

▲ Sierra/ Dynam ix 

Dynamix stellte gleich drei »Roboter«- 
Programme vor. Eartfisiege 2: Skyfor- 
ce erweitert das bekannte 3D-Action- 
spiel um Luftkämpfe, technologischen Fortschritt und 
extensives Geschwafel mit den begleitenden Piloten, 
Beim Abschießen der in Super-VGA gehaltenen 
Feindroboter bleiben wieder Teile zurück, die man 
ausschlachten kann. Melalstorm: Hercforce handelt 
von isometrischen Hexfeld-Kämpfen. Das Windows- 
95-Programm wird rundenbasiert ablaufen und Rol- 
lenspiel-Elemente enthalten. In der Neuauflage von 
Thexder muß man einen Roboter durch 50 Laby- 



Dumpsi 




over Mountain« spielt - 
- vorrangig im Gebirge 

rinthe mit ebensovielen Gegnerarten steuern; dos 
Geschehen wird von der Seite gezeigt. 
Als eine von zwölf Rassen versuchen Sie bei Space 
Bucks, in zufällig ausgewürfelten Galaxien eine 
Raumschiff-Fluglinie aufzubauen; die Space-Jumbos 
darf man selbst designen. Die späte Fortsetzung von 
»Aces over Europe« heißt sinnig Aces over Moun- 
tains. Es geht aber nicht um Luis Trenker, sondern 
um Luftkämpfe im Gebirge. Nichts Neues zu sehen 
gab's vom Grafik- Adventure Gabriel Knight 2, der 




'*S0i i B 



SH THE EDGE 



TH9&& 



Mehr Multimedia - Die DIAMOND 
EDGE 

Muftimedia total für Windows 
951 - die DIAMOND Edge bietet 
rasante 3D-Grafiken, Videobeschleunigung und satten 
Sound. Und natürlich optimiert die DIAMOND Edge den 
gesamten 
Bildaufbau 



■ Designer! for Windows® 95 

■ Echtzeit 3D-Grafil< 

■ Rendering-Performance durch bis zu 1 2 Mfll. 
Texels/Sek. 

■ Schnelle 2D-Grafik und Windows- 
Beschleunigung für alle Anwendungen 

■ Digitale Full-Motion-Video-Darstellung mit 
Video-Texturing 

■ wavetableAudio-Karte mit 50 Stimmen 

■ Bis zu 2MB DRAM, bis zu 4MB VRAM 

■ Auflösung bis I600x 1200 möglich 

■ Unterstützt bis zu 16,7 Millionen Farben 

■ Bildwiederholfrequenzen bis zu 120 Hz 

■ PCI-Bus 



unter 
Windows. 

DIAMOND 
Multimedia hat 
jetzt die 
Grafikkarte zur 
neuen 
Generation 
von 3D- 
Spielen. Die 
DIAMOND 






",M 



Edge mit ihrer neuen 3D-Engine 

beschleunigt Aufbau und 

Bewegung von Polygonen. 

Optimales Texture Mapping 

sorgt in jeder Perspektive für ein 

photorealistisches Aussehen dreidimensionaler Körper. 

Doch das ist nicht alles: die DIAMOND Edge sorgt 
zusätzlich für satten Stereosound. Wavetablesynthese und 
16-ßit-Klangausgabe mit bis zu 50 kHz lassen alle 
Hintergrundgeräusche vergessen. Der neu entwickelte 
Gameport sorgt für höchste Präzision bei der Steuerung und 
entlastet spürbar den Prozessor 

Digitales Video ist eine weitere Spezialität der DIAMOND 
Edge. Der Videobeschleuniger zeigt Filme ruckelfrei in voller 
Bildgröße. Kombiniert mit der 3D-Engine lassen sich Videos 
sogar auf dreidimensionale Körper abbilden: Zeigen Sie Ihre 
mulitmediale Präsentation als Film auf einer Kugel.! 

Ob Flugsimulation, Action-Abenteuer, oder Multimedia- 
Präsentation - die Diamond Edge führt Sie in eine neue 
Multimedia- Welt. 



Actebis D:0292l/99-0;A:0222/278 82 82-0. CH:056/7261 6 1; Computer 2000 - D: 08 9/7 8 040-80 8 ;A: 0222/488 0T-0; CH: 042/659-000, 
Frank&Wafter - D: 0531/21 18-0; Ingram- D: 089/60801-0. Merisel - D: 08142/291-0; A:0222/605 180; J&W Computer- D:06 142/942-0 





p 



Videoschnipsel -An Sammlung Lost in 
Town, dem Taktikspiel Breach 3 und dem 
Flipper Outpost Odyssey, 



▲ Software 2000 

Als »ersten interaktiven Film mit in Echtzeit beweg- 
ten Charakteren« preist Software 2000 vollmundig 
Talisman an. Held Arkos muß den Weg aus einem 
Höhlenlabyrinlh finden und trifft auf rund 50 ani- 
mierte Charaktere. Space 
Marines mixt Rollenspiel- 
und Taktikelemente: Im 24. 
Jahrhundert breitet sich die 
Menschheit per staatli- 
chem Siedlungsprogramm 
inderganzen Galaxisaus, 
bis schließlich der Zentral- 
ccrrou'cr des irdischen 
Geheirraienstes Mist baut 
und die eigenen Kc ciis-en oe<önpft. In 60 Levels 
versucht mar sich gegen die Maschinen sowie 
Außerirdische cucnzuserzen, insgesamt sollen rund 
1 00 Kampfeinheiten enthalten sein. Tag- und Nacht- 
wechsel beeinflussen das Geschehen ebenso wie 
Witterung, Naturereignisse und Vorratslage. 

▲ Sony Interactive 
Europe 

Sony beschert der PC-Gemeinde Umsetzungen eini- 
ger Titel, die für die Videospiel-Konsole »Playsta- 
tion« entwickelt wurden, Desfruch'on Derby wurde 
zwar schon auf der E3 in Los Angeles angekündigt, 
doch erst in London waren die Programmierer 
soweit, daß man selbst mit seinem Stockcar die Kon- 
kurrenz sorgsam zerlegen durfte, Zu sehen war die 
VGA-Version; ob es eine Super-VGA-Option geben 
wird, erscheint zweifelhaft. Denn selbst mit Stan- 
dard-VGA sollte es schon ein Pentium sein, damit 
alle Kleinigkeiten wie wegfliegende Autoteile und 
Rauch dargestellt werden. Bis November soll 
Destruction Derby fertig und ouch ein motivierender 
Zwei-Spieler-Modus lauffähig sein. 
Ähnliches gilt für Wipeout, dessen schnelle Grafik 
auf der Playstation für Aufsehen sorgte. Auf dem PC 
läuft es ab einem Pentium unter VGA ähnlich flott, 




Die PC-Versi 
schnell geword 

sieht wegen der gröberen Auflösung und weniger 
Farben aber nicht ganz so gut aus. 

▲ Tele media 

Einen ambitionierten Versuch, deutsche Geschichte 
mit einem Mix aus Adventure und Infotainment zu 
verbinden, startet das Label Red Bolloon. In Berlin 
Connection knipst ein Fotograf im Jahre 1 989 Fotos 
vom Mauerfall und hat es plötzlich mit Stasi, Pluto- 
niummafia und Entführern zu tun. Die Rettung der 
Freundin gelingt dem Spieler nur mit Wissen, das 
durch Fotos, Texte und Videos vermittelt wird. Etwas 
weniger handfest geht es bei Shine zur Sache, des- 
sen abgehobene Story durch eine »Myst« -ähnliche 
Edelgrcfik präsentiert wird. Wie »Berlin Connec- 
tion« soll es im Dezember fertig sein. 

▲ Telstar 

Ein interaktiver Golfkurs auf CD soll im Oktober 
ambitionierten Golfern auf die Sprünge helfen. 
David Leodberters Golf & Fixes entstand in Zusam- 
menarbeit mit Nick Price und entholt rund 60 Minu- 
ten lehrreiche Filmsequenzen. Für weniger Sportli- 
che kommt mit Fable ein Point-and-Click-Adventure 
im Märchen-Stil mit Sprocfiausgabe. 

▲ Titus 

Während Strip Poker Pro ungefähr genauso span- 
nend sein dürfte wie der hochgeistige Name ver- 
muten läßt, könnte Metal Rage etwas für Reflexbe- 
gabte sein. Eine Weltall-Kolonie wird plötzlich eines 
Tages von Aliens angegriffen und nur Sie können den 
Leuten mit drei Panzern helfen. Metal Rage erlaubt 
das Spiel zu zweit an einem PC; per Netzwerk neh- 
men maximal vier Panzerkommandanten teil, 




tp&j&Eijm * 21«t Century 

Neben dem bereits vorgestellten Pin- 
ball World zeigte 21 st Century Synn- 
ergist - Close Up, Der Spieler über 
nimmt im Jahre 2010 die Rolle eine: 
unterbezahlten, überarbeiteten Repor- 



» Destruction Derby« 
sieht hervorragend aus 
und sptelt sich 
vielversprechend 




Programmierer 
Andrew Spencer 
setzt für Urban 
Decay voll auf 

3 D-Grafik karten 



ters der New Arhus Chronicle - und wie 
man weiß, können neugierige Recherchen 
leicht sehr gefährlich werden. Das Point- 
and-Click-Adventure wartet mit typischem 
Multimedia-Schnickschnack auf, 

▲ U.S. Gold 

Schleifen Sie den Degen und üben Sie das 
Wedeln mit dem Mantel: US Gold ver- 
setzt Sie in Touche: The 5th Musketeer in 
die Rolle eines Musketiers, der allerlei Abenteuer zu 
bestehen hat, Viele handgemalte Hintergründe und 
eine kräftige Portion Humor versprechen ein unter- 
haltsames Adventure, Johny Bazookatone ist ein 



URBAN DECAY (Sony 
Interactive Europe) 



Auf der E3 erregte 
»Ecstatiea«-Pro- 
grammiererAndrew 
Spencer mit seinem 
neuen Action- 

Advertture Urban 
Decay Aufsehen. 
Vom ursprünglichen 
Konzept blieb mitt- 
lerweile nicht mehr 
viel übrig. Anstatt 
eine klare Story zu 
präsentieren, erging 
sich Spencer mehr in 
vagen Andeutun- 
gen. Der Spieler wird zwar immer noch 
von der Polizei verfolgt und muß seine 
Unschuld beweisen, doch auf eine linea- 
re Handlung hat der Brite keine Lust 
mehr. »Man soll es immer wieder und 
jedesmal anders spielen können«, 

Dazu gehören viele Gespräche mit ande- 
ren Personen, die aber nicht nach dem 
gerne verwendeten Multiple-Choice- 
Verfohren ablaufen. Vielmehr dürfen Sie 
entscheiden, ob Sie freundlich oder 
aggressiv reagieren und drücken die 
entsprechende Taste. Andrew Spencer 
bezeichnet sein Werk als »unterhalt- 
sam«, doch Probleme mit den deutschen 
Jugendschützern sind vorprogrammiert. 
Kopfschüsse aus nächster Nähe, Tritte 
auf wehrlas am Boden Liegende und 
dergleichen sind in Urban Decay an der 
Tagesordnung. 

Quasi nebenbei hat Spencer auch die 
Grafik über den Haufen geworfen. Er 
vertraut jetzt voll auf Polygone anstatt 
auf sein Ellipsoid-System, das er für 
»Ecstatica« verwendete. Spencer setzt 
voraus, daß bis zum geplanten Erschei- 
nungstermin Mitte '96 die meisten Com- 
puterbesitzer eine Grafik karte mit dem 
»3D-Bla5ter«-Chip von Creative Labs 
besitzen. Damit gelingen fantastische 
Animationen der Spielfiguren in Echtzeit. 
Außerdem bastelt der Programmierer 
an einer abgespeckten Version für Pen- 
tium-Rechner, die nicht über diese SD- 
Beschleunigerkarte verfügen. Spencer 
denkt darüber nach, auch andere 3D- 
Chips zu unterstützen. 
— ■ 



\ 




'Touche: The 5th Musketeen 



Als Musketier haben Si 
alle Degen voll zu tun 

musikgeladenes Roclt'n Roll-Adventure mit einem 
abgefahrenen Gitarristen, der es mit etlichen Dämo- 
nen aufnimmt, Deutlich entspannender wirkt derßild- 
schirmschoner Riddle of the Runes von TSR. 

▲ Viacom 

Was einem Raumschiff auf seiner 70.000 Lichtjah- 
re langen Heimreise durch den Weltraum so alles 
passieren kann, schildert nicht nur die Fernsehserie 
Star Trek: Voyager, sondern auch das gleichnami- 
ge Spiel von Viacom. Für die entsprechende Qua- 
lität bürgt das »Terra Nova«-Team von Looking 
Glass, die einen ähnlichen Qualitätsstandard wie bei 
ihren anderen Spielen versprechen. Bisher existieren 
aber keine Grafiken, sondern nur Ideen, die insbe- 
sondere die Künstliche Intelligenz der Charaktere 
betreffen. Langsam, abersicher kommtauch die Film- 
Umsetzung Congo: Descent into Zinj voran, die dank 



eines großzügigen Inventars 
mehrTiefealsder (ziemlich däm- 
liche) Film zu besitzen verspricht. 
Weiter in Arbeit sind Beovis and 
Burthead in Virtual Stupidily, 
Deep Space Nine: Harbinger 
und das Tüftelspiel Zoop. Erster 
Eindruck zu letzterem: hoher 
Suchtfaktor! Ab November darf 
man Zoop zum Opfer fallen. 




»Congo: Descent Into Zinj« bietet 
opulente Rendergrafiken 

A Virgin 

Am mondänen Virgin-Stand fand man zahlreiche 
Firmen wie Westwood und Amazing Studio vereint. 
Echte Neuheiten fehlten jedoch, im wesentlichen 
waren nur Produkte zu sehen, die bereits mindestens 
einmal in PC Player vorgestellt wurden. So durfte 




ch nicht fertig 

man sich bei Bleifuß (englischer Titel: »Screamer«) 
erneutvonderGeschwindigkeitdesVGA-Actionren- 
nens überzeugen, Bleifuß hatsich vieles beim »Ridge 
Racer« -Automaten abgeschaut, bietet aber mehr als 
nur einen Kurs. 

Heort of Darkness flimmerte ein weiteres Mal über 
die Monitore, einen guten Eindruck machten die 
ersten spielbaren Sequenzen von Cyberia 2. Die 
longerwartete Rennsimulation Indycar Racing 2 hat 
die Ziellinie noch nicht erreicht und auch für das 
überfällige The 1 Ith Hour hat die Stunde der Wahr- 
heit noch nicht geschlagen. Legend-Entertainment 
arbeitet weiter fleißig am Science-fiction-Grafik- 
advenrure Mission Critical und sogar das Flugzeug- 
Actionspiel Agile Worrior F-IIIX könnte eines fernen 
Tages fertig werden. (fs/la/ms} 




I333JEflEHISi'i. si=nnEft uii>m\o! 



DIESER TEXT WURDE NICHT GETIPPT, SONDERN GESPROCHEN. 



Ml 



und im gulsorfierlen Fachtiandel 



Und wann haben Sie das letzte Mal mit Ihrem PC gesprochen? Wir gerade eben. Und 
siehe da: Er versteht uns sogar. Sie übrigens auch, wenn 5ie möchten. Installieren Sie 
„SmariOffice - Das Kompletlpaket" auf Ihrem PC und schreiben Sie Briefe, 
Angebote, Referate, Berichte oder Texte für Anzeigen einfach und schnell - 
ohne die Tastatur zu benutzen. Konzentrieren auch Sie sich künftig so mehr 
auf das Wesentliche: Ihren Tagesablauf und den Inhalf Ihrer Texle. Wir nen- 
nen das 'effizienteres Arbeiten'. 

Was5 Sie gehören zu den Glücklichen, die schneller üppen als sprechen 
können? Auch gut. Sehen wir einmal davon ab, daß „Briefe sprechen" 
wesentlich entspannender ist, als sie zu schreiben, können Sie nun auch alle 
Windows- Anwendungen per Summe bequem und einfach steuern. Befehle 
wie „Fenster schließen", „Dolei drucken" oder „Weihnachlsgrüße einfügen" 
sind nur wenige Beispiele für angenehmeres Arbeiten im Büro. 




5ie sehen, es gibt eigentlich keinen Grund „SmartOffice" nicht einzusetzen. Und wos 
noch alles 'drin ist: Die loBil Basisplaline unseres Soundkarten-Testsiegers 
MAESTRO 32' - 4 CDJSOM Interfaces, volle Kompatibilität zu 
SoundBlastef/PRO und Windows" SoundSyslem, MIDHnterfoce und 
und und. Aufgenommen wird über ein hochwertiges Kopfbügelmikrofon 
mit Rouschfiller (NoiseCancelling). Komplett wird das Paket mit der 
bewährten 'Lotus SmartSuite' - das Office-Paket mit AmiPro, 
1-2-3, Approach und vielem mehr. 

Wer SmartSuite schon hat, bekommt's auch ohne und wer in Microsoft'} 
Office-Software zu Hause ist, dem liefert TerroTec ebenfalls die possen- 
de Lösung. 

Für weitere gute Ideen rufen Sie uns an: |0 21 57] B 1 7 90 oder schrei- 
ben Sie uns: TerroTec, Steyler Straße 75, in 41334 Netletal. 




Mit dem Erscheinen von 
Playstation und Saturn hat 
eine neue Videospiel-Gene- 
ration den deutschen Markt 
erreicht. Sollte man ange- 
sichts der neuen 32-Bit-Kon- 
solen Zukunftsängste um 
den PC entwickeln? Zwei 
Programmierer sind da 
unterschiedlicher Meinung. 



K 



ein anderes Thema regt passionierte Computer- 
Fans im Moment so sehr zur Diskussion on wie 
die neue Generation der Videospiele. Gleich eine 
gonze Reihe von Herstellern ist angetreten, den klas- 
sischen PC-Spieler an die Konsole zu locken. Lei- 
stungsfähige 32-Bit-Maschinen wie die Playstation 
von Sony, das Sahjrn von Sega sowie die3DO-Model- 
le von Goldstor und Panasonic kämpfen diesen Herbst 
um die Spielergunst, während Nintendo erst im April 
nächsten Jahres mit einer 64-Bil-Konsole nachziehen 
will, 

Angesichts dieser Technik-Armada ist die Verunsi- 
cherung groß. Soll man seinen PC weiter aufrüsten 
oder kauft mon sich lieber eine der neuen Video- 
spielkonsolen als »Zweitgerät«? Zum Streitgespräch 
der Programmierer trafen sich Konsolenfan Michael 
Kim und PC-Freak Burkhard Ratheiser. 
dE^EB Burkhard, wenn du schon mal ein 32- 
ßit-Konsolenspiel wie »Ridge Racer« gesehen host, 
fallen dir doch die Augen raus. Dann faßt du kein 
PC-Spiel mehr an. Das bekommt mon auf den MS- 
DOSen technisch einfach nicht hin. 
■"lllJMif-MMl Dann schau dir doch »The Need for 
Speed« on. Da ist ouch alles 3D, viel Action und die 
PC-Fassung deutlich besser als die Konsolen-Version! 
Außerdem hat ja schon fast jeder einen PC und kann 
ihn leicht aufrüsten. Für den PC gibt es auch viel kom- 
plexere Titel wie Simulationen und Strategiespiele. Die 
Programme können eine viel größere Tiefe besitzen. 
l.'.IHffBU Ein Spieler möchte sich aber doch nicht 
abends noch mal hinsetzen und 200 Seiten Bedie- 
nungsanleitung durchlesen, bevor er dos Spiel auch 
nur ansatzweise kapiert. Außerdem gibt es Stro- 
tegiespiele wie »Sim City 2000« und »Panzer 
General« oder Adventures wie »Discworld« auch 



KPHSOL 



if Konsolen. 
1-fflHiMJ-H Simulationsfans und 
Strategen werden dem PC immer die 
Stange halten. Von der Technik her 
sind Konsolen vielleicht noch einen 
Tick voraus. Aber die PC-Hersteller 
ziehen doch mit Macht noch. Schau 
dir Windows 95 an, das die Spiele- 
programmierung mit vielen Features 
unterstützt. Der einzige Grund, 
warum PC- Spiele im Nachteil sind, ist 
das langsame Grafik-Interface. Und 
auch da tut sich einiges, es gibt die 
ersten 3D-Beschleuniger. Und damit 
kannst du mindestens genauso gute 
Spiele programmieren, wie Andrew 
Spencer mit seiner neuen Version von »Urbcn Decay« 
beweist, Do muß sogar der Playstation-Fan schlucken! 
lüJfl^Efl Das w ifd ober erst die Zukunft zeigen. 
Im Moment ist der PC doch ein einziges Sammelsuri- 
um aus historischen Überbleibseln und Kompotibi- 
litäts-Kompramissen. Und Konsolen werden technisch 
immer weit voraus sein, weil sie von der Hardware 
absolut ouf Spiele und nichts als Spiele spezialisiert 
sind. Hör dir allein mal den Soundtrack von »Panzer 
Dragoon« für das Saturn an. Du meinst, du sitzt im 
Kino, Das 3DO unterstützt sogar 3D- Sound mit Dalby- 
Surround. 

99 »Im Moment ist 
der FC doch ein 
einziges Sammelsuri- 
.. um aus historischen 
Überbleibseln und 
Kompatibilitäts-Kom- 
promissen.« ££ 

l-fffirlffffiH Wenn man schon einen PC hat, lohnt 
es sich nicht, nochmal rund 600 Mark für eine Kon- 
sole auszugeben. Ich kann nämlich meinen Rechner 
für gerade mal 200 Mark mit einer aktuellen Grafik- 
karte aufrüsten, mit der ich fast dieselbe Leistung 
bekomme. Es bringt einfach nichts. 
l.'JflffBH Dieser ganze Aufrüstungswahn ist doch 
verrückt. Bevor ich meinen PC zehnmal aufrüste, kauf 
ich mir lieber eine Konsole und laß meinen PC wie er 
ist. Denn mal ehrlich: Wieviel Leistung brauchstdu für 
deine »seriösen« Anwendungen wie Textverarbeitung 
oder Online-Zugriff? 




Burkhard Ratheiser (rechts) ist erfahrener Program- 
mierer und PC-Freak. Er veröffentlichte bereits einige 
Budget-Titel und arbeitet im Moment an einem 
umfangreichen Actiontitel für den PC. Michael Kim 
(links) spielt zwar auch gerne auf dem PC, glaubt 
aber, dal) Konsolen- Entwicklungen in Zukunft den 
Massenmarkt erobern werden. 



hrTnilffffiB Okay, aber 32-Bit-Konsolen sind für 
meinen Geschmack ols reine Spielemaschine noch 
relativ teuer. Und mit einem gut ausgestatteten PC 
macht auch das Arbeiten viel mehr Freude. Da hat 
die ganze Familie was davon. 
r,inffBH Da hast du ja recht, ober wir reden ja 
nicht van Textverarbeitung, sondern von Spielen, 
Wenn du nur einmal diesen ganzen Konfigurations- 
quatsch mitgemacht hast, allein um Wing Comman- 
der 3 richtig zum Laufen zu kriegen, dann sehnst du 
dich nach einer Konsole. Schau dir mal im direkten 
Vergleich die 3DO-Konsolenversion von WC3 an. CD 
einlegen, Autostart, 

l-ffnUiffffB Wenn du Autostart sagst: Das hat Win- 
dows 95 ja auch, mit der ganzen Plug&Play-Unter- 
stützung. Wenn dein PC erst einmal eingerichtet ist, 
mit den passenden Treibern, dann läuft das genauso 
ab: CD einlegen, Start-Button drücken und das Spiel 
installiert sich von selbst und startet. 
IMHifHH Wenn es wahr wird. Aber jetzt einmal 
aus Programmierersicht: Gerade du müßtest doch 
zugeben, daß eine 32-Bit-Konsole viel angenehmer 
zu programmieren ist. Du weißt ganz genau, jede 
Maschine, die irgendwo gekauft wurde, sieht genau- 
so aus wie deine und du kannst sicher sein, daß dein 
Spiel überall gleich gut läuft. Beim PC mußt du 
zwangsläufig Kompromisse schließen oder das Spiel 
läuft eben auf der Hälfte der PCs nicht. Ein Konsolen- 
Programmierer kann also viel mehr aus der Hardware 
herausholen und hat mehr Zeit, sich um das Spielde- 
sign zu kümmern, was man den meisten Titeln auch 
ansieht. 

1-fflBffliMI Natürlich host du recht, daß es mehr 
Aufwand ist, die verschiedenen Hardware-Konfigu- 



EN-PHOBIE 



9 



rationen beim PC zu berücksichtigen. Mit Windows 
95 fällt das aber alles weg. Do muß sich der Pro- 
grammierer darüber keine Gedanken mehr machen 
und kann sich auch mehr aufs Spiel konzentrieren, 
do Windows 95 die ganze Hardware erkennt und 
über spezielle Schnittstellen zugänglich macht. 
Aber nichtsdestotrotz kann es dem Anwender ja egal 
sein, was für einen Aufwand der Programmierer hatte. 
Wenn du dir Top-PC-Spiele anschaust, brauchen die 
den Vergleich auf keinen Fall zu scheuen. Und wenn 
du von fehlenden Standards sprichst: Im Moment gibt 
es schon vier 32-Bit-Konsolen, weitere kommen dazu. 
Wo ist denn da der Standard? Soll ich mir alle dovon 
kaufen? 

| t ',lf1iffflH Nein, natürlich nicht. Du schaust ein- 
fach, welche Spiele dir am besten gefallen, auf wel- 
chen Konsolen sie angeboten werden und entschei- 
dest danach. Viele Spiele erscheinen sowieso für alle 
Konsolen gleichzeitig. 

Ein anderes Argument; Spiele, die für Konsolen 
erscheinen, werden von den Herstellern vorher auf 
Herz und Nieren geprüft, da es ja nicht möglich ist, 



mal eben ein Update oder einen Bugfix nochzu- 
schieben. PC -Spiele hingegen werden oft noch kurz 
vor dem Erscheinungstermin ohne Rücksicht auf Ver- 
luste fertiggeprügelt, mit dem Wissen »Man kann ja 
immer noch einen Patch hinterherschieben«. Das führt 
donn zu Katastrophen wie »First Encounters«, das in 
der ersten Version mehr Bugs als Planeten hatte. 
|:W'1ffffH EsTtiüssenja nicht unbedingt Buas sein. 
Es kann sich ja auch um Verbesserungen oder Erwei- 
terungen handeln, wie zusätzliche Levels oder neue 
Features. Ein Konsolenspiel ist vielleicht halbwegs feh- 
lerfrei, aber das war's dann auch. Bei PC-Spielen hast 
du viel mehr Möglichkeiten. Du kannst mit meist 
kostenlos erhältlichen Editoren selber neue Levels hin- 
zufügen, wie bei »Dark Forces« oder »Descenl«, du 
darfst das Spiel quasi nach deinem Geschmack gestal- 
ten, kannst selber kreativ werden. 
l.'.inffHB Trotzdem: Jedesmal, wenn ich eine heiße 
Verfolgungsjagd bei »Ridge Racer« hinter mir habe, 
weiß ich, daß ich meine Konsole nie für einen PC her- 
geben würde. 
rWViT-TWI Und ich meine, daß sich PC-Spiele und 




Konsolentitel 
immer ähnlicher 
werden und der PC 
auf dem besten 
Weg ist, den tech- 
nischen Rückstand 
aufzuholen. 
IJ.rrMlT.'MU Das 
glaube ich kaum: 
Im April kommt die nächste, bessere Generation auf 
den Markt: Die 64-Bit-Konsole von Nintendo, das 
Ultra 64, da wird der PC ganz schön alt aussehen, 
trotz 3D-Grafikkarten und Windows 95. 
IffilffffB Ein Pentium PC ist von der reinen 
CPU-Rechenleistung aber mindestens ebenbürtig. 
Was den VGA-Grafik-Flaschenhals angeht, bin ich 
sehr zuversichtlich, daß man hier bald fürsehrwenig 
Geld Abhilfe schaffen kann. Inzwischen sitzt du auf 
deinen fünf Konsolen herum, die irgendwann hoff- 
nungslos veralten - was, wie du selber zugibst, ja 



»The Need 
for Speed« 
beweist, daß 
schnelle 3D- 
Grafik auch 
auf dem PC 
kein Problem 
ist - voraus- 
hat das nöti- 
ge Kleingeld 
für die dicke 
Pentium- 
Hardware 



schnf 



immer schneller 



(Michael Kim/fs} 




Fragen Sie Ihren Fochhändler auch noch dem 'kreativen My I M m ed i o-Sposs ' von Terratec: 

Hier sehen Sie unser MIDI MASTER PRO-Keyboord. Mit 49 anschlagdynamischen Tasten, 
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zum Beispiel eine angeschlossene Soundkarte direkt anzusprechen. Anschlußlertig mit 
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tzt übrigens auch im Musikerbundle mit dem Soundkarten-Testsieger MAESTRO 32 für 
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DER SOGAR 



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und im guisortierten Fachhandel 



Und wann waren Sie das letzte Mal mit Ihrem PC kreativ? Wir sind's täglich. Denn 

mit den ausgereiften Produkten von TerraTec ProfiMedio läßt sich wirklich allerhand 

machen. 

Ein Kollege schneidet seine letzten Urlaubsvideos mit 'AuloCut' für '5 

nächste Familientreffen zusammen und blendet die passenden 

Kommentare zu Mutters Badeanzug mit dem 'GeneSys' professionell ein 

und wieder aus. Wie im Femsehen. 

Der andere übt sich nach Feierabend im Produzieren von Chortbreakern 

mit unserem Soutidwunder 'MAE5TR032' und dem 'MIDI MASTER - 

PRO'-Keyboard. Die passende Musik-Software hält ihn dabei jederzeit 

über sein aktuelles Notenbild auf dem Laufenden. Wir lassen uns mal 

überraschen. 



In einer anderen Abteilung verpassen zwei fleißige Nachtarbeiter ihren Multimedia 
Präsentationen mit MPEG-Videos den letzten Schliff - der 'CinemoTrix'-MPEG-Piayer 
mocbt'5 möglich! Die Vorführung schließlich wird eindrucksvoll per 
Spracheingabe gesteuert. Auch eine Möglichkeit das 'SmartOffice'- 
Komplettpaket einzusetzen. 

Sie sehen: bei uns ist ganz schön was los. Und das die ganze 
Wochel Aus gutem Grund: so halten wir unsere Produkte immer auf 
dem aktuellsten Stand der Dinge, praxistauglich und wirklich 
„alltagserprobt", Von Profis für Profis und die, die's werden wollen. 
Und wann sind Sie dabei? 

Für weitere gute Ideen rufen Sie uns an: (02157)81790 oder 
schreiben Sie uns: TerraTec, Sfeyler Straße 75, in 41334 Netfetal. 




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Warum haben Golfschuhe Spikes? Damit Sie nicht den Halt verlieren auf die 



hügeligen Fairways und unebenen Grüns. PGA TOUR 96 erreicht neue Höhen an Qualität und Authentizität. Lernen Sie 14 der besten 



Golfer in Trainingsrunden oder auf echten Meisterschafts- Kursen kennen. Die Profis erscheinen höchstpersönlich bis ins letzte Detail 



digitalisiert auf dem Bildschirm. Und auch der Grad an grafischer Realität steht dem in nichts nach: Sie können beinahe die Körner in 



den Sandbunkern zählen! Meistern Sie die neuen Fairways und gehen Sie Niederlagen aus dem Weg, indem Sie das neue "Waggle"- 



Feature einsetzen. Aber auch wenn der Wettkampf 



Sie ihn schon in den Griff bekommen. Mit Hilfe der 



neuen Blickwinkel, denn diese Einstellung verwöhnt 




schwierig ist, mit dem einfachen Interface werden 



"Bild-im-Bild"-Option sehen Sie die Action aus ein 



Sie mit Kamerafahrten über die einzelnen Löcher 



und Wiederholungen aus umgekehrtem Winkel, so daß Sie eine umfassende Sicht auf die Beschaffenheit des Geländes erhalten. 



Die "lnstaView"-Kursnavigation in Echtzeit dokumentiert die Kontur jedes Lochs, während die Ballkamera es Ihnen ermöglicht, 



das Spielgeschehen aus der Vogelperspektive zu betrachten. Außerdem kommt jetzt keine Langeweile mehr zwischen den 



Schlägen auf, da Ladezeiten und Bildaufbau extrem beschleunigt worden sind. Jetzt steht Ihrem Aufstieg an die Spitze der 



Tabelle nichts mehr im Weg. 



Das Spiel hat sich geändert. Die Zukunft heißt PGA TOUR 96. 





BM 



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SPDRTS 



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thecKMjl 
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GAME 



Preview: »Wetlands« 



XOPFGELDJAGER 





Konkurrenz für »Rebe! 
Assault«, »Cyberia« & Co.: 
New World Computing mixt 
Rendergrafik und Zeichen- 
trickfilm zu einem flotten 
Action -Cocktail. 

Die LucasArts-Programmierer kombinierten für 
»Rebel Assault« digitalisierte Szenen aus den 
»Star War5«-Filmen mit Rendergrafiken, das Inter- 
play-Team verließ sich bei »Cyberia« voll ouf lei- 
stungsfähige 3D- Software. Die Rollenspiel-Expi 

ten von New World Computing J 
wagen sich erstmals in solch: 
Gefilde und mixen fröhlich 
gerenderte 3D-Grafiken 
mit gezeichneten Anima- 
tionen. Die Quintessenz 
aus Zeichentrickfilm um 
3D-Action nennt sich 
»Wetlands«. Hier über- 
nehmen Sie die Rolle eines interga- 
laktischen Kopfgeldjägers. Spieleri- 
sche Porallelen zu den oben genann- 
ten Programmen sind mehr als 
auffällig. 

Die Hintergrundstory verheißt Action 
pur: Sie müssen als John Cole einen 
entflohenen Superkriminellen schnap- 
pen, derdroht, ganze Planeten zu ver- 
nichten. Dabei sitzen Sie hinter dem 
Steuereines U-Boots oder Raumschiffs 
und müssen Scharen feindlicher 
Gefährte vernichten. Der Spieler sieht 
die Armaturen seines Cockpits und ein 
kleines Zielkreuz, das er mit dem Joy- 
stick bewegt, Die komplett gerender- 
te Umgebung wird dabei als Film van 






Sogar im Wellraum haben Sie 



CD gespielt. Alle Objekte wie 
Raumschiffe, Minen oder Explo- 
sionen werden als Bitmop-Grafik in 
den Hintergrund »geklebt«. 
Von freier Beweglichkeit kann keine Rede sein; der 
Kurs Ihres Gefährts ist unabweichlich vorherbe- 
stimmt. Als Ausgleich haben die Programmierer für 
soviel Action gesorgt, daß Sie keine Sekunde Zeit 
haben, über dieses Manko nachzudenken. Ständig 
schwappen neue Wellen angriffslustiger Gegner auf 
Sie zu, die mit mehreren Treffern beseitigt werden 
müssen. Andernfalls sind Ihre Energievorröte schnell 
aufgebraucht und ihr Gefährt vergeht in einer ein- 
drucksvollen Explosion. 

Besonders gelungen sind die Filmszenen im düste- 
ren Zeichentrickstil. Flüssig animiert und mit effekt- 
vollen Schnitten versehen wirkt »Wetlands« wie eine 
Mischung aus »Akira« und »Füll Throttle« versehen. 
Unser Held John Cole erinnert stark an den Biker 
Ben, Protagonist des Motorrad-Epos von LucosArts. 
Cole fängt ober 
dort an, wo Ben 
aufhört: Er ist 
streckenweise 
noch schlechter 
rasiert, deutlich 
zynischer, ultra- 
cool und scheut 
nicht vor hand- 
fester Gewalt 
zurück. (fs) 
keine ruhige Sekunde 




Cool, lässig und übel gelaunt: John Cole, 
der Held von »Wetlands«. 




Ungewöhnliche Perspekti 
Abwechslung 

WETLANDS-FACTS 

► Entwickler: New World Computing 

► Genre: 3D-Action 

►* Termin: November 1995 

► Deutsche Version: 
steht noch nicht fest 

► ca.-Preis: DM 120,- 

V* Hardware-Minimum: 486er 
(min. SO MHz), 8 MByte RAM, 
Daublespeed-CD-ROM 

► Features: Mischung aus Zeichen- 
trickfilm und Action Sequenzen im 
»Rebel Assault« -Stil. 



\ 



John Cole geht mit seinen 
Gegnern nicht gerade 
zimperlich um 



J 



DAS SPIEL, AUF DAS 
FUSSBALLFANS GEWARTET HABEN 



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Spieleraustausch 

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Wettbewerb bei den Europa- und 
Weltmeisterschaften 

' Jede Spielstatistik, die Sie sich wünschen können - 
von Torschüssen bis zur Zweikampfstatistik! 

' SVGA-Grafik 



/-/ ;;/ >' ft ;;% ?/>?> 






7 



A 



Das Spiel, am 



gewartet 



'Schlicht und ergreifend das beste Fußballmanagement 
-Spiel aller Zeiten." pczone 



PC CD ROM 



Interview mit »The Logic Factory« 



WZMUN 



Mit dem beachtlichen Erstlingswerk »Ascendancy« hat 
die Logic Factory vor kurzem die Software- Bühne be- 
treten. Wir befragten die Newcomer nach ihren Motiven 
und Plänen. 



Im Messetrubel der Londoner Spielemesse ECTS 
findet man nicht nur blinkende Bildschirme und 
plappernde Pressesprecher, sondern auch leibhaftige 
Programmierer. Wir spürten zwei Angehörige der 
Logic Factory auf, darunter den ehemaligen Chef- 
programmierer von Origins »Strike Commander«, 
Jason Templeman. The Logic Factor/ wurde von Ex- 
Origin-Mitarbeitem gegründet und veröffentlichte als 
Erstlingswerk »Ascendancy«, das sich in der letzten 
PC Player mit 11 Punkten auf Anhieb in den oberen 
Gefilden der Strategiespiele etablierte. 
EäiEES Die Idee zu Ascendancy ist angeb- 
lich schon einige Jahre alt. Habt Ihr etwa nur deswe- 
gen Origin verlassen? 

!■■■■■ Nun, diese Art von Spiel spukte 
uns schon seit Jahren im Kopf herum. Origin haben 
wir aber verlassen, weil wir generell unsere eigenen 
Projekte verwirklichen wollten. Und zwar genauso, 
wie wir uns das vorstellten, ohne die Einflußnahme 
anderer Leute. 

li-UffHB Origin war Euch also zu groß 3 
Logic Factory: Je, während wir dort angestellt 
waren, wuchs die Firma beträchtlich. Als wir anfin- 
gen, gab es so etwa 50 bis 70 Leute, mittlerweile hat 
Origin um die 250 Angestellte. Das führte zu vielen 
Verwaltungsprozessen, man mußte seine Ideen genau 
schildern und zu allem ein offizielles »O.K.« bekom- 
men. Das andere Problem für uns war, daß 
großen Firmen sehr spezialisiert arbeitet... 
Eä22E3 - und z-B. den ganzen lieben Tag 
lang nur Grafikroutinen programmiert? 

B Genau. Bei Ascendancy hin- 
gegen haben wir wirklich alles selbst gemacht, nicht 




Im Interview: Thomas Blom (links) und Jason 
Templeman (rechts) von The Logic Factory 



nur die Programmierung: Unsere Mailbox mußte auf 
die Beine gestellt werden, ebenso der ganze Internet- 
Kram, das Studio wollte eingerichtet sein. All das 
macht uns eine Menge Spaß und darum geht es uns 
letztendlich. 

liHJWWTl Ich dachte immer, bei Origin könn- 
ten die Leute innerhalb eines Projekts relativ eigen- 
ständig herumwerkeln. 

9^ Mir wäre es 
lieber gewesen, Strike 
Commander hätte 
weniger die Zwischen- 
animationen betont, 
als das Spieldesign. £§ 

|B D° s stimmt nur teilweise: Die Pro- 
duzenten eines Spiels haben weitgehend freie Hand, 
wenngleich sie immer auf die Firma als Ganzes Rück- 
sicht nehmen müssen, Die übrigen Mitarbeiter eines 
Projekts können eigene Vorschläge einbringen, aber 
bei weitem nicht soviele Ideen verwirklichen, wie bei- 
spielsweise ein Richard Garriot. 
EJ2E^3 Jason, Du warst ja Chefprogram- 
mierer von Strike Commander, Wie stand es denn 
damals mit Deinem Einfluß auf das Spiel? 

H Ich hatte eine Menge zu sagen, 
doch wenn es verschiedene Meinungen gab, hatte 
immer Chris Roberts das letzte Wort, Obwohl viele 
meiner Ideen im fertigen Produkt verwirklichtsind, war 
es doch nicht ganz das Programm, das ich mir 
gewünscht hätte. 

1323^3 Was hättest % anders gemach'' 
log« Factum Mir wäre es liebe' oewese">. 
Strike Commander hätte weniger die Zwschenav 
mationen oeton'. a s v.elnelv dos ageitliche Spiel- 
design. 

I32S23 ärgert es Dich, daß Strike Com- 
mander allgemein als Chris-Roberts-Spiel bekannt ist? 
Logic Foctoryg Nein, verärgert war ich nie. Es 
ging mirauch gar nichtum größere Publicity für meine 
Person, sondern um mehr Kontrolle über das eigent- 
liche Spieldesign. 
liHJl-i'JJil Wie groß ist eigentlich die Logic Fac- 




Beim Debütspiel Ascendancy stimmen Grafik, 
Sound und Bedienung gleichermaßen 

tory insgesamt? 

Logic Factory: An Ascendancy waren sechs 
Designer beteiligt. Wir versuchen, unser Team mög- 
lichst klein zu halten - zwei Leute haben z.B. anfäng- 
lich auf Auftragsbasis für uns gearbeitet, und wir 
waren so zufrieden mit den Resultaten, doß wir sie 
fest in die Logic Factory aufgenommen haben. Insge- 
samt sind wir weniger als zehn Personen und wollen 
in Zukunftouch nicht wesentlich größer werden. Wenn 
die richtige Person an der Tür klingelt, werden wir sie 
nicht abweisen, doch wir suchen nicht gezielt nach 
Verstärkung. 

g-HJM'JJÜl Zehn Leute können pro Jahr nicht all- 
zuviele Spiele herausbringen... 

|^^| Wir wollen immer nur ein Projekt 
gleichzeitig machen, das dann aber richtig gut. Für 
etwaige Konvertierungen oder Updates werden wir 
externe Programmierer anheuern, so daß wir uns voll 
aufs nächste Produkt konzentrieren können. 
I33SI^H A" welchem Spiel arbeitet Ihr denn 
zur Zeit? 

■fr Das ist geheim- wirverraten nicht 
einmal unserem Marketing Manager, was genau wir 
machen. Auf jeden Fall wird es sich völlig von Ascen- 
dancy unterscheiden. Ganz grob gesagt, soll es in die 
Richtung eines Adventures gehen. Das läßt natürlich 
vieles offen, aber wir wollen uns jetzt noch nicht fest- 
legen. Du kannst davon ausgehen, daß man das neue 
Projekt in keine fest definierte Kategorie stecken kann, 
EJ22^3 Filmsequenzen werden wohl eher 
nicht drin sein? 

Logic Factory: Zumindest nicht als Selbstzweck, 
Wir finden digitalisierte Schauspieler nicht allzu inter- 
essant - wenn du eine visuelle Geschichte erzählen 
willst, sind Kinofilme das richtige Medium dafür. Wir 
sind überzeugt, daß richtige Filme den Cinematics 
noch lange Zeit überlegen sein werden. Wenn man 
hingegen eine Geschichte mit vielen Nuancen haben 
möchte, ist ein Buch die beste Lösung, Computerspiele 
sollten nicht einfach versuchen, dem nachzueifern - 
sie stellen ein eigenes Medium mit eigenen Möglich- 
keiten dar. Und die möchten wir entdecken und für 
unsere Spiele nutzen. (la) 



Mit dem Sharon auf dem interaktiven Highway. 



Der neue Sharon - ganz privat. An 
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Der neue Sharan. Leben in Fahrt. 



Preview: »TFX: EF 2000« 



•• 



EUROPAISCHER GEDANKE 



Offiziell ist der 
»Eurofighter« noch gar 
nicht im Dienst, doch Sie 
dürfen den Hi-Tech-iet 
schon in Kürze fliegen. Das 
britische Programmierteam 
DID verpaßt seiner neuen 
Simulation gerade den letz- 
ten Feinschliff. 

Mit Deutschland, England, Italien und Spanien 
basteln derzeit gleich vier Nationen den soge- 
nannten Eurofighter, Europas Abwehr-Jäger gegen 
potentielle Gefahren von außen. Einen 
Schritt weiter sind die Programmierer 
von Digital Image Design, die ihre aus- 
geklügelte Simulation »TFX: EF20Q0« 
demnächst veröffentlichen. Wer beim 
Namen «TFX« aufhorcht, sollte wissen, 
daß DIDs neues Spiel auf der stark ver- 
besserten Grafikengine dieser Simula- 
tion beruht. Doch der Schritt hin zu 
Super VGA ist nicht die einzige Neue- 
rung, wie die uns zur Verfügung ste- 
hendeBeto-Ve™ bewies. Nordeuropa is, Schauptan der Missionen 

Die Oberflächen der Polygone, welche die dreidi- giblesspezielleEinsätze,indenenSiemitjedemWaf- 





mensionale Landschaft darstellen, werden mit her- 
vorragenden Texturen überzogen, Dadurch wirken 
die grünen Hügel und ausgedehnten Küstenstreifen 
ähnlich fotorealistisch wie in »Flight Unlimited«. Noch 
besser sehen sogar die Wolken aus, die verblüffend 
echt erscheinen. Das hat natürlich seinen Preis; Für 
Super VGA sollten Sie mindestens einen Pentium 90 
besitzen, um die ganze Pracht zu sehen; unter VGA 
tut's auch ein schneller 486er. 
Ähnlich viel Mühe gab man sich mit den Missionen, 
Neben einem umfangreichen Trainingsprogramm, 
das Sie in alle Funktionen des Eurofighters einweist, 




Das »virtuelle Cockpit« verstärkt das Gefühl eines 
»echten« Flugs 



fensyslem vertraut gemacht werden. So lernen ouch 
Einsteiger zügig, mit dem Hi-Tech- Jäger umzugehen 
und die umfangreiche Tastoturbelegung verliert ihren 
Schrecken. Außerdem sorgen unterschiedlich realisti- 
sche Flugmodelle dafür, daßEinsleigerundProfisglei- 
chermaßen mit »TFX: EF20QQ« Spaß haben. Wem es 
nicht schnell genug gehen kann, der stürzt sich dank 
des Arcode-Modus gleich ins Geschehen. 
Die Einzelmissionen bestehen wie die umfangreiche 
Kampagne größtenteils aus Bombenattocken oder der 
Sicherung des Luft-auru Hintergrund ist die Abs : ch* 
Rußlands, Norweger' -na Schweden eis Basis in 
Nordeuropo zu kcn''oli : e'er, was der Spieler ver- 
hindern muß. Damit cos evos le;citer fä-'lt, stehen 
Ihnen bis zu vier Flugeimänner mit einer beachtlichen 
Künstlichen Intelligenz zur Verfügung, Eine umfang- 
reiche Liste an Befehlen wird akkurot befolgt, was die 
Kollegen aber nicht hindert, selbstständig taktisch 
günstige Aktionen durchzuführen. 
Ist Ihnen dos nicht genug, steht eine Netzwerk-Opti- 
on zur Verfügung. Bis zu acht menschliche Spieler 
dürfen sich dann im nordeuropäischen Luftraum tum- 
meln. DiD betont, daß »TFX: EF2000« deutlicher rea- 
listischer sei als andere Flugsimulationen. Immerhin 



Die fotorealistische Landschaft fordert 
selbst Pentium-Rechner 

wurden Mitarbeiter der »British Aerospace« und ein 
ehemaliger Pilot der Royal Air Force vor die DID-Com- 
puter gezerrf, um etwaige Schwachstellen frühest- 
möglich zu beseitigen. 

Das sogenannte »virtuelle Cockpit« von »TFX« wurde 
für den Nachfolger noch verbessert, Damit hat der 
Spieler das Gefühl, in einem sich bewegenden Düsen- 
jet zu sitzen, da die Flugzeugkanzel sich so verän- 
dert, wie es ein den Flieh-Kräften ausgesetzter Pilot 
sehen würde. Neben einer Vollbild-Sicht, in der man 
sich nur auf das Heod-Up-Display verlassen kann, ist 
dasvirtuelle Cockpitgerade bei Bombenanflügen eine 
wertvolle Hilfe. Mit der Maus scrollen Sie dann über 
die umfangreichen Armaturen, klicken Schalter an 
oder wählen bequem ein Ziel ous. (fs) 




Die Bedienung der Cockpitinstrumente 
erfolgt mit der Maus 

EF2000-FACTS 

k> Hersteller: Digital Image Design 

► Ge n re : Flugsimulation 

► Termin: November 1995 
>■ ca. -Preis: DM 130,- 

► Besonderheiten: 
Fotorealistische SVGA-Grafik; 
komplexes Flugmodell; Acht-Spieler- 
Netzwerk -Modus. 



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QkhltflF )NTFPLtf 11/ 



Interplays Adaption des Gruselklassikers 
»Frankenstein« wird ein An klick- Adven- 
ture mit SVGA-Grafik. Wir durften uns in 
einer Vorab-Version schon ein wenig 
monstermäßig aufführen. 



Er kommt vom Monsterbasteln nicht 
los: Tim Curry, ehemals Dr. 
Frankfurter im Kult-Movie »Rocky 
Horror Picfure Show«, tritt jetzt die 
Hauptrolle in einem Computerspiel an. 
Zwischendurch war er zwar in »Hunt 
for ffie Red October« abgetaucht und 
zuletzt macheteschwingend in der Ver- 
filmung des Michael-Crichton-Romans 
»Congo« zu sehen, Seine Rolle in 
»Through the Eyes of ttie Monster« bringt ihn jedoch 
zurück zum Ursprungsgenre: Als Dr. Fronkenstein will 
er uns demnächst in einer CD-ROM-Produktion dos 
Gruseln lehren. 

Während Interplay bis dato vor allem für die Schaf- 
fung unheimlicher Rollenspieler-Dungeons berühmt 
war, sollen jetzt auch Freunde von Adventures auf 
ihre Kosten kommen. Das Programm orientiert sich 
an der »Myst« -Masche; sprich: durchgehend hoch- 
auflösende Grofik und Videosequenzen. Die Slory 
basiert nur lose auf Mary Shelleys Klassiker und han- 
delt von einem Mann, der wegen Mordes an seine! 
Tochter zum Tode verurteilt und gehängt wurde 
natürlich völlig zu Unrecht. Dank Dr. Frankenstein: 
handwerklichem Geschick wird der Gehenkte wieder 
zum Leben erweckt. 

An dieser Stelle beginnt die Übernahme der Rolle 
durch den Spieler, der sich nun unter anderem mit 
seinem von Tim Curry verkörperten, größenwahnsin- 
nigen Schöpfer Dr. Frankenstein auseinanderzuset- 
zen hat und im weiteren Verlauf immer mehr Infor- 
mationen über seine Vergangenheit erarbeitet. Seine 




Der Lieblingskunde der Stadiwerke: Ohne Strom 
lauf? bei Frankenstein nicht viel. 



letzte unschöne Erinnerung fuhrt näm- 
lich zum Gefängnis und seiner dorti- 
gen Hinrichtung,., 

Die Programm erer bedienen sich der 
mittlerweile weit verbreiteten 3lue- 
Boxing-Methode, oei aer Schousoieler 
vor einem blauen Hintergrund gefilmt 
und anschließend fein säuberlich in aie 
Spielegrafik kopiert werden. Anders 
als bei »Phantasmagoria« sehen Sie Ihre Figur nicht 
über den Screen spazieren, sondern erleben alles über 
eine Art Kameraperspektive aus Sicht des Monsters. 
Zahlreiche Schummer- Schauplätze sollen echtes Fron- 
kenstein-Feeling vermitteln. So wird das berühmte 
Labor samt Stromgeneratoren, allerlei Reagenzglä- 
sern voller chemischer Flüssigkeiten und sonstigen 
angsteinflößenden Dingen ebensowenig fehlen, wie 
modrige Verliesse, dunkle Kellerlobyrinlhe und listig 
versteckte Geheimgänge. Außerdem sollen viele 




Eine gewisse Verwandtschaft z 
schwer leugnen 



Myst« läßt sich 




Tim Curry als Dr. Frankensteil 



Gespräche mit diversen Charakteren, für deren Dar- 
stellung professionelle Schauspieler angeheuert wur- 
den, den Abenteurer in den Bonn ziehen. 
Eine simple Steuerung ä la »7th Guest« sorgt für leich- 
te Zugänglichkeit. Der sich verändernde Cursor in 
Handform zeigt mögliche Bewegungsrichtungen und 
mitneh mens werte Gegenstände mit einer entspre- 
chenden Animation an; unnötiges Hin- und Her- 
geklicke wird dem Spieler erspart bleiben. Desweite- 
ren verspricht Produzent Ken Allen vernünftige Puzz- 
les, deren Lösung sich nach und nach aus dem Kontext 
ergibt und die nicht etwa auf irgendwelchen glückli- 
chen Zufällen basiert. Auch unterschiedliche Ver- 
zweigungen und Schlußszenen sorgen hoffentlich für 
Überraschung und Abwechslung. (ms) 

FßANK"ENSTEfN-FACTS 

► Hersteller: Interplay 

► Genre; Grafik -Ad venture 

► Termin: November 

► ca.-Preis: DM120,- 

► Deutsche Version: Das Spiel soll 
komplett eingedeutscht werden. 

► Besonderheiten: 

Lose Adaption des Horror- Klassikers. 
Schauspieler Tim Curry verkörpert Dr. 
Frankenstein. 



MAN1AC 10/95, 84°/ 



GAMEPRO 10/95, Note 1 - und Gold Award 

lisch ... ein Gedicht.. .lohnt sich. ..für Fans he 
nder Knobelkost gleich doppelt!" | 

MEOAFUN 10/95, f 




(7) STAR TREK HEXT GENERATION: FINAL UNITY 82% 

Spectrum Holobyte 



(1) DARK FORCES 

LucasArts 



■VI 14) FÜLL THROTTLE (VOLLGAS) 

NBf")"'"'"M LucasArts 


so % 


■El 18) DESCENT 

■^■■■»■■L»: Interplay 


90 % 


■fl (3) NBA LIVE '95 

■""■"■"■■^ Electronic Arts 


86 % 


■n 16) INDIZIERTES SPIEL* 


- X 


■Fl (5) COMMMAND & CONQUER 

■■•■■■■■-■ Westwood/Virgin 


91 X 


■El (15) SIM CITV 2000 

■■■■■■■" Maxis 


90 X 


■JTj] 120) CIVILIZATION 

■"■"■N**-* Microprose 


91 X 


-Mf^Bni SIMON THE SORCERER 2 

^■■•■•■■■IBi Adventure Soft 


83 % 


■HÜ 1«) TIEFIGHTER 
BlllllDMIJJl LucasArts 


85 X 


HEI IlllBIOFORGE 
■^■■■«1 Origin 


78 X 


JJ 110) PANZER GENERAL 


81 X 


■d (18) SYSTEM SHOCK 
^^^XM Loo |< ing Glass/Origin 


91 X 


■f|| (13IC0L0HIZA1I0N 

^^ BBB " L * Microprose 


81 X 


■jWJ 1 1 6) WARCRAFT - ORCS & HUMANS 

■■•»»■'■ Blizzard/Interplay 


83 X 


i^HIil l-l DIE SIEDLER 
■■^■■l!* Blue Byte 


83 X 


Hfl 112) MAGIC CARPET 
^^^M£M Bullfrog/Electronic Arts 


92 X 


■■Mi] 124) NASCAR RACING 
■"■Mn« Papyrus/Virgin 


88 X 


■Hl (25) TERMINAL VEL0CITT 
■•■»■»■SJl'l Apogee 


66 X 


■jOfM£l [211 PSYCHO PINBALL 

^BJBBjlujI Code Mastars 


81 X 


H<^^Hi| HI0CTANE 
^^■■KM Bullfrog/Electronic Arts 


75 X 


HflBOfJiZl 3D LEMMINGS 
^^B««ll Psygnosis 


84 X 


H«^|^KIi| MECH WARRIOR 2 

^JJBBBLII Activision 


81 X 


' Dieses Spiel wurde mittlerweile in Deutschland indiiiert und darf Jugendliche unter IS Jah- 
ren nicht lugünglich gemacht werden. 
Quelle: Leserzuschriften an die Reduktion PC Player. Erheeungsieilrnum: August/September 














•»ei 


| 




|| 


1 


(-) Stör Wnrs Compilatio 






Softgold 


2 


IS) Myst 






Broderbund 


3 


13) Wiiig Com man der 3 - 


Heart of the Ti 


gor Origin 


4 


(■) Coraraand & Conquer 






Westwood/Virgin 


5 


(14) Simon the Sonorer 2 






Adventure Soff 


6 


(1) Star Trek Nexl Generation - A Final Unity 


Spectrum Hobbyte 


7 


(12) US Navy Fightcrs 






Elecronic Arts 


8 


(7) Aces-Collo<tion 






Dynamix 


9 


(-) Apache longbow 






Digital Integration 


10 


(2) Flight Un limited 






Looking Gbss 


1) 


(-) Dungeon Master 2 






FTL/lnterplay 


12 


(-) Crusade 






Green wood 


13 


(■) terminal Veloiity 






Apogee 


14 


(13) Haftridc 






Ikarion 


15 


(-) Mech Warriar 2 






Activision 




Quelle: Karstadt AG. Erhebungs Zeitraum 


September 1995. 





VerlHflufsctiarfs Diskette ^ 



ITE 
Magic Bytes 

Software 2000 
Blue Byte 



1 (I) Hugo 

2 (2) Biing 

3 (3) Hanse - Die Expedition 

4 (4) Bundesliga Manager Hattrick 

5 (5] Die Siedler 

Quelle: Kaistadt AG. Erflebunpieitrauni: September 1995. 



Beste »Nichi-Spiele-SofhMe« 



1 II) Windows 95 

2 (3) Corel Draw 5.0 

3 (5) Norton Commander 4.0/5.0 

4 (2) Windows 3.11 

5 (4) Mi <r os oft Word 6.0 

Quelle: Leserzuschriften un die Reduktion PC Player. Erhi 



Prnnrnmmiprpr im ictl 9 em anefhennend auf die 

riuyiailllll|tjlt!l. Crhuirpr hlnnfpn iiifirrlP 



1 Sid Meier 

2 Chris Roberts 

3 Geoff (rammend 

4 Tim Schaefer 

5 Bill Gates 

Quelle: Leserzuschriften un dk N 




Flop S: Die gröpfen Enffäüschungen 



1 (2) Outpost 

2 (1) Bundesliga Manager Hattriilt# 

3 (-) Spate Quest 6 

4 (3) Frontier 2 - First Encounters 

5 I-) Hugo 

Quelle; Leserzuschriften an die Rectcktion PC Player. Eihebungsieiliuurri: August /Septem 

Ihre Stimme Zählt! Jeden Monotstarrt die Software-Indu- 

strie gebannt auf das Votum der PC Player-Leser. Um eine möglichst repräsen- 
tative Auswertung zu erhalten, zählen wir auch auf Ihre Stimme! Nur schnell die 
entsprechende Postkarte in der Heftmitte ausfüllen, Briefmarke drauf und ab 
damit - je mehr Leser sich beteiligen, desto aussagekräftiger dos Ergebnis. 




Farb-Desktop-Drucker \ Stimmt, die sind jetzt sogar 
sind auch nicht mehr das\ zum Mitnehmen leicht. 



was sie mal waren. 






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rer Augenschmaus sind 
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den Schwarz-Druckkopf aus, verwandeln Sie den 
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Der CD-ROM-Inhalt von »PC Player plus« 1 1 /95 



DiisoegnilieneDeiiiujcJiOc^ 




Astronaul auf Abwegen: In »The Dig« 
findet eine Shuttle-Crew Reste einer 
außerirdischen Zivilisation. 

Drei Jahre überfällig, zwei- 
mal komplett neu pro- 
grammiert, jetzt endlich als 
Demo: Besitzer unserer CD 
können »The Dig« von 
Steven Spielberg anspielen. 



■b geknirscht, aber jetzt kostet PC Player plus mit CD- 
ROM nurnoch 12,80 Mark. Falls Sie bishernur wegen 
des Preises nicht zu unserer Sonder-Edition gegriffen 
hoben, wird es diesen Monat höchste Zeit, Sonst ver- 
passen Sie nämlich einige Demo-Versionen der 
Herbst-Hits 95. 

Klar, daß im Vordergrund der neue Titel der in 
Deutschland beliebtesten Spielefirma steht: LucasArts 
hat für sein neues Spiel »The Dig« besonders illustre 
Talente angeheuert, um das ultimative Science-Fic- 
tion-Adventure auf den PC zu bringen. Sie schlüpfen 
die Rolle des Shuttle-Piloten Boston Lowe, der einen 
Asteroiden aus einer gefährlich nahen Umlaufbahn 
schubsen soll, dann aber auf einer geheimnisvollen 
Welt landet. Die Story schrieb Steven Spielberg und 
einige der 3D-Trickszenen kamen aus den ILM-Labors, 
die unter anderem die Star-Wars-Filme und Termi- 
nator 2 mit Computer-Tricks ausstatteten. 

Wie gut isl die 
Spielo-Power von 
Windows 95? 

Um zu prüfen, ob man unter Windows 95 wirklich 
ein sauber scrollendes Spiel auf die Beine stellen kann, 
müssen Sie nicht länger warten: Die voll spielbare Ein- 
Level-Demo von »Pitfoll: TheMayan Advenfure« befin- 



det sich auf unserem CD-ROM. Wenn es bei Ihnen 
ruckt, kann das am Grafikkarten-Treiber liegen. Schal- 
len Sie unbedingt in einen 256-Forb-Modus, um die 
volle Geschwindigkeit zu erhalten. Ebenfalls unter 
Windows läuft das Co rtoon- Prügelspiel »Baltle 
Beast«. Sehen Sie zu, wie sich niedliche Hündchen in 
metallene Kampfmaschinen verwandeln! Greifen Sie 
ein, wenn Kröten versuchen, die Erde zu erobern! 
Für die Windows-Hasser gibt es natürlich auch jede 
Menge Spielestoff unter MS-DOS. Wie war es mit der 
Dino-Prügelei »Primol Rage«? Oder dem neuen Auto- 
rennen »Fatal Racing« von Gremiin? Auch den jüng- 
sten Shareware-Knaller finden Sie bei uns: »Tyrian« 
von Epic Megagames ist das erste scrollende Action- 
spiel, daß Sie über ein Nullmodem-Kabel zu zweit 
spielen können. Versuchen Sie außerdem IhrGeschick 
als Feldherr in »Caesar 2« und ihren Geschäftssinn 
als Formel-I-Manager in »Pole Position«, 
Auf der CD-ROM finden Sie übrigens einige CD- 
Audio-Tracks, die zu den Spieledemos gehören, 
Tracks 2 bis 5 sind Musiken aus »Pitfall«, die Nicht- 
Besitzer von Windows 95 mit jedem CD-Player 
abspielen können, Track Nummer ö ist die Titelmelo- 
die aus »Pole Position«, ebenfalls ein sehr empfeh- 
lenswertes Stück für Ihre HiFi-Anlage. 

Wichtige Hinweise 
zu Windows! 

Wir mußten nochmals aus technischen Gründen den 
Nomen der Datei ändern, mit der Sie unsere Win- 
dows-Programme aufrufen, Bitte starten Sie unter 
Windows 3.1 das Programm 
AUTORUN.EXE im obersten Verzeichnis der CD- 
ROM. Es erscheint nun ein Mini-Menü, aus dem Sie 
alle Windows-Programme aufrufen können. Auf viel- 
fachen Wunsch unserer Leser legen wir keine Pro- 
grammgruppen mehr an. Unter Windows 95 startet 





Windows 95 gibt sich verspielt: In Pitfall 
scrollt der Bildschirm wie sonst nur unter 
DOS. 



Jetzt rappelt's im Karton: Tyrian von Epic 
Megagames ist ein extra -starkes Ballerspiel. 

dieses Mini-Menü übrigens automatisch, wenn Sie 
unsere CD-ROM in das Laufwerk einlegen. Wenn Sie 
das nicht wollen, sollten Sie die SHIFT-Taste gedrückt 
halten, während Sie die CD-ROM-Schublade 
schließen und die CD das erste mal abgetastet wird. 
Falls Sie Fehlermeldungen beim Datenplayer erhal- 
ten, hat ein Shareware-Programm in Ihrem Windows- 
Verzeichnis einige veraltete DLLs angelegt. Unter Win- 
dows 95 werden dann nicht mehr unsere DLLs, son- 
dern diese veralteten Versionen aufgerufen, Umdieses 
Problem zu vermeiden hilft zur Zeit nur, die Dateien 
in das Windows-System-Verzeichnis zu kopieren. Das 
Kommando »FIXDLLBAT« auf unserer CD hilft Ihnen 
dabei. Wir arbeilen an einer Neuprogrammierung 
des Datenployer, die dieses nicht von uns verursach- 
te Problem umgehl. 

Wenn Sie unsere neue Windows-Oberfläche aus- 
probiert haben und uns Anregungen oder Kritik mit- 
teilen möchten: Am besten geht das per EMail an die 
Adresse »CDROM@pcplayer.mhs. CompuServe. 
com«, aber natürlich sind auch normale Briefe und 
Postkarten gerne gesehen. 

CD-ROM- 
Probleme lösen 

Das CD-ROM wurde von uns sorgfältig gelestet. Alle 
Demos wurden auf mehreren Konfigurationen aus- 
probiert. Milden aktuellsten Versionen von fünf Viren- 
scannern wurde das ROM auch komplett auf Viren 
überprüft. Trotzdem kann der DMV-Verlag keine Haf- 
tung für Schäden übernehmen, die aus der Nutzung 
von Programmen auf dem CD-ROM entstehen. Bitte 
lesen Sie auch unbedingt die Hilfe-Texte in unserem 
Menü, die weitere Tips zurProblembeseiligung geben. 
Wenn das CD-ROM defekt ist, also ein Lesefehler es 
unmöglich macht, das CD-ROM zu benutzen, tau- 
schen wir es gerne um. Senden Sie die defekte CD an 
PC Player, CD-Umtausch, Gruber Str. 46a, 
85586 Poing. 
in der Regel erhalten Sie innerhalb von einer Woche 
Ersatz, 

Sollle allerdings nur ein einzelnes Programm bei Ihnen 
nicht funktionieren, können wir Ihnen leider nicht wei- 
terhelfen; für die einzelnen Demos sind die jeweiligen 
Programmierer verantwortlich - wir haben nur Ein- 
fluß auf unsere Eigenproduktionen. (bs) 



JaysafL 

*■ DIE WELT DER COMPUTERSPIELE 



z.B.: 3.5' 

3 DPlnball Outpost (KD) 

A 4 Networks (KD) 89.90 

Across the Ruine (KD) 

Action Soccer (KD) 

Adams Night (KD) ' 

Albion (KD) * 

America 1861-1865 (KD) 

Apache Longbow (DA) * 

Are You Alrald of the Dark 7 (DA) ' 

Ascendsncy (KD) * 

Asterix (KD) 

Battle Isle 3 (KD) * 

Bazooka Sue (KD) * 

Bilng (KD) 

Buried in Time (KD) 

Carribean Desaster (KD) * 

Civil Net (KD) 

Civil War (KD) • 

Com m and & Conquer (KD 

Gründe (KD) 

Das Dschungel buch (DA) 



Der Reeder SVGA (KD) 
Der Seelenturm (KD) 
Der Stratege (KD) ' 
Dirne City (KD) * 
Druidenzirtel (KD) * 
Duke Nukem 3D (DA) * 
Dungeon Designer (KE) 
Dungeon Master 2 (KD) 1 
EA Rugby (DA) 
Elder Serails 2 (KE) • 
Elisabeth 1.(KD}* 
Elite 3 (KD) 

Fl Grand Prix 2 (DA)* 
f 1 Team Chef (KD) " 
F 1 Team Manager (DA) ' 
Fade to Black (DA) ■ 
FIFA Soccer 96 (KD) ' 
Flashbacfc Enhanced (KD) 
Flight Commander 2 (KD) 
Fllght of the 
Amazone Queen (KD) 
Fllght Unllmited (KD) 
FX Flghter (DA) 
Gabriel Knight 2 (KD) - 
Hattrik -Ikarion (KD) 
Heroes of 
Might S Magic (KD) ' 
W-Octane (KD) 
Humans Recall (KD) * 
Jagged Alliance (KD) 
Jetfighter 3 (DA) * 
Land of Lore 2 (KD) * 
Lemmings 3D (DA) * 
Lords of Mi d night (KD) 
Lost Eden (KD) 
Mad TV 2 (KD) * 
Magic Carpet 2 (KD) * 
Marco Polo (KD) - 



z.B: PC 

Marine Fighter (DA) ' 

Mechwarrlor 2 (KD) * 

Micro Machines 2 (DA) 79.90 

Navy Strlke (KD) 109.90 

NBA Jam Tour Ed.(DA) ■ 

Nectaris (DA) 49.90 

Need f or Speed (DA) ■ 

NHL Hockey 36 (DA) ' 

P.Sampras Tennis 96 (DA) 79.90 

Paws ol Fury (DA) 49.90 

Perfect General 2 (KE) 

PGA Tour Golf 96 (DA) * 

Phantasma goria (KD) 

Phoenix Fighter (KE) • 

Pinball llluslons (DA) 89.90 

Primal Rage (DA) ' 

Pr isoner ot lee (KD) 

Psycho Pinball (DA) 79.90 

Quantum Gate 2 (KE) 

RAN Trainer 2 (KD)" 

Rebel Assault 2 (DA) Ml/95 

Schwanes Auge 3 (KD) * 

Screamball (DA) 69.90 

Sensible Golf (DA) 69.90 

SenslbleWor.Soccer(KD)' 79.90 

Silent Hunter SVGA (KE) * 

Slm City 2000 Deiuxe (KD) 

Sim Tower Win (DA) 89.90 

Sim Town (KD) • 109.90 

Simon t.Sorcerer 2 (KD) 99.90 

Solitair Deiuxe (KE) 79.90 

Space Ouest 6 (KD) 

StarTrek-Kllngon(KE)- 

Star Trek-Next Generation (KD) 

Star Trek-Omnlpedla (KE) 

Steel Panther (DA) ' 

Stonekeep (KE) * 

Strlker9S(KD) 

Super Cars Deluxe (DA) ■ 

Syndicate 2 (KD)* 

T.F.X. Eurofighter (DA) - 

Terminal Velocity (DA) 

Terminal. Futur Shock (KE)" 

Terra Nova (KD) * 

The Darkening (KD) ' 

The Dlg (KE) - 

The Last Dynasty (KD) 

Ticonderoga (DA) " 

Tie Fighter Mission (KD) 39.90 

Tllt (DA) ' 

TopGun(DA)* 

Tuneland (KD) 

Turrican2(DA)- 69.90 

US Navy Fighter (KD) 

US Navy Fighter Data (KD) ' 

Vollgas (KD) 

Warcraft 2 (DA) - 

Wereivoll va.Comanche (DA) ' 

Wetlands (KD) * 

Whales Voysge2(KD) 

Wlng Commander 3 (KD) 



SUPER PREIS 

nur solange Vorrat reicht 

3.5" x.B: 

Airline (KD) 
Alien Legacy (DA) 39.90 

American Gladiator (DA) 19.90 
Aufschwung Ost (KD) 39.90 

Award Wlnners 2 (DA) 39.90 

(Zool 1 , Sensible Soccer 92/93. 

J.W. Snooker, Elite Plus) 
Beneath a Stesl Sky (KD) 19.90 
Big Four (KD/DA) 29.90 

(Boxing Manager, J.K.Sguash. 

Hill Street 8lues, Hannibal) 
Bureau 13 (KD) 29.90 

Burnlng Steel 2 SVGA (KE) 19.90 
Bumtlme + Audio CD (KD) 19,90 
Cyberworld Comp. (DA) 29.90 
Colonization (KD) 5S.90 

Combat Classics 3 (KD/DA) 49.90 

(Gunship 2000, Campalgn 1 

History Line) 
DayofTentacle(KD) 
Deck Demon (KE) 
Der Clou (KD) 
Die Siedler (KD) 49. 

DSA-Tools (KD) 39, 

Empire Soccer (DA) 29. 

Evasive Action (KD) 19. 

F 14 FI.Detender Plus (DA) 29. 
Gabriel Knight (KD) 
Gobi lins 2 (KD) 
Gobliins 3 (KD) 



SUPER PREIS 

CD i.B: 



7thG 



st (DA) 



Hl (KD) 



29. 



Jurassic Park (DA) 
Kingdoms o.Germany (KD) 
Magic Boy (DA) 
Matthäus Soccer 2 (KD) 
Monkey Island 1 (KD) 
Pacific Strike Speech (DA) 
Panzer General (DA) 
Qualerpole (KD) 
RingsofMedusGold(KD) 29. 
Riss of the Robots (DA) 
Sabre Team (DA) 
Sam & Max (KD) 
Sc. TheatreofWar(KD) 
Sim City 2000 Data (KE) 
Soccer Kid (KE) 
Space Legends (DA) 

(Wing Commander 1, El 
Magatrai/eller) 
Star Crusader (KD) 
Star C. Data-» Speech (KD) 
Stardust Super Ed. (DA) 
Supertrag (DA) 
The Games 92 (DA) 
Transport Tycoon (KD) 
Ultimate Body Blows (DA) 29. 
Ultima 8 Speech (KD) 
Universe (KD) 
War in the Gull (KD) 



90 



AI Qadim (KD) 29.90 

Anstoß 8 World C.Ed. (KD) 49.90 
Armored Fist (KD) 49.90 

Beneath a St.SKy (KD) 29.90 
Bioforge (KD) 79.90 

Black Power Line 2 (KE) 19.90 
(SarakOn.Retum o.Medusa.Crlme 
Time, Fölling Ronny.Lord o.Ooom) 
Buming Steel 2 (KE) 19.90 

Christoph Columbus (KD) 39.90 
Daemonsgate (KE) 29.90 

Dark Sun 2 (DA) 49.90 

DarkSeed(KD) 19.90 

Der Clou (KD) 39.90 

Dune 2 (KD) 49.90 

Eye of Beholder 3 (KD) 39.90 

Freddy Pharkas (DA) 49.90 

Gabriel Knight (DA) 29.90 

Helmdali 1-2 (KD) 29.90 

Hell (KD) 39.90 

Hurra Deutschland (KD) 29.90 
Inferno (KD) 49.90 

Indy Car Raclng (DA) 29.90 

InnocentUnt.Caught(KD) 29.90 
hon Assault (KD) 49.90 

Jurassic Park (KD) 29.90 

Lands Of Lore 1 (KD) 49.90 

Lemmings 1+2 (DA) 39.90 

Little Big Adventure (KD) 79.90 
Mario is Missing Del.(KE) 19.90 
Megarace (KD) 49.90 

Prlvateer Komplett (DA) 39.90 
Renegade Interceptor (DA) 4S.B0 
Reunron (KE) 29.90 

Rings o.Medusa Gold (KD) 39.90 
Sabre Team (DA) 29.90 

SimCityEnhancad(KD) 29.90 
Soccer Kid (DA) 29.90 

Star Crusader Data (KD) 19.90 
StarTrek25Th(KD) 29.90 

Stronghold (KD) 29.90 

SuperStreetflghter2(DA) 49.90 
Syndicate Plus (KD) 39.90 

System Shock Enh.(KD) 49.90 
The Animals M Ulli Zoo (KE) 19.90 
Universe (KD) 39.90 

Wlng C.2+Mlsslons (DA) 39.90 
Wizardry 6+7 (KD) 39.90 

World Cup USA 94 (KD) 29.90 
World ot Business (KD) 29.90 

(Invest, Transworld, Mad TV, 

Black Gold, Winzer) 
X-Com:Terrorof Deep (KD) 69.90 
Zool 2 (DA) 2S.90 

Bei Bestellungen von 
Angeboten bitte Immer 
Ersatzwünsche angeben, da 
viele Spiele Restposten sind. 



3 DO 

Grundgerät+Fifa Soccer 749.01 

Need for Speed (DA) 

Road Rash (DA) 

Syndicate (DA) 

Theme Park (DA) 

Wing Commander 3 (DA) 109.90 

SEGA SATURN 

DytonaUSA 139.90 

Grundgerät + Päd 749.00 

Virtua Fighler 139.90 

Virtua Stick B9.90 

SONY 

Destruction Derby " 

Lemmings 3D * 99.90 



Playstalion Grundgerät " 
Rldge Racer ' 

Toshlnden ' 
Wipe Out ■ 

LÖSUNGEN z.B: 

Tägliche Neuzunänge bitta erfragun 
Alonei.t.Dark-1+2+3]e 
Bioforge 
Bureau 1 3 
Creature Shock 



Dungeon Master 2 
Flighl ol Amazone Queen 
Goblins -2-1-3+4 je 
King's Ouest ■ 5+6+7 je 
Leg. o.Kyrandia- 1+2+3 je 
Little Big Adventure 
Lost Eden+Myst+Noctrap. 17. 
Might 8 Magic- 3h ' " 
Prlsoner of lee 
Prlvateer+Rebel! Assault 17. 
Schwarzes Auge - 1+2 je 



l+2je 



y}. 



17. 

KARTEN 

Dark Forces Starter (KD) 
Magic- Fal. Empire Boos.(KE) 3.9I 
Magic-IceAge Starter (KE) 1"~ 
Magic-Jyhad Starter (KE) 1 
Magic -Gathering Start.(KD) 1 
Maglc-Gathering Start.(KE) 1 
Slar Trek-N.G Starter (KE) 1 
Star Trek-N.G. Booster (KE) 5.90 
(KD) KOMPLETT DEUTSCH 
(KE) KOMPLETT ENGLISCH 
(DA) DI.ANLEITUNG 
(') NOCH NICHT DA 



LADEN; LADEN; LADEN: LADEN; LADEN; LADEN: LADEN: LADEN: 

6031 1 FRANKFURT 56068 KOBLENZ 53721 SIEGBURG 53111 BONN 52062 AACHEN 50939 KÖLN 50676 KÖLN 40211 DÜSSELDORF 

FAHRGASSE 87 SCHLOSS STR. 16 KAISER STR. 54 MÜNSTER STR. 11 BLONDEL STR. 10 GOTTESWEG 157 MATT.AS STR. 24-26 AM WEHRHAHN 24 

069/280170 0261/309634 02241/68045 0228/659726 0241/406912 0221/425566 0221/239526 0211/364445 




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Spialti«chra.bi.ngen & Tips 


KOSTEN 
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OEILPOST:8 + 9 DM 1 
OUPS:6 + 9DM | 
O VORKASSE/S CHECK: +6 DM 

O AUSLANDVORKASSE: +15 DM 

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700 DM - VERSAND KOSTEN FREI 


NACHNAHME: + 9DM , 






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STRASSE 


VORKASSE: .6 DM 1 


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PC.Ü1I95 



AKTUELLE MELDUNGEN 



JINGLE ROM 




Niko, die digitale Jahresendzeit-Spiel- 
figur 

Seif Wochen waten wir durch Lebkuchenberge vor 
Supermarkt-Kassen, die Nächte sind arg kurz gewor- 
den - bleiben Sie tapfer, die Weihnachtszeit naht! 
Was uns zum Glück noch fehlt, ist das CD-ROM zum 
Feste: »Niko - Abenteuer im Weihnachtsland« von 
der R&R GmbH soll die saisonale Lücke füllen. Die 
Märchenoma erzählt dem kleinen Helden Niko 
Geschichten, bei Tobi bekommt er erklärt, wie er 
Weihnachtssterne und Knetfiguren bastelt und dei 
Bäcker benötigt Hilfe beim Belegen des Knusperfn 
ses. Klar, daß Niko nicht den horten Action- odei 
Adventure-Fan, sondern eher die jüngsten Computer- 
Benutzer anspricht- natürlich unter Mithilfe der Elif 

SPEA LÄSST 
AUFHORCHEN 

Bei Spea ist der Name des Sounds nicht mehr 
»media/FX« sondern »Medio XTC«. Das Plug-and- 
Play-Board besitzt olle Eigenschaften einer modernen 




Soundkarte und hat Wovetable-Sounds gleich mit 
dabei. Die stammen wie beim Vorgänger von der 
Firma Ensoniq, wobei das XTC-Board 4 MByte an 
neuen Somples der renommierten Synthesizer-Firma 
besitzt. Natürlich ist das Board kompatibel zum Sound 
Blaster und zu Adlib. 

VOBIS FAMILIÄR 

Seit der letzten Funkausstellung in Berlin sind sie in 
aller Munae d : e Fomilien-PCs. Vobis' Beitrog zur 
Welle oer komplett ajsgestaffeten Einsteigerkisten 
heißt »SAT1 ■Fom.iyFO und ist sowohl als Desktop- 
wie aucn als Iower-Version erhältlich. In seinem Inne- 
ren stecken wohlweise ein Pentium/75 [Desktop-Ver- 
sion] oder ein Pentium/90 (Tower], 
Laut Vobis vereinen beide Modelle Fernsehgerät und 
Heim-PC. Im Gerät sind eine Soundkarte, Lautspre- 




Die »MEDIA XTC« von Spea ist der Nach- 
folger der media/FX und hat 4 MByte an 
neuen Ensoniq-Samples mit an Bord 



cherboxen und ein 1 4.400-bpsFaxmodem integriert, 
wobei das Ganze standardmäßig unter Windows 95 
arbeitet. Die TV-Karte gibt es optional. Der Preis liegt 
bei 3500 Mork in der Desktop- und 4500 Mark in 
der Tower-Version. 

DAS DOPPELTE RAM 

Verdopplung laß' noch; Was dem einen sein Stacker 
ist dem anderen sein DriveSpace. Escom setzt noch 
einen obendrauf und verkauft eine Softwarelösung, 
die das RAM des PCs verdoppeln soll. Genauer gesogt 
funktioniert das Ganze nur unter Windows, denn das 
Programm klinkt sich in die Windows-Architektur ein. 
»SoftRAM« heißt das Paket, dos ähnlich wie ein 
Stocker bei den Festplatten die Daten im RAM kom- 
primiert, während Windows darauf zugreift. All das 
funktioniert bis zu einerphysikalischen Speichergröße 
von 32 MByte. Vorausgesetzt werden dafür minde- 
stens ein 386er-Prozes5or und Windows ab der Ver- 
sion 3.0. Eine spezielle 32-Bit-Version für Windows 



Das Hickhack um die High-Densi- 
ty-CD ist beigelegt; Sony/Philips und 
Toshiba/Time Worner haben sich geei- 
nigt. Der zukünftige Standard wird eine 
Mixtur aus beiden Technologien sein, 
und eine Kapazität von 4,7 GByte 
haben. Erste Geräte soll es Ende 1996 
geben. 

+ - >- Von der Firma Rom ware kommt die 
CD »Autopsie eines Außerirdischen« auf 
den Markt. Sie enthält eine digitalisier- 
te Dokumentation über eine angebliche 
Alien -Sezierung... Mahlzeit! 
+ + + Atari verkauft endlich das CD-ROM- 
Laufwerk für sein mäßig erfolgreiches 
Videospielsystem Jaguar. In Amerika 
kostet das Zusatzgerät umgerechnet 
230 Mark. Atari erwartet Absatizahlen 
bis zum Ende des Jahres von 55.000 
Stück. 

++♦ VictorMaxx stellt den VR-Helm 
»CyberMaxx 2,0« her. Bereits 2.600 
Stück des rund DM 1.400,- teuren 
Geräts wurden von Händlern geordert. 
♦ * + AT&T hat eine digitale Modem-Tech- 
nologie vorgestellt, die es erlaubt Daten 
über Telefonleitungen bis zu 70mal 
schneller als herkömmliche Modems zu 
transportieren. Video-Datenübertra- 
gung wird dadurch über das Telefon 
möglich, 

+++ Auf der diesjährigen »Systems« 
wird in Messehalle 15 ein eigener 
Bereich mit Multimedia -Produkten ein- 
gerichtet. Spiele, Unterhaltung und 
Informationssoftware werden hier bunt 
gemischt ausgestellt. Die Systems findet 
vom 16. bis zum 20. Oktober in Mün- 
chen statt. 



95 liegt dem Paket ebenfalls bei. Die Software ist ab 
sofort in jeder Escom-Filiale erhältlich und kostet rund 
170 Mark. 

KLINGENDE 
TASTATUR 

Dos mußte ja kommen: Noch den programmierba- 
ren Funktionstasten und dem integrierten Trackball 
gibt es nun die Tastatur mit eingesetzten Lautspre- 
chern, »Platinum Sound« heißt das gute Stück und 
stammt von SC&T International. 
Zwei Versionen werden von der Firma hergestellt. Das 
»MAK- 1 O0«-Board besteht aus einer normalen MFII- 
Tastatur, die außerdem zwei 1 - Watt- La u ts prec her 
enthält. Außerdem gibt's ein Mikrofon, einen sepa- 
raten Mikrofon-Eingang, einen Kopfhörer-Anschluß 
und einen Lautstarkeregler, Das Luxus-Modell »MSK- 
200« besitzt darüber hinaus Regler für Bass und 
Höhen. Da die Firma beide Keyboards als OEM-Pro- 
dukfe anbferet, wird es wohl nicht lange douern, bis 
die Tastaturen bei Marken-Discounfem in den Rega- 
len stehen. (hf) 



□er erste 



1LM 

er-active CyberPunk-Movie 



- ^ 




f^m m 



BVRNIGYOLE 



400 Storyhoards tick über 100 Live Action Sequenzen tick 

253 interaktive Ansichten tick vier verschiedene Shooting Spiele tick Musik von Simon Buswell tick sechs 

Hauptrollen tick 20 interaktive Spiele tick 14 Tage Drehzeit in professionellen Studios 

click Du bist im Jahr 20S3 und Du bist Sot Cutter dick jemand hat Dir den Comput 
Virus BurnrCycle im Kopf installiert click in zwei Stunden wird der Virus Dein Hii 
-tußt den Doc finde 



□ein Gehirn • solange Du es noch gebrauche 

ist bald abgelaufen click in Amerika und England zu einem 

click die Vision des Cyberspace ist Realität click komplett i 



.Erhältlich ab Freitag, den 13. Oktober '95J 



PC-Mac-CD-i 

internet Website http://burnc/cl 




BIELEFELD 


BREMEN 


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x^. 


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Bahnhofsplatz 9 

Tel.(0421)1692978 


Kavallenestr. 8 

Tel. (0521)60442 



SOISSES! 



Neuerdings vor vielen Preisen drei Buchstaben als 
Information zum Produkt: 

Ausführung Bildschirm- Sprach- 



D E E 



D=De irisch D=Ueulsc!i D=Deuiscfi 
E^Eng lisch EiEna lisch E=Eng lisch 
?=UnbBKanni T=Tellweise Teilweise 
(nix wissen) ?=Unbekannl X=Keine 



I 

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S F T 5 RLE B » I II 6 T S : 



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Tel.:(05021)910416 

Fax: (05021) 910 403 + 910 404 

DV= deutsche Version DA= deutsche Anleitung EA= engl. Anleitung ??= noch nicht bekannt I 
Preis' = zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Zeitung noch nicht lieferbar - Vorbestellungen I 

möglich. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Ladenpreise können variieren. 

Versandkosfen: Vorkasse 6.90 DM Nachnahme: 9,90 DM zuzügl. 3,00 DM Nachnahmegebühr. 1 

Ab 250,- DM versandkostenfrei. Es gelten unsere allg. Geschäftsbedingungen. 

Bei Annahmeverweigerung müssen wir 25% der Kaufsumme als 

Schadenersatz verfangen. 

Kein Austandsversand - keine indizierten Spiele! 



Test: Pentium-PCs für High-End-Spiele 




SPEED IIP 

Simulationen, Action, Sport - nahezu jedes 
Spielgenre setzt auf realistische 3D-Gra- 
fik. Damit man die Pracht in Super VGA 
auch flüssig genießen kann, muß ein 
schneller Pentium-PC her. Vier Aufstei- 
ger-Systeme mit Leistungen zwischen 
90 bis 133 MHz traten zum Test an. 



Irgendwann hat die Aufrüsterei mal ihr Ende: 
Vom DX2/66 zum DX4/100 kommen Sie mit 
dem Tuning noch hin, aber demnächst ist auch der 
letzte Sproß in der 486er-Riege zu langsam. Denn 
Spiele wie »Hi-Octone« in Super VGA lasten selbst 
einen Penfium/90 voll aus. Noch ist solche Power- 
Software relativ selten. Doch in einem Jahr und mit 
»Windows 95« im Nacken zeigen die meisten Spie- 
le vermutlich nur noch Super-VGA-Grafiken. 
Wenn Sie heute über die Anschaffung eines 
neuen Systems nachdenken, sollten Sie des- 
halb unbedingt einen schnellen Pentium- 
Computer kaufen. 
Wir haben verschiedene bekannte Firmen aufgefor- 
dert, uns ein System für einen Preis von rund DM 5000,- 
zusammenzustellen. Voraussetzung für eine Testteilnahme 
waren: Computer mit einem Pentium -Prozessor nicht unter 90 
MHz, Festplatte mit ungefähr 1 GByte, Monitor, Maus, Ta- 



SO HABEN WIR GETESTET 

Computer können für moderne Spiele mit 
3D-Graf ik gar nicht schnell genug sein. Da 
ist zum einen die reine Prozessorleistung 
und zum anderen die VGA-Karte gefor- 




UPERSCAPE BENCHMARK 



Der 3DBench gehört zum Standard-Repertoire 
Grafik-Tests. Der Wert gibt sowohl die Prozessor- als 
auch die Grafikkartengeschwindigkeit wieder. 



dert. Unser Test ähnelt deshalb dem der 
Grafikkarten in Ausgabe 8/95. 
Unter DOS kamen die Programme 
»3DBench« und »VIDSPEED« zum Einsatz 
(auf der CD von PC Player plus im Ver- 
zeichnis \PROGRAMM\VGABENCH zu fin- 
den). Der gute alte 3DBench berechnet 
eine dreidimensionale Animation und 
stellt diese auf dem Bildschirm dar, wobei 
er die Zeit für die Darstellung mißt. Je 
schneller er fertig ist, desto hoher ist der 
von ihm berechnete Wert (gemessen in 
Bildern pro Sekunde) und desto schneller 
ist der PC bei der Darstellung. 
Bei diesem Test kommt es also sowohl auf 
die reine Rechenkraft des Prozessors, als 
auch auf die Geschwindigkeit der Grafik- 
karte an. 

Der VIDSPEED-Test mißt dagegen die reine 
Grafikleistung der Grafikkarte. Wir 
führen diesen Test sowohl im normalen 
VGA-Modus mit 320 x 200 Pixel als auch 
in Super-VGA mit 640 x 480 Pixel durch, 
beide Male mit 256 Farben. Je höher der 
angegebene Wert ist, desto schneller 
kann die Karte Daten vom Prozessor ent- 




gegennehmen. 
Für den Windows-Test 
benutzten wir das Pro- 
gramm »Wintach 1.2«. 
Dieses simuliert eine Text- 
verarbeitung, eine Tabellenkalkulation, 
ein CAD-Programm und ein Zeichenpro- 
gramm und mißt deren Grafikgeschwin- 
digkeit. Je höher der Wert, desto schnel- 
ler ist die Grafikkarte unter Windows. 
Auf keinen Fall dürfen Sie die Werte ver- 
schiedener Auflösungen und unterschied- 
licher Farbenzahl miteinander verglei- 
chen, denn Wintach gewichtet den Wert. 
Sie können also immer nur Werte bei glei- 
cher Auflösung und bei gleicher Farben- 
zahl vergleichsweise beurteilen. In unse- 
rer Tabelle bedeutet »640x480x1 6, 7M« 
die Auflosung von 640 x 480 Pixel in 1 6,7 
Millionen Farben. 

Der WinG-Test ist eigentlich nur für das 
alte Windows von Interesse. Mit WinG 
(sprich: »Windschii«) umgehen Program- 
mierer Windows und schreiben die Gra- 
fikdaten direkt in den Bildspeicher der 
Grafik karte. Das ist wesentlich schneller, 



statur und Soundkarte. Dazu ein CD-ROM-Laufwerk mitQuad- 
speed -Tempo. 

Unseren Tesfaufruf haben die Firmen Escom, »pc. Spezialist«, 
Gateway 2000 sowie Vobis erhört und entsprechende Com- 
puter zur Verfügung gestellt. Die Testkriterien der folgenden 
Besprechung haben wir in dem Kasten »So haben wir gete- 
stet« zusammengefaßt. 

Der Schnelle: 

Escom Big Tower PI 33 

Rein äußerlich ist der Computer von Escom ein alter Bekann- 
ter, denn das Tower-Gehäuse ist nur in einer Einheitsbauform 
erhältlich. Dessen Design hat sich in den letzten zwei Jahren 
nicht geändert. Ins Innere hat Escom ein höchst modernes Pen- 
tium/1 33-System mit 16 MByte RAM, eine 1 -GByte-Festplat- 
te und eine Diamond-Grafikkarte gepflanzt. Eine Soundkar- 
te fehlte allerdings in unserem System. Wir vermuten hier einen 
Fehler, denn Treiber für eine Soundkarte und Boxen waren 
im Paket mit dabei. Falls Ihnen das passiert, hilft natürlich nur 
eines: sofort reklamieren. 

Wie bei den Gateway- und Vobis-Geräten war auf dieser 
Maschine bereits Windows '95 installiert, und zwar nicht nur 
in der Update-, sondern als Vollversion, Bei dieser fehlt das 
MS-DOS 6.22 und logischerweise gibt es beim Verlassen von 
Windows '95 dann auch keinen Menüpunkt »Altes DOS star- 
ten«. Vorinstalliert war außerdem ein riesiger Haufen an Soft- 
ware: Sowohl »Corel Draw 4.0« als auch der »Designer« von 
Micrografx fanden sich auf der Platte. Auch die Microsoft- 
Standard-Programme »Word für Windows 6.0« und »Excel 
5.0« waren zusammen mit einigen weiteren Software- Pake- 
ten installiert. Der Käufer kann also mit dem System sofort los- 
legen; für Spieler ist das dagegen eher zweitrangig. Alle Soft- 




lm Testgerät von Escom steckt ein Pentium/ 1 3 3- Prozessor. Ge- 
nerol-MIDI-Sound war nicht mit dabei, dafür aber jede Menge 
Anwendungs- Softwa re . 

ware-Pakete fanden sich löblicherweise auch als installierba- 
re Programme mit im PC-Karton. Das ist besonders dann wich- 
tig, wenn auf dem PC mal etwas um- oder neuinstalliert wer- 
den muß. 

Da die Soundkarte in unserem System fehlte, hätten wir bei- 
nahe keine Aussage zu dieser machen können. Allerdings 
waren die Treiber für eine »Vibra 1 6«-Karte gedacht; die glei- 
che also, die uns auch im Gateway-PC begegnete. Dos bei 
Gateway gesagte gilt deshalb auch für diesen Computer: Die 
Karte meisterte während unseres Tests die Sound-Blaster-Modi 
ohne Schwierigkeiten (Adiib mitOPL-3, 8-Bit-Sound in Mono 
und in Stereo) und besitzt außerdem ein MPU-Interface sowie 
einen Wave-Port zum Aufstecken einer General-MIDI- 
Sound karte. 
Diese ist nicht mit im Lieferumfang enthalten, Spieler sollten 





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Einzelne Spiele wie »Pitfall« wird es nur 
für Windows 95 geben. Unser WinG- 
Testprogramm gibt Anhaltspunkte, ob 
die Grafikkarte dafür zu lahm ist, 

als würde Windows die Arbeit überneh- 

Windows 95 löst diese Technik zwar mit 
dem »Direct Draw«-System ab, das es 
auch für die Darstellung von Video be- 
nutzt. Trotzdem ist der Wert von WinG 
noch ein guter Anhaltspunkt für die unter 
Windows 95 zu erwartende Spiele-Lei- 



stung einer Grafikkarte. Je höher dieser 
Wert ist, desto besser. 
Der Video-Test entspricht in etwa der Me- 
thode, die wir schon in Ausgabe 8/95 ein- 
setzten: Hier lassen wir eine Videose- 
quenz abspielen und protokollieren mit 
einer speziellen Software, wie viele Bilder 



»Video für Windows« 
das passiert, fängt der Film 
an zu rucken. Bei einem 
Wert von 100 % in der Ta- 
belle konnte der Computer 
den Film ruckfrei darstel- 
len. Ab einem Wert von 
90% und darunter wird das 
Geruckel unangenehm. An- 
ders als in Ausgabe 8/95 
spielen wir ausschließlich 
einen Film mit 25 Bilder/s 
(Datenrate 250 KByte/s) ab 
und stellen diesen in dop- 
pelter Auflösung (640 x 
480 Pixel) sowohl in 256 
Farben als auch in True- 
Color dar. Wenn eine Karte 
das schafft, verarbeitet sie 



;igte. Wenn 



auch alle anderen Filmformate. 
Zusätzlich installierten wir auf den Com 
putern die Spiele »Descent« und »Hi-Oc 
tone« und starteten diese im Super-VGA 
Modus. Rein subjektiv konnten wii 
diesen Programmen beurteilen, wie 
ein Computer mit der hochauflösenden 
3D-Grafik fertig wird. 




3D-Spiele im Super-VGA-Modus verlangen den Proze- 
soren das Letzte an Leistung ab. Wir probierten auf jedem 
Computer »Descent« und »Hi-Oetanea aus. 




sich olso überlegen, ob sie gleich ein entsprechendes 
Board dazukaufen (die besten sind die »SCD-10« 
von Roland, das »Professional Wavetable Upgrade« 
von Media Vision oder das »Wave System Professional« 
von Terratec). 

Die eingebaute Grafikkarte ist die »Stealth 64 Video« von 
Diamond Multimedia, die gleiche Karte also, die wir in Aus- 
gabe 8/95 durch die Mangel nahmen. Wie der Name schon 
sagt, ist die Karte für Video-Beschleunigung gedacht. Genau 
da spielt sie ihre Trümpfe aus, denn die Videos stellte sie auch 
im True-Color-Modus und aufs doppelte vergrößert (640 x 
480 Pixel) ohne Geruckel dar. Unter DOS fällt die Leistung 
zwar deutlich ab, ist aber immer noch gut: Mit 20323 Byte/ms 
ist die Grafikkarte im Super-VGA-Modus halb so schnell wie 
die Stingray- Karte des »pc.spezialist«-Computers. Da Spiele 
diesen Modus in Zukunft wohl als Standard ansehen, könnte 
dieser Wert ruhig besser sein. Daran wird übrigens auch Win- 
dows 95 kaum etwas ändern, denn auch ein speziell dafür 
programmiertes Spiel muß nach wie vor die Grafikdaten in 
den Speicher der Grafikkarte übertragen. 
Der bei uns mitgelieferte Monitor hatte eine Bilddiagonale von 
38 cm (15 Zoll), erreicht aber nicht die Bildqualität des bei 
»pc. Spezialist« enthaltenen Sony-Monitors, Witzig, aber nicht 
lebenswichtig: Den Escom-Bildschirm stellt der Besitzer nicht 
über verschiedene Schalter und Drehregler ein. Stattdessen 
überblendet der Monitor das Bild mit einem Bedienungsmenü, 
ähnlich dem eines modernen Fernsehgerätes bei der Sender- 
wahl. 

Für die Bestückung mit einem Pentium/1 33 und dem dadurch 
verbundenen Leistungszuwachs gerade bei 3D-Spielen ver- 
geben wir hier ein »sehr gut«. Die Grafikkarte bekommt von 
uns die Bewertung »gut«; unter Windows ein Renner, unter 
DOS sollte es aber noch etwas schneller gehen. Bei der 
Soundkarte hätten wir lieber ein Modell mit General-MIDI ge- 
habt. Für diesen Punkt gibt's ein »befriedigend«. Die Kom- 
ponenten, die im PC stecken, sind dagegen in Ordnung; des- 
halb hier die Wertung »gut«. Herausragend ist natürlich die 
Masse an mitgelieferter Software, was wir mit einem »sehr 
gut« bewerten. 

Der Mächtige: 
Gateway 2000 P5-133 

Der Hersteller mit dem markanten Kuhmuster in der Werbung 
stellte uns für diesen Test einen Pentium/1 33-Tower zur Ver- 
fügung. Das Gerät war mit 8 MByte RAM, einer 1 -GByte-Fest- 
platte, einer Grafikkarte von ATI und einer Soundkarte aus- 
gestattet. Monitormäßig trumpfte die Maschine mit einem 43- 
cm-Bildschirm auf ( 1 7 Zoll). Wie bei den anderen Testgeräten 
gab's auch ein CD- ROM- Laufwerk, das hiervon Sanyo stammt 
und als Dreifach-CD-Wechsler konzipiert ist. 
Als Betriebssystem war wie bei dem Escom- und dem Vobis- 
Computer »Windows 95« in der Vollversion installiert. Wahl- 
weise liefert Gateway den Computer auch mit anderen Be- 
triebssytemen. Wer also noch auf MS-DOS 6.22 und »Win- 
dows für Workgroups 3.11« besteht, bekommt das 



selbstverständlich auch angeboten. 

Die Soundkarte im System ist ein Typ von Creative Labs, die 
»Vibra 16«. Diese Karte harten wir vorher noch nicht in den 
Fingern, sie machte aber während unserer Tests einen guten 
Eindruck. Alle Spiele, die wir ausprobierten, erkannten die Karte 
entweder selber oder ließen sich ohne Schwierigkeiten auf die 
Vibra-Karte einstellen. Sie emuliert den normalen Sound Bla- 
ster (Mono und Stereo) genauso wie Adlib (kompatibel zu OPL- 
3). General-MIDI sucht der PC-Käufer in der uns vorliegenden 
Version vergebens. Die Karte besitzt jedoch einen Wave-An- 
schluß und emuliert einen MPU-Porf. Der stolze Gateway-Be- 
sitzer kann also ein General -MI DI- Board nachrüsten. 
Die »Graphics Pro Turbo«-Grafikkarte stammt von der Firma 
ATI. Im Test in Ausgabe 8/95 sammelten wir mit dem Kärt- 
chen keine guten Erfahrungen. Und tatsächlich machte die 
Karte während des VIDSPEED-Tests im Super- VGA-Modus 
(640 x 480 Pixel in 256 Farben) die gleichen Sperenzchen 
wie Im damaligen Vergleich: der Computer stürzte nach dem 
Test ab, so daß wir die VIDSPEED-Werfe nicht ermitteln konn- 
ten. Spiele ließen sich interessanterweise davon nicht beirren. 
Sowohl »Descent« als auch »Hi-Octane« liefen im Super- 
VGA-Modus einwandfrei und die Spiele stürzten nach dem 
Verlassen des Modus nicht ab. Ein unsicheres Gefühl bleibt 
durch das VIDSPEED-Verhalten aber trotzdem. Mit 21962 
Byte/ms im normalen VGA-Modus zeigt diese Karte aller- 
dings eine ordentliche Leistung. Dank der Pentium-Kraft lie- 
fen auch unsere Testspiele in SuperVGA flüssig; mit einer 
schnelleren VGA-Karte ginge es aber noch besser. 
Sehr interessant ist der mitgelieferte CD-Wechsler, Er besitzt 
eine Kassette, in die drei CDs passen. Wer öfters zwischen 
verschiedenen Spielen wechselt, beläßt diese in der Kassette 
und hat die CDs immer parat. Die drei CDs präsentieren sich 
unter DOS und Windows als drei selbständige CD-ROM-Lauf- 
werke. Die Kassette ist allerdings etwas fummelig. 
Die »Anykey« -Tastatur von Gateway bietet einige Extras, 
Zunächst sind bei ihr die Funktionstasten nicht nur oben, son- 
dern zusätzlich auch links neben dem eigentlichen Tastenfeld 
angeordnet. Anstelle der vier Cursor-Tasten hat diese Tasta- 




Auch von Gateway bekamen wir einen Computer mit einem 
Pentium/ 133-Proiessor. Dazu gab's einen 1 7 Zoll-Monitor und 
einen 3-fach -CD- Wechsler. 



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tur einen Neuner-Block, in dem es zusätzliche Tasten 
für die schrägen Bewegungen gibt. Die mittlere Taste 
dieses Blocks ist nicht beschriftet. Trotzdem übernimmt 
sie eine Funktion, denn das Keyboard ist programmier- 
bar; es kann auf jeder Taste beliebige Zeichenfolgen spei- 
chern. Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings: Wer andere 
Tastaturen gewöhnt ist, muß sich zunächst gehörig umstellen. 
Für die reine Rechenleistung des 1 33er-Pentiums vergeben 
wir die Wertung »sehr gut«. Die Grafik dürfte gerne etwas 
flotter sein, was angesichts der Leistung der Stingray- Karte im 
Modell von »pc. Spezialist« sicher keine überzogene Forde- 
rung ist. Hier also ein »gut« als Werfung. Bei der Soundkar- 
te wünschen wir uns wie beim »pc. Spezialist« -Computer ein 
General-MIDI-Modul. Deswegen gibt's hier ein »befriedi- 
gend«. Die Einzel komponenten sind dagegen wieder ver- 
nünftig ausgewählt; da ist nur Bekanntes drin - Wertung: 
»gut«. Die mitgelieferte Software ist zwar nicht so üppig wie 
bei Escom oder Vobis, aber auch ein Nicht-Spieler hat daran 
seine Freude. Deswegen hier ein »gut«. 
Insgesamt zeigt der Computer eine sehr gute Leistung, für die 
der Käufer aber auch entsprechend Geld auf den Tisch blät- 
tern muß. Der mitgelieferte 1 7-Zoll-Monitor ist erfreulich 
großzügig ausgefallen, dafür wurde beim Speicher gegeizt: 
16 statt 8 MByte sind bei der Arbeit mit Windows 95 emp- 
fehlenswert und für den Super- VGA-Modus von »Magic Car- 
pet 2« unabdingbar. Klein aber fein: Falls der Computer mal 
defekt ist, kommt auf Wunsch ein Techniker und repariert das 
System. Das ist in der Garantiezeit im Preis inbegriffen. 

Gut bestückt: 

»pc. Spezialist« P90 action 

Langsam breitet sich in Deutschland neben Vobis und Escom 
eine weitere PC-Ladenkette aus: »pc.spezialist«. Von dieser 
Firma erhielten wir im Tower-Gehäuse ein Pentium/90-Sy- 
stem mit 16 MByte RAM. Weiterhin gibt's eine 1,2GByte- 
Festplatte, ein Quadspeed-Laufwerk von Pioneer, eine 
Soundkarte von Terratec und eine PCI -Grafikkarte von Her- 
cules. Ausnahmsweise war auf diesem Computer mal nicht 
»Windows 95« vorinstalliert, sondern das ganz normale »MS- 
DOS 6.22« mit »Windows für Workgroups 3.1 1«. Laut Aus- 
sage von »pc.spezialist« bekommt ein Käufer auf Wunsch 
natürlich auch andere Betriebssysteme. 
In das Gerät baute »pc.spezialist« recht namhafte Kompo- 
nenten ein: Zum Beispiel ist die Terratec-Soundkarte das »Ma- 
estro 32«-Modell. Dieses Board beherrscht die gängigsten 
Sound-Standards (Adlib mit OPL-3, Sound Blaster & Sound 
Blaster Pro, Microsoft Sound System). Es ist, dank eines be- 
reits aufgesteckten Wavetable-Boards, kompatibel zu Gene- 
ral-MIDI. Die Sounds dieses Auf steck- Boards gehören mit zum 
Besten, was man auf dem Markt kaufen kann. Weiterhin steckt 
im System die Hercules-Grafikkarte »Stingray«. Bei diesen 
Testwerten waren wir dann doch etwas verblüfft, denn mit 
57087 Byte/ms beim 320x200-VIDSPEED-Test gehört die 
Karte zu den Schnellsten. Mit dabei liegt außerdem ein Soft- 
ware-MPEG-Player der Firma Xing. 




Im Computer von »pc.spezialist« steckte zwar »nur« ein Penti- 
um/90- Prozessor. Dafür sind die restlichen Komponenten erste 
Sahne und das Gerät ist relativ preiswert. 

Auch das Motherboard des Computers ist hochinteressant. 
Geliefert wurde »nur« ein Pentium/90, dafür lag »pc.spe- 
zialist« noch in unserem gesteckten Preisrahmen. Das Board 
kann genauso gut einen 1 00er, einen 1 20er oder 1 33er-Chip 
aufnehmen; mit einem 133er-Pentium kostet der Computer 
dann zum Beispiel DM 5500.-. Als einziges Board im Test 
besaß dieses vier ISA-Steckplätze; bei den anderen Kandi- 
daten waren drei Steckpläfze vorhanden. Da viele Karten nun 
mal nach wie vor als ISA- und nicht als PCI-Variante erhält- 
lich sind, und ein Käufer vielleicht noch alte ISA-Komponen- 
ten aus einem Vorgänger-Computer übernehmen will, kann 
ein PC gar nicht genug ISA-Sfeckplätze haben. 
Auch der mitgelieferte Monitor kann sich sehen lassen: Ein 
15- Zoll-Modell von Sony ist mit von der Partie. Die mitgelie- 
ferte Tastatur besitzt übrigens bereits ein geändertes Layout 
für Windows 95. Drei weitere Tasten machen sich hier am 
unteren Tastenrand breit: zwei gleiche mit einem Windows- 
Logo und eine weitere mit einem Notizblatt. Dadurch ver- 
kleinert sich die Leer- Taste und die -Taste auf der rechten Seite 
ist etwas verschoben. Wer allerdings ein normales Keyboard 
gewöhnt ist, langt bei verschiedenen Tasten kombinationen öf- 
ters daneben. 

Da »pc.spezialist« ein Pentium/90-Sysfem ausliefert, haben 
»Descent« und »Hi-Octane« in Super VGA leichte Schwie- 
rigkeiten. Für die meisten Spiele reicht die Rechenleistung im 
Moment aber noch dicke, deswegen gibt es hier von uns ein 
»gut«. Grafik und Sound sind vom Feinsten; die Karten kann 
ein Käufer ohne Schwierigkeiten auch noch in zwei Jahren in 
ein anderes System stecken - »sehr gut«. Auch die anderen 
Komponenten des Systems sind von guter Qualität; dafür gibt's 
erneut ein »sehr gut«. Im Vergleich zur Konkurrenz hapert es 
lediglich an der mitgelieferten Software - hier also nur »be- 
friedigend«, was für Spieler aber meistens uninteressant ist. 

Massig Software: 

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testvon Spiele-PCs natürlich nichtfehlen. Von derFirma 
erhielten wir einen Pentium/100, der mit 16 MByte 
RAM und einer 1 -GByte- Festplatte bestückt war, einer 
Grafikkarte von Elsa, einem CD-ROM-Laufwerk von Mit- 
sumi und einer Soundkarte Creative Labs. Als Monitor liefert 
Vobis ein 15-Zoll-Modell mit. 

Bei Vobis war »Windows 95« auf der Maschine vorinstalliert 
und betriebsbereit. Und was das für eine Installation war: 
»Excel 5.0« und »Word für Windows 6.0« fanden sich dort 
genau so wie zum Beispiel »Corel Draw 4.0«, »Starwriter 
Compact«, Grafikprogramm »Snapgrafx 2.0« und der WISO- 
Geldberater »Mein Geld«. Die Programme werden auch auf 
CD-ROM mitgeliefert, so daß jeder Käufer des Vobis-Systems 
das Ganze bei Platzmangel löschen und gegebenenfalls 
nochmal installieren kann. Gerade Spieler starten wohl als er- 
stes die große »Löschaktion«. Wer will, kann den Computer 
bei Vobis übrigens gleich mit einem anderen Betriebssystem 
bestellen. 

Die Soundkarte im Vobis-Computer stammt von Creative Labs: 
Beim Offnen des Gehäuses funkelte uns der gute alte Sound 
Blaster 1 6 entgegen. Natürlich beherrscht dieser alle Sound- 
Blaster-Modi und meistert auch den Adlib- Sound (mit einem 
OPL-3-Chip). Gerne hätten wir dagegen auch ein aufge- 
stecktes Wavetable- Modul gesehen, denn gerade Spieler kön- 
nen auf General-MIDI kaum noch verzichten. Wer diesen 
Computer kauft, sollte also ein General -MI DI -Modul mitbe- 
s teilen. 

Die Grafikkarte von Elsa ist die »Winner 1000 Trio«, einer 
der Testsieger des Grafikkarten-Tests aus Ausgabe 8/95. Mit 
40655 Byte/ms unter Normal-VGA gehört sie mit zu den 
schnellsten Karten auf dem Markt. Die Grafikleistung unter 
Super-VGA liegt dagegen eher wieder im normalen Rahmen. 
Weniger guthat uns dagegen die RAM-Bestückung mit SIMMs 
gefallen. Das Board besitzt wie die meisten PCI-Boards nur 
vier SIMM-Steckplätze. Da Vobis für die RAMs 4-MByte-Ver- 
sionen und keine 8-MByte-SIMMs verwendet, waren alle 
Steckplätze blockiert. Wer den Computer später also nochmal 




Vobis lieferte einen Computer mit einem Pentium/100-Prozes- 
sor, der in dem genialen Indus-Gehäuse steckte. Dazu gibt's 
Saftware satt. 



aufrüsten will, kann mindestens zwei der SIMMs nicht mehr 
weiterverwenden. 

Normalerweise ist das Gehäuse eines PCs nicht gerade er- 
wähnenswert, sofern es sich nicht gerade als Katastrophe ent- 
puppt. Bei dem Vobis-Computer schlägt der Zeiger in die an- 
dere Richtung aus: Das Gehäuse gehört zu den »öffnungs- 
freundlichsten«, das wir je zwischen den Fingern hatten. Man 
schiebt den Griff zur Seite, drückt das Blech nach unten und 
schon ist die Seitenwand ab. Auch die Ein Steckkarten sind 
nach einem ähnlichen Prinzip befestigt: Ein Schieber hält alle 
Karten gleichzeitig fest. Keine wird mit einer Schraube fest- 
gehalten, und da es keine Schrauben mehr gibt, benötigt der 
PC-Besitzer auch keinen Schraubenzieher mehr. Genial! Und 
wenn wir schon gerade dabei sind: Das Kabel an der Tasta- 
tur hat endlich mal eine ausreichende Länge, und wandert für 
den Fall eines Transports unter das Keyboard. 
Insgesamt bewerten wir den Vobis-Computer folgender- 
maßen: Für die Rechenleistung des Pentium/100 gibt es die 
Note »gut«. Dank der hochwertigen VGA-Karte vergeben wir 
bei der Grafik die Note »sehr gut«. Bei der Soundkarte fehlt 
der General-MIDI -Soundteil, sonst ist alles in bester Ordnung 
- hier also ein »gut«. Die Einzelkomponenten sind so ausge- 
sucht, daß Sie diese später auch in einen anderen Computer 
stecken können. Außerdem ist das Gehäuse großartig ein- 
fach aufgebaut; dafür ein »sehr gut«. Die Masse an mitge- 
lieferter Software erntet ebenfalls ein »sehr gut«. 

...und welchen soll ich kaufen? 

Alle Hersteller rüsten die Maschinen auf Wunsch auch mit an- 
deren Komponenten aus; das hängt ganz davon ab, was Sie 
bestellen und ausgeben wollen. Denkbar wären zum Beispiel 
andere Prozessoren, kleinere oder größere Festplatten, an- 
dere Monitore, unterschiedliche Grafikkarten oder eben gleich 
noch ein General-MIDI-Modul dazu. DieHersteller haben auch 
kleinere und billigere Gehäuse im Angebot, wodurch der Preis 
der Maschinen dann nochmal sinkt. Allerdings mag man sich 
z. B. von dem Vobis-Tower dank des einfachen Aufbaus kaum 
noch trennen. Unsere Bewertung im Text gilt natürlich für genau 
den Hardware-Umfang, den wir zum Testen bekamen. 
Keiner der hier vorgestellten Computer mochte einen schlech- 
ten Eindruck und alle eignen sich hervorragend zum Spielen. 
Sieht man mal von kleinen Pannen ab, wie zum Beispiel der 
vergessenen Soundkarte bei Escom, wurden alle Computer so 
betriebsfertig geliefert, wie es ein Kunde erwartet. Eine Kauf- 
empfehlung können wir also für alle vier hier vorgestellten 
Maschinen aussprechen. 

Natürlich gibt es hier Nuancen zu beachten. Alle Modelle sind 
mit schnellen Quadspeed -CD-ROMs bestückt. Auch 1 6 MByte 
RAM sollten Standard sein; ausgerechnet Gateways fixe Kiste 
bietet hier nur 8 MByte - dafür aber einen erstrebenswerten 
1 7-Zoll-Monitor. Wer General-MIDI-Sounds hören will, 
kommt nur beim Modell von »pc. Spezialist« um eine Aufrü- 
stung herum. Alle Ausstattungs- Details und Einzelbewertun- 
gen finden Sie in unserer Abschlußtabelle zusammengefaßt. 

(hf) 



TECHNISCHE DATEN 



Name 


PS- 133 


P90 action 


IndusTower S00ZE-100 


Big Tower P133 


Hersteller 


Gateway 2000 


»pc .Spezialist" 


Vobis 




Garantiezeit 


1 2 Monate 


12 Monate 


1 2 Monate 


1 2 Monate 


ca.- Preis 1) 


DM 5.800,- 


DM 4.800,- 


DM 4.800,- 


DM 5.500,- 


Prozessor 


Pentium/133 


Pentium/90 


Pentium/100 


Pentium/133 


Board-Cache 


256 KByte 


256 KByte 


256 KByte 


256 KByte 


UM 


8 MByte 


16 MByte 


16 MByte 


16 MByte 


Typ 


PS/2 


PS/2 


PS/2 


PS/2 


max. RAM 


1 28 MByte 


64 MByte 


1 28 MByte 


128 MByte 


SIMM-Slots (belegt) 


4(2) 


4(2) 


4(4) 


4<2) 


Steck platze 


PCI & ISA 


PCI & ISA 


PCI & ISA 


PCI & ISA 










PCI 


4') 


4 J ) 


4 5 ) 


4 3 


ISA 


3') 


4 5 ) 


3') 


3 1 ) 


Controller 










Diskette 


an Board 






on Board 


ATAPI-IDE 
Massenspeicher: 
Festplatte 

Hersteller 


on Board 


on Board 


on Board 


on Board 


Western Digital 
Ca via r 21000 


Western Digital 
Caviar 31200 


Seagate 


Seagate 


Typenbezeichnung 


5T31220A 


ST31220A 


Kapazität 
Diskette 

Kapazität 


1030 MByte 


1 220 MByte 


1030 MByte 


1030 MByte 


1,44 MByte 


1,44 MByte 


1,44 MByte 


1,44 MByte 


CD-ROM-Laufwerk 










Hersteller 






Mitsumi 


Toshiba 


Typen bezeich nung 


3-Disk 


DR-UA 124X 


FX400B 


XM-5302B 


Geschwindigkeit 


4x- Speed 


4x -Speed 




4x -Speed 


Anschluß 


On-Board-IDE 


On-Board-IDE 


On-Board-IDE 


On-Board-IDE 


Grotikkarte: 


Hersteller 


ATI 


Hercules 


Elsa 


Diamond Multimedia 


Typenbezeichnung 
Chipsatz 


Graphics Pro Turbo 
mach64 


Stingray 


WINNER 1000 TRIO 


Stealth 64 Video 


ARK2000PV 


S3 Trio64 


S3 Vision 968 


RAM 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


max. RAM 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


Soundkarte: 


Hersteller 


Creative Labs 


Terratec 


Creative Labs 


Creative Labs 




Sound Blaster 16 Vibra 


Maestro 32 


Sound Blaster 16 


Sound Blaster 16 Vibra 


Sound-Chip 


Creative Labs 


Opti 82C929A 


Creative Labs 


Creative Labs 


Wandler 




Analog 1848 






Kompatibilität 
Aeftib 










OPL-3 


OPL-3 


OPL-3 


OPL-3 


Sound Blaster 


ja 




ja 


ja 


Sound Blaster Pro 


ia 


1« 


P 


1° 


Somples unter Windows 44 kHz 


48 kHz 


44 kHz 


44 kHz 




16 Bit 


16 Bit 


16 Bit 


16 Bit 












MPU-401 


i° 


i° 




i a 


am internen Synth 










General-MIDI 




i a 






Wave-Port 


i° 


1« 


\" 


i° 


Hersteller 


Gateway 2000 




Vobis 




Typenbezeichnung 


Vivilron 1776 


Multiscan 15sf 


HighscreenMS 1575 P 


CMC-1503B1 


Größe 

TnIkaliKr- 


43 cm (17 Zoll} 


38 cm (15 Zoll) 


38 cm (15 Zoll) 


38 cm (15 Zoll) 


£UMnors 
Hardware 


Boxen 










Altec LensingACS31E 


Quadral 5M 41 Aktiv 
Gravis Analog Pro 


Magnat MM45 


Escom Power Speaker 












Microsoft »Office« 


Lotus »Smartsuit« 


Corel Draw 4.0, Excel 5.0, 


Campuserve- Zu gang, Corle Draw 4.0, 
Data Ease, Excel 5.0, Hotelführer, 




Microsaft »Encarta '95« 


WISO »Mein Geld« 


Snapgrafx 2.0, Organic 1.5, 








Starwrller Compact, Vobis 
Online, WinPeak, WinWord 6.C 


ISDN-Programm, Designer 4.0, 
Scout Wings, Thunderbyte Swal, 














WIso »Mein Geld« 


WinWord 6.0, 


VIDSPEED 










320 x 200 x 256 


21962 Byte/ms 


57087 Byte/ms 


40655 Byte/ms 


2471 1 Byte/ms 


640 x 480 x 256 


-') 


49624 Byte/ms 


23199 Byte/ms 


20232 Byte/ms 


3DBench 


100,0 


83,3 




111,1 


Wintach 










640 x 480 x 256 


90,56 


81,19 


83,49 


96,23 


640 ■ 480 x 16,7M 


208,10 


199,74 


206,64 


280,80 


WinG 


296 Bilder/s 


735 Bilder/s 


775 Bilder/s 


840 Bilder/s 


Video 










640 x 480 x 256 


61,4% 


100,0 % 


100% 


100,0 % 


6A0 x 480 x 16,7M 


47,8 % 


28,5 % 


53,4 


100,0 % 


Einzel-Bewertungen: 4} 
Geschwindigkeit 


sehr gut 






sehr gut 


Grafik 


gut 

befriedigend 


sehr gut 
sehr gut 


sehr gut 
gut 


gut 
befriedigend 


Einzelkomponenten 




sehr gut 


sehr gut 


gut 


Mitgelieferte Software 


gut 


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') Unverbindliche Preisempfehlung laut Hersteller. 








'j Ein Steckplatz kann wart 


Iweise nur als PCI- oder ISA-Steckplatz verwendet werden. 






] Die ATI-Grafik karte hängte sich beim Benchmark-Test 


mit VIDSPEED auf. Spiele liefen aber einwandfrei. 




") Unsere Beurteilung erfolgt nach dem Schulnoten -Prinzip: sehr gut; 1; gut: i; befriedigend: 3; aureichend: 4; mangelhaft: 5; ur 


i genügend: 6 





Die HP DeskJets 600 und 660C: zwei Drucker, 
mit denen sogar das Lernen Spaß macht. 



Liebesbriefe, Partyeinladungen und Geburtstagskarten 
am Computer zu erstellen und von einem HP DeskJet 
600 oder 660C ausdrucken zu lassen ist ziemlich ange- 
sagt. Aber man kann natürlich auch die Grafiken für 
die Mathe-Hausaufgaben printen las- 
sen. Der HP DeskJet 660C ist schon 
von Anfang an voll farbtauglich, der 

DIE DRUCKER VON HR STARKER 



~w*i 



DeskJet 600 ganz einfach auf Farbe aufrüstbar. (Bloß 

mal kurz die Farbpatrone vom HP Color Kit einlegen - 

fertig.) Beide drucken Schwarzweißbilder und Text auf 

verschiedenen Arten von Papier - gestochen scharf und 

, in sattem Schwarz. Das kommt von HPs 

ffl^P\\ Resolution Enhancement technology. Und 

K^i- verbesserte Farbtinten machen zusam- 

AUSDRUCK, STARKER EINDRUCK. 




men mit HP ColorSmart geniale Farbea Man muß auch 
kein Wunderkind sein, um die beiden Drucker zu bedie- 
nen. Zum Beispiel gibt es nur zwei Bedienknöpfe. Und 
selbstverständlich funktionieren die beiden Drucker mit 
der Zuverlässigkeit und Qualität, für die HP bei Profis 
bekannt ist. Wenn es also darum geht, nicht nur für die 
Schule, sondern auch fürs Leben zu lernen, dreht es sich 



ganz klar um die HP DeskJets 600 und 660C. Und wer jetzt 
mehr wissen will, fordert unter Tel. Ol 80/5 32 62 22, per 
Fax-Abruf-Service unter 21 02/90 70 72 (Dokumen- 
ten-Nr. -314 und -313) oder 
per Btx * HP # Informationen an. 



E9 



HEWLETT® 
PACKARD 



CRMSADER 
NO RENOR 

Origins neues Action-Adven- 
ture ist nicht gerade ein An- 
wärter auf den »Seid nett zu- 
einander«-Sonderpokal. Der 
einsame Agent schießt sich 
auf seinen spannenden Sa- 
botage-Missionen durch iso- 
metrische SVGA-Levels. 



o 



Polifikverdrossenheit: Angewidert von 
der korrupfen Regierung hoben Sie 
eines Tages genug. Das heuchlerische 
Treiben der Mächtigen wird immer 
ärger; zürnend werfen Sie Ihren Job hin 
und schließen sich einer Untergrund-Or- 
ganisation an. Die Rede ist nicht etwa von einem Lateinleh- 
rer, der sich nach der jüngsten Diäten-Erhöhung der Bun- 
destagesabgeordneten zum Revoluzzer wandelt. Wir be- 
finden uns vielmehr in der Zukunft, wo die ganze Welt von 
einer Regierung kontrolliert wird. Die Feinde des Systems 
sind bei diesem Spiel die Guten, auch wenn die Aufständi- 
schen nicht gerade zim- 
perlich agieren. 
Sei's drum, der ehrenhaf- 
te Held möchte sich lie- 
bend gerne dem Verein 
anschließen, doch groß 
ist das Mißtrauen. Zwar 
bestand er die theoreti- 
sche Aufnahmeprüfung 
und vermag vortrefflich 
die Clubhymne zu schmet- 
tern, aber kann man dem 
Typen trauen? Ist der Kan- 
didat womöglich ein Dop- 
pelagent der Regierung, 
welcher die Pläne der Re- 
volutionäre ausspionieren 
soll? Der Ober-Macker 
spricht: Um die Integrität 
des Kandidaten zu testen, 
werden ihm schwere Mis- 
sionen auferlegt. Wenn er 
ohne zu zögern seinen 
einzigen Brötchengeber 
bekämpft und dabei sogar 
noch überlebt, kann er sei- 





Vifil Spaß beim Aufräumen: Im Alleingang jagt unser Held die Station in 
bekämpft ein Rudel Roboter und weicht geduckt deren Geschossen aus. 



nen Mitgliedsausweis haben... 

Tja, jetzt könnte man dankend abwinken und sagen: »Was 
soll das Gezicke? Wenn Ihr auf meine Mitgliedsbeiträge ver- 
zichten wollt, dann putscht halt ohne mich weiter!«. Doch 
der Held vom Dienst schmollt nicht; schließlich will er die 
Welt verbessern. Außerdem braucht Origin dringend eine 
Hintergrundstory für sein Action- Ad venture »Crusader: No 
Remorse«; also stürzt man sich selbstlos in die auferlegten 
Prüfungen. 

Die sonstigen Zutaten von Origin-Spielen, Videosequenzen 
und 3D-Grafik, treten bescheiden in den Hintergrund. Das 
Geschehen wird vielmehr von schräg oben gezeigt; im Ex- 
pertenjargon gerne als »isometrisches 3D« bezeichnet. Der 
einsame Held stopft durch feindliches Gebiet: In Gebäuden 
und Stationen der verhaßten Regierung müssen Sie sich 




Viel zu tun in die- 
sem Raum: Von 
rechts kommt 
ein Robbi, an der 
Wand ist ein Ge- 
schütz... und vor 
allem sollten wir 
diese Uberwa- 
chungskamera 




Kennen Sie auch diese mäßig wartet auf mich im nächsten 
realistischen Actionfilme, in Raum? «-Spannung. Ist es eine 
denen verwegene Einzel- Kammer mit feinen Goodies? 
kämpfer eine ganze Station Stehen nur harmlose Wissen - 
mit hunderten von Bösewich- schaftler herum? Oder erwar- 
ten auf mischen? Crusader be- ten uns ein Soldat, anrollende 
schert ein solches Erlebnis in Explosivfässer und Roboter? 
interaktiver Form. Nicht gera- In puncto Grafik und Spiela- 
de ein Feuerwerk an originel- blouf ist Crusader geradezu 
ler Subtilität, aber es wummt angenehm konservativ. Ori- 
und kracht in unterhaltsamen gins übliche 3 D- Verliebtheit 
Ausmaßen. bleibt außen vor. 
Die Puzzles sind eher limitiert. Die isometrische Perspektive 
Die Suche noch Zahlencodes anstatt 3D ist recht übersicht- 
und Schaltern ist sicher nicht lieh und sorgt dafür, daß die 
der Gipfel an Einfallsreichtum, Sache auch ohne Pentium gut 
erfüllt ober ihren Zweck. Das spielbar bleibt - herzlichen 
Spiel lebt ganz von der »Was Dank. 




Professionell gemachte Videoclips stimmen auf die einzelnen 
Missionen ein 



Raum für Raum vorankämpfen, um das Sabotageziel zu er- 
reichen. Wachsysteme und Roboter werden schon bald auf- 
merksam. Neben Feuerkraft ist auch Übersicht gefragt: Die 
Inneneinrichtung muß untersucht werden, um Zusatzausrü- 
stung zu entdecken, Schalter umzulegen und kleine Puzzles 
zu knacken. 

Die komplexe Steuerung erfolgt über die Tastatur. Unser 
Held kann gehen, rennen, springen, kriechen und natürlich 
seine Waffe entsichern. Im Schußmodus ist ein Fadenkreuz 
sichtbar; am besten greifen Sie dann zur Maus, um dessen 
Richtung zu drehen. Mit der rechten Maustaste tasten Sie 
sich Schritt für Schritt voran; mit der linken wird geschos- 
sen. Ein Druck auf die Bewegungstasten des Keyboards 
genügt, um wieder in den Rum lauf- Modus zu kommen. 
Äußerst wichtig ist auch die »Späh-Taste«: In der Nähe 
verlockender Objekte wie Kisten oder Schalter sollten Sie 
unbedingt dieses Knöpfchen betätigen. Gibt's was Interes- 
santes, erscheint ein Cursor über dem betroffenen Gegen- 
stand. Jetzt nur noch die RETURN-Taste drücken und unser 
Held benutzt das entsprechende Detail bzw. steckt es ein. 
Erste-Hilfe- Kästen, Munition und neue Waffen sind in den 
einzelnen Levels verteilt. Dazu kommen verschiedene Bom- 
ben, Minen und Schutzschild -Varianten, deren Verwendung 
taktisch klug geplant werden sollte. 
Wie häufig man um sich ballert und wie oft Probleme durch 



im Wettbewerb 



Symjkate Plus 
Linie». 
CRUSADER: 
NO REMORSE 
Fade !o Black 



75 



Mit seiner isometrischen Grafik 
und den nicht gerade zimperli- 
chen Schießereien erinnert Crus- 
ader an Syndkote. In diesem 
Builfrog- Klassiker steuerte man 
gleich ein ganzes Agenten- Rudel 
durch feindliches Terrain. Auch 
Linie Big Adventure verschreibt 
■ich der »schräg von oben« -Darstellung, Allerdings stehen hier 
Abenteuerspiel-Elemente im Vordergrund. Geschicklichkeit 
wird auch gefordert, aber es geht einen Ton dezenter und fa- 
milienfreundlkher zu. Origins Neuheit landet vor den 3D- 
Action -Adventure Fade to Black (routiniert) und Bloodwings 
(reichlich schräg). 



n Waffen können wir das Geschütz nicht treffen; 
i Schutzschild ist zu stark. Doch was macht dieser Schalter? 




...und arrividerci. Großer! Man beachte die Verwüstungen bei 
der Inneneinrichtung. 




Wir treffen einen Informanten, der 
wichtige Schlüssel karte überreicht 



o 



List gelöst werden, liegt 
beim Spieler. So manche 
Passage läßt sich auf zwei- 
erlei Wege überbrücken. 
Dauerfeuer mag ganz lustig sein, zumal Sie sich per Menü- 
Einstellung unendlich viel Munition für die Standard- Pistole 
spendieren können. Allerdings alarmiert man damit die Si- 
cherheitssysteme, die umso massiver Personal aufbieten oder 
einzelne Bereiche abschotten. Selbst beim Ballern ist Strate- 
gie gefragt. So ziemlich jedes grafische Element läßt sich 
bei ausreichendem Beschuß spektakulär in die Luft jagen. 
Passen Sie z.B. auf, daß Sie in der Nähe eines Treibstoff- 
Fäßchens nicht selbiges treffen - die anschließende Explo- 
sion hat einen so großen Zerstörungsradius, daß Ihre Spiel- 
figur Schrammen abbekommt. 

Der Held ist gottlob robust; er steckt schon einige Treffer in 
seinem Schutzanzug weg, bevor er sein einziges Bild- 
schirmleben verbraten hat. Anzeigen am unteren Bildrand 
informieren über den Vorrat an Lebenskraft und Energie für 
die Systeme. Durch den Einsatz von Extras lassen sich Wun- 
den heilen; außerdem können Sie jederzeit den Spielstand 
speichern. In der Abteilung »Fairneß« hat man zudem die 
Wahl zwischen vier Schwierigkeitsgraden. Da fehlt zum 
Komfortglück lediglich eine Übersichtskarte, die in einigen 
Momenten der Orientierungslosigkeit vermißt wird. 
So mancher Geschützturm läßt sich nicht mit dem Pistolchen 
knacken, das Sie serienmäßig mit sich führen. Größere Ka- 
liber sammelt man unterwegs 
auf, doch die sind zugleich auf- 
wendiger zu handhaben. Voi 
jedem Schuß mußeinmal durch 
geladen werden; die Durch 
schlagskraft ist entsprechend 
Mit einer solchen Salve läßt sich 
auf einen Schlag ein ganzer 
Raum ruinieren. Das sollte man 
nicht voreilig tun, denn die 
Suche nach Paßwörtern und an- 
deren Informationen steht im 
Vordergrund. Außerdem sind 
größere Explosionen unange- 
nehm auffällig und locken 
Wachmannschaften an. Erst 
nachdem Sie durch Betätigung 
eines der Entwarnungsschalter 




den Alarm abgestellt haben, werden bestimmte Durchgän- 
ge zugänglich. Deshalb sollte man vorrangig etwaige Über- 
wachungskameras ausschalten. 

Viel Schabernack läßt sich an Computerterminals anstellen. 
Zum einen erhalten Sie hier Zahlencodes und belustigende 
E-Mails der Belegschaft. Zum anderen blickt man auf Über- 
wachungsmonitore, die in schönstem Schwarzweiß andere 
Teile des Komplexes zeigen. Manchmal können Sie auch 
einen geparkten Roboter steuern. Der geenterte Robbi läßt 
sich dann bewegen wie eine Spielfigur und kann auch ganz 
kompetent ballern. Praktisch, wenn man ohne Gefahr fürs 
Heldenleben schwierige Abschnitte erkunden und Wach- 
installationen beseitigen will. 

Nach etwas Eingewöhnungszeit meistert man die Steuerung 
einigermaßen. Ausweichen, schleichen, Hechtrollen vor- 
wärts und das elegante Überspringen von Minen sind über- 
lebenswichtig. Vor allem der Wechsel zwischen Keyboard- 
Gehkommandos und optimaler Fadenkreuz-Bewegung per 
Maus will geübt sein. Dann entfaltet sich die hektische Ein- 
zelkämpfer-Stimmung des Programms so richtig. Von 
knackiger Musik und fetzigen Explosionsgeräuschen be- 
gleitet, tastet sich der Held voran; stets ahnungslos, welche 
Überraschung ihn im nächsten Raum erwartet. Das Scrol- 



stangl 



In der Kiste liegen ein 
paar handliche Tretminen 



Isometrische Grafik, handfeste 
Schießereien und diverse klei- 
ne Puzzles: Klingt nach einem 
klassischen Action- Ad venture. 
»Crusader: No Remorse« ist 
auch nichts anderes, nur et- 
was edler verpackt als ande- 
re Vertreter dieses Genres. 
Die Levels in Super VGA sind 
gerade noch übersichtlich, 
aber auf alle Fälle spannend 
angelegt. Erfreulicherweise 
sind die coolen Zwischen Se- 
quenzen keine Staffage, son- 
dern ein willkommener At- 
mosphäre-Bonus. 
Das Vergnügen trübt eigent- 
lich nur die mäßige Steuerung. 
Der Held wandert in 45-Grad- 
5c h ritten durchs rechtwinklige 



Gelände und muß aufpassen, 
daß er mit der Waffe im An- 
schlag nicht in der Drehung 
einschläft. Dafür hechtet er 
sich manierlich auf die Seiten, 
um die Gegner zu überra- 

Selbst im einfachsten Schwie- 
rigkeitsgrad sind Experten ei- 
nige Zeit beschäftigt. Manche 
kleine Falle ist nicht gerade 
fair und die stattliche Anzahl 
der Gegner gelegentlich erd- 
rückend. 

Das hat aber auch einen ge- 
wissen Reiz: Überlegtes Vor- 
tasten ist besser als planlose 
Rambo- Aktionen, denn wer 
sparsam schießt, hat weniger 
Arger mit den Gegnern. 




Mein Freund, der Roboter: Das Modell links ist ausnahi 
kein Gegner. Über ein Computerterminal können wir den 
Blechkameraden direkt steuern und als Vorhut einsetzen. 

ling des isometrischen Spielfelds geschieht bei Erreichen des 
Bildrands. Durch Druck auf die entsprechende Taste läßt sich 
die Grafik jederzeit manuell zentrieren. 
So ganz ohne Videos kommt auch diese Origin-Produktion 
nicht daher. Im Briefing zu Beginn jeder Mission und beim 
Kontakt mit Revolutions- Kollegen werden kurze, gut ge- 
machte Clips eingespielt. Zum Test lag uns nur die US-Fas- 
sung vor, doch Electronic Arts will in Deutschland eine über- 
setzte Version veröffent- 
lichen. Hier soll auchdie 
Grafik etwas entschärft 
werden, da im ameri- 
kanischen Original 
Blutlachen und verkohl- 
te Leichen für einen 
übertrieben martiali- 
schen Eindruck sorgen. 
»Crusader: No Remor- 
se« ist keinesfalls für Kin- 
der geeignet. (hl) 




Sobald die Waffe gezückt ist, 
steuert man das Fadenkreuz mit 
der Maus 



&> 



crusader: no remorse 






Spiele-Typ: Actio n-Adventure 
Hersteller: Ortgin 
Ca.-Preis: DM 130,- 

Kopier schütz: CD- Abfrage 
Spieltext: Deutsch in Vorbereitung 
Sprodiousgobe: Englisch; gut 
Anspruch: Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Gut 



Grafik: 
Sound: 



Gut 



486er (50 MHz), 
8 MByte RAM 

Empfohlen: 486er (66 MHz), 
8 MByte RAM 

Festplattenploti: ca. 35 oder 
50 MByte 
CD-Belegung: ca. 550 MByte 
Anzahl Spieler: 1 









<Cl AWE32 SOUND 
bdSd BLAST! R KOMPATIBEL 

CD-Stereo Qualität bei Aufnahme 
und Wiedergabe 

Programmierbare AWE 32'* Effekte: 
Reverb und Chorus oder QSound 

IDE-CD-ROM Schnittstelle 

volle Kompatibilität zu: 
Sound Blaster 16. Sound Blastcr AWE32. 
General Midi MPU-401 UART.MPC 2. 
Roland Sound Canvas, Windows 3.1 




PGA TOUR 

Hoi's Balli! Was der eigenwillige 
Hund verweigert, macht Herrchen 
auf dem Golfplatz freiwillig: im Un- 
terholz verschlagenen Bällen nach- 
kriechen. Dann doch lieber simulier- 
tes Schwingen vor dem PC... 

Es gibt einen heimlichen Standard in der Soft- 
ware-Industrie, den alle Spielehersteller still ak 
zeptiert haben. Freilich geht es hier nicht um ein 
heitliche Soundkarten und Betriebssysteme, son- 
dern um eine weitaus schwerwiegendere Frage: 
Wie sieht die optimale Steuerung für eine Golf-Si 
mulation aus? Seit den 80er Jahren und »Leade 
Board« hat sich am Prinzip kaum etwas geändert; 
Um den Ball mit der Idealstärke gerade zu schla- 
gen, kommt es auf Sekundenbruchteile be 
"* Klicken mit der Maus an. Wer schläft, läßt ei 

--j Anzeige in Extrembereiche schnellen, welche nichts gutes 

<u verheißen. Der Ball haut schräg ins Unterholz, halb im Rough 

aa begraben und möglichst vor einem Bäumchen ruhend. Der 

^^ Spieler flucht und wirft seinen Schläger in die Gegend. Bei 

Wm ^ er Golf-Simulation am PC laufen adäquat Mäuse Gefahr, 

unschuldiges Opfer zügelloser Wut zu werden. Wenigstens 
muß man nicht wie in freier Wildbahn erst mühsam den Ball 
suchen... 

Nur weil sich alle Golf-Simulationen sehr ähnlich steuern, 
machen sie nicht gleicher- 
maßen viel Spaß. Grafik, rea- 
listische Berechnung von Ge- 
lände und Flugbahn sowie die 
Spieloptionen sind genauso 
wichtig. Als Gipfel der Realität 

4 1 gilt seit Jahren »Links 386 Pro« 

| von Access Software. Profis 





Der unsichtbare Caddie macht Ihi 
Wunsch sehr präzise Vorschläge 
Schlägerwahl und Schlagtechnik. Hard- 
core-Golfer schalten diese Hilfe im Opti 
onsmenü ab und gönnen sich dazu 
größere Windstärken. 








Während der Ball in der Luft 
ist, wird die Flugbahn zusätz- 
lich in zwei kleinen Grafik- 
fenstern am rechten Rand 
verfolgt. Eine Kamera zeigt 
die Vogelperspektive, wäh- 
rend die andere in der Nähe 
des Landeplatzes postiert ist. 



schwören auf das 
Programm, bei 
dem sich sogar 
die Fußstellung 
der Spielfic 
genau justieren 
läßt. Einen Tick 
weniger detailbesessen, aber leichter zugänglich ist »PGA 
Tour Golf« von Electronic Arts. Zu diesem Erfolgstitel gibt es 
eine Fortsetzung mit dem zugegebenermaßen wenig krea- 
tiven Namen »PGA Tour '96«. 

Das Grafiksystem wurde gegenüber dem letzten Jahr nicht 
geändert. Es gibt lediglich zwei zusätzliche Fenster, welche 
die Flugbahn des Balls aus verschiedenen Perspektiven zei- 
gen. Zwei neue Golfplätze - Avenel und Spyglass Hill - ste- 
hen mit je 1 8 Löchern zur Verfügung. Alle PGA-Zusatz-CDs 
können ebenfalls eingesetzt werden. Während bei Avenel 
saftige Laubbäume mit herbstlichem Blattbehang gut zur Jah- 
reszeit passen, liegt Spyglass Hill am Meer. Palmen, aus- 
gedehnte Sandflächen, das Rauschen der Brandung und 



im Wettbewerb 



Der Mann nimmt seinem Job ernst: In diesem Vorstellungs- 
Video hat PGA-Profi Brad Faxon gerade einen leichten Pütt 
vergeigt. 



Links 386 Pro bietet Profis einen 
Tick mehr Realitätstreue, aber 
Electronic Arts hat aufgeschlos- 
sen. Die neue PGA-Version läßt 
in puncto Spiel barkeit, Grafik 
und Zugänglichkeit wenig Wün- 
sche offen. Gegenüber der lefzi- 
jährigen Version ist eine leichte Aufwertung absolut verdient. 
Sparschwein-Alternative: Das optisch angestaubte Oldie David 
Lead better ist bei Microprose als Billig spiel für rund 40 Mark 
zu haben. Neu, teuer und schlecht ist Interplays Rudimentär- 
Golf Skins at Bighorn - Test in dieser Ausgabe. 



Links 386 Pro 90 

PGA TOUR '96 86 

PGA Tour Golf 486 85 

David Leadbetter's Golf 77 

Skins at Bighorn 38 



Ihtfe 





Solche Kunstschläge lassen sich aus zwei verschiedenen Blick- 
winkeln in der Wiederholung betrachten und auf Festplatte 
speichern 

kreischende Möwen sorgen fürs ideale Ambiente. 
Bei der Steuerung läßt sich jetzt »Waggle« zuschalten. Das 
hat nichts mit dem verehrten Fußballer »Wiggerl« Kögl zu 
tun; durch geschicktes Klicken vor dem eigentlichen Schwung 
läßt sich hier festlegen, ob der Ball genau in der Mitte am 
»sweet spot« getroffen wird. Klicken Sie zu früh oder zu 
spät, wird er zu hoch oder zu tief erwischt, was sich mitun- 
ter gezielt einsetzen läßt. Zu tief getroffen bedeutet z.B., daß 
der Ball weniger weit, aber dafür höher fliegt - vielleicht 
ideal, um ein nahes Büschlein zu überlupfen? 
Bis zu vier Spieler können nacheinander antreten. Entweder 
legen Sie einen eigenen Golfer an, für den auch dauerhaf- 
te Statistiken geführt werden. Oder Sie wählen einen von 
14 PGA-Profis, die als digitalisierte Spielfiguren für Ab- 
wechslung sorgen. Drei Schwierigkeitsgrade stehen zur 
Wahl. Je einfacher der Level, desto geruhsamer können Sie 
Ihre Mausklicks ansetzen. Auf »Amateur« ist es einfach, den 
Ball ideal dosiert gerade zu spielen, aber zur Strafe ist die 
Kraft reduziert. Am weitesten kommen Sie auf dem Pro-Level, 
wo aber entsprechend schnell reagiert werden muß. 
Damit auch Solo-Spieler einen leichten Nervenkitzel haben, 



lenhantt 



Die Luft ist rein, das Gras so 
grün, die Vöglein zwtschtern - 
und weil solche Umweltbedin- 
gungen im Poinger Gewerbe - 
gebiet seltener anzutreffen 
sind als Bug-freie 1 .0-Versio- 
nen, schaue ich momentan lie- 
ber in meinen Monitor als aus 
dem Fenster. 

PGA '96 verwendet viele Tu- 
genden des Vorgängers, lin- 
dert den Nachlade-Frust und 
bietet Verbesserungen im De- 
tail. Das Resultat ist eine aus- 
gereifte, leicht zugängliche 
Golf- Simulation, die sich spielt 
wie geschmiert - aber revolu- 
tionär Neues konnte ich nicht 
erspähen. Ein bißchen mehr 
Mühe beim Turniermodus oder 



ein weiterer Kurs hätten mich 
mehr erfreut, als solcher 
Schnickschnack wie die Vi- 
deoclips zu 14 PGA-Profis. Ein- 
mal ansehen, das war's. 
Die Antwort auf die Gretchen- 
frage »Lohnt sich der Kauf, 
wenn man die Version vom 
letzten Jahr schon hat?« neigt 
dennoch leicht zu einem »Ja«. 
Die nervigen Nachladezeiten 
sind entschärft, einige neue 
Detail-Features erhöhen zu- 
sätzlich den Komfort. Sieht 
man vom zuschaltbaren 
»Waggle«-Fakfor ab, spielt 
sich PGA '96 ziemlich genau 
wie der Vorgänger - also aus- 
gesprochen gut. Eine sichere 
Bank für Golf-Liebhaber. 



Zahlenfreunde kommen auf ihre 
Kosten. Im Turniermodus sehen Sie 
vor jedem Abschlag das Zwi- 
schenergebnis und erfahren außer- 
dem, wie sich die Konkurrenten auf 
dieser Bahn angestellt haben. 



gibt es den Turniermodus. Hier wird gegen unsichtbare Com- 
putergegner um Ränge und Preisgelder geputtet. Die Prä- 
sentation ist für EA-Sports-Verhältnisse eher matt. Eine deut- 
liche Entwarnung gibt es bei den Nachladezeiten. Der Vor- 
gänger produzierte bei Systemen mit weniger ols 1 6 MByte 
RAM leicht unverschämte Wartepausen. PGA '96 ist in die- 
ser Hinsicht etwas optimiert und erlaubt zudem die Ausla- 
gerung oft benötigter Daten auf die Festplatte. Was rüber- 
kopiertwird, stellen Sie individuell im Setup-Menü ein. Wer 
eben mal lockere 30, 40 MByte Platz investiert, wird mit pa- 
radiesisch flottem Spielfluß belohnt - auch auf einem nor- 
malsterblichen 486er mit 8 MByte RAM. (hl) 





Als zusätzliche Steuerungs- Nuance kommt auf Wunsch »Wagg- 
le« dazu. Durch geschicktes Klicken legen Sie hier fest, ob der 
Ball auch wirklich voll getroffen wird. 









a 


pga tour '96 


^^^Ä^^ 


Spiele-Typ: Sport 


Minimum: 486er (50 MHz ), 


Hersteller: Electronic Arti 


8 MByte RAM 


Co.-Preis: DM120,- 


Empfohlen: Pentium (60 MHz), 


Kopi er schütz: CD- Abfrage 


16 MByte RAM 


Spieltext: Englisch; wenig 
Sprachausgabe: Englisch; wenig 


Festplatlenplalz: ca. 10-50 MByte 


Anspruch: Für Ein; teiger und 




Fortgeschrittene 


Anzahl Spieler: 1 - 4 (abwechselnd) 


Bedienung: Gut 




Grafik: Sehr gut 




Sound: Gut 




1 S. 86 JS-J 



THE SKINS GAME AT 



Großer Zorn in Bighorn: Schöne Standbilder ma 
chen noch keine gute Golf-Simulation 



w 



o 



ar' ich neulich mit dem Becken- 
bauer auf dem Poinger Golfplatz. 
Franz holzt ins Rough; ich pufte sou- 
verän zum Birdie. Logisch: Der jahr- 
zehntelange Umgang mit Golf-Simu- 
lationen schult das Adlerauge des 
Sportsmanns. Naja, die Beckenbau- 
er-Anekdote hat zugegebener- 
maßen einen ähnlich hohen Serio- 
sitätsgrad wie die Behauptung von 
Interplay, »The Skins Game at Big- 
horn« sei »die innovativste Heraus- 
forderung in puncto interaktives 
Golf«. Hüstel. 

Steht also ein digitalisiertes Männlein 
vor der beeindruckenden Kulisse des 
Bighorn-Golfkurses. Natur pur, 
hochauflösend, wie frisch aus dem TUl-Katalog. Mit Maus- 
klicks legt man Schlagrichtung, Stärke und Effet fest. Ne- 
benbei etwas Glück herbeibeten, da die ruckelnde und tröge 
reagierende Anzeige selten genaueste Manöver erlaubt. 
Jetzt bedächtiges Warten aufs Nachladen der Grafik vom 
neuen Abschlagort. Bighorn berechnet das Terrain nicht wie 
die Kollegen von »Links« oder »PGA«. Vielmehr wird jedem 
neuen Abschlagort nach der Formel »Pi mal Daumen« die 
nächstgelegene Hintergrundgrafik zugeordnet, die auf dem 
CD-ROM geparkt ist. 

Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Richtig, bei 
»Picture Perfect Golf« versuchte Empire unlängst die selbe 
Masche. Aber was nutzt mir das rasche Nachloden eines 
hochauflösenden Putzibilds, wenn das Spielgefühl dabei vor 



lenriardt 




^ Mit dem Faden- 
kreuz peilen Sie 

die Sc h lag rieh - 
tung grob an 

die Hunde geht? Bighorn verjuxt dabei noch den Tempo- 
vorteil, denn bis sich die digitalisierte Spielfigur einen ab- 
geswingt hat und der Ball durch die Lüfte segelte, hat man 
reichlich Muße zum Fingernägelfeilen. 
Der Anspruch ist minimal; dank genauer Entfernungsanzei- 
gen ist kaum Mitdenken gefragt. Das anspruchsvolle Um- 
spielen von Hindernisse ist nicht vorgesehen; der Ball lan- 
det umso schneller Out of bounds. Einstellbare Schwierig- 
keitsgrade und Computergegner werden verweigert. Und 
die lieblose Präsentation vermiest auch den namensgeben- 
den »Skins«-Modus, bei dem man Loch für Loch um fette 
Dollarbeträge spielt. Dafür gibt's Fly-by-Videos mit engli- 
scher Sprachbegleitung als Sättigungsbeilage. (hl) 



Ein Holzweg wird zum Tram- 
pelpfad: An der Idee des 
Standbild-Golfs scheiterten 
bereits diesbezügliche Ergüsse 
von U.S. Gold und Empire. In- 
terplays Neuheit haut leider in 
die selbe Kerbe. 
Natürlich ist das Nachladen 
eines Bildchens weniger aut- 
wendig als das genaue Be- 
rechnen des 3D-Geländes. 
Doch die Ungenau ig keit dieser 
Methode treibt nicht nur Golf- 
Experten an den Rand des 
Wahnsinns. Das stupide 
Geklicke im schweren Wü- 



stenkurs erlaubt kein genau- 
es Spiel oder Abschätzen von 
Entfernungen. Die Folge: aus- 
probieren, draufhauen und 
sich fragen, ob man in seiner 
Freizeit nicht was Unterhaltsa- 
meres anstellen könnte. 
Ein eklatanter Mangel an 
Spief Optionen und Varianten 
macht die Sache nicht gerade 
erfreulicher. Einfaches Fazit: 
Weiter Links Pro spielen oder 
demnächst das Gesparte in 
PGA '96 investieren - aber 
einen großen Bogen um Big- 
horn machen. 



m 


Nie skins gt 


nie af bighorn 




^^ 


Spiele-Typ: Sportspiel 
Hersteller: Interplay 


Minimum: 386er [33 MHz), 

4 MByte RAM, Windows 


Ca.-P.eii: DMllO,- 
Kopierschutz: CD- Abfrage 


Empfohlen: 486er (SO MHz), 
8 MByte RAM 


Spielte xi; Englisch; wenig 
Spi tubausgahe: Englisch; entbehrlich 
Anspruch: Für Einstetger 
Bedienung: Befriedigend 


Festplattenplatz: ca. 3 oder 16 MByte 
CD-Belegung: ca. 540 MByte 

Anzahl Spieler: 1 - 4 (abwechselnd) 


Grafik: Gut 




Sound: Befriedigend 


^--^s'ifÄJ 



t J 






► Komplette Stereo-Anlage im PC 

► General MIDI für Musik & Spiele 

► Sound-Bearbeitung 
wie im Studio 

► Einfache Installation - 
Plug & Play 




_i J _r J J_i _r J 

Fernsehreife 3D-Grafik, geniale Steuerung 
und viel Atmosphäre: EA Sports veröffent- 
licht mit »NHL Hockey '96« das Sportspiel 
des Jahres. *___-__, 

^^* chon wieder ein neues »NHL Hockey« - f^ ~ C?iü"' : 
**& braucht das denn wirklich jemand? Wenn 1fc~. 



o 




Die Bewegungen der 
Spieler wirken verblüf- 
fend realistisch, obwohl 
sie ohne »Motion Captu- 
ring« entstanden sind 



es nur darum ginge, jedes Jahr die aktuel- 
len Teams zu spielen, würde auch ein billi- 
ges Update ausreichen. Doch wenn das ka- 
nadische Programmierteam von EA Sports 
die alten Versionen seines »NHL Hockey« 
komplett umkrempelt, sollten auch Sport- 
spiel-Muffel aufhorchen. Die neue Simulati- 
on enthält jede Menge Neuerungen, die ein- 
gesessene Profis und Einsteiger gleicher- 
maßen ansprechen. 

Die offensichtlichste Revolution bietet die 
Grafik: Die Zeiten der Vogelperspektive aus 
den Vorgänger-Versionen sind vorbei, ex- 
zessives 3D ist angesagt. EA Sports will mit 
der »Virtual Stadium« -Technologie die At- 
mosphäreechter Stadien möglichstgut nach- 
empfinden und bietet gleich neun Kameras 
auf, um das Spielgeschehen optimal einzu- 
fangen. Schon zu Beginn eines Matches wird 
das eindrucksvoll demonstriert: Eine Kame- 
ra saust in geschwunge- 
nen Bögen vom Dach des 
Stadions herunter bis zum 
Mittel-Bully, wo sich bereits die Spieler bei- 
der Teams formiert haben. Besser kriegt 
das auch der amerikanische Sportsender 
ESPN nicht hin. 

Zur Auswahl stehen zwei sogenannte 
NHL-Kameras, die das Spielfeld in der 
Länge zeigen sowie munter vor und zurück 
sausen, um möglichst den Puck immer im 
Blickfeld zu haben. Manchmal verschwin- 
det die schwarze Scheibe aber kurzzeitig 
- hier helfen nur ein wenig Glück und In- 
tuition. Mit den beiden Flug-Kameras 
sehen Sie wesentlich mehr vom Spielfeld, 
doch sollten Sie einen entsprechend 
großen Monitor besitzen. Mit schwindel- 
erregenden Schwenks wartet die EA-Ka- 
mera auf. Sie ähnelt zwar den NHL-An- 
sichten, dreht das Spielfeld aber munter 
umher, wenn es die Situation erfordert. 
Wenn Sie schon immer einmal wissen 
wollten, wie ein NHL-Profi das Match 




sieht, aktivieren Sie die Helm-Kamera. Dann geht 
die Übersicht zwar völlig flöten, aber mit ein wenig 
Übung und den mitdenkenden Teamkollegen läßt's 
Jtftttv sich ganz passabel passen. Vier Kameras zeigen 

das Spiel von der Seite, was vor allem eine Um- 
stellung der Steuerung erzwingt. Um aufs gegneri- 
BB3 sehe Tor zu laufen, drückt man den Stick also nicht 
nach vorne oder hinten, sondern nach links bzw. 
rechts. Krönender Abschluß ist die Zonen-Kamera, 
die eine übersichtliche Mischung aus den EA- und 
Flug- Perspektiven zeigt. 

Die dreidimensionalen Ansichten des Spielfelds al- 
lein erfordern schon, daß sich NHL- Veteranen umstellen müs- 
sen. Dazu kommt noch die überarbeitete Steuerung mit neuen 
Funktionen, die das Repertoire sinnvoll erweitert. Nicht nur 
pucklose Spieler dürfen in der 96er-Fassung sprinten, son- 
dern auch NHL-Cracks mit der Scheibe am Schläger. Dazu 



- TlfTil stanol 



In der realen Welt mögen die checks wurde einfach alles 

Detroit Red Wings das Playoff- berücksichtigt. Die neuen Ani- 

Finale verloren haben, doch mationen der Spieler und die 

mit NHL Hockey '96 wetze ich umfangreicheren Spielzüge 

jede Scharte aus. Die Umstel- erhöhen die Realitätsnähe der 

lung auf die neuen 3D-Per- beiden Vorgänger um ein 

spektiven und die erweiterte gutes Stück. 

Steuerung sind allerdings klei- Gewöhnungsbedürftig : 



ne Hürden auf dem Weg 2 
Meisterschaft, die erst mit der 
Zeit genommen werden. 
Hat man schließlich alles ka- 
piert, eröffnet sich eine un- 
glaublich vielseitige und de- 
taillierte Simulation. Ange- 



manche der Kamera Perspek- 
tiven, denn immer wieder ent- 
schwindet der Puck für ein 
paar Sekunden aus dem Bild. 
Einsteigern wird es schwerer 
als bei den alten Versionen fal- 
Spiel zu kommen. Die 



Spielzüge wie diese sind beina- 
he Garanten für schöne Tore 



fangen bei den edlen Menüs gestiegene Komplexität for- 
bis zu den wackelnden Ple- dert trotz dreier Schwierig- 
xiglasscheiben bei Banden- keitsgrade ihren Tribut. 




Bescheidenheit bringt mehr Tempo: 
So sieht das Spielfeld mit VGA auf 
der untersten Detailstufe aus (oben). 
Darunter sehen Sie die »Sparversion« 
von Super VGA ohne Grafikdetails. 



wird der Joystick 
zweimal schnell in die 
gewünschte Richtung 
gedrückt, wodurch 
überraschende Kon- 
h erleichtert werden. 



ter aus dem eigenen Drittel erhebli 
Nachteil: Der Spieler legt sich den Puck weiter vor, was die 
Abwehr gerne ausnutzt. Ohne Scheibe beschleunigen Sie 
auf die gleiche Weise, um beispielsweise einen Check här- 
ter auszuteilen. Drücken Sie den Stick kurz vor einer Ban- 
denattacke zweimal schnell senkrecht zur Laufrichtung, ver- 
sucht Ihr Spieler einen Schultercheck des Gegners in die 
Spielfeldbegrenzung. 

Weiterhin möglich sind Volley- Schüsse nach einem Paß 
sowie tückische Schlenzer aus dem Handgelenk und ver- 
nichtende Schlagschüsse. Das Paß- System wurde auch über- 
arbeitet: Neben normalen Puckübergaben gibt es nun auch 
Doppelpässe 
und Volley- 
Abgaben, was 
rasend schnel- 
le Kombinatio- 
nen erlaubt, 
um das Mit- 
teldrittel zu 
überbrücken. 
Außerdem 
dürfen Sie auf 
Wunsch den 
Torhüter steu- 
ern, der im ei- 




Die Stars des Abends werden in der 96er 
Version erstmals mit Bitd gezeigt 



im Wettbewerb 



Bei den Eishockey-Spielen stehen 
die Programme von EA Sports al- 
lein an der Spitze. Auch ohne SD- 
Grafik rangiert NHL '95 dank der 
traumhaften Steuerung weit vor 
dem gerade noch erträglichen 
Brett Hüll Hockey. Das völlig ver- 
unglückte Alex Dampier Pro Hockey spielt sich dagegen wie 
mit rostigen Kufen auf Sandpapier. Als Alternative für Freun- 
de des runden Leders empfiehlt sich UBI-Softs Action Soccer, 
das kurzweilige Fußballkost bietet. 



NHL HOCKEY '96 92 

NHL Hockey '95 90 

Action Soccer 82 

Brett Hüll Hockey 56 

Alex Dampier Pro Hockey 28 



genen Drittel munter spazieren fahren kann, um den Paß an 
einem Haufen Gegner vorbeizuschlenzen. 
Das eigenhändige Wechseln der Reihen gehört eigentlich 
zum guten Ton, darf aber in einem Menü abgeschaltet wer- 
den. Dort basteln Sie auch die Regeln zurecht und beste- 
chen so den Schiedsrichter, daß er zum Beispiel keinen Zwei- 
Linien-Paß pfeifen soll. Sie wählen eine Spieilänge von 5, 
10 oder 20 Minuten aus und entscheiden sich womöglich 
für den schnellen Spielbeginn, bei dem die Teaminforma- 
tionen und die Nationalhymne entfallen. 
Wollen Sie Eishockey lieber als friedlichen 
Mann schaftssport genießen, erklären Sie in 
diesem Menü auch die Raufereien für un- 
zulässig. 

Apropos Raufereien: Die kleinen Schläge- 
reien sind eine willkommene Abwechslung 
des Matches, wenngleich sie spielerisch kei- 
nen Sinn machen. Sie müssen nur immer 
kräftig checken, bis die sogenannte Aggres- 
sions-Variable eines Spielers einen be- 
stimmten Wert erreicht hat und ihm die Ner- 
ven durchgehen. Mitten im schönsten Angriff 
saust dann die Kamera auf zwei Cracks, die 
Handschuhe und Schläger fallen lassen. Sie 
versuchen, Schläge an Kopf oder Körper des 
Gegners zu landen. Mit einer Art »Special 
Move« zieht man dem Kontrahenten das Tri- 
kot über den Kopf und darf dann ungehin- 
dert drei Schläge landen. Egal, wer gewinnt: 
Beide Streithöhne landen danach 5 Minuten 
in der Kühlbox. 



Überblick 
dank Super 
VGA: Die 
SD-Perspek- 
tive ist fast 
schon fern- 





Kurze Videoclips sorgen für Abwechslung 



Dank umfassender Infos 
vor dem Spiel stellt man 
sich besser auf den Gegne 




In der Wiederholung dürfen Sie den Kam 
winkel frei bestimmen 



PS. J* 




Erst fliegen die Handschuhe, 
dann die Fäuste: Zur Abküh- 
lung geht's auf die Strafbank, 



Der Torschütze wird groß gefeiert, währe 
Kopf hängen läßt 

Die Menüs halten das hohe Niveau der Spielgrafik locker 
mit. Sie klicken sich motiviert vom hochauflösenden und edel 
gestylten Bildschirm mit den Detaileinstellungen zur akti 

len Saison oder basteln sich einen Traum- 
stürmer, der sogar Ihren Namen tragen darf. 
Ahnlich schick sehen die neuen Spielpläne 
und die Menüs aus, in denen Sie eine neue 
Liga zusammenstellen. In NHL Hockey '96 
dürfen Sie entweder ordnungsgemäße 84 
Matches austragen, den verkürzten Spi 
plon der vergangenen Saison nachspielen 
oder gar nur 25 Duelle auf dem Eis austro- 
gen. Ungeduldige steigen gleich in die 
Playoffs ein oder wärmen sich mit einem 
Freundschaftsspiel auf. Für jeden Modus gibt 
es drei Schwierigkeitsgrade, die Einsteigern 
gute Chancen lassen. Fortgeschrittene und 
selbst Profis werden beim »All Star«-Level 
auf eine horte Probe gestellt. 
Angesichts der famosen Spielgrafik stellt sich 
die Frage, wieviel Rechenpower nötig ist. 
Mindestausstattung ist ein DX2-66, dann 
läßt es sich unter VGA mit wenig Grafikde- 
tails relativ gut flitzen. Abschaltbarer Zier- 
rat wie die Spiegelungen der NHL-Cracks 
auf dem Eis, die Texturen für Vereinslogos, 
Bandenwerbung und die zerkratzte Eis- 
oberfläche schlucken viel Rechenzeit. An 
Super VGA brauchen Sie unterhalb eines 
Pentiums mit 60 MHz gar nicht zu denken. 
Erst ab 90 MHz lohnt es sich, unter SVGA 
ein paar Details einzuschalten. 
Ohne negative Auswirkungen auf die Ge- 
schwindigkeit ist die im Vergleich zum Vor- 
gänger stark überarbeitete Soundkulisse. 
Die Zuschauer reagieren besser auf das 
Spielgeschehen; langweiliges Geplänkel im 
Mitteldrittel ohne Highlights nehmen sie sanft 
murmelnd zur Kenntnis. Torschüsse werden 



In Großaufnahme sind die Spieler zwar pixelig, aber s 
detailliert 



- BTiffiTnm lenhari 



Das ist wirklich viel mehr als 
ein Jahres -Update, bei dem 
man die Verbesserungen mit 
der Lupe suchen muß. Außer 
dem Namen hat das 96er-NHL 
nicht mehr viel mit den Vor- 
gängern gemeinsam. Electro- 
nic Arts bewies reichlich Mut 
zur Innovation und kippte die 
gesamte alte Grafik-Engine 
über Bord. 

Die neue 3D-Technik ist genial 
und richtungsweisend. Ein völ- 
lig neues Spielgefühl springt 
dabei heraus, doch das will 
erst einmal erarbeitet werden. 
Auch alte Hockey-Freaks müs- 
sen sich mit der neuen Per- 
spektive vertraut machen, die 
noch einen anderen Haken 
hat: Sie ist Hardware-hungri- 
ger als so mancher Ftugsimu- 

Auf dem guten alten 486er mit 
66 MHz bekommt man nur 
dann ein erträgliches Tempo 
zustande, wenn bei der nied- 
riger Auflösung alle hübschen 
Grafikdetails abgeschaltet 
werden. Für Spieler mit weni- 
ger dicken Rechnern wäre es 
schön gewesen, optional Zu- 



griff auf die alte 2 D- Darstel- 
lung zu haben. 
Mit der entsprechenden Hard- 
ware ist das 3D -Eishockey Sta- 
dion ein Freudenfest fürs 
Auge. Bei kluger Kamerawahl 
[genial auf 17-Zöllern kommt 
die Flug-Kamera) sieht's gran- 
dios aus und spielt sich ent- 
sprechend gut. 

Die Steuerung wurde nochmal 
verbessert, bei den Optionen 
gibt's sinnvolle Erweiterungen 
wie verkürzte Ligen. Auch die 
Schwier igkeits- Schwache der 
Vorgänger ist ausgebügelt: 
Zweistellige Ergebnisse sind 
gegen die deutlich stärkeren 
Computerteams kaum mehr 
möglich. 

Als Schnell-mal-zwischen- 
durch-Vergnügen ist NHL '96 
eindeutig überqualifiziert. 
Hier muß man fleißig üben und 
Steuerungskniffe lernen, bis 
Doppelpässe sitzen und Tore 
fallen. Der Lohn der Mühe ist 
monatelanger Dauer-Spiel- 
spaß bei einer perfekten Eis- 
hockey-Simulation, die Maß- 
stäbe für das ganze Sport- 
genre setzt. 



► TIM CURRY 



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Der Spielervergli 



je nach Gefährlichkeit unterschiedlich stark bejubelt und Tore 
gar frenetisch gefeiert, wenn die Heimmannschaft einen Tref- 
fer erzielt. 

Die kleinen Musikstücke vor den Bullys klingen nun authen- 
tischer, ebenso wie die sorgsam digitalisierten Soundeffek- 
te vom Stockschlagen über Abpraller 
bis zum gequälten Stöhnen der Spie- 
ler bei einem Foul. Sehr gut gelungen 
ist die deutsche Sprachausgabe, die 
mit einem echt klingenden Hall unter- 
legt für viel Atmosphäre sorgt. Scha- 
de ist, daß nur in der englischen Ver- 
sion auch die Namen der Spieler ge- 
nannt werden - die übersetzte 
Fassung beschränkt sich auf die 
Rückennummer. 

Die Freunde ellenlanger Statistiken 
kommen voll auf ihre Kosten. Neben 
den sorgsam zusammengestellten 
Werten jedes einzelnen der 700 Spie- 
ler und aller 28 Mannschaften wer- 
den auch für Ihre eigenen Ligen alle 
Ergebnisse gespeichert und wunsch- 
gemäß sortiert. Die Spieler lassen sich 
nun mühelos vergleichen, was gera- 
de beim Kauf eines neuen Stürmers 
wertvoll sein kann. Etwa 600 NHL- 
Cracks sind mit einem digitalisierten 
Foto zu sehen, 300 von ihnen werden 
sogar mit einer Sammelkarte von Don- 
russ abgebildet, die in den USA und 
Kanada begehrte Fanobjekte sind. 
Auch vor einem Spiel gibt es Infor- 
mationen zuhauf. Haben Sie Ihr 
Lieblingsteam gewählt und sich den 
passenden Gegner für ein Freund- 
schaftsspiel gesucht, informiert der 
Kundschafterreport über die Stärken 
und Schwächen jeder Truppe. Dann 
folgen die ersten Reihen der beiden 
Mannschaften mit den Fotos der Stars, 
bevor die Kameras ins Stadion um- 
blenden. Im Spiel wurde die Status- 
leiste aus dem Bild verbannt. Die Stär- 




Sehäner als im Fernsehen: Der 
Flug der Kamera bis aufs Eis 
(VGA). 



ken der Reihen, die Spiel- 
zeit und andere Informa- 
tionen werden jetzt bei 
Bullys eingeblendet. 
NHL Hockey '96 unter- 
stützt Modem und Null- 
modem, damit bis zu vier 
menschliche Spieler (zwei 
pro Rechner) an einem 
Match teilnehmen kön- 
nen. Das sorgt für noch 
mehr Spaß, besonders 
wenn die beiden PCs im 
selben Raum stehen. Um 
Verwirrungen zu vermei- 
den, ist jedem der 
menschlichen Kufenflitzer 
eine andere Farbe zuge- 
teilt. Bei derart dramati- 
schen Spielen bewährt 
sich die Replay- Funktion, 
mit der man an langen 
Winterabenden aus ver- 
schiedenen Kamerawin- 
keln die schönsten Sze- 
nen Revue passieren 
läßt. (fs) 




Beachten Sie bei die 
Check die Plexi glas Scheibe, die 
sich durch den Aufprall verbiegt 



£|J nhl hochei) '96 



A^ 



^>^>i^s<^;>^»^ 



Spiele-Typ: Spartspiel 

Hersteller: Electronic Alis 

Ca.-Preis: DM120,- 

Kopier schütz; CD- Abfrage 

Spieltext: Deutsch; gut 

Sprachousgabe: Deutsch; gut 

Anspruch: Für Einsteiger, Fortge- 
sehnt lene und Profis 
Gut 



Grafik: 



Sehr gut 
Sehr gut 



Minimum: 466er (66 MHi), 
S MByte RAM 

Empfehlen: Für VGA: Pentium 

(60 MHz), 8 MByte RAM 

Für SVGA: Pentium 

(100 MHi), 3 MByte RAM 

Festplattenplatz: ca. B - 15 MByte 

CD-Belegung: ca. 600 MByte 

Anzahl Spieler: 1 - 2 (gleichzeitig); 

bis zu 4 per Modem /Nullmodem 




. 



'er nicht hören will, braucht 
gar nicht erst anzurufen. 




Sie dank gibl 



flimmerfreien Darstellung nicht m 



I STUNDE N 
IGARANTIE 



Jas Hören vergeht 



sfon: 040/854924 77. 



nächsten Multimedia-Anwendung werden Sie 
r allem hören: das Dome-Stereosoundsystem. 



merkt nur theoretischen - R 



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Keine Lust in die Spielhalle zu gehen? 
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Flippertiscb, als nb Du davor stehst und 
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empire 

AB NOVEMBER AUF PC GD ROM 



7 



EN 

THE ART OF WAR 

Der Nachfolger des erfolgreichen »Empire 
Deluxe« geht neue Wege: Abwechslungs- 
reiche Einzelschlachten statt großflächiger 
Welteneroberung sind angesagt. 

Vor mehreren Jahren machte »Empire« Ami- ph-—^. 
gas und PCs unsicher: Im schlichten Krümel- 
grafik-Look durfte man unbekannte Gebiete er- 
forschen, Städte erobern und neue Kampfein- 
heiten produzieren. Die vor gut zwei Jahren 
erschienene Deluxe-Version erweiterte das 
Spielsystem um einige Details und besserte das 
äußere Erscheinungsbild auf. Die Designer die- 
ser beiden Spiele, zudem für den Geheimtip 
w »Perfect General« zuständig, haben sich nun 

.» an einen Nachfolger gewagt. Wer sich von 

i> »Empire 2« jedoch eine Fortführung der strate- 

u gischen Eroberungskost erwartet, wird überrascht sein: An- 

fc stelle großflächiger Feldzüge geht es nun um einzelne 

B Schlachten auf taktischer Ebene, statt wochenlanger Endlos- 

Spiele sind feste Partielängen vorgegeben. 
Empire 2 beschäftigt sich nicht mit einer Epoche allein; die 
enthaltenen 34 Szenarios decken eine große Bandbreite ab. 
Während Sie bei der einen Mission riesige Truppenverbände 
auf die Ortschaft Waterloo hetzen, machen in der nächsten 
sechs Elitesoldaten Jagd auf Außerirdische. Weitere Szen- 
arios spielen in der Antike, im Mittelalter, während des Ame- 
rikanischen Bürgerkriegs oder in Fantasywelten. Diese Fle- 
xibilität wird durch ein konsequentes Baukastensystem er- 
reicht, mit dem man auch eigene Szenarien erstellen kann. 
Für die Kampfeinheiten stehen verschiedene Grafiksäfze zur 
Verfügung, die sich per mitgeliefertem Icon -Malprogramm 





•4 Im Nebel bläst Napoleon 
«um Angriff auf seine 
Gegner bei Austerlitz. 
Noch nicht identifizierte 
Feinde werden als leeres 
Kästchen gezeigt. 

verändern lassen. Auch eine Auswahl von Geräuscheffek- 
ten steht zur freien Verwendung bereit. Die Editier-Funktio- 
nen sind äußergewöhnlich gut durchdacht und komfortabel, 
vor allem das Kartenzeichnen geht schnell von der Hand. 
Das Spielfeld besteht aus quadratischen Feldern, in die je- 
weils zwei Einheiten einer Streitmacht hineinpassen. Geg- 
nerische Verbände sehen Sie erst ab einer gewissen Entfer- 
nung, können sie aber noch nicht genau identifizieren. Hier- 
zu muß man noch etwas naher an den Verband heran - 
nettes Versteckspielen ist somit an der Tagesordnung. Sieg- 
punkte erhalten Sie für das Zerstören feindlicher Truppen, 
Kontrollieren von Gebieten oder Erobern bestimmter Orte. 
Das vom alten Empire bekannte Bauen neuer Einheiten ent- 
fiel ersatzlos, Städte dienen nur noch als Versorgungszen- 
tren und strategische Ziele. Dafür erhält man zu festgeleg- 
ten Zeiten »Verarztungspunkte« sowie Verstärkungen in 
Form weiterer Truppen. 
Wer nicht nur gegen die drei Compufer-Schwierigkeitsgra- 



ln der höchsten Zoomstufe gehen Nord- i 
Wald aufeinander los 



nd Südstaaten ii 



im Wettbewerb 

An die süperb präsentierte Echt- 
zeit-Taktik von Command & Con- 
quer kommt Empire 2 nicht 
heran, auch der komplexen Tak- 
tikkost von Panzer General muß 
es sich knapp geschlagen geben. 
Mit seiner Funktionsvielfalt und 
dem etwas besseren Mehrspielermodus setzt sich Empire 2 aber 
vor Perfect General 2, bei dem es um hexfei d basierte Panzer- 
schlachten geht. Angesichts der hochkarätigen Konkurrenz 
sieht das eigentlich passable Crusade ziemlich alt aus - was 
zur Thematik »Mittelalter« eigentlich ganz gut paßt... 





de spielen möchte, legt sich mit bis zu drei menschlichen 
Kontrahenten an. Das geht an einem Rechner oder in Form 
von E-Mails, aber auch per Nullmodem und Netzwerk. Es 
ist sogar möglich, daß zwei Spieler an einem Computer 
gegen einen dritten Kontrahenten spielen, der per Modem 
teilnimmt. Sehr interessant sind die zwei grundlegenden Va- 
rianten der Befehlseingabe. Beim sequentiellen Ziehen gibt 
man allen seinen Einheiten Order, die sofort ausgeführt wer- 
den. Danach ist der nächste Spieler dran, genaue Kampf- 
berichte über die gerade erfolgten Aktionen der Gegner in- 
klusive. Bei der parallelen Zugabgabe werkeln hingegen alle 
Parteien gleichzeitig vor sich hin. Sind alle fertig - eine Zeit- 
begrenzung ist zuschaltbar - werden sämtliche Befehle auf 
einmal ausgewertet. 

Angriffe teilen sich in Nah- und Fernkämpfe auf, wobei letz- 
tere zu Lasten der Munitionsvorräte gehen. Eine große Rolle 
spielt die Moral -Truppen mit hohen Verlusten neigen dazu, 
in Richtung des nächsten Versorgungsdepots Reißaus zu neh- 
men. Es muß nicht betont werden, wie wichtig offene Ver- 
sorgungsrouten für die Truppen sind. Außerdem haben Ter- 
rain und Wetter Auswirkungen auf die Kampfeffizienz. Das 
Programm beachtet sogar etwaige Vorteile, die ein spezi- 



eller Truppentyp gegen bestimmte andere haben mag. Weil 
sich soviele Details kein Mensch merken kann, helfen meh- 
rere Infotafeln weiter, die sich auch ausdrucken lassen. Eben- 
so erklären detaillierte Berichte, wie es um die momentanen 
Siegpunkte oder Truppenstärken bestellt ist. 
Bei allen Details bleibt die Bedienung erstaunlich einfach: 
Die Einheiten werden in Windeseile befehligt, entweder per 
Icon-Anklicken, Auswahl aus einem Menü oder Tastendruck. 
Das unter DOS laufende Programm orientiert sich am gän- 
gigen Windows-Standard: Neue Kartenfenster können 
geöffnet, verkleinert oder verschoben werden, fünf Zoom- 
stufen sowie einige Anzeigeoptionen (z.B. Beschriftung der 
Karte) stehen bereit. Außerdem dürfen Sie die Bildschirm- 
größe an Ihre Wünsche anpassen, Empire 2 unterstützt die 
Auflösungen 640 x 480, 800 x 600 sowie 1 024 x 768 Pixel. 
Das Handbuch erklärt geduldig alle Aspekte des Spiels, wo- 
durch auch Nicht-Profis hinter die komplexen Zusammen- 
hänge kommen. (la) 



jj] langer 



Bei Empire war ich der völlig 
zufälligen Kampfergebnisse 
wegen regelmäßig sauer. Und 
siehe da - Empire 2 erlaubt die 
beliebige Einstellung des Zu- 
fallsfaktors. Auch sonst erin- 
nert kaum noch etwas an den 
Vorgänger, man hätte dem 
Programm genausogut einen 
x-beliebigen anderen Namen 
verpassen können. Das ändert 
aber nichts an der Güte des 
Taktikspiels, das Truppenmo- 
ral, Nochschub und Verstär- 
kungen verwaltet. Durch den 
mitgelieferten Editor stellt man 
komfortabel Szenarien zusam- 
men, oder verändert die mit- 
gelieferten Missionen. Im Rah- 



men der Spielmechanik sind 
der Fantasie keine Grenzen ge- 
setzt. 

Als Freund von Multi-Player- 
Partien bin ich über die ausge- 
reiften Optionen für mehrere 
Spieler und den parallelen 
Zug modus begeistert. Letzte- 
rer sorgt für kurze Wartezeiten 
und viele Überraschungsmo- 
mente. Wer etwas Hektik 
haben möchte, schaltet die va- 
riable Zeitbegrenzung ein. 
Gelegen he its Strategen werden 
zwar von der schlichten Grafik 
und der runden basierten Tak- 
tik abgeschreckt, doch meinen 
Geschmack trifft das variable 
Empire 2 haargenau. 



■(jj empire 2 



.X- 






^^# 1 > i^*°^<i*^»^»«'" ) ©^^ 



Spiele-Typ: Strategiespiel 

Hersteller: New World Computing 

Ca.-Preis: DM 120,- 

Kopierschutz: - 

Spieltext: Englisch; einfach 

Sprach ausgäbe: - 

Anspruch: Für Fortgeschrittene 

und Profis 
Bedienung: Gut 
Grafik: Befriedigend 

Sound: Ausreichend 



Minimum: 386er [33 MHz), 

4 MByte RAM 
Empfohlen: 486er (50 MHz), 

8 MByte RAM 
Festplattenplatz: ca. 0,1 bis 
II MByte 
CD-Belegung: ca. 1 1 MByte 
Anzahl Spieler: 1 - 2 (Modem), 
1 - 4 (Netzwerk; 
abwechselnd) 




i'>J Sm 



.TiBes o l 



t ßÄlHKW€SS' 







UP 




Ab November 
auf CD-ROM. 



Läuft unter 
DOS, Win 3.1 und Win 95. 



BOMWO 



ENTERTAINMENT 



COMMAND & CONQUER 



DEUTSCHE VERSION 

Lange hat man über die deutsche 
Version von Westwoods Strate- 
giehit spekuliert - jetzt steht sie 
endlich in den Regalen. Lesen Sie, 
was sich gegenüber der US-Fas- 
sung geändert hat. 

Eigentlich hätte das Echtzeit- Sfrategiespekta- 
kel »Command & Conquer« schon längst 
fertig sein sollen, doch aufgrund extensiver Test- 
durchläufe wurde der Veröffentlichungstermin 
immer wieder verschoben. Endlich 
hat das Warten ein Ende; wir teste- 
ten die endültige Fassung der kom- 
plett eingedeutschten Version. Die 
Hintergrundgeschichte ist dieselbe 
geblieben, nur hat man aus den Sol- 
daten »Androrden« gemacht. Kür- 
zungen gab es bei einigen brutalen 
Abschnitten der Zwischensequen- 
zen, außerdem wurden die Schreie 
durch unverfängliche Geräusche 
ersetzt. Ansonsten blieb es bei der 
derselben explosiven Mischung aus 
Echtzeit- Hektik und Basenbau, bei der man wahlweise die Bru- 
derschaft von NOD oder die GDI -Streitkräfte in taktische Schar- 
mützel um das Superminerai Tiberium führt. 
Westwood hat die Zeit seit unserem ersten Test genutzt und 
noch kleinere Verbesserungen eingebaut, die vor allem die 
Steuerung betreffen. Während man alle wesentlichen Funktio- 
nen nach wie vor per Maus auslösen kann, sind für Fortge- 
schrittene nützliche Tastaturkürzel hinzugekommen. So darf 




Alle Bildschirmtexte, Ein 
gesamte Sprachausgabi 



hei tenbe Schreibungen 
i sind in Deutsch 



nun Gruppen zusam- 
menstellen und per Tasten- 
druck jederzeit wieder aufru- 
fen, wobei die Karte automa- 
tisch neu zentriert wird. 
Weitere Bedienungsfeinhei- 
ten: Auf Knopfdruck verteilt 
sich eine Gruppe, um ein 
schwierigeres Ziel zu bieten, 
nklusive selbständigerAusfäl- 



verteidigf eine bestimmte Stell 
le) oder schützt eine eigene Einheit. 
Beim Mehrspielermodus kann man unter 16 Karten und meh- 
reren Optionen wählen, die -vorsichtig ausgedrückt- riesigen 
Spaß machen. Wer alle Soio-Missionen für GDI und NOD 
durchgespielt hat, wird Command & Conquer deshalb noch 
lange nicht in die Ecke stellen wollen. (|q) 



20 langer 



Solide Übersetzungsarbeit: 
Die Sprachausgabe klingt gut 
und ist fippen synchron, auch 
die Textbeschreibungen stim- 
men. Die kleinen Verbesse- 
rungen weiß ich zu schätzen - 
per Ta statu rkommandos kön- 
nen erfahrene Spieler ihre Trup- 
pen nach effizienter steuern. 
Was aber die Umettikettie- 
rung der Soldaten zu Andro- 
iden betrifft, halte ich die deut- 
sche Version für ziemlich 
scheinheilig: Die Männchen 
fliegen noch immer durch die 
Luft, nur die Farbe des »Blu- 
tes« ist nun schwarz statt rot. 



Die Konvertierung der Schreie 
zu einem leisen »Plop«-Ge- 
räusch stört: Im Schlachttrubel 
geht dieser Geräuscheffekt 
leicht unter, wodurch man 
einige Scharmützel übersieht. 
Andererseits sind die Ände- 
rungen im Vergleich zur eng- 
lischen Version so gering, dal) 
Sie sich unbesorgt die »And- 
roidenfassung« kaufen kön- 
nen, wenn Sie auf deutsche 
Anleitung und Bildschirmtexte 
Wert legen. Ein unheimlich 
motivierendes Spiel, das dank 
des grandiosen Mehrspieler- 
Modus lange spannend bleibt. 



' £$} command fr conquer 



Spiele-Typ: 
Herstellet: 
Ca.-Preis: 

Kopierschutz: 

Spieltext: 

Sprachausgabe 

Anspruch: 

Bedienung: 

Grafik: 

Sound: 



Strategiespiel 

Weitwood/Virgin 
DM 120- 

CD- Abfrage bei mehr 
als 2 Spielern 
Deutsch; sehr gut 
: Deutsch; gut 
für Eins teiger und 
Fortgeschrittene 
Sehr gut 
Gut 
Sehr gut 



Minimum: 386er (33 MHz), 
4 MByte RAM 

Empfahlen: 486er (66 MHz), 
8 MByte RAM 

Festpluttenplati: ca. 10 MByte 
CD-Belegung: ca. 980 MByte [2 CDs) 
Anzahl Spieler: 1 - 2 (Modem); 
1 - 4 [Netzwerk) 






5_J9 T^TTV r^?0 .ft^ 



sittis htaci^ 



.IT DER SIE RECHNEN SOLLTEN 



Bereiten Sie sich auf eine neue Form < 
Simulation vor! 

Als erste Luftschiffsimulation überhaupt, ermöglich? 
Airpower, eine Flotte gewaltiger Trjnerluftschiffe a~ 
befehligen, von denen 8 verschiedene Flugzeugty; 
unterschiedlichsten Fähigkeiten starten und wieder "'" 
landen können. 

Der Tod des Herrschers von Karanthia führt das Reich an 
den Rand eines Bürgerkriegs, Gigantische Luftschiffe 
beherrschen den Himmel. Es gibt keinen sicheren Hafen. 

Sie sind einer der Anwärter auf den Thron. Die Krone ist 
zum Greifen nah, doch Sie müssen sich entscheiden: 
Suchen Sie mit diplomatischen Mitteln nach 
Unterstützung oder ergreif eh Sie die Macht durch 
militärische Stärke? Wie auch immer, Geschwindigkeit ist 
von größter Bedeutung-auch andere wollen an die Macht. 

Sie befehligen große Luftflotten, von deren Luftschiffen 
aus Sie Flugzeuge starten lassen können, die sich mit 
feindlichen Fliegern im Duell messen oder Bodenziele 
vernichten ^können. Durch das Spiel bewegen Sie steh mit 
einer Karte, auf der über 100 Orte verzeichnet sind. 

Unter Einsatz taktischer Belagenmgs und 
Unterwerfungstechniken und unter Aufbringung Ihres 
gesamten Mutes werden Sie atemberaubende Luftkämpfe 
erleben, die Ihr Können bis an die Grenzen testen werden.^. 
Greifen Sie zum Himmel, um sich die unangefochtene 
Herrschaft zu sichern. 

BEEINDRUCK ENDE L EISTUNGSME 

* Eine herausiord<H^i?B^fciiiation aus Flujj| 
komplexem Strategie 

* Umwerfende hochau 

* Lernen Sie die acht verschiede! 
ihren ungewöhnlichen Kampftalenten' 

Verteidigen Sie sich gegen Selbstn 
schnellfeuernde Raketenwerfer. 

Die Charaktere und Waffensysteme erwachend 
ständig in 3-D dargestellte Grafiken zum Leben. 
Kämpfen Sie gegen drei computergesteuerte Kontrahent 

Erhältlich für: PC CD-ROM 



\y 




* Erwerben Sie sich durch Diplomatie oder Gewalt die 
Unterstützung der Führer des Landes. 

* Ausgearbeitete Städte, Dörfer und Siedlungen finden 
Sie in verschiedenen Regionen und Klimazonen. 

* Die Charaktere im Spiel geben Ihnen Hinweise zur 
richtigen Strategie. 

* Die Muslkuntermalung enthält Bearbeitungen von 
Suppes .Light Cavalry' und Saint Saens ,Danse 
Macabre', um die Stimmungen im Spiel elnzufangen 
und zu verstärken. 

* Unglaubliche Soundeffekte, Musikstücke und 
Funksprüche untermalen die Flugsequenzen. 

* Von den Entwicklern des hochgelobten ,*Dawn Patrol"'' 



Lake Island, 978 S, 



ü 

««**" 




Action: Das »pädagogisch wertvolle« Zahn- 
putz -Ball erspiel Plaque Attack. 



;i ttoo m 

ACTION PACK Z 



15 weitere Oldies aus 
der Atari VCS-Ära er- 
freuen PC-Besitzer mit 
nostalgischer Ader. 
»Megamania« & Co. 
laufen tadellos unter 
Windows 95. 

Es war einmal: Programmierer 
walzten ihre Produktionen 
n ichtauf ein halbes Dutzend CD- 
ROMs aus, sondern mußten um 
jedes Byte ringen. Die Darstel- 
lung mehrerer Objekte gleich- 
zeitig war ein Kunststück und die 
grobe Grafikauflösung er- 
munterte zum Mitzählen der 
plumpen Pixel. Das hinderte die 
Videospieler in den frühen 80er 

Jahren nicht daran, einzelne Sport: Nicht gerade NHL, aber Ice Hockey 
Module für das Atari VCS 2600 bietet einen S ewi «en Unterhaltungswert. 
zu Millionen-Seilern zu machen. Auch wenn die simplen 
Spielereien von anno dazumal nach heutigen Maßstäben 
technisch lachhaft wirken, bergen sie oft erstaunlich viel 
Spielwitz. Lieber kleine bunte Klötzchen abschießen, als 
einen langweiligen »interaktiven Film« erdulden... 
Dank Activision müssen Sie nicht mehr auf den Dachboden 
huschen, um die alte Atari-Spielkonsole zu entstauben. Mit 
dem ersten »Atari 2600 Action Pack« veröffentlichten die 
Amerikaner unlängst eine Sammlung von 15 Oldies, die 
durch Emulation originalgetreu unter Windows laufen. Was 
junge Spunde so ab Jahrgang 70 kalt läßt, versetzt genug 




3 


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Mit diesem Menü meldet s 
Action Pack unter Window 
die CD eingelegt haben 



:h der zweite A 
> 95, sobald Sie 



o 





so dankbarer registrieren, daß auf dem 2. Action Pack 15 
weitere Evergreens vertreten sind. 14 mal hat Activision in 
die hausetgene Archivkiste gegriffen; dazu kommt mit »At- 
lantis« ein Ballerspiel, das seinerzeit von der Konkurrenz- 
firma Imagic veröffentlicht wurde. 

Das sonstige Line-Up kann sich durchaus sehen lassen. Auch 
Raritäten-Liebhaber werden bedient. Einige Titel wie »Dol- 
phin« entstanden in der Endphase der VCS-Ära und waren 
in Deutschland nur noch schwer zu bekommen. Mit »River 



lenhärdt 



ial: Das Rennspiel Endi 
dexu spektakuläre Grafik. 



hatte für VCS -Verhältnisse gero- 



Schickt die Schauspieler heim, 
stellt das Rendern ein: Die 15 
Mega-Oldies dieser Samm- 
lung begeistern mich mehr als 
vieles von dem neuzeitlichen 
Heiße-Luft-Sehieksehnaek, der 
mit viel Aufwand zusammen- 
gekloppt wird. 

Zum Freund schaftspreis von 
rund 50 Mark versetzt uns Ac- 
tivision in ein gutes Jahrzehnt 
zurück. 100 Prozent original- 
getreues VCS-Spielgefühl und 
jede Menge Spaß: Die Reakti- 



i dazumal 
s Mittag s- 



onstests van c 
sind einfach ic 
pausen-Füller. 
Das Line-Up ist nicht ganz so 
stark wie beim ersten Action 
Pack; deshalb ein leichter 
Punktabzug. Offensichtliche 
Gurken wie »Oinkl« hätte 
man außen vor lassen können; 
dafür gehen mir Klassiker wie 
»Decathlon« oder Imagics 
»Demon Attack« ab. Doch der 
nächste Action Pack kommt 
(hoffentlich) bestimmt... 



1) Keystone Kapers 9) Skiina 


2) Ice Hockey 


10) Loser Blast 


3) Enduro 


11) Dolphin 


4) Slampede 


12) Atlantis 


5) Dragster 


1 3) Tennis 


6) Megamania 


14) Barnstorming 


7) River Raid II 


15) Oinkl 


8) Plaque Attack 




Alle Spiele des Action Pack 2 in der 


Übersicht - sortiert n 


ach dem Privatge- 


schmack der Redakt 


on 



Raid II« ist sogar 
ein relativ neuzeit- 
licher Titel im Pro- 
gramm: Der Nach- 
folger der Baller- 
Legende datiert 
auf 1988 zurück. 
Am meisten Spaß 
machen aber be- 
kannte Bestseller 

wie das Rennspiel »Enduro«, das Jump-and-Run »Keystone 
Kapers«, der Action-Hit »Megamania« oder »Ice Hockey«. 
Wie beim ersten Action Pack gibt es viele liebevolle Drum- 
herum-lnformatianen. Die Geschichte der einzelnen Spiele 
und der Werdegang der Designer sind in ausführlichen Text- 
Files dokumentiert. Im Gegensatz zum Vorgänger wurde der 
2. Action Pack speziell für Windows 95 entwickelt. Installa- 
tions-Prozeduren entfallen: Einfach die CD ins Loufwerk 
schieben; nach wenigen Sekunden erscheint automatisch das 
Start-Menü. Hier müssen Sie nur noch den gewünschten Titel 
anklicken. Die Größe des Spielfensters läßt sich verändern 
und die Boß-Taste täuscht plötzlich auftauchende Vorge- 
setzte: Im Atari-Window erscheint dann ein seriöse Be- 
triebsamkeit vortäuschendes Spreadsheet-Bildchen. (hl) 




14 Titel der Sammlung stammten einst von Activision. Fünf- 
zehnter im Bunde ist Imagics Actionspiel Atlantis. 



|jl afariSGOO action poch 2 



Spiele-Typ: fidion spiel-! 

Herstellet: Activision 

Ca.-Prels: DM 50,- 

Kopler schütz: CD -Abfrage 

Spieltext: Englisch; wenig 

Sprachausgabe: - 

Anspruch: Für Einsteiger, Fan- 

ge seh rittene und Profis 
Gut 

Ausreichend 
Ausreichend 



386er (33 MHz), 
4 MByte RAM, 



Grafik: 



Empfahlen: 486er (50 MHz), 
8 MByte RAM 

Festplattenplatz: - 

CD- Belegung: ca. 6 MByte 

Anzahl Spieler: 1 - 2 (abwechselnd) 




Ökonomie 




oder 






-■-■JA 




Ökologie? 



Stellen Sie sich vor, Sie könnten Landschaften 
beherrschen, die einige der größten Naturschätze der 
Welt enthalten. Wie würden Sie diese Macht einsetzen? 

Würden Sie kämpfen, um die Existenz von bedrohten 
Arten und Regenwäldern zusichern ... oder würden Sk* 
die Reichtümer der Natur verkümmern lassen? 



m(7> s bmm 



o 



PRIMAL RAGE 



King Kong, Dinosaurier & 
Co. kloppen sich um die 
Weltherrschaft. Oder: als 
die Plastelinpuppen lau- 
fen lernten... 

Der Technikwahn scheint ungebro- 
chen: Hochauflösende Grafiken, 
megabyteweise digitalisierte Videos, 
realistische Bewegungen durch 
»Motion Capturing« oder gefilmte 
Schauspieler erobern PC-Spiele. Da 
scheint es auf den ersten Blick ein 
Rückschritt zu sein, wenn ein Pro- 
grammierteam Figuren aus Knetmas- 
se bastelt, jede Bewegung einzeln 
filmt und dann digitalisiert. »Stop 
Motion Capturing« nennt sich das 
Verfahren und wurde schon für die ersten Trickfilme in den 
20er Jahren verwendet. Das neuzeitliche Ergebnis »Primal 
Rage« ist ein Prügelspiel, das vergangenes Jahr in den Spiel- 
hallen für Furore sorgte, und nun für den PC umgesetzt wurde. 
Irgendwann in naher Zukunft wird die Erde von einem riesi- 
gen Meteoriten ordentlich durchgeschüttelt, was neben dem 
Ableben der meisten Menschen auch die Befreiung von sieben 
Göttern zur Folge hot. Die den Dinosauriern verflixt ähnelnden 
Kreaturen sind durch die lange Gefangenschaft erheblich 
genervt und haben nichts anderes zu tun, als untereinander um 
die Herrschaft über die Erde zu kämpfen. Praktischerweise ver- 
ehren die restlichen Menschen die Götter und stehen notfalls 
als kraftspendende Stärkung 
zur Verfügung - na, Mahlzeil 
Zwei der Spielfiguren sehen 
aus wie King Kong und unter- 
scheiden sich in Größe und 





sgekühlter Dinosaurier: Einige Speziatmanöver sehen eindrucksvoll aus, 



den Spezialmonövern, darunter so appetitliche Dinge wie 
Erbrochenes, das dem Gegner ins Gesicht fliegt. Des weiteren 
stehen zwei Abkömmlinge des Tyrannosaurus Rex, ein 
vogelähnlicher Dino, ein Urzeit-Nashorn sowie ein schlangen- 
haftes Monster zur Verfügung. Jeder Saurier-Gott besitzt ein 
bestimmtes Territorium, das Sie erobern müssen. Alternativ prü- 
geln Sie sich gegen einen menschlichen Mitspieler; dann dür- 
fen Sie auch mit vier Dinos gegeneinander antreten. Gewon- 
nen hat, wer zum Schluß noch mindestens einen Kämpfer 
besitzt. Das reizvolle daran: Verlieren Sie einen Saurier, dür- 
fen Sie mit dessem frischen Nachfolger den angeschlagenen 
Kontrahenten attackieren. 

Die Spielfiguren sind auffallend groß und beeindrucken durch 
ihre plastische Wirkung. Die Bewegungen sind relativ weich, 
nur manchmal entsteht der Eindruck, als hätten die Program- 



StöPQl 



Bei einem Sieg jubeln Ihre Anhänger, die notfalls als 
Energiereserve dienen 



Primal Roge sieht in Bewe- 
gung deutlich besser aus, als 
es die Standbilder zeigen kön- 
nen. Die plastisch wirkenden 
Animationen sind der erste 
Anreiz, sich mit dem Spiel zu 
beschäftigen. Dazu kommt 
nach einiger Zeit die Freude 
über gelungene Special 
Moves, für die Sie aber sehr 
viel Übung benötigen. 
Eigentlich sind es ja nur drei 
verschiedene Saurier, da sich 
vier Dinos nur in Größe, Farbe 
und einigen Schlägen unter- 
scheiden. Während man bei 
»FX Fighter« auch schöne Wür- 
fe und ähnliche Manöver hat, 
beschränkt sich Primal Rage 
auf Schläge, Tritte und At- 



tacken mit diversen Körper- 

Das einzig originelle Feature 
ist der Pausensnack im Men- 
schenformat. Wer keine mora- 
lischen Probleme hat, seine 
Anhänger zu vernaschen, 
kann so manchen Kampf noch 

Das ist auf Dauer ober auch 
nicht genug Anreiz. Sind Ih- 
nen komplizierte Finishing 
Moves und schnelle Seh lag - 
kombinotionen im »Street 
Fighter«-Stil lieber als ge- 
schmeidige Attacken mit Über- 
würfen, dann sind Sie bei Pri- 
mal Rage richtig, auch wenn 
sich die Abwechslung in Gren- 
zen hält. 



»■^jdferft 



begrenzten 
Conti nue- 
Option 
dürfen Sie 

antreten 




mierer aus Gründen der Geschwindigkeit ein paar Animati- 
onsphasen weggelassen. Das Schlagrepertoire der Dinos 
umfaßt Fausthiebe, Bisse, Krallenattacken und eine erkleckli- 
che Anzahl von Spezialmanövern. Mindestens zehn ausgefal- 
lene Aktionen sind pro Figur möglich, wobei die meisten zu 
kompliziert sind, um mit der Tastatur erreicht zu werden. Selbst 
ein digitaler Joystick mit nur zwei Buttons produziert hier Sor- 
genfalten, denn vier Feuerknöpfe sollten es schon sein. 
Der Schwierigkeitsgrad läßt sich in 16 Stufen einstellen und 
wirkt sich erfreulicherweise nicht derart aus, daß die Gegner 
lediglich mehr einstecken und härter zuschlagen. Vielmehr ver- 
halten sich die Dinos immer geschickter, blocken Attacken ab 
und setzen die Spezialma növer gezielter ein. Einstudierte 
Angriffsmuster dürfen Sie übrigens getrost vergessen: Die Sau- 
rier lernen trotz ihrer nußgroßen Gehirne enorm schnell. Spä- 
testens in der zweiten Runde müssen Sie eine neueTaktik anwen- 
den, da die alte schon durchschaut ist. 
Wenn Sie sich sehr gut schlagen, wächst die Anzahl Ihrer 
Anhänger, die Sie im Notfall vernaschen dürfen. Besonders 
fruchtbar wirkt sich ein schneller Sieg unter zehn Sekunden aus 
oder wenn Sie keinen Treffer einstecken mußten. Für viel Freu- 
de unter den Menschen sorgen die sogenannten »Fatality 
Moves«, mit denen man einen Gegner besonders kunstgerecht 
entsorgt. Eine Anzeige am oberen Bildschirmrand verrät, ob 
der Kontrahent noch bei Bewußtsein ist. Steht er benommen 
und wehrlos vor Ihnen, dürfen Sie ihn miteinem Spezialmanöver 
den Garaus machen. Es gibt übrigens die Option, das eigent- 
lich extrem blutige Geschehen zu zensieren; eine richtige »Kin- 
dersicherung« existiert aber nicht. |fs] 



CL 



primal rage 



.^toÄ4» 



>#^V*o*^ 



Spiele-Typ: 

Herstellen Time Warner 
Interactive 

Co.-Preis: DM120- 

Kopier schuft: CD- Abfrage 

Spieltext: Deutsch; befriedigend 

Sprachausgabe: - 

Anspruch: Für Einstiger, Fortge- 
schrittene und Profis 



Minimum: 486er (33 M Hl), 

4 MByte RAM 

Empfohlen: 486er (66 MHz), 
8 MByte RAM 

Festpluttenptoti: ca. 20 - 45 

MByte 
CD-Belegung: ca. 100 MByte 
Anzahl Spieler: 1-2 (gleichzeitig) 




Fabriken 




oder 




Pflanzen? 



Stellen Sie sich vor, Sie könnten Landschaften 
beherrschen, die einige der größten Naturschätze der 
Welt enthalten. Wie würden Sie diese Macht einsetzen? 

Würden Sie alles tun, um die natürliche Umgebung vor 
jeglichem Eingriff zu bewahren ... oder würden Sie 
Entwicklungsteams schicken, um die Umwelt gnadenlos 
auszubeuten? 



MfOs SM/M 



o 



BATTLE BEAST 



Morphende Haustiere kloppen grüne 
Kröten zu Brei: 7th Levels alternati- 
ve Cartoon-Prügelei schlägt sich gar 
nicht schlecht. 



w 



in dicke, grüne Unken das Land über- 
:hwemmen, kann nur einer dahinterstecken: 
Der böse Krötenmann treibt wieder sein Unwesen. 
Glücklicherweise gibt es ja noch den General, der 
flugs die »Battle Beasts« erfindet; putzige Haustiere, 
die sich jedoch in zähnefletschende Monster ver- 
wandeln können. Dummerweise spielen ein paardie- 
ser tierischen Alarmanlagen verrückt und helfen dem 
Kröten mann. 

Diese überaus phantasievolle Hintergrundgeschichfe 
stammt von 7th Level, die ihr Cartoon- Prügelspiel 
»Battle Beast« bei weitem nicht so tierisch ernst neh- 
men wie die Staatsanwaltschaft andere Vertreter 
diese Genres. Schon im Intro stellt sich die Frage, ob »Battle 
Beast« eher ein Zeichentrickfilm oder ein Spiel sein soll. Die 
Cartoons sind perfekt stilisiert, hervorragend animiert und zum 
Ablachen überdreht. Die vielen Feinheiten des immer wieder 
anderen Vorspanns werden Sie erst beim wiederholten Spie- 
len erkennen. Im Hauptmenü suchen Sie sich dann eines der 
sechs Biester aus, wählen einen Gegner, den Schwierigkeits- 
grad und trainieren dann erst einmal. Ganz Mutige dürfen sich 
leich ins Getümmel stürzen, doch angesichts der vertrackten 
Steuerung empfiehlt sich eine 
gemütliche Aufwärmrunde. 
Joystick oder Gamepad bringen 
gegenüber der Tastatur keine Vor- 
teile, eher im Gegenteil: Die 
Manöver sind gewöhnungsbe- 
dürftig und funktionieren nur mit 
exaktem Timing. Bis man hier den 





»Battle Beast« wütet, gibt es kein halten mehr 



Bogen raus hat, stellt sich schnell Frust ein. Ist es erst einmal so 
weit, giert man jedem neuen Special Move entgegen oder war- 
tet ungeduldig auf neue Bonuswaffen. Das Handbuch verrät 
zwar einiges, aber Profis dürfen noch genügend geheime 
Manöver austüfteln. 

Die neun Schauplätze der wüsten Prügelei sind nicht einfach 
nur flache Hintergründe, sondern bieten Vorsprünge und klei- 
ne Fallen, die sich hervorragend taktisch ausnutzen lassen. So 
ist die Kreissäge im Sägewerk für den unvorsichtigen Gegner 
eine ziemlich verheerende Angelegenheit. Außerdem besitzen 
6\e Kampfhaustiere nach ihrer Verwandlung alle möglichen 
Waffen und sogar kleine Kanonen. In speziellen Bonusräumen 
werden diese zu großkalibrigen Vernichtungswaffen aufgerü- 
stet. Aber keine Angst: »Battle Beast« ist von der ersten bis zur 



- ■JI StflnDl 



»Atschl« - 7th Level legen viel Wert auf H 



Allen 3D-Orgien zum Trotz; 
»Battle Beast« besitzt die beste 
Grafik dieses Genres. Man 
fühlt sich immer wieder in 
einen Zeichentrickfilm versetzt 
und erfreut sich an den unend- 
lich vielen Kleinigkeiten, die 
von den Grafikern eingebaut 
wurden. Auch der Sound steht 
in nichts nach, die Aufma- 
chung ist einfach perfekt. 
Leider hält die Steuerung den 
hohen Standard nicht ganz. 
Mit der Tastatur geht's noch 
am besten, obwohl die einzel- 
nen Moves eigentlich über- 
sichtlich verteilt sind. Nur das 
Timing spielt eine große Rolle, 
und wer hier etwa »Super 
Street Fighter 2 Turbo« 
gewohnt ist, muß sich gewal- 



tig umstellen. 

Ist man mit der Steuerung erst 
einmal vertraut, wagt man 
sich irgendwann an den höch- 
sten Schwierigkeitsgrad und 
wundert sich über die Lern- 
fähigkeit der Gegner. So 
gewitzt hat mich schon lange 
niemand mehr verprügelt. 
Wem das nicht reicht, dem sei 
die Mehrspieleroption emp- 
fohlen, die endlich einmal 
auch Modem und Netzwerk 
unterstützt. 

Trotz der witzigen Spielmodi 
und der intelligenten Gegner 
vermiest die mäßige Steue- 
rung einen Spitzenplatz. Auch 
ein paar spritzige Special 
Moves mehr hätten nicht 
geschadet. 




Gewonnen: Während der Verlierer sich verschämt auskuriert, tri- 
umphiert unser Kampf haustter. 



letzen Sekunde unblutig und kein bißchen brutaler als eine 
Folge »Tom und Jerry«. 

Um im »War« -Modus zu einem Schauplatz zu gelangen, müs- 
sen Sie Ihr Haustier durch ein Abwassersystem lotsen. Errei- 
chen Sie den gewünschten Ort vor dem Gegner, haben Sie ein 
paar Sekunden Zeit, die verhaßten Kröten zu dezimieren, was 
Ihnen mehr Energie einbringt. Das funktioniert aber nur im 
Haustier-Modus, nach dem Morhpen ist das Krötennaschen 
vorbei. Auf diese Weise müssen Sie sich durch acht harte 
Kämpfe schlagen, um schließlich beim bösen Krötenmann vor- 
sprechen zu dürfen. 

In dessen Gemächern wärmen Sie sich mit ein wenig KrÖten- 
klatschen auf, bevor sich der Bösewicht in eine Killerkröte ver- 
wandelt und sich als enorm harter Brocken erweist. Damit es 
Ihnen im Zwei -Spieler-Modus nicht zu schlimm ergeht, dürfen 
Sie dem stärkeren Kröten bekam pfer ein Handicap in Form 
geringerer Energie zuweisen. Apropos zwei Spieler: Per 
Modem, Nullmodem und Netzwerk dürfen Sie auch über 
Distanz zocken. Wer mit der hervorragenden englischen 
Sprachausgabe nicht klarkommt, sollte auf die komplett ein- 
gedeutschte Version warten, die 7th Level in den nächsten 
Wochen nachschieben will. (fs) 



|j'j bätMe beasr 



^P&@&fä&&& 



Prügel spiel 
7lh Level 
DM120,- 



Spiele-Typ: 

Hersteller: 

Kopierschulz: - 
Spieltext: Englisch; leicht 
Sprach ausgäbe: Englisch; mittel 
Allspruch: Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Sehr gut 

Sehr gut 



Bedienung: 
Grafik: 

Sound: 



Minimum: 48 6er (33 MHz), 
S MByte RAM 

Empfohlen: 486er (66 MHz), 
8 MByte RAM 

Festpia Itenplalz: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: co. 180 MByte 
Anzahl Spieler: 1-2 (Netzwerk, 

Modem, Null modern) 




Die Entscheidung 

liegt ganz allein in 

Ihren Händen 

Vergessen Sie den König des Dschungels. Mit Simlsle sind Sie der 
König des Waldes - des Regenwaldes. Aber seien Sie auf der Hutl 
Bergarbeiter, Wilderer, bedrohte Arten, Touristen, Luftverschmutzer 
und Ökologen erschweren Ihre Arbeit auf den Inseln. 
Messen Sie Ihre Macht an Außerirdischen und Ölkatastrophen, 
erkunden Sie weitläufige Küstenlandschaften und die Plateaus 
hoher Gebirgsketten. Benutzen Sie die 3-D Landkarte, um sich in die 
Tiefen des Regenwaldes zu zoomen. 

Unterstützt durch ein Team von Spezialagenren, machen Sie sich auf 
die Reise, um herausfordernde Missionen zu erfüllen und über das 
Schicksal von mehr als 25 tropischen Inseln zu entscheiden. 
Sorgen Sie für das Gleichgewicht zwischen Ökologie und Ökonomie. 
Letztendlich liegt es an Ihnen, wer überlebt und wer ausstirbt. 

FEATURES 

• Übernehmen Sie hertiiiitort1cnit1e Missionen auf über 25 verschiedenen 
Inseln, oder setzen Sie s/di Ihre eigenen Ziele im "free- form" Modus 

• 500-seitiges Notizbuch mit Hititergruiirfiiiforiuaiioiicth atemberaubenden 
id Zeichnungen 



trde i 



• Umfangreiciies t-'ilmuiiiterial 
mehrfach ■preisgekrönten Umwelt-Serie, 



i Network Earth™, einer schon 
Verfügung gestellt 





n Exklusiv- Vertrieb v 



SYSTEM-VORAUSSETZUNGEN 

FC DOS CD-ROM, IBM 486 oder höher, 
MS-DOS 5.0 oder höher, 8 MB RAM, 
CD-ROM Laufwerk, Microsoft Mouse 



BURNCYCLE 

Philips' interaktives Film-Adventure 
versteht sich als Mischung aus »Bla- 
derunner«, »Neuromancer« und 
Cyberpunk im allgemeinen. 

Zusammen mit einer Cyberspace-Genossin infiltrie- 
ren Sie einen mächtigen Konzern, um dort ausgie- 
bige Datenspionage zu betreiben. Doch dann läuft alles 
schief, ein Virus setzt sich in Ihrem Implantat-gespick- 
ten Kopf fest und tickt leise vor sich hin: Ganze zwei 
Stunden Echtzeit bleiben Ihnen, um »Burncycle« zu 
lösen . 

Philips' Grafikadventure zeigt die Spielumgebung aus 
der Perspektive der Hauptfigur »Cutter«. In Standbil- 
dern seiner Umgebung können herumliegende Objek- 
te aufgenommen und im Inventar abgelegt werden. 
Durch Rechtsklick auf einen Gegenstand erscheint eine 
Nahansicht, die meistens manipulierbar ist. So hilft eine 
grobe Karte bei der Orientierung, eine Kreditkarte ver- 
rät den Kontostand und ein Sprechfunkgerät hält den Kontakt 
zur Kollegin aufrecht. Positioniert man den Mauszeiger ent- 
sprechend, kann man sich drehen, noch vorne gehen oder auch 
mal eine Stelle genauer betrachten. Die Bewegungen werden 
als vorgefertigte Ani- 
mationen gezeigt, 
inklusive der üb- 
lichen, off völlig 
willkürlichen Ka- 
meraschwenks. Dos 
kommt der Orientie- 
rung nicht zugute, 




»Denkspiel-Simulal 
ringen Sie um den Sieg 



~—F% \ r 



Beim Bewegen zeigen 
sich häßliche Streifen 
in der Grafik 



außerdem wird so die 
Bewegungsfreiheit ein- 
geschränkt. 

Mehrere Actionsequen- 
zen erfordern einiger- 
maßen schnelle Reaktio- 
nen, so springen Wa- 
chen ins Bild und zielen auf Sie oder Ihr fliegender Perso- 
nenkraftwagen wird angegriffen. Zusätzlich gibt es einige gra- 
fische Puzzles; ein kleines Denkspiel muß gelöst oder ein Schloß 
geöffnet werden. Die deutsche Übersetzung ist insgesamt gut 
gelungen, wenn auch nicht lippensynchron. Die grafische Dar- 
stellung läßt mit ihrer groben Auflösung, die bei Bewegungen 
nochmals unschärfer wird, zu wünschen übrig. Netterweise darf 
der Cyber-Dieb jederzeit den Spielstand speichern. (la) 



JO langer 



Auf den ersten Blick ein typi- 
sches interaktives Fitmchen, 
doch im Gegensatz zum gän- 
gigen Multimedia-Quark 
gibt's zumindest ab und zu 
was zu tun. Mehrere Rätsel 
sind zu lösen, Ballersequenzen 
sorgen für Abwechslung und 
sogar ein Inventar ist vorhan- 
den. Die Problemkinder des 
Genres hat man aber auch bei 
Burncycle nicht beseitigt. So 
nervt es, den vorgegebenen, 
verschlungenen Wegen folgen 
zu müssen und dadurch die 
Orientierung zu verlieren. 
Zudem mangelt es dem Spiel 
an der einen Sache, die für ein 
Film-Adventure fast unab- 



dingbar ist - toller Grafik. Pi- 
xel ige Minimalauflösung und 
schlecht ins Bild einkopierte 
Schauspieler machen einiges 
an Atmosphäre kaputt. 
Gerade letztere ist ansonsten 
gut gelungen: Die Geschichte 
bedient sich zwar hemmungs- 
los bekannter Cyberpunk- Ele- 
mente, fügt aber auch eigene 
Ideen ein. Mir persönlich ge- 
fällt der »erwachsene« Stil der 
Handlung mit eindeutiger 
Sprache und einigen unver- 
hohlenen Gewaltszenen. Lei- 
der ist das Abenteuer nicht 
gerade sonderlich umfang- 
reich geraten, das abrupte 
Ende enttäuscht. 



|fl) burncycle 

Spiele-Typ: Adventure 
Hersteller: Philips Interactive 
Ca.-Preis: DM 100- 
Kopierschutz: - 
Spieltext: Deutsch; gut 
Spruch aus gäbe: Deutsch; gut 
Anspruch: Für Eins teiger und 

Fortgeschrittene 
Bedienung: Befriedigend 
Grafik: Ausreichend 

Sound: Befriedigend 



ÄÄ* 



486er (33 MHz), 
e MByte RAM 

Empfahlen: 486er (66 MHz), 
16 MByte RAM, 

festplattenplati: ca. 0,1 MByte 
CD-Belegung: ca. 590 MByte 
Anznhl Spieler: 1 




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WEREWOLF YS 
CONANCHE 1.0 

Mit Horror hat dieser »Werewolf« nichts zu tun. Vielmehr prä- 
sentiert sich der ärgste Gegner des Kampf hubschraubers »Co- 
manche« von seiner besten Seite. 



Als Novologic vor zweieinhalb Jahren »Comanche« ver- 
öffentlichte, mußten die Besitzer der guten alten 286er- 
PCs schwer schlucken. Das Actionspiel mit der beein- 
druckenden Grafik lief erst ab einem 386er; nur damalige 
»Luxuskisten« - Systeme mit einem 486-Chip! - konnten die 
volle Grafikleistung bieten. Nach heutigen Maßstäben sind 
diese Hardware-Anforderungen geradezu genügsam. Zwei 
Jahre nach den Erweiterungs- Disketten mit geringfügigen 
Änderungen erschien jetzt mit »Werewolf vs. Comanche 
2.0« endlich ein richtiger Nachfolger. Fans 
der Action-Simulation bekommen eine 
Reihe von Neuerungen geboten. 
Die Versionsnummer »2.0« von Comanche ist eigent- 
lich eine Täuschung, denn große Sprünge wie etwa Voxel- 
Space in Super VGA dürfen Sie nicht erwarten: Die Grafik- 
Engine ist immer noch die selbe, es wurden nur ein paar 
neue Features eingebaut, die schon beim Voxel -Panzersi- 
mulator »Armored Fist« Verwendung fanden. Sie sehen nun- 
mehr Rauchschwaden von getroffenen Gegnern aufsteigen 
und die Wracks abgeschossener Objekte am Boden. Das 
hat den Nachteil, daß die Grafik wieder etwas langsamer 
wurde bzw. nach einem schnelleren Rechner verlangt. Für 
ein optimales Spieltempo mit allen Details sollte es schon ein 
Pentium sein. Trotz allem suchen Sie richtige 3D-Objekte am 
Boden weiterhin vergeblich. 

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Comanche 2.0 ist 
keine Daten-CD für die alte Version, sondern ein komplett 




eigenständiges Spiel, 
das auch zu den alten 
Missionen inkompa- 
tibel ist. Die heraus- 
rogendste Neuerung 
ist der heißersehnte 
Mehrspieler-Modus, der 
mit Modem, Nullmodem 
und sogar Netz- 
werken funktioniert. 
Der Titel »Werewolf vs. 
Comanche 2.0« hat des- 
halb eine besondere Be- 
deutung: In der Packung 
liegt neben der Coman- 
che-CD ein zweiter Silber- 
fing mit dem kompletten 
Werewolf- Programm. Sie 
können also mit einer 
Packung zu zweit spielen. 
Im Grunde genommen er- 
werben Sie zwei Pro- 
gramme, die unabhängig 
voneinander laufen. Doch 
erst zusammen spielen sie 
ihre volle Stärke aus, denn 
nun dürfen Sie endlich 




ni oben sehen Si 
ailstufe, in der 
i mit der grabt 
schnellsten läuft 
ailärmsten Modi 



Mitte die Ver- 
Auflösung. 



UTilstaool 



Bei aller Euphorie über den ge- 
lungenen Nachschub an span- 
nenden Missionen für einen 
aufpolierten Oldie: Nach fast 
drei Jahren hätte mehr drin 
sein müssen. Wo ist denn 
Super VGA, wo sind SD-Ob- 
jekte wie Häuser? Hat man bei 
Novologic schon mal was von 
Wingmen gehört, die öfter als 
nur fünfmal ins Geschehen 
eingreifen, vielleicht sogar 
verschiedene Befehle ent- 
gegennehmen? 
Abgesehen von diesen Kri- 
tikpunkten macht es aber 
immer noch Span, mit 300 Sa- 
chen durch eine Schlucht zu 



jagen, kurz über einer Berg- 
kette aufzutauchen und einen 
gegnerischen Stützpunkt an- 
zugreifen. Die kleinen Detail- 
verbesserungen fallen ange- 
nehm auf und auch der Were- 
wolf bringt dank seiner 
Wendigkeit neue spielerische 
Aspekte gerade im Luftkampf 

Wer die alten Missionen aus- 
wendig kennt, findet hier 
neues Futter mit mehr Ab- 
wechslung als früher. »Were- 
wolf vs. Comanche« macht 
dank der gelungenen Mehr- 
spieler-Modi sogar »De Stent« 
Konkurrenz. 




Der neue Hübsch 
»Werewolf« zeigt, wds er kann: ma nche-Piloten in den 
Im Tiefflug wird der feindliche . . . 

Flugplatz vernichtet. früheren Missionen so arg 

zugesetzt hatte. Mit zwei 
CDs können 5ie nur gegeneinander fliegen, doch bei je zwei 
Comanche- bzw. Werewolf-S Überlingen dürfen Sie auch 
gemeinsame Missionen bestehen. Bis zu acht Spieler kön- 
nen einsteigen, so daß Duelle vier-gegenvier möglich sind 
- jeweils vier CDs vorausgesetzt. 

Beide Hubschrauber sind fliegende Kampfmaschinen und 
unterscheiden sich im Spiel nur wenig. Abgesehen vom an- 
deren Cockpit gibt es nur minimale Unterschiede im Flug 
verhalten. Dank der identischen Tastaturbelegung haben Co 
manche- Abtrünnige mit der Umstellung keine Pro 
bleme und die gute englische Sprachausgabe 
mit dem putzigen russischen Akzent tut ein übriges, daß 
man sich schnell im Werewolf heimisch fühlt. Der deutsche 
Distributor arbeitet übrigens an einer komplett übersetzten 
Version, die in den nächsten Wochen erscheinen soll. 
Beide Programme steuern sich mit einer Mischung aus Joy- 
stick und Keyboard sehr gut, doch noch besser fliegt man 
mit einem Thrustmaster- kompatiblen Stick und Ruderpeda- 
len. In jedem Fall erleichtern lasergesteuerte Zielsuchsyste- 
me den Angriff mit Maschinengewehr, normalen Raketen, 



51 



m Wettbewerb 



n Entwick- 



Strike Commander 


88 


WEREWOLF VS 




COMANCHE 2.0 


83 


Apache Loagbow 


82 


Comaaihe 


79 


Jungle Strike 


70 



Nach über zwei Jahre 
lungszeit hätte man vom neuen 
Comanche schon etwas mehr er- 
warten dürfen. Dennoch ist der 
Spielspaß im Vergleich zur in- 
zwischen abgewerteten alten 
Version gestiegen - nicht zuletzt 
wegen der witzigen Mehrspieler' 
Modi. Weniger Action und mehr ernsthafte Simulation bietet 
Apache Longbow, das dank schneller SVGA-Grafik und enor- 
mer Detailtiefe langfristig Spaß macht. Auch hier finden Sie 
packende Mehrspieter- Action übers Netzwerk. Haben Sie Lust 
auf isometrische Ballerkost mit einem Kampfhubsch rauber, ist 
das schlichte Jungle Strike die richtige Wahl. Unangefochtener 
Spitzenreiter mit einer fesselnden Mischung aus Action, Simu- 
lation und Story ist weiter Origins Jet- Simulation Strike Com- 
mander. 



gelenkten Luft-Boden- sowie Luft- Luft-Geschosse. Eine zoom- 
bare Karte verschafft den nötigen Überblick, während an- 
dere Multi-Funktions-Bildschirme über den Zustand des Heli- 
kopters und die Missionsziele informieren. 
Der Flug fasziniert immer noch durch die hügeligen Land- 
schaften, die dank des Voxel-5pace einmalig plastisch aus- 
sehen. Was die Bildschirmfotos nicht richtig zeigen können, 
sind rasante Verfolgungsjagden durch enge Schluchten, An- 
griffe im Tiefflug und schnelle Höhenwechsel bei der Flucht. 
Im Spiel fällt die grobe Rasterung der mit Volumen gefüll- 
ten Pixel (bzw. Voxel) gar nicht mehr auf, da die hohe Ge- 
schwindigkeit und ständige Attacken der Gegner nicht viel 
Zeit für einen kritischen Blick lassen. 

Die Missionen sind sowohl für den Comanche 

als auch den Werewolf komplett neu. Einige Trai- 
ningseinheiten sorgen für den sicheren Umgang mit 

Maschinen, während Sie beim Comanche fünf 
schwere Kampagnen ä zehn Missionen fliegen dürfen und 
es der Werewolf immerhin auf zwei bringt. Insgesamt ste- 
hen rund 1 00 Einsätze zur Verfügung, die auch Profis eine 
Weile beschäftigen. Der Schwierigkeitsgrad ist deutlich ge- 
stiegen, wenngleich es in manchen Einsätzen Stützpunkte 
gibt, an denen Sie auftanken, nachladen und den Helikop- 
ter reparieren dürfen. 
Waren die Einsätze des »alten« Comanche noch sehr 




i Missionen dürfen Sie auf solchen Stützpunkten 
i und den Helikopter reparieren 



o 




Neu hinzugekom- 
men sind Rauch- 
wolken und die 
Schrotthaufen zer 
störter Gegner 



Die Nachtsicht- 
geräte des Co- 
manche (oben) 
und des Were- 
wolf unterschei- 
den sich deutlich 




In den Eiswüsten 
Deckung 



actionlastig, müssen Sie nun häufig sehr gut 
überlegen, wie Sie vorgehen. Meist gibt es 
nur eine richtige Strategie, die selten auf eine 
»Hoppla, jetzt komm' ich«-Vorgehensweise 
hinausläuft. Vielmehr sind schnelle »Hit and 
Run«-Aktionen gefragt, die exakt getimt sein 
wollen, 6a die gegnerische Übermacht keine 
Gnade kennt. Ist das schon eine deutliche 
Steigerung verglichen mit den alten Missio- 
nen, machen die Einsätze mit menschlichen Gegnern bzw. 
Verbündeten noch mehr Spaß, da alle Beteiligten viel fle- 
xibler reagieren können. 

Das Kampagnen-System beider Spiele funktioniert haarge- 
nau wie die alten Einsätze: Die ersten Missionen dürfen Sie 
in beliebiger Reihenfolge anspielen, doch die letzten Auf- 
träge stehen erst zur Verfügung, wenn die vorhergehenden 
erfolgreich abgeschlossen wurden. Stellen Sie sich gar zu 
ungeschickt an, werden Sie zurückgestuft und müssen den 
vorangegangenen Einsatz nocheinmal fliegen. Thematisch 
sind die Missionen im Jahr 1 999 angesiedelt und drehen 
sich um Probleme der Russen mit aggressiven Nachbarn 
bzw. einer Neuauflage des Golfkriegs und anderen Schar- 
mützeln, wenn Sie den Comanche fliegen. 
Während die Handhabung beider Helikopter identisch ist, 
unterscheidet sich die technische Ausstattung ein wenig. Das 
erfreulich scharfe Nachtsichtgerät des Comanche zeigt die 



stoscheh - 




Endlich! Novalogic hat das in- 
ständige Flehen altgedienter 
Co manche- Piloten gnädig er- 
hört. Start schlichter Zusatz- 
missionen gibt es zwei kom- 
plett neue Spiele inklusive der 
langersehnten Multi-Player- 
Modi, die man dank der bei- 
den CDs in der Pappschachtet 
auch gleich starten kann. Das 
Be harken gegnerischer Hub- 
schrauber macht deutlich 
mehr Spaß, wenn ein Kumpel 
im feindlichen Cockpit sitzt. 
Nicht nur für Kenner ist der 
Umstieg in den Werewolf reiz- 
voll, zumal praktisch erweise 
die Steuerung trotz der unter- 



schiedlichen Cockpit-Designs 
identisch ist. Außerdem wur- 
den motivationsfördernde 
Zwischensequenzen nach 
jeder Mission und neue Mu- 
sikstücke spendiert. Beson- 
ders gut klingt die Sprachaus- 
gabe mit russischem Akzent. 
Moderate Trainingsmissionen 
bieten auch Einsteigern faire 
Chancen, später wird's deut- 
lich happiger, so daß für jeden 
etwas dabei ist. 
Auf einen Nenner gebracht: 
Wer sich dieses Spiel entgehen 
läßt, sollte schleunigst seine 
Hubschrauber-Pilotenlizenz 
zurückgeben. 



rau-grüne Umgebung auf den 
Helm projiziert, während Sie im 
gibt es nur wenig Werewolf nur einen relativ kleinen 

Ausschnitt sehen, der zum einen 
schwarz-weiß ist, zum anderen auch noch »nachzieht«. Da- 
durch verschwimmen bei Bewegungen die Konturen, Geg- 
ner sind schwerer auszumachen. Außerdem sitzen Sie al- 
leine im russischen Kampfhubsch rauber, während sich der 
Comanche-Pilot auf seinen Begleiter verlassen darf. 
In einigen Missionen dürfen Sie auch mit einem Wingman 
auf die Reise gehen, der einige Ziele für Sie ausschaltet, 
damit Sie werfvolle Munition sparen. Das erfordert aber eine 
deutlich taktischere Vorgehensweise, da der Kollege stets 
ein paar Sekunden benötigt, sich für das ihm zugewiesene 
Ziel in Stellung zu bringen. In dieser Zeit wird er schnell ein 
Opfer feindlicher Luftabwehr-Raketen. Deshalb müssen Sie 
ausgehend von der eigenen Position sehr genau überlegen, 
welches Ziel Sie zuweisen und welches Sie selbst überneh- 
men. Bei ganz dicken Brocken wie großen Raketenstellun- 
gen hilft die Artillerie aus, die flächendeckend für Schrott- 
haufen sorgt. (fs) 



l £f^| ujereujolf vs comanche 2.0 


^$&$fc$&$% 


Spiele-Typ: Altion spiel 


Minimum: 386er (33 MHi), 


Herst eller: Novalogic 


8 MByte RAM 


Ca.-Preis: DM 90,- 


Empfohlen: Pentium (60 MHi), 


Kopierschuti: CD- Abfrage 


8 MByte RAM 




Feslplattenplatz: ca. 1 2 - 24 MByte 


Sprachousgnbe: Englisch; leicht 


CD-Belegung: ca. 200 MByte 


Anspruch: Für Einsteiget, Fortge- 


Anzahl Spieler:! - 2 (Modem, 


schrittene und Profis 


Nullmodem), 


Bedienung: Gut 


8 (Netzwerk) 


Grafik: Gut 




Sound: Befriedigend 




l 1 ■■: 83 m 



SKUNNV lost treasures 

Das wahrscheinlich , 

schnellste Eichhörnchen 
der Welt. 



Gfflffi 



32 BIT Engine 
6 fach Scrolling 
Render Grafik 
16 Bil Stereo 
Sound, MIDI 
über 100 Levels 
u. Bonusrunden 
Über 750.000 
grafische Spiel- 
Elemente 
integrierter 
Level-Editor 



VII 




VOUVERSION ONl 79,95 



SPIRBMOMO 



i;i m<ki 

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iiiilüd jU iiüiitlijriä Wr~ -\ ■>■' 




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2033 U 1 

























Für Jung ""«• Alt; 



Ist er nicht süß? 



o 



Sind Sie auch genervt von Entwicklern, 
die sich mit den Videoaufnahmen mehr 
Mühe geben als beim Spieldesign? Die 
Action-TrÖte »Darker« kennt dieses 
Problem nicht; hier sind beide Pro- 
grammteile gleichermaßen mies. 



Böse Angreifer bedrohen den 
Weltfrieden - das hatten wir 
ja schon lange nicht mehr. Auch 
wenn sich beim Anblick der 
Intro-Dioshow erste Zweifel an 
der Kompetenz der »Darker«- 
Grafiker einstellen, beruhigen 
salbungsvolle Worte und der in 
Pastelltönen gepixelte Hinter- 
grund die Nerven. Dann taucht 
plötzlich der kleine Bruder des 
Programmierers in einem un- 
scharfen Videoclip auf. Nach- 
dem wir erfahren haben, daß \ 





Der Kommandant verdient i 
Missionsbesprechung keinen 



r gleich in unseren Gleiter 
steigen und die ersten Spürtrupps der bösen Halonen ver- 
nichten sollen, steigt die Spannungskurve. Gleich geht's los! 
Schon öffnen sich die Hangartore, mit einem Tastendruck 
schießen wir los und schweben lautlos über der Stadt. Nein, 
stimmt nicht: Ganz leise dümpelt der sphärische Soundtrack. 
Oder ist's vielleicht doch das Säuseln der Triebwerke? 
Egal, auf dem Radarschirm nähert sich ein roter Punkt. Das 
mußwohl einer der sagenumwobenen Gegner sein! Mit Voll- 
gas fliegen wir drauflos, haben den Kerl im Visier und zwei 
Feuerstöße später ist er nur noch Geschichte. Den anderen 
beiden geht es nicht besser, so können wir schnell wieder 
zur Basis zurückkehren. Doch wo ist das Ding denn bloß? 
Daß wir uns die Koordinaten merken müssen, hat vorher 
keiner gesagt... 

Nach dem ersten Crash wird das ganze wiederholt. Koor- 
dinaten gemerkt, Gegner erledigt, Koordinaten angeflogen, 
Bruchlandung. Nochmal, bis wir endlich sicher im Hangar 



Treffer: Unser Gegner zieht schoi 
f ahnen hinter sich her. 

stehen. Statt eines Lobes geht es aber 
gleich wieder weiter. Hoppla, das ist neu: 
Eine verwaschene Grafik zeigt kurz un- 
seren Hangar, dann hüpft ein Kartoffel- 
sack eine Treppe hinunter. Wie, das soll 
ich sein? Na, aber! OK, wir suchen erst 
einmal zehn Minuten die Gegner, finden 
sie endlich, schießen sie ab und fliegen 
zurück. Das Spielchen wiederholt sich, bis 
endlich einmal einer unserer Wissen- 
schaftler meldet, daß eine neue Waffe entwickelt wurde. 
Glückwunsch, wurde auch Zeit, denn die Kanone mit den 
weißen Würfeln wurde langsam langweilig. Obwohl: Auf- 
fallend anders ist die neue Wümme auch nicht. 
Erwähnung verdient noch die sogenannte »intelligente« De- 
tailanpassung. Dadurch will das Programm registrieren, wie- 
viele Grafikdetails unser PC verarbeiten kann. Wird's zu- 
viel, wird einfach etwas weglassen - klasse! Da auf dem 
DX2-66 nicht gerade eine berauschende Grafikpracht ent- 
fesselt wird, ruhen unsere Hoffnungen auf dem Pentium 90 
des Kollegen. Doch der zeigt genau die gleiche Tristesse. 
Für endgültige Ernüchterung sorgt ein Blick ins Handbuch, 
welches kurz und bündig erklärt, wie Sie die Spieloptionen 
ändern: Sie nehmen einen Texteditor, laden eine bestimm- 
te Batch-Datei und tippen fröhlich drauflos... (fs) 



— ■lliiMl srjriQl 



Man mag den Glauben an das 
Gute im Menschen verlieren: 
»Darker« präsentiert sich un- 
ausgereifter als die meisten 
Shareware-Neuheiten. Die 
Magergrafik mag ja nach an- 
gehen, doch der Sound ist seit 
ZX8t-Zeiten überholt und die 
Steuerung fast schon eine Be- 
leidigung. Dazu das extrem 
stupide Spiel pri n zip, bei dem 
einem Zweifel an der geisti- 
gen Gesundheit der Designer 



kommen mögen. 
Wäre »Darker« kastenlos er- 
hältlich, würden wir Ihnen ein- 
en Blick darauf empfehlen. So 
gelacht haben Sie schon lange 
nicht mehr; für Sammler trash- 
rger Videoclips ist es eine echte 
Fundgrube. 

Angesichts des saftigen Prei- 
ses bleibt aber die Frage, 
wann sich die ersten Lichter- 
ketten gegen dieses dunkle 
Spiel bilden... 



fc[) d s r M e r 



Spiele-Typ: Actionspiel 
Hersteller: Sony Interactive 
Ca.-Preis: DM 100,- 
Kopier schütz: - 

Spieltext: Deutsch; ausreichend 
Sprech aus gäbe:- 
Anspruch: Für Einsteiget 
geschrittene 
Bedienung: Ausreichend 
Grafik: Ausreichend 

Sound: Mangelhaft 



Fort- 



Minimum: 386er [33 MHz], 
4 MByte RAM 

Empfohlen: 486er (66 MHz), 
8 MByte RAM 

Festplattenplatz: ca. 5 MByte 
CD-Belegung: ca. 5 MByte 
Anzahl Spieler: 1 






Skaphan 



Der 



IM 



Auftrag 



& 




Computeruiren sind in das Netz der 
Mega Computer eingedrungen, von 
denen alles abhängt: Nahrung, 
Klima, Energie, Verkehr. Einzige 
Chance: der Cyberpiiot - Sie: Auf 
einem virtuellen Uirenräumer, dem 
„Skaphander", räumen Sie auf! 
Absolut sauberes Echtzeit-Scrolling 
durch hervorragende 3D-Animation 
in doppelt so hoher Auflösung als 
bei Games dieses Genres üblich, 
Computerviren, tückische Fallen, 

*2ü 



Treppen, Schrägen, Durchgänge 
zum freien "Kosmos". Auf 15 Levels 
beheben Sie Schäden, überlisten 
Uiren und machen sie unschädlich. 
Auf jedem Level erwartet Sie eine 
neue, knifflige Aufgabe. 

Navigo Produkte sind im qualifizier- 
ten Computer-Fachhandel, Buch- 
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8D8D7 München 
Tel. 089/324 66 200 
Fax 



089/324 66 204 




PINBALL ILLVSIOHS 



Der schwierigste Flipper Extreme 
Sports in der niedrigsten Auflösung 
(VGA 320 x 240) 



Die Flipper-Fabrik von 2 1 st 
Century hat wieder zuge- 
schlagen. Mit »Pinball lllu- 
sions« stellt sie ihr neuestes 
Quartett für Wohnzimmer- 
Wizards vor. 

Einmal Flipper, immer Flipper: 
In der neuesten Pinball-Saga 
von 2 1 st Century treten wie gewohnt 
bis zu acht Spieler im Kampf um den 
High Score an. Zu Beginn dürfen Sie 
diesmal zwischen vier unterschiedli- 
chen Auflösungen wählen, wobei in 
der höchsten (Super VGA, stattliche 800 x 600 Pixel) nur 
noch minimal gescrollt werden muß, um den gesamten Tisch 
zu überblicken. Die Serail-Geschwindigkeit ist dreistufig ein- 
« stellbar und ob normal oder unbegrenzt getiltet wird, darf 

-i-j man sich ebenfalls aussuchen. Außerdem beeinflußt der fünf- 

te stufige Neigungswinkel der Tische das Spieltempo. 

=j Die Tische fordern allem voran Zielgenauigkeit, denn zuerst 

=- müssen die diversen Modi durch einen gezielten Schuß ak- 

VM tiviert werden. Erst dann geht's an die thematisch unter- 

schiedlich gestalteten Aufgaben, nach deren erfolgreicher 
Bewältigung der fette Punkte-Jackpot winkt. Alle Tische 

r haben drei Schläger und sind mit der üblichen Tastenbele- 

gung (Shift-, Alt- Eingabe- und Leertaste) zu steuern. 
Im Robocop-Ambiente präsentiert sich »Law 'n Justice«, das 
Sie in die Rolle eines Polizisten versetzt und Missionen wie 
z.B. Bombenentschärfung oder Drogenrazzia, mehrere 
Warps und eine Extra-Kugel im Gefängnis bietet. Dieser 
Flipper spielt sich am flüssigsten und zeigt die schicksten 
Animationen im Punktefeld, wo man sogar aktiv in eine 
Schießerei verwickelt werden kann. Leider sind die Pilzpuf- 
fer recht schwer zu treffen und die unheilschwangere Musik 
ist auf Dauer etwas deprimie- 
rend. Spieler mit Macho- 
Allüren werden sich »Babe- 
watch« zuwenden, dessen auf- 
fallendstes Merkmal das Casino 
und eine Jukebox sind. Der 
schön gestaltete Tisch bietet 
durch seine gute S'pielbarkeit 
faire Chancen, auch wirklich in 
den Genuß der verschiedenen 
Boni wie etwa »Muskelfrai- 
ning« oder »Surfen« zu kom- 
men. 

Besonders sportliche Naturen 
Eine Stufe höher aufgelöst: Law'n w,r ^ »Extreme Sports« anspre- 

Justfce (VGA 360 x 350) chen, bei dem die scharfkurvi- 




ge linke Rampe und das 
Sportflugzeug hervorste- 
chen. Leider macht der 
Flipper seinem Namen 
alle Ehre und behält seine 
Extras aufgrund recht 
zickiger Performance 
wirklich den konditions- 
starken Extremisten vor. 
Ein Extra der CD-Version 
ist der Tisch mit den alten 
Wikingern, wobei die 
Suche nach Artefakten wie 
dem Gral bald langweilt. 
Allzuschnell verabschie- 
det sich die Kugel durchs 
Hintertürchen und so wird 
es schwierig, alle Sonder- 
ziele zu erreichen um in 
den ersehnten Wallhalla- 
Modus zu kommen, (ms) 




Wer den absoluten Überf lipper 
erwartet, sollte sich bei Pin ball 
lllusions nicht allzugroßen Illu- 
sionen hingeben - irgendwie 
ist das alles schon mal dage- 
wesen. Immerhin gibt es höhe- 
re Auflösung und bei den Op- 
tionen ist das Tüten sowie der 
Mulri-Ball-Modus nun einstell- 
bar. 

Kleine Zwischenspielchen im 
Punktefenster bringen zwar 
etwas Abwechslung, aber den 
vier Tischen fehlen echte Über- 
raschungen. Das permanente 



Ein bunter Tisch für die Frauei 
hei den: Babewatch (in Super 
VGA 640 x 480) 



stüsetiek 

«Zielschießen« langweilt hier 
auf Dauer etwas. 
Immerhin ist die physikalische 
Umsetzung der Flipper zufrie- 
denstellend. Die Soundeffekte 
gehen in Ordnung, was für die 
nervige Spiei-Musik leider 
nicht gilt, obwohl sie mit den 
Modi wechselt. An die Sprit- 
zigkeit von »Psycho Pinball« 
kommt »Pinboll lllusions« nicht 
heran, ein solides Flipperspiel 
ist es aber allemal. Wer von 
der Thematik immer nach nicht 
genug hat, möge zugreifen. 



i flj l pinball lllusions 



Spiele-Typ: 

Hersteller: 

Kopier schütz: 
Spieltext: 
Spruch ausgab! 
Anspruch: 



Flipper 
21 st Century 
Entertainment 
DM 90,- 
CD-Abfrage 
Englisch; wenig 
: Englisch; leicht 
Für Einsteiget und 
Fortgeschrittene 



Minimum: 486er (25 MHz), 

4 MByte RAM 

Empfohlen: 486er (66 MHz), 

5 MByte RAM 

Festplattenplolz: - 
CD-Belegung: ca. SO MByte 
Anzahl Spieler: 1 - 8 (abwechselnd) 





D!?t)Mi: 




nettes girl gerettei ^^ ^ 

■* • *.: „-.< ,«ras zum teuf eli 
trotederom« ^„osaurier nie^M 




l - stop 



SILEN 



Es gibt 

ne Möglichkeiten, 



Lothar Buchheims »Boot« läßt 
grüßen: Mit »Silent Steel« taucht 
Tsunami in der »Interactive 
Movie«-Welle ab. 

als Kommandant des amerikanischen 
Atom-U-Boots USS-ldaho befinden Sie 
sich mit ihrer Mannschaft auf Routine-Pa- 
trouille im Mittelmeer. Dort sorgt außer 
einem libyschen Pott ein noch nicht identifi- 
ziertes U-Boot für Aufregung. Zu allem Über- 
fluß gibt es einen Verräter samt böser Intri- 
ge, die einen weltweiten Konflikt auszulösen 
droht. Ein umsichtiger Befehlshaber ist also 
an Bord gefragt... 

Von Zeit zu Zeit werden die Videofilm-Se- 
quenzen unterbrochen und Sie müssen eine 
von drei eingeblendeten möglichen Äuße- 
rungen anklicken. Dabei handelt es sich in der Regel ent- 
weder um Befehle an die Mannschaft oder um Rückfragen 
an die Offiziere. So muß z.B. über die die genaue Beob- 
achtung und Auswertung des Sonars ebenso entschieden 
werden, wie über Kurs, Tauchtiefe oder die Bereitmachung 
der Waffen Systeme. Die jeweils gewählte Möglichkeit be- 
einflußt den Ablauf und führt auf verschiedene Handlungs- 
stränge. Etwa 30 verschiedene Schlußvarianten können so 
angespielt werden. 

Im ungünstigsten Fall bedeutet eine falsche Anordnung das 
Aus für Sie und Ihre Mannschaft, Aus dem feuchten Grab 
befreien Sie sich durch Laden eines alten Spielstands oder 
wiederholen nochmal die zuletzt erreichte Videosequenz. 
Natürlich können Sie auch gleich ganz von vorne anfan- 
gen, wos unter Umständen nötig ist, wenn schon in einer 
früheren Szene eine falsche Entscheidung getroffen und erst 
hinterher gesichert wurde. 

IU1!IIII£I stosrtiek 





Die englische 
Sprachausga- 
be wird optio- 
nal untertitelt; 
allerdings nur 
in gekürzter 
Form, was et- 
was irritierend 
ist. Das beein- 
druckende bildschirmfüllende Format der Videos ist nur auf 
Pentium-Rechnern ein echter Genuß. Bereits auf einem 486er 
mit 66 MHz kommt es zum unschönen »Einzelbild-Effekt«; 
dann hilft nur der Wechsel auf ein kleineres Fenster. Eine 
spezielle MPEG-Version ist ebenso geplant wie eine kom- 
plett deutsche Fassung mit übersetzten Untertiteln. (ms) 



Verstärkte Authenzität durch Außenauf nah- 
en echter Flugzeugträger, die geschickt 
s Spiel eingebaut wurden 



Wenig Aktion - viel Film. Viel 
weiter kann man die Entmün- 
digung des Spielers fast nicht 
mehr treiben. Ganze drei 
Klickmöglichkeiten und dann 
wieder brav zuschauen. 
OK, die Filmaufnahmen mit 
authentischen Bildern der 
U.S.-Streitkräfte sind beein- 
druckend und die schauspie- 
lerischen Fähigkeiten der Ak- 
teure heben sich wohltuend 
von den sonst oft laienhaften 
Dorstellerleistungen bei ver- 
gleichbaren Produkten ab. 
Doch auf Dauer wird die gut 



aufgebaute Atmosphäre 
durch das Trial -and- Error- Ver- 
fahren öde. 

Außerdem sind bei den Videos 
Wiederholungen unvermeid- 
bar, die spätestens nach dem 
dritten Anschauen langwei- 
len. Lediglich Fans militäri- 
schen Ambientes, inklusive 
dazugehörigem Jargon dürf- 
ten voll auf ihre Kosten kom- 
men und sich die aus ihren 
Spielzügen entstandenen 

hen. Alle anderen sollten lie- 
ber ins Kino gehen. 



<k 



silent steel 



Spiele-Typ: Interaktiver Film 
Hersteller: Tsunami 
Ca.-Preis: DM 90,- 
Kopiei schütz: CD- Abfrage 
Spieltext: Englisch; Deutsch in 

Vorbereitung 
Sprachausgabe: Englisch; schwer 
Anspruch: Für Ein steig er 
Bedienung: gut 
Grafik: gut 

Sound: gut 



Minimum: 486er (66 MHz), 
4 MByte RAM 

Empfohlen: Pentium [90 MHz), 
8 MByte RAM 

Festplattenplatz: co. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 2,7 GigaByte 

(auf 4 CDs) 
Anzahl Spieler: 1 




KALTER SCHWEIß RUF DER STIRN 

Nie zuuor war die Wirklichkeit so nah! 




Sie spüren wie Ihr Puls langsam beschleunigt. Das sonore Drohnen der Triebwerke uer- 
stärkt sich zu einem donnernden Gebrüll. 'Ready for take off schallt es aus dem Laut- 
sprecher. Ihr Herz schlägt bis zum Hals. Gebannt wandern Ihre Blicke über die Uielzahl 
der Instrumente - alles im grünen Bereich. Sie sind oben. Ihre Staffel folgt... 



WK 




wm 



Zum ersten Mal werden die Grenzen zwischen Spiel, Simulation und Realität uer- 
wischt! Ihr Joystick mutiert zum Steuerknüppel, Ihr Monitor zum Cockpit. Sie sind an 
Bord des EF 2000. Er gilt in Fachkreisen als realistischste Kampfflug-Simulation aller 
Zeiten und bringt Sie haarscharf an die Wirklichkeit heran. Jagen Sie alleine oder im 
Netzwerk mit bis zu 8 anderen Piloten über eine perfekt reproduzierte 3D-Landschaft 
(über 4 Millionen! km). Lernen Sie den EF 2000 zu beherrschen wie ein leibhaftiger 
Düsen je t-Kampf pilo t! 



NBA JAN 

TOURNANENf EDITION 

Action statt Anspruch: NBA Jam 
will keine krampfhaft realistische 
Basketball-Simulation sein. Viel- 
mehr gibt's kurzweilige Slam- 
Dunk-Orgien und herzhafte Fouls 
der leicht zugänglichen Art. 

Anarchie auf dem Parkett! Die Spieler be- 
schließen, daß es in ihrem Leben eigentlich 
schon zuviele Regeln gibt. Der Schiri wird ge- 
fesselt und geknebelt, die Teams auf je zwei Ak- 
teureausgedünnt. Verschont wurde lediglich die 
traditionelle Basketball-Punktezählung; anson- 
sten benehmen sich die Sportler, als hätten sie 

• zuviele Nike-Werbespots gesehen. Defensiv- 
Aufgoben beschränken sich auf Blocks, Remp- 

• ler oder Boxhiebe. Mit einem Paß überbrückt 
man geschwind das ganze Feld und kann einen 
spektakulären Dunk landen. 

■ Diese Beschreibung läßt eher an die erste Bas- 

ketball-Stunde von hyperaktiven Drittklässlern 
denken, ober Acclaim versetzt hier gestandene 
NBA-Profis in den Temporousch. »Realismus? 
Wer braucht das?« war die Philosophie der De- 
signer von »NBA Jam«, einem erfolgreichen 
Spielautomaten von Williams. Nach großen Er- 
folgen im Videospiele-Sektor wurde die jüngste 
_^^_^^^^ — _^^^^_^____ Version namens 
»Tournamenf Edi- 
tion« für den PC umgesetzt. 
Mit der strategisch getränkten 
Herrlichkeit einer Basketball- 
Simulaion wie »NBA Live '95« 
hat das muntere Treiben nicht 
viel zu tun. Bei NBA Jam sehen 
Sie das Spielfeld von der Seite; 
gescrolltwird ausschließlich in 
der Horizontalen. Alle Teoms 
der US-Liga NBA stehen zur 
Wahl und bieten jeweils drei 
Spieler an. Nur zwei davon 
sind auf dem Feld; wählen Sie 
anhand von statistischen An- 



Sie haben freie Wahl zwischen 
allen NBA-Mannschaften. In der 
Halbzeit und am Ende der Par- 
tie werden die Leistungen Ihrer 
Schützlinge aufgelistet. 





elen Slam Dunk -Techniken im Einsatz; Die 
Gegner können nur noch staunend zugucken; zum Ab- 
blocken ist es zu spät. 



gaben in acht Kategorien wie Kraft oder Tempo ihre 
Lieblinge. Der dritte Mann bleibt in Reserve: Zwi- 
schen den Dritteln können Sie Auswechslungen vor- 
nehmen, was manchmal gut tut, um angeschlagene 
Spieler rauszunehmen. Einen Basketballer Ihres 



Teams steuern Sie selber; den Kameraden übern 
wahlweise der Computer oder ein zweiter Spi 
Auch die gegnerischen Reihen lassen sich beli 



mmt 
eler. 

big 




Let's [am: Utopische 
Sprunghöhen und 
halsbrecherische 
Verrenkungen. 



dungr 




besetzen: Sofern man sich einigt, welche zwei Per- 
sonen mit dem Keyboard vorlieb nehmen müssen, 
können vier Spieler gleichzeitig antreten. 
Die eigentliche Action wird über drei Feuerknöpfe 
abgewickelt; Turbo, Paß und Wurf. Der Turbo sorgt 
nicht für beherzte Sprints, sondern löst in Verbin- 
iit einem Wurf in Korbnähe auch besonders spekta- 
kuläre Dunks aus. Allerdings sollten Sie die entsprechende 
Anzeige am oberen Bildrand im Auge halten, da man nicht 
beliebige lange Gas geben kann. Computergesteuerte Team- 
Kollegen lassen sich übrigens durch Knopfdruck dazu zwin- 



m Wettbewerb 



Fans von Basketball-Action muß- 
ten bislang mit dem veralteten 
Jordan in Flight vorlieb nehmen. 
NBA Jam wird deshalb mit offe- 
nen Armen empfangen. Konkur- 
rent NBA Live '95 Ist zwar an- 
spruchsvoller und motiviert auch 
langfristig, bietet aber nicht so 
viel unkomplizierte Rasanz wie Acclaims Neuheit. NCAA 2 von 
Bethesda Sottworks gehört auch zu den komplexeren Simula- 
tionen und Ist zudem recht unübersichtlich. Unsere allgemeine 
Sportspiel-Referenz ist seit diesem Monat die anspruchsvolle 
Eishockey-Simulation NHL Hockey '96. 



NHL Hockey '96 
NBA Live '95 
NBA JAM 

NCAA 2- 

Road lo the final Four 
n Flight 



77 



63 





beherzter Angriff von Seattle: Gegner umhol- 
i, dann unbedrängt auf den Korb zustürmen. 



Schiri, go hörne: Den Ball darf der Refere 
fen, aber Fouls werden nicht geahndet. 



gen, Sie anzupassen 
oder einen Wurf zu ris- 
kieren. 

Fast noch unterhaltsa- 
mer ist das Abwehr- 
verhalten: Zum einen 
können Sie hochsprin- 
gen, um einen Wurf 
abzublocken. Wesent- 
lich erfolgsträchtiger 
sind geschickt ange- 
setzte Fausthiebe, 
damit der Gegner den 
Ball verliert oder gar belämmert für ein paar Sekunden zu 
Boden geht. Während im »richtigen« Basketball der klein- 
ste Körperkontakt als Foul durchgeht, sind solche Grobhei- 
ten bei NBA Jam gestattet. Im Optionsmenü stellen Sie ein, 
ob mitunter Extras auf dem Spielfeld erscheinen sollen. Nach 
dem Aufsammeln solcher Symbole hat die Spielfigur einen 
Ball klauversuch gut oder löst ein Erdbeben aus, das den 
Gegner kurzfristig außer Gefecht setzt. Der »Juice«-Modus 



lenhsrdt 



Gepflegtes Aufbau spiel - mit de 
Turbo-Taste können wir gleich 
prima zu einem Spurt ansetzen 



Abn 



Ha 



ng gegei 
buch er von Telefon buch -Aus- 
maßen? Allergisch gegen das 
Üben komplizierter Paß- 
manÖver? Dann herzlich will- 
kommen bei NBA Jam, dem 
Sportspiel für Leute, die ei- 
gentlich keine Sportspiele 
mögen. Streng genommen ist 
diese Automaten-Umsetzung 
eher dem Actionlager zuzu- 
ordnen. Die Regeln werden 
sehr freizügig interpretiert, 
dos Spielgefühl ist gnadenlos 
unrealistisch - aber gut! 
Das schnelle Passen und Geg- 
ner-Knuffen ist bei nur zwei 
Spielfiguren pro Team sehr 
schnell erlernt. Der Haken an 
der Sache: Zwar gibt's eine 



Reihe verschiedener Slam- 
Dunk- Varianten zu erkunden, 
doch mit der Langzeit motiva- 
tion eines guten Fünf-gegen- 
Fünf-Basketballs kann es NBA 
Jam nicht ganz aufnehmen. 
Dieser Titel lebt allerdings ge- 
waltig von der Stimmung, die 
beim trauten Zusammensein 
mit menschlichen Partnern 
aufkommt. Wenn Sie meistens 
alleine spielen, sollten Sie von 
unserer Gesamtwertung im 
Geiste 5 Punkte abziehen. Ist 
der eine oder andere Mitstrei- 
ter öfters greifbar, addiere 
man hingegen 5 Pünktchen 
dazu: Der »Party- Faktor« von 
NBA Jam Tournament Edition 



Im Options-Menü stellen Sie ein, 
ob "Extrawaffen" auf dem Spiel- 



befriedigt High-Speed-Liebho- 
ber, denen die ohnehin rasan- 
te Spielgeschwindigkeit immer 
noch zu gemütlich ist. 
Die Grundsteuerung ist sofort 
kapiert; das Meistern diverser 
Rempel- und Slamdunk- Techni- 
ken erfordert etwas mehr 
Übung. Durch entsprechende 
Feuerknopf- und Joystick-Kom- 
binationen lassen sich verschie- 
dene Spezialkunstsprünge aus- 
lösen. Neben den NBA-Profis 
gibt es eine Reihe versteckter 
Spielfiguren im Programm, die 
man durch bestimmte Initialen 
bei der Namenseingabe akti- 
viert. Eine High-Score- Liste hütet 
die Kürzel der Spieler mit den 
besten Siegesserien. Außerdem 
merkt sich das Programm, ge- 
gen welche Teams Sie noch nie Autschl Fair-Play-Pokale gibt es 

gewonnen haben. (hl) hier nieht IU gewinnen... 




' (1) nbä jam tournament ediMon 



*£+&&& 



^T+&S^*W 



Ä^ ;** 



Spiele -Typ: Sport 
Hersteller: Acclaim 
Cn.-Preis: DM 100,- 
Kopiersdiuli: CD -Abfrage 
Spieltext: Englisch; sehr wenig 
Sprach ausgäbe: Englisch; sehr wenig 
Anspruch: für Umsteiger und Fort- 
geschrittene 
Gut 
Gut 



Grafik: 



^Ät» 



Minimum: 486er (33 MHz), 

4 MByte RAM 

Empfohlen: 486er (50 MHz), 
8 MByte RAM 

Festplattenplatz: ca. 12 MByte 
CD-Belegung: ca. 100 MByte 
Anzahl Spieler: 1 - 4 (gleichzeitig) 




Als einsamer Fremder tap- 
fer alle Abenteuer in einer 
Westernstadt bestehen - 
das ist der Stoff, aus dem die 
Träume verhinderter Revol- 
verhelden sind. 




o 



■ft nno 1882 in Diamondback, New Mexico. Muttersee- 
■^ lenallein hat es uns in dieses Wildwest-Kaff verschlagen. 
Außer ums nackte Überleben geht es hier darum, die Be- 
wohner des Städtchens und ihre kleinen und großen Ge- 
heimnisse kennenzulernen. Das fängt mit Kleinigkeiten an 
wie »Woher bekomme ich eine Knarre?« oder »Wie über- 
liste ich lästige Köter?« und steigert sich zu handfesten Du- 
ellen mit den Pistoleros der Gegend. 
Die geänderten 3D-Schauplätze durchstreift der Cowboy 
schrittweise mittels kombinierter Maus/Tastatur-Steuerung, 
wobei die Pfeiltasten für die Bewegungsrichtung (sprich 
Füße) zuständig sind und die Mausklicks die Aktivitäten der 
Heldenhände steuern. In erster Linie sind Sie damit be- 
schäftigt, mit rund 40 verschiedenen Personen lange Multi- 
ple-Choice-Gespräche zu führen. Stapft ein potentieller An- 
sprechpartner durch die Gegend, wird er per Klick von der 




gemalten Spielfigur zum digitalisierten Video-Gesprächs- 
partner, der seine Meinung in Sprachausgabe (auf Wunsch 
mit englischen Untertiteln) zum Besten gibt. 
Der Stadtplan bietet eine Übersicht der interessantesten Ört- 
lichkeiten. Im Saloon warten außer ein paar Drinks auch di- 
verse Spielchen wie Poker, Blackjack und der unvermeidli- 
che Einarmige Bandit, die eine gute Gelegenheit zum Geld- 
verdienen darstellen. Eine Handvoll Dollars wird dringend 
für Zimmermiete, Drinks und ähnliches benotigt. 
Was so ein richtiger Cowboy ist, der muß auch Schieß- 
übungen machen und wird in Schlägereien verwickelt, wobei 
auf einen speziellen Kampf- Bildschirm umgeschaltet wird. 
Gefundene Gegenstände wandern ins Inventar, wo sie her- 
angezoomt und genauer untersucht werden können. Soll ein 
Objekt aus der Sammlung zur Anwendung kommen, wird 
es per Mausklick markiert und sein Icon wandert in den 
Hauptscreen. Allerdings ist gerade die 
so wichtige Handhabung der Waffe für 
den Cowboy alles andere als einfach. Es 
bedarf nicht weniger als viermaliges 
Klicken bis ein Schuß fällt; etwaiges 
nachladen nicht mitgerechnet. Zum 
Glück kann man beliebig oft speichern. 
Wer gar nicht mehr weiter weiß, kann 
sich zudem beim chinesischen Händler 
einen Tip holen. (ms) 



- miiiiiiiriB Stoscrieri - 



Die Grafik bleibt in guten An- 
sätzen stecken, weil die Cha- 
raktere nach dem Umschalten 
auf die digitalisierten Videos 
zu äußerst ruckartigen Bewe- 
gungen verdammt sind. Somit 
wirken die echten Schauspie- 
ler teilweise doch wieder wie 
Puppen, was der Atmosphäre 
Abbruch tut. Zumindest die 
Ausarbeitung der verschiede- 
nen Persönlichkeiten wurde 
detailverliebt und recht hu- 
morvoll gestaltet. 
Die Puzzles sind nicht gerade 
schwierig, dafür werden an 
die Englischkenntnisse einige 
Ansprüche gestellt. Bei der 
Steuerung stört, daß der Held 



nicht rückwärts gehen kann, 
sondern sich umständlich um 
die eigene Achse drehen muß, 
um die entgegengesetzte Rich- 
tung einschlagen zu können. 
Im großen und ganzen ist der 
Handlungsverlauf relativ früh 
absehbar. Aber ein wenig 
Wildwest-Feeling kommt 
schon rüber, was durch 
Sound-Gimniicks wie wiehern- 
de Pferde und Saloon -Musik 
unterstützt wird. Freunde 
leicht verdaulicher Abenteuer- 
kost mit »Interactive Movie«- 
Einschlag können zulangen. 
Für gehobene Adventure-An- 
sprüche ist Dust allerdings ein 
zu kleines Häppchen. 



rJtlSt 



Spiele-Typ: Advenfure 
Hersteller: Cyberflix 
Ca.-Preis: DM 100,- 
Kopier schütz: CD- Abfrage 
Spieltext: Englisch; anspruchsvoll 
Sprachausgabe.' Englisch; gut 
Anspruch: Für Einstiger und 

Fortgeschrittene 
Bedienung: Befriedigend 
Grafik: Befriedigend 

Sound: Gut 



Empfohler 



486er {66 MHi), 

8 MByte RAM, Windows 

: Pentium [60 MHz), 
8 MByte RAM 



Festplattenplatz: ca. 18 MByte 
CD-Belegung: ca. 135 MByte 
Anzahl Spieler: 1 





ISBN 3-7723-6893-X 

ÖS 665,-/SFr 78,-/DM 78,- 



Unglaublich: Compiler-Voll- 
versionen von Microsoft und 
Borland. Zusammen mit un- 
zähligen Power-Tools und 
vielen Quelltexten! 

• Borland: Turbo-Pascal, 
Turbo C, Turbo Assembler, 
Turbo Debugger 

• Microsoft:Quick C, Macro 
Assembler 

• Programme und Quelltexte 
der Magazine PASCAL, tool- 
box und DOS toolbox 

• Shareware-Compiler: C, 
Modula, Oberon, Fortran, 
Pascal und mehr 

• Emulatoren, Demos, BCI- 
Treiber 

Insgesamt über 1 1 .000 Dateien 



Das große Visual-Basic-Paket 
für Windows, mit hunderten 
von Programmen im Quelltext. 

• Sofort von der CD zu starten. 

• Ideale Basis für Ihre eigenen 
Entwicklungen. 

• Super zur Verwendung als 
Ideen Pool und Referenz. 

Die CD bringt Profi-Losungen, 
vom Datenbank-Manage- 
ment bis zur Multimedia- 
Programmierung für nahezu 
jeden Bereich. 

Mit VBX-Controls, Bibliothe- 
ken und vielen Windows-Tips 
und Tricks. 

Die richtige CD, wenn Sie 
schnelle Programmier-Erfolge 
suchen. 



PLAYER 11/95 




Wunschkonzert 

Für die nächste Ausgabe wünsche ich mir 
Artikel zu folgenden Themen: 



PC 



Diese Artikel haben mir in der Ausgabe 1 1 /95 am besten gefallen: 

1. 
2. 



Folgende Beiträge haben mi 
plus am besten gefallen: 

1. 
2. 
3. 



auf dem CD-ROM von PC PLAYER 



^^^^^^^^^^^' 






t: 

o 



% % -8 " 

2 "S 2 



An die PC Player-Redaktion 



Wertungen für die Charts: 

Meine aktuellen Lieblingsspiele: 



Die momentan beste „Nicht- 

Spiele"-Software: 



Wie ist Ihr Windows '95- 
Enthusiasmus? 
O Hab's schon gekauft 
Werde es mir bald kauten 
Ich warte lieber noch 
O Kommt mir nicht auf die 
Platte 

Spiele-Flop, der mich zur Zeit 
am meisten ärgert 




E 
U 



Li. CO Q_ 



Softwarebestellung 

Ich bestelle folgende Softwarepa kete auf CD: 

ISBN 3-7723- Tilel 

6533-7 Toolbox je DM 49,- 

6893-X Visual-Basic-Box je DM 78,- 



zuzüglich Porto (innerhalb der Bl 
Gesamtsumme: 



l 



□ Ich zahle gegen Rechnung 
D Scheck liegt bei 



meine Kunri ennumme r (falls vcrhanden) 



Wenn der Daten Player mit der Fehlermeldung »Incompatible 
Database Version" abbricht, hat ein anderes Programm 
veraltete Versionen der Visual-Basic-Datenbank bei ihnen 
installiert. Um Ihr Windows auf die aktuelle Version dieser 
DLLs upzudaten, starten Sie bitte UNTER DOS (nicht 
Windows!) das Programm FIXDLL.BAT im Verzeichnis 
\DATAPLAY auf der CD-ROM. 



Hier CD-Cover- 
Vorderseite einschieben 




CD-Cover-Rückseite 
hinter die Plastik- 
einlage legen 







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PC PLAYER, das 
unschlagbare Spiele- 
Magazin 12 x im fahr 
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__ PC PLAYER Stück für je DM 7,00 der Ausgabe DM 

PC PLAYER plus Stück für je DM 19,50 der Ausgabe (ab 10/94): _ DM 

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PC PLAYER plus Stück für je DM 1 6,50 der Ausgabe (ab 3/95): DM 

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Datum, 2. UnTarschrifl 




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Ich bestelle die auf der Vorderseite der Karte 
angegebenen Ausgaben: 



Ich bezahle per Bankeinzug 



oder lege einen Scheck bei (quittierte Rechnung liegt der Sendung bei). 
Dieses Angebot gilt nur innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. 



& 



Directory der CD: 





Spiel bare Demos 
ENTOMORP Entomorph 


In unserem Windows- Magazin 
Baiträge: 




THEOIG 


The Dm 






PRIMERAG 


Pirna! lags 


SPIELETESTS 




BATBEAST 


Ban e Beairs 


■ The Need for Speed 




PITFALL 


Pittaii (WirtS) 


■ Pfiantasmagoria 






f?-3\ lj: II j 


■ Pitfalf Mayan Adventure 




POLEPOS 


PoePositr 


■ MagitCarpetS 




DARKER 


Da'*»' 






CAESAH2 


Cmai 2 


PREVIEW-VIDEOS 




nm\ 


Tyrian 


■ Albion 








■ In titelst Degree 




PKANTAS Phanlasmagoria 


ENTERTAINMENT 






Soundpatch 


■ Multimedia Leserbriefe 




SIMTOWER 


Sirn Tower Update 






HATTRICK 


HartricliVer5ian1.11 Patch 


DATBIPUYEB 

■ knapp 500 Spiele kurz getest 




Bonus: Demo-Version Periecl Office 










Den Windows-Teil unserer CDs 








ALTORUN.EXE im obersten Ver 




CDTOOLS 


CD-ROM TdoIs 






DCCPRO 


DCC Pro (DOS-Shell) 






GAMEWIZ 


Game Wizard 






NEOPAINT 


Neopaint 3.D 






PCXDUMP 


PCX Dump 






PICEM 


Bildbetrachter PICEM 






UNIVBE 


universal VESA 






VGAEENCH 


VGA-Benchmarks 




SCRSCAVE 


Ascendancy Bildsdiirrnsetioner 






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Beruf wie jeder andere. Für 
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anspruchsvollen Flugz^ 



ng. In modern- 



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Telefon (04 21) 55 92-460/-461, 
Fax (04 21) 55 92-863. 



Lufthansa Verkehrsfliegerschule 



AIR POWER 



Auf einem fremden Planeten hat 
es nie nennenswerte Schiffahrt 
gegeben. Stattdessen durchzie- 
hen fliegende Kriegsflotten mit 
riesigen Zeppelinen die Lüfte. 

Es gibt Programmierfirmen, die schon für 
fast jeden größeren Hersteller gearbeitet 
haben. Ob das darin liegt, daß sie aufgrund 
überwältigender Qualität regelmäßig von 
Konkurrenten abgeworben werden, oder ob 
man sie wegen schlampiger Produkte vorzei- 
tig aus den Verträgen entläßt, mag von Fall 
zu Fall unterschiedlich sein. Sicher ist nur, daß 
Rowan eine dieser wanderlustigen Soft- 
wareschmieden ist: Nach »Overlord« für Vir- 
gin und »Dawn Patrol« für Empire designten 
die quirligen Flugsimulations-Fans das Micro- Nach langem 
prose-Produkt »Navy Strike«, um nun unter 
Mindscapes Fittichen »Air Power« herauszubringen. 
Vom üblichen Weltkriegs- und sonstigem Feindbild- 
schmumpf hat man sich dieses Mal losgesagt und die Flug- 
action in eine Fantasywelt verlegt. Dort tummeln sich die 
Menschen auf einem einzigen Kontinent, wodurch es nie zur 
Entwicklung großer Seefloften gekommen ist. An deren Stel- 
le wurden mächtige Zeppeline entwickelt, welche die Funk- 
tion von Flaggschiffen und 
Flugzeugträgern über- 
nehmen. Nach dem Tod 
des letzten legitimen 
Thronanwärters steht das 

Zur Eroberung einer Ort- 
schaft müssen einzelne 
Missionen bewältigt wer- 






Auf der strategischen Karte fliegt man zwischen den Ortschaf- 
fen hin- und her 



Land vor dem Chaos - vier Parteien streiten sich um die 
Nachfolge, fein säuberlich in die vier Himmelsrichtungen 
verteilt. Zu Beginn suchen Sie sich eine der Seiten heraus, 
und danach eines von vier Flagg seh ifffen. Damit bestimmen 
Sie gleichzeitig, welche beiden Flugzeugmodelle - jeweils 
ein leichter und ein schwerer Jäger - Ihnen im Spiel zur Ver- 
fügung stehen werden. 

Auf einer gerade noch als übersichtlich zu bezeichnenden 
Karte markieren zahlreiche Quadrate die Dörfer und Städ- 
te des Landes. Um den Thron zugesprochen zu bekommen, 
sollte man zunächst genügend Ortschaften einnehmen, um 
die Mehrheit des Volkes auf seine Seife zu ziehen. Dann erst 
darf man daran denken, die Reichshauptstadt anzugreifen. 
Eingenommene Siedlungen bringen aber auch einen weite- 
ren Vorteil mit sich: Sie produzieren oftmals »Verstär- 
kungspunkte«, mit denen sich Kampfverluste der eigenen 
Flotte ausgleichen lassen. 



Wettbewerb 

Air Power überholt ganz knapp 
die ihren Wertungen nach fein 
säuberlich aufgereihten Rowan- 
Produkte Dawn Patrol (Erster 
Weltkrieg) und Navy Strike (mo- 
derne Konflikte), kann es aber 
nicht mit der hochkarätigen Kon- 
kurrenz aufnehmen: Das in Ehren alternde Strike Commander 
führt immer noch vor, wie sich stimmungsvolle Missionen, 
schnelle Flugaction und prächtige Landschaftsdarstellung ver- 
einen lassen. U.S. Navy Fighfers glänzt mit guter Steuerung, 
detaillierter Super- VGA-Grafik und ausgefeilten Missionen. Die 
kürzlich veröffentlichte Zusatz-CD »U.S. Marine Fighters« bringt 
mehrere Verbesserungen mit sich. 



Strike Commander 


88 


U.S. Navy Fighters 


84 


AIR POWER 


65 


Navy Strike 


64 


Dawn Patrol 


63 






TOURNAMENT ! 



Jetzt auch für PC CD-ROM 

Windows '95 ♦ DOS ♦ Amiga 1 200 
PlayStation ♦ Saturn 



>K<laim 



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Tel 02161 / 927470 
Fax02161 / 927494 



Ist man zu einer neuen Ortschaft geflogen, darf 
man entweder Diplomatie walten lassen (meist 
nur bei extremer Überlegenheit erfolgreich}, die 
Stadt belagern (mit dem Ziel, sie gefügig zu ma- 
chen) oder zum Angriff blasen. Je nach Bedeu- 
tung der Siedlung stehen mehrere operative Ziele, 
sprich Missionen, zur Auswahl, die man in be- 
liebiger Reihenfolge angehen kann. Hier finden 
sich die üblichen Einsatztypen einer Flugsimula- 
tion wieder - Bomber eskortieren, den eigenen 
Zeppelin verteidigen, die Lufthoheit erringen und 
vor allem Bodenziele aus- 
schalten. Wer beim Kampf 
versagt, hat nicht gleich das 
ganze Spiel verloren: Dem 
Flottenvorrat wird die zer- 
störte Maschine abgezogen, 
danach darf man es 
nochmal versuchen. Wer 
hingegen genug hat, fliegt 
einfach zu einem leichteren 
Ziel weiter. Besonders risi- 
kofreudige Kommandanten 
greifen mit ihrer gesamten 
Luftschiffflotte die Haupt- 
streitmacht eines Konkurren- 
ten an, der Verlierer schei- 
det aus dem Machtkampf 
aus. 

Die meiste Zeit des Spiels 
sind Sie mit den Luftkämpfen beschäftigt, die nach bekann- 
ter Rowan-Art serviert werden. Sämtliche Flugzeuge sind lie- 
bevoll konstruiert und mit schönen Texturen versehen, doch 





Einige der schon gezeichneten Flugzeug' 
modeile in VGA-Darstellung 



iijl langer 



Das Szenario ist ungewöhn- 
lich, der Strategieteil für die- 
ses Genre eine Neuerung - 
aber die Kämpfe? Rowan Soft- 
ware benutzt jetzt schon im x- 
ten Spiel dieselbe, nur in punc- 
to Flugzeugmodelle geänder- 
te Grafik-Engine. Die ist zwar 
einigermaßen schnell, ent- 
täuscht aber mit flachen, häß- 
lich textu Herten Bodenflächen 
und fehlerhaft gepixelten Ge- 
bäuden. 

Besonderes »Highlight« dabei 
sind Fensterzeilen, die lebhaft 
über die Häuserfronten hin- 
und herlaufen. Auch die be- 
scheuerte Super- VGA- Treiber- 
konfiguration, die rm Test mit 
zwei unserer Grafikkarten 
partout nicht laufen wollte, 
blieb der PC-Gemeinde erhal- 
ten - weshalb wird nicht ein- 
fach der VESA-Standard un- 
terstüzt? 



Zum Glück macht das Kam- 
pagnensystem inklusive freier 
Wahl des nächsten Ziels wie- 
der einiges weit. Hin und wie- 
der erspart einem die Diplo- 
matie Kämpfe, jeder Einsatz 
wird mit Rücksicht auf die 
knappen Jäger-Ressourcen 
der Flotte geflogen. Die Flie- 
gerei betont mehr die Action 
als die Simulation und macht 
trotz einiger Einschränkungen 
eine Zeitlang 5 paß. 
Wenn man sich aber an den 
wenigen Highlights (z.B. der 
Bombardierung eines Boden- 
ziels durch Zeppeline) sattge- 
sehen hat, wird die Sache 
eintönig: Hier Banditen aus- 
räuchern, da eine Flakbatterie 
ausschalten und dort das 
Flaggschiff beschützen. Insge- 
samt ein lobenswerter Ansatz 
mit stark durchwachsener 
Ausführung. 



Ein Zeppelin greift in die Kämpfe ein 

am Boden hapert's gewaltig: flache Landschaften 
und fehlerhaft »tapezierte« Bodenobjekte. Das Flug- 
system ist weder realistisch noch sonderlich gut zu 
steuern; einige der Kampf jäger fliegen sich auch mit 
Joystick wie geflügelte Viehtransporter. Wenig Aus- 
wahl ist bei den Waffen geboten; man darf nur mit 
dem Maschinengewehr, einer einzigen Raketenart 
oder Bomben auf die Gegner losgehen. Daß diese 
sich, wie die eigenen Verbündeten, mit etwas pein- 
licher Sprachausgabe melden, nervt aufgrund stän- 
diger Wiederholungen. Außerdem beschränkt die 
Cockpitanzeige die Sicht gewaltig, zumal eine Ra- 
daranzeige fehlt und die verschiedenen Außenan- 
sichten alles andere als ideal sind. 

Auf langsamen Rechnern läßt sich von Super- VGA- in VGA- 
Auflösung umschalten, ferner gibt es drei Detailstufen und 
eine Option, die den sichtbaren Bildschirmbereich bei Ge- 
schwindigkeitsproblemen kurzzeitig verkleinert. Positiv fal- 
len die Story- Elemente sowie die umfangreiche Einleitung 
auf, die einen Bogen von den historischen Zeppelinen zu 
den Fantasv-Luftschiffen des Spiels schlägt. (la) 



\ Cl} air power 



Spiele-Typ: Action- Flug Simulation 

Hersteller: Rowan/ Mindstape 

Ca.-Preis: DM120,- 

Kopier schütz: - 

Spieltext: Englisch; mittelschwer 
Spradtausgabe: Englisch; ausreichend 

Anspruch: für Fortgeschrittene 

Bedienung: Ausreichend 

Grafik: Befriedigend 

Sound: Ausreichend 



Minimum: 486er [33 MHz), 
8 MByte RAM 

Empfohlen: Pentium [60 MHz), 
16 MByte RAM 

Festplattenplatz: ca. 3 bis 18 MByte 
CD-Belegung: ca. 140 MByte 
Anzahl Spieler: 1 




THE RED BALLOON PRESENTS: 

Berlin 
Connection 



ff* zw. 



s!l>& 



Tjeffll* 



i&rem 




THE RED] 


f 


BALLOON 



Storynoard EKU WAND, 

Sounds ft Music FRA 
Edlting & Rights CHRISTINA 



'jjl'jjfiij'jljll'jl'j ?I'UJHUH1ÜI1J 

JiUJi'JJjli'Ji'J, JEtXl'MmiA 
liiili! Lwjiui it'd. 



AKtiv-CD statt 
Matt-Scheibe 



RICH STEPHAN 

SUlt Digital Photography EKU WAND 
(dea DIETRICH MEUTSCH 
ERICHS Executive Directop EKU WAND 



CELEBRITY POKER 




Eine alternde Seifenopern-Schabracke, 
der Vollbart-Trekkie in Zivil und ein 
unkomischer Possenreißer - würden Sie 
diese Leute an Ihren Pokertisch lassen? 

Wer ist prominent? Take That vermögen ganze Jung- 
fernscharen in Ekstase zu versetzen; der gemeine 
Spieletester ist hingegen schon dankbar, wenn ihn jemand 
beim Brötchenholen erkennt. Groß sind auch die Kluften 
zwischen den Geschmäckern verschiedener Kulfurnatio- 
nen; Mit teutonischen Prominenten kann der Durch- 
schnitts-Amerikaner selten etwas anfangen - den Schar- 
ping wurden die Amis nicht mal zum Kartenabreißen in 
eine Talkshow lassen. Das gilt freilich auch umgekehrt 
und ist zugleich ein ernsthaf- ___^^^^^_^_^_ 
tes Problem für »Celebrity 
Poker«. Hier hängen nämlich 
drei US-»Promis« am digita- 
lisierten Kartentisch, die der 
deutschen Zielgruppe weni- 
ger vertraut sind als die Frit- 
tenräster- Brigade im örtlichen 
Fast-Food-Tempel. 
Joe Piscopo soll mal in der US- 
Comedyshow »Saturday 
Night Live« aufgetreten sein. 
Die läuft nicht in Deutschland, 
was angesichts des humori- 
stischen Talents, das Joe in diesem Programm demonstriert, ein 
minderschwerer Schicksalsschlag zu sein scheint. Morgan Fafr- 
child könnte Freunden des Seifenopern-Trashs noch eher in 
Erinnerung sein. In dem »Dal las« -Verschnitt »Flamingo Road« 
agierte die Blondine mit dem begnadeten Silberblick auch auf 
deutschen Bildschirmen. Der Name Jonathan Frakes löst weni- 
ger Erinnerungen aus, aber gesehen haben Sie den Knaben 
bestimmt schon. Er spielt in »Star Trek Next Generation« die 



leniiardt 

lichkeiten der Größenordnung 
Schwarzenegger & Co. könn- 
te dieses Konzept zumindest 
kurzfristig Spaß machen. Aber 
bei solchen Sem i- Promis, de- 
ren Karriereweg noch ver- 
zweifelt im Handbuch erklärt 
werden muß, pokert es sich 
ausgesprochen matt. 
Wie ist das Grauen noch zu 
steigern? Halma mit Komissar 
Rex? Trivial Pursuit mit Kristi- 
ane Backer? Celebrity Paker 
ist die schrill-idiotische Mogel- 
packung für einen der ältesten 
Hüte der Spielegeschichte. 




Unser Blatt 



greift sich de« 



Morgan Fairchild, Inspirationsquelle zahlrei 
eher Blondinenwitze, brütet bedächtig über 
Ihrem Blatt 



Rolle von Commander Riker, sieht aber ohne En- 
terprise-Outfit aus wie der neue Außendienst- 
Mann von der Hamburg-Mannheimer. 
Die zweite Liga der US-Fernsehakteure sitzt also 
in digitalisierter Videoform an einem Tisch und 
spielt gegen Sie Poker. Acht Varianten von 
»Seven Card Stud« bis zum bekannten »Five 
Cord Draw« stehen zur Wahl und werden im 
deutschen Handbuch manierlich erklärt. Läsfi- 
gerweise läßt sich der Zwischenstand nicht spei- 
chern, denn erst ab einem gewissen Kontostand 
dürfen Sie an einem Turnier teilnehmen. Und die Videos der 
einzelnen Akteure können langwierig werden: Wenn jeder 
Charakter erstmal seinen Senf abgibt oder eine Grimasse zieht, 
bevor er sich zum Mifbieten entschließen kann, wird's arg 
beschaulich. Die Skatrunde im Poinger Seniorenheim hat 
mehr Dynamik drauf. (hl) 



Poker spielen gegen den Com- 
puter - das bietet die Share- 
ware-Welt schon sei» Jahr- 
zehnten feil. Allerdings ohne 
schnarchige Schauspieler, die 
sich erst in sekundenlangen 
Videoclips ergehen, bevor sie 
spitzen Fingers eine Karte in 
die Hand nehmen. 
Schon nach ein paar Runden 
beginnen sich die Videos zu 
wiederholen. Die Pressemi Hei- 
lung schiwärmt unverdrossen 
vom »spannenden Poker- 
abend mit Berühmtheiten«. 
Bei echten Hollywood -Person- 



celebritij poher 



> +&&&&K^$&* 



Spiele-Typ: Poker 

Hersteller: New World Computing 

Co.-Preis: DM 80,- 

Kopierschutz: CD-Abfrage 

Spieltext: Englisch; wenig 

Sprachausgabe: Englisch; entbehrlich 

Anspruch: Für Einsteiger 

Bedienung: Befriedigend 

Grafik; Befriedigend 

Sa und: Ausreichend 



Minimum: 386er (33 MHz), 
4 MByte RAM, 
Windows 

Empfohlen: 486er (SO MHz), 

8 MByte RAM 
Festplattenplalz: ca. 8 oder 
25 MByte 
CD-Belegung: ca. 560 MByte 
Anzahl Spieler: 1 




THUNDERSCAPE 



Neue Rollenspielserie mit 
neuer Idee: Auf der 
»World of Aden« ver- 
knüpft SSI taktische 
Kämpfe mit 3D-Action. 



An seiner Nordgrenze beschützt 
seit Generationen ein Energie- 
schild das Fantasy-Land Aden, in 
dem dampfbetriebene Technik und 
herkömmliche Magie munter koexi- 
stieren. Doch dann erwacht - wie 
schon ungefähr eintausendmal 
zuvor - das Böse und schickt seine 
niederträchtigen Diener aus. Bei 
»Thunderscape« sind das die »Noc- 
turals«, Wesen der Nacht, die in 
einer hinterhältigen Aktion 
zunächst mal den Schild sprengen, 
der zwischen den Festungen Van- 
guard Keep und Radiant Citadel 
aufgespannt war. 
Zwecks eiliger Reparatur suchen Sie 
sich einen Haufen von Helden zusammen, die man entwe- 
der »schnell« oder »detailliert« generieren kann. Für be- 
sonders Eilige gibt es eine Quickstart- Party, später drängen 
sich einem außerdem Nichtspieler-Charaktere als neue Be- 
gleiter auf. Nun stürzen Sie sich in die dreidimensionale Um- 
gebung, in der man stufenlos umherläuft und auf allerhand 
Gegner trifft. Obwohl es Schrägen sowie Treppen und Lifte 
gibt, kann man nicht nach oben oder unten schauen; als 
Zweitperspektive steht nur Kriechen zur Verfügung. 
Als weitere Neuerung darf der Spieler in Echtzeit auf her- 
anstürmende Gegner feuern, die sich natürlich ebenso zur 
Wehr setzen. Beim Zusammenstoß beginnt dann aber ein 
taktischer 3D-Kampf, bei dem die Aktionen der Helden mit 



~"T»f 



Bert dsli'vWM 5ilv«jj(ST«».ra Goljm iViijhtv bl 



Mit »mächtigem 
Schlag« verdrischt Bert 
einen Golem 





diversen kons ausgewählt werden (z.B. spezielle Nah- 
kampfvarianten oder Loslassen eines Zauberspruchs). So- 
weit die Theorie, doch in der Praxis hapert es gewaltig, da 
das Programm sehr willkürlich zwischen Fern- und Nah- 
kampfmodus umschaltet. Zudem präsentieren sich die zah- 
reichen Monster nicht gerade als Augenweide - dank zahl- 
reicher Braun -auf-braun -Tarn färben bleibt man immerhin 
vor dauerhaften Sehschäden bewahrt. 



b 



im Wettbewerb 



Ultima Underworld 2 94 

Ruvenloft 2: Stone Prophet 69 

Menzoberronzan 64 

THUNDERSCAPE 63 

Bloodwings 62 



Dem Trollkönig nebst Gefolge wird per Zauberspruch eingeheizt 



Menzoberranzan und das etwas 
jüngere Stone Prophet stammen 
beide van SSI und bieten wenig 
aufregende Standard-Rollen- 
spielkost mit Gesprächen, Auto- 
map und Acti an kämpfen. Blood- 
wings ist eine sehr eigentümliche 
Mischung aus Actio n- Ad venture, Rollenspiel und Videoschnip- 
seln. Das konzeptionell passable Thunderscape muß sich auf- 
grund zahlreicher Designfehler mit einem Platz im unteren Mit- 
telfeld begnügen. Das schon etwas ältere Ultima Underworld 
2 hingegen wartet immer noch auf einen Konkurrenten, der 
es vom wohlverdienten Thron der 3D-Rollen$piele stößt. 




Das Inventar könnte übersichtlicher sein, 
denkt sich der Dampfwerfer- bewaffnete 
Quickfinger 

Die dritte Neuigkeit für Rollenspiele ist 
eine isometrische Automap, die aber 
trotz Zoomen und Drehen alles andere 
als hilfreich ist. Es werden nur die un- 
gefähren Höhenverhältnisse, sowie 
Türen und Gegner eingezeichnet -alles 
andere bleibt unerwähnt und kann 
auch nicht manuell beschriftet werden. 
Überlappungen versperren die Sicht, 
außerdem wird die Karte immer ab- 
schnittsweise ergänzt. So werden 
Gänge eingezeichnet, die man noch gar nicht gefunden hat, 
was das gezielte Absuchen einer Karte extrem erschwert - 
man sieht ja nicht, wo überall die Party schon war. 
Im Inventarbildschirm rüsten Sie Ihre Kämpen aus und über- 
wachen ihre Fertigkeitswerte wie »Schußwaffengebrauch« 
oder »Feilschen«. Da immer nur acht Gegenstände gleich- 
zeitig auf dem Bildschirm gezeigt werden, fällt die Verwal- 
tung des ganzen Krams im Inventar etwas schwer. Außer- 
halb von Kämpfen lassen sich vier Spielstände speichern, 
was man aufgrund der häufigen Gefechte auch tun sollte. 
Eine komplett eingedeutschte Version ist laut Mindscape in 
Vorbereitung, und soll in Kürze erscheinen. (la) 




der Vanguard Keep c 



jfll langer 



Die Story hat SSI wieder gut 
hinbekommen, auch der Mix 
von Taktik- und Altion -Kämp- 
fen klingt nicht schlecht. Aber 
die Ausführung! 
Während man teilweise see- 
lenruhig auf direkt benach- 
barte Gegner schießt, führt 
man gleich darauf Nahkämp- 
fe gegen Feinde, die fünfzig 
Meter entfernt oder hinter 
einer Mauer stehen. Die Auto- 
mop gehört zum Unbrauch- 
barsten, was mir je unterge- 
kommen ist, - eine 2D-Karte 
wäre viel praktischer. Die Gra- 
fik rettet sich nur durch ver- 
einzelte Lichtblicke vor dem 
»Mangelhaft«, übersieht man 



doch leicht Gegenstände und 
Abzweigungen aufgrund von 
Farbgebung und Perspektive. 
Seltsam, daß eine per Defini- 
tion schwächliche Zauberin 
meiner Party viel mehr Le- 
benspunkte hat, als der stärk- 
ste Kämpfer. Außerdem trifft 
man zu häufig auf zuviele 
Gegner, so daß man schon al- 
lein aus Zeitgründen den ein- 
fachsten Schwierigkeitsgrad 
wählt. Trotzdem könnten aus- 
gehungerte Rollenspiel -Vete- 
ranen mit diesen Fehlern 
leben, denn die taktischen 
Kämpfe an sich machen Spaß 
und die 22 Levels sorgen für 
lange Spieldauer. 



m 



rhunderscape 



+&&l^^?&fr* 



Spiele-Typ: Rollenspiel 
Hersteller: SSI 
Ca.-Preis: DM 120,- 

Kopierschuti - 
Spieltext: Englisch; einfach 
Sprachausgabe: Englisch; schwer 
Anspruch: Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 
Befriedigend 
Grafik: Ausreichend 

Sound: Befriedigend 



Minimum: 486er (33 MHz), 
8 MByte RAM 

Empfohlen: 486er (66 MHz), 
8 MByte RAM 

Festplattenplatz: ca. 25 MByte 
CD-Belegung: ca. 120 MByte 
Anzahl Spieler: 1 




o 



WHALE'S YOYACE 1 



Eher tranig schleppte sich das 
Raumschiff »Whale« durch sei- 
nen ersten Computerauftritt. Wel- 
che Verbesserungen bietet Teil 2 
der Mischung aus Handels- und 
Rollenspiel? 

Gar undankbar ist das Universum: Glanz 
und Gloria der »Whale«-Besatzung vom 
ersten Teil sind mit den Jahren verblaßt und 
es ist höchste Zeit, sowohl ihr Image als auch 
das Konto der Heiden tüchtig aufzupolieren. 
Erneut müssen Sie durch geschicktes Handeln 
und Reisen Geld verdienen, um das Raum- 
schiff mit den nötigen Extras auszustatten. Nur 
so lassen sich die Waren auch auf entfernte- 
re Planeten transportieren und dort höhere 
Preise erzielen und zudem ist ein gutgerüste- 
tes Schiff wehrhafter in Raumschlachten. 
Wer den ersten Teil gespielt hat, darf die alte 
Mannschaft übernehmen oder eine neue Crew aufstel 
Die Chraktergenerierung mittels Essenzen erinnert leicht an 
»Ultima 6«. Sie will ebenso gut durchdacht sein, wie die 
Auswahl der jeweiligen Negativeigenschaft (z.B. Kaufsucht, 
Kälteempfindlichkeit) da anschließend jedem ßesatzungs- 
mitglied ein Beruf zugeordnet wird - und wer will schon 
einen talpatschigen Arzt im Team haben? 
Im Hauptmenü befinden sich Handelsoptionen für Schiffs- 
ausrüstung und Waren. Zuerst muß herausgefunden wer- 
den, wer welche Waren benötigt und wo sie am billigsten 
zu kriegen sind. Das dauert ein 
Weilchen und erfordert einige 
Geduld beim Umherreisen im 
All; hilfreich ist dabei eine eben- 
falls im Haupfmenü befindliche 
Planeten -Übersichtskarte. Sie er- 
möglicht die Anwahl des ge- 





Treibstoff irr 
Tank. 

Wenn Sie sich auf einen der 1 1 Planeten hinunterbeamen, 
geht's dort stufenlos oder schrittweise durch die optisch ru- 
stikal gestaltete 3D-Siedlung, wobei ein einfaches Auto- 
mapping bei der Orientierung hilft. Gefundene und gekaufte 
Gegenstände wandern recht umständlich in die etwas klein 
geratenen Taschen der Gruppenmitglieder, oder werden 
über die Leiste mit den situatiansabhängig eingeblendeten 
Grundfunktionen {z.B. geben, nehmen, verwenden) mani- 
puliert. Gespräche mit Einheimischen führen Sie über 
Anklick-Sätze - natürlich immer auf der Suche nach ge- 
winnträchtigen Aufgaben, Eine falsche Antwort beim 
Schwätzchen kann allerdings schlimmstenfalls eine Ausein- 



f r*^~ 



mm* \ 



UHHLE: 
HHnnLER: i 

nriBoi : 

FREI: 5a I 



Auf dem Gitter finden die Raum kämpfe 
Asteroidenfeld statt. Hier wird gerade in 
Gegner identifiziert. 



id Flüge dui 
Vordergruni 



Die Händler bieten ihre Waren a 



Ein Knaller ist das Programm 
nicht unbedingt. Seine Stärken 
liegen wie beim Vorgänger 
eher in der Mischung von Rol- 
lenspiel- und Handelselemen- 
ten. Nett ist die Idee mit ne- 
gativen Charakter- Attributen 
und die eingebauten Animati- 
ons-Sequenzen bringen ein 
wenig Pep in die ansonsten 
arg bescheidene Grafik. 
Als eindeutig Spielspaß-min- 
dernd erweist sich die teils hin- 
derliche und umständliche Be- 
dienung. Störend ist auch, für 
bestimmte Aktionen der Par- 
tymitglieder zwischen ver- 
schiedenen Screens hin und 



hergeschaltet werden muß. 
Zudem nervt, daß das Spiel 
nur an Bord der Whales gesi- 
chert werden kann. Eine ge- 
meuchelte Crew kurz vor der 
kompletten Erforschung eines 
Planeten bringt Frust; wer will 
schon dauernd zwischendurch 
zum Speichern hochbeamen? 
Ein Lichtblick ist der im Ver- 
gleich zum Vorgänger etwas 
komplexere Spielverlauf. De- 
sign-Sonderpreise gewinnt 
dieser biedere Genremix aber 
nicht: Alles ganz brav und so- 
lide, aber weitab von sonder- 
lichen Motivafions-Eruptio- 



andersetzung mit tödlichen Ausgang für das gesamte Hel- 
denquartett zur Folge haben, was zum abrupten Spielende 
führt. Ein Trost sind auf den Planeten installierte Medi-Sta- 
tionen, wo sich geschwächte Charaktere laben dürfen. Ist 
ein Arzt in der Party, kann auch er heilen. 
Lukrative Geschäfte sind meist gefährlich und so kommt es 
gelegentlich zu Raumschlachten mit aufdringlichen Piraten. 
Diese Gefechte finden rundenweise auf einem äußerst 
schlichten Kästchen-Bildschirm statt. Je mehr Extras Sie für 
Ihr Schiff durch fleißigen Handel und Wandel erstehen, desto 
großer ist die Chance, zu gewinnen. Wer erfolgreich ist, 
verbessert seine Charakterwerte {via Extra-Menü abrufbar) 
und kassiert obendrein den Besitz des Widersachers. Mit 
zunehmender Erfah- 
rung können die 
Party-Mitglieder ab- 
hängig von ihrem 
Beruf neue Fähigkei- 
ten, wie z.B. ein- 
schüchtern, hypnoti- 
sieren, lähmen und 
Ein Ziel auf der Sternenkarte zoomt ähnliche Gemein- 

durch einen Klick heran heiten erlernen, (ms) 










m 


mhale's vopge 2 


^&S&g&&&&> 


Spiele-Typ: Hondels-/Rollenspiel 
Hersteller: Neo 


Minimum: 386er (33 MHi), 

4 MByte RAM 


Ca.-Preis: DM 80,- 

K Dpiers (hu li: CD- Abfrage 

Spieltext: Deutsch; befriedigend 

Sprattiausgabe: - 

Anspruch: für Elnsteiger und 

fortgeschrittene 
Bedienung: Ausreichend 
Grafik: Ausreichend 


Empfohlen: 486er (50 MHz), 
8 MByte RAM 

Festplottenplntz; ca. 5 oder 57 MByte 
CD-Belegung: ca. 135 MByte 
Anzahl Spider. 1 


Sound: Befriedigend 


- 1 sTÄ=! 






wwf wn 

Muckis machen müde Männer mun 
ter: »WWF Wrestlemania« ist eine ge 
lungene Umsetzung des amerikani' 
sehen Show-Gegrabsches. 



M 



an mag dem amerikanischen Wrestling noch 
so ablehnend gegenüberstehen, eines muß man 
den sich kloppenden Ringkämpfern lassen: Sie sind 
perfekt durchtrainiert und beherrschen ihre Tritte, 
Schläge, Würfe und artistischen Aktionen vollendet. 
Noch dazu sind die Jungs erstklassige Entertainer 
und können die Stimmung anheizen wie kaum ein 
anderer. Diese Atmosphäre wollten schon diverse 
Computerspiele einfangen, doch erst die Spielauto- 
maten-Umsetzung »WWF Wrestlemania« von Acclaim 
kommt der verschwitzten Realität ziemlich nahe. 
Des Ringers größtes Glück auf Erden bindet er sich in Form 
eines Gürtels um die maskulinen Hüften. Die breiten Bauch- 
speckhalter symbolisieren die verschiedenen Meisterschaf- 
ten, im Falle von »WWF Wrestlemania« den Titel des »In- 
tercontinental Champion« und des »World Wrestling Fede- 
ration Champion«. Doch um beide Ehren zu erringen, genügt 
kein kurzer Spaziergang durch den Ring. Vielmehr erwar- 
tet Sie eine stattliche Anzahl beinharter Kämpfe gegen bis 
zu drei Gegner auf einmal. 

Acht aus dem Fernsehen bekannte Superstars der WWF 
wurden fein säuberlich digitalisiert und mit all ihren spezi- 
ellen Tricks und Manövern ins Spiel eingebaut. Wählen Sie 
z.B. den Clown Doink, der gerne mit seinem »Happy Ham- 
mer« auf den Gegner eindrischt. Mit dem »Rozor's Edge« 
rasiert hingegen der smarte 
Razor Ramon am liebsten 
die Kontrahenten, wogegen 
Sumo-Ringer Yokozuna sich 
äußerst effektiv auf sein 
Opfer plumpsen läßt. 
Schönling Shawn Michaels 










Vif 


rer-Action Im 


Ufa 


g: Bei soviel 


Mu 


skefn bleibt 


ke 


n Auge 


trocken. 



Huch, guckt der 



wehrt sich mit dem »Sunset Flip«, der charismatische Bret 
Hart benutzt die »Flying Clothesline« und der schwerge- 
wichtige Barn Barn Bigelow den »Flying Dropkick«. Athlet 
Lex Luger setzt bevorzugt den »Vertical Suplex« ein und der 
unheimliche Undertaker schließlich entsorgt seine Gegner 
mit dem »Tombstone Slam«. 

Bei der Umsetzung vom Spielhallen-Automaten auf den PC 
mußte zwar die Grafik wegen der geringeren Auflösung 
und Farbtiefe etwas leiden, doch spielerisch sind alle Fin- 
essen dabei. Die Wrestler dürfen entsprechend den leben- 
den Vorbildern schlagen, treten, würgen, werfen und sogar 



HU stanol 



So hoch fliegt ein Wrestler n 
haken erhält 



Ich bekenne: In jungen Jahren 
habe ich keine Wrestling- 
Ubertragung versäumt und 
unterstütze heute noch ge- 
legentlich lautstark den Un- 
dertaker und Bret Hart. Viel- 
leicht bin ich deshalb für diese 
gelungene Umsetzung der 
»Ciotheslines«, »Neckbrea- 
kers« und »Piledrivers« be- 
sonders empfänglich. 
Wer sich nur ganz zaghaft für 
Wrestling interessiert, wird 
schon eher von der exakten 
Steuerung, der manierlich di- 
gitalisierten Grafik und der 
authentischen Soundkulisse 
angesprochen. Abgesehen 
von den grimmig drein- 
blickenden Muskelbergen un- 
terscheidet sich WWF Wresfle- 



ir unwesentlich von 
Prügelspielen, aller- 
dings stehen hier bis zu vier 
Heroen im Ring. 
Die Anzahl der »Finishing 
Moves« ist erfreulich hoch und 
alle Manöver wurden reali- 
stisch umgesetzt. So ver- 
kommt WWF Wrestlemania zu 
keiner stupiden Prügelei, son- 
dern ist fast schon eine Simu- 
lation - inklusive aller Gags 
und Showeinlagen. 
Die Vielzahl an Kombinatio- 
nen, die reizvollen Turniermo- 
di und die Schwierigkeitsgra- 
de sorgen für langfristige Mo- 
tivation, die nicht schon beim 
ersten Gewinn des »Intercon- 
tinentai Champions-Gürtels 
abflaut. 




Die Aufforderung »Pin Hirn« lädt 



Finishing Move e 



von den Seilen springen. Manche Würfe sind so vehement 
daß der Gegner aus dem Ring fliegt; wer will, springt hin- 
terher und kloppt sich draußen weiter. 
Außerdem gibt es diverse Special Moves mit Baseball- 
schlägern, brennenden Köpfen, Elektroschocks und derglei- 
chen. Von anderen Prügelspielen hat man sich die soge- 
nannten »Finishing Moves« abgeschaut, mit denen der be- 
wußtlose Gegner formvollendet abserviert wird. 
Voraussetzung ist aber ein Gamepad mit vier Feuerknöp- 
fen, da Sie mit einem Joystick und nur zwei Buttons unvor- 
teilhafte Verrenkungen auf sich nehmen müssen. Ais gute 
Alternative erweist sich die Tastatur, mit der es selbst bei 
den Specialmoves keine größeren Probleme gibt. 
Neben den Ein-Spieler-Modi gibt es auch zwei Möglich- 
keiten, einen wrestling-willigen Freund zu beschäftigen. Man 
beharkt sich entweder im munteren Zweikampf mit beliebi- 
gen WWF-Stars oder tritt gemeinsam gegen den Rest der 
Truppe an und kämpft um die »Tag Team« -Meisterschaft. 
Wahlweise steht jedem der menschlichen Spieler noch ein 
computergesteuerter Kämpe zur Seite, so daß bis zu vier 
Muskelprotze auf ein- 
mal im Ring stehen. 
Dann wirkt auch die 
Akustik am besten: Der 
Live- Kommentar zweier 
Moderatoren wird von 
den Grunzlauten der 
Ringer und dem fanati- 
schen Publikum fast 
übertönt. (fs) 



::_ ' SHAWN MICHAELS 



-^g&S^M^~ 



Gegen zwei Kontrahenten auf ein- 
mal sieg! es sich besonders schön 



CL 



♦**>■ 



LULuf ujresMemania 



Spiele-Typ: 

Hersteller: 

Ca.-Preis: 

Kopier schütz: 

Spieltext: 

Spruch aus gäbe 

Anspruch: 

Bedienung: 

Grafik: 

Sound: 



Sportspiel 

Acclaim 

DM120,- 

Englisch; wenig 
: Englisch; gut 
für Einsteiget, fortge- 
schrittene und Profis 
Gut 
Befriedigend 



486er (33 MHz], 
S MByte RAM 



Empfohlen: 486er (66 MHz), 
8 MByte RAM 

festplnttenplati: <a. 1 - IS MByte 
CD-Belegung: cu. IS MByte 
Anzahl Spieler: 1 - 2 (gleichzeitig) 





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ht vergessen! 




_j, GUNSHIP 2000 

All* Flieg, Hell, flieg: Die graue Eminenz der Hubschrauber- 

%■ v Simulationen ist trotz starker Konkurrenz immer noch 

einen Rundflug wert. Willkommen an Bord des Microprose-Oldies. 



Iubschraubersimulationen für den PC sind 
Mangelware. Zwar gab es hier und da mal 
Silberstreif am Horizont, doch das erste 
wirklich brauchbare Spiel war »Gunship«. Für 
damalige Zeiten sensationelle 3D-Optik und intel- 
ligente Missionen ließen trotz EGA-Grafik die 
Konkurrenz vergessen. Vor vier Jahren veröffent- 
lichte Micraprose endlich den langersehnten 
Nachfolger »Gunship 2000«, der neben zeit- 
gemäßer VGA-Optik sogar mit digitalisierten 
Soundeffekten aufwartete. 
Andere Firmen spendierten so bekannten Heli- 
koptern wie dem Apache Long- 
bow oder dem Comanche eige- 
ne Spiele, doch Simulationsspe- 
zialist Microprose rundete die 
Palette mit weiteren Kampfma- 
schinen wie der Supercobra und 
Rettungs- bzw. Aufklärungshub- 
schraubern ab. Entsprechend 
sind auch die Missionen ausge- 
legt: Sie dürfen zwar nach Belie- 
ben einen Helikopter auswählen 

und bewaffnen, doch für Das richtige Ausrüsten des Hell 

bestimmte Aufgaben empfehlen Missionen 
sich auch spezielle Maschinen. Geradezu sensationell für die 
frühen 90er Jahre war die detailreiche 3D-Grafik. Unzähli- 
ge Objekte vom Haus bis zum Panzer waren im Tiefflug zu 
sehen, Hügel und Berge bestanden aus plastischen SD-Poly- 
gonen. Besonders faszinierend sind die Flüge durch Häuser- 
schluchten in Europa, die immer noch höchste Anforderun- 
gen an den Piloten stellen. Texturen oder gar Gouraud-Sha- 
ding vermißte zu jener Zeit niemand, auch die teils gerasterten 
Flächen fielen nicht störend auf. 

Liegt der Spielspaß anfänglich noch in einzelnen Missionen, 
reizen erfahrenere Piloten vor allem die Kampagnen. In Mit- 
teleuropa müssen Sie steh gegen russische Aggressoren weh- 
ren, die nach dem Zerfall des Sowjetreiches gen Westen mar- 
schieren. Zweiter Schauplatz ist 
der persische Golf mit dem Irak 
als Gegner. Durch die Datendis- 
kette »Islands & ke« dürfen Sie 
außerdem zwischen den Eisber- 





ikopters vereinfacht die 




Panzerjagd in der Wüste 

gen der Antarktis fliegen und Kri- 
senherde bei den Philippinen 
beseitigen. 

Die Steuerung schwankt zwischen 
action-tauglich und kompliziert; 
das läßt sich wie viele andere Knif- 
fligkeiten aber einstellen, so daß 
Einsteiger und Profis gleicher- 
maßen gut zurechtkommen. Zahl- 
reiche elektronische Hilfssysteme 
unterstützen den Piloten beim Erfassen feindlicher Ziele oder 
dem manöverieren im unwegsamen Gelände. Dennoch sind 
die Aufgaben schwierig: Neben der Handhabung des Hub- 
schraubers erschweren vor allem gutzielende Gegner den 
gemütlichen Rundflug. 

Wer sich durch alle Missionen geackert hat, bastelt sich mit 
den Einsotzeditor {liegt der Datendiskette bei) neue Aufga- 
ben. Die Bedienung ist erfreulich einfach, so daß auch Ein- 
steiger schnei! damit zurecht kommen. »Gunship 2000« fin- 
den Sie entweder mitsamt der Datendiskette auf CD-ROM im 
rund 90 Mark teuren »CD Chopper Pack« oder als preiswerte 
Budget-Version (ohne »Islands & lee«) für rund 40 Mark.(fs) 

W U fi S T I N Sil SCHON, DASS... 

■ ...die sechs Szenarien von Gunship 2000 aus jeweils rund 
4.000 Objekten bestehen? Designer James M. Day standen 
etwa 150 verschiedene Bausteine zur Verfügung, die er mit 
einem Editor zusammenfügen mußte. 

■ ...der damalige Chef von Microprose »Wild" Bill Stealey inzwi- 
schen mit einer neuen Firma sein Glück versucht? Interactive 
Magic vertreibt in den USA unter anderem »Apache Longbow« 
der englischen Softwarefirma Digital Integration, ebenfalls eine 
Hubschrauber-Simulation. 



3501 







Ol 

7? 



pcrr^rr* 



3 v' 



V 



or wenigen Seiten ging der Testteil von PC Player zu Ende. Hier 
besprechen wir jeden Monat die Spieleneuheiten; kritisch, aber 
objektiv. Jedes Spiel wird von einem Redakteur getestet, der sich 
mit dem betroffenen Genre besonders gut auskennt. Bei »PC Player 
Unplugged« ziehen wir ausnahmsweise den Stöpsel aus diesem Regel- 
Pool. Hier gibt jeder Tester mit einer »Alfer- 
nativ-Privatwertung« von 1 (Buhl) bis 5 
(Jubel!) an, wie sehr ihn die einzelnen Pro- 
gramme dieses Monats persönlich interessie- 
ren. Eigenarten sind auf dieser Seite gestat- 
tet; ein Sportspiel-Hasser darf z.B. auch ein 



objektiv gesehen gutes Fußballprogramm schlecht findci. Sinn und 
Zweck der Übung: Keinesfalls eine Konkurrenz zur Gesamtwertung, 
sondern zusätzliche Orientierungshilfe. Wer einen »Lieblingstester« 
hat, kann sich hier über dessen Geschmack informieren - auch wenn 
ein anderer Redakteur den Artikel schreibt. 



TITEL 




Heinrich 
Lenhardt 



Activision Fun pack 2 


•••• 


•• 


•••• 


•••• 


Air Power 


• 


*•• 


•• 


* 


Battle Beasts 


•• 


•• 


•••• 


•• 


BURN CYCLE 


• 


•• 


* 


- 


Celebrity Poker 


• 


* 


• 


• 


COMANCHE VS. WEREWOLF 2.0 


••** 


**• 


•••• 


••••• 


Command&Conquer Deutsch 


••••• 


••••• 


•••• 


•*•* 


Crusader: No remorse 


••• 


•*• 


•••• 


••• 


Darker 


• 


• 


• 


• 


Dust 


•* 


• 


• 


••• 


Empire 2 


•• 


•••* 


•• 


- 


NBA JAM TOURNAMENT EDITION 


•••• 


•• 


•••• 


*••• 


NHL HOCKEY '96 


••••• 


••• 


*•••• 


•••• 


PGA TOUR GOLF '96 


••••• 


•• 


•••• 


•••• 


PlNBALL ILLUSIONS 


••• 


••• 


•• 


*•* 


PRIMAL RAGE 


• 


• 


••• 


- 


SKINS AT BlGHORN 


* 


• 


• 


• 


Silent Steel 


• 


•• 


*• 


• • 


Thunderscape 


••• 


*•* 


• 


- 


Whale's voyage 2 


• 


• 


• 


•• 


WWF Wrestlemania 


••• 


• 


•**• 


••• 



t Spie! konnte nicht bewertet werden 



PC PLAYER M/95 



v4«laim 



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IS 



Spiele-Special: Adventures 



USSKNACKER 



O 



V 



Seit den frühen Anfängen hat sich im Land 
der Abenteuer bei Bedienung und Präsen- 
tation viel getan. Wir vergleichen die besten 
aktuellen Adventures und forschen nach, ob 
das aufgepeppte Äußere zu Lasten der 
Rätselnüsse gegangen ist. 

Lang, lang ist's her: Nur echte Genre- Veteranen werden 
sich noch daran erinnern, wie sie bei Mondschein an 
monochromen XT-Monitoren die ersten Textadventures wie 
Infocoms »Zorlc« spielten. Etwas später konnte man dann den 
grobgepixelten Roger Wilco auf Wortbefehl in »Space Quest« 
den Weltraum fegen lassen oder bei »Amazon« parallel zur 
Texteingabe unbewegliche Bilder bestaunen. Fast vergessen 
sind heute zickige Parser, die wagemutigen Abenteurern die 
abstrusesten Synonyme und abwegigsten Zwei -Wort- Sätze 
abverlangten. Dann trumpfte LucasArts auf und veröf- 
fentlichte zugängliche Grafikadventures a \a »Maniac 
Mansion« oder »Monkey Island«. Später folgten Per- 
len wie »Indiana Jones«, Westwood zog mit mit dem 
Kampf gegen den garstig-komischen Malcolm aus 
»Legend of Kyrandia« nach. 



Bessere Grafik - 
schlechtere Puzzles? 

Der XT von damals ist heute einem Pentium mit Super VGA, 
1 6-ßif- Soundkarte und mindestens 8 MByte RAM gewichen. 
Doch gerade die Adventu 
res stellen immer noch ver 
gleichsweise gerin 
Hardwareanforderungen 
- selbst die aufwendigeren 
Fi Im -Abenteuerspiele soll- 





Flippige Grafik und logi 
auch heute noch 



ten auf 66-MHz-Rechnern noch einigermaßen passabel lau- 
fen. Ein CD-ROM-Laufwerk ist mittlerweile Pflicht, denn viele 
moderne Abenteuerspiele setzen auf Sprachausgabe direkt 
von der CD. Mühevolle Tipporgien wandelten sich in präzise 
Mausarbeit gewichen. Ätzendes PC -Gepiepse wich orche- 
straler Soundkulisse und klobige Pixelfiguren animierten Mini- 
kunstwerken oder bemühten Filmdarstellern. 
Je besser Grafik und Sound der Adventures wurden, desto 
stärker wuchs auch die potentielle Zielgruppe: Wer vor frühen 
Adventures wie »Mask of the Sun« schreiend davonlief, spiel- 
te »DayoftheTentacle« vielleicht schon allein der abgedrehten 
Grafik wegen. Der zweite Effekt war zum Leidwesen altein- 
gesessener Parser-Knacker, daß die Spiele oftmals Puzzle- 
qualität einbüßten. Ein Beispiel dafür sind Sierra-Serien wie 
»Leisure Suif Larry« und »Space Quest«, deren Rätselnüsse 
immer mehr an Quantität und Substanz verloren. Viele Adven- 



, 



\ 



tures erwiesen sich nur noch deshalb als schwierig, weil die 
Puzzles extrem unlogisch gestaltet waren oder auf dumpfem 
Bildschirmabsuchen per Mauszeiger beruhten. 
Zwischenzeitlich hat sich das Genre glücklicherweise wieder 
gefangen. Zwar sind die wirklich schwierigen Abenteuer- 
spiele, die auch Profis mehrere Wochen lang beschäftigen, 
sehr selten geworden, doch für »Normal sterbli- 
che« gibt es eine breite Auswahl hochwertiger 
Programme. Daß darunter auch Einsteiger- 
Produkte wie »Vollgas« sind, sollte man 
nicht als Untergang des Adventure- 
Abendlandes abtun - schließlich wollen 
viele Leute heutzutage die Aufmachung 
und Story genießen, anstatt Denk- 
Rauchwolken ausstoßend Rätsel um 
Rätsel zu knacken. So stehen klassi- 
sche Textabenteuer (z.B. »Death 
Gate«) neben Grafikadventures 
(»Simon the Sorcerer 2«) und Able- 
gern der Action-Sparte (»Little Big 
Adventure«), gefolgt von technisch 
aufwendigen Videofilm-Vertretern 
»Under A Killing Moon« oder 
»Phantasmagoria«. Die 14 wichtig- 
sten Adventures der letzten zwölf 
Monate stellen wir Ihnen auf den näch- 
sten Seiten vor. 

Adventures im 
l Härtetest 

Ein Infokasten führt genre-spe- 
zifische Details auf: Mit Story 
sind Hintergrundgeschichte, 
Handlung und Ausarbei- 
tung der Charaktere ge- 
meint, bei Puzzles sehen Sie, 
wie sehr die Spiele die Rätseldichte 
betonen, und Action führt diejenigen 
Programme auf, bei denen teilweise auch schnelle Reaktio- 
nen über das Weiferkommen entscheiden. 
Der Infokasten übernimmt die bisherigen PC- Player- Wertun- 
gen für Spielspaß, Grafik und Sound. Außerdem beurteilen 
wir das Interface nach Adventure-Gesichtspunkten: Wird das 
Klicken zur Qual, kommt die Tastatur zum Einsatz oder muß 
man sich gar durch zahlreiche Untermenüs kämpfen? Die Ziel- 
gruppe schließlich gibt einen Anhaltspunkt, für wen ein Spiel 
gedacht ist - Profis 
werden beispielswei- 
se bei »Flight of the 
Amazon Queen« 
nicht allzulange be- 
schäftigt, mit Le- 
gends Death Gate 

hingegen hochzu- Spo « 0ues , , „„ einot d „ V orr»it.r 
frieden sein, (la/ms) heutiger Grafikadventures 



PC PLAYER N/95 





,Eine der erfolgreich- 
sten Consumer- 
messen Europas 4 * 




SIMON THE SORCERER 1 ■ STAR TREK: A FINAL UNITY 




Schon dem ersten »Simon the Sorce- 
rer« wurde eine gepfefferte Portion 
Humor spendiert, so daß die leicht ver- 
rückte Zauberer-Story mit LucasArts- 
Anleihen zu einem netten Advenfure 
avancierte. Im verbesserten zweiten 
Teil kommt unser Zauberlehrling Simon 
nicht zur Ruhe: Durch unglückliche 
Umstände wird Bösewicht Sordid wiederbelebt und schon muß der Magier aufs 
Neue für Ordnung sorgen. Mit Hilfe einer um vier Begriffe geschrumpften Icon- 
Leiste zieht der Tolpatsch mausgesteuert durch die Gegend, wobei man per Über- 
sichtskarte die möglichen Ziele anwählt. 

In den einzelnen Schauplätzen, darunter Hofmagier-Castings und Fast-Food- 
Restaurants, warten jede Menge skurriler Gesprächspartner. Diese labert man per 
Multiple-Choice-Verfahren an, was mit exzellenter deutscher Sprachausgabe 
quittiert wird. Witzige Puzzles und gewohnt putzige Grafik samt urkomischer 
Animationen sorgen auch ohne 5uper VGA für Spielspaß pur. Nur das Inter- 
face wirkt ein klein wenig angegraut: Die ausgewählten kons bleiben nicht 
voreingestellt, was zusätzliche Mausklicks nötig macht. 



Hersteller: Adventure-Soft 
Interface: solide, aber etwas 

umständlich 
Story: sehr gut 

Puzzles: sehr gut 
Action: 



Grafik: gut 
Sound: befriedigend 
Zielgruppe: humorvolle Fortge- 
schrittene 
Test in Ausgabe: 9/95 
Gesamtwertung: 83 




Die Trekkies jubeln: Nach Inter- 
plays »25th Anniversary« und 
»Judgemenl Rites« erfährt die 
Kult-Reihe die längst fällige PC- 
Fortsetzung durch Spectrum Holo- 
bvte. Statt Kirk & Co. steht erst- 
mals die Mannschaft der »Next 
Generation«-Serie im Mittel- 
punkt. Während man im Raumschiff Brücke und Maschinenraum besucht, das 
Schiff umhersteuert und taktische Probleme meistert, absolviert die hinunterge- 
beamte Crew auf verschiedenen Planeten den klassischen Abenteuer-Teil. Sie steu- 
ern die aus der Fernsehserie bekannten, stellenweise etwas lieblos in die Hinter- 
grundbilder einkapierten Star-Trek-Helden durch diverse Screens, plappern fleißig 
^j. mit den Einheimischen und lösen relativ geradlinige Puzzles. 
Mj| Drei Schwierigkeitsgrade, die auch mitten im Spiel geändert werden kön- 
^B nen, passen das Spiel an Ihre Bedürfnisse an. Als besonderer Clou ist die 
^B Handlung nicht-linear: Je nach der Reihenfolge, in der Sie die Einzelad- 
Iff ventures angehen, fehlen Hinweise, oder die Lösung wird schwieriger. 

Hersteller: Spectrum Holobyte Grafik: befriedigend 

Interface: passabel; Raumkämpfe Sound: sehr gut 

gewöhnungsbedürfh'g Zielgruppe: Einsteiger, Fortge- 
Story: sehr gut schrittene & Trekkies 

Puzzles: gut Test in Ausgabe: 7/95 
Action; nett am Rande, 

auch abschaltbar Gesamtwertung: 82 




Nachdem Haplo mit Müh' und Not einem 
magischen Labyrinth entkommen ist, das sein 
Volk seit Generationen gefangenhält, schickt 
ihn sein Vater auf eine wichtige Reise: Die 
Erbauer des Irrgartens müssen ausspioniert 
werden, bevor man mit ihnen abrechnet. Im 
Laufe des Abenteuers kommt Haplo jedoch 
immer mehr ins Grübeln - die anderen Ras- 
sen sind keinesfalls so bitterböse, wie ihm sein rachsüchtiger Vater weismachen 
will. »Deafh Gate« spieltauf fünf Welten, die man per hochauflösender Landkarte 
bereist; zusätzlich hilft eine Automap bei der Orientierung. Die teilweise animierten 
Raumgrafiken sehen schön aus und verändern sich durch Aktionen des Spielers, 
z.B. durch Aufnehmen eines Gegenstands. 

Noch mehr als die spannende Story und interessanten Charaktere [bei den 
Gesprächen melden sich alle 40 Personen per Sprachausgabe zu Wort) werden 
die Puzzles betont: In guter alter Textadventure-Manier, wenn auch mit moder- 
nem Interface, stellt man Befehlssätze zusammen und löst so logisch aufge- 
jGrTi baute Rätsel. Zudem gibt es mehrere Zaubersprüche sowie grafische Puzz- 
R les, an denen Sie in einem Extra-Bildschirm tüfteln. 

Hersteller: Legend Entertainment Grafik: gut 

| Interface: komfortabel & effizient Sound: sehr gut 

Story: gut Zielgruppe: Advenfure-Veteronen 

Puzzles: sehr gut Test in Ausgabe: 1/95 

Action: - Gesamtwertung: 82 




um hii in i iiiii i — 

Ein Tyrann unterdrückt mit seinen 
Klonen die Rassen der Haasis, 
Dickos, Quetsche und Pummels. 
Diese werden grafisch ebenso 
putzig präsentiert, wie es die 
Namen vermuten lassen - »Little 
Big Advenlure« ist mit seiner 
hochauflösenden Isometriegrafik 
ein echter Hingucker, Held Twinsen verfügt über vier Verhaltensweisen, z.B. »sport- 
lich« (zum Rennen] oder »aggressiv« (fürs Kämpfen], Dabei muß unser Held nicht 
allein auf Lebens- und Zouberenergie aufpassen, sondern auch auf seine Finan- 
zen: Heiltränke, Treibstoff oder Fahrkarten werden einem nicht geschenkt. Twin- 
sen streift nicht nur zu Fuß durch Städte, Eislandschaften und Wüsten, sondern 
i steuert auch mehrere Fahrzeuge. 
Das Programm gehört ins Sub-Genre der Action-Adventures: Ständig 
rennt man vor feindlichen Klonen davon, weicht Schüssen aus oder wird 
von Gewehrkolben erwischt. Die netten Puzzles und der motivierende, 
Handlungsverlauf machen diesen leichten Malus aber wieder wett. 



Hersteller: 


Adeline/Electronic Arts 


Grafik: sehr gut 


Interface: 


Tastatur; teilweise 


Sound: sehr gut 




nervig 


Zielgruppe: reflexstarke Fortge 


Story: 


gut 


schrittene 


Puzzles: 


befriedigend 


Test in Ausgabe: 12/94 


Action: 


reichlich & heftig 


Gesamtwertung: 82 



7th LEVEi 





Das Ultimative Fight Game 

Sechs verschiedene Kämpfer 

neun unterschiedliche Szenarien auf zwei Ebenen 

Trickfilmanimationen in Filmqualität mit mehr als 8000 Bildern 

mehr als 100 Kampf techniken pro Spielfigur 

lernfähige Computergegner 

versteckte Geheim- und Bonusräume 

über 300 Kampf- und Hintergrundgeräusche... 

das Blut in den Adern gefrieren! 




Bestell-Nr. 

76896 40494 2 



füll WINDOWS 95 
, WINDOWS SA- 



^gtortaiitinsfit 



KYRANDIA 3 - MALCOLMS ■ FÜLL THROTTLE - VOLLGAS 



o 



Roche ist Blutwurst: Stilgerecht meldet sich 
der bitterböse Malcolm vio Blitzschlag in 
Kyrandia zurück. Mit leicht verschönerter 
VGA-Grafik und großen Spielfiguren prä- 
sentiert sich der scharfzüngige Serientäter 
in Teil 3 mit englischer Sprachausgabe 
(deutsch untertitelt]. Malcolm wird mit 
einem vorbildlich einfachen Klicksystem 
auf die teils kniffligen, vereinzelt abstrusen Puzzles losgelassen. Kyrandia-Kenner 
dürfen sich nicht nur über ein Wiedersehen mit vertrauten Charakteren freuen, 
sondern auch über die verdrehte Welt, die man durch die Augen des Ex-Bose- 
wichts sieht. Nett sind auch die witzige Punkteverteilung, die vielen schrillen Schau- 
plätze sowie das neue Lügenbarometer. Letzteres bestimmt, ob Sie ungeniert lügen 
oder fadenscheinige Komplimente verteilen. 

Durch sinnvolle Kombination zweier Gegenstände im etwas klein geratenen 
Inventar bastelt man neue Objekte oder ändert das Outfit des Helden. Bissi- 
ge Kommentare des guten oder schlechten Gewissens und eingeblendetes 
: Publikumsgelächter bei Mißgeschicken Malcolms sorgen für Sitcom-Flair. 




Hersteller: 

Interface: 

Story: 

Puzzles: 

Action: 

Grafik: 



Westwood/Virgin 
genial einfach 
sehr gut 
befriedigend 



Sound: sehr gut 
Zielgruppe: fortgeschrittene 

Lästerer 
Test in Ausgebe: 12/94 

Gesamtwertung: 80 



KIMC'S QU EST j 



Bei Sierras betagtester Adventure- Serie kann von Altersschwäche keine Rede sein 
- im Gegenteil: Die bis dato eher konservativ verpackte Königsfamilie präsentiert 
sich grafisch im völlig neuen Look. Trickfilmreif spazieren die beiden Heldinnen 
unter Windows durchs Märchenland. 

Mutter Valanice hat beschlossen, daß Töchterlein Rosella so schnell wie 
möglich unter die Haube kommen soll. Eine heftige Debatte darüber stürzt 
beide unversehens mitten hinein ins Abenteuer, durch dessen sechs Kapitel 
die Damen abwechselnd gelenkt werden. Der generalüberholte Mauszeiger 
blinkt an interessanten Stellen, zeigt mögliche Richtungen an oder befördert 
auf Klick einen Gegenstand ins Inventar, 
Liebevoll ausgestattete Schauplätze in Super-VGA und 
witzige Zwischensequenzen begeistern im wahrsten 
Sinne des Wortes jung und alt, während sich Adven- 
ture-Profis mit schmerzverzerrten Gesicht abwenden. 
So ist »King's Quest 7« am ehesten für gemeinsame 
Familien-Sessions geeignet, wobei das Trickfilm-Aus- 
sehen und die feine deutsche Sprachausgabe über 
einige Puzzleschwächen hinwegtrösten, 




1&P 



Mit einem anständigen Adven- 
ture-SaubermannvonderStan- 
ge hat »Vollgas«-Held Ben 
nichts gemein. Unrasiert und 
rüpelhaft boxt sich der Biker 
durch rivalisierende Gangs, 
rast mit seinem Motorrad über 
einsame Highways und kommt nebenher noch einem Komplott auf die Spur. Der 
greise Corley, Chef der letzten Motorradfabrik im zukünftigen Amerika, wurde 
hinterrücks ermordert. Doch zu Beginn muß Ben erstmal seinen Feuerstuhl repa- 
rieren: Ohne Vorderrad fährt sich's so schlecht... 
Mit einem Maus-Interface im Tartoo-Look steuern Sie den Biker in typischer Lucas- 
Arts-Manier durch gezeichnete Räume, wo er Leute anquatscht und Objekte ein- 
f sammelt. Alles andere als typisch ist der gering angesetzte Schwierig- 
keitsgrad - Profis haben das Roadmovie-Adventure in spätestens 
zwei Togen durch. Dafür ist die Atmosphäre unschlagbar, die 
gezeichneten Charaktere hängen in Sachen Mimik und Persönlich- 
keit die gängige »Starbesetzung« interaktiver Filme locker ab, 



Hersteller: LucasArts 


Grafik: sehr gut 


Interface: gut; im Action-Teil 


Sound: sehr gut 


schwammig 


Zielgruppe: Trickfilmliebhaber, 


Story: sehr gut 


Cineasten & Einsteiger 


Puzzles: ausreichend 


Test in Ausgabe: 7/95 


Action: nicht ganz leichte 




Fahrsequenzen 


Gesamtwertung: 80 




IH-U MIIBHHMH 




Bei Psygnosis' Gag-Anhäu- 
fung handelt es sich um eine 
Umsetzung der wellweif 
bekannten »Scheibenwell«- 
Serie von Terry Pratchett, 
deren rund 20 Bände viele 
alteingesessene Fantasy- 
Cliches durch den Kakao ziehen. Der subtil-humorige Erzählstil des britischen 
Großverdieners konnte zwar nicht l : l ins gleichnamige Computerspiel übertra- 
gen werden, trotzdem gefällt das Ergebnis: Durch eine ausgefeilte, umfangeiche 
Story hampeln beliebte Discworld-Charaktere wie »Tod« oder Rincewind. 
Die Handlung dreht sich in vier Kapiteln um einen bösen Drachen, der die chao- 
Ankh-Morpok terrorisiert, Diese verändert sich im Laufe des 
z.B. aus einem Friseurladen eine Zahnarztpraxis wird. Erwäh- 
nenswert ist auch das Inventar, das als Tausendfüßler-Truhe hin- 
ter unserem Helden herläuft. Wahrend die Puzzles zahlreich und 
stellenweise extrem hinterhältig sind, präsentieren sich viele der 
Gags auf biederem Slapstick-Miveau, 




Hersteller: 


Sierra 


Grafik: sehr gut 


Hersteller: 


Psygnosis 


Grafik: befriedigend 


Interface: 


simple Standard- 


Sound: gut 


Interface: 


gute Standard- 


Sound: befriedigend 




Bedienung 


Zielgruppe: Prädikat 




Bedienung 


Zielgruppe: Profis & Scheibenwelt- 


Story: 


gut 


»für die ganze Familie« 


Story: 


gut 


Fans 


Puzzles: 


befriedigend 


Test in Ausgabe: 2/95 


Puzzles: 


befriedigend 


Test in Ausgabe: 5/95 


Action: 


- 


Gesamtwertung: 76 


Action: 


- 


Gesamtwertung: 75 



■ J:im:H:M-]3 



um] 




Auch Infrogrames hat sich 
für »Prisoner of Ice« eine 
Buchvorlage ausgesucht. 
Als Hintergrund dient H.P. 
Lovecrafts »Call of Cthul- 
hu«, bei dem die soge- 
nannten Großen Allen ihre 
garstigen Diener auf die Menschheit loslassen. Als amerikanischer Geheimagent 
der 30er Jahre wird der Spieler in unheimliche Vorkommnisse auf einem U-Boot 
verwickelt. Nach der Flucht vor zwei blaustichigen Froschmonstern besucht er die 
Falkland-Inseln, ein Nazi-Schloß sowie weitere Schauplätze. 
Alle Charaktere des Spiels bewegen sich mit Render-Animationen durch gezeich- 
nete Hintergrundbilder, Ab und zu gibt es Nahaufnamen untersuchter Objekte zu 
sehen; zur Auflockerung sind einige grafische Rätsel (z.B. richtiges Anordnen 

i magischer Symbole) enthalten. Die Puzzles sind für Fortgeschrittene kon- 
zipiert, aber nicht sonderlich zahlreich, und leiden etwas am gefürchteten 
Bild-Absuch-Effekt. Vor zeitkritischen Stellen der Marke »ein Tentakel greift 
nach mir« wird automatisch gespeichert. Außerdem können Besitzer alter 
Grafikkarten von Super- VGA- auf VGA-Auflosung umschalten. 







Grafik: gut 


Hersteller: 


Infogrames 


Interface: 


Standard-Bedienung 


Sound: sehr gut 


Story: 


befriedigend 


Zielgruppe: unerschrockene 


Puzzles: 


gut 


Fortgeschrittene 


Action: 


einige zeitkritische 


Test in Ausgabe: 7/95 




Stellen 


Gesamtwertung: 74 




Einer der größten CD- ROM- Verkaufserfolge in 
Amerika ist »Myst«. Das ungewöhnliche Adventu- 
re gefallt mit aufwendiger Super-VGA-Grafik selbst 
höchsten ästhetischen Ansprüchen. Nach über 
einem Jahr ist kürzlich eine komplett eingedeutsch- 
te Version erschienen, »Komplett« bedeutet in die- 
sem Fall, daß auch viele Bilder neu gezeichnet wer- 
den mußten. Denn die meisten Textpassagen sind 
in Steintafeln eingraviert, stehen auf Pergamentrollen oder in in Büchern. Sie sind 
also Bestandteil der Grafik und nicht nur eingeblendeter Text, 
Myst unterscheidet sich von typischen Grafik-Adventures, da es weniger das 
Ansammeln und Kombinieren von Gegenständen betont, Stattdessen bekommen 
Sie viele grafische, mechanische und sogar akustische Rätsel vorgesetzt. Da müs- 
sen Generatoren aktviert oder künstliche Inseln bewegt werden; allerlei seltsame 
Räume sind zu durchwühlen. Großer Wert wird auf die Story gelegt, die sich mit 
vielen Texten und sporadischen Videoschnipseln langsam entfaltet; Ein uraltes Buch 
j^^&m» sau 9' den Spieler in eine Inselwelt, von der er wieder zu ent- 
raBKSB^fc kommen versucht. Der einzige Schwachpunkt der ansonsten 
^^k^^^R tadellosen Konvertierung ist die lieblose Sprachausgabe. 



Hersteller: 

Interface: 

Story: 

Puzzles: 

Action: 

Grafik: 



Broderbund 

ebenso einfach wie gut 

gut 

befriedigend 

sehr gut 



Sound: befriedigend 
Zielgruppe: ästhetisch anspruchs- 
volle Puzzlefreunde 
Test in Ausgabe: 9/95 

Gesamtwerfung: 73 



ChllkfriFX» .._ 

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STRAßE 



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FLICHT OF THE AMAZON 



Nicht nur wegen seines Aussehens könnte man Rene- 
gades Helden Joe King für den jüngeren Bruder von 
Indy Jones halten - das gesamte Spieldesign erinnert 
on eine Kreuzung der LucasArts-Adventures »India- 
na Jones 4« und »Monkey Island«. Was Story und 
Puzzles anbelangt, müßte der Amazonas-Flieger 
zwar noch ein wenig dazulernen; trotzdem ist das 
einsteigertaugliche Spiel eine Urwaldreise wert. Die im tiefen Regenwald ange- 
siedelte ßefreiungsaktion nimmt sich selbst nicht sonderlich ernst und bietet altbe- 
kannte, liebgewonnene Standardkosl. 

Eine starre Iconleiste mit einem nur vier Gegenstände gleichzeitg zeigenden Inven- 
tar bezeugt das rustikale Spieldesign ebenso, wie das mehrfache Hin- und Her- 
geldicke für einen einzigen Befehl. Dafür gibt sich Amazon Queen als durchweg 
fair Die Gegenstände sind nicht winzig klein in der Grafik versteckt, der Held 
kann grundsatzlich nicht sterben oder in Sackgassen geraten. Dialoge laufen 
W im typischen Salz- Auswahlverfahren ab, die deutsche Sprachausgabe wirkt 
^Tfc allerdings laienhaft. Wer die Nase von multimedialer Opulenz mit viel Firle- 
^mp fanz um wenig Spiel gestrichen voll hat, wird dieses solide Spiel mögen. 

ff» 

n 



O 




■T.iH;i:i:nui:r*:rTr 

Wenn ein Spiel auf gleich vier 
CDs daherkommt, kann man nur 
: hoffen, daß die Qualität des Pro- 
gramms der Quantität nicht all- 
zusehr hinterher hinkt. Auf den 
ersten Blick hat Access diese 
Klippe umschifft - der Haupt- 
darsteller des interaktiven Krimis 
bewegt sich recht lässig durch die edle 3D-Grafik. 

Under A Killing Moon spielt im radioaktiv verseuchten San Francisco des Jahres 
2024, entsprechend wirkt alles ein wenig heruntergekommen - inklusive des Pro- 
tagonisten. Der versucht seiner Dauerpleite Herr zu werden, indem er mysteriöse 
Geschehnisse aufklärt. Dazu bedarf es einiger Recherche, also Absuchen der 
Schauplätze und Multiple-Choice Zeugenbefragung. Die amerikanische Sprach- 

« ausgäbe wird auf Wunsch deutsch untertitelt. Das permanent notwendi- 
ge Umschalten zwischen Bewegungs- und Interaktionsmodus wirkt aller- 
dings hinderlich. Erschwerend kommt hinzu, daß bei der Spurensiche- 
rung oftmals Filigranarbeit nötig ist und der Ersalz-Marlow manchmal 
unfreiwillig gegen Türen läuft. 



Hersteller: Renegade 

Interface: solide Bedienung, aber 

fummeliges Inventar 
Story: befriedigend 
Puzzles: befriedigend 
Action: 


Grafik: befriedigend 

Sound: befriedigend 

Zielgruppe: Einstiger 

Test in Ausgabe: 6/95 

Gesomtwertung: 71 


Hersteller: Access Grafik: gut 
Interface: etwas umständlich Sound: gut 

durch Modus-Wechsel Zielgruppe: fortgeschrittene 
Story: befriedigend Krimi-Fans 
Puzzles: befriedigend Test in Ausgabe: 1/95 
Action: - Gesamtwertung: 71 






IlMillM:!^^ 


■ j:m kMH:rUMriüüH 




Als Kleinkind wurden Sie des nachts von 
einem Diener aus dem Schloß Ihres Vaters 
gerettet. Der Burgherr wurde nie wieder 
gesehen und Sie wuchsen bei dem erwähn- 
ten Angestellten auf. Jahre später, Sie sind 
gerade vom Kühemelken zurückgekehrt, 
verrät Ihnen der Ziehvater Ihre wahre Her- 
kunft. Um in die Fußstapfen Ihres richtigen Daddys zu treten, der zufälligerweise 
einer von zwölfwahnsinnig mächtigen Drochenreitern war, müssen Sie eine gefahr- 
volle Wanderung über zwei vollgestopfte CDs unternehmen. 
Schrittweise läuft man durch Drehen und Vorwärtsgehen in schon gezeichneten 
Landschaftsbildern umher, sporadisch werden prächtige Zwischenanimationen 
gezeigt. Dragon Lore verknüpft Elemente aus Adventwes und Rollenspielen - von 
ersteren rühren die [leider relativ seichten) Puzzles, letztere machen sich mit 
^^b detaillierter Bewaffnung und Action-Kämpfen bemerkbor. Hierbei werden 
XVS* die Gegner mit wildem Schwertgefuchtel oder hastig zusammengeklickten 
▼ HB Runenzaubern bezwungen, Um das Spiel schließlich zu gewinnen, muß 
■ \ man möglichst viele Drachenfürsten auf seine Seite ziehen. 




Serienkünstlerin Roberto Williams 
bricht wieder mal alle Rekorde - ihr 
lang erwartetes Grusical beon- 
spruchtnicht weniger als sieben CDs. 
Der Platzbedarf mag kaum verwun- 
dern, denn für das komplette Spiel 
wurden Schauspieler gefilmt und die 
Videos exakt in die schicke Computer-Grafik kopiert. Entsprechend edel sieht es 
dann auch aus, wenn die Hauptdarstellerin Adrienne das gerade erstandene Land- 
haus bezieht. Dort geht's nicht mit rechten Dingen zu: Böse Geister ergreifen von 
ihrem Partner Besitz, was für einige zwischenmenschliche Probleme sorgt... 
Lange Wege im und ums Geisterhaus bleiben Adrienne nicht erspart. Selbst wer 
mit dem Cursor auf die eingeboute Vorlauftaste klickt, muß viel Geduld bewei- 
sen, bis die Heldin jeweils zur Stelle ist. Wem es dank Soundunter- 
^tt. molung und Grafik zu grausig wird, kann eine zensierte Version 
Kf ohne Splatfer-Szenen spielen, Ein rot eingefärbter Mauszeiger 
^Hj deutet auf wichtige Objekte und Stellen hin; die Puzzles sind 

.-£*.. : ti-ccli 



Hersteller: Mindscape 
Interface: passabel; beim 
Kämpfen konfus 
Story: gut 
Puzzles: mangelhaft 
Action: Eehtzeir-Scbwertgenjchlel 



Grafik: gut 
Sound: befriedigend 
Zielgruppe: Einsteiger & Fortge- 
schrittene 
Test in Ausgabe: 2/95 
Gesamtwertung; 6° 



Hersteller: 
Interface: 



Story: 

Puzzles: 
Action: 



Sierra 

Locker-leicht mit Maus, 

aber viel Warten auf 

die Spielfigur 

gut 

mangelhaft 



Grafik: gut 

Sound: sehr gut 

Zielgruppe: eher Horrorvideo- 
Freunde als Puzzle- 
Knacker 

Test in Ausgabe: 10/95 

Gesamtwertung: 68 



COMANCHE 2.0 



nde Ihre schlimmsten Gegner sein. 




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I die Shareware- Version von »Fields of 



Wer hätte das gedacht: Ein Shareware-Stra- 
tegieprogramm hängt so manchen Vertre- 
ter der Profi -Konkurrenz in Sachen Bedie- 
nungsfreundlichkeit ab. 

In der Regel ist die Trennung zwischen Profi Programmen 
und Shareware klar: Trotz allem Einzelkämpfer- Idealismus 
bleibt letztere in der Qualität klar hinter der hochpreisigen 
Konkurrenz zurück. Ab und an wird aber auch Shareware 
veröffentlicht, die zumindest in einigen Punkten mithalten kann, 
in diesem Monat z.B. zwei erstaunlich bedienungsfreundliche 
Strategiespiele für Windows. 

Fields of Battle 

Während es viele Programme gibt, die den Zweiten Welt- 
krieg taktisch oder strategisch abhandeln, wird der Erste Welt- 
krieg eher stiefmütterlich behandelt. Von ethischen Bedenken 
einmal ganz abgesehen, fanden die Auseinandersetzungen 
größtenteils in Form verlustreicher, sinnloser Grabenschlach- 
ten statt, bei denen Geländegewinne von einigen Kilometern 
als ungeheure Erfolge gewertet wurden. Eine dänische Soft- 
warefirma hat nun ein Programm veröffentlicht, bei dem bis 
zu sechs Parteien den Ersten Weltkrieg nachspielen können: 
Das Deutsche Kaiserreich, Österreich-Ungarn und die Türkei 
stehen als Mittelmächte gegen die Entente-Staaten England, 
Frankreich, Russland und Italien, 
sowie deren afrikanischen Koloni- 
oltruppen. Alle Parteien können 
vom Computer in fünf Schwierig- 
keitsstufen gesteuert werden - der 
»Expert« stellt auch für gute Spie- 
ler einen Gegner dar. 
Das Geschehen findet sehr ab- 





Fields of Battle ist dank konsequenter Windows -Ausnutzung 
einfach zu steuern 



strakt auf einer Europakarte statt, die in verschiedene Provin- 
zen wie z.B. »Berlin« oder »Normandie« eingeteilt ist. Beim 
Anklicken einer Provinz erscheint ein Fenster, das mittels kons 
Terrain, Infrastruktur und vorhandene Kampfeinheiten zeigt. 
Zum Bewegen von Truppen werden diese einfach vom einen 
Fenster zum nächsten gezogen, wobei man durch Gedrückt- 
halten der Shift-Taste auch mehrere Typen aus verschiedenen 
Herkunftsprovinzen gleichzeitig anwählt. Nach Beendigung 
des Zugs werden die Schlachten ausgetragen, auf Wunsch 
mit einer winzformatigen, wenig ansehnlichen Animationsse- 
quenz, bevor die nächste Partei dran ist. 
Die Karte verfugt über mehrere Anzeigefunktionen wie »Ter- 
rain« oder »Wirtschaftskraft«, zudem kann man sich ver- 
schiedene Statistiken anschauen. Besonders gelungen ist die 
Online-Hilfe, die über den politischen Hintergrund genauso 
zu berichten weiß, wie über die Truppentypen und deren exak- 
ten Kampfwerte; allenfalls das fehlerhafte Englisch fällt hier 
negativ auf. Die registrierte Version bietet sieben neue Szen- 
arios, die jeweifs einige weitere Einheitentypen einführen. So 
gibt es Spione, Panzer, Zeppeline, Eisenbahnen und U-Boote, 
aber auch Eisenbahnsaboteure. Das achte Szenario fängt wie 
die Shareware-Version im Jahre 1 91 4 on, enthält aber sämt- 
liche Truppentypen. 

FIELDS OF BATTLE 

Genre: Strategiespiel Läuft unter; Windows 

Hersteller: Bevelstone Prod. Sprache: Englisch 

Festplattenplatz: ca. 6 MByte Vollversion: ca. DM 65,- 



CD Games for Daze 

Spieleprogrammierer haben es in Deutschland schwer. Nicht 
nur, daß sie sich mit den Unzulänglichkeiten des PCs herum- 
schlagen müssen, obendrein gibt es auch kaum Informatio- 
nen über den PC und über Programmiersprachen, wenn es 
speziell um Spiele geht. Die Finnen haben es da besser. Dort 
gibt es einen Universitäts- Server, dessen Sysop es sich zur 
Aufgabe gemacht hat, alles Mögliche zur Spiele- und Demo- 
Programmierung zu sammeln. In den USA hat die Firma 
InfoMagic das CD-Paket 
»Games for Daze« veröf- 
fentlicht, in dem auf 2 CDs 
der Inhalt des Finnland-Ser- 
vers enthalten ist. Rund 550 
MByte an hochkarätigen Pro- 



Spieleprogrammierer aufge- 
horcht: »Games for Daze« ist 
vollgepackt mit hochkarätigen 
Programmierer-Informationen. 




gram mierer-Informationen schlummern auf der einen CD. Ein 
angehender Programmierer findet so gut wie alles, was er zur 
Spieleprogrammierung benötigt: Grafik- und Soundroutinen, 
Tips zur Spiele-Entwicklung, Konverter-Programme auch für 
die exotischsten Formate und Hilfen für verschiedene Compi- 
ler-Systeme. Was hieran Informationen vereinigt ist, wird man 
so schnell nirgendwo finden. Als Zugabe enthält die CD den 
GNU-C-Compiler für MS-DOS, mit dem zum Beispiel das Spiel 
»Magic of Endoria« programmiert wurde. Die zweite CD ist 
vollgestopft mit Spiele-Demos von Profi-Spielen sowie Edito- 
ren und Patches. 

»Games for Daze« kostet 40 Dollar (30 Dollar für die beiden 
CDs plus 1 Dollar Versand per Air Mail) und muß direkt bei 
InfoMagic in den USA bestellt werden. Die Bezahlung wickeln 
Sie am einfachsten über eine Kreditkarte ab. Bestellungen kön- 
nen per Fax (001 520 526 9573), per E-Mail bei 
»orders@infomagic.com« oder per WWW bei »www.info- 
magic.com« erfolgen. 

GAMES FOR DAZE 

Genre: Spiele -Progi 
Hersteller: InfoMagic 
Festplatten platz: varia 



Läuft unter: DOS + Windews 
Sprache: Englisch 
Preis: 40 Dollar 




Stars! 

»Stars!« ist ein komplexes Weltraum-Strategiespiel, läuft unter 
Windows und bringt einen Mordsspaß. Altbekanntes Spiel- 
ziel ist es, den Weltraum zu bevölkern. Ausgehend von einem 
Heimatplaneten 
schickt der Spieler 
Forscher-Raum- 
schiffe los, um neue 
Planeten zu erkun- 
den. Temperatur, 
Gravitation und 
Radioaktivität müs- 
sen für eine Besied- 
lung genau so pas- »Stars!« ist ein Weltraum-Strategiespiel, 
sen,wiedievorhan- d , as "nter Window, läuft und so man- 

. 1 ri ehern Profi -Produkt etwas vormacht 

denen Rohstoffe - 

sonst haben die Siedler keine Chance. Der neue Planet kann 
wiederum weitere Schiffe aussenden oder sich ganz um die 
Ausbeutung von Rohstoffen kümmern. Abhängig vom tech- 
nologischen Stand, der ebenfalls entwickelt sein will, können 
verschiedene Anlagen und Raumschiffe gebaut werden. Ge- 
spielt wird im Jahresrhythmus. Nach spätestens fünf bevölker- 
ten Planeten hat der Spieler alle Hände voll zu tun, die Über- 
sicht zu behalten - ein klarer Fall für Logistik- Experten, (hf/la) 

STARS! 

Genre: Strategiespiel Läuft unter: Windows 

Hersteller: Star Crossed Software Sprache: Englisch 
Festplattenplatz: ca. 3 MByte Vollversion: ca. DM 90,- 



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Bug Report 



Bug Report 



GRENZENLOS 6 FEHLERLOS 



Nicht nur zur Edel-Flugsimulation »Flight 
Unlimited« gibt es einen neuen Patch. Auch 
das zwei Jahre alte »Rebel Assauft« wird 
vom Hersteller nochmals verbessert. 

■^ C Player berichtet in seiner festen Rubrik »Bug Report« 
■ über akute Fehler in professionellen Spielen sowie Pat- 
ches zu deren Beseitigung. Wenn Sie Anregungen haben 
oder selbst Opfer eines Bugs geworden sind, schreiben Sie 
bitte an den DMV Verlag, Redaktion PC Player, Bug-Report, 
Gruber Str. 46 a, 85586 Poing. E-Mails erreichen uns unter 
bugs @ pcplayer.mhs.compuserve.com. 

Ohne Limit 

Durch das Patchen von Flight Unlimited auf Version 2.0 wer- 
den zwei Bugs in den physikalischen Formeln sowie zwei 
Anzeigefehler beseitigt. Zudem sollten jetzt alle Joysticks 
erkannt werden und der Overf low- Fehler bei Verwendung 
alter Maustreiber nicht mehr auftreten. Das Variometer des 
Segelflugzeugs »Grob« wird um den Faktor »Energiekom- 
pensation« ergänzt. Die Schwierigkeiten beim Kallibrieren 
mancher Joysticks wurden noch nicht beseitigt, LookingGlass 
verspricht in Bälde ein weiteres Update. 

Modem-Kreuzzug 

Greenwood bietet für registrierte Kunden einen kostenlosen 
Patch an, um die Mehrspteler-Probleme bei Crusade (siehe 
Bugreport der letzten PC Player) zu beseitigen. Nachdem 
dos Update gestartet wird, patcht es automatisch das auf 
der Festplatte befindliche Hauptprogramm. Zusätzlich kann 
man nun in Landgütern den begehrten Truppentyp der Rit- 
ter mustern. 

Rebellen-Update 

Während manche Hersteller ein Spiel schon kurz nach der 
Veröffentlichung zu vergessen scheinen, kümmern sich ande- 
re noch Jahr und Tag um ihre Kunden. Man könnte es aber 
auch vorsichtig »Verspätung« 
nennen, wenn LucasArts nach 
fast zwei Jahren einen Patch 
auf Version 1 .8 zum Megasel- 
ler Rebel Aussault anbietet. 
Damit sollen sporadische Inter- 
rupt-Konflikte kein Thema mehr 
sein und Soundkarten auch auf 
DMA betrieben werden kön- 
nen. Die auf manchen Rech- 
nern unsaubere Joystick- 





Das Segelflugzeug 
etwas einfacher 



Flight Unlimited« fliegt sich nun 



Neuer Patch zu altem Spiel: »Rebel 
Assault« saust immer noch durchs 
5ta r- Wa rs-Universum 



Abfrage wurde ebenso korrigiert die die Inkompatibilität mit 
bestimmten DOS-Extendern. 

Lords der Langeweile 

Domark macht sich die Mühe, zur Fantasy- Schlaftablette 
Lords of Midnight 3 einen umfangreichen Upgrade anzu- 
bieten. Der Helden-Bildschirm wurde umgebaut und zeigt 
nun hinter dem Charakterporfoit das Wappen der Fraktion, 
mit weicher die Figur zur Zeit alliiert ist. Außerdem werden 
alle Charaktere in vier Gruppen eingeteilt: Helden, Schur- 
ken, Neutrale und Verstorbene. 

Das Volk der »Goldenen Feen« wird nun ausführlich 
beschrieben und kann als Truppentyp rekrutiert werden. Drei 
neue magische Gegenstände sind enthalten: Eine Diploma- 
tie-Axt (!) zum leichteren Anwerben von Gefolgsleuten, eine 
weitere Axt, mit der Riesen mächtig dreinschlagen können, 
sowie ein Schwert, das die Ermüdungserscheinungen bei 
Alleinreisenden unterdrückt. 

Weitere Patches 

Zu Sim Tower exisitiert ein Update, dos zwei Probleme mit 
der Speicherfunktion behebt, sowie einige kleinere Bugs 
(Zitat: »Die haben Sie wahrscheinlich gar nicht bemerkt!«). 
Das Grusel-Adventure Phantasmagoria arbeitete bislang mit 
Soundblaster-16-Karten nicht richtig zusammen, was nun 
behoben sein sollte. Der neueste Patch zu Rowans Dawn 
Patrol unterstützt weitere Grafik-Chips, außerdem soll das 
Flugmodell verbessert worden sein. 

Von Rolf Nobis kommt noch ein Tip zum Cheatmodus von 
Mechwarrior 2: Wer per Diskeditor in der Datei 
MW2SHELL.EXE die Zeichenkette btllmstr durch bttlmstr 
ersetzt, kann auch den dritten geheimen Mech (»Battlema- 
ster«) steuern. ||a) 



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DV= Spiel und Anleitung deutsch - DA = Anleitung deutsch 
EV= voll englisch -i.V.= in Vorbereitung 

x= Spiel war bei Redaktionsschluß noch nicht am Markt j 

Für Druckfehler keine Haftung y 



Test: »Das Werner-CD-ROM 



2TBE 







Die Entwürfe van Meisler Brösel sind nicht 
Fans interessant 




Bölkstoff auf dem 

Silberimg: Kultfigur 

Werner wird mit 

Comics, Spielen 

und Musik auf CD 

gebrannt. 

Lange Nase, vorstehende 
Zähne und immer 'ne 
Flasch Bier in der Hand: 
Werner zählt zu den kultig- 
sten Comicfiguren über- 
haupt. Sein Schöpfer Brösel 
ist nicht minder abgefahren 
und beide zusammen sorgen für den drohenden Scherzin- 
farkt. Nach diversen Comics und einem Kinofilm kommt das 
dritte Werner-Medium als CD-ROM mit einem »knallhaaten« 
Mix aus Cartoons, Musik, Spielen und Infos. 
Werners Welt ist eine Kleinstadt, auf deren Marktplatz neben 
einem großnasigen Denkmal einer bekannten Comicge- 
stalt diverse Häuser auf Sie warten. Das Informations- 
Zentrum hilft beim ersten Besuch weiter: Vier Stadtfüh- 
rer stehen zur Wahl, die nicht nur jeweils andere 
Sprüche auf Lager haben, sondern auch unterschiedlich 
agil sind. Während sich Ihre Aktivitäten mit Werner gen 
Null reduzieren und Polizist Bruno auch viele Aufgaben 
abnimmt, ist Meisfer Röhrich nicht sonderlich aktiv - gelinde 
gesagt. Bleibt noch der olle Eckart, aber der lehnt schon im 
vorhinein jegliches Anliegen dankend ab. 
Derart gerüstet stiefeln Sie wohlgemut nach nebenan ins Kino, 
wo »zwei heftig animierte Werner-Comicfilme« laufen. 
»Abfooot!« ist eine deftige Story um drei Rocker, die über 
die Grenze nach Dänemark hobeln wollen und sich mit 
einem Grenzer anlegen. Biederes durchklicken ist verpönt: 
Sie sollten die beteiligten Figuren anwählen, um neben klei- 
nen Animationen vor allem die köstliche Sprachausgabe zu 
genießen. Wer den Kinofilm kennt, kringelt sich schon vor- 
her in freudiger Erwartung. Der zweite Streifen ist »Gelock- 
meiert«, der ein Stück interaktiver ist. Hier müssen Sie feil- 
weise Ampeln umstellen, damit ein 
Autofahrer und somit auch die Hand- 
lung vorwärts kommen. 
Ist Ihnen das zu wenig Action, tippeln 
Sie geradewegs weiter in die Spiel- 
halle, um bei einer »Tass Kaff« eine 
Runde zu zocken. Da gibt es bei- 
spielsweise ein Puzzlespiel, bei dem 
Sie halbierten Figuren die richtigen 
Ober- bzw. Unterkörper zuordnen 



zfr. 






r den Klempner: In diesem Wer- 
ft! üssen Sie Rohre verlegen. 




Ein farbenfroher Comic ist inklusive 



müssen. Nicht gerade originell, ober dank 
seines simplizisti sehen Charmes irgendwie 
reizvoll. Muß wohl an Werners Nase lie- 
gen... »Klempner vor!« heißt es in einem 
anderen Mini-Spiel, in dem Werner zwei Rohre verbinden 
muß. Hier stand unübersehbar »Pipe Mania« Pate, nur ist der 
Werner-Clone eher ein Rohrkrepierer. Spaßiger ist da schon 
das fröhliche Einsammeln vom Himmel fallender Bölkstoff- Fla- 
schen, bei dem einzig eine träge Maus das Vergnügen zu trü- 
ben vermag. Mineralwasser-Behälter sollten Sie tunlichst ver- 
meiden - das Zeug soll ja gesund sein... 
Die wahren Highlights für Werner-Anhänger sind aber 
in den anderen Häusern verborgen. Hier finden Sie die 
Cover der Comics, kleine Video-Schnipsel mit Meister Brö- 
sel und vor allem viele mit Sound unterlegte Cartoons. Zu 
diesen gibt es oft Skizzen, die Brösel und sein Kumpel Andi 
erklären. Absolute Klasse ist das Wörterbuch, das so erfri- 
schende Wortschöpfungen wie »metülisiert« oder »Bre- 
genklöterich« für Nichteingeweihte eindeutscht. Auch die 
schönsten Versprecher wurden verewigt und zwei Songs der 
»Brösel Brothers« - lachen bzw. grooven garantiert. 
»Das Werner-CD- 
ROM« ist ein 
Pflichtkauf für alle 
Fans des Comic- 
zeichners Brösel. 
Die Aufmachung ist 
gnadenlos kultig 
und das Humor- 
potential erreicht 
locker den Kino- 
film. Zusammen mit 
den größtenteils 
ansonsten schwer 
erhältlichen Infos 
überdieArbeitBrÖ- 
sels ergibt das eine 
»knallhaate« Mi- 
schung, (fs) 



das imer-CD-ROM 




jVGÄ 


■ Super VGA 


■ Soundblaster 


■ Soundblaster Pro 


J General MIDI 


J CD-Audio 


_l DOS 


■ Windows 


Empfohlen: 486er (min. 50 MHz) mit 8 MB 


RAM und Maus. 




Programm-Typ: 


Comic-Nachschlagewerk 


Hersteller: 


Markt & Technik 


Co.Preis: 


DM 70,- 


Festplatte: 




CD-ROM: 


ca. 225 MByte 


Anleitung: 


Deutsch; befriedigend 


Programmtext: 


Deutsch; gut 


Sprachausgabe: 


Deutsch; sehr gut 


Grafik: 


Gut 


Sound: 


Befriedigend ■ 
Gut \ 


Bedienung: 


GESAMTWERTUNG 


- 70 i 



letzt beginnt der 
heiße Herbst! 

So finden Sie Ihr Spiel : 

1:Action 2:Simulation e : engl. Spiel Körnebachst 

3:Adventure 4: Sport e/d : deut. Anleitung gg. Musikzirkus 

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Tlill-IBTTHl 




I 



Wie hieß die erste »Enterprise«-Folge? Was 
ist ein »Picard-Manöver«? Und welche tech- 
nischen Daten hat ein Warp-Antrieb? Alle 
Fragen, die jeden ehrbaren Star Trek-Fan 
quälen, will ein neues CD- ROM -Lexikon 
beantworten. 

Das hat sich jeder Trekkie schon einmal gewünscht: Auf 
der Brücke der Enterprise sitzen und an den Computer- 
systemen nach Herzenslust rumspielen dürfen. 
Mit dem CD-ROM »Star Trek Omnipedia« bekommen Trek- 
Interessierte zumindest einen Hauch des Enterprise-Feelings 
zu spüren. Die Datenbank beruht auf dem »Star Trek Ency- 
clopedia«-Buch von Michael Okuda, Denise Okuda und Deb- 
bie Mirek und sieht so aus wie das Programm auf dem Com- 
puter in Captain Picards Bereifschaftsraum. Der Kult geht aber 
noch weiter: Nach dem Start meldet sich klar verständlich die 
Stimme von Majel Barrett, der Original -Com puterstimme der 
Enterprise. 

Aufgeteilt ist die Omnipedia- Datenbank in sechs Bereiche: Die 
nach dem Start aktive »Encyclopedia« enthält 
alphabetisch sortiert alle Personen und 
Gegenstände, die jemals in einer der 
StarTrek- Serien oder einem der Filme 
auftauchte. Ein kurzer Text erklärt die 
Person oder den Gegenstand und 
manchmal präsentiert die Datenbank 
auch ein Bild oder (weitaus) seltener, einen 
kleinen Film. 




Willkommen zuhause: Die Omnipedia- Datenbank startet stilvoll 
mit dem Logo der »Vereinten Förderation der Planeten«. 

Mit der Schaltfläche »Episode« gibt die Datenbank alphabe- 
tisch sortiert Informationen über die Folgen der verschiede- 
nen Serien preis. Entweder kann der Trek-Fan sich alle Fol- 
gen auflisten lassen, oder wahlweise nur die Episoden aus 
der Original-Serie, die Kino-Filme, aus »Next Generation« 
oder aus »Deep 5pace Nine«. Zu jeder Folge zeigt das System 
den Drehbuchautoren, den Regisseur, die Sternzeit, zu der 
die Episode spielt und deren Nummer. Außerdem 
bt es eine kurze Inhaltsangabe der Folge. 
Auch hier sind wieder Bilder zu bestaunen. 
Richtig freakig wird's dann unter »Chro- 
nology«. Die Autoren der Datenbank 
haben hier die Geschichte des Star-Trek- 
Universums zusammengetragen, und 
zwar basierend auf Ereignissen in den Fol- 
gen und Bemerkungen der Personen. 




■Versionen (links), die Klingonen- (mitte) und Romulaner-SehifFe (reehts) 



EPISO DE MODI 



Wir wollen etwas über den Wissenschaftler »Dr. Paul 5tubbs« 
erfahren, der in der Folge »Die Macht der Nanifen« mitspielt. 
Im Moment wissen wir aber weder seinen Namen noch die 
Folge, in der er mitspielt. Also aktivieren wir den Episoden- 
Modus, wählen »TNG« für »The Next Generation" und wählen 
den Such modus. 





Dann tippen wir »Naniten«, woraufhin die Datenbank in den 
Encyclopedia -Modus umschaltet und dort den Eintrag findet. 
Hier wird im Erklärungstext der Name der Folge gezeigt 
(»Evolution«, deutscher Titel: »Die Macht der Naniten«), den 
wir flugs anklicken. 



Eine der interessantesten 
Abteilungen ist 

»Resources«. Infor- 
mationen über 
das »Picard- 
Manöver« Finden 
sich hier genau 
so wie die ver- 
schiedenen BauFor- 
men der Enterprise 
Jer der Romulaner- 
Raumschiffe, die Kommunikato- 
ren der Raumschiffbesotzungen oder die Hinweisschilder auf 
den Decks der Enterprise. Hier erfährt der Trekkie, daß die 
Enterprise-D- Pia kette erst ab der dritten Staffel in der Serie 
auftaucht, und daß dort zum Beispiel Gene Roddenberry als 
»Admiral« aufgeführt ist. Die Verhältnisse von Ge- 
schwindigkeit, Leistungsaufnahme und Reisezeiten eines Schif- 
fes mit Warp-Antrieb gibt es ebenso zu erkunden wie die 
Quadranten unserer Galaxis. 

Die vorletzte Abteilung »Topics« enthält eine Art Diashow über 
die wichtigsten Ereignisse und Personen des Star-Trek-Uni- 
versums. Die Datenbank zeigt hier mit vielen Bildern und von 
einem Sprecher kommentiert zum Beispiel alles über »Cap- 
tain James Tiberius Kirk«, »Captain Jean-Luc Picard« und über 
die Entwicklungsgeschichte der Star-Trek- Serie. 
Die letzte Abteilung bietet schließlich eine Suchfunktion quer 
durch die Datenbank. Wer hier zum Beispiel nach »Borg« 
forscht, erhält 101 Einträge präsentiert. Alle Bereiche der 




Einen Moment später erscheint die gewünscht Information 
über die Fotge. Hier erscheint auch der Name des Wissen- 
schaftlers, den wir ebenfalls im Text anklicken. 



Datenbank sind außerdem mit einem Hypertext- System mit- 
einander verknüpft: Ein Klick auf ein markiertes Wort genügt, 
und die Datenbank zeigt dazu weitergehende Informationen, 
Natürlich merkt sich das Omnipedia-System die Verzwei- 
gungen und verfolgt sie bei Bedarf wieder zum Ausgangs- 
punkt zurück. 

Eine deutsche Übersetzung des Programms liegt leider nicht 
vor. Echte Trekkies schwören zwar in den Serien auf die Ori- 
ginalstimmen der Schauspieler, für sonstige interessierte Ent- 
erprise-Fans wäre eine Eindeutschung allerdings von Vorteil. 
Die Datenbank ist zudem nicht völlig komplett. »Deep Space 
Nine« ist nur bis zur Folge 1 9 aufgeführt und Informationen 
zur neuen »Voyager«-Serie sind überhaupt nicht vorhanden. 
Wie bei vielen sogenannten Multimedia -Produkten wünscht 
sich der Omnipedia- Benutzer zu den Einträgen ausführliche- 
re Informationen. Wer intensiv in die Star-Trek-Welf einstei- 
gen will, kommt kaum um den Kauf der auf gutem altem Papier 
gedruckten »Captain's-Log«-Bücher und der »Star Trek Ency- 
clopedia« herum. 

Technisch ist die Omnipedia Welten von dem reibungslos funk- 
tionierenden Enterprise-D-Computer entfernt: Des öfteren muß- 
ten wir trotz eines Pentium/90-Systems mit langen Ladezeiten, 
falsch interpre- 



tierten Komman- 
dos und Abstürzen 
zurechtkommen. 
Aber trotz dieser 
Einschränkungen 
bringt es Spaß, in 
der Datenbank 
herumzustöbern. 
Für Trekkies ist das 
Programm ein 
absolutes Muß, 
aber auch »ge- 
mäßigte« Star- 
Trek- Konsumenten 
haben an der 
Omnipedia ihre 
Freude. (hf) 



H startreh omnipedia 



JVGA 

■ Soundblaster 


■ Super VGA 


JDOS 


■ Windows 


Empfohlen: 486er (min. 66 MHz), 8 MByte 
RAM, Maus 


Pragramm-Typ: 
Hersteller: 


Enterprise- Datenbank 
Simon S Schuster 


Ca.-Preis: 


100 Mark 


Festplatte: 
CD-ROM: 

Anleitung: 
Programm! ext: 
Sprachausgabe: 
Grafik: 

Bedienung: 


ca. 15 MByte 
ca. SSO MByte 
Englisch; befriedigend 
Englisch; gut 
Englisch; gut 

befriedigend 


GESAMTWERTUNG 


-fe 80 3S-. 




"•""""'•'•-»»in Mi ," 



© 



i das Fach Geschichte an bundesdeut- 
" sehen Schulen nicht gänzlich unbeliebt ist, 
liegt das hauptsächlich an seiner relativen 
Unwichtigkeif: Zwei Stunden pro Woche histori- 
sche Quellen durchzulesen, ist verglichen mit der 
jenseits des Pausen klingelns lauernden Mathe- 
stunde geradezu eine Wohltat. So richtig beliebt 
ist dos Fach aber trotzdem nicht: Lineares Abhan- 
deln von historischen Ereignissen, womöglich 
inklusive Auswendiglernen von Jahresdaten, ver- 
strömt nur wenig Faszination. 
Hier setzt »Das 20. Jahrundert- 1 933 bis 1 945« 
an. Der Hersteller hat sich den Zeitraum von der 
Machfergreifung der Nationalsozialisten bis zum Ende des 
Zweiten Weltkriegs herausgepickt. Dabei konzentriert sich das 
Nachschlagewerk keinesfalls auf Deutschland, auch die Welt- 
wirtschaftskrise oder der japanisch-chinesische Krieg kommen 
zur Sprache. Anstelle die Ereignisse jedoch am Stück aufzu- 
zählen, hat man eine gelungene Navigafionsoberfläche 
geschaffen: Der Hauptbildschirm zeigt die Weltkarte, sowie 
eine Jahresangabe. Indem man letztere verändert, werden 
andere Ereignisse per Piktogramm auf der Karte hervorge- 
^___ hoben. Klickt man ein 




i Kapitulation 




Die Texttafeln werdet 
begleitet 



n Video- und Tondokumenten 



solches Minifoto an, 
springt man direkt zu 
einer fotobestückten 
Texttafel, die mehrere 
markierte Begriffe 
enthält. Diese ver- 
zweigen dann zu 
genoueren Erklärun- 
gen. Außerdem ge- 
langen Sie über die 
Weltansicht zu 44 
bildschirmgroßen 
Regionalkarten wie 
mit Pikfogrammen auf 



Durch Aneinanderreihen von Piktogrammen stellt n 
Geschichtstouren zusammen 



N. Chamberlain, sowie das Kartensymbol Deutschlands in 
dieser Magnetleiste. Klicken Sie nun auf das Such-Icon, so 
werden alle Bildschirmtafeln hintereinander angezeigt, wel- 
che das Deutschland des Jahres 1 939 behandeln und gleich- 
zeitig Chamberlain erwähnen - ebenso einfach wie praktisch. 
Zusätzlich steht eine konventionelle, textbasierte Suchfunktion 
zur Verfügung, die noch während der Begriffseingabe die 
zutreffenden Tafeln in einer Auswahlliste anzeigt. In Sekun- 
denschnelle findet man Einträge, die z.B. entweder »Moskau« 
oder »Stalin«, auf jeden Fall aber »Nichtangriffspakt« ent- 
halten. Auf diese Weise empfiehlt sich die CD für Referate 
und das gezielte Suchen nach geschichtlichen Zusammen- 
hängen. 



China oder Deutschland, die wiederui 

Ereignisse hinweisen. Ein Personenregister führt die wichtig 
sten Persönlichkeiten des entsprechenden Jahres auf - eben 
falls per Minitoto. 

Wenn Sie nun die Jahreszahl, z.B. 1939, mit der Maus ir 
den unteren Bildschirmbereich ziehen, bleibt sie dort »kle- 
ben«. Ebenso befestigt man beispielsweise das Foto von Arthur 



Die Tafeln werden 
von etwa 30 Minu- 
ten Filmdokumen- 
ten und drei Stun- 
den historischem 
Tonmaterial be- 
gleitet. Eine einzi- 
ge merkliche 
Schwäche zeigt 
das Produkt, wenn 
es ums chronologi- 
sche Auflisten geht 
- eben dies woll- 
ten die Program- 
mierer auch 
bewußt umgehen. 
IIa) 



eis 20. Jahrhundert 1839-1945 




JVGA 


■ Super VGA 




■ Soundblaster 






J Genernt MIDI 






JDOS 


■ Windows 




Empfohlen: 486er (in 


IL 66 MHz), S MByte 




RAM und Maus. 






Programm-Typ: 


Multimedia -Sachbuch 




Herstellen 


Digital Publishing 




Ca.-Preis: 


DM 100- 




Festplatte: 


- 




CD-ROM: 


CO. 680 MByte 




Anleitung: 


Deutsch; befriedigend 




Pragrom mtexf: 


Deutsch; gut 




Sp rot haus gäbe: 


diverse Tondokumente 




Grafik: 


Gut 




Sound: 


Befriedigend 




Bedienung: 


Sehr gut 




GESAMTWERTUNG 


skVo* 





HeXen, Dämonen, Geister... 

Gibt es nicht? Aber sicher! 



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intelligenteren Gegnern und Strategen Elementen 

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(Netzwerk) oder mit 2 Spielern über Modem / 

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Rätsel und große Levels mit mehreren Ebenen 

"> aufwendig gerenderle 3D-lntro-Animation 
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SK 



Mit Hexen hatte die Bevölkerung von Stazhia nie viel am Hut. Ihre Sorge galt eher dem 
Inselvulkan Char, der eines Tages ausbrechen und ihre Welt in Schutt und Asche legen könnte. 
Aber es kommt schlimmer: Cbar war unbemerkt zu einer Insel des Bösen geworden, auf der eine 
Gruppe mächtiger Hexen alles Sein korrumpiert. 

Unter dem Vulkan und der Welt von Stazhia erstreckt sich ein gigantisches Labyrinth, der 
„Witchaven". Es wird gemunkelt, daß tief unter dem Vulkan ein mächtiger Dämon haust, der 
den Hexen im Gegenzug für Menschenopfer enorme Kräfte verleiht. 

Sie sind auserwählt worden, um mit Ihrem Verstand, den besten Waffen und der stärksten Magie 
des Volkes den Hexengilden den Garaus zu machen. Capstone präsentiert mit Witchaven ein 
hervorragendes und richtungsweisendes 3D-Action-Game mit Rolienspiei Elementen. 



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CDV* 76014 Karlsrul 




olles über tennis 



eit dem ersten Wimbledon-Sieg des damals sieb- 
zehnjährigen Boris Becker hat der Tennissport 
in Deutschland kräftig zugelegt; Neue Clubs schös- 
sen wie Pilze aus dem Boden, die Tennisübertra- 
gungen konkurrierten milder Fußballbundesliga und 
eifrige Eltern bezahlten horrende Trainerstunden, um 
ihren eigenen kleinen Björn Borg emparzuzüchten. 
Wer bislang noch nicht von der überschwappenden 
Tennis-Begeisterung mitgerissen wurde, kann sich 
jetzt gefahrlos informieren: Mit »Alles über Tennis« 
ist eine CD-ROM erschienen, bei der ein Tennisleh- 
rer- natürlich stilecht in weiß gekleidet- grundle- 
gende Begriffe zu vermitteln sucht. 
Nach Auswahl eines Menüpunkts, z.B. Schlagtech- 
niken, klickt mon auf einen der geheimnisvollen 
Begriffe ä lo »Slice« oder «Lift« und erhälteine ultra- 
kurze Beschreibung des Schlags. Das zusätzlich 
gezeigte Video ist kleinformatig und - in unserem 
Test - ruckelig geraten. Somit fällt es schwer, das 
Treffen des Balls zu beobachten, geschweige denn, 
auf diese Weise Schlagtechniken zu erlernen. Die 
Texte sind extrem kurzatmig gehalten, zudem kann 
mon nicht von unbekannten Begriffen zu einer 
Erklärung verzweigen - wos um alles in der Welt 
ist z.B. eine »Pronationsbewegung«? Ein typisches 
Tennis-Lehrbuch bringt in Verbindung mit der tagli- 
chen US-Open-Übertragung mehr als diese CD. (la) 



Q alles öfter tennis 






■ SuperVGA 


■ Soundblaster 






■ Windows 


Empfohlen: 486er (m 


n. 66 MHz) mit 8 MByte 


RAM, Maus. 




Programm-Typ: 


Multimedia-Sachbuch 


Herstellen 


Arteinment 


Ca.Preis: 


DM 70,- 


Festplatte: 


ca. 4 MByte 


CD-ROM: 


ca. 550 MByte 


Anleitung: 


Deutsch; ausreichend 


Programmtest: 


Deutsch; befriedigend 


Sprachausgabe: 


Deutsch; befriedigend 


Grafik: 


Ausreichend 


Sound: 


Ausreichend 


Bedienung: 


Befriedigend 


GESAMTWERTUNG 


. r , '^l^ 







münchen 
und ohtoberfest 

ie größte Vernichtung von Alkohol und der 
dadurch bedingte Abbau von Gehirnzellen fin- 
det alljährlich unter dem euphemistischen Namen 
Oktoberfest statt, Mit Kampfsprüchen wie »Oans, 
zwoa, gsuffo!« heizen sich rotgesichtige Schluck- 
spechte bis zum Erbrechen an, Damit Sie im bier- 
seligen Getümmel die Übersicht behalten und neben- 
bei München kennenlernen, ist das CD-ROM »Mün- 
chen und Oktoberfest« mitKarten, Videos, Rezepten, 
Tips und einem Reiseführer vollgepackt. Außerdem 
dürfen Sie sich an einem völlig mißlungenen Jodel- 
Karooke beteiligen, bei dem selbst Marianne und 
Michael schlecht werden würde. 
Amateurhafte Videoclips zwischen vier Sekunden 
und einer halben Minute Länge verroten so gut wie 
nichts interessantes über die Wies'n. Ähnlich aus- 
sagekräftig sind die Fotos zu lohnenswerten Plätzen 
in München, wobei man über deren Auswohl durch- 
aus geteilter Meinung sein darf. Der Stadtplan sieht 
nett aus, doch selbst eingefleischte Münchner wür- 
den sich darauf nicht zurechtfinden. 
Unbedarfte Touristen werden sich über diese feh- 
lerhafte Ansammlung peinlicher Klischees vielleicht 
freuen, interessierte Reisende und Oktoberfestfans 
sind mit einem guten Buch besser beraten, (fs) 



•i 


münchen und ohtoberfest 










■ SuperVGA 


■ Soundblaster 


J Soundblaster Pro 


JDOS 


■ Windows 


Empfohlen: 486er (min. 50 MHz) mit 8 MByte 


RAM, Maus. 




Programm-Typ: 


Reiseführer 


Hersteller: 


Brock mann Verlag 


Ca.Preis: 


DM 50, 


Festplatte: 


- 


CD-ROM: 


ca. 470 MByte 


Anleitung: 


Deutsch; befriedigend 


Programtntexl: 


Deutsch; mangelhaft 


Sprachausgabe: 


Deutsch; befriedigend 


Grafik: 


Ausreichend 


Sound: 


Befriedigend 


Bedienung: 


Ausreichend 


GESAMTWERTUNG 


=£3*20^= 




mein schöner garten 

as Gras ist grüner auf der anderen Seite des 
Gartenzauns -wie läßtsich der botanische Vor- 
sprung des Nachbarn aufholen? Für alle Grünzeug- 
Akfivisisten will das CD-ROM »Mein schöner Gar- 
ten« Hilfestellungen geben. Wie der Untertitel "Tips 
& Tricks im Gorten« schon sagt, ist die CD kein Lehr- 
werk für die Gartenpflege, Stattdessen präsentiert 
das Programm bunt gemischte Tips, entweder alpha- 
betisch oder nach Sachgruppen sortiert. Luxuriöser- 
weise darf man sich dort manchmal auch Videose- 
quenzen anschauen, wobei sich allerdings unter die 
insgesamt nur 25 Filmbeitroge etwas zu oft Werbe- 
spots eines Gartengeräteherstellers gemogelt haben. 
Als Ausgleich gibt es die völlig übersteuerten Gesän- 
ge der heimischen Vögel, samt einer Werbung für 
eine vom gleichen Verlag stammende Vogel-CD, 
Hatte man das weggelassen und stattdessen zum 
Beispiel ein paar Jahreszeiten-Tips zur Gartenpfle- 
geoderein paar interessantere Video-Spots gedreht, 
wäre das Ganze eine runde Sache. So aber wür- 
den die Tips in gedruckter Form wohl gerade mal 
30 DIN-A4-Seiten füllen. Das ist umso unverständ- 
licher, als daß nur 400 MByte auf der CD genutzt 
werden. Rund 250 MByte ließen sich noch für Texte 
und Spots nutzen. In dieser Form bietet die CD also 
nur ein Fünftel der Informationen eines durch- 
schnittlichen Gartenbuchs, (hf] 



il 


mein schiner garten 














■ Super VGA 




_l General MIDI 






JDOS 


■ Windows 




Empfohlen: 486er (min. 50 MHz), 8 MByte RAM, 




Maus 






Programm-Typ: 


Garten-Tips 




Herstellen 


Senator- Verlag 




Ca.-Preis: 


DM 40, - 




Festplatte: 


ca. 3 MByte 




CD-ROM: 


ca. 400 MByte 




Anleitung: 


Deutsch; befriedigend 




Programmtest: 


Deutsch; gut 




Sprach ausgäbe: 


Deutsch; guf 




Grafik: 


Gut 




Sound: 


Ausreichend 




Bedienung: 


Befriedigend 




GESAMTWERTUNG 


■' ' -^^kv 













*& mmrAY tu wFit,. 



uiUM 




«.95- 


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Kingdcm 




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1B30|aH) 


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Summen verheddern, sollten Sie ihnen den 
»Mathe Workshop« vorsetzen. Mit viel Spaß 
klappt das Rechnen fast von alleine. 



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■JJernab von Lehrplänen und muffigen Klassenzimmern 
■■ ein kleines Mathe- Lernprogramm die Kids mit den lästigen 
Dingen des Lebens vertraut machen. Brüche, Plus und Minus 
oder gar Näherungswerte wollen beherrscht werden, um die 
unschöne Fünf aus dem Zeugnis zu entfernen. Der »Mathe 
Workshop« von Broderbund, ein in den USA enorm belieb- 
tes Programm, ist endlich komplett eingedeutscht und versteht 
sich mehr als unterhaltsame Hilfe denn als Pauker. 
Die kesse Polly führt durchs Programm, das die Kids bequem 
mit der Maus erforschen. Das Handbuch darf ruhig in die 
Ecke fliegen, denn gelbe Hilfebuttons stehen mit ausführlichen 
Ratschlägen jederzeit zur Verfügung. So wird jedes Spiel samt 
allen Funktionen und kons bestens erklärt; Mißverstände sind 
nahezu ausgeschlossen. Manche Objekte verzweigen zu Auf- 
gaben, andere lösen eine Ani- 
mation oder Soundeffekte aus. 
Sieben verschiedene Räume mit 
Übungen oder kleinen Spielen 
werden vom Hauptmenü aus 
angewählt. Das bunte Gemälde 
an der Wand führt zu einem 
Puzzle, bei dem die Kids recht- 
eckige Teile zu einem Bild 
zusammensetzen müssen. Alle 
Spiele haben eines gemeinsam: 
Es gibt jeweils drei Schwie- 
rigkeitsgrade, die für 
Kinder von sechs bis 
zwölf Jahren geeignet 
sind. Mit der Staffelei 
gelangt man zu einem 
Bild, dessen Umrisse durch 
vorgegebene Formen nachge- 
bildet werden sollen. Die einzel- 
nen Teile klicken die Junioren mit 
der Maus an und ziehen sie auf 



IVMieR-uiertunp 



Mit ganz ernsten Mathe- Lern Pro- 
grammen hat Broderbunds Mathe 
Workshop nicht viel gemeinsam. Dos 
Jonglieren mit Zahlen läuft ziemlich 
nebenbei, da die Hälfte der Spiele 
sich mit eher kreativen Aufgaben 
befaßt. Dennoch kommt die Rechne- 
rei nicht zu kurz, auch wenn sie 
hübsch verpackt ist. 
Die Grafik ist schön bunt, die Musik 
beschwingt und die deutsche Sprach- 
ausgabe relativ gut; nur hin und wie- 
der hört man den amerikani- 
schen Akzent der Spreche 
rin durch, was ober nicht 
weiter stört. 
Sehr gut gefallen die 
unterschiedlich aufge- 
bauten Spiele. Reine 
Rechenaufgaben, kleine 
Denksporträtsel unc 
kreative Arbeiten wechseln 
sich ab. Eine Bewertung der Lei 
stungen gibt es aber nicht, so daß der 
Mathe Workshop eher ein unterhalt- 
sames Spiel mit Lernanspruch ist als 
ein Pauk-Programm. 



die Staffelei. Paßt ein Objekt nicht, darf man es auch drehen. 
Ahnlich funktioniert das Puzzle im Fernseher, nur müssen hier 
Teile von schwarz-weiß Fotos zusammengeschoben werden. 
Zur Belohnung gibt es eine witzige Animation im besten Slap- 
stick-Stil. 

Deutlich mathematischer geht es schon beim Zahlen-Bowling 
zu. Die Kinder sollen Aufgaben der Grundrechenarten lösen 
oder richtig Näherungswerte schätzen. Für jedes korrekte 
Ergebnis gibt es einen Kegel und bei zehn Stück kegelt ein knuf- 
figer Affe die Teile beiseite. Eine coole Erfindung ist der »Brucho- 
mat«, mit dem Takte für ein Musikstück auf die richtige Länge 
gebracht werden. Mit Säge, Kleber oder einem Schmelzgerät 
tüfteln die Kids den gewünschten Bruch zusammen. Stimmtalles, 
tanzt ein herziger Vogel zur Melodie. Für Kopfzerbrechen sorgt 
das Raketenspiel, 




bei dem die Kids 
gegen Polly spie- 
len und abwech- 
selnd eine be- 
stimmte Anzahl 
Raketen ab- 
schießen müssen. 
Werdieletzteaus- 
löst, hat gewon- 
nen. Da istdas far- 
benfrohe Malspiel 
mit den Mosaiken 
deutlich gemüt- 
licher, weil hier 
nur die Kreativität 
der Kleinen ge- 
fragt ist. (fs) 



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»Zurk und die 
Tiere des Regen- 
waldes« 



ÖSCHUHGE1.-R0M 



Ab in den Regenwald: Kind-gerechte Infor- 
mationen über das Tierleben in der Wildnis 
werden bei »Zurk« in bunte Lernspiele ver- 
packt. 



o 



%, roßsfadtdschungel und Amazonas haben nur wenig 
im gemeinsam. Vor allem die Tiere unterscheiden sich dra- 
stisch. Während in unseren Metropolen der Amtsschimmel 
wiehert, wuseln im grünen Dickicht unzählige Insekten, han- 
geln sich seltene Affen durchs Geäst oder schlängeln sich exo- 
tische Reptilien über die Bäume. Damit die Kids hierzulande 
verstehen, wie das Zusammenleben der Tiere im Regenwald 
funktioniert, erklärt das CD-ROM »Zurk und die Tiere des 
Regenwaldes« alle Aufgaben der einzelnen Lebewesen. 
Natürlich soll das kein öder Trip wie im Schulbuch werden. 
Dafür sorgt schon Zurk, das kugelrunde Etwas mit den vielen 
hilfreichen Tips. Bequem fahren die Kids mit dem Cursor auf 
ein interessantes Objekt und schon hören sie, was damit ange- 
stellt werden kann. Neben der 
hervorragenden deutschen 
Sprachausgabe sind auch die 
französische und englische Ver- 
sion enthalten. 



die pc |vme ii -uiertung 



Die Aufmachung ist wie aus dem Bil- 
derbuch: Handgemalte Aquarelle, 
alles schön bunl und lustig anzuse- 
hen. Die verschiedenen Musik 
stücke halten sich unauffäl- 
lig im Hintergrund und 
sorgen für die richtige 
Atmosphäre. Sehr gut 
gelungen ist die deutsche 
Sprachausgabe. 
Bei »Zurk und die Tiere 
des Regen waldes« handelt 
es sich um kein Lernpr< 
gramm im eigentlichen Sinn. 
Wer will, erfährt eine ganze Menge 
über die exotische Fauna und Flora. 
Es ist auch möglich, einfach nur zu 
spielen/ ohne sich mit den Aufgaben 
auseinander zu setzen. Die sind näm- 
lich so geschickt eingebaut, daß die 
meisten Infos in jedem Fall aufge- 
nommen 




Nehmen wir zum Beispiel 
as Fotoalbum: Ein 
Klick, und schon dürfen 
wir im Dschungel alle 
möglichen Tiere 
ablichten. Vorher wird 
sogar noch eine kleine 
Aufgabe gestellt, etwa »Wel- 
che Käfer ernähren sich von 
toten Tieren?«. Dann dürfen die 
Kinder entweder gezielt nach 
diesen Tieren forschen oder ein- 
fach schöne Fotos für ihr Album 
knipsen. 




So umfangreich 
ist der Dschungel, i 
dem die Kids for- 
schen dürfen 



Eine andere Station ist das Sortieren 
der Tiere. Auf einer Art Litfaßsäule sind 
die Tiergattungen wie Reptilien, Vögel 
oder Säugetiere abgebildet. Während 
sich die Säule dreht, müssen die Klei- 
nen die entsprechenden Tiere im Wald 
finden und mit der Maus auf das rich- 
tige Fach ziehen. Ist eine bestimmte 
Zahl erreicht, wird die Aufgabe aus- 
gewertet und das Ergebnis grafisch 
dargestellt. So können Eltern oder die 
Kids selbst kontrollieren, ob sie schon 
den Unterschied zwischen Reptilien 
und Amphibien verstanden haben. 
Herzlich wenig mit dem Urwald hat das 
Formenspiel zu tun, daß aber einen 
Tick kniffliger ist als die gewohnten 
Puzzle- Varianten anderer Software. 
Hier gibt es eine Reihe geometrischer Formen vom Dreieck 
bis zum Rhombus, die passend in ein vorgegebenes Muster 
eingefügt werden sollen. Dazu müssen die Teile oft ein wenig 
gedreht werden, was den Kindern schnell ein gutes Gefühl für 
das Winkelmaß und die Formen allgemein gibt. Auch hier 
erfolgt wieder ei 
ne grafische Aus 
wertung. 
Ein unterhalt: 
mes Spiel mit put 
zigen Animatio 
nen ist die Eiersu 
che im Urwald. 
Wenn die Kids die 
bunten Eier nicht 
in Getümmel der 
Tiere und Pflan- 
zen entdecken, 
dürfen Sie in Zurks 
Baumhaus an- 
klopfen und ihn 
um Hilfe bitten. 
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siehe, ROUTE 66 ist schneller als das Licht. "Designedfor 
Windows 95" erklärt der Hersteller stolz im Handbuch. 
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roo R. Groeneield Mlttowft, Windowj und Wlndowi 95 sind eingetragene Wremethen der Microsoft, Inc., eingetragen In den USA 
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schadet aushalten. auf die beiden Scheiben. Auf < nich * verschreibungspflieh- 

der ersten CD-ROM dreht — -■ 

L . A- v II i LH J ■ L.' ORIGINALITÄTSFAKTORs 

aum hat die Kellnerin das sich alles um den richtigen Ein Mann _ eme Ange | „ in 

Bier auf den Tisch gedotzt, Schwung an der Angel, die fisch. Was ist daran schon 

stellt sie die vernichtende Frage: Wahl der Köder, die Lebens- ° ri ? in * 1 " 

lHuUV.HliVlUlll >>W ° S dar, ' s sein? « J ° : Wt » gewohnheiten der Forellen, »««*™ FOLGESCHÄDEN: 

\ M ir-i -91LLL L i rio-i Ruinierte Handgelenke und 

dort s denn sein? Ich habe mich wie man den Fluß richtig demolierte zimmereinrich- 

gewunden, die Speisekarte »liest«, Etikette der Angler, tun 9' weil mit der neuen 

L ii i i ,..11. Angel im Wohnzimmer 

hin- und hergeblattert, meine Sicherheit, etc. geprobt wurde. 

Bekannten konsultiert, spähende Blicke auf Nachbartische Auf der zweiten CD kommen das "pe-PLAYER-FAZlT- 

geworfen, und bin so schlau wie zuvor. Werden es die gebra- dann die Profis zu Wort-und Fischers Fritz fischt frische 

tenen Austernpilze »an« Saisonsalaten? Der Krusten-Jung- da wird's für den Laien recht Fische - wir lieber nicht. 

Schweinebraten mit Servietten-Knödeln? Oder etwa gegrillte esoterisch. Die Aufmachung 

Edelfische in Safransauce? Die Kellnerin, das gute Wesen, der Filmschnipsel läßt vermuten, daß man lediglich eine ame- 

bemerkt meine Unentschlossenheit und meint: »Probieren's rikanische Fernsehsendung ausgeschlachtet hat: Keith Carra- 

doch mal die Forelle, die ist heute ganz frisch!«. dine leiht dem Machwerk seine »Kung Fu«-gesfählte Erzähler- 

Wenn's nur so einfach wäre. Stimme. 

Seitdem mir Heinrich die CD-ROM »Interactive Fly Fishing Nach ein paar Minuten beginnt das Ganze eine beruhigen- 
School« mit dem erheiternden Vermerk »Und in der Mitte ent- de Wirkung zu entfalten. Von Easy-Listening-Musik beflügelt, 
springt eine bizarre Anwendung« schickte, tue ich mir mit glotzt man entspannt auf die Wellen, die sich auf dem Bild- 
Forellen etwas schwer. Wer schirm kräuseln, blickt dem Angler ins geschulte Auge 

Robert Redfords wunder- mi]!«}«,»^ I ""<* freut sich darüber, daß man das nie in seinem 

schönes Familien-Epos »Und jLTfflRfi ^ I Leben machen muß. Denn allein die Vorstellung, mit 

in der Mitte entspringt ein jjl^rj I einem Knüttel auf einen zappelnden Fisch einzudre- 

Fluß« kennt, weiß, wovon ich BpjSSj^fjs»,:., sehen, läßt einem das Hobby 

bekommt man nicht nur Brad I ft^HSMcsl ~ : oder KSderkunde pau- - vom Ausnehmen des 
Pitt in einer Paraderolle zu I I l< «" 7 Fisches ganz zu schweigen. 
sehen, sondern erfährt auch, | jj^^B IHzSBBI Damit nicnt 9 enu g: In Mon- 
daß Fliegenfischen kein Ü^J I tana mag es ja eine Menge 
Hobby, sondern eine Lebens- __p. ~ HF J I unberührter Natur geben, 
art darstellt - Stichwort: HR i I J oc h Gefischtes aus dem 
Kampf des einsamen Man- SI^^~ I Rhein mögen selbst Ange- 
nes mit dem Fisch, dem Fluß I stellte diverser Chemiewerke 
und dem Köder. Statt dem ■ I mcnt me hr essen (die wissen 
Forellchen dämlich miteinem ^~^^"llHB***JM ^■•3 I auc h warum) 
Feld-, Wald- und Wiesen 1^3 I Eine halbe Stunde später lie- 
Wurm vor der Blubber- 1 HbJ I gendreißigZenlimeterForel- 
schnauze herumzuwedeln, I Jr^tk £ «e* I levormir.Zweiblindgekoch- 
muß der Fliegenfischer näm- I - ^fgs % ' r so». . I te Augen glotzen mich vor- 
lich eine Menge wissen: jj Bh ™rfsvoll an. War mir egal: 
Allein die Wahl des richtigen | I rj as gute stück schmeckte 

Köders ist so verwirrend, als . voryiiolirh 

.. | . ,.„ '„ Anglerlatem mit Videoclips - die Meinung der Forelle wurde vur^uyuui. 

wurde man ein MS DOS- leide, nicht erfragt (Anatol Locker/hl) 




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Hardware-Anpassung unter Windows 95 




w 



maaagnum 



Wer dachte, dad der 
Umstieg vom alten auf das 
neue Windows problemlos 
funktioniert, wird leider oft 
eines besseren belehrt. Doch 
die meisten Hardware- 
Tücken lassen sich durchs 
Wühlen in den richtigen 
Menüs schnell beheben. 



Die Installation von Windows 95 ist in den meisten Fällen 
kein Problem... aber was tut man, wenn man zu den weni- 
ger Begünstigten zählt? Da hakt es mit der neuen Soundkar- 
te, das CD-ROM funktioniert nicht und die Grafikkarte kommt 
über 5tandard-VGA nicht hinaus. Da hilft Ihnen die schöne 
neue Oberfläche nichts, nur der Weg in die Tiefen des Systems 
bringt Sie noch weiter. Ein alter Bekannter aus Windows 3. 1 - 
Zeiten bietet für fast alle Hardware- Weh wehchen seine Hilfe 
an: die »Systemsteuerung«. 

Systemsteuerung und Gerätemanager 

Die Systemsteuerung erreichen Sie über den Ordner »Arbeits- 
platz«. Da dieses Programm besonders am Anfang der Arbeit 
mit Windows 95 dauernd gebraucht wird, sollten Sie sich eine 
Verknüpfung davon auf den Desktop ziehen. Öffnen Sie dazu 
den Ordner »Arbeitsplatz« und ziehen dann mit der Maus 
das Icon »Systemsteuerung« auf den Desktop. 
Der erste Schritt, wenn irgend etwas nicht funktioniert, ist ein 
Doppelklick auf das System-Icon. Hinter diesem Icon verber- 
gen sich vier Menüs. Das standardmäßig angezeigte Menü 
hilft bei der Fehlersuche nicht weiter. Hier erfahren Sie nur, 
welche Version von Windows installiert ist, welchen Rechner 
Sie haben und wie Sie heißen - alles in allem nicht beson- 
ders nützlich. Richtig zur Sache geht es im zweiten Menü: dem 





Gerätemanager. 
Im Gerätemanager ist alles 
verzeichnet, was Windows 
95 über das System weiß, auf 
dem es installiert ist. Sie sehen 
eine Liste mit den verschiede- 
nen Peripherie-Geräten. Um 
sich eine Gruppe genauer 
anzusehen, klicken Sie auf 
das Pluszeichen vor der 
Gruppe. Daraufhin listet Windows 95 sämtliche installierten 
Geräte schön säuberlich auf. 

Sie können auf den ersten Blick erkennen, ob Windows 95 
irgendwelche Schwierigkeiten mit der betreffenden Hardware 
hat. Ist die Hardware grundsätzlich funktionstüchtig und liegt 
nur im Clinch mit einem anderen Gerät, etwa durch einen 
Interrupt- oder Adressen konflikt, erscheint ein Ausrufezeichen 
auf gelben Grund vor seinem Namen. Diese Konflikte treten 
häufig auf, wenn man ein Gerät aus Versehen mehr als ein- 
mal installiert hot. 

Wenn Sie wissen wollen, wie ein bestimmtes Gerät konfigu- 
riert ist {etwa die Interrupts einer Soundkarte), markieren Sie 
den jeweiligen Eintrag und klicken auf »Eigenschaften«. Ein 
neues Menü informiert Sie dann genau über die verwende- 
ten Treiber, Interrupts, DMA-Kanäle und Basis-Adressen. 
Wenn Sie »drucken« wählen, bekommen Sie eine Liste mit 
sämtlichen Informationen zu allen Geräten auf Papier gelie- 
fert - durchaus praktisch. 

Um die Einstellungen eines bestimmten Gerätes zu justieren, 
markieren Sie einfach den entsprechenden Wert und klicken 
dann auf »Einstellungen ändern«. So können Sie beispiels- 
weise den Interrupt Ihrer Soundkarte anpassen. Windows 95 
achtet automatisch darauf, daß Sie keine Werte eintragen, 
die sich'nicht mit dem System verstehen. Liegt bei einer Ein- 



Viele Anpas- 
sung;- oder 
Interrupt-Proble- 
me lassen sich 
mit dem Gerä- 
temanager losen 



Stellung ein Konflikt vor, bekommen Sie eine Warnung in einer 
Textbox angezeigt. Das nächste Menü enthält die Hardware- 
Profile. Mit diesen Profilen können sich mehrere Leute einen 
Rechner teilen und dabei sogar mit verschiedener Hardware 
arbeiten. Um ein neues Profil anzufertigen, kopieren Sie das 
bestehende Profil durch einen Klick auf den Button »kopie- 
ren«. Wählen Sie anschließend einen neuen Namen für Ihre 
individuelle Konfiguration. 




16,0 MB RAM 
Sjisterotesiour cm 76<i hei 

Dateissislem: 32-Bit 

Wlueder Arbeitsspeicher 32-8S 
Komprimierung: Nichl installier I 

PC-Karten (PCMCIA]: Keine PCMCIA-Sockels installiert 
Das System ist optimal konfiguriert 




Erstellungen 
Däteigistem... ] Siafik... 



Virtueta Aibetsspetcn« . . 



DER BESSERE VERSAND! 



Windows 95 sollte unbedingt im 32-Bit-Modus laufen 

Das letzte Menü, »Leistungsmerkmale«, hat einige versteckte 
Funktionen. Auf dem ersten Schirm erhalten Sie Mitteilung 
darüber, wie das System konfiguriert ist. Die Alarmglocken 
sollten läuten, wenn hier Windows 95 anzeigt, daß es im 1 6- 
Bit-Modus arbeitet. Das kann eine harmlose Ursache haben. 
Oft ist es nur ein Treiber, den Windows in der CONFIG.SYS 
gefunden hat und für den das System keine 32 -Bit- Version 
bereithält. In diesem Fall kann man schon Abhilfe schaffen, 
wenn man sich in den entsprechenden Mailboxen umschaut, 
ob man nicht einen neuen Treiber für dieses Gerät auftreibt. 
Weist Windows 95 hingegen darauf hin, daß nicht im 32- 
Bit-Modus gearbeitet werden kann, weil der Master-Boot- 
Record verändert wurde, ist Vorsicht angesagt. In diesem Fall 
erhalten Sie die Meldung, daß es sich möglicherweise um 
einen Virus handeln könnte. 

Nehmen Sie diesen Verdacht unbedingt ernst und überprü- 
fen Sie Ihre Festplatte mit einem Virenscanner neueren Datums. 
Der NYB-Virus beispielsweise verhindert den 32-Bit-Modus. 
Zudem werden mit diesen Virus auf der Platte einige CD-ROM- 
Laufwerke nicht mehr richtig von Windows 95 erkannt. Da 
man ja nicht ständig in der Systemsteuerung unterwegs ist, ist 
es nützlich zu wissen, daß sich dieser Virus auch noch auf 
eine andere Art bemerkbar macht: Animierte Mauszeiger zei- 
gen keine Animationen mehr. 

Auf der unteren Hälfte des Bildschirms »Leistungsmerkmale« 
befinden sich drei weitere Buttons: »Datei System«, »Grafik« 



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59,95 GonoVta 




99,95 Spnisktainss 


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Batik Isle I Data 






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99,95 


Bi*ltle3 




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99,95 5m»Du«i6 


99,95 


BiirllsiruMi 3QK 




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99.9S SlorCrustdor 


39,95 39,95 


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Bninoto SlK 




i.V. Hsnoler 




99,95' Slflilrel-JFnnHinilj- 
i.V. SmtTrek ■ ColEachm Edilion 


99,95 


WS 


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99,95 


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tiMfoim") 


15 fi 


SMS' JngjKKiüitnie 




99.95 Smi Frck ■ Imtiactpit Ga* 


99,95 




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99,95 5lnrTret-Oinn»|«dio 


99,95 




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89,95- 89,95 


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JMS 


19,95 KingsC,;.- 




99,95 Slenstap 


- 99,«" 


feldM'-iqo Hwt 

iwidnlimH-36ipF«li> 
Burieil inlima 


119.« 


Kings QuKl I fWindows.) 




99,95 SU-27 Hnnketr 


89,95' 


59,95 


59,95 KönidciLmn 
S9.fi Knightsnltoiltr 
9t.H Lanlh □( Lore 2 


n.M 


System iM 


89,95 B9.95 






99,95 TmkConsmimler 


99,95 


bräffiStatt 

CnfiQuora DiMrtor 






I.V. Terminal Yjlocity (Volkers! 


} B9.95 aj.fi 


B,K 


'.' LcrryDelimlU) 
81,95' iDitüywisfy 

i.V. Iwind oi Kfrandw ! 
i.V. Utile Big AdroMuri- 
91,95 Lordi ofMElFra B lir 




99,95 TkEÜg 
99,95 He Hm 


U 


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QpdtiMx 






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89,95 ferne Port 




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B9.95 69.95 


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99,95 LsitMlheltaita 




79,95 ÜinnilHSups 


B9,95' B9.95' 


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89,95 lictnhjroms 


99,95 


ConquesloliheHsw World 




lt Magic Carpet inkl. Data 




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79,95 i.V. 






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99,95' TieHgklsrDnlB 
i.V. lonyUrasso6l5eM3 


39,95 


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99,95' MngiinisGdiir™ 






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99,95' MgsttrtFMutiK 


99,« 


99,95 TopGnit 


99,95- 






i.V. Madiwgmtr * 


99.95 


99,95 fanspsilTylmn 


99,95 99,95 


Donora 




B9.95" Hsmoberrwian 


39 fi 


89,95 UltaollnderanrldU] 


59,95 


Duift™ 




79,95 Mi-dtevi-»..' 


79,95 


79,95 öndc-r o Kiiling .«iwn 


- 109,95 


Dirk Sun! 


5S.fi 


SMS MJjkeMiBkUer«! 
i.V. MiHenit 




99,95' ihlsulidnp 


59,95 


Dns Htragonknrlsll 






i.V. Jrhll Dany 
99,95" UShWighlers 




DmiKmIe 




19,95 Mirotlt 




99,95 


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19,95" Mysl 




99,95 IIS HmyFubltr Dutt 
89,95 VjrWnlPj 


49,95 


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89,95 Nos™K«iiig 


89,95 


99,95 


Des» 




89.95 NucarRataTrnkpKli 


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SMS htejFtillwAl 

99,95" Wcranfl 


89,95 


DhaüU 


79,95 


89,95 HE.y5i.iS-: 


99,95 


99,95 99,95 


tmidDnBmnsofllrsink 




99,95- NB«. Li« 




99,95 Hnranfl? 


i.V. 


BU2.9*nwM 


99,95 


89,95 NsedkSpgy 




i.V. WerentlFvs.Cnnuindie 


- 89,95 


DimgeonkHosr 




i.V. HHlH«key'fi 




B9,fi Viaiij Wsr.il 


99,95" 


DssoeonmiislEr 2 
EnrlnSiegi 


99,« 


19,95 i;KH:::L ff -!6 




99,95" WingCniMinnderJ 


119,95 


91.fi 


99,95 Hlbalungsn 


89,95 


99,95" WingsoiCIoty 
89,95 Wll&ven 


49,95 


Fnnh Siegt Dolo 


5),« 


59,95 Poniar Genernl 


19,95 




FjbMi 




B9.95- Med Genemi II 




99,95 X-Cwn (UFO 2) 


99,95 99,95 


fotl 89,95 89,95 PMGoll'96 

MfflMililfflrfflilrl'WliHi« 




i.V. X-Whg 


99,95 79,95 

9SB 




Fax-Line; ipieteneuheiten om laufen 

030 / 694 42 56 030 / 694 60 45 



«Ifow! verwalte» dg Ein 


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Selbst mit 16 MByte RAM k< 
fuellen Speicher aus 



und »Virtueller Ar- 
beitsspeicher«. Un- 
ter »Dateisystem« 
lassen sich die 
Read-ahead- 
Caches für Festplat- 
te und CD-ROM 
einstellen. Die Wer- 
te sollten im Interes- 
se der Geschwin- 
digkeit so hoch wie 
möglich eingesteift 
sein. Im Untermenü 
»Grafik« können Sie einstellen, wie stark Windows 95 auf 
die Performance Ihrer Grafikkarte Einfluß nehmen darf. Tre- 
ten bei Ihrem System häufig Grafikfehler und Abstürze auf, 
verringern Sie diesen Wert probehalber. 
Mit großer Vorsicht sind die Einstellungen unter »Virtueller 
Arbeitsspeicher« zu behandeln. Schalten Sie die Verwaltung 
auf keinen Fall ab, da sonst Rechner mit weniger als 24 MByte 
Arbeitsspeicher schon Probleme bekommen, Windows 95 
überhaupt zu starten, 



Sie kaum ohne vir- 



Swapp-Alarm: 

Windows giert nach RAM 

Manchmal wünscht man sich schon bald sein altes Windows 
3.1 zurück. Der Grund? Das neue Windows kommt einem 
viel zu lahm vor. Die Ursache ist ganz einfach: Windows 95 
hat einen größeren Bedarf an Hauptspeicher, als sich selbst 
die abgefeimtesten Spielehersteller von ihren Kunden zu ver- 
langen trauen. Ja, richtig, Microsoft hat tatsächlich verspro- 
chen, daß Windows 95 auch auf Maschinen mit 4 MByte 
Hauptspeicher läuft. Das tut es auch. Jedenfalls dann, wenn 
man den Begriff »laufen« im Sinne von »nicht ganz stillste- 
hend« definiert. Das Verhalten, das Windows 95 auf einem 
4-MByte- Rechner an den Tag legt, ist von Geschwindigkeit so 
weit entfernt, wie Solitär von einem Ballerspiel. Der einzige 
Grund, warum es dennoch funktioniert, ist der virtuelle Spei- 
cher. In ihn packt Windows 95 alles, für das momentan im 
Hauptspeicher kein Platz ist. Mit anderen Worten: es wird 
geswappf, was das Zeug hält. 

Windows 95 auf einem Rechner mit 4 MByte dürfte gedul- 
digste Gemüter zum Wahnsinn treiben. Selbst 8 MByte sind 
noch kein reines Vergnügen, zieht sich doch bei dieser Aus- 
stattung schon der ganz normale Start von Windows über 



SO GEHT'S: NEUE HARDWARE INSTALLIEREN 



Die Installation neuer Hardware beginnt im Prinzip schon 
beim Computer-Händler. Die Frage, ob das entsprechende 
Teil auch wirklich von Windows 95 explizit unterstützt wird, 
kann einem viel Arger ersparen. Abzuraten ist von allen 
Geräten, die man nur mit alten Treibern aus Windows 3. 1 - 
Zeiten zum Laufen bringt. Die Verwendung von 1 6-Bit-T rei- 
bern führt zwangsläufig dazu, daß Windows 95 nur noch 
im langsamen Korn patibilitäts- Modus läuft. 
Hat man die neue Hardware eingebaut, sollte man 
grundsätzlich erst einmal versuchen, ob Windows 95 auto- 
matisch damit zurechtkommt. Bei den meisten Grafikkarten 
ist das der Fall. Sie müssen sich nicht darum kümmern, wel- 
cher Chip darauf steckt; Windows installiert automatisch 



Kicken Sie aul den Henleüoi und das Modell der Hardwarekomponents. 
/ Wenn das betreffende Modell nicht atigeführt wird oder eine 
InsWlalioradiskeKe verfügbar ist, klicken Sie aul "Diskette". 

Wem die Komponente auch dann nicht zur Auswahl steht, klicken Sie aul 

'Zurück" und dann auf einen anderen Hardweretjip Klicken Sie aul "Andere 
.-, d- n--.- ;■: .j- ■ ..■: i-z-iiste einzusehen, 





-1 


Olivetti 




Olivetti PCMCIA 




Opti 


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Dichid Technology 


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■ : .■^■■7qMr,ll|iMi£!ff 
Oleom 32bit Token-Ring-S erver-Adapter 
Ü6com EISA 16/4 Tcken-Ring-Adapler 
Olicoiri ISA 16/4 token-Ring-Adapter 

}!.- ■.:.. ■:■.■' -,-...:,■:■ -,...: ■ :.-■ 

Dlicom Hug&Play Token-Ring ISA 16/4 (0C-311E 

~" n Token-Ring-PCI Adapter 



die richtigen Treiber. Startet Windows 95 nach dem Ein- 
bau der neuen Hardware, ohne diese zu erkennen, muß 
man selber Hand anlegen. 

In der Systemsteuerung befindet sich das richtige Programm 
dafür. Es steckt hinter dem leon »Hardware«. Zunächst soll- 
ten Sie Windows 95 anweisen, selbständig nach der neuen 
Hardware zu suchen. Klicken Sie dafür einfach auf »wei- 
ter«. Etwas Geduld ist jetzt gefragt. Windows 95 kann sich 
durchaus satte 10 Minuten lang mit der Suche nach neuer 
Hardware beschäftigen. Zieht sich die Angelegenheit aller- 
dings deutlich länger als eine Viertelstunde hin, riecht es 
nach Absturz: Dann können Sie den Rechner getrost aus- 
schalten. 

Führt die Automatik nicht zum Erfolg, bleibt nur noch das 
eigenhändige Suchen nach dem entsprechenden Treiber. 
Aktivieren Sie dazu unter »Hardware« die Option »nein«, 
wenn gefragt wird, ob nach neuer Hardware gesucht wer- 
den soll. Aus der daraufhin erscheindenden Liste wählen 
Sie das entsprechende Gerät aus. Anschließend müssen Sie 
nur noch den Hersteller und die Typenbezeichnung aus- 
wählen und der Treiber wird installiert. 
Für den Fall, daß es sich um ein Gerät handelt, das nicht 
zu einer der Gruppenbezeichnungen in der Liste paßt, 
wählen Sie »Andere Komponenten«. Unter diesem Punkt 
finden Sie eine komplette Aufstellung aller Geräte, für die 
Treiber vorrätig hat. Über den Button »Diskette« lassen sich 
hier auch Geräte installieren, für die der Hersteller bereits 
einen eigenen Windows 95 Treiber mitgeliefert hat. 



mehrere Minuten hin. Selbst Maschinen mit 16 MByte darf 
man nicht allzuviel zumuten. Wer viel mit mehreren Pro- 
grammen zur gleichen Zeit arbeitet und vielleicht noch neben- 
her ein Spiel in der DOS-Box laufen hat, wird den Speicher 
schnell aufbrauchen. Auch dann ist wieder emsiges Swappen 
angesagt. 

Deutlich ruhiger wird es für die Festplatte, wenn man 24 oder 
32 MByte RAM im Rechner stecken hat. Ist soviel Speicher 
installiert, führt nicht mehr jeder Aufruf eines kleinen Pro- 
gramms zu wildem Sägen der Festplatte. 

(Dirk Schuster/hl) 



DER WINDOWS-EXPLORER 




Eine der Haupt-Schaltzentralen in Windows 95 ist der »Explo- 
rer«. Diese Weiterentwicklung des alten Datei -Managers hat 

Starten Sie den Explorer über »Start« -Button, das Verzeich- 
nis »Pragramme« und schließlich »Windows -Explorer«. Im lin- 
ken Fenster sind sämtliche Laufwerke, Ordner und Netz- 
werkverbindungen zu sehen. Im rechten Fenster sehen Sie 
den Inhalt des gewählten Ordners. Ein Pluszeichen neben dem 
Ordner- Symbol zeigt an, daß sich unter diesem Ordner noch 
weitere befinden. Ein Klick auf das Pluszeichen öffnet die 
nächste Ebene. 

Grundsätzlich hat sich an der Funktion gegenüber des Datei- 
Managers nichts geändert. Allerdings sind eine Menge neuer 
Möglichkeiten hinzugekommen. Die auffälligste Änderung ist 
auf den ersten Blick, daß jede Datei mit einem kleinen Icon 
versehen wurde. Das Icon zeigt die Anwendung an, mit der 
die Datei verknüpft ist. So läßt sich beispielsweise eine Word- 
Datei wesentlich schneller auffinden als über die Datei- 
Endung. 

Keine Angst, wenn beim herum probieren mal etwas schief- 
geht: In der Button-Leiste finden Sie eine Funktion, mit der Sie 
alle Aktionen rückgängig machen können. Klicken Sie dazu 
einfach auf den Knopf mit dem verdrehten Pfeil und der letz- 
te Vorgang wird zurückgenommen. Das funktioniert auch, 
wenn Sie eine Datei verschoben, kopiert oder den dazu- 
gehörigen Ordner umbenannt haben. 

Die zweite Neuerung betrifft die Maus: Endlich bekommt die 
rechte Maustaste auch außerhalb von Spielen einen Sinn. 
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei, öffnet 
sich ein kontextsensitives Menü. Je nachdem, um was für eine 
Datei es sich handelt, sind die Möglichkeiten unterschiedlich. 
Bei Text-Dateien können Sie z.B. über dieses Menü eine 
Schnellansicht aktivieren, mit der Sie die Datei anschauen 
können, ohne extra die Anwendung zu laden. 

Dieser »Explorer« -Kasten sollte eigentlich schon in der letzten 
Ausgabe erscheinen. Doch ein nettes kleines DTP -Fehlerchen 
verwandelte ihn in PC Player 10/95 zu einem schön anzuse- 
henden, aber van [eglichem Text befreiten Notizzettel. Wir bit- 
ten um Nachsicht. 



»08 31- 
51 1 67-0 



Pame It> 



Preisknaller 

(solange der Vorrat reicht!) 



7thGuest 24,95 

Ben. a Steel Sky 24,95 

Campaign 19,95 

Cyberrace 19,95 

Flighto. t. Intruder 19, 

Harpoon 19,95 

High Command 19.95 

Indy Car Racing 24,95 
Manlac Manslon 2 29,95 

Napoleonics 24,95 

Patriot 19,95 

Popubus 2/Power, 29,95 



Slient Service 2 
Space Shuttle 
Stunt Driver 
Syndicate Plus 
Team Yankee 
Tornado 
Walls ot Rome 
War in the Gull 
WingComm. 2 
Wortds ol Leqena 



i 9 96 

! 9 95 
! 9 95 
29,95 

i 9 96 
i 9 95 
i 9 95 
I 9 95 
29 96 
■ 



Knallhart kalkuliert - Unsere 
TOP 10 



BatMe Isle 3* 
Command & Conquer* 
Dungeon Master II 
Füll Throtöe/ Vollgas* 
Magic Carpet 2* 
Mechwarrior2e/dt* 
SimontheSorcerer2 
Space Quest 6* 



74,95 
84,95 
79,95 
62,95/77,95 
79,95 
69,95 
72,95 
74,95 



StarTrekNext Gen. e/d 79,95 / 89,95 



Windows 95 179,95 

Update CD/3,5" 



Wir vertreiben keine "Erotik" und keine i ndizierten Spiele! 

______ 1 >. J. Im AITt.M j ,, „ ' ,„ „,■ 



CD ROM 

llthHour" 84,95 

A IV Networks 84,95 

Aces ol the Deep 74,95 
Aces o.t. Deep Dato 39.95 
Across the Rtiine 89,95 
Aetion Soccer 67,95 

Air Havoc Contr. 64,95 
Amerika/CivilWar 69,95 
69,95 
74,95 
69,95 
64,95 
79,95 
79,95 
79,95 
79,95 
B.1.95 
79,95 



(9 Longbow 
Ascendancy* 

Bettle Isle 2 4 Dal 

Sing' 

Bioforge 

Bloodwings 

Buriad in Time 

Civ Net 

Com mo n d & Con q 

Crusader* 

Dark Forces 69,93 

Der Reeder 69,95 

Der Seelenturm 69,95 
DascentJewel 59,95 

Dosert+JungleStr. 44,95 
Discworld 79,95 

Dungeon Master 2 82,95 
Elite 3 (neue Vera.) 79,95 
Fad* to Block 89,95 
Fl. Commander 2 64,95 
Qu- 74,95 



Formula O 

Füll Throttle 
FX Fighler Li 
■ ■ -k [llco 



eGP 

62,95 

. Ed. 72,95 

jn) 74,95 

Hawkings! Zeit 77,95 

Hi Octane 79,95 

Inordinate Desire 79,95 
Jagged Alliance dA 69,95 
Jagged Alliance dt. 84,95 
Jewels of the Oracle79,95 
Kings Quest VII 59,95 
«ngdomsol Germ. 49,95 
Kyrandia 3 72,95 

Last Dynasty 77,95 

Little Big Adventure 89,95 
Mad News 64,95 

Magic Carpel PLUS 84,95 
Mogle Carpet Data 34,95 
Magic Carpet 2* 89,95 
Marco Polo 59,95 

Maslers of Magic 84,95 
Mechwarrior 2 77,95 

Micro Machines 2 64,95 



Myst, neu aT 64^5" 

Nascor Racing 74,95 

Nascar Track Pack 37,95 
NBA Live 95 79,95 

Need for Speed 84,95 

NHL Hockey 74,95 

Panzer General 64,95 

Paparo zzi a.A. 

PCGames Cheot 54,95 



Perfect General 269,95 

Pinboll Illusion* 59,95 
Pinball Moni 



Pinball Wizc 



r 4.95 

64,95 
79,95 
74,95 

79,95 



Pitfall Win 
Prima I Rage 

Prisoner of ke 
Phantasmagoria 79,95 

Psycho Pinball 64,95 

Ravenlofl 2 69,95 

ftebel Assault 29,95 
Shanghai Gr. Mom. 79,95 
Silent Steel 99,95 

Sim CÄy 2000 Coli 82,95 
Sim Tower 69,95 

Simon the Sorc. 2 72,95 
Space Marines 74,95 

Space Quest UV 89,95 

Space Quest VI 74,95 

5~x5TAR TREK 
25th Anniversary 69,95 
Next Generation e. 79,95 
Next Generation dt. 69,95 
Omnipedia 74,95 

Technical M anual e.69,95 



69,95 
SU 27 74,95 

Subwar 2050 29,95 

Sup. Slreetfighter 2 59,95 
Tank Commander 79,95 
Terminal Veloäty 64,95 
Ticonderoga 79,95 

Total verr. Rallye 64,95 
Ultima 1+2 Classic 24,95 
Ultima 7 Classic 24,95 
US Navy r-ight. Plus 89,95 
US Navy fight. Dat. 39,95 
Virtual Pool 69,95 

Vollgas* 
Worcraft 
Warcraft 2" 
Warhammer' 
Warlords 2 Del 
Warriors 



W ä . 



-o/Cor 



77,95 

74,95 
79,95 
74,95 

,xe 74,95 
64,95 

iche69,95 



Whales Voyoge II 69^95 
Wing Comm. 3 89,95 
Woodruff 62,95 

X-COM 79,95 



IBM 3,5" 

Aces ol the Deep 69,95 
Hing 69,95 

Legionen (Winl 59,95 



Golf 



Sensible Golf 59,95 

PGA Tour Golf 9_6*__79,95 
ünks 386+ 2Kurse 59,95 

Links Kurse: 
Banff 29,95 

49,95 
49,95 

Devil's Island 49,95 

Firestone SVGA 49,95 
Pebble BeachSVGA49,95 
Prairie Dune 49,95 

Kvierio 49,95 



Castle Pint 



Flugsims 

Liste "Flugsim" anforder 

Fltght unlimited 79,95 

Flugiim. 5.1 e 79,95 

FS 5 Designer Win 64,95 

FS 5 Flight Shop 79,95 

Reno (500 Seen.) 2 

Europe 1 5 

Mittelgebirge 4 

Nord-/Ostsee, HH 4 

Rheinland/Ruhrg. 44,95 

Frankfurt/Hessen 4 

Berlin, Mitteldeut. 4 

Süddeulschland 4 

Grand Canon 4 

München Multi med. 49,95 



Hardware 

Liste "Zubehör" anforde! 
Gravis Gamepad 34,95 
Gravis Analog 39,95 

Gravis Analog Pro 49,95 
Gravis Fireblrd 99,95 
Gravis Phoenix 159,95 
UHrasound ACE 169,95 
UHrasound MAX 279,95 
CH Virtual Pilot 149,95 
CH Pedals Pro 189,95 
SBlöValuelDE 169,95 
5BAWE32VE 319,95 
Dreitasten -Maus 39,95 



Preise Stand 9.9-95 * = noch nicht verfügbar am 9.9. 

Nachnahmeversand: DM 10,90 + NN-Gebühr, ab DM 250,- frei 
Vorkasse/EC-Scheck DM 7,90, ab DM 250,- frei 
Bei Nichtannahme berrechnen wir DM 20,- als Schadensersatz 



JÜ»**- 



o 




INTERNET 



Bananenpflanzer, Pu litzer- Preisverlei her, 
kanadische Bezirksregierungen - das 
World Wide Web ist eine Fundgrube für 
Liebhaber bizarr-nützlicher Online-Anlauf- 
stellen. 

Immer mehr Firmen und Organisationen entdecken das 
Internet - darunter auch solche, die eigentlich gar nichts 
mit Computern zu tun haben. Sie alle haben die ungeheuren 
Wachstumsraten und Zukunftsaussichten des Nets und spezi- 
ell des World Wide Web (WWW) im Visier und hängen sich 
mit eigenen Servern an den Zug an. 

Dabei ist das Internet für die meisten kommerziellen Firmen 
noch ein Verlustgeschäft, außer Präsentation und Prestige läßt 
sich im Moment nichts gewinnen. Wir stellen Ihnen in dieser 
Ausgabe der Online-News einige interessante und unge- 
wöhnliche Adressen vor, die sich aus der Masse der »sinnlo- 
sen« WWW-Seiten hervortun. 

http: //www. pathfinder.com 

Der Multimedia- Konzern Time Warner hat mittlerweile schon 
für so viele Zeitschriften, Filme und sonstige Objekte eigene 
Webseiten, daß eine Hauptseite mit schlauen Such- und 
Überblickfunktionen schon lange überfällig war. Der Pathfin- 
der schließt diese Lücke; es kann einem bei soviel geballten 
Informationen fast schwindelig werden. Neben Rubriken wie 
Nachrichten, Unterhaltung, Sport oder Lernen finden sich illu- 
stre Nomen wie Time Magazine, People, LIFE, Entertainment 
Weekly oder die Encyclopedia Britannica. Sogar Van Haien 





und »Batman Forever« haben ihre eigene Seite verpaßt 
bekommen. Kandidat für den »besonders abgedreht« -Preis 
ist die »O.J. Central« -Seite, die Schätze wie einen Jahreska- 
lender inklusive der wichtigsten Daten und Termine im OJ. 
Simpson -Prozeß enthält. 

http://www.tbc.gov.bc.ca/ 
screensaver.html 

Gänzlich kosten- 
frei präsentiert 
sich auch die 
nächste Adresse. 
Können Sie nach 
monatelangem 
Treiben des After- 
Dark-Bildschirm- 
schoners kein 
Toastbrot mehr 
sehen? Sind Sie 
so gestreßt, daß Sie lieber heute als morgen in die endlosen 
Wälder Nordamerikas auswandern würden? Dann sind Sie 
ein Fall für den kostenlosen Bildschirmschoner, der auf der 
Homepage des Fremdenverkehrsvereins des kandadischen 
Staates British Columbia daraufwartet, auf die heimische Fest- 
platte übertragen zu werden. Schon bald können Sie sich mit 
dem Anblick malerischer Landschaften über den alltäglichen 
Streß hinwegtrösten. In regelmäßigen Abständen sind auf der 
Homepage neue Bilder erhältlich, die sich in den Bildschirm- 
schoner einbauen lassen. 

http://www.pulitzer.org 

Hat das PC Player- 
Team für die sensatio- 
nellen Enthüllungen im 
Bug-Report den dies- 
jährigen Pulitzer- Preis 
gewonnen? Diese 
bange Frage beant- 
wortet ein Besuch auf 
der Pu litzer-Webseite. 
Die neuesten Gewin- 
ner, die Geschichte 
hinter den Preisverleihungen, Leseproben und Teilnahmefor- 
mulare warten darauf, gelesen zu werden. Wer weiß, viel- 
leicht schreiben Sie ja die preisgekrönte Story des nächsten 
Jahres? In diesem Jahr haben jedenfalls die Kollegen von der 
Los Angeles Times für ihre Berichterstattung über das 94er- 
Erdbeben gewonnen. 




V 



http://www.amazon.com 

Kritiker des Internets meinen, daß der Mensch durch die zuneh- 
mende Zeit, die er online vor dem Computer verbringt, mehr 
und mehr vereinsamt. Auch Geschäfte des täglichen Alltags 
konnten schon bald per Mausklick erledigt werden. So kann 
man auf der Webseite einer Pizzakette in Kalifornien online 
seine Pizza zusammenstellen und besorgen. Aber- Hand aufs 
Herz - für welchen Anwender aus unseren Breitengraden 
kommt diese Bestellform in Frage? 

Interessanter ist schon die Webseite von Amazon, dem nach 
eigenen Worten »größten Buchladen der Erde«. Allen 
Bemühungen um das »elektronische Buch« zum Trotz erfreut 
sich das konventionelle Papierwerk ungebrochener Beliebt- 
heit. Wer fremdsprachige Bücher gerne im Original liest, weiß, 
wie überteuert diese oft in Buchhandlungen angeboten wer- 
den. Amazon aus Seattle bietet über das WWW seinen kom- 
pletten Katalog an. Jedes Buch, das sich weltweit noch in Druck 
befindet, kann ausfindig gemacht und bestellt werden - da 
kommen schon ein paar Millionen zusammen. Neben einer 
kleinen Abbildung des Titelbildes und einer kurzen Inhalts- 
angabe findet man die wichtigste Information: den Preis. 
Hier kann Amazon mit den Discount-Buchhandlungen in den 
USA mithalten: bis zu 40 Prozent billiger als der Listenpreis; 
das macht häufig schon ein paar Dollar aus. Amazon ver- 
schickt Bücher auch in Länder außerhalb der USA. Das kostet 
zwar drei Dollar Aufpreis pro Buch, die aber durch die Rabat- 
te wieder aufgefangen werden. Der Clou: ein List- Server gibt 
ein tägliches Update über den Status der Bestellung, von »die 
Bücher sind an Bord der Frachtmaschine« bis hin zu »die 
Bücher sind von Ihnen entgegengenommen worden« - da blei- 
ben keine Fragen mehr offen. 

http://www.dole.com 

Hinter dieser Adresse ver- 
steckt sich nicht etwa die 
Seite zu Bob Doles Präsi- 
dentschaftskampagne, 
sondern der Chiquita-Riva- 
le Dole aus den USA. Auf 
den grafisch hinreißend 
gemachten Seiten präsen- 
tieren die verschiedensten 
Früchtchen ihre Botschaft: 
Obst und Gemüse sind 
gesund. Neben allerlei 
Informationen über Dole gibt es auch die Möglichkeit, ein CD- 
ROM zu bestellen, auf dem Kindern spielerisch der Wert einer 
vernünftigen Ernährung vermittelt wird. Diese mit 15 Dollar 
nicht sonderlich teure CD wird bereits mit großem Erfolg an 
über 1 5.000 Grundschulen in den USA eingesetzt. 

http://www.tvnet.com:80/UTVL 

Zum Schluß noch eine heiße Adresse für TV-Fans: 1 .405 Links 
zu 454 Serien bieten genügend Zeitvertreib, wenn gerade 
einmal Sommerpause Ihrer Lieblingsserie ist. (ro) 





U.I.I.IJJ.I.I.U.MW 




jCftiß JÄjT 






(bei zwei Preisen ist der erste der CD Preis! 


1944 - Across the Rhine 


«1* 


aa.9 


7th Gueit »2 a 


29.95 


Action Soccer 




69.9! 


Beneath a sleel sky «2o 


Z9.95 


Amerika 


a4a 


82.9 


Bureau 13 32a 


29.95 


Asien« - die große Reise 


»69 


67.9 


Desccnt »la 


49.95 


Chaos Control 


079 


77.9 


Handof Fate «2» 


34.95 


Cummand b ConRuer 








29.95 


1' ■ . [nCDUntei 




aa.g 


Lands uf Lore »3» 


34,95 


Oungeon Master 2 


939 


79.9 


Mystengl. «2» 


49.95 


1 ■"■ Si'n ■■■ Hughy 




78.9 


NFL 94 »5» 


19.95 


rliufii Du limited 




aa.o 


Populous * Powermonger »1» 


29.95 


Flightsimulator 5.1 


ai« 


74.9 


Privaleer «1« 


29.95 


FX Fighter 


a7e 


74.9* 


StarTrek25thAnniversary «2« 


29.95 


Handball 4 


a5a 


74.9 


Strike Commander »1» 


29,95 


Mi Octane 


919 


79.9 


Subwar 20B0 »1» 


39,95 


Jagged Alliance 


«4« 


89.9 




20,95 


Last Dynasty 


a2« 


78.9 


Ultima 7 Complete »3» 


29,95 


Live Action Football 




78.9 


Ultima Underworld «3» 


29,96 


Mad News 




64.9 


Whigs DfGlory «1* 


49,95 


Master of Magic 


«4« 


82.fl 








Mechwarrior 2 
Micro Machines 2 
Networks 


»1» 
ala 

«4* 


79.9 






729 
79.9 


Actiun Replay 


149- 


Phantasmagoriaf 


92» 


77.9 


CD-ROM Sony double speed int/ ext 119,- 


/319 




Primal Rage 


»7a 


77.9 


CD-ROM Toshiba 53D2 int/ett 299,- 


,'499 




Sim Tower 




69.9 


Festplatle 56DMB/850MB Z79, 


•'3(59 




Simon the Sürcerer 2 


«2o 


74.9 


Iuemga ZIP Drive SCSI/parallel 


399 




Star Ttek-A Final Unity 


»2» 


39.9 


Modem Cruatix 2S34 28.8 kbps V34 


279 




Terminal Velacity 


»1» 


64.9 


Adapter von Simm auf PS/2 






Tuneland 


»2» 


64.« 


Joystick Logitech Wingman Extreme 


89 




USS Ticonderoga 


•1« 


69 9 


Mflinb. Pentium 30 PCI E-IDE+Multt I/O 


849 






«7« 


69.9 


HP Deskjet B0D/6BD/B50 579/779/899 










Multimedia Notebook 486 DX 266, 4MB 


S 




iMfnwHM 


»2» 




Außerdem Grafikkarten, Muniture. Festplatten, 


llth hour 


88,9 


Drucker, Gehäuse, Modems, Zubehör. Software 


Sattle lsle 3 


a4a 


79,9t 


und über 1000 Spiele. 




Fade to blacfc 


»7» 


73.9 






Lands of Lore 2 




89.9 


Einfach mal vorbeikommen! 


Lemmings3D 


»4» 


79.9 






Magic Carpet 2 




83.3 


t* Erklärungen: 




Magic the Gatheting 
NBA Live 96 


95« 


89.3 
79.9 


«I* Simulation, «2a Adventure, a3a Rolle nspiel 


Need für Speed 


»5e 


89,9 


»4« Strategie. aSa Sport, »6« Jump & Run, 


Panzer General 2 


»4» 


74.9E 


e?9 Actiq« 




Sensible Golf 




69.9 


Die in der Rubrik Neuheiten aufgeführt 


n Spiele sind 


Shanghai Great Moments 


«4» 


79.9 


möglicherweise noch nicht erhaltlich. 


ttte nachfragen 


Space Duest 6 




74.9E 


Wir nehmen natürlich gerne Vorhestell 


ngen 


entgegen 


Stunekeep 


»3* 


89.9 




Stubenrauchstr. 73, 1216.1 Berlin -Friedenau 
12 Min, vom U-Bhf. Fried rieh -Wilhelm -Platz) 
Tel: (030) 852 80 42 und 8S9 32 19 
Fax:(030)852 80 94 



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(U-Bhf. Ali-Tegel / Ecke Gorkistra&e 
direkt an der Fußgängerzone) 
Tel: (030) 433 03 32 und 433 03 34 
Fax: (030) 433 03 36 



in 30. Sa 10 00 -14.00. lanaei Sa. 10 00-16 Ol 



Test: Pentium-Clone »Cyrix 5x86« 



PENTIU 




ccx 



Unverhofft kommt oft: Während die 
Welt auf Intels P6-Prozessor wartet, 
stellt Cyrix mit dem »5x86« einen Pen- 
tium/75 im 486er-Gehäuse vor. Der 
ideale Prozessor zum Aufrüsten eines 
486er-Boards - will man meinen... 

Intel hat sich völlig dem Pentium und dem neuen Pö ver- 
schrieben und beachtet die 486er-Chips kaum noch. Indes 
haucht Cyrix dieser Prozessor-Generation neues Leben ein. 
Der neueste Chip der Firma heißt »5x86«, paßt in den Sockel 
eines 486ers und will dennoch die Leistung eines Pentium/75 
erreichen. Intern hat er wie der DX4/1 00 von Intel 1 6 KByte 
Cache und kann Multiplikationen schneller als alte DX-Pro- 
zessoren ausführen. 

Das alleine erklärt allerdings noch nicht den erhofften Lei- 
stungsgewinn. Im Prozessor schlummern einige Speziolitüten, 
die es bei anderen Modellen bisher nicht gab. Sie stammen 
von einem weiteren Cyrix- Prozessor: dem »Ml«. Dieser soll 
bei gleichem Takt schneller als ein Pentium sein, ist bisher aber 
noch nicht erhältlich. Da Cyrix für die Entwicklung des Ml- 
Chips langsam das Geld knapp wurde, erinnerte man sich an 
die 48 6er- Besitzer, die ihr Board vielleicht lieber aufrüsten, 
als sich gleich ein Pentium -System zu kaufen. So wurden ei- 
nige der Ml -Fähigkeiten in einen kleineren Chip gesteckt, 
woraufhin der »5x86« geboren war. Cyrix bietet ihn momen- 
tan in einer 1 00-MHz- Version an, eine Variante mit 1 20 MHz 
soll demnächst folgen. Der Chip arbeitet wie die DX4-Chips 
mit 3,3 Volt und soll im Handel ca. DM 360,- kosten (zum 
Vergleich: den DX4/100 gibt's für um die DM 250,-}. 
Für unseren Test erhielten wir von Cyrix ein spezielles Board 
mit dem 1 00-MHz-5x86-Prozessor. In das selbe Board steck- 
ten wir zum Vergleich auch einen 486DX4/ 1 00 von Intel und 
einen DX4/100 von AMD. Außerdem stellten wir die Werte 
denen eines Standard- Plato- Board mit einem Penti um /90- Pro- 
zessor gegenüber. Da beide Boards 
einen PCI-Bus und integrierte Fest- 
plattencontroller besaßen, benutzten 
wir für die Tests auch die selbe Fest- 
platte und die selbe Grafikkarte. 
Wenn sich Geschwindigkeifsunter- 
schiede zeigen, konnte es also nur am 
Board oder an dem Prozessor liegen. 
Als Testsoftware nahmen wir die glei- 
che Programme, die in dieser Aus- 
gabe schon für den Pentium-Compu- 




Der »5x86« von Cyrix soll im Gehäuse eines 486ers die Lei- 
stung eines Pentium/75 erreichen. Das klappt aber nur mit 
einem speziellen BIOS. 

ter- Vergleichstest herhielten. Als Grafikkarte diente die »Win- 
ner 1000 Trio« von Elsa (siehe auch Ausgabe 8/95). 
Unsere Testwerte waren enttäuschend: Der 5x86-Chip war 
zwar schneller als der DX4/100-Prozessoren von Intel, aller- 
dings nur um ca. 6 Prozent. In der Praxis würde kaum je- 
mand diesen Unterschied bemerken. Gegenüber einem 
DX4/100 von AMD war der Cyrix-Chip zwar schon rund 1 2 
Prozent schneller, aber auch das ist nicht gerade die Welt. 
Nurein trainierter Spieler würde bei seinem Lieblingstitel einen 
Unterschied bemerken. Insgesamt ist das weitab von der Lei- 
stung eines Pentium/75. Unsere Meßwerte deckten sich also 
nicht gerade mit den Aussagen von Cyrix. 
Die Diskrepanz erklärte sich allerdings schnell: Damit der Pro- 
zessor die Leistung 
eines Pentium/75 er- 
reicht, müssen die 
eingangs erwähnten 
Fähigkeiten erst akti- 
viert werden. Wenn 
der 5x86 startet, sind 
sie nämlich stan- 
dardmäßig abge- 
schaltet. Cyrix hat 
zum korrekten Initia- 
lisieren des 5x86 ein 
separates DOS-Pro- 
gramm parat, das 
der Normal-Anwen- 




3D-Spiele wir »Hi-Octane« werden 
in Zukunft verstärkt die Reihenpo- 
wer eines Pentiums benötigen. In 
einem Jahr gehört vermutlich selbst 
der DX4/100 zum alten Eisen. 



TESTERGEBNISSE 








Prozessor: 


AMD DX4/100 


Intel DX4/100 


Cyrix 5x86 


Pentium/90 


Motherboard: 


UM8810P-AIO 


UM8810P-AIO 


UM8810P-AIO 


Intel Plato 


VIDSPEED: 










320 x 200 x 256 


14148 Byte/ms 


14148 Byte/ms 


14148 Byte/ms 


39670 Byte/ms 


640 x 480 x 256 


14142 Byte/ms 


14142 Byte/ms 


14142 Byte/ms 


23199 Byte/ ms 


3DBench: 


52,6 Bilder/s 


55,5 Bilder/s 


58,8 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


Wintach: 










640 x 480 x 256: 


49,22 


56,69 


58,84 


71,08 


640 x 480 x 16,7M: 


133,88 


1 53,80 


163,16 


176,76 


WinG: 


240,96 Bilder/s 


241,55 Bilder/s 


241,55 Bilder/s 


632,91 Bilder/s 



\ 



der aber nicht erhält. Vermutlich wären viele mit den Einstel- 
lungen in den Innereien des Chips auch überfordert. Deshalb 
sollen die BlOSse zukünftiger Motherboards die Einstellungen 
für den 5x86 schon beim Start des PCs automatisch vorneh- 
men. Und siehe da: Sind die zusätzlichen Fähigkeiten des 
5x86 aktiv, erreicht er tatsächlich die Leistung eines Penti- 
um/75. 

Aber als Ersatz für einen normalen DX4/100 kommt der Chip 
erst einmal nicht in Frage. Im Moment wird der neuen Cyrix 
von keinem BIOS unterstützt. Das wird sich vermutlich inner- 
halb des nächsten halben Jahres ändern, was den jetzigen 
DX4/l00-Besitzern allerdings nichts nutzt. Die müßten näm- 
lich das BIOS gegen eines mit einer 5x86-Unterstützung aus- 
tauschen - und ein neues BIOS für ein No-Name-Board zu 
bekommen, ist fast unmöglich. Aber auch bei einer Neu-An- 
schaffung macht 
der 5x86 wenig 
Sinn. Es ist abzuse- 
hen, daß in einem 
Jahr der Penti- 
um/90 Pflicht für 
Spieler ist. Im Ver- 
gleich zu einem 
P/90-System ist 
auch ein optimierter 
5x86 mit angepaß- 
tem BIOS zu lang- 
sam. 
Selbst bei einem Neukauf eines speziellen 5x86-PCs kann 
man sich nicht sicher sein, daß der Computer auch tatsäch- 
lich den 5x86 korrekt initialisiert. Wer sich also nicht absolut 
sicher ist, daß sein Board den 5x86 unterstützt, sollte die Fin- 
ger von dem Chip lassen. Er ist zwar auch ohne Initialisie- 
rung schneller als ein DX4/100. Aber nur für 6 Prozent mehr 
Leistung gibt wohl niemand gerne 360 Mark aus. (hf) 







ie spezielle Initialisierung 
r 5x86 seine volle Rechenlei- 
cht aus. Nicht jedes BIOS ist 



ALTERNATIVEN ZUM PENTIUM? 

Abgesehen von der Schlappe mit dem Cyrix-Chip sind unse- 
re Meßwerte in anderer Hinsicht sehr interessant: So ist ein 
DX4/100 von Intel auch nur zwischen 6 Prozent (3DBench) 
und 15 Prozent (Wintach) schneller, als ein DX4/100 von 
AMD. Diesen Leistungsunterschied bemerkt in der Praxis 
kaum jemand. Als Kaufkriterium gilt also einfach der Preis 
der Chips: Ist der AMD-Chip billiger als der Intel -Prozessor, 
fällt die Wahl auf AMD; ist Intel dagegen billiger oder genau 
so teuer wie der AMD-Chip, neigt sich die Waagschale zu Gun- 
sten von Intel. 

Interessant sind auch die Meßwerte des VI DSPEE D-Tests: In 
unserem Plato-Board liefert die WINNER-Karte eine Datenra- 
te von 39670 Byte/ms unter Normal-VGA. Mit den anderen 
drei Chips sinkt die Datenrate dagegen auf 14148 Byte/ms, 
was gut einem Drittel der Leistung entspricht. Da die Karte 
die selbe war, hat das Board die Geschwindigkeit gedrückt. 
Offenbar ist der Chipsatz von Intel auf dem Plato-Board bes- 
ser für PCI ausgelegt als der des Cyrix -Testboards (der Chip- 
satz stammt dort von UMC). 

Spiele in Super-VGA merken das schon, wenn das Board die 
Grafikdaten plötzlich in der dreifachen Zeit zur Karte schau- 
felt: Das Spiel wird dann langsamer. Ein Grund mehr, beim 
nächsten Computerkauf gleich einen Pentium/90 mit einem 
entsprechenden Board ins Auge zu fassen. 



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DU CD 


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DU CD 


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o 



Modem gefällig? 

Mit V.34? Und 

eine So und karte 

mit General-MIDI? 



MM 



HLUSS GESUCHT 



Bringen wir das 
Maß doch gleich zum Überlaufen und 
packen noch ein Faxmodem, einen 
Anrufbeantworter sowie einen Rie- 
senbatzen Software dazu. Die ganze 
Pracht gibt's bei Miro als Komplettpa- 
ket für wenig Geld. 

■L Ilround-Talent a \a Miro: Das neue Paket »miro 
■^CONNECT 34 office« vereint eine General-MIDI- 
Soundkarte, ein V.34-Modem, ein Faxgerät, einen 
Anrufbeantworter und einen Adapter für alle gängi- 
gen CD-ROM-Laufwerke auf einer Karte. 
Bei soviel Funktionalität würde jeder im ersten Moment 
einen Berg von ICs auf dem Board erwarten. Stattdes- 
sen hockt nur ein einziger größerer Chip auf der Pla- 
tine: ein DSP (Digitaler Signalprozessor) von IBM. Die- 
ser Chip ist in der Lage, spezielle Programme sehr flott 
auszuführen. Er ist viel schneller als ein Pentium und 
übernimmt dadurch Aufgaben, wie sie sonst nur spe- er 
ziolisierte Hardware bewältigt. Zum Beispiel wandelt er digi- 
tale Daten in Modemtöne um oder spielt Samples eines Gene- 
ral-MIDI-Sounds. 

Ganz so neu ist das Paket allerdings nicht, denn zumindest 
die Karte ist ein alter Bekannter. Schon im Mai stellte Miro 
die »miroCONNECT 34 wave«-Karte vor, die in genau der 
selben Form auch im Office-Paket liegt. Das neue und gute 
an der Office-Version ist die mitgelieferte Software. 

Platzhungrig 

Die Karte läßt sich ganz einfach installieren: einen freien ISA- 
Slot gesucht, der die lange Karte auch verkraftet, und rein 
damit. Die restliche Konfiguration geschieht komplett per Soft- 
ware, die vorher von der mitgelieferten CD installiert wird. 
Wir hatten für unseren Test die Vorabversion »2.10beta« zur 
Verfügung, die aber nach Aussagen von Miro der endgülti- 
gen Version entspricht. Vor der Installation sollte der Karten- 
Besitzereinmal tief durchatmen und die Platte von allem unnöti- 
gen Humbug befreien: Wenn sämtliche Software auf die Fest- 
platte wandert, sind sage und schreibe 76 MByte weg. 



^^ä^^fl 





Unter DOS arbeitet die Karte 
zeitig laufen können 



mWave« DSP von IBM verleiht der miroCONNECT- Karte ihre Fähigkeiten 



Das meiste davon verschlingt die Windows- Installation und 
nur ein kleiner Teil der Software fühlt sich auch für DOS zustän- 
dig. Die Instollationssoftware fragt für die Soundkarte und das 
Modem verschiedene Parameter ab. Voreingestellt sind hier 
für den Sound -Blaster-Modus der I/O-Port 220h, der DMA- 
Kanal 1 und der IRQ 7. Der MPU-Port konfiguriert sich auf 
I/O-Port 330h und IRQ 9 und das Modem macht sich auf den 
Adressen und dem IRQ des COM-Ports 4 breit. Normaler- 
weise »passen« diese Einstellungen so, wie es die Installati- 
ons-Soffware vorsieht. Sie lassen sich sowohl während der 
Installation als auch nachträglich ändern. 
Nach der Prozedur sind sowohl die CONFIG.SYS als auch 
die AUTOEXEC.BAT um einige Einträge reicher. Unter ande- 
rem startet beim Booten des PCs jedesmal ein Konfigurations- 
Programm, das den Betriebsmodus der CONNECT-Karte unter 
DOS festlegt. Der Karten- Besitzer wählt zwischen vier mögli- 
chen Einstellungen: »Sound Blaster Pro & Adlib«, »Sound Bla- 
ster Pro & General-MIDI«, »Sound Blaster & Adlib & V.32bis- 
Modem« oder »V.34«-Modem. 

Alle Fähigkeiten der Karte stehen also nicht gleichzeitig zur 
Verfügung, denn dazu ist der DSP trotz seiner Rechenkraft 
doch etwas schwach auf der Brust. 

Nicht vergessen: DOS-Spiele 

Die Karte verrichtete ihre Arbeit während unseres Tests ohne 
Schwierigkeiten: Im Sound-Blaster-Pro-Modus gaben die Spie- 
le ihre Geräusche brav in Stereo wieder und auch der nor- 
male Mono-Modus des Sound Blasfers funktionierte auf 
Anhieb. Da auf der Karte kein Adlib-Chip vorhanden ist, 
»berechnet« diese Klänge ebenfalls der DSP. Wie von den 



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Popoulus 2+Powerrr 
Primal Rage DI ' 
Prisoner of Ice 
Privateer DH 
Psycho Pinball DV 



nger DH 27.90DM 
84,90DM 
84,90DM 
27,90DM 
79,90DM 



Quantum Gate EV Jewl Gase 19,90DM 
Ravenlofl 2 DH 69.90DM 

Fiebel Assault DH 39 90DM 

Sensible World of Soceer DV "67,90DM 



Shadowcaster DV 

Shanghai. Greatest M EV 

Silent Service 2 EV 

Sim City 20C0 Coli. DV 

Sim Tower DH 

Simon ihe Sorcerer Enh. DV 34,90DM 

Simon the Sorcerer 2 DV 79.90DM 

Sim Town DV * 

Slipstream 500C DH 

Space Quest 1-5 DH 



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99.90DM 
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SSN-21 Seawolf DV 

Star Tfek 25th Anniversary DH 29.90DM 
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Task Force 1942 DH 
Temptation Collection DH 
Terminal Velocity DH 
The Scroll DH 
Transport Tycoon DV 
Tuneland DV 
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Ultima Underworld 1+2 DH" 
US Navy fighters DV 
USS Ticonderoga DV 



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OOM 

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59.90DM 

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74.90DM 

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89 90DM 

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67,90DM 

Werewolf v Comanche 2.0 DH79.90DM 



Whale's Voyage 2 DV 
Wng Comm. 2 DL DH 

Wng Comm. 3 DV 8MB 
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X-Com Terror ... DV 
X-Wmg+Missions Enh. DH 



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99,90DM 
34.90DM 
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Aces of ihe deep Mission DV 

Aladdin DH 

Atlas DV 

ATP 20 Blue Box EV 

ATP 3D Graphics System DV 

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BuüMa 3 Supporter DV 
De Siedler DV 
Eishockey Manager DV 
Hugo DV 

Indiana Jones 4 DV 
König der Löwen DH 
Links Data Prairie Dunes EV 
Links Data Riviera C. Club EV 
Mür'.-y Wand 1 DV 
Monkey Island 2 DV 
Nectaris DH 
Sim Eanh DH 
Tie Fighter DV 
Tie Fighter Mission DV 
Transport Tycoon W Ed. DV 
Ultima 7 DV 



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69,90DM 

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Thrustmaster F16 Stick 
Tnrujtitw.ister WCS II 
l!-iiu::-.n-.aster TQS 
T>iru:vji':i<;ter Rudder 
Tliruciiraster Formula T1 
Flirii-, i;:-:or Game Card 



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Joystick Gravis PHOENIX 
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Ensoniq -Sound karten her bekannt, kann das böse in die Hose 
gehen. Bei der Miro-Karte klingen die Sounds zum Glück fast 
immer so, wie sie auch ein echter Adlib-Chip produzieren 
würde. 

Weniger gut haben uns dagegen die Klänge des General- 
MIDI-Soundteils gefallen. Uns fiel auf, daß manche Instru- 
mente den gleichen Klang verwenden. Generell klingen die 
Sounds relativ dünn, so daß bei vielen gleichzeitig ertönen- 
den Instrumenten ein Klangbrei entsteht, aus dem sich kaum 
noch ein Instrument heraushören läßt. Die rohen MIDI-Daten 
leitet die Karte dagegen erfreulicherweise an den kombinier- 
ten MI DI /Joystick-Anschluß weiter, der auf jeder Soundkar- 
te vorhanden ist. Das passiert auch dann, wenn der General- 
MIDI-Synthesizer gar nicht aktiv ist. 

Sowohl das V.32bis-Modem { 1 4400 bps) als auch das V.34- 
Modem (28800 bps) funktionierten einwandfrei. Wir wähl- 
ten mit der Karte verschiedene Mailboxen im Münchner Raum 
an, und die Verbindungen kamen immer im jeweiligen Modus 
des Partner-Modems zustande. Kein einziges mal verweiger- 
te die Karte ihren Dienst. 

Mehr los unter Windows 

Die ganze Macht der mitgelieferten Software entfaltet sich 
allerdings erst unter Windows. Natürlich stehen hier wie unter 
DOS die General-MIDI-Klänge und das Modem zur Verfü- 
gung. Zusätzlich gibt es von Miro Software, mit der sich die 
Karte in einen Anrufbeantworter, ein Faxgerät oder in ein 
Telefon verwandelt. Miro liefert ein Programm namens »Laun- 
cher« mit, der auf Mausklick die Applikationen startet. 
Die Faxfunktion präsentiert sich wie ein Druckertreiber, also 
ähnlich wie die Software »WinFAX Pro«. Statt mit einem 
Drucker arbeitet eine x-beliebige Software dann mit dem Fax- 
Wahlweise läßt sich die Empfänger-Telefonnum- 
mer direkt eingeben oder aus 
einer Nummernliste überneh- 
men, die sich anlegen läßt. Die 
Software empfängt natürlich 
auch Faxe; den Inhalt speichert 
sie dann auf Wunsch als Bild- 
datei . 

Der Anrufbeantworter kann 
selbstverständlich Anrufe auf- 
zeichnen, wobei der Ansagetexf 
automatisch abhängig von der 
Uhrzeit wechselt. Tagsüber 
erschallt dann zum Beispiel »Bin 






miro 

Automatischer Anrulbe**«*te< 


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I Warten auf Anruf. . 


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1 4. I 





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1 — -1 




' 1 



Alles, was per Fax rein- oder i 
zeichnet das Fax -Protokoll auf 




Klobig, ober praktisch; Der »La umher« startet unter Windows die Miro-Software und läßt s 
sogar mit anderen Programmen füttern. 



leider bei der 
Arbeit«, und 
abends wechselt 
der Text automa- 
tisch in »Hab' lei- 
der keine Lust ran- 
zugehen«. Miro 
liefert bereits ferti- Die M'«>-Software mae ht Ihren PC zum 

Anrufbeantworter 
ge Ansagetexte 

mit, und zwar sowohl mit männlicher als auch weiblicher Stim- 
me. Wem die nicht passen, der darf seine eigenen Text auf- 
sprechen. Da die Karte gleichzeitig General-MIDI-Musiken 
abspielen und Digitalklänge aufnehmen kann, könnte jeder 
mit ein und derselben Karte musikuntermaite Ansagetexte pro- 
duzieren. 

Wenn übrigens mehrere Programme aktiv sind, also zum Bei- 
spiel das Faxgerät, der Anrufbeantworter, das Telefon und 
das Terminal- Programm, arbeitet in der CONNECT- Software 
ein automatischer Umschalter. Ruft ein Faxgerät an, aktiviert 
sich automatisch die Faxsoftware. ' Ist dagegen ein menschli- 
cher Teilnehmer am Apparat, wird entweder der Anrufbe- 
antworter aktiv oder das Telefon -Programm nimmt den Anruf 
entgegen. Auch diese automatische Weiterschaltung kann der 
CONNECT- Besitzer ändern. 

Fazit 

Kurz erwähnen können wir hier nur die weitere mitgelieferte 
Software, die einen Großteil der restlichen 76 MByte aus- 
macht. Da gibt es zum Beispiel eine Textverarbeitung und eine 
Tabellenkalkulation, deren Funktionen sich kaum hinter 
»Word für Windows 2.0« und »Excel« von Microsoft ver- 
stecken müssen. Da es sich um ein Kommunikationspaket han- 
delt, dürfen ein Internet- WWW-Browser und das Compu- 
Serve- Zugangsprogramm »WinCIM« nicht fehlen. 
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es in Form der General- 
MIDI-Klänge. Als Software-Update wünschen wir uns da etwas 
fetzigere Sounds (das geht, da die Samples nicht in einem 
ROM vorliegen, sondern die System-Software sie erst RAM 
des DSPs lädt) oder wahlweise einen Wave-Port zum Auf- 
stecken einer General -MI DI-5oundkarte. 
Und was kostet der Spaß nun? Die unverbindliche Preisemp- 
fehlung von Miro liegt bei überschaubaren 600 Mark. Hoch- 
interessant ist das Paket also für alle, die sich demnächst ein 
Faxmodem mit 28800 bps, eine Soundkarte und die zugehöri- 
ge Software kaufen wollen. Kleines Rechenbeispiel: Eine ein- 
fache General -MI DI- Karte kostet heute immer noch rund 250 
Mark und alleine für ein 
Modem mit V.34 verlangen 
die Hersteller selten weniger 
als 500 Mark. Das Preis- 
/Leistungsverhältnis der 
CONNECT ist da extrem 
günstig, zumal ein Berg von 
vernünftigen Programmen 
mitgeliefert wird. (hf) 






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o 



NALAN 



Da bieten immer mehr Programme eine 
Modem -Verbindung und Sie nutzen diese 
Option für Multi-Player-Spiele noch nicht 
aus? Kein Wunder, denn Stolpersteine gibt 
es bei Modemkauf und Installation genug. 

Geteilter Spaß ist doppelter Spaß. Ein halbwegs nettes Spiel 
wird im Team zum Renner und ein ohnehin schon gutes 
Programm mausert sich zu zweit zur Sensation. Alles, was 
man dazu braucht, sind ein Telefonanschluß, ein Modem und 
natürlich ein Spiel mit einer Modem-Option sowie einen Part- 
ner. Während Software und Mitstreiter schnell gefunden sind, 
bildet sich im Falle des Modems ein großes Fragezeichen: 
Welches ist das richtige? 

Am Anfang war das Modem 

Modems gibt es in zwei Bauformen: »extern« zum Anstöp- 
seln an die serielle Schnittstelle des PCs oder »intern«, als 
Steckkarte zum Einbau. Im Normalfall ist ein externes Modem 
die richtige Wahl. Sie sparen damit einen Steckplatz, können 
es zu einem Bekannten mitnehmen und auch an einen ande- 
ren Computer als Ihren PC anschließen. Eine Ausnahme soll- 
ten Sie dann in Erwägung ziehen, wenn Ihr Computer nur 
eine serielle Schnittstelle besitzt und diese durch die Maus 
belegt ist. Sie müssen dann zusätzlich zum externen Modem 
noch eine weitere Schnittstellen karte kaufen. Außerdem haben 

MODEM-GRUNDBEFEHLE 

ATA Modem hebt bei einem Anruf ab 

ATDT Wählen mit Mehrfrequenzwahl: ATDT08121 wählt 
zum Beispiel 08121 

ATDP Wählt mit Pulswahl: ATDP08121 wählt zum 
Beispiel 08121 

ATHO Legt »den Hörer« auf 

ATHI Nimmt ab. Wenn der Lautsprecher aktiviert ist, muß 
ein Freizeichen zu hären sein 

+++ Das Modem wechselt von der Datenübertragung in 

den Kommandomodus. So kann man bei bestehen- 
der Verbindung Mode mkom man dos eingeben. 

Praktisch alle Modems werden vom Terminalprogramm aus 
mit dem sogenannten AT- Kommandostandard bedient, auch 
Hayes- Befehlssatz genannt. Alle Befehle werden mit den Buch- 
stoben AT eingeleitet. Leerzeichen zwischen den Buchstaben 
sowie Groß- und Kleinschreibung interessieren das Modem 




Ihr neues Modem sollte mindestens die Norm V.32bis 
(14.400 bps) beherrschen. Schneller, aber auch teurer wird's 
mit V.34 (28.800 bps). 

Sie mit einem Einbau-Modem eine Strippe weniger im Kabel- 
Salat. Jeder durchschnittliche Standard-PC besitzt allerdings 
zwei serielle Schnittstellen, von denen eine meist unbenutzt ist 
und für das Modem zur Verfügung steht. 
Bevor Sie jetzt sofort die PC Player fallen lassen, zum Laden 
hetzen und dem Verkäufer das nächstbeste Modem aus der 
Hand reißen, sollten Sie noch etwas über die Modem-Tech- 
nik erfahren. Diese bestimmt, wie schnell die Spiele mitein- 
ander kommunizieren und wie lange es zum Beispiel dauert, 
die neueste Shareware von einem Online-Dienst zu laden. 
Modems übertragen die Daten über die Telefon leitung. Da 
das Telefon nur Töne, nicht aber digitale Daten übertragen 
kann, muß das Modem die Computerdaten in Töne umwan- 
deln (daher übrigens der Name: Modem ist die Abkürzung 
für »MOdulator/DEModulator«). Von dieser Wandlung hängt 
es ab, wie schnell die Daten übertragen werden. Da es 
Modems schon über 20 Jahre gibt, hat sich diese Wandler- 
Technik ständig weiterentwickelt und verbessert, was zur Folge 
hatte, daß die Daten immer schneller übertragen werden konn- 
ten. Damit sich Modems verschiedener Hersteller miteinander 
vertragen, hat ein europäisches Gremium eine Normung für 
verschiedene Wandlungs-Arten eingeführt. Diese Kennzeich- 
nungen erkennt man an einem großen »V« gefolgt von einem 
Punkt und einer Zahl (siehe Tabelle). Modems, die sich an 
diese V-Normen halten, können ohne Schwierigkeit mitein- 
ander Kontakt aufnehmen. Die Ubertragungsgesch windigkeit 



der Wondlungs- Verfahren mißt man dabei in bps (bit per 
second, Bifs pro Sekunde). »V.34« ist zur Zeit das modernste 
Verfahren; es überträgt seine Daten mit 28.800 bps. Für die 
Datenübertragung gilt dabei als Faustregel: Pro 10 Bit wird 
ein Byte über die Leitung geschickt. Bei 28.800 bps wandern 
also rund 2880 Zeichen pro Sekunde über die Leitung. 1 
MByte ist mit solch einem Modem dann in 364 Sekunden oder 
rund 6 Minuten übertragen. 

Zur Übertragungsnorm kommen bei moderneren Modems 
Verfahren zur Fehlerkorrektur hinzu: Das Modem bemerkt sel- 
ber, daß es zum Beispiel in der Leitung mal geknackt hat und 
korrigiert die dadurch entstehenden Fehler. Da so keine 
defekten Daten mehr auftreten, die dann ein zweites Mal über- 
tragen werden müßten, wird die effektive Verbindung schnel- 
ler. Gängig ist die Norm »V.42«. 

Dritter Bestandteil der Modemverbindung ist die Datenkom- 
pression. Modems können selber die Daten während der Über- 
tragung komprimieren. Der Vorteil: Weniger Daten brauchen 
weniger Zeit für die Übertragung, das Telefon ist nicht so lange 
blockiert und vertickert weniger Einheiten, wodurch das Ganze 
billiger wird. Wenn Sie über das Modem Daten verschicken 
wollen, könnten Sie diese natürlich vor der Übertragung sel- 
ber mit einem Packer wie »ARJ« oder »PKZIP« behandeln. 
Wenn Sie ein Modem mit Datenkompression besitzen, brau- 
chen Sie das aber nicht mehr. Schon gepackte Daten werden 
von dem Modem kaum noch komprimiert. Wichtig ist nur, 
daß das Modem am anderen Ende ebenfalls die Datenkom- 
pression beherrscht. Auch hierfür gibt es eine gängige Norm, 
nämlich die »V.42bis«. 

Ihr neues Modem sollte auf jeden Fall die Norm »V.32bis« 
können (Seitenblick auf die Tabelle: 1 4.400 bps) und sowohl 
die Fehlerkorrektur V.42 als auch die Datenkompression 
V.42bis beherrschen. Solch ein Modem kostet im Moment zwi- 
schen 100 und 400 Mark und kann auch mit langsameren 
Geräten Kontakt aufnehmen. Noch schnellere V.34-Modems 
sind im Moment mit 500 bis 1000 Mark noch recht teuer. 

Anschluß gesucht 

Nachdem das Modem auf Ihrem Schreibtisch steht oder in 
Ihrem PC steckt, müssen Sie es an das öffentliche Telefonnetz 
anschließen. Im Normalfall gibt es damit keine Probleme: 
Wenn Sie heute ein Modem kaufen, erhalten Sie üblicher- 
weise das serielle Kabel zum Anschluß an den Computer und 
das Telefonkabel zum Anschluß an die Telefonbuchse gleich 
dazu. 

Allerdings gibt es am Computer serielle Schnittstellen sowohl 
in einer kleinen Ausführung mit 9 Polen als auch in einer 
großen mit 25 Polen. Paßt das mitgelieferte Kabel nicht, ist 
ein Besuch im nächsten Elektronikladen fällig. Verlangen Sie 
dort ein »normales serielles Verbindungskabel Für ein Modem« 
und zwar in einer ausreichenden Länge. Das Kabel darf kein 



In d< 

Modem- Opti 




Läuft es 

ist entweder 
der falsche 
COM-Port ein- 
gestellt oder 
die Modem 
Initialisierung 
paßt nicht. 



»Nullmodem«-Kabel sein. Solch ein Kabel brauchen Sie nur 
dann, wenn Sie ein Modemspiel nicht über Modem sondern 
mit zwei direkt nebeneinanderstehenden Computern spielen 
möchten. Für eine Verbindung über Modems paßt das Kabel 
nicht. 

Als nächstes verbinden Sie das Modem mit dem Telefonnetz: 
Stecken Sie das Ende mit dem kleinen durchsichtigen 
Plastikstecker (Westernstecker) an das Modem. Sind zwei 
Buchsen vorhanden, ist die mit der Aufschrift »Line« die rich- 
tige. Das andere Ende des Kabels muß einen sogenannten 



o 



»TAE-Stecker« haben. Stecken Sie diesen in die 
»N« bezeichnete Anschlußdose der Telekom. Bei den übli- 
chen 3er-Dosen ist ein Anschluß für ein Telefon und die zwei 
anderen für ein Faxgerät, für einen Anrufbeantworter oder 
eben für ein Modem vorgesehen. 

Alternativ dazu können Sie auch das Telefon herausziehen 
und das Modemkabel in den jetzt frei gewordenen mit »F« 
gekennzeichneten Schlitz stecken. Paßt das Kabel dort nicht, 
greifen Sie zu einem kleinen Trick: Stecker für die »F«- und 
für die »N«-Buchse sind nämlich bis auf eine Ausnahme iden- 
tisch: Seitlich am Stecker sitzen neben den Kontakten zwei 
kleine Noppen. Bei »F«-Steckern liegen diese Noppen unten 
am Stecker, bei »N« dagegen zwischen den oberen beiden 
Kontakten. Nehmen Sie ein Messer und schneiden Sie die 
Noppen vorsichtig ab, schon paßt der Stecker in beide Buch- 
sen. 

Paßt der Stecker dagegen überhaupt nicht, weil am Telefon 
entweder keine oder eine ältere Telefondose installiert ist, kann 
nur die Telekom helfen: Lassen sie die Dose gegen die erwähn- 
te 3er- »TAEFN« -Dose austauschen. 

Spielen zu zweit 

Bevor Sie sich mit Ihrem Modem ins Spielegetümmel stürzen, 
sollten Sie mit einem Terminal- Programm feststellen, ob Ihr 
Modem überhaupt korrekt funktioniert. Das geht ganz einfach 
dadurch, indem Sie im Terminal -Programm die Zeichenfolge 
»AT« eingeben. Das heißt für das Modem soviel wie »Hallo, 
herhören, jetzt kommt was für Dich«. Wenn das Modem dar- 
aufhin mit »OK« antwortet, ist alles in Ordnung. Passiert 
dagegen nichts, ist höchstwahrscheinlich eine falsche COM- 
Leitung für das Modem eingestellt. Üblich ist der Anschluß 
COM2. Stellen Sie diesen an Ihrem Terminal -Programm ein 
und wiederholen Sie den Vorgang. Wenn auch dann nichts 
passiert, ist das Modem eventuell an noch einer anderen COM- 
Leitung angeschlossen. 

Merken Sie sich die COM-Leitung, an der sich das Modem 
gemeldet hat. Diese müssen Sie nämlich auch dem Spiel ange- 
ben. Weitere Einstellungen sind im Moment nicht nötig. Star- 



ten 5ie dann Ihr Sp 


el und wählen Sie den Programmteil, in 


MODEM-INITIALISIERUNG 


Zeichenfolge 


Bedeutung 


ATZ 


Modem initialisieren 


ATZ&F 


Stellt die ursprüngliche Modem- 




konfiguration weder her 


ATZX1 


Falls Sie das Telefon an einer Neben- 




stellenanlage betreiben 


ATZQ0V1X4E1 


Stellt alle wichtigen Register auf 




sinnvolle Werte 


ATZ\N3%C1\J0\Q3 


Schaltet explizit die Fehlerkorrektur 




und Daten komp res sion ein 


Leider funktionieren 


diese Befehle nicht ausnahmslos bei allen 


Modems, da sich die Hersteller nicht immer an den AT-Befehls- 


standard halten 





dem Sie das Modem-Spiel aktivieren (bei »Descenf« zum Bei- 
spiel »Multi Player Game«). Hier müssen Sie nun drei Ein- 
stellungen vornehmen: 

1 . Die Nummer der seriellen Schnittstelle, an die das Modem 
angeschlossen ist. Die haben Sie gerade durch den kleinen 
Exkurs mit dem Terminal- Programm erfahren: normalerweise 
also COM2. 

2. Die Zeichenfolge zur Modeminitialisierung. Tragen Sie 
hier einfach »ATZ« ein. Wenn das Modem diese Zeichenfol- 
ge empfängt, stellt es alle Einstellungen auf den Ursprungs- 
Zustand zurück. Da die Modem-Verbindung damit in den mei- 
sten Fällen zustande kommt, ist dieser Befehl bei fast allen 
Spielen voreingestellt. Weitere Einstellungen zum ausprobie- 
ren finden Sie in der Tabelle »Modem Initialisierung«. 

3. Die Übertragungs Geschwindigkeit. Stellen Sie diese auf 
19.200 bps. Eine langsamere Geschwindigkeit ist nicht zu 
empfehlen, da es sonslzu Ungenauigkeiten im gemeinsamen 
Spielablauf kommen kann. 
Beim dritten Parameter werden Sie sich vielleicht wundern, 
daß wir hier generell 19.200 bps empfehlen. Wenn Sie ein 
Modem mit V.32bis besitzen, kann dieses doch nur 14.400 
bps übertragen. Wozu dann die 1 9200 bps? Der Grund liegt 
in der Datenübertragung zwischen Ihrem PC und dem Modem. 
Auf der Telefon leitung erreichen die Modems tatsächlich nur 
die Geschwindigkeit, die das Modem nach der V-Norm auch 
beherrscht; bei V.32bis also 14,400 bps. Der PC kann aber 
die Daten über das serielle Kabel durchaus schneller an das 
Modem übertragen oder von dort in Empfang nehmen. Das 
hat dann seinen Sinn, wenn Ihr Modem die eingangs erwähn- 
te Datenkompression beherrscht. Durch das Entkomprimieren 
entstehen viel mehr Daten, als in gepackter Form über die 
Telefon leitung wandern. Wenn diese nicht schneller abgeholt 
werden, als das Telefon sie liefert, entsteht irgendwann ein 
Stau. Teile der Daten gehen verloren und das äußert sich in 
einem ruckligen Spiel oder sogar in einem völligen Spielzu- 
sammenbruch. 

Anschließend müssen Sie sich nur noch mit Ihrem Spielkolle- 
gen absprechen, wer wen per Modem anruft. Zuerst versetzt 
der Spieler, der angerufen wird, sein Spiel in den Antwort- 
modus. In »Descent« geht das mit dem Menüpunkt »Answer 
Modem«. Dann ruft der andere Spieler mit dem Punkt »Dial 
Modem« bei seinem Kollegen an. Dazu muß lediglich die 
Telefonnummer eingegeben werden, an die der Freund sein 
Modem angeschlossen hat. Beide Modems verständigen sich 
dann selbständig und die Spieler können zusammen ihr Spiel 
beginnen. Nach dem Ende des Spiels legen die Modems auto- 
matisch wieder auf. 

Spiele mit ISDN 

Immer mehr Maüboxen bieten neben Modemleitungen auch 
ISDN-Zugänge an. Die Vorteile für Anbieter und Anrufer sind 
enorm: Weniger Verbindungsprobleme, schnellere Übertra- 
gungen, kürzere Belegtzeiten, geringere Kosten. Zudem gibt 



PC PLAYER 11/95 



es immer häufiger spezielle ISDN-Bereiche in den verschie- 
denen Mailboxen. Dort werden komplette Video- und Sound- 
sequenzen zum Abrufen angeboten. So gibt es zum Beispiel 
Boxen, aus denen die Begrüßungsmelodie von »Star Trek« 
samt des Auftretens von Captain Picard im »Video für Win- 
dows«-Format abrufbor ist. Die Datenmenge wäre mit nor- 
malen Modems nicht mehr zu bewältigen. Allerdings hat auch 
ISDN ähnlich wie das Modem so seine Tücken. Zunächst muß 
die ISDN-Karte und vor ollem die karten spezifische ISDN- 
Software korrekt im Computer installiert sein. Das sind meist 
einige speicherresidente Treiberprogramme, von denen eines 
die sogenannte CAPI -Schnittstelle ist. 

Darüber hinaus benötigen Sie natürlich von der Telekom noch 
einen ISDN-Anschluß, denn an die normale Telefondose kön- 
nen Sie die ISDN-Karte nicht anschließen. Alle ISDN-Geräte 
benötigen dafür einen eigenen speziellen digitalen Anschluß, 
ob es nun ein Telefon, ein FAX-Gerät oder eben eine ISDN- 
Karte für den Computer ist. Schwierigkeiten gibt es nur, wenn 
der Ort oder die Straße Ihres Wohnorts noch gar nicht mit 
ISDN verkabelt ist. Hat man die entsprechende Software ein- 
mal installiert, ist die Bedienung der ISDN-Karte genauso leicht 
wie die eines Modems. Angenehmer Unterschied: Statt maxi- 
mal 28.800 bps schafft die ISDN-Karte 64.000 bps, im Ver- 
gleich mit einem normalen Modem geht die Übertragung also 
mehr als doppelt so schnell. Die Kosten sind dabei, abgese- 
hen von der Einrichtung eines ISDN-Anschlusses, etwa gleich, 
denn eine einfache ISDN-Karte kostet zwischen 200 und 300 
Mark. 

Damit ein normales Terminalprogramm die ISDN-Karte wie 
ein Modem ansprechen kann, benötigt es ein spezielles 
Zusatzprogramm, den »CFOS«. Die im DFÜler-Jargon lie- 
bevoll als »Fossik-Treiber benannte Software übernimmt 
statt des Terminal programms die Ansteuerung der Schnitt- 
stellen. Gleichzeitig übersetzt CFOS die AT-Befehle der 
Modems in ISDN -Karten befehle. CFOS ist Shareware und 
wird in einem Programmarchiv mit dem Namen CFOS1 05.ZIP 
verteilt. 

Spiele haben mit dem CFOS-T reiber aber meistens ein Pro- 
blem: Fast alle Spiele laufen inzwischen im Protected-Mode 
und greifen direkt auf die COM- Schnittstelle zu - ein ähnli- 
ches Problem wie bei der MPU-Kompatibilität der Soundkar- 
ten. Da ISDN-Karten aber gar keine COM-Schnittstelle besit- 
zen, erkennen die Spiele die Karte nicht. Das traurige Ergeb- 
nis: Modemspiele funktionieren bisher nicht über ISDN. 

(Claus Herwig/hf) 

GESCHWINDIGKEITS-NORMEN 



V-Norm bps 



V.22bis 
V.32 
V.32bis 
V.34 



2400 
9600 
14400 
28800 



240 
960 
1440 



Dauer 1 MByte 

1 1/4 Stunden 
19 Minuten 
1 3 Minuten 
6 Minuten 



DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 



HERAUSGEBER 

Michael Scharfen berger 
CHEFREDAKTION 

inrich Lenhardt (hl); verantwortlich für den redaktio 



rrrr 



REDAKTION 

Jörg Lanier (l.ii, Florian Siangl (fs), Henrik Fisch (hfl, 

Mi Mika Slosehet (ms), Roland Austinat (ro; freier Mitarbeiter) 

CD-ROM-REDAKTION 

is Schneider {Chefredakteur; verantwortlich für den CD-ROM- Inhalt) 

Toni Schw,iii;er (freier Miiarberter) 

CHEFIN VOM DIENST 
Babs Schwaiger (freie .Mitarbeiterin) 

REDAKTIONSASSISTENZ/SCHLUSSREDAKTION 

Susan Sablowski 



TITEL 

NHL '96: © Electronic Arts. Gestaltung: Journal satz GmbH 
GESCHÄFTSFÜHRER 
Michael Scharfe nberger 

ANSCHRIFT DES VERLAGS 

DMV Daten- und Medienverlag GmbH & Co. KC 

Gruber Straße 46a, 85586 Poing 

Telefon: (08121) 7690, Telefax; (08121) 769-199, BTX: DMV# 

VERLAGSLEITUNG 

Helmut Grünfeldt, Stefan Grajer 

ANZEIGENVERKAUF 

Arvi'i^'ileituni;: Al.in M.irkiwii. (verantwortlich für Anzeigen) 

Mediaberatung: Christoph Knfttel, Tel. (08121) 769-376 

und Jens Klüver, Tel. (08121) 769-380 

ANZEIGEN-DISPOSITION 

Edith Hufnagel, Tel. (08121)769-364 

PRODUKTIONSLEITUNG 

Otto Albrecht 

DRUCKVORLAGEN 

lournalsatz GmbH, Gruber Straße 46c, 85586 Poing 

VERTRIEBSLEITUNG A 

Gabi Rupp / v\ 

VERTRIEB /"\ 

MZV, Moderner Zeitschriften Verlrieh GmbH & Co. KG 

Breslauer Str. 5, Postfach 11 23, 85386 Eching, Tel. 089/319006-0 

DRUCK 

Druckerei E. Schwend GmbH & Co. KG, 

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ISSN-Nummer 0943-6693 

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402-15 


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lungssthec.k n 


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□wie Fotos übe 


i.H k-:-no 1 l.-irunu,. !.):■? /u-lirrimun« zum Abclr'jt 




i[i l:ir rk- Ku hli»kr.'it dt" Vernlieillln:huiwii k.i 


: ImV yiL^lN 








:i..-,a -.\-i. 


illche Nutzung insbesondere der Programme. 


h,ill:.<l:nii- uiiil 






recht rur verödend u tili' M.inusknplr.' Iic-gt jlihsi 


IlL'M.i i-, i„.,„A 


■■ Vi;rvn ■!(.!. liMin« ol | et H,nsi.ge Verwertung von 


f''»lw nur ml 







Inserentenverzeichnis 






Acclaim 




Gateway 2000 Beihefter 1 1 7-1 24 


Panasonic Deutschland 


69 


Entertainment 67, 1 4E 


,158/159 


grips Marketing GmbH 


233 


PC FUN GmbH 


203 


Althoff Computerspiele 


227 


Groß Electronic 


187 


Peakock Computer AG 


240 


Arctic Soft 


217 


Hewlett Packard, Böb. 


54/55 


Pearl Agency Beihefter 


99 


ASCON 


153,155 


High-Score Games 


207 


Peter's Softwarehaus 


203 


Bachler Computer 


187 


Highway to Hell 


181 


Philips Media 


43 


Batavia M. Sawatzky 


59 


Hint Shop 


219 


PSYGNOSIS UK 


37 


Bit Brothers GbR 


197 


ICP Verlag 


161 


Rotstift 


209 


BMG Interactive Entert. 


93, 163 


JE COMPUTER 


193 


Route 66 


185 


Bomico 51,70/71,74/75,79,81,83,85 


Jöllenbeck GmbH 


183 


Schubert 


183 


Call 


173 


Joysoft 


41 


Softgold 


167 


CANON Deutschland 


39 


KaroSoft 


219 


SOFTSALE Versand 


44/45 


CDV Software 


89, 179 


Koch Media 


213 


Software Corner 


197 


COREL Corporation 


19 


KröGer 


227 


Sony Europa GmbH 


21 


CPS Heidak 


165 


Kronenberg 


227 


Telemedia GmbH 


147 


Cross Computersystem 


175 


L&L Telco 


199 


TerraTec Electronic 


25,27 


Cybersoft-Versand 


199 


Magic Entertainment 


199 


Tillmann Software 


168/169 


Delphi Medienversand 


227 


Magix Software GmbH 


49 


TollHaus The Game Com. 


227 


Deutsche Lufthansa 


143 


Media Point Vertrieb 


6/7 


Topware 


239 


Diamond Multimedia 


23 


Media World 


229 


Traumfabrik 


185 


Diesselhorst Electronic 


217 


Micro Fun 


183 


UKO-Versand 


219 


DMV Vertrieb 1 79, 235, 


Beihefter 


Microprose 


31 


Versand 99 


35 


Electronic Arts 11, 13, 


15, 28/29 


Mindscape Intern. 


77 


Volkswagen AG 


33 


Eurovideo Bildprogr. 


149 


Miro Computer Prod. 


63 


Wargames 


219 


GALAXY 


219 


Multi Media Soft 


231 


Weco Soft & Hardware 


217 


Gamblersoft 


231 


Mystic Computer Parts 


231 


Wial Versand Service 


215 


Game It! 


191 


Navigo MultiMedia 


91 


Zeitler Versand 


219 


Games World 


197 


OKAY Soft 


171 






Gametek 


2 


ORION Versand 


231 






Teilbeilagen: 1 &1 Direkt Inform.; DMV Vertrieb; Interdiscount; 


Starcom 







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11 -95 SONDERTEIL TIPS & TRICKS 




A4 Networks 228 

Battledrome 228 

Command & 
Conquer 

Earthsiege 228 

Hi-Octane 228 

High Seas Trader 228 

Mech Warrior 2 220 

Phantasmagoria. 

Stone Prophet 224 

Technik-Treff 230 

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exklusiv an uns geschickt wurde; er darf nicht gleichzeitig anderen 
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■ Längere Textbeiträge sollten als Files auf Diskette eingeschickt werden 
(»Word«- oder ASCII-Format). Karten oder Bilder nehmen wir gerne als 
Bilddateien entgegen (GIF-, PCX-, BMP- oder IBM-Formal). Bitte auch bei 
Disketteneinsendungen ein kurzes Anschreiben beifügen, aus dem 
hervorgeht, welche Beiträge sich auf der Diskette befinden. 

Wir können Ihnen aus Zeitgründen leider keine individuellen Spieletips 
geben - weder fernmündlich noch schriftlich. 



> 



KOMPLETTLÖSUNG 



»PHANTASMACORIA« 



Geisterbahn 



Allzu gruselig sind die Rät- 
sel von »Phantasmagoria« 
eigentlich nicht. Wer trotz- 
dem Probleme hat, darf sich 
vertrauensvoll an unsere 
Komplettlösung halten. 




U 



nser Dämonenbändiger Christion Giegerich hat 
der Heldin Adrienne Delaney unter die Arme 
|egriffen. Seine Komplettlösung und die Körten zu 
■Phanlasmagoria« sollen auch Ihnen helfen. 



Tag 1 

Adrienne Delaney steht in der Küche vom Tisch auf 
und nimmt die Streichhölzer aus der rechten Schub- 
lade. Im Dining Room lehnt ein Schürhaken am 
Kamin, der ebenfalls ins Gepäck wandert. Im Pan- 
try untersucht die Heldin den Teppich genauer und 
legt eine Falltür frei, die sie mit dem Schürriaken öff- 
net. Der Versuch, in den Keller hinunter zu steigen, 
scheitert an der undurchdringlichen Dunkelheit. Zum 
Glück hat sie Streichhölzer dabei (auf sich selbst 
benutzen!). Unten angekommen, steckt Adrienne die 
Laterne an und hebt den Hammer vom Boden auf. 
Nun ist es an der Zeit, die Reception Hall näher in 
Augenschein zu nehmen. Durch die Tür rechts hin- 
ten geht es in den Dining Room. In der Halle unter- 
sucht Adrienne die Bar (neben der prächtigen blau- 



en Tür) näher und stößt dabei auf eine kleine 
schwarze Flasche, die bis zum Rand gefüllt ist. Im 
Rückgabeschacht der Vorhersagemaschine findet 
sich ein Token, mit dessen Hilfe sie die Maschine zum 
Starten bringt (dieser Vorgang sollte während des 
Spiels an verschiedenen Tagen des öfteren wieder- 
holt werden!]. Am Kamin tätschelt Adrienne Spozz, 
die Hauskatze, und hebt die Zeitung vom Boden auf. 
Das Piano kann noch angekurbelt werden, danach 
versucht Adrienne, durch die Tür zwischen Kamin 
und dem blauen Tor (in dem kleinen Gang] zu kom- 
men. Abgeschlossen! Wütend beschließt sie, sofort 
den Makler in der Stadt aufzusuchen, Sie verläßt das 
Haus durch die Tür neben der Treppe und betritt die 
Terrasse. Hier befindet sich dos Auto von Adrienne 
und Donald, das die Heldin benutzt, um in die Stadt 
Nipwomsett zu fahren, Nipowomseft unterteilt sich 
in zwei Bilder. Im linken Bild befindet sich der Super- 
markt des Dorfes, im rechten der Laden des Maklers 
sowie ein Blumenloden. Supermarkt und Blumenlo- 
den sind an diesem Tag geschlossen, der Mokier 
jedoch hat geöffnet. Kurzerhand wird dessen Bude 
betreten. Die Unterredung bringt ein grobes Bild des 
Gesprächspartners zu Tage: Er ist schlampig, 




- Garden 
Dining Room | | 



= _J 



Terrace | Reception Hall 



LI Office i 
II I 




Office ■ Chapel 



Secret Passage Secret Passage 



Carnovasch Anwesen 
Erdgeschoß 



Der Lageplan des Erdgeschosses 



unfreundlich und hat eine Vorliebe für schöne Frau- 
en, Spricht Adrienne ihn ein zweites Mal an, bringt 
sie das Thema Schlüssel ouf den Punkt, Der Makler 
rät der Schriftstellerin, selbst einmal einen Blick in 
die Akten zu werfen, um sich persönlich davon zu 
überzeugen, daß sie schon olle Schlüssel bekommen 
habe. Adrienne kommt dem Rot nach und findet in 
den Akten tatsächlich einen weiteren Schlüssel. Mit 
diesem fährt sie zurück zum Carnovasch Estate. 
Jetzt ist es an der Zeit, den Rest des Gebäudes zu 
erkunden, Eine Durchsuchung im Schlafzimmer des 
alten Carno fördert einige Wahrsogekarten auf dem 
Schrank zu Tage. Ach ja, das Bett im Schlafzimmer 
gegenüber sieht jo soooo gemütlich aus! Kaum hat 
sich Adrienne darauf gesetzt, schläft sie ein und hat 
einen zweiten Alptraum. 

Nach dem Erwachen geht sie in die Reception Hall 
zurück und öffnet dort die verschlossene Tür (kleiner 
Gang) mit Hilfe des Schlüssels, Das Büro dahinter 
verbirgt auf dem Schreibtisch in der Ecke eine Kat- 
zenfigur (einstecken), in der Schreibtischschublade 
einen Brief (lesen) und in den Regalen einige Bücher 
(auch lesen). Jetzt sieht sie sich noch den Artikel auf 
dem Tisch in der Mitte des Büros durch und unter- 
sucht die Katzenstatue im Inventar näher: An deren 
Genick befindet sich ein Knopf, den sie drückt, Zack! 
Die Katzenstatue muKert zurr Springmesser, Als 
Adrienne den Komm eberlcils näher untersucht, 
stößt sie versehentlich einer Sien beiseite. Sie wirft 
einen Blick durch aie Öffnung und erweitert sie mit 
Hilfe des Springmessers. Ein Durchgang wird frei, 
der in eine Kapelle führt, Adrienne nähert sich dem 
Altar und legt den Wälzer beiseite. Darin steht der 
gesamte Stammbaum derCarnos. Während sieden 
Wälzer durchblättert, löst sich der Riegel der Stahl- 
kassette auf dem Altar, Als Adrienne diese vollstän- 
dig öffnet, entfleucht ein Dämon seinem Gefängnis 
und fährt kurze Zeit später in Donald.,, 

Tag 2 

Heute verhält sich Donald ganz anders als sonst. 
Wutentbrannt schickt er Adrienne in das Dorf, um 



etwas Drain Cleaner zu kaufen. Sie nimmt im Schlaf- 
zimmer den 5-Dollar- Schein aus der Schublade und 
macht sich auf den Weg zum Auto. In der Recepti- 
on Hall vernimmt Adrienne eine seltsames Musik- 
stück Sie folgt den Klängen in den Raum neben dem 
Photo Lab [siehe Karte). Verwundert stellt sie den 
Plattenspieler ab und fahrt mit dem Auto in die Stadt. 
Bevor Adrienne den Supermarkt betritt, erhält sie von 
der Blumenverkäuferin Lou nützliche Tips. Im Super- 
markt trägt sie dem Ladenbesitzer den Wunsch vor 
und bezahlt. Dann sieht sie sich im Geschäft um (links 
und unten} und stößtauf ein Faß mit kostenlosen Sup- 
penknochen, Einer davon wandert in ihr Gepäck, 
Den Tip des Ladenbesitzers, den alten Malcolm auf- 
zusuchen, befolgt Adrienne erst am nächsten Tag. 
Im Carnovasch Estate wechselt die Perspektive zur 
aufgebrochenen Scheune. Um der Sache näher auf 
den Grund zu gehen, betritt Adrienne das Gebäu- 
de. Nach zweimaliger Untersuchung springt Spazz 
vom Heuboden herunter. Ist dieser Schreck verdaut, 
wendet sich unsere Heldin der dritten Kameraper- 
spektive der Scheune zu: Einige Töpfe und Pfannen 
liegen auf dem Boden herum. Irgend jemand isf offen- 
sichtlich in den Stall eingebrochen und will sich hier 
niederlassen. 

Während Adrienne noch fassungslos auf das 
Geschirr starrt, nähert sich Donald von hinten und 





Zur 2. Etage 








Bedroom 






Music & I 
Torture Room .™ Floor 


— Ins Erdgeschoß 




f Photo 1 

Lab 1 


Bedroom 


Carnovasch Anwesen 
I.Stock 









So finden Sie sieh im ersten Stock zu recht 

erschreckt sie. Als er sich noch mit den Pfannen her- 
umärgert, überreicht ihm Adrienne den versproche- 
nen Drain Cleaner aus dem Supermarkt und beide 
gehen ins Fotolabor, Falls Sie die erste Gelegenheit 
verpassen, geben Sie Don den Reiniger im Labor. 

Tag 3 

Nach dem mißlungenen Picknick bemerkt Adrienne 
beim Einpacken eine Gestalt hinter einem der Bäume. 
Sie nähert sich dem Baum rechts im Vordergrund 
und trifft auf Cyrus, einen der Obdachlosen, die sich 
in unserer Scheune (Barn) eingenistet haben. Dessen 
Mutter Harriet befindet sich in Schwierigkeiten und 
Adrienne soll ihm zum Stall folgen und helfen. 
Gesagt, getan. 
Harriet ist im Heuboden eingebrochen und steckt 



immer noch im Boden fest. Adrienne klettert in der 
Scheune die Leiter hinauf und greift sich die Heuga- 
bel. Damilwird der rechte flaschenzug herbeigeholt 
und an Harriet befestigt. Cyrus packt unten an und 
zieht seine Mutter aus dem Schlamassel heraus. Die 
bedankt sich und steigt dann die Leiter herab, um 
ihren Sohn anzuschreien. Adrienne aber betrachtet 
das Einsturzloch noch etwas genauer und entdeckt 
einen Nagel, den sie mit Hilfe des Hammers aus dem 
Keller entfernt. Befindet sich auch der Nagel wieder 
im Rucksack, steigt sie die Leiter hinab und spricht 
unten mit Harriet, worauf diese und ihr Sohn als But- 
ler eingestellt werden. Nach der Plauderei sucht sie 
die verschlossene Tür in der zweiten Etage auf. 
Hier steckt ein Schlüssel im Schloß, nur auf der ande- 
ren Seite der Tür! Mit dem Nagel aus der Scheune 



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\\m 351] 

DER CD-ROM VERSAND 



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i-J 



'J,-'j 







HIGH SCORE GAMES 

Video- und Com puterspiele 




'1 S"jf"*' 




Sattle lue 3 Okt/Ni 



















Benei'/ .iSleelSky 


Okt. 






Burled ir Tiirc 


79.- 


BuzzA'ann' s rtacelnio Space 26,- 


Corni" ■ t. " nnuer 


89 


Commander Blood 


.40,- 


Crusaoei Nn Flc-ioi&o 


39.- 




Comm.nd»Cor.a 


er 89,- 


Need for Speed 

NHL Hockey 0« - 

NHL Hockey E.A. .„ 


.Okt. 
.Okt. 
,.3S> 


PGA Coli 96 


Okt. 












FavemoH 


8s' 






SimCl 


25 














Simon !■»■ So-corw 2 


..89,- 



Magic Carpet 2 89,- 




Ladengeschäfte: 2 

München Herzogstr. 2 £ 

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Tel.: 039 / 344 388 

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Fax: 089/ 961 41 00 
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( Gerne rbe n achweis e rfo rde rllc h 1 



A 



Carnovasch 
Anwesen 
2. Stock 










üreat 
Hall | 


— Secret Passage 






n Bath Room 
1 












i ■ 1 




Floor 






■■ 










1 
















" 




1 









Die Karte für das zweite Stackwerk des Anwesens 



stößt ihn Adrienne ous dem Schloß und angelt ihn 
mit dem Schürhaken (auf den Türschlitz benutzen). 
Jetzt wird die Tür zum Dachboden aufgeschlossen 
und das ehemalige Zimmer des alten Malcolm betre- 
ten, der sogenannte Towerroom. Dort blickt sie aus 
dem Fenster und bemerkt ein Glashäuschen im Wald. 
Das Buch auf der Kommode steckt sie ein und liest 
darin. Es gehörte Malcolm und wurde diesem von 
Zoltan geschenkt, also Grund genug, ein zweites Mal 
nach Nipowomsett zu fahren und Malcolms Haus 
aufzusuchen. 

Das Haus befindet sich in der Nähe des Dorfes, also 
verläßt Adrienne das Bild mit der Stadtübersicht nach 
Nordwesten, Als sie sich dem Gebäude nähert, hält 
ein Wachhund sie auf und verhindert damit das 
Betreten des Grundstücks, Nachdem sie einen Blick 
in den Briefkasten geworfen hat, gibt sie dem Köter 
den Suppenknochen und klopft, sobald er sich ver- 
zogen hat. Eine alte Krankenschwester öffnet, flucht 
ein wenig und schließtdieTürwieder. Adrienne klopft 
ein zweites Mal on und zeigt der Oma das Buch aus 
dem Towerroom. 

Kurze Zeit später lernt sie Malcolm kennen, doch das 
Gespräch hilft nur wenig weiter. Verwirrt fährt Adri- 
enne heimwärts und beendet somit diesen Tag. 

Tag 4 

In der Empfangshalle spricht Adrienne mit Harriet 
über das Glashaus im Wald, erhält ober keine Ant- 
wort. Harriet nimmt ihr die Zeitung ab und ver- 
schwindet wieder. Adrienne geht Richtung Dining 
Room und verläßt das Gebäude durch die Hintertür. 
Dort sieht man Cyrus mit einer Brechstange hinter 
dem Holzstoß herumstochern. Sie nähert sich und 
sieht, wie er Spazz fängt und spricht mit ihm, 
Adrienne verläßt das Bild nach Westen und betritt 
es gleich darauf wieder. Sie spricht Cyrus ebenfalls 
auf das Glashaus an. Er kennt den Weg und rennt 
gleich los. Wir folgen ihm nach Osten, Norden, Nor- 
den, Südwesten und Südosten, Die Schlucht wird mit 
Hilfe von Cyrus überquert (darüber balancieren). 
Adrienne verläßt den Bildschirm nach Osten, hebt 
am Strand die blinkende Teleskoplinse auf und folgt 



dem Weg zum Glashaus. Darin hebt sie die Spach- 
tel vom Boden ouf, worauf ein grausamer Mord an 
einer von Zoltans Ehefrauen folgt. 
Wenig spater findet sich Adrienne am Teleskop wie- 
der, in welches sie die Linse einsetzt. Sie erblickt den 
Towerroom, neben dem sich offenbar ein weiteres 
Zimmer befindet. Auf dem Weg zurück zum Haus 
nähert sich ein Wagen. In der Reception Hall lernt 
Adrienne den Besitzer kennen; Mike, den Telefon- 
mann, Anschließend geht sie zum Dachboden. 
Die linke Bretterwand wird mit dem Hammer einge- 
schlagen, Adrienne schafft einen Durchgang, durch 
den sie einen weiteren Raum erreicht. Sie sieht sich 
die Bilder an, öffnet die Truhe, nimmt die Brosche 
und liest das Tagebuch. Zurück in der Reception Hall 
wird sie Zeuge eines Streits zwischen Donald und 
Mike, wonach Tag 4 auch abgehakt werden kann. 

Tag 5 (Nachts) 

Adrienne schaltet den Laptop ouf dem Schreibtisch 
ob und schaut im Torture Room (siehe Karte] in den 
Spiegel, Eine Zwischensequenz später betritt sie die 
Reception Hall, wo sie Cyrus zu einer Seance in der 
Scheuneeinlädt. Dort gelingt Harriet zum ersten Mal 
die Weissagung, Der aus dem Schleim ragende Kopf 
erzählt, daß Adrienne die große Auserwählte sei 
und der Drache den Weg weisen werde. 
Dos einzige Drachenskelett in der Umgebung liegt 
in der Great Hall (2, Stock), Adrienne betrachtet das 
Skelett in der Mitte des Raumes. Ein Drache wird an 
die hintere Wond projektiert, worauf sie die Stelle 
genauer untersucht und einen Gebeimgang findet. 
Den Aufzug darin benutzt sie, folgtdem Weg, wech- 
selt mit einem weiteren Lift die Ebene und folgt aber- 
mals dem Pfad, bis sie das Theater erreicht. Im Make 
Up Room schaut sie in den Spiegel und nimmt das 
Foto neben dem Zylinder aus dem Schrank, Der Aus- 
gang des Theaters wird aufgeschlossen und das 
Gebäude verlassen. Adrienne findet den schlafen- 
den Don, womit dieses Kapitel endet. 

Tag 6 

In der Reception Hall stößt unsere Heldin auf den 



eben aufgewachten Donald, Nach einigem Geplau- 
der trifft Mike wieder ein, der seinen Job endlich 
beenden will, Adrienne verläßt das Haus und kon- 
sultiert abermals Malcolm. Der Schwester on der Tür 
zeigt sie das Foto und wird eingelassen. Das zwei- 
te Gespräch mit Malcolm ist wesentlich informativer 
als das erste, Wieder daheim, wird Adrienne Zeu- 
gin des grauenvollen Mordes an Mike. 

Tag 7 

Nach Adriennes Erwachen sucht sie ein drittes Mal 
die Chapel auf und findet einen weiteren Geheim- 
gang an der rechten Wand, Sie folgt dem Pfad bis 
zu einer großen Halle, schnappt sich dort die Kette 
und stiefelt wieder in die Kapelle. Von dort aus geht 
sie in den Make Up Room und wühlt aus der am 
Boden liegenden Weste den Schneemann hervor. 
Sind Kette und Schneemann im Gepäck, geht es in 
den ersten Stock. Wir speichern ob und betreten das 
Fotolabor. Entsetzt betrachtet Adrienne die durch- 
getrennten Fotos an der Wand. Dann geht alles ganz 
schnell: Don kommt und schaltet das Licht aus. Im 
folgenden Kampf schnappt sich Adrienne den Drain 
Cleaner und schleudert ihn Donald ins Gesicht. 
Dann rennt sie aus der Kammer und die Treppe hin- 
auf. Im zweiten Stock verläßt Adrienne das Bild nach 
unten und gelangt somit in die Great Hall. Der ein- 
zige Weg ist der Geheimgang, der in den Aufzug 
mündet. Als Don auftaucht und beginnt, den Lift wie- 
der hinauf zu ziehen, springt Adrienne ab, folgt wie- 
der dem Weg und nimmt den nächsten Lift, An der 
folgenden Kreuzung nimmt sie den unteren Weg und 
findet sich in der Kapelle wieder, die sie nach rechts 
verläßt. Nachdem sie Cyrus tot aufgefunden hat, 
gelangt sie in die Krypta. 

Als Adrienne Don schreien hört, versteckt sie sich 
hinter der Büste rechts neben der Tür und stößt im 
richtigen Moment die Steinfigur herab. Sie rennt den 
ganzen Weg zurück zur Dunkelkammer und greift 
sich das Buch, Das Auftauchen Dons läßt sich nicht 
verhindern; Adrienne findtsichgefesseltauf dem Fol- 
tersruhl wieder. Sie reicht Don den Schneemann und 
zieht danach den Hebel rechts oben am Stuhl. Es 
folgt Dons Tod, der den Dämon freisetzt, Adrienne 
flüchtet in den hinteren Geheimgang (rechts im Bild), 
nimmt die rechte Abzweigung und überwindet die 
zerstörte Treppe, indem sie sich über die Wasser- 
leitung hangelt. 

Nachdem wir die Tür verriegelt haben, nähern wir 
uns dem Altar. Darauf legt Adrienne das Buch und 
durchsuchtZoltans Leiche nach dem Talisman, Ist die- 
ser gefunden, legt sie ihn ins Buch und sticht sich mit 
der Brosche in den Finger, Tropft das Blut auf den 
Talisman, legt sie die Kette auf das Buch, um das 
Spiel zu beenden, (fc) 



208 



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Gravis Analog Pro 
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Lautsprecher 
Trust 40 15W 
Trust 10 80W 
Trust 20 25W 
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CD-ROM Laufwerke 

FX400 EIDE 4x 
Toshiba XM3601 SCSI4,4x 
Toshiba XM5301 SCSI 4.4\ 
Toshiba XM5302 EIDE 4.4x 
MPEG-Karte 
Trust MPEG inkl. Video Out 
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Sound karten 
Trust SoundExpert DL 16 
Soundblaster 16 ATAPI, Neu 
Soundblaster AWE32 ATAPI 
Soundblaster AWE32 Value ATAPI 
CD1 

CDI-PlayerSSO 
inkl. Diüiutl Video Qinridge 
CDI GamePad 
Festplatten 

Quant. Trailblazer 850 EIDE 
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Quant. Fireball IGBE1DE 
Quant. Fireball 1GB SCSI-2 
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CPUs 

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INTEL DX2-66 
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INTEL P90 
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Die deutsche Version 
von »Command & 
Conquer« ist fertig; 
unsere Lösung zum 
ersten Teil des Spiels 
auch. Wir geben all- 
gemeine Tips und 
beschreiben die Mis- 
sionen der GDI- 
Seite. 



Strategien zu »Command & Conquer« 



TIBERIUN NACHI 

MOBIL 



Die widerlichen NODs werden immer frecher 
und terrorisieren nun sogar Europa? »Das 
reicht!« - denkt sich der GDI-Spieler bei »Command 
& Conquer« und schickt seine Pixelfruppen in die 
Schlacht. Martin Deppe aus Münster hat sich erfolg- 
reich als Sondkasten-General betätigt und gibt seine 
Ehrfahrungen an Sie weiter. Auf die allgemeinen Tips 
folgen Hinweise zu den Truppentypen und schließlich 
die Missionsbeschreibungen. 

Basisbau leicht gemacht 

Um seine ßasis nicht »auf Sand zu bauen«, sind eini- 
ge Dinge zu bachten. Zunächst einmal sollte man mit 
seinem Baufahrzeug nicht allzulange in der Gegend 
rumgondeln, sondern möglichst schnell mit den vor- 
handenen Einheiten einen guten Bauplatz finden, Die- 
ser muß über genügend freies Umfeld verfugen (die 
Basis will ja auch mal größer werden] und nahe bei 
einem Tiberiumvorkommen liegen [zur Vermeidung 
langer Anfahrtswege). 

Während die Basis langsam wächst, sollten Sie unbe- 
dingt die nähere Umgebung erkunden, damit dem 
fröhlichen Häuslebauen kein jähes Ende durch einen 
Überraschungsangriff gesetzt wird. Zunächstkümmert 
man sich um die Energiefrage, indem man ein 
»umweltfreundliches« Atomkraftwerk neben den 
Bauhof setzt. Der nächste Schritt sollte eine Raffine- 
rie sein, damit das Credits-Konto brav anwächst. 
Danach legen Sie sich eine Kaserne (bzw. Hand von 
NOD[ sowie - falls im Szenario erlaubt - eine Waf- 
renfobrik (bzw. ein Flugfeld) zu. Auch wenn die Lage 
zunächst ziemlich ruhig scheint, ist es Immer ratsam, 
einige Credits auf der hohen Kante zu haben, um 
schnell eine Einheit bauen zu können. 
Als nächste Anschaffung empfiehlt sich die Radar- 
zentrale. Ist erst mal eine Übersichtskarte vorhanden, 
können -Sie schnell bestimmte Kartenabschnitte 
anwählen. Außerdem werden feindliche Einheiten im 
erkundeten Gebiet nun sofort angezeigt, und machen 
nicht erst durch wütendes Feuer auf sich aufmerksam. 
Während an der Basis herumgewerkelt wird, sollte 
man immer ein Auge auf den Energie- und Creditle- 
vel haben. Islersterer im roten Bereich, wird die Radar- 



zentrale ihre Aktivität unweigerlich einstellen. Also 
heißt es rechtzeitig ein weiteres Kraftwerk in die Land- 
schaft stellen. Verfügt man über Tiberiumvorräte von 
knapp 1 000 Einheiten, sollte man mindestens ein Silo 
bauen, oder das Geld schleunigst anderweitig ver- 
braten. 

Die Werkstatt zum Reparieren angeschlagener Ein- 
heiten ist mit 3000 Credits sehr teuer, außerdem sind 
die Reparaturkosten scheinbar dem Stundenlohn 
schwäbischer AutcwcKsrö"er angepaßt. Mit ande- 
ren Worten: Das Z-.sarrncn'licken einer zu 50 Pro- 
zent angeschlagenen Einheit kostet auch die Hälfte 
des Neupreises, hinzu Kommt noch, daß eine zu repa- 
rierende Einheit erst noch vom Schlachtfeld zur Werk- 
statt und wieder zurück geschickt werden muß. Nur 
bei der Reparatur seltener Einheiten oder Verteidi- 
gung der eigenen Basis macht sich die Werkstatt des- 
halb bezahlt. Zum Schutz des 
Hauptquartiers dienen 
Sandsäcke, Drahtzäune und 
Betonmauern, sowie Wach- 
oder Geschützfürme Erstere 
sollten den Gegner lange genug 
abhalten, um ihn mit letzteren 
zu dezimieren. 

Nun gibt es auch einige Mis- 
sionen, bei denen die ßasis erst 
noch gefunden oder befreit 
werden muß. Häufig macht die 
Anlage dann einen recht her- 
untergekommenen Eindruck, so 
daß hier erst mal Renovie- 
rungsarbeiten angesagt sind. 
Wichtig ist, vor einem erneuten 
Angriff des Gegners die wich- 
tigsten Gebäude (Raffinerie, 
Kraftwerk... [schnell und gleich- 
zeitig zu reparieren. Hot man 
für die Abwehr eines neuen 
Angriffs nicht mehr genug Trup- 
pen, sollte man natürlich als 
allererstes die Kasernen 
in stand setzen. Verfügt eine 




Nimmt man per Invasor 
eine fabrikationsanlage 
ein, darf auch die GDI die 
»Hand von NOD« errichten 



Basis über unnötig gewordene Einrichtungen, werden 
diese verkauft. So spart man Energie und gewinnt vor 
allem Credits dazu, die vielleicht woanders dringen- 
der gebraucht werden. 

Zuletzt noch ein Trick, mit dem man sich viel Arbeit 
ersparen kann; Gebäudedürfen nurdort errichtet wer- 
den, wo sie an ein eigenes Bauwerk angrenzen. 
Dadurch kann man normalerweise nur seine Basis 
vergrößern, aber nicht beliebig in der Gegend her- 
umbauen. Mit Hilfe der Invasorbots ist jedoch die 
Eroberung feindlicher Gebäude kein Problem - und 
nichts hindert Sie daran, an ein frisch eingenomme- 
nes Bauwerk ein neues anzubauen. Somit ist es z.B. 
möglich, inmitten einer NOD- Basis einen GDI-Wach- 
turm aufzustellen, der unter den NOD-Infanteristen 
für starkes Unbehagen sorgen dürfte... 



Die GDI - eine 
starke Truppe 

Wenn Sie in einer Mission nur eine 
Startarmee haben, ohne eine Basis 
bauen zu dürfen, sollten Sie auf Ihre 
Truppen besonders gut aufpassen, 
Halten Sie Ihre Männchen unbedingt 
zusammen, damit sie sich nicht ver- 
zetteln, Trotzdem ein oder zwei 
schnelle Aufklärer losschicken, um 
vor Hinterhalten gefeit zu sein. Es 
lohnt sich, verschieden schnelle Trup- 
pen in eigene Gruppen zu stecken 
(mit STRG- und einer Zahlentasfe, 
danach Aufruf mit der entsprechen- 
den Zahlentaste], so daß später die 
langsamen Infanteristen nicht den 
ganzen Rest aufhalten Außerdem 
behält man so im Karofgetümmel die 
Übersicht, Das Zusomnennalter der 
Armee aber auf keinen Fall übertrei- 
ben, die einzelnen Truppen sollten 
untereinander einen ausreichenden 
Abstand zueinander haben, Denn 
nicht nur in einem Western kann man 
mit einem Schuß vier Gegner erledi- 



V..LjM > 




Diese NOD-Festung wehr! mit zahlreichen I 
Luftangriff ab 

gen, dos kloppt auch mit flächendeckenden Waffen 
wie Raketen und Flammenwerfern. Hier hilft die »X«- 
Taste, die eine angewählte Gruppe automatisch aus- 
einander treibt. 

Hat man eine Basis zur Verfügung, will diese natür- 
lich gut geschützt sein. Also die Einheiten ringsum auf- 
stellen oder, besser, benachbarte Engstellen verteidi- 
gen. Dies sind vor allem Brücken, Furten oder Täler, 
durch die der Gegner muß, wenn er unsere Basis 
besuchen will. Während unsere Vorposten den Feind 
solange aufhalten, kann man die entsprechenden 
Gegenmaßnahmen ergreifen. Auf diese Weise ver- 
größert man abschnittsweise den kontrollierten 
Bereich, bis auch das Ziel, meist die Feindbasis, in 
Reichweite kommt. Vollkommen ungesichert sollte 
man seine Basis aber niemals lassen. Auch wenn alle 
Landwege abgesichert sind, gibt es immer noch die 
Möglichkeit einer Luftlandung... 
Beim Bau von Kampfeinheiten sollten Sie nicht nur stur 
einen Typ bauen, sondern darauf achten, für jede Auf- 
gabe die passenden Kräfte zu haben. Ein Rudel Pan- 
zer ist zwor recht eindrucksvoll, aber durch Raketen- 
bots schnell zerlegt. Andererseits kann ein Dutzend 
Infanteristen von einem einzigen Panzer überfahren 
werden, und eine fahrbare Raketenabschußrampe hat 
gegen einen einzigen Kommandobot schlechte Karten. 

Infanterie & Aufklärer 

Die Schützen-Bors sind billig, sollten aber nicht als 
dichter Pulk herumgeschickt und keinesfalls auf Tibe- 
riumfelder gestellt werden! Vorsicht auch vor dem 
Überrolltwerden durch Feindfahrzeuge. Die Grena- 
diere immer hinter Hindernisse plazieren und gegen 
zusammengedrängte Feinde einsetzen. Immer weit 
auseinanderhalten, da sie vereinzelt explodieren, 
Flammenwerfer-Bots sind schnell und gegen sämtli- 
che Infanteristen tödlich, am besten einzeln einsetzen. 
Die Raketenbors läßt man als Gruppe heranrücken- 
de Panzer und Fahrzeuge bekämpfen. Sie sind lang- 
sam, haben aber eine hohe Reichweite. Kommando- 
bots sind Einzelkämpfer, die extrem weit und treff- 
sicherschießen können, Jeder hat seine Sprengladung 
dabei, ist ober gegen schnelle Fahrzeuge mochtlos. 
Die Invasor-Bots können zwar nicht kämpfen, dafür 
aber Gebäude erobern. 



Alle Aufklärungseinhei- 
ten, also Krad, Buggy 
und Wüstenjäger, sind 

ebenso billig zu bauen 
wie schnell. Werden sie 
beim Erkunden angegrif- 
fen, sollten sie in Fahrt- 
richtung fliehen - das 
Wenden kostet Zeit. Das 
Krad eignet sich mit sei- 
nem Raketenwerfer sehr gut für Hit-and-Run-Taktiken 
gegen Feindverbände. Um als GDI-Kommandeur mit 
dieser Bedrohung fertigzuwerden, sollte man einige 
weit vorne plazierte Einheiten in den »Wachmodus« 
versetzen. 

Panzer & 
Schwerlastfahrzeuge 

Alle hier vorgestellten Fahrzeuge sollten In'cntensrer 
lieber überollen, als mit Schußwaffen zu bekänofen. 
Dabei hilft das Gedrückthalten der ALTTcs'e be?m 
Anklicken des Ziels - so schaltet das Programm nicht 
aufs Angriffs-Fadenkreuz um. Mit dem Transporter 
befördert man Infanteristen schnell und einigermaßen 
geschützt zum Ziel. Schwer angeschlagene Fahrzeu- 
ge aber sofort entladen, do bei ihrer Zerstörung alle 
Passagiere dran glauben müssen. 
Leichte Panzer und Kompfpanzer sind nicht sonder- 
lich schnell, aber gut gegen Gebäude und schwäche- 
re Fahrzeuge geignet. Der mächtige Mammutpanzer 
ist aufgrund seiner Panzerung und Bewaffnung extrem 
langsam, und sollte nie in vorderster Linie eingesetzt 
werden. Der Jogdpanzer ist schnell und dank Flam- 
menwerfer gegen mehrere Einheiten gleichzeitig ein- 
setzbar, sollte aber immer Abstand zu den eigenen 
Einheiten halten. Sammlerdienen dem Credits-Nach- 
schub, häufig lohnt sich der Bau einer zusätzlichen 
Erntemaschine. Durch Verfolgen eines feindlichen 
Sammlers findet man in aller Regel die Feindbasis. 
Ansonsten alle gegnerischen Erntemaschinen zer- 
stören, die eigenen per Palroillie-Befehl (ALT & STRG 
gedrückt halten und die zu schützende Einheit 
anklicken) bewachen lassen. 

Fernkampfeinheiten 
& Luftwaffe 

Die Artillerie hat eine sehr hohe Reichweite, und ist 
gut gegen Gebäude und langsame Fahrzeuge ein- 
setzbar. Perfekt zum langsamen »Abtragen« feindli- 
cher Verteidigungsstellungen. Der Raketen-Werfer 
kann ebenfalls weit schießen und wird bevorzugt 
gegen Basen, Infanteriepulks und Fahfzeugkolonnen 
eingesetzt. Nur leicht gepanzert, deshalb gut sichern. 
Alle fliegenden Einheiten sollten SAM-Stellungen ver- 
meiden wie der Teufel das Weihwasser. Die Orca- 



Hubschrauber sind- blitzschnell am Zielort und laden 
ihre Raketenlast auf das angegebene Ziel ab. In der 
Luft nicht anwählbar, deshalb unbedingt als Gruppe 
definieren! Der Helitrons fliegt bis zu fünf Infanterie- 
bots zum Einsatzort und eignet sich für Überra- 
schungsangriffe, wenn man den Gegner weitläufig 
umfliegt. Gegen die Kampfbomber sind alle Truppen- 
typen machtlos, mit Ausnahme von mehreren dicht 
aneinander plazierten SAM-Stellungen. Wie einige 
andere Unterstützungs ein heilen kann der Kampf- 
bomber nicht selbst gebaut werden. 

Die GDI-Missionen 

Die Auswahl des nächsten Einsatzgebiets in Europa 
(GDI) bzw. Afrika |NOD) ist in vielen Fällen Pflicht- 
übung, da sowieso nur eine Möglichkeit angeboten 
wird. An manchen Stellen teilt sich aber der Hand- 
lungspfad für die Dauer einer Mission: Man spielt ent- 
weder die eine, oder die andere - danach geht's wie- 
cer linear weiter. Aus Platzgründen haben wir uns in 
einem solchen Fall jeweils für die unserer Meinung 
noch interessantere Mission entschieden. 

Mission 1 

Von unserem Oberbefehlshaber erhalten wir den Auf- 
trag, sämtliche NOD-Bots im Zielgebiet zu zerstören 
und einen Brückenkopf zu errichten. Unsere Truppen 
bestehen zunächst nur aus Schützenbors, werden aber 
im weiteren Verlauf durch Wüstenjäger-Jeeps ver- 
stärkt. Wir erreichen die feindliche Küste von Süden 
her ouf Landungsbooten und werden durch einen 
Raketenkreuzer unterstützt. 
Diese Hilfe ist auch bitter nötig, da wir uns drei MOD- 
Geschütztürmen gegenübersehen, die man dem Kreu- 
zer überläßt. Unsere Infanteriebots klären derweil ein 
Stück der Karte auf und schützen dann die neuge- 
baute Basis, die natürlich abseits der Geschützturme 
liegen sollte. Nach der Abwehr sporadischer Angrif- 
fe machen wir uns mit neugebauter Infanterie auf, die 




Per Hubschrauber ist unser Einzel kämpf er in die 
feindliche Festung eindringen, um das Kraftwerk z 
sprengen 



V 



/K Siartposition 

O" Geschüfzturm 
\y\ Flakbatterie 
rn Dorf/Zivilisten 
\^ Tiberiumfund 
uDß zu bauende Basis 
jtiDil vorhandene Basis 



Die Legende zu den Karten 



Karle feindfrei zu kämpfen. 

Mission 2 

Ziel ist es, die feindliche Basis zu zer- 
stören oder zu erobern. Wir begin- 
nen im gleichen Gebiet wie zuvor: 
Unsere schöne neue Basis ist vom 
Feind arg demoliertworden. Da unse- 
re Truppen selbständig kämpfen (den 
»Wachbefehl« nicht vergessen), kon- 
zentrieren wir unsdarauf, die Gebäu- 
de wieder hochzupäppeln. Wichtig 
ist vor allem der Erhalt der Kaserne, 
da wir ständig neue Truppen brau- 
chen werden. Neben einigen leichten 
Fahrzeugen und Infanterie- 
bots stehen uns noch drei 
Invasoren zur Verfügung, 
die wir möglichst keinem 
Beschuß aussetzen sollten, 
Ist der Angriff NODs abge- 
wehrt, sollten Sie sofort mit 
dem Bau neuer Bots begin- 
nen. Sind noch zwei oder 
drei Fahrzeuge übrig, kön- 
nen diese den feindlichen 
Sammler abfangen, der sich 
im Nordwesten der Körte sein Tiberium sucht: Einfach 
an der Küste entlang noch Westen tuckern, und hin- 
ter dem Gebirgszug noch Norden abbiegen. Hier 
konnten noch NOD-Truppen ihr Unwesen treiben, 
denen mon mit den schnellen Wüstenjägern aber 
leicht entkommt. Während wir ständig neue Infonte- 
riebots bouen, sollte schon mal vorsichtig dos Gebiet 
nördlich unserer Basis erkundet werden. Dobei ober 
das Hauptquartier nie ohne Schutz zurücklassen, und 
vor allem die Invosorbots aus allem raus halten. 
Sobald wir eine schlagkräftige Truppe zusammen 
hoben, geht's Richtung Norden zur feindlichen Basis, 
Mit einer ausreichenden Übermacht dürften die rest- 
lichen Gegner kein großes Problem für Sie sein, Ist 
der Widerstand nur noch schwach, können Sie die 
Invasoren einsetzen, um gegnerische Gebäude ein- 
zunehmen. Hier bietet sich die »Hand von NOD« an: 
Nach deren Einnahme können wir direkt beim Feind 
neue Truppen bauen. Diese Taktik empfiehlt sich auch 
bei anderen Missionen, bei denen uns Invosoren zur 
Verfügung stehen. Übrigens kommen Sie so ouch an 
Truppentypen, die eigentlich der Bruderschaft vorbe- 
halten sind. 

Mission 3 (sioho Karle) 

Wir beginnen mit einer Handvoll Infanferiebots inklu- 
sive Grenadieren, leichten Fahrzeugen und einer Bau- 
maschine. Nördlich sowie östlich von unserem Start- 




Mission 3: Hier sehen Sie den Weg 
Flakbarterien. Bei (1) befindet 



hdi 



r NOD Basis sowie die 
: erwähnte Engstelle. 



gebiet befinden sich große Tiberi- 
umfelder, so daß wir sofort eine 
Basis errichten. Nicht zu lange mit 
dem Bau der Kaserne warten! Die 
NOD-Seite verfügt über Raketenbots 
und Flugabwehrstellungen. Von den 
letzteren sind vier über das Gelän- 
de verteilt: Drei östlich vom Stoff- 
gebiet, eine nördlich davon. Werden diese ausge- 
schaltet, darf man Luftangriffe anfordern. Zunächst 
aber ist erstmal der Engpaß nordöstlich unserer Basis 
zu sichern, da hier ständig neue NOD-Truppen auf- 
tauchen, Vorsicht vor den Raketenbots, die gerne 
unsere Fahrzeuge dezimieren. Diese also möglichst 
mit Schützenbots angreifen, und nicht mit Wüsten jä- 
ger-Jeeps. Sobald wirüberdieKaserneverfügen, kön- 
nen wir ständig Bots nachbauen, wobei sich Grena- 
diere und Schützen ungefähr die Waage halten soll- 
ten. 

Ostlich der GDI-Basis gibt es noch einige Feindtruo- 
pen, die zunächst alle vernichtet wercen nassen. Mitt- 
lerweile sollten auch die d'e : iugaoweh'stellu' , gen 
gefunden worden sein, welche mon am besten mit 
Granaten zerstört. Von nun cn kann unsere Basis nur 
noch durch besagten Engpoii erreicht werden, so daß 
ein Großteil unserer Truppen langsam durch ihn hin- 
durch Richtung Norden ziehen kann. Die vierte und 
letzte Boden-Luft-Raketenstellung liegt am Westrand 
des Höhenzuges, auf dem wir nun sind. Ist diese zer- 
stört, können wir sofort den ersten Luftangriff starten. 
Da der angreifende Flieger seine Bomben mit starker 
Streuung abwirft, sollte von unseren Truppen der nöti- 
ge Abstand gewahrt bleiben. Als Ziel empfehlen sich 
vor allem Truppenansammlungen oder die Geschütz- 
türme am Bosiseingang. Mit einer großen Truppen- 
anzahl dürfte der Angriff ouf die feindliche Basis nun 



leicht fallen: Die Schützen bekämpfen vor allem die 
Raketenbots, während sich die Grenadiere um die 
Gebäude kümmern. 

Mission 4 

Hier besteht die Auswahl zwischen Polen und Litau- 
en als nächstem Einsatzgebiet, wir haben uns fürerste- 
res entschieden. In dieser Mission hat man keine 
Baumoglichkeit, sondern nur eine kleine Armee. Diese 
hat den Auftrag, ein friedliches Dorf vor dem Zugriff 
durch NOD zu schützen, Ist das Dorf ersfmal gefun- 
den, bekommen wir Verstärkung, mit der wir dann 
sämtliche NOD-Einheiten in der Umgebung beseiti- 
gen müssen. Ihre Truppen sollten sich sofort Richtung 
Südosten in Bewegung setzen, wo sie schon bald auf 
einen Fluß und eine Brücke treffen. Spätestens hier 
gibt's den ersten Feindkontakt. Hinter der Brücke 
beginnt eine Straße, in deren Verlauf man später auch 
das gesuchte Dorf findet (hinter einer zweiten Brücke], 
Nun gibt es zwei Möglichkeiten; bei der vorsichtige- 
ren kämpft man sich mit der gesamten Truppe lang- 
sam die Straße entlang bis zum Dorf. 
Die Alternative wäre, sich mit einer einzelnen Einheit 
sofort bis zum Dorf durchzuschlagen. So kann der 
Hauptteil der Truppen gleichzeitig mit der Verstär- 
kung angreifen. Hierzu einen unbeladenen Truppen- 
transporterdieStraßeentlangtuckern lassen und uner- 
schrocken durch die feindlichen Infanteriebots hin- 
durchfahren. Hot man das Dorf erreicht, taucht auch 
schon die Verstärkung in Form von einigen Fahrzeu- 
gen und einem beladenem Truppentransporter auf. 
Mitdiesen Einheiten fahren wir jetztdie Straße zurück, 
so daß wir die dort herumstreunenden Bruderschaft- 
ler von zwei Seiten fassen. Haben sich Ihre beiden 
Streitkräfte getroffen, werden die restlichen NOD- 
Truppen beseitigt, Diese befinden sich östlich vom 



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Dorf, nahe beim Kartenrand. 

Mission S 

Eine GDI-Basis wurde angegriffen 
und wartel dringend auf Entsatz. Des- 
halb bricht unsere Armee sofort Rich- 
tung Osten auf, alle Gegner werden 
zunächst links liegen gelassen. Direkt 
hinter einer Brücke befindet sieht die 
angeschlagene Basis, welche man 
sofort reparieren sollte Zwei Ein- 
gänge führen in die Stellung: Der 
eben benutzte westliche, sowie einer 
im Norden. Aus beiden Richtungen 
drohen Angriffe, so daß wir mit 
schnellen Fahrzeugen zügig das 
Umland erkunden sollten. Mittlerwei- 
le können wir ouch die bereits ent- 
deckten Gegner bekämpfen, so daß 
unser Sammler relativ gesichert ans 
Werk gehen kann. 

Die NOD-Basis befindet sich im Nordwesten und kann 
über eine Furt und eine weitere Brücke im Verlauf des 
Flußes erreicht werden. Beide Purkte sollten wir 
sichern, damit es keine unliebsamen Überraschungen 
gibt. Nordwestlich unserer Basis befindet sich uori- 
gens eine Kiste - vor dem Öffnen unbedingt spei- 
chern! Durch den Bau neuer Einheiten sollten Sie das 
Gebiet bald von den angriffslustigen NOD-Truppen 
befreit haben, so daß nur noch deren Basis übrig- 
bleibt. Nach der Zerstörung dreier Flak- Stellungen 
haben wir auch wieder Luftangriffe zur Verfügung. 
Mit deren Hilfe ist der Rest nur noch Formsache. 

Mission 6 (sieh« Karte) 

Eine Einzelkämpfermission, bei der Sie einen Kom- 
mandobot steuern. Sein Auftrag wurde wegen 
schlechter Funkverbindungen verstümmelt übertrogen 
-wir können nur vermuten, daß ein Gebäude derört- 
lichen NOD-Basis gesprengt werden soll. Zunächst 
befindet sich unser Rambo-Verschnitt auf einer klei- 
nen Insel, die mit ein paar Feindbots und zwei Luft- 
obwehrstellungen besiedelt ist. Sind diese per Sturm- 
gewehr und Zeitbombe ausgeschaltet, landet ein 
Transporthelikopter, der uns zur Hauptinsel bringt. 




Mission 6: Bei (1) starten Sie, steigen bei [2) 

Kraftwerk bei (4) zerstören] 

Mission 7: Am Punkt (5) geht es los, bei [6) jeweils die Front gegen Feinde 

aus den Angriff auf die NOD-Basis fuhren. 



den Hubschrauber und setzen nach (3) über. Das 
:hern und von (7) 




Unser Landepunkt ist dort mit einer Rauchkerze mar- 
kiert. Das eigentliche Zielgebiet befindet sich im Nord- 
osten der Karte, sollte aber nicht schnurstracks ange- 
steuert werden. Stattdessen tostet man sich übervor- 
sichtig immer wieder ein Stückchen vor. 
D e e'nzige echte Gefahr, der unser Kommandobot 
ausgesetzt ist, sind feindliche Fahrzeuge. Sollten diese 
ihm zu nahe kommen, hilft nur die Flucht - notfalls 
mit dem Hubschrauber. Die Infanteriebots, teils mit 
Flammenwerfern ausgerüstet, sind harmlos, da man 
sie ous großer Enternung beseitigen kann. Im Gelän- 
de sind noch mehrere Flak-Stellungen verteilt, die 
unseren Helikopter bedrohen. Sind diese aber erst- 
mal gesprengt, können wir mit dem Hubschrauber 
direkt in die feindliche Basis hineinfliegen. Sobald 
unser Elitekämpfer ausgestiegen ist, sollte dos Kraft- 
werk gesprengt werden. Danach dürfen wir die Heim- 
reise antreten und uns eine kleine Standpauke 
anhören; Wir hätten alles sprengen sollen! 

Mission 7 (siehe Karle) 

Durch die Vorbereitung unseres Kommandobots 
gelang uns die Invasion auf der Hauptinsel. Die Karte 
dieser Mission kennen wir somit schon, auch wenn in 
der Zwischenzeit einige neue Geschütztürme gebaut 
wurden. Diesmal geht es darum, die Bruderschaft voll- 
ständig von der Insel zu vertreiben. Während unsere 
Basis langsam wächst, besetzen wir die beiden stra- 
tegisch wichtigen Punkte: Das Dorf östlich unserer 
Basis und die Kurve im nordwestlichen Tal, wodurch 
unser Hauptquartier und der Sammler erstmal sicher 
sind. Der NOD-Bosis nähern wir uns zunächst noch 
nicht, sondern bauen erst in Ruhe eine schlagkräftige 
Armee auf, welche in diesem Szenario vor allem meh- 
rere Panzer enthalten sollte. 



Wie aus der vorherigen Mission bekannt, führt eine 
Straße direkt zur Westseite der gegnerischen Basis: 
Hier setzen wir unseren Angriff an, denn so umge- 
hen wir die feindlichen Geschütztürme an den Ein- 
gängen. Mit den Panzern schießen wir eine Öffnung 
in die Mauern, durch die wir dann schleunigst ein- 
dringen. Im Innern der Basis sind sehr viele Infante- 
riebots versammelt, die man am besten mit Grena- 
dieren bekämpft. Besondere Vorsicht ist bei Raketen - 
und Flammenwerferbots geboten, die auch unseren 
Panzern sehr gefährlich werden könnten. Dann geht 
es daran, systematisch die Feindbasis zu zerstören - 
die Hand von NOD möglichst zuerst, weil uns sonst 
ständig neue Gegner dazwischenfunken, Tip; Plazie- 
ren Sie möglichst Fahrzeuge auf zerstörten Gebäu- 
den, um deren Neuerrichtung zu verhindern. Wer- 
den die Flak- Stellungen der Basis zerstört, erhält man 
wie üblich Luftunterstützung, 

Mission 8 

Im schonen Österreich beginnen wir den Einsatz mit 
einer Basis und einem guten Dutzend Einheiten, inklu- 
sive eines fahrboren Raketenwerfers. Allerdings wirkt 
alles ein wenig überstrapaziert - der letzte NOD- 
Besuch ist augenscheinlich noch nicht lange her. Also 
machen wir uns zunächst ans Renovieren. Do die Basis 
über eine Werkstatt verfügt, sollten auch die Fahr- 
zeuge und Bots langsam wieder auf Vordermann 
gebracht werden. Zeitgleich schicken wir zwei Jeeps 
Richtung Westen, um das dort liegende Tiberiumfeld 
aufzudecken. Von nun an kann unsere Sammler- 
Maschine ihre Tätigkeit aufnehmen, 
Die NOD-Seile verfügt über Artillerie, die jedoch leicht 
zu bekämpfen ist, da sie nicht geschützt wird - ein 
einzelner Panzer sollte ausreichen. Nördlich unserer 




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A 



Eosis befinden sich zwei Brücken, die 
man im Verlauf der Straße findet. 
Wenn man diese sichert - wozu man 
die Raketenwerfer gegen feindliche 
Bots mitnimmt - hat die eigene Basis 
erst einmal Ruhe. Sind Raffinerie, 
Waffenfabrik und Kaseme repariert, 
bauen Sie sich in Ruhe eine schlag- 
kräftige Armee auf. Dann geht's nach 
Norden, wo die NOD-ßasis fast den 
gesamten oberen Kartenrand ein- 
nimmt. Greifen Sie am besten von 
Osten her an, und nehmen Sie per 
Invasor einige wichtige Gebäude ein 
(z.B. Hand von NodJ. 




Mission 9: Den 
Ihren Trupp vor 



unker bei {1) zerstören, bei (2) findet sich eine Bonuskiste. Ein Hubschrauber brii 
(3) aus zur GDI-Basis, von wo aus gegen die NOD-Festung vorgegangen wird. 



Mission 9 (siehe Karte) 

Diese Mission erfordert genaues Timing: Entlang eines 
Flußes schippern GDIRakelenkreuzer von rechts nach 
links. Am Südufer des Stroms sind unsere Bots ver- 
sammelt, die im Schlepptau der Schiffe nach Westen 
wandern sollten. Auf unserer Flußseite stehen NOD- 
Geschütztürme, welche die Schiffe unter Beschuß neh- 
men. Natürlich helfen wir den Jungs von der Marine, 
und greifen die Türme an. Sobald unsere Uferseite 
feindfrei ist, erscheint ein Hubschrauber, der uns über 
den Fluß bringt. 

Mittlerweile sollten wir die Möglichkeit zum Ausbau 
einer Basis bekommen haben. Diese befindet sich in 
der Nordost-Ecke der Karte. Während der Hub- 
schrauber zu ihrgeschickt wird, beginnen wir mildern 
Bau einer Raffinerie. Südlich der Basis, hinter einem 
weiterem Fluß (per Furt zu passierenl) liegt ein Tibe- 
riumfeid, das unser Sammler schleunigst abernten soll- 
te. Aus westlicher Richtung kommt es öfters zu Höf- 
lichkeitsbesuchen durch die Bruderschaft, deshalb 
nicht das Aufrüsten vergessen. Ist unsere Lage in Basis- 
nähe gesichert, können wir Richtung Westen vor- 
stoßen. Dort trifft man auf ein weiteres Tiberiumvor- 
kommen, dos von NOD abgebaut wird. 
Die feindliche Basis liegt in Flußnäheganz im Westen, 
und müßte bereits von unseren Kreuzern gesichtet 
worden sein. Mit einer guten Armee geht man nun 




Heftiges Infanteriegefecht um eine Basis 



zum Gegenangriff über. Vorsicht: Unter dem sal- 
bungsvollen Namen »Obelisk des Lichts« macht uns 
ein Laserturm mit großer Reichweife und durchschla- 
gender Wirkung dos Leben schwer, Also zunächst 
den Obelisk zerstören, und danach die Luftabwehr. 
Von nun an hoben Sie wieder Jets zur Verfugung, 
und können auch den alten Hubschrauber zum Trup- 
pentransport einsetzen - falls er bis jetzt überlebt hat, 

Mission 10 

Vor dieser Mission hat man abermals zwei Einsatz- 
gebiete zur Wahl; wir entscheiden uns für Rumänien. 
Hier können wir endlich unser fliegerisches Können 
unter Beweis stellen. Die neueste Errungenschaft ist 
nämlich der Orca-Kampfhubschrauber, der uns noch 
viel Freude bereiten wird. Vorerst bleiben wir aber 
am Boden und bauen unsere Basis wie gehabt aus, 
Da direkt in der Nähe massenweise Tiberium herum- 
liegt, bereitet die Finanzlage keine Sorgen. Also ver- 
fahren Sie nach der Devise »Kleckern statt Klotzen« 
und stellen gleich mehrere Helipods in die Gegend, 
Das dieses Mal sehr offene Gelände können wir 
zunächst mit konventionellen Mitteln erkunden. 
Größere Gefechte sind aber zu vermeiden, damit die 
schöne neue Luftkavallerie auch was zu tun hat. Rich- 
tig gefährlich werden können den Hubschraubern nur 
Boden-Luft-Raketen, deren Abschußbehälter sie tun- 
lichst meiden sollten. Stattdessen mit Bodentruppen 
heranrücken und die Flak-Batterien ausschalten, Die 
Orcas kehren übrigens automatisch zu ihren Start- 
plätzen zurück, sobald ihr Ziel vernichtet ist oder alle 
Raketen abgefeuert wurden, Sollten sie also ihr Ziel 
vernichtet, aber noch Raketen an Bord haben, lenkt 
man sie zum nächsten Ziel um. Deshalb vorher die 
Hubschrauber In eine eigene Gruppe stecken - das 
nachträgliche Anwählen in der Luft ist nicht möglich. 
Die NOD-Basis liegt ganz im Südosten, hinter einer 
Flußbrücke. Dank unserer gleichzeitigen Angriffe zu 
Lande und zur Luft wird sie vergleichsweise schnell 
überrannt. 



Mission 1 1 

Bei diesem Auftrag gilt es, den griechischen Ort »Del- 
phi« zu erreichen - leider steht dabei eine NOD-Basis 
im Weg. Schicken Sie Ihre Truppen sofort nach Mis- 
sionsbeginn in Richtung Nordosten, wo Sie neben den 
Tiberiumfeldern Ihre Basis aufbauen. Die NOD-Basis 
liegt ganz in der Nähe, nördlich von uns. Doß wir 
deshalb nicht sonderlich viel erkunden brauchen, kön- 
nen wir erstmal nicht so richtig würdigen: Die GDI- 
Truppen haben genug damit zu tun, die ständigen 
Übergriffe NODs abzuwehren. 
Im Laufe der Zeit können Sie mit weitreichenden Waf- 
fen (Raketenwerfer, Mammutpanzer) den Südrand der 
feindlichen Bais beharken. Der Hauptangriff kann 
jedoch nur von der Westseite her erfolgen und sollte 
mit einer großen, geballten Streitmacht durchgeführt 
werden. Geschütze und Lasertürme schützen nämlich 
den Eingang und reiben kleinere Streitkräfte auf, 
bevor diese gefährlich werden können. Also einen 
Turm nach dem anderen ausschalten und möglichst 
nicht ins Kreuzfeuer geraten. Ist die Basis erst ausge- 
schaltet, haben wir auch keine Probleme mehr, die 
Operation Delphi zu beenden. 

Mission 1 2 (siehe Karte) 

Widerum verzweigt vor dieser Mission die Handlung, 
wir haben uns für Albanien entschieden. Dieses Mal 
muß es besonders schnell gehen. In einer stark beschä- 
digten GDI-Basis im Norden arbeitet ein Wissen- 
schaffler für unsere Seite, der bei dem ständigen 
Kampflärm einfach nicht in Ruhe forschen kann. Des- 
halb möchte er ganz gerne evakuiert werden... 
Unsere Armee sollte sich zügig zur Basis begeben, 
um einen erneuten Angriff abzuwehren, Deshalb 
schickt man sie durch das östlich gelegene Tal, das 
direkt zur Forschungsstation führt. Aus Zeitgründen 
ist langes Geplänkel mit Gegnern auf dem Weg zu 
vermeiden. Da unser Weg unmittelbar an einer NOD- 
Basis vorbeiführt, bekommt man trotzdem bald uner- 
wünschte Begleitung. Diese links liegen lassen und 



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SPACE QUEST 6 
STAR TREK OMNIPEDIA 
VOLLGAS 
WHALES VOYAGE 2 



DV 198,- 198, 

49,95 

29,95 

94,95 

72,95 

- i.Vorb. 

DV — 86,95' 

DV — 86,95 

DV — 82,95 

DV 86,95 86,95 

DV — i.Vorb. 

DV — 86,95 

DV — 86,95 

DV — 86,95 

DV — 42,95 

EV — 82,95 

DA — 77,95 

DV — 86,95* 

EV — 77,95 



77,9 

82,95 

86,95 

79,95 

77,95 

82,95' 

79,95 



! i l 



ACHTUNG ! !! ! 



LADEN IN WEES BIRKLAND 1 

(GEWERBEGEBIET) 
BEI GLÜCKSBURG (OSTSEE) 

(LADENPREISE DIFFERIEREN) 



PC 3,5 

dv a 



Acesot D Mission DV 39, 9; 
Eülngl DV 77,9! 

Colonization DV BS, 9! 

Descent DA 79,9! 

Die Siedler DV 49,9! 

Dlscworkj DV 72,9! 

Dumpier Hockey DV 65,9! 
Earthsiege DV 83,9! 

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sich erst direkt am Eingong der GDI-Basis zum Kampf 
stellen. So kämpfen Sie unter dem Schutz der Wachtür- 
me, was vor allem gegen feindliche Infanterie eine 
große Hilfe ist. Unser Wissenschaftler sollte natürlich 
nicht an den Kämpfen teilnehmen, sondern diskret im 
Hintergrund bleiben. 

Ist der Angriff abgewehrt, erkunden wir während der 
Reparatur unserer Basis das Gelände vor dem südli- 
chen Ausgang. Sind die dortigen Gegner vertrieben, 
taucht schon bald ein Hubschrauber ouf, mit dem wir 
unser Doktorchen in ruhigere Gefilde bringen. Bei die- 
ser Mission dürfen Sie unwichtige Gebäude der Basis 
übrigens getrost verkaufen. 

Mission 13 

Nicht nur unsere Seite forscht ständig nach neuen 
Technologien, sondern auch die böse Bruderschaft. 
Folgerichtig lautet unser nächster Befehl, ein NOD- 
Labor zu vernichten, Interessanterweise wird der 
große Oberschurke Kane höchstpersönlich im Umfeld 
des Labors vermutet - genug Anreiz für uns, die 
Attacke zu beginnen. Die GDI-Armee befindet sich 
anfänglich zwar nahe des Zielgebäudes, konn dieses 
aber nicht direkt erreichen; Die Forschungsstation 
befindet sich unterhalb unserer Position, so daß wir 
erst die gesamte Basis umrunden müssen, Das sollte 
man sich aber für spater aufheben, da zunächst mal 
ein eigenes Hauptquartier emporgezogen werden 
mochte. 

Im Westen unserer Anfangsposition liegen mehrere 
Tiberiumfelder, also legen wir dort den Grundstein. 
Frühzeitig mit dem Bau von Wachtürmen beginnen, 
um der ständigen Luftlandungen und sonstigen Angrif- 
fe Herr zu werden. Auch der Bau eines Radarzen- 
trums ist wichtig, um die Attacken schon im Ansatz 
zu erkennen. Achten Sie unbedingt darauf, daß Ihre 
Infanteristen nicht über die zahlreichen Tiberiumfel- 
der laufen - das Zeug hat zuweilen seltsame Aus- 
wirkungen auf arme Pixelmännchen! 
Währenddessen können unsere Femwaffen schon mol 
den Südrand der im Tal gelegenen Basis beschießen. 
Jetzt wissen wir auch zu schätzen, daß sich der kürz- 
lich gerettete Wissenschaftler mit einer netten Erfin- 
gung bedankt hat - der Kommunikationszentrale, 
Nach deren Bau darf man einen Killersatelliten ein- 
setzen, der großflächige Verwüstungen verursacht. 





Mission 12: Der Wissenschoftier befindet sich bei (1); der NOD-Groflangriff sollte an 
der Stelle (2) abgefangen werden. Bei (3) ist wieder eine Kiste, der Hubschrauber 
startet von (4) aus. 



In der letzten Mission greifet 
Unterschlupf an 



Mit einer ordentlichen Armee umrundet man nun die 
nahegelegene NOD-Basis. Am besten entlang der 
Westseite, denn im Norden liegt noch eine größere 
Anlage der Bruderschaft, der man besser nicht zu 
nahe kommt. In die Forschungsbasis eingedrungen, 
attackieren Sie sofort das zusätzlich eingezäunte 
Lobor und zerstören es. Schon bald dürften die wis- 
senschaftlichen Anstrengungen NODs einen jähen 
Rückschlag erleiden. 

Mission 1 4 

Wie es in fiktiven Geschichten häufig der Fall ist, hat 
es Kane gerode noch geschafft, aus den Trümmern 
der Forschungseinrichtungen zu kommen. Nun Hieht 
er mit seinen restlichen Truppen zurück zum 
Machtzentrum der NOD-Oganisation. Die GDI kann 
natürlich nicht zulassen, daß sich der Anführer der 
Terroristen einfach so davonstiehlt, Also werden Sie 
beauftragt, Kanes Konvoy anzugreifen und vollstän- 
dig zu vernichten. 

Um den Konvoy zu erwischen, während er noch ein- 
gezwängt in einem Tal umhertuckert, brichtdie Armee 
sofort noch Nordosten auf. Dort finden wir bald das 
besagte Tal, das nur über einen schmalen Abstieg zu 
erreichen ist. Kaum haben wir diesen mit zwei oder 
drei Fohrzeugen blockiert, kommt uns Kanes Konvoy 
auch schon im Gänsemorsch entgegen. Da wir von 



erhöhter Position aus angreifen und die Kolonnedurch 
den gesperrten Zugang zum Tal nicht noh genug an 
uns herankommt, sind vor allem die feindlichen Flam- 
menwerfer nutzlos und für uns wie auf dem Präsen- 
tierteller dargeboten. Besonders effektiv sind jetzt die 
Grenadierbots und Raketenwerfer, die aus sicherer 
Entfernung die dicht gedrängten Gegner zerlegen. 
Nach kurzer Zeit sollte der Konvoy nach Norden 
zurückweichen, wo wir ihm mit einigen schweren Ein- 
heiten den Rest geben. 

Mission 1 5 

Ein letzter Schlag gegen NOD, und die Freiheit der 
Erde, ist gesichert. Da nun sowohl wir als auch die 
Gegner über alle bekannten Truppenfypen verfügen, 
kommt es zu einem langwierigen, verbissenen Show- 
down, Mit den bisher gemachten Erfahrungen und 
bewiesenen taktischen Fähigkeiten dürfte IhrSieg über 
die jämmerliche Bruderschaft nicht aufzuhalten sein: 
Beherzigen Sie den üblichen Grundatz, tasten Sie sich 
langsam vor und sammeln stetig Ihre Kräfte. Mehr 
wollen wir hier nicht verraten, die Geschichte vom 
Untergang NODs schreiben schließlich Sie! 
Im nächsten Monat widmen wir uns sämtlichen Mis- 
sionen der NOD- Seite, womit der Spieß umgedreht 
wäre: Die durch und durch selbstlose Bruderschaft 
möchte der Welt den Frieden bringen, (la) 



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TAKTIK-TIPS 



»MECHWARRIOR 1« 



ICH Hlin EHE 

BLECHD 




Hängen Sie in einer Mission 
von »Mechwarrior 2«? Fin- 
den Sie nie den richtigen 
Roboter? Unsere Tips zu 
allen Missionen helfen 
bestimmt weiter. 

Unser Leser Stefan Schlottbom, Meister oller 
Blechbüchsen, hat sämtliche Missionen der 
Schwermetall-lastigen Robotersimulotion 
»Mechwarrior 2« durchgespielt. Seine Tips und Kör- 
ten wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. 

Clan Jade Falcon 
Silent Thunder 

Mech: Hellbringer 

Waffen: 6 x LRM 10 + 3 x Pulse Laser (Medium) 

Schießen Sie den aufsteigenden Hubschrauber ab 
und laufen dann Richtung »Hpg Uplink«. Die zwei 
Feindmechs zerlegen Sie aus der Ferne mit Raketen. 
Dann vernichten Sie erst den Hubschrauber und 
schießen anschließend die Mauer des »Hpg Uplink« 
auf und zerstören es; benutzen Sie vor allem die 
Laser. Jetzt geht es mit dem Autopilot weiter Rich- 
tung »Nav Beta«, wo Sie die Turrets aus der Ferne 
mit Raketen ausschalten. Sollte der dritte Mech auf- 
tauchen, vernichten Sie erst ihn mit allen Raketen und 
im Anschluß das »Comm. Array«. 
Allcham Bridge 
Mech: Timber Wolf 

Waffen: 6 x LRM 10 + 3 x Pulse Laser Medium 
Gleich zu Beginn drehen Sie um 90 Grad nach links 
und laufen den schmalen Pfad zwischen den Bergen 
entlang (siehe Karte). Die zwei Mechs werden sofort 
mit Raketen vernichtet und im Folie einer Flucht ver- 
folgt (sie laufen in Richtung »Industrial Plant«). Jetzt 
geht es Richtung 330 Grad, um die ankommenden 
Mechs zu vernichten (Karte]. Sind alle Mechs ver- 
nichtet, gehen Sie die Wegpunkte ab. 
Mirror Cage 
Mech: Summoner 

Waffen: 6 x LRM10 + 3 x ER Laser Small 
Schalten Sie den Autopiloten ein und gehen Sie, bis 



ein Feind auftaucht, der dann mit Raketen vernich- 
tet wird. Schleichen Sie zum Navigationspunkt Zeta, 
verstecken sich hinter dem Berg und locken die Geg- 
ner einzeln an. Jetzt schalten Sie noch die drei Fahr- 
zeuge aus und dann dos Dropship. Wichtig: Das 
Dropship muß im Fadenkreuz rot aufleuchten! 
Bone Machine 
Mech: Mad Dog 

Waffen: 6 x Streak SRM 4 + 2 x ER Laser Large + 
2 x ER Laser Medium 

Vernichten Sie gleich zu Beginn den ankommenden 
Mech. Die aus der Luft attackierenden Gegner 
beglücken Sie mit Raketen und machen sich auf den 
Weg zum »Post«, den der Mitstreiter verteidigen soll. 
Laufen Sie die Punkte ab (siehe Karte A und Cj und 
warten dort auf ankommende Gegner, die mit Rake- 
ten bearbeitet werden. 
Bonk Obelisk 
Mech: Mad Dog 

Waffen: 7 x LRM10 + 3 x ER Laser Medium 
Marschieren Sie zum Waypoint Ypsilon und unter- 
stützen den verbündeten Mech im Kampf, Zuerst wer- 
den die Feindgruppen A, B und C vernichtet. Danach 
gehen Sie die restlichen Wegmarken ab. Bei dieser 
Mission gilt; Laufen und schießen, den direkten 
Kampf vermeiden! Benutzen Sie die Krater als 
Deckung. Dem Mitstreiter gibt man am besten den 
Befehl »Fireat will«. 
Umber Wall 
Mech: Summoner 
Waffen: 5x LRM15 + 2x LRM2 
Änderung am Mech: Internal; Type Endos verändern. 
Als erstes dem Begleitmech den Auftrag erteilen, den 
Zug zu beschützen, während wir die ankommenden 
Flugzeuge abschießen. Dann laufen Sie mit dem Zug 
weiter und fangen den Mech links ab oder lassen 
ihn vom Mitstreiter zerstören. Jetzt geht es schnell 
auf die andere Seite des Berges (siehe Körte), um 
die dortigen Gegner abzufangen. 
Rogue Cheriot 
Mech: Wie vorgeschlagen 
Waffen: 6 x LRM15 + 3 x ER Laser Medium 



Dos Fahrzeug sofort vernichten, genauso die Mechs 
auf der Brücke. Jetzt geht es wie auf der Körte 
gezeichnet zum »Heat Sink«. Zuerst werden die 
Feindroboter ausgeschaltet und dann schnell der 
Hauptturm zerlegt. 
Pludvine 
Mech: Timberwolf 

Waffen: 6 x LRM10 + 4 x ER Laser Medium 
Gehen Sie sofort Richtung »Nav Alpha«, wo Sie die 
von links kommenden Mechs sofort vernichten und 
dann weiter nach »Nav Beta«. Hier fängt man die 
fahrende Truppe der »Vehicles« ab, wobei man dem 
Mitstreiter den Befehl gibt, den Begleitmech zu 
attackiern. Zerstören Sie alle Vehicles schnellstmög- 
lich. Wer anfängt, zuerst zu identifizieren, hat schon 
so gut wie verloren. Jetzt zum nächsten Wegpunkt 
und die anderen acht Vehicles schnell zerstören, Den 
Begleitmech wieder vom Mitstreiter angreifen lassen; 
ist die Fahrzeuggruppe noch nicht so weit vorge- 
drungen, können Sie dos auch selbst erledigen, 
■tust Heart 
Mech: Warhammer 

Waffen: 6 x LRM10 + 3 x ER Laser Medium 
Wichtig in dieser Mission: Immer beim Convoy blei- 
ben. Auftauchende Mechs lassen Sie sofort vom 
Mitstreiter attackieren. Laufen Sie gleich zum Con- 
voy und begleiten diesen immer! Sobald Sie die 
Mechs erkennen, decken Sie die Gegner mit Ra- 
keten ein. 

Armor Veil 
Mech: Warhammer 

Waffen: 4 x LRM10 + Ammo aufstocken 
Lassen Sie Gebäude A vom ersten Mitstreiter vertei- 
digen und Gebäude B vom zweiten Kameraden, Eine 
Gruppe Feindroboter lassen wir näher kommen, so 
daß keiner entfliehen kann, und begrüßen sie mit 
Raketen. Nun laufen Sie sofort in Richtung der drit- 
ten Mechgruppe. Gehen Sie in deren Richtung und 
lenken so das Feuer auf sich. Von Süden dürfte sich 
jetzt die zweite Gruppe von Gegnern blicken lassen, 
welche die beiden Mitstreiter attackieren. Sind alle 
Feindgruppen erledigt, formieren Sie die Kamera- 



den um sich herum und fangen die vierte und fünf- 
te Gruppe der Gegner ab. Der Trick besteht darin, 
den Mechs entgegenzulaufen und keinen durchzu- 
lassen. 

Iron Pistol 
Mech:DireWoK 
Waffen: 6 xLRM15 + Ammo 
Hier gilt es in der Stodt Sheriff zu spielen und alle 
feindlichen Mechs zu zerstören. Benutzen Sie die 
Häuser als Deckung, während Sie im »Groupfire«- 
Modus schießen und nur langsam aus der 
Deckung herausgehen. 
Bronze Anvil 
Spielen Timber Wolf 
Waffen: 6 xLRMlO + Ammo 
In dieser Mission ist Geschwindigkeit alles. Die Wolf 
Tanks müssen Sie sofort vernichten und nebenbei den 
Mitstreitern befehlen, den Battlemaster anzugreifen. 
Wir laufen jetzt ziemlich nah zu dem Mech in der 
Mitte (»1« auf der Karte], den wir identifizieren und 
mit Raketen beglücken. Dann sofort zum Convoy 
spurten und die Mitstreiter nachkommen lassen. Jetzt 
gibt man den Kameraden den Befehl, d:e zwei onde- 
ren Mechs anzugreifen, während w ; r hinter dem 
Convoy laufen und die »Staffvehicles« identifizieren 
und ausschalten. 
Vor den Turrets sollten Sie sich in acht nehmen. Eine 



goldene Regel: Beim Battlemaster alle Waffen auf 
einmal abschießen! 

Clan Wolf 
Pyre Light 

Mech: Mad Dog 

Warfen: 6 x LRM 10 + Ammo + 1 x ER Laser 

Medium 

Zuerst zerstören Sie die Mechs und dann die »Che- 
mical Plant«. Danach bei »Nav Zeta« die beiden 
Mechs demolieren und die Fi rebase inspizieren. Nun 
gehen Sie nach gemütlich die restlichen Waypoints 
ab. 

Flame Tongue 
Mech: Mad Dog 

Waffen: 6 x UM 10 + Ammo + 1 x ER Laser 
Medium 

Die Mechs werden aus der Ferne mit Raketen erle- 
digt, bevor Sie sich die Pumpstotion vornehmen und 
weiter zu »Nav Beta« marschieren. Den dortigen 
Gegner zerlegen Sie wieder aus der Ferne, ebenso 
die Turrets. Dann wird das Hauptquartier zerstört 
und der Rückweg angetreten. 
Blatte Splint 
Mech: Summoner 

Waffen: 4 x LRM10 + 2 x ER Laser Large 
Gehen Sie zu den Navigationspunkten Alpha sowie 
Beta und zerstören dort die Feindroboter, Die Häu- 



ser dürfen Sie ab und zu als Deckung benutzen, doch 
bei Beta sollten Sie sich vor den Summoners in acht 
nehmen. Nachdem die Gegner zerstört sind, wird 
der Powerconverter identifiziert und vernichtet. Dann 
geht es weiter zu den Wegpunkten Gamma und 
Delta. 

Temper Edge 
Mech: Hellbringer 

Waffen: 6 x LRM 10 + 1 x Er Laser Medium 
Mit Volldampf geht es zur Taranfulla. Gleich zu 
Beginn vernichtet man die erste Mechgruppe, sofort 
danach die Gruppe zwei. Warten Sie kurz ouf die 
dritte Formation und schölten Sie diese mit Raketen 
aus weiter Ferne aus. Begleiten Sie dann Tarontulla 
bis zum Ende der Mission. 
Sabre Flame 
Mech: Warhawk 
Waffen: 6 xLRM15 + Ammo 
Zuerst geht es zu »Nav Alpha«, dann zum »Sensor 
Dome«. Hier schalten Sie die erste Mechgruppe aus, 
danach die anrückende Verstärkung. Achtung; Las- 
sen Sie diese Roboter nicht zu nah an den Dome 
heran! 

Burning Chrome 
Mech: Hellbringer 
Waffen: 6 xLRM10 + Ammo 
Die ersten beiden Feindgruppen müssen Sie schnell 




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Defender of the Empi- 
re • Tips & Tricks: 
Warcraft, Scnibble, 
Psycho Pinbali« ... 




Spitzen-Joysticks im 
Test «London News 
• Das magische Auge 
auf CD-ROM • Tests: 
Master of Magic, Fifa 
Soccer, Colonization, 
Microsoff Golf 2.0 • 
Tips S Tricks: Battle 
Bugs, Colonization 



Ausgabe 2/95 (auchmitCD) 

3DO-BlasterimTest 
•Starthilfe für OS/2* 
Monty Pythons CD- 
ROM «Tests: Wing 
Comander 3, Cyberia, 
Panzer General, Sys- 
tem Shock Enhanced 
CD • Tips & Tricks: 
Death Gate, Kings 
Quest 7, Kyrandia 3 



PC 






i 



Nullmodem Spiele-Ses- 
sion • Golfkurse im Ver- 
gleich • Super-PCs 
unter DM 5000 -Tests: 
Magic Carpet, Little 
Big Adventure, Nas- 
car Racing, Maicom's 
Revenge, Kyrandia 3 ■ 
Tips & Tricks: The Hor- 
de • Komplettlösung: 
System Shock • ... 





Ausgabe 7/95 (auch mit CD) 

Turbo Grafikkarte Mil- 
lieniumimTest» Spie- 
leneuheiten von der 
E3 ■ Test und Lösung 
zu Füll ThrottleA/oll- 
gas »Technik-Hilfe 
zu Bus-Systemen • 
Tests: Virtual Pool, 
Sim Tower • Tips & 
Tricks: Dark Sun 2, 
Jagged Alliance • ... 




AusgabeS/95 (auchmitCD) 

Weltraumspiele im 
Vergleich • Ihr PC 
als Tonstudio • Test 
Multimedia-CD: Bob 
Dylan interaktiv, Micro- 
soft Lexi-ROM • Tests: 
Terror from the deep, 
Dark Forces, Bioforge, 
NBA Live '95- Tips & 
Tricks: Dark Forces, 
■ Alone in the dark, 
Das Amt» ... 

Ausgabe 8/95 (auchmitCD), 

Vergleichstest: Video- 
karten ■ Spiele- Revolu- 
tion mit Windows 95 

• Spiele-Klassiker für 
wenig Geld • Tests 
Action Soccer, Com- 
mand & Conqucr, Hi- 
Octane, Last Dynasty 

• Tips & Tricks: Pn- 
sonerof Ice, Guilty. 
Nascar Racing* ... 



Ausgabe 3/95 (auchmitCD) 

CD-ROM-Laufwerke 
mit Quadraspeed Im 
Test * Spiele Premiere 
CES: 80 neue CD- 
ROMs • Tests: Des- 
cent, Woodruff and 
the Scnibble, Legi- 
ons • Tips & Tricks: 
Wing Comander 3, 
Cyberia»... 



(auchmitCD) 

VR-Brille »SD-Max- 
im Test • Preview: 
Command & Conque 
• Profi-Tricks zur 3D 
Grafik • Tests: Hidden 
World, Flight Unlimi- 
ted, Jagged Alliance 
Lemmings für Windo- 
ws • Tips & Tricks: 
Bioforge, Bureau 13, 
Dark Forces, Drsc- 
worid «... 



Ausgabe 9/95 (auchmitCD) 

DOS-Spiele unter 
Windows 95 • Micro- 
soft Dogs • Kombi- 
Soundkarten im Ver- 
gleich» Tests: 3-D 
Lemmings, Dungeon 
Master 2, MechWar- 
rior2» Tips & Tricks: 
Simon the Sorcerer 2, 
Space Quest 6, Star 
Trek next Generation, 
Hi-Octane»... 






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erledigen. Vorsicht: Die Summoners begrüßen Sie 
gleich mit einer Ladung Roketen. Schalten Sie dann 
die Turrets aus, bevor Sie das »Solar Array« ver- 
nichten. 

Scorching Sand 

Mech: Hellbringer 

Waffen: 6 xLRMlO+Ammo 

Schalten Sie die erste Mechgruppe sofort aus und 
laufen dann zu »Nav Alpha«. Lassen Sie die zwei- 
te Feindgruppe kommen und vernichten Sie diese in 
der Ebene. Nachdem die dritte Formation zerstört 
ist, klappern Sie die Wegpunkte Beta und Gamma 
ab. Jetzt weiter Richtung Delta-Waypoint und einen 
weiten Bogen um die Turrets machen, um sie denn 



gen. Nie mitten ins Getüm- 



aus der Ferne zu erledi 
mel der Turrets platzen! 
Vernichten Sie die »Assault Vehides«, aber passen 
Sie auf, nicht aus Versehen das »Commcmd Vehicle« 
zu erwischen. Achtung, jetzt kommt genau aus Rich- 
tung Delto ein Mech den Berg herunter! Weiter geht 
es zu »Nav Delta« und zum »Command Vehicle« 
zurück. Sie müssen sich in unmittelbarer Nähe des 
Vehides befinden, um die Mission erfolgreich zu 
beenden, 

Silver Statt 
Mech: Warhammer 

Waffen: 4 x LRM1 + Ammo + 6 x ER Laser 
Medium 



1 =S 




9 
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8 

J 



»331 



So finden Sie sich in den Missionen des 




Clans zu reiht 



Lassen Sie die erste Mechgruppe sofort angrei- 
fen und mischen selbst heftigst mit Raketen mit. 
Die »Chemical Plant« wird in Schutt und Asche 
gelegt; schonen Sie die Raketen und benutzen 
stattdessen die Laser. 
Weiter geht es zum Wegpunkt Chi, wo Sie auf die 
nächste Mechgruppe warten und diese mit Raketen 
eindecken. Dann erledigen Sie die Airbase und ver- 
gessen die Flugzeuge nicht. Nach den Wegpunkten 
Psi Omega können Sie noch die »Structures« inspi- 
zieren, bevor es zum Dropship geht, 
Aquiline Fire 
Mech: Warhammer 

Waffen: 4 x LRM10 + Ammo + 4 x ER Laser 
Medium 

Erledigen Sie eine Mechgruppe und laufen dann wei- 
ter zu den Waypoints Zeta und Eta. Die Feindrobo- 
ter begrüßen Sie mit Raketen und marschieren zu 
»Nav Theta«. Von hier aus gehen Sie Richtung 220 
Gra)Lmd inspizieren das Wrack. Jetzt zum Weg- 
punkt Iota und dort noch die dritte Mechgruppe erle- 
digen. Weitergehtes nach »Nav Kappa« und zurück 
zum Dropship. 
Cold Crescent 
Mech: Mad Dog 

Waffen: 6 x LRM10 + Ammo + 1 x ER Loser 
Medium 

Zuerst geht es zum Waypoint Lambda, wo der erste 
Mech mit Raketen beglückt wird. Bei »Nav Mu« wird 
der angreifende Gegner aus weiter Ferne erledigt. 
Bei dieser Mission können die gegnerischen Mechs 
extrem gut zielen, also aufgepaßt! Bleiben Sie immer 
in Bewegung. Nachdem die Mechs und Turrets aus- 



geschaltet sind, geht es vom Waypoint Mu aus Rich- 
tung 270 Grad, von wo aus man schon den gigan- 
tischen Komplex sieht. Nehmen Sie den normalen 
Eingang (Karte), gehen jedoch höchst vorsichtig 
voran, da Sie schnell unter Beschuß geraten, Ferti- 
gen Sie die Mechs ab und gehen dann um den Kom- 
plex zum Lüftungsschlitz [Eingang) und schießen die- 
sen auf. Feuern Sie von außen in den Komplex (Ter- 
raformer). Verlassen Sie das Gebäude und gehen 
zu Wegpunkt Nu. 

Velvet Hammer 

Mech: Timber Wolf 
Waffen: 6 x LRM10 + Ammo 
Gehen Sie den Weg ab, wie auf der Karte einge- 
zeichnet. Zerstören Sie alle Mechs und Fahrzeuge. 
Jetzt erst geht man zum Navigationspunkt Xi und 
begleitet die Hover Limousine, bevor es zurück zum 
Startpunkt geht. 
Golden Spade 
Spieler: Warhawk 

Waffen: 4 x LRMIO + Ammo + 2 x ER PPC 
Zerstören Sie die Mechs, schalten dann die Turrets 
aus und schießen die Barrikade weg. Danach zer- 
stört man den dritten Mech am Komplex, den vier- 
ten Roboter an der Powerstation und schließlich das 
Kraftwerk selbst. 

Den Palast identifizieren Sie solange an verschiede- 
nen Stellen, bis Sie die »Comm Station« gefunden 
haben, die dann zerstört wird. Geben Sie den Mit- 
streitern den Befehl, die anderen Mechs auszu- 
schalten. Jetzt können Sie noch die Gebäude um den 
ehemaligen Komplex zerstören, was aber nicht not- 
wendig ist. ffs) 



^ 



KOMPLETTLÖSUNG 



»STONE PROPHET« - TEIL 1 



der BART 
,$T AB! 

Teil 2 unserer Komplettlösung führt 
Sie zum großen Finale des SSI-Rollen- 
spiels »Stone Prohpet«. 




Die Kämpfe ii 



i Dungeons werden zunehmend härter 



Bis Sie den bösen Ankhtepot dos Handwerk legen 
dürfen, warten noch einige Unholde auf Sie. 
Wir stürzen uns gleich fröhlich ins Getümmel. 

29. Tag 

Die Schlangen killen uns! Gerade wenn man dach- 
te, es hat alle erwischt, kommen neue Horden aus 
ihren Löchern. Anhg Krag schlägt wie gewohnt ganz 
gut um sich und da ich mittlerweile auch den Spruch 
»Neutralize Poison« beherrsche, haben wir nach 
zahllosen Angriffen schließlich doch Ruhe. 
Die 12 Münder in der Wand sprechen in Rätseln. 
Shanara, der alte Fuchs, lost das Rätsel: »The Hid- 
den Helm Of True Sight Reveals Serpents Awaiting 
Gifts Of Iran«, Dieser Helm muß wohl sehr wichtig 
sein. Hinter der einzigen Tür, die wir öffnen können, 
geht's nach unten, Die »Dark Naga« ringt uns nur 
ein müdes Lächeln ab. Auf dieser Ebene muß man 
an jeder Ecke und Mauer genauestens nach Knöp- 
fen und Illusionsmauern suchen. Des öfteren socken 
wir einen »Idol Key« in Form einer Schlange ein. Das 
müssen die »Gifts Of Iron« sein, von der wir oben 
gehört haben. Da wir hier nicht so richtig voran- 
kommen, entschließen wiruns, die Treppe nach unten 
zu benutzen, 

30.Tag 

Wir hatten gerade Kontakt mit der dritten Variante, 
einer »Serpent Of Set«, Irgendwie gehen wir hier 
nur im Kreis, ohne etwas zu erreichen. Ein Rätsel- 
mund gibt uns den Tip, im Inneren dem »Grcle Of 
Set« zu folgen, Der Teleporter beamt uns durch meh- 
rere Räume, aber außer einigen »Idol Keys« haben 
wir nichts gewonnen. Dank der Körte sehen wir, daß 
sich im Südosten eine Mauer entfernt hat. In diesem 
Raum finden wir endlich den »Helm Of True See- 
ing«, den Shanara gleich aufsetzt. 
Im oberen Stockwerk erforschen wir dank des Hel- 



mes auch die letzten Räume. Das Ding ist wirklich 
praktisch, man siehtdie durchlässigen Mauern schon 
von weitem. Auch die Knöpfe, die Mauern ver- 
schwinden lassen, finden wir. Ein Blick auf die Karte 
beweist, daß wir letztendlich jeden Raum gesehen 
haben und mit insgesamt neun »Idol Keys« im 
Gepäck gehen wir wieder nach oben, 
Do Shanara den Helm trägt, sieht er, daß die Säu- 
len vor den Türen in Wahrheit Schlangen sind. Wenn 
man ihnen einen »Idol Key« gibt, öffnen sie die Tür. 
Neben einigem Equipment liegt dort eine »Watering 
Urn«, ein Schlüssel und ein »Ankhtepol Seal Quar- 
ter«. Der Schlüssel ist für die letzte verschlossene Tür. 
Dahinter wartet die Fallgrube, die uns zu Senmet 
bringen wird. Fürs erste können wir hier nichts mehr 
machen und teleportieren deswegen zum »Temple 
Of Harvest«. 

31. Tag 

Der Priester ist hocherfreut, als wir ihm die »Wate- 
ring Um« in die Hände drücken und innerhalb kür- 
zester Zeit blüht es im Tempel wieder in voller Pracht. 
Die scharfen Augen von Shanara entdecken kleine 
goldene Kugeln auf dem Boden, die in rauher Menge 
rumliegen. Wir sacken vorsichtshalber mal acht »Air 
Spores« ein, für jeden zwei. Schaden wird es schon 
nicht,,, 

Zum Dank für die Restaurierung des Tempels bekom- 
men wir vom Priester einen Schlüssel für einen Raum 
»ganz in der Nähe«, wie er sich ausdrückt, Als wir 
den Raum südlich von ihm noch mal genauer unter- 
suchen, entdecken wir in der westlichen Wand doch 
tatsächlich einen Knopf, den wir vorher übersehen 
haben. Am Endedes Ganges wartet das untere Stock- 
werk auf uns. 

32. Tag 

Anhg Krag räumt mit seinen bloßen Händen wie eine 



Furie unter den »Fire Beerles« und »Caterwauls« auf. 
Um nicht aus der Übung zu kommen, mischen wir 
auch ein wenig mit. Wenn ich nur wüßte, was diese 
sechs komischen Figuren von uns wollen, die in den 
Nischen stehen. Shanara hat schließlich die richtige 
Idee: Wir durchstöbern unseren Bestand und stoßen 
dabei auf die »Feline Figurine«. Anhand der Farbe 
können wir sie sogar auf Anhieb der richtigen Figur 
zuordnen. 

Nachdem wir nun wissen, wie wir vorgehen müssen, 
ist es viel leichter. Der »Temple Of Harvest« ist eben- 
falls sehr ergiebig, was das Finden wichtiger Gegen- 
stände angeht. Gleich hinter der ersten Tür liegt die 
Lösung des Rätsels der Sphinx. Die werden wir uns 
mal vorknöpfen! 

Nach und nach öffnen wir die Türen, denn jede Ecke 
hat so ihre Tücken, Die »Falcon«-Ecke hat zum Bei- 
spiel sehr viele durchlässige Mauern, Hier finden wir 
die »Scroll Of Retirement« für Senmet und eine 
»Heavy Chain«. Die Kette drücken wir dem Troll in 
die Hände, der trägt sowieso schon zig Truhen ohne 
zu murren. In dem »Jackal« -Gebiet hotten wir hin- 
gegen bald eine Bodenplatte übersehen. Erst nach- 
dem wir beide Platten betreten harten, wurde der 
Weg zu einem Teleporter frei. Die »Lioness«-Tür ver- 
barg den »CofferOf Ra«. 
AU wir die vorletzte Tür mit der »Scorpion Figurine« 
öffnen, hat Shanara so eine Vorahnung. Tatsächlich 
merken wir schon nach zwei Schritten, daß die Luft 
total vergiftet ist! Wie gut, daß wir die »Air Spores« 
eingesteckt haben, die uns gute Dienste leisten. Unse- 
rem Troll helfen wir auf anderem Wege. Die letzte 
Tür wird mit der »Vulture Figurine« geknockt. Auch 
hier ist die Luft zu giftig zum Atmen, aber wir haben 
genug »Air Spores« im Gepäck, Ganz am Ende des 
Raumes treffen wir auf Shabatis, einen Diener von 
Ankhtepot, Sein sehnlichster Wunsch ist es, endlich 
einmal wieder Sonnenstrahlen zu erblicken. Diesen 




Wunsch können wir leicht mit Hilfe des 
»Coffer Of Ra« erfüllen. Vor lauter 
Freude drückt er uns ein »Ankfitepot 
Seal Quarter« in die Hand, das wir 
natürlich mit den anderen Teilen 
zusammenstecken. Damit ist der Tem- 



pel komplett erforscht und v 
versuchen, diesen Senmetzu 
um Gloriantha zu helfen. 



■ wolen 



33. Tag 

Zurück im »Temple Of Set« gehen wir 

geradeaus durch, bis wir am anderen 

Ende des Tempels die Treppe nach 

unten benutzen. Die Schlangen in den 

Zellen sind keine Hürde für uns. Mit 

Knöpfen in der Wand machen wir uns 

den Weg frei und rücken Senmet immer näher auf 

den Pelz, Hinter der letzten Biegung scheint er schon 

auf uns zu warten. 

Senmet ist nicht kleinzukriegen, das bemerkt auch 
Gloriantha. Auch wenn er schon zu Staub zerfallen 
ist, steht er kurz danach wieder auf. Erst ols wir ihn 
zerstört haben und sofort danach die »Scroli Of Reti- 
rement« benutzen, stirbt Senmet endgültig! Glori- 
ontha ist erlöst und überläßt uns zum Dank ihre 
Rüstung, bevor sie verschwindet. Jetzt ist es an der 
Zeit, sich die Sphinx zur Brust zu nehmen. 

36. Tag 

Die Sphinx ist augenscheinlich sehr überrascht, daß 
es uns gelungen ist, das Rätsel zu lösen. Aus Ach- 
tung vor unserer Leistung gewährt sie uns Zugang in 
ihr Inneres. Die Sphinx besteht aus zwei großen Ebe- 
nen. Das erste Stockwerk ist keine große Aufgabe 
für uns. Die »Hieracosphinx« ist alles andere als feu- 
erresistent und der »Mimic«, der ab und an aus den 
Vasen entsteht, mag den »Cone Of Cold« überhaupt 
nicht. Stichwort Vasen; Eher zufällig hat der Troll 
eine Vase umgeschmissen und darin eine Spruch- 
rolle entdeckt. Wir müssen hier unbedingt jede ein- 
zelne Vase anfassen, auch auf die Gefahr hin, daß 
sich darin ein Monster verbirgt. Am Ende eines spi- 
ralförmigen Ganges stoßen wir auf einen Jackalwe- 
re mit Namen Sethir Rha. Er scheint ein gut ausge- 
bildeter Cleric zu sein, deswegen nehmen wir ihn 
mit. Diesen Zaubertrick, mit dem er seine Form wech- 
selt, muß er mir unbedingt mal erklären... 
In einer Vase steckt die »Whislle«, von der die Pro- 
phezeiung gesprochen hat. Eine andere Urne ver- 
birgt eine »Bottle Of Thought«, die uns nach Nen- 
nung des Wortes »Hierophant« eine Vision erschei- 
nen läßt. Vieles wird dadurch besser verständlich. 
Überhaupt finden wir hier oft ölte Dokumente und 
Sprüche, besonders für Shanara. Den Namen 



»Hierophant« hat uns einer der vielen Rätselmünder 
verraten. 

Auf unserem Weg zum nächsten Level stolpern wir 
über eine Statue in einer Nische. Als wir den »Wis- 
hing Cup« benutzen, spricht sie sogar mit uns. Sie 
sagt, wir hätten einen Wunsch frei und stellt uns vier 
Optionen vor. Obwohl die ersten drei Varianten sehr 
reizvoll sind, entscheiden wir uns doch für die vier- 
te. Der Bettler wird es uns hoffentlich danken. 
Das unterste Stockwerk nennt sich »Labyrinth Of The 
Magic«. Shanara ist natürlich hocherfreut, welche 
tollen Sprüche er hier auflesen kann. Das Labyrinth 
ist in vier Teile aufgeteilt. Jeder Part wird erst zugäng- 
lich, wenn man dem Keeper die richtige Figur gibt. 
Die Figuren sind wie folgt: Crocodile, Rom, Frag und 
Scarab. In einem Abschnitt müssen wir wie die 
Wilden beamen. Erst nachdem wir alle Teleporter 
benutzt und in den Nischen die versteckten Knöpfe 
gedrückt hoben, gelangen wir in olle Räume. Sehr 
praktisch ist der »Bag Of Holding«, der selbst nichts 
wiegt, aber Unmengen aufnimmt. In der letzten Ecke 
findet Shanaro die »Scroli Of Teleport«, ein sehr 
wichtiger Spruch! Da wir die Sphinx komplett unter- 
sucht hoben, kehren wir zurück an die Oberfläche. 

38. Tag 

Bei Durchsicht der Karten bemerkt Shanara, daß wir 
einen Raum in den »Burial Catacombs« noch nicht 
betreten haben. Er meint, daßwirdortmal den neuen 
»Teleport«-Spruch austesten sollten. Es klappt 

tatsächlich und als Lohn erhalten wir eine Loute. 

40. Tag 

Die Prophezeiung verrät uns den Trick; Wir nähern 
uns dem Geist und Shanara spielt auf der Laute. Die- 
ses Mal verschwindet der Spuk nicht, so daß wir mit 
ihm bzw. ihr sprechen können. Der Geist singt ein 
Lied und verrät uns darin 
den Namen ihres Soh- 
nes; »Teichen«. 
Die Statue im Osten von 
Har-Akir scheint auf die- 
sen Namen zu reagieren, 
aber irgendein Teil fehlt 
ihm noch. Na klar, die 
Kette! Beim zweiten Ver- 
such gelingt es uns, die 
Statueanzusprechen und 
mit der Kette zieht sie die 
Bodenplatte weg. Darun- 
ter finden wir die «Royal 
Burial Hall«. 
Ein neues Monster greift 
uns an, ein »Doom 
Guard«. Der Mund ver Verborgene Schalter 



rät uns, daß wir erst noch Norden, danach nach 
Süden, anschließend nach Osten und dann nach 
Westen reisen sollen, Der Weg ist w -<lich der bes"e, 
denn wir finden jeweils den Schlüsse!, der uns im 
nächsten Quadranten weiterbringt. Im Nordwest- 
Quadrant liegt in einem der kleinen Räume das drit- 
te »Hierophant Seal Quarter«. Ohne Teleporter 
kommt man da aber nicht hin. Im Südwesten drehen 
wir beinahe durch, weil wir an den Löchern nicht 
vorbeikommen. Da der Troll so groß ist, weist er uns 
auf einen Knopf hin, der direkt unter der Decke ist. 
Wir achten nun darauf und schließen nach und nach 
genug Löcher, um den Raum zu verlassen. Am Ende 
des Rundlaufes haben wir einen Schlüssel in der 
Hand, mit dem wir den Mauerblock in der Mitte off- 
nen. Der Teleporter dahinter bringt uns zu der Figur, 
die uns von Anfang an verfolgte: »Guardian Of The 
Gate Of The Dead«. 

Endlich machen sich all unsere guten Taten bezahlt, 
denn ihrer Meinung nach sind wir würdig, in das 
Reich der Toten zu fahren. Obwohl wir den Geist, 
der uns dort empfängt, nur sehr schwer verstehen 
können, haben wir doch mitbekommen, daß es eine 
»Scroli Of Return« gibt, die uns aus Har-Akir befrei- 
en kann. Der Geist war früher ein Kämpfer, der im 
Schlaf überrascht und getötet wurde. Während des 
Kampfes ging die besagte Scroli verloren und befin- 
det sich wohl noch immer dort. Zur Zeit kommt man 
an sie nicht ran, da die Rolle ganz am Rande des 
Feuerwalls liegt, aber wir kennen jetzt immerhin ihre 
genaue Lage; östlich des »Buried Temple Of Ra«. 
Genau diesem Tempel werden wir als nächstes einen 
Besuch abstatten. 

43. Tag 

Der Tempel ist nicht leicht zu finden. In der Wüste, 
wo die Hände aus der Erde kommen, muß man einen 




i der Wand helfen weiter 



PC PLAYER 11/95 




Der Spruch »Neutralize Poison« hilft bei Schlangenbissen 

ganz bestimmten Weg gehen: von der linken Hand 
nach Osten zur rechten Hand. Dann nach Süden 
zum ersten Stein und weiter nach Osten zum zwei- 
ten Stein. Von dort exakt nach Südosten, bis man 
kurze Zeit später nach unten fällt. Auf einer Karte, 
die wir zwischendurch finden, wird dos beschrieben. 
In einem Raum sind acht Säulen mit Zeichnungen 
darauf. Sicherlich muß man hier die »Teors Of Ra« 
benutzen, auf die die Prophezeiung hinweist. Die 
genauen Fundorte haben wir nicht notiert; ich weiß 
nur noch, daß wir im Erdgeschoß fünf und im Kel- 
ler drei Stück entdeckten. Viel los ist hier eigentlich 
nicht, wenn da nicht diese Feuersäulen wären, die 
»Pyre Elementais«. Die Säulen reagieren zwar emp- 
findlich ouf olle Zaubersprüche, die auf Kälte 
und/oder Wasser basieren, aber ohne den Spruch 
»Disinlegrate« hätten wir nur schwerlich überlebt. 
Nachdem wir al le achtTränen gefunden haben , eilen 
wir zurück zu den Säulen. Wir packen jeweils eine 
Träne auf eine Säule und als wir die letzte Träne ein- 
setzen, gibt es einen großen Knall. In der Mauer ist 
ein Loch entstanden, hinter dem wir das vierte und 
letzte »Hierophanl Seal Quarter« finden. 

Im Norden des Tempels liegt ein großer Raum, den mal in die Pfeife und der Falb kommt ongefloce- 
V bis jetzt nach nicht betreten hatten. Wir fassen Er sagt uns, daß sein Meister von Ankhtepot bes egi 



Wir entkommen nur, 
weil wir uns immer 
wieder aus der Höhle 
entfernen. Nach 
unzähligen Schlä- 
gen Ist es endlich 
geschafft. Da wiraus 
der Entfernung ober 
schon den nächsten 
Golem heranrollen 
sehen, ziehen wir 
uns wieder zurück, 
um zu beraten. Von 
Sethir kommt der 
Vorschlag, es mal mit 
Unsichtbarkeit zu 
versuchen. Warum nicht? Wir haben sowieso noch 
einige »Dust Of Disappearance« dabei und zu ver- 
lieren haben wir auch nichts. Schnell zeigt sich, daß 
das die richtige Taktik war. Der Golem kann uns 
nicht sehen und trifft mit seinen mächtigen Pranken 
so gut wie nie. Wir schlagen mit unseren Waffen, 
die Shanara noch mit »Enchant Weapon« verbes- 
sert, in Ruhe zu und strecken den Golem nieder. 
Auf einem der Tische liegt ein Hinweis, daß man von 
Westen nach Osten gehen muß, um weiterzukom- 
men. Damit ist wohl gemeint, daß man die diversen 
Bodenplatten von links nach recr-ts betretsr soll. Die 
Golems sind zahlreich, doch mit dem Unsichtbar- 
keits-Trick geht es ganz gut war. Tatsächlich ver- 
schwindet eine Mauer, nachcerr wir alle Boden- 
platten betreten haben, um den Weg nacn Norden 
frei zu machen. 

Vorher gehen wir aber erstmal dieTreppe nach oben, 
die wir im Westen entdeckt haben. Dort treiben sich 
zwar diverse Golems rum, aber es liegen auch tolle 
Au srüstu ng sgege nstä n de auf dem Flur, 
Am Ende des Ganges stoßen wir auf eine Wand- 
freske, die einen Falken darstellt. Wir pusten drei- 



all unseren Mut zusammen und öffnen die Tür. Am 
Ende sehen wir Hierophanl, der aber überhaupt 
keine Anstalten macht, sich zu bewegen. Es ist uns 
trotzdem klar, daß Hierophant derjenige sein muß, 
der in der Vorhersehung als »Der Andere« bezeich- 
net wurde. Das Siegel passen wir in die Wand ein, 
wodurch sich ein Teleporter auftut. Damit ist alles 
getan und wir gehen in Richtung Nordosten zur Ruhe- 
stätte von Ankhkfepaf, dem »Pharaoh's Rest« 

46. Tag 

Schon der erste »Slone Golem« erweist sich als ech- 
ter Krocher. Die Golems sind kaum mit normalen 
Waffen zu besiegen und selbst Magie hilftnurwenig. 



rde und geschworen hat, daß er wenigstens ~i 
Tod auf ihn aufpassen will. Wir werden zwar r cv 
ganz schlau aus der Geschichte, aber der Folke ver- 
schwindet, um kurz danach mit dem »Hero's Heart« 
wieder zu erscheinen. Er meint, wir könnten seinen 
Meister domit erlösen. 

47. Tag 

Weiter geht's auf der unteren Böge, wo wir die näch- 
ste Treppe sehen. Unten wartet Isu auf uns, um uns 
wieder zu bequasseln, Voller Verachtung berichten 
wir von Senmets Tod, aber das scheint sie schon zu 
wissen, Außerdem liegen hier ein Schlüssel und ein 
»Mallet«, Jetzt fehlt nur noch ein Teil für das große 



Finale! 

Mühsam machen wir Fortschritte. Zu den Golems 
gesellen sich jetzt auch noch die widerlichen »Pyre 
Elementals« und »Floating Death Heads«. Hinter der 
nächsten Tür ist ein langer Flur, von dem fünf lange 
Gonge in nördlicher Richtung abgehen, die wieder- 
um in einen anderen Flur münden, Wir erforschen 
zunächst alle Gänge der Reihe nach und kümmern 
uns um die Monster. 

Shanara sieht einige Knöpfe in der Wand und es ist 
eindeutig, daß diese die Türen im Westen offnen. 
Als wir sicher sind, daß alle Monster beseitigt wur- 
den, wenden wir uns der Tür im Norden zu, Mit dem 
»Hero's Heart« gelangen wir in den Raum dahinter 
und sammeln dort das letzte »Ankhtepot Seal Quar- 
ter« ein. Endlich ist auch dieses Siegel komplett und 
wir laufen schnell zurück, um das zweite Tor zu akti- 
vieren. Bevor wir mit dem »Mallet« den Gong schla- 
gen, überlegen wir uns, wie wir Ankhtepot besiegen 
können. 

Nach allen Informationen und Hinweisen liegt die 
Strategie auf der Hond: Ankhtepot ist zu mächtig für 
uns, also müssen wir ihn dazu bringen, hinter uns 
herzulaufen, um ihn in den Teleporter zu locken. 
Dadurch kommen Ankhtepot und Hierophant zusam- 
men, dann können wir nur noch hoffen. 
Unheilvoll schlägt der Gong und schneller, als uns 
lieb ist, stehen wir Ankhtepot Auge in Auge gegenü- 
ber. Wir reagieren schnell genug, um uns in einen 
Gang zurückzuziehen. Leider bleibt Ankhtepot ste- 
hen, wenn er uns nicht mehr im Blickfeld hat, Des- 
wegen müssen wir immer soviel Raum lassen, daß 
er uns nicht berühren kann, aber trotzdem jederzeit 
sieht. Langsam rückt derTeleporter näher, doch mehr 
als einmal werden wir zur Flucht gezwungen, Ankh- 
tepot streckt teilweise drei mit einem Schlag nieder! 
Zum Glück bin ich mittlerweile so gut ausgebildet, 
daß ich sie aus dem Reich der Toten zurückholen 
kann u^d Se^r Rha hilf* dabe 1 euch fleiß'g mit 
Just als wir cachten, dcß wir es n\e schaffer wür- 
den, stehen wir unmittelbar vor dem Teleporter, 
Sch-e hevren .-.--- .■-,-; A-.khtepol X z' . s! 
Danccn gehl alles drjrte' u^d drüber Hierophant 
erwacht und stürzt sich auf Ankhtepot, Wir werden 
irgendwie aus dem Raum geschmissen und stehen 
vor verschlossener Tür. Drinnen tobt ein gewalti- 
ger Kampf, das merken wir am Beben der Erde. 
Dieser Teil der Aufgabe ist somit abgeschlossen, 
jetzt müssen wir nur noch den Weg noch Hause 
finden... 

Der Feuerwall ist tatsächlich verschwunden und wir 
haben somit die Möglichkeit, auch in die letzten uner- 
forschten Ecken zu gehen. Nach kurzer Zeit ent- 
decken wir Östlich vom »Temple Of Ra« die »Scroll 
Of Return«. Endlichl (fs) 



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bis 5ie co. 800 Millionen Mark erbalten, anstatt die: 



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einen schlagkräftigen Herc mit 
schwerer Bewaffnung aus, 
Nun geht man zurück zum 
Briefing und klickt dort auf 
»Cancel«, danach wird die 
Kampagne wiederaufgenom- 
men. Man spielt die erste Mis- 
sion der Kampagne und spei- 
chert dann ob. Nach dem 
Laden des Spielstandes ist die 
gesamte Einheit mit dem 
schweren Herc ausgerüstet, 
den man bei der Einzelmissi- 
on ausgewählt hat. 



wenig Schummeln erlaubt 



Hi-Octane 

Wenn Ihnen bei Bullfrogs adionreichem Rennspiel 
»Hi-Octane« stets die Gegner davonfahren, sollten 
Sie einmal die Cheats unseres Lesers Jens Bischoff ver- 
suchen. Vielleicht nicht gerade die Tastenkombinati- 
on »Alt+Fl «, denn die führt zur Selbstzerstörung. Mit 
»Alt+F2« entledigen Sie sich dagegen elegant aller 
K&Trohenten und gönnen sich mit »Alt+F3« einen 
vollen Tonic. Mit »All+F4« rüsten Sie die Munition 
maximal ou' und mit »Alt+F5« verfügen Sie über die 
vol.e Sch-Izschirm-Leistung. Die Tastenkombinotion 
»Alt+F6« setzt noch eine Runde zum gegenwärtigen 
Rennen drauf, während Sie mit »Alt+Z« dem Auto- 
piloten das Ruder überlassen. Mit »Alt+C« greifen Sie 
wieder selbst ins Geschehen ein. 

Earthsiege 

Bei »Earthsiege« ist es möchtig lästig, daß man am 
Anfang einer Kampagne nur Hercs hat, die ziemlich 
schwach auf der Brust sind, findet unser Leser Nils 
Gosou. Doch dem kann abgeholfen werden: Man 
startet eine Kampagne oder setzt sie fort, geht zurück 
ins Hauptmenü und begibt sich ins Briefing einer Ein- 
zelmission. Auf dem Waffenbildschirm sucht man sich 




Ein Trick verschafft Ihn« 
»Earthsiege« stärkere Hercs 



A4 Networks 

Um bei »A4 Networks« richtig 
dick Kohle zu machen, sollten Sie die Tips unseres 
Lesers Frank Schilling beachten. Er empfiehlt den Bau 
und Verkauf von Häusern und Villen. Bauen Sie doch 
einfach mal in Bedin 100 Villen für gut 200 Millio- 
nen Mark und ein Jahr später verkaufen Sie genou 
diese Gebäude für satte 700 
Millionen, Wenn Sie nicht 
verkaufen, sondern von 
Gewinnen leben wollen, 
kommen Sie ober mit den 
Häusern und Villen nicht 
über den näcnsten Winter. 
Besser klappt das mit Mes- 
sehallen, Kaufhäusern, Wol- 
kenkratzern in der Innenstadt 
und Stadien. Diese sind zwar 
relativ teuer in der Anschaf- 
fung, werfen aber tüchtig 
Gewinne ab. 

Schauen Sie mehrmals täglich in der Börse vorbei. Es 
ist durchaus üblich, am Morgen eine Aktie für 600 
Mark zu erstehen und abends dasselbe Wertpapier 
für 1,300 Mark abzustoßen, Wenn Sie In der äußer- 
sten Kartenecke eine neue Siedlung errichten möch- 
ten, dann schaffen Sie erst eine Zugverbindung, kau- 
fen dann Land und schaffen mittels des Güterzugs 
Rohstoffe an, bis es reicht, eine Fabrik zu errichten. 
Nun tauschen Sie den Zug aus und befördern Perso- 
nen, was mehr Geld bringt. 
Schließlich noch ein Trick für alle Ungeduldigen: Neh- 
men Sie den Stadtplan von Berlin und starten Sie das 
Projekt HGV. Planen Sie ein Karte von links oben nach 
rechts unten im rechen Teil der Karte. Dann verschie- 
ben Sie die Strecke so oft ein kleines Stück nach links, 



Battledrome 

Noch ein Tip von Nils Gosau: Um bei »Battledrome« 
fast unerschöpfliche Mengen von Kleingeld zur Ver- 
fügung zu haben, muß man nur beim Eingeben des 
Namens vor den eigentlichen Namen ein Asterix 
|= ein Sternchen, hat nichts mit irgendwelchen Gal- 
liern zu tun) setzen, Beispiel: »*Predator«. Die Aus- 
rüstung, die man sich nun kaufen kann, sollte reichen, 
um sich an den ersten Ranglistenplatz zu blastern. 

Master of Magic 

Ein wenig Nachhilfe schadet auch einem Zauberer 
nicht, meint unser Leser Mark Forstner. Sie müssen 
nur ein neues Spiel beginnen und »SGUEEZEF« als 
Namen des Magiers eingeben, Schon haben Sie 40 
Zauberpunkte und können sich fast alle Zauberbücher 
und Eigenschaften aneignen. 
Wenn es Ihnen an Gold oder Mano mangelt, ändern 
Sie mit einem Hex-Editor im Hauptprogramm folgen- 
de Stellen; In der Zeile 0O0O0D3O die Stellen 1 5 und 
1 6 in »30 75« für Gold und in der Zeile O0OO0C40 
die Stellen 4 und 5 in »30 75« für Mana. Jetzt besit- 
zen Sie 30.000 Goldstücke und 30.000 Manakreise. 



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»Master of Magic« 



High Seas Trader 

Falls es beim Seeabenteuer »High Seas Trader« nicht 
wie gewünscht lauft, helfen vielleicht die Tips von 
Marco Hooß weiter. Er empfiehlt, am Anfang keine 
platzfressenden Handwaffen mit an Bord zu nehmen 
und sich lieber auf den Handel zu konzentrieren. Star- 
ten Sie als Engländer, das vereinfacht einiges und nut- 
zen Sie gute Handelsverbindungen wie Liverpool - 
Canarya Islands (Waffen), New York - Lagos (Waf- 
fen) und bgos - London (Juwelen, Elfenbein). Neh- 
men Sie nach Möglichkeit Passagiere mit und helfen 
bedrängten Landsleuten. Sobald man zum Gesellen 
aufgestiegen ist und genügend Geld für eine Fregat- 
te besitzt, rüstet man sie mit vielen Kanonen aus und 
stürzt sich ins Piratenleben. (fs) 



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■*ench mich 

Ich besitze seit kurzer Zeit einen 
Pentium-Rechner, der mit 90 MHz 
getaktet wird. Das Problem ist jetzt 
daß ich die Grafikkarte mit dem 
Programm 3DBench getestet habe. 
Das Ergebnis war 76,9 Bilder/s und 
nicht 83,3 Bilder/s wie es in dem 
Test in Ausgabe 8/95 steht. Trotz- 
dem kann ich praktisch keinen Unterschied zu meinem vor- 
herigen System bemerken. (Thomas Wrobel, Nürnberg) 



Sie fragen, wir antworten; 
Tips und Tricks rund um den PC 



Ich habe einen AMD 486 DX4/ 1 00 PCI mit 256 KByte Cache, 
16 MByte RAM und eine Hercules Dynamite Power mit 2 
MByte DRAM. Das Motherboard ist kein Kombi-Board und 
ich habe auch keinen Waitstate auf dem Board oder der 
Grafikkarte. Warum erhalte ich nun einen 3DBench-lndex 
von nur 53,2? In Eurer Ausgabe 8/95 haben die Grafik- 
karte mit einem ET-4000W32p-Chip einen Wert von 76,9. 
(Martin Leisching, München) 

Der 3DBench versucht ein »echtes« Spiel zu emulieren. Dazu 
muß er jedes einzelne Bild der Animation berechnen und das 
Bild anschließend in den Speicher der Grafikkarte übertra- 
gen. Prozessor, Chipsatz, Cache, die RAMs auf dem Mother- 
board, das Bus-System und die Grafikkarte: Alle diese Kom- 
ponenten müssen zusammenspielen, damit die Grafikge- 
schwindigkeit steigt. Trotz gleichem Prozessor (Pentium/90) 
und gleichen Bus-Systemen (PCI) kann es zu geringfügigen 
Abweichungen kommen, wenn eine der anderen Kompo- 
nenten etwas langsamer ist. Zwischen 83,3 Bilder/s und 76,9 
Bilder/s besteht außerdem nur ein Unterschied van 10 Pro- 
zent; in der Praxis bemerkt man das kaum. Bei einem DX4/1 00 
ist der 3DBench deshalb langsamer, weil trotz gleichem Bus- 
system der Prozessor nicht so viel Dampf drauf hat. Obwohl 
die Grafiken über den Bus genau so schnell zur Karte über- 
tragen werden wie beim Pentium/90, berechnet der Prozes- 
sor die Einzelbilder nicht so schnell. Der 3DBench-Wert ist 
also ein Indiz für die Grafik- Leistung des Gesamt- Systems und 
nicht nur der Grafikkarte. 

Ö^ chnellerer Cache 

Ich besitze einen 486DX4/100 mit 16 MByte RAM, 256 
KByte Cache mit 15 ns und einer 2-MByte-Hercules-Dyna- 
mite-Grafikkarte. Bei meinem Mainboard ASUS VL/I- 
486SV2GX4 habe ich die Möglichkeit, den externen Cache 
auf 1 MByte zu erweitern. Ist dies speziell für Spiele sinn- 
voll? Oder ist es besser, einen schnelleren Cache zu instal- 
lieren? (Peter Wachs, Aachen) 

Ein allgemeingültiges Urteil über die Geschwindigkeit eines 
Computers können wir im Falle einer Vergrößerung des 
Caches nicht geben. Die Frage ist nämlich: Wieviel Daten und 
Programmteile eines Programmes werden besonders häufig 



benutzt? Ist dieser Anteil größer als 
die Kapazität des Caches, bleibt 
das Programm langsam. Ist er klei- 
ner, wird das Programm dagegen 
schneller. Der Anteil ist von Pro- 
gramm zu Programm verschieden 
und wenn überhaupt kennen ihn nur 
die Programmierer. Die Geschwin- 
digkeit steigt maximal aber nur um 
1 5 Prozent. Ob sich dafür überhaupt das Geld lohnt, müssen 
Sie selber entscheiden. Schnellere Caches bringen nur dann 
etwas, wenn der Chipsatz auf dem Motherboard damit etwas 
anfangen kann. Bei Ihrem Board sind Sie mit den 1 5-ns-Typen 
oberen Anschlag. 



Da kau 



schnell 

:auft man sich einen schönen Pentium-Rechner mit 90 
MHz und glaubt, man ist im siebten Spiele-Himmel - denk- 
ste! Ich habe aus meiner 386er-Zeit noch ein paar Spiele, 
die ich jetzt mal nach langer Zeit wieder spiele wollte. Ich 
installiere »Monkey Island«, starte das Programm, und mich 
erwartet anstelle der schönen Sounds nur ein Zischen, Knir- 
schen und Zirpen. Der Rechner ist wohl zu schnell. Wie 
bekomme ich meinen Rechner jetzt langsamer? 

(Frank Holldorff, Ulm) 

Eine gute Chance haben Sie mit dem Programm »Game 
Wizard«, das Sie als Shareware- Version auf der CD der PC 
Player im Ver- 
zeichnis \PRO- 
GRAMM\GAME- 
WIZ finden. Wenn 
Sie es installiert 
haben, rufen Sie es 
mit der Taste » A « 
auf. Beim Menü- 
punkt »Game Play- 
ing Speed« kön- 
nen Sie dann die 
Geschwindigkeit 
eplay«-Einsteckkar- 




Mitdem »Game Wizard« beschummeln Sie 
normalerweise ein Spiel. Er kann aber 
auch zu schnelle Spiele verlangsamen. 



eine Spiels einstellen. Auch die »Action 
te verlangsamt auf Wunsch den PC. 

Windows '95 

Da die Update-Version von Windows '95 rund 200 Mark 
billiger als die Vollversion ist, frage ich mich, ob es da Ein- 
schränkungen gibt, die eine wichtige Rolle spielen. Benötigt 
man für das Update unbedingt die Windows-Version 3.1 
oder geht das auch mit Windows für Workgroups? 

(Georg Martschenko, Nordhalben) 

Kein Problem: »Windows '95« akzeptiert sowohl »Windows 
3. 1 « als auch »Windows für Workgroups 3.1 1 «. Unterschiede 
im Leistungsumfang der 95er- Installation gibt es da nicht. 



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ufrüst-Ärger 

Ich besitze einen Penfium/90 mit 24 MByte 
RAM, ein Motherboard mit Intel-Triton-Chip- 
satz, E DO-RAM- Unterstützung, 512 KByte 
Cache, eine Dynamite-Gralikkarte von Hercules sowie ein 
Mitsumi FX-001 D-Laufwerk. Als Harddisk habe ich eine 1- 
GByte-SCSI-Platte von IBM in Verbindung mit einem 2940- 
Controller von Adaptec. Wie stehen meine Chancen, die 
nächsten zwei Jahre ohne Aufrüstung auszukommen? 

(Marco Breitgoff, Dortmund) 

Da haben Sie fürs Spielen ja eine tolle Maschine. Allerdings 
zeigen die neuesten Entwicklungen (Hi-Octane/SVGA), daß 
auch ein Pentium/90 schon zu langsam sein kann. Zwei Jahre 
werden Sie mit diesem Gerät schon noch durchhalten. Danach 
ist höchstwahrscheinlich wieder eine Aufrüstung fällig. 

Ivachmal Disketten-Trauma 

Da ich bei meinem neuen Pentium/90-Computer das glei- 
che Problem mit dem Diskettenwechsel wie Maik Teetzen 
(Ausgabe 9/95) hatte, möchte ich auch meinen Senf dazu 
geben. Es stellte sich heraus, daß lediglich MS-DOS diesen 
Fehler aufwies. Unter anderen Betriebssystemen wie Novell- 
DOS oder OS/2 lief das System einwandfrei. Schuld daran 
war, daß MS-DOS standardmäßig den Disketten Wechsel 
erkennen will. Der auf dem Mainboard integrierte Control- 
ler unterstützt diesen aber nicht (mehr?). Nach Schmökern 



im DOS-Handbuch kam ich darauf, daß mit 
Hilfe des Befehls »DRIVPARM« in der CON- 
FIG.SYS das Erkennen des Diskettenwechsels 
abgeschaltet werden kann. Der Parameter 

»/C« ist dafür zuständig; wenn man ihn in der DRIVPARM- 

Zeile wegläßt, ist das Ganze abgeschaltet. Die Zeile sieht 

folgendermaßen aus: 

DRIVEPARM = /D:0 /F:7 

Der Parameter /D:0 bezeichnet das erste Diskettenlaufwerk 

und /F:7 aktiviert das 1,44-MByte-Format. 

(Bernhard Mayer, Esslingen) 

Nach Esslingen einen schönen Gruß aus der Technik-Treff- 
Ecke und vielen Dank für den Tip. Noch ein kleiner Hinweis: 
Unter MS-DOS 5.00 und 6.22 tritt der Fehler auch nicht auf. 
Bei den fehlerhaften Versionen kann es sich also nur um MS- 
DOS 6.00 und 6.20 handeln. 



Brennt Ihnen eine Frage zu den Mysterien der PC-Technik auf 

der Zunge? Versieg) Ihre Spiele-Lust im Hardware- Frust? 

Schreiben Sie uns; wir werden versuchen, Ihre Fragen in einer 

der nächsten Ausgaben zu beantworten. Unsere Adresse: 

DMV Verlag 

Redaktion PC Player, »Technik -Treff« 

Gruber Str. 46 a, 85586 Poing 

Oder per E-Mail: 

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Wir bitten um Verständnis, daß wir aus Zeitgründen keine 

individuellen Rotschläge zusenden können; bitte schicken Sie 

also kein Rückporto oder frankierte Rückumschläge mit. 



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Mo-Fr, 10-12, 13-18 Uhr 


7431-543 26 






Ailech Systems 




■ 


421-1691782 






Blue Byte 


0208 - 4S0 SS SS 


Mo-Fr, 14-18 Uhr 








Bomico 


06107-945 145 


Mo-Fr, 15-18 Uhr 


16107 - 930 222 






Creative Labs 


0B9-957 90 6I 


Mo-Fr, 10-18 Uhr 


389-957 72-37A74 


BLASTER 


www.creaf.com 


Cyberdreams 
Electronic Arts 


siehe Bomico 






GAMEAPUB 




05141 - 26024 


Mo-Fr, 10-12, 14-17 Uhr 




GAMEAPUB 




Gravis 


in Arbeil 










Ikariern 


0241 - 91 1 971 


Mo + Fr,14-17Uhr 








tnterplay 


siehe Bomico 






GAMEBPUB 


www.interplny.com 


LucasArts 


siehe Softgold 






GAMEAPUB 




Max Design 


0043/ 36 37 24 14 70 (Osterreich} 


Di, Da, IS-IS Uhr 










siehe Bomico 






GAMEBPUB 




Media Vision 


089- 613 31 450 


Mo-Fr 9-17 Uhr 


)89-61361-396 


MEDIAVISION 




Mkroprose 


05241/946 480 


Di, 15-13 Uhr f 


5241-9464-84 


GAMEBPUB 


www.microprose.com 


Mindscape 


0044/444 246 333 tfngiand] 
0043/ 160 740 80 (Osterreich) 


keine Angabe 1 
Di, Do, 13-16 Uhr 




GAMEAPUB 




Neo 








New World Computing 


siehe Softgold 






GAMECPUB 




Novalogic 


siehe Softgold 












siehe Bomico 










Orchid Technology 


02132-800 71 


Mo-Fr 10-13, 14-16 Uhr ' 


2131-80075 


MULTIBVEN 






siehe Electronic Arts 






GAMEAPUB 


www.ea.com 


Psygnosis 


in Arbeit 










Red Ballon/BMG 


05241 80 70 80 


Mo-Fr, IO-l7Uhr 








Sierra/Coktel 


06103/99 40 40 


Mo-Fr 9-17 Uhr 


6103/99 40 41 


GAMEAPUB 






siehe Softgold 






GAMEBPUB 




Softgold 


02131-965111 


Mo, Mi, Fr, 15-1S Uhr 


2131-965 222 






Software 2000 


05241-986010 


Mo-Fr, ll-IBUhr 








Spectrum Holobyte 
SSI ( Spiele bis 6795) 


siehe Micro pro se 
siehe Softgold 
stehe Mindscape 






GAMEBPUB 
GAMEAPUB 


www.microprose.com 


SSI { Spiele ob 7/95} 










US Gold 


0044 21 326 6418 [England) 
jeweils in den ei nie Inen Filialen 


Mo-Fr, 10- 18 Uhr 








Vobis 




2405 18067 


VOBIS 




Virgin 


040 39 11 13 


Mo-Do, 14-20 Uhr 


40 390 8160 




www.vie.co.uk\-vie 


Warner Interactive 


040 278 55 306 


Di, Do 15-1 8 


n Arbeit 






Stand: 


18.08.1995 











Spiel kaputt? Hardware will 
licht? Treiber zu alt? Fast 
itle Spiele- und Hord- 
warefirmen haben Hotlines, 
bei denen Sie sich über Pro- 
bleme mit Programmen und 
Steckkarten informieren 
können. Diesen Monat prä- 
sentieren wir wieder eine 
aktuelle Hotline-Liste in PC 
Player. Neben Telefon num- 
■ gibt es auch, sofern 
aneten, die Mailbox- 
Nu mm er, Intern et- Adresse 
nd das CompuServe- 
Forum, in dem der jeweilige 
Anbieter zu finden ist. 
Bitte beachten Sie, daß es in 
den meisten Fällen unter die- 
n Nummern keine Spiele- 
tips gibt, sondern nur Hilfe 
i technischen Anfragen. 
Bitte befolgen Sie auch die 
Sprechzeiten; gerade bei 
ren 5 oft wo refirmen 
das Telefon nicht 
von den Program- 
i bewacht v/erden. 



IT'S SHOWTIME . . . 



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Tel. für Ruckfragen 




Vh-gi 
sorgliche Ent- 
schärfung 

mand & Con- 
quer« sorgte 
für heiße Dis- 
kussionen 



Sie v/ollen Ihre 
Meinung über 
PC Player los- 
werden oder sich 
zu allgemeinen 
Computerthe- 
men äußern? 
Wenden Sie sich 
an den DMV-Verlag, 
Redaktion PC Player, 
Gruber Str. 46 a, 
85586 Poing. 
Oder per E-Mail an 
»leser@pcplayer.mhs. 
compuserve.com«. 

Mit großer Skepsis 

Nachdem ich den Artikel »Streitgespräch« über »Command 
& Conquer« in der 9/95 gelesen habe, mußte ich einfach zur 
Feder greifen. Woher die Beliebtheit der möglichst naturge- 
treuen »Abschlachtungsspiele« kommt, darüber mag man 
streiten. Aber als Mutter und begeisterte Computerspielerin 
stehe ich dieser Entwicklung mit großer Skepsis gegenüber. 
Daß Kinder vor Fernsehern, Computern oder Videospielen 
unbegrenzt geparkt werden, ist kein Geheimnis. Und da die 
meisten Eltern sich auf dem Sektor nur wenig oder nicht aus- 
kennen, ist ein Kontakt mit solcher Gewalt schon vorpro- 
grammiert. (Simone Fischer) 

Diese Zuschrift repräsentiert 
die vielen Briefe, die wir auf 
das Streitgespräch in Ausga- 
be 9 hin bekommen haben. 
Mehrheitlich meldeten sich 
»Ich will keine Zensur!«- 
Befürworter, während der 
eine oder andere unserem 
Jörg Langereinen allzu sorg- 
losen Umgehen mit der 
Gewalt-Thematik vorwarf (...dabei ist er wirklich ein wahrer 
Schatz, stets friedliebend, und trennt immer artig seinen Müll). 
Wie der Test der deutschen Version von Command & Con- 
quer diesen Monat zeigt, blieben die »Zensurschnitte« von 
Virgin in einem Rahmen, der den Spielspaß nicht bedroht. 

Na endlich, ein Sonderheft! 

In letzter Zeit kommen immer mehr 32- und 64- Bit- Konsolen 
auf dem Markt. Könntet Ihr nicht mal einen Vergleichstest zwi- 
schen einen PC und diesen Systemen machen? Ich weiß, die 
PC Player ist eine reine PC -Zeitschrift, aber mal zu sehen wie 
ein guter PC gegen Playstation, 3DO oder Ultra 64 aussieht, 
interessiert doch jeden Leser. Man sollte sich mal die Spiele 
»Tekken« oder »Toh Shin Den« auf der Sony Playstation anse- 
hen; kein Vergleich mit FX Fighter auf dem PC. 

(Enrico Lehmann, per E-Mail) 




PC Player wollen wir mit größeren Videospiel-Artikeln nicht 
verwässern - hier gibt's weiterhin PC pur. Doch um diese inter- 
essante Thematik zu behandeln, bereitet unser emsiges Redak- 
tionsteam ein ganzes Sonderheft vor, das Anfang November 
erscheinen wird. Hier werden wir die Hardware von PC und 
32-Bit-Spielkonsolen untersuchen und die wichtigsten Spiele 
zur Weihnachtssoison testen. 

Hurra, der neue Wertungskasten! 

Erstmal wollte ich meine Meinung zu Eurem neuen Wer- 
tungskasten loswerden. Ich weiß ja, daß man in einem so klei- 
nen Kasten nur wenig reinschreiben kann, aber einige Sachen 
fehlen für mich noch darin. Da wäre z.B. die Information, ob 
dos Spie! auch auf Diskette erscheint. Für den Fall, daß das 
5piel nur auf CD-ROM erscheint, würde ich gerne wissen, ob 
es sich mit einem Doublespeed- Laufwerk zufrieden gibt oder 
es schon ein Triple- oder Quadraspeed sein muß. Statt der 
Pixelangaben wäre mir die alte VGA/SVGA-Unterscheidung 
lieber. Die neue Hi-/Truecolor-Angabe und die Soundblaster- 
Trennung in Mono und Stereo finde ich sehr gut. Was mich 
immer wieder wundert ist aber, warum in Euren Hardware- 
Angaben nie der 486-DX-40 auftaucht. (Patrick Holz) 

Im Momenf lauft jedes Spiel mit Doublespeed-Laufwerken. 
Schnellere CD-ROM-Modelle bringen »nur« einen Tempo- 
vorteil. Sollte es wirklich mal eine Neuheit geben, die mit 
Doublespeed nicht läuft, würden wir das natürlich im Test groß 
erwähnen; abzusehen ist eine solche Entwicklung aber nicht. 
Diskettenversionen sind sehr selten geworden oder erschei- 
nen erst nachträglich, so daß sich eine eigene Ausweisung 
im Wertungskosten kaum lohnt. 

Die Prozessorangaben können nur einen ungefähren Tem- 
poeindruck geben, da die Schnelligkeit eines PCs auch von 
Faktoren wie Bus-System oder Grafikkarte abhängt. Beim 
486er haben wir uns auf die Stufen 33/50/66 MHz festge- 
legt. Wenn wir für ein Spiel 50 MHz empfehlen, kannst Du 
davon ausgehen, daß es auf Deinem 40er auch ganz anstän- 
dig lauft - so groß ist der Unterschied ja nicht. 

Auch ich will meine Meinung zu Eurem neuen Wertungska- 
sten einmal loswerden: ich finde ihn ausgesprochen gelungen! 
Ihr habt gut überlegt und die (Leser-)ldeen sehr gut umgesetzt. 
Spieleranzahl, Forben und die verschiedenen Soundstandards 
sind sehr gut selektiert. Schade finde ich allerdings, daß Ihr 
nicht mehr die beste Steuerungsart angebt: gut spielbar mit 
Maus, Tastatur, Analog- oder Digital -Joystick? Manchmal läßt 
sich ein Spiel nämlich besser mit der Tastatur bedienen als 
mit dem Joystick. (Philipp Fahr, per E-Mail) 

Die ideale Steuerungsart ist so sehr Geschmackssache, daß 
wir kaum vernünftige Allgemeintips abgeben können. Flori- 
an Stangl spielt z.B. NHL Hockey am liebsten mit der Tasta- 
tur, was bei der Gamepad-verliebten Kollegenschaft die 
Nackenhaare im Gleichschritt aufrichtet. Und daß für Flug- 
simulationen ein spezieller Analog-Flightstkk ideal ist, hat sich 




durch unsere entsprechenden Tests ja hoffentlich 
herumgesprochen. 

Mein Schwaiger, 
Dein Schwaiger... 

Neulich, an einem verregneten Nachmittag, 
kramte ich ein bißchen in unserem Dachkämmerle herum, und 
sah eine ziemlich verstaubte Kiste. Als ich sie öffnete, meinte 
ich einen Brotkasten gefunden zu haben. Ich rieb meine Augen 
und jauchzte vor Freude: Es war mein guter, alter C 64. Ich 
baute ihn vor unserem Fernseher auf und verärgerte somit 
meine Schwester. 

Danach suchte ich den Karton mit der alten Software und ein 
paar Stunden Ladezeit später, probierte ich noch Startexter 
5.0 aus. Als der Anfangsbildschirm erschien, las ich den 
Namen Toni Schwaiger. Mmh, den Namen kenne ich doch 
von irgendwoher. Schnell das Impressum der PC Player plus 
aufgeschlagen und da sah ich ihn wieder. Ist das irgendein 
anderer Schwaiger oder Euer Schwaiger, der die Multime- 
dia-Leserbriefe immer so toll mit Effekten aufpeppt? 

(Markus Gohl) 

Voller Stolz geben wir bekannt, daß »unser« Schwaiger der 
einzig echte »Startexter« -Schwaiger ist. Ein exklusivet Vor- 
abdruck seiner Programmierer-Memoiren (»Mein Leben mit 
dem 40-Zeichen-Modus«) befindet sich in Vorbereitung. 

i^-jjjj-juj-tt&ajju^ Die Rollenspieler 
hoffen wieder 

Zum »Dungeon Master 2«-Tesf: 
Warum ärgert sich Jörg Langer 
über das Nachwachsen der Mon- 
ster, obwohl er doch erkannt hat, 
daß das Erstarken der Partymit- 
glieder eine wesentliche Motiva- 
tionsquelle darstellt? Die Kritik am 
veralteten Grafiksystem, dem 
mäßigen Umfang und den teil- 
weise unfairen Rätseln ist aller- 
dings berechtigt. Bei FTL hat man 
i essichallzuselbstgefälligaufden 

alten Lorbeeren bequem ge- 
macht. 

Trotzdem ist für mich Dungeon 
Master 2 das Computerspiele- 
Ereignis des Jahres und höchstens 
noch von »Lands of Lore 2« zu 
toppen. Der erste Teil von Lands 
of Lore belastete zwar die Geduld 
der Rollenspielers mit erbarmungswürdig niedriger Komple- 
xität bei Charakter- und Magiesystem, fuhr dafür aber bei 
Atmosphäre, Story, Grafik und größtenteils auch bei den Rät- 
seln volle Punktzahl ein. Letzten Gerüchten zufolge soll es 
gegen Jahresende '95 erscheinen, bringt Ihr ein Preview? 

(Peter Breyer) 



Die Frage »Wo ist Starkiller?< 
in diesen Tagen viele Leserzuschriften. 
Im Namen von Rolf Boyke können wir 
nachdrücklich versichern, daß die Wie- 
derkehr unserer Comicserie nur eine 
Frage der Zeit ist. Wir sammeln mome 
tan noch frische Ideen, um zukünftige 
Episoden mit würdigen Humormengen 
zu bestücken. 



Die Redaktion wettet eine Runde »Cookies & Creom«-Eis da- 
rauf, daß Lands of Lore II dieses Jahr nicht mehr erscheint. 
Westwood will sich hier ähnlich viel Zeit beim Design- 
Feinschliff nehmen wie bei Command & Conquer; außerdem 
ist der Grafikaufwand beträchtlich. Sobald uns eine spielba- 
re Version in die Hände fällt, berichten wir natürlich über die- 
sen Rollenspiel- Hoffnungsträger. 

Der kleine Netzwerk -Lästerer 

»Verbinden Sie bis zu acht Rechner im Netzwerk und spie- 
len Sie gegen Ihre Freunde!«. Tut mir ja schrecklich leid, aber 
bei solchen Sätzen muß ich mich fast übergeben vor lachen. 
Da scheint es doch tatsächlich Leute zu geben, die davon aus- 
gehen, daß irgend jemand einen Netzwerkmodus in einem 
Computerspiel sinnvoll finden könnte und gerade deshalb auf 
die Idee kommt, sich dieses Programm zu kaufen. Wenn dann 
auch noch rund 200 Missionen eigens für dieses Spektakel 
entwickelt wurden, frage ich mich, ob es denn keine sinnvol- 
leren Aufgaben gibt, mit denen man den Erscheinungstermin 
eines Spieles empfindlich verzögern kann? 
Ich kritisiere hier nicht die Möglichkeit, zwei Computer mit- 
tels Nullmodem-Kabel zu verbinden, denn dieser Aufwand ist 
ja noch realisierbar. Doch dürfte es nur eine Handvoll Aus- 
erwählte geben, die nach den Bürozeiten von Papas Unter- 
nehmen die vernetzten Computer beschlagnahmen dürfen. 
Einen zweite Zielgruppe für die 200-Multiplayer- Bonusmis- 
sionen sind die Redakteure von PC- Spielezeitschriften, die ja 
die ehrenhafte Aufgabe haben, eben diese zu testen. 
Was ist dann mit dem normal sterblichen Spieler, der ledig- 
lich einen PC zu seinem Besitztümern zählt (oder auch mit 
denen, die zwar ein Netzwerk haben, aber keine Freunde)? 
All diese Leute müssen sich auf den Ein-Spieler-Modus ver- 
lassen, in der Hoffnung, daß sich auch hier der gewünschte 
Spielspaß einstellt. 

Ja, ich weiß, Ihr sagt in Euren Tests immer, ob ein Spiel auch 
alleine glücklich macht. Aber was ist denn dann mit »Des- 
cent«? Selten habe ich so ein langweiliges Produkt in meinem 
Rechner gehabt. (Jörg Giezenar, per E-Mail) 



Natürlich hast Du recht, 
daß Netzwerke nur für 
einen kleinen Teil der 
Spielerschaft zugäng- 
lich sind. Unsere Ge- 
samtwertungen richten 
sich deshalb nach dem 
»Solo-Spaß«. Das gilt 
auch für Descent, das 
uns wesentlich besser 
gefallen hat als Dir. 
Schon alleine aus Zeit- 
gründen testen wir ein 
Programm nie übertrie- 
ben lange im Netzwerk- 
Modus. 



Leserbriefe an die Redaktion PC 
Player können Sie entweder per 
Post oder als E-Mail schicken. 
Unsere E-Mail-Adresse: 

»mhs:leser@pcplayer« (Compu- 
Serve) bzw. »Ieser@pcplayer,- 
mhs.compuserve.com« (Inter- 
net). Unsere Postanschrift: 
DMV Verlag 
Redaktion PC Player 
Gruber Str. 46 a 
85586 Poing 

Bitte haben Sie Verständnis 
dafür, daß wir nicht jede 
Zuschrift individuell beantwor- 
ten können. Beim Abdruck von 
Leserbriefen behält sich die 
Redaktion Kürzungen vor. 



IN DER MACHE 



♦ MUTTER BEIMER 

Endlich mal ein vernünftiges Anwendungsprogramm, das dem 
teuren PC eine Daseinsberechtigung gibt: Die Lindenstraße 

kommt als CD-ROM! Beim interaktiven Umgang mit dem un- 
verwüstlichen ARD-Do uerbrennerserie eröffnen sich ganz neue 
kulturelle Dimensionen. 

♦ PAPA STANGl 

...wacht nicht nur über unseren Edutainment-Tests im Rahmen 
von »PC Junior«. Der Stanginator stellt ouch den Tips-Teil 

zusammen, der nächsten Monat die zweite Hälfte unseres Com- 
mand & Conquer-Guides bietet. Dazu kommen eine Paparazzi- 
Lösung, Kurztips unter »Klein & fein« und viele weitere Hilfen. 







► JEDER VERDIENT EIN PLUS 

Nach unserer selbstlosen Preissenkung sollten Sie sich 
nächsten Monat ruhigen Gewissens die PC Player 

plus gönnen. 7 Mark kostet die Zeitschrift ohne CD; 

für maßvolle 1 2,80 bekommen Sie bei der plus-Ausga- 

be eine CD-ROM dazu. Und das hat es in sich: Spiel 

bare Demos der neuesten Programme. Updates und 
Patches für aktuelle Titel. Die original Wertungs- Datenbank von 
PC Player. Der »Testplayer« mit moderierten Video-Rezensionen ausgewählter 
Spiele. Und natürlich die »Multimedia Leserbriefe«, unser kleines Humor-Biotop - 
und zugleich die wahre Ursache für den Niedergang des deutschen Autorenfil 

► NIEMAND IST EINE INSEL 

Nicht Simmel, sondern Sim geht unter die Insulaner. Bei Sim 
Isle müssen Sie die Balance zwischen Kommerz und 
Umweltschutz strategisch hinbekommen. Aussterbende Arten ret- 
ten und nebenbei Touris anlocken - das neue Sim-Programm von 
Maxis klingt verlockend. Ob die Sache wirklich Spaß macht, 
wollen wir nächsten Monat im Testteil klären. Zum neuen Running 
Gag mutiert indes Civ Net. Microprose hat den Verabschie- 
dungs-Termin der fertigen Software um einen weiteren Monat ge- 
schoben - wir geben die Hoffnung nicht auf. Wesentlich sicherer 
ist da ein Testmuster von Championship Manager 2, 
Domarks neuer Fußballmanager-Offenbarung. Freunde des runden 
Leders hegen außerdem Hoffnungen auf die rechtzeitige 
Vollendung von FIFA Soccer *96 für die nächste Ausgabe. 
Das Jux-Golfspiel Sensible 
Golf steht ebenfalls an - und 
wer jetzt vor lauter Sportspielen 
zum Tier wird, freut sich gewiß 
auf Virgins Jump-and-Run Das 
Dschungelbuch. 




leseiDriete 




ri meets Greenpeace: 
_ »Simlsle«. 



Gewähr! 



Alle Vorschau-Angaben ohne gewann 

Aufgrund von Terminönderungen bei 

den Spieleherstellern kann es zu 

kurzfristigen Verschiebungen kommen 



PC PLAYER 
12/95 

erscheint am 
8. November 



All dies und viele weitere Spiele- 
tests, Tips, News und Features 
rund ums PC-Entertainment war- 
ten in vier Wochen auf Sie. 




Anleitung des Monats 

Natürlich ist es erstrebenswert, daß Anleitungen 
zu Computerspielen immer Einsteiger-freundli- 
cher werden. Auch elementare Fragen bleiben 
nicht außen vor. Einen neuen Maßstab in Sachen 
Gründlichkeit setzt Navigo mit der Dokumenta- 
tion zu seinem Spiel »Skaphander«, Motto: 
»Bloß nicht die Intelligenz des Kunden über- 
schätzen!«. Wir fordern weitere Steigern ngsfor- 
men, um andere technische Mißverständnisse 
auszuschließen. Beispiel: »Ich kann keine Gra- 
fik sehen!« - »Sind Sie sicher, doß Sie einen 
Monitor besitzen?«... 




TOP 10 ROMANTIK-TIPS 
FÜR PC FHEAKS 



Wenn man den Großteil seines Lebens mit 
Spiele- Konfiguration und PC Player* Lektü- 
re verbringt, bleibt wenig Zeit für bezie- 
hungstechnische Anstrengungen. Doch wie 
können männliche Computer-Freaks das andere Geschlecht 
beeindrucken? Unsere Lebensberater haben eine Liste mit 
ungemein praktischen Tips zusammengestellt. 



PLATZ 10: 
PLATZ 9: 
PLATZ 8: 




Sie das intime Abendessen 
mit dem sanften Schein eines LCD-Bild- 
schirms. 

Liebesbriefe designt man grundsätzlich 
mit der jeweils neuesten Corel Drow-Ver- 

Untermalen Sie gemeinsame Kuschel- 
stunden mit romantischen Klängen von 
Ihrem MIDI-Drumpad. 
Beim Besuch von Computershops lassen 
Sie stets der Dame den Vortritt. 
Mangels prestigeträchtiger Hobbies wie 
Paragliding oder Bungee-Jumping mur- 
meln Sie in unregelmäßiges Abständen ein 
beeindruckendes »Ich habe Windows 95 
installiert...« 

Liebesbekundungen per Internet prinzipi- 
ell als private Mail schicken und nicht in 
öffentlichen Bereichen posten. 
Locken Sie Ihre Verabredung mit der Aus- 
sicht auf einen gemütlichen Abend bei 
Begutachtung der gesammelten »Multi- 
media Leserbriefe« auf Ihre Bude. 
Betritt die Angebetete den Raum, wird aus 
Gründen der Höflichkeit der Virtual-Rea- 
lity-Helm zumindest für einen Moment 
abgenommen. 

Murmeln Sie romantische Worte mit Hilfe 
eines auf Französisch programmierten 
S prac h -Sy nthe sizers. 

Wenn alles versagt, stellen Sie sich ein- 
fach die Frage: »Was würde Bill Gates in 
einer solchen Situation machen?« 



GERUCHTEKUCHE 



Kein Witz: Sierra schluckte (Gulp!) das US- 
Unternehmen Arion Software, seines Zei- 
chens Entwickler von nahrhaften Program- 
men wie »Master Cook ZI«. Dieses Jahr will 
Sierra drei neue Arion- Titel in den USA veröf- 
fentlichen; darunter das unsäglich verwir- 
rend betitelte »Master Cook II 3.0«, bei dem 
Küchenkünstler mit Internet- Anschluß ihre 
Lieblingsrezepte auch per E-Mail austauschen 
können. Und was wird bei Sierra als nächstes 
ausgekocht? »Cocktail-Kunde mit Larry 
Laffer«? »Police Quest« inklusive Doughnut- 
Rezept? Wir halten den Atem an... 



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NEW MOTION IST HEUTE 




■ Video Software-Decoder für Windows 

■ Fu 1 1 sc reen- Darstellung auf schnellen PCs, 
Anpassung der Bildgröße möglich 

■ Echtfarben, 256 Farben oder Graustufen wählbar 

■ Formate: Video-CD, CD-I (white book), Photo-CD, 
MPEG, Audio-CD, CD-ROM 

diebige Audio Konfiguration (Stereo, Mono, 8 Bit, 1 6 Bit) 

■ Unterstützung von gängigen Grafikbeschleunigern 

■ Vielfältige Möglichkeiten der Bild- und Tonsynchronisation 

■ Optimale Anpassung durch Einstellung der Framerate 

■ Automatisches „browsing" der jeweiligen CD beim Start 

■ Anzeige von Spielzeit, Restlaufzeit und CD-Format 
- Einstellung der Lautstärke direkt aus dem Programm heraus 

■ So einfach zu bedienen wie ein Videogerät 



SIE BENOTICEN 



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Windows 3.11, Windows95 oder Windows NT (mit viel RAM) 
Soundkarte (damit es knallt) und ein CD-ROM Lautwerk (sowieso) 

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auf zu neuen Ufern! 







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75 MHz-Chip, 635 MB Festplatte, Quattro-Speed 
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